ABB

ABB Aktie 

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Zyndicate
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ABB unter den Erwartungen bei Aufträgen und Umsatz

Der Industriekonzern ABB kämpft weiterhin mit schwierigen Marktverhältnissen und verpasst im dritten Quartal die Prognosen für den Auftragseingang und den Umsatz. Zudem verlässt Finanzchef Eric Elzvik das Unternehmen.

Der Industriekonzern ABB leidet weiterhin unter der schwachen Nachfrage in einzelnen Märkten und verzeichnet im laufenden Jahr das dritte Quartal in Folge einen rückläufigen Umsatz und Auftragseingang, zumindest in US-Dollar. Letzterer fiel um 14% auf 7,53 Mrd USD zurück.

Bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich ein Minus von 13%. Die Basisaufträge verringerten sich dabei bereinigt um 6%, während der Anteil der Grossaufträge um 6 Prozentpunkte auf noch 11% geschrumpft ist. Dabei verzeichneten alle Divisionen eine rückläufige Entwicklung an Grossaufträgen.

Der Umsatz reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 3% auf 8,26 Mrd USD, während sich auf bereinigter Basis eine stabile Entwicklung ergab, wie ABB am Donnerstag mitteilt.

Der operative EBITA verzeichnete ein Minus von 3% auf 1'046 Mio USD, während sich auf vergleichbarer Basis ein Rückgang von 2% ergab. Die operative EBITA-Marge legte dennoch gegenüber dem Vorjahr um 10 Basispunkte auf 12,6% zu. Als mittelfristigen Zielwert für diese Marge hat das Unternehmen eine Spanne von 11 bis 16% formuliert. Der Reingewinn wiederum gab um 2% auf 568 Mio nach.

Das dritte Quartal sei von erheblichen makroökonomischen Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit und den Wahlen in den USA geprägt gewesen, was sich im geringeren Auftragsvolumen widerspiegle. In der Division Stromnetze sei der Auftragseingang durch die Unentschlossenheit von Kunden im Vorfeld des Capital Markets Day zusätzlich belastet worden. Den zweistelligen Rückgang des Auftragseingang begründet ABB weiter mit zeitlichen Effekten bei der Vergabe von Grossaufträgen und mit Volumenrückgängen bei frühzyklischen Aufträgen.

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Reingewinn verfehlt, mit dem Auftragseingang gar deutlich. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang und den Umsatz lag bei je 8,36 Mrd USD, für den EBITA bei 1'096 Mio und für den Reingewinn bei 551 Mio USD.

Neuer CFO im April

Zum Ausblick heisst es, dass die makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen auf ein uneinheitliches Szenario mit anhaltenden Unsicherheiten hindeuteten. Einige makroökonomische Signale in den USA seien weiter positiv und in China dürfte sich das Wachstum fortsetzen, wenn auch auf geringerem Niveau als 2015.

Die Märkte würden durch das verhaltene Wachstum und die erhöhten Unsicherheiten, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Brexit in Europa, sowie durch geopolitische Spannungen in anderen Teilen der Welt weiter belastet. Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung dürften das Ergebnis zudem voraussichtlich weiterhin beeinflussen.

Mit der Transformation der Division Stromnetze sieht sich ABB "im Plan" und auch das Kostensenkungsprogramm "White Collar Productivity" sei auf gutem Weg für die anvisierten Einsparungen von 1,3 Mrd USD. Die dafür veranschlagten Kosten dürften um 100 Mio USD geringer ausfallen als ursprünglich gedacht.

Weiter gab ABB einen Wechsel im Topmanagement bekannt. Timo Ihamuotila wurde zum neuen Finanzchef ernannt. Er wechselt zum 1. April 2017 von Nokia zum Technologieunternehmen und tritt damit die Nachfolge von Eric Elzvik an. Dieser werde sich "nach einer sorgfältigen Übergabe" im zweiten Quartal neuen beruflichen Herausforderungen ausserhalb von ABB zuwenden. Ihamuotila sei ein erfolgreicher Finanzchef mit umfassender Erfahrung in den Bereichen Kommunikation, Software, Dienstleistungsindustrie, aktives Portfoliomanagement und Verbesserung der operativen Performance, so ABB.

Die Aktien von ABB sind im laufenden Jahr die besten des Swiss Market Index (SMI). Sie haben bislang 28 Prozent auf 22 Franken zugelegt, während der Leitindex 11 Prozent im Minus steht (Stand 26.10.16, 14:43 Uhr).

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<gelöscht>
ää

Wie muss man sich das erklären?

Hans
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ABB bekommt millionenschweres Stromprojekt

Für 640 Millionen Dollar baut ABB Teile einer 1830 Kilometer langen Stromübertragungsleitung.

http://www.srf.ch/news/p/abb-bekommt-millionenschweres-stromprojekt?ns_source=srf_app

Der Schriftzug von ABB im Blick.

Bildlegende:Der Schweizer Technologiekonzern darf sich über einen neuen Auftrag freuen.  REUTERS 

  • ABB und der nationale indische Netzbetreiber Powergrid haben einen Grossauftrag von 640 Millionen Dollar erhalten.
  • Der Schweizer Technologiekonzern soll gemeinsam mit Powergrid Teile für eine 1830 Kilometer lange Stromübertragungsleitung in Indien bauen.
  • Die 800 Kilovolt-Leitung wird Raigarh in Zentralindien mit Pugalur in Tamil Nadu im Süden des Landes verbinden. Insgesamt soll das Leitungsprojekt 840 Millionen Dollar kosten.
  • Mit der Leitung könnten 80 Millionen Inder versorgt werden. Strom wird in beide Richtungen transportiert.

Wenn viel Windenergie in Tamil Nadu anfällt, wird die Leitung Strom von Süden nach Norden leiten. Bei schwachen Winden kommt der Strom von Kraftwerken im Norden in den Süden.

