Aryzta

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06.10.2009 14:07
#1
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Aryzta

Hallo User, habe keinen Treat zu Aryzta gefunden, kann mir jemand weiterhelfen, oder hat Infos?

Danke und Gruss

Halligalli

Immer der Nase nach

23.09.2016 14:23
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Ausblick Aryzta: Umsatz 2015/16 im Schnitt bei 3'894 Mio EUR erwartet
23.09.2016 13:30

Zürich (awp) - Der Backwarenkonzern Aryzta veröffentlicht am Montag, 26. September, die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende Juli). Insgesamt haben zehn Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

2015/16E
(In Mio EUR) AWP-Konsens 2014/15A

Umsatz 3'894 3'820
-Org. Wachstum (%) +0,8 -2,2
EBITA 500 514

(In EUR-Cent)
Gewinn pro Aktie* 351 402

Q4
(In Wacko AWP-Konsens Q4 14/15
Org. Umsatzwachstum +2,3 -4,3

* Underlying, verwässert

FOKUS: Das Hauptthema bei Aryzta bleibt das Vertrauen, das zuletzt arg ramponiert worden war. Dazu hatten u.a. wiederholte Gewinnwarnungen, verpasste Wachstumsziele, eine kritisch beurteilte Akquisitionspolitik sowie eine relativ hohe Verschuldung beigetragen. Einen ersten Schritt zur Wiederherstellung machten die Verantwortlichen nun am Donnerstagabend, indem sie einen neuen VR-Präsidenten nominierten. Gewählt werden soll an der kommenden GV vom 13. Dezember Gary McGann, früher u.a. CEO der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus. Er soll den bald 80-jährigen Amtsinhaber Denis Lucey ablösen. Zudem wird den Aktionären der bekannte Schweizer M&A-Anwalt Rolf Watter als nicht-exekutives Mitglied des Leitungsgremiums vorgeschlagen.

Analysten begrüssten es, dass mit McGann und Watter erstens Kandidaten von aussen und zweitens sehr erfahrene Persönlichkeiten zum Unternehmen stossen. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Background sollten sie in der Lage sein, sich auf Augenhöhe mit dem CEO und dem CFO zu bewegen, hiess es etwa. Die Ernennung von Watter, der schon bei vielen Fusionen oder Unternehmenszusammenschlüssen dabei war, löste ausserdem Spekulationen über einen möglicherweise angestrebten Verkauf von Aryzta aus. Die Ernennungen führten am Freitag denn auch zu einem Sprung beim Aktienkurs (+9% Stand 11 Uhr).

In diesem Zusammenhang könnten nun auch die neuesten Geschäftszahlen zur weiteren Stabilisierung des Vertrauens beitragen. Allzu grosse Überraschungen werden diesbezüglich allerdings nicht erwartet. So wird beim organischen Wachstum im vierten Quartal eine leichte Beschleunigung auf 2,3% vorhergesagt, nachdem in den Vorquartalen Werte von +0,9%, +0,8% und -0,4% erzielt und für die ersten neun Monate ein Wert von +0,5% ausgewiesen worden war. Von Interesse ist dabei ein Blick auf die Regionen, wobei das Management für das zuletzt geschrumpfte US-Geschäft Verbesserungen ("Wachstum in Richtung Null") versprochen hatte.

In der Konzernwährung Euro wird im Schnitt ein 1,9% höherer Umsatz von knapp 3,9 Mrd CHF und ein 2,7% tieferer EBITA von 500 Mio EUR erwartet. Der Gewinn pro Aktie wird im Schnitt 12,7% tiefer bei 351 Euro-Cent gesehen.

Ein nächster wichtiger Schritt für den Vertrauensaufbau könnte laut Experten auch der für Anfang Oktober geplante Investorentag in Toronto. Es handelt sich dabei um den ersten seit Jahren.

Von Interesse wären ausserdem Aussagen zu den Folgen des Brexit auf das schweizerisch-irische Unternehmen. Unmittelbar nach dem Entscheid der Briten, aus der EU auszutreten, hatte die Aktie vorübergehend überdurchschnittlich nachgegeben.

ZIELE: Das Management stellte zuletzt einen Gewinn pro Aktie (EPS) etwa im Rahmen des damaligen Konsensus von 355,5 Euro-Cent in Aussicht. Die Margen im zweiten Halbjahr bewegten sich im Rahmen der Erwartungen und der Guidance, betonte Konzernchef Owen Killian bei der Publikation der Q3-Zahlen. Ein Ziel gibt es ausserdem zum freien Cashflow, der über 200 Mio EUR betragen soll. Angesichts dieses Wertes hat der Konzern auch keine Bedenken bezüglich Nichterfüllen der Kreditbedingungen.

PRO MEMORIA: Das Management von Aryzta ist in Bezug auf Firmenzukäufe seit längerer Zeit stark unter Druck von Investoren. Vorgeworfen wird ihm vor allem, dass es wahllos Firmen zusammengekauft und damit einen hohen Goodwill angehäuft hat, wobei gleichzeitig permanent hohe Restrukturierungskosten ausgewiesen werden. Dies werde unterstützt durch ein Vergütungsmodell, das falsche Anreize setze, indem die Entschädigungen aufgrund bereinigter Zahlen (Gewinn nach Sonderkosten) erfolge, heisst es.

AKTIENKURS: Die Aryzta-Papiere notieren trotz des Kurssprungs am Freitag (Stand 11.30 Uhr +9,5% auf 43,20 CHF) noch immer rund 15% unter dem Stand von Ende 2015. Damit zählen sie unter den Blue Chips wie schon im Vorjahr zu jenen mit der schlechtesten Performance. Rasant bergab ging es vor allem im März, als innert kurzer Zeit zwei Hiobsbotschaften bekannt wurden: enttäuschende Halbjahreszahlen und der Verkauf von Aryzta-Aktien des CEO im grossen Stil. Seit dem damaligen Tiefstand hat die Aktie allerdings wieder rund ein Viertel zugelegt.

sig/rw/ab/uh

(AWP)

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23.09.2016 08:32
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Aryzta holt einen Verwaltungsratspräsident von aussen - Gary McGann nominiert
22.09.2016 18:59

(Ergänzt mit mehr Details)

Zürich (awp) - Beim Backwaren-Hersteller Aryzta steht der Nachfolger von Verwaltungsratspräsident Denis Lucey fest. Gary McGann soll ihn an der nächsten Generalversammlung ablösen, wie der Verwaltungsrates an einem Treffen beschlossen hat. Zudem soll Rolf Watter dem Gremium als neues Mitglied beitreten.

Die Aktionäre können über die Personalien an der ordentlichen Generalversammlung vom 13. Dezember 2016 abstimmen, wie aus einer Mitteilung von Aryzta vom Donnerstagabend hervorgeht.

Der amtierende VR-Präsident Lucey tritt bekanntlich an der nächsten GV nicht mehr an. Einige Marktbeobachter hatten einen Namensvorschlag im Rahmen der Publikation des Jahresabschlusses erwartet, welche am kommenden Montag erfolgt.

Der Ire McGann ist derzeit Chairman von Paddy Power Betfair, einem an der Londoner Börse kotierten Wettspiel-Konzern, wie seinem "Linkedin"-Profil zu entnehmen ist. Im August 2015 hat er sich von seiner langjährigen Position als CEO bei Smurfit Kappa, einem irischen Unternehmen der Verpackungsindustrie, zur Ruhe gesetzt. Davor war er Group CEO bei Aer Lingus und CEO bei Gilbeys of Ireland.

Bei der kommende Woche anstehenden Zahlenvorlage von Aryzta bleibt das zuletzt arg ramponierte Vertrauen Hauptthema. Hilfreich für die Vertrauensbildung wäre es laut Analysten, wenn der neue Verwaltungsratspräsident von aussen käme, hatte es am Markt im Vorfeld der Nominierung von McGann noch geheissen.

Der designierte neue Verwaltungsrat Watter ist Partner der Anwaltskanzlei Bär & Karrer und VR-Präsident der Postfinance. In der Vergangenheit war er unter anderem VR-Präsident von Nobel Biocare.

ys/tp

(AWP)

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01.06.2016 08:30
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Aryzta legt im Q3 nur leicht an Wachstumstempo zu - Aktie unter Druck
31.05.2016 18:43

(Zusammenfassung)

Zürich (awp) - Der Backwarenkonzern Aryzta hat im dritten Quartal zwar in Bezug auf Wachstum etwas an Tempo zugelegt, blieb damit aber unter den Erwartungen des Marktes. Vor allem in den USA büsst der Konzern weiter an Terrain ein, wobei die Neuverhandlung von gewissen Verträgen zu Verlusten geführt hat. Die Enttäuschung über das weiterhin nur schwache Wachstum drückten auf den Aktienkurs.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2015/16 bzw. in der Periode von Februar bis April 2016 wuchs der Konzern organisch um 0,9%, dies nach +0,8% bzw. -0,4% in den beiden Abschnitten davor. Während die Volumen (-0,3%) leicht rückläufig waren, hatte die Preis/Mix-Komponente (+1,2%) einen positiven Einfluss, wie Aryzta am Dienstag mitteilte.

