Aryzta

ARYZTA N 

Valor: 4323836 / Symbol: ARYN
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Nur eine Frage der Zeit, bis

Nur eine Frage der Zeit bis auch der Kurs dieser Aktie einstellig wird. Mir fällt auf, dass im Moment die hochspekulativen Aktien extrem gehämmert werden. Zu Recht?

Zyndicate
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Aryzta: Angst vor einer

Aryzta: Angst vor einer Kapitalerhöhung nimmt zu

Aryzta findet keinen Käufer für seinen Picard-Anteil. Zudem bringen gestiegene Weizenpreise den hochverschuldeten Backwarenhersteller an seine Grenzen. Eine Kapitalerhöhung scheint unumgänglich.

06.08.2018 08:32

Von Lorenz Burkhalter

Die Negativschlagzeilen um Aryzta reissen nicht ab: Wie die "Finanz & Wirtschaft" in Erfahrung gebracht haben will, hat es der hochverschuldete Backwarenhersteller nicht geschafft, den Anteil an Picard zu Geld zu machen. Ursprünglich sollte die Beteiligung bis Ende Juli für mindestens 450 Millionen Euro veräussert werden.

Die Frage ist nun, ob Aryzta die mit den kreditgebenden Banken vereinbarten Vertragsvereinbarungen noch erfüllen kann. Denn die sogenannten Convenants sehen vor, dass das Verhältnis zwischen der Nettoverschuldung und dem operativen Gewinn (EBITDA) den Wert von 4 nicht übersteigen darf.

Aryzta das Schlusslicht an der Schweizer Börse SIX

Die Nervosität unter den Anlegern ist jedenfalls gross, wie ein Blick auf die Kursentwicklung verrät. 

Nachdem die Aryzta-Aktie bereits am Freitag um gut 6 Prozent nachgegeben hat, erholt sie sich zu Wochenbeginn im vorbörslichen Handel von Julius Bär um 0,2 Prozent auf 12,43 Franken.

Kursentwicklung der Aryzta-Aktie in den letzten 12 Monaten (Quelle: www.cash.ch)

Dennoch bildet Aryzta seit Jahresbeginn mit einem Minus von 68 Prozent das Schlusslicht unter den im Swiss Performance Index (SPI) berücksichtigten Unternehmen.

Neben dem gescheiterten Versuch, sich innerhalb der erhofften Frist von der Picard-Beteiligung zu trennen, erweisen sich auch die gestiegenen Weizenpreise immer mehr als eine Herausforderung.

Am vergangenen Donnerstag warnte die Credit Suisse (CS) als erste vor den Folgen der höheren Weizenpreise. Dem für die Grossbank tätigen Analysten zufolge ist dieser Rohstoff bei Aryzta für fast 30 Prozent der Produktionskosten verantwortlich.

Analysten kürzen erneut ihre Gewinnprognosen

Alleine in den vergangenen drei Monaten sind die Weizenpreise in Europa und rund 25 Prozent gestiegen. Schuld sind zu trockene und zu warme Witterungsbedingungen.

Aus Sicht des CS-Analysten wird es dem Backwarenhersteller nicht gelingen, die dadurch höheren Produktionskosten über Preiserhöhungen an die Abnehmer weiterzugeben. Zu intensiv ist der Wettbewerb zur Zeit.

Die CS stuft die Aryzta-Aktie mit "Underperform" ein, was einer Verkaufsempfehlung gleichkommt. Das Kursziel lautet 12 Franken.

Auch die Berenberg Bank warnt in einem Kommentar vor der Gefahr steigender Produktionskosten. Der Autor kürzt seine zukünftigen Gewinnschätzungen um durchschnittlich 20 Prozent. Dadurch fällt das Kursziel für die mit Hold eingestufte Aryzta-Aktie auf 13 (zuvor 17,50) Franken.

Leerverkäufer wetten auf tiefere Aktienkurse

Der Analyst hält eine Kapitalerhöhung für wahrscheinlicher als bisher. Das Unternehmen sei auf neues Kapital angewiesen, sollen die notwendigen Restrukturierungen von Erfolg gekrönt sein, so schreibt er.

