AUSTRIAMICROSYS (AMS)

ams I 

Valor: 24924656 / Symbol: AMS
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Goldi
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XC

Was man mir vorwerfen kann, ist mein Gezappel und Gehüpfe. Da wollte ich die AMS doch wirklich halten, und bin wieder ins Daytrading gefallen. Aber wenn ich hier jetzt schreiben würde, was ich heute gemacht habe, würds mir ja doch keiner glauben. Jedenfalls sagt mir mein Depot, dass nun 14k Franken mehr drauf sind, und mein Depot voller Dufry zu 25.29 ist. Das wird öppen bald wieder steigen.

Goldi 

mc72
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oha

da freut sich sicher such die Bank *yahoo*

nanawolfer
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wie reagiert die börse wohl darauf?

AMS will bedingtes Kapital um rund 10 Prozent erhöhen

Der österreichische Sensorenhersteller AMS will das bedingte Kapital um rund 10 Prozent erhöhen, um die Schuldenlast durch die milliardenschwere Übernahme von Osram zu erleichtern. Konkret sei die Ausgabe von Finanzinstrumenten, insbesondere Wandelschuldverschreibungen, im Gesamtnennwert von bis zu 27,43 Millionen Euro geplant, teilte das an der Schweizer Börse kotierte Unternehmen am Dienstag in der Einladung zur GV mit.

 

was meint ihr zu diesem schritt von AMS?

"Gold" liegt dort, wo man es findet!

ursinho007
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weitere Verwässerung

Da droht weitere Verwässerung und dürfte dem Kurs nicht gerade förderlich sein.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

Goldi
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nanawolfer

Eine unerwartete Kapitalerhöhung kann nie gut sein für den Kurs. Je nachdem, wie verbreitet dieser Schritt erwartet wurde, wird die Reaktion heftiger oder milder ausfallen. Ich hatte keine Ahnung, aber offenbar mehr Glück als Verstand, dass ich heute all meine AMS zu 14.21 und 14.22 verkauft habe. 

Goldi

Pesche
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Goldi hat am 12.05.2020 19:27

Goldi hat am 12.05.2020 19:27 geschrieben:

Eine unerwartete Kapitalerhöhung kann nie gut sein für den Kurs. Je nachdem, wie verbreitet dieser Schritt erwartet wurde, wird die Reaktion heftiger oder milder ausfallen. Ich hatte keine Ahnung, aber offenbar mehr Glück als Verstand, dass ich heute all meine AMS zu 14.21 und 14.22 verkauft habe. 

Goldi

Ja, Du bist ein Glückspilz vor 2 tagen gut gekauft und schon gut verkauft. Mach weiter so.....  die Steuerbehörde wird sich freuen.

Geld stinkt, aber ich liebe den Geschmack

Goldi
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Genauer

"Konkret sei die Ausgabe von bis zu 27,43 Millionen Aktien geplant. Damit würde AMS eine Kapitalerhöhung von rund 390 Millionen Franken durchführen."

Das ist nicht nichts, auch wenn es aus Sicht von AMS sinnvoll scheint: "Damit strebe AMS die möglichst schnelle Refinanzierung der bestehenden Bankfinanzierung für die Übernahme des deutschen Leuchtenkonzerns Osram an. Damit sollen die Finanzierungskosten gesenkt werden."

Goldi

Link
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@Goldi

@Goldi

Ich denke auch, dass sich die Steuerbehörde freuen. Daytrading zum Beruf? Wink

AMS als longinvest angesehen, und dann wieder verkauft? Die Dufry hälst du dann nur 2 Tagen im Depot, um dann wieder AMS zu kaufen (reine Annahme von mir)? Du gewinnst hier CHF 14'000.00 und verlochst dort wieder CHF 15'000.00. Du hast aber ein strenges Leben...

swissrain
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Link hat am 13.05.2020 05:25

Link hat am 13.05.2020 05:25 geschrieben:

@Goldi

Du gewinnst hier CHF 14'000.00 und verlochst dort wieder CHF 15'000.00. Du hast aber ein strenges Leben...

Strenges Leben? - Weiss nicht, was das ist. - Oder etwa: ein anstrengendes Leben?

"Wer streng ist mit sich, hat ein unanstrengendes Leben", glaube ich. Zum Geld machen an der Börse geht es nicht ohne Strenge mit sich selbst. Streng mit sich sein bedeutet, keinen Fantasien zu verfallen. 

