ABB

ABB Aktie 

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Zyndicate
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ABB senkt die Wachstumsziele
 

ABB hat anlässlich des Capital Markets Day seine Wachstumsziele angepasst. Zuden werden die Divisionen neu ausgerichtet und beim Personal soll gespart werden.

Der Energie- und Automationstechnikkonzern ABB hat anlässlich des Capital Markets Day in London seine Finanzziele für die Jahre 2015 bis 2020 mehrheitlich bekräftigt. Einzig die Wachstumsziele wurden an die veränderten Marktbedingungen angepasst, teilte der Industriekonzern am Mittwoch mit.

Demnach will ABB um 3 bis 6% pro Jahr wachsen, das alte Ziel der "Next-Level-Strategie" lautete auf 4 bis 7%. Für die EBITA-Marge bestätigt ABB den Zielkorridor von 11 bis 16%. Im gleichen Zeitraum strebt das Unternehmen eine jährliche Steigerungsrate des operativen Gewinns pro Aktie (EPS) um 10 bis 15% sowie eine Cashflow-Rendite auf das investierte Kapital (CROI) im mittleren Zehnerprozentbereich an. Dabei soll eine durchschnittliche Free Cashflow Conversion von über 90% erreicht werden.

Die erste Stufe der vor einem Jahr lancierten Strategie sei sehr erfolgreich gewesen, erklärte CEO Ulrich Spiesshofer an einer Telefonkonferenz. Die zweite Stufe von Next-Level starte nun mit einer Neuausrichtung der Divisionen.

So werde ABB ab Anfang 2016 vier statt bisher fünf Divisionen aufgestellt sein. Neu geschaffen wird die Division "Stromnetze". Dieses werde sich auf "Energieversorgung und Automation für das Netz" spezialisieren, also das Angebot von Energieversorgung und Automation für Versorgungsunternehmen. Und die neue Division "Elektrifizierungsprodukte" kombiniere die Nieder- und Mittelspannungsprodukte von ABB.

Stehen Jobs auf dem Spiel?

ABB will bis zum Jahr 2017 in der Verwaltung weitere 1 Mrd USD einsparen. Dies zusätzlich zu dem bereits laufenden Programm, das jährliche Einsparungen von 3 bis 5% der Umsatzkosten anpeilt. Wie ABB am Mittwoch mitteilt, belaufen sich die Kosten des neuen Programms auf rund 1,2 Mrd USD, davon entfallen rund 850 bis 900 Mio für die Restrukturierung.

Darüber hinaus soll die Verbesserung des Umlaufvermögens mindestens 2 Mrd USD an Barmitteln freisetzen, so ABB weiter. Diese sollen in "hochrentable" Investitionen, in Forschung und Entwicklung, beziehungsweise in gezielte Akquisitionen oder Gewinnausschüttungen an die Aktionäre fliessen.

Die Prioritäten in Bezug auf die Verteilung des Kapitals bleiben bei ABB ohnehin die alten. Der Fokus liege erstens auf organischem Wachstum, Forschung und Entwicklung sowie auf hochrentablen Investitionen, zweitens auf der Zahlung einer kontinuierlich steigenden Dividende, drittens auf wertsteigernden Akquisitionen viertens auf der Ausschüttung überschüssiger Cash-Bestände an die Aktionäre.

Das laufende Aktienrückkaufprogramm über 4 Mrd USD werde fortgesetzt und ABB sei bereit, wieder wertsteigernde Akquisitionen zu erwägen, erklärte ABB-Chef Ulrich Spiesshofer an einer Telefonkonferenz. ABB plane auch hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung. Sie sollen 1,5 Mrd USD pro Jahr oder bis zu 4% des Umsatzes betragen.

(AWP)

 

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serious
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Auszug aus dem Communiqué:

"Die Prioritäten in Bezug auf die Verteilung des Kapitals bleiben bei ABB ohnehin die alten. Der Fokus liege erstens auf organischem Wachstum, Forschung und Entwicklung sowie auf hochrentablen Investitionen, zweitens auf der Zahlung einer kontinuierlich steigenden Dividende, drittens auf wertsteigernden Akquisitionen viertens auf der Ausschüttung überschüssiger Cash-Bestände an die Aktionäre."

