ABB

ABB N 

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Zyndicate
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ABB-Konzernchef Joe Hogan sorgt sich wegen Bestellungseingang

25.10.2012 12:29



Der Elektrotechnik- und Automationskonzern ABB bekommt die schwierige Lage der Weltwirtschaft zu spüren. Konzernchef Joe Hogan zeigt sich mit dem Ergebnis im dritten Quartal zwar zufrieden, gibt sich für die Zukunft aber reservierter.

Negativ sei, dass der Bestellungseingang kleiner als der Umsatz geworden sei. "Das bereitet gewisse Sorgen und weist auf eine wirtschaftliche Verlangsamung hin", erklärte Hogan in einem Video, das ABB am Donnerstag auf dem Internetportal aufgeschaltet hat. An den Mindestzielen bis 2015 hielt Hogan aber fest.


Zudem werde ABB im laufenden Jahr vermutlich mehr als die angepeilte Milliarde Dollar einsparen. Denn Margendruck, insbesondere im Energiesektor, haben den Betriebsgewinn (EBIT) im abgelaufenen Quartal um 4 Prozent auf 1,1 Mrd. Dollar gedrückt. Auch unter dem Strich blieb ABB mit 759 Mio. Dollar 4 Prozent weniger übrig als in der Vorjahresperiode.


Umgekehrt erhöhte sich der Umsatz um 4 Prozent auf 9,7 Mrd. Dollar. Wachstumstreiber waren Investitionen in die Energieübertragungsinfrastruktur sowohl von Seiten von Energieversorgern wie auch von der Industrie.


In der Automationssparte - ABB stellt etwa Produktionsroboter für Fabriken her - hat der Konzern nach eigenen Angaben davon profitiert, dass namentlich in Europa und Nordamerika, aber auch im Bergbausektor die Industrie ihre Produktivität verbessern muss. Der Bestellungseingang der Sparte stieg um 13 Prozent.

Vorsichtig, nicht panisch

Die Richtung, in welche sich die konjunkturellen Parameter in den vergangenen Monaten entwickelt hätten, sei beunruhigend. Hinzu komme die anhaltende Unsicherheit über die Entwicklung der Schuldenkrise in Europa oder über die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA. Vorsicht sei angebracht, nicht jedoch Panik, sagte Hogan in einer Telefonkonferenz mit Journalisten.


Es sei eine Stärke von ABB, durch die weltweite Präsenz die Entwicklungen ausgleichen zu können. Während ABB in Ländern wie Brasilien, Grossbritannien, der Türkei und Saudi-Arabien zuletzt markant mehr Aufträge erzielte, stagnierten sie in China. In Indien nahmen sie um 39 Prozent ab, in Südkorea gar um 52 Prozent.


In Deutschland (-64 Prozent) wirkte sich aus, dass im Vorjahr ein Milliarden-Auftrag für Windkraftanlagen angefallen war. Trotz der Euro-Krise wuchsen die Aufträge in Südeuropa um 2 Prozent. Weltweit nahm der Bestellungseingang trotz der Übernahme von Thomas & Betts um 5 Prozent auf 9,3 Mrd. Dollar ab.


Börsenhändler reagierten skeptisch: Die ABB-Aktie notierte gegen Mittag 0,3 Prozent schwächer. Das Quartalsergebnis lag beim Umsatz leicht über den Erwartungen, es verfehlte diese aber bei Auftragseingang, Betriebs- und Reingewinn teilweise jedoch deutlich.


Quelle: www.cash.ch

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Emil
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:cry:

Emil

Elias
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ABB gelingt Durchbruch für Energiewende

Dem Technologiekonzern ist offenbar ein historischer Durchbruch gelungen: Die ABB hat eine Sicherung für Gleichstromverbindungen entwickelt, mit der lange Stromtrassen betrieben werden können. Der Markt dafür wird als riesig eingeschätzt. http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/abb-gelingt-durchbruch-fuer-ene...

