ABB

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ABB will Verwaltungsrat mit vier neuen Mitgliedern stärken
03.02.2016 07:31

Zürich (awp) - ABB schlägt vier neue Mitglieder für den Verwaltungsrat vor. Neu zugewählt werden sollen Frederico Fleury Curado, Robyn Denholm, David Meline und Satish Pai. Mit den vorgeschlagenen Kandidaten würde der Verwaltungsrat seine Kompetenz in Bereichen stärken, die eng mit den neuen Tätigkeitsschwerpunkten des Unternehmens verbunden sind, schreibt ABB am Mittwoch in einer Mitteilung.

Alle vorgeschlagenen Personen würden Führungspositionen in globalen Unternehmen besetzen und würden umfassende internationale Erfahrung in verschiedensten Branchen einbringen. "Ich freue mich sehr, unseren Aktionären derart hochkarätige Kandidaten zur Wahl in den Verwaltungsrat präsentieren zu können", wird VRP Peter Voser in der Mitteilung zitiert.

Nicht mehr zur Verfügung stellt sich dagegen das langjährige Verwaltungsratsmitglied Roger Agnelli. Sofern die Generalversammlung vom 21. April den Vorschlägen zustimmt, wird der Verwaltungsrat von ABB auf neu elf von bisher acht Mitglieder erweitert.

Der neu vorgeschlagene Frederico Fleury Curado ist seit 2007 Chief Executive Officer (CEO) des brasilianischen Flugzeugherstellers Embraer. Robyn Denholm amtet seit 2007 als Chief Financial Officer (CFO) und seit 2013 Chief Operating Officer von Juniper Networks im Silicon Valley. David Meline ist CFO des Biotechnologieunternehmens Amgen und Satish Pai arbeitet als Deputy Managing Director von Hindalco Industries Ltd.

gab/cf

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ABB: Mehr Dividende trotz Gewinneinbruch

Der Gewinn des Elektrotechnikkonzerns ABB ist im vergangenen Jahr um ein Viertel eingebrochen. Dennoch soll die Dividende erhöht werden.

Bei einem Rückgang des Umsatzes um elf Prozent auf 35,481 Milliarden Dollar sank der Konzerngewinn 2015 um 25 Prozent auf 1,933 Milliarden Dollar. Als Grund nannte Konzernchef Ulrich Spiesshofer am Mittwoch in Zürich Restrukturierungskosten in Höhe von 626 Millionen Dollar. Zudem setze ABB unverändert die Investitionszurückhaltung der Öl- und Gaskunden zu.

Der Manager kündigte für 2016 nochmals Kosten für den Konzernumbau in Höhe von 300 bis 500 Millionen Dollar an. Er betonte aber: "Wir sind bei den Einsaprungen unseren Plänen voraus."

Gleichwohl soll die Dividende zum siebten Mal in Folge steigen, um zwei Rappen auf 0,74 Franken je Anteilsschein. Der Auftragseingang schrumpfte 2015 um zwölf Prozent auf 36,429 Milliarden Dollar.
Für 2016 stellt sich der Siemens -Konkurrent auf anhaltend "globale Unsicherheiten" ein. ABB sei aber dank des Konzernumbaus dafür "gut gerüstet".
Der schwache Ölpreis setzt den Ausrüstern der Förderbranche derzeit immer stärker zu. Wegen der schwindenden Einnahmen drosseln die Ölfirmen ihre Ausgaben für neue Technik, die Erschließung von Schiefergas und -öl rechnet sich immer weniger. Als Reaktion auf diese Entwicklung will ABB-Chef Spiesshofer bis Ende 2017 zusätzlich eine Milliarde Dollar in der Verwaltung sparen. Die Kostensenkungen im vergangenen Jahr beliefen sich auf annähernd 1,2 Milliarden Dollar.

(Reuters)

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ABB meldet US-Auftrag über 130 Mio USD - Verbindung Litauen-Polen in Betrieb
03.02.2016 10:27

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB meldet einen Auftrag aus den USA und hat die Verbindung zwischen Litauen und Polen fertiggestellt. Vom US-amerikanischen Unternehmen Great River Energy hat der Konzern einen Netzwerkauftrag im Volumen von rund 130 Mio USD erhalten. ABB erneuert und modernisiert eine bestehende HVDC-Verbindung (high-voltage direct current) zwischen Underwood, North Dakota und Buffalo, Minnesota, wie es am Mittwoch in einer Mitteilung heisst. Der Auftrag wurde im vierten Quartal 2015 verbucht.