Selbst wenn das nur die halbe Wahrheit wäre, müsste die Aktie doch einiges über 22 notieren. Die Aktie gurkt jetzt schon seit vielen Jahren um die 18/20 herum, die Rendite steigt nachhaltig, das Geschäftsmodell, die Produkte, Know how, Innovation und vieles mehr stimmt, wie zu Zeiten eines Brown oder Boveris. Was in aller Welt müssen die denn noch machen, um die grossen Investoren anzulocken. 

Den Verzagten rate ich nur, bleibt dabei, die Turbine wird irgend einmal zünden, ich habe mit ABBWE (Strike 16.50) den Zünder gelegt.  

Es hört doch jeder nur, was er versteht! (Goethe)

serious
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ABB - für Goldman Sachs ein klarer Verkauf bis 15.50. Allgemein sind die Analysten vorsichtig geworden. Man will zuerst den Umfang des Personalabbaus und der weiteren Kosten-Einsparungs-Pläne wissen.

Ich will Vorgenanntes nicht glauben. Analysten sind nicht dumm, aber in die Zukunft schauen können sie nicht besser wie alle anderen. Meine Prognose lautet: Die Aktie steigt eher als dass sie fällt.

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Hans
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Marktteilnehmer sind hier zurückhaltend, zuviel? wird wieder versprochen und gehalten wohl eher weniger, Aktie weiterhin im Krebsgang!

Das Aktienrückkaufprogramm zeugt von Fantasielosigkeit ...

Gruss Hans

Elias
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ABB-Präsident Peter Voser gegen eine Aufspaltung

Seit dem Einstieg des Investors Cevian wird über die Zukunft von ABB spekuliert. Das jüngste Sparprogramm nährte die Gerüchte über eine Aufspaltung. Peter Voser stellt sich klar dagegen.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/abb-praesident-peter-voser-gege...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Hans
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Heuschrecken liegen meisstens falsch, die wollen nur den schnellen Reibach und machen sich danach vom Acker!!

Gruss Hans

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ABB India wins orders worth around $18 million to

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ABB : wins $90-million order to supply

world’s longest extruded ‘power from shore’ cable (2015 09 16)

http://www.4-traders.com/ABB-LTD-9365000/news/ABB--wins-90-million-order...

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ABB erhält Auftrag über 30 Mio USD für Energieinfrastruktur in Algerien

21.09.2015 11:20

Zürich (awp) - Der Energie- und Automationskonzern ABB hat in Algerien einen Auftrag in der Höhe von rund 30 Mio USD erhalten. Dieser sieht den Bau eines 400 Kilovolt-Unterwerks im Nordosten Algeriens für ein neues Stahlwerk vor, welches für eine zuverlässige Energieversorgung an das nationale Netz angeschlossen werden soll, wie ABB am Montag mitteilt.

Algerien will mit dem neuen Stahlwerk die Abhängigkeit von Stahlimporten verringern. Im Rahmen des Projekts ist ABB für die Auslegung, Lieferung, Installation und Inbetriebnahme des Unterwerks mit luftisolierten Schaltanlagen (AIS) verantwortlich.

cf/ys

(AWP)

 

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BadenerPower hat am 15.06.2011 - 20:19 folgendes geschrieben:

@Christina

Nimm dir doch bitte den Eintrag vom 21.05.2011 - 10:05 zu Herzen.

Einen Fehler darf man machen, 2 sollten nicht passieren und beim 3. wird es peinlich....

Einen schönen Roten Abend. Nicht wegen dem Kursverlust, sondern wegen der Mondfinsternis. Diese soll den Mond am Abend rot einfärben....

Werde nichts davon haben, muss arbeiten gehen!

 

 Totale MondfinsternisDer «Supervollmond» errötet im Schatten der ErdeAm 28. September bietet sich Frühaufstehern die Gelegenheit, ein nichtalltägliches Himmelsereignis mitzuerleben. Ein «Supervollmond» tritt in den Erdschatten und verdunkelt sich.http://www.nzz.ch/panorama/alltagsgeschichten/der-supervollmond-erroetet...   Wenn der Aktienkurs wieder einbricht, weiss man warum Yes 3  

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Aggressiver Investor will Wert von ABB verdoppeln

Cevian Capital begrüsst die neue Strategie des Industriekonzerns – sie geht ihr aber zu wenig weit.

http://www.sonntagszeitung.ch/read/sz_27_09_2015/wirtschaft/Aggressiver-...

