AFG Arbonia-Forster-Holding AG

Arbonia N 

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teslike_la
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Euro

Schön, dass bei Arbonia mit der Euro-Parität gerechnet wird. Seit dem letzten Interview dazu (August 2017) ist der Euro-Kurs eigentlich nur nach oben gegangen. Das sieht für mich nach einem schönen Polster aus.

"13.08.2017: Arbonia-CEO: Gehe von Euro-Frankenkurs um die Parität aus. Arbon (awp): In seiner Planung gehe er davon aus, dass sich der Frankenkurs zum Euro "langfristig um die Parität, sprich 1:1 einpendeln wird", so von Witzleben. "Der Schweizer Franken ist seit langem eine starke Währung und wird es auf Dauer bleiben.

 

Zyndicate
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Arbonia erzielt höheren

Arbonia erzielt höheren Betriebs- und Konzerngewinn - keine Dividende

Der Bauzulieferer Arbonia hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 den Betriebs und den Konzerngewinn deutlich gesteigert. Für das abgelaufene Jahr wird dennoch erneut keine Dividende gezahlt. Eine Ausschüttung wird erst für das laufende Geschäftsjahr 2018 in Aussicht gestellt.

27.02.2018 07:53

Auf operativer Ebene konnte der EBITDA aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen gegenüber dem adjustierten pro forma Vorjahreswert um 84% auf 120,3 Mio CHF gesteigert werden, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Inklusive der aufgegebenen Geschäftsbereiche betrug das Plus 105%.

Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 46,4 Mio nach 7,6 Mio im Vorjahr. Aus den fortzuführenden Geschäftsbereichen wurde ein Nettogewinn von 37,6 Mio erzielt (VJ 5,4 Mio).

Mit den Ergebnissen hat der Bauzulieferer die Erwartungen der Analysten erfüllt. Diese hatten im Vorfeld durchschnittlich einen EBITDA von 118,2 Mio erwartet.

Die Looser-Integration, der Kauf der Koralle-Gruppe sowie die Verkäufe von Condecta und Forster Profilsysteme haben die Bilanz ordentlich durcheinandergewirbelt und zu einer Reihe von Adjustierungen und Einmalkosten geführt. Wie schon im Vorjahr verzichtet Arbonia auf die Ausschüttung einer Dividende.

Bereits im Januar hatte Arbonia Angaben zum kombinierten Umsatz gemacht. Dieser stieg inklusive der aufgegebenen Geschäftsbereiche (Condecta und Forster Profilsysteme) um rund 39% auf 1,38 Mrd CHF. Das Plus nur im fortzuführenden Geschäft betrug 36% auf 1,25 Mrd CHF. Währungs- und akquisitionsbereinigt resultierte noch ein Wachstum von 1,5%.

Der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr wurde aufgrund der Devestitionen angepasst. Das Management rechnet mit einem organischen Wachstum von rund 3%. Zusätzlich wird ein EBITDA im Umfang von über 110 Mio CHF erwartet, was absolut eine Steigerung von rund 10 Mio bedeuten würde, dies im Vergleich zu den fortzuführenden Geschäftsbereichen ohne Einmaleffekte.

Auch für 2019 nennt Arbonia bereits einen Zielwert. Hier soll das Wachstum 3 bis 5% betragen und der EBITDA auf über 125 Mio CHF steigen. Zudem soll ab diesem Jahr ein "substanzieller Free Cashflow" generiert werden und für das Geschäftsjahr 2018 soll erstmals wieder eine Dividende ausgeschüttet werden.

yr/cf

(AWP)

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Arbonia übernimmt belgischen

Arbonia übernimmt belgischen Heizungshersteller

Arbonia expandiert in Belgien und übernimmt die im Bereich Heizkörper tätige Vasco Gruppe.

17.05.2018 08:15

Die Übernahme solle die geografische Aufstellung verbessern und gleichzeitig das Sortiment der Division Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) stärken, teilt Arbonia am Donnerstag mit.

Durch die Übernahme ergänze Arbonia das Produktportfolio der Division einerseits mit den in den Benelux-Staaten etablierten Marken Vasco, Brugman und Superia und andererseits mit Premium-Designheizkörpern für das höherpreisige Segment in den Märkten Deutschland, Schweiz und Österreich oder auch Osteuropa, Russland, Asien und Mittlerer Osten. Wachstumsmöglichkeiten sieht Arbonia durch diesen Schritt auch in den Bereichen kontrollierte Wohnraumlüftung und Fussbodenheizung.

Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Finanzierung der Übernahme ist laut Arbonia durch das im April 2018 platzierte Schuldscheindarlehen sichergestellt.

Die Vasco Group soll organisatorisch in die Division HLK integriert werden, sie soll den Markt jedoch weiterhin eigenständig und mit den bestehenden Marken bearbeiten. Alle Angestellten werden von Arbonia übernommen.

(AWP)

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Arbonia will wieder eine

Arbonia will wieder eine Dividende bezahlen

Der Bauausrüster Arbonia hat im ersten Halbjahr 2018 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert und die Analystenerwartungen übertroffen.

14.08.2018 08:16

Der höhere Euro-Kurs zum Franken hat die Entwicklung gestützt. Die Ziele für das Gesamtjahr und das kommende Jahr wurden bekräftigt.

Der Umsatz des fortgeführten Geschäfts stieg im Vergleich zu den revidierten Vorjahreszahlen um rund 16 Prozent auf 645,6 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der ausgewiesene Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA legte um 28 Prozent auf 44,2 Millionen zu, bereinigt um Einmaleffekte noch um 13 Prozent auf 40,5 Millionen. Das Konzernergebnis betrug derweil 6,7 Millionen nach 0,5 Millionen im Vorjahr. Der Verkauf von Forster Profilsysteme und der Sparte Condecta hat bei den Vorjahreszahlen zu Bereinigungen geführt.

Damit hat Arbonia die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und Reingewinn übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 637,7 Millionen Franken, für den adjustierten EBITDA bei 43,0 Millionen und den Reingewinn bei 5,3 Millionen.

Wichtigste Märkte positiv

Das Unternehmen bewertet die Entwicklung in den wichtigsten Märkten wie Deutschland, Schweiz, Polen, Italien und Frankreich insgesamt positiv. Jedoch wird in einigen Ländern mit einer Verlangsamung der Baukonjunktur gerechnet. Als Faktoren werden hier das höhere Zinsumfeld, steigende Rohstoffpreise und Löhne oder der Fachkräftemangel genannt. Insgesamt zeichne sich auch aufgrund politischer Instabilitäten und des eskalierenden Handelskonflikts ein zunehmend unsichereres weltwirtschaftliches Umfeld ab, schrieb das Unternehmen weiter.

Auf Ebene der Divisionen wies Heizung Lüftung Klima (HLK) ein Umsatzplus von 20 Prozent auf 224,5 Millionen aus, währungs- und akquisitionsbereinigt betrug das Wachstum 8,1 Prozent. Gestiegene Materialkosten seien durch Preiserhöhungen kompensiert worden. Die Integration der im Mai akquirierten Vasco Group verlaufe derweil planmässig.