ABB selbst liefert nicht die Leitung. Vielmehr sorgt sie für die Übertragungsstationen mit Transformatoren, Umwandlern, Kühl- und Kontrollsystemen. Diese machen den Hauptbetrag des Auftrags aus.

Mit der ABB-Leitung beim aktuellen Projekt sinke der Landverbrauch um rund 244 Quadratkilometer – das entspricht der Fläche der Grossstadt Kuala Lumpur.

Gruss Hans

Zyndicate
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WEF 2017: ABB-CEO Spiesshofer sieht 2017 weiterhin als Übergangsjahr
18.01.2017 07:50

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB rechnet weiterhin nicht mit einer raschen Verbesserung des Marktumfelds. "2017 wird für ABB ein Übergangsjahr werden", bekräftigte CEO Ulrich Spiesshofer am Mittwoch in einem Interview mit der TV-Station "CNBC" am Weltwirtschaftsforum in Davos frühere Angaben zu seinen Erwartungen für das laufende Jahr. Das Momentum in den Märkten dürfte eher spät im laufenden Jahr oder erst 2018 wieder zunehmen, so Spiesshofer.

Weiter bestätigte er Aussagen vom vergangenen Oktober, dass der Brexit grosse Verunsicherung bei den Kunden verursacht habe und dass es deswegen zu Verschiebungen von Projekten gekommen sei.

cf/tp

(AWP)

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Zyndicate
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ABB und kanadische Nova Bus arbeiten bei Ladesystemen zusammen
09.02.2017 20:34

Zürich/Montreal (awp) - ABB und die nordamerikanische Volvo-Tochter Nova Bus arbeiten auf dem Gebiet der Elektro-Mobilität zusammen. ABB liefert bei dieser Kooperation Ladesysteme für Elektro-Busse, wie die Unternehmen am Donnerstagabend mitteilen. Angaben zu finanziellen Details werden dabei nicht gemacht.

Nova Bus wolle weiter in klimaverträgliche Technologien investieren und Elektrobussysteme und Ladestationen in nordamerikanischen Grossstädten anbieten, heisst es weiter. Dabei setzt das Unternehmen auf die DC-Schnellladestationen von ABB mit einem modularen Aufbau. Damit sei es möglich Elektrofahrzeuge verschiedener Hersteller in kurzer Zeit zu laden.

yr/

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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21.02.2017 | 08:44#ABB – Berenberg mit Verkaufsempfehlung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Das Analysehaus Berenberg hat heute das Kursziel von ABB (CHF 22.80) zwar von CHF 17 auf CHF 20 erhöht. Da der zuständige Branchenexperte aber immer noch ein Abwärtspotenzial von 12% sieht, bestätigte er seine Verkaufsempfehlung. Im aktuellen Researchkommentar heisst es, dass der Industriekonzern in der Übergangsphase feststecke. Hohe Investitionen gepaart mit einem bereits jetzt schon zu optimistischen Konsens führen eher zu Abwärtsrisiken. Ein möglicher Werttreiber könnte der Verkauf des Antriebsgeschäfts sein, was der Berenberg-Analyst angesichts des hohen Preisdrucks und der steigenden Konkurrenz favorisieren würde.

 

Zyndicate
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ABB entdeckt Unterschlagung in Südkorea - Ergebnis 2016 mit 100 Mio USD belastet
22.02.2017 07:33

Zürich (awp) - Beim Elektrotechnikkonzern ABB ist es in der Tochtergesellschaft in Südkorea zur Unterschlagung und Veruntreuung von Geldern "in erheblichem Ausmass" gekommen. Diese soll im Geschäftsjahr 2016 zu einer Belastung vor Steuern von etwa 100 Mio USD führen, wie ABB am Mittwoch mitteilte.

Laut den Angaben wird der Treasurer der südkoreanischen ABB-Tochter verdächtigt, Unternehmensgelder veruntreut zu haben. Er habe dabei Unterlagen gefälscht und mit Dritten zusammengearbeitet. Der Mann verschwand am 7. Februar 2017, worauf ABB die finanziellen Unstimmigkeiten entdeckte.

Das Unternehmen habe unmittelbar darauf eine umfassende Untersuchung eingeleitet, in die unabhängige kriminaltechnische und juristische Experten involviert seien, heisst es in der Mitteilung. Zudem arbeite man mit der örtlichen Polizei unter Einbindung von Interpol zusammen. ABB habe sofort die Kontostände seiner weltweiten Bankkonten überprüft und könne bestätigen, dass diese "spezielle Situation" ausschliesslich auf Südkorea zutreffe.

ABB hat nun schadensmindernde Massnahmen eingeleitet, um die auf 100 Mio USD geschätzten Auswirkungen auf die Bilanz deutlich zu reduzieren. Dazu gehören die Rückgewinnung veruntreuter Gelder, die Anmeldung von Rechtsansprüchen und die Nutzung von Versicherungen. Das Unternehmen betont zudem seine "Nulltoleranzstrategie" in Bezug auf unethisches Verhalten.

Als Konsequenz der laufenden Untersuchung will ABB den Geschäftsbericht für das Jahr 2016 bis spätestens 16. März 2017 veröffentlichen. Der ABB-Konzern hatte im Februar für das Geschäftsjahr 2016 bei einem Umsatz von 33,8 Mrd USD einen Reingewinn von 1,96 Mrd USD ausgewiesen.

tp/uh

(AWP)

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ABB schliesst Verkauf des Kabelgeschäfts an NKT Cables ab
01.03.2017 11:04

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB hat den vor einem halben Jahr angekündigten Verkauf des Geschäfts für Hochspannungskabel an die dänische NKT Cables abgeschlossen. Die Transaktion wurde mit heutigem Datum vollzogen, teilte ABB am Mittwoch mit.

