Aryzta

ARYZTA N 

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spesenmoos
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Montag

Am Montag kommen die Zahlen zum 1. Quartal. Die Erwartungshaltung ist ja nicht so riesig. Könnte dann schnell mal anziehen.

dfx1
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otti hat am 22.11.2018 11:20

otti hat am 22.11.2018 11:20 geschrieben:

Nö! Jeder, der das BZR ausgeübt hat, konnte zu 1 Fr. kaufen.  

Ich beisse mir in den Allerwertesten, dass ich bereits gestern eine Handtaschenposition um 1.36 Fr. erworben habe. Dachte eigentlich, die neuen Aktien sind bereits in den Depots verbucht worden. Anscheinend sind die CH Banken wie üblich lahm. 

 

Da hast Du natürlich Recht. Aber diejenigen, die ihr BZR ausgeübt haben, können mit ihrem EP heute kaum mit Gewinn verkaufen...;-)

gertrud
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Nach der KE

Weil es so eindrücklich ist, auch nach der KE nochmals den Graph der diese gigantische, praktisch vollständige Aktionärswertvernichtung (6 Milliarden!) dokumentiert:

Gratuliere allen, die der Versuchung widerstanden, Brot vom Vortag zu erstehen, nur weil es billig angeschrieben war.
Aber auch die Empfehlung, den Fall Aryzta zu studieren. Denn der wird wieder vorkommen, wenn Firmen auf Schulden basiert expandieren, wenn gleichzeitig die Margen schrumpfen oder das Geschäft wegbricht.

Kudelski, zum Beispiel ist gefährdet. Auch da besteht der Aktionärswert nur noch aus immateriellen Assets.
Oder eine andere Hi-Tech Firma, die ich jetzt mit Rücksicht auf Chuck Norris nicht namentlich aufführen will.

Also, bin jetzt auch sehr gespannt auf Montag, was Aryzta zu berichten hat. Die Zahlen werden schlecht sein, aber kann das Management glaubwürdig einen Weg nach vorne aufzeigen? Und darlegen, wie es wieder Aktionärswert aufbauen will? Das selbe Management, das noch vor ein paar Wochen überzeugt war, eine Kapitalerhöhung sei gar nicht notwendig?

Ladycool
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Aryzta hat wohl die ähnlich

Aryzta hat wohl die ähnlich schlechten Konditionen für ihre Angestellten, welche auf den Aktien sitzen und damit vertröstet werden,, wie eine gewisse Kioskfirma in der Schweiz. Auf keinen Fall die Angestellten bereichern, sondern tief halten! Gesteuerte Chefpolitik. Der Arbeiter darf sich nicht so schnell bereichern, oder besser gar nicht. Immer schén unten halten, sodass sie gerade noch mit dem Kopf über Wasser gehalten werden können.

Des weiteren sind viel zu viele Aktien hinzugekommen. 900 Mio, das muss man sich erst einmal vorstellen.

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Kapitalist
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Ich bin leider auch zu früh

Ich bin leider auch zu früh rein, aber dass man einige Zeit warten muss bis wieder eine einigermassen realistische Börsenbewertung kommt war mir von Anfang an klar. Eine realistische Einschätzung und einen anständigen Gewinn erwarte ich eigentlich erst in drei Monaten, aber dann muss der kommen!

Mit dieser riesigen KE wurde natürlich erst einmal Vertraun zerstört, aber wenn man so viel neues Geld in eine Firma pumpt, dann muss sich das ja letztendlich auszahlen. Ich bin guten Mutes dass man im Laufe von 2019 da mit einem anständigen Gewinn wieder raus kann. Music 2

 

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spesenmoos
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Na ja, Gertrud, ich konnte

Na ja, Gertrud, ich konnte von den Aktionspreisen nicht die Finger lassen und habe einmal mehr Lehrgeld bezahlt (habe den schönen Bezugsrechtsgewinn, der hat ja Tänze von 50% + und - gemacht) wieder verloren. Mit Kud15 dasselbe (falls du da Info's hast? Vermutlich hat eine Bank wieder den Daumen nach unten gemacht, noch 76%), aber das gehört ja nicht in dieses Forum.

