AUSTRIAMICROSYS (AMS)

ams-OSRAM I 

Valor: 24924656 / Symbol: AMS
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Elias
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marsi24 hat am 04.10.2019 12

marsi24 hat am 04.10.2019 12:56 geschrieben:

iPhone 11 verkauft sich wie warme Semmel. Leider spielt hier Osram noch mit.

 

Der Zeitung gegenüber blieben die Zulieferer skeptisch: "Die Nachfrage ist im Moment gut. Aber wir müssen vorsichtig sein, dass wir nicht allzu optimistisch werden", sagte ein Spitzenmanager dem Blatt. "Ich hoffe, dass die höhere Nachfrage nach den neuen Modellen in diesem Jahr länger andauert als im vergangenen Jahr."

 

https://www.cash.ch/news/top-news/ams-infineon-und-co-chipwerte-profitie...

 

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Marleau
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Übernahme geplatzt

Die geplante Übernahme des Beleuchtungsherstellers Osram ist geplatzt. Der österreichische Sensorhersteller AMS hat das selbst gesetzte Ziel verfehlt, 62,5 Prozent der Osram-Anteile unter seine Kontrolle zu bringen, wie das Unternehmen am Freitagabend mitteilte.

Domtom01
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Warum ritzen sich Emos?

Warum hält ams am Deal fest?

Die Antwort auf beide Fragen ist in etwa gleich simpel. Dash 1

Oder es ist ein (durchsichtiger) Versuch der Schadensbegrenzung.

Das Mgt hat Fehler gemacht, sich strategisch verrannt. Da werden noch Köpfe rollen. 

Gegen Zensur! Bin zum "Investoren.Team" migriert. Ach ja: MBTN - der Flop 2022

Pesche
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AMS  muss noch 10,1% kaufen

AMS  muss noch 10,1% kaufen und dann müssen sie ein Übernahmeangebot machen.

Ein Leben ohne Dalmatiner ist möglich aber sinnlos 

Marleau
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AMS

Pesche hat am 04.10.2019 20:07 geschrieben:

AMS  muss noch 10,1% kaufen und dann müssen sie ein Übernahmeangebot machen.

Was denkst du wie reagiert der AMS Aktienkurs am Montag?

Kekkomachine
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Obsession

Kekkomachine hat am 02.10.2019 04:39 geschrieben:

Nach meinen Schätzungen könnten sie nun bei ungf. 50 - 55% stehen wenn alle Grossaktionäre angedient haben.

Na so daneben waren meine Schätzungen nicht... Yes 3

Persistenz ist für Unternehmer unabdingar, die Grenze zur Besessenheit ist jedoch sehr schmal. Wie in jeder Sache im Leben, ist Gleichgewicht der Schlüssel zum Erfolg. Das AMS Management hat mit der Übernahme gescheitert; der Gegenwind ist und bleibt stark. Ein neuer Versuch wird nun noch mehr kosten da es sich wohl um eine feindliche Übernahme handeln wird (sprich wenn AMS nun über den Markt die Schwelle von 30% überschreitet, das OSRAM Management jedoch wie am Freitag erklärt, die Selbstständigkeit bevorzugt). Gewinn dieses Jahr? Reduktion der Schulden? Zweitnotierung in Hong Kong? Der Kompass dreht sich in der Strategie hin und her, kaum fliesst etwas Cash in die Kasse kratzt es jemandem in der Teppichetage bei AMS. Schade dass der Aufsichtsrat dieser Unverlässlichkeit nur zuschaut.

AMS ist zur Spekulationsaktie geworden. Danke Herr Everke

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gertrud
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Das wird am Montag nur kurz

Das wird am Montag nur kurz eine Erleichterungsrally geben, wenn überhaupt.
Wie Kekko schreibt: Unnötig schlechte Kommunikation: Statt unverbindlich zu schreiben, man "prüfe jetzt alle Optionen" und "suche das Gespräch mit allen Parteien" und so weiter, gräbt sich AMS im Schützengraben ein. Schwafelt weiter vom Technik-Match, statt zu erkennen, dass, wenn sie schon die Aktionäre mit viel Geld nicht gewinnen können, sie in über 20´000 Osram Mitarbeitern echte Übernahme-Gegner und potentielle Integrationssaboteure haben.