Freuen dürfte der jüngste Kurszerfall die Leerverkäufer. Gemäss Erhebungen der Beratungsfirma Markit setzen sie mit mehr als 20 Prozent sämtlicher ausstehender Aktien auf rückläufige Kurse.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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Uhi

Uhi Shok

Sollte das Management nicht bald mal eine Stellungnahme abgeben? Die neue Unternehmungsführung ist ja noch schlechter als die letzte.

Blaues Hufeisen
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Newsflow derzeit negativ...

der Verkauf von Picard ist jedoch alles andere als vom Tisch. Man kann sich leicht ausmalen, was in der stark leerverkaufen Aryzta-Aktie los sein wird, wenn die Meldung des Picard-Verkaufs kommt. Dürfte einen veritablen Short-Squeeze mit +30%/+40% auslösen.

Megavolt
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Ausmass der Spekulation rückblickend bei weitem übertroffen!

Megavolt hat am 02.12.2017 14:27 geschrieben:

In meinem ganzen Leben habe ich bisher noch nie (!) Put-Optionen von Aktien gekauft, die ich nicht gehalten habe (Puts sind für mich persönlich Absicherungs- und keine Spekulationsinstrumente).

Mittlerweile ist der Kurs von Aryn jedoch auf ein Level angestiegen, bei dem ich mir ernsthaft überlege, meine ersten Erfahrungen als Leerverkäufer zu machen.
Steigt der Kurs über 34 CHF, so schlage ich zu!

Frage an das Forum:
Ich bin kein Put-Experte. Welche Produkte würdet Ihr mir empfehlen? (Mein Favorit als Nicht Put-Experte ist "Arydoz")

Anforderungen / Ausgangslage:

  • Der Spread sollte unter 2% liegen.
  • Das Verfalldatum frühestens Sept. 2018 (weil ich den genauen Zeitpunkt des Kurssturzes nicht einschätzen kann)
  • Ich rechne mit einem Kurs von 28 CHF oder tiefer bis spätestens 30.06.2018
  • Investieren möchte ich nur etwas "Spielgeld" (ca. 10'000 CHF) - mehr zum Spass eben...

Was könnt Ihr mir empfehlen?

MfG
Megavolt

 

 

Die Spekulation auf den Kurszerfall war korrekt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mit diesem Ausmass wirklich nicht gerechnet habe.

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Kurszerfall

Kurszerfall

Wie lange will sich das Management das noch antun? Scratch one-s head

Blaues Hufeisen
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Fredy soll zurückkehren...

der würde mit seinem 75 Jahren heute noch besser geschäften als die ganze Aryzta-Bande. Schon unglaublich, wie unfähig das Management agiert. Wobei von agieren ja nicht die Rede sein kann. Scheint eher nach dem Prinzip "Hoffnung und aussitzen" zu laufen. Gleichwohl braucht es nur eine gute Meldung, z.B. Picard-Verkauf, und die Leerverkäufer werden richtiggehend grilliert.

paul81
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...

ahh verdammt das geht ja heute noch weiter runter Wacko

bei den Aktien bin ich mittlerweile -60%, am liebsten würde ich nachkaufen, da ich darauf vertraue, dass sie die Kurve noch kriegen und damit das Minus nicht so hässlich aussieht Biggrin aber auf noch mehr Geld bei einer KE nachschiessen habe ich keine Lust... meine deutlich grössere Position, die Hybriden sind +/- 0

man müsste aber schon verdammt unfähig sein, um eine Firma die Backwaren herstellt an die Wand zu fahren

gertrud
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Hoch spannend hier!

Hoch spannend hier!
finde es erstaunlich, dass hier so wenige mitdenken und kommentieren. Aber es scheint im Forum nebst all den Experten für RETT Syndrom, Glycosid-Fermentation und Schizophrenie kaum jemand zu geben, der sich mit Tiefkühl-Gipfeli auskennt.

