Aryzta

ARYZTA N 

Valor: 4323836 / Symbol: ARYN
  • 1.046 CHF
  • +1.45% +0.015
  • 07.05.2021 17:30:22
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Kapitalist
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@Gertrud

In der Regel beträgt der Aktienkurs in Haussen das 15 - 20-fache des Gewinnes pro Aktie.

Besser reich und gesund als arm und krank!

F1
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@Gertrud

Eine weitere Methode wäre die einfache Ertragswert-Berechnung:

420 angenommener, nachhaltiger EBITA (Grundlage FY 2017)

5'250 mit 8% kapitalisiert (3% Zins + 5% Risikozuschlag) Bruttowert

./. 3'800 Schulden inkl. Hybrid

1'450 Nettowert auf 1 Mia Aktien = 1.45 pro Aktie......was dem heutigen Kurs inetwa entsprechen würde.

Wie Du geschrieben hast, nur eine weitere, einfache Sichtweise. Eine DCF Methode wäre genauer, kann aber hier nicht ausgeführt werden. 

 

gertrud
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Aryzta nach der Kapitalerhöhung

 

Überschlagsrechnung basierend auf der Aryzta Bilanz 2018

 

 

EUR Mio

Liquidität alt

520

durch Kaptialerhöhung dazugekommen

800

Umlaufvermögen

420

Goodwill

2050

Anlagevermögen+JV

1750

Total Aktiven

5540

- Schulden

- 3000

- Hybridkapital + aufglf. Zins (in equity other reserves)

- 800

Aktionären zurechenbar

1740

 

Das wären dann in Franken 1990 Mio. auf 1 Mrd Aktien verteilt: 2 CHF/Aktie, wobei eben zu beachten ist, dass dieser Aktionärswert ausschliesslich auf der Werthaltigkeit des Goodwills beruht, denn die «harten» Aktiven einer Gesellschaft «gehören» zuerst den Gläubigern.
Müsste die Hälfte des Goodwill abgeschrieben werden, bliebe weniger als ein Franken pro Aktie.

Aber das ist jetzt nur eine mehrerer Möglichkeiten, den "Wert" der neuen Aryzta-Aktie abzuschätzen.

F1
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"sieht die Rechnung gleich anders aus"

auch das stimmt, Gertrud. Praxisbezogen würde man aber eine Mischrechnung der verschiedenen Werte machen. Den effektiven Wert zu eruieren, ist bei solchen Grossunternehmen jedoch fast ein Ding der Unmöglichkeit. Die getätigten Übernahmen von diversen börsenkotierten Unternehmungen, oder auch kleinerer Firmen, haben sich im Nachhinein praktisch nie als Schnäppchen herausgestellt, sondern mehrheitlich als überzahlt, was ja auch die in vielen Fällen nicht werthaltigen Goodwills erklären. Die Übernahme Picard durch Aryzta ist dafür ein einleuchtendes Paradebeispiel.

gertrud
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Ja, so kann man das rechnen

Ja, so kann man das auch rechnen. Wenn bei der ersten Methode die Unsicherheit in der Werthaltigkeit liegt, ist sie bei der Ertragswertmethode in der Wahl des Kapitalisierungssatzes. Wenn da 1-2% weniger genommen werden, sieht die Rechnung gleich ganz anders aus.

Morgen kommen 900Mio. Titel neu dazu, da werden wohl Positionen abgerundet und ARYN kommt nochmals unter etwas Druck.
Ich schätze mal, gut 10% der Aktionäre sind jetzt neu bei ca. CHF 1.30 eingestiegen. Dann vielleicht 20%, die einen Einstand bis CHF 2.00 (entspricht CHF 12 vor der KE) haben. Unter 1.30 wird also kaum wer verkaufen, während gegen 1.80 zunehmend Gewinnmitnahmen einsetzen und einige mit +/- null einen Schlussstrich unter ihr abenteuerliches Investment in die Bäckerei ziehen.

F1
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@spesenmoos

ok, villeicht hast du aber übersehen, dass ich von Bruttowert UND Nettowert ausging.Beim letzteren muss ich das Fremdkapital abziehen. Aber wir wollen hier nicht über des "Kaisers Bart" streiten. Hoffen wir, dass sich Aryzta wieder in die richtige Richtung bewegt.

spesenmoos
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Bewertungen

Also nur noch als Ergänzung: 

Das wär mir ganz neu, dass bei der Ertragswertmethode die Schulden abgezogen werden (das nicht betriebsnotwendige Kapital wird abgezogen, aber nicht die Schulden). 