 

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Anleger setzen auf zyklische Titel

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Die Titel des Elektrokonzerns ABB rückten 1,5 Prozent vor. Jefferies hatte die Empfehlung für die ABB-Aktien auf «Hold» von «Underperform» erhöht.

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Tagi vom Samstag

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ABB wins orders worth $300 mln for China power projects

Oct 15 ABB won orders worth more than $300 million to supply equipment to two new transmission links in China that will deliver remote wind and thermal-generated electricity to cities, the Swiss company said in a statement on Thursday.

The equipment, including high-voltage direct current converters, will be installed as part of two 800 kilovolt links that each will have the capacity to transmit enough electricity to meet needs of 26 million consumers.

The orders were booked in the third quarter of 2015. (Reporting by John Miller; Editing by Michael Shields)

http://www.reuters.com/article/2015/10/15/abb-order-china-idUSFWN12F01Z2...

 

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Gruss Hans

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Beschleunigter Bestellungsrückgang: Probleme von ABB nehmen zu

Der grösste Schweizer Industriekonzern hat im dritten Quartal einen deutlich grössen Rückgang bei den Bestellungen als beim Umsatz verbucht. Zu schaffen macht ihm die zusehends schwache Nachfrage aus dem Erdöl- und Erdgassektor.

http://www.nzz.ch/wirtschaft/ruecklaeufiges-geschaeft-bei-abb-1.18633199

 

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ABB wins repeat order worth $60million to work on new cruise ves

Power and automation technology group ABB has won a repeat order to deliver complete electrical power plants and Azipod XO fuel-saving electric propulsion system for Carnival Corporation’s two new cruise vessels.

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The vessel will have a gross tonnage of 99,500 tons, accommodate up to 2,650 passengers and will be delivered late 2018. Carnival Cruise Line´s new, 3,954-passenger vessel will be a sister ship to Carnival Vista and it is the 26th ship in the cruise operator’s fleet. The delivery for this new ship is scheduled for the beginning 0f 2018.

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http://shipmanagementinternational.com/abb-wins-repeat-order-worth-60mil...

 

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ABB stärkt Position in Indien und schafft Jobs

Der Industriekonzern setzt auf Indien. Dort will ABB die Produktion steigern und die Anzahl der Mitarbeiter verdoppeln.

Der Technologiekonzern ABB baut seine Produktionskapazitäten in Indien aus. Im Engineering- und Operations-Center in Chennai solle die Anzahl der Mitarbeiter in den kommenden zwei Jahren auf 1200 verdoppelt werden, teilte ABB anlässlich einer Kunden-Veranstaltung in New Delhi mit.

Der Ausbau des Werkes in Chennai demonstriere, dass man die «Make in India»-Politik der Regierung unterstütze.

Einrichtung zweier neuer Fabrikationslinien

In der Nähe von Bangalore, ebenfalls in Indien, stärkt ABB zudem die lokale Power Protection Product Group. Das geschieht durch die Einrichtung zweier neuer Fabrikationslinien. Dort werden Produkte zur unterbrechungsfreien Stromversorgung hergestellt.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/abb-staerkt-position-indien-und...

 

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ABB sucht Anschluss an die «grosse Transformation»

Der Industriekonzern sieht den Umbruch in der Stromverteilung als Chance. Er will in Indien den Umsatz verdoppeln

 

Am Horizont gleissen die Bergspitzen des Himalaja. Das Ziel des in Delhi gestarteten Flugzeugs sind die abgelegenen nordöstlichen Provinzen Indiens. Sie sind nur durch einen schmalen Korridor mit dem Rest des Landes verbunden. Berühmt ist die Region wegen Tee aus der Provinz Assam, der auf riesigen Plantagen angebaut wird. Sie hat aber noch etwas anderes zu bieten: Energie.

In den hügeligen Grenzregionen werden Wasserkraftwerke bald viel Strom produzieren. Dieser fliesst nach Assam, von wo ihn eine lange Leitung nach Agra bringt, dem Standort des Taj Mahal.

