ALPIQ HOLDING N (ALPH)

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16.10.2011 16:17
#1
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ALPIQ HOLDING N (ALPH)

Bei Alpiq geht es auch nach Fukushima weiter, obwohl der Aktienkurs etwas anderes zeigt.

Aber warum geht es immer tiefer?

Strommix: (Bilanz)

34% Wasser

33% Gas, Kohle

32% Nuklear

1% Erneuerbare Energie

Wir benötigen in den nächsten Jahren weiterhin Energie

Aktien Daten: (Stocks)

KUV: 0.4

KBV: 0.7

KCV: 8.9

KGV: 2011/2012 (12.7 / 12.9)

RSL: 57.2

Performance seit 1.1.10 -55%

Performance seit 1.1.11 -47%

Ich freue mich auf eine interessante Diskussion

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Gruess David

23.09.2016 08:24
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Alpiq will Gas-Kombikraftwerk in Ungarn verkaufen

Der Energiekonzern Alpiq plant im Rahmen der laufenden Portfoliobereinigung die Veräusserung des Gas-Kombikraftwerks Csepel in Budapest.

Man habe sich mit dem staatlichen Energieversorgungsunternehmen Ungarns MVM auf die Bedingungen eines Aktienkaufvertrags geeinigt, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Die Vertragsunterzeichnung und der anschliessende Vollzug der Transaktion seien noch von mehreren Entscheiden und regulatorischen Genehmigungen abhängig.

Alpiq will den Verkauf bis Ende des Jahres abzuwickeln, und mit dem Erlös soll die Nettoverschuldung weiter reduziert werden. In diesem Zusammenhang prüft Alpiq seit längerem den Verkauf "nicht strategischer Beteiligungen". Zum Verkaufspreis wurden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

Csepel hat den Angaben nach eine elektrische Leistung von 403 Megawatt und gehört seit 2002 zu 100% zur Alpiq Gruppe. Die Anlage wurde im Jahr 2000 erbaut und produziert neben Strom auch Fernwärme zu Heizzwecken und für industrielle Prozesse.

(AWP)

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26.08.2016 08:22
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Alpiq unterbietet die Umsatz-Erwartungen

Der Energiekonzern Alpiq hat einen kleinen Verlust geschrieben. Das erste Halbjahr 2016 war von hohen Abschreibungen geprägt. Mit den Zahlen werden die Schätzungen von Analysten vor allem beim Umsatz nicht erreicht.

Der Verlust belief sich auf 2 Mio CHF nach hohen 886 Mio im entsprechenden Vorjahressemester. Dieses war bekanntlich von hohen Abschreibungen geprägt, indem auf dem Kraftwerkspark Wertberichtigungen und Rückstellungen in Höhe von 834 Mio (nach Steuern) vorgenommen worden waren.

Vor Sondereinflüssen schrieb Alpiq einen Gewinn von 41 Mio CHF, dies nach einem Verlust von 52 Mio in der Vorjahresperiode. Dabei sei das Finanzergebnis durch die verringerte Zinsbelastung aufgrund reduzierter Finanzschulden sowie durch Fremdwährungseffekte positiv beeinflusst worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Ein "striktes Kostenmanagement" sowie Erfolge in den Bereichen Commerce&Trading und Energy Services liessen den bereinigten EBITDA leicht ansteigen auf 239 Mio von 234 Mio CHF im Vorjahr, wie es heisst. Der Umsatz ging allerdings in dem nach wie vor von tieferen Grosshandelspreisen geprägten Marktumfeld auf 3,0 Mrd von 3,3 Mrd zurück.

Mit den Zahlen zum Halbjahr hat Alpiq die Schätzungen von Analysten vor allem beim Umsatz nicht erreicht, beim EBITDA dagegen etwas übertroffen. Die ZKB hatte vor Sondereinflüssen einen kleinen Gewinn von 8 Mio CHF, Research Partners einen Verlust von 1 Mio erwartet. Beim EBITDA lagen die Schätzungen bei 185 Mio (ZKB) und 229 Mio (Research Partners) und beim Umsatz bei 3,18 bzw. 3,280 Mrd CHF.

Wie bereits angekündigt steht ein grosser Teil (49%) der Wasserkraft zum Verkauf. Die erste Angebotsphase sei im Juli abgeschlossen worden, schreibt Alpiq dazu. In einer zweiten Phase sei im August der Due Diligence-Prozess eröffnet worden. Derweil gelang es, dank Devestitionen (Beteiligungen an AEK Energie, Romande Energie Commerce) die Nettoverschuldung um 0,1 Mrd auf 1,2 Mrd CHF zu senken sowie die Liquidität auf 1,6 Mrd (1,5 Mrd) zu erhöhen. Der Verkauf der Beteiligung an der Alpiq Versorgungs AG zum Preis von 312 Mio wurde im Juli vollzogen.

Wegen der anhaltend tiefen Grosshandelspreisen bleibe das Marktumfeld herausfordernd, während wettbewerbsverzerrende Rahmenbedingungen in der Schweiz zusätzlichen Druck erzeugten, schreibt Alpiq zum Ausblick. Die Gruppe rechnet im Gesamtjahr weiterhin mit einem unter Vorjahr liegenden EBITDA vor Sondereinflüssen. Die Nettoverschuldung soll bis Ende Jahr unter die 1-Mrd-Grenze gedrückt werden.

(AWP)

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03.08.2016 08:17
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Alpiq erhält Bahntechnik-Auftrag für neue Eisenbahnstrecke in Genf
03.08.2016 08:02

Zürich (awp) - Der Energiekonzern Alpiq hat einen Auftrag für die Ausrüstung einer neuen Bahnverbindung in Genf mit Bahntechnik gewonnen. Am Bau der neuen Bahnverbindung von Genf über Eaux-Vives ins französische Annemasse sei Alpiq federführend beteiligt, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Auftrag läuft von Ende 2016 bis Ende 2019.

Das Konsortium Alpiq und Rhomberg Sersa Rail Group rüste unter der Federführung von Alpiq die 16 Kilometer lange Bahnstrecke CEVA (Cornavin - Eaux-Vives - Annemasse) mit Bahntechnik aus, heisst es in der Mitteilung. Alpiq übernehme bei dem Projekt die Federführung im Generalunternehmer-Konsortium, welches für die übergeordnete Koordination sowie für die Logistik und die Baustellenorganisation verantwortlich sei. Der Auftragswert für das Konsortium beläuft sich auf 68 Mio CHF.

Der Bau der eisenbahntechnischen Anlagen stelle an das Projektmanagement, die Terminplanung, die Logistik und an die Arbeitssicherheit spezielle Herausforderungen, so Alpiq. 14 der insgesamt 16 Bahnkilometer liegen innerhalb der Stadt Genf. Die Strecke führt vom Genfer Hauptbahnhof Cornavin über mehrere Bahnhöfe, diverse Haltestellen, durch Tunnel und über Brücken bis zur Endhaltestelle in Annemasse in Frankreich. Alpiq war bereits beim Bau des Gotthard-Basistunnels für die Bahntechnik verantwortlich.

tp/rw

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08.07.2016 08:29
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Alpiq verkauft AVAG-Beteiligung an Konsortium für 312 Mio CHF
07.07.2016 18:45

Zürich (awp) - Der Energiekonzern Alpiq hat eine Beteiligung an der AVAG für 312 Mio CHF verkauft. Käufer sei ein Konsortium bestehend aus EBM Netz AG, Städtische Betriebe Olten und UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstagabend. Mit dem Erlös solle die Nettoverschuldung weiter reduziert werden.