Dann hat AMS jetzt bis auf weiteres 800 Mio Liquidität und Bankkredite in einem Osrampaket gebunden. Bei der ohnehin schon hohen Verschuldung ist das ein Klotz am Bein der keine Einkünfte bringt aber das Risiko eines Abschreibers.

Ein neues Gebot von einem Finanzinvestor ist ohne die 19.99% von AMS wohl chancenlos. Dabei wäre das die einfachste Möglichkeit für AMS, da einigermassen glimpflich wieder rauszukommen.

Die Hoffnung:
Am 22. Oktober wird AMS über ein hervorragendes Q3/2019 berichten, und hoffentlich ein noch besseres Schlussquartal ankündigen.
Nach «ramp up» Peter und Chuck ist das nur der Anfang einer gloriosen, hoch profitablen Zukunft für AMS. Und hoffentlich glauben das noch viele mehr und der AMS Kurs steigt.
Dann bin ich am 1. November keine AMS Aktionärin mehr.

Elias
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AMS will bei Osram nicht aufgeben

Der österreichische Chiphersteller ist bei der Übernahme der deutschen Osram vorerst gescheitert. Doch AMS will neue Wege finden, um die Übernahme doch noch über die Bühne zu bringen.

Der österreichische Chip-Hersteller AMS hat von den Osram-Aktionären eine Abfuhr bekommen, gibt aber die Hoffnung auf eine Übernehme des Münchner Lichtkonzerns nicht auf. Das Unternehmen aus Premstätten bei Graz sammelte nur 51,6 Prozent der Aktien ein - 62,5 Prozent wären nötig gewesen, um sich den dreimal so grossen Traditionskonzern aus dem Nachbarland einverleiben zu können. Doch ohne die Österreicher, die sich im Zuge des gescheiterten Versuchs mit 20 Prozent eingekauft haben, geht bei Osram künftig wenig. Osram-Vorstandschef Olaf Berlien zeigte sich am Freitag gesprächsbereit, setzt aber darauf, dass das angeschlagene Unternehmen zunächst eigenständig weitermacht.

AMS-Chef Alexander Everke will mit Berlien sprechen, um die Übernahme auf anderen Wegen doch zu verwirklichen: "Im Dialog mit Osram wollen wir auf unserer Stellung als grösster Aktionär aufbauen, um weiter den vollen Erwerb von Osram zu verfolgen und so eine solide Zukunft für das Unternehmen zu sichern." Denn an der Sinnhaftigkeit der Übernahme habe sich nichts geändert.

Osram-Aktie sackt ab

Die Osram-Aktie sackte im Späthandel vorübergehend um sieben Prozent auf 37 Euro ab, erholte sich aber wieder. AMS hatte 41 Euro je Aktie geboten, insgesamt 4,5 Milliarden Euro. Um das Angebot abzusichern, hatten die Österreicher in den vergangenen Wochen für mehr als 770 Millionen Euro Osram-Papiere von Hedgefonds und anderen Anlegern zusammengekauft, die sie trotz des Scheiterns behalten dürfen. AMS ist damit der grösste Osram-Aktionär.

Berlien hätte aus strategischen Erwägungen die - ebenfalls gescheiterte - Offerte der Finanzinvestoren Bain Capital und Carlyle bevorzugt, die mit 35 Euro je Aktie aber am Ende klar unterlegen war. Er wollte Osram von der Börse nehmen und in Ruhe zu einem "Hightech-Photonik-Unternehmen" umbauen. "Nach dem Scheitern der bisherigen Übernahmeversuche behalten wir jetzt unsere Eigenständigkeit und gestalten unsere Zukunft selbst", sagte Berlien. Am 12. November will er seine Pläne vorstellen: "eine Verschlankung des Produktportfolios, ein zügiger Ausbau zukunftsfähiger Produkte und die Optimierung sämtlicher Bereiche sowie Verbesserung der Profitabilität".

Er wolle aber mit der Führung des neuen Grossaktionärs AMS darüber sprechen, "wie eine sinnvolle und für beide Unternehmen vorteilhafte Kooperation im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben aussehen könnte", sagte Berlien. AMS-Chef Everkes Ziel bleibt aber eine Übernahme. Dazu hätte er zunächst zwei Möglichkeiten: Entweder Osram erlaubt ihm einen neuen Anlauf vor Ablauf der aus dem Scheitern folgenden Sperrfrist von zwölf Monaten, oder AMS stockt seine Beteiligung bis auf 30 Prozent auf - damit würde ein Pflichtangebot für Osram fällig. Eine Aufstockung sei aber zunächst nicht geplant, erklärte AMS. Dafür bräuchte man erst grünes Licht vom Kartellamt.