Dabei werden unter anderem die Stromrichterventile, Kühlsysteme sowie Überwachungs- und Steuereinheiten der Stromrichterstation erneuert. Die derzeitige Stromtrasse mit einer Länge von 700 km wurde von ABB im Jahr 1978 errichtet und zuletzt 2002 ausgebaut. Great River Energy ist der zweitgrösste Stromkonzern in Minnesota.

BALTISCHER RING MIT VERBINDUNG ZWISCHEN LITTAUEN UND POLEN GESCHLOSSEN

Zudem hat ABB die Stromverbindung zwischen Litauen und Polen dem Auftraggeber Litgrid übergeben. Mit der Inbetriebnahme seien die baltischen Staaten an das europäische Stromnetz angeschlossen und die letzte Stufe der Initiative "Baltischer Ring" der EU abgeschlossen. Dabei ging es um die Verbindung der Stromnetze rund um die Ostsee zwischen Litauen, Polen, Deutschland, Dänemark, Norwegen Schweden, Finnland, Lettland und Estland.

yr/cp

(AWP)

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ABB hat die Verkaufslust nur vorgetäuscht

Äusserungen des Konzernchefs machen Abspaltung der Stromnetzsparte unwahrscheinlich

..

..

Der Turnaround ist gelungen, die Gewinne steigen

Eines hat der ABB-Chef aber erreicht: Mit dem angedrohten Verkauf hat er intern Druck aufgesetzt, damit das margenschwache Stromnetzgeschäft wieder flottgemacht wird. Diese Taktik ist aufgegangen: Die ungenügende Betriebsgewinnmarge konnte innerhalb des vergangenen Jahres 4,7 Prozent auf immerhin 7,5 Prozent gesteigert werden. Damit liegt die Stromnetzsparte bereits knapp unter der angepeilten Marge von mindestens 8 Prozent. Spiesshofer ist zuversichtlich, dass weitere Margensteigerungen drin liegen. Auch dies ein Grund, wieso sie kaum verkauft wird.

 

SonntagsZeitung

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ABB wins major switchgear contract with ScottishPower Renewables

for Kilgallioch Windfarm

“This is a significant project for ABB that demonstrates that not only does our well proven switchgear meet ScottishPower Renewables’ stringent technical requirements but it also represents good value for money in the demanding onshore wind market,” said Steve Blanche, ABB Account Manager for ScottishPower.

http://www.abb.co.uk/cawp/seitp202/98636bd8e425e1f7c1257f56002d7641.aspx

 

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ABB und Sulzer erhalten Aufträge für Zellstoffwerk in Finnland
17.02.2016 10:58

Zürich (awp) - Die beiden Industriekonzerne ABB und Sulzer haben Aufträge von der Metsä Group aus Finnland für ein Zellstoffwerk erhalten. Bei ABB umfasse dieser die Lieferung des kompletten Energie- und Prozessstrom-Systems das im Bau befindliche Werk in Äänekoski, teilt der Konzern am Mittwoch mit. Das Auftragsvolumen wird auf 33 Mio USD beziffert und die Order wurde im zweiten Halbjahr 2015 verbucht.

Sulzer liefere ein Prozess-Pumpen-Paket, was Ahlstar-Prozesspumpen sowie Rührwerke und Vakuumpumpen umfasst, wie Sulzer in einer separaten Mitteilung schreibt. Finanzielle Details werden darin nicht genannt. Laut Mitteilung ist der Auftrag "gross".

Das Werk werde mit seiner Bioenergieanlage mehr Energie produzieren als es verbrauche und einen wichtigen Beitrag zu der in Finnland erzeugten erneuerbaren Energie beitragen, so ABB. Die Stromproduktion ist auf jährlich 1,8 Terrawatt ausgelegt, was rund 2,5% der derzeitig in dem skandinavischen Land erzeugten erneuerbaren Energie entspricht, heisst es weiter.

yr/cp

(AWP)

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ABB verbessert auf unbemannten Ölplattformen die

  Betriebszeiten und senkt die Wartungskosten

 

Zürich, 24. Februar 2016 – Integrierte elektrotechnische Systeme und Kommunikationslösungen sollen auf sieben unbemannten Ölplattformen vor der Küste der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zur Steigerung der Produktivität beitragen

..

..

Mit den neuen Aufträgen beläuft sich das Auftragsvolumen von ABB bei diesem Projekt auf insgesamt über 120 Mio. US-Dollar.

http://www.abb.ch/cawp/seitp202/6dc660c46480ecadc1257f630043db41.aspx

 

Das Projekt "Al Nasr" läuft seit ca. 2 Jahren 

 

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ABB liefert Schnellladesystem für Volvo-Busse in Belgien
25.02.2016 10:06

Zürich (awp) - Der Technologiekonzern ABB hat eine Bestellung für Volvo-Elektro-Hybridbusse aus Belgien erhalten. In Zusammenarbeit mit Volvo Buses würden automatisierte Schnellladelösungen für das Bussystem der wallonischen Stadt Namur geliefert, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Finanzielle Angaben werden keine gemacht.