Die Division Sanitär wies einen Umsatzanstieg von 13 Prozent auf 74,2 Millionen Franken auf, Währungsbereinigt resultierte ein Rückgang von 3,7%. Im Segment Fenster wuchs der Umsatz um rund 26 Prozent auf 165,7 Millionen, bei den Türen um 28 Prozent auf 181,1 Millionen.

Ausblick bestätigt

Der Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 wurde bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr wird weiter ein organisches Umsatzwachstum von rund 3 Prozent sowie ein EBITDA von mindestens 110 Millionen Franken erwartet.

Auch die Guidance für das kommende Jahr 2019 wurde bestätigt. Hier wird weiterhin ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent und ein EBITDA in der Grössenordnung von 125 Millionen Franken in Aussicht gestellt. Das Unternehmen will ab 2019 ausserdem einen substanziellen Free Cashflow generieren und (für das Geschäftsjahr 2018) erstmals wieder eine Dividende ausschütten.

(AWP)

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Arbonia verkauft Liegenschaft

Arbonia verkauft Liegenschaft in Dietlikon

Arbonia verkauft eine selbst nicht mehr benötigte Liegenschaft in der Gemeinde Dietlikon im Kanton Zürich an die Swiss Finance & Property Funds.

30.10.2018 08:03

Als Fondsleiterin des "SF Sustainable Property Fund" übernimmt diese zwei Grundstücke mit einer Gesamtfläche von knapp 22'000 Quadratmetern, wie Arbonia am Dienstag mitteilte.

Seit dem Verkauf des Küchengeschäfts im Jahr 2014 war die Industrieliegenschaft - auch bekannt als ehemaliger Piatti-Standort - von der Arbonia nicht mehr selbst genutzt worden. Mit dem Verkauf sei es nun gelungen, eine "nicht mehr betriebsnotwendige Immobilien erlösoptimiert zu veräussern", hiess es im Communiqué.

Der Verkauf erfolgt rückwirkend zum 1. Oktober 2018, wobei die neue Eigentümerin alle bestehenden Mietverhältnisse übernimmt. Der Verkaufserlös wird zur Finanzierung des allgemeinen Geschäftsbetriebs eingesetzt.

(AWP)

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Arbonia schliesst Werk in

Arbonia schliesst Werk in Belgien

Der Bauzulieferer Arbonia baut die Produktion von Heizkörpern um und schliesst dabei ein Werk in Belgien.

28.11.2018 08:02

Die Fertigungskapazitäten des belgischen Vasco-Produktionsstandorts Zedelgem würden in die Werke im deutschen Plattling und im niederländischen Tubbergen verlagert, wie Arbonia am Mittwoch mitteilte. Damit sollen in Zedelgem rund 80 Arbeitsplätze wegfallen.

Mit der "Konsolidierung der Produktion" von Flachheizkörpern wolle Arbonia die Kapazitätsauslastung sowie die Produktivität der verbleibenden Werke steigern und das Fachwissen weiter konzentrieren. Dadurch solle die Wettbewerbsfähigkeit im Segment der traditionellen Heizkörper weiter gesteigert werden, hiess es in der Mitteilung.

Zur Umsetzung des Arbeitsplatzabbaus will Arbonia Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern aufnehmen. Dabei soll es um die Erstellung eines Sozialplans und um die Definition von "wirkungsvollen Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Mitarbeitenden" gehen.

Die Verlagerung der Produktionskapazität werde die Marktbearbeitung der Division Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) nicht beeinträchtigen, so Arbonia. Auch künftig werde sie mit den Marken "Kermi", "Arbonia", "Sabiana", "Prolux", "Tecna", "Vasco", "Superia" und "Brugman" am Markt auftreten.

(AWP)

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Arbonia entwickelt mit

Arbonia entwickelt mit Partner intelligente Türen

Arbonia bietet neu Wohnungstüren mit digitaler Zugangskontrolle an. Zusammen mit dem deutschen Gebäudetechnikunternehmen Kiwi stellt das Unternehmen an der Münchner Messe "Bau 2019" gemeinsam entwickelte Wohnungstüren vor. Mit dem "SmartDOOR" genanntem System gehe Arbonia einen weiteren wichtigen Schritt in der Digitalisierung, hiess es in einer Medienmitteilung vom Montag.

14.01.2019 08:25

Arbonia ist an Kiwi seit Oktober vergangenen Jahres über eine Minderheitsbeteiligung mit rund 10 Prozent beteiligt, wie eine Unternehmenssprecherin gegenüber AWP sagte. Die Messe "Bau 2019" beginnt am heutigen Montag in München.

Der Grossteil des Wohnungstüren-Produktportfolios der Marken Prüm, Garant und RWD Schlatter werde zukünftig als "SmartDOOR" verfügbar sein. Damit könnten Wohnungsunternehmen ihr Schlüsselmanagement digitalisieren, hiess es weiter. Verwalter und Eigentümer könnten konkret Zutrittsrechte online verwalten, und eine Schlüsselübergabe könne entfallen.

Die Technologie ist laut den Angaben für alle Türen und Zugänge eines Mehrfamilienobjektes erhältlich. Als ein erstes gemeinsames Projekt sei bereits eine Wohnliegenschaft in Frankfurt mit 87 Wohnungen mit dem System ausgestattet worden.

yr/rw

(AWP)

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Arbonia erklärt sich wieder

Arbonia erklärt sich wieder für dividendenfähig

Der Bauausrüster Arbonia will erstmals seit dem Geschäftsjahr 2013 wieder eine Dividende ausschütten.

19.02.2019 20:33

Der Bauausrüster will seinen Aktionären für 2018 erstmals seit dem Geschäftsjahr 2013 wieder eine Dividende ausschütten, wie Arbonia am Dienstagabend mitteilte. Diese soll 0,20 Franken pro Aktie betragen. Möglich werde dieser Schritt aufgrund der stetigen Stärkung der finanziellen Basis über die letzten Jahre hinweg.

Arbonia schlägt zudem Carsten Voigtländer als neues Mitglied seines Verwaltungsrats vor. Er soll an der Generalversammlung vom 12. April 2019 in das Gremium gewählt werden. Die bisherigen Verwaltungsräte Alexander von Witzleben, Peter Barandun, Peter Bodmer, Markus Oppliger, Heinz Haller, Michael Pieper und Thomas Lozser stehen für eine weitere Amtsperiode von einem Jahr an der kommenden Generalversammlung erneut zur Wahl, hiess es weiter.