In der Berichtswährung Euro setzte Aryzta mit 949,8 Mio EUR um 2,4% weniger um. Neben dem positiven organischen Wachstum wirkten sich sowohl Akquisitionen (-1,0%) wie auch Währungen (-2,3%) per Saldo negativ aus. Mit den vorgelegten Zahlen blieb der Konzern vor allem beim organischen Wachstum unter dem AWP-Konsens (+1,5%) zurück.

NEUE LANGFRISTIGE US-VERTRÄGE

Nach Regionen wuchs Europa im dritten Quartal organisch um 3,9%. Das Geschäft profitiere hier weiter vom Wachstum bei den In-Store-Bäckereien, wobei sich vor allem der Discount-Kanal positiv entwickle, hiess es. Nordamerika hat sich derweil nur minimal verbessert und blieb mit -2,3% organisch weiter rückläufig, dies nach -2,4% bzw. -5,6% in den Vorquartalen.

Aryzta hat hier laut Firmenchef Owen Killian nun alle ausstehenden Langfristverträge unterzeichnet, was allerdings zu einem Umsatzschwund geführt hat. Die Bank Vontobel schätzt diesen auf rund 150 Mio EUR. Die Unterzeichnung der bis zu neun Jahre laufenden Verträge sollte aber zumindest die Visibilität in puncto Umsatzentwicklung verbessern, so Killian.

Das Management zeigte sich hier aber einigermassen zuversichtlich. "Wir sollten uns bezüglich Wachstum im vierten Quartal in Richtung Null bewegen", sagte IR-Chef Paul Meade an einem Call für Analysten. Und im nächsten Fiskaljahr 2016/17 sollten die Zahlen dann positiv sein.

Optimistisch in dieser Hinsicht stimme vor allem auch die Tatsache, dass das Wachstum bereinigt um die neuverhandelten Verträge im dritten Quartal mit 4,7% über dem Marktwachstum von 2 bis 4% ausgefallen sei. Dieser bereinigte Wert zeige denn auch vielmehr das Potential des Aryzta-Geschäftes in Nordamerika, so Meade.

WEITERE EINMALKOSTEN

Wie Aryzta ausserdem mitteilte, wurde weiteres Potential für gruppenweite Effizienzverbesserungen und zur Kostenreduktion identifiziert. Diese werde allerdings zu einmaligen Kosten im laufenden Gesamtjahr führen. Insgesamt sollten die nicht wiederkehrenden Kosten den Betrag von 88 Mio EUR aus dem Vorjahr aber nicht übertreffen.

Kosten entstehen etwa im Zusammenhang mit einer geplanten Restrukturierung in Deutschland: Dort ist Aryzta in Verhandlungen über einen grösseren Personalabbau. Insgesamt könnte es zu einem Verlust von 2% der gesamten Aryzta-Belegschaft kommen, wie es hiess. Bekannt ist hier (lediglich aus der Presse), dass die Backfabrik Fricopan in Sachsen-Anhalt geschlossen werden soll.

Als Guidance gab das Management für das Gesamtjahr einen Gewinn pro Aktie (EPS) etwa im Rahmen des aktuellen Konsensus von 355,5 Euro-Cent an, was marginal tiefer ist als bisher kommuniziert. Die Margen-Schwäche im zweiten Halbjahr bewege sich im Rahmen der Erwartungen und der Guidance, so Konzernchef Killian.

KEINE BEDENKEN WEGEN COVENANTS

Der frei Cashflow sollte mit über 200 Mio EUR derweil im Rahmen der bisherigen Firmenangaben ausfallen. Angesichts dieses Wertes hat der Konzern auch keine Bedenken bezüglich Nichterfüllen der Kreditbedingungen. "Wir fokussieren uns dieses Jahr auf den Cashflow und sollten damit einen gewissen Spielraum haben bei den Covenants", sagte IR-Chef Meade dazu. Und auch eine Kapitalerhöhung sei kein Thema.

Die Aryzta-Aktien gerieten wegen der nicht erfüllten Erwartungen und der erneuten Einmalkosten bei hohen Volumen von Beginn weg deutlich unter Druck. Am Handelsende stand der Kurs bei 39,56 CHF und damit 4,7% unter dem Vortagesschluss (SPI -0,6%).

uh/ys

(AWP)

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01.04.2016 12:34
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Mann..., was ist den hier wieder los? Dachte jetzt sei ruhe eingekehrt und jetzt das. 

19.03.2016 23:39
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Offenbar stimmt das mit Margin Call. Als ich von Aktienverkauf erfuhr war ich auch wütend,aber als sich von mehrere Seiten bestätigte das er unter Druck seitens Bank verkauft hat, verstand ich das besser.Falls er an die Firma nicht geglaubt hätte, hätte er früher verkaufen können und viel mehr einnehmen. Das er zockt kann ich auch verstehen,das machen wir schlussendlich alle.

19.03.2016 20:35
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aus der FuW

Ein Paradebeispiel für miserable Corporate Governance in der Schweiz ist Aryzta (ARYN 38.07 1.98%). Es ist nicht das erste Mal, dass ich mich über den Backwarenhersteller äussere – und mein Kollege Andreas Kälin hat Anfang März umfassend über die «Wertvernichter von Aryzta» geschrieben. In den letzten zwei Wochen ist der Aktienkurs um fast 30% eingebrochen.

Trotzdem muss ich hier nachlegen, denn Aryzta-CEO Owen Killian hat sich selbst nochmals übertroffen: Am Mittwoch kam die Meldung, Killian habe in den zwei Vortagen 427 000 Aryzta-Aktien im Wert von total 19 Mio. Fr. zu 44.57 Fr. je Aktie verkauft. Offenbar musste er, weil er von seiner Bank einen Margin Call erhielt. Denn als Grund für die Transaktion gab er die Kursschwäche an, die den Belehnungswert der Aktien beeinträchtigte. Hat Killian auf die Aryzta-Aktien einen Lombardkredit aufgenommen und damit spekuliert? Notabene hat der Ire über die letzten sieben Jahre als CEO mehr als 30 Mio. Fr. von Aryzta «verdient». Die Frage lautet: Ist Killian privat ein Zocker – und ist er es auch als CEO?

Für mich stellt sich zur Zeit eine andere Frage: wenn der CEO auf die Aktie setzt - warum sollte ich nicht auch kurzfristig auf die Aktie setzen? 

 

18.03.2016 09:50
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geht wieder langsam bergauf ......  Clapping

One day you lose,and another day another win!!

17.03.2016 08:51
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Estim. sieht heute schön aus... 37.50.-

SmileSmile

One day you lose,and another day another win!!

17.03.2016 06:00
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Gewinn pro Aktie 3.6-3.8 CHF macht genau 10% nach dem Taucher auf 36.

17.03.2016 01:39
Bild des Benutzers mueret00
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Die Wachstumsaussichten intakt

Bei den Kennzahlen hier auf Cash steht 6.73% Aussicht bis 2017. Das ist ja noch weniger als bei Nestlé und co. (Wobei es bei Nestlé auch anfängt zu harzen).

Valora läuft noch gut. Brezel sind ja auch Gebäck. LOL

16.03.2016 22:26
Bild des Benutzers maxim
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Es sollte nicht vergessen werden das es genug Konkurrenten hat die auch gern wachsen wollen.Bei solchen Bewertung wäre eine Übernahmeofferte auch nicht unmöglich.Cash Guru schrieb auch selber etwas davon heute.Ich meine ein Kauf wert,sehe keine Gründe wieso sollte es viel weiter nach unten gehen.Die machen(nach aktueller Bewertung)10%Gewinn.Ist nicht wenig für ein Titel der nichtzyklisch ist.

16.03.2016 21:05
Bild des Benutzers robincould
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bin heute auch...

mit halber Kraft rein.

Die Aktie scheint günstig bewertet zu sein. Das KGV unter 10.

Die Wachstumsaussichten intakt, wenn auch mit einer gewissen Verzögerung.

