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Na ja, da wird wieder mal

Na ja, da wird wieder mal gebasht gegen ABB, was hat der Scheiberling vorzuweisen, lauter Vermutungen zu den Beweggründen...

Cui bono?

...und die Fr. 25.- werden fallen im 2020, dann kommen sie mit neuen Kurszielen aus den Löchern gekrochen...

https://ch.marketscreener.com/ABB-LTD-9365000/analystenerwartungen/

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Ex-ABB-Chef Spiesshofer

Ex-ABB-Chef Spiesshofer erhält grosszügige Abfindung

Der frühere ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer erhält eine Abfindung von rund 13 Millionen Franken.

26.02.2020 08:23

Der frühere ABB-Konzernchef Ulrich Spiesshofer erhält eine Abfindung von rund 13 Millionen Franken. Für die Zeit seiner Kündigungsfrist vom 1. Mai 2019 bis zum 30. April 2020 erhalte er 8,58 Millionen Franken, wie dem am Mittwoch veröffentlichten Geschäftsbericht von ABB zu entnehmen war. Dazu komme eine Vergütung für das bis Ende April 2021 dauernde Wettbewerbsverbot von 4,47 Millionen Franken. Für 2018 hatte Spiesshofer insgesamt 8,54 Millionen Franken erhalten. Der frühere Unternehmensberater musste Mitte April 2019 gehen, nachdem der Elektrotechnikkonzern unter seiner Führung die eigenen Ziele wiederholt verfehlt und die Aktien an Wert eingebüsst hatten. Verwaltungsratspräsident Peter Voser übernahm damals zusätzlich die Funktion des Konzernchefs.

(Reuters)

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ABB schliesst Verkauf des

ABB schliesst Verkauf des Solarwechselrichtergeschäft an Fimer ab

Der Industriekonzern ABB hat den im vergangenen Juli angekündigten Verkauf des Solarwechselrichter-Geschäfts abgeschlossen. Der Bereich mit einem Umsatz von zuletzt 290 Millionen US-Dollar wurde an den italienischen Konzern Fimer verkauft.

02.03.2020 10:19

Die Transaktion ermögliche es dem Geschäftsbereich Elektrifizierung, das Geschäftsportfolio weiter auf wichtige Wachstumsmärkte auszurichten und die Marktchancen für das Solarwechselrichter-Geschäft unter Fimer zu erhöhen, teilte ABB am Montag mit. Dieser Abschluss sei ein weiterer Schritt auf dem Weg der Strategie eines systematischen Portfoliomanagements zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, lässt sich in der Mitteilung der Leiter der Sparte Elektrifizierungsprodukte, Tarak Mehta, zitieren.

ABB beschäftigte in der Solarwechselrichter-Sparte rund 800 Mitarbeitende in mehr als 30 Ländern und verfügt über Produktions- und Forschungsstandorte in Italien, Indien und Finnland.

Die Transaktion hatte das Ergebnis von ABB im zweiten Quartal 2019 mit einer nicht-operativen Belastung nach Steuern von rund 430 Millionen US-Dollar gedrückt. Etwa 75 Prozent davon flossen an Fimer ab. Im zweiten Semester 2019 fielen zudem Separations- und Abwicklungskosten an.

cf/rw

(AWP)

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ABB übernimmt irische Cylon

ABB übernimmt irische Cylon Controls im Bereich Gebäudeautomation

Der Industriekonzern ABB erweitert sein Portfolio im Bereich Elektrifizierungsprodukte für kommerzielle Immobilien mit einer kleineren Akquisition in Irland. Für einen ungenannten Preis übernimmt ABB die Cylon Controls Ltd mit Hauptsitz in Dublin.

03.03.2020 08:18

Cylon beschäftigt rund 100 Mitarbeiter und vertreibt Produkte im Bereich Gebäudeautomation sowie Heizung, Lüftung und Klima. Mit den Steuerungslösungen von Cylon lassen sich den Angaben zu Folge der Energieverbrauch und der Komfort in Gebäuden mit Büros oder Detailhandel sowie in Schulen und Gesundheitseinrichtungen verbessern.

cf/tt

(AWP)

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ABB hält an Termin für GV

ABB hält an Termin für GV fest

Der Industriekonzern ABB will seine jährliche Generalversammlung wie vorgesehen am 26. März durchführen. Teilnehmen dürfen die Aktionäre allerdings nicht, wie ABB am Mittwoch mitteilte. Die Stimmabgabe soll mittels Vollmacht über den Stimmrechtsvertreter geschehen.

18.03.2020 06:54

ABB beruft sich dabei auf die Verordnung des Bundesrates über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus. Die Frist zur Abgabe der Stimmen wird bis zum 25. März verlängert.

cf/uh

(AWP)

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Neuer ABB-Chef gerät in den

Neuer ABB-Chef gerät in den «perfekten Sturm»

Gerade mal vier Wochen im Amt, zwingt die Coronavirus-Krise den neuen ABB-Chef Björn Rosengren zu einer Umsatz- und Gewinnwarnung. Die Börse reagiert unterkühlt und straft die Industrieaktie mit Kursverlusten ab.

30.03.2020 08:18

Von Lorenz Burkhalter

Die Erwartungen an den neuen ABB-Chef Björn Rosengren sind erdrückend hoch. Und nun das: Nur wenige Wochen nach seinem Wechsel an die Spitze des schweizerisch-schwedischen Industriekonzerns zwingen ihn die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu einer Ergebniswarnung für das erste Quartal.

Nicht zuletzt auch aufgrund des schwachen Ölpreises sei im Jahresvergleich über alle Geschäftsbereiche hinweg mit einer rückläufigen Umsatz- und Margenentwicklung zu rechnen, so lässt sein Arbeitgeber die Aktionäre am frühen Montagmorgen wissen. Gleichzeitig setzt das Unternehmen die im Februar kommunizierten Zielvorgaben für das Gesamtjahr aus.

Völlig unerwartet kommen diese Aussagen zwar nicht, hatten zuvor doch auch schon andere Investitionsgüterunternehmen wie etwa der Aufzug- und Lifthersteller Schindler vor den Folgen der Coronavirus-Pandemie gewarnt.

