Baloise

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20.03.2007 10:07
#1
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Baloise

Liebe Forumleser

Morgen wird der Versicherungskonzern Baloise seine Zahlen vorlegen. Ich persönlich rechne mit einem Resultat, dass den Konsens übertreffen wird. Die Versicherer hatten 2006 nicht enorme Schäden zu decken wie zum Beispiel im 2005. Und seit einigen Jahren wird Baloise immer rentabler. Was erwartet ihr?

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15.11.2016 08:20
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Bâloise nach neun Monaten besser als erwartet

Die Bâloise hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres an Volumen gewonnen.

Die ist vor allem dem starken Wachstum im Geschäft mit fondsgebundenen Lebensversicherungen (Unit-Linked-Produkte) zuzuschreiben. Das Volumen der Gruppe ist um 2,7 Prozent auf 7,23 Mrd CHF angestiegen. Dabei legten die sogenannten Prämien mit Anlagecharakter dank Umschichtungen im Business-Mix um knapp 27 Prozent auf 1,65 Mrd zu, wie die Versicherungsgesellschaft am Dienstag mitteilt. Gewinnzahlen werden keine publiziert.

Im Zuge der Umschichtung von traditionellen Lebensversicherungen hin zu modernen, weniger kapitalbindenden Lebensversicherungsprodukten reduzierte sich das Geschäftsvolumen im Lebengeschäft um -6,8 Prozent auf 2,92 Mrd. In der Nichtlebenversicherung nahm das Geschäftsvolumen dagegen um 2,1 Prozent auf 2,67 Mrd zu. Der Grund dafür sei das überdurchschnittliche Wachstum in Belgien und Luxemburg, so die Bâloise.

Die Erwartungen der Analysten hat die Bâloise übertroffen. Bei der Bank Vontobel hatte man im Vorfeld der Publikation mit einem Volumen in Höhe von 7,11 Mrd CHF gerechnet, bei Kepler mit tieferen 6,56 Mrd.

Renditeziel beibehalten

Wenig überraschend bekräftigt das Management die am Investorentag von Ende Oktober genannten Geschäftsziele. Damals hatte die Gruppe das Eigenkapitalrenditeziel von 8 bis 12 Prozent bestätigt und die Erwartungen an die Combined Ratio neu in den Bereich von 90-95 Prozent nach zuvor 93-96 Prozent angepasst.

Die Bâloise blicke mit Zuversicht auf den Abschluss des Geschäftsjahrs 2016 und befinde sich in voller Fahrt zur neuen strategischen Phase ab 2017, heisst es in der Mitteilung weiter. Bis 2021 sollen 1 Mio Kunden dazugewonnen und 2 Mrd CHF an Barmittel in die Holding zurückgeführt werden. Dies zugunsten der Unternehmensweiterentwicklung sowie zur Weiterführung einer attraktiven Aktionärspolitik.

Weiter wurde die per 17. November 2016 fällige Wandelanleihe von über 242,5 Mio CHF teilweise gewandelt. Der verbleibende Refinanzierungsbedarf werde durch eigene Mittel sichergestellt, schreibt die Bâloise Holding.

(AWP)

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26.10.2016 08:20
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Bâloise strebt Wachstum an und plant Aktienrückkauf

Bâloise strebt in den kommenden Jahren mit den Initiativen des neuen strategischen Programms Simply Safe weiteres Wachstum an. Gleichzeitig lanciert der Versicherer ein neues Aktienrückkaufprogramm.

Im Fokus des Programms stehen die Mitarbeitenden, die Kunden sowie die Aktionäre, wie der Versicherer am Mittwoch im Vorfeld des Investorentreffens mitteilt. Ziel sei es, innovative Lösungen am Markt anzubieten, die das Kerngeschäft erweitern und über das traditionelle Versicherungsgeschäft hinausgingen.

Mit diesen Lösungen sowie einer massgeschneiderten "Omnikanal-Kommunikation" wolle die Bâloise neue Kunden gewinnen. Bis im Jahr 2021 sollen eine Million zusätzliche Kunden zur Bâloise stossen, das wäre ein Plus von 30%. Den Aktionären verspricht der Versicherer derweil, die Dividendenpolitik weiterhin attraktiv zu gestalten. Gleichzeitig lanciert die Bâloise ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1 Mio Aktien.

Das Lebengeschäft soll auch in Zeiten sehr tiefer Zinsen einen wesentlichen Teil zum Ergebnis beitragen. Der EBIT-Beitrag werde sich jährlich auf rund 200 Mio CHF belaufen, verspricht der Versicherer. Dies soll mit einem verbesserten Geschäftsmix mit einem geringeren Kapitalbedarf erreicht werden.

Ein wichtiges Ziel bleibt der Turnaround in Deutschland. Wie bereits bekannt, soll dort die Combined Ratio im Nichtlebengeschäft bereits im kommenden Jahr unter die gewinnbringende Marke von 100% geführt werden. Und im Asset Management will die Gruppe bis 2021 verwaltete Vermögen von über 5 Mrd CHF generieren.