Das Steueramt bewertet jede juristische Person in der Schweiz jedes Jahr nach folgendem Faktor:

2 x Ertragswert + 1 x Substanzwert, geteilt durch 3 (sogenannte Praktikermethode)

Der Kapitalisierungssatz beim Ertragwert ist derzeit rund 7%. Macht Aryzta einen Gewinn von 200 Mio im Jahr (nach Steuern und allen Kosten) sind wir bei 2.85 Milliarden Ertragswert (sprich bei Fr. 2.85 Aktienkurs). 

Da wären wir dann näher bei Kapitalist, 15-20% des Gewinnes.

Man kann auch die DCF-Methode anwenden, was bei börsenkotierten Gesellschaften gemacht wird, aber das geht zu lange. Schlussendlich kommst du dort auf noch einen höheren Wert, wobei alles Zukunftsannahmen sind.

Auch wenns kurzzeitig noch rumpeln sollte, denke, dass wir dauf die Fr. 2.- zulaufen werden.

F1 hat am 18.11.2018 18:02 geschrieben:

Eine weitere Methode wäre die einfache Ertragswert-Berechnung:

420 angenommener, nachhaltiger EBITA (Grundlage FY 2017)

5'250 mit 8% kapitalisiert (3% Zins + 5% Risikozuschlag) Bruttowert

./. 3'800 Schulden inkl. Hybrid

1'450 Nettowert auf 1 Mia Aktien = 1.45 pro Aktie......was dem heutigen Kurs inetwa entsprechen würde.

Wie Du geschrieben hast, nur eine weitere, einfache Sichtweise. Eine DCF Methode wäre genauer, kann aber hier nicht ausgeführt werden. 

 

 

dfx1
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1.30 rein

Habe mir heute bei 1.30 mal 10'000 Stück gegönnt. Rechne im nächsten Jahr mit Kursen über 2.

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First-quarter trading update

First-quarter trading update 26 November 2018

Was kann man hier erwarten?

gertrud
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Frage der Perspektive

Frage der Perspektive: Das Steueramt beurteilt das Ganze, während der Aktionär nur den ihm zurechenbaren Anteil am Ertragswert beanspruchen kann.

pee1983
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Re:

vllt kaufen sie bis morgen wieder zurück, noch vor 26.11

pee1983
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Aufstocken?

Was meint ihr? Ist dies ein geeigneter Tag zum Aufstocken? Es sieht danach aus...

otti
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Nö! Jeder, der das BZR

Nö! Jeder, der das BZR ausgeübt hat, konnte zu 1 Fr. kaufen.  

Ich beisse mir in den Allerwertesten, dass ich bereits gestern eine Handtaschenposition um 1.36 Fr. erworben habe. Dachte eigentlich, die neuen Aktien sind bereits in den Depots verbucht worden. Anscheinend sind die CH Banken wie üblich lahm. 

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@otti

..niemand konnte für 1 fr kaufen

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Weiterer Ausverkauf bei den

Weiterer Ausverkauf bei den Aktien. Die neuen Aktien scheinen nun in die Depots eingebucht worden zu sein bzw dessen Depotinhaber haben Kenntnis davon erlangt dass etwas was sie füßr 1 Fr gekauft haben nun an der Börse zu 1.30 Fr veräusserbar ist.

otti
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pee1983 hat am 22.11.2018 11

pee1983 hat am 22.11.2018 11:17 geschrieben:

Was meint ihr? Ist dies ein geeigneter Tag zum Aufstocken? Es sieht danach aus...

Ich stocke erst auf, wenn der Sell out vorbei ist. Kaum kauft man eine Aktie, schon fliegt einem das Zeug wieder um die Ohren...

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Montag

Am Montag kommen die Zahlen zum 1. Quartal. Die Erwartungshaltung ist ja nicht so riesig. Könnte dann schnell mal anziehen.

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otti hat am 22.11.2018 11:20

otti hat am 22.11.2018 11:20 geschrieben:

Nö! Jeder, der das BZR ausgeübt hat, konnte zu 1 Fr. kaufen.  

Ich beisse mir in den Allerwertesten, dass ich bereits gestern eine Handtaschenposition um 1.36 Fr. erworben habe. Dachte eigentlich, die neuen Aktien sind bereits in den Depots verbucht worden. Anscheinend sind die CH Banken wie üblich lahm. 