Der alte Aktienpreis wäre vermutlich jetzt also bei ca. 5.-. Also praktisch null und noch 50% wie vor der Kapitalerhöhung (was nach mir einfach immer noch kein Sinn macht, die Liquidität hat sich ja massiv verbessert und die Eigenkapitalbasis ist gestärkt). Glaube es gibt jetzt 2 Szenarien für den Montag:

- die Zahlen sind nicht so schlecht wie erwartet, Hoffnung Turnaround keimt auf (evtl. sagen sie noch etwas über Piccard) + zweistellige Prozent, was bei einem solchen Titel geschehen kann. Das Vertrauen wird gestärkt, durch Schrumpfkur wieder gesund, etc., Wir steuern auf die erhoffen 2.-

- die Depression geht weiter, steigende Butterpreise, finden kein Personal, etc., Geschäftsmodell passt nicht mehr. Aktie bleibt +/- unverändert, die einzige Hoffnung das sie aus dem Schlamassel rauskommen ist der Verkauf von Beteiligungen. 

Glaube das Ding ist so überverkauft, aber eben, in der aktuellen Börsenlage werden solche Titel noch doppelt und dreifach gehämmert. Spreche aus Erfahrung (u-blox, ams, etc.)

 

F1
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Oder eine andere Hi-Tech Firma, die ich jetzt mit Rücksicht auf

gertrud hat am 23.11.2018 18:04 geschrieben:

Weil es so eindrücklich ist, auch nach der KE nochmals den Graph der diese gigantische, praktisch vollständige Aktionärswertvernichtung (6 Milliarden!) dokumentiert:

Gratuliere allen, die der Versuchung widerstanden, Brot vom Vortag zu erstehen, nur weil es billig angeschrieben war.
Aber auch die Empfehlung, den Fall Aryzta zu studieren. Denn der wird wieder vorkommen, wenn Firmen auf Schulden basiert expandieren, wenn gleichzeitig die Margen schrumpfen oder das Geschäft wegbricht.

Kudelski, zum Beispiel ist gefährdet. Auch da besteht der Aktionärswert nur noch aus immateriellen Assets.
Oder eine andere Hi-Tech Firma, die ich jetzt mit Rücksicht auf Chuck Norris nicht namentlich aufführen will.

Also, bin jetzt auch sehr gespannt auf Montag, was Aryzta zu berichten hat. Die Zahlen werden schlecht sein, aber kann das Management glaubwürdig einen Weg nach vorne aufzeigen? Und darlegen, wie es wieder Aktionärswert aufbauen will? Das selbe Management, das noch vor ein paar Wochen überzeugt war, eine Kapitalerhöhung sei gar nicht notwendig?

Na ja Getrud, die nichtgenannte Firma besitzt ja nicht nur immaterielle Werte. Diese sind ja physisch nicht greifbar, was man mit der Herstellung von Sensorprodukten ja nicht unbedingt behaupten kann = ein Produkt physisch hergestellt und an Handyhersteller ausgeliefert. Das ist m.M. nach schon ein erheblicher Unterschied zu einer reinen Softwarefirma wie die von dir erwähnten Kudelski. 

Ladycool
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Ladycool hat am 24.11.2018 17

Ladycool hat am 24.11.2018 17:52 geschrieben:

Aryzta hat wohl die ähnlich schlechten Konditionen für ihre Angestellten, welche auf den Aktien sitzen und damit vertröstet werden,, wie eine gewisse Kioskfirma in der Schweiz. Auf keinen Fall die Angestellten bereichern, sondern tief halten! Gesteuerte Chefpolitik. Der Arbeiter darf sich nicht so schnell bereichern, oder besser gar nicht. Immer schön unten halten, sodass sie gerade noch mit dem Kopf über Wasser gehalten werden können.

Des weiteren sind viel zu viele Aktien hinzugekommen. 900 Mio, das muss man sich erst einmal vorstellen. Aryzta hat zudem eine sehr grosse Konkurenz vom Ostblock. Weizen wird teurer, alles, auch die Milch, und das Ausland liefert billiger diese Fertigprodukte.

 

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Kapitalist
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@Gertrud

Also ich bin nicht bei 10.- rein sondern erst nach dem Anrechteabgang, aber mit 1.55 natürlich beim aktuellenKurs immer noch viel zu teuer. Ich muss einfach noch erwähnen dass meiner Meinung nach die aktuelle Verschuldung von untergeordneter Bedeutung ist, für die Kursentwicklung sollte jetzt der künftige Gewinn pro Aktie sein und mit dieser Riesenkapitalerhöhung sollte es eigentlich jedem Deppen möglich sein einen anständigen Gewinn einzufahren! 