Viele Analysten müssen ihre Schätzungen reduzieren

Dennoch gibt die ABB-Aktie im vorbörslichen Handel von Julius Bär einen Teil ihrer Gewinne von letzter Woche wieder preis. Zur Stunde verliert sie 4 Prozent auf einen Mittelkurs von 17 Franken.

Anders als bei anderen Unternehmen blieben bei ABB in den letzten Wochen grössere Gewinnschätzungsreduktionen seitens von Analysten aus. Dementsprechend gross ist Beobachtern zufolge der Anpassungsbedarf.

Die Aktie des schweizerisch-schwedischen Industriekonzerns hat sich in den vergangenen zwei Wochen zwar wieder etwas von ihren langjährigen Tiefstkursen bei 14 Franken nach oben gelöst. Allerdings trennen sie noch immer fast 25 Prozent von ihrem Stand von Ende Dezember.

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ABB testet auch Mitarbeitende

ABB testet auch Mitarbeitende ohne Symptome auf Coronavirus

Der Technologiekonzern ABB führt auch bei Mitarbeitenden ohne Krankheitssymptome Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus (Sars Cov-2) durch.

31.03.2020 08:25

Das bestätigte das Unternehmen am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AWP, ohne jedoch genaue Angaben zu der Zahl der Getesteten machen zu wollen. In der Schweiz werde bei konkreten Symptomen getestet, um so bei Verdachtsfällen rasch Klarheit schaffen zu können und die Mitarbeitenden zu schützen und zu unterstützen, heisst es in einer Stellungnahme zu einem am Montag erschienenen Artikel im "Tagesanzeiger" (31.03.). Als Vorsichtsmassnahme könnten dabei, trotz Einhaltung der Distanzregeln, auch andere Angestellte, die im Umfeld eines Mitarbeitenden mit Symptomen tätig sind, getestet werden.

Im Zeitungsartikel ist die Rede von "Massentests" bei "mehreren hundert" ABB-Mitarbeitenden. Mit dieser Praxis halte sich das Unternehmen nicht an die Kriterien des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), heisst es im "Tagesanzeiger". Das BAG schränkt Tests auf Erkrankte mit schweren Symptomen, auf Risikopatienten sowie auf Teile des Gesundheitspersonals ein.

(AWP)

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Geballter Zuspruch für die

Geballter Zuspruch für die ABB-Aktie

Aus Anlegersicht erwies sich die ABB-Aktie in den letzten zehn Jahren als ein Nullsummenspiel. Gleich zwei Banken erachten den Einstiegszeitpunkt nun aber als günstig. Unter ihnen die Grossbank UBS.

03.04.2020 08:19

Von Lorenz Burkhalter

Vor wenigen Tagen ergriff ABB die Flucht nach vorn: In einer Medienmitteilung liess der schweizerisch-schwedische Industriekonzern die Öffentlichkeit wissen, dass die Umsatz- und Margenentwicklung in den ersten drei Monaten über alle Geschäftsbereiche hinweg rückläufig sei. Mit konkreten Zahlen will das Unternehmen erst in einigen Wochen aufwarten.

Dass die Aktie an diesem Tag um fast 6 Prozent tiefer aus dem Handel ging, lässt sich in erster Linie mit dem Dividendenabgang erklären. Die 80 Rappen aufgerechnet, schmilzt der Tagesverlust auf 1,2 Prozent. Das ändert allerdings nur wenig daran, dass die Aktie noch immer rund 30 Prozent unter dem Stand von Anfang Januar notiert.

Für Julius Bär sind das nun Kaufkurse. Die Zürcher Bank reduziert ihr Kursziel zwar auf 21,50 (zuvor 24,50) Franken, stuft die ABB-Aktie gleichzeitig jedoch von "Hold" auf "Buy" herauf. Man räumt bei Julius Bär zwar ein, dass die Unsicherheiten mit Blick auf die Coronavirus-Krise hoch bleiben. Dennoch hält sie das Margenverbesserungspotenzial längerfristig für intakt.

Mit einer Kaufempfehlung wartet am Freitagmorgen auch die UBS auf. Anders als Julius Bär rät die grösste Schweizer Bank schon eine ganze Weile zum Einstieg – neuerdings mit einem 12-Monats-Kursziel von 22 (zuvor 23) Franken. Die UBS reagiert mit der Kurszielsenkung auf die Aussagen von ABB zum ersten Quartal. Auch die Grossbank schätzt die mittel- bis längerfristigen Aussichten als gut ein.

Kursentwicklung der ABB-Aktie während den letzten zehn Jahren (Quelle: www.cash.ch)

Seit gut einem Monat hat Björn Rosenberg das Ruder übernommen. Dass der frühere Sandvik-Chef keine Tabus kennt, stellte er am vergangenen Montag unter Beweis, als ABB die Öffentlichkeit in der Medienmitteilung wissen liess, dass der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung aufgrund der Coronavirus-Krise auf 10 Prozent der diesjährigen Entschädigung verzichten. Damit stiess das Unternehmen eine öffentliche Diskussion um Manager-Gehälter in Krisenzeiten an (cash berichtete).

Rosenberg gilt als profunder Branchenkenner sowie als gewiefter Turnaround-Manager. Noch ist aber unklar, was für Pläne er hegt und wie er ABB wieder auf Kurs bringen will. Grössere Anpassungen auf der Kostenseite und beim Firmenportfolio gelten als wahrscheinlich.

ABB und der «Fluch der 25 Franken»

ABB spaltet die Analystengilde wie kaum ein anderes Unternehmen aus dem Swiss Market Index (SMI). Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zufolge empfehlen acht von 22 Experten die Aktie des Industriekonzerns zum Kauf und sechs zum Verkauf. Die übrigen acht schätzen sie hingegen neutral ein.

