Aryzta

ARYZTA N 

Valor: 4323836 / Symbol: ARYN
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  • 09.07.2020 17:30:55
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Bargain
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Wie ist eigentlich der spread

Wie ist eigentlich der spread zw. Aktie und BZR zu erklären? Sollte sich das nicht angleichen?

spesenmoos
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sie verkauf jetzt leer was

sie verkauf jetzt leer was das Zeug hält, decken sich günstig ein und am Ende verkaufen sie höher. Machen sie 2 mal Kasse. Einerseits das Gebührli von 50 Mio und dann noch ein Kursgewinnli.  

Oder macht das sonstwie Sinn, dass die alte Aktie seit dem Bezugsrechtshandel rund 25% verloren hat?

Aber reine Vermutung von mir. ohne Profikenntnis 

otti
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@spesenmoos: warum sind die

@spesenmoos: warum sind die Banken an einem tiefen Aktienkurs interessiert wenn es 50 Mio braucht damit sie die KE garantieren?

spesenmoos
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Dividende

Denke schon, dass es Dividende geben kann, bei diesem EBITDA und besserer Finanzierung.

Der Kurs derzeit ist ja krass, Tag für Tag gehts runter. Könnten da die Banken dahinterstecken? Sie haben ja garantiert, dass sie die neuen Aktien zeichnen (mit der kleinen Gebühr von 50 Mio natürlich...). Dann sind sie doch an tiefen Kursen interessiert. Glaube der einzige der wirklich Antwort geben kann ist das Kroki aus dem Unterholz.

otti
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Die KE war unangenehm,

Die KE war unangenehm, vorallem für die Altaktionäre. 

Die Bilanzkennzahlen von Aryzta sind schon gruselig. Ich bewundere ich selbst über meinen Mut überhaupt in die Hybridbonds eingestiegen zu sein. 

Ist es denn angesichts dieser Zahlen überhaupt noch realistisch von einer Dividendenzahlung in den nächsten Jahren auszugehen? 

spesenmoos
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genau

genau diese Fragen stellen sich. 

Und übrigens halte ich das Management für sehr fähig. Wenn man hinsteht und EHRLICH sagt, dass man etwas falsch eingeschätzt hat, zeugt das von Grösse. Wünschte ich mir in andern börsenkotierten Betrieben auch mal... Diese Kapitalerhöhung war unangenehm, vor allem für das Management. Viele verbale Prügel. 

ursinho007
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Zwei Fragen

Für mich stellen sich zwei Fragen:

1. Goodwill: Ist ein weiterer Abschreiber im erwähnten Umfang von 1.8 Mia. zu erwarten?

2. EBITDA 420 Mio.: Wie wird sich dieser in den nächsten Jahren entwickeln?

Je nach Antwort/Einschätzung ist jetzt kaufen oder verkaufen bzw. "Finger weg" angesagt.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

spesenmoos
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Goodwill

Danke Gertrud. Die Aufstellung von Mega Volt ist super. Es gibt nichts über gute Buchhalter.

Wie gute Buchhalter wissen, muss Goodwill abgeschrieben werden, wenn die Beteiligung nicht werthaltig ist, (Impairment!) hat aber nichts mit Liquidität zu tun. Schmälert einfach die Eigenkapitalbasis.

Meint ihr, dass neue Management kommt zuerst nach der Kapitalerhöhung mit einem Goodwill-Abschreiber? Nein nein, das haben sie schon beim letzten Abschluss gemacht. Lieber noch etwas mehr abschreiben als zuwenig. Sie werden gute News bringen, Interessenten für Picard Beteiligung etc etc.

Aryzta gefällt mir, weil sie operativ Gewinne erzielen (EBITDA 420 Mio EUR!). Zudem ist Liquidität jetzt wieder ordentlich. Gut gemacht.

Aryzta oder UBS kaufen? ich bin für erstes.

