Aryzta

ARYZTA N 

Valor: 4323836 / Symbol: ARYN
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  • 19.07.2019 17:31:35
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gertrud
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Einmal mehr folgen die

Einmal mehr folgen die Hybridbonds nicht der Aktie - sie reagieren nicht oder sogar leicht positiv.

Das heisst, der Ausweis ist nicht grundsätzlich beunruhigend, aber bevor die Aktionäre was von der hoffentlich gesundenden Aryzta profitieren, wird es länger dauern.

Also, ganz so positiv wie norisknomoney kann ich das schon auch nicht interpretieren. Man wird jetzt jedes Quartal ganz genau hinschauen müssen, wie ich die Kennzahlen entwickeln. Schnell geht hier gar nichts.

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@gertrud

@gertrud

Wieso soll es schnell gehen?

Ein Aktieninvest braucht Zeit. Fortschritte sind ersichtlich. Bei S+B wird der Turnaround (viel) länger dauern. Von Evolva sprechen wir nicht mal. 

Morgen wird die Aktie kursmässig vermutlich wieder besser gestellt.

 

FunkyF
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Wer hat noch nicht, wer will

Wer hat noch nicht, wer will noch mal? Ist für jeden was dabei Smile

Aryzta – Kepler Cheuvreux bleibt bei abbauen Kursziel noch CHF 1.25. Sieht anhaltende Absatzschwäche in Nordamerika. Baader-Helvea senkt auf CHF 1.50 (1.60) kaufen: «Turnaround braucht mehr Zeit als erwartet». Credit Suisse gibt den «Penny-Stock-Kiss», sieht gerade noch 85 Rappen, UBS bleibt neutral bei 1.35, Goldman Sachs neu Euro 1.27 (1.33) neutral.

norisknomoney
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gertrud hat am 04.06.2019 16

gertrud hat am 04.06.2019 16:57 geschrieben:

Einmal mehr folgen die Hybridbonds nicht der Aktie - sie reagieren nicht oder sogar leicht positiv.

Das heisst, der Ausweis ist nicht grundsätzlich beunruhigend, aber bevor die Aktionäre was von der hoffentlich gesundenden Aryzta profitieren, wird es länger dauern.

Also, ganz so positiv wie norisknomoney kann ich das schon auch nicht interpretieren. Man wird jetzt jedes Quartal ganz genau hinschauen müssen, wie ich die Kennzahlen entwickeln. Schnell geht hier gar nichts.

Liebe Gertrud - ich habe nichts von schnell gesagt. Lies meine letzten 3 Kommentare zu ARYN. Ich habe immer von mittel bis langfristig gesprochen. Insbesondere bei meinem letzten Post habe ich gesagt: Längerfristig weist die aktie ein erhebliches Aufwärtspotential auf. Auch zuvor habe ich von 3 - 4 Jahre gesprochen. Ich gebe dir recht, es muss nun weiterhin von Q zu Q genau hingeschaut werden. Sollte der Turnaround gelingen bleibe ich bei meiner Prognose von Kursen > 2.5. Für mich stimmt das Chancen/Risiko-Profil mit einem mittelfristen Anlagehorizont (3 - 5 Jahre). Mein Name lautet nicht umsonst norisknomoney... Smile Yes 3 

gertrud
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Value nicht Wachstum

Mal den Jahresabschluss im September abwarten und die Bilanz überprüfen. Denke, da steckt immer noch viel Goodwill. Vielleicht kommen sie ja mal mit einer positiven Ueberraschung. Wenn nicht: Du kannst Dich dann immer noch umtaufen in "muchriskstillnomoney".

Nach den vergangenen katastrophalen 10 Jahren der Expansionsstrategie will Aryzta jetzt selbst-erklärtermassen eine Value- und keine Wachstumsaktie werden.
Dazu müssten erst die aufgestauten Schulden bedient/zurückgezahlt werden und dann kann man an eine Dividende denken.
Als Value Aktie wird Aryzta eine tiefe P/E bzw. hohe Rendite ausweisen, tendenziell also tief notieren.

Aber wer weiss schon, was in 4 Jahren ist. Ich will nur meinen Bond wieder bedient oder zurückgezahlt. Und das, möcht ich doch schwer hoffen, wird früher eintreffen.