In der Tat fragt es sich gerade, ob man in diesem Markt nicht einfach nur recht kurzfristig agieren will oder langfristig etwas anpeilen will. Ist doch die Visibilität auf die nächste Zeit so schlecht. Es zeigen sich Gewitterwolken an den Weltenhimmeln. 

Man frage sich, dass wenn man nun "all in" gehen müsste, um dann die Investments für ein halbes Jahr nicht mehr anschauen zu können, und drei Artikel würden nur zur Verfügung stehen: a) Calls b) Puts c) Edelmetalle. Welcher wäre es? 

Die Beantwortung dieser Frage gäbe Aufschluss, was man nun am besten tun sollte. 

Goldi
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Link

Das Verlochen lasse ich im Jahr 2020 sein. *wink*

Ich habe in den letzten Jahren nur zwei Dinge geändert an meinem Trading, und bin seither positiv:

1) Wirklich keine Optionen mehr, nachdem die UBS 2016 eine Option, je tiefer sie im Geld war, desto nicht mehr gestellt hatte. Da realisierte ich nach einigen Abklärungen, dass wir an der Schweizer Börse in Sachen Optionen in einem rechtsfreien Raum sind.

2) Ich mache das, was ich im Privatleben hasse: Ich bin opportunistisch und ändere jederzeit meine Meinung. Das wäre im Privatleben "Ich liebe Dich, ich hasse Dich, ich liebe Dich, ich hasse Dich" was ich sehr anstrengend finde. Im Börsenleben ist es hingegen wichtig, wach zu bleiben, und jederzeit die Meinung ändern zu können. Mein gestriges Gehüpfe von AMS zu DUFN zu AMS zu DUFN klingt in der Nacherzählung reichlich irr, aber jeder Trade war positiv. Eben opportunistisch die Gelegenheit nutzend. Wozu natürlich Flat Rate Trading die Voraussetzung ist, also jeder Trade 29 Franken kostet.

Goldi

Domtom01
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Zu teuer für Trader

Ich habe mich für zwei ausländische Handels-Plattformen entschieden, die noch günstiger sind. Bei nur 100 Trades sind das gegen 5000 Franken Kostenvorteil pro Jahr.

Aber sonst teile ich deine Meinung/Einschätzung oft. Einfach die Neider ignorieren. 

XC
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https://www.smarterworld.de

Ist zwar vom 8. Mai:

https://www.smarterworld.de/smart-energy/lighting/osram-erwartet-tiefpun...

Mal schauen wie weit es heute runtergeht.

no risk...no fun...

Goldi
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Bei minus 9% statt 10% gekauft

Hach, ich bin wieder so inkonsequent. Eigentlich habe ich mir stark vorgenommen, AMS bei minus 10% zu kaufen, und jetzt hatte ich die Nerven nicht. Henu, 7000 AMS zu 12.94 gekauft, das wird hoffentlich so lustig wie es klingt!

Goldi

XC
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Habe mir unter 13 auch noch

Habe mir unter 13 auch noch ein paar zugelegt.

no risk...no fun...

Ja
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zugeschlagen

Musste auch bei 12.9.- mit 1'000 Stück wieder einmal bei AMS einsteigen.  

Ladycool
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Kursziel neu berechnen

Mit der erneuten Kapitalerhöhung wird das Kursziel neu errechnet werden müssen. CS war vorsichtig. Ich warte mal, nur nicht dreinschiessen

Cash is King

Link
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@swissrain

@swissrain

Strenges, anstrengendes? Leider ist Deutsch nicht meine Muttersprache. Aber Danke für die Richtigstellung Smile

mats
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@Ladycool

@Ladycool

Was heisst den hier gross berechnet werden..es ändert sich nicht viel!

Risiko sinkt - weniger Verschuldung - weniger Zinsen

negativ 10 Prozent mehr Aktien...basta..zudem kann AMS ev. Zeitpunkt wählen..

Rub al-Khali
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wenn das so weiter geht, sind

wenn das so weiter geht, sind wir auf dem besten Weg den Gap um 11.- zu schliessen....

 

Kekkomachine
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Bye bye Dreams, welcome back Reality!

