ABB

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23.11.2007 12:29
#1
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ABB

Ein Forum ohne ABB ist kaum vorstellbar. Ich hoffe aber, dass das Niveau hier drinnen besser wird. Bitte nur Dinge einstellen die der Wahrheit entsprechen.

Habe mich in der Mittagspause bei ABB Angestellten schlau gemacht. Die Währungsverluste sind nicht abgesichert. Und das sagte mir jemand der es wissen muss. Währungsgewinne werden gerne genommen.... Gibt es in einem weltweit operierenden Geschäft auch...

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1222171 - ABB
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Wenige, die dafür sorgen, dass etwas geschieht

Viele, die zuschauen was geschieht

Grosse Masse, die nicht merkt was geschieht!

22.09.2016 15:59
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ABB erhält Auftrag über 85 Mio USD für Stromnetz in Kanada
22.09.2016 14:29

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Kanda einen Auftrag zur Modernisierung des Stromnetzes in Québec erhalten. Dieser hat einen Wert von 85 Mio USD und kommt vom kanadischen Versorgungsunternehmen Hydro-Québec (HQ), wie ABB am Donnerstag mitteilt. Es sollen luftisolierte 800 Kilovolt-Schaltanlagen sowie das Übertragungsnetz mit Leistungsschaltern, Leistungstransformatoren und Drosselspulen aufgerüstet werden.

HQ betreibt den Angaben zufolge seit den 60er und 70er-Jahren eines der grössten 800 Kilovolt-Stromnetze der Welt.

cf/uh

(AWP)

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21.09.2016 08:40
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ABB verkauft Kabelgeschäft an NKT Cables - Teil der Division Stromnetze
21.09.2016 08:28

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB verkauft das Geschäft für Hochspannungskabel an das Unternehmen NKT Cables, das zum dänischen NKT-Konzern gehört. Die Transaktion basiere auf einem Unternehmenswert von 836 Mio EUR, teilt ABB am Mittwoch mit. Konkretere finanzielle Angaben werden nicht gemacht. Der Verkauf soll laut den Angaben im ersten Quartal 2017 abgeschlossen werden und unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen.

Das Geschäft sei Teil der ABB-Division Stromnetze, die derzeit einer strategischen Überprüfung unterzogen wird, heisst es weiter. Wie angekündigt will das Management am nächsten Capital Markets Day am 4. Oktober über Resultate dieser Überprüfung orientieren. In letzter Zeit hatte vor allem der Grossaktionär Cevian eine Abspaltung der gesamten Sparte gefordert.

ABB und NKT Cables unterzeichnen gemäss der Mitteilung zudem eine Vereinbarung für eine langfristige strategische Partnerschaft. Damit sichere sich ABB den weiteren Zugang zum Kabelangebot. "Die Kombination unseres Nischen-Systemgeschäfts mit der Stärke von NKT Cables ist ein klares Signal für unser aktives Portfoliomanagement", lässt sich ABB-CEO Ulrich Spiesshofer zitieren.

"Im Rahmen der strategischen Partnerschaft werden ABB und NKT Cables bei zukünftigen Projekten zusammenarbeiten, um sich Marktchancen zu erschliessen - beispielsweise bei der Stromübertragung mit See- und Gleichstromkabeln", ergänzt Claudio Facchin, Leiter der Division Stromnetze von ABB. Mit der Transaktion werde das Portfolio der Division Stromnetze vereinfacht und fokussierter ausgerichtet.

Das ABB-Kabel-Systemgeschäft erwirtschaftete 2015 auf Standalone-Basis einen bereinigten Umsatz von 524 Mio USD und beschäftigt rund 900 Mitarbeiter. NKT Cables erwirtschaftete 2015 mit 3'200 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,2 Mrd EUR.

rw/uh

(AWP)

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19.09.2016 08:23
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ABB will offenbar an Stromnetz-Sparte festhalten

ABB will sich offenbar nicht von der Sparte Stromnetze trennen. Das Geschäft bleibe bei ABB, berichten verschiedene Sonntagsmedien.

Weder ein Verkauf noch die Auslagerung in ein Gemeinschaftsunternehmen oder ein Börsengang kämen in Frage, zitiert die "SonntagsZeitung" eine "bestens informierte Quelle aus der Konzernzentrale. Weiter interpretiert die Zeitung eine Auftragsmeldung der vergangenen Woche von ABB für die Sparte Stromnetze als Hinweis darauf, dass diese bei ABB bleiben werde.

In der "Schweiz am Sonntag" wird gleichzeitig die Position des Grossaktionärs Cevian, der bekanntlich die Abtrennung der Sparte Power Grids anstrebt, einmal mehr aufgenommen. "Wenige Unternehmen, wenn überhaupt welche, waren in den letzten Jahren erfolgreich, indem sie sich breit aufgestellt haben", lässt sich in einem Artikel zu diesem Thema Lars Förberg, Managing Director von Cevian, zitieren. Er bekräftigte damit die Position, die Cevian in der vergangenen Woche bereits in schwedischen Medien verbreitete.

Die "NZZ am Sonntag" greift die Thematik ebenfalls auf, fokussiert sich dabei aber auf die Rolle der Hedge Funds insgesamt. Das Blatt weist darauf hin, dass Cevian in der vergangenen Woche die Position an ABB auf 6,2% erhöht habe, um den Druck zu erhöhen. Laut ABB ist aber der Anteil von Cevian von gut 5 auf über 6% gestiegen, weil ABB eigene Aktien zurückgekauft habe.

ABB informiert offiziell anlässlich des Capital Markets Day vom 4. Oktober über die geplante Strategie der Sparte Stromnetze.

(AWP)

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15.09.2016 08:23
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Weiterer Grossaktionär fordert Aufspaltung von ABB

Ein zweiter Grossaktionär fordert die Zerlegung des Elektrotechnikkonzerns ABB. Wie der schwedische Investor Cevian drängt auch der US-Fonds Artisan auf eine Abspaltung der Netzwerktechniksparte.

Wie bei vielen anderen Konglomeraten seien auch die ABB-Divisionen weniger profitabel als die Geschäfte der besten Konkurrenten, sagte Artisan-Fondsmanager David Samra am Mittwoch zur Nachrichtenagentur Reuters.

ABB prüft seit Monaten, ob sich der Konzern von der umsatzstarken Sparte trennen soll. Auf dem anstehenden Investorentag vom 4. Oktober soll die Entscheidung verkündet werden.

"Die Überprüfung dieses Teils des Unternehmens ist nur eines der Dinge, die das Unternehmen machen kann, um das Geschäft zu straffen", sagte Samra. "Wir sehen das als ersten Schritt, um ein viel fokussierteres Unternehmen zu schaffen."

Während sich Konzernchef Ulrich Spiesshofer in Gesprächen offen für verschiedene Optionen gezeigt habe, sei der Verwaltungsrat weniger entgegenkommend gewesen.

Cevian hält neu 6,2 Prozent an ABB

Artisan hält eigenen Angaben zufolge rund 2,5% an ABB. Cevian kommt inzwischen auf 6,2%, wie einer Meldung der US-Börsenaufsicht SEC zu entnehmen war. Im Juni 2015 waren es noch 5,3%. In den letzten 60 Tagen hat Cevian den SEC-Angaben zufolge allerdings weder ABB-Aktien gekauft noch verkauft.

Mit über 10% ist das Anlagevehikel Investor AB der schwedischen Familie Wallenberg der grösste ABB-Eigner. Ein Investor-Sprecher erklärte am Dienstag, es liege am Verwaltungsrat, über die weiteren Schritte zu entscheiden.

Die bisherigen Signale von ABB deuten eher darauf hin, dass die Netzwerktechnik nicht ausgegliedert wird. Lehnt die Konzernleitung diesen Schritt tatsächlich ab, droht ein Konflikt mit Cevian, Artisan und möglicherweise weiteren grossen Aktionären.

(AWP/SDA/REU)

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14.09.2016 13:04
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ABB erhält Auftrag über 35 Mio USD für Umspannwerk im süddeutschen Stromnetz
14.09.2016 11:53

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat einen Auftrag vom deutschen Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW erhalten. Dieser hat einen Wert von rund 35 Mio USD und sieht die Modernisierung eines Umspannwerks in Offenburg vor, wie ABB am Mittwoch mitteilt. Wegen der Einspeisung immer grösserer Mengen erneuerbarer Energien müsse der Spannungspegel vieler Stromleitungen und Umspannwerke auf 380 Kilovolt (kV) von bisher 220 kV angehoben werden.

Die bestehende luftisolierte 220-kV-Schaltanlage (AIS) des Umspannwerks werde durch eine 380-kV-GIS-Kompaktschaltanlage (GIS= gasisolierte Schaltanlage) mit höherer Übertragungskapazität und Flexibilität ersetzt, so ABB. Das modernisierte Umspannwerk werde Bestandteil eines Übertragungsnetzes sein, das eine wichtige Rolle im europäischen Stromhandel spiele, da es über zahlreiche Verbindungsleitungen in die nationalen und europäischen Verbundnetze integriert ist.

cf/rw

(AWP)

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13.09.2016 10:39
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ABB: Cevian bekräftigt Forderung nach Abspaltung der Sparte Power Grids.