Die Transaktion basiert gemäss früheren Angaben auf einem Unternehmenswert von 836 Mio EUR. Konkretere finanzielle Angaben gab es nicht.

Das ABB-Kabel-Systemgeschäft erwirtschaftete - ebenfalls laut früheren Angaben - 2015 auf Standalone-Basis einen bereinigten Umsatz von 524 Mio USD und beschäftigt rund 1'000 Mitarbeiter. NKT Cables erwirtschaftete 2016 mit 2'800 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,0 Mrd EUR.

ra/yr

(AWP)

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ABB passt Zahlen 2016 wegen Südkoreafall an - Belastung von 73 Mio USD
13.03.2017 07:35

Zürich (awp) - Der Schaden, der dem ABB-Konzern aus einem Betrugsfall in Südkorea erwachsen ist, ist etwas geringer ausgefallen als ursprünglich angekündigt. Die Belastung vor Steuern liege bei 73 Mio USD und damit unter der ursprünglich genannten Schätzung von 100 Mio, teilt ABB am Montag mit. Grund dafür seien zu erwartende Versicherungsleistungen in der Höhe von 30 Mio USD, geht aus soeben publizierten Geschäftsbericht hervor.

Vor rund drei Wochen hatte das Unternehmen bekanntgegeben, dass es bei der Tochtergesellschaft in Südkorea zur Unterschlagung und Veruntreuung von Geldern "in erheblichem Ausmass" gekommen sei.

Der operative Gewinn auf Stufe EBITA wird für 2016 unverändert mit 4,19 Mrd USD angegeben, während der Reingewinn mit 1,90 Mrd etwas tiefer liegt als die ursprünglich gemeldeten 1,96 Mrd.

Als Konsequenz der kriminellen Handlungen in Verbindung mit der Unterschlagung und Veruntreuung von Geldern erheblichen Ausmasses in der südkoreanischen Niederlassung sei die Veröffentlichung des Geschäftsberichts für das Jahr 2016 verschoben worden, heisst es weiter.

Wie bereits bekanntgegeben, wurde eine Untersuchung eingeleitet, in die unabhängige kriminaltechnische und juristische Experten involviert seien. Zudem bestehe eine Kooperation mit den Strafverfolgungsbehörden.

cf/ra

(AWP)

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Zyndicate
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ABB-CEO will mit digitalen Angeboten wachsen
19.03.2017 17:26

Zürich (awp) - ABB-CEO Ulrich Spiesshofer sieht für künftiges Wachstum des Automations- und Energietechnikkonzerns Chancen in der Digitalisierung. "Es ist aber klar, dass der Gesamtkonzern wieder wachsen muss", sagte Spiesshofer im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW; 18.03.).

Der Konzern will mit der digitalen Plattform ABB Ability punkten. "Um nur ein Beispiel zu nennen: Die Stromnetze müssen wegen der erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne intelligenter und damit digitaler werden. Hier sind wir als Weltmarktführer hervorragend positioniert und rechnen uns gute Wachstumschancen aus", erklärte Spiesshofer.

Nach dem Betrugsfall in Südkorea, dem Korruptionsfall in Grossbritannien und dem Konkurs eines Distributors in der Türkei will Spiesshofer die Kontrollen verstärken. In der Türkei sei ABB in einer unruhigen Zeit ein Fall "durch die Lappen" gegangen, in Grossbritannien sei man mittlerweile besser aufgestellt und in Südkorea sei eine tiefgehende Untersuchung eingeleitet worden.

mk

(AWP)

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teslike_la
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Unlogisch

Aus der FuW: VP Voser zu den Auswirkungen auf das Management infolge Vorfall in Südkorea:

"Die Aktienkomponente wurde zu nur 37% ausgezahlt statt zu 100%."

Wer so argumentiert, denkt nicht sehr unternehmerisch. Wenn schon hätte ABB den Basis-Lohn senken sollen, nicht die Aktienkomponente. Und als "Strafe" gleich noch die Vesting-Periode der Aktienoptionen verlängern.

Abb bleibt trotz dem C-Level Geplänkel ein fester Bestandteil einer globalen Anlage.

alpenland
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China interesse..

die Gerüchte stimmen (leider) oft !

vom Cash Guru heute:

ABB - Gerüchte aus Hongkong: Bankfreunde in HK melden mir, dass "mehr als ein Gerücht herumschwirrt, wonach sich China für die ABB interessiert..."

Hab mir paar langfrist Calls zugelegt.

arnie
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Finde ich eine gute Idee. Welcher Warrant hast Du ausgesucht?

ARNOLD IS NUMERO UNO

Pesche
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alpenland hat am 11.05.2017 - 12:10 folgendes geschrieben:

die Gerüchte stimmen (leider) oft !

vom Cash Guru heute:

ABB - Gerüchte aus Hongkong: Bankfreunde in HK melden mir, dass "mehr als ein Gerücht herumschwirrt, wonach sich China für die ABB interessiert..."

Hab mir paar langfrist Calls zugelegt.

Ich würde nicht zuviel auf die Freunde in HK geben. Guru hat schon öfters sich auf seine "Freude" in Asien berufen......

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

pzu
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Die ABB-Aktie und der 25-Franken-Fluch
Hans
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CHF 25 wird geknackt, wann

CHF 25 wird geknackt, wann ist die Frage .... Marktposition von ABB hat sich verbessert, jetzt müssen sie noch die Kurve mit der Digitalisierung kriegen, in der Robotik sind sie dazu ja schon gut aufgestellt und für die Energiewende ebenfalls ...

.. Analysten haben bekanntlich immer was zu motzen aber noch nie ne Firma geführt 

Gruss Hans

TheTrunto
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arnie hat am 11.05.2017 12:31

arnie hat am 11.05.2017 12:31 geschrieben:

Finde ich eine gute Idee. Welcher Warrant hast Du ausgesucht?

