ABB

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23.11.2007 12:29
#1
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ABB

Ein Forum ohne ABB ist kaum vorstellbar. Ich hoffe aber, dass das Niveau hier drinnen besser wird. Bitte nur Dinge einstellen die der Wahrheit entsprechen.

Habe mich in der Mittagspause bei ABB Angestellten schlau gemacht. Die Währungsverluste sind nicht abgesichert. Und das sagte mir jemand der es wissen muss. Währungsgewinne werden gerne genommen.... Gibt es in einem weltweit operierenden Geschäft auch...

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1222171 - ABB
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Wenige, die dafür sorgen, dass etwas geschieht

Viele, die zuschauen was geschieht

Grosse Masse, die nicht merkt was geschieht!

27.10.2016 08:29
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ABB unter den Erwartungen bei Aufträgen und Umsatz

Der Industriekonzern ABB kämpft weiterhin mit schwierigen Marktverhältnissen und verpasst im dritten Quartal die Prognosen für den Auftragseingang und den Umsatz. Zudem verlässt Finanzchef Eric Elzvik das Unternehmen.

Der Industriekonzern ABB leidet weiterhin unter der schwachen Nachfrage in einzelnen Märkten und verzeichnet im laufenden Jahr das dritte Quartal in Folge einen rückläufigen Umsatz und Auftragseingang, zumindest in US-Dollar. Letzterer fiel um 14% auf 7,53 Mrd USD zurück.

Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich ein Minus von 13%. Die Basisaufträge verringerten sich dabei bereinigt um 6%, während der Anteil der Grossaufträge um 6 Prozentpunkte auf noch 11% geschrumpft ist. Dabei verzeichneten alle Divisionen eine rückläufige Entwicklung an Grossaufträgen.

Der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 3% auf 8,26 Mrd USD, während sich auf bereinigter Basis eine stabile Entwicklung ergab, wie ABB am Donnerstag mitteilt.

Der operative EBITA verzeichnete ein Minus von 3% auf 1'046 Mio USD, während sich auf vergleichbarer Basis ein Rückgang von 2% ergab. Die operative EBITA-Marge legte dennoch gegenüber dem Vorjahr um 10 Basispunkte auf 12,6% zu. Als mittelfristigen Zielwert für diese Marge hat das Unternehmen eine Spanne von 11 bis 16% formuliert. Der Reingewinn wiederum gab um 2% auf 568 Mio nach.

Das dritte Quartal sei von erheblichen makroökonomischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit und den Wahlen in den USA geprägt gewesen, was sich im geringeren Auftragsvolumen widerspiegle. In der Division Stromnetze sei der Auftragseingang durch die Unentschlossenheit von Kunden im Vorfeld des Capital Markets Day zusätzlich belastet worden. Den zweistelligen Rückgang des Auftragseingang begründet ABB weiter mit zeitlichen Effekten bei der Vergabe von Grossaufträgen und mit Volumenrückgängen bei frühzyklischen Aufträgen.

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn verfehlt, mit dem Auftragseingang gar deutlich. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang und den Umsatz lag bei je 8,36 Mrd USD, für den EBITA bei 1'096 Mio und für den Reingewinn bei 551 Mio USD.

Neuer CFO im April

Zum Ausblick heisst es, dass die makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen auf ein uneinheitliches Szenario mit anhaltenden Unsicherheiten hindeuteten. Einige makroökonomische Signale in den USA seien weiter positiv und in China dürfte sich das Wachstum fortsetzen, wenn auch auf geringerem Niveau als 2015.

Die Märkte würden durch das verhaltene Wachstum und die erhöhten Unsicherheiten, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Brexit in Europa, sowie durch geopolitische Spannungen in anderen Teilen der Welt weiter belastet. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung dürften das Ergebnis zudem voraussichtlich weiterhin beeinflussen.

Mit der Transformation der Division Stromnetze sieht sich ABB "im Plan" und auch das Kostensenkungsprogramm "White Collar Productivity" sei auf gutem Weg für die anvisierten Einsparungen von 1,3 Mrd USD. Die dafür veranschlagten Kosten dürften um 100 Mio USD geringer ausfallen als ursprünglich gedacht.

Weiter gab ABB einen Wechsel im Topmanagement bekannt. Timo Ihamuotila wurde zum neuen Finanzchef ernannt. Er wechselt zum 1. April 2017 von Nokia zum Technologieunternehmen und tritt damit die Nachfolge von Eric Elzvik an. Dieser werde sich "nach einer sorgfältigen Übergabe" im zweiten Quartal neuen beruflichen Herausforderungen ausserhalb von ABB zuwenden. Ihamuotila sei ein erfolgreicher Finanzchef mit umfassender Erfahrung in den Bereichen Kommunikation, Software, Dienstleistungsindustrie, aktives Portfoliomanagement und Verbesserung der operativen Performance, so ABB.

Die Aktien von ABB sind im laufenden Jahr die besten des Swiss Market Index (SMI). Sie haben bislang 28 Prozent auf 22 Franken zugelegt, während der Leitindex 11 Prozent im Minus steht (Stand 26.10.16, 14:43 Uhr).

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04.10.2016 08:09
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ABB hält an der Stromnetzsparte fest

Trotz Druck von Investorenseite will ABB seine Stromnetzsparte unter dem Konzerndach weiterführen. Vorbörslich legt die Aktie zu.

Von Daniel Hügli

Die Transformation der Division Stromnetze wird nach einer einjährigen Prüfung unter dem Dach von ABB fortgesetzt. Das teilte ABB am Dienstagmorgen anlässlich eines Investorentages mit. "Die fortlaufende Transformation der Division Stromnetze unter dem Dach von ABB ist die beste aller sorgfältig geprüften Optionen für unsere Aktionäre", wird ABB-Verwaltungsratspräsident Peter Voser zitiert.

Vor allem der schwedische Investor Cevian, zweitgrösster Aktionär von ABB, hatte in den letzten Monaten auf eine Abspaltung der Stromdivision gedrängt.

Zentrale Bestandteile der dritten Stufe der "Next Level"-Strategie seien die Neuausrichtung der Divisionen als vier führende, unternehmerisch handelnde Einheiten, das Ausschöpfen des digitalen Potentials von ABB, das Vorantreiben des operativen Exzellenzprogramms sowie die Stärkung der Marke ABB, teilt ABB weiter mit. Im Zuge dieser neuen Stufe der Strategie erhöht ABB den Zielkorridor für die operative EBITDA-Marge in der Sparte Stromnetze ab 2018 um 200 Basispunkte auf 10 bis 14 Prozent.

Zudem will der der Konzern weiter Kosten senken. In der Verwaltung sollen neu 1,3 Milliarden Dollar eingespart werden, 30 Prozent mehr als bisher angepeilt.