Zürich (awp) - Der schwedische Finanzinvestor Cevian bekräftigt seine Forderungen nach einer Abspaltung der Sparte Power Grids vom restlichen Geschäft bei ABB. Ein Sprecher von Cevian sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass eine Abspaltung der Stromnetzsparte und eine separate Börsenkotierung den Unternehmenswert für die Aktionäre um 60% erhöhen würde. Er sieht den kombinierten Wert der beiden Unternehmen bei 35 CHF je Aktie.

ABB sollte die Sparte Stromnetze abspalten und separat an die Börse bringen, wird der Sprecher bei Reuters zitiert. Es entstünden "zwei grossartige Unternehmen", welche langfristig wachsen und prosperieren würden.

Sinngemäss äusserte sich Cevian bereits am Vorabend in einem Interview mit der schwedischen Zeitung "Svenska Dagbladet". Und in der Vorwoche portierte die ebenfalls in Schweden erscheinende "Dagens Nyheter" ähnliche Vorschläge des zweiten Grossaktionärs von ABB, der schwedischen Beteiligungsgesellschaft Investor AB. Diese hat bei der letzten Offenlegungsmeldung einen Anteil von knapp über 10% angegeben, Cevian hält gemäss den letzten Angaben gut 5%. Der dritte grössere Aktionär ist Blackrock mit einem Anteil von gut 3%.

ABB-CEO Ulrich Spiesshofer sagte im Juni gegenüber AWP, dass sich das Unternehmen weiterhin im Überprüfungs-Prozess für die Sparte befinde, wobei man sich auch mit externen Experten austausche. Die Frage, ob er Power Grids lieber behalten möchte, beantwortete Spiesshofer nicht direkt. Er verwies aber darauf, dass in diesem Markt "Nachfragedynamik definitiv vorhanden" sei.

Dass Cevian auf die Strategieüberprüfung für die Sparte einen Einfluss habe, verneinte er dagegen. Die Planung für die Strategieüberprüfung des Bereichs Stromnetze sei bereits vor der Beteiligungsnahme von Cevian eingeleitet worden.

ABB will über die weitere Zukunft der Sparte anlässlich des Capital Markets Day vom kommenden 4. Oktober berichten.

An der Börse verzeichnen ABB am Dienstag im frühen Geschäft ein Plus von 0,7% und bewegen sich damit in etwa mit dem Gesamtmarkt.

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08.09.2016 13:05
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Im Vorfeld des ABB-Investorentags brodelt die Gerüchteküche

08.09.2016 12:30

Im Vorfeld des diesjährigen Investorentages von ABB jagt ein Gerücht das nächste - Und: Wird das Asien-Geschäft zum Bumerang für die grossen Schweizer Banken?

cash Insider

Der cash Insider ist unter @cashInsider auch auf Twitter aktiv. Lesen Sie börsentäglich von weiteren brandaktuellen Beobachtungen am Schweizer Aktienmarkt.

Nicht nur die Aktionäre von ABB, auch die ausländischen Leerverkäufer sollten sich den 4. Oktober fett in ihrer Agenda anstreichen. An diesem Tag lädt der Industriekonzern nämlich zum diesjährigen Investorentag nach Zürich. Verhält es sich wie in früheren Jahren, geben sich auch heuer wieder die wichtigsten Vertreter aus der Finanzwelt ein Stelldichein. Mit Interesse werden diese den Ausführungen von Konzernchef Ulrich Spiesshofer und seinem Finanzchef Eric Elzvik horchen, wenn diese über die Fortschritte der "Next Level Strategie" berichten.

Schon im Vorfeld dieses denkwürdigen Anlasses bringt die Aktienkursentwicklung die ausländischen Leerverkäufer schier an den Rand der Verzweiflung. Denn schon seit Wochen klettern die Papiere von ABB still und leise nach oben. Seit Ende Juni errechnet sich ein Plus von 13 Prozent, seit Jahresbeginn sogar eines von über 20 Prozent - den Dividendenabgang von Mitte Juli noch nicht einmal aufgerechnet.

Der Grund: Im Hinblick auf den Investorentag jagt ein Gerücht das nächste. Kräftig Öl ins Feuer gossen in den letzten Tagen die Vertreter von Cevian Capital. Der Grossaktionär pocht auf einen Verkauf des Stromübertragungsgeschäfts. Mit einem Stimmenanteil von 5,2 Prozent ist das schliesslich "sein gutes Recht" - ganz egal, ob die Forderung beim Verwaltungsrat Gehör findet oder nicht. Doch auch Investor AB, mit einem Stimmenanteil von 10 Prozent der grösste Aktionär von ABB, lässt im Vorfeld des diesjährigen Investorentages durchblicken, dass endlich eine Lösung für das Sorgenkind auf den Tisch muss.

Den Vertretern der beiden Grossaktionäre sei die erst am Dienstag veröffentlichte Unternehmensstudie der britischen Investmentbank Liberum ans Herz gelegt. Darin berichtet der Autor von Anhaltspunkten für eine Belebung der Investitionen ins Stromübertragungsnetz. Darauf abgestützt erhöht er seine nächstjährigen Gewinnschätzungen um 7 Prozent. Neu liegen die Annahmen um 15 Prozent über jenen anderer Berufskollegen. Dieser Umstand spiegelt sich nicht nur in der Kaufempfehlung sondern auch im 25 Franken lautenden Kursziel für die Aktien wider.

Spätestens am Investorentag wird sich zeigen, ob die Entscheidungsträger bei ABB klein beigeben und das Stromübertragungsgeschäft zum Verkauf ausschreiben. Denn auch an der Börse gilt: Der Ungeduldige führt sein Heu nass ein.

Neben dem Analysten von Liberum - er erwartet anlässlich des diesjährigen Investorentags übrigens die Bekanntgabe eines 4 Milliarden Dollar schweren Aktienrückkaufprogramms - hat sich bisweilen nur sein für Barclays Capital tätiger Kollege zu Wort gemeldet. Er scheint nicht so recht an einen Verkauf des Stromübertragungsgeschäfts zu glauben und sieht ABB eine Wachstumsstrategie für diesen Bereich vorlegen. Zudem rechnet der Experte mit einem ambitiöseren Einsparungsziel auf dem Umlaufvermögen. Auch bei Barclays Capital werden die Aktien mit "Overweight" und einem Kursziel von 23 Franken zum Kauf empfohlen.

Vermutlich werden die Spekulationen rund um den diesjährigen Investorentag nicht verstummen. Den ausländischen Leerverkäufern werden deshalb vermutlich auch weiterhin gute Nerven abverlangt.

CASH INSIDER

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02.09.2016 09:41
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02.09.2016 | 08:51#ABB – Exane BNP von negativ auf positiv!

(wirtschaftsinformation.ch) – In Bezug auf ABB (CHF 21.24) hat das französische Analysehaus Exane BNP heute Morgen eine Kehrtwende vollzogen. Lautete die Einstufung zuvor „Underperform“ (Verkaufen), folgte nun die Hochstufung auf „Outperform“ (Kaufen). Auch beim Kursziel gab es eine massive Anpassung, und zwar von CHF 18 auf CHF 24. Der verantwortliche Studienverfasser schreibt, dass er positiver eingestellt sei gegenüber den Kosteneinsparungen, dem Programm zur Senkung des Umlaufvermögens sowie dem europäischen Strommarkt.

 

25.07.2016 13:12
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ABB erhält in Polen Transformatoren-Auftrag über rund 40 Mio USD
25.07.2016 11:15

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Polen einen Auftrag in Höhe von rund 40 Mio USD erhalten. Der staatliche Übertragungsnetzbetreiber Polskie Sieci Elektronergetyczne S.A. (PSE S.A.) plane mit den energieeffizienten Transformatoren von ABB den Ausbau und die Modernisierung des polnischen Netzes, teilt der Konzern am Montag mit. Der Auftrag wurde im zweiten Quartal 2016 gebucht.

Das Vorhaben sei Teil eines Projekts zur Modernisierung und Erweiterung des staatlichen Stromübertragungssystems in Polen, um den Anforderungen der wachsenden Wirtschaft des Landes gerecht zu werden und den steigenden Energiebedarf zu decken, heisst es weiter. Dazu zähle auch der Austausch vorhandener Transformatoren durch neue Geräte.

ABB und PSE S.A. arbeiteten seit vielen Jahren zusammen. Im Rahmen des neuen Auftrags übernehme ABB die Planung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von drei Transformatorsätzen, einschliesslich fünf 450-Megavoltampere (MVA)-Einheiten, zwei 500-MVA-Transformatoren und zehn 275-MVA-Einheiten, so die Mitteilung. Die Geräte werden im Fertigungszentrum von ABB im polnischen Lodz hergestellt.

mk/cp

(AWP)

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21.07.2016 11:45
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ABB-Aktie dank Dividendenfantasien gefragt

Der Quartalsumsatz von ABB fällt stärker als erwartet. Unerwartet starke Fortschritte auf der Kostenseite wecken jedoch Dividendenfantasien. Folglich wird die Aktie mit satten Kursavancen belohnt.

