Aryzta

ARYZTA N 

Valor: 4323836 / Symbol: ARYN
  • 0.499 CHF
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  • 27.10.2020 16:34:51
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gertrud
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Hallo otti - ja ich habs

Hallo otti - ja ich habs gelöscht, weil das wohl nur wenige interessiert und weil sich das Orderbuch wieder beruhigt hat.

Zu Hochdorf: Ich war tatsächlich letztes Jahr mal kurz im Hochdorf Nachrang investiert. Aber die Firma war und ist für Aussenstehende zu schwer einzuschätzen. Aehnlich wie SchmoBi - da machten die Grossaktionäre die Deals untereinander ab. Das hat bei beiden wilde Kursauschläge ausgelöst, aber für Kleinaktionäre war das ein reiner Blindflug.

Und da beide Firmen grundsätzlich in unattraktiven Märkten mit hohem Kostendruck tätig sind, lass ich da die Finger von.

otti
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Danke für Deine schnelle

Danke für Deine schnelle Reaktion! Ohne Dein OK als Spezialisten für ch Titel mache ich sowieso nix. 

Allerdings muss ich gestehen, dass ich bei Zueblin um 27 Material abegriffen habe und aktuell bei Titlis aufsammle. Dafür habe ich bei Mobimo Gewinne realisiert, da ist mir der Kurs zu weit vom NAV weggelaufen.

Chris
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Kein Interesse ist relativ

Gertrud gibt nie ein okey aber Post löschen oder nicht beantworten ist uncool.Schönes Weekend.

Gruss ,Chris

Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab !

norisknomoney
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gertrud hat am 13.02.2020 10

gertrud hat am 13.02.2020 10:38 geschrieben:

Hallo otti - ja ich habs gelöscht, weil das wohl nur wenige interessiert und weil sich das Orderbuch wieder beruhigt hat.

Liebe Gertud, ich schätze deine Inputs immer sehr, insbesondere zu Aryzta und hatte Freude an deiner Meldung. Bin sicher das hat viele interessiert. Generell dürfte es zu ARYN regere Diskussionen geben nach meinem Geschmack. Sowohl die Hybriden als auch die Aktie sind m.M. nach sehr interessant. Frage zu der CHF Anleihe: Wird nicht zuerst die Anleihe in EUR zurückbezahlt? Denn falls die Rückzahlung in CHF bald kommen würde verstehe ich nicht warum man hier locker 20 - 25 % Rendite einstreichen kann inkl. Zinsnachzahlung. Dies wäre kurzfristig interessanter als die Aktie. Nach der Rückzahlung könnte anschliessend auch die Aktie wieder Richting Fr. 2.- steigen. Was denkst du? 

Chris
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Ganz deiner Meinung!

norisknomoney hat am 15.02.2020 04:46 geschrieben:

gertrud hat am 13.02.2020 10:38 geschrieben:

Hallo otti - ja ich habs gelöscht, weil das wohl nur wenige interessiert und weil sich das Orderbuch wieder beruhigt hat.

Liebe Gertud, ich schätze deine Inputs immer sehr, insbesondere zu Aryzta und hatte Freude an deiner Meldung. Bin sicher das hat viele interessiert. Generell dürfte es zu ARYN regere Diskussionen geben nach meinem Geschmack. Sowohl die Hybriden als auch die Aktie sind m.M. nach sehr interessant. 

 

Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab !

gertrud
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Die kühle gertrud antwortet

@ otti - naja, Spezialistin - ich habe eine Meinung zu vielleicht 10% der im SPI enthaltenen Titel

@ Chris - etwas uncool bin ich schon. Ich lösche seit einiger Zeit Posts von mir wenn

  • sie belanglos oder nur von kurzer Bedeutung sind
  • sie eine zahlungskräftige und spekulationsfreudige ältere Schweizer Bevölkerungsgruppe mit FuW-Abo provozieren oder gar verletzen könnten.

aber manchmal suche ich nach dem, was ich früher mal zu einem Thema geschrieben habe. Und das ist einfacher, wenn ich nicht dauernd auf meine belang- und inhaltslosen Posts stosse.