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Elias
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Energiewende: ABB enteilt der Konkurrenz

ABB feiert einen Durchbruch in der Energiewende. Bis sich das in den Zahlen niederschlägt, wird es noch eine Weile dauern. Einen Wettbewerbsvorteil hat der Industriekonzern aber schon heute.

Ein 100 Jahre altes Rätsel sei gelöst worden, frohlockte der Industriekonzern ABB in einer Medienmitteilung, und dessen CEO Joe Hogan gab zu Protokoll: "ABB hat ein neues Kapitel in der Geschichte der Elektrotechnik aufgeschlagen." Und tatsächlich darf der Industriekonzern einen technischen Durchbruch für sich reklamieren, der die erneuerbaren Energien weltweit voranbringen kann.

Nach eigenen Angaben hat das Schweizer Unternehmen nach jahrelanger Forschung den ersten Leistungsschalter für die Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) entwickelt. Damit ist eine "effiziente Integration von erneuerbaren Energien über grossen Entfernung möglich". Aber auch aus der Distanz betrachtet ist das Forschungsergebnis des Schweizer Industriekonzerns durchaus positiv zu bewerten. "ABB hat ein grosses Problem der Elektrotechnik gelöst. In Zukunft sind Netze mit Gleichstrom möglich", sagt Richard Frei, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB).

Die Zukunft gehört ganz klar den erneuerbaren Energien. Gleichstrom und erneuerbare Energie passen besser zusammen als die dominierten Wechselstrom Technologie. Heute wird Strom vor allem in der Nähe des Verbrauchers erzeugt. Im Gegensatz dazu sind Wind- und Solarkraftwerke von der Natur vorgegeben.

Ein grosser Wettbewerbsvorteil

"Mit dem Leistungsschalter", erklärt ZKB-Analyst Frei, "kann man Wechselstromnetze flexibilisieren und viel besser den lokalen Gegebenheiten anpassen – egal ob Sonne-, Wind- oder beispielsweise Wasserenergie." Oder wie es der Industriekonzern formuliert: "Gleichstrom-Overlaynetze werden effizient und stabil Länder und Kontinente miteinander verbinden und die bestehenden Wechselstrom-Übertragungsnetze stärken."

ABB hat sich damit einen grossen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinem grössten Rivalen Siemens und den Mitkonkurrenten aus China erarbeitet. "Diejenigen, die bis jetzt auf ABB-Technologie gesetzt haben, werden das aufgrund des technologischen Durchbruchs auch in Zukunft tun", sagt Research-Leiter Panagiotis Spiliopoulos von der Bank Vontobel.

Noch habe sich das neue Produkt nicht in den Zahlen niedergeschlagen, sagt der Vontobel-Analyst und glaubt, dass die ersten Pilotprojekte bereits in zwei Jahre realisiert werden könnten. Für Spiliopoulos nimmt ABB sogar das "neue, moderne Stromnetz" vorweg: "Wir sprechen hier von einem Effizienzgewinn von zwischen 20 und 30 Prozent."

Die Umwälzung im Energiemarkt wird indessen nicht von heute auf morgen stattfinden. ZKB-Analyst Frei kommt deshalb zu einer ähnlichen Einschätzung wie Spiliopoulos: "Kurzfristig wird sich der Leistungsschalter nicht in den Zahlen niederschlagen. Denn erst muss die globale Energie-Infrastruktur für den Gleichstrom ausgebaut werden. Erst dann kann der Leistungsschalter zum Zug kommen."

Skeptische Stimmen aus Deutschland

Vorderhand zeigen die Valoren des Industriekonzerns denn auch am Tag, nachdem ABB ihr neues Produkt vorstellte, nur leichte Kursavancen. Derzeit notieren sie bei 17,50 Franken – einem Plus von 1,5 Prozent. Das wird sich allerdings ändern, denn der Trend hin zu dezentralen, erneuerbaren Energiequellen ist offensichtlich. Das werden langfristig auch die ABB-Aktien goutieren.