Die Aryzta-Hybride halten sich noch wacker. Wenn das Management die Bäckerei aber weiterhin mit voller Wucht gegen die Wand fährt, kann sich auch das noch ändern.  

mats
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gertrud hat am 10.08.2018 13

gertrud hat am 10.08.2018 13:45 geschrieben:

Hoch spannend hier!
finde es erstaunlich, dass hier so wenige mitdenken und kommentieren. Aber es scheint im Forum nebst all den Experten für RETT Syndrom, Glycosid-Fermentation und Schizophrenie kaum jemand zu geben, der sich mit Tiefkühl-Gipfeli auskennt.

Die Aryzta-Hybride halten sich noch wacker. Wenn das Management die Bäckerei aber weiterhin mit voller Wucht gegen die Wand fährt, kann sich auch das noch ändern.  

Bei Gipfeli auskennen?....ich esse nur hartes Brot..!

spesenmoos
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willkommen im Club

das Problem ist einfach, dass sie heute eine Kapitalerhöhung ankündigen und erst in 1 1/2 Monaten die Bedingungen bekanntgeben. Das ist doch....

Snoopy74
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und ich bin heute erstmals

und ich bin heute erstmals aryzta aktionär @8.31 und bin mir das Risiko voll bewusst.

dfx1
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weshalb heute aktien kaufen

weshalb heute aktien kaufen wenn noch nicht mal die bedingungen der kapitalerhöhung bekannt sind?! gut möglich, dass der ausgabepreis der neuen aktien weit unter dem heutigen kurs liegen wird, sonst werden sie kaum neue investoren finden...

spesenmoos
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...

Schlechtes Wetter zum grillieren, im Türkei-Gewitter trauen sich die Leerverkäufer noch einiges zu. Der Rebound wird kommen, da bin ich mir also ziemlich sicher. 

@Gertrud, kann mir fast nicht vorstellen, dass die Hybriden fein raus kommen und die 100% zurückbekommen. Die müssen doch auch auf einen Teil verzichten oder zumindest eine Nullverzinsung, aber da kenn ich mich zu wenig aus und habe es auch nicht nachgelesen. Aber eine Sanierung nur auf dem Rücken der Aktionäre? da müssen sie zumindest ein attraktives Bezugsrecht anbieten. Von dem her sind sie vermutlich an tiefen Aktienkursen interessiert. Das kann ich doch irgendwie von MBTN...

Blaues Hufeisen
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Grillwetter?

Habe am Freitag geschrieben, dass die Leerverkäufer nach einer guten Meldung grilliert werden könnten. Wenn man bedenkt, dass rund 20 Mio. Aktien "short" sind, was dem durchschnittlichen Handelsvolumen von 40 (!!) Tagen entspricht, bin ich nun gespannt, ob es an der Ausgangstür heute eng wird. Die Shorties hatten in den letzten Monaten jedenfalls ihren Spass, nun können sie das Spielfeld verlassen....

Zyndicate
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Werden die Wetten gegen die

Werden die Wetten gegen die Aryzta-Aktie jetzt geschlossen?

Der hochverschuldete Backwarenhersteller Aryzta sperrt sich nicht länger gegen eine Kapitalerhöhung. Erste Analysten warnen vor einer hohen Verwässerung. Vorbörslich gerät die Aktie abermals unter Verkaufsdruck.

13.08.2018 08:34

Von Lorenz Burkhalter

Nachdem der hochverschuldete Backwarenhersteller Aryzta eine Kapitalerhöhung in den letzten Jahren stets in Abrede stellte, räumt er am frühen Morgen nun doch ein, die Aktionäre im Rahmen einer Bezugsrechtsemission um neue Mittel in Höhe von 800 Millionen Euro bitten zu müssen.

Eine Kapitalerhöhung war notwendig geworden, nachdem die sich selbst gesteckte Frist für den Verkauf der Picard-Beteiligung erfolglos verstrichen war (cash berichtete).