Und für die Techniker: Ich erkenne bei CHF 35 eine starke technische Unterstützung. Die Aktie ist überverkauft.

 

 

 

 

16.03.2016 15:38
Bild des Benutzers freezer
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Was macht denn Aryzta für euch wertvoll, wenn ich fragen darf?

Aus meiner Sicht haben die viel zu viel Goodwill. Kurs gegen CHF 30 würde mich persönlich jetzt nicht wirklich überraschen... Aber darum meine Frage. Fände es spannend eure Sicht zu erfahren.

16.03.2016 15:13
Bild des Benutzers exechange
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Aryzta

Die beste Wertschöpfung für Aryzta wäre, wenn der Verwaltungsrat Owen Kilian
seines Amtes als CEO entlässt.
Nur so lässt sich das Vertrauen der Investoren wieder gewinnen.
Evtl. könnte man auch den Verwaltungsrat hinterfragen.
Auf so einen Lapsus von so einem CEO gebe es nur eine Antwort:
Abtreten und zwar so rasch wie möglich.
Das heute hat eine Wertvernichtung von einem 3 stelligen Millionenbetrag an
der Börse von Aryzta gekostet.
Dank Hr. Owen Kilian.

Gruess

16.03.2016 13:58
Bild des Benutzers Othello
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Regt euch nicht auf, das ist Börsenmanipulation der Extraklasse. Von solchen Meldungen lebt die Börse - und v.a. die Grossbanken -Investoren. Wir sind nun an einer technischen Unterstützung angelangt bei c.a. 35.-. Sollte es nochmals tief runtergehen morgen, werde ich meine Teile noch etwas aufstocken. Zum Glück habe ich erst heute die Ersten gekauft.

Biggrin

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

16.03.2016 13:43
Bild des Benutzers Blaues Hufeisen
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Fredy Hiestand soll zurückkommen, lebt der überhaupt noch? Als ich die Meldung über den Aktienverkauf heute las, hätte ich kotzen können. Die Begründung, dass sich das Risiko seines Gesamtexposures erhöht habe, heisst ja eigentlich nichts anderes, als dass der CEO nicht 100% an Aryzta glaubt. Gerade jetzt wäre es aber wichtig gewesen, ein Zeichen zu setzen. Wäre ich im VR von Aryzta, ich würde auf den Rausschmiss des CEO plädieren. Elender verdammter Nestbeschmutzer, beschämend. Habe zwar keine ARYN-Aktien, aber ich nerve mich trotzdem. So etwas hat die CH-Aktienlandschaft nicht verdient, der CEO soll sein Angelsachsen-Gebahren anderswo ausleben, aber nicht hier. Eine CEO-Ausschaffungsinitiative wäre doch mal was Smile

16.03.2016 13:23
Bild des Benutzers moser
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nummelin hat am 16.03.2016 - 11:55 folgendes geschrieben:

Dachte das es heute nicht noch weiter Berg ab geht....

Bin gestern eingestiegen... und habe heute noch doppelt nachgekauft....EP 37.05

Jetzt sollte die technische Korrektur eintreffen ... oder sicher morgen....

Ich würde einsteigen...

Verschone uns bitte mit deinen widerlichen Pusher-Tipps!

16.03.2016 13:00
Bild des Benutzers Domtom01
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Herr K. ist das typische Insider-Arschloch. Im Mittelalter wurde man für weniger geteert und gefedert oder zumindest an den Pranger gestellt.

Ich habe zwar keine Aktien von dieser Firma, aber mit so einem Mann an der Spitze ist mir die ganze Bude zuwider.

Ekelhaft!

16.03.2016 12:01
Bild des Benutzers harley-rider
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nummelin hat am 16.03.2016 - 11:55 folgendes geschrieben:

Ich würde einsteigen...

und 5 Min. später steigst du dann aus ....

Mit Deinem widerlichen Gepusche kommst Du hier wohl nicht mehr an.

16.03.2016 11:55
Bild des Benutzers nummelin
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Dachte das es heute nicht noch weiter Berg ab geht....

Bin gestern eingestiegen... und habe heute noch doppelt nachgekauft....EP 37.05

Jetzt sollte die technische Korrektur eintreffen ... oder sicher morgen....

Ich würde einsteigen...

One day you lose,and another day another win!!

16.03.2016 10:58
Bild des Benutzers Othello
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Was denkt ihr, ist Aryzta bei den gefallenen Preisen nun ein Kauf wert? Wer sagt denn, dass der CEO nicht wieder einsteigt? Doch das erfahren wir wieder mal erst Tage später. Der Pöbel wird wie immer erst Tage später durch die News informiert, wie es doch immer ist.

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

16.03.2016 08:27
Bild des Benutzers Zyndicate
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Aryzta-CEO verkauft rund 427'000 Aktien - neues Optionsprogramm
16.03.2016 07:59

Zürich (awp) - Der CEO des Backwarenkonzerns Aryzta, Owen Kilian, hat in den vergangenen beiden Tagen insgesamt 427'250 Aktien des Unternehmens verkauft. Das entspricht auf Basis der Ende des Geschäftsjahres 2014/15 ausgewiesenen Gesamtanzahl der Aktien knapp 0,5% des Aktienkapitals. Kilian verfüge weiterhin über 216'530 Aktien sowie über 750'000 Aktienoptionen, teilte Aryzta am Mittwoch mit.

Zudem hat der CEO unter dem langfristigen Entlöhnungsprogamm des Unternehmens (Aryzta Long Term Incentive Plan) am Dienstag weitere 410'000 Optionen erhalten, die zu rund 6,80 CHF pro Stück bewertet werden. Die Ausübbarkeit der Optionen ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft, darunter das EPS-Wachstum, die Rendite auf dem eingesetzten Kapital, die Dividendenpolitik und die fortdauernde Beschäftigung des Begünstigten im Unternehmen.

tp/yr

(AWP)

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15.03.2016 18:04
Bild des Benutzers maxim
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technische Erholung

Nein nicht Morgen,erst Übermorgen.Ich muss noch ein Paar billig kaufen.

15.03.2016 14:12
Bild des Benutzers nummelin
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Bin eingestiegen ....

wird sicher eine technische Erholung geben morgen.....

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15.03.2016 13:22
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Blaues Hufeisen hat am 15.03.2016 - 10:51 folgendes geschrieben:

15.03.2016 | 08:57

#ARYZTA – Wurde die Aktie zu fest abgestraft?

(wirtschaftsinformation.ch) – Nach der gestrigen Vorlage der Geschäftszahlen büsste die Aktie des Backwaren-Herstellers ARYZTA (CHF 43.21) um fast 12% ein. Als Reaktion auf den Zahlenkranz hat Société Générale heute das Kursziel von CHF 55 auf CHF 52 reduziert. ARYZTA habe die Erwartungen zwar getroffen, aber die Talsohle sei noch nicht erreicht. Die Aktie wird dennoch zum Kauf empfohlen. Kepler Cheuvreux senkte das Kursziel von CHF 60 auf CHF 57, die Einstufung lautet weiterhin „Buy“. Der zuständige Analyst schreibt, dass ARYZTA eine interessante Anlagemöglichkeit für Value-Investoren sei. Baader Helvea reduzierte das Kursziel von CHF 61 auf CHF 60, wobei auch dieses Analysehaus die Aktie zum Kauf empfiehlt. Im entsprechenden Researchkommentar steht, dass ARYZTA die Erwartungen grösstenteils erfüllt habe. Im laufenden Geschäftsjahr seien allerdings keine nachhaltigen Fortschritte zu erwarten, was die Aktie trotz ihrer attraktiven Bewertung schwäche. Wenig begeistert zeigte sich der Vontobel-Analyst, der das Kursziel von CHF 50 auf CHF 45 gesenkt und die Einstufung „Hold“ bestätigt hat. Grundsätzlich habe er seine Meinung über das Unternehmen nicht geändert, sein Vertrauen sei aber kleiner geworden. ARYZTA müsse nun erst einmal liefern und zeigen, dass man sich beim Wachstum, den Margen und dem Free Cashflow verbessern könne.

Danke

15.03.2016 10:51
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15.03.2016 | 08:57#ARYZTA – Wurde die Aktie zu fest abgestraft?