Der Industrieriese ABB liefert die Technologie, damit der Strom effizient über die enorme Distanz von 1728 Kilometern geliefert werden kann. Zwei riesige Stationen im Nordosten wandeln ihn zu Gleichstrom. So lässt sich Energie mit weniger Verlust und weniger Platzbedarf – an einer Stelle ist der Landkorridor nur knapp 23 Kilometer breit – transportieren. Eine dritte Station in Agra wandelt die Energie wieder in Wechselstrom um, damit sie im bestehenden Netz verteilt werden kann.

6000 Megawatt wird die Leitung ab 2016 transportieren. Das ist, als würde man auf einen Schlag sechs Kernkraftwerke Gösgen ans Netz bringen. Gedeckt wird damit der Verbrauch von 90 Millionen Indern. Doch in einem Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern ist das wenig. 300 Millionen Menschen haben gar keinen Zugang zu Strom, bei weiteren 300 Millionen funktioniert die Versorgung nur unzuverlässig.

Für ABB ist das Potenzial in Indien darum riesig – erfreuliche Aussichten in einer Zeit, in denen die chinesische und die US-Wirtschaft schwächeln. Diese beiden Märkte machen ein Drittel des Umsatzes der ABB aus. Indien liegt in der Rangliste der umsatzstärksten Länder auf Platz sieben. Nun will ABB-Chef Ulrich Spiesshofer Gas geben. Allein in der Niederlassung Chennai wird das Personal verdoppelt. «Indien steht vor einer tollen Zukunft», sagt er. «Ich habe dem Team in Indien die Vorgabe gegeben, den Umsatz in absehbarer Zeit zu verdoppeln.»

Das energiehungrige Land ist ein Versuchslabor

Spiesshofer sieht bei erneuerbaren Energien enorme Möglichkeiten. «In der Solarsparte geht richtig die Post ab.» Noch leben 70 Prozent der Inder auf dem Land, aber die Verstädterung schreitet voran. «Das bringt Nachfrage nach Infrastruktur wie etwa Metros.» Das Geld für diese Investitionen wird laut Spiesshofer vorhanden sein. «Möglich ist, dass grosse globale Infrastrukturfonds investieren», sagt er. Ihnen würden attraktive Renditen winken. «Wir diskutieren mit solchen Investoren. Die merken, was in Indien läuft.»

Das Engagement in Indien ist für ABB aber auch von strategischer Bedeutung. Von hier sollen Märkte von Südostasien bis Afrika mit ABB-Produkten «made in India» beliefert werden. Das Land ist aber auch ein Labor, in dem erforscht wird, wohin bei der Stromversorgungstechnik die Reise geht. Dieses Geschäft steht bei ABB unter Druck. Allein die Hälfte der 16 Standorte in der Schweiz arbeitet für diesen Bereich, etwa in der Forschung, dem Service oder in der Produktion von Schaltanlagen, Halbleitern oder Teilen für Transformatoren. Kritiker bemängeln, dass viele Produkte zu tiefe Margen haben.

Vor einem Monat hat ABB zum Befreiungsschlag ausgeholt und verkündet, dass alle Aktivitäten im Stromnetz in einer Sparte zusammengefasst und einer «strategischen Überprüfung» unterzogen werden. Manche Beobachter sehen darin eine verklausulierte Formulierung dafür, dass die Sparte verkauft werden soll.

Doch dazu wird es angesichts der ambitionierten Pläne im energiehungrigen Indien kaum kommen. Dass der Konzern die Sparte durchleuchtet, ist auch ohne Verkaufsabsichten verständlich. Die Stromverteilung steht im grössten Umbruch ihrer Geschichte, Industrievertreter sprechen von der «grossen Transformation». Früher glich die Stromverteilung einem Wasserfall: Strom floss aus Kraftwerken über Leitungen bis zum Kunden. Heute machen Wind- und Solarkraftwerke die Einspeisung viel unregelmässiger. Immer mehr Konsumenten und Produzenten hängen sich ans Stromnetz, laden ihre Elektroautos oder -roller auf, speisen Solarstrom vom Dach ein.