 

Da hast Du natürlich Recht. Aber diejenigen, die ihr BZR ausgeübt haben, können mit ihrem EP heute kaum mit Gewinn verkaufen...;-)

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Nach der KE

Weil es so eindrücklich ist, auch nach der KE nochmals den Graph der diese gigantische, praktisch vollständige Aktionärswertvernichtung (6 Milliarden!) dokumentiert:

Gratuliere allen, die der Versuchung widerstanden, Brot vom Vortag zu erstehen, nur weil es billig angeschrieben war.
Aber auch die Empfehlung, den Fall Aryzta zu studieren. Denn der wird wieder vorkommen, wenn Firmen auf Schulden basiert expandieren, wenn gleichzeitig die Margen schrumpfen oder das Geschäft wegbricht.

Kudelski, zum Beispiel ist gefährdet. Auch da besteht der Aktionärswert nur noch aus immateriellen Assets.
Oder eine andere Hi-Tech Firma, die ich jetzt mit Rücksicht auf Chuck Norris nicht namentlich aufführen will.

Also, bin jetzt auch sehr gespannt auf Montag, was Aryzta zu berichten hat. Die Zahlen werden schlecht sein, aber kann das Management glaubwürdig einen Weg nach vorne aufzeigen? Und darlegen, wie es wieder Aktionärswert aufbauen will? Das selbe Management, das noch vor ein paar Wochen überzeugt war, eine Kapitalerhöhung sei gar nicht notwendig?

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Aryzta hat wohl die ähnlich

Aryzta hat wohl die ähnlich schlechten Konditionen für ihre Angestellten, welche auf den Aktien sitzen und damit vertröstet werden,, wie eine gewisse Kioskfirma in der Schweiz. Auf keinen Fall die Angestellten bereichern, sondern tief halten! Gesteuerte Chefpolitik. Der Arbeiter darf sich nicht so schnell bereichern, oder besser gar nicht. Immer schén unten halten, sodass sie gerade noch mit dem Kopf über Wasser gehalten werden können.

Des weiteren sind viel zu viele Aktien hinzugekommen. 900 Mio, das muss man sich erst einmal vorstellen.

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Ich bin leider auch zu früh

Ich bin leider auch zu früh rein, aber dass man einige Zeit warten muss bis wieder eine einigermassen realistische Börsenbewertung kommt war mir von Anfang an klar. Eine realistische Einschätzung und einen anständigen Gewinn erwarte ich eigentlich erst in drei Monaten, aber dann muss der kommen!

Mit dieser riesigen KE wurde natürlich erst einmal Vertraun zerstört, aber wenn man so viel neues Geld in eine Firma pumpt, dann muss sich das ja letztendlich auszahlen. Ich bin guten Mutes dass man im Laufe von 2019 da mit einem anständigen Gewinn wieder raus kann. Music 2

 

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Na ja, Gertrud, ich konnte

Na ja, Gertrud, ich konnte von den Aktionspreisen nicht die Finger lassen und habe einmal mehr Lehrgeld bezahlt (habe den schönen Bezugsrechtsgewinn, der hat ja Tänze von 50% + und - gemacht) wieder verloren. Mit Kud15 dasselbe (falls du da Info's hast? Vermutlich hat eine Bank wieder den Daumen nach unten gemacht, noch 76%), aber das gehört ja nicht in dieses Forum.

Der alte Aktienpreis wäre vermutlich jetzt also bei ca. 5.-. Also praktisch null und noch 50% wie vor der Kapitalerhöhung (was nach mir einfach immer noch kein Sinn macht, die Liquidität hat sich ja massiv verbessert und die Eigenkapitalbasis ist gestärkt). Glaube es gibt jetzt 2 Szenarien für den Montag:

- die Zahlen sind nicht so schlecht wie erwartet, Hoffnung Turnaround keimt auf (evtl. sagen sie noch etwas über Piccard) + zweistellige Prozent, was bei einem solchen Titel geschehen kann. Das Vertrauen wird gestärkt, durch Schrumpfkur wieder gesund, etc., Wir steuern auf die erhoffen 2.-

- die Depression geht weiter, steigende Butterpreise, finden kein Personal, etc., Geschäftsmodell passt nicht mehr. Aktie bleibt +/- unverändert, die einzige Hoffnung das sie aus dem Schlamassel rauskommen ist der Verkauf von Beteiligungen. 

Glaube das Ding ist so überverkauft, aber eben, in der aktuellen Börsenlage werden solche Titel noch doppelt und dreifach gehämmert. Spreche aus Erfahrung (u-blox, ams, etc.)