Von Lorenz Burkhalter

Was die Spatzen am Hauptsitz von ABB in Zürich schon seit Wochen von den Dächern pfeifen, ist seit heute Gewissheit: Dank deutlichen Fortschritten auf der Kostenseite übertrifft der Zahlenkranz die Analystenerwartungen beim operativen Gewinn (EBITA) und beim Reingewinn ziemlich deutlich.

Das ändert allerdings nichts daran, dass sich der Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal letzten Jahres stärker zurückgebildet hat, als im Vorfeld befürchtet worden war. Noch deutlicher ist der Rückgang beim Auftragseingang.

Dennoch scheinen die Anleger den Kosteneinsparungen ein höheres Gewicht beizumessen, gewinnt die ABB-Aktie an der Schweizer Börse SIX zur Stunde doch 1,7 Prozent auf 20,41 Franken. Im frühen Handel wurden sogar Kurse von bis zu 20,59 Franken bezahlt. Beobachter berichten von einer Mischung aus Anlage- und Deckungskäufen.

Das Umfeld bleibt schwierig

Obschon der für die Deutsche Bank tätige Analyst die Aktie schon eine ganze Weile mit einem Kursziel von 18 Franken zum Verkauf empfiehlt, bezeichnet er die Geschäftsumsetzung im zweiten Quartal als solide. Gerade in den Geschäftszweigen Power Grids und Electrification Products seien dem Unternehmen auf der Kostenseite deutliche Fortschritte gelungen. Auch am 80 Prozent über dem Vorjahr liegenden operativen Cash Flow findet der Experte sichtlich Gefallen.

Gleichzeitig warnt er jedoch vor dem weiterhin schwierigen Umfeld. Die Auftragslage sei weiterhin schlecht und der Auftragsbestand liege leicht unter dem Umsatz, so der Analyst.

Quartalsergebnis weckt Dividendenfantasien

Auch sein Berufskollege von der UBS Investmentbank begrüsst die im zweiten Quartal erzielten Kosteneinsparungen. Seinen Berechnungen zufolge konnten die Erwartungen beim operativen Gewinn (EBITA) auf Gruppenebene trotz 12 Prozent höheren Restrukturierungskosten um 6 Prozent übertroffen werden. Dennoch geht er in Anbetracht des schwierigen Umfelds nur von leichten Schätzungserhöhungen aus. Die Aktie wird bei der Schweizer Grossbank mit "Neutral" und einem 19,50 Franken lautenden 12-Monats-Kursziel eingestuft.

Wie bei der Deutschen Bank hakt man bei Barclays Capital bei der starken Barmittelgenerierung ein. Wie einem Kommentar der britischen Grossbank entnommen werden kann, hat sich der für die Dividende wichtige freie Cash Flow bei ABB im Jahresvergleich auf 904 Millionen Dollar verdoppelt. Trotz den verhaltenen Aussichten in den Absatzmärkten empfiehlt der Verfasser des Kommentars die Aktie mit "Overweight" und einem Kursziel von 21,50 Franken zum Kauf.

Der für Kepler Cheuvreux tätige Experte zeigt sich ebenfalls positiv überrascht von der starken Barmittelgenerierung. Er wähnt das Unternehmen auf Zielkurs, das Umlaufvermögen um 2 Milliarden Dollar zu reduzieren. Und auch wenn er es nicht explizit schreibt, so lässt er zumindest durchblicken, dass davon auch die Ausschüttungspolitik von ABB profitieren sollte. Aufgrund des widrigen Branchenumfelds hält er am Anlageurteil "Hold" sowie am Kursziel von 20 Franken fest.

CASH

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19.07.2016 13:30
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ABB erhält Aufträge über 300 Mio USD aus China
19.07.2016 11:45

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in China Aufträge für eine Ultrahochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (UHGÜ) erhalten. Die Stromverbindung ermöglicht auf der Trasse von Changji nach Guquan die Übertragung von 12'000 Megawatt Strom mit einer Spannung von 1,1 Mio Volt (1'100 Kilo-Volt), wie ABB am Dienstag mitteilt. Die Distanz der Stromverbindung erstreckt sich über 3'000 Kilometer, womit diese Verbindung hinsichtlich Spannung, Übertragungskapazität und Distanz gemäss ABB einen neuen Weltrekord aufstellt.

Das Auftragsvolumen für die Lieferung von Transformatoren und anderer Kernausrüstung beläuft sich auf über 300 Mio USD. Verbucht wurde der Auftrag im zweiten Quartal 2016.

Die Changji-Guquan UHGÜ-Verbindung werde Strom von der nordwestlichen Region Xinjiang in die Provinz Anhui im Osten Chinas übertragen. Die Übertragungskapazität werde gegenüber der bisherigen Verbindung um 50% gesteigert.

ABB liefert Konvertertransformatoren und Komponenten wie Durchführungen und Stufenschalter, HGÜ-Stromrichterventile, Gleichstromleistungsschalter, Wanddurchführungen und Kondensatoren. Jeder der Transformatoren wiegt 800 Tonnen und ist 32 Meter lang.

cf/jl

(AWP)

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15.07.2016 13:39
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ABB erhält Aufträge für Busladestationen in Genf über 16 Mio USD
15.07.2016 11:11

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Genf zwei Aufträge erhalten. Diese kommen von den öffentlichen Verkehrsbetrieben von Genf sowie vom Busunternehmen Hess und belaufen sich auf insgesamt 16 Mio USD, wie ABB am Freitag mitteilt. Es sei der erste kommerzielle Auftrag für die 15 Sekunden Flash-Ladetechnologie, welche einen emissionsfreien Nahverkehr ohne Oberleitungen mit Elektrobussen ermögliche.

cf/yr

(AWP)

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14.07.2016 13:16
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ABB erhält Auftrag über 30 Mio USD von norwegischer Statnett
14.07.2016 11:21

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat eine Bestellung des norwegischen Übertragungsnetzbetreibers Statnett erhalten. Der Auftrag umfasse zwei Umspannwerke und habe ein Volumen von rund 30 Mio USD, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Bestellung wurde gemäss den Angaben im zweiten Quartal verbucht.

Im Projektumfang enthalten sind laut den Angaben die Planung, Konstruktion, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme von zwei 420-Kilovolt-Umspannwerke für Lyse und Fjotland. Die Umspannwerke sollen laut ABB die Netzstabilität erhöhen und die Stromversorgung stärken. Die erhöhte Übertragungskapazität werde ausserdem die Integration erneuerbarer Energiequellen wie Wind- und Wasserkraft erleichtern.

rw/yr

(AWP)

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15.06.2016 08:43
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Gibt ABB ein Gegenangebot für KUKA ab?

Schon seit Wochen wird auf eine Gegenofferte von ABB für den deutschen Roboterhersteller KUKA spekuliert. Mit einem solch gewagten Vorstoss liesse sich jedoch kaum etwas gewinnen.

Von Lorenz Burkhalter

Es vergeht kaum eine Woche, ohne dass bei einer europäischen Publikumsgesellschaft eine Übernahmeofferte aus China eingeht. Jüngstes Ziel der kaufwütigen Chinesen: Der deutsche Industrieroboter-Hersteller KUKA.

Midea, ein führender Haushaltsgerätehersteller, bietet den Aktionären 115 Euro je Aktie. Gegenüber dem Schlusskurs am Tag vor Bekanntwerden des Übernahmeangebots entspricht das einem satten Aufschlag von 35 Prozent. Dem Angebot werden gute Erfolgsaussichten nachgesagt. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Midea schon heute mit 13,5 Prozent an KUKA beteiligt ist.

Doch der deutschen Regierung in Berlin ist der drohende Verlust dieses strategisch wichtigen Mittelstandsunternehmens offensichtlich ein Dorn im Auge. Erstmals meldeten sich führende Politiker zu Wort und riefen heimische Grosskonzerne zu einer Gegenofferte auf (siehe Kolumne des cash Insiders vom 3. Juni).

Während Siemens der Regierung in Berlin eine klare Absage erteilte, lässt man sich bei ABB bis heute nicht in die Karten blicken. Gelegenheit hätte Konzernchef Ulrich Spiesshofer mehr als genug gehabt, äusserte er sich doch erst kürzlich in einem Interview zu den Wachstumsaussichten in der Robotik.

Widerstand im Aktionariat von KUKA

Dennoch wird sein Arbeitgeber ABB an der Börse als heisser Kandidat für ein Gegenangebot gehandelt. Der Aktie des schweizerisch-schwedischen Industriekonzerns haben diese Spekulationen spürbar zugesetzt. In den letzten fünf Handelstagen hat sie gut 7 Prozent eingebüsst, was sich nicht alleine mit dem schwächeren Gesamtmarkt erklären lässt.

Nun giesst auch noch das renommierte "The Wall Street Journal" Öl ins Feuer. In einem Artikel berichtet das Blatt von Kritik an den Firmenvertretern von KUKA aus dem Aktionariat. Diese hätten sich viel zu schnell auf das von Midea unterbreitete Angebot eingelassen, so heisst es.

Schwieriges Unterfangen, Aktionärswerte zu schaffen

Wie sich dem Artikel entnehmen lässt, ist ABB nicht abgeneigt, eine Gegenofferte für den deutschen Hersteller von Industrierobotern abzugeben. Als Grundvoraussetzung wird jedoch dessen Einverständnis genannt.

