Aryzta

86 Kommentare / 0 neu
06.10.2009 14:07
#1
Bild des Benutzers Halligalli
Offline
Kommentare: 1139
Aryzta

Hallo User, habe keinen Treat zu Aryzta gefunden, kann mir jemand weiterhelfen, oder hat Infos?

Danke und Gruss

Halligalli

Immer der Nase nach

17.02.2017 11:20
Bild des Benutzers Link
Offline
Kommentare: 3217

Bei dieser Aktie braucht es eiserne Nerven Sad Ob ich welche habe? Smile

15.02.2017 09:30
Bild des Benutzers Link
Offline
Kommentare: 3217

Sind es Gewinnmitnahmen? Oder war das Up gestern, wie befürchtet, doch nur ein Strohfeuer? Mal sehen. Grundsätzlich, sollten die Leerverkäufer, seit der gestrigen Meldung, so ziemlich unter Druck bleiben. Also, sollte weiteres Kurspotential nach oben bestehen. Ich bleibe mal investiert...

14.02.2017 15:20
Bild des Benutzers smiletoyou
Offline
Kommentare: 409

Zum Beispiel auf der Seite des Emittent; in diesem Fall ZKB; da ich bei Swissquote mein Depot habe, schaue ich dort nach

 

14.02.2017 10:28
Bild des Benutzers arnie
Offline
Kommentare: 2

Wo kann man nachschauen welche Warrants gekauft wurden?

14.02.2017 10:15
Bild des Benutzers Feriengast
Offline
Kommentare: 509

Bin heute morgen bei 35.8 gleich raus.

Denke das  Management muss sich dann auch erst beweisen und die kommen ja auch erst Ende Jahr.

Werde hoffentlich günstiger nochmal rein kommen.

Allen noch viel erfolg Wink

14.02.2017 09:18
Bild des Benutzers Link
Offline
Kommentare: 3217

@smiletoyou

Auf diese Meldung habe ich spekuliert und bin diesen Trend (den erwähnten Warrant) auch gefolgt Smile

Bleibt die Frage : Strohfeuer oder nachhaltig?

14.02.2017 08:54
Bild des Benutzers smiletoyou
Offline
Kommentare: 409

Da wussten wohl einige schon mehr... Die Warrantsumsätze waren doch sehr hoch die letzten Tage; bin mal gespannt wohin die Reise heute geht

14.02.2017 07:26
Bild des Benutzers deam85
Offline
Kommentare: 231
NUN DOCH......

Aryzta trennt sich von kompletter Führungsriege

Zürich (awp) - Beim Backwarenkonzern Aryzta kommt es zu einem scharfen Schnitt im Management. Das komplette Executive Management bestehend aus CEO Owen Killian, CFO/COO Patrick McEniff und CEO Americas John Yamin legt zum Ende des Geschäftsjahres seine Ämter nieder, also per Ende Juli 2017.

Über ein Recruiting-Unternehmen sollen nun Nachfolger gefunden werden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Bis dahin habe der Verwaltungsrat ein drei neue Mitglieder ins Executive-Management-Team berufen, um für eine gewisse Stabilität zu sorgen. Dieses besteht aus dem COO Europa Dermot Murphy, COO Americas Ronan Minahan und COO APMEA Robert O'Boyle.

Neben dieser Personalmassnahme werden zudem die Kreditbedingungen, die so genannten Covenants angepasst. Derzeit operiere man weiterhin mit einem Covenant von 3,5x Nettoverschuldung/EBITDA, es gebe aber die Option für eine Erhöhung auf 4,0x. Sollte dieser Bereich erreicht werden, stiegen die Finanzierungskosten um 40-50 Basispunkte.

Zudem werden Investment-Alternativen für die Beteiligung am französischen Tiefkühlprodukte-Hersteller Picard geprüft, heisst es weiter. Derzeit hält Aryzta eine Beteiligung von 49% zusammen mit einer Option auf den Erwerb der verbleibenden 51%. Mögliche Erlöse würden zur Stärkung der Bilanz verwendet.