(AWP)

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15.09.2016 08:30
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Bâloise schafft neue Abteilung für Digitalisierung - Leiter Adrian Honegger
15.09.2016 07:26

Basel (awp) - Die Bâloise will sich vermehrt der Bedeutung der Digitalisierung widmen: Mit einer neu geschaffenen Abteilung mit dem Namen Group Strategy and Digital Transformation sollen Kundeninteraktion, Betriebsprozesse und damit verbundene Strukturen neu aufgestellt werden. Da die digitale Revolution die Branche grundlegend verändere und Geschäftsmodelle vor Herausforderungen stelle, wolle man sich an die verändernden Bedürfnisse der Kunden anpassen, heisst es in einer Mitteilung des Versicherers vom Donnerstag.

"Die neugeschaffene Abteilung wird der gruppenweite Treiber dieser Herausforderungen sein", lässt sich CEO Gert De Winter zitieren. Leiter der neuen Abteilung wird Adrian Honegger ab Oktober 2016. Dieser stiess 2009 zur Bâloise, wo er seit Herbst 2009 als Co-Leiter der Informatik Schweiz tätig war.

Die neue Abteilung werde eng mit den Ländereinheiten sowie mit dem Group CEO zusammenarbeiten. Zudem sei die Einheit ein Treiber zur Umsetzung einer neuen strategischen Ausrichtung, deren Eckpunkte am Strategietag der Bâloise vom 26. Oktober im Detail vorgestellt werden sollen.

Zu den Aufgabenbereichen der neuen Abteilung gehöre unter anderem auch die M&A-Aktivitäten. Die bisher mit dieser Aufgabe betraute Abteilung Corporate Development werde in die neue Abteilung integriert.

sta/ys

(AWP)

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31.08.2016 08:39
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Bâloise stärkt die Reserven und weist tieferen Halbjahresgewinn aus
30.08.2016 18:09

(Zusammenfassung mit Schlusskurs ergänzt))

Basel (awp) - Die Bâloise hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl im deutschen Nichtlebensgeschäft, wie auch in der Lebensparte die Reserven verstärkt und musste daher einen Gewinnrückgang hinnehmen. Sieht man aber von der Altlasten-Bereinigung in Deutschland ab, zeigt sich beim gut kapitalisierten Basler Versicherungskonzern eine solide Geschäftsentwicklung. Eine wichtige Stütze bleiben die Aktivitäten am Heimmarkt.

In den Monaten Januar bis Juni sank der Konzerngewinn der Bâloise von den Nachreservierungen in Deutschland belastet um 10% auf 224 Mio. Ohne diese Massnahme (54,8 Mio CHF) wäre der Gewinn hingegen um 4,8% auf beinahe 262 Mio angestiegen, teilte der Versicherer am Dienstag mit.

"Mit den Reservierungen haben wir das Geschäft in Deutschland auf 'gesunde Beine' gestellt", sagte der neue CEO Gert de Winter an einer Telefonkonferenz. Das Management habe sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem sich die Bâloise wiederholt mit Abwicklungsverlusten konfrontiert sah und sich bei den Renten im Haftpflichtbereich wegen tiefer Zinsen Nachreservierungen abzeichneten.

DEUTSCHLAND UM ALTLASTEN BEREINIGT

In Deutschland schrieb die Bâloise folglich einen Betriebsverlust von 50,6 Mio CHF, während sich der Schaden-Kostensatz auf 116,3% (VJ 106,0%) verschlechtert hat. Aber auch ohne die Reservestärkung wäre die Combined Ratio mit 101,1% über den für die Profitabilität des Versicherungsgeschäfts massgebenden Wert von 100% gelegen. Mit der Verlagerung weg vom Industrie- hin zum KMU- und Retail-Geschäft sowie Einsparungen soll diese Marke künftig wieder unterschritten werden.

Auf Gruppenebene stieg die Combined Ratio trotz der Probleme in Deutschland nur um 0,2 Prozentpunkte auf 92,5% und bereinigt läge der Wert auf sehr tiefen und damit guten 88,7%. Ausschlaggebend dafür war einmal mehr der sehr profitable Heimmarkt: In der Schweiz sank die Kennzahl dank einem günstigen Schadenumfeld um 6,5 Punkte auf 78,4%. In Luxemburg ging der Wert um 2,0 Punkte auf 87,2% zurück, in Belgien stieg er leicht um 1,3 Punkte auf 94,1%.

TIEFE ZINSEN BELASTEN

Im Lebengeschäft sah sich die Bâloise aufgrund der Zinssituation dazu veranlasst, die versicherungstechnischen Rückstellungen zu stärken, was den EBIT auf 46 Mio CHF von 70 Mio im ersten Halbjahr 2015 zurückfallen liess. Gleichzeitig sei das Neugeschäft mit traditionellen Versicherungen (-8,7%) bewusst gedrosselt und der Fokus auf Prämien mit Anlagecharakter (+19%) gelenkt worden.

Das Geschäftsvolumen sank in der Lebensversicherung um 1,7% auf 3,50 Mrd CHF. In der Nichtlebensparte wuchs die Bâloise dagegen um 3,1% auf 2,13 Mrd, was dem Wachstum in Belgien (+8,4%) und Luxemburg (+12%) zuzuschreiben ist. Die gesamte Gruppe weist ein mit 5,62 Mrd stabiles Volumen aus.

Auf den Kapitalanlagen erzielte die Bâloise eine nicht annualisierte Nettorendite von 1,8% (VJ 1,6%). Die Steigerung habe man mit Umschichtungen insbesondere bei Bonds sowie dem Aufbau von Immobilien erreicht, hiess es. Das Eigenkapital ging seit Jahresbeginn nur leicht auf 5,44 Mrd CHF zurück.