ABB kündigte gleichzeitig ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu drei Milliarden Dollar an. Es soll von 2017 bis 2019 laufen.

Vorbörslich kommt dieser Entscheid bei den Aktionären gut an: Die ABB-Aktie legt 1,5 Prozent zu.

(Mit Material von Reuters und AWP)

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30.09.2016 08:54
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ABB schliesst den 2014 gestarteten Aktienrückkauf ab - Volumen von 3,5 Mrd USD
30.09.2016 07:37

Zürich (awp) - Der Technologiekonzern ABB hat das im September 2014 angekündigte Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Dabei wurden insgesamt 171,34 Mio Aktien für eine Gesamtsumme von 3,5 Mrd USD erworben. Das entspricht rund 7,4% des Aktienkapitals, wie ABB am Freitag in einer Medienmitteilung schreibt.

Die Aktien wurden sowohl über den regulären Handel (24,7 Mio Stück, 494 Mio CHF) als auch über eine zweite Handelslinie (146,6 Mio Stück, 2,9 Mrd CHF) erworben. 100 Mio erworbene eigene Aktien wurden laut Beschluss der Generalversammlung per Juli vernichtet. Die Vernichtung der restlichen über die zweite Handelslinie erworbenen 46,6 Mio Aktien soll den Aktionären an der GV 2017 vorgeschlagen werden, wie es weiter heisst.

yr/ra

(AWP)

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28.09.2016 08:47
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Presse: ABB-Investor Cevian sucht Käufer für Stromnetzsparte
28.09.2016 08:40

Zürich (awp) - Der ABB-Investor Cevian ist bereits auf der Suche nach "strategischen Käufern" für die Power Grids Sparte des Industriekonzerns. Wie das schwedische Wirtschaftsmedium "Dagens Industrie" am Mittwoch unter Berufung auf anonyme Quellen schreibt, peilt der Grossinvestor gar nicht die Kotierung zweier separater Gesellschaften an, sondern eine Abspaltung der Stromnetzsparte, um diese in Teilen zu veräussern.

Entgegen zuvor kommunizierten Plänen seitens Cevian zum Börsengang zweier voneinander unabhängigen Gesellschaften, sprechen die ungenannten Quellen von einer "versteckten Agenda" des Investors. Cevian, der zweitgrösste Aktionär von ABB, drängt den Industriekonzern seit geraumer Zeit zur Ausgliederung der Stromnetzsparte. Aufgrund einer zu hohen Diversifizierung sei ABB zu komplex und Cevian erhofft sich von der Trennung eine Wertsteigerung für die Aktionäre.

Cevian spreche zwar von einem Spin-off des Stromnetzes. Dies sei aber nur ein Vorwand um die Auflösung der gesamten Sparte zu erreichen, so der Bericht weiter. Das Ziel sei ein Verkauf der Mehrheit der Sparte, wird die Quelle in der Zeitung zitiert.

Seitens ABB hiess es, dass die Überprüfung der Unternehmensstruktur abgeschlossen sei und man am Investorentag nächsten Dienstag darüber informieren werde.

sta/ra

(AWP)

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22.09.2016 15:59
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ABB erhält Auftrag über 85 Mio USD für Stromnetz in Kanada
22.09.2016 14:29

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Kanda einen Auftrag zur Modernisierung des Stromnetzes in Québec erhalten. Dieser hat einen Wert von 85 Mio USD und kommt vom kanadischen Versorgungsunternehmen Hydro-Québec (HQ), wie ABB am Donnerstag mitteilt. Es sollen luftisolierte 800 Kilovolt-Schaltanlagen sowie das Übertragungsnetz mit Leistungsschaltern, Leistungstransformatoren und Drosselspulen aufgerüstet werden.

HQ betreibt den Angaben zufolge seit den 60er und 70er-Jahren eines der grössten 800 Kilovolt-Stromnetze der Welt.

cf/uh

(AWP)

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21.09.2016 08:40
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ABB verkauft Kabelgeschäft an NKT Cables - Teil der Division Stromnetze
21.09.2016 08:28

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB verkauft das Geschäft für Hochspannungskabel an das Unternehmen NKT Cables, das zum dänischen NKT-Konzern gehört. Die Transaktion basiere auf einem Unternehmenswert von 836 Mio EUR, teilt ABB am Mittwoch mit. Konkretere finanzielle Angaben werden nicht gemacht. Der Verkauf soll laut den Angaben im ersten Quartal 2017 abgeschlossen werden und unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen.

Das Geschäft sei Teil der ABB-Division Stromnetze, die derzeit einer strategischen Überprüfung unterzogen wird, heisst es weiter. Wie angekündigt will das Management am nächsten Capital Markets Day am 4. Oktober über Resultate dieser Überprüfung orientieren. In letzter Zeit hatte vor allem der Grossaktionär Cevian eine Abspaltung der gesamten Sparte gefordert.

ABB und NKT Cables unterzeichnen gemäss der Mitteilung zudem eine Vereinbarung für eine langfristige strategische Partnerschaft. Damit sichere sich ABB den weiteren Zugang zum Kabelangebot. "Die Kombination unseres Nischen-Systemgeschäfts mit der Stärke von NKT Cables ist ein klares Signal für unser aktives Portfoliomanagement", lässt sich ABB-CEO Ulrich Spiesshofer zitieren.

"Im Rahmen der strategischen Partnerschaft werden ABB und NKT Cables bei zukünftigen Projekten zusammenarbeiten, um sich Marktchancen zu erschliessen - beispielsweise bei der Stromübertragung mit See- und Gleichstromkabeln", ergänzt Claudio Facchin, Leiter der Division Stromnetze von ABB. Mit der Transaktion werde das Portfolio der Division Stromnetze vereinfacht und fokussierter ausgerichtet.

Das ABB-Kabel-Systemgeschäft erwirtschaftete 2015 auf Standalone-Basis einen bereinigten Umsatz von 524 Mio USD und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter. NKT Cables erwirtschaftete 2015 mit 3'200 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,2 Mrd EUR.

rw/uh

(AWP)

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19.09.2016 08:23
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ABB will offenbar an Stromnetz-Sparte festhalten

ABB will sich offenbar nicht von der Sparte Stromnetze trennen. Das Geschäft bleibe bei ABB, berichten verschiedene Sonntagsmedien.

Weder ein Verkauf noch die Auslagerung in ein Gemeinschaftsunternehmen oder ein Börsengang kämen in Frage, zitiert die "SonntagsZeitung" eine "bestens informierte Quelle aus der Konzernzentrale. Weiter interpretiert die Zeitung eine Auftragsmeldung der vergangenen Woche von ABB für die Sparte Stromnetze als Hinweis darauf, dass diese bei ABB bleiben werde.