Elf neue Volvo Elektro-Hybridbusse werden gemäss den Angaben in einer neuen emissionsfreien Zone in der Innenstadt zum Einsatz kommen. Das Bussystem soll bis Ende 2016 betriebsbereit sein. Der Vorteil des ABB-Systems sei es, dass die Busse zum Aufladen künftig nicht mehr ins Depot zurückkehren müssten, sondern innerhalb weniger Minuten an den Endhaltestellen geladen werden könnten.

rw/ra

(AWP)

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teslike_la
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cadere

„ABB-CEO Ulrich Spiesshofer erhält für 2015 höheren Lohn von rund 9 Mio CHF 
Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat die Gesamtvergütung für die Konzernleitung für das Geschäftsjahr 2015 um knapp 18% auf 45,5 Mio CHF erhöht. Neu besteht diese aus zwölf statt elf Mitgliedern. Rechnet man das Salär von Neuzugang Peter Terwiesch heraus, beträgt die Zunahme noch knapp 11%. Ein Grund für die Zunahme sei der hohe Grad der Zielerfüllung (?!), schreibt ABB im Geschäftsbericht. Im Bereich Kosten und Kundenzufriedenheit seien die Ziele übertroffen worden. In anderen Bereichen wie dem Auftragseingang, Umsatz, operativer EBITA und Cashflow seien die Gruppenziele zwar nicht erreicht worden. Trotzdem lagen die Werte über den definierten Schwellenwerten.“

Wie selbstgefällig kann man bitte schön sein? Ob Cevian und AB bald den Druck erhöhen werden?

Elias
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Jahresbericht 2015

Der wurde gestern veröffentlicht

Voraussichtliche Dividende Fr. 0.74

 

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ABB wins $100m order to revamp LPG plant in Algeria

28-02-2016

ABB has won a $100 million contract from Sonatrach, Algeria's state oil and gas company, to reconstruct and revamp a treatment unit in the liquefied petroleum gas (LPG) plant that serves the Rhourde-Nouss gas field.

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ABB wins $100 Mio order to support power infrastructure in Iraq

Zurich, Switzerland, March 3, 2016 – ABB has won an order worth around $100 million from Mass Global Holding to deliver a gas-insulated switchgear (GIS) substation that will help integrate 3,000 megawatts (MW) of electricity generated by a combined cycle power plant, utilizing Iraq’s natural gas resources. The government is rebuilding the country, investing in national housing programs and has ambitious plans for developing its power infrastructure to meet electricity needs. The order was booked in the fourth quarter of 2015.

http://www.abb.com/cawp/seitp202/ec24f8c9ac68131bc1257f6a00527783.aspx

 

 

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ABB wins large robot order from Valmet Automotive for Mercedes

Mar 07, 2016

ABB’s flexible and intelligent manufacturing technologies will help Valmet Automotive reduce investment costs, increase productivity and respond quickly to market demands. ABB will deliver over 250 robots to Valmet Automotive for use at its Mercedes-Benz GLC SUV body shop in Uusikaupunki, Finland. Production of the GLC sport utility vehicle will begin in early 2017.

http://www.freepressjournal.in/abb-wins-large-robot-order-from-valmet-au...

 

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ABB wins $140 mln order to boost integration of renewables in Eu

HVDC converter station to link Danish and German power grids and enhance energy security

Zurich, Switzerland, March 10, 2016 – ABB has received an order worth around $140 million from transmission system operators Energinet.dk in Denmark and 50Hertz Transmission in Germany to design, supply and install an HVDC (high voltage direct current) converter station in Bentwisch, Northern Germany. The HVDC Light “back-to-back” converter station, the first of its kind in Europe, will allow the connection of the asynchronous AC power grids of Eastern Denmark and Germany.

http://www.abb.com/cawp/seitp202/3c9756832c3a881cc1257f710048e9bc.aspx

 

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ABB ermöglicht erstes digitales Unterwerk in Grossbritannien

Zürich, Schweiz, 14. März 2016 – Projekt für digitales Unterwerk verbessert Effizienz, Sicherheit und Systemtransparenz in zukunftsorientiertem Stromnetz