Es gibt aber auch kritische Stimmen. In der "Financial Times Deutschland" äusserte sich Thomas Leibfried, Chef des Karlsruher Instituts für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik, eher zurückhaltend: "ABB hat eine Lösung geschaffen, wobei natürlich fraglich ist, ob der Schalter schon technisch ausgereift genug ist", sagt er. Und Axel Holst, Inhaber des Lehrstuhls für elektrische Energieversorgung an der Uni Rostock, ist skeptisch: Die Technologie werde nicht sofort einsetzbar sein, weil Komponenten wie geeignete Kabel noch fehlten.

Bleibt am Schluss noch die Sache mit dem Patent. Vontobel-Analyst Spiliopoulos winkt ab. Industriekonzerne würden schon dafür sorgen, dass solche Produkte geschützt würden. Es scheint also ganz so, als würde ABB der Konkurrenz eine Nasenlänge voraus zu sein. http://www.cash.ch/news/topnews/energiewende_abb_enteilt_der_konkurrenz-...

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Elias
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ABB-Aktionäre werden viel Geduld brauchen

Analysten warnen ABB-Anleger vor überrissenen Hoffnungen: Die Umsetzung der Stromrevolution dank des neuen Gleichstromschalters könnte Jahrzehnte dauern. http://www.20min.ch/finance/news/story/ABB-Aktionaere-werden-viel-Geduld...

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Muni
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Ausblick!

Hey Leute, logisch schreiben die Analysten so Zeugs. Damit können die in aller Ruhe billig Aktien kaufen und der kleine Anleger ist verunsichert!


Wenn das wirklich so stimmt was ABB erreicht hat, dann warte ich gerne noch zwei Jahre. Diese Technologie ist absolut genial und ABB wird nicht mehr nachkommen mit produzieren! Vor allem bestimmt dann ABB den Preis und nicht der Markt! Das wird richtig schön als ABB-Aktionär!:drink:

Elias
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Muni hat am 09.11.2012 - 15:02 folgendes geschrieben:

Hey Leute, logisch schreiben die Analysten so Zeugs. Damit können die in aller Ruhe billig Aktien kaufen und der kleine Anleger ist verunsichert!

Warum soll deshalb jemand verunsichert sein?

Es steht jedem frei, in aller Ruhe billig die Titel zu kaufen. Also einfach gemütlich einen All-In machen und den doofen Analysten die Schnäppchen vor der Nase wegschnappen. Es kann ja nichts schief gehen. Die Konkurrenz schläft, Schmiergeld wird keins mehr bezahlt und nur ABB kriegt Aufträge.

 

S&P muss wegen zu guter Note zahlen

 

Ein australisches Gericht verurteilt Standard & Poor's zu einer millionenschweren Entschädigungszahlung. Die Ratingagentur hatte hochriskante Investments mit einem Toprating bewertet, Anleger verloren mehr als 90 Prozent ihrer Einlagen. Das Urteil ist ein Präzedenzfall

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suchender
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Hier im Forum ist es in letzter Zeit relativ ruhig und was ABB betrifft noch ruhiger. Die Zocker stürzen sich lieber auf gefallene "Engel" als auf solide Aktien.

Charttechnisch hätte die ABB etwa bis CHF 16.- runter laufen können. Falls die allgemeine Börsenstimmung nicht allzu schlecht sein wird in nächster Zeit, kann ich mir gut vorstellen, dass die ABB bereits nach Norden gedreht hat.

Der weltweit breit aufgestellte Industriekonzern mit hervorragenden Produkten im Infrastrukturbereich wird die Anleger (auch in turbulenten Zeiten) kaum enttäuschen.

Die Aktie wirft zusätzlich noch ca. 4% Dividende ab und der neue Gleichstromschalter wird vermutlich noch viel Geld in die ABB-Kasse spülen. 

Ich jedenfalls habe eine Position ABBN ins Depot genommen.

