AFG Arbonia-Forster-Holding AG

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16.03.2007 20:06
#1
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AFG Arbonia-Forster-Holding AG

Die AFG Arbonia-Forster-Holding AG mit Sitz in Arbon, Kanton Thurgau (Schweiz), ist ein führender integrierter Bauausrüster. Das an der SWX Swiss Exchange kotierte Unternehmen ist in die fünf Divisionen Heiztechnik und Sanitär, Küchen und Kühlen, Fenster und Türen, Stahltechnik sowie Surface Technologies gegliedert. Die Produktionsstätten befinden sich in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Tschechien, China und den USA. Weltweit ist die Gruppe mit rund 30 eigenen Vertriebsgesellschaften sowie mit Vertretungen und Partnern in über 80 Ländern aktiv. Mit ihren bedeutenden Produktmarken Arbonia, Kermi, Prolux, ASCO Swiss, Forster, Miele DIE KÜCHE, Piatti, EgoKiefer und Hartchrom hat die AFG Arbonia-Forster-Holding AG in den Heimmärkten Schweiz und Deutschland starke Marktstellungen aufgebaut. Die Bearbeitung neuer Märkte vor allem in Osteuropa, Russland sowie im Nahen und Fernen Osten wird zügig vorangetrieben. Im Geschäfsjahr 2005 hat die AFG Arbonia-Forster-Holding AG mit rund 5000 Beschäftigten einen Umsatz von CHF 1 123.6 Mio. und ein Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von CHF 72.8 Mio erzielt.

was ist eure meinung zu dieser firma? lohnenswert? kenne jemand der arbeitet dort, top bude meiner meinung nach

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Wer viel Geld hat, kann spekulieren;

wer wenig Geld hat, darf nicht spekulieren;

wer kein Geld hat, muß spekulieren.
16.09.2016 09:58
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marsi24 hat am 15.09.2016 - 16:41 folgendes geschrieben:

Die Looser-Familienaktionäre dürfen ab heute ihre Aktien verkaufen. Demnach müsste die Aktie weiter an Wert verlieren. Des weitern soll die Aktie jedes Jahr 20% an Wert gewinnen. Fragt sich ob der heutige Preis nicht schon zu hoch ist. Sie ist in diesem Jahr schon 50% gestiegen. 

Da stellst sich die Frage: Einsteigen oder doch noch abwarten?

 

(Lock-up) bis zum 15. September 2017

15.09.2016 16:41
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Die Looser-Familienaktionäre dürfen ab heute ihre Aktien verkaufen. Demnach müsste die Aktie weiter an Wert verlieren. Des weitern soll die Aktie jedes Jahr 20% an Wert gewinnen. Fragt sich ob der heutige Preis nicht schon zu hoch ist. Sie ist in diesem Jahr schon 50% gestiegen. 

Da stellst sich die Frage: Einsteigen oder doch noch abwarten?

15.09.2016 08:27
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Aus AFG und Looser soll der Gebäudezulieferer Arbonia werden

Der Bauausrüster AFG kauft die Industriegruppe Looser. Die Transaktion ist eine halbe Milliarde Franken schwer. Aus dem Zusammenschluss soll ein führender europäischer Gebäudezulieferer entstehen.

Der Bauzulieferer AFG schliesst sich mit der Industriegruppe Looser zusammen. Dazu übernimmt AFG von der Looser Eignerfamilie und dem Management die Mehrheit der Aktien und lanciert gleichzeitig ein Übernahmeangebot für die restlichen ausstehenden Aktien. Der Deal bewertet Looser inklusive Schulden insgesamt mit 511 Mio CHF.

AFG und Looser streben den Zusammenschluss zu einem führenden europäischen Gebäudezulieferer an, wie die beiden Unternehmen am Donnerstag mitteilen. Die Voraussetzung dazu werde durch den Erwerb der Mehrheit an Looser sowie durch ein freiwilliges Kauf- und Tauschangebot zu identischen Konditionen an alle Publikumsaktionäre geschaffen.

AFG wird dazu 53 Prozent des Looser-Aktienkapitals von den bisherigen Familienaktionären, Verwaltungsräten und der Geschäftsleitung von Looser erwerben. Der Preis für die rund 2,03 Mio Looser Aktien liegt bei 23 CHF in bar zuzüglich 5,5 neu auszugebende Namenaktien von AFG. Die Transaktion bewertet Looser zum Schlusskurs vom Mittwoch inklusive Schulden von 94,5 Mio CHF mit 511 Mio CHF, entsprechend einer Prämie von 38,8 Prozent.

Gleiche Bedingungen für öffentliches Angebot

Auf dieser Basis kündigt AFG zudem ein öffentliches Kauf- und Tauschangebot für alle sich im Publikum befindenden Namenaktien von Looser an. Den Publikumsaktionären werden die gleichen Konditionen wie den bisherigen Familienaktionären, Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung von Looser angeboten. Der Verwaltungsrat von Looser empfiehlt seinen Aktionären einstimmig, das Angebot von AFG anzunehmen. Das Angebot steht indessen auch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre der beiden Unternehmen und der Wettbewerbsbehörden.

Durch den Zusammenschluss will die Gruppe in Zentraleuropa zu den Marktführern in den Bereichen Fenster und Türen wie auch auf dem Gebiet der wasserbasierten Wärmeübertragung in der Gebäudetechnik gehören sowie in der Schweiz einer der Marktführer im Bereich mobile Infrastrukturen werden. Looser ist wie AFG mehrheitlich in der Gebäudezulieferung und -ausrüstung tätig, insbesondere auch im Türengeschäft. Hier würden sich die Produktpaletten und Produktionsstandorte der beiden Unternehmen optimal ergänzen, heisst es.

Neuer Name Arbonia

Neben dem Türengeschäft wird auch der Geschäftsbereich Industriedienstleistungen (Condecta) von Looser eigenständig in den neuen Konzern überführt. Für den Bereich Beschichtungen wird Looser den angekündigten Verkaufsprozess in Abstimmung mit AFG fortführen. Die Looser-Aktien sollen nach Abschluss der Transaktion von der SIX Swiss Exchange dekotiert und ein Squeeze-out Verfahren eingeleitet werden. Der Name des neuen Unternehmens soll in Anlehnung an beider Firmensitz Arbon neu "Arbonia AG" lauten.

Die Gruppe erwartet bei stabilen Märkten einen kombinierten Umsatz von rund 1,4 Mrd CHF sowie und einen EBITDA von mindestens 150 Mio CHF im Jahr 2018. Der Zusammenschluss soll überdies jährliche Synergien von rund 10 Mio CHF ab 2018 bringen sowie mindestens 15 Mio CHF ab 2020.

Zur Finanzierung plant AFG eine Kapitalerhöhung und die Schaffung von neuem genehmigten Kapital im Umfang von 20,91 Mio Aktien oder 87,8 Mio CHF nominal. Eine ausserordentliche GV dazu ist für den 1. November 2016 anberaumt. Durch die Ausgabe von neuen AFG Aktien werde sich die Liquidität und der Free Float der zukünftigen Arbonia Aktie erhöhen, heisst es. AFG schlägt zudem die Wahl von zwei Looser-Verwaltungsräten in den AFG-Verwaltungsrat vor.

Looser-Familienaktionäre mit Lock-Up-Auflage

Eine fest zugesicherte Bankfinanzierung im Umfang von 500 Mio CHF stellt einerseits die Barkomponente des vorgelagerten Aktienkaufs sowie des öffentlichen Kauf- und Tauschangebots von maximal 87,4 Mio CHF sicher und andererseits die Ablösung bestehender Finanzverbindlichkeiten von AFG und Looser.

Nach Vollzug der Transaktion werden die heutigen Looser-Aktionäre unter Annahme der Übernahme aller Looser-Namenaktien durch AFG rund 31 Prozent an der Arbonia AG halten. Die grössten Looser-Familienaktionäre, die rund 14,7 Prozent an AFG halten werden, haben sich zu einer Verkaufssperre (Lock-up) bis zum 15. September 2017 verpflichtet.