 

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Kapitalist
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Aryzta-Aktien legen deutlich

Aryzta-Aktien legen deutlich zu - Organisches Wachstum hält an

Der Backwaren-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 zwar weniger verkauft als im Vorjahr, ist organisch aber erneut leicht gewachsen und hat damit die Erwartungen übertroffen. Dank des bestätigten Ausblicks sowie der kürzlich abgeschlossenen Kapitalerhöhung habe der Konzern nun Zeit gewonnen, um den Turnaround anzugehen, kommentieren Analysten.

26.11.2018 08:55

Die zuletzt stark gebeutelten Aryzta-Aktien notieren nach einem bereits satten Plus im vorbörslichen Handel gegen 9.40 Uhr rund 8,5 Prozent im Plus auf 1,31 Franken. Der breite Markt gemessen am SPI tendiert derweil mit +0,95 Prozent ebenfalls klar freundlicher.

Die Analystengemeinde gibt sich indes noch zurückhaltend. Angesichts der übertroffenen Erwartungen nimmt etwa die Bank Vontobel zwar sowohl das Rating ("Reduce") als auch das Kursziel von 1,27 Franken unter die Lupe (in Revision). Trotzdem wolle man der Umsatzentwicklung nicht zu viel Bedeutung beimessen. Die Entwicklung der liquiden Mittel bleibe zentral, so Vontobel. Positiv zu werten sei zudem, dass der Ausblick trotz der jüngsten Mehlpreiserhöhungen bestätigt wurde.

Auch die ZKB will dem im Umbruch befindlichen Unternehmen noch mehr Zeit geben, zeigt sich aber vor allem vom Geschäft in Europa positiv überrascht. In Kombination mit der abgeschlossenen Kapitalerhöhung gewinne Aryzta nun an Zeit und Vertrauen, um den mehrjährigen Turnaround umzusetzen, schreibt die Bank in einem ersten Kommentar. Dass der Umsatz besser als erwartet ausgefallen ist und die Guidance für das Gesamtjahr bestätigt wurde, könnte zusätzlichen Schub verleihen. Die Einstufung der ZKB lautet "Übergewichten".

Zu weiterer Vorsicht mahnt derweil Baader Helvea. Ob sich das Geschäft stabilisiere und das Turnaround-Projekt Aryzta auf Kurs sei, könne erst nach den Halbjahreszahlen im nächsten März beurteilt werden. Die Experten erinnern daran, dass auch im vergangenen Geschäftsjahr das organische Wachstum unter Ausklammerung des Verkaufs von Cloverhill leicht positiv war, der Rückgang auf Stufe EBITDA aber 28 Prozent betrug. Daher bleibe man angesichts der begrenzten Transparenz an der Seitenlinie. Die Empfehlung lautet "Halten" bei einem Kursziel von 1,50 Franken.

sta/uh

(AWP)

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spesenmoos
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Plus

Schon 7.4% im Plus. Während dem Tag decken sich die Leerverkäufer noch ein. Das kommt guet. Bald sind wir beim Einstand vom Kapitalist.

pee1983
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Aryzta legt organisch im ersten Quartal leicht zu

Aryzta stoppt Talfahrt beim organischen Wachstum

Der Backwaren-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 zwar weniger verkauft als im Vorjahr. Organisch verzeichnet er aber ein kleines Plus. Der bisherige Ausblick wurde bestätigt.

nsgesamt nahm der Umsatz in der Periode von August bis Oktober 2018 um 5,2 Prozent auf 862,3 Millionen Euro ab. Während das organische Wachstum bei +0,3 Prozent lag, schlugen diverse Devestitionen mit -5,3 Prozent und Wechselkurseffekte mit -0,2 Prozent zu Buche.

Das organische Wachstum war damit wie im vierten Quartal des vergangenen Jahres (+0,5%) erneut positiv, nachdem in den vorangegangenen Quartalen jeweils ein negatives Wachstum resultiert hatte.

Verantwortlich für das positive organisch Wachstum war laut Mitteilung vom Montag vor allem das Europa-Geschäft. Dort ging der Umsatz zwar insgesamt um 1,1 Prozent auf 430,4 Millionen Euro zurück, organisch resultierte aber ein Plus von 2,0 Prozent.

In Nordamerika verminderte sich der Umsatz um 10,4 Prozent auf 367 Millionen; organisch nahm er um 2,8 Prozent ab. Im "Rest der Welt", der allerdings weniger als 10 Prozent des Geschäftes ausmacht, verminderte sich der Umsatz um 0,1 Prozent respektive nahm organisch um 7,7 Prozent zu.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Aryzta die Schätzungen der Analysten (AWP-Konsens) übertroffen. Diese hatten mit einem Umsatz von 846 Millionen Euro sowie einem organisches Wachstum von -1,2 Prozent gerechnet.