Alpiq hatte im November 2015 bekannt gegeben, den Verkauf ihrer Beteiligung an der Alpiq Versorgungs AG (AVAG) in Olten zu prüfen. Der Energiekonzern war an der AVAG mit 96,7% beteiligt.

Für Alpiq hat beim derzeit laufenden Konzernumbau die Sicherstellung der Kapitalmarktfähigkeit oberste Priorität, wie erneut betont wird. Mit der Öffnung des Wasserkraftportfolios bis zu 49% für neue Investoren will Alpiq die Abhängigkeit von den Grosshandelspreisen reduzieren und die Nettoverschuldung weiter verringern.

ys/yr

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30.06.2016 08:26
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Alpiq hat Verkauf der AEK-Beteiligung an BKW abgeschlossen
29.06.2016 18:40

Lausanne (awp) - Der Energiekonzern Alpiq hat den Verkauf der Beteiligung am regionalen Energieversorger AEK Energie (AEK) in Höhe von 38,7% abgeschlossen. Der Verkauf an die BKW konnte am 29. Juni 2016 erfolgreich abgeschlossen werden, heisst es in einer Medienmitteilung am Mittwochabend. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit dem Erlös werde das Unternehmen ihre Nettoverschuldung weiter reduzieren, und Alpiq setze den Umbau der Gruppe konsequent fort. AEK versorgt rund 40'000 Endkunden im Raum Solothurn, wie es in früheren Meldungen hiess. Bereits Anfang Juni hatte Alpiq seine Beteiligung an der Alpiq Versorgungs AG (AVAG) von 96,7% für 312 Mio CHF an ein Konsortium verkauft.

Der Verkauf der Beteilugungen wurde im November 2015 angekündigt. Auch für die Hälfte seiner Wasserkraft-Beteiligungen sucht Alpiq Käufer. Seit 2014 hat sich der Konzern unter anderem von Anteilen an der Netzwerkgesellschaft Swissgrid, den Kraftwerken Bayet, Gommerkraftwerke und den Forces Motrice du Grand-Saint-Bernard getrennt.

yr/mk

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27.06.2016 08:25
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Alpiq verstärkt Zusammenarbeit bei Kernenergie-Rückbau mit der deutschen Steag
27.06.2016 08:03

Lausanne (awp) - Der Energiekonzern Alpiq verstärkt im Bereich des Rückbaus von kerntechnischen Anlagen die Zusammenarbeit mit der deutschen Steag. Die bereits bestehende Kooperation werde nun auf eine strategisch langfristige Basis gestellt, schreibt Alpiq in einer Mitteilung vom Montag. Dazu hätten die der Alpiq gehörende Kraftanlagen Heidelberg GmbH und die Steag Energy Services GmbH eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Finanzielle Details geben die Parteien nicht bekannt.

Die Leistungsportfolios der beiden Unternehmen ergänzten einander optimal, heisst es weiter. Im Rahmen der Zusammenarbeit bringe die Kraftanlagen Heidelberg ihre Kompetenzen in der Kraftwerks- und Verfahrenstechnik ein, Steag verfüge ergänzend dazu über Knowhow für Lager und Entsorgungsanlagen. Gemeinsam bieten die beiden Unternehmen Dienstleistungen zur Planung und Durchführung von kerntechnischen Rückbauprojekten an, sowohl als Generalunternehmer als auch für Einzelgewerke. Hinzu kämen Angebote im Bereich Abfallbehandlungsanlagen in der Kernenergie.

Mit der Kooperation im Kerntechnik-Rückbau will Alpiq die Kernkompetenzen in der Energie- und Anlagentechnik ausbauen. Gleichzeitig verspricht sich der im Umbau befindende Energiekonzern Wachstumschancen. Anfang März kündigte Alpiq an, sich von knapp der Hälfte seiner Wasserkraft-Beteiligungen trennen zu wollen.

mk/ys

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06.06.2016 08:26
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Alpiq: Verkauf der Wasserkraftwerke läuft nach Plan
05.06.2016 12:49

Bern (awp/sda) - Der Verkauf der Wasserkraftwerke verläuft nach Ansicht des Energiekonzerns Alpiq nach Plan. Das Interesse sein vorhanden, erklärte Alpiq-Sprecher Andreas Meier am Sonntag auf Anfrage. Der Konzern wollte die laufenden Transaktionen aber nicht kommentieren.

"Wir befinden uns mittendrin im Prozess", stellte Meier fest. Der Konzern mache daher keine Angaben zu möglichen Interessenten.

"SonntagsZeitung" und "Le Matin Dimanche" hatten vermeldet, dass bisher rund zwanzig Angebote zum Kauf eines Teils der Alpiq- Wasserkraftwerke bei Alpiq eingegangen seien. Aus der Deutschschweiz wurden dabei mehrere Interessenten genannt. Beschränkt sei das Interesse allerdings in der Romandie.

Alpiq hatte Anfang März angekündigt, sich von rund der Hälfte seiner Wasserkraft-Beteiligungen trennen zu wollen. Der Grund dafür waren die hohen Verluste, die der Stromkonzern im Geschäftsjahr 2015 erneut hatte hinnehmen müssen.

In der Zwischenzeit publik geworden ist, dass die Freiburger Groupe E keine Wasserkraftwerke von Alpiq übernehmen will. Interessiert zeigten sich hingegen die Stromversorger Elektra Baselland und Elektra Birseck Münchenstein. Als mögliche Käufer gelten auch Pensionskassen.

Mit dem Geld aus dem Verkauf der Wasserkraftwerke und weiterer Beteiligungen will Alpiq die Nettoverschuldung reduzieren. Seit 2014 hat sich der Konzern unter anderem von Anteilen an der Netzwerkgesellschaft Swissgrid, den Kraftwerken Bayet, Gommerkraftwerke und den Forces Motrice du Grand-Saint-Bernard getrennt.

Am vergangenen Freitag gab Alpiq zudem den Verkauf der Beteiligung Alpiq Versorgungs AG für 312 Millionen Franken bekannt. Käufer ist ein Konsortium, bestehend aus der Genossenschaft Elektra Birseck (EBM) in Münchenstein BL, den städtischen Betrieben Olten (sbo) sowie der UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland.

(AWP)

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28.04.2016 08:38
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BKW kauft Alpiq die AEK-Beteiligung ab und hält nun 93% an AEK
28.04.2016 07:55

Bern (awp) - Die BKW stockt die Beteiligung an der Solothurner Energieversorgerin AEK auf und wird so zur starken Mehrheitsaktionärin. Die BKW übernimmt insgesamt ein Beteiligungspaket von 53,6% und hält damit künftig über 93% an AEK.

Übernommen wird zum einen der vom Stromkonzern Alpiq gehaltene 38,7%-Anteil. Zusätzlich gehen auch die Beteiligung der EBM (Genossenschaft Elektra Birseck, Münchenstein) mit 4,4%, der EBL (Genossenschaft Elektra Baselland, Liestal) mit 2,7% und der Toff AG mit 7,3% an BKW über. Dazu kommt noch ein knappes halbes Prozent von weiteren Aktionären aus dem Streubesitz.

Der Berner Energiekonzern will die Weiterentwicklung der AEK im Rahmen der neuen Besitzstruktur fördern und die Gesellschaft zu einer integrierten Energiedienstleisterin mit starker regionaler Verankerung ausbauen, wie die BKW am Donnerstag schreibt. Auf der anderen Seite nutzt Alpiq die Mittel aus dem Verkauf zur Schuldenreduktion. Zum Preis machen die beteiligten Parteien keine Angaben und der Abschluss bedarf noch der Zustimmung der Wettbewerbskommission Weko.