Lorenz
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Die Meldung ist von heute. Einfach enorm wie sich der Kurs nicht bewegt. Wacko


27-11-2012 09:18  ABB erhält Transformatoren-Auftrag in China für über 100 Mio USD
Name Letzter Veränderung
ABB LTD N    17.66  0.15 (0.86 Wacko



Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in China einen Auftrag im Wert von über 100 Mio USD erhalten. Der Auftrag beinhaltet die Lieferung von Stromrichtertransformatoren und Komponenten für die Ultrahochspannungs-Gelichstromübertragungsleitung (UHVDC) von Hami nach Zhengzhou. Das Projekt soll die umfangreichen Kohlevorkommen und Windkraftreserven in Westchina nutzen, um dringend benötigte Elektrizität in die Zentralregionen des Landes zu liefern, wie ABB am Dienstag mitteilte.



Die 800-Kilovolt-Leitung werde nach Inbetriebnahme im Jahr 2014 das neueste und kapazitätsstärkste Übertragungssystem der staatlichen Energiegesellschaft State Grid Corporation of China darstellen. Die von ABB bereitzustellenden Transformatoren und Komponenten seien Schlüsselelemente der über 2'200 Kilometer langen Stromautobahn. Deren Nenn-Übertragungswert von 8'000 Megawatt (MW) stellt gemäss ABB einen neuen Rekordwert dar.



cf/uh




 

Scettico
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Das Zockerherz kann auch mit ABB beglückt werden. Beispielsweise mit ABBJZ.

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Elias
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ABB krempelt Division um – für 350 Millionen

Die ABB organisiert ihre Division Energietechniksysteme neu. Der Grund: Die Erträge blieben trotz grosser Investitionen hinter den Erwartungen zurück. Das ganze soll 350 Millionen Dollar kosten.http://www.20min.ch/finance/news/story/ABB-krempelt-Division-um---fuer-3...

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OXI
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Damit hier wieder einmal eine Diskussion im Thread entsteht würde ich einfach mal gerne eine Aussage platzieren

ABB knackt dieses Jahr die 25.- Grenze

Hoffnung umsonst oder realistisches Szenario? Der Start ins 2013 war ja schon mal nicht schlecht. Bin gespannt wie lange die positive Stimmung anhält.

cwebb
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Heute die 20 das wäre erfreulich :music:

Scettico
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Name ABB Ltd
ISIN CH0012221716
Datum 18.01.2013
Zeithorizont 12 Monate

 

Neues Kursziel CHF 24.00
Altes Kursziel CHF 22.00
Neue Einstufung Kaufen
Alte Einstufung Kaufen

KURSZIEL/ABB: Goldman Sachs erhöht auf 24 (22) CHF - BUY

 

Zürich (awp) - Goldman Sachs erhöht das Kursziel für die Aktien von ABB in einer
Branchenstudie auf 24 von 22 CHF und bleibt bei der Einstufung Buy. Auch wenn der Sektor
bereits eine Neubewertung hinter sich habe, gebe es dank des globalen Wachstums Raum für
weitere Gewinnsteigerungen und höhere Bewertungen. Die Analysten sehen insbesondere für
gut-positionierte Unternehmen, die weltweit aufgestellt sind, Potenzial.

ABB schlossen am Donnerstag auf 19,95 CHF.

 

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Till Sitter
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Swissquote News  04-02-2013 11:13 ABB erhält Auftrag über 40 Mio USD für Ausbau von Ölraffinerien in Italien
 

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Italien einen Auftrag über rund 40 Mio CHF erhalten. Er sieht den Ausbau des Exportterminals der ENI-Raffinerie in Tarent am ionischen Meer in Süditalien vor. Verbucht wurde der Auftrag im vierten Quartal 2012, wie ABB am Montag mitteilte.

 

Der Pier des Exportterminals verfügt den Angaben zufolge über fünf Verladearme mit einer Umschlagsleistung von 3'000 Kubikmetern pro Stunde. Zur Gewährleistung des Anlege- und Verladevorgangs liefert ABB neue elektrische Systeme, die notwendige mechanische Ausrüstung und Automationssysteme. Das Projekt soll bis Ende August 2015 abgeschlossen werden.