Ferner gibt AFG bekannt, dass die Zustimmung der relevanten Wettbewerbsbehörden für die Ende Juni angekündigte Übernahme der Koralle-Gruppe nun vorliegt. Der Vollzug der Transaktion sei auf den 20. September 2016 angesetzt worden. Die Gruppe sieht vor, die Akquisition im Vorfeld der Lancierung des öffentlichen Kauf- und Umtauschangebots für Looser mittels einer Privatplatzierung von 2,64 Millionen neuen AFG-Aktien zu refinanzieren.

(AWP)

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03.03.2016 15:59
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03.03.2016 | 08:48#AFG – Meinungsumschwung im Analystenlager?

(wirtschaftsinformation.ch) – Nach ermutigenden Aussagen zum zukünftigen Geschäftsverlauf scheint der Wind beim Bauzulieferer AFG (CHF 10.90) langsam zu drehen. Eine erste Kurszielerhöhung von CHF 9.50 auf CHF 11 kam heute von der Bank Vontobel. Das Kursziel impliziert im kurzfristigen Bereich zwar kein Aufwärtspotenzial. Dennoch zeichnet sich im Analystenlager ein Meinungsumschwung ab. Der zuständige Branchenexperte der Bank Vontobel schreibt in seinem aktuellen Kommentar, dass der AFG-CEO gute Fortschritte bei der Neupositionierung und der Restrukturierung präsentiert sowie die Ziele bis 2018 bestätigt habe. Die Zuversicht wachse und die angepeilten Verkäufe dürften helfen, die Bilanz zu stärken.

02.03.2016 13:07
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AFG-Restrukturierung auf Kurs

Der Bauzulieferer AFG steckt mitten in der im Sommer 2015 begonnenen Restrukturierung und Neupositionierung. Das hat zu Abschreibungen, Wertberichtigungen und einem hohen Verlust geführt.

Der Verwaltungsratspräsident und CEO ad interim Alexander von Witzleben ist nun aber zuversichtlich, dass der Rest des Weges erfolgreich zurückgelegt werden kann und sich die Lage des Unternehmens bis 2018 normalisiert.

"Im vergangenen August haben wir die Restrukturierung angekündigt, sechs Monate danach können wir bei einigen Themen diesbezüglich bereits einen Haken setzen", sagte von Witzleben im Interview mit AWP. Ein gutes Stück des Weges liege aber noch vor ihnen. Nach den erfolgten Abschreibungen geht er davon aus, dass jetzt alles fair bewertet ist. Nun könne sich das Untenehmen operativ weiterentwickeln und sei nach der Kapitalerhöhung gut finanziert.

Mit der Neupositionierung will AFG in Zentraleuropa erfolgreich sein und in Deutschland einer der wesentlichen Spieler werden. In der Schweiz soll die führende Position verteidigt werden.

Die bei der Verlagerung der Kunststoff-Fensterproduktion von Altstätten nach Slovaktual aufgetretenen Lieferengpässe sollen sich nicht wiederholen. Das Ende der Produktion in Villeneuve wird bei der Verlagerung der Produktion nach Pravenec deshalb um einige Monate verschoben. Bei den Alu-Holz-Fenstern aus Altstätten zu Wertbau gebe es dieses Problem nicht. In Langenwetzendorf entstehe eine neue Produktion mit einem neuen Fenster-Modell.

Zukäufe geplant

Der Unternehmenschef plant kleinere Abrundungs-Zukäufe in allen drei Divisionen. "Dabei können Marktanteilsgewinne, Konsolidierung oder auch Marktabdeckung eine Rolle spielen", so von Wetzendorf. Die Integration der italienischen Sabiana sei ebenfalls noch nicht komplett vollzogen. Es zeichne sich aber eine gute Zusammenarbeit ab, aus der auch schon neue Produkte hervorgegangen seien.

An seinem Doppelmandat als VRP und CEO will der Manager vorerst nichts ändern. In einer Umbauphase, wie der jetzigen, sei dieses Modell durchaus geeignet, um schnell und präzise zu agieren. Beim Erreichen eines "normalisierten Zustands" ab 2018 könne sich dies ändern.

(Das vollständige Interview lesen Sie im Premium-Dienst von AWP)

yr/uh

(AWP)

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01.03.2016 08:30
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Hoher Verlust für AFG Arbonia Forster

Der Bauausrüstungs-Konzern AFG Arbonia Forster hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 aufgrund der laufenden Restrukturierung einen hohen Verlust ausgewiesen.

Die Wertberichtigungen auf Goodwill, immateriellen Anlagen und Sachanlagen in den Divisionen Gebäudetechnik und Gebäudehülle sowie der Business Unit Spezialtüren beliefen sich auf 144,8 Mio CHF, wie AFG am Dienstag mitteilt.

Durch die Sonderbelastungen weist das Unternehmen auf Stufe EBIT einen Verlust von 158,4 Mio CHF aus, verglichen mit einem Gewinn von 33,4 Mio im Vorjahr. Das Konzernergebnis belief sich auf -177,1 Mio CHF, verglichen mit einem Gewinn von 15,1 Mio im Vorjahr. Das um Sondereffekte bereinigte Betriebsergebnis auf Stufe EBIT betrug 16,5 Mio CHF (VJ 36,9 Mio).

Bereits im Detail bekannt waren die Umsatzzahlen: Hier hat der Bauausrüster Ende Januar einen Rückgang um 7,5% auf 941,4 Mio CHF ausgewiesen (währungs- und akquisitionsbereinigt -4,4%).

Die Konzernergebnis-Prognosen der Analysten wurden mit den Gewinnzahlen verfehlt. Der AWP-Konsens für den EBIT lag bei -141,1 Mio CHF und für das Reinergebnis bei -162,6 Mio CHF.

Das Unternehmen erzielte einem operativen EBITDA ohne Einmaleffekte von 56,7 Mio CHF nach 79,7 Mio im Vorjahr. Damit wurde das selbstgesteckte Ziel von über 50 Mio übertroffen.

AFG sei im Jahr 2015 und nach wie vor einem anhaltend starken Import- und Wettbewerbsdruck ausgesetzt, heisst es weiter. Die Verlagerungen der Fensterproduktionen der Schweizer Standorte Villeneuve und Altstätten verliefen derzeit nach Plan. Der Verlagerungsprozess der Produktion von Holz- und Holz/Aluminium-Fenster von Altstätten in das Produktionswerk von Wertbau nach Langenwetzendorf werde voraussichtlich Ende 2017 abgeschlossen sein.

Für 2016 rechnet die Konzernleitung mit einem Konzernumsatz von rund CHF 970 Mio CHF. Auf der Ergebnisseite wird von einem leicht höheren EBITDA im Vergleich zu 2015 ausgegangen. Die Ziele für 2018 mit einem Umsatz über 1 Mrd CHF und einem EBITDA von über 100 Mio werden bestätigt. Dadurch sollte voraussichtlich ab 2018 die Basis für die Dividendenfähigkeit wiederhergestellt sein, heisst es weiter.

(AWP)

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22.01.2016 08:24
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AFG erwirbt 31% an österreichischem Fensterhersteller Gaulhofer
22.01.2016 07:47

Zürich (awp) - Der Bauzulieferer AFG Arbonia Forster (AFG) verstärkt seine Lieferpartnerschaft mit dem österreichischen Fensterhersteller Gaulhofer und erwirbt eine Minderheitsbeteiligung von 31%. Der Erwerb der Beteiligung an dem Unternehmen mit Sitz in Übelbach nördwestlich von Graz erfolge im Rahmen einer Kapitalerhöhung der Gaulhofer Gruppe, teilt AFG am Freitag mit.

Die bereits bestehende Lieferpartnerschaft zwischen der AFG Division Gebäudehülle und Gaulhofer für Kunststoff-Fenster werde damit verstärkt, heisst es weiter. Die Unternehmen würden am Markt weiterhin eigenständig agieren.