 

otti
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Naja, die Aktionäre hatten

Naja, die Aktionäre hatten halt die Wahl nach dem Motto " Friss oder Stirb". Ohne KE hätte man die Assets zu Liquidationspreisen verkaufen müssen und da die Erlöse dann vermutlich nicht ausgereicht hätten, wären die Hybridholder drangekommen. Für die Aktionäre wäre in diesem Fall nichts mehr zu holen gewesen. Mit KE steigt der Wert von Aryzta um mehr als 800 Mio, da man nun Zeit hat ohne Druck Assets zu verkaufen. Das bedeutet aber nicht mal, dass Aryzta nach KE überhaupt 800 Mio wert sein muss, da meiner Meinung nach der Laden vorher bereits überschuldet war.  

Das Management ist total unfähig was eigentlich einen weiteren Abschlag des Börsenkurses auf den Buchwert rechtfertigen würde. Allfällige kurzfristige Erholungen des Aktienkurses sind natürlich möglich, die Titel sind sicher aktuell im überverkauften Territorium. Kurzfristige Zocks mit Laufzeit von ein paar Stunden bis wenigen Tagen auf mögliche Aktienpreiserholungen bieten sich natürlich an. Auf längere Sicht möchte ich hier kein Aktionär sein. Mein Hauptengagement besteht in den Hybridbonds, die ich aber bei einem weiteren Kursanstieg auch dann gerne loswerden möchte.

Kapitalist
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@Gertrud

Aber was in obiger Darstellung von Megavolt fehlt sind die Aktiven! Goodwill entsteht ja dadurch dass man bei Übernahmen einen zu hohen Preis bezahlt hat, aber diese Aktiven die werden von Megavolt in seiner Darstellung nicht ausgewiesen. Aber es spicht natürlich gar nicht für ein Management wenn bei Übernahmen so horrent zu teure Preise bezahlt werden.*dash1*

Aber dass der Konzern jetzt gar nichts mehr wert ist, resp. nur noch so viel wie die KE einbringt ist sicher auch falsch.

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

gertrud
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Megavolt hat am 18.08.2018 08

Megavolt hat am 18.08.2018 08:19 geschrieben:

 

Aryzta hat folgende finanzielle Ausgangslage:

Schulden VOR KE: 1.734 Mia. € (VJ 1.720 Mia. €)
EBITDA: 420 Mio. € (VJ 610 Mio. €)
EBITDA-Marge: 11.1% (VJ 15.7%)
Angestrebte Neugeldaufnahme (KE): 800 Mio. €
Schulden NACH KE (sofern erfolgreich): 934 Mio. € (Schulden – KE)
Goodwill: 1.8 Mia. € (Geschäftsbericht S. 150)

 

Schulden
Die Schulden sind – wie die Zahlen oben zeigen – derart hoch, dass auch 800 Mio. € nicht das grosse Reinemachen herbeiführen können. Wären die Gewinne auf Stufe EBITDA noch gleich hoch wie vor einem Jahr (sie sind um über 30% tiefer – keine Trendumkehr in Sicht), würde ich da unter Umständen mitmachen. Da dies nicht der Fall ist, werde ich mir in der Backstube nicht die Finger verbrennen. Ich schaue nicht mal von der Seitenlinie zu sondern aus sicherer Entfernung und lasse mir vom neuen Management, das ich für unfähig halte (welches gemäss eigenen Angaben, ich zitiere: „die Situation unterschätzt hat“ und eine frühzeitige KE verschlafen hat) nicht das Fell über die Ohren ziehen.

Mindestens genauso besorgniserregend wie die Schulden: Der Goodwill
Der Goodwill ist, stark vereinfacht ausgedrückt, der Betrag, den Aryzta in der Vergangenheit zu viel bezahlt hat für Übernahmen.
Dieser zu viel bezahlte Betrag wird dann aktiviert.
So als hätte man – um ein fiktives Beispiel anzuführen – ein Gipfeli für einen 5-Liber bewertet. Verkauft man das Gipfeli, muss man die Differenz zwischen dem Marktpreis des Gipfeli (sagen wir einmal 1.20) und dem Buchwert (also 5.-) abschreiben (das wären dann 3.80).
Goodwill per se ist eigentlich nie werthaltig (es ist eine Leiche im Keller, die man „später“ entsorgen muss), sondern nur die damit verbundenen Anschaffungen und die daraus resultierenden Cashflows.
Auf Seite 60 des Geschäftsberichts ist folgender Satz zu lesen:
„The Group faces the risk of impairment of its goodwill, brands and intangibles.“
Also mit anderen Worten: Es besteht das Risiko, dass der oben als Goodwill angegebene Betrag von 1.8 Mia. € wertberichtigt (also erfolgswirksam abgeschrieben) werden muss. Dieses Horrorszenario ist nicht aus der Luft gegriffen. Alleine im Geschäftsjahr 2017 hat man fast 600 Mio. € (!) Goodwill abschreiben müssen (Geschäftsbericht Seite 68). Alleine das entspricht 75% der geplanten KE.
NACH dieser riesigen Abschreibung sind aber per 31.07.2018 immer noch 1.8 Mia. € an Goodwill in den Büchern.  