 

norisknomoney
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Weitere Kostensenkungen geplant

Der Backwarenkonzern Aryzta prüft
die Schliessung von Produktionslinien und
kleineren Fabriken in Deutschland. Laut einem
Medienbericht sind zwei kleinere Werke
im Osten Deutschlands mit rund 200 Mitarbeitern
betroffen. Aryzta beabsichtige, die
Standorte Mansfeld in Sachsen-Anhalt mit
rund 180 Mitarbeitern und Artern in Thüringen
mit 25 Mitarbeitern zu schliessen. Damit will
der Konzern auf bestehende Überkapazitäten
auf dem deutschen Brot- und Backwarenmarkt
reagieren, indem Standorte besser
ausgelastet und Synergien genutzt werden.
Die Produktionsumverteilung solle in den
nächsten 12 bis 18 Monaten schrittweise vorgenommen
werden. Sie ist Teil des Kostensenkungsprogramms
"Project Renew", das Aryzta
im laufenden Geschäftsjahr gestartet
hat. Bis zum Geschäftsjahr 2021 sollen damit
jährlich rund 90 Millionen Euro eingespart
werden.

 

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Tobias007
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Das Management will sich auf

Das Management will sich auf profitable und qualitativ hochstehende Linien konzentrieren. So ist meiner Meinung auch die Umsatzentwicklung in den U.S. zu verstehen. Profitabilität steigend bei vorerst geringerem Umsatz. Das wichtigste sind die Produkte und das Marketing. Wenn sich Aryzta als Nr. 1 der Branche mit qualitativ hohen Produkten weiter durchsetzen kann, folgen die Kennzahlen von alleine. Das operative Finanzmanagement ist unter Toland und vor allem Fréderic Pflanz hervorragend, sodass die Verzahnung von Produktion (Qualität, Marketing, Umsatz) und Ergebnis greift. Seit langem bin ich das erste Mal ungetrübt optimistisch.

Schöner Abend Tobi

Eleggua
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Bilanz Aryzta

Hier mal eine Frage an die Experten, welche hin und wieder auch einen direkten Kontakt zum Aryzta-Management haben...

Mich würde mal interessieren, wie stark eigentlich die Bemühungen sind um den Picard-Anteil loszuwerden? Es ist klar, dass dies wohl nur in gemeinsamer Abstimmung mit Lion Capital abläuft, aber 2017 ist das Mandat an Rothschild vergeben wurden, seitdem hört man nichts mehr. Bei so viel Geld, welches in Privat Equity strömt und renditehungrigen Investoren, die Mangels Alternativen am Bondmarkt so ziemlich alles schlucken müssen, wundere ich mich, das man da nicht weiterkommt. Nach zwei Jahren muss es doch mal zumindest eine Idee geben, in welche Richtung es geht! Was denkt ihr, wie lange die wohl brauchen um den Anteil abzustossen?

Mit dem Geld könnte man auch gleich noch einen Teil der Hybridbonds platt machen. Was mich zur nächsten Frage bringt. Sollte es für Aryzta nicht möglich sein die Teile mit Anleihen zu einem viel besseren Coupon zu refinanzieren? Die Teile verschlingen jedes Jahr 28 Mio. Im Moment laufen ja die Zinsen auf, weil die Zinszahlung ausgesetzt ist. Also brennt das Problem unter den Nägeln, sonst würden sie ja locker die Zinsen bedienen. Oder sehe ich da etwas falsch?

Hat da jemand nähere Kenntnis ob diese Fragen Bestandteile ihres Profitabilitätsprogrammes sind? bzw. gibt es diesbezüglich noch weitere Informationen?

Tobias007
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Niemand hat direkten Kontakt

Niemand hat direkten Kontakt zum Management. Das würde den Börsenreglementen widersprechen.

Picard muss nicht verkauft werden. Umsatz 1.3 Mia. Euro, EBITDA 170 Mio, Net Profit 90 Mio, davon die Hälfte für Aryzta. Solange niemand bereit ist, mindestens Euro 300 Mio. zu bezahlen, wird wohl nicht verkauft ohne Not. Eine Not besteht seit der KE nicht mehr. Im Gegenteil, das Problem von Picard ist auch die etwas ungünstige Bilanz, trotz der Profitabiliät.