Der Umsatz habe sich im ersten Quartal wie erwartet entwickelt, hiess es in der Mitteilung weiter. Aryzta erwarte, dass sich das Geschäft 2019 stabil entwickeln werde und dass die vom Effizienzprogramm "Renew" eingeleiteten Massnahmen Früchte tragen werden.

Das Unternehmen erwartet weiterhin für das laufende Geschäftsjahr auf Stufe EBITDA ein mittleres- bis hohes einstelliges organisches Wachstum, schrieb die Gesellschaft weiter.

maxim
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Umsatz

 Erwartungen übertroffen, Ausblick bestätigt...

F1
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AMS 97%

Dieser Wert bezieht sich auf 30.9.2018. Er betrug per 31.12.2017 stolze 143%. Es geht immerhin in die richtige Richtung.

gertrud
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@ spesenmoos und Kapitalist

@ spesenmoos und Kapitalist
Immerhin steht ihr dazu und gebt ihr niemand anders die Schuld. Wenn man gelesen hat, dass in den letzten Monaten ein Fonds wie COBAS mit schätzungsweise 200 Mio. bei durchschnittlich Kursen um CHF20 bei Aryzta eingestiegen ist, fällt es natürlich schwer, bei CHF10 nicht zu glauben,  ein Schnäppchen vor sich zu haben.

Und noch ein Nachtrag @ F1:
Ohne das jetzt im Detail zu werten (das ist nur eine Kennzahl von vielen, die man in Betracht ziehen muss) hier das Verhältnis von Immateriellen Werten zum bilanzierten Eigenkapital für einige Firmen:

 

  Aryzta
(vor/nach KE)

   Kudelski     AMS       Oerlikon   GeorgFischer
Intangibles/Goodwill 
in % des den Aktionären
zurechenbaren bilanzierten
Eigenkapitals
 255% / 124%    101%    97%    57%    3%

 

Hab das nur schnell rausgesucht. Falls jemand genauer nachrechnen will, darf er mich gerne korrigieren. Und ja, ich weiss, dass die Branchen nicht vergleichbar sind. Aber eine Bilanz bleibt eine Bilanz. Und eine Bilanz, die droht, aus dem Gleichgewicht zu geraten, ist ein Problem, unabhängig von der Branche.

otti
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Dafür, dass heute zur

Dafür, dass heute zur Abwechslung mal eine freundlichere Börsenstimmung herrscht und Aryzta das operative Geschäft offenbar stabilisieren konnte, fällt der Kursanstieg aber bescheiden aus. Ich versteh die Kurse der Hybride auch nicht, sollten die nicht eigentlich um pari notieren?

 

 

spesenmoos
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Soweit sehr guet

Aber komm Gertrud, freu dich doch auch ein bisschen mit, dass der 1. Schritt zum Turnaround geglückt ist.

Das ist ja klar, dass sich die gefallenen Analysten jetzt nicht mit lobeshymnen überbieten. Zudem im jetzigen Marktumfeld sind ihre Kursziele ja sowieso Makulator (Bankenkursziele z.B...)

Der Betrieb ist profitabel, dass ist das wichtigste. Da verbessert sich auch mittelfristig die Liquidität. Der Kurs ist immer noch ein Lachnummer. Würde umswitchen von den Mikrönern auf die Aryzten. In der Krise verkaufen sich Brötchen besser als Maschinen...

gertrud
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Soweit sogut

Stabilisierung des Geschäftsganges. Mal für 2 Quartale in Folge. Wobei der Anstieg der Aktie heute bei relativ bescheidenem Volumen nicht spektakulär ist und nur einen Teil der Verluste der letzten Woche ausgleicht.
Der eigentliche Turnaround dauert 3+ Jahre, das heisst, da kann noch viel schiefgehen. Die Analysten haben den nächsten 12-Monate-Bereich mal verhalten abgesteckt. Und, wie am Wochenende geschrieben, auch nach der KE ist die Aktie immer noch "nur" mit Goodwill hinterlegt.