Trotz tieferem Gewinn sei man auf Kurs, das Jahr 2016 mit einer Eigenkapitalrendite innerhalb des angepeilten Zielkorridors (8-12%) abzuschliessen, ist CFO German Egloff überzeugt. Schliesslich sei nicht davon auszugehen, dass das Jahresergebnis von zusätzlichen Altlasten beeinträchtigt werde.

Die Ziele für die nächsten fünf Jahre will das Management am 26. Oktober anlässlich des Investorentags präsentieren. Bis dahin werde auch über weitere Aktienrückkäufe diskutiert, so der Finanzchef.

AKTIE ERHOLT SICH VON ANFANGSVERLUSTEN

Sowohl die Anleger als auch die Analysten wurden von den Nachreservierungen in Deutschland auf dem falschen Bein erwischt und die Aktie rutschte zunächst um über 1,5% bis auf ein Tagestief bei 109,10 CHF ab. In der Folge erholten sich die Papiere davon und schlossen mit +0,8% sogar besser als der Gesamtmarkt (SPI: +0,6%)

mk/ra

(AWP)

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02.08.2016 08:35
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Bâloise schliesst Aktienrückkaufprogramm ab
02.08.2016 07:15

Zürich (awp) - der Versicherer Bâloise hat sein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Das Unternehmen habe auf einer separaten Handelslinie bei der SIX Swiss Exchange insgesamt 1'000'000 Namenaktien zu einem Durchschnittspreis von 113,83 CHF zurückgekauft, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Dies entspreche in etwa 2% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals, berichtet der Versicherer weiter. Das Programm lief zwischen dem 29. April und dem 29. Juli. Insgesamt wurden somit knapp 114 Mio CHF an die Aktionäre zurückgeführt. Die erworbenen Aktien wurden unter Abzug der Verrechnungssteuer zurückgekauft.

hr/rw

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07.06.2016 13:11
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Bâloise-CEO will mit Digitalisierung und Kooperationen wachsen
07.06.2016 12:07

Basel (awp) - Die Bâloise will unter dem neuen Chef Gert de Winter wachsen. Dabei sieht der Belgier in der Digitalisierung des Geschäfts sowie über Kooperationen in Bereichen ausserhalb des traditionellen Versicherungsgeschäfts Möglichkeiten dazu. "Viel erwarte ich auch vom Portfolio mit ungefähr fünfzehn Pilotprojekten, mit denen wir künftige Kundenbedürfnisse testen", sagte de Winter im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Online, 7.6.). Als ein Beispiel dazu führt er eine App an, mit der das Fahrverhalten junger Autolenker gemessen wird.

Einen Beitrag zum Wachstum könnten auch Übernahmen liefern. "Wir schauen uns immer wieder Möglichkeiten für eine Akquisition an", so de Winter, der seit fünf Monaten CEO des Basler Versicherungskonzerns ist. Allerdings bewege sich in der Schweiz seit der Übernahme von Nationale Suisse durch Helvetia nicht mehr viel. Dagegen werde im internationalen Geschäft in Belgien nach Opportunitäten um, während sich in Deutschland in den nächsten Jahren mit den neuen, strengeren Solvenzvorschriften einiges bewegen werde.

Zunächst gelte es aber, in Deutschland das Bâloise-Haus in Ordnung zu bringen. Dieser Markt ist im Vergleich zur Schweiz und zu Luxemburg heterogen, fragmentiert und von härterem Preiswettbewerb geprägt. Doch wirke dort das Kostensparprogramm, wodurch die Aufwandquote 1,2 Prozentpunkte gesunken sei. "Drei Viertel des geplanten Abbaus von 400 Stellen haben wir hinter uns und in unseren Segmenten wachsen wir", so der Bâloise-Chef.

Das Problem in Deutschland bleibe die Unausgeglichenheit im Bereich Schadenversicherung. "Für unsere Grösse sind wir zu sehr im Industriegeschäft vertreten. Wir sind jetzt selektiver und fördern zudem das Privat- und das Gewerbegeschäft." Diese Verlagerung brauche zwei, drei Jahre. Mit den Veränderungen soll das Betriebsergebnis in Deutschland im 2016 auf 100 Mio CHF gegenüber 65 Mio im Vorjahr verbessert werden. "Danach peilen wir auch Übernahmen an."

Auf Gruppenebene strebt die Bâloise im derzeitigen Tiefzinsumfeld jährlich eine Eigenkapitalrendite zwischen 8 und 12% an. "Ich frage mich schon, in wieweit eine absolute Vorgabe der Eigenkapitalrendite von 8, 9 oder 10% noch sinnvoll ist - gerade auch, weil das bilanzierte Eigenkapital von Zinsniveauverschiebungen massgeblich beeinflusst wird", so de Winter. Relevanter als die Kapitalrendite sei Cash, denn nur der Geldfluss sei echt. "Auch die Anleger wollen doch in erster Linie wissen, wie zuverlässig das Unternehmen die Dividendenzahlung aus dem Betrieb zu finanzieren versteht."