13.02.2017 16:05
Bild des Benutzers smiletoyou
Offline
Kommentare: 409

Keine Ahnung ob es wirklich zu einem Wechsel kommt; ist wohl eher Wunschdenken meinerseits; Erholung könnten nach den massiven Verlusten (wir kommen immerhin von 45 CHF) doch auch technisch sein; Volumen in der Aktie eher tief; Spekulanten in ARYBBZ? Gefällt mir gut der Warrant (Strike, Laufzeit, etc)

10.02.2017 08:41
Bild des Benutzers Link
Offline
Kommentare: 3217

Wird es überhaupt zu einem Managementwechsel kommen? Ich bin der Meinung es muss. Eigentlich erstaunlich, dass die Stakeholders nicht mehr Druck ausüben. Es wäre an der Zeit das Vertrauen wieder Herzustellen. Findet Ihr nicht? Das Volumen welches in letzter Zeit in ARYBBZ gehandelt wurde stimmt mich diesbezüglich zuversichtlich.

07.02.2017 13:17
Bild des Benutzers smiletoyou
Offline
Kommentare: 409

@Link:
Danke für deine Einschätzung; ja ich denke auch, dass Veränderungen auch wieder Vertrauen schaffen würden und die Aktie sich dann wohl wieder deutlich über 30 etablieren könnte; werde den Titel sicher weiterhin im Auge behalten

07.02.2017 11:51
Bild des Benutzers Link
Offline
Kommentare: 3217

@smiletoyou

Gute Frage. Diese Frage habe ich mir selber auch schon gestellt. Das Volumen ist auffallend hoch, schon seit Tagen. Der Schein habe ich auf der Watchliste. Nach mein Geschmack, ist jedoch die Aktie dennoch ein bisschen zu schnell hoch gestiegen. Aber vielleicht täusche ich mich. Managementwechsel, und die Aktie ist wieder bei CHF 40.00.

07.02.2017 11:36
Bild des Benutzers smiletoyou
Offline
Kommentare: 409

Was könnten die Gründe für die relativ hohen Volumen in ARYBBZ sein?

05.02.2017 12:53
Bild des Benutzers Krokodil
Offline
Kommentare: 2435

Bulldog hat am 05.02.2017 - 10:51 folgendes geschrieben:

Hallo Gertrud. Besten Dank für die Ausführung 

und Erklärung. Mal schauen, vielleicht ist

der Kurssprung am Freitag doch ein Vorzeichen 

für die technische Erholung oder vielleicht

aber auch nur eine heisse Luft. Die Antwort

werden wir nächste Woche erhalten.

Dem unbekannten Marktschrei(b)er von der SonntagsZeitung gefällt bekanntlich die Aryzta Aktie auch nicht und haut zudem meine Wisekey-Aktie in die Pfanne. Ich zitiere:

"Letzte Woche habe ich an dieser Stelle im Zusammenhang mit dem Backwarenhersteller Aryzta erwähnt, wie wichtig es für Investoren ist, potenzielle Fallen zu vermeiden. Hier ein weiteres Beispiel: Seit letztem Jahr ist an der Schweizer Börse ein Unternehmen namens Wisekey kotiert, das sich damit brüstet, ein Spezialist auf dem Gebiet der Cybersecurity zu sein. Wisekey verschickt fast wöchentlich Pressemitteilungen, in denen neue Partnerschaften irgendwo auf der Welt verkündet werden. Der Haken dabei ist: Ich habe bislang noch niemanden getroffen, der das Geschäftsmodell verstanden hat. Auch Wisekey-Chef Carlos Moreira hat es noch nie richtig erklären können. Das gefällt mir nicht, um derartige Situationen mache ich einen grossen Bogen."

Vielleicht gedenkt der Schreiber ja auch beim engen Markt von Wisekey günstig einzusteigen. Meine Aktien jedoch erhält er nicht.

05.02.2017 10:51
Bild des Benutzers Bulldog
Offline
Kommentare: 98

Hallo Gertrud. Besten Dank für die Ausführung 

und Erklärung. Mal schauen, vielleicht ist

der Kurssprung am Freitag doch ein Vorzeichen 

für die technische Erholung oder vielleicht

aber auch nur eine heisse Luft. Die Antwort

werden wir nächste Woche erhalten.