Vom Zusammenrücken von BKW mit der AEK könnten beide Unternehmen profitieren, ist die BKW überzeugt. Den AEK-Kunden eröffne sich dadurch ein umfassenderes Angebot und den Mitarbeitenden sichere es die Zukunft, heisst es weiter. Die AEK soll weiter stark in der Region verankert bleiben und gleichzeitig vom umfassenden Leistungsportfolio der BKW Gruppe profitieren. Die BKW ihrerseits profitiere von den Stärken der AEK, wie zum Beispiel dem Contracting-Geschäft, wo es um die Planung, Finanzierung und Installation von Wärmeverbund- oder Fernwärmeprojekten sowie deren Betrieb und Unterhalt geht.

Alpiq wird derweil mit den aus dem Verkauf frei werdenden Mitteln die Nettoverschuldung weiter reduzieren und will so die Bilanz stärken, wie es in der Mitteilung der Gruppe heisst. Der Konzern steckt in einer Phase des Umbaus. Vor diesem Hintergrund hatte Alpiq auch den Verkauf der AEK-Beteiligung einer Prüfung unterzogen.

Alpiq setze den Umbau konsequent fort, schreibt die Gruppe weiter. Oberste Priorität habe dabei die Sicherstellung der Kapitalmarktfähigkeit. Mit der bereits kommunizierten Öffnung des Wasserkraftportfolios für neue Investoren werde Alpiq die Abhängigkeit von den Grosshandelspreisen verringern und die Nettoverschuldung senken. Zusätzlich würden weitere Devestitionsmöglichkeiten nicht strategischer Beteiligungen geprüft und konsequent umgesetzt. Auch die bereits eingeleiteten Kostenreduktions- und Ertragsverbesserungsmassnahmen führe Alpiq fort.

mk/gab

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21.04.2016 09:12
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Alpiq übernimmt Dienstleister für die petrochemische Industrie in Rumänien
21.04.2016 08:00

Zürich (awp) - Der Energiekonzern Alpiq verstärkt seine Position in Osteuropa. Die Tochter Kraftanlagen München GmbH übernimmt die IPIP S.A. mit Sitz in Ploiesti in Rumänien, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

IPIP beschäftige derzeit rund 150 Mitarbeiter und biete Dienstleistungen im Engineering und Projektmanagement für die Infrastruktur der ölverarbeitenden Industrie. Damit folge Alpiq seiner Strategie, die Marktpräsenz in den Energiedienstleistungen geografisch auszubauen und in Wachstumsfelder zu investieren, heisst es weiter. Die Übernahme erfolge unter Vorbehalt der Erfüllung aufschiebender Bedingungen.

dm/uh

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11.03.2016 17:07
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Alpiq: Heightened uncertainty

Die UBS hat heute eine interessante Studie zu den Obligationen publiziert. Fazit: Finger weg vom Hýbrid. Die Seniors werden weniger kritisch gesehen, da ausreichend Liquidität besteht.
Wenn der Hybrid schon unattraktiv ist, ist bei der Aktie erst recht nichts los, ausser die Politik macht einen grossen Schritt zu gunsten der Energieversorger. Und sowas wäre ein jahrelanger Prozess in den Schweizer Parlamenten.

10.03.2016 12:44
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Alpiq veräussert Anteile an Romande Energie Commerce
10.03.2016 12:12

(Meldung vom Vorband ergänzt um mehr Details, Hintergrund, Aktienkurs und Analystenkommentar)

Morges (awp) - Der Energiekonzern Alpiq will sich weiter von Schulden befreien und hat eine kleinere Devestition getätigt. Die Beteiligung an der Handels- und Marketingeinheit der Westschweizer Romande Energie geht an die bereits bestehenden Aktionäre der Gesellschaft.

Alpiq veräussert die 11,8%-Beteiligung an Romande Energie Commerce SA, und Hauptkäuferin ist die Romande Energie-Gruppe. Diese machte von ihrem Vorkaufsrecht Gebrauch und beschloss den Kauf von 14'420 der insgesamt 18'000 Aktien, wie Alpiq am Mittwochabend mitteilte. Die restlichen Aktien erwarben SIE SA, Forces Motrices de l'Avançon SA sowie die Gemeinde Bussigny-près-Lausanne.

Mit den aus dem Verkauf freiwerdenden Mitteln werde die Nettoverschuldung weiter reduziert, so Alpiq. Über den Preis wurde allerdings Stillschweigen vereinbart.

ERLÖSE AUF 10 BIS 20 MIO CHF GESCHÄTZT

Vontobel schätzt den Transaktionspreis angesichts der Marktkapitalisierung von Romande Energie und der Gruppenstruktur auf einen tiefen zweistelligen Millionenbetrag. ZKB nennt die Grössenordnung 10 bis 20 Mio CHF. Dies sei deutlich weniger als die erwarteten Erlöse aus dem geplanten Verkauf von 49% des Wasserkraft-Portfolios, so die Vontobel-Kreditanalysten am Donnerstag.

Erst am Montag hatte Alpiq letztere Massnahme im Zuge der verheerenden Ergebnisse für das zurückliegende Geschäftsjahr angekündigt. Erneut hatte das Unternehmen einen hohen Verlust erlitten. Um die Kapitalmarkfähigkeit weiterhin zu sichern, treibt es Devestitionen stärker voran und veräussert nun auch Assets im eigentlichen Kerngeschäft.

Von Romande Energie hiess es am Mittwochabend, die Transaktion bringe die Absicht der gegenwärtigen Aktionäre zum Ausdruck, die ihre Position beim grössten Elektrizitätsvertreiber der Westschweiz weiter festigen wollten. Romande Energie Commerce entstand 2007 durch den Zusammenschluss von rund zehn Akteuren der Energiebranche. Operativ werde die Marketingtochter in die Gruppe integriert, so Romande Energie. Diese verfügte demnach bislang über knapp 67% der Stimmrechte und des Aktienkapitals.

WESTSCHWEIZER OPERATIV PROFITABEL

Die Westschweizer Gruppe insgesamt ist eigentlich kaum den tiefen Strompreisen am europäischen Grosshandelsmarkt ausgesetzt, weil sie über eine relativ geringe Eigenproduktion verfügt. Die Gesellschaft profitiert eher von dem Preisverfall, weil sie dann zum Verkauf benötigten Strom günstiger beschaffen kann. Während das operative Geschäft daher auch profitabel ist, rutschte Romande Energie 2014 einzig wegen der Beteiligungen - besonders an Alpiq - in die Verlustzone.

Romande Energie hat eine Beteiligung von 29,7% an der EOS Holding, die ihrerseits einen Anteil von 31,4% an Alpiq hält. Die Performance von Alpiq schlägt sich denn auch immer auf den Ergebnissen der Westschweizer nieder. Dennoch will CEO Pierre-Alain Urech an den assoziierten Gesellschaften festhalten. "Die Wasserkraft bleibt das Fundament, um die Stromversorgung im Land zu sichern", sagte er in einem Interview mit AWP anlässlich der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen Anfang September 2015. Einen Rückzug bei Alpiq schloss er damals aus.

An der Börse verlieren Alpiq am Donnerstag gegen 11.00 Uhr 3,7% auf 76,05 CHF. Seit der vorbörslichen Zahlenvorlage am Montag brach die Aktie insgesamt um 28% ein. Zuvor hatte sie sich im bisherigen Jahresverlauf - und damit besser als der SPI - stabil entwickelt. Auch 2015 legten Alpiq knapp ein Fünftel zu, nachdem die Titel 2014 von Höchstständen bei 125 CHF auf unter 85 CHF gefallen waren. Romande Energie sind am Donnerstag bislang noch nicht gehandelt.