Gaulhofer zählt den Angaben zufolge mit knapp 60 Mio EUR Umsatz zu den führenden österreichischen Fensterherstellern. Die Produktpalette umfasst Fenster aus Holz, Holz-Aluminium, Kunststoff und Kunststoff-Aluminium, ausgereifte rahmenlose Ganzglas-Lösungen sowie ein breites Angebot an Haustüren und Sonnenschutz. In der steirischen Zentrale in Übelbach werden Holz- bzw. Holz-Alu-Fenster und -Türen gefertigt, in Mäder, Vorarlberg, Kunststoff-Fenster und -türen.

yr/ra

(AWP)

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21.01.2016 08:19
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AFG verzeichnet wie erwartet Umsatzrückgang

Die AFG Arbonia Forster Holding hat unter der Wechselkurssituation gelitten und im Geschäftsjahr 2015 in allen drei Geschäftsbereichen einen Umsatzrückgang verbucht.

Die selbstgesetzten Ziele wurden jedoch leicht übertroffen. Auch die Ergebnisguidance für das Gesamtjahr wird bekräftigt. Die geplanten Restrukturierungsmassnahmen und Produktionsverlagerungen schreiten planmässig voran.

Der Umsatz des Bauausrüsters sank um 7,5% auf 941,4 Mio CHF. Währungs- und akquisitionsbereinigt resultierte ein Minus von 4,4%, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit hat AFG die Erwartungen der Analysten erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 940 Mio CHF.

Währungssituation sorgt für Preisdruck

In der Division Gebäudetechnik resultierte ein Umsatzminus von 5,7% auf 462,2 Mio CHF (bereinigt -0,7%). Vor allem Deutschland habe von der guten Baukonjunktur, einem stabilen Wirtschaftswachstum sowie von Produkt-Einführungen profitiert, heisst es weiter. In der Schweiz habe der hohe Importdruck durch den starken Franken die Entwicklung gedämpft. Italien zeigte laut AFG Anzeichen einer Erholung und die westeuropäischen Exportmärkte hätten eine steigende Tendenz. In Russland und den GUS-Staaten habe die negative Konjunkturentwicklung zu einem gestiegenen Wettbewerbsdruck und damit rückläufigen Umsätzen geführt.

Gebäudehülle, zu der auch die Fensterproduktion zählt, wies einen Rückgang um 12% auf 331,3 Mio aus (bereinigt -11%). Die Situation im Schweizer Fenstermarkt habe sich weiter deutlich verschlechtert, was auf den anhaltend starken Import- und Preisdruck zurückzuführen sei. Die Umsätze in den osteuropäischen Märkten seien hingegen stabil geblieben, während die Exporte nach Westeuropa stark zugelegt hätten.

Auch die Division Gebäudesicherheit hatte mit den Folgen der Wechselkurssituation zu kämpfen und der Umsatz sank um 1,6% auf 149,9 Mio (bereinigt -0,8%). Hier schreite der Einstieg in den Direktvertrieb auf dem deutschen Markt planmässig voran. Die Sparte Spezialtüren leide derweil unter der fehlenden Nachfrage nach Büro- und Gewerbebauten in der Schweiz.

Restrukturierung und Produktionsverlagerung laufen planmässig

Aufgrund des anhaltend anspruchsvollen Marktumfelds sowie der veränderten Wechselkursbedingungen hatte AFG 2015 umfangreiche Restrukturierungsmassnahmen eingeleitet. Die Produktionsverlagerungen im Bereich Fenster und in der Sonderheizkörper-Produktion würden planmässig voran schreiten, schreibt AFG.

Die Ertrags- sowie die Finanz- und Vermögenslage soll dabei innerhalb der im August vergangenen Jahres kommunizierten Bandbreite liegen. Damals hatte der Bauausrüster die Prognosen für das Gesamtjahr 2015 gesenkt und beim Umsatz eine Spanne von 900 bis 940 Mio und einen operativen EBITDA von über 50 Mio in Aussicht gestellt.

Eine Prognose für das laufende Jahr gibt das Unternehmen nicht. Das detaillierte Jahresergebnis wird am 1. März veröffentlicht.

(AWP)

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15.09.2015 23:35
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Trotz 30 Prozent minus war die Aktie (theoretisch auch zweitweise deutlich im Plus.)

15.09.2015 22:33
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Enorme Verwässerung, Ausblick alles andere als zuversichtlich. Für mich heisst es da nur: Finger weg! Meine Meinung

15.09.2015 22:27
Bild des Benutzers Jean1
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Warum diesen Einbruch von 30% ?

Hat das mit der KE zu tun ?

Was denkt Ihr ?

15.09.2015 13:35
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die Frage stelle ich mir auch ob sich ein Einstieg lohnt........

15.09.2015 13:02
Bild des Benutzers marsi24
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Hopla, ganz schön Happig der Abschlag.

Was meint ihr. jetzt Kaufen oder abwarten?

14.09.2015 08:32
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Wieder geht ein Top-Manager bei AFG

 

Beim Bauausrüster AFG Arbonia Forster nimmt Roman Hänggi, der Leiter der Division Gebäudehülle, den Hut.

Er habe sich entschieden, als Divisionsleiter zurückzutreten und das Unternehmen auf eigenen Wunsch zu verlassen, teilte AFG am Montag mit. Einen genauen Termin für den Abgang Hängiis nennt AFG nicht, die Suche nach einem Nachfolger sei jedenfalls eingeleitet worden.

Hänggi beende sein Arbeitsverhältnis, um dem Ruf der Hochschule für Technik Rapperswil zu folgen, heisst es weiter. Diese habe ihn zum Professor für Produktionsmanagement ernannt. Der AFG-Verwaltungsrat dankt Hänggi für sein Engagement während der letzten drei Jahre und wünscht ihm alles Gute.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

19.08.2015 17:50
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Habe mir heute 1000stk gekauft...

Gegenbewegung sollte in den nächsten Tagen sicher kommen.

Bin gespannt

One day you lose,and another day another win!!

19.08.2015 10:58
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„Einschwingphase“

AFG Konferenz zum Halbjahr – positiver Eindruck von der Strategie und von Witzleben. Konsequenter Schritt hinzu Faktorkosten in Euro. Werkplatz Schweiz ist mit den hohen Löhnen nicht zu halten, Produkte haben zu tiefe Margen; Importdruck zu gross.

Zukauf Wertbau reizvoll. Strukturen und freie Kapazitäten dürften bei der Verlagerung helfen. Langjährige Beziehung zur Unternehmung wird dem „Kollegen Zufall“ (Witzlebens Ausdruck für unerwartete Verzögerungen) entgegen wirken. Verlagerungen sollen Lohnkostenreduktion von 50% (Wertbau) und 80% (Slovaktual) bringen.

Europäischer Fenstermarkt: AFG rechnet inkl. Wertbau mit ca. 340M Euro Jahresumsatz in der Division Building Develope (313M Euro per Ende 2014 hatten sie + 30M Euro durch Wertbau).

Vergleich 2014, in MEuro:

            AFG Building D.       Inwido, SE      Internorm, AT
Umsatz           313                        536               304                 

EBIT Marge   1.3%                      8.1%               n.a.                 

EBT Marge    neg. (0.66%*)         5.1%            3.3%1)           

*ohne FK-Kosten, 1)IFN mit Holding Umsatz 433M Euro

Market Cap Holding, per 14.8.

in MEuro       276                          545                n.a.                 

P/S ca.         0.3                              1                 n.a.                 

„Der extrem zersplitterte europäische Fenstermarkt: Inwido - Europas größter Fensterbauer - hat mit seinen 26 Produktionsstandorten erst einen Marktanteil von 1,2 Prozent.“ (AFG, Nachrichten.at, glaswelt.de, Bloomberg)

Internorm (AT) wird in Zukunft nicht nur von AFG bedrängt: „Inwido, Europas größter Fensterbauer steigt in Österreich ein.“ http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/wirtschaftsraumooe/Euro.... Tückische Phase für Schwedische Inwido? Ölpreise dämpfen im benachbarten Norwegen die hohen Häuserpreise (Kari Due-Andresen, Norway Handelsbanken). Bauen in der Schweiz: CH beleibt gemäss UNO Nettozuwanderungsland Nr. 1 in Europa.