Hans
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$260 Mio Auftrag aus den USA, ABB Technologie setzt sich damit fortgesetzt gegen die Konkurrenz durch

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/abb-zieht-millionenauftrag-aus-...

Lorenz
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Elias
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ABB im Zentrum von Spekulationen

ABB rückt im Vorfeld der Jahresergebnispräsentation ins Zentrum von Spekulationen – MainFirst Bank bricht eine Lanze für die Aktien von Ems-Chemie – Und: Manipuliert die Comex den Edelmetallmarkt?

Ich habe mich bei ABB über das Wochenende durch zahlreiche Ausblicke auf die am Donnerstag anstehende Jahresergebnispräsentation gelesen. Die meisten Analysten rechnen mit einer gleich von mehreren Sonderfaktoren überschatteten Gewinnentwicklung sowie mit saisonal bedingt tieferen Margen. Gleichzeitig klammern sich viele von ihnen an die Hoffnung, dass die Firmenverantwortlichen sich zu einem ermutigenden Ausblick hinreissen lassen.

Erste Anhaltspunkte liefern mir die in den vergangenen zwei Wochen von den Mitbewerbern Siemens und Emerson Electric vorliegenden Ergebnisse und Ausblicke. Man kann sich zweifelsohne streiten, wie zuverlässig solche Rückschlüsse auf die Absatzmärkte von ABB sind. Dennoch möchte ich meinen Leserinnen und Lesern meine Gedanken dazu nicht vorenthalten.

Im Bereich Stromübertragung und -verteilung ist noch immer Druck auf die Preise zu verspüren. Zwar scheinen die chinesischen Investitionen in die Strominfrastruktur wieder angezogen zu haben. Es gibt allerdings Hinweise dafür, dass die westlichen Anbieter weitere Marktanteile an ihre dort ansässigen Mitbewerber verloren haben. Darüber hinaus drängen die chinesischen Unternehmen immer mehr nach Europa und Nordamerika.

Aufgrund des sich in die Länge ziehenden Turnarounds im Bereich Stromübertragung und -verteilung ist ABB geradezu auf ein anhaltend intaktes Auftragsmomentum im Automationsgeschäft angewiesen. Der Rivale Emerson Electric hatte in diesem Bereich im zurückliegenden Quartal allerdings mit einer Verschlechterung der Umsatzzusammensetzung und damit verbunden mit tieferen Margen zu kämpfen. Auch die Aussagen von Siemens fielen jüngst eher ernüchternd aus.

So sehr ich an den langfristigen Erfolg von ABB unter CEO Joe Hogan auch glaube. Im Hinblick auf den Donnerstag will ich die von den meisten Analysten in ihren Ausblicken geäusserte Zuversicht nicht so recht teilen. Kommt dazu, dass ABB im Vorfeld der Jahresergebnispräsentation ins Zentrum von Spekulationen rückt. Den Spekulationen zufolge soll das in Zürich niedergelassene Traditionsunternehmen im Finanzbereich einen Verlust erlitten haben. Dies möglicherweise mit Derivaten beziehungsweise mit Absicherungstransaktionen.

Auf meine Anfrage hin konnte oder wollte man mir bei ABB keine Auskunft geben, was so kurz vor der Ergebnisveröffentlichung durchaus verständlich ist. Ich bleibe deshalb zwar längerfristig bei meiner positiven Einschätzung dieser Aktien. Eine Enttäuschung schliesse ich für Donnerstag allerdings dennoch nicht aus. http://www.cash.ch/news/top_news/abb_im_zentrum_von_spekulationen-302852...