Aryzta bekräftigt zudem das Ziel, die Schulden um eine Milliarde Euro reduzieren und über die kommenden Jahre jährlich Kosten in Höhe von 90 Millionen Euro einsparen zu wollen. Gleichzeitig lässt man durchblicken, dass sich das Tagesgeschäft im Schlussquartal des eben gerade abgelaufenen Fiskaljahres 2017/18 im Rahmen der Erwartungen bewegt habe.

Es droht eine Gewinnverwässerung

Bei den Anlegern finden diese Aussagen bisweilen aber kaum Gehör. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär verliert die schon zuvor schwache Aryzta-Aktie weitere 5,2 Prozent auf 8,30 Franken. Alleine seit Jahresbeginn errechnet sich ein Minus von fast 80 Prozent. Das macht die Aktie an der Schweizer Börse zum diesjährigen Schlusslicht.

Berechnungen der UBS zufolge führt die geplante Kapitalerhöhung gegebenenfalls zu einer Verwässerung der diesjährigen Gewinne von bis zu 45 Prozent. Allerdings räumt die Schweizer Grossbank ein, dass die Konditionen noch nicht bekannt seien.

Die Aussagen zur Gewinnentwicklung im zurückliegenden Quartal werden als beruhigend bezeichnet. Nicht so, dass Aryzta zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Zielvorgaben für das Fiskaljahr 2018/19 abgibt. Aus Sicht der UBS dürfte das Interesse der Anleger insbesondere diesen Zielvorgaben gelten. Das UBS-Anlageurteil für die Aryzta-Aktie lautet weiterhin "Neutral", das 12-Monats-Kursziel von 15,50 Franken dürfte mit dem Rotstift überarbeitet werden.

Leerverkäufer könnten ihre Wetten schliessen

Händlern zufolge dürften die Leerverkäufer beim hochverschuldeten Backwarenhersteller am Ziel angekommen sein. Der Aktienkurs sei tief in den einstelligen Kursbereich gefallen und seit Jahresbeginn errechnet sich ein sattes Minus von fast 80 Prozent, so lautet der Tenor.

Im hiesigen Berufshandel geht man deshalb davon aus, dass die Leerverkäufer die tiefen Kurse nutzen und ihre Wetten nun schliessen könnten. Auf Basis von Erhebungen des Beratungsunternehmens Markit wurde Ende Juli mit nicht weniger als 21 Prozent der ausstehenden Titel auf rückläufige Kurse spekuliert.

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otti
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Die Hybride steigen zaghaft

Die Hybride steigen zaghaft an, aber überzeugend ist das noch nicht. Mit einem Zinsverzicht kämen sie eventuell bei den Bondholdern noch durch, mehr kann ich mir aber momentan nicht vorstellen.

Die Leerverkäufer decken offenbar erst ein wenn der Ausgabepreis der neuen Aktien feststeht. Der könnte ja auch bei 5 Franken liegen...

otti
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spesenmoos hat am 13.08.2018

spesenmoos hat am 13.08.2018 10:11 geschrieben:

das Problem ist einfach, dass sie heute eine Kapitalerhöhung ankündigen und erst in 1 1/2 Monaten die Bedingungen bekanntgeben. Das ist doch....

....mal wieder doof....

gertrud
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spesenmoos hat am 13.08.2018

spesenmoos hat am 13.08.2018 09:44 geschrieben:

Schlechtes Wetter zum grillieren, im Türkei-Gewitter trauen sich die Leerverkäufer noch einiges zu. Der Rebound wird kommen, da bin ich mir also ziemlich sicher. 

@Gertrud, kann mir fast nicht vorstellen, dass die Hybriden fein raus kommen und die 100% zurückbekommen. Die müssen doch auch auf einen Teil verzichten oder zumindest eine Nullverzinsung, aber da kenn ich mich zu wenig aus und habe es auch nicht nachgelesen. Aber eine Sanierung nur auf dem Rücken der Aktionäre? da müssen sie zumindest ein attraktives Bezugsrecht anbieten. Von dem her sind sie vermutlich an tiefen Aktienkursen interessiert. Das kann ich doch irgendwie von MBTN...