Mit der ABB-Aktie verdiente in den letzten Jahren denn auch nur, wer bei Kursen von 18 Franken oder weniger zugriff und sich bei Kursen von 23 Franken oder mehr jeweils wieder verabschiedete. Unter dem Strich erwiesen sich die letzten zehn Jahre ansonsten nämlich als ein Nullsummenspiel für die Aktionäre. Auf einen nachhaltigen Vorstoss auf über 25 Franken warten sie bis heute vergeblich. Man spricht an der Börse deshalb sogar vom "Fluch der 25 Franken".

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Moody's senkt Rating für ABB

Moody's senkt Rating für ABB auf 'A3' - Ausblick stabil

Die Ratingagentur Moody's nimmt ihr Kreditrating für den Industriekonzern ABB um einen Schritt zurück. Neu bewerten die Experten ABB mit "A3" nach zuvor "A2". Der Ausblick wird hingegen auf stabil erhöht, nachdem er zuvor auf negativ gelautet hatte.

08.04.2020 12:34

ABB habe über einen gewissen Zeitraum weder bei den operativen noch bei den Kreditkennzahlen die Anforderungen für das vorherige Rating erfüllt, heisst es zur Begründung. Zudem werde die gestiegene Unsicherheit mit Blick auf das Coronavirus durch das neue Rating besser abgedeckt.

hr/cf

(AWP)

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ABB erhält mehrere Aufträge

ABB erhält mehrere Aufträge von staatlicher Netzwerkgesellschaft in China

Der Industriekonzern ABB hat von der staatlichen Netzwerkgesellschaft in China, der State Grid Corporation of China (SGCC), mehrere Grossaufträge erhalten. Demnach wird die Stromnetzsparte von ABB Stromrichter-Transformatoren (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung, HGÜ) sowie Hochspannungs-Ausrüstung für drei 800-Kilovolt-(Ultra-HGÜ)-Leitungen an die SGCC liefern, wie ABB am Donnerstag mitteilte. Finanzielle Details dazu werden keine bekanntgegeben.

09.04.2020 11:41

Die Stromnetzsparte von ABB wurde bekanntlich Ende 2018 zu rund 80 Prozent an die japanische Hitachi verkauft, knapp 20 Prozent behält ABB vorläufig noch. Dieser Verkauf soll bis Ende des ersten Semester 2020 abgeschlossen werden.

cf/uh

(AWP)

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Wdh: ABB und Ormera arbeiten

Wdh: ABB und Ormera arbeiten bei Smart-Meter-Lösung zusammen

(Erster Satz, zweiter Abschnitt leicht angepasst) - Das Technologieunternehmen ABB arbeitet mit dem Start-Up Ormera bei einer Smart-Meter-Lösung für die Stromabrechnung zusammen. Die Applikation soll es Energiedienstleistern und Hauseigentümern vereinfachen, den eigenproduzierten Strom aus Solaranlagen zu messen, zu verwalten und zu verrechnen. Durch den Einsatz von Blockchaintechnologie sei der Abrechnungsprozess vollautomatisch, transparent und datensicher, teilte ABB am Freitag mit.

24.04.2020 12:18

Die Applikation wurde zusammen mit einer Smart-Meter-Lösung von ABB in Pilotprojekten getestet. Ormera ist ein Start-up-Unternehmen von PostFinance und Energie Wasser Bern (ewb) und betreibt eine webbasierte Plattform für Energieversorger, Energiedienstleister, Immobiliendienstleister und Verwaltungen.

Das neue Energiegesetz ermögliche Hauseigentümern den "Zusammenschluss zum Eigenverbrauch" (ZEV), heisst es weiter. Damit kann der selbst produzierte Solarstrom an die Bewohnerinnen und Bewohner der Liegenschaft verkauft werden. Die neue Lösung soll diese aufwändige und komplexe Abrechnung der Produktion und des Verbrauchs vereinfachen. Das sorge für Transparenz beim persönlichen Energieverbrauch und den Kosten und senke zudem die Administrationskosten.

yr/kw

(AWP)

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Ausblick ABB: Quartalsumsatz

Ausblick ABB: Quartalsumsatz von 6,01 Milliarden US-Dollar erwartet

Der Industriekonzern ABB veröffentlicht am Dienstag, 28. April, die Ergebnisse zum ersten Jahresviertel 2020. Insgesamt haben sieben Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

27.04.2020 14:00

Q1 2020 (in Mio USD) AWP-Konsens Q1 2019 Auftragseingang 6'423 7'613 Umsatz 6'014 6'847 operativer EBITA 562 1'060 Reingewinn 223 535

FOKUS: Den Start in seine Ära bei ABB hatte sich der seit März amtierende neue CEO Björn Rosengren sicherlich einfacher vorgestellt. Kaum einen Monat im Amt, musste er wegen des Coronavirus eine Gewinnwarnung publizieren. Da die Spannung für das erste Quartal mit dieser vor knapp vier Wochen erfolgten Botschaft etwas raus ist und man weiss, dass das Startquartal schlecht war, konzentrieren sich die Investoren auf die nach vorne gerichteten Aussagen des neuen ABB-Chefs, auch wenn dabei keine quantitativen Aussagen zu erwarten sind.

ABB hatte Ende März angekündigt, dass im ersten Quartal alle Geschäftsbereiche einen Umsatzrückgang verzeichnet hätten, in der Division Robotik & Fertigungsautomation sind die Verkäufe gar um über 20 Prozent geschrumpft. Die Division hatte schon zuvor mit einem schwierigen Marktumfeld wegen der Flaute im Automobilsektor zu kämpfen. Bedingt durch die geringeren Volumen erwartet ABB für alle Geschäftsbereiche zudem einen Rückgang der operativen EBITA-Margen.

ZIELE: Mit der Gewinnwarnung von Ende März hatte ABB auch die zuvor gemachte Prognose für das Gesamtjahr 2020 gestrichen. Der damals auch noch als CEO verantwortliche Verwaltungsratspräsident Peter Voser hatte im Februar noch einen stabilen bis allenfalls leicht anziehen Umsatz in Aussicht gestellt.

PRO MERMORIA: ABB rechnet wie erwähnt aufgrund der Coronavirus-Pandemie mit Bremsspuren im Ergebnis für das erste Quartal. Aufgrund der Pandemie, und noch verschärft durch einen schwächelnden Ölpreis, hätten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ABB seit Februar verschlechtert, hiess es dazu.