@ norisknomoney. Der Eurobond kostet Aryzta einfach am meisten, weil da auch Zinseszinsen auflaufen. Aber wenn einer wieder bedient oder zurückgezahlt wird, müssen die anderen wieder bedient werden.
Ich finde auch, dass die Bonds höher notieren sollten (sie handeln flat, dass heisst der theoretische innere Wert des ARY13 ist ca. 120%). Aber das denke ich schon bald zwei Jahre, und die Börse denkt anders, also liege ich falsch bis jetzt.
Ich hab aber immer ein Auge auf die Bonds, denn sobald die richtig anziehen, wäre das ein sehr starkes Zeichen dass Aryzta auf einem soliden Weg der Besserung ist. Aber das Signal vorgestern hat sich eben nicht bestätigt.

So, und jetzt geht ich Gipfeli kaufen.

Tobias007
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Vor zwei Wochen bringt www

Vor zwei Wochen bringt www.themarket.ch das Gerücht in Umlauf, Aryzta würde wohl vor den Zahlen noch eine Gewinnwarnung aussprechen, weil eine Investorenkonferenz in Bad Ragaz bei Baader Helvea abgesagt wurde. Ganz im Gegenteil stellt sich dann heraus, dass ein Treffen mit der Deutschen Bank wichtiger war, welche dann tatsächlich eine Beteiligung von über 3% an Aryzta erwarben.

Am 12. März erschien im irischen Finanzportal www.thecurrency.news ein langes Interview mit Aryzta Verwaltungspräsident Gary McGann über seine lange Karriere, irische Gesellschaft und Politik, sowie über Aryzta. Dabei zeigte es sich Zuversichtlich über die Entwicklung und die langfristige Zukunft von Aryzta. Insbesondere die Hybridenkurse reagierten freundlich. Am Freitag sind wohl einige kurzfristige Anleger wieder abgesprungen, der mittelfristige Fahrplan aber ist erfreulich.

Tobias007
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übrigens: diese Aryzta

übrigens: diese Aryzta Schoggigipfeli an den Bahnhöfen sind wirklich sehr fein... Die werden zwar von Migros verkauft, aber doch bei Hiestand hergestellt, ähnlich wie auch Donats usw. in Grossverteilern und Kiosks... Trotz meiner Sportlerernährung Smile liegt so ein feines Gipfeli am Morgen drin.. schönes Wochenende und viele Grüsse Tobi

Tobias007
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Tobias007 hat am 15.02.2020

Tobias007 hat am 15.02.2020 10:44 geschrieben:

Vor zwei Wochen bringt www.themarket.ch das Gerücht in Umlauf, Aryzta würde wohl vor den Zahlen noch eine Gewinnwarnung aussprechen, weil eine Investorenkonferenz in Bad Ragaz bei Baader Helvea abgesagt wurde. Ganz im Gegenteil stellt sich dann heraus, dass ein Treffen mit der Deutschen Bank wichtiger war, welche dann tatsächlich eine Beteiligung von über 3% an Aryzta erwarben.

Am 12. März erschien im irischen Finanzportal www.thecurrency.news ein langes Interview mit Aryzta Verwaltungspräsident Gary McGann über seine lange Karriere, irische Gesellschaft und Politik, sowie über Aryzta. Dabei zeigte es sich Zuversichtlich über die Entwicklung und die langfristige Zukunft von Aryzta. Insbesondere die Hybridenkurse reagierten freundlich. Am Freitag sind wohl einige kurzfristige Anleger wieder abgesprungen, der mittelfristige Fahrplan aber ist erfreulich.

Sorry, natürlich 12. Februar 2020

Chris
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@Gertrud

Der alte FuW Leser sendet liebe Grüsse aus 3900 müM und dankt dir für deine Beiträge!......und ein altes Sprichwort; Zuerst denken dann schreiben:-; Bei mir ist da Hopf und Malz verloren aber bei dir bin ich guter Hoffnung Wink

Gruss ,Chris

Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab !

Tobias007
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Ferienzeit, wenig Umsatz (3

Ferienzeit, wenig Umsatz (3 mio am Tag), mit 15 mio Aktien können Leerverkäufer den Kurs also recht stark drücken. Fundamentale neue Fakten gibt es nicht, aber die Leerverkäufer haben offenbar panische Angst, dass der Kurs verreist. Sobald sich eine starke Trendumkehr abzeichnet, schlagen sie wieder zu. Offenbar deutlich vor den Zahlen, dass sie noch etwas Zeit haben und zartbesaitete Gemüter mittgerissen werden. Leerverkäufer spekulieren auf kurz- mittelfristge Trendverläufe, langfristig setzen sich die Fakten durch und keine Spekulatonsluft. Auch bei der Zürichversicherung hat sich der Kurs erholt, auch wenn Longspekulaten den Kurs bis auf über 1000 (um 2000) trieben und Leerverkäufer ihn bis unter 100 manipulierten (2002). Fundamental, d.h. vom Umsatz und dem Gewinnpotenzial der Firma her, waren Kursbewegungen über 600 und unter 300 seit den 90er Jahren immer übertrieben.

gertrud
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zu einfach

Hier, wie auch bei AMS, MBT, Basilea und anderen ist gerade bei denen, die diese Firmen genauer beobachten, etwas Usus geworden, immer gleich die Leerverkäufer als einzigen Grund zu bringen, wieso der Kurs nicht dahin geht, wo sie denken, dass er sein sollte, nämlich viel höher. 

Ist das nicht etwas einfach?

Da Ihr diese Firmen analysiert, wäre es interessant, wenn Ihr am Ende jedes Leerverkäufer-bashing-posts noch einen letzten Absatz einfügen würdet:

Die Leerverkäufer haben sich gerade auf diese Firma eingeschossen und könnten recht bekommen, weil . . .

Um dann den Eurer Meinung nach wahrscheinlichsten Grund anzuführen. Da Ihr die Stärken dieser Firmen ja so gut kennt, kennt Ihr sicher auch die jeweils grösste Schwachstelle.

Das Coronavirus wird es bei Aryzta wohl nicht sein . . .

Tobias007
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Die Leerverkäufer wollen ja

Die Leerverkäufer wollen ja gerade den Kurs durch Manipulation dorthin bewegen, wo er ihrer Meinung nach hingehört, ohne Angebot und Nachfrage spielen zu lassen.

Chris
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Schwachstelle

@Gertrud,

was dekst du was passiert mir den Schwachgestellten Firmen in den nächsten Tagen?Kann eine Aryzta wirklich noch viel tiefer fallen ohne hilfe der Leerverkäufer?

Gruss,Chris

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gertrud
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Aryzta wird in 10 Tagen

Aryzta wird in 10 Tagen informieren.
Falls sich der Turnaround weiter verzögert, wird das vielen verleiden und der Kurs sinken, auch ohne Leerverkäufer.

 

mats
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Gemeldet ist, dass das zweite

Gemeldet ist, dass das zweite Quartal auch zäh gewesen sei(werden soll). Das dritte wieder erfreulicher werden, doch das könnte sich auch verzögern.

Zyndicate
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Aryzta schrumpft in der

Aryzta schrumpft in der ersten Jahreshälfte 2019/20

Der Backwarenkonzern Aryzta ist in der ersten Jahreshälfte seines Geschäftsjahres 2019/20 geschrumpft. Grund dafür waren weitere Umsatzeinbussen in Nordamerika. Auch der Betriebsgewinn in der Region brach ein. In der zweiten Jahreshälfte soll es jedoch wieder besser laufen.