Die Dividendenpolitik laute nach wie vor, die Dividende stets mindestens zu halten. "Wir erhöhen sie nur, wenn wir absolut sicher sind, dass sie von Dauer ist. In den Jahren 2013 und 2014 habe man die Dividende zwei Mal erhöht und die zuletzt bezahlte Dividende entspreche 4% Rendite. "Zudem kaufen wir Aktien zurück, was für die Anleger gesamthaft rund 5% Rendite ergibt".

Am Investorentag im Oktober will Gert de Winter derweil nicht den üblichen Dreijahresplan mit harten Finanzzielen präsentieren, sondern eine auf fünf bis sieben Jahre ausgelegte Wirkensstrategie präsentieren.

mk/ra

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24.05.2016 08:22
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Baloise steigert Prämien im BVG-Geschäft um 5% - Rückstellungen von 75 Mio CHF
24.05.2016 08:15

Basel (awp) - Die Basler Leben AG hat 2015 im Kollektivlebengeschäft das Volumen weiter gesteigert und gleichzeitig weitere technische Rückstellungen gebildet. Wie die Muttergesellschaft Baloise am Dienstag mitteilte, wuchsen die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft um fast 5% auf 2,65 Mrd CHF und die Zahl der aktiven Versicherten erhöhte sich leicht auf knapp 157'000.

Das vergangene Geschäftsjahr sei massgeblich geprägt gewesen von der Aufhebung des Euromindestkurses, der Einführung von Negativzinsen und der Geldschwemme durch die Europäische Zentralbank, heisst es. Angesichts dieser Bedingungen spricht das Unternehmen von einem "soliden Ergebnis", wobei die Nettorendite mit 2,30% deutlich unter dem Vorjahr (3,21%) lag. Dabei müsse aber berücksichtigt werden, dass die Basler 2014 von ausserordentlichen Gewinnen aus dem Verkauf einer Aktienbeteiligung profitiert habe. Der laufende Ertrag blieb den Angaben zufolge auf dem Niveau des Vorjahres.

RÜCKSTELLUNGEN FÜR RENTNER AUF KOSTEN DER AKTIVEN

Weiter hat die Basler Leben die Rückstellungen für die heutigen und künftigen Rentenverpflichtungen um weitere 75 Mio CHF erhöht. Dies geht auf Kosten der aktiven Versicherten: Die Rückstellungen wären bei einem korrekten gesetzlichen Umwandlungssatz nämlich zu einem grossen Teil in den Überschussfonds für die Aktiven geflossen, heisst es in der Mitteilung.

Trotz dieser "Generationenungerechtigkeit" sei der Überschussfonds aber um 20 Mio CHF geäufnet worden. Daraus sei per Anfang 2016 eine Zusatzverzinsung im Überobligatorium von 0,25% finanziert worden, was zu einer Gesamtverzinsung der Alterskapitalien der Aktiven von 1,75% führte. Insgesamt flossen den Angaben zufolge 92,7% der Erträge zurück an die Versicherten. Im Geschäft, welches der Mindestquote von 90% unterstellt ist, lag die Ausschüttungsquote bei 95,1%.

uh/cf

(AWP)

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22.03.2016 08:20
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Bâloise mit deutlich weniger Gewinn

Die Versichungsgruppe Bâloise weist für das Jahr 2015 einen klar unter dem Vorjahr liegenden Gewinn aus. Dennoch wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Der Gewinn beläuft sich auf mit 512 Mio CHF, 2014 wurden noch 711 Mio erwirtschaftet. Der Rückgang kommt aber nicht von ungefähr, denn schliesslich hatten 2014 alleine die Verkäufe der Nationale Suisse-Beteiligung und der Basler Österreich den Gewinn mit rund 160 Mio positiv beeinflusst. Zudem hätten Währungseffekte das Ergebnis 2015 mit rund 30 Mio belastet, wie der Versicherer am Dienstag mitteilt.

Je Aktie nahm der Gewinn um 28% auf 10,96 CHF ab. Den Aktionären soll trotz Gewinnabnahme und Währungsturbulenzen eine Dividende von unverändert 5,00 CHF je Aktie ausgeschüttet werden, heisst es weiter.

Das Geschäftsvolumen sank um 4,2% auf 8,92 Mrd CHF; in Lokalwährungen resultierte eine Zunahme um 3,3%. Die gebuchten IFRS-Bruttoprämien verminderten sich um 4,8% auf 6,83 Mrd. In der Nichtlebenversicherung verbesserte sich der Schaden-Kostensatz (Combined Ratio) um 0,3 Prozentpunkte auf 93,3% und liegt damit am unteren Ende der anvisierten Bandbreite von 93 bis 96%.

In der Lebensparte sei derweil das Wachstum mit kapitalschonenden, modernen Produkte weiter vorangetrieben worden. Das Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen wuchs in Originalwährung um 2,1% und jenes mit Prämien mit Anlagecharakter um 9,2%. Zum Gewinn trug die Sparte 277 Mio CHF bei.

In der Bilanz weist die Bâloise ein Eigenkapital in der Höhe von 5,46 Mrd CHF aus nach 5,83 Mrd zum Jahresende 2014 und 5,20 Mrd zur Jahresmitte 2015. Das Ziel einer Eigenkapitalrendite im Bereich von 8 bis 12% hat die Bâloise mit einem Wert von 9,8% problemlos erreicht. Mit den Kapitalanlagen wurde eine Nettorendite von 3,1% nach 4,2% im Vorjahr erzielt.