Für jede bestehende Aktie eine neue, spekuliert die FuW! Dafür können die Schulden auf 50 Mio. oder 1x EBITDA reduziert werden. Inwido EBITDA 2014 zu Nettoschulden >4.

Swisspremium; „Hier fliesst seit Jahren Geld in die falschen Taschen.“ Der neue Eigentümer ist sparsam. Die AFG Arena braucht einen neuen Namen und die Bestrebungen mit den Immobilien – insbesondere dem teuren HQ – verdeutlichen dies. Ziel ist es jedes Jahr 20M an Kosten einzusparen, Overhead soll auf 1% des Umsatz gesenkt werden.

13.08.2015 11:31
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Das Zahlenset ist ja wieder unterirdisch! Jetzt müssen die kleinen Arbeiter bluten. Schweizer Qualität ade. Damit sind die Probleme aber längst nicht gelöst. Hier fliesst seit Jahren Geld in die falschen Taschen. Misswirtschaft auf ganz hohem Niveau! Finger weg von dieser Aktie!

13.08.2015 11:01
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@Monday

Jeder Unternehmer weiss, dass in der Schweiz anständig und im Ausland unanständig viel Geld zu verdienen ist und genau darum geht es wenn Arbeitsplätze vom Marktplatz ins Ausland verlegt werden.

Grossinvestoren die in zig Unternehmen hocken und eine Firma nur nach Kennzahlen leiten, aber nicht die geringste Ahnung vom Kerngeschäft haben aber dafür ein Haufen teure "Berater" um sich scharen welche mit Bauernopfern finanziert wurden kenne ich.

Einfach immer schön realistisch bleiben, Investoren wollen soviel Geld wie möglich verdienen und nichts anderes.

 

13.08.2015 09:59
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Endlich wird aufgeräumt, kann man da nur sagen.

Was die Schreiberlinge zuvor offenbar übersehen: Ohne Piper würde es die Bude schon nicht mehr geben oder nicht mehr lange. Oehler und auch die Managements danach haben AFG mit Vollgas an die Wand gefahren. Jetzt wird die Notbremse gezogen. Leider geht es nicht anders. Es müssen Arbeitsplätze geopfert werden, um viele andere zu retten.

Daneben übersehen die Schreiberlinge wohl auch noch, dass Piper grundsätzlich zu seinen Betrieben steht und nicht einfach schnell wieder aussteigt. Obwohl ein Verkauf sein gutes Recht wäre, ist er ja noch bei Forbo, Feintool, Autoneum, Rieter und AdvalTech überall dabi und schon seit Jahren...

Aber es wird immer viel Polemik gemacht von Personen, die einfach wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstehen und selber nie ein Unternehmen geführt haben oder nicht unternehmerisch denken mussten. Bestes Beispiel ist ja der Deutsche SPD Politiker Franz Müntefering, der nach der Übernahme von Grohe 2005 den Begriff "Heuschrecke" für diese Art der Grossinvestoren "erfand". Blöd ist im Rückblick nur, dass Grohe heute sträker als je zuvor dasteht und heute - in neuen Eigentümerhänden seit kurzer Zeit. Damals vor der Übernahme war Grohe am Boden.

13.08.2015 08:44
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Respektloses Investoren 1:1 halt. 

Sich in die Industrie einkaufen, Personal abbauen, Produktion ins Ausland verlegen, Areal umnutzen und Perlen verkaufen... dabei immer schön von Visionen sprechen damit der Kurs hochgeht bis die Firma wieder verkauft ist.

Allerdings ist das Timing noch in die Bauindustrie einzusteigen nicht sehr clever gewählt... 

13.08.2015 08:13
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320 Stellen bis ende 2016 verlagert

Gemäss dem Medienbericht von heute entnehme ich einen Stellenabbau/Verlagerung von 320 Stellen ins Ausland!! Wahnsinn!

Das nenne ich mal Gewinnoptimierung auf Kosten der CH-Arbeitnehmer!

 

Mitte 2016 soll zusätzlich

auch die Kunststoff-Fensterproduktion vom Standort Villeneuve nach

Pravenec verlagert und die Produktionsstätte im Verlauf des Jahres

2016 geschlossen werden. Diese geplante Verlagerung wird

voraussichtlich zu einem Abbau von bis zu 90 Arbeitsstellen im Jahr

2016 führen.

 

Die Akquisition von Wertbau ermöglicht über die

kommenden drei Jahre die schrittweise Verlagerung der Produktion von

Holz- sowie Holz-/Aluminium-Fenstern von Altstätten (CH) an den

Standort Langenwetzendorf (D). Diese geplante Verlagerung wird

voraussichtlich zu einem Abbau von bis zu 160 Arbeitsstellen in der

Schweiz führen.

 

Die Division Gebäudetechnik beabsichtigt eine Verlagerung der

Sonderheizkörper-Produktion vom Standort Arbon nach Stribro (CZ).

Dort verfügt die Division seit 1996 über ein hocheffizientes und

mehrfach ausgezeichnetes Produktionswerk. Die geplante

Produktionsverlagerung wird bis Ende 2016 voraussichtlich zu einem

schrittweisen Abbau von rund 70 Stellen in Arbon führen.

01.07.2015 08:24
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AFG-Chef Christensen geht überraschend
 

Beim Bauausrüster AFG kommt es zu einem überraschenden Abgang des Konzernchefs.

William Christensen habe sich entschieden, per sofort als CEO zurückzutreten und das Unternehmen zu verlassen, teilt AFG am Dienstagabend mit. Christensen hatte die Aufgabe erst vor sieben Monaten übernommen.

Begründet wird der Abgang mit unterschiedlichen Auffassungen über die Unternehmensführung. CEO Christensen und der Verwaltungsrat hätten daher in gegenseitigem Einvernehmen beschlossen, dass die nächste Phase in der Weiterentwicklung der AFG unter neuer Leitung erfolgen soll. Die Arbeit des abtretenden CEO wird in der Mitteilung verdankt.

Bis auf weiteres übernimmt nun gemäss den Angaben Verwaltungsratspräsident Alexander von Witzleben die operative Leitung des Ostschweizer Konzerns. Witzleben war erst im April in den AFG-Verwaltungsrat gewählt worden, gemeinsam mit dem neuen Grossaktionär Michael Pieper, der gemäss der letzten Meldung rund einen Viertel an AFG hält. Witzleben präsidiert ausserdem den Verwaltungsrat des Lysser Autozulieferers Feintool, am dem Pieper die Mehrheit hält.

(AWP)

 

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05.06.2015 18:51
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Pieper – Video-Interview

Da hat er Recht, der Herr. Wenn der Schweizer Wirtschaft nur noch die Helfers-Helfer (Banken, etc.) bleiben, dann ist dieses Land nicht mehr, was es einmal war. Nur allein deshalb habe ich zukaufen müssen. Einer Kapitalerhörung sehe ich gelassen entgegen. Zudem teile ich Piepers Andeutungen zur EU-Ost-Peripherie. Die vielen Gelder, die seit langem nach Osten fliessen, sollten sich irgendwann multiplizieren. Die Brüssler walten getreu dem Feldstein-Horioka-Paradoxon: Zu wenig Mobilität des Kapitals (Soros wartet ebenfalls) dann muss auf höherer Ebene halt nachgeholfen werden. Dies sollte langfristig einen positiven Effekt auf die Region haben, auf die auch AFG setzt.

Fensterbau, Lärm aus der Praxis: Wetterschenkel einer Oberländer Firma geben zu reden. Anscheinend ist der Anschluss zwischen Schenkel und Rahmen neuartig genutet. Kleinere Wärmebrücke, dafür Wasserprobleme? Zu viel des Guten Bauphysik für den Praktiker oder ist an den Anschlüssen vor lauter Innovations- und Kostendruck in der Branche tatsächlich etwas fehlerhaft.