Insgesamt handele es sich um eine kleinere Transaktion, die bezüglich der Schuldenreduktion kaum ins Gewicht falle, so die ZKB. Erst in den nächsten Monaten stünden grössere Erlöse (Beteiligungen an Swissgrid, AVAG und AEK).

ys/ra

(AWP)

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10.03.2016 11:50
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ajd hat am 10.03.2016 - 11:31 folgendes geschrieben:

Was meint ihr, lohnt sich jetzt der Einstig bei Alpiq?

 

Das hab ich mir vor Jahren bei Kursen um 200 mal überlegt, weil langweiliges Business und gute Rendite, aber gottseidank die Finger davon gelassen.

Die Alpiq hat nur 17% free float und der Rest ist indirekt und direkt in Staatsbesitz (Kantone und Gemeinden). Etwas noch EDF.

Also, das ist reine Politik! Und kaum Aussicht auf Dividende in den nächsten Jahren. Falls sich der Strommarkt nicht mehr erholen sollte und Alpiq "gerettet" werden muss, dann sicher nicht zugunsten der Aktionäre. Allenfalls dafür, dass die nicht nachrangigen Obligationen, die wohl zum grossen Teil bei Pensionskassen liegen, keinen Haircut erfahren.

Auch bei den Bonds würde ich die nachrangigen nicht anrühren.

 

10.03.2016 11:40
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Keine Ahnung, aber gut möglich dass wir das Tief vom Januar 2015 noch testen.

Die Firma hat wie alle Energieproduzenten Probleme, die sich nicht schnell lösen werden. Mittelfristig werden die Probleme wohl auf uns Konsumenten abgewälzt (Dank der Lobby-Huren in Bern).

Einziger Lichtblick: Dass die de facto Aufteilung in Energie- und Kältetechniksparte vielleicht konsequent zu Ende gedacht wird, und die Firma in zwei aufgeteilt wird: eine problembehaftete und eine lukrative.

Ob es für einen kurzen Zock lohnt, muss jeder selbst wissen.

10.03.2016 11:31
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ajd
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Jetzt kaufen?

Was meint ihr, lohnt sich jetzt der Einstig bei Alpiq?

Der Kurs ist ja zur Zeit bei 76.

Oder ist das im Moment viel zu Riskant?

07.03.2016 08:24
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Alpiq erneut mit tiefroten Zahlen

Der Energiekonzern Alpiq kommt nicht aus den tiefroten Zahlen. Im Geschäftsjahr 2015 brach der Umsatz erneut ein, und das Unternehmen erlitt einen hohen Reinverlust. Auf eine Dividende wird verzichtet.

Im Geschäftsjahr 2015 brach der Umsatz erneut ein, und das Unternehmen erlitt wieder einen hohen Reinverlust. Nun steht ein grosser Teil der Wasserkraft zum Verkauf.

Der Umsatz sank 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 17% auf 6,72 Mrd CHF. Der EBITDA erreichte noch 50 Mio nach 312 Mio 2014, und der EBIT -511 Mio nach -673 Mio im Vorjahr. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 830 Mio nach einem Verlust von 902 Mio CHF im Vorjahr.

Hauptgründe für die geringeren Ergebnisse seien die weiterhin tiefen Grosshandelspreise sowie der starke Schweizer Franken, teilte Alpiq am Montag mit. Im ersten Semester 2015 musste Alpiq erneut Wertberichtigungen und Rückstellungen auf den Kraftwerkspark in Höhe von 834 Mio CHF vornehmen und erlitt einen Verlust von 886 Mio CHF. Insgesamt beliefen sich die Wertberichtigungen und Rückstellungen nach Steuern 2015 auf 855 Mio CHF, hiess es am Montag.

Vor diesen Sondereinflüssen ging der EBITDA im Gesamtjahr um 21% auf 480 Mio CHF zurück und der EBIT um 27% auf 261 Mio. Vor den Wertberichtigungen und Rückstellungen resultierte zudem ein um 68% tieferer Gewinn von 46 Mio.

Die ZKB hatte den Verlust bereits im Vorfeld auf 828 Mio CHF ziemlich genau geschätzt. Die UBS hatte noch mit einem Ergebnis vor Sondereinflüssen von 156 Mio gerechnet; diese Prognose verfehlte das Unternehmen weit.

Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung "aufgrund der weiter angespannten Ertragslage" für 2015 vor, keine Dividende auszuzahlen nach 2,00 CHF je Aktie in den Jahren zuvor. Zudem bezahle Alpiq den Schweizer Konsortialaktionären keinen Zins auf ihrem Hybriddarlehen. Diese hätten Verständnis für diese Massnahme, so die Gesellschaft.

Die öffentlich platzierte Hybridanleihe werde hingegen bedient, und die nächste Zinszahlung erfolge am 15. November 2016.

Für das laufende Jahr rechnet Alpiq damit, dass das operative Ergebnis weiterhin von einem äusserst herausfordernden Marktumfeld geprägt sein wird. Oberste Priorität habe die Sicherstellung der Kapitalmarktfähigkeit. Zum einen werden die bereits eingeleiteten Kostenreduktions- und Ertragsverbesserungsmassnahmen strikt weitergeführt. Zum anderen wird Alpiq zur Reduktion der Nettoverschuldung zusätzliche Devestitionsmöglichkeiten prüfen und nicht strategische Beteiligungen konsequent veräussern.

Man habe zudem beschlossen, bis zu 49% ihres Wasserkraftportfolios für Investoren zu öffnen, hiess es am Montag in einer separaten Mitteilung. In Frage kommen auch Energieversorgungsunternehmen mit Endkunden im nicht-liberalisierten Markt. Schweizer Hauptaktionäre hätten bereits ihr Interesse angekündigt, hiess es.

Die Verwaltungsräte Heiko Berg und Philipp Büssenschütt stellen sich an der Generalversammlung am 28. April nicht mehr zur Wiederwahl. Neu werden von der EDF Patrick Pruvot und John Morris vorgeschlagen.

(AWP)

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04.02.2016 08:39
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Alpiq übernimmt deutsches Sanitärunternehmen Jakob Ebling GmbH
04.02.2016 08:05

Lausanne (awp) - Der Energiekonzern Alpiq übernimmt in Deutschland die Jakob Ebling Heizung Lüftung Sanitär GmbH mit Sitz in Nierstein im Bundesland Rheinland-Pfalz. Das Unternehmen beschäftigt rund 60 Mitarbeitende und ist laut der Mitteilung spezialisiert auf die Planung und Installation von Anlagen in der Heizungs-, Lüftungs-, Kälte- und Regelungstechnik. Zum Preis wurde Stillschweigen vereinbart, wie Alpiq am Donnerstag mitteilte.

Die Übernahme erfolgt über die Kraftanlagen München, einem Unternehmen der Alpiq Gruppe. Sie folge der Strategie von Alpiq, die Marktpräsenz in den Energiedienstleistungen geografisch auszubauen und gezielt in Wachstumsfelder zu investieren, heisst es in der Mitteilung. Kunden der Jakob Ebling zählen insbesondere gewerbliche Kunden wie Hotels und Verwaltungen, aber auch die Industrie sowie Generalbauunternehmer. Der Vollzug der Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die Wettbewerbsbehörden.

tp/cf

(AWP)

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23.12.2015 13:44
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Vontobel senkt Repower-Kreditrating - Für Alpiq und BKW bestätigt
23.12.2015 11:32

Zürich (awp) - Die Kreditanalysten von Vontobel haben das Rating für den Energiekonzern Repower auf "BB+" von zuvor "BBB-" herabgestuft. Der Ausblick "stable" werde zudem überprüft, wie es in einer aktuellen Studie zu den Schweizer Energieversorgungsunternehmen heisst. Das marktorientierte Geschäftsmodell von Repower sei hart getroffen vom derzeitigen Energie- und Währungsumfeld. Die Studie wurde bereits am 14. Dezember publiziert.

