ABB

ABB N 

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alpenland
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ABB ,guter Bericht vom Chef

Zürich (awp) - Der Elektrotechnikkonzern ABB sieht sich mit den mittelfristigen Zielen auf gutem Weg. CEO Björn Rosengren hatte vor einer Woche für das laufende Quartal eine operative Marge (EBITA) von rund 14 Prozent in Aussicht gestellt. in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" bestätigte er frühere Aussagen, wonach bis 2023 eine Marge von rund 15 Prozent angestrebt werde.

Allerdings scheint ABB diesem Plan vorauszueilen. "Es sieht so aus, als könnten wir dieses Ziel möglicherweise viel früher erreichen", sagte Rosengren gegenüber der Zeitung. "Bei der finanziellen Performance sind wir dem Zeitplan auf jeden Fall voraus."

Ein neues Ziel nennt Rosengren noch nicht, meinte aber: "Es gibt kein Limit. Wir gehen nach dem Grundsatz vor: zuerst Stabilität, dann Profitabilität, dann Wachstum. "Viele Divisionen bewegen sich margenmässig bereits in ihrem Zielkorridor. Sie werden auf eine Wachstumsstrategieumschwenken und zu akquirieren beginnen."

Je profitabler ABB werde, desto mehr Divisionen würden das Wachstum treiben. So werde Aktionärswert geschaffen.

cf/kw

Hans
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ABB: Goldman Sachs ist für

ABB: Goldman Sachs ist für BUY bis 39 (37.50) Fr. Begrüsst geplante Bereinigung des Firmenportfolios

...wenn das keine Ansage ist Smile

Kurs aktuell: Fr. 29.99

Gruss Hans

Zyndicate
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ABB setzt auf Roboter-Boom in

ABB setzt auf Roboter-Boom in der Baubranche

Der Elektrotechnikkonzern ABB hat für sein Robotergeschäft eine neue Wachstumslokomotive ausgemacht: Die Baubranche. "Wir haben in den vergangenen 18 Monaten ein grosses Interesse der Bauindustrie an Automatisierung gesehen", sagte Bereichsleiter Sami Atiya der Nachrichtenagentur Reuters.

20.05.2021 07:26

Während das Geschäft mit der traditionell wichtigsten Kundengruppe, den Automobilherstellern, in den kommenden Jahren um drei bis fünf Prozent wachsen dürfte, schätzt Atiya das Plus im Baumarkt auf 20 bis 30 Prozent pro Jahr. "Das Bauwesen ist dort, wo die Automobilindustrie vor etwa 50 Jahren war, was die Dichte von Robotern und Automatisierung angeht", sagte er. Dieses Geschäft komme von einer niedrigeren Basis, werde aber viel schneller wachsen.

Staatliche Konjunkturprogramme

Während das ABB-Roboter-Geschäft zuletzt unter dem Abschwung in der Automobilbranche litt, rechnet ABB im Bausektor auch dank der milliardenschweren staatlichen Konjunkturprogramme nach der Corona-Krise mit Rückenwind. "Es gibt eine enorme Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum und nachhaltigeren Lösungen sowie einen Mangel an qualifizierten Arbeitskräften", sagte Atiya.

ABB arbeite an Projekten wie dem Einsatz von Robotern bei der Installation von Aufzügen für die Schweizer Schindler oder der Automatisierung der Produktion von Komponenten für Fertighäusern. Die schwedische Skanska verwende ABB-Roboter, um Stahlkörbe zur Verstärkung von Gebäuden zusammenzuschweissen

Guter Start 2021

Auf dem weltweit rund 45 Milliarden Dollar schweren Industrieroboter-Markt konkurriert ABB unter anderem mit der deutschen Kuka und der japanischen Fanuc. Zusammen mit Zusatzgeräten und Software können Roboter zwischen 100'000 und einer Million Dollar kosten.