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Zyndicate
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ABB Q4: Umsatz +4% auf 11 Mrd USD, weniger Gewinn - Dividende erhöht (AF)

14.02.2013 07:03
 


(Durchgehend ergänzt um weitere Details)

(Durchgehend ergänzt um weitere Details)


Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2012 Umsatz und Auftragseingang gesteigert. Dies vor allem dank der Akquisition von Thomas & Betts, denn organisch war das Wachstum leicht rückläufig. Stark zurückgegangen sind die Gewinnziffern, dies vor allem wegen der Restrukturierungsaufwände der Division Power Systems. Dank eines starken Cashflows will ABB die Dividende dennoch erhöhen. Im Ausblick zeigt sich das Unternehmen gewohnt zurückhaltend.


Der Umsatz stieg um 4% auf 11,02 Mrd USD, entsprechend einem Plus von 5% in lokalen Währungen (LW). Der Auftragseingang zog um 4% auf 10,52 Mrd USD (LW +4%) an. Organisch, das heisst bereinigt vor allem um die Übernahme von Thomas & Betts ergab sich indes ein leichtes Minus von 1% für den Umsatz und von 2% für den Auftragseingang. Der Umsatz von Thomas & Betts im Quartal lag bei 600 Mio. Der Auftragsbestand belief sich per Ende Dezember auf 29,3 Mrd USD, nach 29,2 Mrd per Ende September.


Das Wachstumstempo des Auftragseingangs hat sich damit im Vergleich zum dritten Quartal (+10% LW, +4% organisch) klar verlangsamt. Das weltweite Wirtschaftswachstum sei auch im vierten Quartal unter Druck geblieben, teilte der in der Energie- und in der Automationstechnik tätige Konzern am Donnerstag mit. Unsicherheiten hinsichtlich der öffentlichen Ausgaben hätten in den entwickelten Märkten angehalten und in vielen Geschäftsfeldern von ABB zu einer Zurückhaltung beim Kaufverhalten geführt.


ERGEBNIS VON REORGANISATION BEI POWER SYSTEMS BELASTET


Der EBIT sank um 23% auf 863 Mio USD und der operative EBITDA um 12% auf 1,37 Mrd. Die EBITDA-Marge erreichte einen Wert von 12,5% (VJ 14,8%, Q3 15,3%) und liegt damit knapp unterhalb des Zielkorridors von 13 bis 19%. Dieser Rückgang sei in erster Linie auf das rückläufige Ergebnis in der Division Energietechnik-Systeme zurückzuführen, welches durch Kosten im Zusammenhang mit der im Dezember angekündigten Neuausrichtung von 350 Mio USD belastet wurde.


100 Mio davon entfielen auf Restrukturierungs- und andere nicht-operative Massnahmen, womit im operativen EBITDA Belastungen in der Höhe von rund 250 Mio enthalten sind. Bereinigt um die Massnahmen in der Division Power Systems hätte die EBITDA-Marge im Gesamtjahr 2012 bei 14,8 statt 14,2% gelegen, wie einer Präsentation von ABB zu den Zahlen zu entnehmen ist. Der Beitrag von Thomas & Betts an den EBITDA lag im Quartal bei 110 Mio.


Negative Preiseffekte, insbesondere die schwachen Preise in Energietechnikaufträgen aus früheren Quartalen, seien durch Kosteneinsparungen von knapp 320 Mio USD mehr als kompensiert worden.


DIVIDENDE DENNOCH HÖHER


Der Reingewinn schliesslich fiel um 27% auf 604 Mio USD. Hier sind Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte über 341 Mio enthalten sowie 107 Mio an Aufwendungen im Zusammenhang mit der Bilanzierung von Übernahmen. Der Nettofinanzaufwand stieg auf 37 von 10 Mio, was vor allem auf den Anstieg der Gesamtverschuldung zurückzuführen ist. Diese belief sich per Ende Jahr auf 10 Mrd, nach 4 Mrd Ende 2011 und 9 Mrd Ende September. Die Nettoverschuldung ging dagegen auf 1,6 Mrd von 3,7 Mrd Ende des dritten Quartals zurück.


Der operative Cashflow erreichte mit 2,44 Mrd USD im Quartal gemäss ABB einen neuen Rekordwert.


Die Dividende soll auf 0,68 von 0,65 CHF je Aktie erhöhte werden und erneut verrechnungssteuerfrei aus den Reserven ausbezahlt werden.