Die Hybrid-Kurse heute sprechen eine eindeutige Sprache. Meine Spekulation der letzten Monate, dass die Hybride im Gegensatz zu den Aktien ungeschoren davonkommen, könnte also aufgehen. Wobei ich vorsichtig bleibe, da ist noch nichts in trockenen Tüchern.

Die Hybrid-Konstruktion schlägt erst (negativ) zu, wenn der Ernstfall eintritt, Konkurs oder Restrukturierung mit Gläubiger haircut.
Wenn es jetzt Aryzta gelingt, die grosse Summe von 800 Euro über eine "normale Kapitalerhöhung" einzunehmen, ist das zwar dramatisch für die Altaktionäre, aber kein Ernstfall im obigen Sinn, und auch keine finanzielle oder bilanzmässige Restrukturierung. Somit bleiben die Hybride ganz normale Schulden, die nach der KE davon profitieren, dass der Gläubiger wieder solider kapitalisiert ist.

Beibt spannend.

spesenmoos
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genau

dann beten wir aber gleich mit für die armen Aktionäre, dass es bei dieser Sanierung eine Solidarität gibt. Das haben Sanierungen so an sich, Sprichwort: Opfersymetrie.

Und dass das Management nicht 1 1/2 Monate wartet bis sie die Bedingungen der Kapitalerhöhung preisgibt. Wir reden immer noch von einem Laden von rund 2.2 Milliarden Buchwert (zu Fortführungswerten). 

Hoffentlich liest der CFO mit Smile

Elias
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Das sagen Analysten zu Aryzta

Vontobel: Auch für die Analysten von Vontobel (VONN 69.25 -0.36%) war eine Kapitalerhöhung zu erwarten. Allerdings rechneten sie nicht mit einem Volumen von 800 Mio. €, sondern mit 500 bis 600 Mio. €. Die Valoren stuft Vontobel derweil von Reduce auf Hold herauf, da sie wenig Abwärtspotenzial sieht. Allerdings wird eine Herabsetzung des Kursziels von derzeit 12.50 Fr. geprüft.

 

https://www.fuw.ch/article/das-sagen-analysten-zu-aryzta-2/

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

otti
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@gertrud: hab ich so damals

@gertrud: hab ich so damals auch in der UNI gelernt. 800 Mio frisches Geld in diesen Laden stecken, das ist doch mehr als sportlich.... bin sehr gespannt wer sich da engagieren will. Bevor ich als EK Geber da auch nur einen Franken in die  Bude stecken würde, wäre meine Bedingung dass das bisherige Management erstmal zurücktritt. Beten wir, dass die Hybride ungeschoren davon kommen.

spesenmoos
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hmm

Das hört sich einfach sehr einseitig an. Wärst du im Verwaltungsrat von Aryzta willst du doch auch, dass die Altaktionäre neues Kapital zeichnen. 800 Mio EUR sind kein Pappenstiel. Da braucht es einerseit good-News (dass sie EBIT mässig auf Kurs sind war jetzt mal eine) und andererseits ein attraktives Umtauschverhältnis. Es braucht ja auch die Zustimmung der Generalversammlung für das. Stimmt das Umtauschverhältnis nicht, werde ich mit meiner massiven Beteiligung (Spass) nein stimmen.

Offiziell ist eine Kapitalerhöhung, da geb ich 100%recht. Ist aber nichts anderes als eine Sanierung. Das zusätzliche Kapital wird ja für den Schuldenabbau gebraucht.

Die Revisionsstelle wird auf Abschreibungen auf dem Goodwill drängen. So eine Übung macht diese Firma einmal und dann werden sie möglichst viel in das Paket packen:

- Kapitalerhöhung
- Umwandlung von Fremd- in Eigenkapital (Hybrid)
- Abschreibung von Goodwill
- Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Beteiligungen (Picard, etc.)