IG Metall fordert Investitionen

Das Tauziehen um die Zukunft von Osram, die den Konzern seit dem Frühjahr lähmt, dürfte damit weitergehen. Bain und Carlyle hatten bereits monatelang die Bücher geprüft, ehe ihnen AMS im Juli in die Parade fuhr. "Jetzt muss die Entwicklung von Osram im Mittelpunkt stehen", forderte Osram-Aufsichtsrätin Irene Schulz, die auch im Vorstand der Gewerkschaft IG Metall sitzt. "Nur mit Investitionen und Sicherheit für die Beschäftigten wird Osram in der Transformation erfolgreich bestehen."

Ein neues Übernahmeangebot von Bain mit dem neuen Partner Advent ist mit dem Grossaktionär AMS jedenfalls in weite Ferne gerückt. Eine Mehrheit von 75 Prozent, wie sie sie in der Regel anstreben, um ein Unternehmen kontrollieren zu können, ist kaum zu erreichen, wenn sich ein Aktionär mit 20 Prozent dagegen sperrt. Bain und Advent hatten versucht, AMS in letzter Minute noch auszustechen, doch die Österreicher hatten sie mit einer erhöhten Offerte zunächst ausgebremst. Diese kam aber zu spät, um vor allem die Kleinanleger noch zu erreichen, die gut ein Viertel an Osram halten. Die Annahmefrist war am Dienstag abgelaufen, das Ergebnis stand aber erst am Freitagabend fest. 

(Reuters)

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Kekkomachine
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AMS pre-market: CHF 48.00

AMS pre-market: CHF 48.00

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Kekkomachine hat am 07.10

Kekkomachine hat am 07.10.2019 08:24 geschrieben:

AMS pre-market: CHF 48.00

Na ja...war auch nur pre-market Secret

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Risiko bleibt bestehen

Das schöne Plus ist schnell wieder weg. Das Risiko und die Unsicherheit um die ganze Osram Situation ist weiterhin vorhanden.

Pesche
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Plus, Minus, Plus

Plus, Minus, Plus

Wie weiter??

Kommt die Hong Kong Zweitnotierung um die Schulden abzubauen.......????

 

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Big or home?

Everke sagte mal: "go big or go home"...das sollte klarstellen was er nun machen wird (und ich denke nicht, dass er von alleine nach Hause gehen wird).

Von daher auch die Kursentwicklung...das "Feuerwerk" war auch von sehr kurzer Dauer, ich bin selber davon überrascht

Er sagte auch, dass er kein Fan von einem Plan B ist...na ja nun sitzt AMS auf 800 Mio EUR OSRAM-Aktien welche schon im Verlust stehen...in anderen Unternehmen würden solche strategischen Fehler den Posten kosten..vielleicht wacht ja der Verwaltungsrat mal auf!

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Elias
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Wie geht es bei AMS nun weiter?

AMS scheitert mit den Übernahmeplänen am Widerstand der Osram-Aktionäre. Verkommt die Aktie des Apple-Zulieferers nun zum Spielball von Spekulanten?

Seit dem späten Freitagabend steht fest: Der Sensorenhersteller AMS kann Osram vorerst selbst beim nachgebesserten Angebot von 41 (zuvor 37,50) Euro je Aktie in bar nicht übernehmen. Die Aktionäre dienten dem Unternehmen aus Unterpremstätten nur 51,6 Prozent ihrer Titel an, die knapp 20 Prozent miteinberechnet, welche AMS zuvor über den offenen Markt aufkaufte. 62,5 Prozent wären nötig gewesen.

Eigenen Angaben zufolge will AMS am Osram-Paket festhalten und neue Wege finden, um die Übernahme doch noch vollziehen zu können. Je länger der Übernahmeprozess allerdings dauert und je komplizierter oder teurer er wird, desto schwerer dürfte es AMS fallen, Aktionärswerte zu schaffen.