Nobody is perfekt

05.02.2017 10:37
Bild des Benutzers gertrud
Offline
Kommentare: 82
@ Bulldog

Ein für die Handelszeitung erstaunlich oberflächlicher Artikel, da durfte wohl der Praktikant ran.
Ein paar der Argumente sollte man nicht unkommentiert lassen:

Das Wachstum kam zum grössten Teil aus (überteuerten) Zukäufen und ist somit per se keine Leistung. Organisch schrumpfte der Umsatz von Aryzta in letzter Zeit.

Die schwarzen Zahlen waren immer "bereinigt nach Sondereffekten".

Durch die Zukäufe wurde ein Haufen Goodwill angesammelt. Wenn der Ertragswert nicht gesteigert werden kann, und danach sieht es im Moment aus, ist irgendwann eine ordentliche Wertberichtigung angebracht. Damit würde sich der Buchwert dem Aktienkurs anpassen und nicht umgekehrt. Zum Beispiel die 49% erworben an der serbelnden Picard für CHF 0.5 Mrd. in 2015. Sollte da wieder ausgestiegen werden wird ziemlich sicher ein Abschreiber fällig.

Schliesslich der Refinanzierungsbedarf: Der bringt Aryzta in die Bittstellerposition und kann im Extremfall eine Firma erpressbar machen, siehe Meyer Burger letztes Jahr.

Ich denke nicht, dass man mit einer Aryzta Aktie einen belastbaren Gegenwert von CHF 36.98 erhält, wie das der Handelszeitungsartikel suggeriert.

04.02.2017 23:16
Bild des Benutzers Bulldog
Offline
Kommentare: 98

Quelle Handelszeitung

 

Die Aryzta-Aktie war in der Vergangenheit meist ein Liebling der Anleger. Kurs/Gewinn-Verhältnisse im mittleren zweistelligen Bereich waren vor zwei Jahren noch normal und es gab nicht allzu moderate Kurs/Buchwert-Verhältnisse (KBV) um 2,0. Dabei hatte das Lebensmittelunternehmen sogar nur bescheidene Dividenden mit Rendite im Bereich von 1,0 Prozent vorzuweisen.

Nun allerdings ist vom alten Lieblings-Nimbus nichts mehr übrig. Die Gewinnwarnung des Backspezialisten vor einer Woche brachte einen Kurseinbruch um 40 Prozent. Nichts scheint mehr so, wie es war.

Discount zum Buchwert – so hoch wie nie zuvor

War der Konzern aus Zürich Anlegern früher viel Geld – sprich eine hohe Bewertung – wert, so gibt es die Aktie jetzt nach der Kappung der Gewinnprognose für 2016/17 um 20 Prozent weit unter Buchwert. Bei einem Eigenkapital von 36,98 Franken liegt das KBV nur noch bei 0,7, der Discount zum Buchwert beträgt damit fast 30 Prozent.

Seit seiner Gründung (der Fusion der irischen IAWS Group und der Schweizer Hiestand Holding) in 2008 war das Unternehmen niemals auch nur annähernd so tief bewertet. Selbst im Crashjahr 2009 nach der Finanzmarktkrise lag das KBV im Tief bei 0,9. 

Dabei gibt es hohes Wachstum und Marktführerschaft

Diese Daten sind ein Weckruf für alle Turnaround- und antizyklisch orientierten Anleger. Immerhin ist Aryzta nicht irgendein No-Name oder winziger Micro Cap, sondern ein Milliardenkonzern mit einem Jahresumsatz von 3,9 Milliarden Euro. Zudem: Das Unternehmen hat einen Weltmarktanteil bei Spezialgebäck von rund elf Prozent und ist damit der führende Anbieter in seiner Nische. Obendrein lieferte das Backhaus in den letzten Jahren starkes Wachstum. So kletterte der Umsatz des SPI-Mitglieds in den letzten fünf Jahren um 50 Prozent und seit Gründung gab es immer schwarze Zahlen. 