Für Alpiq bestätigt Vontobel zwar das Kreditrating "BBB-", überprüft aber ebenso den Ausblick "stable". Der Konzern sei als erster von strukturellen Veränderungen getroffen worden, heisst es im Kommentar. Dies habe ihn aber auch dazu gezwungen, sich schneller an das neue Umfeld anzupassen, und daher dürfte Alpiq als erstes wieder seine Fitness zurückerlangen. Für BKW bestätigte Vontobel das "A"-Rating, nahm jedoch ebenfalls den Ausblick "stable" in Revision.

Darüber hinaus wurde das Kreditrating für die nicht an der SIX kotierte Axpo auf "A" von "A-" heruntergestuft und ebenso der Ausblick "stable" in Revision genommen. Das Endverbrauchergeschäft habe dem Unternehmen zwar einen gewissen Schutz geboten, aber die Erosion sei bereits weit fortgeschritten und werde in unverminderten Tempo voranschreiten, schreiben die Experten.

ys/rw

(AWP)

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18.12.2015 08:30
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Alpiq verkauft Beteiligung an Energiebörse EEX - Schuldenreduktion
17.12.2015 19:00

Lausanne (awp) - Der Energiekonzern Alpiq hat sich von seiner 4,5%-Beteiligung an der European Energy Exchange (EEX) getrennt. Käuferin ist die Energiebörse selbst; über den Verkaufspreis wurde jedoch Stillschweigen vereinbart. Wie Alpiq am Donnerstagabend mitteilt, kann der Konzern mit den aus dem Verkauf freiwerdenden Mitteln die Nettoverschuldung weiter senken.

ra/gab

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03.12.2015 08:23
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Alpiq verkauft Kleinwasserkraftwerke in Norwegen
02.12.2015 18:24

Lausanne (awp) - Der Energiekonzern Alpiq bereinigt sein Kraftwerksportfolio in Norwegen und reduziert die Nettoverschuldung. Fünf von sechs Objekten wurden von der Kleinkraftwerk Birseck AG übernommen, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilt. Über die Verkaufspreise wurde Stillschweigen vereinbart.

Damit werde der Umbau der Gruppe konsequent fortgesetzt, heisst es weiter. Alpiq hat in Norwegen Beteiligungen an drei Kleinwasserkraftwerken und an drei Projekten für Kleinwasserkraftwerke mit Anteilen an den jeweiligen Gesellschaften von acht bis 100% gehalten. Die seit rund sieben Jahren in Betrieb stehenden Anlagen leisten den Angaben zufolge zusammen 11,5 MW.

Zwei Kraftwerke und drei Projekte wurden von der Kleinkraftwerk Birseck AG in Münchenstein erworben. Der Alpiq-Anteil am Kleinwasserkraftwerk Reisæter ging an einen bisherigen Aktionär.

Mit den freiwerdenden Mitteln aus der Veräusserung will Alpiq die Nettoverschuldung weiter reduzieren. Das Unternehmen fokussiert sich in Norwegen auf die kommerziellen Aktivitäten im Energiehandel und das Originationgeschäft. Dabei werden strukturierte und standardisierte Grosshandelsprodukte auf die Abnahmestruktur grosser Energieabnehmer individuell zugeschnitten.

yr/cf

(AWP)

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27.11.2015 08:39
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Alpiq veräussert 28%-Beteiligung an Forces Motrices de Fully
27.11.2015 08:15

Lausanne (awp) - Der Energiekonzern Alpiq verkauft seine 28%-Beteiligung an dem Walliser Unternehmen Forces Motrices de Fully an SEIC. Die Transaktion wird per Anfang 2016 abgeschlossen, wie Alpiq am Freitag mitteilt. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Forces Motrices de Fully betreibt den Angaben zufolge ein Wasserkraftwerk mit 3,2 MW Leistung, das zurzeit saniert wird. Das Walliser Unternehmen ist neben der Energieversorgung auch im Bereich Multimedia aktiv. Die übrigen Anteilseigner sind die Gemeinde Fully und die Bürgergemeinde Fully, wie es weiter heisst.

Der Verkauf der Beteiligung erfolge im Rahmen des Umbaus der Alpiq Gruppe, der eine Vereinfachung des Produktionsportfolios, ein fokussiertes Kostenmanagement und die Reduktion der Nettoverschuldung zum Ziel habe, heisst es weiter.

yr/ra

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13.11.2015 08:23
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Alpiq will Konzernteile abstossen

Der Energiekonzern Alpiq prüft den Verkauf der beiden regionalen Energieversorger Alpiq Versorgungs (AVAG) und AEK Energie (AEK) im Mittelland. Mit dem Geld sollen die Schulden reduziert werden.

Mit den aus dem Verkauf freiwerdenden Mitteln will der Konzern die Nettoverschuldung weiter reduzieren. Die AVAG versorgt rund 30'000 Endkunden mit Strom in der Region Olten; die AEK versorgt rund 40'000 Endkunden im Raum Solothurn.

Alpiq setze den Umbau der Gruppe "konsequent" um, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Freitagmorgen. Dabei werde der Fokus auf die Liquiditätsbewirtschaftung und die weitere Reduktion der Nettoverschuldung gelegt, um die Kapitalmarktfähigkeit sicherzustellen. Im Jahr 2014 hatte Alpiq nach hohen Abschreibungen einen Verlust von 902 Mio CHF ausgewiesen und im ersten Halbjahr 2015 resultierte erneut ein Fehlbetrag von 886 Mio.

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08.10.2015 12:56
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Alpiq verstärkt Endkundengeschäft durch Partnerfirma mit Sodexo

08.10.2015 12:44

(Meldung mit Aussagen von Alpiq-Sprecherin und Hintergrund ergänzt)

Bern (awp/sda) - Der Energiekonzern Alpiq baut sein Endkundengeschäft in Europa aus. Mit der französischen Hauswartungs-Spezialistin Sodexo hat Alpiq das Partnerunternehmen Sodexo Energy Services mit Sitz in Heidelberg gegründet.

Die Partnerschaft sei ein strategisch wichtiger Schritt in der Diversifikation des Geschäftsmodells, teilte Alpiq am Donnerstag mit. Alpiq hält eine Mehrheitsbeteiligung an Sodexo Energy Services, wie Alpiq-Sprecherin Christel Varone auf Anfrage sagte. In das Partnerunternehmen bringe Alpiq primär ihre Kompetenzen im Handel und Vertrieb von Strom und Gas ein.

Sodexo könne seinen Kunden so neben dem Hauswartungsdienst ab sofort auch Strom und Gas liefern. In einem weiteren Schritt werde Sodexo Energy Services zusätzlich Energiedienstleistungen anbieten, hiess es im Communiqué.

Es sei geplant, das Geschäftsmodell auf weitere europäische Länder auszuweiten. Die Kooperation mit Sodexo sei Teil der Strategie, das Endkundengeschäft mit Strom- und Gaslieferungen sowie Energiedienstleistungen auszubauen.

Aufgrund des Preisdrucks im Grosshandel der vergangenen Jahre, der sich dieses Jahr durch die Frankenstärke verschärft hat, will Alpiq neue Geschäftsfelder erschliessen, mit denen in Zukunft Geld verdient werden kann. In der ersten Jahreshälfte 2015 schrieb Alpiq unter dem Strich ein Halbjahresverlust von 886 Mio CHF.

ys

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01.09.2015 08:33
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Alpiq verkauft Beteiligung an Gommerkraftwerke an Groupe E

31.08.2015 20:01

(Meldung um Angaben von Groupe E ergänzt)

Die Verträge zum Verkauf der Anteile an GKW mit Sitz in Ernen im Kanton Wallis seien bereits im Juli unterzeichnet worden und wurden per 31. August 2015 vollzogen, heisst es weiter. Groupe E hat mit der Transaktion seinen Anteil auf 71% erhöht.