@otti: Die Hybrids werden wohl solange nicht gegen Pari gehen, wie die Wiederaufnahme der Zinszahlungen nicht angekündigt wird. Die heutige leichte Schwäche deutet darauf hin, dass an der TC dazu nichts gesagt wurde.
Die nächste Gelegenheit wäre auf den 24. Januar 2019 (Quartalszins auf CHF Bond fällig) oder dann im März (Kündigungs- und Zinsterm des Eurobonds). Ich denke nicht, dass im Januar schon was kommt, aber März wäre möglich, wenn sich der Geschäftgang auch im 2. Quartal zufriedenstellend entwickelt.
Ich behalte die Bonds im Auge, auf einen möglichen Ausstieg.

Kapitalist
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Aryzta überrascht positiv mit

Aryzta überrascht positiv mit Umsatzwachstum im ersten Quartal

(Meldung mit Schlusskurs ergänzt) - Der Backwaren-Konzern Aryzta hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 positiv überrascht, nachdem der im vergangen Jahr noch mit zwei Gewinnwarnungen für starke Verunsicherung gesorgt hatte. Beim organischen Umsatzwachstum verzeichnete die Gesellschaft unerwartet ein kleines Plus. Entsprechend positiv reagierte der Markt auf das Resultat.

26.11.2018 16:53

Insgesamt nahm der Umsatz in der Periode von August bis Oktober 2018 zwar um 5,2 Prozent auf 862 Millionen Euro ab, wofür vor allem Verkäufe von Aktivitäten und negative Währungseffekte verantwortlich waren. Organisch, also aus eigener Kraft, konnte Aryzta den Umsatz aber um 0,3 Prozent steigern; Analysten hatten dagegen mit einer weiteren rückläufigen Entwicklung gerechnet.

Entwicklung des Vorquartals fortgesetzt

Damit schloss der Backwarenhersteller an die Entwicklung des vierten Quartals des vergangenen Geschäftsjahres an. Damals hatte Aryzta erstmals nach mehreren Quartalen mit rückläufigem organischem Wachstum wieder eine positive Entwicklung gezeigt.

Verantwortlich für das positive organisch Wachstum war laut Mitteilung vom Montag vor allem das Europa-Geschäft. Dort ging der Umsatz zwar insgesamt um 1,1 Prozent auf 430 Millionen Euro zurück, organisch resultierte aber ein Plus von 2,0 Prozent.

In Nordamerika verminderte sich der Umsatz um 10,4 Prozent auf 367 Millionenen; organisch nahm er um 2,8 Prozent ab. Im "Rest der Welt", der allerdings weniger als 10 Prozent des Geschäftes ausmacht, verminderte sich der Umsatz nur um 0,1 Prozent respektive nahm organisch um 7,7 Prozent zu.

"Der Umsatz hat sich im ersten Quartal wie von uns erwartet entwickelt", sagte Firmenchef Kevin Toland an einer Telefonkonferenz. Insgesamt bleibe das Umfeld zwar weiter herausfordernd, doch dank der jüngst von den Aktionären genehmigten Kapitalerhöhung sei man wieder in einer Position, um zu Wachstum zurückzukehren, so der Firmenchef weiter.

Die grössten Herausforderungen ortet Toland in Nordamerika, wo dem Unternehmen neben den sinkenden Preisen vor allem die steigenden Lohnkosten zu schaffen machen. Mit Investitionen in die Automation will er letzterem entgegentreten. Rund zwei Drittel der für die nächsten drei Jahren geplanten Investitionen im Umfang von insgesamt 150 Millionen Euro sollen für die Automatisierung von Arbeitsprozessen weltweit ausgegeben werden.

Dadurch und dank weiteren Kostensenkungsmassnahmen will Aryzta bekanntlich ab dem Geschäftsjahr 2020/21 jährliche Kosteneinsparungen von 90 Millionen erzielen.

Ausblick bestätigt

Insgesamt blickt der CEO wieder zuversichtlicher in die Zukunft. Das Geschäft sollte sich 2019 stabil entwickeln und die vom Effizienzprogramm "Renew" eingeleiteten Massnahmen dürften Früchte tragen, glaubt er. Toland bestätigte denn auch den bereits früher abgegebene Ausblick für das laufende Gesamtjahr und rechnet auf Stufe EBITDA weiter mit einem mittleren- bis hohen einstelligen organischen Wachstum.