Einmaleins:
1.8 Mia € Goodwill + 1.734 Mia. € Schulden = Altlast aktuell = 3.534 Mia. €
Altlast aktuell - 800 Mio. € Kapitalerhöhung = Altlast neu = 2.734 Mia.
Mit den aktuellen 420 Mio. € EBITDA braucht Aryzta 6.5 Jahre zum Abzahlen von Schulden und zum Abschreiben von Goodwill.
Und das, NACHDEM 800 Mio. € zugeflossen sind.

Die 800 Mio. € sind (sofern das Geld überhaupt zusammenkommt) ein Tropfen auf den heissen Stein.

Benutzt dicke Topflappen!

MfG
Megavolt

 

Spesenmoos, ich erlaube mir, einen geübten Buchhalter zu zitieren.

Cabrillo
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KE ist gesichert

Die KE ist gesichert, Banken haben sich dazu verpflichtet für eine "kleine" Gebühr.

Nachricht von Megavolt kann ich so nicht bestätigen. Diskussion über Goodwill ob werthaltig oder nicht sei einmal dahin gestellt. Würde Arzyta nächstes Jahr 500 Mio am Goodwill abschreiben, würde das zwar nicht schön aussehen, aber es tangiert den Cashflow nicht. Wird also ein Cashflow von ebenfalls 500 Mio erzielt, können weitere 500 Mio amortisiert werden (was wiederum nicht erfolgswirksam ist).

Blaues Hufeisen
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Und ich erlaube mir..

gertrud hat am 09.11.2018 13:34 geschrieben:

Megavolt hat am 18.08.2018 08:19 geschrieben:

 

Die 800 Mio. € sind (sofern das Geld überhaupt zusammenkommt) ein Tropfen auf den heissen Stein.

Benutzt dicke Topflappen!

MfG
Megavolt

 

Spesenmoos, ich erlaube mir, einen geübten Buchhalter zu zitieren.

Gertrud zu zietieren:

gertrud hat am 01.11.2018 14:01 geschrieben:

Die KE kann jetzt technisch gar nicht mehr scheitern.

Die Banken haben ja fest übernommen.

Megavolt schreibt "sofern da Geld überhaupt zusammenkommt"

-> Was stimmt denn nun?

Kapitalist
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Wert von Aryzta?

Bei solchen Sanierungen ist es in der Regel üblich. dass Abschreibungen und der ausgewiesene Goodwill sehr grosszügig bemessen werden, man kann das ja alles den Vorgängern in die Schuhe schieben. In den späteren Jahren werden die zu grossügigen Abschreibungen usw. dann korrigiert und man kann so, zu Gunsten der neuen Manager den Gewinn und das eigene Ansehen (inkl. persönlichen Bonus usw.) erhöhen. 

Dass jetzt Aryzt quasi nichts mehr wert sei. wie das der aktuelle Aktienkurs widerspigelt, ist doch eine Mär,die gelegentlich an der Börse sicher wieder korrigiert wird.

 

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mats
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Die FUW hat Aryzta ja vor

Die FUW hat Aryzta ja vor einem Jahr ins Risk Portfeuille aufgenommen. Bei gut 3 Milliarden Kapitalisierung. Sie hielten es für ein gutes Risk/Chancen Profil.

Diese stieg dann sogar gegen 4 Milliarden an um die Jahreswende. Mit knappem Kapitalpolster.

Wegen sinkenden Margen und der Nichteinhaltung des Ebita an das Verhältnis Schulden sank der Kurs im laufenden Jahr rapide.