Die Erwartungen der Analysten wurden damit mit Umsatz und Auftragseingang leicht übertroffen, mit den operativen Gewinnzahlen wurde dagegen eher der untere Bereich der Erwartungen erreicht.


Im Gesamtjahr 2012 ergab sich ein Plus beim Umsatz von 4% auf 39,34 Mrd USD (LW +7%), während der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr unverändert auf 40,23 Mrd (LW +4%) zu liegen kam. Der EBITDA reduzierte sich um 8% auf 6,01 Mrd und der Reingewinn um 15% auf 3,17 Mrd. Die EBITDA-Marge erreichte 14,2%. Im Gesamtjahr summierten sich die Einsparungen auf 1,1 Mrd.


Im Ausblick zeigt sich ABB gewohnt zurückhaltend. Die Nachfragesituation im laufenden Geschäftsjahr 2013 werde massgeblich durch kurzfristige Trends wie die wachsende Industrieproduktion und staatliche Massnahmen bestimmt, heisst es. In einem Marktumfeld, das in naher Zukunft unsicher bleiben werde, setze man weiter auf die Abwicklung von Projekten aus dem Auftragsbestand und die Ausschöpfung profitabler Wachstumschancen im Einklang mit den Zielvorgaben 2011-2015.


AWP

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Elias
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+4.7%  :yes:

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Elias
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Bereits 6Mio Titel gehandelte Titel. Wie in den guten alten Zeiten.

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Für mich persönlich ist das Ergebnis besser als erwartet ausgefallen. Beim Ausblick ist man hier ja stets etwas verhalten. Da man aber auch stets gute Aufträge reinzieht, ist, so denke ich, nichts Arges zu fürchten und Geld hat man ja. Die bereits getätigten Investitionen sind offensichtlich nicht daneben. Die inländischen Bankprognosen sind entsprechend positiv ausgefallen und der Kurs darf noch etwsas rauf......:new_russian

Emil

Speedy3
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Gratuliere

Saubere Arbeit hat hier ABB abgeliefert und ich bin auch überzeugt mit dem ganzen Umbau der weltweiten Energiestrategien wird ABB volle Auftragsbücher behalten. Hier werden in Zukunft weitere Milliarden gesprochen und investiert.


Heute ein vulminanter Raketenstart mit +5.7% wie in früheren Zeiten...wird sie ihre Fahrt fortsetzen und wieder in den Bereich von Fr. 37.- wie vor einigen Jahren hochspringen? Wie sind eure Meinungen?

Elias
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Meine Meinung: wer auf einen anderen Titel setzt als ABB, hat den wahren Wert der Firma nicht erkannt.

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Lorenz
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Noch etwas rauf wäre gut............


Von moneycab - 15. Februar 2013 13:56
Eingestellt unter: ! Top, CH Schweiz, CH Unternehmen
ABB


Zürich – ABB hat vom staatlichen litauischen Übertragungsnetzbetreiber Litgrid AB einen Auftrag in Höhe von 110 Millionen Dollar für die Lieferung und Installation einer HGÜ-Stromrichterstation in Litauen erhalten.


Die Back-to-Back-HGÜ-Station (Hochspannungsgleichstromübertragung) mit einer Leistung von 500 Megawatt ermöglicht die Verbindung des litauischen 330-kV-Netzes mit dem 400-kV-Netz Polens. Das fördere die Integration der Stromnetze im baltischen Raum mit dem kontinentaleuropäischen Netz und unterstütze die Entwicklung eines europäischen Elektrizitätsmarkts, schreibt ABB in einer Medienmitteilung.


ABB übernimmt die Planung, das Engineering, die Lieferung und Installation der Stromrichterstation und liefert Hochspannungsausrüstung wie Leistungstransformatoren und Thyristorventile. Die Station wird unweit der Stadt Alytus in Litauen errichtet und soll 2015 in Betrieb gehen. Eine 160 Kilometer lange 400-kV-Freileitung (Wechselstrom) wird die HGÜ-Station in Alytus mit einer Unterstation in der Nähe der Stadt Elk in Polen verbinden.