(AWP)

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Arbonia reorganisiert

Arbonia reorganisiert belgischen Produktionsstandort - Abbau von 42 Jobs

(Um Zahl der gesamten Belegschaft in Dilsen ergänzt) - Der Gebäudeausrüster Arbonia baut seinen Produktionsstandort Dilsen in Belgien um. Die Restrukturierung könnte zu einem Abbau von 42 Stellen führen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Wie das Unternehmen gegenüber AWP präzisierte, sind in Dilsen derzeit etwa 170 Mitarbeiter beschäftigt.

20.03.2019 07:58

Ziel der Restrukturierung sei es, die Wettbewerbsfähigkeit der Division Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) zu steigern, hiess es in der Mitteilung weiter. In der Vergangenheit sei es an dem Standort zu strukturellen Überkapazitäten gekommen. Diese sollen den Angaben zufolge ab Mitte 2019 durch die Reorganisation abgebaut werden.

Mit Blick auf den möglichen Stellenabbau würden Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern gemäss belgischem Recht (Renault Act) aufgenommen, unter anderem zur Erstellung eines Sozialplans sowie zur Definition von wirkungsvollen Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Mitarbeitenden.

hr/rw

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kiwichris
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Na na na...  Ist Pieper am

Na na na...  Ist Pieper am aufstocken oder wissen da wieder einige mehr als alle anderen...

Domtom01
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gut beobachtet

Mir ist auch aufgefallen, dass da was gehen könnte. Habe heute mal einen Fuss reingesetzt. Typisches "Insider-Verhalten" (Volumen und Chart).

Gegen Zensur! Bin zum "Investoren.Team" migriert. Ach ja: MBTN - der Flop 2022

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Arbonia übertrifft die

Arbonia übertrifft die Gewinnerwartungen im ersten Halbjahr

Der Bauausrüster Arbonia hat im ersten Halbjahr 2019 Umsatz und Ergebnis deutlich gesteigert. Der Gewinn übertrifft die Markterwartungen, der Umsatz jedoch nicht.

13.08.2019 08:00

Der Umsatz stieg um 6,6 Prozent auf 688,4 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Akquisitions- und währungsbereinigt betrug das Wachstum jedoch nur 1,4 Prozent.

Der ausgewiesene Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA ohne Sondereffekte legte um 29 Prozent auf 52,3 Millionen zu. Inklusive Sondereffekte betrug der Anstieg 9,3 Prozent auf 48,3 Millionen. Das Konzernergebnis betrug derweil 7,0 Millionen nach 2,7 Millionen im Vorjahr.

Damit hat Arbonia die Erwartungen der Analysten bei den Ergebniszahlen übertroffen und beim Umsatz nicht ganz erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 697,5 Millionen Franken, für den adjustierten EBITDA bei 51,3 Millionen und den Reingewinn bei 5,2 Millionen.

Arbonia hatte im Vorjahr den Heizkörperhersteller Vasco (ab 1. Juni) und Tecna (1. September) hinzugekauft, was die Ergebnisse insbesondere in der Division Heizung/Klima Lüftung (HKL) beeinflusste. Ein Werk von Vasco in Belgien wurde geschlossen und Produktionsverlagerungen durchgeführt.

Märkte mit unterschiedlichen Entwicklungen

Das Unternehmen bewertet die Entwicklung in den wichtigsten Märkten unterschiedlich. Im Heimmarkt Schweiz verlaufe die Wohnbautätigkeit seit Jahren auf hohem Niveau, jedoch seien die Auftragseingänge und die Anzahl der Baubewilligungen im Berichtszeitraum rückläufig gewesen.

In Deutschland werde die Bautätigkeit durch den Mangel an Bauland und Handwerkern gebremst. In Polen und anderen osteuropäischen Ländern halte die Produktivitätssteigerung nicht mit der Lohnentwicklung mit und es gebe einen Fachkräftemangel. In Italien habe die politische Instabilität die wirtschaftliche Entwicklung beeinflusst und in Frankreich habe sich der Konsum in den ersten Monaten des Jahres 2019 stärker entwickelt.

Auf Ebene der Divisionen wies HKL aufgrund der Zukäufe ein Umsatzplus von 22 Prozent auf 274,6 Millionen Franken aus, währungs- und akquisitionsbereinigt betrug das Wachstum 2,6 Prozent. Mit +0,9 Prozent auf 182 Millionen legte der Umsatz in der Division Türen zu. Bei der Division Sanitär war der Umsatz um 3,3 Prozent 71,7 Millionen rückläufig. Auch die Division Fenster (Umsatz -3,9%, 159,3 Mio) setzte weniger ab.

Ausblick bestätigt

Der Ausblick für 2019 wurde bestätigt. Für das laufende Geschäftsjahr wird weiter ein organisches Umsatzwachstum von 3 Prozent sowie ein EBITDA in der Grössenordnung von 128 bis 136 Millionen erwartet.

Das Unternehmen werde im zweiten Semester den eingeschlagenen strategischen Stossrichtungen folgen. Man arbeite daran, die Produktivität der Werke weiter zu steigern, die Marktführerschaft auszubauen sowie mit neuen Produkten und Dienstleistungen den Kundennutzen zu erhöhen. Zudem kündigte Arbonia an, in den kommenden Jahren Ersatzinvestitionen von rund 4 Prozent des Umsatzes vornehmen zu wollen.

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Arbonia steigert Umsatz und

Arbonia steigert Umsatz und bekräftigt Ergebnis-Ziele

Der Bauausrüster Arbonia ist im Geschäftsjahr 2019 beim organischen Wachstum etwas hinter den selbstgesteckten Zielen zurückgeblieben.

21.01.2020 07:52

Lieferverzögerungen im Bereich Fenster hätten gebremst, die Ertragsqualität habe sich hier jedoch verbessert. Das Unternehmen profitiert weiter von der stabilen Baukonjunktur und bekräftigt die Gewinn-Erwartungen.

Der Umsatz legte 2019 um 3,1 Prozent auf 1,42 Milliarden Franken zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Währungs- und akquisitionsbereinigt resultierte ein Wachstum von 2,0 Prozent. Das Unternehmen hatte zuvor in seinem Ausblick ein organisches Wachstum von 3 Prozent prognostiziert. Die Erwartungen der Analysten hat das Unternehmen damit aber erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1,42 Milliarden Franken.

Insgesamt starke Baukonjunktur

Das Geschäftsjahr hat in den verschiedenen Divisionen unterschiedliche Entwicklungen gezeigt. Dabei schnitt insbesondere die grösste Sparte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) mit einem Wachstum von 9,7 Prozent auf 555 Millionen Franken positiv ab. Bereinigt um Währungen und Zukäufe betrug das Plus 2,5 Prozent. Zu den Wachstumsprodukten in Europa hätten Fussbodenheizungen, Wärmepumpen und Wohnraumlüftungen gezählt.

Die Baukonjunktur insgesamt sei weiter stark. Ein mögliches, noch stärkeres Wachstum sei durch den Fachkräftemangel gebremst worden. Hinzu kämen Unsicherheiten durch internationale Handelsstreitigkeiten oder länderbezogen politische Faktoren. Als Beispiel nennt Arbonia das Klimaschutzpaket in Deutschland. Die fehlende Detailregelung habe im vierten Quartal zu einer Investitionszurückhaltung der Kunden im Segment Wärmeerzeuger und Wärmeüberträger geführt.