Ausblick bleibt vage

Mit dem Gewinn hat die Bâloise die Erwartungen der Analysten übertroffen, die Angaben zu den Bruttoprämien und zu der Combined Ratio verfehlten diese dagegen. Die Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Gewinn von 493 Mio, Bruttoprämien von 6,94 Mrd und einer Combined Ratio von 92,5% gerechnet. Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital wurde mit 5,37 Mrd etwas tiefer erwartet.

Bezüglich Ausblick bleibt Bâloise vage. Die Ambition des neuen Managements unter Gert De Winter ist es, in den kommenden Jahren zur ersten Wahl der Zielkunden zu werden. Ziel sei es, den Kundenfokus und die einfache Interaktion mit dem Kunden zu steigern, die aktuellen Stärken weiter zu verbessern, verbunden mit der Ambition, das traditionelle Versicherungsgeschäft ergänzt mit Sicherheits- und Servicedienstleistungen weiterzuentwickeln, heisst es in der Mitteilung.

Welche strategischen Massnahmen dazu notwendig sind, will die Gruppe am Investorentag vom 26. Oktober 2016 aufzeigen. Nichts ändern soll sich an der attraktiven und nachhaltigen Dividendenpolitik, verspricht Gert de Winter in einem Interview im Geschäftsbericht.

Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären an der Generalversammlung vom 29. April 2016 zusätzlich die Wahl von Marie-Noëlle Venturi - Zen-Ruffinen als zusätzliches Mitglied vor. Die 40-jährige Schweizerin besitze einen Doktortitel und Master der Rechtswissenschaften sowie einen Master in Philosophie der Universität Fribourg, so die Mitteilung. Sie sei als Rechtsanwältin in einer Genfer Kanzlei und als Titularprofessorin an der Fakultät für Wirtschaft und Management der Universität Genf tätig.

(AWP)

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21.03.2016 15:08
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Ausblick Bâloise: Jahresgewinn bei 493 Mio CHF erwartet
21.03.2016 13:30

Zürich (awp) - Der Versicherer Bâloise-Holding publiziert am Dienstag, 22. März die Zahlen zum Geschäftsjahr 2015. Insgesamt acht Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.

2015E
In Mio CHF AWP-Konsens 2014A

Reingewinn 493,2 711,9
Bruttoprämien 6'943 7'176
Combined Ratio (in Wacko 92,5 93,6

per 31.12.2015 AWP-Konsens per 31.12.2014

Eigenkapital* 5'365 5'831

* den Aktionären zurechenbar

FOKUS: Analysten erwarten von der Bâloise einen insgesamt soliden Jahresabschluss 2015, obwohl der Gewinn deutlich geringer ausfallen wird als im Jahr zuvor. Der erwartete "Einbruch" hat nämlich einen Grund: Im Jahr 2014 hatte die Bâloise ihre Nationale Suisse-Beteiligung sowie die Basler Österreich an die Helvetia verkauft und generierte damit hohe Verkaufsgewinne.

Daher rückt die operative Leistung noch stärker in den Fokus der Analysten. Hier wird in der Nichtlebenversicherung mit einem geringen Schadenaufkommen und damit einer freundlichen Entwicklung gerechnet. Auch die Lebensversicherung dürfte sich trotz tiefer Zinsen gut entwickelt haben. Von Interesse ist besonders die Höhe der Dividende. Analysten rechnen mit einer Ausschüttung von den letztjährigen 5 CHF je Aktie bis hin zu einer Erhöhung auf 5,25 CHF.

ZIELE: Die Bâloise strebt im Rahmen der mittelfristig ausgerichteten Zielsetzung eine Eigenkapitalrendite von 8% bis 12% an. Anlässlich der Publikation zu den Neunmonatszahlen Mitte November sah sich die Gruppe diesbezüglich auf Kurs. Zu Jahreshälfte stand die Rendite bei ungefähr 10%.

In der Nichtlebenversicherung hat sich die Bâloise einen Schaden-Kostensatz in der Bandbreite von 93% bis 96% zum Ziel gesetzt und in der Lebensparte soll die Neugeschäftsmarge über 10% liegen. Die Bâloise sei darüber hinaus für die kommende Strategieperiode ab 2016 gut aufgestellt, um sich profitabel weiterzuentwickeln, hiess es an der Halbjahrespräsentation im August.

PRO MEMORIA: Bei der Bâloise heisst der neue CEO seit Jahresbeginn Gert De Winter. Er löste Martin Strobel, der ab Mai im Verwaltungsrat des britischen Versicherers RSA Insurance Einsitz nehmen wird ab. Der 49-Jährige De Winter wechselte als Chef der Bâloise in Belgien an die Konzernspitze und arbeitet seit 2005 für den Versicherungskonzern. Das Belgien-Geschäft hat derweil der Niederländer Henk Janssen übernommen. Der 57-jährige Janssen war Finanzchef der Belgien-Sparte und arbeitet seit elf Jahren für das Unternehmen.

Auch im Verwaltungsrat wird es einen Wechsel geben. Eveline Saupper, die dem Gremium seit 1999 angehört, tritt an der Generalversammlung vom 29. April nicht mehr zur Wahl an. Neu soll dafür Hugo Lasat im VR Einsitz nehmen. Der 51-jährige Belgier ist gemäss den Angaben CEO von Petercam Institutional Asset Management mit Sitz in Brüssel.