Würde mich auch interessieren, denke auch das die 25 geknackt wird!

Vorallem da:

Presse: Hexagon auf Suche nach einem Käufer - ABB möglicher Interessent

Zürich (awp) - Das schwedische Industrieunternehmen Hexagon soll sich auf der Suche nach einem potentiellen Käufer befinden. Das Unternehmen habe Berater von Goldman Sachs und HSBC damit beauftragt, das mögliche Interesse von grösseren Konkurrenten wie ABB, Schneider Electric, Siemens oder General Electric auszuloten, heisst es in einem Artikel in der "Financial Times" (Ausgabe 15.6.), welche sich dabei auf zwei mit der Sache vertraute Personen beruft.

 

Der unter anderem in den Bereichen Bergbau, Landwirtschaft oder Geosysteme aktive Hexagon-Konzern befindet sich laut FT in einer stürmischen Phase. CEO Ola Rollen sieht sich demnach mit einer Anklage wegen möglichem Insiderhandel in Norwegen konfrontiert, wobei dieser die Vorwürfe abstreitet, und der Hauptaktionär Melker Schorling musste aus gesundheitlichen Gründen als VR-Präsident zurücktreten. Hexagon hat gemäss Geschäftsbericht im Jahr 2016 einen Umsatz von gut 3,1 Mrd EUR erzielt, dies bei einer hohen operativen Marge von über 23%.

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Zyndicate
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Presse: ABB verhandelt mit L

Presse: ABB verhandelt mit L&T über Kauf der Energie- und Automationssparte
21.06.2017 07:10

Zürich (awp) - ABB soll mit dem indischen Konzern Larsen & Toubro (L&T) über den Kauf der Energie- und Automationssparte verhandeln. Das berichtet die indische "The Economic Times" (Online) am Mittwoch unter Berufung auf Kreise.

Die L&T-Division soll im Geschäftsjahr 2016/17 ein Umsatzvolumen von rund 46,5 Mrd INR oder umgerechnet rund 702 Mio CHF generieren und einen operativen Gewinn von rund 105 Mio CHF. Der Wert der Transaktion wird auf eine Spanne von 2,1 bis 2,7 Mrd CHF geschätzt. Beide Firmen lehnten einen Kommentar gegenüber der Zeitung ab.

Den Kreisen zufolge erwäge L&T je nach Bewertung einen vollständigen Verkauf oder auch eine Minderheitsbeteiligung an der Division. Die Sparte stellt Produkte für die Energieerzeugung und Verteilung sowie Gebäudeautomation in der Industrie, im Bereich Versorger sowie Landwirtschaft her. Die Produktionsstandorte befinden sich den Angaben zufolge im indischen Navi Mumbai, Ahmednagar, Vadodra, Coimbatore und Mysuru, sowie in Saudi Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Kuwait, Malaysia, Indonesien und Grossbritannien.

L&T ist nach eigener Darstellung das größte Bau- und Maschinenbauunternehmen in Indien und ist zudem im Schiffbau, Verteidigung, Finanzdienstleistungen, IT oder medizinische Produkte tätig. Der Konzernumsatz belief sich im vergangenen Geschäftsjahr auf umgerechnet rund 16,6 Mrd CHF.

yr/cp

(AWP)

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Zyndicate
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Ausblick ABB: Quartalsumsatz

Ausblick ABB: Quartalsumsatz in Schnitt bei 8,54 Mrd USD erwartet

Der Industriekonzern ABB veröffentlicht am Donnerstag, 20. Juli, die Zahlen zum zweiten Quartal 2017. Insgesamt haben acht Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

19.07.2017 13:50

Q2 2017E (in Mio USD) AWP-Konsens Q2 2016A Auftragseingang 8'245 8'316 Umsatz 8'537 8'677 operativer EBITA 1'103 1'106 Reingewinn 597 406

FOKUS: ABB dürfte im zweiten Quartal 2017 mit dem Auftragseingang kaum grosse Wachstumsraten erreicht haben. Die Analysten gehen davon aus, dass sich die Basisaufträge bis 15 Mio USD positiv entwickelt haben. Bei den Grossaufträgen über 15 Mio hingegen dürfte nach wie vor Flaute herrschen. Auch die Schätzungen für den Umsatz deuten eher auf eine Stagnation oder einen leichten Rückgang hin, zumindest in US-Dollar, denn ABB stellt in der Regel die "vergleichbare Basis" in den Vordergrund, also einen um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Wert.

Unterstützung dürfte ABB im zweiten Quartal vor allem in den Bereichen Automation und Robotics sowie in einigen frühzyklischen Bereichen erhalten haben, wogegen spätzyklische Sektoren in den Geschäftbereichen Rohstoffe und Energieversorgung kaum gewachsen sein dürften. Das Kostensenkungsprogramm "white collar" sowie die Repositionierung der Sparte Stromnetze sollten gemäss den Analysten weitere Fortschritte erzielt haben.

ZIELE: Eine konkrete Prognose für das Geschäftsjahr 2017 gibt es bisher nicht. Im kurzfristigen Ausblick vom vergangenen April wurde wie üblich auf die anhaltenden Unsicherheiten oder die geopolitischen Spannungen verwiesen. Einige makroökonomische Signale in den USA seien weiter positiv und in China dürfte sich das Wachstum fortsetzen, hiess es damals. Ausserdem dürften der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen. ABB bestätigte im April frühere Aussagen, wonach 2017 für den Konzern erneut ein Übergangsjahr werde.

Es seien gute Zeichen in einigen frühzyklischen Märkten auszumachen, zeigte sich CEO Ulrich Spiesshofer im April mindestens teilweise zuversichtlich. Er hob dabei die Märkte Automotive, Food & Beverage oder die Gebäudetechnik hervor, aber auch den Bereich Computer, Communication und Consumer Electronics (CCC). Insgesamt bleibe zudem die Nachfragesituation in China positiv, fügte er an.