(wirtschaftsinformation.ch) – Nach der gestrigen Vorlage der Geschäftszahlen büsste die Aktie des Backwaren-Herstellers ARYZTA (CHF 43.21) um fast 12% ein. Als Reaktion auf den Zahlenkranz hat Société Générale heute das Kursziel von CHF 55 auf CHF 52 reduziert. ARYZTA habe die Erwartungen zwar getroffen, aber die Talsohle sei noch nicht erreicht. Die Aktie wird dennoch zum Kauf empfohlen. Kepler Cheuvreux senkte das Kursziel von CHF 60 auf CHF 57, die Einstufung lautet weiterhin „Buy“. Der zuständige Analyst schreibt, dass ARYZTA eine interessante Anlagemöglichkeit für Value-Investoren sei. Baader Helvea reduzierte das Kursziel von CHF 61 auf CHF 60, wobei auch dieses Analysehaus die Aktie zum Kauf empfiehlt. Im entsprechenden Researchkommentar steht, dass ARYZTA die Erwartungen grösstenteils erfüllt habe. Im laufenden Geschäftsjahr seien allerdings keine nachhaltigen Fortschritte zu erwarten, was die Aktie trotz ihrer attraktiven Bewertung schwäche. Wenig begeistert zeigte sich der Vontobel-Analyst, der das Kursziel von CHF 50 auf CHF 45 gesenkt und die Einstufung „Hold“ bestätigt hat. Grundsätzlich habe er seine Meinung über das Unternehmen nicht geändert, sein Vertrauen sei aber kleiner geworden. ARYZTA müsse nun erst einmal liefern und zeigen, dass man sich beim Wachstum, den Margen und dem Free Cashflow verbessern könne.

14.03.2016 12:11
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Im Moment wird jedenfalls ziemlich gekauft?!?!

14.03.2016 11:28
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Ist die Aktie jetzt ein Kauf wert?

14.03.2016 08:12
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Aryzta backt wieder grössere Brötchen

Der Backwaren-Konzern Aryzta ist nach einer längeren Periode mit Rückgängen zu organischem Wachstum zurückgekehrt.

Im zweiten Quartal des 2015/16 (November bis Januar) erreichte er organisch ein Plus von 0,8% nach -0,4% noch im ersten Quartal. Auf das Halbjahr gesehen, macht das organische Wachstum 0,2% aus. Während die Regionen Europa und "Rest der Welt" in dieser Periode mit 4,7% und 3,9% positiv ausfielen, war Nordamerika 4,0% rückläufig.

Der Umsatz für die Halbjahres-Periode stieg um 5,5% auf 1,96 Mrd EUR, wobei 5,0% aus den Währungsveränderungen stammten. Beim EBIT waren es +2,7% auf 230,8 Mio EUR und die entsprechende Marge sank 30 Basispunkte auf 11,8%. Auf Stufe Reingewinn ergab sich ein Plus von 2,5% auf 158,4 Euro-Cent, wie Aryzta am Montag mitteilte.

Damit hat der Konzern die Prognosen der Analysten (AWP-Konsens) ziemlich genau getroffen. Diese hatten für den Umsatz 1,95 Mrd EUR, für den EBITA 232,4 Mio EUR und für den EPS 158 Euro-Cent prognostiziert.

"Das organische Wachstum hat sich weiter verbessert, allerdings liegen wir immer noch 18 bis 24 Monaten hinter den früheren Erwartungen zurück", wird CEO Owen Killian in der Mitteilung zitiert. Die Umsatzentwicklung werde zudem über die nächsten 18 Monate weiter erratisch verlaufen, da die Kapazitäten weiter angepasst würden. Der freie Cashflow sei allerdings stark gewesen im Halbjahr und sei - neben dem organischen Umsatzwachstum - weiterhin der Hauptfokus.

Der (bereinigte) Gewinn für das Gesamtjahr 2015/16 sollte - adjustiert um die Verkäufe in diesem Geschäftsjahr - im Bereich der früheren Guidance liegen, heisst es. Sie wird in der Mitteilung nicht explizit genannt, lag aber bei 365 bis 385 Cent.

(AWP)

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30.11.2015 08:22
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Aryzta hat weiterhin Mühe

Der Backwaren-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2015/16 den Umsatz in Euro zwar gesteigert, ist organisch aber im Minus geblieben.

Der Umsatz legte in der Periode von August bis Oktober 2015 um 6,1% auf 995,0 Mio EUR zu; dabei stammen 5,8% aus Währungsveränderungen und 0,7% aus Akquisitionen, während das organische Wachstum bei -0,4% lag. Damit hat sich das organische Wachstum allerdings verbessert, und zwar von -4,3% im vierten Quartal bzw. -2,3% im dritten Quartal des letzten Geschäftsjahres.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Aryzta die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) beim Umsatz verfehlt, beim organischen Wachstum allerdings etwas übertroffen. Geschätzt wurde ein Umsatz von 1'011 Mio EUR sowie ein organisches Wachstum von -1,4%.

In Europa wuchs der Konzern um 9,5% auf 442,5 Mio EUR, wobei organisch ein Plus von 5,5% resultierte. In Nordamerika legte der Umsatz zwar um 5,2% auf 500,1 Mio zu; dies allerdings vor allem aufgrund des stärkeren US-Dollars (+10,8%), während organisch ein deutliches Minus von 5,6% verblieb, wie der Konzern am Montag mitteilte. Im Rest der Welt, der allerdings lediglich gut 5% des Geschäftes ausmacht, sank der Umsatz vor allem aufgrund von Währungsverschiebungen um 10,0% auf 52,4 Mio CHF (organisch +2,2%).

"Die organische Entwicklung war im ersten Quartal zufriedenstellend", sagt CEO Owen Killian in der Mitteilung. In Europa hätten sich die Bäckereien weiter sehr gut entwickelt, während der Bereich Food Solutions schwächer geblieben sei. Im Nordamerika-Geschäft verdaue man derweil weiterhin die Auswirkungen des Programms zur Kapazitäts-Optimierung.

Die Guidance bleibt im Vergleich zum September unverändert. Das heisst, der Konzern erwartet weiter einen Gewinn pro Aktie (EPS) für das Gesamtjahr 2015/16 zwischen 3,65 und 3,85 EUR. Ausserdem soll ein freier Cash flow von über 200 Mio EUR erreicht werden. Der Fokus liege aber auf dem organischen Wachstum, heisst es.

(AWP)

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01.10.2015 13:15
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Aryzta setzen sich an SLI-Spitze - Erholung und Analystenkommentar

01.10.2015 10:43

Zürich (awp) - Die Aryzta-Aktien haben am Donnerstag zur Gegenbewegung nach den jüngsten Verlusten angesetzt. Zu dem Kursplus von mehr als 10% trägt neben der Erholung noch eine frisch ausgesprochene Kaufempfehlung der Société Générale bei. Nachdem der Backwarenhersteller am Montag mit seinen Jahreszahlen die Analysten nicht überzeugt hatte, hatte es zunächst reihenweise Kurszielsenkungen gehagelt.

Gegen 10.30 Uhr stehen die Aktien bei 45,35 CHF um 9,9% höher. Das bisherige Tageshoch lag bei 45,43 CHF nur knapp darüber. Allerdings ist das heutige Kursplus nur ein Tropfen auf den heissen Stein: Seit Jahresbeginn stehen bei den Aktien Verluste von 46% zu Buche. Die Aryzta-Titel sind damit die mit Abstand grössten Verlierer im SLI für diesen Zeitraum. Der SLI gewinnt am Donnerstagmorgen zeitgleich 1,18% auf 1'259,73 Punkte hinzu.

Analyst Warren Ackerman von der französischen Grossbank schreibt in seinem Kommentar, das Geschäftsjahr 2014/2015 sei für das Unternehmen ein "annus horribilis" gewesen. Seine Prognosen habe er entsprechend nach unten revidiert. Gleichzeitig sehe er aber Potenzial in den Aktien und verweist dabei auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis um 10 für die beiden kommenden Jahre. Zudem fokussiere sich das Management darauf, einen freien Cashflow zu generieren und die Kapitalausgaben zu senken. Auf dem gegenwärtigen Niveau sehe er wenig Gründe, warum das Market-Sentiment noch tiefer gehen könnte, schreibt der Experte. Er stufte die Titel am Morgen auf Buy (Hold) hoch und erhöhte das Kursziel auf 55 (51) CHF.

hr/tp/ra

(AWP)

 

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30.09.2015 09:00
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29.09.2015 | 08:47#ARYZTA – Zwei neue Einschätzungen!