Die Bâloise hatte in den ersten neun Monaten 2015 das Geschäftsvolumen in Lokalwährungen leicht gesteigert, jedoch schwächte sich das Wachstum im dritten Quartal etwas ab. Im Heimmarkt Schweiz erfreuten sich die Angebote der beruflichen Vorsorge weiterhin einer guten Nachfrage, während die Gruppe in Deutschland oder auch im hiesigen Nichtlebengeschäft eine auf Profitabilität und weniger auf Volumen ausgerichtete Zeichnungspolitik verfolgt.

In einem Interview versprach Verwaltungsratspräsident Andreas Burckhardt im November, dass die Bâloise den Aktionären eine dauerhafte Dividende bieten will. "Wir zahlen so viel wie möglich", sagte Burckhardt. Dabei werde man Gewinne nicht in einer Kriegskasse bunkern. Auf der Gegenseite könne die Bâloise dank ihrer guten Aktionärsbeziehungen wohl jederzeit neues Kapital beschaffen. Etwa auch dann, wenn dies für eine grosse Akquisition notwendig sein sollte.

AKTIENKURS: Die Aktien der Bâloise verzeichnen seit Jahresbeginn einen leichten Anstieg von rund 2%, womit sie im laufenden Jahr besser als rückläufige Gesamtmarkt (SMI: -11%) im Rennen liegen. Vor allem seit den Jahrestiefstkursen von Mitte Februar, als Bâloise bis auf 113 CHF abgerutscht sind, erholten sich die Papiere stark bis über 130 CHF.

Homepage: www.baloise.ch

jl/yl/mk

(AWP)

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17.11.2015 08:18
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Bâloise legt durchzogene Zahlen vor

Die Bâloise hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 in Franken einen Rückgang des Geschäftsvolumens hinnehmen müssen, ist jedoch gerechnet in Lokalwährungen gewachsen.

Im fortgeführten Geschäft, also ohne die nicht mehr weitergeführten Einheiten Österreich, Kroatien und Serbien, weist die Gruppe ein Volumen von 7,05 Mrd CHF aus nach einem bereinigten Wert aus dem Vorjahr von 7,35 Mrd. In Lokalwährungen wuchs das Volumen allerdings um 1,4%, wie die Versicherungsgesellschaft am Dienstag mitteilt.

Vom Gesamtvolumen entfielen 3,13 Mrd CHF auf das Lebengeschäft und 2,61 Mrd auf den Nichtlebenbereich. Damit sind die Einnahmen der Bâloise in der Lebensversicherung währungsbereinigt um 2,7% und in der Schadenversicherung um 0,7% angewachsen. Das im Vergleich dazu etwas kleinere "Unit-linked"-Geschäft, welches in der Vorjahresperiode stark zulegen konnte, trug 1,31 Mrd (+0,3%) zum Volumen bei. Gewinnzahlen werden dagegen keine publiziert.

Die Erwartungen der Bank Vontobel hat die Bâloise leicht verfehlt. Analyst Stefan Schürmann hatte im Vorfeld der Publikation mit einem Volumen von 7,15 Mrd CHF gerechnet.

Die Bâloise sei auf Kurs und sehe sich bestätigt, die erwarteten Ziele zu erreichen, heisst es in der Mitteilung. Mittelfristig rechnet der Versicherer mit einer Eigenkapitalrendite von 8% bis 12%, in der Schadenversicherung wird eine Combined Ratio von 93 bis 96% angestrebt. Betreffend Combined Ratio gibt sich das Management zuversichtlich, dass 2015 ein Wert im unteren Bereich dieser Bandbreite erreicht werden kann.

Das anspruchsvolle Zinsumfeld mit tiefen Zinsen bleibe aber eine Herausforderung, heisst es weiter. Die Bâloise bleibe aber weiterhin solide kapitalisiert, wobei die Kennzahl zur Solvabilität I per Ende September seit Juni um 8 Prozentpunkte auf 341% gestiegen sei.

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16.11.2015 16:17
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Ausblick Bâloise 9 Mte: Tieferes Geschäftsvolumen erwartet
16.11.2015 14:00

Zürich (awp) - Die Versicherungsgruppe Bâloise wird am (morgigen) Dienstag, 17. November, über die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate 2015 berichten und dürfte den Erwartungen der Bank Vontobel zufolge in der Berichtsperiode ein rückläufiges Geschäftsvolumen erzielt haben. Analyst Stefan Schürmann erwartet einen Rückgang um 2,9% auf 7,15 Mrd CHF.

Als Belastungsfaktoren sieht der Vontobel-Analyst ein rückläufiges Volumen beim Verkauf fondsgebundener Lebensversicherungen, nachdem sich dieses Geschäft im dritten Quartal 2014 sehr gut entwickelt habe. Ausserdem dürften auch Währungseinflüsse belastet haben. Zu der Gewinnentwicklung werden in der Zwischenmitteilung keine Angaben gemacht.

ZIELE: Die Bâloise strebt im Rahmen der mittelfristig ausgerichteten Zielsetzung eine Eigenkapitalrendite von 8% bis 12% an. Anlässlich der Halbjahresmedienkonferenz von Ende August gab sich der noch bis Ende 2015 amtende CEO Martin Strobel zuversichtlich, dass dieses Ziel im laufenden Jahr erreicht wird. Schliesslich stehe die Rendite zur Jahreshälfte bei ungefähr 10%, sagte er.