Ein KBV von 0,7 für diese starken Attribute scheint doch überzogen tief, aber psychologisch gut begründbar. Da könnte nämlich aus einer alten Liebe plötzlich Hass geworden sein. Aber die Stimmung kann auch ganz schnell wieder drehen und dann Kurse im Bereich des Buchwerts bringen.

 

Überlege mir nun hier einzusteigen.

 

Nobody is perfekt

04.02.2017 19:36
Bild des Benutzers robincould
Offline
Kommentare: 402
Günstig (PE) ja, aber.. technisch sind 23.- möglich

Aryzta, the Swiss-Irish food company behind Cuisine de France breads and pastries, has seen its second largest shareholder cut its stake by more than half following a profit warning from the group last week. 

Massachusetts Mutual, mainly through its OppenheimerFunds unit, has sold 3.03 million shares in Aryzta, cutting its stake from 6.1 per cent to below 2.9 per cent, according to two regulatory filings issued to the stock exchange in Zurich in recent days. It has now fallen to number five on the main shareholders’ list. 

The Boston-based group would have made about €78 million from the sale, compared to the €126 million the shares were worth immediately before Aryzta surprised the market on June 24th by warning that its underlying earnings per share for the five months to the end of December was tracking about 20 per cent behind that posted for the year-earlier period.

This mainly reflected the group failing to anticipate the impact of its cookies and muffins unit Otis Spunkmeyer pushing its brands directly onto retailers’ shelves. This has put it in direct competition with food companies who had outsourced baking to the company and reacted by pulling those contracts. 

A spokesman for Aryzta declined to comment on the share sale, while George Evans, chief investment officer for equities at OppenheimerFunds, did not respond to a request for comment. 

UBS, the company’s seventh biggest investor, has also cut its stake marginally to 2.3 per cent.

04.02.2017 17:23
Bild des Benutzers gertrud
Offline
Kommentare: 82
Saftladen

Ich hab mir das auch mal angeschaut, und wie Sarastro schreibt, Aryzta ist ein Saftladen, obwohl sie Brötchen machen, und es gibt keinen Grund weshalb die Aktie nachhaltig steigen sollte, solange die 4 Hauptprobleme nicht angegangen werden
- aktuelles Management (CEO/CFO)
- Goodwill / Abschreibungsbedarf
- Verschuldung, Re-Finanzierung
- übertriebene Expansionsstrategie

Andererseits kann auch ein Saftladen unterbewertet sein, und vielleicht ist das bei Aryzta mittlerweile der Fall, weil die Firma doch schon recht lange in Ungnade ist und von den Analysten geprügelt wird. Mal sehen, ob sich bei 26-28 ein Boden bildet, und von da aus kann es dann sehr schnell 20% nach oben gehen, wenn die beschriebenen Probleme vom VR medienwirksam angegangen werden, oder nochmal nach unten, wenn die benötigten 600 Mio. über eine Kapitalerhöhung eingesammelt werden. Ich denke, die Erholung ist eine technische Korrektur auf den massiven Absturz und bleibe vorerst Beobachterin.

 

 

04.02.2017 16:41
Bild des Benutzers Bulldog
Offline
Kommentare: 98

Nach derben Verlusten hat sich Aryzta am Freitag ein wenig erholt. 

Nach Analysten zu urteilen ist anscheinend die Kursverluste

in diesem Mass übertrieben gewesen. Was meint ihr hier? Könnte es

sich lohnen hier mit einer kleinen Position zu investieren? 

Nobody is perfekt

24.01.2017 20:42
Bild des Benutzers sarastro
Offline
Kommentare: 266
Warnung

Bevor auch bei dieser Aktie einzelne Vielfachposter von cash.ch in einen Kaufreflex bei tief gesunkenen Titeln verfallen (Aryzta heute -31.99%), verweise ich auf einen Artikel der "Finanz und Wirtschaft" vom 25.1.2017 (bzw. Online-Ausgabe vom 24.1.2017) mit dem Titel "Arytza-Manager haben den Kredit verspielt":

[Zitat] "Finanz und Wirtschaft" hält an der Meinung fest, dass mit diesem Management kein Staat zu machen und kein Turnaround zu schaffen ist. So gesehen bietet auch der Kurseinbruch nach der Gewinnwarnung keine Einstiegsgelegenheit. Denn es hat sich stets aufs Neue gezeigt, dass es unter Killian immer noch schlimmer kommen kann. [Ende Zitat]

Es kommt hinzu, dass auch bei Aryzta in nächster Zeit eine Schuld refinanziert werden muss (ca. 600 Mio. CHF), was bei einzelnen Vielfachposter wiederum Fantasien auf einen Supergewinn auslösen könnte.