FUW verkaufte seine virtuelle Beteiligung bei gut 15.- mit der Hälfte Verlust (Soviel ich weiss der grösste Verlust seit den 66% bei Addex vor ein paar Jahren).

Sie verkauften vor allem wegen der nach wie vor grossen Ungewissheit. (Marge, Kapitalerhöhung..? Verschiebung eines Beteiligungsverkauf.. Management.)

Bei 9-10 sf.meinten einige Analysten nachdem sich das Geschäft etwas stabilisiert hat. Dass die Firma bei unter 2.0 Milliarden doch dann sehr günstig sei nach der Kapitalerhöhung/ Sanierung

Eventuell startet Aryza jetzt dann gar deutlich unter 1,5 Milliarden. Gut die small und Midcaps haben auch noch einiges eingebüsst.

Kevin Toland scheint auf mich aber einen recht guten Eindruck zu hinterlassen (Besser als viele andere Manager)

tolggoe28
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Was mich an diesem Video

Was mich an diesem Video etwas stört ist, dass die Abschreibung zu starr als Entwertung betrachtet wird.

Bei einer langfristig laufenden Maschine ist es aber aus Unternehmersicht irrelevant ob die Maschine nächstes Jahr 20% weniger Wert hat, weil ein neues Model heraus gebracht wird. Hier geht es vielmehr um die Frage, habe ich das Geld in 5 oder 10 Jahren für die Wiederbeschaffung der Ersatzmaschine. Die Abschreibungsbuchung verhindert also auch, dass ein zu hoher Gewinn ausgewiesen wird und dadurch ggf. zuviel Dividende ausbezahlt oder zu viel Steuern an den Fiskus abgeliefert werden, wodurch sich die Liquidität in all den Jahren schmäleren und die Wiederbeschaffung im schlimmsten Fall gar verhindern würde.

Somit ist auch eine Abschreibungsbuchung streng genommen sehr wohl liquiditätswirksam. Einfach nicht in der vollen Wucht in der Periodizität der Entstehungsbuchung. 

Megavolt
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Die Sache mit der Wohnzimmerschrankwand...

Cabrillo hat am 09.11.2018 14:13 geschrieben:

...Nachricht von Megavolt kann ich so nicht bestätigen. Diskussion über Goodwill ob werthaltig oder nicht sei einmal dahin gestellt. Würde Arzyta nächstes Jahr 500 Mio am Goodwill abschreiben, würde das zwar nicht schön aussehen, aber es tangiert den Cashflow nicht....

https://www.youtube.com/watch?v=qEicsuxAK4U

Dieses Lernvideo ging übrigens bestimmt unter, weil die Kommentarfrequenz heute sehr hoch ist und dieser Beitrag gerade mit einem Seitenwechsel verbunden war.
Dabei ist die Botschaft des Lehrers so wichtig - deshalb schiebe ich das Ding nochmals nach vorne...

Schönen Abend allerseits

gertrud
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@ Kapitalist

Vielleicht mag sich ja Megavolt die Aryztabilanz nochmals anschauen, jetzt wo bei EVE alles klar ist.

Ja, wenn Assets verkauft werden, muss spätestens der Goodwill abgeschrieben werden. Wie otti richtig schreibt, Aryzta hat jetzt Druck weg, und muss nicht zu Liquidationswerten verkaufen. Mal schauen, wie sie jetzt arbeiten. Sie stehen gewaltig in der Pflicht, wieder Aktionärswert aufzubauen.

Megavolt
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Aktiven bewusst nicht aufgelistet

gertrud hat am 09.11.2018 18:38 geschrieben:

Vielleicht mag sich ja Megavolt die Aryztabilanz nochmals anschauen, jetzt wo bei EVE alles klar ist.

Ja, wenn Assets verkauft werden, muss spätestens der Goodwill abgeschrieben werden. Wie otti richtig schreibt, Aryzta hat jetzt Druck weg, und muss nicht zu Liquidationswerten verkaufen. Mal schauen, wie sie jetzt arbeiten. Sie stehen gewaltig in der Pflicht, wieder Aktionärswert aufzubauen.