Drei unterschiedliche Szenarien

Dieser Meinung ist auch die britische Barclays. Berechnungen der Grossbank zufolge hat der Sensorenhersteller Osram-Aktien in Gegenwert von rund 800 Millionen Euro in den Büchern. Zur Finanzierung dieses Pakets musste zumindest teilweise der Überbrückungskredit für die Übernahme herhalten. Das macht das Unternehmen anfällig, sollte der Kurs der Osram-Aktie fallen.

Wie Barclays weiter schreibt, stehen AMS nun mehrere Möglichkeiten offen: Sollte der Sensorenhersteller von den Behörden grünes Licht erhalten, weitere Osram-Aktien zu kaufen, könnte er seine Beteiligung auf 30 Prozent ausbauen. Das wiederum würde ein Pflichtangebot an die Aktionäre nach sich ziehen. AMS stünde es dann offen, das ursprüngliche Übernahmeangebot von 41 Euro je Aktie in bar zu erhöhen oder die bei 62,5 Prozent liegende Andienungsschwelle zu senken.

Doch auch einen erneuten Anlauf mit einem höheren Übernahmeangebot hält die Grossbank für möglich. AMS wäre dann aber auf die Mithilfe von Osram angewiesen, darf der Sensorenhersteller von Gesetzes wegen in den nächsten 12 Monaten keinen neuen Übernahmeversuch mehr starten. Nur Osram selber kann diese Restriktion aufheben, sofern dies im Sinne der Aktionäre ist.

Verkommt die AMS-Aktie zum Spielball von Spekulanten?

Im ungünstigsten Fall bleibt AMS auf Monate hinaus auf dem Osram-Paket sitzen und den Launen der Börse ausgesetzt. Wie Barclays vorrechnet, würde AMS ein Kursrücksetzer der Osram-Aktie auf 35 Euro rund 100 Millionen Euro oder 1,30 Franken je AMS-Aktie kosten. Gleichzeitig zahlt das Unternehmen auf dem benutzten Überbrückungskredit einen Jahreszins von 3,5 Prozent.

Wie Händler ergänzen, könnten die Aktien von Osram und AMS dann zum Spielball von Spekulanten - etwa von Leerverkäufern - werden. Zuerst werden für die AMS-Aktie jedoch höhere Kurse erwartet, ist die 1,5 Milliarden Euro schwere Kapitalerhöhung zumindest fürs Erste doch vom Tisch.

Die geplante Kapitalerhöhung wäre wohl nicht ohne negative Folgen für die Aktienkursentwicklung geblieben. Ausserdem verweist man bei Vontobel auf die hohe Skepsis der Anleger hinsichtlich der Übernahmepläne. Angesichts der industriellen und finanziellen Logik würde die Zürcher Bank eine Übernahme von Osram jedoch weiterhin begrüssen. Sie empfiehlt die AMS-Aktie mit einem Kursziel von 64 Franken zum Kauf.

Aktie gibt vorbörsliche Kursavancen teilweise preis

Auch Hauck & Aufhäuser hält nach den Entwicklungen von Freitagabend an der Kaufempfehlung fest und veranschlagt gar ein Kursziel von 85 Franken. Die Hamburger Privatbank rät Anlegern nun nach vorn zu schauen und sich bei AMS auf das Tagesgeschäft zu konzentrieren. Hauck & Aufhäuser rechnet mit einem starken dritten Quartal und einer möglichen Erhöhung der Zielvorgaben für das wichtige Weihnachts-Quartal.

Nachdem vorbörslich für die AMS-Aktie um bis zu 7 Prozent höhere Kurse gestellt wurden, fällt die Aktie ins Minus. Zur Stunde verliert sie gar 2,4 Prozent auf 43,70 Franken. Mit einem Kursplus von rund 90 Prozent seit Jahresbeginn zählt die AMS-Aktie dennoch zu den diesjährigen Gewinnern am Schweizer Aktienmarkt.

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cashspotter
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Ja da wurden wohl einige auf

Ja da wurden wohl einige auf dem falschen Fuss erwischt. Dachten doch die meisten das es heute nach oben gehen wird!

Doch die Aussage " Doch AMS will neue Wege finden, um die Übernahme doch noch über die Bühne zu bringen." verbirgt in meinen Augen eine grosse Unsicherhait !! Daher für mich vorerst finger weg bis das ganze Theater vorüber ist.

Pesche
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cashspotter hat am 07.10.2019

cashspotter hat am 07.10.2019 10:00 geschrieben:

Ja da wurden wohl einige auf dem falschen Fuss erwischt. Dachten doch die meisten das es heute nach oben gehen wird!