Die Aktien von Aryzta reagierten mit starken Kursavancen auf das Ergebnis. Bis Handelsschluss legten die Valoren 11,2 Prozent auf 1,35 Franken zu, während der Gesamtmarkt (SPI) um 0,89 Prozent stieg. Analysten werteten den über ihren Prognosen ausgefallenen Umsatz zwar als positiv für die Aktien, wollen aber erst Gewinnzahlen abwarten, um eventuell eine weniger vorsichtigere Haltung gegenüber dem Unternehmen einnehmen zu wollen.

sig/uh

(AWP)

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ZKB-Analyse

Mir gefällt die Einschätzung der ZKB sehr gut:

"Auch die ZKB will dem im Umbruch befindlichen Unternehmen noch mehr Zeit geben, zeigt sich aber vor allem vom Geschäft in Europa positiv überrascht. In Kombination mit der abgeschlossenen Kapitalerhöhung gewinne Aryzta nun an Zeit und Vertrauen, um den mehrjährigen Turnaround umzusetzen, schreibt die Bank in einem ersten Kommentar. Dass der Umsatz besser als erwartet ausgefallen ist und die Guidance für das Gesamtjahr bestätigt wurde, könnte zusätzlichen Schub verleihen. Die Einstufung der ZKB lautet "Übergewichten".

 

Die Aktie hat meiner Meinung nach vor allem auch durch die vielen leerverkauften Aktien deutlich mehr verloren als den tatsächlichen Umständen geschuldet ist und das wird sich hoffentlich in naher Zukunft wieder durch realistische höhere Kurse korrigieren. Die könnten jetzt ja eigentlich mit dem vielen Geld der KE die ausstehenden Schulden. die deutlich unter pari notieren, mit anständigem Gewinn zurückkaufen.

 

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gertrud
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@ spesenmoos

Die Bäcker samt ihrem Aktienkurs sind mir ziemlich egal, solange sie mir möglichst schon im nächsten Frühling meine Schulden zurückzahlen oder zumindest die aufgelaufenen Zinsen.
Und die Mikroner, die haben sich selber von mir verabschiedet, letzte Woche. Kann ich nichts dafür. JSA passt jetzt auf die auf.

Aber klar, ich freu mich für die geschundenen Altaktionäre von Aryzta, wobei das noch ein sehr langer Weg wird, bis davon mehr als nur Du wieder Grund zur Freude finden. Seid vorsichtig mit Aryzta, die Volumen heute sind nicht richtig überzeugend, und der Kurs ist nicht unrealistisch tief.

 

 

Megavolt
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Gibt's das Gipfeli bald für einen Stutz?

Keine Sorge. Ich werde hier nicht zum Troll. Ich werde nicht gebetsmühlenartig schlecht über Aryzta sprechen. Einige Zeit werdet Ihr hier nichts mehr von mir hören.
Dennoch lautet meine Prognose, dass wir bis spätestens 30.06.2019 die Aktie bei oder sogar unter 1.00 sehen werden (und das schreibe ich zu einem Zeitpunkt, nachdem die Aktie innerhalb von 2 Tagen 15% zugelegt hat => Aktuell bei 1.42 CHF).
Wenn ich nicht richtig liegen werde, dann freue ich mich für alle Investierten.
Wenn ich aber richtig liegen sollte, schaue ich mir die Bilanz und ER dann wieder an, wenn wir in den Bereich eines Fränkli gelangen.

Ohne eine ausführliche Berechnung abzulegen, hier der Grund: Goodwill und Schulden sind immer noch viel zu hoch.
Ich wage zu behaupten, dass die Altlasten schwerer wiegen als ein organisches Umsatzwachstum von 0.3%, das hier so triumphal gefeiert wird...

MfG
Megavolt

otti
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Die aus meiner Sicht

Die aus meiner Sicht technischen/newsgetriebenen Erholung ist zu verdanken, dass ich meine Aryzta Aktien heute mit leichtem Gewinn in den Markt geben konnte. Länger als ein paar Tage Aktionär dieser Gesellschaft zu sein führt bei mir zu Unwohlsein.

Den Hybrid Bond halte ich noch, den würde ich dann gerne nächstes Jahr um pari abstossen. 

 

Tobias007
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Aryzta Jahreskursziel 2.20

Sfr. 2.20 wäre ein Jahreskursziel aufgrund der Unternehmenszahlen und der Zukunftserwartung des Wachstumsmarktes von 2-3% jährlich in dem sich Aryzta bewegt (Zahlen 2018/19: Ebitdaguidance 315-325 Mio., Umsatz 3.4 Mia., Gewinnmarge im Begriff sich wieder zu verbessern, kurzfristig auf 10, mittelfristig auf 12-14%, tätig in einem Wachstumsmarkt, Markführerschaft im Frischbacksektor, stabilisierte Eigenkaptialquote von 35%, bei Gewinn Goodwill nach Abschreibern 2017 und 2018 in einer realistischen Höhe). Der Konsens ist zur Zeit um die Euro 2.30. Einige Analysten, welche wankelmütig sind, werden aber wohl auch kurzfristig Kursanpassungs-Kursziele machen.