Nicht nötig. Kapitalists Frage bezog sich auf meinen Beitrag vom August. Er wollte wissen, weshalb ich damals die Aktiven nicht aufgelistet habe.
Also braucht mich zur Beantwortung seiner Frage nicht die Bilanz im November zu interessieren. Aryn schaue ich mir für geraume Zeit nicht mehr an.
Ich traue dem Management nicht. Deshalb schaue ich mir auch eine Firma Wisekey nicht an...

Die Antwort auf Kapitalist Frage ist: Ich wollte mit meinem damaligen Beitrag (als der Aktienkurs um die 10.- war! ) auf grosse Risiken ("Altlasten") hinweisen.
Also habe ich nur die Altlasten aufgelistet. Aktiven sind Vermögenswerte und keine Altlasten (ausser eben bilanzierter Goodwill).
Die grössten Altlasten sind die Schulden und der Goodwill. Der Aktienkurs heute zeigt, dass mein Warnhinweis von damals nicht übertrieben war.
Mehr kann ich dazu nicht sagen.

otti
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@kapitalist:  " nichts mehr

@kapitalist:  " nichts mehr wert" bezieht sich auf den inneren Wert der Aktie vor KE. Nach KE hat die Aktie schon einen gewissen Wert. Ich denke, dass auf kürzere Sicht  das Risiko nach unten bei 1 Fr. pro Titel erstmal begrenzt ist. Langfristig muss man halt sehen ob das Management weiter abwirtschaftet. Da mir das Risiko zu gross ist, würde ich meine Hybridbonds spätestens dann abgeben, wenn sie Richtung pari laufen sollten und im besten Fall noch die Zinsen nachzahlen. 

Bei der Aktie kaufe ich eventuell am Montag erstmals einen Handtaschenbestand mit der Option weiterer Käufe, sollte sie Richtung 1 Franken abstürzen. Falls die Banken auf vielen neuen Aktien sitzen bleiben sollten, werden sie vermutlich versuchen die Titel am Markt loszuwerden. Daher halte ich 1 Franken vorläufig für die Kursuntergrenze beim Aktienkurs. 

Hat jemand mal ausgerechnet was eine Aryzta nach KE pro Aktie an Gewinn machen würde unter der Annahme, dass die Margen nicht weiter sinken?

gertrud
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Wert von Aryzta

Bei Kevin Tolands Antritt war die BöKap 2700Mio. Hätte er gleich die 800 Mio Euro via KE eingesammelt, wäre der Wert danach – schätz ich – 2500 Mio gewesen, und die Aktionäre hätten etwas geschimpft, aber dem Herrn Toland hätte niemand einen Vorwurf gemacht.
Aber der Herr Toland liest halt das Cash-Forum nicht, denn

gertrud hat am 13.03.2017 10:40 geschrieben:

..... Ich erwarte eine massive Wertberichtigung mit anschliessender Kapitalerhöhung. Wenn jetzt das alte Management schon Ende März weg ist, könnte das noch im ersten Halbjahr 2017 durchgezogen werden. Der neue CEO könnte das zur Antrittsbedingung machen, damit er sich nicht zuerst noch mit den Altlasten rumschlagen muss, sondern gleich auf das Geschäft konzentrieren kann. Ich würde das jedenfalls so machen. Ich wurde allerdings nicht angefragt. Dabei backe ich auch gelegentlich Brot.

Durch das Verschleppen der KE um anderthalb Jahre wird der Wert nun nach der KE – schätz ich – 1400 Mio sein, also eine satte Milliarde weniger.

Das ist wäre/hätte/würde und Vergangenheit. Also nach vorne schauen:

Ich denke, dass am Freitag bei CHF1.30 ein Boden gefunden sein könnte, WENN NICHT nur SOWENIGE Anrechte (12% vom Total) bis heute gehandelt worden wären.
- Die positive Interpretation: Die meisten Aktionäre haben sich längst im Vorfeld entschieden und allenfalls die Aktien abgestossen.
- Die negative Interpretation: Die Flut der Bezugsrechte wird erst morgen Montag auf den Markt geworfen.