Dem erwarteten Rückgang der operativen Gewinnmargen will ABB mit einer Intensivierung der Effizienzmassnahmen begegnen, was den Margenzerfall abfedern soll. Während der Krise verzichtet zudem die Unternehmensleitung auf 10 Prozent ihrer Vergütungen.

Stand Ende März lief die Mehrzahl der Produktionsanlagen noch vollumfänglich oder teilweise. Auch die Auswirkungen auf die Lieferkette waren bis zu jenem Zeitpunkt noch minimal. ABB erwartete jedoch, dass die Pandemie weltweit auch weiterhin Auswirkungen haben wird, so dass es unter Umständen zu Unterbrüchen im Produktionsnetzwerk oder weiteren Rückgängen bei der Produktnachfrage sowie dem Projekt- und Servicegeschäft kommen kann.

Die Lage in China hat sich bis vor einem Monat stabilisiert. Der Betrieb an den drei wichtigsten Produktionsstandorten in Shanghai, Peking und Xiamen laufe im Wesentlichen wieder normal, hiess es. Die rückläufige Kundennachfrage in China, dem zweitgrössten Markt von ABB, werde sich aber auf die Ergebnisse des ersten Quartals auswirken, obwohl das Geschäft in der Zwischenzeit eine teilweise Erholung verzeichne.

AKTIENKURS: Die ABB-Titel haben seit Jahresbeginn mit einem Minus von 27,7 Prozent deutlich nachgeben. Der SMI hat im selben Zeitraum rund 9,9 Prozent eingebüsst. Am Freitagmorgen kosten die Aktien von ABB 16,70 Franken.

Homepage: www.abb.com

yl/cf

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ABB kämpft im ersten Quartal

ABB kämpft im ersten Quartal mit Gegenwind

Der Industriekonzern ABB blickt auf ein schwieriges erstes Quartal 2020 zurück. Wie Ende März bereits vorangekündigt gingen sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz zurück. Der seit März neu als CEO agierende Björn Rosengren muss zudem auch über rückläufige Gewinnmargen berichten.

28.04.2020 07:34

Der Auftragseingang reduzierte sich um 4 Prozent auf 7,35 Milliarden US-Dollar und der Umsatz um 9 Prozent auf 6,22 Milliarden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Auf vergleichbarer Basis, also unter Berücksichtigung der Effekte der Währungen sowie der Akquisitionen und Devestitionen, fiel der Umsatz um 7 Prozent zurück, wogegen beim Auftragseingang ein kleines Plus von 1 Prozent resultierte. Dazu trugen insbesondere die beiden Divisionen Industrieautomation und Antriebstechnik bei.

Bereits Ende März hatte ABB angekündigt, dass im ersten Quartal alle Geschäftsbereiche einen Umsatzrückgang verzeichnet hätten. In der Division Robotik & Fertigungsautomation seien die Verkäufe gar um über 20 Prozent geschrumpft, hiess es damals. Die Division hatte schon zuvor mit einem schwierigen Marktumfeld wegen der Flaute im Automobilsektor zu kämpfen. Effektiv beläuft sich der Umsatzrückgang in dieser Division nun auf 19 Prozent auf bereinigter Basis.

"Die Covid-19-Pandemie hat unser Ergebnis im ersten Quartal belastet und in allen Geschäftsbereichen den Umsatz und die operativen Margen beeinträchtigt. Das Auftragswachstum setzte sich jedoch fort", lässt sich in der Mitteilung der neue Chef Björn Rosengren zitieren.

Bedingt durch die geringeren Volumen erwartete ABB ebenfalls bereits im März für alle Geschäftsbereiche einen Rückgang der operativen EBITA-Margen. In der aktuellen Mitteilung wird nun der operative Konzerngewinn auf Stufe EBITA auf 636 Millionen Dollar beziffert, was gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 17 Prozent entspricht. Die Marge ging gleichzeitig um 100 Basispunkte auf 10,2 Prozent zurück.

Zahlen besser als befürchtet

Der Reingewinn nahm um 30 Prozent auf 376 Millionen US-Dollar ab. Die Erwartungen der Analysten hat ABB mit diesen Zahlen aber auf der ganzen Linie übertroffen, mit dem Auftragseingang sogar sehr deutlich.

Mit der Gewinnwarnung von Ende März hatte ABB auch die zuvor gemachte Prognose für das Gesamtjahr 2020 gestrichen. Der damals auch noch als CEO verantwortliche Verwaltungsratspräsident Peter Voser hatte im Februar einen stabilen bis allenfalls leicht anziehen Umsatz in Aussicht gestellt. Dies ist nun Makulatur.

Es sei davon auszugehen, dass das Geschäft von ABB im zweiten Quartal durch die Ausgangssperren in vielen Teilen der Welt erheblich beeinträchtigt werde, heisst es aktuell. Auftragseingang und Umsatz dürften gegenüber dem Vorquartal in allen Geschäftsbereichen deutlich sinken, was auch die Margen drücken werde. Der Fokus liege deshalb auf der Kostenkontrolle und der Sicherung der Liquidität. Am Ziel, die Sparte Stromnetze bis Ende des zweiten Quartals abzuschliessen, hält ABB fest.

cf/rw

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ABB erhält Auftrag von

ABB erhält Auftrag von Stadler Rail für über 160 Züge und Lokomotiven

Der Industriekonzern ABB hat vom Bahnhersteller Stadler Rail verschiedene Aufträge erhalten.

07.05.2020 07:19

Diese haben einen Wert von insgesamt über 180 Millionen US-Dollar, wie ABB am Donnerstag mitteilte.

Demnach wird ABB mehr als 160 Züge und Lokomotiven von Stadler mit Elektrotechnik ausrüsten. Für einen Bahnbetreiber in Grossbritannien beispielsweise liefert ABB die Traktionsausrüstung für 71 Schienenfahrzeuge, welche für den trimodalen Betrieb ausgerichtet sind, also elektrisch, Diesel-elektrisch oder mit Batteriestrom betrieben werden können.