19.12.2016 16:11
Bild des Benutzers sarastro
Offline
Kommentare: 266

phraser hat am 14.12.2016 - 11:45 folgendes geschrieben:

sarastro hat am 14.12.2016 - 11:19 folgendes geschrieben:

phraser hat am 13.12.2016 - 10:44 folgendes geschrieben:

Was meint ihr zu  Aryzta?

Guter Zeitpunkt um einzusteigen?

Nein.

Hallo sarasto

Welcher Grund führt dich zu einem Nein?

Die Gründe sind komplexerer Natur und können in der "Finanz und Wirtschaft" nachgelesen werden. Seitdem die schweizerische Hiestand mit der irischen IAWS zur Aryzta im August 2008 fusionierte, ist dieses Gebilde undurchsichtig. Es werden laufend "adjustierte" pro-Forma-Gewinne publiziert und damit die wirkliche Gewinnsituation verschleiert. Solange die gleiche Geschäftsleitung bei Aryzta aktiv ist, rechne ich mit keinem nachhaltigen Erfolg, was auch die Börsenkurse zeigen. Die Aktie taugt bestenfalls zum Traden, aber nicht als langfristige Investition.

14.12.2016 11:45
Bild des Benutzers phraser
phraser

sarastro hat am 14.12.2016 - 11:19 folgendes geschrieben:

phraser hat am 13.12.2016 - 10:44 folgendes geschrieben:

Was meint ihr zu  Aryzta?

Guter Zeitpunkt um einzusteigen?

Nein.

Hallo sarasto

Welcher Grund führt dich zu einem Nein?

14.12.2016 11:19
Bild des Benutzers sarastro
Offline
Kommentare: 266

phraser hat am 13.12.2016 - 10:44 folgendes geschrieben:

Was meint ihr zu  Aryzta?

Guter Zeitpunkt um einzusteigen?

Nein.

13.12.2016 10:44
Bild des Benutzers phraser
phraser

Was meint ihr zu  Aryzta?

Guter Zeitpunkt um einzusteigen?

13.12.2016 08:13
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14932

Aryzta beschafft sich flüssige Mittel

Der Backwarenhersteller Aryzta hat über die Aryzta Euro Finance DAC drei Schuldscheine über insgesamt 386 Millionen Euro platziert.

So heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Die Laufzeiten der Papiere lägen zwischen drei und sieben Jahren; der gewichtete durchschnittliche Zinssatz bei 1,65%. Aryzta werde die Mittel verwenden, um bestehendes kurzfristiges Fremdkapital abzulösen, heisst es weiter.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

28.11.2016 08:25
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14932

Aryzta schrumpft organisch im ersten Quartal

Der Backwaren-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2016/17 weniger Umsatz erzielt und ist überraschend auch organisch geschrumpft.

Der Umsatz nahm in der Periode von August bis Oktober 2016 um 3,3% auf 962,3 Mio EUR ab; dabei stammen -2,2% aus Devestitionen, während das organische Wachstum bei -1,2% lag, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Im vorangegangenen Quartal hatte die Gesellschaft noch ein organisches Wachstum von +0,8% ausgewiesen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Aryzta die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) verfehlt. Geschätzt wurde ein Umsatz von 973,4 Mio EUR sowie ein organisches Wachstum von +0,4%.

Verantwortlich für das negative Wachstum war das Nordamerika-Geschäft. Dort ging der Umsatz um 7,5% auf 462,5 Mio EUR zurück, wobei organisch -4,7% resultierten. In Europa war der Umsatz mit -1,4% zwar ebenfalls rückläufig; organisch nahm er hingegen zu (+1,4%). Nur im "Rest der Welt", der allerdings lediglich nur knapp 7% des Geschäftes ausmacht, legte Aryzta deutlich zu (+21%; organisch +9,7%).