Morgen Mittag wird man es wissen: Sind bis dann wieder nur 10-15 Mio ARYN1 gehandelt, ist die KE wohl gelaufen.

otti
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In D läuft es üblicherweise

In D läuft es üblicherweise bei KE´s mit BZR Handel so, dass alle BZR von Aktionären, die ihrer Bank keine Weisung erteilt haben, am letzten Tag zum Schlusskurs am Markt bestens verkauft werden. Ist das an der SIX auch so? In dem Fall würde ich mir überlegen am späten Nachmittag eine Position zu kaufen. 

Kapitalist
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@Gertrud

gertrud hat am 11.11.2018 17:13 geschrieben:

Bei Kevin Tolands Antritt war die BöKap 2700Mio. Hätte er gleich die 800 Mio Euro via KE eingesammelt, wäre der Wert danach – schätz ich – 2500 Mio gewesen, und die Aktionäre hätten etwas geschimpft, aber dem Herrn Toland hätte niemand einen Vorwurf gemacht.
Aber der Herr Toland liest halt das Cash-Forum nicht, denn

gertrud hat am 13.03.2017 10:40 geschrieben:

..... Ich erwarte eine massive Wertberichtigung mit anschliessender Kapitalerhöhung. Wenn jetzt das alte Management schon Ende März weg ist, könnte das noch im ersten Halbjahr 2017 durchgezogen werden. Der neue CEO könnte das zur Antrittsbedingung machen, damit er sich nicht zuerst noch mit den Altlasten rumschlagen muss, sondern gleich auf das Geschäft konzentrieren kann. Ich würde das jedenfalls so machen. Ich wurde allerdings nicht angefragt. Dabei backe ich auch gelegentlich Brot.

Durch das Verschleppen der KE um anderthalb Jahre wird der Wert nun nach der KE – schätz ich – 1400 Mio sein, also eine satte Milliarde weniger.

Das ist wäre/hätte/würde und Vergangenheit. Also nach vorne schauen:

Ich denke, dass am Freitag bei CHF1.30 ein Boden gefunden sein könnte, WENN NICHT nur SOWENIGE Anrechte (12% vom Total) bis heute gehandelt worden wären.
- Die positive Interpretation: Die meisten Aktionäre haben sich längst im Vorfeld entschieden und allenfalls die Aktien abgestossen.
- Die negative Interpretation: Die Flut der Bezugsrechte wird erst morgen Montag auf den Markt geworfen.

Morgen Mittag wird man es wissen: Sind bis dann wieder nur 10-15 Mio ARYN1 gehandelt, ist die KE wohl gelaufen.

Ganz klar: Die hätten Dich wählen sollen! Gertrud for president. Mosking

Aber im Ernst; Ich bewundere Deine Weitsichtigkeit, die grenzt schon fast an Wahrsagerei. Clapping

 

Für die Altaktionäre ist der aktuelle Verlauf zwar eine absolute Katastrophe, aber für Neuaktiomäre bietet sich dafür die Chance gutes Geld mit dieser Aktie zu verdienen, denn es ist wahrscheinlich dass sich diese aktuellen tiefen Kurse mindestns mittelfristig wieder erholen und man mit dieser Aktie noch anständige Gewinne einfahren kann.

 

 

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Eleggua
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Hallo Guppy,

Hallo Guppy,

 

an deiner Stelle würde ich mich jetzt nicht so sehr ärgern.

Ich würde die Bezugsrechte einfach verkaufen und dann eben die Altaktie jetzt oder später die neuen Aktien in gewünschter Stückzahl kaufen. Zur Zeit ist das Bezugsrecht ja einigermassen fair gepreist. Bei dieser Vorgehensweise brauchst du auch nicht warten bis die neuen Aktien endlich ins Depot gebucht werden (wie dies bei Ausübung der Bezugsrechte wäre)

Übrigens ist der letzte Handelstag der Bezugsrechte morgen 13.11. und nicht heute 12.11.

Guppy
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Bezieht sich der von Euch

Das Schreiben war wie gesagt bereits vom 9.11. An diesem Tag wurden die BR auch erst gutgschrieben anstatt am 7.11., wo sie noch fast doppelt so hoch notiert wurden.