Doch die Aussage " Doch AMS will neue Wege finden, um die Übernahme doch noch über die Bühne zu bringen." verbirgt in meinen Augen eine grosse Unsicherhait !! Daher für mich vorerst finger weg bis das ganze Theater vorüber ist.

Ja, und ich wollte schon Katzenfutter, als Strafe; für mein Hund kaufen.

Was werden das wohl für Wege sein. Alex wird die Bude noch an die Wand fahren.

Interessant ist, dass OSRAM immer noch auf 39 +- ist. Da wird wahrscheinlich erwartet das noch etwas geht.....

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Chuck Norris
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Schade...

kamen die 62.5% nicht zu Stande... Ich glaube weiterhin fest daran, dass ams MIT Osram mittelfristig Aktienmehrwert schaffen würde, einfach weil ich überzeugt bin, dass so wie ams auftritt diese bereits eine technologische Errungenschaft im Köcher haben (bei welcher die Kombination mit Licht entscheidend zu schein scheint... 3D-Projektionen des Gesprächspartners? oder was weiss ich...). Ich glaube nicht nur an den Automobilbereich bezüglich Interesse/Kombination mit Osram.

Dieser Punkt der zukünftigen Produkte geht bei den Diskussionen hier gänzlich verlohren... Was hat ams im Köcher und entwickelt, dass diese dermassen um Osram "fighten" und auf Teufel komm raus die Übernahme wollen, wo sie es doch alleine auch ordentlich hinkriegen mit der Aussensicht "weniger Arbeit/Risiko"? Wenn dem so wäre, würden sich hier noch einige für ihre Texte schämen... Weil man das ams-Management vorverurteilt, ohne deren Gründe exakt zu kennen. Eine neue technologische Errungenschaft, und schon sind die Gewinne möglicherweise auf Jahre gesichert... Schon sind die ams Manager die Helden, schon ist die Verschuldung rasch kein Thema mehr und zeitnah abgebaut...

Wer die Forschungsausgaben von ams kennt, weiss dass hier noch einiges kommen sollte. Also denkt auch mal in diese Richtung. Immerhin könnte ams nun Osram trotzdem mit solchen von mir vermuteten Aufträgen bedienen und von einer wiedererstarkten Osram und dem entsprechenden Aktienkursgewinn zumindest finanziell etwas partizipieren, wenn denn die Übername scheitern sollte.

 

Um via Börse auf ein kleines Vermögen zu kommen, investierst du ein Grosses...

gertrud
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@ Chuck

Ich denke, es muss sich niemand für seinen Text schämen. Das Forum ist ja für Meinungsfreiheit und -vielfalt, und möge der Tag  nie kommen, an dem Du und ich nur noch derselben Meinung sind . . .

Also, ich leg noch einen drauf:

Meiner Meinung nach hat sich das AMS Management mit dieser unsäglichen Aktion verzockt und AMS  mit dem 800Mio Klotz in eine brandgefährliche Situation manövriert. Mit seiner Fixierung auf die Technik hat das Team seine Unfähigkeit zu ganzheitlichem Denken demonstriert. AMS steht heute schlechter da, als vor 6 Monaten und hat viel Handlungsfreiheit eingebüsst. Würde mich nicht wundern, wenn das noch Köpfe kosten wird.

Chuck Norris hat am 08.10.2019 08:53 geschrieben:

... Was hat ams im Köcher und entwickelt, dass diese dermassen um Osram "fighten" und auf Teufel komm raus die Übernahme wollen, wo sie es doch alleine auch ordentlich hinkriegen mit der Aussensicht "weniger Arbeit/Risiko"?

 

Das ist jetzt nicht unbedingt meine Meinung, aber die von ernst zu nehmenden anderen Beobachtern: AMS hat eben mittelfristig nichts im Köcher. Deshalb sind sie auf Teufel komm raus hinter Osram her.
Das haben sie jetzt davon: Der Teufel ist tatsächlich rausgekommen.

Kekkomachine
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Chuck Norris hat am 08.10

Chuck Norris hat am 08.10.2019 08:53 geschrieben:

Was hat ams im Köcher und entwickelt, dass diese dermassen um Osram "fighten" und auf Teufel komm raus die Übernahme wollen, wo sie es doch alleine auch ordentlich hinkriegen mit der Aussensicht "weniger Arbeit/Risiko"?