Guidance wurde bestätigt

Die Entwicklung des Geschäfts sei im Rahmen der eigenen Erwartungen ausgefallen, lässt sich CEO Owen Killian in der Mitteilung zitieren. Er begründet das schwächere organische Resultat mit Vertragserneuerungen und dem "Timing" von neuen Aufträgen.

Die Guidance für das Gesamtjahr wird bestätigt. Somit bleibt es beim Ziel, einen Free Cashflow in der Grössenordnung von 225 bis 275 Mio EUR sowie einen (bereinigten) Gewinn für das Gesamtjahr 2016/17 im Rahmen des Konsenses bei 358 Cent pro Aktie zu erreichen.

Die Pläne für die Refinanzierung seien ausserdem auf Kurs, schreibt die Gesellschaft weiter. Präzisiert werden dabei die erwarteten Finanzkosten für das Gesamtjahr. Diese würden im Bereich von 80 bis 95 Mio EUR zu liegen kommen (bislang: 80-105 Mio).

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

26.09.2016 08:09
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14932

Aryzta kann Analysten-Erwartungen nicht erfüllen

Der Backwaren-Konzern Aryzta ist zum Abschluss des Geschäftsjahres 2015/16 organisch in etwa mit gleichem Tempo gewachsen wie im Vorquartal

Im vierten Quartal (Mai bis Juli) erreichte er organisch ein Plus von 0,8%, nachdem es im Q3 +0,9%, im Q2 +0,8% und im Q1 -0,4% gewesen waren. Auf das Gesamtjahr gesehen, ergibt das ein organisches Wachstum von 0,5%, wie das irisch-schweizerische Unternehmen am Montag mitteilt.

Analysten hatten für das vierte Quartal im Schnitt (AWP-Konsens) mit einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung auf 2,3% gerechnet und waren für das Gesamtjahr von einem Plus von 0,8% ausgegangen.

Der Umsatz in der Konzernwährung Euro stieg derweil um 1,5% auf 3,88 Mrd EUR. Der operative Gewinn auf Stufe EBITA nahm um 5,7% auf 484,9 Mio EUR ab, und die entsprechende Marge verschlechterte sich auf 12,5% von 13,5%. Auf Stufe Reingewinn ergab sich ein Minus von 5,6% auf 311,5 Mio EUR, der Gewinn pro Aktie (voll verwässert) nahm um 5,0% auf 350,3 Eurocent ab. Es wird eine Dividende von 0,5731 CHF pro Aktie vorgeschlagen (VJ 0,6555 CHF).

Damit hat der Konzern die Prognosen der Analysten auch bei diesen Kennzahlen knapp verfehlt. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) einen Umsatz von 3,89 Mrd EUR, einen EBITA von 500 Mio EUR und einen EPS von 351 Eurocent prognostiziert.

CEO streicht den hohen freien Cashflow heraus

CEO Owen Killian verweist in der Mitteilung jedoch auf die starke Cashgenerierung. Der freie Cashflow habe mit 267 Mio EUR deutlich über dem eigenen Ziel (200 Mio EUR) gelegen. Dadurch habe sich auch eine Möglichkeit zu einer verbesserten Finanzierungssituation ergeben, was die entsprechenden Kosten verringere.

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016/17 erwartet das Management einen Free Cashflow in der Grössenordnung von 225 bis 275 Mio EUR. Ausserdem soll der (bereinigte) Gewinn für das Gesamtjahr 2016/17 bei 358 Cent pro Aktie zu liegen kommen.