In der "Schweiz am Sonntag" wird gleichzeitig die Position des Grossaktionärs Cevian, der bekanntlich die Abtrennung der Sparte Power Grids anstrebt, einmal mehr aufgenommen. "Wenige Unternehmen, wenn überhaupt welche, waren in den letzten Jahren erfolgreich, indem sie sich breit aufgestellt haben", lässt sich in einem Artikel zu diesem Thema Lars Förberg, Managing Director von Cevian, zitieren. Er bekräftigte damit die Position, die Cevian in der vergangenen Woche bereits in schwedischen Medien verbreitete.

Die "NZZ am Sonntag" greift die Thematik ebenfalls auf, fokussiert sich dabei aber auf die Rolle der Hedge Funds insgesamt. Das Blatt weist darauf hin, dass Cevian in der vergangenen Woche die Position an ABB auf 6,2% erhöht habe, um den Druck zu erhöhen. Laut ABB ist aber der Anteil von Cevian von gut 5 auf über 6% gestiegen, weil ABB eigene Aktien zurückgekauft habe.

ABB informiert offiziell anlässlich des Capital Markets Day vom 4. Oktober über die geplante Strategie der Sparte Stromnetze.

(AWP)

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15.09.2016 08:23
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Weiterer Grossaktionär fordert Aufspaltung von ABB

Ein zweiter Grossaktionär fordert die Zerlegung des Elektrotechnikkonzerns ABB. Wie der schwedische Investor Cevian drängt auch der US-Fonds Artisan auf eine Abspaltung der Netzwerktechniksparte.

Wie bei vielen anderen Konglomeraten seien auch die ABB-Divisionen weniger profitabel als die Geschäfte der besten Konkurrenten, sagte Artisan-Fondsmanager David Samra am Mittwoch zur Nachrichtenagentur Reuters.

ABB prüft seit Monaten, ob sich der Konzern von der umsatzstarken Sparte trennen soll. Auf dem anstehenden Investorentag vom 4. Oktober soll die Entscheidung verkündet werden.

"Die Überprüfung dieses Teils des Unternehmens ist nur eines der Dinge, die das Unternehmen machen kann, um das Geschäft zu straffen", sagte Samra. "Wir sehen das als ersten Schritt, um ein viel fokussierteres Unternehmen zu schaffen."

Während sich Konzernchef Ulrich Spiesshofer in Gesprächen offen für verschiedene Optionen gezeigt habe, sei der Verwaltungsrat weniger entgegenkommend gewesen.

Cevian hält neu 6,2 Prozent an ABB

Artisan hält eigenen Angaben zufolge rund 2,5% an ABB. Cevian kommt inzwischen auf 6,2%, wie einer Meldung der US-Börsenaufsicht SEC zu entnehmen war. Im Juni 2015 waren es noch 5,3%. In den letzten 60 Tagen hat Cevian den SEC-Angaben zufolge allerdings weder ABB-Aktien gekauft noch verkauft.

Mit über 10% ist das Anlagevehikel Investor AB der schwedischen Familie Wallenberg der grösste ABB-Eigner. Ein Investor-Sprecher erklärte am Dienstag, es liege am Verwaltungsrat, über die weiteren Schritte zu entscheiden.

Die bisherigen Signale von ABB deuten eher darauf hin, dass die Netzwerktechnik nicht ausgegliedert wird. Lehnt die Konzernleitung diesen Schritt tatsächlich ab, droht ein Konflikt mit Cevian, Artisan und möglicherweise weiteren grossen Aktionären.

(AWP/SDA/REU)

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14.09.2016 13:04
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ABB erhält Auftrag über 35 Mio USD für Umspannwerk im süddeutschen Stromnetz
14.09.2016 11:53

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat einen Auftrag vom deutschen Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW erhalten. Dieser hat einen Wert von rund 35 Mio USD und sieht die Modernisierung eines Umspannwerks in Offenburg vor, wie ABB am Mittwoch mitteilt. Wegen der Einspeisung immer grösserer Mengen erneuerbarer Energien müsse der Spannungspegel vieler Stromleitungen und Umspannwerke auf 380 Kilovolt (kV) von bisher 220 kV angehoben werden.

Die bestehende luftisolierte 220-kV-Schaltanlage (AIS) des Umspannwerks werde durch eine 380-kV-GIS-Kompaktschaltanlage (GIS= gasisolierte Schaltanlage) mit höherer Übertragungskapazität und Flexibilität ersetzt, so ABB. Das modernisierte Umspannwerk werde Bestandteil eines Übertragungsnetzes sein, das eine wichtige Rolle im europäischen Stromhandel spiele, da es über zahlreiche Verbindungsleitungen in die nationalen und europäischen Verbundnetze integriert ist.

cf/rw

(AWP)

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13.09.2016 10:39
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ABB: Cevian bekräftigt Forderung nach Abspaltung der Sparte Power Grids.

Zürich (awp) - Der schwedische Finanzinvestor Cevian bekräftigt seine Forderungen nach einer Abspaltung der Sparte Power Grids vom restlichen Geschäft bei ABB. Ein Sprecher von Cevian sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass eine Abspaltung der Stromnetzsparte und eine separate Börsenkotierung den Unternehmenswert für die Aktionäre um 60% erhöhen würde. Er sieht den kombinierten Wert der beiden Unternehmen bei 35 CHF je Aktie.

ABB sollte die Sparte Stromnetze abspalten und separat an die Börse bringen, wird der Sprecher bei Reuters zitiert. Es entstünden "zwei grossartige Unternehmen", welche langfristig wachsen und prosperieren würden.

Sinngemäss äusserte sich Cevian bereits am Vorabend in einem Interview mit der schwedischen Zeitung "Svenska Dagbladet". Und in der Vorwoche portierte die ebenfalls in Schweden erscheinende "Dagens Nyheter" ähnliche Vorschläge des zweiten Grossaktionärs von ABB, der schwedischen Beteiligungsgesellschaft Investor AB. Diese hat bei der letzten Offenlegungsmeldung einen Anteil von knapp über 10% angegeben, Cevian hält gemäss den letzten Angaben gut 5%. Der dritte grössere Aktionär ist Blackrock mit einem Anteil von gut 3%.

ABB-CEO Ulrich Spiesshofer sagte im Juni gegenüber AWP, dass sich das Unternehmen weiterhin im Überprüfungs-Prozess für die Sparte befinde, wobei man sich auch mit externen Experten austausche. Die Frage, ob er Power Grids lieber behalten möchte, beantwortete Spiesshofer nicht direkt. Er verwies aber darauf, dass in diesem Markt "Nachfragedynamik definitiv vorhanden" sei.

Dass Cevian auf die Strategieüberprüfung für die Sparte einen Einfluss habe, verneinte er dagegen. Die Planung für die Strategieüberprüfung des Bereichs Stromnetze sei bereits vor der Beteiligungsnahme von Cevian eingeleitet worden.