01.04.2015 17:44
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Staub

Qualitative Einschätzung Fensterbereich EgoKiefer: Nach einer Anfrage bei einer Hand voll Installateure von Holz- und Kunststofffenstern in der Schweiz zeigt sich mir folgendes nicht repräsentative Bild. Die Stellenstreichung und die definitive Verlagerung der Kunststofffensterproduktion hat gemäss Aussagen diverser Endfertiger Stornierungen von Kunden nach sich gezogen, da insbesondere Qualitätsbedenken im Zusammenhang mit der neu geplanten Fabrikation am Standort Pravenec/Slowakei auftauchten. Obwohl Endfertiger, bsp. auf Fensterbau spezialisierte Schreiner, die Sorgen betr. der Qualität zu zerstreuen versuchen, habe das Vertrauen in die Kunststofflinie gelitten.

Konkurrenz: Gemäss Rückmeldung der befragten Fensterbauer hat die 4B Gruppe bei Grossprojekten der AFG/EgoKiefer kontinuierlich Marktanteile streitig machen können. Im Bereich Grossprojekte zeichnet sich nun aber eine Konsolidierung ab: „Es wird nicht nur weniger Wohneigentum gebaut, sondern die Projekte sind in der Regel auch kleiner (...). Projekte mit 25 Wohnungen und weniger machen mittlerweile 68% aller bewilligten Eigentumswohnungen aus. Das geht in erster Linie auf Kosten von Projekten mit 26 bis 50 Wohnungen. Aber auch Projekte mit mehr als 100 Wohnungen sind rar und können heute an einer Hand abgezählt werden. Zumindest teilweise dürfte der Rückgang der Projektgrösse darauf zurückzuführen sein, dass anteilsmässig mehr Wohneigentum ausserhalb der dicht besiedelten Hochpreisregionen entsteht, wo das Nachfragevolumen Grenzen kennt. (...) Kleinere Objekte dürften in Zeiten sinkender Nachfrage eher auf genügend hohe Vorverkaufszahlen kommen und damit grössere Realisierungschancen haben“ (Credit Suisse, Economic Research, Immobilienmarkt 2015).

Bei den kleineren Projekten sehen die befragten Endfertiger eine konstant hohe Nachfrage, besonders im Bereich Sanierungen. Diese Tendenz sollte nach ihrer Aussage EgoKiefer zu Gute kommen. Der Staub um die Verlagerung der Kunststofffenster wird sich legen.

13.03.2015 13:07
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Hauptaktionär Pieper nimmt bei AFG die Zügel in die Hand

13.03.2015 12:31

Der Herr im Haus hat auch das Sagen: Der neue Hauptaktionär Michael Pieper will beim Bauausrüster AFG in den Verwaltungsrat. Und als Verwaltungsratspräsidenten will er ebenfalls einen der Seinen. Der amtierende VR-Präsident Rudolf Graf tritt per sofort zurück.

Die Leitung des obersten Führungs- und Aufsichtsgremiums bei Arbonia Forster (AFG) soll ab der Generalversammlung am 17. April Alexander von Witzleben übernehmen, wie das in Arbon TG ansässige Unternehmen am Freitag mitteilte.

Von Witzleben ist auch Verwaltungsratspräsident beim Lysser Autozulieferer Feintool. Die Mehrheit an Feintool hält Pieper über seine Investmentgesellschaft Artemis.

Neben Graf scheidet bei AFG auch Andreas Gühring aus dem Verwaltungsrat aus. Er lässt sich an der Generalversammlung nicht mehr zur Wiederwahl aufstellen.

An Gührings Stelle soll Michael Pieper selbst im Gremium Einsitz nehmen. Er hatte im Dezember über seine Artemis Gruppe 21,89 Prozent der AFG übernommen und war damit Hauptaktionär geworden.

Er will AFG sechs bis Jahre Zeit geben, um aus den schlechten Zahlen heraus zu kommen, wie er in einem Zeitungsinterview sagte. Strategisches Ziel müsse eine Betriebsgewinnmarge von 8 bis 10 Prozent sein.

Arbonia sei zu schnell gewachsen und zu stark verzettelt, diagnostizierte der Industrieinvestor. Geld sei "verblödet" worden.

Vom Management erwartet Pieper nun Vorschläge zur Kostenkontrolle sowie Optimierungen auch durch innovative Produkte. Mit seinem Küchenbauer Franke will er AFG nicht verschmelzen, sieht aber Synergien. Über Artemis hält Pieper Beteiligungen an diversen Schweizer Industrieunternehmen wie Forbo, Adval Tech, Rieter oder Autoneum.

Pieper hatte die AFG-Anteile zum Grossteil von Edgar Oehler übernommen. Der ehemalige CVP-Nationalrat Oehler hatte AFG auf Expansion getrimmt. Die Finanzkrise brachte sein Imperium aber an den Rand des Untergangs.

AFG wies 2014 mit 15,1 Mio. Fr. erstmals seit 2010 wieder einen Gewinn aus. In den Geschäften, die das Unternehmen fortführen will, brach der Gewinn aber um mehr als zwei Drittel auf 11,3 Mio. Fr. ein. In der besonders schwächelnden Division für Aussenhüllen von Gebäuden sollen darum bis zu 200 Stellen verschwinden.

Unter dem per sofort zurückgetretenen Graf hatte sich das kriselnde Unternehmen strategisch neu ausgerichtet. Mehrere in der Ära Oehler zugekaufte Unternehmensteile wurden abgestossen. Graf übernahm das Präsidium 2013 und leitete die Firma 2014 als Übergangslösung auch operativ. Seit letztem Juli verantwortet William Christensen das Tagesgeschäft.

Die AFG-Aktien verzeichneten am Morgen deutliche Kursgewinne. In der Eröffnungsphase des Handels an der Schweizer Börse notierten sie fast 4 Prozent höher als am Vorabend. Am Mittag lagen sie noch 2,8 Prozent im Plus. Der Gesamtmarkt gemessen am Swiss Performance Index (SPI) lag leicht im Plus lag (+0,2 Prozent).

Für die Analysten ist der Rücktritt von Rudolf Graf keine Überraschung. Bei der Bank Vontobel beispielsweise verweist man auf die abgeschlossene Devestitionsphase und den neuen Ankeraktionär Pieper. Man erwarte nun, dass Pieper und insbesondere von Witzleben eine aktive Rolle in der Justierung der AFG-Strategie spiele, heisst es in einem Kommentar der Bank vom Freitag.

(SDA)

 

13.03.2015 13:07
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Es kann hier nur besser werden!

28.01.2015 13:38
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Zinsen

Aus meiner Sicht wird sich der Immobiliensektor nicht allzu stark abkühlen, da billiges Geld den Bau noch lange stützen wird. Die Bondentwicklung in Übersee deutet jedenfalls auch darauf hin, dass der Markt eher später als früher mit einer Straffung der US Geldpolitik rechnet. AFG hat andere Probleme als die reine Baukonjunktur, was ein Vergleich mit peers deutlich zeigt. 

28.01.2015 13:33
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AFG

Michael Pieper hat durch die Aktion der NB noch andere Baustellen erhalten. König, Feintool und Tornos. Das ist im Moment sicher ein viel beschäftigter Mann.

28.01.2015 13:24
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Aus meiner Sicht ist es noch zu früh um bei AFG einzusteigen. Zuerst die Entwicklung im Immobiliensektor abwarten.

28.01.2015 13:05
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Seinen Einstieg bei Arbonia-Forster hatte sich Michael Pieper vermutlich anders vorgestellt: Nur wenige Wochen nachdem der erfolgsverwöhnte Industrielle dem bisherigen Grossaktionär Edgar Oeler und dessen Frau die verbleibenden Aktien abgeluchst hat, macht ihm der erstarkte Franken einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Die Verschiebungen im Währungsgefüge treffen den Ostschweizer Bauzulieferer zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Aufgrund von Problemen im Geschäftsbereich Gebäudehülle sah sich das Unternehmen am letzten Donnerstag zu einer einschneidenden Gewinnwarnung für das zurückliegende Geschäftsjahr gezwungen.