(wirtschaftsinformation.ch) – Heute Morgen erreichten uns zwei neue Einschätzungen für die Aktie des Backwarenherstellers ARYZTA – früher bekannt unter dem Firmennamen Hiestand. Das französische Investmenthaus Kepler Cheuvreux empfiehlt die Aktie zum Kauf. Das Kursziel wurde jedoch von CHF 65 auf CHF 60 gesenkt. Nach der gestrigen Vorlage der Quartalszahlen hat der zuständige Analyst die Gewinnschätzungen für die Jahre 2016 bis 2018 um durchschnittlich 6% reduziert. Auch wenn kurzfristig die Treiber fehlten, sehe er aber genug positive Anzeichen von Seiten der jüngsten Gewinnveröffentlichung. Die Grossbank UBS hat das Kursziel von CHF 67 auf CHF 65 gesenkt. Die Einstufung lautet immer noch „Buy“. Der Studienverfasser schreibt, dass ARYZTA das Vertrauen der Investoren wieder gewinnen müsse, nachdem die Gesellschaft im März und Juni eine Gewinnwarnung abgegeben habe. In der Aktie sei aber mehr Wert enthalten, als es der aktuelle Kurs von rund CHF 45 widerspiegle.

28.09.2015 08:34
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Aryzta 2014/15 mit organischem Umsatzrückgang von 2,2% - Tiefere Dividende

28.09.2015 08:26

(Mit weiteren Angaben insbesondere zu den Regionen ergänzt)

Zürich (awp) - Der Backwarenhersteller Aryzta hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende Juli) den Umsatz im fortgeführten Geschäft dank Akquisitionen und Währungseffekten deutlich gesteigert. Organisch nahmen die Verkäufe hingegen ab. Dies soll sich laut dem Management nun ändern.

Aryzta weist für das vergangenen Geschäftsjahr einen fast 13% höheren Umsatz von 3,82 Mrd EUR aus. Dieses Plus verwandelt sich allerdings in ein Minus, werden Akquisitions- und Währungseffekte berücksichtigt. Akquisitionen trugen 7,1% zum Wachstum bei, Währungseffekte vor allem wegen der Dollarentwicklung 7,7%. Werden diese Spezialeffekte heraus gerechnet, hätte Aryzta 2014/15 eine Umsatzeinbusse von 2,2% erlitten, wie das Unternehmen am Montag mitteilt.

Die beiden Hauptmärkte entwickelten sich dabei unterschiedlich: Während Europa ein organisches Plus von 1,0% zeigte, ging es in Nordamerika (-6,2%) deutlich bergab. Letzteres war gewollt. So begründet das Management das Minus im Geschäftsbericht mit strategisch angepeilten Kapazitätsanpassungen. Konkret wurde die Anzahl Produkte reduziert. Im kleinen Bereich "Rest der Welt" steigerte der Konzern die Verkäufe um 3,3%.

NETTOEINKÜNFTE VON 623 MIO EUR AUS ORIGIN-VERKAUF

Bei all diesen Umsatzvergleichen nicht berücksichtigt ist, dass die irische Agrartochter Origin seit der Reduktion der Beteiligung auf unter 50% im letzten Frühling nicht mehr zum Konsolidierungskreis zählt. Am letzten Freitag hat sich Aryzta nun vollständig von Origin getrennt.

Die totalen Nettoeinkünfte aus dem Verkauf werden mit 623 Mio EUR angegeben, wobei 225 Mio nach Abschluss des Geschäftsjahrs 2014/15 angefallen seien.

GERINGERE MARGE

Der operative Gewinn nahm um 5,7% auf 514 Mio EUR zu. Die entsprechende Marge verringerte sich hingegen um 80 Basispunkte auf 13,5%, wie es weiter heisst. Die höchste Marge erzielt die Region Nordamerika (14,2%; -30 BP) vor Europa (12,9%; -160 BP) vor dem "Rest der Welt" (11,6%; unverändert).

Der Reingewinn fiel um 4,7% auf 360 Mio EUR, der zugrundeliegende Gewinn pro Aktie (EPS, voll verwässert) ebenfalls um 4,7% auf 402,2 Eurocent. Den Aktionären wird die Ausschüttung einer Dividende in der Höhe von 0,6555 CHF je Aktie vorgeschlagen nach 0,7646 CHF vor Jahresfrist.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Aryzta die Erwartungen der Analysten beim Umsatz in etwa erfüllt, beim Betriebsgewinn knapp verfehlt und beim Reingewinn leicht übertroffen: Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,83 Mrd EUR, für den EBITA bei 535 Mio und für den Gewinn pro Aktie bei 396 EUR-Cent.

OPERATIVES WACHSTUM ANGEPEILT

"Das Jahr 2014/15 war für unsere Aktionäre enttäuschend, weil sich das organische Wachstum nicht einstellte", lässt sich CEO Owen Killian in der Mitteilung zitieren. Dies solle sich nun ändern. Insbesondere rechnet das Unternehmen damit, dass der Effekt aus den Kapazitätsanpassungen in Nordamerika im zweiten Halbjahr abklingen wird.

Im Geschäftsbericht wird ausserdem auf die diversen Übernahmen verwiesen, die im letzten Jahr getätigt wurden. Zuletzt kündigte der Konzern eine 49%-Beteiligung am grossen französischen Tiefkühllebensmittelhersteller Picard an, wobei Aryzta eine Option auf eine vollständige Übernahme in den nächsten Jahren hat.

Konkret erwartet Aryzta im neuen Geschäftsjahr 2015/16 eine Verzehnfachung des Free Cashs auf über 200 Mio EUR. Der Gewinn pro Aktie soll gemäss den Angaben im Bereich von 365 bis 385 Cent zu liegen kommen.

rw/ra

(AWP)

 

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25.09.2015 09:15
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Aryzta will irische Beteiligung verkaufen
 

Der Backwarenhersteller Aryzta will sich von seiner Beteiligung an dem irischen Agrounternehmen Origin Enterprises trennen.

Aryzta gab am Donnerstagabend seine Absicht bekannt, bis zu 36,3 Mio Origin-Aktien oder rund 29% des Kapitals zu verkaufen. Der Verkauf erfolge über eine Platzierung bei institutionellen Investoren, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstagabend.

Das Angebot finde im Rahmen einen beschleunigten Book-Building-Prozesses statt, heisst weiter. Die Bücher für die Platzierung seien per sofort geöffnet. Aryzta werde die definitive Zahl der Aktienplatzierung und den Preis "so bald wie praktikabel" nach dem Abschluss des Bookbuilding-Prozesses bekanntgeben.

Aryzta hatte bereits im März dieses Jahres 49 Mio Origin-Anteile seiner damals noch gut 85 Mio Origin-Aktien verkauft, womit sich der gehaltene Anteil an Origin von gut 68% auf 29% reduzierte. Der Backwarenkonzern hatte im Frühling aus der Transaktion bei einem Preis von 8,25 EUR je Origin-Aktie insgesamt einen Bruttoerlös von 404,25 Mio EUR erzielt.

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23.07.2015 14:39
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Aryzta hat irische La Rousse Foods übernommen - Kleine Ergänzungsakquisition

23.07.2015 11:27

Zürich (awp) - Der Schweizer Backwaren-Konzern Aryzta hat die im Bereich Food Service tätige irische Firma La Rousse Foods übernommen. Aryzta-Sprecher Paul Meade bestätigte damit gegenüber AWP eine Meldung der "Irish Times" vom Donnerstag. Dabei handle es sich um eine kleine Ergänzungsakquisition, sagte er, wobei die Konditionen der Übernahme nicht bekannt gegeben würden.

Die irische Zeitung sprach derweil von einem Unternehmenswert von 20 bis 30 Mio EUR und bezog sich dabei auf Industrie-Quellen. Gemäss dem Artikel ist La Rousse in Dublin und Belfast ansässig, hat rund 1'300 professionelle Kunden in Irland und bietet Premium-Produkte im ganzen Land an. Aryzta seinerseits hat neben dem Schweizer auch einen irischen Hintergrund, hatte doch 2008 die frühere Hiestand mit der irischen IAWS zu der heutigen Aryzta fusioniert.

uh/rw

(AWP)

 

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07.07.2015 10:12
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Aryzta-Aktien nach Abstufung durch Société Générale erneut unter Druck

07.07.2015 10:05

Zürich (awp) - Die Aktien von Aryzta zeigen sich am Dienstag deutlich unter Druck und setzen damit den Abwärtstrend der vergangenen Wochen und Monate fort. Am Dienstagmorgen hat der Analyst der Société Générale das Anlagerating für Aryzta auf Hold von Buy gesenkt und das Kursziel für die Aktien des Backwarenherstellers auf 51 von 67 CHF gekürzt, was aber immer noch über dem aktuellen Kurs liegt.