10.03.2020 07:55

Von August bis Januar setzte Aryzta insgesamt 1,66 Milliarden Euro um, das sind 3,2 Prozent weniger als im Vorjahreshalbjahr. Organisch - also Wechselkursveränderungen und Zu- sowie Verkäufe herausgerechnet - betrug das Minus 2,5 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Nach einem Rückgang von 2,5 Prozent im ersten Quartal ging es im zweiten Quartal in einem ähnlichen Tempo (-2,6%) abwärts. Wie angekündigt ging es in Nordamerika nochmals bergab und zwar um 5,3 nach 6,1 Prozent im ersten Quartal. Die Region werde aber fortlaufend verbesserte Umsätze liefern, schrieb Aryzta.

Erwartungen weitgehend verfehlt

Mit den Zahlen hat die Gesellschaft die Erwartungen der Finanzgemeinde weitgehend verfehlt. Von der Nachrichtenagentur AWP befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 1,67 Milliarden Euro und einem organischen Rückgang von 2,0 Prozent gerechnet. In Nordamerika hatten sie sich auf ein Minus von 5,6 Prozent eingestellt.

Trotz des rückläufigen Umsatzes konnte Aryzta den bereinigten Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) steigern. Er legte um 12 Prozent auf 169,8 Millionen Euro zu. Die entsprechende Marge stieg auf 10,3 von 8,9 Prozent.

Unter dem Strich blieb ein bereinigter Gewinn von 34,4 Millionen Franken. Nach IFRS wies Aryzta allerdings einen Verlust von 899,2 Millionen Euro aus - nach 4,3 Millionen Euro in der Vorjahresperiode. Das Unternehmen hat den Verlust wegen Abschreibungen auf verkaufte oder zum Verkauf stehende Geschäftseinheiten sowie Goodwill in Nordamerika ausgeweitet.

Ausblick bestätigt

Den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigte Aryzta am Freitag derweil. Beim Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA wird weiterhin eine Verbesserung in Aussicht gestellt - vorausgesetzt, das Coronavirus macht dem Backwarenkonzern hier keinen Strich durch die Rechnung.

Aryzta steckt seit längerem in der Krise. Das neue Managementteam unter CEO Kevin Toland muss nun vor allem das Geschäft in Nordamerika wieder auf die Wachstumsspur zurückbringen. Zudem will Aryzta mit dem Projekt "Renew" die Kosten senken.

tt/kw

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Tobias007
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Die EBITDA Steigerung auf ca.

Die EBITDA Steigerung auf ca. 170 Mio. oder 12% übertrifft die Erwartungen, die EBITDA Marge konnte von 8.9 auf 10.3 gesteigert werden.

Vor einem Jahr hatte Aryzta eine EBITDA Steigerung zwischen 5-10% prognostiziert, schliesslich waren es 2-3%. Fürs laufende Jahr wahr die Guidance schlicht, dass der EBITDA gesteigert werden wolle.

Für mich ist die EBITDA Steigerung in diesem Umfang eine grosse, positive Überraschung. Der Cashflow ist deutlich positiv.

 

Der Umsatz ist etwa im Rahmen der Erwartungen, 2,5% tiefer statt die erwarteten 2% tiefer. Für die U.S. wird im zweiten Halbjahr aber das erste Mal seit vielen Semstern wieder eine Umsatzsteigerung erwartet.

Die Wertberichtigung ist die Frucht der Kapitalerhöhung und des Picard Verkaufs. Während der Restrukturierung musste keine Wertberichtigung vorgenommen werden. Der Goodwill sinkt soweit ich rechne von 1.46 Mia. auf 560 Mio.. Das Eigenkaptital sinkt cashunwirksam wieder in den Bereich von 30% (mit Hybride 50%) , ist aber immer noch um 10% höher als vor der Kapitalerhöhung. Der Goodwill scheint mir im Vergleich zur Bilanzsumme nun einigermassen vernünftig zu sein.

 

Link
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Zusammengefasst: Aryzta

Zusammengefasst: Aryzta bleibt am Ball / im Spiel. Entscheid: Ich bleib investiert. Aber im 2. Halbjahr muss geliefert werden.

norisknomoney
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Alles im Rahmen soweit! 