Neue Lösungen für abgelegene Gebiete

Die Steuerung der Netze wird damit immer anspruchsvoller. Viele Herausforderungen sind ähnlich wie im restlichen Geschäft der ABB. Dort beliefert der Konzern Industrie- und Transportunternehmen mit Robotern und anderen Produkten für die Automatisierung. Software für die Steuerung spielt eine immer wichtigere Rolle. «Auch im Stromnetz findet die Automatisierung statt», sagt Claudio Facchin, der designierte Leiter der neuen Stromnetz-Sparte. Auch dies ist wohl ein Grund, warum sich die Konzernleitung gegen eine komplette Trennung der beiden Unternehmensteile ausspricht.

Im Stromnetz zeichnen sich völlig neue Lösungen ab. «Microgrids» (Mikro-Stromnetze) regeln die Versorgung in einem Gebiet selbstständig. Sie bestehen neben einer Steuerung zum Beispiel aus Solaranlagen, Windrädern und und Batterien. Im Notfall kann ein Dieselgenerator angeworfen werden. Für abgelegene Gebiete, die nicht oder nur schlecht ans Stromnetz angeschlossen sind, ist das ideal. Denn der Bau von Hochspannungsleitungen ist teuer – 1,2 Milliarden Dollar kostet allein die neue Verbindung in Indien.

ABB hat aber bereits den globalen Markt im Blick. Das Potenzial für Microgrids ist nämlich auch in entwickelten Ländern gross: überall dort zum Beispiel, wo sich Widerstand gegen den Bau neuer Freileitungen regt.

Der Besuch in Indien erfolgte auf Einladung der ABB

 

Quelle Sonntsgszeitung

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ABB: Investor AB baut Beteiligung leicht auf gut 10% aus
10.11.2015 12:01

Zürich (awp) - Beim Industriekonzern ABB hat sich im Aktionariat erneut eine Verschiebung ergeben. Der grösste Aktionär, die schwedische Investor AB von Jacob Wallenberg, hat den Anteil zwar nicht dramatisch ausgebaut, dabei aber immerhin eine meldepflichtige Schwelle überschritten. Neu hält Investor AB 10,03% des Aktienkapitals von ABB, wie diese auf ihrer Homepage bekanntgibt. ABB beruft sich dabei wiederum auf eine Mitteilung von Investor AB.

Gemäss dem letzten Stand hatte Investor AB einen Anteil von 9,86% inne, die beiden einzigen weiteren bekannten Grossaktionäre sind Cevian mit einem Anteil von 5,1% sowie Blackrock mit einem zuletzt gemeldeten Anteil von 3,03%.

cf/cp

(AWP)

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ABB erhält Auftrag für Neutronen-Forschungszentrum in Schweden
07.12.2015 12:14

Zürich (awp) - ABB hat in Schweden einen prestigeträchtigen Auftrag erhalten. Für das Forschungszentrum European Spallation Source (ESS), welches derzeit im schwedischen Lund gebaut wird, liefert ABB eine Verteilstations-Lösung für die Stromversorgung, wie ABB am Montag mitteilt.

Das ESS soll nach der Fertigstellung zu den weltweit führenden Zentren für Materialforschung mit Neutronen werden. Die Neutronenwissenschaft komme in vielen Bereichen zum Einsatz und spiele auch in der weltweiten Entwicklung von Industrie- und Konsumgütern eine entscheidende Rolle, heisst es. So werde die Erforschung und Entwicklung von Materialien unterstützt, welche in Branchen wie der Fertigungs-, Pharma-, Luft- und Raumfahrt- oder der Kunststoffindustrie zum Einsatz kämen.

Der erwartete jährliche Stromverbrauch des Forschungszentrums liegt bei maximal 270 GWh. Zum finanziellen Umfang des Auftrags wollte ABB auf Anfrage von AWP keine Angaben machen.

cf/ys

(AWP)

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Industrie reisst sich um ABBs Riesenroboter

ABB hat einen Riesenroboter gebaut. Die Maschine verkauft sich besser als erwartet, die Robotikabteilung hat die Produktion erweitert.

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Dabei generieren Roboter dieser Grössenordnung weit weniger als 1 Prozent des Umsatzes, wie ABB-Produktmanager Ola Svanström sagt.