Aryzta notieren kurz vor 10 Uhr 4,0% tiefer auf 44,10 CHF. Der Gesamtmarkt gemessen am SPI liegt nur geringfügig tiefer und verliert 0,1%. Der Aryzta Kurs hat sich seit dem Allzeithoch vor rund einem Jahr bei 88,65 CHF damit mehr als halbiert und ist auf ein Niveau gefallen, das zuletzt im Juni 2012 gesehen wurde.

Allein seit der Vorlage der Drittquartalszahlen ging es für Aryzta von einem Wert bei rund 60 CHF um rund 36% nach unten. Das enttäuschende Ergebnis nimmt nun auch der Société Générale-Analyst zum Anlass zu seiner Neubewertung. Der Weg für das Unternehmen, das Vertrauen und das Rating wieder aufzubauen werde länger sein als erwartet. Anlässlich der Quartalszahlen habe Aryzta die Guidance für den Gewinn pro Aktie um rund 6% gesenkt und die Titel hätten seitdem eine anhaltende Underperformance zeigen, schreibt Analyst Alex Sloane.

Als Grund wird die schwächer als erwartete Umsatzerholung in den USA auf vergleichbarer Basis gesehen. Angesichts des Gegenwinds von der Währungsseite und anhaltend schwachen Umsätzen beim Kernkunden McDonald's rechne er mit weiterem Druck auf die Konsensschätzungen, so Sloane. Zudem erkenne er beim Management keine nennenswerten Massnahmen, das Investorenvertrauen wieder herzustellen. Vor diesem Hintergrund sehe er kaum Gründe, weshalb sich die Aryzta-Aktien in den nächsten zwölf Monaten materiell erholen sollten.

yr/tp

(AWP)

 

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18.06.2015 08:39
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Jetzt Aryzta-Aktien ins Körbchen legen?
 

Aufgrund hausgemachter Probleme ist Aryzta an den Märkten in Ungnade gefallen. cash sagt, welche Anleger sich dennoch ein paar Aktien in den Einkaufskorb legen sollten.

Von Lorenz Burkhalter

Wer am Sonntagmorgen an der Tankstelle frische Brötchen kaufen geht, erhält mit grosser Wahrscheinlichkeit Produkte von Aryzta. Doch nicht nur hier in der Schweiz geniessen die Backwaren des in Zürich beheimateten Unternehmens grosse Beliebtheit. Schon seit Jahren beliefert es auch namhafte amerikanische Grosskunden wie McDonald's und Starbucks.

So richtig Freude will bei den Aktionären dennoch nicht aufkommen. Das erstaunt nicht, hat die Aktie von Aryzta doch alleine im laufenden Monat gut 16 Prozent eingebüsst. Seit Jahresbeginn ist der Börsenwert des Backwarenherstellers sogar um einen Drittel geschrumpft.

Nicht mehr länger der Liebling aller Banken

Auf den ersten Blick wurden die Anfang Juni für das dritte Quartal des Fiskaljahres 2014/15 veröffentlichten Umsatzzahlen den Erwartungen zwar gerecht. Allerdings lag der Teufel wie gewohnt im Detail: Organisch bildete sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent und damit stärker als befürchtet zurück. Und als ob das nicht schon genug wäre, reduzierte Aryzta auch gleich noch die firmeneigene Gewinnprognose für das Gesamtjahr.

In den letzten Wochen warfen deshalb gleich mehrere zuvor optimistisch gestimmte Analysten das Handtuch. Jüngstes Beispiel ist jener der Berenberg Bank. Es ist noch keine 24 Stunden her, dass er die Aktie von "Buy" auf "Hold" herunterstufte und das Kursziel auf 57 (78) Franken senkte.

Aryzta ist damit nicht mehr länger der Liebling aller Banken, wie das noch vor wenigen Wochen der Fall war. Mittlerweile empfehlen nur noch fünf von acht Analysten die Aktie zum Kauf. Verkaufsempfehlungen sucht man weiterhin vergeblich.

Günstig bewertete Aktie mit Potenzial

Der Grund, dass keine Bank der Kundschaft zum Verkauf der Aktie rät, dürfte bei der günstigen Bewertung liegen. Denn während der Börsenwert des Backwarenherstellers gut einen Drittel unter dem Stand von Anfang Jahr liegt, strichen Analysten ihre Gewinnschätzungen nur rund 17 Prozent zusammen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis auf Basis der nächstjährigen Erwartungen von 12, weist die Aktie von Aryzta einen Bewertungsabschlag von gut 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Konkurrenten auf.

Nach zwei eher schwierigen Quartalen in Folge sollte die Geschäftsentwicklung im Schlussquartal des Fiskaljahres 2014/15 die Talsohle durchschreiten. Auch von den in den letzten Jahren eingeleiteten Restrukturierungs- und Kosteneinsparmassnahmen dürfen Anleger in Zukunft einiges erwarten.

Noch scheint eine Dividendenerhöhung kein Thema für das Unternehmen zu sein. Schon seit Jahren schüttet es gerade mal einen Viertel des Jahresgewinns an die Aktionäre aus. Das lässt sich vor allem mit der eher hohen Fremdverschuldung von Aryzta erklären. Der kürzliche Verkauf von Teilen der an der Tochter Origin gehaltenen Beteiligung verspricht diesbezüglich allerdings Besserung.

Es liegt auf der Hand, dass die Aktie nicht von heute auf morgen wieder zu ihren letztjährigen Höchstkursen von 90 Franken aufschliessen wird. Für Anleger mit etwas Geduld und guten Nerven hat der in Ungnade gefallene Börsenliebling dennoch seinen Reiz.

CASH

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10.06.2015 20:50
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bin gestern auch rein

die 50 hatte gehalten, das war mein Signal

ich bin auf die nächsten News gespannt - warum sollte die Wachstumsstory nicht auch in Zukunft via Einkauf von Volumen Erfolg haben?

Mac D, Star B und andere, die werden weiterhin ihre Brötchen verkaufen und neue Läden eröffnen. Ich sehe hier auch eine schnelle 15% Chance...

 

10.06.2015 09:24
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Aryzta - UBS weiter für kaufen bis 72.

So, bin dann mal drin. Mit Stop Los 50.00
Denke wer längerfristig investieren will, sollte sich das anschauen. Kann aber auch kurzfristig interessant sein. Ist total überverkauft. Deshalb liegen 60.- schnell wieder drin.
Wurde auch schon diverse Male als Übernahmekandidat von Nestlé gehandelt...

02.06.2015 08:30
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Aryzta macht mehr Umsatz dank Zukäufen
 

Der Backwarenkonzern Aryzta hat in den ersten neun Monaten der Geschäftsperiode per Ende April den Umsatz zwar deutlich gesteigert - dies aber vor allem wegen Akquisitionen und Währungseffekten.

Die Verkäufe erreichten 2,83 Mrd EUR, was einem Plus von 15,8% entspricht. Während das organische Wachstum mit -1,4% rückläufig war, schlugen Akquisitionen mit +10,3% und Währungsveränderungen mit +6,9% zu Buche, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Das organische Wachstum hat sich damit im dritten Quartal kaum verbessert: Es erreichte -2,3%, nach -2,4% im zweiten bzw. +0,5% im ersten Quartal. Während der Konzern in Europa sich leicht auf +1,8% von +1,7% gesteigert hat, blieb das organische Wachstum in Nordamerika mit -6,7% nach -8,4% weiter sehr schwach.

Mit den Zahlen hat das Unternehmen die Erwartungen der Analysten bei der Umsatzzahl zwar getroffen, bezüglich organischem Wachstum aber verfehlt. Der AWP-Konsens für den Food-Umsatz im Neunmonatsbereich lab bei 2,83 Mrd EUR (2,74 bis 2,90 Mrd) und jener für das organische Wachstum im dritten Quartal bei -1,7% (-4,5% bis -0,3%).

«Business-Modell intakt»

"Trotz der aktuellen kurzfristigen Schwäche sind wir zuversichtlich, dass unser Business-Modell intakt ist", wird CEO Owen Killian in der Mitteilung zitiert.

Der Ausblick wurde derweil etwas gesenkt. Basierend auf einer flachen Umsatzentwicklung und dem Abbau der Origin-Beteiligung erwartet der Konzern einen (vollständig verwässerten) Gewinn pro Aktie (EPS) von ca. 400 Eurocent im Gesamtjahr 2014/15. Zuvor war von einem Plus am unteren Rand der Bandbreite von +7 bis 12% die Rede, was einen Wert von rund 450 Cent ergeben hätte.

Die Resultate der Agrar-Tochter Origin werden nicht mehr voll konsolidiert, da Aryzta seinen Anteil vor einigen Wochen auf 29% von 68% abgebaut hat.