Umfassende Gewinnschätzungs- und Kurszielreduktionen aus der Analystengemeinde liessen nicht lange auf sich warten.

Obschon der Einstieg von Pieper aus Aktionärssicht durchaus zu begrüssen ist, haben die Aktien von Arbonia-Forster seit seinem Bekanntwerden gut einen Drittel an Wert verloren.

Einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX ist heute zu entnehmen, dass der neue Grossaktionär sein Stimmrechtspaket im Anschluss an die jüngste Gewinnwarnung von 21,89 auf 25,39 Prozent ausgebaut hat.

In Börsenkreisen würde man sagen: Pieper hat nach dem Kurszerfall der letzten Wochen "moyenne" gemacht, sprich seinen durchschnittlichen Einstandspreis durch Zukäufe runtergedrückt.

Meines Erachtens hat der Beteiligungsausbau durchaus eine gewisse Signalwirkung. Bei anderen Unternehmen hat es sich für Anleger bisweilen ausbezahlt gemacht, Trittbrettfahrer zu spielen. Im vorliegenden Fall müssen Anleger vor allem zwei Grundvoraussetzungen mitbringen: Viel Geduld und gute Nerven.
 

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26.01.2015 11:34
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Die sollte längst rauf. Der starke Franken scheint das wohl zu verhindern.

26.01.2015 10:40
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Ist die AFG Aktie auf diesem Niveau ein Kauf wert? Die ist jetzt so tief wie zuletzt vor 2 1/2 Jahren!

22.01.2015 08:25
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AFG verzeichnet 2014 mit Kernbereichen Umsatzplus - Marge unter Erwartungen

22.01.2015 08:20



(Ausführliche Fassung mit Details zu Divisionen)

Arbon (awp) - Die AFG Arbonia Forster Holding (AFG) hat im Geschäftsjahr 2014 mit den weitergeführten Geschäftsbereichen in Franken ein leichtes Umsatzplus verzeichnet. Wie angekündigt ergab sich organisch und währungsbereinigt ein Umsatzrückgang, allerdings fiel dieser etwas moderater aus als prognostiziert. Noch schwächer als vorhergesagt hat sich dagegen die operative Marge entwickelt. Den SNB-Entscheid will AFG analysieren und allenfalls Massnahmen daraus ableiten.

Der mit dem Vorjahr vergleichbare Umsatz legte um 1,3% auf 1'017,4 Mio CHF zu, währungs- und akquisitionsbereinigt resultierte indes ein Rückgang um 2,4%, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit hat AFG am oberen Ende der Erwartungen der Analysten abgeschlossen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1,01 Mrd CHF, bei einer Bandbreite von 944 bis 1'022 Mio CHF.

Im vergangenen November hatte der Bauausrüster die Prognosen für das Gesamtjahr 2014 gesenkt und einen organischen Umsatzrückgang von rund 3% angekündigt, dies nach einer Prognose von rund +1% im August. Als Ziel für die adjustierte EBIT-Marge wurde für 2014 ein Wert von "mehr als 4%" erwartet, zuvor hatte das Management mehr als 5% genannt.

In der heutigen Mitteilung heisst es nun zum operativen Ergebnis der AFG-Kernbereiche, dass dieses zwischen 3 und 3,5% und damit unter den Erwartungen ausgefallen sei.

2 VON 3 BEREICHEN LEGEN ZU - GEBÄUDEHÜLLE SCHWACH

In der Division Gebäudetechnik resultierte ein Umsatzplus von gut 10% auf 490,2 Mio CHF (bereinigt +2,4%). Es sei der Division gelungen, sich trotz sehr herausforderndem Umfeld gut zu behaupten, dies dank intensiver Marktbearbeitung und unterstützt von neuen Produkten. Hemmend habe sich hier die instabile Lage in ganz Osteuropa, insbesondere aber in Russland ausgewirkt.

Die Division Gebäudesicherheit steigerte den Umsatz um 2,5% (ber. +2,7%) auf 149,9 Mio CHF, was AFG "in Anbetracht der wirtschaftlich anspruchsvollen Entwicklung als zufriedenstellend" bezeichnet. Die beiden Business Units Forster Profilsysteme und Spezialtüren hätten sich in nahezu allen Märkten behauptet oder gar leicht gesteigert.

In der Division Gebäudehülle gingen die Verkäufe dagegen um 8,5% (ber. -9,2%) auf 376,0 Mio zurück, was vor allem mit dem anhaltend hohen Preisdruck im Bereich Fenster und insbesondere im Heimmarkt Schweiz begründet wird. Verursacht wurde der Preisdruck durch den durch die Währungssituation begünstigten Import preisgünstiger Fenster aus den EU-Ländern und durch die Überkapazitäten im Schweizer Markt.

SNB-ENTSCHEID WIRD ANALYSIERT

Der am letzten Donnerstag von der SNB gefällte Entscheid zur Aufhebung der Kursuntergrenze werde das laufende Geschäftsjahr beeinflussen, heisst es weiter. Eine detaillierte Analyse mit daraus abgeleiteten Massnahmen sei eingeleitet worden.

Eine Prognose für das laufende Jahr macht das Unternehmen derzeit noch nicht. Das detaillierte Jahresergebnis wird am 3. März veröffentlicht.

cf/rw

(AWP)

 

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18.12.2014 13:09
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alignment

In der gestrigen FuW wird die vorhandene Skepsis gegenüber VRP R. Graf angesprochen. Wir erinnern uns an den unsauberen und wenig professionell inszenierten Abgang von D. Frutig. Mutmasslich zu verdanken ist dieser Eklat - der ein Reputationsverlust nach sich gezogen hat - Graf und Oehler. Graf zeigte, dass er nur durchschnittliche Qualitäten hat, wenn es darum geht Entscheide und deren Kommunikation in einer kohärenten Art und Weise zu verbinden. Er täte gut daran, seinen Sessel zu räumen.

Sand im Getriebe der AFG

Die 20 grössten Positionen im SPDR S&P Homebuilders ETF zeigen folgende indikativen Ratios (unwighted median, various sectors): Price/Book 3.9, Price/Sales 1.38, profitability 6.3 % q4. Kann AFG diese Werte erreichen, eröffnet sich ein Kurssteigerungspotential von deutlich über 100%. Das aktuelle P/S-Verhältnis von nicht einmal 0.5 zeigt wie jämmerlich die Profitabilität der Ostschweizer ist – daran kann man jedoch arbeiten.

11.12.2014 13:57
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Rehabilitation

Einem, der Einheiten zu einem drei Mal billigeren Preis zurückkauft, als er sie einst AFG aufgedrängt hatte, kann man schwer vertrauen und auch nicht folgen. Dieses Kapitel ist nun geschlossen.

Herr Pieper, der sich nicht besser fühlt, als der billigste seiner Mitarbeiter, dem vertraue und folge ich. Er ist ein wahrer Leader, der Kopf, Hand und Herz zu balancieren weiss.

Im Sinne von Vitruv mögen Firmitas, Utilitas, und Venustas bei Arbonia wieder hergestellt werden.

12.11.2014 13:18
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AFG senkt Prognosen für 2014 - Umsatzrückgang von rund 3% erwartet

12.11.2014 13:17



(Meldung um weitere Aussagen und Aktienkurs ausgebaut)

Arbon (awp) - Das Management des Bauausrüsters AFG Arbonia Forster senkt die Prognosen für das Gesamtjahr 2014. Gegenüber den zuletzt im August mit der Vorlage der Halbjahreszahlen genannten Prognose geht AFG nun von einem organischen Umsatzrückgang von rund 3% aus, wie das Unternehmen am Mittwoch anlässlich eines Investorentages in Arbon mitteilte. Zuvor war ein kleines Wachstum von rund 1% erwartet worden. Die "enttäuschende" Umsatzentwicklung habe über die Hebelwirkung auch Einfluss auf die Marge. Als Ziel für die adjustierte EBIT-Marge wird nun für 2014 ein Wert von "mehr als 4%" erwartet. Zuvor hatte das Management mehr als 5% genannt.