ABB will über die weitere Zukunft der Sparte anlässlich des Capital Markets Day vom kommenden 4. Oktober berichten.

An der Börse verzeichnen ABB am Dienstag im frühen Geschäft ein Plus von 0,7% und bewegen sich damit in etwa mit dem Gesamtmarkt.

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08.09.2016 13:05
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Im Vorfeld des ABB-Investorentags brodelt die Gerüchteküche

08.09.2016 12:30

Im Vorfeld des diesjährigen Investorentages von ABB jagt ein Gerücht das nächste - Und: Wird das Asien-Geschäft zum Bumerang für die grossen Schweizer Banken?

cash Insider

Der cash Insider ist unter @cashInsider auch auf Twitter aktiv. Lesen Sie börsentäglich von weiteren brandaktuellen Beobachtungen am Schweizer Aktienmarkt.

Nicht nur die Aktionäre von ABB, auch die ausländischen Leerverkäufer sollten sich den 4. Oktober fett in ihrer Agenda anstreichen. An diesem Tag lädt der Industriekonzern nämlich zum diesjährigen Investorentag nach Zürich. Verhält es sich wie in früheren Jahren, geben sich auch heuer wieder die wichtigsten Vertreter aus der Finanzwelt ein Stelldichein. Mit Interesse werden diese den Ausführungen von Konzernchef Ulrich Spiesshofer und seinem Finanzchef Eric Elzvik horchen, wenn diese über die Fortschritte der "Next Level Strategie" berichten.

Schon im Vorfeld dieses denkwürdigen Anlasses bringt die Aktienkursentwicklung die ausländischen Leerverkäufer schier an den Rand der Verzweiflung. Denn schon seit Wochen klettern die Papiere von ABB still und leise nach oben. Seit Ende Juni errechnet sich ein Plus von 13 Prozent, seit Jahresbeginn sogar eines von über 20 Prozent - den Dividendenabgang von Mitte Juli noch nicht einmal aufgerechnet.

Der Grund: Im Hinblick auf den Investorentag jagt ein Gerücht das nächste. Kräftig Öl ins Feuer gossen in den letzten Tagen die Vertreter von Cevian Capital. Der Grossaktionär pocht auf einen Verkauf des Stromübertragungsgeschäfts. Mit einem Stimmenanteil von 5,2 Prozent ist das schliesslich "sein gutes Recht" - ganz egal, ob die Forderung beim Verwaltungsrat Gehör findet oder nicht. Doch auch Investor AB, mit einem Stimmenanteil von 10 Prozent der grösste Aktionär von ABB, lässt im Vorfeld des diesjährigen Investorentages durchblicken, dass endlich eine Lösung für das Sorgenkind auf den Tisch muss.

Den Vertretern der beiden Grossaktionäre sei die erst am Dienstag veröffentlichte Unternehmensstudie der britischen Investmentbank Liberum ans Herz gelegt. Darin berichtet der Autor von Anhaltspunkten für eine Belebung der Investitionen ins Stromübertragungsnetz. Darauf abgestützt erhöht er seine nächstjährigen Gewinnschätzungen um 7 Prozent. Neu liegen die Annahmen um 15 Prozent über jenen anderer Berufskollegen. Dieser Umstand spiegelt sich nicht nur in der Kaufempfehlung sondern auch im 25 Franken lautenden Kursziel für die Aktien wider.

Spätestens am Investorentag wird sich zeigen, ob die Entscheidungsträger bei ABB klein beigeben und das Stromübertragungsgeschäft zum Verkauf ausschreiben. Denn auch an der Börse gilt: Der Ungeduldige führt sein Heu nass ein.

Neben dem Analysten von Liberum - er erwartet anlässlich des diesjährigen Investorentags übrigens die Bekanntgabe eines 4 Milliarden Dollar schweren Aktienrückkaufprogramms - hat sich bisweilen nur sein für Barclays Capital tätiger Kollege zu Wort gemeldet. Er scheint nicht so recht an einen Verkauf des Stromübertragungsgeschäfts zu glauben und sieht ABB eine Wachstumsstrategie für diesen Bereich vorlegen. Zudem rechnet der Experte mit einem ambitiöseren Einsparungsziel auf dem Umlaufvermögen. Auch bei Barclays Capital werden die Aktien mit "Overweight" und einem Kursziel von 23 Franken zum Kauf empfohlen.

Vermutlich werden die Spekulationen rund um den diesjährigen Investorentag nicht verstummen. Den ausländischen Leerverkäufern werden deshalb vermutlich auch weiterhin gute Nerven abverlangt.

CASH INSIDER

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02.09.2016 09:41
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02.09.2016 | 08:51#ABB – Exane BNP von negativ auf positiv!

(wirtschaftsinformation.ch) – In Bezug auf ABB (CHF 21.24) hat das französische Analysehaus Exane BNP heute Morgen eine Kehrtwende vollzogen. Lautete die Einstufung zuvor „Underperform“ (Verkaufen), folgte nun die Hochstufung auf „Outperform“ (Kaufen). Auch beim Kursziel gab es eine massive Anpassung, und zwar von CHF 18 auf CHF 24. Der verantwortliche Studienverfasser schreibt, dass er positiver eingestellt sei gegenüber den Kosteneinsparungen, dem Programm zur Senkung des Umlaufvermögens sowie dem europäischen Strommarkt.

 

25.07.2016 13:12
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ABB erhält in Polen Transformatoren-Auftrag über rund 40 Mio USD
25.07.2016 11:15

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Polen einen Auftrag in Höhe von rund 40 Mio USD erhalten. Der staatliche Übertragungsnetzbetreiber Polskie Sieci Elektronergetyczne S.A. (PSE S.A.) plane mit den energieeffizienten Transformatoren von ABB den Ausbau und die Modernisierung des polnischen Netzes, teilt der Konzern am Montag mit. Der Auftrag wurde im zweiten Quartal 2016 gebucht.

Das Vorhaben sei Teil eines Projekts zur Modernisierung und Erweiterung des staatlichen Stromübertragungssystems in Polen, um den Anforderungen der wachsenden Wirtschaft des Landes gerecht zu werden und den steigenden Energiebedarf zu decken, heisst es weiter. Dazu zähle auch der Austausch vorhandener Transformatoren durch neue Geräte.