Die absolute Verkaufsmenge der 120'000 Franken teuren Maschine ist relativ gering, es werden zigmal mehr kleinere Roboter verkauft. Mit der Mega-Einheit wird aber im grossen Stil «Cross-Selling» betrieben, wie es im Fachjargon heisst. Das bedeutet: Der Riese generiert Zusatzverkäufe. Pro verkauftem Grossroboter werden im Schnitt zehn weitere Roboter oder Robotikteile abgesetzt, teilweise sogar bis zu 100. Das kurbelt das Geschäft an.

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http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/industrie-reisst-sich-um-abbs-r...

 

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ABB erhält Grossauftrag für Transanatolische Pipeline
15.12.2015 11:31

Zürich (awp) - Der Energie- und Automationskonzern ABB hat einen Grossauftrag für die Trans-Anatolian Natural Gas Pipeline (TANAP) erhalten. Der Konzern liefert integrierte Softwarelösungen für Telekommunikations- und Steuerungssysteme der 1850 km langen Gaspipeline, wie ABB am Dienstag mitteilte. Der Auftrag wird im vierten Quartal verbucht.

Die 11 Mrd USD teure Pipeline soll Erdgas von Aserbaidschan direkt nach Europa zu transportieren. Sie wird laut den Angaben an der türkisch-georgischen Grenze mit der Südkaukasus-Pipeline und an der Grenze der Türkei zu Griechenland mit der Trans-Adria-Pipeline verbunden.

ABB wird die Steuerungssysteme, Telekommunikationsanlagen, Pipeline-Monitoring- und Sicherheitssysteme einschliesslich Glasfaserkabeln zur Datenübertragung entlang der Pipelines liefern. ABB habe bereits Softwarelösungen für ähnliche Projekte bereitgestellt, darunter für die Südkaukasus-Pipeline und die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline von Aserbaidschan zum Mittelmeer, heisst es weiter.

Anteilseigner der Zweckgesellschaft TANAP sind die Unternehmen SOCAR aus Aserbaidschan, BOTAS aus der Türkei sowie BP. ABB erbringt laut der Mitteilung ihre Leistungen im Rahmen einer bereichsübergreifenden Zusammenarbeit zwischen ABB in der Türkei und ABB in England.

tp

(AWP)

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ABB provides inverter solutions for

pioneering solar project in Israel

 55 MW plant in western Negev
2015-12-17

ABB, the leading power and automation technology group, is playing an important role in one of Israel’s largest and most prestigious solar projects. The 55 MW plant in western Negev was planned and funded by Enlight Renewable Energy. In total, 36 ABB ULTRA-1400 inverters were used in this project which is bringing clean energy to 18,000 households in Israel.

http://www.abb.com/cawp/seitp202/a8e597b03d641be8c1257f1e004c8d11.aspx

 

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Erneuter Nackenschlag für die ABB-Aktie

ABB blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Nun warnt die wohl mächtigste Bank der Welt bei der Aktie des Industriekonzerns vor einem weiteren Kursrückschlag.

Von Lorenz Burkhalter

Die Bilanz für die ABB-Aktionäre fällt einmal mehr ziemlich ernüchternd aus: Mit einem Minus von knapp 13 Prozent ist der in Zürich beheimatete Industriekonzern unter den im Swiss Market Index vertretenen Unternehmen im vergangenen Jahr im hintersten Drittel zu finden.

Auch der erste Handelstag des neuen Jahres brachte nur Kursverluste. Aus Angst vor einer harten Landung im Schlüsselmarkt China büsste die Aktie weitere 2,9 Prozent ein. Dies allerdings in einem negativen Gesamtumfeld. Der Swiss Market Index (SMI) verlor 1,8 Prozent.

Darf man einer Studie von Goldman Sachs zum europäischen Investitionsgütersektor Glauben schenken, dann hat die Aktie den Boden noch lange nicht erreicht. Denn darin streichen die Autoren ihr 12-Monats-Kursziel auf 13,90 (15,10) Franken zusammen. Mit anderen Worten: Die Analysten erwarten einen weiteren Rückschlag im Ausmass von 23 Prozent – soviel wie bei keinem anderen europäischen Investitionsgüterhersteller. Die Analysten zählen die Aktie deshalb weiterhin zu den Schlüsselverkaufsempfehlungen.

Droht eine mehrjährige Auftragsflaute?