Zumindest vom finanziellen Aspekt her stünde einem Gegenangebot vermutlich nichts im Wege. Der Industriekonzern aus Zürich verfügt über eine grundsolide Bilanz und könnte sich im aktuellen Umfeld günstig Kredite besorgen.

Ob sich mit einer Übernahme des deutschen Rivalen Aktionärswerte schaffen lassen, ist jedoch fraglich. So sieht der für J.P. Morgan tätige Branchenexperte zwar gewisse Kostensynergien zwischen den beiden Unternehmen. Ausserdem sieht er gewisse Vorteile darin, sollte ABB die schon heute führende Stellung in der Robotik weiter ausbauen. Allerdings hält er KUKA schon heute für stolz bewertet, insbesondere was die hohe direkte Abhängigkeit der deutschen Mittelstandsfirma vom Wirtschaftsumfeld anbetrifft. Darüber hinaus warnt er vor Doppelspurigkeiten, welche im Falle eines Zusammenschlusses Umsatz kosten könnten.

Diese Einschätzung teilen auch andere Aktienanalysten und Händler. Sie befürchten, dass ABB als sogenannter "weisser Ritter" sogar Aktionärswerte vernichten würde. Dieser Gefahr ist man sich vermutlich aber auch am Hauptsitz des Industriekonzerns in Zürich durchaus bewusst.

CASH

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03.06.2016 08:22
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ABB-CEO: Geschäft mit Robotern wächst ausserordentlich stark
03.06.2016 08:16

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB sieht sich seit längerer Zeit mit einem widrigen Marktumfeld konfrontiert und ist in den vergangenen zwei Jahren umsatzmässig geschrumpft. CEO Ulrich Spiesshofer geht auch für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2016 von insgesamt schwierigen Märkten aus, zeigt sich aber dennoch vergleichsweise zuversichtlich. Hoffnung schöpft er unter anderem aus den Fortschritten mit den Kostensenkungsprogrammen, aus neuen Produkten oder aus zweistelligen Wachstumsraten in Märkten, in denen Wachstumsinitiativen gestartet worden sind, wie er in einem Interview mit AWP erklärte.

ABB spürt laut Spiesshofer noch immer den Gegenwind der Mäkte. So habe etwa die Öl- und Gasbranche die Talsohle noch nicht durchschritten, auch wenn es vereinzelte Nachfragesignale gebe.

Sehr gut läuft es dagegen im Geschäft mit Robotern. Und in den Märkten, wo ABB Wachstumsinitiativen ergriffen hat, sei die Umsatzzuhnahme jeweils zweistellig.

Zur kontrovers diskutierten Frage, ob die zunehmende Automatisierung und Roboterisierung zu einer Abnahme oder einer Zunahmen der Arbeitsplätze führen werde, sagte Spiesshofer: "Zwar sind in der Vergangenheit durch Technologie-Sprünge gewisse Tätigkeiten verschwunden, aber das Arbeitsvolumen insgesamt hat immer zugenommen. Noch nie gab es mehr Beschäftigung als heute und ich bin überzeugt, dass sie gerade aufgrund der steigenden Automatisierung weiter zunehmen wird, so paradox das klingt."

(Das vollständige Interview ist auf dem Premium-Dienst von AWP erschienen)

(AWP)

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19.05.2016 12:54
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Management-Transaktionen

18.05.2016 ABB Ltd
Erwerb von 8'121 Namenaktien mit einem Gesamtwert von CHF 164'044.00

18.05.2016 ABB Ltd
Erwerb von 7'690 Namenaktien mit einem Gesamtwert von CHF 155'338.00

18.05.2016 ABB Ltd
Erwerb von 6'688 Namenaktien mit einem Gesamtwert von CHF 135'098.00

18.05.2016 ABB Ltd
Erwerb von 4'776 Namenaktien mit einem Gesamtwert von CHF 96'475.00 

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10.05.2016 10:34
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ABB rüstet schottische Unterstation aus

05/09/2016

Zürich - Das Energie- und Automationsunternehmen ABB hat sich in Schottland einen Auftrag zur Modernisierung einer Unterstation gesichert. Auch durch Erneuerbare wird dadurch die Menge des zur Verfügung stehenden Stroms erhöht.

Der Auftrag hat einen Umfang von 17 Millionen Dollar (16,5 Millionen Franken), wie ABB in einer Medienmitteilung erklärt. ABB wird 13 gasisolierte Schaltanlagen (GIS) in dem Unterwerk Kilmarnock South in East Ayrshire installieren, mit denen die bisherigen luftisolierten Schaltanlagen ersetzt werden. Dadurch wird die Stromkapazität in Südwestschottland erhöht. Zudem kann Strom aus erneuerbaren Quellen integriert werden. Dazu sind bereits Windparks mit einer Leistungsfähigkeit von 480 Megawatt genehmigt worden. Zudem gibt es Pläne über weitere Parks mit 1011 Megawatt.

ABB ist seit mehreren Jahrzehnten im Bereich der GIS tätig. Für den Auftrag in Schottland werden Einheiten der Modellreihe ELK genutzt. Durch die kompakte Bauweise wird weniger Platz benötigt. Zudem trägt eine geringere Anzahl an Komponenten zu einer stabilen Funktionsweise bei. ABB will den Auftrag von SP Energy Networks im Laufe des kommenden Jahres abschliessen. „Wir freuen uns, erneut mit SP Energy Networks zu arbeiten und sie bei ihren Bemühungen um eine verbesserte Strominfrastruktur in Schottland und mehr Strom für die Kunden zu unterstützen“, erklärt Oleg Aleinikov, Direktor für Netzintegration bei ABB. jh

 

 

wieder nur ein Kleinauftrag

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

04.05.2016 13:23
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ABB erhält Auftrag für Offshore-Windpark in der irischen See
04.05.2016 11:15

Zürich (awp) - ABB hat einen Auftrag zur Ausrüstung eines Offshore-Windparks in der irischen See erhalten. Auftraggeber ist die Gesellschaft MHI Vestas Offshore Wind, welche knapp 20 Kilometer vor der Küste der Insel Walney den Windpark Walney ausbauen wird. Die dort geplanten Windturbinen sind mit zwei Dritteln der Höhe des Eiffelturms und dem doppelten Gewicht eines voll beladenen Airbus A380 die stärksten der Welt, wie ABB am Mittwoch mitteilt. Angaben zur Auftragshöhe werden keine gemacht. ABB wird für diese Windanlage 40 Spezial-Transformer liefern.

cf/ys

(AWP)

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27.04.2016 09:34
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ABB schliesst Allianz mit Norwegern für Meerprojekte

Unterwasserstrom

ABB arbeitet für die Unterwasserstromversorgung mit dem norwegischen Ölförderer Aker Solutions zusammen. Die beiden Firmen versprechen sich vom Deal Kostensenkungen.

Der Industriekonzern ABB hat mit dem norwegischen Ölförderer Aker Solutions eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Damit sollen die Stärken bei Technologien für die Unterwasserstromversorgung und Automatisierung gebündelt werden, teilte die ABB mit.

Ziel sei die Entwicklung von Lösungen zur Verbesserung der Öl- und Gasproduktion für die weltweite Energieindustrie. Dazu sollen die Stromversorgung und Steuerung von Produktionsausrüstung auf dem Meeresgrund durch Anwendungen an Land oder auf Plattformen verbessert werden.

Zentrale in Oslo

Gemäss der Vereinbarung wird ABB die Technologien in der Unterwasser-Stromversorgung und Automatisierung in die Kooperation einbringen und Aker Solutions das Knowhow im Unterwasser-Sektor. Die beiden Firmen versprechen sich eine Senkung der Kosten und somit eine wirtschaftlichere Förderung von Öl und Gas in Feldern, die von bestehenden Infrastrukturen weit entfernt liegen.

Die Partnerschaft werde die Präsenz beider Unternehmen auf dem weltweiten Öl- und Gasmarkt nutzen. Die Zentrale wird in Oslo angesiedelt. Finanzielle Details wurden keine bekanntgegeben.

(sda/chb)

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

27.04.2016 09:32
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Hans hat am 26.04.2016 - 22:16 folgendes geschrieben:

Kursziel von 17 auf 18,10 CHF

Zum lachen

Demgegenüber erhöhte die Bank Vontobel das Kursziel von CHF 21.50 auf CHF 22, die Einstufung lautet weiterhin „Buy“. Nach den Zahlen zum ersten Quartal hat der zuständige Analyst die Gewinnschätzungen angepasst. Weiter heisst es im aktuellen Kommentar, dass der Auftragseingang im ersten Quartal den Wendpunkt erreicht haben könnte. Nur schon ein kleiner Rückenwind von der Konjunktur könne zu einem deutlichen Schub bei der Profitabilität von ABB führen.

Für mich sind beide Ratings wichtig.
Hätte BNP auf Buy erhöht, wäre das sicher vorteilhaft für einen höheren Kurs.
 

Ich möchte einen Call schreiben.
Dazu brauche ich einen seitwärts tendierenden Kurs. Bei steigendem Kurs riskiere ich, dass ich liefern muss.

Darum poste ich alles zu einem Titel. Auch nicht so vorteilhafte Meldungen.