Weiter gehören Antriebs- und Energiespeichersysteme für Trams zum Auftrag von Stadler oder die entsprechende Ausrüstung für Regionalzüge und Lokomotiven in Deutschland, Ungarn, Italien oder auch in Übersee in Kanada und den USA.

Verbucht wurden die Stadler-Aufträge bereits im ersten Quartal 2020.

(AWP)

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ABB beliefert norwegischen

ABB beliefert norwegischen Lebensmittelhändler mit Ladestationen

Der Industriekonzern ABB hat von Asko, dem grössten Lebensmittelgrosshändler Norwegens, einen Auftrag zum Ausbau der elektrischen Mobilität erhalten. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

11.05.2020 09:36

So werde ABB die Ladeinfrastruktur für die wachsende Flotte der Elektro-LKWs von Asko liefern, wie es in der Mitteilung vom Montag heisst. Bereits jetzt seien am Verteilzentrum in Oslo erste Schnellladestationen des Typs HVC 150C (150 kW) im Einsatz. Weitere sollen nun in allen Verteilzentren in ganz Norwegen folgen.

jl/rw

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ABB rüstet weltgrösstes

ABB rüstet weltgrösstes Diamantenförderschiff mit Energiesystem aus

Der Energie- und Automationstechnikkonzern ABB hat einen weiteren Spezialauftrag aus dem Geschäftsbereich Marine erhalten.

13.07.2020 10:57

Demnach wird ABB das Energiesystem auf dem grössten je gebauten Diamantenförderschiff einrichten. Auftraggeberin ist die Damen Shipyards Group, welche das weltweit grösste und erste speziell nach Kundenwunsch gebaute Diamantenförderschiff in einer Werft am Schwarzen Meer in Rumänien bauen wird, wie ABB am Montag mitteilte. Mit Gesamtkosten von 468 Millionen US-Dollar sei das Schiff die grösste Einzelinvestition, welche je im Bereich der Förderung von Diamanten im Meer getätigt worden sei. Der ABB-Anteil am Auftrag wird allerdings nicht bekanntgegeben.

Schiff geht an De Beers

Bestimmt ist das Schiff für Debmarine Namibia, ein Joint Venture zwischen der namibischen Regierung und der De Beers Gruppe, dem grössten Produzenten und Händler von Diamanten. Debmarine Namibia fördert bereits Diamanten aus dem Meer vor der Südwestküste des Landes. Diese werden in einer Wassertiefe von 90 bis 150 Meter im Tagbau geschürft. Die Vorkommen sollten nach den Prognosen aber in den nächsten 15 Jahren erschöpft sein, so dass die Offshore-Förderung an Bedeutung gewinnt.

Dazu dient das neue Schiff, welches 2022 an Debmarine ausgeliefert werden soll. Es nutzt eine Technik namens "Advanced Subsea Crawling", welche es erlaubt, Diamanten vom Meeresgrund zu schürfen. Vor Namibia befinden sich laut ABB die weltweit grössten bekannten Diamantvorkommen im Meer.

"Dieses technisch anspruchsvolle Spezialschiff ist ein besonderes Projekt, das eine sehr enge Zusammenarbeit mit dem Kunden erfordert", wird in der Mitteilung Juha Koskela zitiert, dem Verantwortlichen bei ABB für den Bereich Marine & Ports.

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Schwieriges Quartal bei ABB -

Schwieriges Quartal bei ABB - Prognosen aber klar übertroffen

ABB-Ergebnis leidet im zweiten Quartal unter Covid-19-Pandemie. Der Umsatz ging um 18 Prozent auf 6,15 Milliarden US-Dollar zurück.

Aktualisiert um 07:22

Für den Industriekonzern ABB ist das zweite Quartal 2020 - wie im April angekündigt - wegen der Corona-bedingten Wirtschaftsflaute sehr schwierig gewesen. Dies zeigt sich nicht nur bei Umsatz und Auftragseingang, welche beide zweistellig zurückgefallen sind, sondern auch am Einbruch des operativen Gewinns.

Der Auftragseingang sackte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 18 Prozent auf 6,05 Milliarden US-Dollar markant ab; auf vergleichbarer Basis resultierte ein Minus von 14 Prozent, wie ABB am Mittwoch mitteilte. Am meisten zu leiden hatten die Divisionen Robotik & Fertigungsautomation (-25 Prozent) und Industrieautomation (-17 Prozent). Der Umsatz kam auf bereinigter Basis um 10 Prozent auf 6,15 Milliarden zurück.

Die Covid-19-Pandemie habe das Ergebnis im zweiten Quartal wie erwartet deutlich beeinträchtigt, wird CEO Björn Rosengren in der Mitteilung zitiert. Man habe sich darauf fokussiert, die Kosten zu senken, und damit die Widerstandsfähigkeit erhöht.

Antriebstechnik hielt sich besser als erwartet

Der operative Gewinn vor Abschreibungen (EBITA) brach auf vergleichbarer Basis um 20 Prozent auf 651 Millionen US-Dollar ein, während die entsprechende Marge auf 10,6 von 11,5 Prozent im Vergleichsquartal zurückging. Sie lag damit über der Marge vom ersten Quartal mit 10,2 Prozent. Besser abgeschnitten als erwartet hat insbesondere der Geschäftsbereich Antriebstechnik.

Der neue CEO Björn Rosengren hatte anlässlich seines ersten öffentlichen Auftritts vor den Medien im Juni noch herausgestrichen, dass bei ABB in Zukunft Stabilität und Profitabilität vor Wachstum gestellt würden. Er sei nicht glücklich, ehe die Marge 15 Prozent erreicht habe.

Das Konzernergebnis war mit 319 Millionen Dollar deutlich höher als im Vorjahr mit 64 Millionen. Allerdings wurde im zweiten Quartal 2019 eine Sonderbelastung wegen des Verkaufs des Solarwechselrichtergeschäfts in Höhe von 455 Millionen verbucht.

Damit hat ABB die Erwartungen der Analysten klar übertroffen. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 5,76 Milliarden, für den Umsatz bei 5,59 Milliarden und für den EBITA bei 462 Millionen Dollar.