Es gab mal einen tollen schweizer Formel 1 Fahrer, Joe Siffert, der den GB von Englang mit unterlegenem Material 1968 gewann und auf dem gleichen Kurs 1971 wegen einem banalen Feuerumfall, bei dem ihm heute nichts mehr passieren würde, ums Leben kam. Der UBS Analyst heisst leider nur Joe Iffert und seine Kursziele sind seit Jahren keine Kursziele, sondern er stellt das Kursziel einfach dem Kurs nach. Bei umgerechnet Sfr. 8 vor vier Jahren hat er übrigens Aryzta dauernd zum Kauf empfohlen.

Seine neuste Einsicht - seit einem Jahr - ist jetzt, dass Süssgebäcke weniger gefragt seien. Ich weiss nicht wo Iffert die letzten Jahrzehnte war oder ob er zu  jung ist, aber die neue Ernährung ist eine Errungenschaft der 80er Jahre und nichts Neues. Wie kann sich Iffert denn die letzten 15 Jahre den Boom von Star Bucks erklären, welche vor allem Milchkaffee und gesüsste Gebäcke verkaufen, übrigens einige davon auch von Aryzta.

Im Gegenteil ist man in den U.S.A seit einigen Jahren von der Low Carb Diät wieder weggekommen. Aryzta stellt nicht nur Süsswaren her, sondern zu grossem Teil auch Brotwaren, Snacks usw.. Es braucht den Bäcker um die Ecke, es braucht aber auch den Fertigzulieferer für Grossverteiler, Hotels usw. und dieser Markt wächst, im Süsswarenbereich genauso wie bei salzigem Brot und Gebräcken, obwohl man zugeben muss, dass die Marge bei stark verarbeiteten Produkten, zu denen viele Süsswaren gehören, höher ist.

 

Blaues Hufeisen
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UBS senkt Kursziel

30.11.2018 | 08:50

#ARYZTA – UBS senkt Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die UBS hat heute Morgen das Kursziel von ARYZTA (CHF 1.35) von CHF 1.83 auf CHF 1.40 gesenkt und die Einstufung „Neutral“ bestätigt. Das Gewinnwachstum des Backwarenherstellers werde in den kommenden Jahren eher Kosteneinsparungen zu verdanken sein als dem Umsatzwachstum, schreibt der zuständige Branchenanalyst. Eine sinkende Nachfrage nach süssen Backwaren dürfte sich nämlich negativ auf die Umsätze auswirken. Gleichzeitig sei aber davon auszugehen, dass die weiteren Kostensenkungsziele umgesetzt werden dürften.

Kapitalist
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Der Goodiwill tut doch keinem

Der Goodiwill tut doch keinem weh so lange sie in der Lage sind Gewinne zu schreiben. Ich tippe eher darauf dass wir Ende 2019 Kurse zwischen 2.- und 3.- sehen.

Seid doch nicht so pessimistisch!

 

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ursinho007
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1-Stutz-Theorie bald wahr?

Megavolt hat am 27.11.2018 13:56 geschrieben:

Ohne eine ausführliche Berechnung abzulegen, hier der Grund: Goodwill und Schulden sind immer noch viel zu hoch.
Ich wage zu behaupten, dass die Altlasten schwerer wiegen als ein organisches Umsatzwachstum von 0.3%, das hier so triumphal gefeiert wird...

 

Die Schulden können ja vielleicht über die Zeit abgebaut werden, beim Goodwill sehe ich auch schwarz, da steht noch ein kräftiger Abschreiber bevor, was dann den Kurs tatsächlich in Richtung 1 Franken drücken wird. Die "0.3%-Euphorie" wird schnell vorbei sein.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Tobias007
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Mittelfristig hätte Aryzta

Mittelfristig hätte Aryzta natürlich schon ein Problem, wenn nicht wieder organischer Umsatzwachstum generiert würde. Die 19000 Mitarbeiter sind ausgelegt für mehr Volumen, die Bäckereien sind zur Zeit nicht ausgelastet. Gut daran ist, dass Aryzta aufgestellt ist für Wachstum ohne Zukäufe. Die Produktionsstätten in Europa sind auf neuem Stand, in den U.S.A. beteht ein gewisser, aber nicht dramatischer Investitionsbedarf.