Sanitär und Fenster rückläufig

Bei der Divisionen Sanitär (-0,7 Prozent, 144 Mio Fr.) resultierte im Franken zwar ein Rückgang, organisch wurde jedoch ein Wachstum von 2,2 Prozent ausgewiesen. Dies sei vor allem von einem erfolgreichen Schweiz-Geschäft und einer leicht positiven Entwicklung in Deutschland getragen worden.

Bei den Fenstern (-2,2 Prozent, 358 Mio Fr.) war der Umsatz rückläufig und auch bereinigt resultierte ein Minus von 0,5 Prozent. In der Schweiz gab es eine starke Nachfrage nach Holz/Aluminium-Fenstern, betont Arbonia. Die Produktion habe an der Kapazitätsgrenze gearbeitet, was zu längeren Lieferzeiten und einem tieferen Umsatz geführt habe. Beim Ergebnis wird hingegen eine Ergebnisverbesserung erwartet. Auch die höhere Produktion in Deutschland und die bessere Ertragslage im Wachstumsmarkt Polen werden als Faktoren genannt.

Der Bereich Türen schliesslich wuchs um 0,5 Prozent auf 359 Millionen Franken. Deutlich wurde der Absatz in Polen und Tschechien gesteigert, während fehlende Ressourcen in der Baubranche in der Schweiz gegen Jahresende zu Verzögerungen geführt hätten, heisst es weiter.

Die Guidance für den Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA von 128 bis 136 Millionen Franken im Gesamtjahr wird bestätigt. Die detaillierten Zahlen veröffentlicht Arbonia am 25. Februar.

(AWP)

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Arbonia zieht nach solidem

Arbonia zieht nach solidem ersten Quartal ursprüngliche Prognose zurück

Der Bauzulieferer Arbonia ist relaitv solide ins erste Quartal gestartet. Die Aussichten auf den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres haben sich wegen der Covid-19-Pandemie aber verdüstert. Die Prognose für das Gesamtjahr von Ende Februar wird deshalb sistiert, und auch eine Verschiebung der Ausschüttung der Dividende wird in Erwägung gezogen.

09.04.2020 08:22

Der Umsatz von Arbonia ging im ersten Quartal um 2,0 Prozent auf 326,2 Millionen Franken zurück, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Währungsbereinigt ergab sich allerdings ein Wachstum von 2,7 Prozent. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg gleichzeitig um 12,6 Prozent auf 22,5 Millionen. Man sei mit allen vier Divisionen gut ins Geschäftsjahr 2020 gestartet, heisst es dazu.

Der Blick nach vorne sieht allerdings weniger erfreulich aus. Wegen der Massnahmen zur Eindämmung von Covid-19 dürfte die globale Wirtschaft in eine Rezession abgleiten, so die Einschätzung von Arbonia. Obwohl die Ergebnisse in den ersten drei Monaten über den Vorjahreswerten und auch über den eigenen Erwartungen gelegen hätten, habe sich die Einschätzung für das Gesamtjahr seit der Publikation des Jahresergebnisses im Februar negativ verändert.

Guidance für 2020 gilt nicht mehr

Die Auswirkungen der Coronakrise seien nicht abzuschätzen - weder auf die Gesamtwirtschaft noch auf Arbonia. Deshalb werde die Guidance für das laufende Geschäftsjahr vorerst ausgesetzt. Arbonia hatte Ende Februar ein organisches Umsatzwachstum von rund 3 Prozent und eine EBITDA-Marge von rund 10 Prozent in Aussicht gestellt.

Die Bauaktivität in Europa ist laut Arbonia unterschiedlich stark von der Krise betroffen. Während in einigen Ländern die Arbeit auf den Baustellen eingestellt werden mussten, ist in anderen der stationäre Handel geschlossen, so dass Endkunden nicht mehr bedient werden können. Arbonia sei davon aktuell bedingt betroffen, da die Vertriebsaktivitäten eingeschränkt seien. Derzeit seien aber alle Produktionsstandorte in Betrieb.

Wegen des Rückgangs der Nachfrage und wegen Problemen in der Beschaffung sowie der Logistik geht das Unternehmen davon aus, dass die Geschäftstätigkeit im zweiten Quartal eingeschränkt sein wird. Die Zuversicht könnte unter der Voraussetzung zurückkehren, dass Baustellen nicht grossflächig geschlossen werden, der Grossteil der Produktionsstandorte offen bleibt und sich die Pandemie bis Mitte des Jahres eindämmen lässt, heisst es.

Über die Ausschüttung der ursprünglich geplanten Dividende von 0,22 Franken je Namenaktie will der Verwaltungsrat "trotz der soliden Bilanz mit einer Eigenkapitalquote von 57 Prozent und der Anpassung des Investitionsbudgets" an seiner Sitzung vom 24. April noch einmal befinden. Er behält sich vor, deren Auszahlung "bis auf Weiteres" zu verschieben.

cf/uh

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Arbonia kann trotz Corona

Arbonia kann trotz Corona-Einfluss Betriebsgewinn steigern

Der Bauzulieferer Arbonia hat im ersten Halbjahr 2020 zwar beim Umsatz die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu spüren bekommen, aber aufgrund einer besseren Kostenstruktur beim Betriebsgewinn zugelegt.

13.07.2020 07:57

Die Bauindustrie in wichtigen Märkten hätten nur "leichte Einschränkungen" gesehen, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Seit Juni sei zudem eine Erholung spürbar. Während der Umsatz in Franken gerechnet um 6,3 Prozent tiefer ausfiel, wurde währungsbereinigt ein Minus von 1,7 Prozent verbucht. Das Unternehmen erwartet, dass das EBITDA mit und ohne Sondereffekte über den Vorjahreswerten zu liegen kommen wird. Beim EBIT wird mit einer "überproportionalen Steigerung" gerechnet.

Seit Mitte März habe sich der Pandemie-Ausbruch auf die Konjunktur und auch die Bauindustrie in Europa ausgewirkt. Massgeblich negativ beeinflusst wurden dadurch massgebliche Absatzmärkte von Arbonia wie Italien, Frankreich, Benelux und Polen, wie es in der Mitteilung heisst. Die Hauptabsatzmärkte Deutschland und Schweiz hätten jedoch nur eine leichte Einschränkung der Bautätigkeit erfahren. Nachdem die Monate April und Mai 2020 negativ geprägt wurden, sei im Juni bereits eine Erholung der Absatzmärkte erkennbar gewesen.