ABB wurde von SP Energy Networks, einem britischen Übertragungs- und Verteilungsnetzbetreiber, zusammen mit anderen Partnern zur Teilnahme am FITNESS-Projekt («Future Intelligent Transmission NEtwork SubStation») ausgewählt. ABB wird zu diesem Projekt ihre Netzautomationstechnologie beitragen, die mit einem System aus digitalen Unterwerken das Übertragungsnetz in Teilen Schottlands schützen, überwachen und steuern kann.

http://www.abb.ch/cawp/seitp202/0823908176effdfac1257f7600462ea9.aspx

 

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ABB-Aktionär fordert Aufspaltung Hedgefonds Cevian erhöht Druck

Der schwedische Hedgefonds Cevian Capital erhöht den Druck auf den Schweizer Industriekonzern ABB, sein Energiegeschäft ganz oder teilweise abzuspalten. Cevian habe die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) mit einer Studie zur ABB-Strategie beauftragt, um seine Aufspaltungsargumente zu untermauern, berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe (Erscheinungstermin: 18. März) unter Berufung auf Finanzkreise.

Angesichts zuletzt enttäuschender Ergebnisse hat ABB-Chef Ulrich Spiesshofer im vergangenen September angekündigt, für die neu gebildete Stromnetzsparte alle Optionen einschließlich einer Trennung zu prüfen. Wie das Magazin unter Berufung auf das ABB-Umfeld berichtet, strebt das Management um Spiesshofer und Verwaltungsratspräsident Peter Voser an, ABB als integrierten Konzern mit Robotik, Automation und Energie zu erhalten. Allenfalls ein Verkauf kleinerer Teile sowie Partnerschaften, etwa für große Netzprojekte, kämen infrage.

Cevian genügt dies dem Magazin zufolge nicht. Der Hedgefonds war Mitte vergangenen Jahres mit 5,2 Prozent bei ABB eingestiegen. Cevian bringe bereits Finanzinvestoren wie CVC Capital Partners als mögliche Käufer für Teile des ABB-Energiegeschäfts in Stellung, schreibt mm. Zudem zeige Chinas größter Stromnetzbetreiber, die staatliche State Grid Corporation of China, bereits seit über einem Jahr Interesse an der ABB-Stromnetztechnik.

Sprecher von Cevian, ABB, CVC, BCG und State Grid lehnten einen Kommentar zu den Informationen ab.

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/abb-hedgefonds-cevia...

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ABB erhält 250 Millionen USD Auftrag für die Anbindung

 des weltweit grössten Offshore-Windparks an das britische Stromnetz

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-04/36949669-abb-erhaelt...

 

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News chart von www.4-traders.com

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ABB erhält Auftrag über 80 Mio USD in Belgien
05.04.2016 11:28

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat in Belgien einen Auftrag im Wert von 80 Mio USD erhalten. Dieser sieht die Anbindung einer Offshore-Unterstation des vor der belgischen Küste gelegenen Windparks Rentel über ein Kabelsystem mit dem Festland in der Nähe von Zeebrugge vor. Auftraggeber ist die belgische Rentel NV, wie ABB am Dienstag mitteilt. Verbucht wurde der Auftrag im ersten Quartal 2016, die Inbetriebnahme der Verbindung ist für 2018 vorgesehen.

ABB übernimmt die Planung, Herstellung und Inbetriebnahme des 40 Kilometer langen, extrudierten dreiadrigen 220 Kilovolt Wechselstrom-Seekabelsystems, welches über eine Übertragungskapazität von rund 300 Megawatt verfügt. Die Erzeugungskapazität ist ausreichend für die Versorgung von rund 280'000 Haushalten.

cf/cp

(AWP)

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Elias hat am 04.04.2016 - 10:15 folgendes geschrieben:

 des weltweit grössten Offshore-Windparks an das britische Stromnetz

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-04/36949669-abb-erhaelt...

 

 

Dieser gigantische Auftrag hat es in sich!

Weitere Folgeaufträge in Aussicht?

Es ist bereits das dritte Projekt, bei dem DONG Energy auf die Expertise von ABB zurückgreift. So realisierte man gemeinsam die Anbindung der beiden Offshore-Windparks Walney und Burbo Bank, die sich in der Irischen See befinden. Für ABB könnte sich speziell im Bereich Großbritannien noch weitere Folgeaufträge ergeben. Die dortige Regierung verfolgt den ehrgeizigen Plan, bis 2020 bis zu 30 % der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu bestreiten.

http://www.finanztrends-newsletter.de/2016/04/abb-dieser-gigantische-auf...