 

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Benjamin Franklin

26.04.2016 22:16
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Kursziel von 17 auf 18,10 CHF

Zum lachen Wink

Demgegenüber erhöhte die Bank Vontobel das Kursziel von CHF 21.50 auf CHF 22, die Einstufung lautet weiterhin „Buy“. Nach den Zahlen zum ersten Quartal hat der zuständige Analyst die Gewinnschätzungen angepasst. Weiter heisst es im aktuellen Kommentar, dass der Auftragseingang im ersten Quartal den Wendpunkt erreicht haben könnte. Nur schon ein kleiner Rückenwind von der Konjunktur könne zu einem deutlichen Schub bei der Profitabilität von ABB führen.

Gruss Hans

26.04.2016 14:58
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Kein Kauf!

Sparkurs und Stabilisierung des China-Geschäfts überdurchschnittlich eingepreist

Jonathan Mounsey, Analyst von Exane BNP Paribas, rät in einer aktuellen Aktienanalyse nach Q1-Zahlen weiterhin zum Verkauf der ABB-Aktie (ISIN: CH0012221716, WKN: 919730, Ticker-Symbol: ABJ, SIX Swiss Ex: ABBN, Nasdaq OTC-Symbol: ABLZF), erhöht aber das Kursziel von 17 auf 18,10 CHF.

Er sehe beim Elektrotechnikkonzern solide Fortschritte bei seinen Sparbemühungen, so der Analyst in einer heute veröffentlichten Studie. Zudem stabilisiere sich offenbar das Geschäft in China. Die aktuelle Bewertung preise dies allerdings überdurchschnittlich ein, weshalb Mounsey vom Kauf der ABB-Aktie im Vorfeld der neuen Strategie für das Stromnetzgeschäft abrate.

Jonathan Mounsey, Analyst von Exane BNP Paribas, hat in einer aktuellen Aktienanalyse das "underperform"-Votum für die ABB-Aktie bestätigt und das Kursziel von 17 auf 18,10 CHF angehoben.
(Analyse vom 26.04.2016)

 

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25.04.2016 08:40
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ABB: VR-Präsident Voser lässt sich von Cevian nicht unter Druck setzen
24.04.2016 17:09

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB lässt sich vom schwedischen Finanzinvestor Cevian nicht beirren. "Verwaltungsrat und Management lassen sich nicht von einzelnen Aktionären unter Druck setzen, wir machen uns den Druck selber", erklärte VR-Präsident Peter Voser in der Samstagsausgabe der "NZZ".

"Wer meint, dass wir nur wegen eines neuen Aktionärs, der seit Juni beteiligt ist und Druck macht, innerhalb von drei Wochen ein Konzept ausgearbeitet haben, versteht nichts von der Arbeit und Qualität dieses Verwaltungsrats", so Voser weiter.

In ihrem Bestreben, das Energiegeschäft vom restlichen ABB-Konzern abzutrennen, hatte Cevian unlängst ein Gutachten von der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) erstellen lassen und diesem damit beauftragt, nach möglichen Käufern zu suchen.

Zuvor hatte ABB letzten Herbst angekündigt, die neu geschaffene Division "Stromnetze" einer strategischen Überprüfung zu unterziehen. Am 4. Oktober werde es ein Update dazu geben, verspricht Voser. Auf diesen Termin ist der nächste Investorentag angekündigt. "Aber wenn es länger geht, dann geht es eben länger", fügt er sogleich an.

ABB hatte im September auch mitgeteilt, bis Ende 2017 bei den Angestellten 1 Mrd USD einsparen zu wollen. Bis heute hat das Unternehmen aber nicht angegeben, wie viele Stellen das kosten wird. "Der Umfang ist nicht entscheidend", meint Voser. Im Vordergrund stehe, dass wir die Produktivität steigt. Man setze die Massnahmen von Land zu Land um. "Im einen Fall geht es schneller, im anderen langsamer", so Voser.

Dieser räumt unumwunden ein, dass im Zuge der Reorganisation auch an der Konzernzentrale in Zürich die Strukturen verschlankt werden. Die Schweiz sei aber als Standort für den Hauptsitz weiterhin gesetzt: "Absolut", meint Voser.

ra

(AWP)

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22.04.2016 10:35
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SocGen hebt ABB auf 'Hold' und Ziel auf 21 Franken

PARIS (dpa-AFX Broker) - Die französische Großbank Societe Generale (SocGen) hat ABB nach Zahlen zum ersten Quartal von "Sell" auf "Hold" hochgestuft und das Kursziel von 17 auf 21 Franken angehoben. Das Management des Schweizer Industriekonzerns habe gute Arbeit geleistet, schrieb Analyst Alok Katre in einer Studie vom Donnerstag. Das Chance-Risiko-Verhältnis bei der Aktie sei nun ausgeglichener./fat/gl

 

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22.04.2016 08:26
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Alle Anträge an der Generalversammlung genehmigt

Die Aktionäre haben Frederico Fleury Curado, Robyn Denholm, David Meline and Satish Pai in den Verwaltungsrat gewählt, so ABB (ISIN: CH0012221716, WKN: 919730, Ticker-Symbol: ABJ, SIX Swiss Ex: ABBN, Nasdaq OTC-Symbol: ABLZF) in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Peter Voser, Jacob Wallenberg, Matti Alahuhta, David Constable, Louis R. Hughes, Michel de Rosen und Ying Yeh wurden für eine weitere Amtszeit in ihrem Amt bestätigt. Die Aktionäre stimmten ausserdem für die vorgeschlagenen Mitglieder des Vergütungsausschusses.

Die Aktionäre stimmten für die siebte Dividendenerhöhung in Folge. Die Ausschüttung beträgt CHF 0,74 für das Geschäftsjahr 2015, nach CHF 0,72 im Vorjahr. Die Dividende wird durch eine Nennwertreduktion ausbezahlt. Die Auszahlung ist im Juli 2016 zu erwarten. Darüber hinaus genehmigten die Aktionäre den Lagebericht, die Konzernrechnung und die Jahresrechnung für 2015.

Des Weiteren nahmen die Aktionäre mit einer bindenden Abstimmung die maximale Gesamtvergütung des Verwaltungsrats für die Amtsperiode 2016-2017 und der Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2017 an. Die Aktionäre stimmten auch dem zur Konsultativabstimmung vorgelegten Vergütungsbericht für 2015 zu.

Eine Kapitalherabsetzung durch die Annullierung von 100.000.000 Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms wurde ebenfalls genehmigt.

Insgesamt waren 803 Aktionäre bei der Generalversammlung vertreten und repräsentierten 73,6 Prozent des gesamten stimmberechtigten Aktienkapitals.

Die abschliessenden Ergebnisse der Generalversammlung werden im Verlauf des heutigen Tages auf www.abb.com veröffentlicht.

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21.04.2016 08:13
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Hans hat am 20.04.2016 - 20:23 folgendes geschrieben:

Elias hat am 15.04.2016 - 16:13 folgendes geschrieben:

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für ABB auf "Sell" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Im Schnitt dürften die Zahlen für das erste Quartal im Industriegütersektor nicht zu höheren Konsensschätzungen führen und die Hoffnungen auf eine Trendwende seien eingepreist, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Für Unternehmen mit hohen Investitionsaufwendungen wie ABB und Alstom gehe sie von einem harten ersten Quartal aus./mzs/la

 

ABB Ltd. (Asea Brown Boveri Ltd.) (N) UnderweightThe analysts of JP Morgan Chase & Co. have rated ABB with a Underweight rating. The price target was set to 17.50 CHF. At a current price of the ABB stock of 19.16 CHF this means a downside potential of -8.66%.

 

Baissiers auf dem falschen Fuss erwischt, hochstufen asap!!

Nach den Q1-Zahlen ist man immer schlauer.

Mich erstaunt darum, dass kurz vor Veröffentlichung von Quartalszahlen noch Ratings publiziert werden. Ob man von den Mitbewerbern bzw. der Branche auf die einzelnen Firmen schliesst?

 

Eine Hochstufung würde weiteren Auftrieb geben.
Ich überlege in den nächsten Wochen einen Short-Call. Geplanter Strike 21 bis 22, Laufzeit September oder Dezember.

 

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20.04.2016 20:23
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Elias hat am 15.04.2016 - 16:13 folgendes geschrieben:

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für ABB auf "Sell" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Im Schnitt dürften die Zahlen für das erste Quartal im Industriegütersektor nicht zu höheren Konsensschätzungen führen und die Hoffnungen auf eine Trendwende seien eingepreist, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Für Unternehmen mit hohen Investitionsaufwendungen wie ABB und Alstom gehe sie von einem harten ersten Quartal aus./mzs/la

 

ABB Ltd. (Asea Brown Boveri Ltd.) (N) UnderweightThe analysts of JP Morgan Chase & Co. have rated ABB with a Underweight rating. The price target was set to 17.50 CHF. At a current price of the ABB stock of 19.16 CHF this means a downside potential of -8.66%.

 

Baissiers auf dem falschen Fuss erwischt, hochstufen asap!!

Gruss Hans

20.04.2016 09:24
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Speedy3 hat am 20.04.2016 - 09:21 folgendes geschrieben:

Yeah, ABB wie in alten Zeiten, ABB go, go.... 