Gemäss den Mittelfristzielen für den Zeitraum 2015 bis 2020 will ABB jährlich um 3 bis 6% wachsen. Für die EBITA-Marge gilt ein Zielkorridor von 11 bis 16%, für die jährliche Steigerungsrate des operativen Gewinns pro Aktie (EPS) ein solcher von 10 bis 15%. Die Cashflow-Rendite auf das investierte Kapital (CROI) soll im mittleren Zehnerprozentbereich liegen und die durchschnittliche Free Cashflow Conversion mehr als 90% erreichen.

Für die Divisionen lauten die Ziele bezüglich EBITDA-Marge 15 bis 19% für Elektrifizierungsprodukte, 14 bis 19% für Robotics und Antriebe, 11 bis 15% für Industrial Automation und 10 bis 14% für die Division Stromnetze. Das letzte dieser Ziele gilt allerdings erst ab 2018.

PRO MEMORIA: Nach der Anfang April angekündigten Akquisition der österreichischen Bernecker + Rainer Industrie-Elektronik (B&R) mit einem Umsatz von mehr als 600 Mio USD ist der Appetit von ABB auf weitere Übernahmen nicht gestillt. "Wir haben Ideen für weitere Akquisitionen", meinte Spiesshofer anlässlich der Präsentation der Erstquartalszahlen. Diese könnten in den Divisionen Elektrifizierungsprodukte oder Robotik & Antriebe sein oder auch in der Division Stromnetze.

Mit Blick auf den Betrugsfall in Korea sagte Spiesshofer im April: "Das hat uns alle sehr schockiert. Wir lernen aber aus diesem Fall." So seien unter anderem Management-Prozesse angepasst, das Sechs-Augen-Prinzip eingeführt und in allen Ländern die Konti überprüft worden. Die gute Nachricht zu Korea sei deshalb, dass sich der Fall auf dieses Land beschränke.

AKTIENKURS: Mit einer Jahresperformance von rund +12% schneiden ABB etwas besser ab als der Gesamtmarkt SMI mit einem Plus von rund 10%. Im Vorjahr hatten ABB gar um über 24% zugelegt.

Homepage: www.abb.com

yl/cf

(AWP)

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ABB-Aktie nach Zahlen unter

ABB-Aktie nach Zahlen unter Druck

ABB kommt nicht auf Touren. Höhere Rohstoffpreise und Überkapazitäten in der Branche drückten den operativen Gewinn im zweiten Quartal 2017. Die Aktie gibt vorbörslich nach.

Aktualisiert um 08:17

Der Auftragseingang blieb gegenüber dem Vorjahresquartal unverändert bei 8,35 Milliarden Dollar, bereinigt um Währungs- und Konsolidierungseinflüsse ergab sich ein Plus auf vergleichbarer Basis (lfl) von 3%. Die beträchtlichen Zuwächse in den Divisionen Robotik und Antriebe sowie Industrieautomation hätten den Rückgang in den Divisionen Elektrifizierungsprodukte und Stromnetze mehr als ausgeglichen, teilt ABB am Donnerstag mit. Die Basisaufträge erhöhten sich dabei auf vergleichbarer Basis um 3%, während die volatileren Grossaufträge um 5% über dem Vorjahresniveau lagen.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär verliert die ABB-Aktie deutlich um 2,3 Prozent.

Das Book-to-Bill-Verhältnis ging im Vergleich zum ersten Quartal 2017 auf 0,99 (Q1: 1,07) zurück. Der Umsatz nahm gleichzeitig um 3% auf 8,45 Milliarden ab (lfl +1%).

"Im zweiten Quartal haben wir konsequent unseren Wachstumskurs fortgesetzt. Dank unserer fokussierten Massnahmen haben wir den Auftragseingang in allen Regionen gesteigert", lässt sich CEO Ulrich Spiesshofer in der Mitteilung zitieren. Das Digitalangebot ABB Ability werde zudem im Markt "hervorragend" aufgenommen und erweise sich als vielversprechender Wachstumstreiber.

Der operative EBITA ging um 7% auf 1'042 Millionen Dollar zurück, während sich auf vergleichbarer Basis ein Minus von 5% ergab. Die entsprechende Marge reduzierte sich um 50 Basispunkte auf 12,4%. Der Wert sei durch gestiegene Rohstoffpreise und Überkapazitäten in einigen Geschäften beeinflusst worden, was von den positiven Nettoeinsparungen nicht habe kompensiert werden können.

Der Reingewinn legte dagegen kräftig um 29% auf 525 Millionen Dollar zu. Allerdings war das Vorjahr von Restrukturierungskosten und restrukturierungsnahen Aufwendungen in der Höhe von 367 Millionen belastet.

Analystenerwartungen mehrheitlich verfehlt

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten ausser mit dem Auftragseingang verfehlt. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 8,25 Milliarden, für den Umsatz bei 8,54 Milliarden, für den EBITA bei 1'103 Millionen und für den Reingewinn bei 597 Millionen Dollar.

Mit Blick nach vorne bleibt ABB weiter vorsichtig. Makroökonomische und geopolitische Entwicklungen würden ein durchwachsenes Szenario mit anhaltenden Unsicherheiten signalisieren, wiederholt die Gruppe frühere Aussagen. In den USA werden weiterhin einige positive makroökonomische Signale geortet und für China wird fortgesetztes Wachstum erwartet. Allerdings würden die globalen Märkte durch das verhaltene Wachstum und erhöhte Unsicherheiten, zum Beispiel durch den Brexit in Europa und geopolitische Spannungen in verschiedenen Teilen der Welt, weiter belastet.

Der Ölpreis und Effekte aus der Währungsumrechnung werden das Unternehmensergebnis voraussichtlich weiterhin beeinflussen, so die Mitteilung weiter. Angesichts dieser Entwicklungen und der laufenden Transformation bekräftigt die ABB-Führung, dass 2017 für den Konzern ein Übergangsjahr wird.