ABB und PSE S.A. arbeiteten seit vielen Jahren zusammen. Im Rahmen des neuen Auftrags übernehme ABB die Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von drei Transformatorsätzen, einschliesslich fünf 450-Megavoltampere (MVA)-Einheiten, zwei 500-MVA-Transformatoren und zehn 275-MVA-Einheiten, so die Mitteilung. Die Geräte werden im Fertigungszentrum von ABB im polnischen Lodz hergestellt.

mk/cp

(AWP)

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21.07.2016 11:45
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ABB-Aktie dank Dividendenfantasien gefragt

Der Quartalsumsatz von ABB fällt stärker als erwartet. Unerwartet starke Fortschritte auf der Kostenseite wecken jedoch Dividendenfantasien. Folglich wird die Aktie mit satten Kursavancen belohnt.

Von Lorenz Burkhalter

Was die Spatzen am Hauptsitz von ABB in Zürich schon seit Wochen von den Dächern pfeifen, ist seit heute Gewissheit: Dank deutlichen Fortschritten auf der Kostenseite übertrifft der Zahlenkranz die Analystenerwartungen beim operativen Gewinn (EBITA) und beim Reingewinn ziemlich deutlich.

Das ändert allerdings nichts daran, dass sich der Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal letzten Jahres stärker zurückgebildet hat, als im Vorfeld befürchtet worden war. Noch deutlicher ist der Rückgang beim Auftragseingang.

Dennoch scheinen die Anleger den Kosteneinsparungen ein höheres Gewicht beizumessen, gewinnt die ABB-Aktie an der Schweizer Börse SIX zur Stunde doch 1,7 Prozent auf 20,41 Franken. Im frühen Handel wurden sogar Kurse von bis zu 20,59 Franken bezahlt. Beobachter berichten von einer Mischung aus Anlage- und Deckungskäufen.

Das Umfeld bleibt schwierig

Obschon der für die Deutsche Bank tätige Analyst die Aktie schon eine ganze Weile mit einem Kursziel von 18 Franken zum Verkauf empfiehlt, bezeichnet er die Geschäftsumsetzung im zweiten Quartal als solide. Gerade in den Geschäftszweigen Power Grids und Electrification Products seien dem Unternehmen auf der Kostenseite deutliche Fortschritte gelungen. Auch am 80 Prozent über dem Vorjahr liegenden operativen Cash Flow findet der Experte sichtlich Gefallen.

Gleichzeitig warnt er jedoch vor dem weiterhin schwierigen Umfeld. Die Auftragslage sei weiterhin schlecht und der Auftragsbestand liege leicht unter dem Umsatz, so der Analyst.

Quartalsergebnis weckt Dividendenfantasien

Auch sein Berufskollege von der UBS Investmentbank begrüsst die im zweiten Quartal erzielten Kosteneinsparungen. Seinen Berechnungen zufolge konnten die Erwartungen beim operativen Gewinn (EBITA) auf Gruppenebene trotz 12 Prozent höheren Restrukturierungskosten um 6 Prozent übertroffen werden. Dennoch geht er in Anbetracht des schwierigen Umfelds nur von leichten Schätzungserhöhungen aus. Die Aktie wird bei der Schweizer Grossbank mit "Neutral" und einem 19,50 Franken lautenden 12-Monats-Kursziel eingestuft.

Wie bei der Deutschen Bank hakt man bei Barclays Capital bei der starken Barmittelgenerierung ein. Wie einem Kommentar der britischen Grossbank entnommen werden kann, hat sich der für die Dividende wichtige freie Cash Flow bei ABB im Jahresvergleich auf 904 Millionen Dollar verdoppelt. Trotz den verhaltenen Aussichten in den Absatzmärkten empfiehlt der Verfasser des Kommentars die Aktie mit "Overweight" und einem Kursziel von 21,50 Franken zum Kauf.

Der für Kepler Cheuvreux tätige Experte zeigt sich ebenfalls positiv überrascht von der starken Barmittelgenerierung. Er wähnt das Unternehmen auf Zielkurs, das Umlaufvermögen um 2 Milliarden Dollar zu reduzieren. Und auch wenn er es nicht explizit schreibt, so lässt er zumindest durchblicken, dass davon auch die Ausschüttungspolitik von ABB profitieren sollte. Aufgrund des widrigen Branchenumfelds hält er am Anlageurteil "Hold" sowie am Kursziel von 20 Franken fest.

CASH

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19.07.2016 13:30
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ABB erhält Aufträge über 300 Mio USD aus China
19.07.2016 11:45

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in China Aufträge für eine Ultrahochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (UHGÜ) erhalten. Die Stromverbindung ermöglicht auf der Trasse von Changji nach Guquan die Übertragung von 12'000 Megawatt Strom mit einer Spannung von 1,1 Mio Volt (1'100 Kilo-Volt), wie ABB am Dienstag mitteilt. Die Distanz der Stromverbindung erstreckt sich über 3'000 Kilometer, womit diese Verbindung hinsichtlich Spannung, Übertragungskapazität und Distanz gemäss ABB einen neuen Weltrekord aufstellt.

Das Auftragsvolumen für die Lieferung von Transformatoren und anderer Kernausrüstung beläuft sich auf über 300 Mio USD. Verbucht wurde der Auftrag im zweiten Quartal 2016.

Die Changji-Guquan UHGÜ-Verbindung werde Strom von der nordwestlichen Region Xinjiang in die Provinz Anhui im Osten Chinas übertragen. Die Übertragungskapazität werde gegenüber der bisherigen Verbindung um 50% gesteigert.

ABB liefert Konvertertransformatoren und Komponenten wie Durchführungen und Stufenschalter, HGÜ-Stromrichterventile, Gleichstromleistungsschalter, Wanddurchführungen und Kondensatoren. Jeder der Transformatoren wiegt 800 Tonnen und ist 32 Meter lang.

cf/jl

(AWP)

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15.07.2016 13:39
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ABB erhält Aufträge für Busladestationen in Genf über 16 Mio USD
15.07.2016 11:11

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Genf zwei Aufträge erhalten. Diese kommen von den öffentlichen Verkehrsbetrieben von Genf sowie vom Busunternehmen Hess und belaufen sich auf insgesamt 16 Mio USD, wie ABB am Freitag mitteilt. Es sei der erste kommerzielle Auftrag für die 15 Sekunden Flash-Ladetechnologie, welche einen emissionsfreien Nahverkehr ohne Oberleitungen mit Elektrobussen ermögliche.

cf/yr

(AWP)

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14.07.2016 13:16
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ABB erhält Auftrag über 30 Mio USD von norwegischer Statnett
14.07.2016 11:21

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat eine Bestellung des norwegischen Übertragungsnetzbetreibers Statnett erhalten. Der Auftrag umfasse zwei Umspannwerke und habe ein Volumen von rund 30 Mio USD, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Bestellung wurde gemäss den Angaben im zweiten Quartal verbucht.