Chuck, wie wäre es mit der Überlegung, AMS erkannt das sehr hohe Risiko eines Deisgn-Out bei Apple, und sah sich gezwungen schnell zu reagieren? Oder die Konkurrenz holt den Vorsprung auf und AMS wird in naher Zukunft Marktanteile einbüssen? Im Grunde ist ja alles möglich, desshalb würde ich mich nicht auf nur eine Überlegung fixieren..

Ich glaube an AMS und an die Innovationskraft deren Leute. Dies steht hier für mich nicht in Diskussion. Mit OSRAM haben sie sich verspielt und wie es Gertrud korrekt sagt, steht die Firma nun schlechter da als noch im ersten Semester. Ob man nun Aktionär ist oder nicht, objektiv gesehen, diese 800 Mio EUR OSRAM Aktien waren nicht nötig und binden nun beide Hände von AMS für einen Strategiewechsel.

Übrigens, wer sagt, dass die KE nicht noch kommt? Das Mangement hat sich gar nicht dazu geäussert und wer im Management möchte denn schon nicht ein paar Mio mehr Eigenkapital, wenn die Bilanz nun so unausgewogen ist?

 

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Gluxi
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Hallo Chuck

Hallo Chuck

Die Antwort auf eine deiner Fragen hat AMS ja selber gegeben. Die Micro LED Technologie von Osram wäre super interessant für AMS, da es damit möglich wäre, Displays mit integriertem FaceID herzustellen. Da bräuchte es dann keine Notch mehr, sondern die Sensoren wären hinter dem Display integriert.

Ein logischer erster Schritt wäre, wenn so ein Display zuerst für die Apple Watch kommen würde. Da ist das Display kleiner und die Stückzahlen ebenfalls.

Wir hatten eine ähnliche Diskussion bereits ab dem 19.3.2018 hier im Forum. Auch die "normalen" OLED Displays kosten richtig viel Geld und sind meistens die teuerste Komponente im Handy. Neben dem dass die MicroLEDs wohl die modernste Display Technologie ist, würde die Sensorintegration sicher einen Mehrwert schaffen.

Ob AMS dazu die Osram Übernahme braucht oder ob es mit einer Kooperation auch geht, kann ich nicht beurteilen. Für AMS alleine wäre das aber sicher Neuland und nicht innerhalb vernünftiger Zeit und kosten zu realisieren.

 

Pesche
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FUSION ?

Wie realistisch ist eigentlich eine Fusion zwischen AMS und OSRAM ? 

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Pesche hat am 08.10.2019 11

Pesche hat am 08.10.2019 11:29 geschrieben:

Wie realistisch ist eigentlich eine Fusion zwischen AMS und OSRAM ? 

Probleme sehe ich in 1. Alexander (mit seinem Ehrgeiz möchte er den CEO-Posten besetzten); 2. Der Erklärung von OSRAM's CEO eigenständig bleiben zu wollen (was auch nach der Arroganz von Everke verständlich ist).

Eine Fusion hätte ja prima klappen können. Von der Bewertung her wäre ein "Merger of equals" denkbar, noch dazu ohne Verschuldung für die Übernahme, doch Alex wollte alles für sich alleine haben.

Eine Kooperation wäre nun auch sinnvoll und denkbar. AMS besitz ja nun mal 20% an OSRAM, da kann vieles gemeinsam entschlossen werden und die Automobilindustrie komplementär beliefert werden.

Es wurde sehr viel Aktionärswert zerstört. Ich bin froh, im Moment nicht dabei zu sein.

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Pesche
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An die Charttechniker.

An die Charttechniker.

Wie tief kann der Kurs nach Chart fallen, oder ist noch ein Cab offen, wie vor einem Jahr?

Danke

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Gluxi
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Hallo Pesche

Hallo Pesche

Plena hat das vor ein paar Wochen wunderbar beschrieben und das ist noch immer gültig. Es wären somit deutlich tiefere Kurse möglich. 

Der letzte Ausblick war zwar sehr gut. Aber AMS lässt viel Spielraum für Unsicherheiten offen, in dem nun wieder nicht klar ist, was sie mit Osram weiter vor hat. Und falls der Osram Kurs stark sinken sollte, wäre das womöglich der Stein am Bein, welche auch AMS auf die von Plena genannten tiefen Kursmarken absinken lassen könnte.