Mit Blick nach vorne bleibt ABB weiter vorsichtig. Die operative Margen würden sich im Q3 stabilisieren, hiess es zum Ausblick. Der Umsatz dürfte sich dagegen frühestens im vierten Quartal etwas erholen.

Der Kurs der ABB-Aktie hat sich während der Erholungsphase seit Mitte März wieder in den Bereich des Schlussstandes von Ende 2019 vorgearbeitet, das heisst die Jahresperformance ist praktisch neutral, wie beim Gesamtmarkt SMI. Gestützt werden die Titel insbesondere von den Hoffnungen, welche die Investoren mit dem neuen CEO Björn Rosengren verbinden.

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ABB startet

ABB startet Aktienrückkaufprogramm am 23. Juli

ABB startet am (morgigen) 23. Juli 2020 das kürzlich angekündigte Aktienrückkaufprogramm. Es steht im Zusammenhang mit dem am 1. Juli abgeschlossenen Verkauf seines Bereichs Power Grids an Hitachi und läuft bis zur nächsten Generalversammlung am 25. März 2021. Es wird zum Zweck der Kapitalherabsetzung auf einer zweiten Handelslinie an der SIX Swiss Exchange durchgeführt, wie ABB am Mittwoch mitteilte.

22.07.2020 07:32

ABB will mit dem Rückkaufprogramm die Nettobarerlöse aus der Hitachi-Transaktion in Höhe von 7,6 bis 7,8 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre ausschütten. Zunächst plant ABB den Angaben zufolge einen Rückkauf von 10 Prozent des ausgegebenen Aktienkapitals. Zusätzlich zu den durch ABB selbst gehaltenen Aktien, sollen maximal 180 Millionen Aktien erworben werden. Das entspricht einem maximalen Rückkaufbetrag von 4,2 Milliarden Schweizer Franken auf Basis des Aktienkurses am (gestrigen) 21. Juli.

An der Generalversammlung 2021 werde ABB dann die Aktionäre um Zustimmung zur Vernichtung der zurückgekauften Aktien ersuchen und die nächsten Schritte ankündigen, heisst es.

uh/cf

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Früherer Mitarbeiter eines Rivalen erteilt ABB-Aktie schlechte Noten

Die Aktie von ABB lag zuletzt gut im Markt. Übertrieben gut, sagt der neuerdings für Industrieunternehmen verantwortliche Analyst der Berenberg Bank und empfiehlt die Aktie als einzige zum Verkauf.

20.08.2020 08:15

Von Lorenz Burkhalter

Eine 162 Seiten starke Studie der Berenberg Bank zu Investitionsgüteraktien lässt am Donnerstagmorgen ein Raunen durch die Handelsräume hiesiger Banken gehen. Denn darin sprechen die Autoren eine Verkaufsempfehlung für die Aktie des Industrieurgesteins ABB aus. Mit 20 Franken liegt das Kursziel um gut 15 Prozent unter dem Schlussstand vom Vortag. ABB ist der einzige von acht Branchenvertretern, der schlechte Noten erhält.

Interessant ist, dass der Hauptautor der Studie vor seinem Wechsel zur Berenberg Bank als Chef der Investors-Relations-Abteilung beim ABB-Rivalen Schneider Electric tätig war. Dass er die Aktie seines früheren Arbeitgebers zum Kauf anpreist, ist vermutlich bloss ein Zufall. Dasselbe gilt aber auch für jene von Emerson, Legrand, Rexel, Rockwell oder Siemens.

Andere Rivalen dürften besser abschneiden

Gut kommt in der Studie der neue ABB-Chef Björn Rosengren weg. Rosengren verfüge über einen geradezu beeindruckenden Leistungsausweis. Genau einen solch erfahrenen Wirtschaftskapitän brauche es jetzt an der Unternehmensspitze, so ist etwa nachzulesen.

Allerdings erachten die Autoren den Zeitpunkt für die unter Rosengren zu erwartende Restrukturierung und Neuausrichtung als ungünstig. Sie halten ABB für die Welt nach Covid-19 zwar nicht für schlecht aufgestellt, glauben jedoch, dass das Unternehmen über die nächsten Jahre schlechter als andere Rivalen abschneidet. Das wiederum könnte sich auch bremsend für das Dividendenwachstum erweisen.

Berenberg Bank mit der Verkaufsempfehlung in guter Gesellschaft

Lange Rede, kurzer Sinn: Aus Sicht der Berenberg-Bank-Analysten sind die kursseitigen Vorschusslorbeeren seit der Verpflichtung von Björn Rosengren als Firmenchef nur teilweise gerechtfertigt. Sie warnen vor einer möglicherweise schmerzhaften Kurskorrektur im Vorfeld des diesjährigen Investorentages vom November.

Mit ihrer Verkaufsempfehlung für die ABB-Aktie sind die Studienautoren übrigens in guter Gesellschaft. Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zufolge haben fünf weitere Banken Verkaufsempfehlungen ausstehend, die beiden US-Investmentbanken Jefferies sogar mit Kurszielen zwischen 16 und 16,50 Franken.

Nachdem die Aktie seit Mitte März (Tiefstkurs rund 14 Franken) kräftig Boden gut machen konnte, liegt sie nun um gut 3 Prozent über dem Stand von Ende Dezember. Damit bewegt sie sich bei den 20 Titeln aus dem Swiss Market Index (SMI) irgendwo im Mittelfeld.

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ABB investiert 40 Millionen

ABB investiert 40 Millionen Franken an Standort Turgi AG

Der Elektrotechnikkonzern ABB stärkt mit einer Investition in Turgi AG seine Präsenz in der Schweiz. Am grössten Schweizer Standort werde ABB das globale Kompetenzzentrum für Leistungselektronik aufgewertet.

08.09.2020 08:17

ABB steckt laut einer Medienmitteilung vom Dienstag rund 40 Millionen Franken in neue Forschungs- und Entwicklungsstätten sowie in Büroräumlichkeiten. Das neue Multifunktionsgebäude solle bis 2024 stehen - der Baubeginn sei im Frühjahr 2021 geplant.