Darum ist ja auch der Goodwill zu hoch, wenn nicht wieder Gewinn UND Umsatzwachstum erzielt wird. Denn der Goodwill entstammt aus dem Zukauf von Firmen, welche zur Zeit noch nicht den erhofften Gewinn (auch durch Kosteneinsparungen möglich), aber auch Umsatz erzielen. Wachstum wie Restrukturierung (Kostensenkung) werden also in den nächsten Jahren des Turnarounds wichtig sein, da hat Iffert schon recht. Seine inhaltliche Skepsis gegenüber der Martkfähigkeit der Produkten von Aryzta ist m.E. aber einfach nicht korrekt. Der Markt in dem sich Aryzta bewegt wächst 2-3% jährlich.

Die Produktionsstätten sind eigentlich ausgelegt auf einen Umsatz von über 4. Mia. und einen Ebitda von 450-600 Mio.. Da reden wir jetzt aber für den Zeitraum in 3-5 Jahren, wenn der Turnaround gelingt. Der Kurs müsste dann bei optimaler Entwicklung wieder im Bereich von 4-5 Franken sein. Ich möchte daran erinnern, dass im Januar 2018 bei umgerechneten Kursen von 3.50 zwei von fünf Journalisten der Finanz und Wirtschaft Aryzta bei ihren fünf meist empfohlenen Aktien für 2018 hatten. Dann folgten die erhöhten Kosten für Logistik und Löhne in den U.S.A. und die Erhöhung der Butterpreise in Europa, ausserdem entwickelte sich zunächst der organische Umsatz schlecht. Coop backt sein Brot wieder selber. Dies führte bei Investoren zusätzlich zu Unruhe, dabei war dies bereits 2011 beschlossen worden (Info einer Finanzjournalistin von SRF, welche ich kenne). Umsatz und Gewinnmargen verschlechterten sich gleichzeit. Die Valueinvestoren, welche jetzt bei Aryzta dabei sind, gehen eben davon aus, dass diese Entwicklung temporär ist und Aryzta in einiger Zeit wieder auf das normale Niveau gemäss ihrem Potential zurückkehrt. Im Januar 2018 war Aryzta knapp 4. Mia. an der Börse wert, jetzt hat Aryzta die gleichen Produktionsstätten ausser der nicht profitablen Cloverhill, welche verkauft wurde und durch die Kapitalerhöhung ca. Sfr. 850 mehr in der Hinterhand. Der Börsenwert dümpelt aber unter 1.5 Mia. Da sieht man das Potential, aber alles hängt vom operativen Geschäft ab in den nächsten Jahren. Das Chancen Risiko Profil erscheint mir aber als interessant.

allen ein schönes Wochenende und beste Grüsse

Tobi

 

Kapitalist
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Blaues Hufeisen hat am 30.11

Blaues Hufeisen hat am 30.11.2018 12:32 geschrieben:

30.11.2018 | 08:50

#ARYZTA – UBS senkt Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die UBS hat heute Morgen das Kursziel von ARYZTA (CHF 1.35) von CHF 1.83 auf CHF 1.40 gesenkt und die Einstufung „Neutral“ bestätigt. Das Gewinnwachstum des Backwarenherstellers werde in den kommenden Jahren eher Kosteneinsparungen zu verdanken sein als dem Umsatzwachstum, schreibt der zuständige Branchenanalyst. Eine sinkende Nachfrage nach süssen Backwaren dürfte sich nämlich negativ auf die Umsätze auswirken. Gleichzeitig sei aber davon auszugehen, dass die weiteren Kostensenkungsziele umgesetzt werden dürften.

Für mich ist vor allem diese Begründung Schwachsinn:

"Das Gewinnwachstum des Backwarenherstellers werde in den kommenden Jahren eher Kosteneinsparungen zu verdanken sein als dem Umsatzwachstum, schreibt der zuständige Branchenanalyst."

Spielt das denn eine Rolle woher das Gewinnwachstum kommt? Hauptsache ist doch dass man überhaupt von einem Gewinnwachstum ausgehen kann!

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otti
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Warum sind denn seit gestern

Warum sind denn seit gestern die Hybridtitel so schwach? Sieht mir fast so aus, also ob jemand weiss, dass vorerst keine Nachzahlung der Zinsen kommt.

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