 

plenaspei hat am 16.09.2019 16:44 geschrieben:

Vom Hoch bis bis zu 37 sehen wir eine perfekte 5wellige BW.

W1 = lila Fibo 0-100% bei 45.3 161.8% 37.75, nach Charttechnik sehr einfach zu traden.

 

Aktuell läuft vermutlich die W2 siehe rote Fibo, MOB ist da erst kurz vor dem Hoch bei 57.

Um das Risiko kleiner zu halten würde ich den MOB vorerst bei 51 dem letzten Zwischenhoch.

Solange das Hoch hält solllten die gelben Bereiche angelaufen werden.

 

Pesche
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DANKE Gluxi

DANKE Gluxi

Dann warte ich noch mit einem Wiedereinstieg. Mein Wunsch ist unter 38  Mail 1 

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swissrain
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Mike Shiva auch noch hier, und er weiss es!

Pesche hat am 09.10.2019 16:41 geschrieben:

DANKE Gluxi

Dann warte ich noch mit einem Wiedereinstieg. Mein Wunsch ist unter 38  Mail 1 

Ihr Lieben, im Allgemeinen ist es ja hübsch und nett, auf einen Chart zu schauen und da ein Muster zu erkennen, doch nun, da ein Unternehmen an allen Stricken reisst und sich auf Gedeih oder Verderben auf was einlässt, sind Charts fast bedeutungslos, nur kurzfristig lässt sich allenfalle was da noch erkennen, und das ist nun, gerade jetzt: 

Die Aktie hat sich seit ihrem Tief bei 18 anfangs Jahr kontinuierlich hochgearbeitet, sie ist immer noch in einem Aufwärtstrend und hat ihn nie länger nach unten verlassen, und solange das letzte Tief bei 38 nicht unterboten wird, sondern ein höheres Tief folgt, z.B. nun gerade, heute, ist ihr Aufwärtstrend immer noch intakt. Gegenwärtig sieht es aus, dass sie in einem Seitwärts-Dreieck gefangen ist und darin eben herumtanzt, aber nach allgemeiner Chartlehre wird das Dreieck in der Richtung des allgemeinen Trends nach oben verlassen. Falls nicht, dann ist der Trend gebrochen. 

Unten das Anhängsel, Grüsse aus Pai, Mae Hong Son, Thailand. 

 

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libero2016
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Das war klar und deutlich, vielen Dank

Da ich das selber nicht kann, wünschte ich mir viel mehr solche klare deutliche erklärende Aussagen.

 

Vielen Dank

Pesche
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Die Aktie hat sich seit ihrem Tief bei 18 anfangs Jahr kontinuierlich hochgearbeitet, sie ist immer noch in einem Aufwärtstrend und hat ihn nie länger nach unten verlassen, und solange das letzte Tief bei 38 nicht unterboten wird, sondern ein höheres Tief folgt, z.B. nun gerade, heute, ist ihr Aufwärtstrend immer noch intakt. Gegenwärtig sieht es aus, dass sie in einem Seitwärts-Dreieck gefangen ist und darin eben herumtanzt, aber nach allgemeiner Chartlehre wird das Dreieck in der Richtung des allgemeinen Trends nach oben verlassen. Falls nicht, dann ist der Trend gebrochen. 

Unten das Anhängsel, Grüsse aus Pai, Mae Hong Son, Thailand. 

 

MEIN DANK NACH THAILAND Good 

 

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swissrain
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Chart in Kombination mit Fundamentalem!

Liebe Gang, Charts sind lediglich Bilder von dem, was vergangen ist, und sie können ab und zu in die Zukunft weisen. Am besten würde man Funamentaldaten in sie einberechnen und nicht sie einfach nur als Chart sehen. 

Wenn z.B. Gold gestiegen ist, und man auch hört, dass die Zentralbanken weiter Geld drucken, und dass zugleich auch die geopolitischen Verhältnisse angespannt sind, so ist wahrscheinlich, dass der bisherige Trend weitergeht. Da ist Chart und das Fundamentale in Harmonie, und ich bin long. 