Profitabler dank Produktionsverlagerung und Automation

Arbonia hatte in den vergangenen Jahren verschiedene Umstrukturierungen im Fenster und Türen-Geschäft vorgenommen und teilweise Produktions-Einheiten nach Osteuropa verlagert. Durch den höheren Automatisierungsgrad sei zudem die Kostenstruktur variabler, heisst es weiter. Die Ausrichtung auf die zentraleuropäischen Märkte sowie auf den Wohnungsmarkt hätten sich als stabilisierende Elemente erwiesen.

Der Bauzulieferer legt das detaillierte Konzernergebnis am 18. August vor. Dann soll auch ein Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 gegeben werden. Das Management hatte Anfang April aufgrund der Unsicherheiten durch Covid-19 seine ursprüngliche Jahres-Guidance zurückgezogen.

Im ersten Quartal hatte Arbonia in Franken gerechnet einen um 2,0 Prozent rückläufigem Umsatz von 326,2 Millionen Franken ausgewiesen, währungsbereinigt jedoch ein Wachstum von 2,7 Prozent erreicht. Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg gleichzeitig um 12,6 Prozent auf 22,5 Millionen.

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Arbonia steigert

Arbonia steigert Betriebsgewinn im ersten Halbjahr

Der Bauausrüster Arbonia hat im ersten Halbjahr 2020 einen Umsatzrückgang und einen höheren Betriebsgewinn verbucht.

18.08.2020 07:25

Und auch das Konzernergebnis verbesserte sich. Für das Gesamtjahr rechnet das Management bedingt durch die Covid-19-Pandemie mit einem Umsatz unter Vorjahr.

Der ausgewiesene Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA ohne Sondereffekte legte um 6,1 Prozent auf 55,5 Millionen Franken zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Inklusive Sondereffekte resultierte ein Anstieg von 8,4 Prozent auf 54,3 Millionen. Das Konzernergebnis ohne Sondereffekte betrug 5,5 Millionen nach 7,0 Millionen im Vorjahr. Mit Sondereffekten erhöhte es sich um auf 4,6 Millionen (VJ 3,5 Mio)

Bereits Mitte Juli hatte Arbonia erste vorläufige Angaben zum EBITDA und Umsatz gemacht. Definitiv betrug der Umsatz 644,9 Millionen Franken, was einem Rückgang um 6,3 Prozent entspricht. Akquisitions- und währungsbereinigt belief sich das Minus auf 1,7 Prozent.

Damit hat Arbonia die Erwartungen der Analysten beim Betriebsergebnis exklusive Sonderefffekten übertroffen und beim Reingewinn verfehlt. Der AWP-Konsens für den EBITDA lag bei 53,9 Millionen Franken und beim Reingewinn bei 6,6 Millionen.

Die Geschäftsentwicklung sei durch die Covid-19-Pandemie und die damit einhergehenden Währungseinflüsse geprägt gewesen. Die erlangte Krisenfestigkeit des Konzerns spiegele sich allerdings im operativen Ergebnis wieder.

Die Bauindustrie in den wichtigen Märkten Deutschland und Schweiz hätten nur "leichte Einschränkungen" gesehen. In der Schweiz sei der Wohnungsbau aufgrund von relativ hohem Leerstand bereits vorher stagnierend bis leicht rückläufig gewesen. Die Bauwirtschaft in Deutschland sei fast unbeeinträchtigt. Genehmigte und noch nicht gestartete Bauvorhaben dürften vor allem im gewerblichen Bau verschoben werden, allerdings nicht im Wohnungsbau. Die Bauaktivität wurde weniger von Baustellenschliessungen als eher durch hohe Krankenstände und fehlende Mitarbeiter, aufgrund von Grenzschliessungen, gebremst.

Massgeblich negativ beeinflusst wurden die Absatzmärkte Italien, Frankreich, Benelux und Polen. Nachdem die Monate April und Mai 2020 negativ geprägt gewesen seien, sei im Juni bereits eine Erholung der Absatzmärkte erkennbar gewesen.

Die Division Türen steigerte die Profitabilität bei leicht rückläufigem Umsatz. Auch bei der Division Fenster ging der Umsatz zurück und beim EBITDA verbesserte sie sich deutlich. Rückläufig war das Betriebsergebnis in der Division Sanitär.

Tieferer Umsatz erwartet

Für das Gesamtjahr 2020 rechnet das Management nun mit einem durch Covid-19 bedingt tieferen Umsatz als im Vorjahr. Die EBITDA-Marge soll eine Spanne von 9 bis 10 Prozent erreichen. Dies unter der Voraussetzung, dass es zu keinen weiteren nennenswerten Einschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie kommt und die Wechselkursrelationen "ähnlich" bleiben.

Anfang April hatte Arbonia aufgrund der Unsicherheiten durch Covid-19 seine ursprüngliche Jahres-Guidance zurückgezogen.

Der Verwaltungsrat verzichtet zudem auf eine Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2019 und somit auch auf die Durchführung einer ausserordentlichen Generalversammlung im Herbst 2020. An der Generalversammlung im April 2021 soll eine kombinierte Dividende für die Jahre 2019 und 2020 vorgeschlagen werden.

(AWP)

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Arbonia refinanziert

Arbonia refinanziert Konsortialkredit

Der Bauausrüster Arbonia hat einen Konsortialkredit refinanziert. Die neue Kreditfazilität über 250 Millionen Franken werde erneut in Form eines Konsortialkredits aufgelegt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

10.11.2020 08:02

Dieser ersetze den bestehenden Konsortialkredit über 350 Millionen Franken, welcher eine Laufzeit von September 2016 bis September 2021 hatte. Die vereinbarten Konditionen seien aber strukturell besser. So rechnete Arbonia mit positiven Auswirkungen auf den Finanzaufwand.

Der neue Kredit wurde mit einem Bankenkonsortium von in- und ausländischen Banken unter Führung der UBS, der Credit Suisse und der Zürcher Kantonalbank aufgelegt und war deutlich überzeichnet. Er hat eine Laufzeit von fünf Jahren mit der Option, den Vertrag zwei Mal um je ein Jahr zu verlängern.

Arbonia hatte zudem im April 2018 ein Schuldscheindarlehen aufgenommen. Dieses bildet das zweite wichtige Finanzierungsinstrument über 125 Millionen Euro, eingeteilt in drei Tranchen mit Laufzeiten von fünf, sieben und zehn Jahren.

cf/rw

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Arbonia übernimmt deutschen

Arbonia übernimmt deutschen Fenster-Onlineshop Webcom ganz

Der Bauzulieferer Arbonia übernimmt das deutsche Onlineshop-Unternehmen Webcom, welches Portale für den Verkauf von Fenstern betreibt, vollständig.

03.12.2020 07:58

Der Thurgauer Konzern erwirbt die restlichen 65 Prozent an der deutschen Firma, die Portale für den Verkauf von Fenstern betreibt. Arbonia hatte bereits 2017 einen Anteil von 35 Prozent an Webcom erworben mit der Absicht, diese zukünftig auszubauen und das Unternehmen vollständig zu integrieren. "Mit der Akquisition der verbleibenden 65 Prozent sichert sich die Division Fenster nun weiteres Know-how in den Bereichen Digitalisierung, Softwareentwicklung und E-Commerce", erklärten die Ostschweizer am Donnerstag in einem Communiqué.