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ABB wins key contract to electrify new Norwegian hybrid car ferr

Zurich, Switzerland, 11 April 2016 – ABB, the leading power and automation technology group, will supply the power system for a hybrid car ferry serving an important passenger route in Norway. Designed with flexibility in mind, the vessel will run as a hybrid but can be modified to run as a full electric ferry with shore charging system. The order is another success for ABB in northern Europe, where regulation is causing passenger ship operators to look at green solutions.

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ABB sieht Solar-Preisverfall in Indien als Chance

NEU DELHI (awp international) - Der rasante Preisverfall auf dem indischen Solarmarkt kann nach Einschätzung des Industriekonzerns ABB eine grosse Chance für europäische Zulieferer bedeuten. "Mehr Wettbewerb bei den Preisen bedeutet, dass schneller Kapazität aufgebaut wird", sagte ABB-Chef Ulrich Spiesshofer der Deutschen Presse-Agentur bei einem Besuch in Neu Delhi. Indien plant, seine Solarstrom-Kapazitäten in nur sechs Jahren von aktuell gut 5 auf 100 Gigawatt auszubauen.

Mit dem Bau von Solarkraftwerken ist aber auf dem Subkontinent immer weniger Geld zu machen. Bereits bei der Vergabe eines Solarkraftwerks wird in Indien ein Preis pro eingespeister Kilowattstunde festgelegt, den die Regierung den Betreibern anschliessend garantiert. Dieser garantierte Preis hat sich im Durchschnitt in den vergangenen zwei Jahren mehr als halbiert - auf zum Teil weniger als 6 Cent pro Kilowattstunde.

Für europäische Unternehmen liegt die Chance laut Spiesshofer deshalb vor allem darin, sich bei der Verteilung und Steuerung des Solarstroms zu positionieren, nicht bei dessen Erzeugung. "Natürlich gibt es auch einen Preisdruck bei den übrigen Komponenten des Ausbaus. Aber der wachsende Markt und die lokale Produktion helfen uns, bei den Kosten konkurrenzfähig zu bleiben", sagte er.

(AWP)

 

 

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ABB Sell (Goldman Sachs Group Inc.)

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für ABB auf "Sell" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Im Schnitt dürften die Zahlen für das erste Quartal im Industriegütersektor nicht zu höheren Konsensschätzungen führen und die Hoffnungen auf eine Trendwende seien eingepreist, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Für Unternehmen mit hohen Investitionsaufwendungen wie ABB und Alstom gehe sie von einem harten ersten Quartal aus./mzs/la

 

ABB Ltd. (Asea Brown Boveri Ltd.) (N) UnderweightThe analysts of JP Morgan Chase & Co. have rated ABB with a Underweight rating. The price target was set to 17.50 CHF. At a current price of the ABB stock of 19.16 CHF this means a downside potential of -8.66%.  

 

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ABB erhält von China 300-Millionen-Auftrag

Der Industriekonzern ABB hat in China verschiedene Aufträge erhalten. Diese belaufen sich insgesamt auf einen Wert von über 300 Millionen Dollar.

Vorgesehen ist die Lieferung von hoch entwickelten Konvertertransformatoren für zwei Langstrecken-Ultrahochspannungs-Übertragungsleitungen (UHGÜ), wie ABB am Montag mitteilte.

Die Leitungen werden mit einer Spannung von 800 Kilovolt (kV) arbeiten und 10'000 Megawatt (MW) Strom übertragen. Damit stellen sie im Hinblick auf die Kapazität einen neuen Weltrekord auf. Verbucht wurden die Aufträge im ersten Quartal 2016.

Bis 1600 Kilometer lange Stromleitungen

Die gut 1600 Kilometer lange Leitung Ximeng-Taizhou und die gut 1200 Kilometer lange Verbindung Shanghaimiao-Shandong werden den Angaben zufolge im Vergleich zu herkömmlichen 800-kV-UHGÜ-Leitungen 25% mehr Strom durch denselben engen Übertragungskorridor liefern.

Die beiden Leitungen sind Teil eines Projekts zur Stromübertragung aus der Inneren Mongolei über Langstreckenleitungen als Alternative zum Transport von Millionen Tonnen von Kohle zu entfernten Kohlekraftwerken, wie es heisst.