(cash/AWP/Reuters)

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Hans
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Analysten stochern jeweils eh

Analysten stochern jeweils eh im Nebel, darauf sollte man nicht achten - die sind anscheinend ehr nur darauf abgestellt Smile um die Kurse zu bewegen.

Massgebend sind die Aussichten und die Aufstellung im Markt, kommt gut!

Gruss Hans

Elias
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Kauf- und Verkaufskandidaten

 

Diese Schweizer Aktien haben den «Q-Score»

Die US-Investmentbank J.P. Morgan nennt Schlüsselkauf- und Verkaufsempfehlungen für August, die mit einem quantitativen Modell ermittelt wurden. Darunter befinden sind auch je drei Aktien aus der Schweiz.

Während es die Aktien von UBS und Partners Group schon im Vormonat auf die Liste der Schlüsselkaufempfehlungen schafften, findet jene von ABB gerade erst Einzug. Das überrascht, wird die Aktie des Industriekonzerns offiziell doch nur mit "neutral" und einem Kursziel von 23,50 Franken (derzeit: 22,40 Franken) eingestuft. Die für J.P. Morgan tätigen Strategen raten denn auch zum Einstieg über Derivate. Letztere seien nach der jüngsten Ergebnisenttäuschung günstig zu haben. Aus heutiger Sicht wird 2017 vermutlich als ein wachstums- und margenseitiges Übergangsjahr in die Firmengeschichte von ABB eingehen.

https://www.cash.ch/news/top-news/kauf-und-verkaufskandidaten-diese-schw...

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ABB wieder in Verhandlungen über Kauf von Industriesparte von GE

 

Zürich (awp) - Der Industriekonzern ABB soll die Verhandlungen mit General Electric (GE) über einen Kauf der Sparte Industrial Solutions von GE wieder aufgenommen haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters mit Verweis auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Demnach verlange GE mittlerweile nur noch etwas über 2 Mrd USD für die Sparte, nachdem die ursprüngliche Preisvorstellung bei über 3 Mrd gelegen hatte, schreibt Reuters mit Verweis auf vier Quellen. Die ersten Verhandlungen mit ABB seien wegen der unterschiedlichen Preisvorstellungen eingestellt worden.

Der neue Versuch, die Sparte abzustossen, unterstreiche den Willen des neuen GE-CEO John Flannery, sich von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Geschäftsteilen zu trennen.

ABB kommentierte die Spekulationen auf Anfrage von AWP nicht.

cf/ra

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Katastrophensturm Harvey trifft Standorte von ABB

 

Unwetter

Die Zerstörung durch «Harvey» ist immens. Davon betroffen sind auch 600 Mitarbeiter von ABB. Der Konzern hat Krisenteams eingesetzt und die Standorte in der Krisenregion geschlossen.

Der Katastrophensturm Harvey hat in den vergangenen Tagen in Texas für Zerstörung gesorgt. Davon betroffen sind auch rund 600 Mitarbeiter des Schweizer Technologiekonzerns ABB. Sie dürfen auf interne Hilfe zählen.

Vor Ort würden gruppeneigene Krisen-Teams eingesetzt, die sich um die betroffenen Angestellten kümmern, sagte Mediensprecher Domenico Truncellito auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Zum Beispiel bei der Suche von Notunterkünften oder auch finanziell.

Trainscenter und Vertrieb

In der Krisenregion betreibt der Konzern ein Demo- und Trainingscenter sowie ein Vertrieb für lokale Kunden. Aus Sicherheitsgründen habe ABB diese nun geschlossen, wie der Mediensprecher sagte. Er bestätigte damit einen Bericht der «AZ Nordwestschweiz» vom Donnerstag. Neben dem internen Hilfsprogramm sei zudem eine Spendeaktion lanciert worden. Gruppenweit können Mitarbeiter für die betroffenen Kollegen spenden. Jeder gespendete Dollar werde vom Konzern verdoppelt.

Produktionsanlagen nicht betroffen

Schäden an den Gebäuden in Houston seien bislang aber keine entstanden. Zudem befinden sich keine Produktionsanlagen des Konzern in der Krisenregion. Die US-Produktion sei intakt.

Tropensturm «Harvey» war vor fünf Tagen in Texas erstmals auf Land getroffen und war dann vom Landesinneren aus zurück aufs Meer gezogen. Über dem Golf von Mexiko nahm der Sturm dann erneut Feuchtigkeit auf, kehrte um und traf am Mittwoch in Louisiana erneut auf die Küste. Der vormalige Hurrikan hatte in den vergangenen Tagen für schwere Überschwemmungen gesorgt. Mindestens 17 Menschen kamen ums Leben. Zehntausende Menschen mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Die Schäden dürften nach ersten Schätzungen Dutzende Milliarden Dollar betragen.

Belastungen auch für BASF

Betroffen ist auch die Produktion von BASF in Texas. Am Verbundstandort in Freeport seien aufgrund von Engpässen bei der Rohstoffversorgung einige Anlagen heruntergefahren worden, erklärte eine Sprecherin des Chemiekonzerns am Donnerstag. Der Standort in Port Arthur laufe derzeit mit reduzierten Kapazitäten. Dort betreibt BASF einen der weltgrössten Steamcracker – eine petrochemische Grossanlage, die aus Rohbenzin wichtige Ausgangsstoffe für die Kunststoffherstellung gewinnt. Port Arthur und Freeport sind die beiden grössten und wichtigsten von insgesamt sechs Standorten von BASF in Texas. Der Konzern beschäftigt in dem Bundesstaat rund 3000 Mitarbeiter.