ABB betreibt den Standort Turgi seit 1967 und beschäftigt dort derzeit rund 1'100 Mitarbeitende in den Bereichen Antriebstechnik und Industrieautomation, vor allem Stromerzeugung.

ra/rw

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Simbabwe fordert von ABB über

Simbabwe fordert von ABB über 13 Millionen Franken Steuern ein

Die Steuerbehörden in Simbabwe werfen dem Industriekonzern ABB vor die Einnahmen nicht richtig versteuert zu haben.

13.09.2020 19:38

Das berichtet die "Sonntagszeitung", gestützt auf Unterlagen, die das internationale Journalistenkollektiv ICIJ kürzlich veröffentlicht habe.

ABB habe im Land ein Kraftwerk auf den neusten Stand gebracht. Die Gewinne sollen aber laut den simbabwischen Behörden ins Ausland geflossen sein. Sie forderten daher vom Schweizer Konzern 13,4 Millionen Dollar und verhängten zusätzlich eine Strafzahlung von 4,7 Millionen Dollar. Dies, weil es sich um ein schweres Vergehen handle.

Zur Nachrichtenagentur AWP sagte ein Sprecher des Unternehmens: "ABB bezieht zu den Themen in Zimbabwe nicht im Detail Stellung." Die Firma sei sich der Verantwortung als weltweit tätiges Unternehmen bewusst und handle stets im Einklang mit den geltenden Steuergesetzen und -vorschriften in allen Ländern, in denen das Unternehmen tätig sei.

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Hexensabbat kommenden Freitag

Hexensabbat kommenden Freitag, sieht man bereits bei ABBN kommen, Schlusskurs dann unter 24.- ...

..und SMI wird noch nach oben gehebelt ... Smile

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ABB liefert Ladegeräte für E

ABB liefert Ladegeräte für E-Autos nach China

ABB hat einen Auftrag des Elektroautoherstellers Dongfeng Honda eingefahren. Der Technologiekonzern liefert Ladegeräte für die Endkontrolle von E-Autos an die Fabrik im chinesischen Wuhan.

22.09.2020 08:13

Die Ladegeräte stellten für bis zu 120'000 E-Autos jährlich die Ladeleistung sicher, teilte ABB am Dienstag mit. Finanzielle Details des Auftrags wurden im Communiqué nicht bekannt gegeben. Dongfeng Honda ist ein Joint Venture zwischen dem japanischen Autobauer Honda und der chinesischen Dongfeng Motor Group.

ABB will die Investitionen in Ladetechnologien für Elektrofahrzeuge weiter erhöhen, wie der Konzern schrieb. Laut eigenen Angaben ist ABB weltweit führend bei der Infrastruktur für E-Fahrzeuge. Bis heute habe man mehr als 14'000 Gleichstrom-Schnellladegeräte in über 80 Ländern verkauft.

tt/rw

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ABB übernimmt niederländische

ABB übernimmt niederländische Codian Robotics

Der Industriekonzern ABB baut das Robotik-Geschäft mit dem Kauf der niederländischen Codian Robotics aus.

02.10.2020 09:35

Die auf den Bau von so genannten Deltarobotern spezialisierte Firma mit Sitz in Ede beschäftigt weltweit 20 Mitarbeitende, wie es am Freitag in einer Mitteilung heisst. Codian Robotics stelle Roboter mit hochpräzisen "Pick&Place"-Anwendungen her, welche sich für hygienesensible Branchen wie die Lebensmittel-, Getränke- oder Pharmaindustrie eignen, schreibt ABB.

Die Technologie und die Branchenkompetenz ergänzten das Angebot mit Hochgeschwindigkeits-Industrierobotern von ABB. Künftig werde man den Kunden eine breite Palette an Deltarobotern und integrierten Lösungen aus einer Hand anbieten können.

Die Übernahme der Niederländer hat ABB per 1. Oktober abgeschlossen. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

(AWP)

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Lässt ABB den «Fluch der 25

Lässt ABB den «Fluch der 25 Franken» endlich hinter sich?

ABB übertrifft im dritten Quartal selbst die kühnsten Erwartungen. Die unter Firmenchef Björn Rosengren eingeleiteten Massnahmen scheinen zu fruchten. Die Aktie könnte ihren «Fluch der 25 Franken» nun endlich ablegen.

23.10.2020 08:15

Von Lorenz Burkhalter

Das am frühen Freitagmorgen veröffentliche Ergebnis von ABB zeigt: Der schweizerisch-schwedische Industriekonzern schlägt sich auch im zurückliegenden dritten Quartal überraschend gut. Nicht nur beim Umsatz, auch beim operativen Gewinn werden selbst die kühnsten Erwartungen übertroffen. Damit knüpft das Unternehmen nahtlos an die ersten sechs Monate an.

Analysten sehen darin mitunter das Verdienst des neuen Firmenchefs Björn Rosengren. Der Zahlenkranz trage seine Handschrift, so lautet der Tenor.

Diese Meinung scheinen die Anleger zu teilen. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär gewinnt die ABB-Aktie zur Stunde 3,3 Prozent auf einen Mittelkurs von 24,80 Franken.

ABB und der «Fluch der 25 Franken»

Schon seit Jahren scheitert die Aktie von ABB immer wieder an der Marke von 25 Franken. Bei Kursen darüber blieben die Anschlusskäufe jeweils aus. In diesem Zusammenhang ist deshalb auch vom "Fluch der 25 Franken" die Rede.

Wie Beobachter festhalten, bedarf es mehr als ein oder zwei guter Quartale, damit dieser Fluch gebrochen werden kann. Allerdings schliessen sie nicht aus, dass dies unter dem neuen ABB-Chef früher oder später doch noch gelingen könnte. Einen möglichen Kurstreiber sehen die Beobachter im Strategie-Update vom 19. November.

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ABB erhält neuen Auftrag von

ABB erhält neuen Auftrag von Daewoo Shipbuilding

Der Konzern ABB hat von der südkoreanischen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering einen Auftrag im Umfang von über 300 Millionen Dollar erhalten.