Bye bye Dreams, welcome back Reality! Die Fundamentaldaten sind so schlecht, dass die Öknomen keinen Vergleich in der Geschichte finden. Die Börsen haben sich auf eine rasche Erholung gefreut...ja...Freude muss auch sein, aber bitte realistich, sonst sind es halt nur Träume! Wer das ganze jetzt mit macht, hoch und runter ohne zu reagieren, der hat leider wenig von der Wirtschaft verstanden und spekuliert blind auf den Märkten. Da könnte ich genau so gut meine Katzen fragen was und wann sie nun kaufen oder verkaufen würden.

Vergässt die Wirtschaft vor der Krise, "das waren mal Zeiten"...die Realität ist nun anders. Die Welt is nun voller Misstrauen, Verwirrung, Ernüchterung und vor allem Schulden, ein riesiger Berg an Schulden, den wir uns als normale Stärbliche nicht vorstellen können. Eine Zeitbombe und die Uhr läuft.

Die Börsen werden immer die Realwirtschaft einholen, nicht umgekehrt, und zwar in beide Richtungen. Nun realisieren auch langsam die ewigen Träumer dass es doch ernster ist als nur der "Schnupfen aus Asien". Es ist eine wirschaftliche Katastrophe geworden und die Länder machen nun die Wirtschaften auf da sie keine andere Wahl haben. Das hat mit Kontrolle nichts zu tun, das ist reine Hilflosigkeit.

Könnt ihr euch mal vorstellen wie es sein wird eine Flugzeug zu nehmen? Wie lange der Checkin-Prozess gehen wird, wie die Kontrollen durchführt werden, welche Papiere und Zertifikate man mit sich bringen muss? Was werden die Kosten einer dermassen Änderung der Prozesse und der Protokolle...? Und wir reden nur von den Flügen...stellt euch mal vor was in der Rest der Wirtschaft passiert.

Wenn Unternehmen keine Guidance mehr erteilen bedeutet das, dass es eine blinde Navigation ist, und darein schmeissen nun viele ihr Geld...in ein dunkles schwarzes Loch, mit der Erinnerung und der Naivität der Vergangenheit. Wobei die Probleme von Gestern gar noch nicht gelöst wurden, nur einfach von den Medien stillgelegt.

Wer mich als Pessimist bezeichnet, der sollte mal die Augen öffnen, und zwar nicht nur in der Schweiz, den ja, sowohl das Land effizient, reich, geordnet und sozial ist, die Schweiz wird nicht die Weltwirtschaft retten, und draussen sieht es anders aus.

Be fearful when others are greedy, and be greedy when others are fearful. - W. Buffett

Flippi
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Kekko

Wolltest du noch etwas zu AMS sagen?

Domtom01
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hellschwarz

Das ist jetzt ein dunkelschwarzes Bild, das du zeichnest, meines ist hellschwarz.

Klar ist, es besteht noch erheblicher Bedarf an Korrektur und auch klar ist, dass wir das Niveau von vor der Krise sehr lange nicht mehr sehen werden.

Aber Hoffnung auf Normalisierung besteht, sobald Impfungen global durchgeführt werden (21/22) . Somit wird der Abwärtstrend vielleicht schon im 2021 gestoppt werden, spätestens aber im 2022. Auf welchem Niveau? Spekulation, aber sicher viel tiefer als aktuell.

Und der Schuldenabbau? Puhhh? Wie? durch Inflation?

So wie wir von einer 2. Welle des Virus ausgehen können, können wir von einer 2. Abwärtsentwicklung an den Börsen ausgehen. Und die Tiefs werden tiefer liegen als bei der ersten Welle.

Ams ist da nur ein kleines Mosaiksteinchen, wird sich dem nicht entziehen können. Mein Verkauf von 40% der Aktien war richtig. Allenfalls könnte ich mich darüber ärgern, dass ich nicht mehr verkauft habe. Aber bei EP von ca. 10 ist es ok.

 

F1
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@DomDom/Impfungen

Wie viele von uns hoffen darauf, dass in 1 Jahr ein Impfstoff vorhanden ist. Dabei muss man sehr vorsichtig bezüglich Dauer sein, bis so ein Impfstoff 1. gefunden und 2. global eingesetzt werden kann. Ich bin kein Wissenschafter, möchte aber zu bedenken geben, dass bis heute kein Impfstoff gegen Tuberkulose, AIDS oder auch Malaria (für Afrika) gefunden wurde. 

Trotzdem nicht schwarz sehen, sondern realistisch bleiben.