BASF hatte am Mittwoch erklärt, dass bisher nur Anlagen an kleineren Standorten in Texas – Beaumont, Bishop und Pasadena – heruntergefahren wurden, die grossen Standorte Port Arthur und Freeport seien noch in Betrieb. «Harvey» brachte tagelange sintflutartige Regenfälle über Texas. Es war der stärkste Hurrikan in dem Bundesstaat seit mehr als 50 Jahren. Port Arthur steht nach Angaben seines Bürgermeisters Derrick Foreman komplett unter Wasser.

(sda/me)

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Britische Grossbank

Britische Grossbank verteidigt die ABB-Aktie

Die renditestarke Aktie von ABB ist zuletzt deutlich von den Jahreshöchstkursen bei 25 Franken zurückgefallen. Im Vorfeld des Investorentags von nächster Woche rät die britische Barclays nun zum Einstieg.

01.09.2017 08:23

Von Lorenz Burkhalter

Es ist, als würde ein Fluch auf der Aktie von ABB lasten: Spätestens bei 25 Franken setzen jeweils grössere Verkäufe ein und die Kurse geraten ins Rutschen. So geht das nun schon seit Jahren.

Noch vor wenigen Monaten sah alles danach aus, als ob ein Vorstoss in die Region von 25 bis 30 Franken unmittelbar bevorstünde. Heute - knapp drei Kursfranken tiefer - sind wir allerdings schlauer. Denn wieder reichte die Kraft nicht aus.

Am kommenden Dienstag lädt der Industriekonzern aus Zürich zum diesjährigen Investorentag nach Detroit im U.S.-Bundesstaat Michigan.

Kursentwicklung seit Januar enttäuscht

Darf man dem für die britische Grossbank Barclays tätigen Industrieanalyst Glauben schenken, wird sich das Unternehmen nächste Woche von seiner besten Seite zeigen. Er sieht ABB über die kommenden Jahre nicht nur die Umsatzentwicklung beschleunigen, sondern rechnet auch mit substanziellen Margenverbesserungen.

Im Zuge dessen sieht der Analyst die Aktie auf 26 Franken steigen, weshalb er seine "Overweight" lautende Kaufempfehlung bekräftigt. Nachdem die Kursnotierungen von den Mitte Mai erklommenen Jahreshöchstständen bei 24,89 Franken zurückgefallen sind, errechnet sich seit Jahresbeginn gerademal ein Plus von 3,4 Prozent. Zum Vergleich: Der Swiss Performance Index (SPI) legte im selben Zeitraum um fast 14 Prozent zu.

Bessere zweite Jahreshälfte erwartet

Dem Barclays-Analysten zufolge wird die Stellung des traditionsreichen Industriekonzerns in der Prozessautomation und bei Industrierobotern an der Börse allerdings unterschätzt. Sichtlich Gefallen findet er auch an der nicht unumstrittenen, weil teuren Übernahme von Bernecker + Rainer (B&R).

Wer in den letzten Jahren nicht aktiv handelte, verdiente mit der ABB-Aktie kaum Geld (Quelle: www.cash.ch)

Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr geht der Analyst von einer besseren zweiten Jahreshälfte aus. Das gilt insbesondere für die Margenentwicklung. Letztere enttäuschte in den ersten sechs Monaten eher.

Erhöhen die beiden Hauptaktionäre den Druck?

Andere Berufskollegen schätzen die Situation bei ABB hingegen verhaltener ein und sehen im 2017 ein wachstums- und margenseitiges Übergangsjahr für den Industriekonzern aus Zürich. Von 24 das Unternehmen abdeckenden Analysten raten deshalb gerademal fünf zum Kauf der Aktie. Viermal wird gar zum Verkauf letzterer geraten, wie Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zeigen. Dabei reichen die Kursziele von 17,65 Franken (Jefferies) bis 26,50 Franken (Merrill Lynch).

Die Kennzahlen von ABB auf einen Blick:

 

2017

2018

Kurs-Gewinn-Verhältnis

17,1

14,5

Dividendenrendite

3,6 Prozent

3,7 Prozent

Umsatzwachstum

3,2 Prozent

6,1 Prozent

Operative Marge (EBITA)

12,7 Prozent

13,6 Prozent

(Quelle: Barclays Capital, Schätzungen)

Eine der Hauptattraktionen der ABB-Aktie ist die überdurchschnittlich hohe Dividendenrendite. Darüber hinaus kauft das Unternehmen eigene Aktien zurück. Dennoch könnten die Hauptaktionäre Investor AB und Cevian Capital den Druck auf den Industriekonzern verstärken. Gemeinsam bringen sie gut 16 Prozent aller Stimmen auf die Waage. Beiden Finanzinvestoren wird gerüchteweise immer wieder ein Zukauf weiterer Titel nachgesagt, zumal gerade Cevian Capital mit der Forderung nach einer Abspaltung des Stromübertragungsgeschäfts beim Verwaltungsrat bisweilen auf taube Ohren stösst.

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ABB bestätigt an Technolgietag Mittelfristziele bis 2020

 

Zürich (awp) - Das Management von ABB rechnet im dem kommenden Jahren mit weiterem Wachstum und bestätigt die Mittelfristziele bis 2020. Demnach wird für den Zeitraum 2015 bis 2020 weiter mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von 3 bis 5% gerechnet sowie mit einer EBITA-Marge in einer Spanne von 11 bis 16%, wie am Mittwoch einer Präsentation zum Innovations- und Technologietag des Konzerns zu entnehmen ist.