Alles im Rahmen soweit! 

Ich frage mich einfach auf was wartet das Management von Aryzta?? 

Warum werden mit der vielen Liq. nicht endlich Schulden reduziert?? So laufen wie Gertrud sagt die Zinsen weiter auf und alles wird immer wie teurer.. Kann mir das jemand erklären?

 

Gruss

Chuck Norris
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@norisknomoney

Habe mich jetzt nicht durch sämtliche Aussagen von Aryzta gelesen, ob irgendwo ein Kommentar zur nachrangigen Anleihe gemacht wurde... Falls dort nichts steht, VERMUTE ich: Aryzta wird mit dem Bankangebot nicht zufrieden sein punkto Zins oder (noch) kein aus ihrer Sicht faires Angebot erhalten haben. Was nicht ist kann ja noch werden... Liefert Aryzta die nächsten Q gute Resultate, wird der Rückkauf kommen mitsamt der Begleichung der Zinsen. Daher Geduld haben und wenn man nicht schon Knietief in der Obli investiert ist nochmals etwas zukaufen. Hier winkt (meine Meinung) eine sehr flotte Rendite und wahrscheinlich schon bald. Daher Kurse unter 90% sind doch sehr verlockend aus Rendite/Risiko-Sicht.

(Eigentlich müssten sich die Banken drum reissen, etwas Kapital an Aryzta abzugeben und dafür einen für die Marktlage tollen Zins zu erhalten... Daher entweder überteibens die Banken punkto Zinsforderung vs. Markt oder sie sehen Aryzta noch weit weg vom Berg-Gipfeli-preis... was weniger toll wäre wenn sie recht behalten sollten. Wobei ich Aryzta punkto Corono-Krise jetzt nicht als die Verlierer-Aktie sehe mit ihren Aufbackprodukten)

Bin seit einigen Tagen auch Inhaber dieser Obli.

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

gertrud
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@F1 @Chris

Das war jetzt nicht nötig einen eigenen neuen Aryzta Thread aufzumachen, nur um darin Akademiker/innen anzupöbeln. Falls der Crash kommt, wird der auch keinen Unterschied machen.

Meine Meinung zum tiefen Kurs von Aryzta:

Der Turnaround hat sich noch nicht bestätigt, er verzögert sich weiter. Wenn dann mal Oberwasser und freie Liquidität gewonnen ist, kommen zuerst die Gläubiger an die Reihe. Das ist frühestens 2022, eventuell noch später.
Deshalb gibt es für institutionelle Investoren aktuell keinen Grund jetzt schon die Aktien zu kaufen, egal ob der Kurs bei CHF 0.50 oder bei CHF 0.90 liegt. Da ist einfach zu viel Ungewissheit. Und dazu die aktuelle Coronaverunsicherung
Das Virus sollte eigentlich keinen grossen Einfluss auf Aryzta haben, könnte aber den Turnaround weiter hinausschieben, falls zeitweise Fabriken geschlossen werden müssen.
Und dann ist es halt so mit dem erwarteten Turnaround: Der kann auch schiefgehen.

Ohne das jetzt an die Wand zu malen: Nebst einem Konkurs gäbe es in einem allfällig nötigen weiteren Rekapitalisierungsscenario die Möglichkeit, dass die Hybridschulden inkl. aufgelaufener Zinsen in Aktien gewandelt werden. Das wären über den Daumen gepeilt so ca. 1200 Mio zusätzliche Aktien. Dann wäre Aryzta eine grosse Last los und hätte wieder eine gesunde Bilanz. Von den heutien Aktien wären allerdings nur noch verwässerte Krümmel übrig.
 

F1
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@ Gertrud/Falls der Crash kommt

Dass ich einen neuen Threat eröffnete, war ein Irrtum meinerseits (habe den Bestehenden eben nicht gefunden), sorry. Und jemand hier anpöbeln liegt mir nicht und ist auch nicht meine Sache.