Domtom01
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Also

F1 hat am 14.05.2020 11:12 geschrieben:

Wie viele von uns hoffen darauf, dass in 1 Jahr ein Impfstoff vorhanden ist. Dabei muss man sehr vorsichtig bezüglich Dauer sein, bis so ein Impfstoff 1. gefunden und 2. global eingesetzt werden kann. Ich bin kein Wissenschafter, möchte aber zu bedenken geben, dass bis heute kein Impfstoff gegen Tuberkulose, AIDS oder auch Malaria (für Afrika) gefunden wurde. 

Trotzdem nicht schwarz sehen, sondern realistisch bleiben.

Gegen Tuberkulose gibt es eine Impfung.

Seit 1998 wird die Tuberkulose-Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) nicht mehr empfohlen. Damit folgen die Experten einem Vorschlag der Weltgesundheitsorganisation (WHO). ... In Ländern, in denen Tuberkulose besonders häufig auftritt, empfiehlt die WHO jedoch nach wie vor, gegen Tbc zu impfen.

Gegen Malaria gibt es eine Prophylaxe, aber noch keine Impfung, ebenso Aids.

Dennoch gibt es berechtigte Hoffnung, Impfstoffe entwickeln zu können, die vor Coronaviren schützen. Es gibt bereits erste Impfstoffkandidaten in der klinischen Erprobung. Die Chancen stehe gut, aber noch haben wir nichts. 

Und bis genügend Menschen geimpft sind, hat die Wirtschaft noch viel Zeit, in eine schwere Rezession/Depression abzurutschen - trotz all der Billionen.

F1
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Ja DomTom

bin bezüglich Tuberkulose offenbar einem Irrtum aufgesessen. Sorry

Trotzdem bleibe ich dabei, dass ein risikoloser Impfstoff gegen das Coronavirus 19 eine lange Zeitspanne umfassen wird. Nicht berücksichtigt ist dabei eine allfällige Mutation dieses Viruses.

 

Hoffen wir das Beste!

Ladycool
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Wandelschuldverschreibung

Wenn die Wandelschuldverschreibung der erneuten Kapitalerhöhung für die Investoren rentabel sein soll, so darf der Kurs nicht zu tief sinken. Nur weiss man noch nicht zu welchem Preis dieses Angebot ausgegeben  wird.

Es kann also erst am 3. Juni etwas passieren oder einleitend etwas davor. Noch haben wir Zeit. Das Kursziel CHF18 von CS kratze ich jetzt nicht an, (es ist ja immer noch ohne Osram) aber die höheren sind mir nicht mehr glaubwürdig..Ich würde vorsichtig mal auf 16 tippen, wenn dann das Glück will.

Cash is King

pageup
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Stellenabbau
Gluxi
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Das ist zu erwarten gewesen

Das ist zu erwarten gewesen und ergibt ja auch Sinn, dass redundante Stellen abgebaut werden.

"Synergien" tönt zwar besser, aber dies ist auch ein Teil davon.

ghosthouse
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Gas geben

Wenn jetzt schon ein Stellenabbau kommt, dann geht es aber grausam schnell. Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass jeweils von einer Fusion oder dergleichen versucht wird, dem Arbeitervolk ja keine Angst zu machen mit Abbau. Schlecht fürs Klima. Nach spätestens 2 Jahren ist alles vergessen wo GL gesagt hat und es wird natürlich optimiert. Stellenabbau ist einer der Hauptgründe einer Fusion / Übernahme. Als Aktionär tönt das sehr gut. Ich hoffe die Betroffenen MA werden unterstützt.

Pesche
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Nachfolgend ein sehr

Nachfolgend ein sehr interessantes Interview mit AMS-Boss Everke in der Süddeutschen Zeitung.

"Ich kann sehr gut abwarten"

15. Mai 2020, 18:57 Uhr

Es war eine der spektakulären Übernahmen der vergangenen Jahre: Der kleine Chip- und Sensorikhersteller AMS aus der Steiermark in Österreich hat die deutlich größere und 110 Jahre alte Traditionsfirma Osram für 4,6 Milliarden Euro gekauft. Das Vorgehene von AMS-Chef Alexander Everke, 57, war durchaus umstritten, er hat das Geschäft mit fast brachialer Gewalt gegen viele Widerstände durchgesetzt und sogar zwei große, milliardenschwere Finanzinvestoren aus den USA ausgebootet. In seinem ersten großen Interview macht Everke, ein Liebhaber britischer Sportwagen, klar, dass er nie am Erfolg gezweifelt hat. Beide Unternehmen sollen so schnell wie möglich zu einer gemeinsamen Firma verschmelzen. Es wird, und das nicht nur wegen Corona, viel eingespart werden. Für die gut 22 000 Osram-Mitarbeiter sind das keine guten Nachrichten - die Arbeitnehmervertreter hatten ohnehin von Anfang an vor einer Übernahme durch AMS gewarnt. Ein Interview in Corona-Zeiten, geführt am Telefon.