Ich wusste, dass diese Reaktion nach meinem vorherigen Posting kommt

 

 

Elias hat am 20.04.2016 - 08:29 folgendes geschrieben:

In den 10 Jahren hier im Cashforum hast du dich zu vier Anlagen geäussert. ABB, UBS, Dollar und CS.  Und das immer hintereinander. Nicht parallel. Du bist definitiv nicht multitaskingfähig.

Kein Mensch ist unnütz.
Im schlimmsten Fall kann er als schlechtes Beispiel dienen

Für das Cashforum bist du wertvoll. Du bist ein sicherer Kontraindikator

 

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20.04.2016 09:21
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Yeah, ABB wie in alten Zeiten, ABB go, go.... Good

20.04.2016 08:40
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Elias hat am 20.04.2016 - 08:14 folgendes geschrieben:

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten ausser beim Umsatz klar übertroffen

Vorbörslich steigt der Titel um 1.3%

 

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20.04.2016 08:14
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Ölpreis sorgt für rückläufige ABB-Zahlen

Der Industriekonzern ABB hat im ersten Quartal einen Rückgang des Auftragseingangs um 11 Prozent auf 9,25 Milliarden Dollar verzeichnet.

Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich noch ein Minus auf vergleichbarer Basis von 7 Prozent. Die Aufwertung des US-Dollars gegenüber der Vorjahresperiode führte beim gebuchten Auftragseingang zu einem negativen Umrechnungseffekt von 4 Prozent, wie ABB am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 8 Prozent auf 7,90 Mrd (vergleichbar -2 Prozent).

Die Nachfrage in den drei grossen Kundensegmenten habe die fortgesetzten makroökonomischen Unsicherheiten und Herausforderungen widerspiegelt. Versorgungsunternehmen seien weiterhin zurückhaltend geblieben, hätten jedoch erneut gezielte Investitionen zur Förderung der Netzintegration von erneuerbaren Energien und zur Verbesserung der Versorgungssicherheit vorgenommen.

"Unsere konstanten Basisaufträge und unser Book-to-Bill-Verhältnis von 1,17x sind ein klares Indiz dafür, dass unser Fokus auf organisches Wachstum und die neue, marktorientierte Organisationsstruktur in einem herausfordernden Marktumfeld Wirkung zeigen", lässt sich CEO Ulrich Spiesshofer zitieren.

Der operative EBITA ging um 1 Prozent auf 943 Mio USD zurück, während sich auf vergleichbarer Basis ein Plus von 2 Prozent ergab. Die operative EBITA-Marge legte gegenüber dem Vorjahr indes um 90 Basispunkte auf 12,0 Prozent zu. Die Verbesserung auf vergleichbarer Basis sei auf den Turnaround in der Division Stromnetze, auf die fortlaufende Verbesserung der Produktivität, auf Kostensenkungsmassnahmen sowie auf den positiven Effekt aus der Anpassung konzerninterner versicherungstechnischer Rückstellungen zurückzuführen.

Reingewinn von Kosten belastet

Der Reingewinn schliesslich fiel um 11 Prozent auf 500 Mio zurück. Dieser Rückgang wird vor allem mit Restrukturierungskosten und damit verbundenen Aufwendungen sowie Wechselkursänderungen und mit zeitlichen Differenzen in Bezug auf Rohstoffgeschäfte begründet.

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten ausser beim Umsatz klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 8,68 Mrd, für den Umsatz bei 7,96 Mrd, für den EBITA bei 900 Mio und für den Reingewinn bei 430 Mio USD.

Die laufende strategische Portfolioüberprüfung in der Division Stromnetze verläuft gemäss Mitteilung nach Plan. Darüber informieren will ABB allerdings erst am Capital Markets Day am 4. Oktober 2016.

Eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2016 gibt es nicht. Im Ausblick heisst es lediglich, dass makroökonomische und geopolitische Entwicklungen auf ein uneinheitliches Szenario mit anhaltenden Unsicherheiten hinweisen würden. Einige makroökonomische Signale in den USA seien weiter positiv und in China dürfte sich das Wachstum fortsetzen, wenn auch auf geringerem Niveau als 2015. Die Märkte seien zudem durch das verhaltene Wachstum in Europa und die geopolitischen Spannungen in verschiedenen Teilen der Welt weiter belastet. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung dürften das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen.

Die langfristigen Aussichten zur Nachfrage blieben indes in den drei wichtigsten Kundensegmenten weiter positiv, heisst es weiter. Und ABB sei gut aufgestellt, um die sich bietenden Chancen für langfristiges profitables Wachstum zu nutzen.

(AWP)

 

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Benjamin Franklin

19.04.2016 14:45
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Prognose Ausblick für ABB schwächer als im Vorjahr

Analysten sehen Industriekonzern ABB unter dem Vorjahresquartal. Allerdings fällt die Einschätzung schwer, da erstmal in neuer Struktur Zahlen ausgegeben werden.

 

Zürich (awp) - Der Energie- und Automationstechnikkonzern ABB publiziert am Mittwoch, 20. April die Ergebnisse zum ersten Quartal 2016. Zum AWP-Konsens haben insgesamt zehn Analysten beigetragen.

 

In Mio USD                AWP-Konsens          Q1 2015 

Auftragseingang              8'684              10'404 
Umsatz                       7'956               8'555  
Operativer EBITA               901                 949 
Reingewinn                     430                 564 

FOKUS: ABB wird erstmals nach der im vergangenen September bekanntgegebenen Divisionsstruktur berichten, welche neu nur noch vier statt wie bisher fünf Divisionen umfasst. Die Zahlen zum ersten Quartal sind daher nur bedingt mit dem Vorjahresquartal vergleichbar und die Schätzungen der Analysten entsprechend mit einer grösseren Unsicherheit als üblich behaftet.

Insgesamt erwarten die Experten aufgrund der schwächeren Märkte einen Rückgang sowohl des Umsatzes als auch des Auftragseingangs. Auch die Gewinnziffern dürften gemäss den Prognosen unter den Vorjahreswerten liegen. Hinsichtlich des laufenden Strategieüberprüfungsprozesses der neu gebildeten Division Stromnetze erhoffen sich einzelne Analysten erste Angaben, andere gehen davon aus, dass dazu noch nichts zu hören sein wird.

ZIELE: Einen quantifizierten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 bzw. auf das Quartalsergebnis machte ABB bisher nicht.

Mit Blick nach vorne blieb ABB im vergangenen Februar anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen zumindest kurzfristig weiterhin zurückhaltend. Makroökonomische und geopolitische Entwicklungen würden auf ein uneinheitliches Szenario mit anhaltenden Unsicherheiten hinweisen, hiess es. Weiter positiv seien einige makroökonomische Signale in den USA. In China rechnet die ABB-Führung mit einer Fortsetzung des Wachstums, wenn auch auf geringerem Niveau als 2015. Die Märkte würden durch das verhaltene Wachstum in Europa und die geopolitischen Spannungen in verschiedenen Teilen der Welt weiter belastet und das Unternehmensergebnis werde durch den Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung voraussichtlich weiterhin beeinflusst.

"Wir erwarten für unser Geschäft im Jahr 2016 von der Marktentwicklung her gesehen keine Unterstützung", sagte CEO Ulrich Spiesshofer zusammenfassend. Die Frage, ob das Unternehmen 2016 auf den Wachstumspfad zurückkehren werde, liess er offen. "Vielleicht wird es im zweiten Semester wieder aufwärts gehen."

PRO MEMORIA: Weiterhin sollen die Umsatzkosten um 3 bis 5% im Jahr gesenkt werden. Und die für 2016 erwarteten Einsparungen aus dem White Collar-Programm sieht Spiesshofer bei über 400 Mio USD. Die Strategieüberprüfung für die ab 2016 im Rahmen einer vereinfachenden Reorganisation neu geschaffene Division Stromnetze verläuft gemäss dem CEO nach Plan.

Die Schwäche des Ölpreises hat laut Spiesshofer beide Seiten einer Medaille. "Einerseits sind die Investitionen in die Förderung auf sehr tiefem Niveau", erklärte er an der Bilanzmedienkonferenz gegenüber AWP. "Andererseits gibt es nach wie vor Investitionen im Bereich Verarbeitung, also im Downstream-Geschäft." Zudem profitiere ABB von Investitionen in Branchen mit einem hohen Energiebedarf. Er verwies weiter darauf, dass der Umsatz von ABB lediglich zu 10% direkt aus diesem Zweig stamme.

Anlässlich des Capital Markets Day (CMD) im vergangenen September hatte ABB die mittelfristige Umsatzprognose, welche in Marktkreisen schon länger als zu ambitiös angesehen wurde, reduziert. Demnach will ABB um 3 bis 6% pro Jahr wachsen, das alte Ziel der "Next-Level-Strategie" lautete auf 4 bis 7%. Die übrigen Finanzziele für den Zeitraum 2015 bis 2020 wurden dagegen bestätigt. Für die EBITA-Marge gilt ein Zielkorridor von 11 bis 16%, für die jährliche Steigerungsrate des operativen Gewinns pro Aktie (EPS) ein solcher von 10 bis 15%, die Cashflow-Rendite auf das investierte Kapital (CROI) soll im mittleren Zehnerprozentbereich liegen und die durchschnittliche Free Cashflow Conversion über 90% erreichen.