Betreffend: "Falls der Crash kommt": ja was haben wir den jetzt? Wohl kaum ein laues Frühlingslüftchen.

Vielleicht könntest du ja noch deine Meinung zu meinem Einwand bezüglich begrenztemLeerverkaufsverbot kundtun. 

 

Schönes Wochenende -daheim trotzdem- und danke für deine geschätzten Beiträge.

 

gertrud
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Leerverkäufer

Ob Korrektur oder Crash, mehr dazu im Doomtom01 Thread "Von Corona und anderen schwarzen Schwänen".

Zum Verbot von Leerverkäufen:
Ich halte nichts davon, eine Spekulantengruppe mit Verboten vor einer anderen Spekulantengruppe zu schützen.
Wenn man spekuliert, sollte man die Spielregeln akzeptieren, oder  es sein lassen.
Dann spekuliert man halt nicht mehr sondern legt sein Geld an, und hat sofort ein etwas ruhigeres Leben.

Aber grundsätzlich mal eine andere Betrachtungsweise aus Sicht von uns Kleinanlegern: Was ist für uns besser:

  • Wenn die Leerverkäufer eine gesunde Firma angreifen und in die Unterbewertung drängen, dann kann der Kleinanleger günstig kaufen. Das kommt allerdings selten vor. 
    Wenn die Leerverkäufer eine Firma angreifen, bei der ein Wurm drin ist den man nicht auf den ersten Blick sieht, dann wird der Kleinanleger gewarnt, kann vorsichtig sein und meist was lernen, über Würmer zum Beispiel.
  • Wenn die Käufer eine Firma mit Wurm drin oder riskanter Strategie kritiklos hochjubeln können ohne das Warnsignal der Leerverkäufer, dann entstehen noch mehr Bewertungsblasen wie bei Aryzta, Meyer-Burger, AMS, Basilea in den letzten Jahren. Eine überbewertete Firma ist nichts anderes als eine Zeitbombe.

Ausser ein paar geschickten Tradern werden viele hier  aktuell tief im Minus sein, mehr als von den Indices her sein müsste.
Ist das eher weil sie auf vorbehaltlose Optimisten gehört haben, oder sind wirklich die Leerverkäufer daran schuld?

mats
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<p>Heute waren alle Hiestand

<p>Heute waren alle Hiestand Waren ausverkauft. Ich denke wenn es so weitergeht gibt es eine positive Umsatzwarnung!</p>

F1
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@GertrudZum Verbot von Leerverkäufen:

Grundsätzlich einverstanden mit deinen Darlegungen, welche m.M. nach für ordentliche Zeiten gelten, wobei längst nicht bei allen Unternehmungen, welche von Leerverkäufern heimgesucht werden, der Wurm drinn ist (jedoch u.U. böswillig gestreute Gerüchte...)

 JETZT wir befinden uns aber in einer sehr speziellen Situtaion bzw. Krisensituation. Dass Leerverkäufer in diesen Zeiten noch Gewinne machen können, ist aus meiner Sicht unmoralisch und gehört während dieser Zeit verboten. Die Südkoreaner sind diesbezüglich bespielhafter.

Chris
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@Gertrud

Gestern war nicht mein Tag und hätte die Flasche nicht alleine trinken sollen aber ich habe bewusst keine AkademikerINN erwähnt.Trotzdem süss gast du reagiert Wink Ich hab nicht einmal geschnallt das es  ein neuer Tread war...sorry Leute für gestern und schauen wir jetz auf ne positive Zukunft!!

Liebe Grüsse,Chris

Wenn du ein totes Pferd reitest, steig ab !