Zudem habe Webcom ein etabliertes, profitables Geschäftsmodel, das in den letzten Jahren stark gewachsen sei. Die Firma mit Sitz in Thüringen habe im vergangenen Jahr rund 11 Millionen Euro Umsatz gemacht. Sie beschäftigt 38 Angestellte. Der Kaufpreis belaufe sich auf einen mittleren einstelligen Millionenbetrag, sagte Arbonia-Sprecherin Fabienne Zürcher auf Anfrage.

Webcom vertreibt über die Onlineshops bew24-fenster.de, fensterdepot24.de und fenster-webshop.de seit 2011 in Deutschland Kunststoff-Fenster unter anderem von der polnischen Dobroplast, die zum Ostschweizer Konzern gehört. Mit der Übernahme erweitert Arbonia in der Division Fenster ihr Vertriebsmodell.

Darüber hinaus sollen in den nächsten Jahren weitere Webshops über den deutschen Markt hinaus lanciert werden, heisst es. Die Gründer und Geschäftsführer der Webcom, Sebastian Bauer und Michael Scharf, blieben an Bord.

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Babette
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Arbonia - KAUFEN

Befasst euch mal mit den Zahlen von Arbonia. Diese Aktie wird sich meiner Meinung nach im 2021 mindestens verdoppeln. Zudem winkt im 2021 eine Dividende die für 2019 und 2020 ausgerichtet werden soll (da für 2019 keine Ausschüttung erfolgte). 

Kaufen, halten, geniessen!

b,

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Arbonia veräussert Fenstergeschäft

Die Arbonia hat sich dazu entschieden, ein Angebot der dänischen DOVISTA Gruppe anzunehmen und ihr Fenstergeschäft zu veräussern. Mit dem Verkaufserlös sollen vor allem die verbleibenden Divisionen der Arbonia strategisch weiterentwickelt und organisch sowie mittels Akquisitionen substanziell gestärkt werden. Darüber hinaus wird geprüft, einen Teil des Verkaufserlöses den Aktionären zukommen zu lassen.

Smile

b.

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Arbonia steigert

Arbonia steigert Profitabilität

Der Bauzulieferer Arbonia hat im vergangenen Geschäftsjahr zwar organisch leicht an Wachstum eingebüsst, unter dem Strich aber mehr verdient und seine Ertragskraft gesteigert.

02.03.2021 08:13

Der Umsatz ging organisch um 1,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken zurück, was vor allem auf Währungseffekte zurückzuführen war. In Lokalwährungen nahm er hingegen um 2,1 Prozent zu, wie das Ostschweizer Unternehmen am Dienstag in einem Communiqué mitteilte. Wird die Division Fenster herausgerechnet, die Arbonia vorbehaltlich der erforderlichen Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden demnächst verkauft, resultierte in Schweizer Franken ein Rückgang um 1,8 Prozent und währungsbereinigt eine Umsatzsteigerung um 2,0 Prozent.

Laut der Mitteilung haben vor allem Massnahmen zur gezielten Steigerung der Profitabilität dafür gesorgt, dass der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um über ein Viertel auf 157,8 Millionen Franken stieg. Die entsprechende Marge wuchs von 8,9 Prozent im Vorjahr auf 11,3 Prozent. Der Reingewinn kletterte um 71,4 Prozent auf 44,9 Millionen Franken.

Damit konnte Arbonia beim Reingewinn wieder an das Jahr 2018 anknüpfen. 2019 hatten Sondereffekte den Reingewinn auf 26,2 Millionen Franken deutlich schrumpfen lassen.

Mit den Ergebnissen hat der Bauzulieferer die Erwartungen der Finanzgemeinde sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA und beim Reingewinn übertroffen.

Doppelte Dividende

Vergangenes Jahr hatte Arbonia die Ausschüttung einer Dividende aufgeschoben, weil sich die Auswirkungen der Coronakrise im Frühling nicht abschätzen liessen. Ursprünglich waren 0,22 Franken pro Aktie als Ausschüttung geplant gewesen.

Wegen des starken Ergebnisses sollen die Aktionäre dieses Jahr dafür in den Genuss einer doppelten Dividende von 0,25 Franken je Aktie plus die bereits im Vorjahr geplanten 0,22 Franken pro Aktie kommen.

Division HLK mit Rückgang um 4,6 Prozent

Die Divisionen schlugen sich unterschiedlich. Die grösste Sparte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) schnitt mit einem Umsatzrückgang um 4,6 Prozent auf 529,1 Millionen Franken am schlechtesten ab. Währungsbereinigt lag der Umsatz mit minus 0,4 Prozent allerdings nur leicht unter Vorjahr. Durch unmittelbar eingeleitete Einsparmassnahmen sowie eine variable Kostenstruktur sei es der Division aber gelungen, die EBITDA-Marge auf über 11 Prozent zu verbessern.

Bei der Division Sanitär sei es "erfreulich positiv" gelaufen. Der Umsatz wuchs um 0,8 Prozent auf 143,8 Millionen, das währungsbereinigte Umsatzwachstum betrug 4 Prozent. Beim Bereich Türen war der Umsatz um 1,4 Prozent höher als im Vorjahr auf 364,4 Millionen (währungsbereinigt: +5,0 Prozent). Der Bereich Fenster schliesslich, den Arbonia noch dieses Jahr an die dänische Dovista-Gruppe verkauft, erzielte einen Umsatz von 357,9 Millionen (-0,1 Prozent; währungsbereinigt: +2,2 Prozent).

Positiver Ausblick

Ab Juli 2021 integriert Arbonia die Sanitär-Division mit ihren Duschwänden in die Division Türen. Dadurch sollen Synergien in der gemeinsamen Marktbearbeitung im Objektvertrieb und in der Beschaffung genutzt werden. Die Division Türen werde zudem im Bereich Holztüren ihre Kapazitäten bis 2023/2024 in den Werken Prüm (D) und Invado (PL) um 40 Prozent und im ostdeutschen Werk Garant um 30 Prozent steigern können.

Aufgrund des erwarteten organischen Wachstums, der robusten Profitabilität der Division Türen und der Liquidität des Konzerns sieht sich Arbonia für gezielte Übernahmen in bestehenden und angrenzenden Märkten gewappnet.

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Arbonia übernimmt spanische

Arbonia übernimmt spanische Cicsa zur Verstärkung des HLK-Geschäfts

Der Bauzulieferer Arbonia hat das spanische Unternehmen CICSA Industriales del Calor S.L. (Cicsa) übernommen. Damit soll in der grössten Sparte Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) die Vertriebsposition in Spanien und Portugal gestärkt werden.