Erleichterter Energiehandel zwischen Polen und Litauen
Zurzeit ist das litauische Elektrizitätsnetz nur mit den Netzen Lettlands, Estlands und der östlichen Nachbarländer verbunden. Die neue Stromleitung stärkt auch die HGÜ-Verbindung NordBalt mit Schweden, die zurzeit von ABB gebaut wird. “Die Leitung wird den Energiehandel zwischen Polen und Litauen erleichtern und zudem die Netzstabilität und Versorgungssicherheit in der Region erhöhen”, sagt Brice Koch, Leiter der Division Energietechniksysteme von ABB. “Unsere weltweit nachgewiesene Projektkompetenz im Bereich der HGÜ-Technologie hat massgeblich zu diesem Auftragserfolg beigetragen.” (ABB/mc/pg
 

Speedy3
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Auftrags-Wachstum

ABB - Energiegeladen ins neue Geschäftsjahr
 



Für die Zukunft sieht ABB ein weiteres Auftrags-Wachstum gesichert. Gründe seien dafür laut FuW die intakte Nachfrage seitens der Industrie nach steigender Produktivität, nach zuverlässiger Energieübertragung und nach erneuerbarer Energien. Im Bereich intelligenter Stromnetze, der sogenannten Smart Grids, ist ABB, dank seiner stets effizienten und nachhaltigen Energieversorgungssystemen bereits bei vielen Technologien Markt- und Technolgieführer. Mit dem Fokus auf Wachstumsmärkte und der Aussicht auf steigende Margen sowie geplanten jährlichen Kostensenkungen und Produktivitätssteigerungen zwischen 3 und 5% könnte ABB außerdem weiterhin eine gute Geschäftsentwicklung abliefern.

 


http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-02/26097660-abb-energiegeladen-ins-neue-geschaeftsjahr-379.htm


 


 

Speedy3
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1/4 Milliardenauftrag für ABB

ABB holt sich einen Viertelmilliarden-Dollar Auftrag ans Trockene

http://www.boerse-express.com/pages/1327975/fullstory/

 

07.03.2013 19:36ABB erhält Servicevertrag über 260 Mio. Dollar von Shell Norwegen

 

 

 

Elias
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Börsen-Talk: «Novartis und ABB haben Aufholbedarf»

Novartis und ABB seien derzeit die attraktivsten Aktien im Swiss Market Index, sagt ZKB-Researchleiter Sven Bucher im cash-Börsen-Talk.http://www.cash.ch/news/top_news/boersentalk_novartis_und_abb_haben_aufh...

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Elias
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ABB: Neues Schweizer Zentrum für Superchips

In einem neuen Laborgebäude für 18 Millionen Franken forscht ABB ab nächstem Frühling an der nächsten Halbleiter-Generation.  http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/abb-neues-schweizer-zentrum-fue...

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Speedy3
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Nomura hebt ABB auf 'Buy' und Ziel auf 27 Franken

Könnte von mir sein, immer diese Befürchtungen und Sorgen wo keine sind, wie es der Analyst Nomura beschreibt ist ein krankhaftes Virus des Börsianers...

Nomura hebt ABB auf 'Buy' und Ziel auf 27 Franken

Das japanische Analysehaus Nomura hat ABB von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel von 19,00 auf 27,00 Franken angehoben. Analyst Daniel Cunliffe rechnet laut einer Studie vom Mittwoch mit einer stärkeren Margenerholung im Bereich Power Products als der Markt. Deshalb habe er seine Prognose für das Ergebnis je Aktie (EPS) 2014 erhöht. Sie liege nun 15 Prozent über der Konsensschätzung. Der Markt mache sich zu viele Sorgen über die Preisentwicklung in den Absatzmärkten des Elektrotechnikkonzerns, schrieb der Experte.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-03/26234065-nomura-hebt...

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