Zum Ende März angekündigten Kauf der französischen Picard heisst es, dass man weiterhin auf die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden warte.

(AWP)

 

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02.04.2015 15:28
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Nicht nur deine. Auch die Hypothekarbank Lenzburg ist dieser Meinung:
Die Aktienmärkte haben ein starkes erstes Quartal hingelegt. Viele Indices tendieren im Bereich ihrer Höchststände. Der SMI konnte die Verluste nach dem SNB-Schock vom 15. Januar wieder wettmachen. Als Hauptgrund für die gute Stimmung gilt weiterhin die expansive Politik der Notenbanken, insbesondere der EZB. Die Börse profitiert stark vom Anlagenotstand. In solchen Phasen werden oft Aktien gesucht, welche
dem Gesamtmarkt hinterherhinken. Der Nahrungs-mittel-Konzern Aryzta liegt aktuell rund 26 % unter ihrem Höchstwert. Die Performance innerhalb des letzten Jahres beträgt minus 17 % ( Branche Nahrungsmittel & Getränke plus 13.9 % ). Wir sehen bei Aryzta eine Chance, dass die Negativ-Performance aufgeholt werden kann und empfehlen den Titel als Tradingkauf. (31.03.15)

Ich kann mir da einen Einstieg auch gut vorstellen. Warte aber noch ein wenig ab, bis ein Boden gefunden wurde. Da die 59 durchbrochen wurden, kann es aber sein, dass dies erst bei 50 der Fall ist. Mal abwarten. Auf die ersten paar Prozent verzichte ich gerne. Sehe da ein Potenzial von bis zu 30%. Mal schauen was sie so alles zukaufen...

01.04.2015 21:00
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Kaufkurse

nur meine Meinung

31.03.2015 08:19
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Aryzta will in Frankreichs Gefrierfächer
 

Aryzta will eine strategische Beteiligung am französischen Spezialitäten-Lebensmittelkonzern Picard übernehmen.

Mit der Beteiligungsgesellschaft Lion Capital würden exklusive Verhandlungen für eine Übernahme einer 49 Prozent-Beteiligung an Picard für 446,6 Mio EUR geführt, teilte Aryzta am Dienstag mit.

Im Rahmen der Vereinbarung würde Aryzta ausserdem das Recht erhalten, in drei bis fünf Jahren das Unternehmen ganz zu übernehmen, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem stünden Aryzta zwei Verwaltungsratssitze zu.

Hoher Unternehmenswert von Picard

Im Geschäftsjahr 2015 rechnet Picard mit einem Umsatz von 1,37 Mrd EUR und hat bis März hochgerechnet aufs Jahr einen EBITDA von 192 Mio EUR erwirtschaftet. Insgesamt habe Picard einen Unternehmenswert von 2,25 Mrd EUR, heisst es weiter.

Die Finanzierung soll zum grossen Teil mit den Erlösen aus dem Teilverkauf von Origin geschehen. Aryzta hatte vor kurzem rund 49 Mio Aktien ihrer Beteiligung an der irischen Agrartochter für netto rund 400 Mio EUR verkauft.

Picard werde in der Rechnung unter "Associates" geführt und dürfte laut Aryzta einen Gewinnbeitrag von 3 Prozent zum zugrundeliegenden Gewinn pro Aktie (EPS) auf annualisierter Basis beitragen und damit rund die Hälfte aus dem Wegfall von Origin (6 Prozent) wettmachen.

(AWP)

 

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24.03.2015 08:23
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nobaer hat am 16.03.2015 - 11:23 folgendes geschrieben:

Guten Tag allerseits

Findet Ihr auch, dass der Abschlag bis jetzt stark übertrieben ist?

Gruss an alle Leser :bye:

 

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02.12.2014 08:33
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Aryzta steigert Food-Umsatz akquisitionsbedingt deutlich - Ausblick unverändert

02.12.2014 08:12



(Ergänzt mit weiteren Details)

Zürich (awp) - Der Nahrungsmittel-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2014/15 (per 31.10.) den Umsatz im Kernbereich Food (Backwaren) deutlich gesteigert, wobei der Grossteil aus Akquisitionen stammt. Während der Konzern in Europa ein organisches Umsatzplus erzielte, fiel dieses in Nordamerika negativ aus.

Der Food-Umsatz stieg im Berichtsquartal um knapp 18% auf 937,8 Mio EUR, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Während Akquisitionen 15,5% und Währungsveränderungen 1,8% ausmachten, blieb das organische Wachstum mit lediglich 0,5% etwas zurück.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Aryzta die Umsatz-Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) zwar ziemlich genau erreicht, lag beim organischen Wachstum allerdings etwas darunter. Geschätzt wurde ein Umsatz von 937 Mio EUR sowie ein organisches Wachstum von 1,1%.

TREND IN EUROPA BLEIBT POSITIV

In Europa wuchs der Food-Bereich um 7,0% auf 404,1 Mio EUR, wobei 2,7% aus Akquisitionen und 3,1% aus organischem Wachstum stammten. Im vierten Quartal war Aryzta hier organisch lediglich 1,2% gewachsen. Der Trend sei weiterhin positiv, heisst es denn auch in der Meldung, und reflektiere eine verbesserte Stabilität im Bereich "Food Solutions" und starkes Wachstum im Gross-Detailhandel. Die Steigerung habe aber auch damit zu tun, dass Produktionsvolumen von Nordamerika nach Europa verschoben worden sei.

In Nordamerika legte der Umsatz zwar um gut 30% auf 475,5 Mio zu. Allerdings stammte das hohe Wachstum vor allem aus den Zukäufen von zwei Bäckereien in Nordamerika Anfang Jahr, während das organische Wachstum mit -3,2% rückläufig war. Aryzta begründet dies mit einem laufenden Rationalisierungsprozess, der Kapazitäten für grössere Kunden freimachen und mittelfristig zu einer Margensteigerung führen soll.

40% des Rückgangs sei mit Änderungen bei der Verteilung der Finanzmittel zu erklären und des oben bereits erwähnten Transfers von Produktionskapazität direkt in die Regionen, in denen Produkte auch verkauft werden. Zuvor waren Produkte zum Teil in Nordamerika produziert worden und erst danach in die entsprechenden Regionen verschifft worden. Während dieser Effekt sich auch in den nächsten Quartalen bemerkbar machen dürfte, geht Aryzta davon aus, dass die Pipeline aus neuen Kunden dies bis Ende des Geschäftsjahres ausgleichen sollte.

REST DER WELT LEGT WEITER ZU

Im Rest der Welt, der allerdings lediglich 6% des Foodumsatzes ausmacht, legte Aryzta um knapp 7% auf 58,2 Mio EUR zu, wobei das organische Wachstum "starke" 6,1% betrug. Die Trends hier seien konsistent mit der Entwicklung in den vergangenen Quartalen, heisst es dazu. Der Gesamtkonzern, zu dem neben dem Foodbereich auch die separat kotierte Agrartochter Origin gehört (Zahlen bereits bekannt), hat den Umsatz um knapp 14% auf 1,26 Mrd EUR gesteigert, mit einem organischen Minus von 1,3%. Gewinnzahlen werden zum Quartal nicht genannt.

Für den weiteren Jahresverlauf gibt sich der Konzern optimistisch. "Wir antizipieren ein verstärktes Momentum in Bezug auf das organische Wachstum in der zweiten Jahreshälfte", wird CEO Owen Killian in der Mitteilung zitiert. Die Mittelfrist-Guidance bleibt entsprechend im Vergleich zum September unverändert.

Das heisst, der Konzern erwartet weiter ein organisches Umsatzwachstum von 2-4% und ein entsprechendes Wachstum des Gewinns pro Aktie (EPS) von 4-6% p.a. Weitere 3-6 Prozentpunkt sollen beim EPS aus Finanzinvestitionen dazu kommen, so dass insgesamt ein EPS-Wachstum von 7-12% resultieren sollte.

Vorbörslich legt die Aryzta-Aktie im Einklang mit dem Gesamtmarkt leicht zu.

uh/cf

(AWP)

 

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01.12.2014 14:44
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Ausblick Aryzta Q1: Quartalsumsatz (Food) von 937 Mio EUR erwartet

01.12.2014 14:16



Zürich (awp) - Der Backwarenkonzern Aryzta veröffentlicht am Dienstag, 2. Dezember die Umsatzzahlen zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2014/15 (August bis Oktober). Fünf Analysten haben dazu folgende Schätzungen:

Q1 2014/15E
(in Mio EUR)       AWP-Konsens    Q1 13/14A

Umsatz Food            937              769

(in %)
org. Wachstum Food     1,1              1,8

FOKUS: Analysten rechnen für das erste Jahresviertel mit Umsatzzahlen im Backwarengeschäft deutlich über dem Vorjahrswert. In der Hauptsache dürfte das Wachstum aber durch Akquisitionen getrieben worden sein. Ausserdem wird aufgrund des höheren US-Dollars allgemein von einem positiven Währungseffekt ausgegangen. Nicht ganz einig sind sich die Analysten mit Blick auf das organische Wachstum.