 

F1
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Oder eine andere Hi-Tech Firma, die ich jetzt mit Rücksicht auf

gertrud hat am 23.11.2018 18:04 geschrieben:

Weil es so eindrücklich ist, auch nach der KE nochmals den Graph der diese gigantische, praktisch vollständige Aktionärswertvernichtung (6 Milliarden!) dokumentiert:

Gratuliere allen, die der Versuchung widerstanden, Brot vom Vortag zu erstehen, nur weil es billig angeschrieben war.
Aber auch die Empfehlung, den Fall Aryzta zu studieren. Denn der wird wieder vorkommen, wenn Firmen auf Schulden basiert expandieren, wenn gleichzeitig die Margen schrumpfen oder das Geschäft wegbricht.

Kudelski, zum Beispiel ist gefährdet. Auch da besteht der Aktionärswert nur noch aus immateriellen Assets.
Oder eine andere Hi-Tech Firma, die ich jetzt mit Rücksicht auf Chuck Norris nicht namentlich aufführen will.

Also, bin jetzt auch sehr gespannt auf Montag, was Aryzta zu berichten hat. Die Zahlen werden schlecht sein, aber kann das Management glaubwürdig einen Weg nach vorne aufzeigen? Und darlegen, wie es wieder Aktionärswert aufbauen will? Das selbe Management, das noch vor ein paar Wochen überzeugt war, eine Kapitalerhöhung sei gar nicht notwendig?

Na ja Getrud, die nichtgenannte Firma besitzt ja nicht nur immaterielle Werte. Diese sind ja physisch nicht greifbar, was man mit der Herstellung von Sensorprodukten ja nicht unbedingt behaupten kann = ein Produkt physisch hergestellt und an Handyhersteller ausgeliefert. Das ist m.M. nach schon ein erheblicher Unterschied zu einer reinen Softwarefirma wie die von dir erwähnten Kudelski. 

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Ladycool hat am 24.11.2018 17

Ladycool hat am 24.11.2018 17:52 geschrieben:

Aryzta hat wohl die ähnlich schlechten Konditionen für ihre Angestellten, welche auf den Aktien sitzen und damit vertröstet werden,, wie eine gewisse Kioskfirma in der Schweiz. Auf keinen Fall die Angestellten bereichern, sondern tief halten! Gesteuerte Chefpolitik. Der Arbeiter darf sich nicht so schnell bereichern, oder besser gar nicht. Immer schön unten halten, sodass sie gerade noch mit dem Kopf über Wasser gehalten werden können.

Des weiteren sind viel zu viele Aktien hinzugekommen. 900 Mio, das muss man sich erst einmal vorstellen. Aryzta hat zudem eine sehr grosse Konkurenz vom Ostblock. Weizen wird teurer, alles, auch die Milch, und das Ausland liefert billiger diese Fertigprodukte.

 

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@Gertrud

Also ich bin nicht bei 10.- rein sondern erst nach dem Anrechteabgang, aber mit 1.55 natürlich beim aktuellenKurs immer noch viel zu teuer. Ich muss einfach noch erwähnen dass meiner Meinung nach die aktuelle Verschuldung von untergeordneter Bedeutung ist, für die Kursentwicklung sollte jetzt der künftige Gewinn pro Aktie sein und mit dieser Riesenkapitalerhöhung sollte es eigentlich jedem Deppen möglich sein einen anständigen Gewinn einzufahren! 

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

Kapitalist
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Aryzta-Aktien legen deutlich

Aryzta-Aktien legen deutlich zu - Organisches Wachstum hält an

Der Backwaren-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 zwar weniger verkauft als im Vorjahr, ist organisch aber erneut leicht gewachsen und hat damit die Erwartungen übertroffen. Dank des bestätigten Ausblicks sowie der kürzlich abgeschlossenen Kapitalerhöhung habe der Konzern nun Zeit gewonnen, um den Turnaround anzugehen, kommentieren Analysten.

26.11.2018 08:55

Die zuletzt stark gebeutelten Aryzta-Aktien notieren nach einem bereits satten Plus im vorbörslichen Handel gegen 9.40 Uhr rund 8,5 Prozent im Plus auf 1,31 Franken. Der breite Markt gemessen am SPI tendiert derweil mit +0,95 Prozent ebenfalls klar freundlicher.