Für die Studienautoren steht fest: Viele ihrer Berufskollegen sind bei ABB noch immer zu optimistisch, was die zukünftige Gewinnentwicklung anbetrifft. Der Industriekonzern sei mehrheitlich in Geschäftsfeldern tätig, in welchen die Investitionsbereitschaft der Kunden weiter nachgelassen habe. In einem weiteren Drittel spüre das Unternehmen den vermehrten Wettbewerb von Billiganbietern aus den Schwellenländern, so schreiben die Analysten.

Sie rechnen in den Absatzmärkten von ABB noch auf Jahre hinaus mit einer Auftragsflaute. Auf das Geschäftsjahr 2017 bezogen halten die Studienverfasser die allgemeinen Gewinnschätzungen für das Unternehmen auf Stufe des operativen Gewinns (EBIT) für um mindestens 4 Prozent zu hoch.

Goldman Sachs in guter Gesellschaft

Wichtige Anhaltspunkte verspricht die kommende Jahresergebnispräsentation. Allerdings müssen sich die Aktionäre diesbezüglich noch bis zum 3. Februar gedulden. Aussagen zur Geschäftsentwicklung von ABB im Schlussquartal sucht man in der Branchenstudie von Goldman Sachs vergeblich.

Was die Verkaufsempfehlung anbetrifft, befindet sich die amerikanische Grossbank in guter Gesellschaft. Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zufolge raten neu von 24 Analysten deren neun zum Verkauf und nur gerade fünf zum Kauf der Aktie. Die übrigen zehn Berufskollegen schätzen sie neutral ein. Mit dem neu 13,90 Franken lautenden 12-Monats-Kursziel liegt Goldman Sachs hingegen am ganz unteren Ende der Prognosenspannweite.

CASH

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ABB wins order for variable speed drive system with

highest levels of energy efficiency

The drive system has the highest energy efficiency amongst all variable speed drives in the 6MW power range. It is also the first drive system for a grinding application with a permanent magnet motor in this power and torque range.

http://www.abb.com/cawp/seitp202/36cd60776f1f1a3a86257f3300592135.aspx

 

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Morgan Stanley senkt ABB-Ziel auf 18,50 Franken - 'Equal-weight'

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für ABB von 19,00 auf 18,50 Franken gesenkt und die Einstufung auf "Equal-weight" belassen. Das vierte Quartal dürfte das härteste des laufenden Abschwungs im Produktionsgewerbe gewesen sein, schrieb Analyst Ben Uglow in einer Branchenstudie vor der Berichtssaison der Investitionsgüterkonzerne vom Dienstag. Der jüngste Kursabschwung habe die Bewertungen erträglicher gemacht, Währungs- und Rohstoffbelastungen wögen aber schwerer. Uglow bevorzugt Defensivqualitäten wie bei Assa Abloy und Kone./ag/la

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-01/36113850-morgan-stan...

 

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ABB mit Gerüchten um möglichen Verkauf der Sparte Power Grid gesucht
19.01.2016 10:57

Zürich (awp) - Die Aktien des Industriekonzerns ABB sind am Dienstag in einem starken Gesamtmarkt überdurchschnittlich gesucht. Unterstützung erhalten die Papiere von erneut aufflammenden Gerüchten um einen möglichen Verkauf der neu gebildeten Stromsparte Power Grid.

Bis um 10.45 Uhr ziehen ABB um 2,7% auf 16,53 CHF an, gehandelt sind bis anhin gut ein Drittel eines durchschnittlichen Tagesvolumens. Der Gesamtmarkt (SMI) steht 1,55% höher.

Die Bank of America spekulierte dahingehend, dass ABB die Sparte Power Grid, für welche seitens ABB erklärtermassen sämtliche Optionen geprüft werden, für 12 bis 15 Mrd USD verkaufen könnte. Die amerikanische Investmentbank nannte dabei US-amerikanische oder chinesische Unternehmen als wahrscheinlichste Käufer. Ähnliche Spekulationen gab es gleichzeitig in der schwedischen Tagespresse.

Bei ABB wollte man dies auf Anfrage von AWP nicht kommentieren.