SZ: Herr Everke, Sie sind ausgebildeter Kampfsportler. Verraten Sie uns, um welchen Kampfsport es sich da genau handelt?

Alexander Everke: Ich habe, als ich jung war, eine ganze Reihe von Kampfsportarten gemacht - Jiu Jitsu, Karate, Taekwondo, auch Judo ... Aber es ging mir dabei nicht nur um den Kampf und das Training an sich, auch die Philosophie dahinter interessierte mich sehr. Man lernt dabei sehr viel über die chinesische, japanische und auch koreanische Kultur.

Und - können Sie davon etwas für Ihren heutigen Job gebrauchen?

Unbedingt. Man muss zielstrebig sein und immer ein klares Ziel vor Augen haben. Das kann man in unserem Geschäft gut anwenden.

Sie sind Vorstandschef in einem Unternehmen, der Kampfsportler an sich ist aber doch ein Einzelkämpfer.

Sie haben recht, es geht hier nicht um Mannschaftssport. Aber der Kampfsport basiert auf Respekt, auch dem Gegner gegenüber. Darüber hinaus: Klar, mein Team ist mir sehr wichtig, da sehe ich mich keineswegs als Einzelkämpfer.

Sie sind auch James-Bond-Fan.

Ja, durchaus.

Auch so ein klassischer Einzelkämpfer.

Das mag sein, aber James-Bond-Filme schaue ich mir einfach gerne an, das ist Unterhaltung für mich.

Auch Ihre Übernahmeaktion in München ist schon ein bisschen kinoreif: Hier der kleinere Chiphersteller AMS aus der Steiermark, da der große und durchaus stolze Traditionskonzern Osram. Einfach war die Sache von Anfang an nicht - haben Sie die Aktion schon mal bereut?

Nein, die Akquisition von Osram ist sehr strategisch für AMS, wir haben uns das sehr gut überlegt. Unser Ziel ist es, den weltweit größten Hersteller von Sensorik und Photonik zu schaffen. Da ändert man nicht andauernd seine Meinung. Und es war von Anfang an klar, dass es nicht einfach werden würde.

Trotzdem: Das ist nicht nur strategisch, sondern auch kulturell ein gewagtes Experiment, auch für einen Kampfsportler.

Da muss ich widersprechen! Denn das ist kein Experiment. Ich bin sicher, dass wir die Integration der beiden Unternehmen hinbekommen werden, und zwar mit viel Gefühl und auf sehr kooperative Weise. Das Feedback der Osram-Mitarbeiter wird übrigens immer positiver. Ich bekomme Mails auch von Osram-Mitarbeitern, die sich sehr über die Übernahme freuen.

Wenn die Osram-Übernahme ein 100-Meter-Lauf wäre: Wie viel der Strecke hätten Sie denn dann schon geschafft?

Den Anfangssprint haben wir sicherlich schon geschafft. Jetzt liegt die Integration vor uns. Wir müssen die gemeinsamen Ziele definieren, die Mannschaft motivieren. Ich würde sagen: Wir haben circa die Hälfte der Strecke hinter uns. Aber: Was jetzt kommt, wird noch wesentlich wichtiger als der erste Teil. So eine Integration machen Sie nicht in einem Quartal.

Bleiben wir kurz bei den ersten 50 Metern: Der Aktienkurs von AMS hat sich in den vergangenen drei Monaten halbiert, bei der jüngsten Kapitalerhöhung von 1,65 Milliarden Euro sollen sogar krisenerprobte Banker ins Schwitzen gekommen sein...

Das Umfeld ist sehr schwierig, aber wir sind in der Corona-Krise finanziell gut aufgestellt, unsere Quartalszahlen waren zuletzt sehr gut und der Ausblick auf das laufende Quartal ebenfalls. Die Finanzierung ist solide, auch wenn einige etwas anderes behaupten.

