Aryzta

ARYZTA N 

Valor: 4323836 / Symbol: ARYN
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Paddington
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Still geworden

wo geht hier die reise hin? Bin noch tief im minus, die tradingposition bei knapp über 0.5 verkauft und ch frage mich, ob und wann ich nochmals einen trade machen soll. Heute wärs ja gut gewesen. Seht ihr noch down-potential bis ca 0.30 oder wars das mit der korrektur? Oder stürzt das ding ganz ab? Braucht es eigentlich nochmals eine KE?

pedro
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hoi paddi

Paddington hat am 29.06.2020 19:10 geschrieben:

wo geht hier die reise hin? Bin noch tief im minus, die tradingposition bei knapp über 0.5 verkauft und ch frage mich, ob und wann ich nochmals einen trade machen soll. Heute wärs ja gut gewesen. Seht ihr noch down-potential bis ca 0.30 oder wars das mit der korrektur? Oder stürzt das ding ganz ab? Braucht es eigentlich nochmals eine KE?

Ich verstehe Deine Besorgnis/Dein Bedürfnis nach Info's ob sich ein Zukauf lohnt oder ob der  Kurs noch weiter in den Keller geht.
Die Kurskorrektur seit dem letzten Hoch am 5. Juni von 0.57 Fr. auf 0.3852 Fr. heute beträgt 0.1848 Fr. oder 32.42 % - ich gehe davon aus, dass jetzt wieder ein Aufwärtstrend einsetzt der wer weiss bei 0.6 > höher enden kann/wird. Der AO-GV Termin müsste in den nächsten Tagen kommuniziert werden, da er 30 Tage vor GV - Termin publziert sein muss. Die AO GV soll ja im August stattfinden und bis dahin wird sich der Kurs schon noch bewegen, ich denke nach oben. *good*

Heute habe ich einen Kaufauftrag zu 0.375 Fr.bis 17.Juli aufgegeben und hoffe dass sich das machen lässt.

lGruss pedro *smile*

pedro
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Aryzta kann Abwärtstrend im vierten Quartal etwas bremsen

Beim Backwarenkonzern Aryzta hat sich der Umsatzschwund im bisherigen Verlauf des vierten Quartals (per Ende Juli) gegenüber den Vormonaten etwas verlangsamt. / 30.06.2020 08:11

Im laufenden Monat Juni seien die Verkäufe bisher organisch um rund 23 Prozent zurückgegangen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.Dies ist eine erste zaghafte Verbesserung auf tiefem Niveau, denn im April waren die Verkäufe im Vergleich zur Vorjahresperiode noch um 49 Prozent und im Mai um 36 Prozent eingebrochen. Aryzta war mit voller Wucht von der Corona-Krise getroffen worden. Ein wichtiger Teil des Geschäfts stammt aus dem kleinflächigen Detailhandel. Dieser wurde ebenso von Einschränkungen gebremst wie das Geschäft mit Hotels und Restaurants.

Um die Liquidität zu schützen, wurden deshalb im März verschiedene Massnahmen ergriffen, was unter anderem die Schliessung von Backwerken und die Beurlaubung von Personal zur Folge hatte. Die Liquidität per 25. Juni konnte so bei rund 370 Millionen Euro knapp stabil gehalten werden, wie es in der Mitteilung heisst.

Gegenüber Ende April ist dies ein Rückgang von rund 15 Millionen. Diese Entwicklung entspreche aber in etwa den Erwartungen, wie sie Ende Mai kommuniziert worden sei. Das Management geht entsprechend davon aus, dass auch per Ende des Geschäftsjahres eine "solide" Cashposition vorhanden sein werde.

Holprige Erholung erwartet

Man werde auch in naher Zukunft ein wachsames Auge auf die Entwicklung der Liquidität richten, ebenso auf die Entwicklungen im Zusammenhang mit Covid-19, heisst es weiter. Aryzta rechnet mit einer holprigen Erholung in den kommenden Monaten.