Im zweiten Halbjahr haben sich allerdings Verbesserungen im Geschäftsgang gezeigt. "Wir haben gewisse Verbesserungen gegenüber dem ersten Halbjahr gesehen", sagte Finanzvorstand Felix Bodmer am Investorentag des Unternehmens am Mittwoch in Arbon. "Wir hinken aber weiter den Zielen für das Gesamtjahr hinterher."

September und Oktober seien keine guten Monate gewesen, so der CFO weiter. "Die konjunkturelle Unsicherheit belastet unser Geschäft im zweiten Halbjahr", lautet seine Einschätzung. Das Geschäft in der Division Gebäudehülle sei nach wie vor enttäuschend. Einigermassen auf Kurs sieht Bodmer die Division Gebäudetechnologie. Eine Erholung sei im Geschäft der Division Gebäude Sicherheit zu beobachten, sie sei aber nicht so stark ausgefallen wie erwartet.

PREISDRUCK BELASTET UMSATZ - KOSTENSENKUNGEN

Das Geschäft verspüre in weiten Bereichen einen hohen Wettbewerbsdruck. Während die Volumen relativ stabil bleiben, sorge der Preisrückgang zu einem geringeren Umsatz. AFG hat eine Reihe von Massnahmen initiiert um die Kosten zu senken. Die positiven Effekte hieraus würden allerdings später wirksam als erwartet.

Das Ziel des Turnaround auf Ebene Nettoergebnis wird hingegen weiter aufrechterhalten. "Wir rechnen weiter damit, dass AFG im Jahr 2014 das erste Mal seit 2010 einen Gewinn erreichen wird", sagte der Finanzchef. "Er wird aber geringer ausfallen als gedacht."

KERNGESCHÄFT AUF KURS

Für das kommende Jahr 2015 sieht Bodmer das Kerngeschäft auf Kurs. Insbesondere die geplanten und bereits laufenden Massnahmen bei Gebäudehülle sollen angegangen werden. Die Mittelfristziele würden auf Basis der aktuellen Lage neu bewertet und zusammen mit dem neuen CEO William Christensen überprüft, der seine Position Anfang November angetreten hat. Erste Ergebnisse seien hier wahrscheinlich im März mit den Jahreszahlen 2014 zu erwarten.

"Ich befinde mich gerade mitten in einem intensiven Einführungskurs," sagte Christensen bei seiner Vorstellung vor den Medien- und Bankvertretern. Es sei eine Zeit intensiver Gespräche und vieler Besuche an den Standorten. Der neue Unternehmenschef will eine Bestandsaufnahme und Ortsbestimmung für die Marktstellung des Unternehmens vornehmen, bevor er sich zu weiteren geplanten Schritten äussern will.

STI SOLL WEITER BIS ENDE JAHR VERKAUFT WERDEN

Zum geplanten Verkauf der restlichen Teile der Oberflächensparte STI konnte das Management keine Neuigkeiten vermelden. "Die Transaktion läuft aber weiter positiv und der Verkauf wird noch bis Ende Jahr abgeschlossen", ist Verwaltungsratspräsident und ehemaliger CEO ad Interim Rudolf Graf überzeugt.

An der grundlegenden Strategie mit einer Stärkung des internationalen Geschäfts und einer Verminderung von der Abhängigkeit von den Märkten Schweiz und Deutschland soll festgehalten werden. Als wichtige Schritte werden von Graf hier die Integration von Dobroplast und die neue Produktionsanlage in Pravenec in der Slovakei genannt. Der Bau laufe nach Plan und möglicherweise könne die Verlagerung der Kunststofffensterlinie von Altstätten nach Pravenec bereits eher erfolgen als ursprünglich angestrebt, sagte Gebäudehülle-CEO Roman Hänggi.

Auch der Kauf der italienischen Sabiana habe einen positiven Effekt bei der Internationalisierung. Der Hersteller von Lüftungstechnik werde ab Juli zum Ergebnis beitragen. Hier sei der Geschäftsverlauf auf Kurs, die finanzielle Integration soll bis Ende Jahr abgeschlossen werden, sagte Bodmer. Im kommenden Jahr soll der Fokus auf der Nutzung der Synergien bezüglich Einkauf und Vertrieb liegen.

Der Finanzchef sieht derzeit keinen grossen Spielraum, um weitere nennenswerte Zukäufe zu tätigen. "Aus heutiger Sicht gibt es keine Akquisitionen, die in naher Zukunft kommen werden", sagte Bodmer.

GEBÄUDEHÜLLE ORDNET VERTRIEB IN DEUTSCHLAND NEU

Die Division Gebäudehülle baut den Vertrieb für Forster Profilsysteme in Deutschland um. Neu setzt das Unternehmen auf Direktvertrieb mit drei Zentren, die in Osnabrück, Weilmünster und Ulm angesiedelt sind. Zuvor lief der Handel über fünf unabhängige Distributoren, sechs Logistikzentren und acht Vertriebsregionen. Derzeit würden die ordentlichen Kündigungsprozesse laufen, einige Mitarbeiter sollen aber übernommen werden

Das neue Modell werde positiven Einfluss auf den Umsatz haben, da nicht nur die Forster Profile verkauft werden, sondern auch Handelswaren wie Glas, Beschläge und andere Produkte.

An der Börse löste die Gewinnwarnung Verkaufsdruck auf die Aktie aus. Derzeit steht die Aktie gut 2% tiefer, im Tagestief lag das Minus bei rund 5%.

yr/cf

(AWP)

 

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06.10.2014 12:38
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AFG N neu auf Top-Pick-Liste von Baader Helvea...

gelesen habe ich das hier http://www.wionline.ch/boersengefluester/detailseite/article//baader-hel... Kursziel wird mit CHF 36 angegeben, womit  das Potenzial über +70% beträgt. Ich bin jedenfalls mal rein, finde das Chancen-/Risikoprofil attraktiv.

03.10.2014 10:23
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Boden

Kann gut sein, dass wir einen Boden finden, denn die Aktie wurde in kurzer Zeit arg geprügelt. Zumindest eine technische Gegenreaktion. Hab mal heute eine kleine Pos. bezogen. Titel ist für mich aber strategisch belanglos. Profit würde in Wein investiert werden - ein wahrer Wert!

03.10.2014 10:03
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Das habe ich mir auch gedacht. Bei 19 gehe ich rein, was meinst du? Zu früh?

03.10.2014 07:45
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AFG wird bald interessant. 

26.09.2014 08:04
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Ironie !

Ja, schon, denn seien wir mal ehrlich: Wenn wir Prognosen abgeben, dann ist die Treffsicherheit wohl 50/50. Wenn Spezialisten dies tun, könnte es etwas besser sein. Da diese aber auch Hintergedanken haben, z.B. Aktien pushen, von denen sie sich trennen wollen, ist das ganze nicht mehr wert als eine 50/50 Prognose. Siehe z.B. Bravo, die ich zum Glück nicht beim IPO gekauft hatte, sondern erst kürzlich. Was die UBS oder die CS oder ein anderer global player empfiehlt, betrachte ich zuerst immer mit einer gehörigen Portion Misstrauen. Warum sollten diese Geldmaschinen gute Infos gratis abgeben?

26.09.2014 07:46
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Ironie?

Domtom01 hat am 26.09.2014 - 07:43 folgendes geschrieben:

Ja wenn die UBS das sagt, dann bin ich ja zutiefst beruhigt. Die haben ja auch die letzte Krise vorbildlich gemeistert.