Wenn es Aryzta wieder besser läuft, könnte man sich auch überlegen, im Gegenteil die Bilanz von Picard etwas zu stärken und so den Verkaufspreis noch entscheidend attraktiver zu machen.

Der Rückkauf von Hybriden zu diesen tiefen Kursen macht Sinn, auch finanziert durch Erlöse eines Picard Verkaufs, aber eben nur eines zu sehr guten Konditionen, sonst rechnet es sich auch nicht.

Eleggua
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Picard Anteil

01.07.19 10:05
Vontobel Research

 

Zürich (www.aktiencheck.de) - ARYZTA-Aktienanalyse von Aktienanalyst Jean-Philippe Bertschy von Vontobel Research:

Jean-Philippe Bertschy, Aktienanalyst von Vontobel Research, rät in einer aktuellen Aktienanalyse die ARYZTA-Aktie (ISIN: CH0043238366, WKN: A0Q4FN, Ticker-Symbol: YZA, SIX Ticker-Symbol: ARYN) zu verkaufen.

Picard habe vergangenen Freitag nach Börsenschluss die Zahlen für das GJ19 (mit Ende 31. März) vorgelegt. Der Umsatz in Frankreich (Umsatzanteil von 96%) sei auf vergleichbarer Basis in Q4 um 4,9% und in GJ 2019 um 2,9% zurückgegangen. Der Umsatz sei durch die sozialen Unruhen in Frankreich und ein nachlassendes Verbrauchervertrauen belastet worden.

Auf zugrunde liegender Basis sei die EBITDA-Marge wegen des Umsatzrückgangs in Frankreich im GJ19 um 70 Bp. auf 13,6% gesunken. Der FCF sei deutlich um 22,7% auf EUR 100 Mio. gefallen. Der FCF im Verhältnis zum Umsatz sei um 190 BP auf 7,0% zurückgegangen. Die Nettoverschuldung se um EUR 40 Mio. auf EUR 1.449 Mio. gestiegen. Die Nettoverschuldung im Verhältnis zum EBITDA habe sich ebenfalls weiter um 50 Bp. auf 7,5 erhöht. Picard bleibe angesichts der zunehmend schwierigen Marktbedingungen und des sozialen Klimas höchst vorsichtig.

Zur Erinnerung: Aryzta habe 2015 eine 49,5%-ige Beteiligung an Picard für EUR 447 Mio. (EV/EBITDA: 11,7) erworben. Zu diesem Zeitpunkt habe Picard einen Umsatz von EUR 1.370 Mio. (ggü. EUR 1.423 Mio. im GJ19), eine EBITDA-Marge von 14,0% (ggü. 13,6%) und einen FCF von EUR 136 Mio. (bzw. 10,0% des Umsatzes ggü. EUR 100 Mio. bzw. 7,0%) verzeichnet.

Mit einem Umsatz von 96% auf dem Heimmarkt Frankreich und einer beherrschenden Position seien die Wachstumsaussichten von Picard beschränkt. Seit 2015 seien die Umsätze nur geringfügig gestiegen, während das EBITDA unverändert geblieben und die FCF-Generierung deutlich zurückgegangen sei. Angesichts der bereits aus Dividenden gezahlten EUR 91 Mio. ergebe sich ein restlicher Wert von Picard von rund EUR 220 Mio. Mit diesen Ergebnissen dürfte es Aryzta schwerfallen, eine Veräußerung zu attraktiven Konditionen auszuhandeln. Zudem bleibe das zugrunde liegende Geschäft von Aryzta schwierig.
 

Jean-Philippe Bertschy, Aktienanalyst von Vontobel Research, bewertet die ARYZTA-Aktie mit dem Rating "reduce". Das Kursziel laute CHF 1,12. (Analyse vom 01.07.2019)

Tobias007
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Schreibt Bertschy von

Schreibt Bertschy von Vontobel nicht einfach den Kursen hinterher? Als Aryzta Sfr. 80.- war (bei nur leicht höherem Umsatz, besserer EBITDA Marge, aber gleich grossen Schulden und Goodwill wie heute) empfahl er Aryzta dauernd zum Kauf (Sfr. 80.- sind heute umgerechnet Sfr. 7.- nach der Kapitalerhöhung).