In der Nichtlebenversicherung hat sich die Gruppe derweil einen Schaden-Kostensatz in der Bandbreite von 93% bis 96% zum Ziel gesetzt und in der Lebensparte soll die Neugeschäftsmarge über 10% liegen. Die Bâloise sei darüber hinaus für die kommende Strategieperiode ab 2016 gut aufgestellt, um sich profitabel weiterzuentwickeln, sagte Strobel im August weiter.

In einem am vergangenen Dienstag publizierten Interview versprach Verwaltungsratspräsident Andreas Burckhardt den Aktionären eine dauerhafte und nachhaltige Dividende bieten zu wollen. "Wir zahlen so viel wie möglich", sagte er. Dabei werde man Gewinne nicht in einer Kriegskasse bunkern. Auf der Gegenseite könne sich die Bâloise dank ihrer guten Aktionärsbeziehungen wohl jederzeit neues Kapital beschaffen. Etwa auch dann, wenn dies für eine grosse Akquisition notwendig sein sollte.

PRO MEMORIA: In der Zwischenzeit hat die Bâloise den Strobel-Nachfolger in den eigenen Reihen gefunden. Der neue Chef heisst Gert De Winter. Der Belgier übernimmt das Amt Anfang 2016. Er war zuletzt Chef der Bâloise in Belgien und arbeitet seit 2005 für den Versicherungskonzern.

Mitte September hat die Bâloise derweil den Verkauf eines geschlossenen Lebensversicherungsportfolios in Deutschland an die Frankfurter Leben-Gruppe bekanntgegeben. Das Portfolio umfasst eine Versicherungssumme von 1,9 Mrd CHF und entspricht rund einem Fünftel des Gesamtbestands von traditionellen Lebensversicherungen der Bâloise in Deutschland. Über diese Niederlassung werde bereits seit 2012 kein Neugeschäft mehr gezeichnet, hiess es. Der Bestand der Basler Lebensversicherungs-AG (Hamburg) in Höhe von rund 7,7 Mrd CHF sei von der Transaktion nicht betroffen.

Anfang September schloss die Bâloise die Anfang August angekündigte Übernahme des luxemburgischen Nichtlebenversicherers HDI-Gerling Assurances ab. Man habe dazu die Zustimmung der Versicherungsaufsicht in Luxemburg erhalten, hiess es. Die Bâloise erwirbt die HDI-Gerling Assurances von der zur deutschen Talanx Gruppe gehörenden HDI-Gerling Industrie Versicherung AG. Der Kaufpreis dürfte sich im mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen. Die HDI-Gerling Assurances in Luxemburg wurde 1989 gegründet und ist ein reiner Nichtlebenversicherer. Im Jahr 2014 erwirtschaftete die Gesellschaft ein Prämienvolumen von rund 5 Mio EUR.

AKTIENKURS: An der Börse liegen die Bâloise-Titel seit Jahresbeginn mit rund 6% im Minus, obwohl sich die Titel seit Ende September vom Jahrestiefst bei 109,60 CHF um rund 10 CHF steigern konnten. Das Jahreshöchst aus dem Monat März liegt hingegen bei 136,30 CHF.

mk/hr

(AWP)

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01.10.2015 13:19
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Wo kann ich da zu 60.-- kaufen ?

01.10.2015 13:13
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Management-Transaktionen

EmittentBâloise Holding AGTransaktionsdatum30.09.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionErwerbArt der RechteNamenaktienGesamtzahl der Rechte100Gesamtwert der Transaktion6'040.00 CHF ISINCH0012410517Zusätzliche Angaben
zur TransaktionDer Bezug erfolgte zu einem Vorzugspreis. Die Aktien sind drei Jahre gesperrt. 

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17.09.2015 08:50
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Bâloise verkauft Teile von deutschem Leben-Geschäft - Keine Angaben zum Preis

17.09.2015 07:56

(Ergänzt mit Angaben von Unternehmenssprecher)

Basel (awp) - Die Versicherungsgruppe Bâloise verkauft den Lebensversicherungsbestand der deutschen Niederlassung der Basler Leben AG an die Frankfurter Leben-Gruppe. Dieser umfasst eine Versicherungssumme von 1,9 Mrd CHF, wie die Bâloise am Donnerstag mitteilt. Zum Transaktionspreis werden keine Angaben gemacht.

Der verkaufte Bestand entspricht laut der Mitteilung rund einem Fünftel des Gesamtbestands von traditionellen Lebensversicherungen der Bâloise in Deutschland. Über diese Niederlassung werde bereits seit 2012 kein Neugeschäft mehr gezeichnet. Der Bestand der Basler Lebensversicherungs-AG (Hamburg) in Höhe von rund 7,7 Mrd CHF sei von der Transaktion nicht betroffen.

Die Transaktion muss noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Mit dem Abschluss der Transaktion rechne man derzeit im ersten Halbjahr 2016, sagte ein Bâloise-Sprecher auf Anfrage.