Das Gros der Analysten rechnet mit einem eher schleppenden Start ins neue Geschäftsjahr und einem organischen Wachstum zwischen 0,5 und 1,5%, einzig die ZKB geht mit 3,9% von einem höheren (organischen) Wachstum aus. Vontobel spricht von einem schwierigen Umfeld in Europa und Nordamerika. Viele Nahrungsmittelproduzenten hätten ihre Guidance nach unten korrigiert und für Aryzta dürfe es schwierig werden ein organisches Wachstum von über 2% zu erzielen.

Die Mehrzahl der Analysten geht allerdings von einem Anziehen des Wachstums im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres aus. Die UBS spricht von einem temporär tieferen Wachstum zu Beginn des Geschäftsjahres aufgrund der Beendigung weniger profitablen Verträgen in den USA, geht aber von einer Wachstumsbeschleunigung für das zweite Halbjahr aus, wenn die neuen Verträge sich bezahlt machten. Kepler Cheuvreux geht ebenfalls von einem langsamen Start in Nordamerika aus, rechnet aber mit einer Verbesserung im Verlauf des Geschäftsjahres durch ein Wiedererstarken des Konsumentenvertrauens und der Kaufkraft. Auch Baader Helvea geht von einer Wachstumsbeschleunigung im zweiten Halbjahr aus.

Der Bloomberg-Konsens geht von einem bereinigten EPS-Wachstum für das Gesamtjahr von 12% aus, was am oberen Ende der von Aryzta angepeilten Zielbandbreite liegt. Die ZKB spricht allerdings angesichts der Tatsache, dass es sich um den einen bereinigten Gewinn vor Abschreibungen von immateriellen Werten und vor ausserordentlichen Aufwendungen handelt, von einem Schönheitsfehler.

ZIELE: Aryzta erwartet anlässlich der Jahreszahlen 2013/14 mittelfristig ein Umsatzwachstum von 2 bis 4% und ein bereinigtes EPS-Wachstum von 4 bis 6%. Zudem will der Konzern durch Übernahmen eine zusätzliches EPS-Wachstum von 3 bis 6% generieren. Insgesamt soll also ein EPS-Wachstum von 7 bis 12% erzielt werden. Ausserdem betonte das Management damals, dass man finanziell auch weiterhin diszipliniert agieren und viel Cash generieren wolle, was sich positiv auf die anhaltenden Investitionen und die Sektorkonsolidierung auswirken sollte.

In den nächsten Jahren werde der Fokus vor allem auf dem Umsatzwachstum liegen, nachdem der Konzern bei der Margenentwicklung laut eigenen Angaben den Planvorgaben voraus sei, hiess es damals weiter. "Unser wichtigstes Ziel in den nächsten Jahren ist es, Volumen in das Geschäft zu bringen", so CFO Patrick McEniff gegenüber Analysten.

PRO MEMORIA: Bei der Agra-Tochter Origin sind die Umsatzzahlen bereits bekannt. Der Umsatz im ersten Jahresviertel 2014/15 konnte zwar gesteigert werden, organisch zeigte sich aber mit -5,6% ein deutlicher Rückgang. Begründet wurde der (organische) Rückgang vor allem mit tieferen Preisen für Dünger und Futtermittel.

AKTIENKURS: Seit Jahresbeginn hat die Aryzta-Aktie um gut 11% zugelegt und steht bei 76,00 CHF. Damit scheidet das Papier leicht schwächer als der Gesamtmarkt ab gemessen am SPI, der 2014 bisher knapp 14% zugelegt hat. Mit einem Höchststand von 88,65 CHF am 17. Juli war der Titel 2014 aber auch schon deutlich besser bewertet. Zu einer Kurskorrektur hatten Befürchtungen im Zusammenhang mit schwächeren Zahlen gewisser US-Kunden (McDonalds) geführt. In der laufenden Woche hat der Titel allein rund 7,5% eingebüsst.

Homepage: www.aryzta.com

jl/uh/mk

(AWP)

 

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24.09.2014 08:29
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Aryzta-Tochter Origin mit stabilen Umsatz in 2013/2014 - Höhere Dividende

24.09.2014 08:21



Zürich/Dublin (awp) - Origin Enterprises, die Agrar-Tochter des irisch-schweizerischen Backwarenkonzerns Aryzta, hat im Geschäftsjahr 2013/2014 (per Ende Juli) den Umsatz gehalten und etwas mehr Gewinn erzielt.

Der Umsatz im Kernbereich Agri-Services wurde praktisch gehalten bei 1,42 Mrd EUR. Auf vergleichbarer Basis waren es 3,3% weniger. Grund seien eine Kombination aus weltweit niedrigeren Dünger- und Futtermittelpreisen bei höheren Volumen von Dünger- und Ernteschutzmitteln, teilte die zu knapp 70% im Besitz von Aryzta stehende Gesellschaft am Mittwoch mit.

Das operative Ergebnis auf Gruppen-Stufe legte (vor Amortisationen und Einmaleffekten) um 2,4% auf 92,9 Mio EUR zu, wobei 79,5 Mio aus dem Agri-Service-Geschäft und 13,4 Mio aus assoziierten Gesellschaften und Joint Ventures stammten. Bei einem Nettofinanzergebnis von -5,5 Mio ergab sich ein Gewinn vor Steuern von 87,4 Mio EUR (+3,3%).

Während der Gewinn pro Aktie (EPS basic) um 7,4% auf 48,92 Cent sank, legte der adjustierte verwässerte EPS um 10% auf 57,51 Cent zu. Der Generalversammlung am 24. November 2014 soll eine Dividende von 20 Cents je Aktie vorgeschlagen werden, nach 17,25 Cents im Vorjahr. Dies entspreche einer Pay-out-Ratio von 35% entspricht, hiess es weiter.

Imelda Hurley ersetzte Brendan Fitzgerald als CFO, nachdem dieser das Amt zum 31. Juli 2014 aufgab, wie es weiter hiess. Hurley kam im Juli von PCH International Holdings.

Origin habe die Kapazität, neue Marktchancen zu fördern und sei zuversichtlich auch 2015 weiteres Gewinnwachstum zu erzielen, lässt sich Origin-CEO Tom O'Mahony in der Mitteilung zitieren.

Die Mutter Aryzta wird nächsten Montag (29.9.) ihr Jahresergebnis präsentieren.

AWP

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03.06.2014 08:24
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Aryzta übertrifft die Umsatz-Erwartungen

 

Der Umsatz betrug 2,45 Mrd EUR, was einem Plus von 8,7 Prozent entspricht. Während das organische Wachstum bei 2,0 Prozent lag und Akquisitionen 11,0 Prozent ausmachten, schlugen Währungsveränderungen mit einem Minus von 4,3 Prozent zu Buche, wie Aryzta am Dienstag mitteilte.

Bereits letzte Woche wurde der Umsatz der separat kotierten Agrar-Sparte Origin publiziert. Die Verkäufe dort stiegen um 3,5 Prozent auf 1,03 Mrd EUR. Der Gesamtumsatz der Gruppe legte entsprechend um 7,1 Prozent auf 3,48 Mrd EUR zu. Organisch ergab sich dabei ein Plus von 2,1 Prozent, Akquisitionen trugen 8,4 Prozent zum Wachstum bei und die Währungen hatten einen negativen Effekt von 3,4 Prozent.

Damit hat das Unternehmen über den Erwartungen der Analysten abgeschlossen. Der AWP-Konsens für den Food-Umsatz lag bei 2,41 Mrd EUR und jener für den Gruppenumsatz bei 3,39 Mrd.

Wie das Unternehmen ferner mitteilt, wurde die im März kommunizierte Übernahme der zwei Bäckereien Pineridge Bakery in Kanada sowie die Cloverhill Bakery in den USA abgeschlossen. Dies werde auf Konzernstufe das Umsatzwachstum positiv beeinflussen.

Am bisherigen Ausblick hält das Unternehmen fest. So strebt das Management für das Gesamtjahr einen zweistelligen Anstieg des voll verwässerten Gewinns pro Aktie an.

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