Im Projektumfang enthalten sind laut den Angaben die Planung, Konstruktion, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von zwei 420-Kilovolt-Umspannwerke für Lyse und Fjotland. Die Umspannwerke sollen laut ABB die Netzstabilität erhöhen und die Stromversorgung stärken. Die erhöhte Übertragungskapazität werde ausserdem die Integration erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft erleichtern.

rw/yr

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

15.06.2016 08:43
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Gibt ABB ein Gegenangebot für KUKA ab?

Schon seit Wochen wird auf eine Gegenofferte von ABB für den deutschen Roboterhersteller KUKA spekuliert. Mit einem solch gewagten Vorstoss liesse sich jedoch kaum etwas gewinnen.

Von Lorenz Burkhalter

Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass bei einer europäischen Publikumsgesellschaft eine Übernahmeofferte aus China eingeht. Jüngstes Ziel der kaufwütigen Chinesen: Der deutsche Industrieroboter-Hersteller KUKA.

Midea, ein führender Haushaltsgerätehersteller, bietet den Aktionären 115 Euro je Aktie. Gegenüber dem Schlusskurs am Tag vor Bekanntwerden des Übernahmeangebots entspricht das einem satten Aufschlag von 35 Prozent. Dem Angebot werden gute Erfolgsaussichten nachgesagt. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Midea schon heute mit 13,5 Prozent an KUKA beteiligt ist.

Doch der deutschen Regierung in Berlin ist der drohende Verlust dieses strategisch wichtigen Mittelstandsunternehmens offensichtlich ein Dorn im Auge. Erstmals meldeten sich führende Politiker zu Wort und riefen heimische Grosskonzerne zu einer Gegenofferte auf (siehe Kolumne des cash Insiders vom 3. Juni).

Während Siemens der Regierung in Berlin eine klare Absage erteilte, lässt man sich bei ABB bis heute nicht in die Karten blicken. Gelegenheit hätte Konzernchef Ulrich Spiesshofer mehr als genug gehabt, äusserte er sich doch erst kürzlich in einem Interview zu den Wachstumsaussichten in der Robotik.

Widerstand im Aktionariat von KUKA

Dennoch wird sein Arbeitgeber ABB an der Börse als heisser Kandidat für ein Gegenangebot gehandelt. Der Aktie des schweizerisch-schwedischen Industriekonzerns haben diese Spekulationen spürbar zugesetzt. In den letzten fünf Handelstagen hat sie gut 7 Prozent eingebüsst, was sich nicht alleine mit dem schwächeren Gesamtmarkt erklären lässt.

Nun giesst auch noch das renommierte "The Wall Street Journal" Öl ins Feuer. In einem Artikel berichtet das Blatt von Kritik an den Firmenvertretern von KUKA aus dem Aktionariat. Diese hätten sich viel zu schnell auf das von Midea unterbreitete Angebot eingelassen, so heisst es.

Schwieriges Unterfangen, Aktionärswerte zu schaffen

Wie sich dem Artikel entnehmen lässt, ist ABB nicht abgeneigt, eine Gegenofferte für den deutschen Hersteller von Industrierobotern abzugeben. Als Grundvoraussetzung wird jedoch dessen Einverständnis genannt.

Zumindest vom finanziellen Aspekt her stünde einem Gegenangebot vermutlich nichts im Wege. Der Industriekonzern aus Zürich verfügt über eine grundsolide Bilanz und könnte sich im aktuellen Umfeld günstig Kredite besorgen.

Ob sich mit einer Übernahme des deutschen Rivalen Aktionärswerte schaffen lassen, ist jedoch fraglich. So sieht der für J.P. Morgan tätige Branchenexperte zwar gewisse Kostensynergien zwischen den beiden Unternehmen. Ausserdem sieht er gewisse Vorteile darin, sollte ABB die schon heute führende Stellung in der Robotik weiter ausbauen. Allerdings hält er KUKA schon heute für stolz bewertet, insbesondere was die hohe direkte Abhängigkeit der deutschen Mittelstandsfirma vom Wirtschaftsumfeld anbetrifft. Darüber hinaus warnt er vor Doppelspurigkeiten, welche im Falle eines Zusammenschlusses Umsatz kosten könnten.

Diese Einschätzung teilen auch andere Aktienanalysten und Händler. Sie befürchten, dass ABB als sogenannter "weisser Ritter" sogar Aktionärswerte vernichten würde. Dieser Gefahr ist man sich vermutlich aber auch am Hauptsitz des Industriekonzerns in Zürich durchaus bewusst.

CASH

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03.06.2016 08:22
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ABB-CEO: Geschäft mit Robotern wächst ausserordentlich stark
03.06.2016 08:16

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB sieht sich seit längerer Zeit mit einem widrigen Marktumfeld konfrontiert und ist in den vergangenen zwei Jahren umsatzmässig geschrumpft. CEO Ulrich Spiesshofer geht auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2016 von insgesamt schwierigen Märkten aus, zeigt sich aber dennoch vergleichsweise zuversichtlich. Hoffnung schöpft er unter anderem aus den Fortschritten mit den Kostensenkungsprogrammen, aus neuen Produkten oder aus zweistelligen Wachstumsraten in Märkten, in denen Wachstumsinitiativen gestartet worden sind, wie er in einem Interview mit AWP erklärte.

ABB spürt laut Spiesshofer noch immer den Gegenwind der Mäkte. So habe etwa die Öl- und Gasbranche die Talsohle noch nicht durchschritten, auch wenn es vereinzelte Nachfragesignale gebe.

Sehr gut läuft es dagegen im Geschäft mit Robotern. Und in den Märkten, wo ABB Wachstumsinitiativen ergriffen hat, sei die Umsatzzuhnahme jeweils zweistellig.

Zur kontrovers diskutierten Frage, ob die zunehmende Automatisierung und Roboterisierung zu einer Abnahme oder einer Zunahmen der Arbeitsplätze führen werde, sagte Spiesshofer: "Zwar sind in der Vergangenheit durch Technologie-Sprünge gewisse Tätigkeiten verschwunden, aber das Arbeitsvolumen insgesamt hat immer zugenommen. Noch nie gab es mehr Beschäftigung als heute und ich bin überzeugt, dass sie gerade aufgrund der steigenden Automatisierung weiter zunehmen wird, so paradox das klingt."

(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst von AWP erschienen)

(AWP)

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19.05.2016 12:54
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Management-Transaktionen

18.05.2016 ABB Ltd
Erwerb von 8'121 Namenaktien mit einem Gesamtwert von CHF 164'044.00

18.05.2016 ABB Ltd
Erwerb von 7'690 Namenaktien mit einem Gesamtwert von CHF 155'338.00

18.05.2016 ABB Ltd
Erwerb von 6'688 Namenaktien mit einem Gesamtwert von CHF 135'098.00

18.05.2016 ABB Ltd
Erwerb von 4'776 Namenaktien mit einem Gesamtwert von CHF 96'475.00 

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10.05.2016 10:34
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ABB rüstet schottische Unterstation aus

05/09/2016

Zürich - Das Energie- und Automationsunternehmen ABB hat sich in Schottland einen Auftrag zur Modernisierung einer Unterstation gesichert. Auch durch Erneuerbare wird dadurch die Menge des zur Verfügung stehenden Stroms erhöht.