02.11.2020 10:50

Der Auftrag umfasst die Lieferung eines Energie- und Antriebspakets für sechs neue Schiffe zum Transport von Flüssigerdgas (LNG) aus der Arktis, wie ABB am Montag mitteilte. Nach ihrer Auslieferung ab 2023 werden die sechs Eisbrecher jeweils 170'000 m3 Flüssigerdgas aus der Arktis transportieren können, heisst es weiter. ABB hat eigenen Angaben zufolge bisher elektrische Antriebssysteme an über 90 Eisbrecher oder eisgängige Schiffe ausgeliefert.

Der Auftrag folgt gemäss dem Unternehmen auf die erfolgte Lieferung der ABB-Technologie für eine Serie von 15 Schiffen für das LNG-Projekt Yamal, einem der grössten Aufträge, den ABB Marine & Ports je erhalten hat und der 2019 abgeschlossen wurde.

(AWP)

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ABB hält wegen Aktienrückkauf

ABB hält wegen Aktienrückkauf mehr als 5 Prozent der eigenen Anteile

ABB hat den Anteil an den eigenen Aktien auf über 5 Prozent ausgebaut. Per 4. November habe man rund 109 Millionen eigene Anteile gehalten, teilte der Technologiekonzern am Freitag mit. Das entspreche rund 5,04 Prozent des Kapitals.

06.11.2020 11:23

Davon stammten rund 89,3 Millionen Aktien aus dem am 22. Juli angekündigten Aktienrückkaufprogramm. Diese Aktien seien zur Vernichtung vorgesehen.

ABB hatte das Rückkaufprogramm nach dem Verkauf des Bereichs Power Grids an Hitachi gestartet. Damit sollte der Nettobarerlös von 7,6 bis 7,8 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre ausschüttet werden.

yr/ra

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Hans
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"Damit sollte der

"Damit sollte der Nettobarerlös von 7,6 bis 7,8 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre ausschüttet werden."

Das gibt schönen Batzen in die Schatulle, lange hat's gedauert...

...darum steigt wohl der Aktienkurs weiter, alle auf der Lauer für die Ausschüttung...

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S&P senkt Rating für ABB auf

S&P senkt Rating für ABB auf 'A-' - Ausblick neu "stabil"

Die Ratingagentur Standard and Poors (S&P) senkt ihr Kreditratings für den Industriekonzern ABB um einen Stufe. Neu bewerten die Experten das Langfristrating mit "A-" nach zuvor "A" und das Kurzfristrating mit "A-2" nach "A-1". Der Ausblick wird auf "stabil" erhöht, nachdem er zuvor auf "negativ" gelautet hatte.

12.11.2020 20:41

Die Agentur begründet den Schritt in einer Mitteilung vom Donnerstagabend u.a. damit, dass die operative Performance wegen der Covid-19-Rezession schwächer ausfallen werde als bisher erwartet und dass es mindestens 18-24 Monate dauern werde, bis wieder das Niveau von vor der Pandemie erreicht sei. Infolge des verringerten Umsatzes und Kern-Cashflows sei zu erwarten, dass der freie operative Cashflow (FOCF) die Dividenden im Jahr 2020 nicht ganz und die Dividenden im Jahr 2021, die das Management konstant halten will, nur teilweise abdecken wird, womit die Fähigkeit zum Schuldenabbau verringert werde.

S&P geht weiter davon aus, dass sich das Verhältnis aus operativem Cashflows (FFO) zu Schulden auf 38-42 Prozent in den Jahren 2021-2022 verschlechtern wird, was aufgrund der Ausschüttungen an die Aktionäre unter dem Schwellenwert für das "A"-Rating im Jahr 2020 liege.

Der "stabile" Ausblick reflektiere derweil den Umstand, dass sich die operative Performance in den nächsten 18-24 Monaten wieder erholen sollte und der Konzern somit einen FFO zu Schulden von mehr als 35 Prozent und einen ausreichenden FOCF zur Deckung seiner regulären Dividendenzahlungen ab 2021 erzielen kann.

uh/

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ABB will drei Bereiche abstossen

Der neue CEO Björn Rosengren konkretisiert am Investorentag die Devestitionspläne des Industriekonzerns. Die Finanzziele werden zudem leicht angepasst.

Ersteinschätzung

Der grosse Knall ist ausgeblieben. Doch immerhin ringt sich CEO Björn Rosengren durch, drei kleinere Einheiten aus dem ABB-Portfolio bestehend aus 18 Divisionen zu kippen - alles andere hätte den Markt arg enttäuscht. Devestitionen sind schliesslich Rosengrens Markenzeichen. Dass die Einheit Power Conversion kein attraktives Geschäftsfeld mehr ist, hatte sich nach dem Verkauf des Solarwechselrichtergeschäfts im vergangenen Jahr bereits abgezeichnet. Auch die Division Mechanical Power Transmission war in den vergangenen Wochen als Abspaltungskandidatin im Gespräch. Das gleiche gilt für Turbocharging, das auch in der Schweiz wesentliche Aktivitäten unterhält. Dennoch erstaunt es, dass sich Rosengren auch von einer Division trennen will, die derzeit zu den profitabelsten Einheiten des Konzerns gehört. Die Verkäufe sind noch nicht unter Dach und Fach und es ist noch nicht abzusehen, inwiefern diese Devestitionen, die nur rund 6% des Umsatzes ausmachen, wesentliche Wertpotenziale freisetzen sollen. Eher läuft das noch unter dem Stichwort Portfoliobereinigung. Auch dass die Mittelfristziele praktisch unverändert bleiben passt ins Bild: Vorerst sind keine weiteren Revolutionen zu erwarten. Rosengren fokussiert auf weitere Dezentralisierung und die Erhöhung der Profitabilität auf eine Ebita-Marge von 15%. Aus diesen (ersten) Devestitionen sind keine wesentlichen Impulse zu erwarten, zumal ABB noch immer stark von einer zyklischen Erholung abhängig ist, um die eigenen Vorgaben erreichen zu können.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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