Wenn die Börse das begreift, geht die Aktie auf 10.- und mehr. Die Leerverkäufer könnten dann schön auf die Schnauze fliegen.

gertrud
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Solidarität

spesenmoos hat am 13.08.2018 11:00 geschrieben:

dann beten wir aber gleich mit für die armen Aktionäre, dass es bei dieser Sanierung eine Solidarität gibt. Das haben Sanierungen so an sich, Sprichwort: Opfersymetrie.

Und dass das Management nicht 1 1/2 Monate wartet bis sie die Bedingungen der Kapitalerhöhung preisgibt. Wir reden immer noch von einem Laden von rund 2.2 Milliarden Buchwert (zu Fortführungswerten). 

Hoffentlich liest der CFO mit Smile

Es soll eben eine KE geben, und keine Sanierung. Also auch keine Symetrie, die Opfer sind nur die Aktionäre. Und da die Neugeldmenge bekannt ist, kann man die Bedingungen ja einfach abschätzen. Zum Beispiel: 2 neue Aktien @ CHF 4.00 pro Altaktie.

Denkbar wäre ein Angebot an die Hybridgläubiger, zu attraktiven Konditionen FREIWILLIG Nominalwert in neue Aryzta Aktien zu tauschen. Das würde der Firma zusätzliche Entlastung bringen. Allerdings wieder auf Kosten der Altaktionäre.

spesenmoos
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Gewinner

Gertrud, dass sei dir doch gegönnt. Somit bist du als "Unterstützer" der Hybriden fein raus. Dieser Kurs hat sich schön erholt und du darfst dich als Tagesgewinner fühlen Smile Im Namen des Forums gebe ich dir den Freibrief Wink

Bei der Aktie warten wir jetzt mal ab, was passiert. Was sicher ist, dass die Banken kein Geld verlieren werden, zumindest die Kreditgebenden. Aber ein Bezugsverhältnis vorlegen, dass die bestehenden Aktionäre noch mehr verärgert und vergrault, da werden sie sich hüten davor. Dann kommen diese 800 Mio nicht zusammen, dann haben sich auch kein Geld um die Hybriden zu bezahlen. So schliesst sich dann der Kreis. Denke, dass die eine Gruppe nicht ohne die andere kann, das wär dann wieder die Opfersymetrie, auch wenns keine Sanierung ist... 

Aktien jetzt kaufen ist zocken in Reinkultur. Gewinn & Verlust im 2-stelligen Prozentbereich in kurzer Zeit möglich.

In einem stimm ich überein, höchst interessanter Titel. Einen schönen Abend und Danke für die spannenden Kommentare.

gertrud
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Gewinner

Das ist schwarz oder weiss, Spesenmoos. Man kann die Hybridgläubiger nicht "ein bisschen" einbeziehen. Entweder zwingen, oder ein Angebot auf freiwilliger Basis machen, wobei letzteres dann sehr attraktiv werden muss.
Das war bei Meyer Burger auch so: Die einzigen klaren Gewinner waren die Wandelgläubiger, sogar und gerade auch aus heutiger Sicht.

Klar läuft es bei Aryzta auf eine Sanierung hinaus, aber es ist erst mal nur eine KE und das bleibt es auch, wenn die Altaktioäre zustimmen. Bei Aryzta geht es um so viel Geld, da sind emotionslose Profis drin. Die sind häufig sowohl Aktionäre als auch Gläubiger, und machen schliesslich eine Mischrechnung. Auch sind die beratenden Banken Grosskaliber (BoA, UBS, CS). Die werden im Vorfeld mit den wichtigsten Institutionellen abgeklärt haben, wie sie abstimmen und sich verhalten werden.

 Gewinner von heute sind die Eigner der Hybridanleihen. Mit der geplanten Kapitalerhöhung zwecks Bilanzsanierung geht ihre Wette auf.

FuW von heute

Also fühl ich mich schon mal als (vorläufige) Gewinnerin. Ohne allerdings die Position jetzt aufzustocken.