Die Strategieumsetzung unter dem Titel "Next Level" verlaufe nach Plan und die neue Divisionsstruktur arbeite gut, heisst es dort weiter. Das laufende Jahr wird erneut als "entscheidendes Transformationsjahr" bezeichnet. Die Marktdynamik sei dabei sich zu verbessern und ABB werde zu profitablem Wachstum zurückfinden, heisst es in der Präsentation weiter. 2018 werde das erste Jahr des "neuen Normalzustandes".

yr/cp

 

 

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ABB mit Sondereinsatz nach US-Wirbelstürmen

ABB-Teams aus den USA, Kanada, Mexiko und anderen Ländern sind im Einsatz, um über eine Million Stromausfälle nach den Wirbelstürmen zu beheben. Wegen der grossen Nachfrage fahren die ABB-Fabriken die Kapazitäten hoch, wie ein Sprecher sagte.

Die Auswirkungen der Wirbelstürme auf die Infrastruktur in Texas, Florida und Louisiana seien gravierend. "Noch können wir nicht abschätzen, wie gross die Schäden sind und wie lange die Reparaturarbeiten dauern werden", sagte ABB-Sprecher Dominico Truncellito auf Anfrage der sda.

Unter den eingeflogenen internationalen ABB-Service-Teams befänden sich Experten für Strom-, Spannungswandler sowie Schaltanlagen. Die ABB sei in den betroffenen US-Gebieten vor allem in der Übertragung und Verteilung von Strom tätig.

Die ABB-Power-Sparte helfe zudem den Energieversorgern und Industriekunden bei der Planung der Reparaturarbeiten. Wegen der grossen Nachfrage bereiteten sich die ABB-Fabriken darauf vor, zusätzliche Lager und Service Personal aufzubauen.

Die 1200 von Harvey und Irma betroffenen ABB-Mitarbeiter seien wohlauf, sagte Truncellito weiter.

https://www.bluewin.ch/de/news/wirtschaft---boerse/2017/9/18/diverse-abb...

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Hans
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Aktie startet durch, Yumi

Aktie startet durch, YuMi hilft mit

https://www.youtube.com/watch?v=fohc1Qg-rQU&sns=em

Gruss Hans

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Offenbar vor Abschluss der Verhandlungen über Kauf von GE-Sparte

Die kolportierten Verhandlungen zwischen dem Industriekonzern ABB und General Electric (GE) über einen Verkauf der GE-Sparte Industrial Solutions an ABB scheinen sich offenbar einem Ende zu nähern.

Die beiden Konzerne könnten wahrscheinlich in der nächsten Woche eine entsprechende Vereinbarung bekanntgeben, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag mit Verweis auf namentlich nicht genannte Personen. Den Angaben zufolge beläuft sich der Transaktionswert auf 2,5 Mrd bis 3 Mrd USD.

Eine Stellungnahme von ABB gegenüber AWP blieb bislang aus. In dem Bloomberg-Bericht wird ein ABB-Sprecher mit den Worten zitiert, dass man Gerüchte und Spekulationen nicht kommentiere.

Über einen Deal zwischen den Konzernen wird schon länger spekuliert. Im August kamen Gerüchte auf, dass die Verkaufsverhandlungen wieder aufgenommen wurden. Damals kursierte ein Preis für die GE-Sparte von etwas über 2 Mrd USD.

GE ist seit Jahren dabei, das Geschäft zu straffen und steht unter dem Druck des Hedgefonds Trian Fund Management, der vom Investor Nelson Peltz geführt wird. Dieser fordert eine Konzentration auf das Industriegeschäft sowie Kostensenkungen. Erst im März wurde die Wassersparte an den französischen Konzern Suez und einen kanadischen Pensionsfonds für 3,4 Mrd USD verkauft.

An der Börse werden die News gelassen aufgenommen. Die ABB-Aktie steht um die Mittagszeit in einem freundlichen Gesamtmarkt 0,2% tiefer und hat auf den Bloomberg-Bericht bislang keine Reaktion gezeigt.

cp/tp

Zürich (awp)

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ABB tätigt

ABB tätigt Milliardenübernahme in den USA

ABB übernimmt für 2,6 Milliarden Dollar die Elektrosparte GE Industrial Solutions vom US-Konzern General Electric. Die Aktie legt vorbörslich leicht zu.

Aktualisiert um 08:30

ABB erhofft sich von der Akquisition Synergien von rund 200 Millionen Dollar, wie der Konzern am Montag mitteilte. Die Übernahme stärke zudem ABB's Position als weltweite Nummer zwei in der Elektrifizierung und erweitere den Zugang zum nordamerikanischen Markt.

Die Aktie von ABB steigt im vorbörslichen Handel am Montag um 0,8 Prozent. In den letzten 12 Monaten hat der Titel knapp 10 Prozent zugelegt. Der Abschluss der Übernahme wird in der ersten Jahreshälfte 2018 erwartet. Zudem formen ABB und GE eine langfristige Partnerschaft für ABB-Produkte, wie es in der Mitteilung heisst.

Über einen Deal zwischen den Konzernen war schon länger spekuliert worden. Im August kamen Gerüchte auf, dass die Verkaufsverhandlungen wieder aufgenommen wurden. Seit Ende August konnte die Aktie wertmässig über 10 Prozent zulegen.

GE hatte die Sparte Ende Dezember 2016 zum Verkauf gestellt. Industrial Solutions bietet unter anderem Anlagen zur Verteilung von Strom sowie Antriebstechniken an. In dem Bereich sind 13'500 Mitarbeiter in 30 Anlagen weltweit beschäftigt. 2016 setzte der Geschäftsbereich rund 2,7 Milliarden Dollar um, wovon etwa 8 Prozent als Betriebsgewinn vor Amortisationen und Abschreibungen übrig blieben.

GE ist seit Jahren dabei, das Geschäft zu straffen und steht unter dem Druck des Hedgefonds Trian Fund Management, der vom Investor Nelson Peltz geführt wird. Dieser fordert eine Konzentration auf das Industriegeschäft sowie Kostensenkungen. Erst im März wurde die Wassersparte an den französischen Konzern Suez und einen kanadischen Pensionsfonds für 3,4 Milliarden Dollarverkauft.

(SDA/AWP/cash)

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