Wenn ich bei AMS sehe, ... 

a) dass die Aktie in einem Aufwärtstrend ist, der noch nicht nach unten durchbrochen wurde

b) dass die Aktie nun schon länger hin- und hertaumelt, und trotz der Verunsicherung wegen einer Firmenübernahme den Aufwärtstrend nicht nach unten verlassen hat (Es ist seit Ende Juli eine ABC-Korrekturbewegung zu sehen, A von 56 nach 38, dann B von 38 nach 48, und nun C von 48 bis 42, also weniger mächtig als A. Es ist wie ein Ausschwingen seitwärts. Man kann die gesamte Korrekturbewegung von ABC auch als Bullenflagge sehen, vor allem im C nun ist überhaupt nichts mehr von impulsiver Bewegung zu sehen, und im MACD kann man vermuten, dass darin eine positive Divergenz am Entstehen ist.)

c1) dass Apple ein geschickter Schachzug gelungen ist, mit zuerst teuren Phones, und  nun dem iPhone11, das preislich und qualitativ unglaublich attraktiv aussieht. (Ich bin ja hier in Apple-Geschäfte gegangen und höre, dass Samsung seine Preise reduzieren musste, um nicht an die Wand gefahren zu werden.), und c2) dass die Gesichtserkennung von AMS zum fixen Markenzeichen von Apple geworden ist, und ich deswegen also nicht mit einem Design-Out rechne. c3) Dass die aapl enorm zulegt, aber AMS immer noch am Torkeln ist …

d) die Gesamtsituation des Aktienmarktes überhaupt gespalten ist, zwischen der einen Seite Geldausweitung, die unterstützend auf die Kurse wirkt, auf der anderen Seite die toppische Lage von SPX und SMi, eben wegen dem genannten Grund, und auch die gesamte Verunsicherung, die die USA mit dem (w)irren Trump verbreiten. (Und dass ich dabei glaube, dass es nicht zum Impeachment kommt, sondern dass die Demokraten es vorziehen, sich bis zu den Wahlen durchzuhangeln.)

... dann muss ich annehmen, dass das gegenwärtige Seitwärtsdreieck nach oben verlassen wird.

Wie man einen solchen Glauben tradet, ist dann die andere Frage. Für meinen Teil vergrössere ich hier meinen Einsatz, natürlich mit einem Stop-Loss im Sinn für den Fall. dass meine Idee nicht aufgegangen ist. Man soll sich nie an eine Idee klammern, sondern sie als Möglichkeit sehen, die einfach plausibel scheint. 

Bei Gewinn sich ein wenig freuen und bei Verlust sich überlegen, was man nicht berücksichtigt hat., und sich auf keinen Fall ärgern!

Unten noch ein Anhängsel, nicht nur zum Traden gedacht, sondern ganz allgemein, für alles. 

Grüsse aus den Hügeln!

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Elias
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ams erhält Warnung von Arbeitnehmervertreter

ams erhält anscheinend Warnung von Arbeitnehmervertreter wegen OSRAM-Übernahme

Der österreichische Sensorhersteller ams bekommt neuen Gegenwind im Kampf um OSRAM.

Nach der gescheiterten Übernahme sollen Warnungen von Seiten des Aufsichtsrats gegen den wichtigsten Anteilseigner von ams ausgesprochen worden sein.

Der stellvertretende OSRAM-Aufsichtsratschef Klaus Abel, der im Kontrollgremium die deutsche Gewerkschaft IG Metall vertritt, soll dem grössten ams-Aktionär Temasek demnach eindringlich dazu raten, keinen weiteren Kaufversuch zu unternehmen. In einem Brief, der der Nachrichtenagentur Bloomberg vorliegt, heisse es, ansonsten könne das seinem Ansehen in Deutschland schaden. Temasek hält gut 5 Prozent an ams.

ams hatte das bis Freitag selbst gesetzte Ziel verfehlt, 62,5 Prozent der OSRAM-Anteile unter seine Kontrolle zu bringen. Die Österreicher konnte nicht ausreichend Anleger von ihrem Angebot überzeugen. Allerdings kündigte ams bereits an, weitere strategische Optionen zu verfolgen.

Vertreter von OSRAM und ams wollten den Brief nicht kommentieren. In diesem heisse es auch, die Gewerkschaft befürworte das Scheitern des Übernahmeversuches ausdrücklich. OSRAM erklärte zuletzt, die Finanzinvestoren Bain Capital und Advent Internatinoal prüften derzeit ihre Bücher, um möglicherweise ein Angebot zu machen.

MÜNCHEN (awp international)

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Fiat pecunia, et pereat mundus!

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