Die Veräusserung der Beteiligung erfolge im Rahmen des Umbaus der Alpiq Gruppe, heisst es in dem Communiqué weiter. Dieser habe eine Bereinigung des Produktionsportfolios zur Komplexitätsreduktion, ein fokussiertes Kostenmanagement und die Reduktion der Nettoverschuldung zum Ziel.

GROUPE E: SYNERGIEN NUTZEN UND PRÄSENZ IM OBERWALLIS STÄRKEN

Die Groupe E will mit dem Anteilskauf ihre wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Strombeschaffung und ihre Wettbewerbsfähigkeit im mehr und mehr konkurrenzbetonten Strommarkt verbessern, schreibt das Unternehmen mit Sitz in Granges-Paccot in einer separaten Mitteilung. So könnten Synergien zwischen den eigenen Anlagen und denen der GKW genutzt werden, insbesondere im Bereich der Anlagensteuerung. Darüber hinaus werde damit die Präsenz im Oberwallis verstärkt, wo die Groupe E auch bereits am Produktionsbetrieb Electra-Massa (10%) und am lokalen Stromverteiler EW Goms (10%) beteiligt ist.

Die Gommerkraftwerke AG betreibt den Angaben zufolge in Ernen, Fiesch sowie in Binn im Kanton Wallis drei Wasserkraftkomplexe. Die Leistung der Speicheranlagen beträgt insgesamt 132 Megawatt und die mittlere Jahresproduktion beläuft sich auf 290 Gigawattstunden.

yr

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01.07.2015 08:17
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Alpiq verkauft letzte Darlehenstranche der Swissgrid-Beteiligung

01.07.2015 08:02

Zürich (awp) - Der Energiekonzern Alpiq hat die letzte Darlehenstranche an seiner Swissgrid-Beteiligung veräussert. Damit sei der Verkauf erfolgreich abgeschlossen worden, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit. Die letzte Tranche mit einem Nominalwert von 48,4 Mio CHF wurde demnach an einen institutionellen Investor übertragen, wobei die eingebetteten Wandelverpflichtungen bei Alpiq verbleiben. Der Vollzug bedürfe noch der Zustimmung des Verwaltungsrates von Swissgrid, hiess es. Ein Entscheid werde im laufenden Monat erwartet.

Zusammen mit dem nun erfolgten Verkauf der letzten Darlehenstranche konnte das Unternehmen die gesamte Beteiligung an der Swissgrid für insgesamt 557 Mio CHF verkaufen. Der Konzern erhalte während der verbleibenden Laufzeit der Darlehen noch Zahlungen als Abgeltung des bei Alpiq verbleibenden Wandelrisikos. Die zufliessenden Mittel würden - wie bereits kommuniziert - primär zur Reduktion der Nettoverschuldung verwendet, um darauf aufbauend gezielt in die Zukunft zu investieren, hiess es in der Mitteilung. Alpiq kämpft mit einer hohen Verschuldung: Ende 2014 lag die Nettoverschuldung bei 1,9 Mrd CHF.

Der Alpiq-Verwaltungsrat hatte im Mai 2014 entschieden, das Gesamtpaket der Beteiligung an Swissgrid zu veräussern. Darin enthalten waren einerseits Aktien von Swissgrid sowie andererseits eine im Rahmen der Übertragung der Höchstspannungsnetze Anfang 2013 erhaltene Darlehensforderung.

Erste Tranchen der Darlehen hatte Alpiq für 75 Mio CHF Ende 2014 veräussert. Damals wurden die Swissgrid-Aktien in die Tochtergesellschaft Alpiq Grid Beteiligungs AG übertragen. Anschliessend wurden für insgesamt 288 Mio CHF 49,9% der Aktien dieser Tochtergesellschaft an die IST3 Investment Stiftung verkauft, zusammen mit weiteren 49,9% der ursprünglichen Darlehen. Die restlichen 50,1% der Aktien der Alpiq Grid Beteiligungs AG wurden Ende Mai 2015 an SIRESO Société d'Investissement de Suisse Occidentale für 146 Mio CHF veräussert - wobei der Vollzug dieser Transaktion noch unter dem Vorbehalt der Nichtausübung von Vorkaufsrechten steht und für das vierte Quartal dieses Jahres erwartet wird.

ys/tp

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08.06.2015 08:22
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Alpiq will Anleihen für maximal 450 Mio CHF zurückkaufen

08.06.2015 07:56

Zürich (awp) - Der Energiekonzern Alpiq will ausstehende Anleihen zurückkaufen. Dazu lanciere das Unternehmen ein weiteres Rückkaufprogramm, bei dem Anleihen mit Fälligkeiten 2016 bis 2019 über maximal 450 Mio CHF erworben werden sollen, teilt Alpiq am Montagmorgen mit. Ziel sei es, die Bruttoverschuldung sowie die Finanzierungskosten weiter zu reduzieren.

Der Rückkauf solle in der Zeit von 08. bis 19. Juni 2015 stattfinden. Das endgültige Ergebnis des Rückkaufs werde voraussichtlich drei Tage später, am 22. Juni, publiziert. Die zurückgekauften Anleihen werden vernichtet. Man prüfe zudem die Ausgabe einer langfristigen Anleihe, um das Fälligkeitsprofil zu optimieren, heisst es in der Mitteilung weiter.

Bereits im Juli 2014 hatte Alpiq erfolgreich einen Rückkauf von Anleihen mit Fälligkeiten 2015 bis 2018 abgeschlossen. Das Unternehmen reduzierte seinerzeit damit seine Bruttoverschuldung um rund 540 Mio CHF. Gleichzeitig platzierte Alpiq eine 10-jährige Anleihe über 300 Mio CHF erfolgreich am Markt.

hr/cp

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09.03.2015 08:51
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Alpiq-Riesenverlust nach Abschreiber
 

Ein Abschreiber von gut einer Milliarde Franken hat den Energiekonzern Alpiq 2014 tief in die roten Zahlen gerissen. Der Verlust beläuft sich auf 902 Millionen Franken, wie Alpiq mitteilt.

Neuenburg (awp) - Der Energiekonzern Alpiq hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger Umsatz und einen hohen Verlust erlitten. Abschreibungen in Milliardenhöhe auf den Kraftwerkspark wegen der tiefen Strompreise belasteten das Ergebnis. Entwarnung für das laufenden Jahr gibt es nicht. Die Aktionäre sollen dennoch eine unveränderte Dividende erhalten. Die Hauptaktionäre wollen sich diese statt in bar mit zusätzlichen Aktien auszahlen lassen.

2014 sank der Energieabsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent auf 99'735 Gigawattstunden. Die Eigenproduktion inklusive Langfristverträge verminderte sich um 1,2 Prozent auf 20'158 Gigawattstunden. Der Umsatz sank 14 Prozent auf 8,06 Mrd CHF. Der EBITDA schmälerte sich auf 312 Mio nach 789 Mio im Vorjahr, und auf Stufe EBIT wurde ein Verlust in Höhe von 673 Mio nach einem positiven EBIT von 279 Mio im Vorjahr verzeichnet.

Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 902 Mio CHF nach IFRS. Hauptgrund für den Rückgang seien die tiefen Grosshandelspreise, teilte Alpiq am Montag mit. Das Ergebnis sei aber besser als erwartet dank eines konsequenten Kostenmanagements und der operativen Performance. 2013 hatte Alpiq einen kleinen Gewinn von 18 Mio verzeichnet nach einem Verlust von 1,09 Mrd CHF 2012.