Zur Zeit ist das durchschnittliche Kursziel der Analysten Sfr. 1.35.

3 haben Aryzta auf Strong Buy, 1ner auf Buy, 2 auf Halten, 1ner auf Reduzieren (Berschty) und der Freund von CS auf Verkaufen. Notabene hat der CS Investment Fund Aryzta neu gekauft, während der CS Analyst neu auf Verkaufen stellte.

Zur Zeit macht der Kurs schon etwas Bauchweh, aber mein Horizont ist 2022. Bei Clariant kaufte ich aufgrund von Unternehmensanalyse bei Sfr. 20.., dann viel bei Sfr. 8.-, der Kurs ruschte dann bis auf unter Sfr 4.- ab, aber wenn man die Firma nüchtern anschaute, war der Kurs unter Sfr. 10.- nie gerechtfertigt, einige Jahre später notierte Clariant wieder über Sfr. 20.-, bewegte sich wieder gegen 25.- und ist konstant nicht mehr stark unter Sfr. 20.- gefallen. Die Moral von der Geschichte: Die Firma anschauen, nicht den Kurs. Picard hat sicher keine riesigen Wachstumsaussichten in Frankreich, ist aber ein solider Detailhändler, ähnlich wie Denner in der Schweiz. Falls Picard nicht verkauft wird, trägt es über positven Gewinn und Cashflow weiter zur guten Dynamik von Aryzta bei.

Schöner Tag und viele Grüsse Tobi

Eleggua
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Picard Anteil

Jetzt kommentiert auch noch der Praktikus von FuW die Analysteneinschätzung von Bertschy.

Nun, das Positive ist, dass jetzt jedem klar ist, das der Picard-Anteil ganz offensichtlich nicht so schnell veräussert werden kann. Dies wird ja in hohem Masse vom Kapitalmarkt gefordert, und das Management ist auf diese Forderung eingegangen und hat diese Absicht bekräftigt!

Ich sehe das aber eigentlich ählich wie Tobias007. Die Verschuldung von Picard ist definitiv zu hoch, doch die Firma mit ihren Marken usw. steht in Frankreich wirklich super da. Wenn dieser Anteil mit noch 220 Mio. bewertet wird, ist hier auch alles negative eingepreisst, was sich schon längst auch im Aktienkurs von Aryzta widerspiegelt. (egal ob dort nun noch ein Abschreiber gemacht wird oder nicht) So richtig Neu ist hier eigentlich gar nichts. Diese Bewertung von dem Picard-Anteil wurde auch schon letztes Jahr so rumgereicht. 

Es wäre natürlich wünschenswert, wenn Aryzta nicht noch Mittel in Form von Dividende aus Picard rauszieht. So geschehen letztes Jahr, um ihr eigenes EBITA aufzupeppen. So könnte Picard den Free Cash Flow nutzen um die Verschuldung zu drücken. Für Aryzta bedeutet das ja eigentlich nur rechte oder linke Tasche!

Fazit: Stimmung ist nach wie vor am Boden. Aus meiner Sicht wird wird das Verbesserungspotenzial nach wie vor unterschätzt. Es braucht halt wirklich Zeit, aber bei Verbesserungen in Nordamerika wäre sicher ein deutliches Signal in die richtige Richtung gegeben. Das Kursrisiko nach unten sehe ich echt als beschränkt. Abzüglich Picard-Anteil wäre die reine Aryzta mit ca. 900 Mio. bewertet. Das ist doch ein schlechter Scherz. Alles unter 1,50 CHF ist eigentlich Quatsch. Nach der KE waren sie bei 1,40 CHF und seitdem ist die operative Situation nicht wirklich schlechter geworden. Und durch die Rekapitalisierung stehen sie ja bilanztechnisch auch eher besser da.

gertrud
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Eleggua hat am 03.07.2019 09

Eleggua hat am 03.07.2019 09:33 geschrieben:

Abzüglich Picard-Anteil wäre die reine Aryzta mit ca. 900 Mio. bewertet. Das ist doch ein schlechter Scherz. Alles unter 1,50 CHF ist eigentlich Quatsch. 