31.03.2021 07:55

Cicsa sei in Spanien Marktführer im Vertrieb von Designradiatoren und Badheizkörper, heisst in der Mitteilung vom Mittwoch. Die Übernahme sichere das mittelfristig geplante Umsatzwachstum mit Komponenten in Spanien und Portugal sowie die Erweiterung des Produktangebots im stark wachsenden HLK-Systemgeschäft.

Genaue finanzielle Details zur Akquisition gibt Arbonia nicht Preis. Den Angaben zufolge erzielte Cicsa im Geschäftsjahr 2020 aber einen Umsatz im hohen einstelligen Millionenbereich mit einer "attraktiven" EBITDA-Marge. Und der vereinbarte Kaufpreise entspreche basierend auf dem zugrundeliegenden Unternehmenswert einem EV/Umsatz-Multiplikator von rund 1x.

Die Vertragsunterzeichnung sowie der Vollzug erfolgten bereits am Dienstag, 30. März 2021, heisst es weiter.

jl/gab

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Arbonia kauft serbischen

Arbonia kauft serbischen Lüftungsbauer Termovent

Der Bauzulieferer Arbonia übernimmt den serbischen Lüftungsbauer Termovent Komerc. Arbonia rechnet im Bereich gewerblicher und industrieller Lüftungsanlagen mit einem signifikanten Wachstumspotenzial.

30.04.2021 08:07

Damit verstärke der Konzern seine Position im Bereich Lüftung in Osteuropa, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Zudem werde mit dem Kauf die Kompetenz im Bereich Innenraum-Luftqualität und Reinräume gestärkt.

Termovent baut massgeschneiderte Lüftungsgeräte und habe eine grosse Reinraum-Expertise speziell in den Bereichen Krankenhäuser, Chemie- und Pharmaindustrie. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Belgrad und einem Produktionsstandort in Kladovo erzielte den Angaben zufolge 2020 mit rund 190 Mitarbeitenden einen Umsatz von 15 Millionen Euro. Termovent erreiche eine "attraktive" EBITDA-Marge und der Unternehmenswert entspreche einem EV/EBITDA-Multiplikator von rund 7-fach, wie es weiter heisst.

Arbonia rechnet im Bereich gewerblicher und industrieller Lüftungsanlagen mit einem signifikanten Wachstumspotenzial. Einerseits gewinne das Thema Luftqualität in geschlossenen Räumen aufgrund der COVID-19-Pandemie weltweit zunehmend an Bedeutung. Andererseits steige auch der Bedarf an Anlagen für industrielle Reinräume (Cleanrooms) insbesondere aufgrund der starken Nachfrage aus der Halbleiterindustrie.

Die Vertragsunterzeichnung sei gestern erfolgt und der Abschluss der Transaktion wird unmittelbar nach Vorliegen der Genehmigung durch die serbischen Behörden erwartet.

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Arbonia steigert Umsatz mit

Arbonia steigert Umsatz mit verbleibendem Geschäft - Erwartungen übertroffen

Der Bauausrüster Arbonia hat im ersten Halbjahr den Umsatz im verbleibenden Geschäft gesteigert. Bei der Profitabilität ist das Unternehmen auf Zielkurs.

24.08.2021 07:57

Konkret nahm der Umsatz im ersten Halbjahr um 19,5 Prozent auf 588,6 Millionen Franken zu, wie das Ostschweizer Unternehmen am Dienstag mitteilte. Organisch betrug das Plus laut den Angaben 16,5 Prozent. Das Wachstum sei durch die weiterhin gute Hochbautätigkeit infolge tiefer Zinsen, Wohnraummangel und Energie-Förderprogramme getrieben worden.

Diese Wachstumszahlen beziehen sich auf das verbleibende Geschäft mit "Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik" (organisch: +20,9%), "Sanitär" (+11,2%) und "Türen" (+12,4%). Nicht berücksichtigt ist hingegen das Fenster-Geschäft, dessen Verkauf an die Dovista-Gruppe angekündigt wurde.

Die Transaktion konnte zwar nicht wie geplant im zweiten Quartal diesen Jahres vollzogen werden. Nun soll sie aber in den nächsten Tagen über die Bühne gehen. Alle zuständigen Wettbewerbsbehörden hätten ihre Zustimmung erteilt.

EBITDA-Marge: Ziel erreicht

Fortschritte (im verbleibenden Geschäft) machte das Unternehmen auch bei der Profitabilität. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA nahm um 49 Prozent auf 67,6 Millionen Franken zu. Die entsprechende Marge kam somit bei 11,5 Prozent zu liegen.

Mit diesen Zahlen hat die Gesellschaft die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) bezüglich des Umsatzes und des operativen Gewinns übertroffen.

Unter dem Strich verdiente Arbonia im ersten Halbjahr im fortgeführten Geschäft 23,6 Millionen (VJ 5,9 Mio).

Aufgrund des positiven Ergebnis erhöht Arbonia die Guidance für das Gesamtjahr 2021. So wird nun ein organisches Umsatzwachstum von 8 Prozent (bisher: 4-5%) und eine EBITDA-Marge von rund 11,5 Prozent (bisher: über 11%) angepeilt. Zusätzlich strebt das Unternehmen eine kontinuierliche Dividendenpolitik mit einer jährlichen Steigerung um etwa 10 Prozent an.

Übernahme im Sanitärbereich

Zusammen mit den Halbjahreszahlen gab Arbonia bekannt, die Glasverarbeitungs-Gesellschaft Deggendorf akquiriert zu haben. Deggendorf ist Tochter der Saint-Gobain-Gruppe und gehört laut den Angaben zu den führenden Glasbearbeitungsfirmen in den Segmenten ESG (Einscheibensicherheitsglas) und VSG (Verbundsicherheitsglas) Deutschlands.

Durch die Übernahme könne Arbonia die Bearbeitung des wichtigen Rohstoffs Glas in die eigenen Produktionsprozesse integrieren, so die Mitteilung.

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Olba2018
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Ich bin bei Arbonia schon

Ich bin bei Arbonia schon länger investiert, seit Hr. Pieper eingestiegen ist, um genau zu sein.

Die Reorganisation, Konzentration scheint nachhaltig Früchte zu tragen. Frage mich derzeit, ob wir heute ein Hoch gesehen haben,

dass Bestand hat, oder ob es wieder gen Norden geht. Da ich mit Charttechnik (noch) nichts am Hut habe, interessiert mich die

Meinung von den Experten, aber auch gerne von anderen Forumskollegen/innen zu diesem Titel. Wo seht Ihr Arbonia in 24 Monaten?

Olba2018
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Drin geblieben

Gut war ich wieder mal geduldig, hab still gehalten und folge brav meinem buy an hold Ansatz bei meinen langfristigen Investments. Aktuell heute + 5.07% - erstaunt mich, dass dies und die guten Zahlen vom Dienstag niemanden sonderlich zu interessieren scheint... mal sehen wo die Reise hin führt. 