Chris
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@F1

Im Moment ist alles so schwierig.Aber das diese Aktie abgestraft wird als wäre sie kurz vor dem Konkurs ist nicht nachvollziehbar. Ich denke da wie Link das es ab Montag wieder besser aussehen wird, Das Leben wird zwar ab Montag nochmal massiv eingeschräkt aber das kann jetzt schon jeder selbst erahnen und die Börse hat das schon erkannt.Was mir nicht gefällt sind die ganz extremen Nord-Süd-Nord Korrekturen .Jede kleinste Meldung kann das Kartenhaus suf seeehr dünnem Eis zusammen brechen lassen.

Gruss,Chris
 

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gertrud
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F1 hat am 14.03.2020 18:33

F1 hat am 14.03.2020 18:33 geschrieben:

 JETZT wir befinden uns aber in einer sehr speziellen Situtaion bzw. Krisensituation. Dass Leerverkäufer in diesen Zeiten noch Gewinne machen können, ist aus meiner Sicht unmoralisch und gehört während dieser Zeit verboten...

Da werden wir wohl unterschiedlicher Meinung bleiben.

Denn dann müsste man auch die leveraged  Aktienkäufe auf Kredit verbieten, vor allem in guten Zeiten.
Bei einem Crash hat die notfallmässige Auflösung dieser Positionen wohl einen schlimmeren Einfluss als die Leerverkäufer, die ja gerade in einem Crash zunehmend ihre Positionen schlilessen, also Aktien kaufen.

Jahrelang haben in der Schweiz die Banken geraten, Hypotheken nicht zu amortisieren sondern diesen Kredit am Aktienmarkt zu investieren. Jahrelang ist das gut gegangen.
Wo die Guten und wo die Bösen sind, ist gar nicht so einfach festzustellen.

F1
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Denn dann müsste man auch die leveraged Aktienkäufe auf Kredit

Ich weiss, wir könnten noch ellenlange Diskussionen darüber führen. Trotzdem:

Wertschriftenkredite und Leerverkäufe sind aus meiner Sicht zwei unterschiedliche Vorgänge:

 Banken kreditieren Wertschriften, in unserem Fall Aktien, mit max. 50-60% des jeweiligen Kurswertes, je nach Bank. Mit diesem Kredit werden immerhin Aktien gekauft/gehalten.Bei einem Crash von, sagen wir mal 40%, hat der Kreditnehmer immer noch die Möglichkeit, Cash nachzuschiessen, um eine Liquidation seines We-Depots zu verhindern. Also die Handlungsfreiheit liegt beim Kreditnehmer, freilich nur solange, als er im Notfall noch genügend Cash hat.  

Als Börsenteilnehmer bin ich -sofern ich eine entsprechende Aktie halte- Leerverkäufern gegenüber machtlos und kann nur zusehen, wie eine Aktie nach unten gedrückt wird. Im schlimmsten Fall -und je nach Portfeuillebestand- müsste ich gar noch Cash nachschiessen. Und wenn dann die Leerverkäufer endlich ihre Pos. glattstellen müssen, dann ist der Aktienkurs meistens immer noch unter dem Wert, als sie mit Leerverkäufen begonnen haben. 

Also ich bleibe dabei: es will mir grundsätzlich nicht in den Kopf, wie man etwas verkaufen kann, das man nicht besitzt. Dass man es trotzdem an den Börsen machen kann, trägt im Wesentlichen dazu bei, dass enorme Blasen entstehen, welche irgendenwann mit entsprechendem Knall platzen werden. Die Südkoreaner sind ja nicht dümmer als der Rest der Börsenwelt und haben mindestens für die jetzige Krisenzeit reagiert. 

Dass Banken Hypothekarkunden raten, anstelle Amortisationen We-Käufe zu tätigen, ist aus steuerlicher Sicht interessant und ansich begrüssenswert. Die Kapitalgewinne und Dividenden sind meistens steuerfrei, die Hypothekarzinsen der nicht getätigten Amortisationen können hingegen noch bei den Steuern noch abgezogen werden. Win-Win Situation der Banken und ihres Kunden (jedoch immer nur dann, wenn die Hypothek im Rahmen von 65% des Verkehrswertes liegt!)

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