So eindeutig ist das nicht, wo hier die Scherze und der Quatsch beginnen. Mal die folgenden Zahlen aus der aktuellen Bilanz von Aryzta (In Euro Mio, gerundet):

Net assets: 2'400 wovon Goodwill und intangibles 2'000

Net Debt 810 plus Hybrid Schulden  790 gibt total 1'600 Fremdkapital. Beiben für die Aktionäre 800 Mio Euro.
Aber nur, wenn der Goodwill und die Intangibles als 100% werthaltig angesehen werden, was sehr optimistisch ist.

Also: Man stelle sich einen starken Schnaps zurecht und mache die Rechnung mal mit der Annahme, dass nur 60% des Goodwill werthaltig ist, und die anderen 40% in den nächsten 2-3 Jahren abgeschrieben werden müssen ... 

Eleggua
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Bilanzrelationen

Liebe Gertrud, ich danke für die kritische Anmerkung!

Natürlich bleibt so gesehen dann rechnerisch nichts mehr übrig. Diese Goodwill -Thematik betrifft ja auch ander Unternehmen. Nach Swiss GAAP FER ist dann auch locker negatives Eigenkapital möglich. Trotzdem bestehen diese Unternehmen und haben auch an der Börse einen Preis, der gössser als Null ist. (z.Bsp. Meier Tobler und Mobilzone)

In Bezug auf Aryzta ist auch diese Goodwill Problematik nicht neu und wird aus meiner Sicht im Aktienkurs reflektiert. Ich denke auch, dass die Finanzanalysten, welche vielleicht mit ihren Ratingäusserungen nicht immer glücklich agieren, jedoch keineswegs dumme Jungs sind, diese Berechnungen in ihren Kurszieleinschätzungen berücksichtigt haben.

Meine Meinung ist einfach, dass ein Unternehmen mit über 3,5 Milliarden Umsatz und berechtigtem Margensteigerungspotenzial mit einem stabilem Geschäftsmodell   auch wieder mehr als reichlich eine Milliarde wert sein darf.

Kleines überspitztes Beispiel, weil das Ebitda die gleiche Grössenordnung hat! Temenos wird mit ca 300 Mio. CHF Ebitda mit mehr als 12 Milliarden bewertet. Nicht eins zu eins vergleichbar (ich weiss), aber das Ergebnis zählt. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich!

Jetzt bist du wieder dran!

gertrud
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Du hast natürlich recht,

Du hast natürlich recht, Ellegua, und danke für die interessanten Beispiele. Das ist ja das Gute an den Forumsdikussionen, dass man bei anderen Aktien "lernen" kann, ohne dass man sie besitzen oder sich vertieft damit befassen muss. 
Mobilezone ist der Extemfall - wurde ja auch im entsprechenden Thread thematisiert. Hat sich an der letzten KE von den Aktionären deren eigene Dividende vorfinanzieren lassen statt EK zu bilden - soweit ist Aryzta noch nicht.

Goodwill in der Bilanz ist solange kein Problem, wie die Erträge daraus stimmen und stabil bleiben.
Arytza musste in den letzten 2 Jahren 1.2 Mrd. Goodwiill abschreiben, weil z.B . langjährige Verträge nicht verlängert wurden. Ob das schon alles war?

Bei Aryzta muss sich die Stabilierung jetzt mal ein paar Quartale bestätigen.
Dann müssen die Hybride wieder bedient werden, da warten inzwischen schon 78 Mio. geschuldete Zinsen (deferred dividends) und jeden Monat kommen 4 Mio. dazu.
Und erst dann sollte man als Aryzta Aktionär wieder anfangen abzuschätzen, was der faire Wert sein könnte und sich Hoffnungen für die Zukunft  machen.

spesenmoos
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Kaufkurse!?

Allen Unkenrufen zum Trotz - Unter 1.- sind für mich Kaufkurse.

 

spesenmoos
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Gaming

scheint ein Tummelfeld für Leerverkäufer und Daytrader zu sein. Heute morgen schnell auf 1.05 und sofort wieder runterkorrigiert. Am Nachmittag stehen wir 8% tiefer... Casino ist ein Kinderspiel dagegen.

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