"Ich bin absolut zuversichtlich, dass wir besser abschneiden werden als der Markt", sagte Atiya, der den Bereich Robotics & Discrete Automation des Schweizer Elektrotechnikkonzerns leitet. "Wir streben in den nächsten drei Jahren ein zweistelliges Umsatzwachstum an, und wir haben einen sehr guten Start in das Jahr 2021 hingelegt." Das "fantastische Wachstum" in China dürfte anhalten. Nun erwarte er auch eine Erholung in Amerika und Europa.

(AWP)

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Zyndicate
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Kursziel 35 Franken: Gelingt

Kursziel 35 Franken: Gelingt ABB-Chef Rosengren, was seinen Vorgängern stets verwehrt blieb?

Jahrelang dümpelte die ABB-Aktie vor sich hin. Nun zählt sie zu den diesjährigen Gewinnern aus dem SMI. Nun springt eine weitere Grossbank auf den rollenden Zug auf. Was Firmenchef Björn Rosengren damit zu tun hat.

28.05.2021 07:58

Von Lorenz Burkhalter

Den Aktionärinnen und Aktionären von ABB bietet sich in diesen Tagen ein ungewohntes Bild: Mit einem Kursplus von 24 Prozent seit Jahresbeginn zählt die Aktie des schweizerisch-schwedischen Industriekonzerns erstmals seit Jahren wieder zu den Gewinnern aus dem Swiss Market Index (SMI). Den Dividendenabgang von Ende März aufgerechnet, sind es sogar fast 27 Prozent.

Auch bei den Banken und ihren Analysten steht ABB vermehrt wieder in der Gunst. Immerhin 8 von 25 Banken preisen die Aktie zum Kauf an, wie Erhebungen von AWP zeigen. Das sind so viele wie seit Jahren nicht mehr.

Seit dem frühen Freitagmorgen sind es sogar neun Banken, stuft die HSBC die ABB-Aktie in einer Studie zu den europäischen Investitionsgüterherstellern doch von "Hold" auf "Buy" herauf. Neuerdings lautet das Kursziel 35 (zuvor 27) Franken.

Die Autoren der Studie sind sich einig, dass der Industriekonzern unter Firmenchef Björn Rosengren wieder zur alten Stärk zurückfinden kann. Rosengren würde dann gelingen, was seinen Vorgängern wie Ulrich Spiesshofer oder Joe Hogan in all den Jahren verwehrt blieb.

Steigt der Aktienkurs auf die einst vorausgesagten 35 Franken?

Ausserdem wähnen die HSBC-Analysten die verarbeitenden Industrien vor einem neuen Investitionszyklus. Davon sollte auch ABB profitieren und zwar sowohl in der Automation, als auch in der Strominfrastruktur und in der Robotik.

Mit 35 Franken liegt das Kursziel der Grossbank genau dort, wo der Grossaktionär Cevian Capital bei seinem Einstieg im Frühsommer 2015 den rechnerischen fairen Wert der ABB-Aktie vermutete. Dabei stützte sich der für seine aktive Einflussnahme berüchtigte Finanzinvestor auf die Summe der einzelnen Unternehmensteile ab.

Zur Zerschlagung des Industriekonzerns kam es dann zwar nicht. Allerdings trennte man sich auf Druck aus dem Grossaktionariat aber immerhin vom Stromübertragungsgeschäft. Dieses wurde für gut 7 Milliarden Dollar an die japanische Hitachi verkauft. Mit dem Erlös kauft ABB noch heute eigene Aktien zurück.

HSBC ist übrigens nicht die einzige Bank, welche die ABB-Aktie auf die besagten 35 Franken steigen sieht. Goldman Sachs rechnet über die nächsten 12 Monate gar mit Kursen von bis zu 39 Franken. Impulse sieht die US-Investmentbank dabei auch vom möglichen Börsengang der E-Mobility-Sparte ausgehen (cash berichtete).

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