Am vergangenen Donnerstagabend hatte Aryzta ausserdem einen neuen Präsidenten für den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Gewählt werden soll an der kommenden GV vom 13. Dezember Gary McGann, früher u.a. CEO der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus. Zudem soll der bekannte Schweizer M&A-Anwalt Rolf Watter Mitglied des Leitungsgremiums werden. Die Aktie reagierte am Freitag auf die Ernennung der zwei erfahrenen Manager, die zudem von ausserhalb des Konzerns zu Aryzta stossen, mit einem Kurssprung von fast 10%.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

23.09.2016 14:23
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14932

Ausblick Aryzta: Umsatz 2015/16 im Schnitt bei 3'894 Mio EUR erwartet
23.09.2016 13:30

Zürich (awp) - Der Backwarenkonzern Aryzta veröffentlicht am Montag, 26. September, die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende Juli). Insgesamt haben zehn Analysten zum AWP-Konsens beigetragen.

2015/16E
(In Mio EUR) AWP-Konsens 2014/15A

Umsatz 3'894 3'820
-Org. Wachstum (%) +0,8 -2,2
EBITA 500 514

(In EUR-Cent)
Gewinn pro Aktie* 351 402

Q4
(In Wacko AWP-Konsens Q4 14/15
Org. Umsatzwachstum +2,3 -4,3

* Underlying, verwässert

FOKUS: Das Hauptthema bei Aryzta bleibt das Vertrauen, das zuletzt arg ramponiert worden war. Dazu hatten u.a. wiederholte Gewinnwarnungen, verpasste Wachstumsziele, eine kritisch beurteilte Akquisitionspolitik sowie eine relativ hohe Verschuldung beigetragen. Einen ersten Schritt zur Wiederherstellung machten die Verantwortlichen nun am Donnerstagabend, indem sie einen neuen VR-Präsidenten nominierten. Gewählt werden soll an der kommenden GV vom 13. Dezember Gary McGann, früher u.a. CEO der irischen Fluggesellschaft Aer Lingus. Er soll den bald 80-jährigen Amtsinhaber Denis Lucey ablösen. Zudem wird den Aktionären der bekannte Schweizer M&A-Anwalt Rolf Watter als nicht-exekutives Mitglied des Leitungsgremiums vorgeschlagen.

Analysten begrüssten es, dass mit McGann und Watter erstens Kandidaten von aussen und zweitens sehr erfahrene Persönlichkeiten zum Unternehmen stossen. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Background sollten sie in der Lage sein, sich auf Augenhöhe mit dem CEO und dem CFO zu bewegen, hiess es etwa. Die Ernennung von Watter, der schon bei vielen Fusionen oder Unternehmenszusammenschlüssen dabei war, löste ausserdem Spekulationen über einen möglicherweise angestrebten Verkauf von Aryzta aus. Die Ernennungen führten am Freitag denn auch zu einem Sprung beim Aktienkurs (+9% Stand 11 Uhr).

In diesem Zusammenhang könnten nun auch die neuesten Geschäftszahlen zur weiteren Stabilisierung des Vertrauens beitragen. Allzu grosse Überraschungen werden diesbezüglich allerdings nicht erwartet. So wird beim organischen Wachstum im vierten Quartal eine leichte Beschleunigung auf 2,3% vorhergesagt, nachdem in den Vorquartalen Werte von +0,9%, +0,8% und -0,4% erzielt und für die ersten neun Monate ein Wert von +0,5% ausgewiesen worden war. Von Interesse ist dabei ein Blick auf die Regionen, wobei das Management für das zuletzt geschrumpfte US-Geschäft Verbesserungen ("Wachstum in Richtung Null") versprochen hatte.

In der Konzernwährung Euro wird im Schnitt ein 1,9% höherer Umsatz von knapp 3,9 Mrd CHF und ein 2,7% tieferer EBITA von 500 Mio EUR erwartet. Der Gewinn pro Aktie wird im Schnitt 12,7% tiefer bei 351 Euro-Cent gesehen.

Ein nächster wichtiger Schritt für den Vertrauensaufbau könnte laut Experten auch der für Anfang Oktober geplante Investorentag in Toronto. Es handelt sich dabei um den ersten seit Jahren.

Von Interesse wären ausserdem Aussagen zu den Folgen des Brexit auf das schweizerisch-irische Unternehmen. Unmittelbar nach dem Entscheid der Briten, aus der EU auszutreten, hatte die Aktie vorübergehend überdurchschnittlich nachgegeben.