 

26.09.2014 07:43
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Prognosen

Ja wenn die UBS das sagt, dann bin ich ja zutiefst beruhigt. Die haben ja auch die letzte Krise vorbildlich gemeistert.

26.09.2014 07:39
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UBS bestätigt Kursziel CHF 29!

gesehen hier http://www.wionline.ch/boersengefluester/detailseite/article//afg-n-ubs-... Die Aktie dürfte heute zu einem Rebound anstetzen!

25.09.2014 13:45
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keine Ahnung, ...

... aber der Chart sieht nicht gut aus und das Volumen ist für diesen Titel nicht klein. Sind Insider am Werk oder nur "Chartisten"? Sorry ich, weiss es nicht. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass der Titel nicht "sexy" ist: weder Dividendenperle noch Wachstumstitel und deshalb Umschichtungen

25.09.2014 13:45
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In der AFG ist doch einfach der Wurm drin. Die kriegens nicht gebacken trotz Bauboom etc.

25.09.2014 13:27
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Hat jemand eine Ahnung...

wieso AFG N heute so stark unter Druck steht? News wurden ja keine bekannt. Scheint so, also traut man der Konjunktur in Europa keine Erholung mehr zu. Betrachte ich hingegen die Gewinnschätzungen für das nächste Jahr, so wäre die Aktie mit einem KGV von 9.5x wirklich nicht teuer bewertet. Zudem sehe ich auch ein massives technisches Erholungspotenzial. Die Kursziele liegen übrigens bei CHF 23 (Kepler), CHF 29 (UBS) und CHF 36 (Helvea).

21.07.2014 18:48
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Nachbörsliche Mitteilung zum 2. Halbjahr (AFG)

Verbesserungen im 2. Halbjahr erwartet

Arbon, 21. Juli 2014 - Die Umsätze und Erträge der AFG
Arbonia-Forster-Holding AG haben sich im 1. Halbjahr 2014 unter den
Erwartungen entwickelt. Während der Nettoumsatz währungs-,
devestitions- und akquisitionsbereinigt gegenüber dem Vorjahr leicht
um 0.4 % auf CHF 447.0 Mio. abnahm, fiel das EBIT der fortzuführenden
Geschäftsbereiche auf CHF 5.8 Mio. (Vorjahr CHF 18.4 Mio.). Als Folge
der unbefriedigenden Umsatzentwicklung und der in allen Divisionen
stark unter Druck stehenden Margen sowie von Sonderaufwendungen im
Zusammenhang mit den laufenden bzw. abgeschlossenen Devestitionen und
Akquisitionen schliesst das 1. Halbjahr der fortzuführenden
Geschäftsbereiche mit einem Nettoverlust von CHF -2.6 Mio. (Vorjahr
CHF 2.9 Mio.). Aufgrund der eingeleiteten Massnahmen wird für das
zweite Halbjahr eine Umsatzsteigerung erwartet. Hingegen wird das
EBIT 2014 der fortgeführten Geschäftsbereiche das vergleichbare EBIT
des Vorjahres voraussichtlich nicht erreichen.

Es hat sich gezeigt, dass der Umstellungsprozess des Konzerns zum
Kompetenzzentrum für Hülle und Raum mehr Zeit benötigt, als
prognostiziert. Die angestrebte Beschleunigung des Wachstums
verzögert sich entsprechend. Unter dem konstant hohen Importdruck
erweist sich zudem eine Verbesserung der Margen in den Heimmärkten
Schweiz und Deutschland als weiterhin grosse Herausforderung. Mit zu
den enttäuschenden Resultaten im 1. Halbjahr beigetragen haben auch
Projektverzögerungen, Produktionsengpässe und ungünstige
Währungseffekte.

Unter diesen erschwerten Rahmenbedingungen erzielte die Division
Gebäudetechnik dennoch einen gegenüber dem Vorjahr höheren Umsatz von
CHF 216.4 Mio. (CHF 209.0 Mio.) und ein im Vergleich mit dem Vorjahr
unverändertes EBIT von CHF 16.1 Mio. Die Division Gebäudehülle musste
hingegen insbesondere aufgrund einer schwachen Umsatzentwicklung im
Fenstermarkt Schweiz sowohl beim Umsatz als auch beim EBIT einen
Rückschlag gegenüber dem Vorjahr hinnehmen. Der Umsatz sank auf CHF
163.3 Mio. (CHF 167.1 Mio.), das EBIT auf CHF -0.9 Mio. (CHF 6.9
Mio.). Auch die Division Gebäudesicherheit blieb hauptsächlich
aufgrund von Engpässen in der Türenproduktion mit einem Umsatz von
CHF 66.3 Mio. (CHF 70.9 Mio.) und einem EBIT von CHF 2.7 Mio. (CHF
6.4 Mio.) unter den Erwartungen und Vorjahreszahlen. Die Resultate
des ausgegliederten, zum Verkauf stehenden Geschäfts
Oberflächentechnologie sind in diesen Kennzahlen nicht mehr
berücksichtigt.

Der konzernweit gute Auftragsbestand, die vorhandene Pipeline mit
innovativen, neuen Produkten, die sukzessiv greifenden Massnahmen zur
Effizienzsteigerung des Vertriebs und zur Verbesserung der Produktion
sowie die eingeleiteten bzw. sich in Prüfung befindlichen Massnahmen
zur weiteren Optimierung der Kosten werden sich im Verlauf des 2.
Halbjahres positiv auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung
niederschlagen. Dennoch geht die Konzernleitung davon aus, dass das
EBIT 2014 der fortgeführten Geschäftsbereiche das vergleichbare EBIT
des Vorjahres voraussichtlich nicht erreichen wird.

Der detaillierte Halbjahresabschluss wird wie angekündigt am 7.
August 2014 veröffentlicht.

 

(Quelle: Aus heutigem Newsletter von AFG)

27.06.2014 08:18
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AFG expandiert nach Italien
 

Die AFG Arbonia-Forster-Gruppe erweitert ihr Produktangebot in der Gebäudetechnik. Per 1. Juli 2014 wird die italienische Konkurrentin Sabiana übernommen.

Das italienische Familienunternehmen Sabiana ist im Heizungs- und Klimatechnik- sowie im Lüftungsbereich tätig und hat seinen Sitz in Mailand. Über den Kaufpreis haben die beiden Vertragsparteien gemäss Mitteilung Stillschweigen vereinbart. Der Vollzug der Akquisition soll noch im Juli dieses Jahres stattfinden.

Sabiana wurde 1929 gegründet und werde von den Nachkommen der beiden Gründerfamilien geführt. Das Unternehmen erzielte 2013 einen Umsatz von 68,3 Mio EUR und beschäftigt 180 Mitarbeiter. Es verfügt über drei Produktionszentren und ist in 70 Ländern vertreten.

Mit der Akquisition werde im Details das Produktportfolio in den Bereichen industrielle Lüftung, Raumklimatisierung und Verbesserung der Raumluftqualität ergänzt und jenes im Bereich industrielle und gewerbliche Heizung vervollständigt, heisst es weiter. Das Familienunternehmen hat gemäss Mitteilung mit vielen Produkten eine weltweit führende Marktposition.

Italienische Produktion bleibt bestehen

Zudem verfüge Sabiana über ein zur AFG-Division Gebäudetechnik komplementäres Vertriebsnetz im Projektgeschäft. Ziel sei es, zukünftig über alle Vertriebskanäle das gesamte Produktsortiment der Division zu vertreiben. Mit der Akquisition werde auch die die Internationalisierungsstrategie gestärkt. Ein bedeutendes Wachstumspotenzial liege dabei insbesondere in den strategischen Wachstumsregionen Russland, Mittlerer Osten und Asien.

Sabiana werde als selbstständige Geschäftseinheit in die Division Gebäudetechnik integriert. Das bisherige Management und die Produktion in Italien blieben bestehen. Die Leitung der Einheit werde Ulrich Bornkessel, Head of International Markets & Sales der AFG, übernehmen, so die Mitteilung weiter.

AWP

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