Die Produktion wurde mittlerweile wieder hochgefahren. In Europa steht den Angaben zufolge nur noch eine Bäckerei vollkommen still, gegenüber drei Ende April, und rund 80 Prozent der Produktionslinien sind aktiv. In Nordamerika ist noch eine von ehemals fünf Bäckereien geschlossen, und etwa 90 Prozent der Anlagen sind in Betrieb. Von den Mitarbeitern seien noch 22 Prozent beurlaubt nach 30 Prozent vor zwei Monaten.

pedro
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Aryzta-Aktien avancieren nach Umsatzangaben zum Juni

Die Aktien von Aryzta legen am Dienstag in einem schwächer tendierenden Gesamtmarkt deutlich zu. Beim Backwarnunternehmen zeichnen sich erste zaghafte Verbesserungen bei den Verkäufen ab. / 30.06.2020 11:00

Gegen 10.30 Uhr gewinnen Aryzta 1,1 Prozent auf 0,4264 Franken (Tageshoch: 0,44), während der Gesamtmarkt gemessen am SPI 0,3 Prozent tiefer steht.

Aryzta hat vorbörslich gemeldet, dass der Umsatz im Juni organisch noch um 23 Prozent rückläufig war, nachdem er im Mai und im April noch um 36 Prozent respektive 49 Prozent geschrumpft war.

Damit befinde sich Aryzta bezüglich seiner Umsatzschätzung für das zweite Halbjahr auf Zielkurs, schreibt Patrik Schwendimann von der Zürcher Kantonalbank. Er erwartet in den kommenden Monaten eine weitere Trendverbesserung im Umsatz.

Auch für Andreas von Arx, Analyst bei Baader Helvea, weisen die heute bekannt gemachten Angaben in die richtige Richtung.
Einen Anlass zur Änderung seiner Schätzungen sieht der Experte jedenfalls nicht.

Falls es zu einer weiteren Verbesserung im Juli komme, seien seine Prognosen erreichbar, ergänzt Jean-Philippe Bertschy von der Bank Vontobel. Er geht für das Gesamtjahr von einem Umsatzrückgang von 12,9 Prozent aus. Allerdings stehe das Unternehmen unter massivem Druck seitens einer von Veraison angeführten Aktionärsgruppe. Was dabei herauskommen werde, sei noch unklar. Die aktuelle Situation limitiere aber die strategischen Optionen, so Bertschy weiter.

Nach Ansicht von ZKB-Analyst Schwendimann ist ein wahrscheinliches Szenario die Fokussierung (v.a. in Nordamerika) auf die aussichtsreichsten Geschäftsfelder und Kunden. Bereits konkret sei die ausserordentliche Generalversammlung, die voraussichtlich im dritten Quartal stattfinden werde und an welcher der ehemalige CEO der erfolgreichen Hiestand-Gruppe, Urs Jordi, eine sehr gute Chance habe, als Verwaltungsratspräsident gewählt zu werden. Das würde dann weitere Fantasie wecken, so Schwendimann.   sig/uh / (AWP)

Touchdown1
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Veraison

The shareholder group represented by VERAISON has increased its stake in Aryzta to over 20%.

The shareholder group expects that the Board of Directors of Aryzta invites to the Extraordinary General Meeting without further delay. To ensure transparency for all interested parties, the shareholder group has published a detailed explanation of its motions for the EGM on the information platform www.simplify-aryzta.com.

A media conference will be held today, July 2, 2020 for media representatives and analysts.

In case of further information requests: VERAISON Capital AG, Zurich/Switzerland - Gregor Greber info@veraison.ch

Kind regards, 

The VERAISON-Team on behalf of the shareholder group

Viva la Vida ...and have fun 

pedro
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Veraison kauft weitere Aktien und erhöht den Druck auf Aryzta

Der Konflikt zwischen dem Backwarenhersteller Aryzta und der Aktionärsgruppe rund um den Investor Veraison verschärft sich.

Aktualisiert um 07:33

Die Gruppe hat ihre Beteiligung auf 20 Prozent erhöht, nach zuletzt gemeldeten 18,4 Prozent. Die Beteiligungsgesellschaft fordert in einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung einmal mehr, dass die ausserordentliche Generalversammlung "ohne weitere Verzögerungen" einberufen wird. Aryzta hat bekanntlich erst für Mitte August eine solche in Aussicht gestellt.

Die Gruppe, der auch die spanische Cobas Management und Heiner Kamps angehören, hatte erstmals am 20. Mai die Durchführung einer ausserordentlichen Aktionärsversammlung verlangt.