Bereits am Vortag verwies ABB zu einer Anfrage in einem ähnlichen Zusammenhang auf das Statement vom Capital Markets Day vom vergangenen September: "ABB prüft wie am Kapitalmarkttag angekündigt alle Optionen für die Stromnetze Division. Es geht darum, herauszufinden, wie wir mit dieser Division für Kunden und Aktionäre Mehrwert schaffen. Wenn wir zum Schluss kommen, dass sich ein Umbau lohnt, behalten wir die Division. Wenn wir zur Einsicht gelangen, ein anderer Eigentümer wäre besser, dann verkaufen wir." Darüber hinaus wolle sich ABB nicht zu diesem Thema äussern.

cf/ra

(AWP)

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ABB CEO hopes for market improvement by 2017

Swiss engineering group ABB's chief executive hopes to see improvements in the market environment during the current year or by 2017 at the latest, he told Swiss television on Wednesday.

http://en.ofweek.com/news/ABB-CEO-hopes-for-market-improvement-by-2017-3...

 

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ABB könnte positiv überraschen

Am Markt beginnen Gerüchte zu kursieren, ABB stehe im Begriff, mit dem bevorstehenden Verkauf der Power-Grid-Sparte einen immensen ausserordentlichen Gewinn von 5 bis 7 Milliarden Dollar realisieren zu können. Gelingt es der Gesellschaft, mit einem markant über dem Buchwert von rund 7 Milliarden liegenden Verkauf ihrer Stromübertragung die Fokussierung auf ihre neuen Geschäftsfelder voranzutreiben, würde dies überraschen. Die kritischen Grossaktionäre wären zwar befriedigt. Die Aktionäre und die Gesellschaft wären jedoch der jahrzehntelangen Arbeit, der Technologie und der Patente mit ausgezeichneten langfristigen Perspektiven beraubt. Der Markt und die ABB-Grossanleger gieren nach Aktionärsfreundlichen Massnahmen. Die Chancen sind intakt, dass ABB die Aktionäre im Frühling unverhofft in den Genuss einer Sonderausschüttung oder eines Aktien-Rückkaufprogramms kommen lassen wird.

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Sonntagszeitung

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Hans
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Switzerland Needs More Robots to Keep Costs Down, ABB CEO Says 

Faced with some of the highest labor costs in the world in its home market, Switzerland’s ABB Ltd. expects companies to increasingly invest in automation and robots.

QuickTake Artificial Intelligence

 

The engineering company based in Zurich is betting on growing demand for digital technology that can improve production efficiency. Swiss manufacturers in particular are struggling with higher costs due to a strengthening of the local currency over the past year after the Swiss National Bank removed a cap on the franc.

“The only way for Switzerland to stay competitive in the global market in the long-term is to invest significantly in automation, to make sure we have a high level of productivity despite high labor costs,” ABB Chief Executive Officer Ulrich Spiesshofer said in a telephone interview. “The removal of the cap on the Swiss franc by the central bank has also triggered more interest from Swiss companies in automation and robotics.”

A YuMi robot at the Hanover industrial fairPhotographer: Krisztian Bocsi/Bloomberg

ABB, Japan’s Fanuc Corp. and Germany’s Kuka AG are the biggest robot makers in the world and would stand to benefit from what is being called the fourth industrial revolution, or Industry 4.0, when factories are further automated. The market for industrial robots and services was worth about $32 billion in 2014 with sales expanding by about 15 percent annually, according to the International Federation of Robotics.

ABB is developing machines that do everything from reducing maintenance by monitoring their own health to industrial robots programmed by moving their arms rather than by coding, executives said.

The company’s two-armed YuMi robot, which costs about $40,000, is aimed at electronics manufacturers and can be used to assemble small components in watches and tablets. ABB expects users will soon not only be setting annual productivity goals for human employees, but also for their robots.

“With people, we assume their productivity should increase every year and soon the same will apply to robots as well,” Chief Technology Officer Bazmi Husain said in a separate interview last week in Davos. “Intelligence within a machine will lead to more productivity gains.”

  

ABB’s spending on research and development was at an all time high of four percent of revenue last year compared with 3.4 percent five years earlier. The company also has a goal of expanding its venture capital arm to invest in cutting edge technology.

“We are close to 4 percent of turnover and that’s about right,” Spiesshofer said. The company is aiming to save $1 billion in administration costs by the end of 2017 and some of the proceeds will go into R&D, he said.

Gruss Hans

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