Trotzdem hat die Bank noch keine BR verkauft ohne eine Begründung abzugeben. Und ich selbst kann sie nicht mehr verkaufen über mein Depot.

Auch ein Anruf bei der Bank hat nichts weiteres ergeben ausser das auf das Schreiben verwiesen wurde.

Bezieht sich der von Euch angegebene Handelstag auf deutsche Börsen oder die Schweiz ?
 

Eleggua
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Leerverkäufer

Ich hatte auch vermutet, dass die Leerverkäufer sich in Aktien und Bezugsrechten eindecken müssen. Dem ist aber wahrscheinlich nicht so! 

Mir ist aufgefallen, dass vom 01. November bis zum Beginn des Bezugsrechtehandels über 21 Mio. Aktien off Exchange gehandelt wurden. Diese Differenz ergibt sich jedenfalls wenn man die Marktdaten mit den gehandelten Volumen (historische Daten) von der SIX abgleicht. Sieht so aus, dass die Leerverkäufer ganz diskret durch die Hintertür verschwunden sind.

Das bedeutet aber auch, dass ihnen jemand über 21 mio. Aktien verkauft hat. Vermutlich Teilnehmer welche nicht an der KE partizipieren möchten. Ich denke, dass damit so langsam die grossen Spieler ihre Positionen bereinigt haben, was eine gute Basis für ein Kurstief sein kann. Morgen regnet es noch die Bezugsrechte, für die keine Weisungen erteilt wurden, und dann ist fertig.

Aryzta wird auch noch eine Weile ein Problemkind bleiben, aber das ist längstens bekannt. Die Marktkapitalisierung inkl. neuer Mittel ist ja ein Witz. Da sind ja die reinen Produktionsanlagen schon soviel wert. Das sämtlicher Goodwil bei denen NULL sein soll, ist auch schwer zu glauben.

Fazit: Short Squeeze ist eher nicht zu erwarten. Luft nach oben (nach der KE) haben sie auf jeden Fall. 1,85 bis 2 CHF sollten im Rahmen liegen.

Kapitalist
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Kurs zieht an +8,5%!

Jetzt hat es aber gedreht, aktuell +8,5%! Offenbar haben sich noch nicht alle Leerverkäufer eingedeckt. Yahoo

Die Anrechte liegen 40% im Plus!

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Kapitalist
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@Guppy

Ich würde davon ausgehen dass die Bezugsrechte verkauft wurden. Falls nicht, dann schreib doch eine Konsumentenorganisation an, die publizieren solche Sachen zum Schaden der Depotbank gerne!

 

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Guppy
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Nicht mal das ist möglich.

Nicht mal das ist möglich.

Die Bank hat mir mitgeteilt, dass der private BR Handel nur bis heute 11 Uhr möglich war.

Ich weiß nicht, woher die diese Restriktion nehmen oder ob das alles rechtens ist. Also aktuell Verlust von mehr als 80 Prozent, nur weil ich meine BR nicht ausüben darf. Wenn ich diese zumindest verkaufen dürfte, wären es immer noch 50 Prozent Miese.

Ich hätte nie gedacht, dass so etwas in Deutschland möglich ist. Ist da wirklich kein Schutz für Privatanleger ? Das ist ja wirklich eine Zwangsenteignung.

Das war auch noch in dem Schreiben enthalten:

 

"...Daher werden

wir versuchen, die Bezugsrechte für Sie zu verkaufen. Ob wir einen Verkaufserlös dafür erhalten, können wir

Ihnen nicht garantieren. Das hängt wie bei anderen Börsenverkäufen davon ab, ob sich ein Käufer für den

Bestand findet. Wird der Verkauf ausgeführt, schreiben wir Ihnen den Erlös gut - abzüglich eventuell

anfallender ausländischer Gebühren und Steuern und umgehend, nachdem das Geld bei uns eingegangen

ist..."

 

Kapitalist
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@Guppy

Da kann man wohl nur noch sein Bedauern mitteilen, das ist wirklich Scheisse.

Falls das nötige Geld vorhanden ist, würde ich die Anrechte verkaufen und im Gegenzug halt 7900 Aryztaaktien kaufen. Das ist ja im Prinzip das selbe wie die Anrechte auszuüben. Viel Glück.

 

 

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