Wertberichtigung von einer Milliarde

Die tiefen Grosshandelspreise schmälerten 2014 die Ergebnisse der gesamten konventionellen Kraftwerksproduktion. In der Schweiz sei insbesondere die Wasserkraft betroffen gewesen, hiess es. Man habe die beeinflussbaren Betriebskosten zwar "konsequent gesenkt", aber die öffentlichen Abgaben, Wasserzinsen und Steuern, die rund 40 Prozent der Gestehungskosten ausmachen, blieben unverändert hoch. Alpiq musste daher, entsprechend einer Warnung im Januar, Wertberichtigungen und Rückstellungen in Höhe von 1,05 Mrd CHF nach Steuern vornehmen.

Vor diesen Sondereinflüssen ging der EBITDA um 24 Prozent auf 609 Mio CHF zurück und der EBIT um 29 Prozent auf 356 Mio. Vor Sondereffekten resultierte zudem ein um 47 Prozent tieferer Gewinn von 145 Mio. Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten beim Umsatz nicht ganz erreicht, dagegen bei EBITDA sowie EBIT - jeweils vor Sondereinflüssen - übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 8,50 Mrd, für den EBITDA bei 530 Mio und für den EBIT bei 262 Mio.

Der Verwaltungsrat habe beschlossen, die Dividende unverändert bei 2,00 CHF zu belassen. Um allerdings die Kapitalbasis zu stärken, werde eine Wahldividende vorgeschlagen, hiess es. Die Konsortialaktionäre EOS Holding SA und EDF Alpes Investissements Sàrl sowie EBM, EBL, Kanton Solothurn, IBAarau und WWZ werden den Angaben nach von der Alternative der Aktienzuteilung Gebrauch machen und anstelle einer Bardividende neue Alpiq-Aktien im Verhältnis ihrer bisherigen Beteiligung zeichnen. Dazu hätten sie sich vertraglich verpflichtet, so Alpiq.

Nettoverschuldung bei knapp 2 Milliarden

Mit der Optimierung des Fälligkeitsprofils der Finanzverbindlichkeiten sowie mit dem laufenden Kostensenkungsprogramm sieht sich die Gruppe indes auf Kurs. Vom Verkaufsprozess der Swissgrid-Beteiligungen erwartet Alpiq von den bisher eingeleiteten Transaktionen einen Erlös von 363 Mio CHF, die zur Reduktion der Nettoverschuldung eingesetzt werden sollen. Die Nettoverschuldung ist weiterhin hoch: 2014 konnte sie auf 1,9 Mrd von 2,1 Mrd CHF gesenkt werden.

An der Generalversammlung Ende April stellen sich zudem die Verwaltungsräte Michael Baumgärtner, Damien Gros und Gérard Roth nicht zur Wiederwahl. Neu werden als Vertreter der EDF Heiko Berg, Philip Büssenschütt und Tilmann Steinhagen vorgeschlagen.

Franken-Schock verkraftbar

Für das laufende Jahr rechnet Alpiq weiter damit, dass das operative Ergebnis von den tiefen Grosshandelspreisen am Strommarkt beeinflusst sein wird. Der Entscheid der Schweizer Nationalbank (SNB), den Euro-Mindestkurs aufzugeben und negative Zinsen einzuführen, sei hingegen kurzfristig verkraftbar, da der Konzern das Währungsrisiko für Energieexporte aus der Schweiz abgesichert habe. Der EBITDA der Tochtergesellschaften im Euroraum würde sich aber entsprechend reduzieren, hiess es.

Die längerfristigen Auswirkungen des SNB-Entscheids will der Konzern im Rahmen des Halbjahresabschlusses 2015 prüfen. Alpiq will künftig keine Quartalszahlen mehr kommunizieren. Dies aufgrund der langfristigen Natur des Geschäfts, hiess es zur Begründung.

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24.02.2015 09:21
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Alpiq baut in der Installationstechnik aus
 

Der Energiekonzern Alpiq hat die Helion Solar Gruppe gekauft. Es ist das grösste Schweizer Installationsunternehmen für Photovoltaikanlagen.

Übernommen wird die Gruppe von den beiden Firmengründern und von der Solothurner AEK Energie AG, wie Alpiq am Dienstag mitteilte. Zum Preis wurden keine Angaben gemacht. Helion Solar bleibe in ihrer Struktur bestehen, behalte ihren Namen und werde in die Alpiq InTec Gruppe integriert, heisst es. Mit der Integration wolle Alpiq künftig Energiedienstleistungen für sogenannte Smart Buildings komplett aus einer Hand anbieten.

Helion Solar ist den Angaben zufolge das grösste Schweizer Installationsunternehmen für Photovoltaikanlagen zur Stromgewinnung sowie zur Energiespeicherung bei Einfamilienhäusern, Grossanlagen und Grosskraftwerken. Das 2008 gegründete Unternehmen ist mit rund 90 Festangestellten und acht Standorten in allen Regionen der Schweiz vertreten.

(AWP)

 

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09.01.2015 16:19
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Ausblick für Alpiq-Kreditrating wird von CS auf "Negativ" gesenkt

09.01.2015 14:50



Zürich (awp) - Die Kreditanalysten der Credit Suisse haben das Rating des Energiekonzerns Alpiq im Nachgang zu der Ankündigung einer erneuten Wertberichtigung auf den Kraftwerkspark zwar bestätigt, den Ausblick aber gesenkt. Neu wird der Ausblick des Energie-Konzerns mit "negativ" (bisher "stabil") eingestuft; das "Mid BBB"-Rating wurde bekräftigt, wie die Bank am Freitag mitteilt.

Die Ankündigung einer weiteren Wertberichtigung von 1,0 Mrd CHF auf dem Kraftwerkspark und den langfristigen Lieferverträgen sei nicht völlig überraschend gekommen. Die Massnahme widerspiegle lediglich die aktuellen Herausforderungen des Marktes und die Erwartung, dass die Strompreise über einen längeren Zeitraum hinweg auf einem sehr tiefen Niveau verharren würden, heisst es im Kommentar. Die CS-Spezialisten erwarten in den kommenden Monaten noch mehr Gegenwind für den Energiekonzern.

Was die ausstehenden Anleihen betrifft wird die "Hold"-Einstufung für die CHF-Bonds 3,25%/2015, 1,375%/2016, 2,0%/2017 und 2,25%/2021 bestätigt. Die Anleihen 4,0%/2017, 2,625%/2018, 3,875%/2018, 3,0%/2019, 3,0% 2022 und 2,625%/2014 werden mit "Buy" bewertet, ebenso die ewige 5% Hybrid-Anleihe (Rating "High BB").

rt/cp

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09.01.2015 08:17
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Alpiq mit weiterem Milliarden-Abschreiber
 

Der Energiekonzern Alpiq kündigt einen weiteren Abschreiber in Milliardenhöhe an.

Aufgrund der anhaltend tiefen Grosshandelspreise und des anspruchsvollen regulatorischen Umfeldes rechnet das Unternehmen mit Wertberichtigungen von rund 1 Milliarde Franken nach Steuern.

Von der gesunkenen Werthaltigkeit betroffen sei seien vor allem Kraftwerke, insbesondere die Schweizer Wasserkraftwerke, teilte Alpiq am Freitag mit. Aber auch bei Kraftwerksprojekten sowie langfristigen Bezugs- und Lieferverträgen muss Alpiq die Bilanzwerte nach unten korrigieren.