Der Auftrag hat einen Umfang von 17 Millionen Dollar (16,5 Millionen Franken), wie ABB in einer Medienmitteilung erklärt. ABB wird 13 gasisolierte Schaltanlagen (GIS) in dem Unterwerk Kilmarnock South in East Ayrshire installieren, mit denen die bisherigen luftisolierten Schaltanlagen ersetzt werden. Dadurch wird die Stromkapazität in Südwestschottland erhöht. Zudem kann Strom aus erneuerbaren Quellen integriert werden. Dazu sind bereits Windparks mit einer Leistungsfähigkeit von 480 Megawatt genehmigt worden. Zudem gibt es Pläne über weitere Parks mit 1011 Megawatt.

ABB ist seit mehreren Jahrzehnten im Bereich der GIS tätig. Für den Auftrag in Schottland werden Einheiten der Modellreihe ELK genutzt. Durch die kompakte Bauweise wird weniger Platz benötigt. Zudem trägt eine geringere Anzahl an Komponenten zu einer stabilen Funktionsweise bei. ABB will den Auftrag von SP Energy Networks im Laufe des kommenden Jahres abschliessen. „Wir freuen uns, erneut mit SP Energy Networks zu arbeiten und sie bei ihren Bemühungen um eine verbesserte Strominfrastruktur in Schottland und mehr Strom für die Kunden zu unterstützen“, erklärt Oleg Aleinikov, Direktor für Netzintegration bei ABB. jh

 

 

wieder nur ein Kleinauftrag

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

04.05.2016 13:23
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ABB erhält Auftrag für Offshore-Windpark in der irischen See
04.05.2016 11:15

Zürich (awp) - ABB hat einen Auftrag zur Ausrüstung eines Offshore-Windparks in der irischen See erhalten. Auftraggeber ist die Gesellschaft MHI Vestas Offshore Wind, welche knapp 20 Kilometer vor der Küste der Insel Walney den Windpark Walney ausbauen wird. Die dort geplanten Windturbinen sind mit zwei Dritteln der Höhe des Eiffelturms und dem doppelten Gewicht eines voll beladenen Airbus A380 die stärksten der Welt, wie ABB am Mittwoch mitteilt. Angaben zur Auftragshöhe werden keine gemacht. ABB wird für diese Windanlage 40 Spezial-Transformer liefern.

cf/ys

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27.04.2016 09:34
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ABB schliesst Allianz mit Norwegern für Meerprojekte

Unterwasserstrom

ABB arbeitet für die Unterwasserstromversorgung mit dem norwegischen Ölförderer Aker Solutions zusammen. Die beiden Firmen versprechen sich vom Deal Kostensenkungen.

Der Industriekonzern ABB hat mit dem norwegischen Ölförderer Aker Solutions eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Damit sollen die Stärken bei Technologien für die Unterwasserstromversorgung und Automatisierung gebündelt werden, teilte die ABB mit.

Ziel sei die Entwicklung von Lösungen zur Verbesserung der Öl- und Gasproduktion für die weltweite Energieindustrie. Dazu sollen die Stromversorgung und Steuerung von Produktionsausrüstung auf dem Meeresgrund durch Anwendungen an Land oder auf Plattformen verbessert werden.

Zentrale in Oslo

Gemäss der Vereinbarung wird ABB die Technologien in der Unterwasser-Stromversorgung und Automatisierung in die Kooperation einbringen und Aker Solutions das Knowhow im Unterwasser-Sektor. Die beiden Firmen versprechen sich eine Senkung der Kosten und somit eine wirtschaftlichere Förderung von Öl und Gas in Feldern, die von bestehenden Infrastrukturen weit entfernt liegen.

Die Partnerschaft werde die Präsenz beider Unternehmen auf dem weltweiten Öl- und Gasmarkt nutzen. Die Zentrale wird in Oslo angesiedelt. Finanzielle Details wurden keine bekanntgegeben.

(sda/chb)

 

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Benjamin Franklin

27.04.2016 09:32
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Hans hat am 26.04.2016 - 22:16 folgendes geschrieben:

Kursziel von 17 auf 18,10 CHF

Zum lachen

Demgegenüber erhöhte die Bank Vontobel das Kursziel von CHF 21.50 auf CHF 22, die Einstufung lautet weiterhin „Buy“. Nach den Zahlen zum ersten Quartal hat der zuständige Analyst die Gewinnschätzungen angepasst. Weiter heisst es im aktuellen Kommentar, dass der Auftragseingang im ersten Quartal den Wendpunkt erreicht haben könnte. Nur schon ein kleiner Rückenwind von der Konjunktur könne zu einem deutlichen Schub bei der Profitabilität von ABB führen.

Für mich sind beide Ratings wichtig.
Hätte BNP auf Buy erhöht, wäre das sicher vorteilhaft für einen höheren Kurs.
 

Ich möchte einen Call schreiben.
Dazu brauche ich einen seitwärts tendierenden Kurs. Bei steigendem Kurs riskiere ich, dass ich liefern muss.

Darum poste ich alles zu einem Titel. Auch nicht so vorteilhafte Meldungen.

 

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Benjamin Franklin

26.04.2016 22:16
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Kursziel von 17 auf 18,10 CHF

Zum lachen Wink

Demgegenüber erhöhte die Bank Vontobel das Kursziel von CHF 21.50 auf CHF 22, die Einstufung lautet weiterhin „Buy“. Nach den Zahlen zum ersten Quartal hat der zuständige Analyst die Gewinnschätzungen angepasst. Weiter heisst es im aktuellen Kommentar, dass der Auftragseingang im ersten Quartal den Wendpunkt erreicht haben könnte. Nur schon ein kleiner Rückenwind von der Konjunktur könne zu einem deutlichen Schub bei der Profitabilität von ABB führen.

Gruss Hans

26.04.2016 14:58
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Kein Kauf!

Sparkurs und Stabilisierung des China-Geschäfts überdurchschnittlich eingepreist

Jonathan Mounsey, Analyst von Exane BNP Paribas, rät in einer aktuellen Aktienanalyse nach Q1-Zahlen weiterhin zum Verkauf der ABB-Aktie (ISIN: CH0012221716, WKN: 919730, Ticker-Symbol: ABJ, SIX Swiss Ex: ABBN, Nasdaq OTC-Symbol: ABLZF), erhöht aber das Kursziel von 17 auf 18,10 CHF.