(AWP)

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Hans
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Elias hat am 15.04.2016 - 16:13 folgendes geschrieben:

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Einstufung für ABB auf "Sell" mit einem Kursziel von 17 Franken belassen. Im Schnitt dürften die Zahlen für das erste Quartal im Industriegütersektor nicht zu höheren Konsensschätzungen führen und die Hoffnungen auf eine Trendwende seien eingepreist, schrieb Analystin Daniela Costa in einer Studie vom Freitag. Für Unternehmen mit hohen Investitionsaufwendungen wie ABB und Alstom gehe sie von einem harten ersten Quartal aus./mzs/la

 

ABB Ltd. (Asea Brown Boveri Ltd.) (N) UnderweightThe analysts of JP Morgan Chase & Co. have rated ABB with a Underweight rating. The price target was set to 17.50 CHF. At a current price of the ABB stock of 19.16 CHF this means a downside potential of -8.66%.  

 

Soso, die US Analysten betreiben wohl Heimatschutz mit solchen Prognosen, wäre interessant wie sie GE einstufen?

Gruss Hans

Elias
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Prognose Ausblick für ABB schwächer als im Vorjahr

Analysten sehen Industriekonzern ABB unter dem Vorjahresquartal. Allerdings fällt die Einschätzung schwer, da erstmal in neuer Struktur Zahlen ausgegeben werden.

 

Zürich (awp) - Der Energie- und Automationstechnikkonzern ABB publiziert am Mittwoch, 20. April die Ergebnisse zum ersten Quartal 2016. Zum AWP-Konsens haben insgesamt zehn Analysten beigetragen.

 

In Mio USD                AWP-Konsens          Q1 2015 

Auftragseingang              8'684              10'404 
Umsatz                       7'956               8'555  
Operativer EBITA               901                 949 
Reingewinn                     430                 564 

FOKUS: ABB wird erstmals nach der im vergangenen September bekanntgegebenen Divisionsstruktur berichten, welche neu nur noch vier statt wie bisher fünf Divisionen umfasst. Die Zahlen zum ersten Quartal sind daher nur bedingt mit dem Vorjahresquartal vergleichbar und die Schätzungen der Analysten entsprechend mit einer grösseren Unsicherheit als üblich behaftet.

Insgesamt erwarten die Experten aufgrund der schwächeren Märkte einen Rückgang sowohl des Umsatzes als auch des Auftragseingangs. Auch die Gewinnziffern dürften gemäss den Prognosen unter den Vorjahreswerten liegen. Hinsichtlich des laufenden Strategieüberprüfungsprozesses der neu gebildeten Division Stromnetze erhoffen sich einzelne Analysten erste Angaben, andere gehen davon aus, dass dazu noch nichts zu hören sein wird.

ZIELE: Einen quantifizierten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 bzw. auf das Quartalsergebnis machte ABB bisher nicht.

Mit Blick nach vorne blieb ABB im vergangenen Februar anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen zumindest kurzfristig weiterhin zurückhaltend. Makroökonomische und geopolitische Entwicklungen würden auf ein uneinheitliches Szenario mit anhaltenden Unsicherheiten hinweisen, hiess es. Weiter positiv seien einige makroökonomische Signale in den USA. In China rechnet die ABB-Führung mit einer Fortsetzung des Wachstums, wenn auch auf geringerem Niveau als 2015. Die Märkte würden durch das verhaltene Wachstum in Europa und die geopolitischen Spannungen in verschiedenen Teilen der Welt weiter belastet und das Unternehmensergebnis werde durch den Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung voraussichtlich weiterhin beeinflusst.

"Wir erwarten für unser Geschäft im Jahr 2016 von der Marktentwicklung her gesehen keine Unterstützung", sagte CEO Ulrich Spiesshofer zusammenfassend. Die Frage, ob das Unternehmen 2016 auf den Wachstumspfad zurückkehren werde, liess er offen. "Vielleicht wird es im zweiten Semester wieder aufwärts gehen."

PRO MEMORIA: Weiterhin sollen die Umsatzkosten um 3 bis 5% im Jahr gesenkt werden. Und die für 2016 erwarteten Einsparungen aus dem White Collar-Programm sieht Spiesshofer bei über 400 Mio USD. Die Strategieüberprüfung für die ab 2016 im Rahmen einer vereinfachenden Reorganisation neu geschaffene Division Stromnetze verläuft gemäss dem CEO nach Plan.

Die Schwäche des Ölpreises hat laut Spiesshofer beide Seiten einer Medaille. "Einerseits sind die Investitionen in die Förderung auf sehr tiefem Niveau", erklärte er an der Bilanzmedienkonferenz gegenüber AWP. "Andererseits gibt es nach wie vor Investitionen im Bereich Verarbeitung, also im Downstream-Geschäft." Zudem profitiere ABB von Investitionen in Branchen mit einem hohen Energiebedarf. Er verwies weiter darauf, dass der Umsatz von ABB lediglich zu 10% direkt aus diesem Zweig stamme.