Osram hängt sehr stark von der Autoindustrie ab, AMS ist auf Apple angewiesen. Die Autoindustrie liegt aber gerade ziemlich am Boden, Apple hat zu kämpfen. Wie schwer werden die Einsparmaßnahmen Osram treffen?

Gemischte Teams von AMS und Osram schauen sich gerade an, wo künftig gespart werden kann. Dabei wird natürlich auch das Portfolio von Osram gründlich geprüft. Nicht alles, was heute dazugehört, wird dabeibleiben können. Das Digitalgeschäft zum Beispiel müssen wir uns gut ansehen. Zudem setzt Osram als eigenständiges Unternehmen sein Restrukturierungsprogramm um, was wir sehr begrüßen.

Der nächste Schritt wird dann sein, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Osram abzuschließen. Spätestens dann aber müssten Sie mit AMS auch Geld zuschießen, wenn es Osram wegen der einbrechenden Autokonjunktur schlechter gehen sollte.

Verantwortung übernehmen wir schon ab dem Closing, das wir bis Ende Juni erwarten. Wir sind dann mit 68 Prozent größter Aktionär, da werden wir ganz klar Verantwortung übernehmen. Wir wissen, dass Osram sehr stark vom Autogeschäft abhängt, auf schwierige Zeiten sind wir daher vorbereitet.

Sie müssen dann ja noch die restlichen Osram-Aktionäre auszahlen, das kostet noch einmal sehr viel Geld. Was, wenn es wegen der Krise am Ende doch nicht klappt?

Die Antwort ist ganz einfach: Die Option, dass es nicht klappt, gibt es nicht. Es wird klappen! Im Grunde hat es ja schon geklappt.

Wie geht es weiter, wann gehen AMS und Osram zusammen?

AMS und Osram werden eine Firma werden, und zwar so schnell wie möglich, das ist unser Ziel.

Und wo wird dieses Unternehmen beheimatet sein?

Die Zentrale wird in der Steiermark in Österreich sein, die Co-Zentrale in München. München wird wichtig bleiben, hier sind viele gute Mitarbeiter.

Und wie wird das Unternehmen heißen?

Die Marke Osram wird erhalten bleiben. Wie der Name des neuen Unternehmens am Ende genau sein wird, werden wir noch entscheiden.

Wie viele Mitarbeiter müssen gehen?

Da wir auf Synergien hinarbeiten, werden es auch insgesamt weniger Mitarbeiter sein. Die genauen Zahlen kann ich Ihnen aber heute noch nicht sagen. Mittelfristig wollen wir aber wachsen und Jobs schaffen. Da wir zu einem der größten Hersteller von optischen Sensoren heranwachsen wollen, werden wir auch weitere Übernahmen sondieren.

Da spricht jetzt wieder der asiatische Kampfsportler. Der Mann, der am Fluss sitzt und wartet, was vorbei schwimmt.

Das ist es nicht, beobachten ist das eine, suchen das andere. Ich kann sehr gut abwarten und mich umschauen. Technologie zukaufen; ist fester Bestandteil unserer Strategie.

Osram-Chef Olaf Berlien sagte vor einigen Tagen auf die Frage nach seiner Zukunft: "Ich bin weiterhin hoch motiviert und mit großer Freude dabei." Wie geht es mit ihm weiter?

Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zum Management, und wir werden nach Juni darüber sprechen, wie es weitergeht und welche Veränderungen im Aufsichtsrat nun anstehen.

Sie kennen den Osram-Aufsichtsratschef Peter Bauer schon aus Ihrer gemeinsamen Zeit bei Infineon. Gab es da noch offene Rechnungen?

Das war eine sehr professionelle Übernahme, die mit der Vergangenheit nichts zu tun hatte. Und von offenen Rechnungen weiß ich nichts.

Und der monatelange Ärger mit den Betriebsräten von Osram?

Wir suchen eine konstruktive Zusammenarbeit und gute Diskussionen mit den Arbeitnehmervertretern. Mein Ziel ist, dass man irgendwann vergisst, ob jemand von Osram oder von AMS kommt.

Wie lange hatten Sie sich Osram eigentlich angeschaut, bevor Sie zugeschlagen haben?

Ich hatte Osram schon lange im Blick als potenzielles Ziel, zwei Jahre etwa.

  

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