Spiesshofer bekräftigte im Februar die Strategie für die Verwendung der vorhandenen Mittel. Primär ist dabei die Generierung von organischem Wachstum, aber auch nach geeigneten, wertgenerierenden Akquisitionen werde natürlich weiterhin Ausschau gehalten. Finanzchef Eric Elzvik fügte dabei an, dass es weiterhin auch die Strategie von ABB sei, Mittel an die Aktionäre zurückzuführen. Auf die Frage, ob über das noch laufende Aktienrückkaufprogramm in der Höhe von bis zu 4 Mrd USD hinaus ein weiteres zu erwarten sei, meinte Spiesshofer, dass dies derzeit nicht im Vordergrund stünde.

Weiter wurde anlässlich des CMD bekanntgegeben, dass bis zum Jahr 2017 in der Verwaltung weitere 1 Mrd USD eingespart werden sollen. Dies zusätzlich zu dem bereits laufenden Programm, das jährliche Einsparungen von 3 bis 5% der Umsatzkosten anpeilt. Die Kosten für das neue Programm belaufen sich auf rund 1,2 Mrd USD, davon entfallen rund 850 bis 900 Mio auf die Restrukturierung.

Darüber hinaus soll die Verbesserung des Umlaufvermögens mindestens 2 Mrd USD an Barmitteln freisetzen. Diese sollen in "hochrentable" Investitionen, in Forschung und Entwicklung, beziehungsweise in gezielte Akquisitionen oder Gewinnausschüttungen an die Aktionäre fliessen.

Ebenfalls am CMD kündigte ABB eine Neugruppierung und eine Reduktion der Anzahl Divisionen an, sowie die Neuausrichtung des Bereichs Energietechnik. Ab diesem ersten Quartal wird ABB nun wie erwähnt über vier statt fünf Divisionen berichten. Die drei Energie-Divisionen Niederspannungsprodukte, Energietechnikprodukte und Energietechniksysteme gehen in den neu geschaffenen Bereichen "Stromnetze" und "Elektrifizierungsprodukte" auf.

Erstere wird sich auf "Energieversorgung und Automation für das Netz" spezialisieren und erzielte 2014 pro forma einen Umsatz von 12,6 Mrd USD, der EBITA lag bei 600 Mio und die Marge bei 4,7%. In der Division "Elektrifizierungsprodukte" werden die Nieder- und Mittelspannungsprodukte von ABB kombiniert. Die Division schrieb 2014 pro forma einen Umsatz von 10,6 Mrd USD, einen EBITA von 1,7 Mrd und eine Marge von 16,3%.

Gleichzeitig wurde damit begonnen, das Portfolio der Division Stromnetze einer strategischen Überprüfung zu unterziehen. Verkäufe oder eine Aufspaltung schloss CEO Spiesshofer damals aber aus. Später hiess es, es würden sämtliche Optionen geprüft.

Unangetastet blieben die beiden Automationstechnik-Divisionen Industrieautomation und Antriebe sowie Prozessautomation.

AKTIENKURS: Die ABB-Aktie weist derzeit eine Performance seit Ende 2015 von rund +6% auf. Sie schneidet damit klar besser ab als der Gesamtmarkt SMI mit einem Minus von gut 9%. Davor hatte sich die Aktie allerdings seit dem Zwischentief von Mitte 2012 bei unter 15 CHF nur zögerlich aufwärts bewegt und Anfang 2014 einen Höhepunkt bei gut 24 CHF erreicht. Danach ging es mit dem Papier wieder bergab, worauf im Kalenderjahr 2015 ein Minus von gut 14% resultierte, deutlich schwächer als der knapp gehaltene Gesamtmarkt.

jl/cf

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Benjamin Franklin

18.04.2016 15:05
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Elias hat am 15.04.2016 - 16:13 folgendes geschrieben:

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für ABB auf "Sell" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Im Schnitt dürften die Zahlen für das erste Quartal im Industriegütersektor nicht zu höheren Konsensschätzungen führen und die Hoffnungen auf eine Trendwende seien eingepreist, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Für Unternehmen mit hohen Investitionsaufwendungen wie ABB und Alstom gehe sie von einem harten ersten Quartal aus./mzs/la

 

ABB Ltd. (Asea Brown Boveri Ltd.) (N) UnderweightThe analysts of JP Morgan Chase & Co. have rated ABB with a Underweight rating. The price target was set to 17.50 CHF. At a current price of the ABB stock of 19.16 CHF this means a downside potential of -8.66%.  

 

Soso, die US Analysten betreiben wohl Heimatschutz mit solchen Prognosen, wäre interessant wie sie GE einstufen?

Gruss Hans

18.04.2016 12:56
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ABB erhält von China 300-Millionen-Auftrag

Der Industriekonzern ABB hat in China verschiedene Aufträge erhalten. Diese belaufen sich insgesamt auf einen Wert von über 300 Millionen Dollar.

Vorgesehen ist die Lieferung von hoch entwickelten Konvertertransformatoren für zwei Langstrecken-Ultrahochspannungs-Übertragungsleitungen (UHGÜ), wie ABB am Montag mitteilte.

Die Leitungen werden mit einer Spannung von 800 Kilovolt (kV) arbeiten und 10'000 Megawatt (MW) Strom übertragen. Damit stellen sie im Hinblick auf die Kapazität einen neuen Weltrekord auf. Verbucht wurden die Aufträge im ersten Quartal 2016.

Bis 1600 Kilometer lange Stromleitungen

Die gut 1600 Kilometer lange Leitung Ximeng-Taizhou und die gut 1200 Kilometer lange Verbindung Shanghaimiao-Shandong werden den Angaben zufolge im Vergleich zu herkömmlichen 800-kV-UHGÜ-Leitungen 25% mehr Strom durch denselben engen Übertragungskorridor liefern.

Die beiden Leitungen sind Teil eines Projekts zur Stromübertragung aus der Inneren Mongolei über Langstreckenleitungen als Alternative zum Transport von Millionen Tonnen von Kohle zu entfernten Kohlekraftwerken, wie es heisst.

(AWP)

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15.04.2016 16:13
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ABB Sell (Goldman Sachs Group Inc.)

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für ABB auf "Sell" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Im Schnitt dürften die Zahlen für das erste Quartal im Industriegütersektor nicht zu höheren Konsensschätzungen führen und die Hoffnungen auf eine Trendwende seien eingepreist, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Für Unternehmen mit hohen Investitionsaufwendungen wie ABB und Alstom gehe sie von einem harten ersten Quartal aus./mzs/la

 

ABB Ltd. (Asea Brown Boveri Ltd.) (N) UnderweightThe analysts of JP Morgan Chase & Co. have rated ABB with a Underweight rating. The price target was set to 17.50 CHF. At a current price of the ABB stock of 19.16 CHF this means a downside potential of -8.66%.  

 

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15.04.2016 12:18
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ABB sieht Solar-Preisverfall in Indien als Chance

NEU DELHI (awp international) - Der rasante Preisverfall auf dem indischen Solarmarkt kann nach Einschätzung des Industriekonzerns ABB eine grosse Chance für europäische Zulieferer bedeuten. "Mehr Wettbewerb bei den Preisen bedeutet, dass schneller Kapazität aufgebaut wird", sagte ABB-Chef Ulrich Spiesshofer der Deutschen Presse-Agentur bei einem Besuch in Neu Delhi. Indien plant, seine Solarstrom-Kapazitäten in nur sechs Jahren von aktuell gut 5 auf 100 Gigawatt auszubauen.

Mit dem Bau von Solarkraftwerken ist aber auf dem Subkontinent immer weniger Geld zu machen. Bereits bei der Vergabe eines Solarkraftwerks wird in Indien ein Preis pro eingespeister Kilowattstunde festgelegt, den die Regierung den Betreibern anschliessend garantiert. Dieser garantierte Preis hat sich im Durchschnitt in den vergangenen zwei Jahren mehr als halbiert - auf zum Teil weniger als 6 Cent pro Kilowattstunde.

Für europäische Unternehmen liegt die Chance laut Spiesshofer deshalb vor allem darin, sich bei der Verteilung und Steuerung des Solarstroms zu positionieren, nicht bei dessen Erzeugung. "Natürlich gibt es auch einen Preisdruck bei den übrigen Komponenten des Ausbaus. Aber der wachsende Markt und die lokale Produktion helfen uns, bei den Kosten konkurrenzfähig zu bleiben", sagte er.

(AWP)

 

 

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11.04.2016 11:33
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ABB wins key contract to electrify new Norwegian hybrid car ferr

Zurich, Switzerland, 11 April 2016 – ABB, the leading power and automation technology group, will supply the power system for a hybrid car ferry serving an important passenger route in Norway. Designed with flexibility in mind, the vessel will run as a hybrid but can be modified to run as a full electric ferry with shore charging system. The order is another success for ABB in northern Europe, where regulation is causing passenger ship operators to look at green solutions.