Anlässlich des Capital Markets Day (CMD) im vergangenen September hatte ABB die mittelfristige Umsatzprognose, welche in Marktkreisen schon länger als zu ambitiös angesehen wurde, reduziert. Demnach will ABB um 3 bis 6% pro Jahr wachsen, das alte Ziel der "Next-Level-Strategie" lautete auf 4 bis 7%. Die übrigen Finanzziele für den Zeitraum 2015 bis 2020 wurden dagegen bestätigt. Für die EBITA-Marge gilt ein Zielkorridor von 11 bis 16%, für die jährliche Steigerungsrate des operativen Gewinns pro Aktie (EPS) ein solcher von 10 bis 15%, die Cashflow-Rendite auf das investierte Kapital (CROI) soll im mittleren Zehnerprozentbereich liegen und die durchschnittliche Free Cashflow Conversion über 90% erreichen.

Spiesshofer bekräftigte im Februar die Strategie für die Verwendung der vorhandenen Mittel. Primär ist dabei die Generierung von organischem Wachstum, aber auch nach geeigneten, wertgenerierenden Akquisitionen werde natürlich weiterhin Ausschau gehalten. Finanzchef Eric Elzvik fügte dabei an, dass es weiterhin auch die Strategie von ABB sei, Mittel an die Aktionäre zurückzuführen. Auf die Frage, ob über das noch laufende Aktienrückkaufprogramm in der Höhe von bis zu 4 Mrd USD hinaus ein weiteres zu erwarten sei, meinte Spiesshofer, dass dies derzeit nicht im Vordergrund stünde.

Weiter wurde anlässlich des CMD bekanntgegeben, dass bis zum Jahr 2017 in der Verwaltung weitere 1 Mrd USD eingespart werden sollen. Dies zusätzlich zu dem bereits laufenden Programm, das jährliche Einsparungen von 3 bis 5% der Umsatzkosten anpeilt. Die Kosten für das neue Programm belaufen sich auf rund 1,2 Mrd USD, davon entfallen rund 850 bis 900 Mio auf die Restrukturierung.

Darüber hinaus soll die Verbesserung des Umlaufvermögens mindestens 2 Mrd USD an Barmitteln freisetzen. Diese sollen in "hochrentable" Investitionen, in Forschung und Entwicklung, beziehungsweise in gezielte Akquisitionen oder Gewinnausschüttungen an die Aktionäre fliessen.

Ebenfalls am CMD kündigte ABB eine Neugruppierung und eine Reduktion der Anzahl Divisionen an, sowie die Neuausrichtung des Bereichs Energietechnik. Ab diesem ersten Quartal wird ABB nun wie erwähnt über vier statt fünf Divisionen berichten. Die drei Energie-Divisionen Niederspannungsprodukte, Energietechnikprodukte und Energietechniksysteme gehen in den neu geschaffenen Bereichen "Stromnetze" und "Elektrifizierungsprodukte" auf.

Erstere wird sich auf "Energieversorgung und Automation für das Netz" spezialisieren und erzielte 2014 pro forma einen Umsatz von 12,6 Mrd USD, der EBITA lag bei 600 Mio und die Marge bei 4,7%. In der Division "Elektrifizierungsprodukte" werden die Nieder- und Mittelspannungsprodukte von ABB kombiniert. Die Division schrieb 2014 pro forma einen Umsatz von 10,6 Mrd USD, einen EBITA von 1,7 Mrd und eine Marge von 16,3%.

Gleichzeitig wurde damit begonnen, das Portfolio der Division Stromnetze einer strategischen Überprüfung zu unterziehen. Verkäufe oder eine Aufspaltung schloss CEO Spiesshofer damals aber aus. Später hiess es, es würden sämtliche Optionen geprüft.

Unangetastet blieben die beiden Automationstechnik-Divisionen Industrieautomation und Antriebe sowie Prozessautomation.

AKTIENKURS: Die ABB-Aktie weist derzeit eine Performance seit Ende 2015 von rund +6% auf. Sie schneidet damit klar besser ab als der Gesamtmarkt SMI mit einem Minus von gut 9%. Davor hatte sich die Aktie allerdings seit dem Zwischentief von Mitte 2012 bei unter 15 CHF nur zögerlich aufwärts bewegt und Anfang 2014 einen Höhepunkt bei gut 24 CHF erreicht. Danach ging es mit dem Papier wieder bergab, worauf im Kalenderjahr 2015 ein Minus von gut 14% resultierte, deutlich schwächer als der knapp gehaltene Gesamtmarkt.

jl/cf

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Ölpreis sorgt für rückläufige ABB-Zahlen

Der Industriekonzern ABB hat im ersten Quartal einen Rückgang des Auftragseingangs um 11 Prozent auf 9,25 Milliarden Dollar verzeichnet.

Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich noch ein Minus auf vergleichbarer Basis von 7 Prozent. Die Aufwertung des US-Dollars gegenüber der Vorjahresperiode führte beim gebuchten Auftragseingang zu einem negativen Umrechnungseffekt von 4 Prozent, wie ABB am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 8 Prozent auf 7,90 Mrd (vergleichbar -2 Prozent).

Die Nachfrage in den drei grossen Kundensegmenten habe die fortgesetzten makroökonomischen Unsicherheiten und Herausforderungen widerspiegelt. Versorgungsunternehmen seien weiterhin zurückhaltend geblieben, hätten jedoch erneut gezielte Investitionen zur Förderung der Netzintegration von erneuerbaren Energien und zur Verbesserung der Versorgungssicherheit vorgenommen.

"Unsere konstanten Basisaufträge und unser Book-to-Bill-Verhältnis von 1,17x sind ein klares Indiz dafür, dass unser Fokus auf organisches Wachstum und die neue, marktorientierte Organisationsstruktur in einem herausfordernden Marktumfeld Wirkung zeigen", lässt sich CEO Ulrich Spiesshofer zitieren.

Der operative EBITA ging um 1 Prozent auf 943 Mio USD zurück, während sich auf vergleichbarer Basis ein Plus von 2 Prozent ergab. Die operative EBITA-Marge legte gegenüber dem Vorjahr indes um 90 Basispunkte auf 12,0 Prozent zu. Die Verbesserung auf vergleichbarer Basis sei auf den Turnaround in der Division Stromnetze, auf die fortlaufende Verbesserung der Produktivität, auf Kostensenkungsmassnahmen sowie auf den positiven Effekt aus der Anpassung konzerninterner versicherungstechnischer Rückstellungen zurückzuführen.

Reingewinn von Kosten belastet

Der Reingewinn schliesslich fiel um 11 Prozent auf 500 Mio zurück. Dieser Rückgang wird vor allem mit Restrukturierungskosten und damit verbundenen Aufwendungen sowie Wechselkursänderungen und mit zeitlichen Differenzen in Bezug auf Rohstoffgeschäfte begründet.

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten ausser beim Umsatz klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 8,68 Mrd, für den Umsatz bei 7,96 Mrd, für den EBITA bei 900 Mio und für den Reingewinn bei 430 Mio USD.

Die laufende strategische Portfolioüberprüfung in der Division Stromnetze verläuft gemäss Mitteilung nach Plan. Darüber informieren will ABB allerdings erst am Capital Markets Day am 4. Oktober 2016.

Eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2016 gibt es nicht. Im Ausblick heisst es lediglich, dass makroökonomische und geopolitische Entwicklungen auf ein uneinheitliches Szenario mit anhaltenden Unsicherheiten hinweisen würden. Einige makroökonomische Signale in den USA seien weiter positiv und in China dürfte sich das Wachstum fortsetzen, wenn auch auf geringerem Niveau als 2015. Die Märkte seien zudem durch das verhaltene Wachstum in Europa und die geopolitischen Spannungen in verschiedenen Teilen der Welt weiter belastet. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung dürften das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen.

Die langfristigen Aussichten zur Nachfrage blieben indes in den drei wichtigsten Kundensegmenten weiter positiv, heisst es weiter. Und ABB sei gut aufgestellt, um die sich bietenden Chancen für langfristiges profitables Wachstum zu nutzen.

(AWP)

 

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Elias hat am 20.04.2016 - 08:14 folgendes geschrieben:

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten ausser beim Umsatz klar übertroffen

Vorbörslich steigt der Titel um 1.3%

 

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Yeah, ABB wie in alten Zeiten, ABB go, go.... Good

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Speedy3 hat am 20.04.2016 - 09:21 folgendes geschrieben:

Yeah, ABB wie in alten Zeiten, ABB go, go.... Good

Ich wusste, dass diese Reaktion nach meinem vorherigen Posting kommt

 

 

Elias hat am 20.04.2016 - 08:29 folgendes geschrieben:

In den 10 Jahren hier im Cashforum hast du dich zu vier Anlagen geäussert. ABB, UBS, Dollar und CS.  Und das immer hintereinander. Nicht parallel. Du bist definitiv nicht multitaskingfähig.

Kein Mensch ist unnütz.
Im schlimmsten Fall kann er als schlechtes Beispiel dienen

Für das Cashforum bist du wertvoll. Du bist ein sicherer Kontraindikator

 

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