Die Aktionärsgruppe will den totalen Umbau des Verwaltungsrats. Der frühere Hiestand-CEO Urs Jordi soll den Verwaltungsratspräsidenten Gary McGann ersetzen und gemeinsam mit weiteren Branchenexperten das finanziell angeschlagene Unternehmen wieder auf Kurs bringen.  /  (AWP)

pedro
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Oppositionelle Aryzta-Aktionäre gehen in die Offensive

Aryzta ist seit Jahren eines der «Sorgenkinder» am Schweizer Aktienmarkt. Das will die Aktionärsgruppe um Veraison ändern und setzt beim Backwarenhersteller nun weiter mächtig Druck auf.    02.07.2020 / 08:17  /  Von Lorenz Burkhalter

Der Konflikt zwischen dem Backwarenhersteller Aryzta und der oppositionellen Aktionärsgruppe um Veraison erreicht eine neue Eskalationsstufe: Nachdem die Gruppe ihr Aktienpaket auf 20 Prozent ausgebaut hat, pocht sie die sofortige Einberufung einer ausserordentlichen Generalversammlung.

Diese Forderung steht nicht erst seit dem frühen Donnerstagmorgen im Raum. Die aus dem Vermögensverwalter Veraison und der spanischen Cobas zusammengesetzte Aktionärsgruppe will gleich mehrere eigene Vertreter in den Verwaltungsrat wählen lassen. Doch Aryzta spielt auf Zeit und stellt frühestens für Mitte August eine ausserordentliche Generalversammlung in Aussicht.

Aryzta zusehends in der Defensive

Dass die oppositionellen Aktionäre den Druck auf den Backwarenhersteller erhöhen, dürfte sich für die Aryzta-Aktie bezahlt machen. Noch sind vorbörslich zwar keine Kursindikationen verfügbar. Beobachter gehen jedoch von steigenden Kursen aus. Am Mittwoch ging die Aktie um 1,4 Prozent höher bei 0,4308 Franken aus dem Handel.

Beobachter wähnen Aryzta zusehends in der Defensive. Allerdings seien die Absichten von Veraison weiterhin unklar, sollten die Vertreter der Aktionärsgruppe in den Verwaltungsrat zugewählt werden. Wie es weiter heisst, sei der Vermögensverwalter berüchtigt, mal eben zum nächsten Unternehmen weiterzuziehen, sofern es die Aktienkursentwicklung zulasse.

Enttäuschende Aktienkursentwicklung

Der Beteiligungsausbau von Veraison bei Aryzta hatte sich bereits angekündigt, nachdem sich der Vermögensverwalter kurz zuvor ganz aus dem Aktionariat des Halbleiterzulieferers Comet zurückgezogen hatte (cash berichtete).

Obwohl sich die Aryzta-Aktie von ihren langjährigen Tiefstkursen von Mitte April bei 0,28 Franken nach oben lösen konnte, errechnet sich seit Jahresbeginn noch immer ein sattes Minus in Höhe von 60 Prozent. Das Unternehmen ächzt einerseits unter der hohen Schuldenlast, andererseits aber auch unter den wirtschaftlichen Folgen des Covid19-Ausbruchs. Aryzta gilt nunmehr schon seit Jahren als eines der "Sorgenkinder" am Schweizer Aktienmarkt.

pedro
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Analystenmeinungen von ZKB und Baader Helvea

Hier noch ein Auszug aus der Meldung von 09:08

Die Zürcher Kantonalbank sieht dennoch gute Chancen, dass die Veränderung im Verwaltungsrat gelingen wird. Allerdings räumt sie ein, dass auch der neue Verwaltungsrat nicht über Wasser gehen kann. Die Zürcher Bank erhofft sich mehr Branchenwissen vom zukünftigen Gremium und gibt den fairen Wert für die mit "Übergewichten" empfohlene Aktie mit einem Franken an.

Baader-Helvea hingegen begrüsst vor allem die zusätzlichen Informationen seitens der oppositionellen Aktionäre. So sollen etwa weitere Vermögenswerte verkauft und die Bankkredite um weitere 600 Millionen Euro reduziert werden. Auch Baader-Helvea empfiehlt die Aktie zum Kauf. Das Kursziel lautet 0,70 Franken.

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