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Arbonia setzt sich neue

Arbonia setzt sich neue Mittelfristziele

Der Bauzulieferer Arbonia hat sich neue Mittelfristziele gesetzt: So will die Gruppe bis 2026 organisch im Durchschnitt um mehr als 5 Prozent pro Jahr wachsen. Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA soll im Jahr 2026 in einer Grössenordnung von 200 Millionen Franken zu liegen kommen, teilte das Ostschweizer Unternehmen anlässlich eines Investorentages am Dienstag mit.

26.10.2021 08:03

Bei dieser Zielsetzung werde von einem stabilen Markt- und Währungsumfeld ausgegangen. Auch allfällige Akquisitionen seien nicht berücksichtigt, schreibt Arbonia.

In der Division "Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik" (HVAC) strebt die Gruppe bis 2026 einen Umsatz von rund 800 Millionen Franken bei einer EBITDA-Marge von über 12,5 Prozent an. Für die Division Türen wird in fünf Jahren ein Umsatz von 725 Millionen angepeilt, wobei die operative Marge bei über 15 Prozent zu liegen kommen soll.

Höhere Dividende

Die Dividende will die Gesellschaft dabei kontinuierlich anheben: Konkret soll ab 2022 die Ausschüttung um jährlich 15 Prozent steigen, womit die bisherige Zielgrösse um 5 Prozentpunkte nach oben geschraubt wurde. Vor allfälligen Akquisitionen werde Arbonia damit in fünf Jahren aber immer noch eine Netto-Cash-Position ausweisen, heisst es.

Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich Arbonia weiterhin zuversichtlich. So hätten sich die Geschäfte im dritten Quartal gut entwickelt, auch dank der vorgenommenen Preiserhöhungen. Selektiv bestünden aber Versorgungsengpässe und auch der Umgang mit den hohen Materialpreisen sei anspruchsvoll.

Keine Angaben werden in der Mitteilung vom Dienstag zu den konkreten Zielen für das laufende Jahr gemacht. Nach einem starken ersten Halbjahr hatte das Unternehmen diese im August deutlich angehoben und im September an einer Investorenkonferenz bestätigt. Demnach peilt Arbonia für 2021 ein organisches Umsatzwachstum von 8 Prozent und eine EBITDA-Marge von rund 11,5 Prozent an.

an/cf

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Arbonia schliesst Werk in

Arbonia schliesst Werk in Niederlanden - Abbau von 100 Stellen

Der Bauzulieferer Arbonia schliesst sein Werk im niederländischen Tubbergen. Rund 100 Arbeitsplätze könnten dadurch verloren gehen.

26.11.2021 08:09

Die Division Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik (HLK) treibe damit die Konsolidierung ihres Fertigungsvolumens von Flachheizkörpern an ihren hochautomatisierten Standorten weiter voran, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag. Konkret soll die Fertigungskapazitäten am Vasco-Produktionsstandort Tubbergen bis Ende 2022 in den Werken in Plattling (D) und Legnica (PL) gebündelt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit "weiter nachhaltig zu steigern".

Die beabsichtigte Produktionsverlagerung und daraus resultierende Schliessung des Werks könnte bis Ende 2022 einen Abbau von rund 100 Arbeitsplätzen am Standort Tubbergen mit sich ziehen, heisst es weiter. Die Massnahme sei dem Betriebsrat zur Beratung vorgelegt worden, und gleichzeitig würden Gespräche mit den zuständigen Arbeitnehmervertretern aufgenommen - u.a. zur Erstellung eines Sozialplans.

Arbonia rechnet gemäss den Angaben mit Einmalkosten aufgrund der Schliessung von einem hohen einstelligen Franken-Millionenbetrag, die dem Jahresergebnis 2021 belastet würden.

uh/ys

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Arbonia weist markantes

Arbonia weist markantes Wachstum bei Umsatz und Profitabilität aus

Der mittlerweile auf Heizungs- und Klimatechnik sowie Türen fokussierte Bauzulieferer Arbonia hat letztes Jahr sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich gesteigert.

01.03.2022 07:51

Die Dividende fällt mit 30 Rappen zwar tiefer aus als letzten Frühling, damals hatte das Unternehmen allerdings gleichzeitig die Dividende für zwei Geschäftsjahre ausbezahlt. Mit einem Umsatz von 1,186 Milliarden Franken sowie einem EBITDA von 134,3 Millionen und einem EBIT von 67,0 Millionen Franken hat das Unternehmen die den Erwartungen der Analysten erfüllt.

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz damit um rund 14 Prozent gestiegen, organisch betrug das Wachstum gemäss Mitteilung vom Dienstag 11,6 Prozent. Das operative Ergebnis hat sich derweil gar um 17,4 Prozent respektive inklusive Abschreibungen um 28,6 Prozent verbessert.

Dieser Zahlenkranz ist allerdings um Sondereffekte bereinigt. So wird der Gewinn unter anderem auf operativer Stufe durch Kosten für eine Fabrikschliessung in den Niederlanden belastet. Die Sondereffekte belaufen sich auf operativer Stufe auf insgesamt auf 13,6 Millionen Franken. Weiter hat aber der Verkauf des Fenstergeschäfts Arbonia Ende August viel Geld in die Kasse gespült und auch zu einem Buchgewinn geführt.

Der Reingewinn 2021 von Arbonia beläuft sich daher auf hohe 138,7 Millionen Franken, was deutlich mehr als die rund 45 Millionen sind, die das Unternehmen 2020 verdient hatte. Die Sondereffekte und mittlerweile verkaufte Geschäftsbereiche ausgeklammert, betrug der Gewinn 41,1 Millionen Franken.

Dividende hälftig aus Kapitaleinlagereserven

Der hohe Reingewinn ermöglicht Arbonia auch eine üppige Dividende von 30 Rappen je Aktie. Im Vorjahr wurden den Aktionären gleichzeitig 25 Rappen fürs Geschäftsjahr 2020 und nachträglich 22 Rappen fürs Geschäftsjahr 2019 überwiesen.

Fürs laufende Jahr sieht sich Arbonia nach eigenen Angaben gut positioniert, um trotz hohen Rohmaterialpreisen von den nachhaltigen Treibern der Baukonjunktur zu profitieren. Das Unternehmen erwartet ein Umsatzwachstum von über 5 Prozent sowie einen EBITDA in der Bandbreite von 145 bis 150 Millionen Franken.

Die Finanzziele unterstreichen auch die Zielgrössen, welche die Arbonia-Führung im Herbst fürs Jahr 2026 kommuniziert hat. Bis dann will das Unternehmen ein organisches Umsatzwachstum von jährlich mindestens 5 Prozent erreichen, um bis in fünf Jahren den operativen Gewinn vor Abschreibungen (EBITDA) in die Grössenordnung von 200 Millionen Franken zu hieven.

(AWP)

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teslike_la
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Wärmepumpen

Dank Wärmepumpen in einem der grössten  Wachstumsmärkte im Bausektor. Und keine Schulden. Wow.

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