Die Analystengemeinde gibt sich indes noch zurückhaltend. Angesichts der übertroffenen Erwartungen nimmt etwa die Bank Vontobel zwar sowohl das Rating ("Reduce") als auch das Kursziel von 1,27 Franken unter die Lupe (in Revision). Trotzdem wolle man der Umsatzentwicklung nicht zu viel Bedeutung beimessen. Die Entwicklung der liquiden Mittel bleibe zentral, so Vontobel. Positiv zu werten sei zudem, dass der Ausblick trotz der jüngsten Mehlpreiserhöhungen bestätigt wurde.

Auch die ZKB will dem im Umbruch befindlichen Unternehmen noch mehr Zeit geben, zeigt sich aber vor allem vom Geschäft in Europa positiv überrascht. In Kombination mit der abgeschlossenen Kapitalerhöhung gewinne Aryzta nun an Zeit und Vertrauen, um den mehrjährigen Turnaround umzusetzen, schreibt die Bank in einem ersten Kommentar. Dass der Umsatz besser als erwartet ausgefallen ist und die Guidance für das Gesamtjahr bestätigt wurde, könnte zusätzlichen Schub verleihen. Die Einstufung der ZKB lautet "Übergewichten".

Zu weiterer Vorsicht mahnt derweil Baader Helvea. Ob sich das Geschäft stabilisiere und das Turnaround-Projekt Aryzta auf Kurs sei, könne erst nach den Halbjahreszahlen im nächsten März beurteilt werden. Die Experten erinnern daran, dass auch im vergangenen Geschäftsjahr das organische Wachstum unter Ausklammerung des Verkaufs von Cloverhill leicht positiv war, der Rückgang auf Stufe EBITDA aber 28 Prozent betrug. Daher bleibe man angesichts der begrenzten Transparenz an der Seitenlinie. Die Empfehlung lautet "Halten" bei einem Kursziel von 1,50 Franken.

sta/uh

(AWP)

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spesenmoos
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Plus

Schon 7.4% im Plus. Während dem Tag decken sich die Leerverkäufer noch ein. Das kommt guet. Bald sind wir beim Einstand vom Kapitalist.

pee1983
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Aryzta legt organisch im ersten Quartal leicht zu

Aryzta stoppt Talfahrt beim organischen Wachstum

Der Backwaren-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 zwar weniger verkauft als im Vorjahr. Organisch verzeichnet er aber ein kleines Plus. Der bisherige Ausblick wurde bestätigt.

nsgesamt nahm der Umsatz in der Periode von August bis Oktober 2018 um 5,2 Prozent auf 862,3 Millionen Euro ab. Während das organische Wachstum bei +0,3 Prozent lag, schlugen diverse Devestitionen mit -5,3 Prozent und Wechselkurseffekte mit -0,2 Prozent zu Buche.

Das organische Wachstum war damit wie im vierten Quartal des vergangenen Jahres (+0,5%) erneut positiv, nachdem in den vorangegangenen Quartalen jeweils ein negatives Wachstum resultiert hatte.

Verantwortlich für das positive organisch Wachstum war laut Mitteilung vom Montag vor allem das Europa-Geschäft. Dort ging der Umsatz zwar insgesamt um 1,1 Prozent auf 430,4 Millionen Euro zurück, organisch resultierte aber ein Plus von 2,0 Prozent.

In Nordamerika verminderte sich der Umsatz um 10,4 Prozent auf 367 Millionen; organisch nahm er um 2,8 Prozent ab. Im "Rest der Welt", der allerdings weniger als 10 Prozent des Geschäftes ausmacht, verminderte sich der Umsatz um 0,1 Prozent respektive nahm organisch um 7,7 Prozent zu.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Aryzta die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) übertroffen. Diese hatten mit einem Umsatz von 846 Millionen Euro sowie einem organisches Wachstum von -1,2 Prozent gerechnet.

Der Umsatz habe sich im ersten Quartal wie erwartet entwickelt, hiess es in der Mitteilung weiter. Aryzta erwarte, dass sich das Geschäft 2019 stabil entwickeln werde und dass die vom Effizienzprogramm "Renew" eingeleiteten Massnahmen Früchte tragen werden.

Das Unternehmen erwartet weiterhin für das laufende Geschäftsjahr auf Stufe EBITDA ein mittleres- bis hohes einstelliges organisches Wachstum, schrieb die Gesellschaft weiter.

maxim
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Umsatz

 Erwartungen übertroffen, Ausblick bestätigt...

F1
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AMS 97%

Dieser Wert bezieht sich auf 30.9.2018. Er betrug per 31.12.2017 stolze 143%. Es geht immerhin in die richtige Richtung.

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