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08.04.2016 08:42
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Elias hat am 04.04.2016 - 10:15 folgendes geschrieben:

 des weltweit grössten Offshore-Windparks an das britische Stromnetz

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-04/36949669-abb-erhaelt...

 

 

Dieser gigantische Auftrag hat es in sich!

Weitere Folgeaufträge in Aussicht?

Es ist bereits das dritte Projekt, bei dem DONG Energy auf die Expertise von ABB zurückgreift. So realisierte man gemeinsam die Anbindung der beiden Offshore-Windparks Walney und Burbo Bank, die sich in der Irischen See befinden. Für ABB könnte sich speziell im Bereich Großbritannien noch weitere Folgeaufträge ergeben. Die dortige Regierung verfolgt den ehrgeizigen Plan, bis 2020 bis zu 30 % der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu bestreiten.

http://www.finanztrends-newsletter.de/2016/04/abb-dieser-gigantische-auf...

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05.04.2016 12:43
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ABB erhält Auftrag über 80 Mio USD in Belgien
05.04.2016 11:28

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Belgien einen Auftrag im Wert von 80 Mio USD erhalten. Dieser sieht die Anbindung einer Offshore-Unterstation des vor der belgischen Küste gelegenen Windparks Rentel über ein Kabelsystem mit dem Festland in der Nähe von Zeebrugge vor. Auftraggeber ist die belgische Rentel NV, wie ABB am Dienstag mitteilt. Verbucht wurde der Auftrag im ersten Quartal 2016, die Inbetriebnahme der Verbindung ist für 2018 vorgesehen.

ABB übernimmt die Planung, Herstellung und Inbetriebnahme des 40 Kilometer langen, extrudierten dreiadrigen 220 Kilovolt Wechselstrom-Seekabelsystems, welches über eine Übertragungskapazität von rund 300 Megawatt verfügt. Die Erzeugungskapazität ist ausreichend für die Versorgung von rund 280'000 Haushalten.

cf/cp

(AWP)

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04.04.2016 13:37
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News chart von www.4-traders.com

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

04.04.2016 10:15
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ABB erhält 250 Millionen USD Auftrag für die Anbindung

 des weltweit grössten Offshore-Windparks an das britische Stromnetz

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-04/36949669-abb-erhaelt...

 

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16.03.2016 14:57
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ABB-Aktionär fordert Aufspaltung Hedgefonds Cevian erhöht Druck

Der schwedische Hedgefonds Cevian Capital erhöht den Druck auf den Schweizer Industriekonzern ABB, sein Energiegeschäft ganz oder teilweise abzuspalten. Cevian habe die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) mit einer Studie zur ABB-Strategie beauftragt, um seine Aufspaltungsargumente zu untermauern, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 18. März) unter Berufung auf Finanzkreise.

Angesichts zuletzt enttäuschender Ergebnisse hat ABB-Chef Ulrich Spiesshofer im vergangenen September angekündigt, für die neu gebildete Stromnetzsparte alle Optionen einschließlich einer Trennung zu prüfen. Wie das Magazin unter Berufung auf das ABB-Umfeld berichtet, strebt das Management um Spiesshofer und Verwaltungsratspräsident Peter Voser an, ABB als integrierten Konzern mit Robotik, Automation und Energie zu erhalten. Allenfalls ein Verkauf kleinerer Teile sowie Partnerschaften, etwa für große Netzprojekte, kämen infrage.

Cevian genügt dies dem Magazin zufolge nicht. Der Hedgefonds war Mitte vergangenen Jahres mit 5,2 Prozent bei ABB eingestiegen. Cevian bringe bereits Finanzinvestoren wie CVC Capital Partners als mögliche Käufer für Teile des ABB-Energiegeschäfts in Stellung, schreibt mm. Zudem zeige Chinas größter Stromnetzbetreiber, die staatliche State Grid Corporation of China, bereits seit über einem Jahr Interesse an der ABB-Stromnetztechnik.

Sprecher von Cevian, ABB, CVC, BCG und State Grid lehnten einen Kommentar zu den Informationen ab.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/abb-hedgefonds-cevia...

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15.03.2016 08:52
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ABB ermöglicht erstes digitales Unterwerk in Grossbritannien

Zürich, Schweiz, 14. März 2016 – Projekt für digitales Unterwerk verbessert Effizienz, Sicherheit und Systemtransparenz in zukunftsorientiertem Stromnetz

ABB wurde von SP Energy Networks, einem britischen Übertragungs- und Verteilungsnetzbetreiber, zusammen mit anderen Partnern zur Teilnahme am FITNESS-Projekt («Future Intelligent Transmission NEtwork SubStation») ausgewählt. ABB wird zu diesem Projekt ihre Netzautomationstechnologie beitragen, die mit einem System aus digitalen Unterwerken das Übertragungsnetz in Teilen Schottlands schützen, überwachen und steuern kann.

http://www.abb.ch/cawp/seitp202/0823908176effdfac1257f7600462ea9.aspx

 

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10.03.2016 11:52
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ABB wins $140 mln order to boost integration of renewables in Eu

HVDC converter station to link Danish and German power grids and enhance energy security

Zurich, Switzerland, March 10, 2016 – ABB has received an order worth around $140 million from transmission system operators Energinet.dk in Denmark and 50Hertz Transmission in Germany to design, supply and install an HVDC (high voltage direct current) converter station in Bentwisch, Northern Germany. The HVDC Light “back-to-back” converter station, the first of its kind in Europe, will allow the connection of the asynchronous AC power grids of Eastern Denmark and Germany.

http://www.abb.com/cawp/seitp202/3c9756832c3a881cc1257f710048e9bc.aspx

 

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07.03.2016 16:15
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ABB wins large robot order from Valmet Automotive for Mercedes

Mar 07, 2016

ABB’s flexible and intelligent manufacturing technologies will help Valmet Automotive reduce investment costs, increase productivity and respond quickly to market demands. ABB will deliver over 250 robots to Valmet Automotive for use at its Mercedes-Benz GLC SUV body shop in Uusikaupunki, Finland. Production of the GLC sport utility vehicle will begin in early 2017.

http://www.freepressjournal.in/abb-wins-large-robot-order-from-valmet-au...

 

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03.03.2016 15:36
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ABB wins $100 Mio order to support power infrastructure in Iraq

Zurich, Switzerland, March 3, 2016 – ABB has won an order worth around $100 million from Mass Global Holding to deliver a gas-insulated switchgear (GIS) substation that will help integrate 3,000 megawatts (MW) of electricity generated by a combined cycle power plant, utilizing Iraq’s natural gas resources. The government is rebuilding the country, investing in national housing programs and has ambitious plans for developing its power infrastructure to meet electricity needs. The order was booked in the fourth quarter of 2015.

http://www.abb.com/cawp/seitp202/ec24f8c9ac68131bc1257f6a00527783.aspx

 

 

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29.02.2016 12:14
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ABB wins $100m order to revamp LPG plant in Algeria

28-02-2016

ABB has won a $100 million contract from Sonatrach, Algeria's state oil and gas company, to reconstruct and revamp a treatment unit in the liquefied petroleum gas (LPG) plant that serves the Rhourde-Nouss gas field.

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26.02.2016 12:46
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Jahresbericht 2015

Der wurde gestern veröffentlicht

Voraussichtliche Dividende Fr. 0.74

 

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26.02.2016 09:23
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cadere

„ABB-CEO Ulrich Spiesshofer erhält für 2015 höheren Lohn von rund 9 Mio CHF 
Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat die Gesamtvergütung für die Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2015 um knapp 18% auf 45,5 Mio CHF erhöht. Neu besteht diese aus zwölf statt elf Mitgliedern. Rechnet man das Salär von Neuzugang Peter Terwiesch heraus, beträgt die Zunahme noch knapp 11%. Ein Grund für die Zunahme sei der hohe Grad der Zielerfüllung (?!), schreibt ABB im Geschäftsbericht. Im Bereich Kosten und Kundenzufriedenheit seien die Ziele übertroffen worden. In anderen Bereichen wie dem Auftragseingang, Umsatz, operativer EBITA und Cashflow seien die Gruppenziele zwar nicht erreicht worden. Trotzdem lagen die Werte über den definierten Schwellenwerten.“

Wie selbstgefällig kann man bitte schön sein? Ob Cevian und AB bald den Druck erhöhen werden?

25.02.2016 13:10
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ABB liefert Schnellladesystem für Volvo-Busse in Belgien
25.02.2016 10:06

Zürich (awp) - Der Technologiekonzern ABB hat eine Bestellung für Volvo-Elektro-Hybridbusse aus Belgien erhalten. In Zusammenarbeit mit Volvo Buses würden automatisierte Schnellladelösungen für das Bussystem der wallonischen Stadt Namur geliefert, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Finanzielle Angaben werden keine gemacht.

Elf neue Volvo Elektro-Hybridbusse werden gemäss den Angaben in einer neuen emissionsfreien Zone in der Innenstadt zum Einsatz kommen. Das Bussystem soll bis Ende 2016 betriebsbereit sein. Der Vorteil des ABB-Systems sei es, dass die Busse zum Aufladen künftig nicht mehr ins Depot zurückkehren müssten, sondern innerhalb weniger Minuten an den Endhaltestellen geladen werden könnten.

rw/ra

(AWP)

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