Was die Aktie angeht: Wie die FuW auch schreibt, abwarten bis man die Konditionen kennt. Alles andere ist Zock.

 

Elias
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Kunden backen lieber selber

Toland muss aber nicht nur finanzielle Probleme lösen: In Europa macht Aryzta den Trend zu schaffen, dass Kunden Backwaren wieder selber herstellen wollen. So hat beispielsweise Detailhändler Coop letztes Jahr den Auftrag bei Aryzta gekündigt. Und Aryzta hat tiefe Margen, besonders im wichtigsten Markt USA: Dort sind die Produktionskosten gestiegen, und Arzyta hat Mühe, seine Betriebe auszulasten. «Wir haben die Herausforderungen des schwierigen Marktumfelds unterschätzt», sagte Toland im Mai.

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/aryzta-serviert-hartes-brot

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Beginnt der Short-Squeeze?

Heute erstmals so etwas wie ein zaghafter Erholungsversuch. Ich gehe davon aus, dass die Leerverkäufer die Entwicklung sehr aufmerksam beobachten. Würde mich nicht wundern, wenn der Short Squeeze nun beginnt....

spesenmoos
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Bezugsverhältnis

Anhand dieser Beispiele sehe ich das genauso. Die Frage ist doch wie sich der Aktienkurs bis zum 1. Oktober verhält (dann kommunizieren sie genaueres). Fällt der Kurs bis dahin auf Fr. 6.-, kriege ich auch weniger neue Aktien bzw. ist mein Bezugsrecht weniger Wert. Das spielt ihnen doch voll in die Karten. Die Aryzta hat bis zu diesem Zeitpunkt kein Interesse für einen höheren Aktienkurs. Also haben doch die Leerverkäufer ein freies Feld bis zu diesem Zeitpunkt. Das ärgert mich, aus der Not heraus eine Kapitalerhöhung anzkünden und diese erste Monate später durchzuführen. Die Aktionäre werden so zum Frass vorgeworfen. Die Kapitalerhöhung sollen sie finanzieren, aber jetzt lässt mal sie mal etwas schmoren. Aber ich glaube ja, dass diese andere Probleme haben, als unzufriedene Aktionäre...

Habe den kleinen Rebound benützt um meine Position zu 3/4 (mit 10% Verlust zu verkaufen). Habe mich klassisch verspekuliert. Den Rest lass ich mal emotionslos liegen. Diesem Management schmeisse ich nicht schlechtem Geld noch gutes nach, sie haben zur Genüge bewiesen (vor allem auch die Vorgänger), dass sie es nicht können. Wünsche der Firma aber alles Gute und hoffe sie kommen da raus.

Habe heute in den nächsten Blue Chip investiert, Kudelski... da kommen die Zahlen diese Woche und der Hr. Kudelski ist ein Vollblutunternehmer, der seinen Laden im Griff hat.

gertrud
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Bezugsverhältnis

Eine Sache noch, Spesenmoos, weil Du das jetzt mehrfach erwähnt hast: Das Bezugsverhältnis spielt eigentlich keine grosse Rolle.
Die Altaktionäre sollen 800 Mio Euro nachschiessen, also etwa gleich viel, wie ihre jetzige Position wert ist, wenn sie den Anteil nicht verwässern wollen.

Zwei extreme Beispiele zur Verdeutlichung:

A) 1 neue Aktie zu CHF 8 pro Altaktie
B) 4 neue Aktien zu CHF 2 pro Altaktie

In beiden Fällen muss der Altaktionär nochmals 8 CHF nachschiessen. Der einzige Unterschied liegt im Bezugsrechtshandel. im Falle von A) ist das BZR wahrscheinlich wertlos, im Falle von B) nicht.
Falls also ein Altaktionär die Nase voll hat, und keine neues Geld nachschiessen will, kann er im Fall B) die BZR verkaufen.
Der Aryztakurs nach der KE wird bei A) bei CHF 8.00 liegen, bei B) etwa bei CHF 3.20 

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