ZIELE: Das Management stellte zuletzt einen Gewinn pro Aktie (EPS) etwa im Rahmen des damaligen Konsensus von 355,5 Euro-Cent in Aussicht. Die Margen im zweiten Halbjahr bewegten sich im Rahmen der Erwartungen und der Guidance, betonte Konzernchef Owen Killian bei der Publikation der Q3-Zahlen. Ein Ziel gibt es ausserdem zum freien Cashflow, der über 200 Mio EUR betragen soll. Angesichts dieses Wertes hat der Konzern auch keine Bedenken bezüglich Nichterfüllen der Kreditbedingungen.

PRO MEMORIA: Das Management von Aryzta ist in Bezug auf Firmenzukäufe seit längerer Zeit stark unter Druck von Investoren. Vorgeworfen wird ihm vor allem, dass es wahllos Firmen zusammengekauft und damit einen hohen Goodwill angehäuft hat, wobei gleichzeitig permanent hohe Restrukturierungskosten ausgewiesen werden. Dies werde unterstützt durch ein Vergütungsmodell, das falsche Anreize setze, indem die Entschädigungen aufgrund bereinigter Zahlen (Gewinn nach Sonderkosten) erfolge, heisst es.

AKTIENKURS: Die Aryzta-Papiere notieren trotz des Kurssprungs am Freitag (Stand 11.30 Uhr +9,5% auf 43,20 CHF) noch immer rund 15% unter dem Stand von Ende 2015. Damit zählen sie unter den Blue Chips wie schon im Vorjahr zu jenen mit der schlechtesten Performance. Rasant bergab ging es vor allem im März, als innert kurzer Zeit zwei Hiobsbotschaften bekannt wurden: enttäuschende Halbjahreszahlen und der Verkauf von Aryzta-Aktien des CEO im grossen Stil. Seit dem damaligen Tiefstand hat die Aktie allerdings wieder rund ein Viertel zugelegt.

sig/rw/ab/uh

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

23.09.2016 08:32
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Kommentare: 14932

Aryzta holt einen Verwaltungsratspräsident von aussen - Gary McGann nominiert
22.09.2016 18:59

(Ergänzt mit mehr Details)

Zürich (awp) - Beim Backwaren-Hersteller Aryzta steht der Nachfolger von Verwaltungsratspräsident Denis Lucey fest. Gary McGann soll ihn an der nächsten Generalversammlung ablösen, wie der Verwaltungsrates an einem Treffen beschlossen hat. Zudem soll Rolf Watter dem Gremium als neues Mitglied beitreten.

Die Aktionäre können über die Personalien an der ordentlichen Generalversammlung vom 13. Dezember 2016 abstimmen, wie aus einer Mitteilung von Aryzta vom Donnerstagabend hervorgeht.

Der amtierende VR-Präsident Lucey tritt bekanntlich an der nächsten GV nicht mehr an. Einige Marktbeobachter hatten einen Namensvorschlag im Rahmen der Publikation des Jahresabschlusses erwartet, welche am kommenden Montag erfolgt.

Der Ire McGann ist derzeit Chairman von Paddy Power Betfair, einem an der Londoner Börse kotierten Wettspiel-Konzern, wie seinem "Linkedin"-Profil zu entnehmen ist. Im August 2015 hat er sich von seiner langjährigen Position als CEO bei Smurfit Kappa, einem irischen Unternehmen der Verpackungsindustrie, zur Ruhe gesetzt. Davor war er Group CEO bei Aer Lingus und CEO bei Gilbeys of Ireland.

Bei der kommende Woche anstehenden Zahlenvorlage von Aryzta bleibt das zuletzt arg ramponierte Vertrauen Hauptthema. Hilfreich für die Vertrauensbildung wäre es laut Analysten, wenn der neue Verwaltungsratspräsident von aussen käme, hatte es am Markt im Vorfeld der Nominierung von McGann noch geheissen.

Der designierte neue Verwaltungsrat Watter ist Partner der Anwaltskanzlei Bär & Karrer und VR-Präsident der Postfinance. In der Vergangenheit war er unter anderem VR-Präsident von Nobel Biocare.

ys/tp

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Seiten