Er sehe beim Elektrotechnikkonzern solide Fortschritte bei seinen Sparbemühungen, so der Analyst in einer heute veröffentlichten Studie. Zudem stabilisiere sich offenbar das Geschäft in China. Die aktuelle Bewertung preise dies allerdings überdurchschnittlich ein, weshalb Mounsey vom Kauf der ABB-Aktie im Vorfeld der neuen Strategie für das Stromnetzgeschäft abrate.

Jonathan Mounsey, Analyst von Exane BNP Paribas, hat in einer aktuellen Aktienanalyse das "underperform"-Votum für die ABB-Aktie bestätigt und das Kursziel von 17 auf 18,10 CHF angehoben.
(Analyse vom 26.04.2016)

 

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Benjamin Franklin

25.04.2016 08:40
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ABB: VR-Präsident Voser lässt sich von Cevian nicht unter Druck setzen
24.04.2016 17:09

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB lässt sich vom schwedischen Finanzinvestor Cevian nicht beirren. "Verwaltungsrat und Management lassen sich nicht von einzelnen Aktionären unter Druck setzen, wir machen uns den Druck selber", erklärte VR-Präsident Peter Voser in der Samstagsausgabe der "NZZ".

"Wer meint, dass wir nur wegen eines neuen Aktionärs, der seit Juni beteiligt ist und Druck macht, innerhalb von drei Wochen ein Konzept ausgearbeitet haben, versteht nichts von der Arbeit und Qualität dieses Verwaltungsrats", so Voser weiter.

In ihrem Bestreben, das Energiegeschäft vom restlichen ABB-Konzern abzutrennen, hatte Cevian unlängst ein Gutachten von der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) erstellen lassen und diesem damit beauftragt, nach möglichen Käufern zu suchen.

Zuvor hatte ABB letzten Herbst angekündigt, die neu geschaffene Division "Stromnetze" einer strategischen Überprüfung zu unterziehen. Am 4. Oktober werde es ein Update dazu geben, verspricht Voser. Auf diesen Termin ist der nächste Investorentag angekündigt. "Aber wenn es länger geht, dann geht es eben länger", fügt er sogleich an.

ABB hatte im September auch mitgeteilt, bis Ende 2017 bei den Angestellten 1 Mrd USD einsparen zu wollen. Bis heute hat das Unternehmen aber nicht angegeben, wie viele Stellen das kosten wird. "Der Umfang ist nicht entscheidend", meint Voser. Im Vordergrund stehe, dass wir die Produktivität steigt. Man setze die Massnahmen von Land zu Land um. "Im einen Fall geht es schneller, im anderen langsamer", so Voser.

Dieser räumt unumwunden ein, dass im Zuge der Reorganisation auch an der Konzernzentrale in Zürich die Strukturen verschlankt werden. Die Schweiz sei aber als Standort für den Hauptsitz weiterhin gesetzt: "Absolut", meint Voser.

ra

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22.04.2016 10:35
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SocGen hebt ABB auf 'Hold' und Ziel auf 21 Franken

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat ABB nach Zahlen zum ersten Quartal von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 17 auf 21 Franken angehoben. Das Management des Schweizer Industriekonzerns habe gute Arbeit geleistet, schrieb Analyst Alok Katre in einer Studie vom Donnerstag. Das Chance-Risiko-Verhältnis bei der Aktie sei nun ausgeglichener./fat/gl

 

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Benjamin Franklin

22.04.2016 08:26
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Alle Anträge an der Generalversammlung genehmigt

Die Aktionäre haben Frederico Fleury Curado, Robyn Denholm, David Meline and Satish Pai in den Verwaltungsrat gewählt, so ABB (ISIN: CH0012221716, WKN: 919730, Ticker-Symbol: ABJ, SIX Swiss Ex: ABBN, Nasdaq OTC-Symbol: ABLZF) in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Peter Voser, Jacob Wallenberg, Matti Alahuhta, David Constable, Louis R. Hughes, Michel de Rosen und Ying Yeh wurden für eine weitere Amtszeit in ihrem Amt bestätigt. Die Aktionäre stimmten ausserdem für die vorgeschlagenen Mitglieder des Vergütungsausschusses.

Die Aktionäre stimmten für die siebte Dividendenerhöhung in Folge. Die Ausschüttung beträgt CHF 0,74 für das Geschäftsjahr 2015, nach CHF 0,72 im Vorjahr. Die Dividende wird durch eine Nennwertreduktion ausbezahlt. Die Auszahlung ist im Juli 2016 zu erwarten. Darüber hinaus genehmigten die Aktionäre den Lagebericht, die Konzernrechnung und die Jahresrechnung für 2015.

Des Weiteren nahmen die Aktionäre mit einer bindenden Abstimmung die maximale Gesamtvergütung des Verwaltungsrats für die Amtsperiode 2016-2017 und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2017 an. Die Aktionäre stimmten auch dem zur Konsultativabstimmung vorgelegten Vergütungsbericht für 2015 zu.

Eine Kapitalherabsetzung durch die Annullierung von 100.000.000 Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms wurde ebenfalls genehmigt.

Insgesamt waren 803 Aktionäre bei der Generalversammlung vertreten und repräsentierten 73,6 Prozent des gesamten stimmberechtigten Aktienkapitals.

Die abschliessenden Ergebnisse der Generalversammlung werden im Verlauf des heutigen Tages auf www.abb.com veröffentlicht.

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Benjamin Franklin

21.04.2016 08:13
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Hans hat am 20.04.2016 - 20:23 folgendes geschrieben:

Elias hat am 15.04.2016 - 16:13 folgendes geschrieben:

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für ABB auf "Sell" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Im Schnitt dürften die Zahlen für das erste Quartal im Industriegütersektor nicht zu höheren Konsensschätzungen führen und die Hoffnungen auf eine Trendwende seien eingepreist, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Für Unternehmen mit hohen Investitionsaufwendungen wie ABB und Alstom gehe sie von einem harten ersten Quartal aus./mzs/la

 

ABB Ltd. (Asea Brown Boveri Ltd.) (N) UnderweightThe analysts of JP Morgan Chase & Co. have rated ABB with a Underweight rating. The price target was set to 17.50 CHF. At a current price of the ABB stock of 19.16 CHF this means a downside potential of -8.66%.

 

Baissiers auf dem falschen Fuss erwischt, hochstufen asap!!

Nach den Q1-Zahlen ist man immer schlauer.

Mich erstaunt darum, dass kurz vor Veröffentlichung von Quartalszahlen noch Ratings publiziert werden. Ob man von den Mitbewerbern bzw. der Branche auf die einzelnen Firmen schliesst?

 

Eine Hochstufung würde weiteren Auftrieb geben.
Ich überlege in den nächsten Wochen einen Short-Call. Geplanter Strike 21 bis 22, Laufzeit September oder Dezember.

 

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