Alpiq hatte bereits im Jahr 2011 Wertberichtigungen und Rückstellungen von 1,7 Milliarden Franken vornehmen müssen.

Operativ sei das Geschäft 2014 so verlaufen, wie im Herbst prognostiziert, schreibt das von Jasmin Staiblin geführte Unternehmen, das aus der Fusion von Atel und EOS enstanden ist.

Alpiq hatte im Frühling einen Rückgang des operativen Gewinnes vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen um 30 bis 40 Prozent angekündigt, diese Minusrate im Herbst dann aber auf knapp 30 Prozent geändert.

(SDA)

 

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07.11.2014 08:26
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Alpiq leitet Schiedsklage gegen Rumänien ein

06.11.2014 20:31



Lausanne (awp/sda) - Der Stromkonzern Alpiq wehrt sich mit einer internationalen Schiedsklage gegen die Kündigung von Lieferverträgen durch die vom rumänischen Staat kontrollierte Hidroelectrica im Jahr 2012.

Der Streitwert der Klage beläuft sich auf rund 100 Mio EUR, und die Klage richtet sich gegen den rumänischen Staat, sagte ein Alpiq-Sprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Die Kündigung der Verträge hatte 2012 gemäss früheren Angaben bei Alpiq bereits zu Abschreibungen von 87 Mio CHF geführt.

Die günstigen Verträge waren von Hidroelectrica per 1. August 2012 gekündigt worden. Wie Alpiq Ende August 2012 kommunizierte, musste in der Folge anderswoher teurerer Ersatzstrom beschafft werden.

Die Klage basiert laut der Alpiq-Mitteilung vom Donnerstag auf dem schweizerisch-rumänischen Investitionsschutzabkommen und dem multilateralen Energie-Charta-Vertrag (Energy Charter Treaty, ECT).

Laut Mitteilung rügt Alpiq insbesondere die durch die rechtsmissbräuchliche Kündigung der Lieferverträge erfahrene Enteignung. Bei der Klage geht es um Lieferverträge zwischen dem staatlich kontrollierten und "sich angeblich in Insolvenz befindlichen rumänischen Energieunternehmen Hidroelectrica" und den beiden Alpiq-Töchtern in Rumänien.

Bereits 2012 hatte Alpiq alle zur Verfügung stehenden lokalen Rechtsmittel ergriffen. Diese wurden aber laut Alpiq erstinstanzlich abgewiesen. Vor Kurzem habe aber ein zweitinstanzliches Gericht die Mehrheit der Klage gutgeheissen und zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurück gewiesen.

yr

(AWP)

 

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03.11.2014 08:30
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Alpiq macht in neun Monaten Verlust - Thomas Bucher neuer CFO

03.11.2014 07:57



Lausanne (awp) - Alpiq hat von Januar bis September 2014 einen 15% tieferen Nettoumsatz von 5'967 Mio CHF erwirtschaftet. Der EBITDA sank um 28% auf 393 Mio im Vergleich zum Vorjahr, und der EBIT um 38% auf 208 Mio CHF, wie der Energiekonzern am Montag mitteilte. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 21 Mio nach einem Gewinn von 126 Mio im Vorjahr. Der Energieabsatz fiel derweil um gut 1,8% auf 74'304 Gigawattstunde (GWh).

Das Ergebnis reflektiere das weiterhin anspruchsvolle Marktumfeld, hiess es von Alpiq. Massgebend verantwortlich für die schwächeren Resultate seien die anhaltend tiefen Grosshandelspreise, die den Ergebnisbeitrag des gesamten Kraftwerksparks reduzierten. Hinzu kämen Einmaleffekte sowie Kosten für die laufende Restrukturierung und den vorzeitigen Rückkauf von Anleihen im Umfang von 543,4 Mio CHF.

Die Restrukturierung und die optimierte Finanzierungsstruktur würden aber künftig die Rechnung von Alpiq entlasten.

Die Nettoverschuldung von Alpiq betrug Ende September weiter 1,98 Mrd, nachdem sie 2013 auf rund 2 Mrd von 4 Mrd CHF reduziert werden konnte.

Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen nach wie vor von einem geringeren EBITDA aus. Alpiq hatte zuvor einen um 30 bis 40% tieferen Wert angekündigt. Dank des konsequenten Kostenmanagements und der operativen Performance erwarte man neu eine Reduktion des EBITDA leicht unter 30%. Die Strategieimplementierung laufe nach Plan.

2013 hatte Alpiq einen EBITDA von 796 Mio CHF vor Sondereinflüssen erwirtschaftet. Der Konzern nahm Wertberichtigungen auf den Kraftwerkspark in Höhe von netto 275 Mio CHF vor.

Alpiq gab am Montag ausserdem bekannt, dass Thomas Bucher per April 2015 neuer Finanzchef der Gruppe wird. Bucher kommt von Gategroup. Bereits im Mai war der Abgang vom derzeitigen CFO Patrick Mariller angekündigt worden.

ys/yr

(AWP)

 

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07.07.2014 08:16
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Alpiq kauft mehrere ausstehende Anleihen zurück und will eine neue begeben

07.07.2014 08:05



Lausanne (awp) - Der Stromkonzern Alpiq hat ein Rückkaufangebot für die ausstehenden Anleihen mit Fälligkeiten 2015 und 2018 im Umfang von maximal 500 Mio CHF angekündigt. Die zurückgekauften Papiere sollen vernichtet werden. Gleichzeitig will das Unternehmen eine neue vorrangige Anleihe mit einer Laufzeit von zehn Jahren begeben. Damit soll die Bruttoverschuldung und die Finanzierungkosten reduziert und das Fälligkeitsprofil der Finanzverbindlichkeiten verlängert werden, teilt Alpiq am Montag mit.

Den Rückkauf startet am heutigen 7. Juli und endet am 17. Juli 2014. Das endgültige Ergebnis des Rückkaufs sowie die Konditionen der neuen Anleihen will der Konzern zu einem späteren Zeitpunkt kommunizieren.

AWP

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26.05.2014 08:20
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Alpiq trennt sich von Swissgrid-Beteiligung
 

Der Energiekonzern Alpiq plant, seine Beteiligung an Swissgrid abzustossen.

Der Verwaltungsrat habe entschieden, sich von der nicht-strategischen Beteiligung an der Übertragungsnetzbetreiberin zu trennen und den Verkaufsprozess zu lancieren, teilt Alpiq am Montag mit. Der Konzern hält 34,7 Prozent an Swissgrid.

Wie vom Gesetzgeber vorgesehen sei Anfang 2013 der Anteil am Höchstspannungsnetz gegen Aktien der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid übertragen worden. Die Beteiligung ist laut Alpiq finanzieller Natur. Die aus dem Verkauf zufliessenden Mittel will die Gruppe für Investitionen in neue Wachstumsfelder im Rahmen der Strategie verwenden.

AWP

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07.01.2014 08:37
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Alpiq verlängert Konsortialkredit über 400 Mio CHF

07.01.2014 06:44



Lausanne (awp) - Der Energiekonzern Alpiq hat einen Ende März auslaufenden Konsortialkredit über 400 Mio CHF vorzeitig abgelöst und durch eine neue verlängerte Fazilität ersetzt. Damit sei ein Finanzierungsrahmen von 400 Mio CHF bis Ende 2017 gesichert, teilte Alpiq am Montagabend mit.

"Die erfolgreiche Transaktion verstärkt unsere finanzielle Flexibilität insbesondere für die laufende Neuausrichtung der Alpiq Gruppe", lässt sich CFO Patrick Mariller zitieren. Konsortialführer des neuen Kredits ist erneut die Zürcher Kantonalbank. Laut Alpiq partizipieren mehrere schweizerische Regional- und Kantonalbanken.

AWP

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