Mit der Verkaufsvereinbarung führe die Bâloise im Neugeschäft "konsequent die Fokussierung auf moderne, kapitalschonende Lebensversicherungen weiter", wird CEO Martin Strobel in der Mitteilung zitiert. Traditionelle Lebensversicherungen gehören laut der Versicherung nicht mehr zu den Zielfeldern des Neugeschäfts der Basler in Deutschland. Sie fokussiert sich vielmehr auf "biometrische Risikoprodukte" - dazu gehören etwa Unfall-, Alters- oder Invaliditätsrisiken - sowie auf kapitaleffiziente Fondsprodukte".

Die Frankfurter Leben-Gruppe soll das Geschäft eigenständig fortführen. Rund 100 bislang für den Bestand tätige Mitarbeitende werden nun ein "Überleitungsangebot" erhalten. Der Erwerb umfasst nicht nur die Versicherungsverträge sondern auch das "Know-how" des Geschäfts einschliesslich etwa der IT-Systeme, wie der Bâloise-Sprecher sagte. Für alle übergehenden Mitarbeiter seien mit dem Erwerber weitreichende Sicherheiten vereinbart worden. Einen direkten Zusammenhang mit den laufenden Effizienzmassnahmen in Deutschland gebe es nicht.

Das neue Unternehmen soll laut der Mitteilung die Basis für eine spezialisierte Konsolidierungsplattform im deutschen Lebensversicherungsmarkt sein. Der Sitz ist in Bad Homburg vorgesehen, ein weiterer Standort ist in Bremen. Gemäss den Angaben bezweckt die Frankfurter Leben-Gruppe den Erwerb von Lebensversicherungsgesellschaften oder -beständen, die sich bereits im Run-off befinden bzw. in Run-off gesetzt werden sollen.

tp/cf

(AWP)

 

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04.09.2015 09:11
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Berenberg fest gestimmt, wiederholt Kaufempfehlung bis 130. "starke Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren

04.09.2015 08:13
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Bâloise schliesst Übernahme der HDI-Gerling Assurances in Luxemburg ab

04.09.2015 07:11

Basel (awp) - Die Bâloise schliesst die Anfang August angekündigte Übernahme des luxemburgischen Nichtlebenversicherers HDI-Gerling Assurances ab. Man habe dazu die Zustimmung in Luxemburg der Versicherungsaufsicht erhalten, teilt er Versicherer am Freitag mit. Die Übernahme wurde am gestrigen Donnerstag vollzogen.

Die Bâloise erwirbt die HDI-Gerling Assurances von der zur deutschen Talanx Gruppe gehörenden HDI-Gerling Industrie Versicherung AG. Der Kaufpreis dürfte sich im mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen, wie die Bâloise Anfang August erklärt hatte. Die HDI-Gerling Assurances in Luxemburg wurde 1989 gegründet und ist ein reiner Nichtlebenversicherer. Im Jahr 2014 erwirtschaftete die Gesellschaft ein Prämienvolumen von rund 5 Mio EUR.

Mit der Übernahme will die Bâloise in Luxemburg den Sprung in die Top-3 der Nichtlebenversicherer schaffen. Die Bâloise Assurances Luxembourg rechne mit einer schnellen Integration, heisst es in der Mitteilung vom Freitag weiter. Alle Mitarbeitenden der HDI-Gerling Luxembourg würden übernommen.

mk/cp

(AWP)

 

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04.08.2015 08:27
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Bâloise kauft in Luxembourg dazu
 

Die Bâloise baut ihr Geschäft in Luxembourg mit dem Zukauf der HDI-Gerling Assurances aus.

Dabei handelt es sich um einen Nichtlebenversicherer, der 2014 ein Prämienvolumen von rund 5 Mio EUR erwirtschaftete, teilt die Bâloise am Dienstag mit. Mit der Akquisition sichere sich die luxemburgische Tochter der Bâloise "attraktive Zusatzprämien in einem hochprofitablen Markt". Die Basler bezahlen für die Übernahme einen mittleren einstelligen Millionenbetrag.

Die HDI-Gerling Assurances Luxembourg wurde 1989 gegründet und ist ein reiner Nichtlebenversicherer. Die Bâloise kauft das Geschäft von der zur deutschen Talanx Gruppe gehörenden HDI-Gerling Industrie Versicherung. "Mit der Übernahme stärken wir das ertragreiche Nichtlebengeschäft und setzen zum Sprung in die Top 3 der luxemburgischen Versicherer an", wird CEO Martin Strobel in der Mitteilung zitiert. Gleichzeitig trage die Akquisition zur Verbesserung der Profitabilität der Gruppe bei.

Bei der Bâloise rechnet man mit einer schnellen Integration der zugekauften Gesellschaft. Alle Mitarbeitenden der HDI-Gerling Luxembourg würden übernommen, verspricht die Bâloise. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden und werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2015 vollzogen.

(AWP)

 

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27.07.2015 13:45
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Kosto37 hat am 16.06.2015 - 14:57 folgendes geschrieben:

Finde Baloise ebenfalls interessant. Nur der Chart stimmt mich nicht sehr positiv. Bin kein Spezialist aber wenn die Bewegung nach oben nicht bald kommt erwarte ich schon bald Kurse von unter 105.

Weiss jemand wann das Aktienrückkaufprogramm starten soll?

wenn das Aktienrückkaufprogramm wirklich bereits läuft, ist der downer von letzter Woche noch unverständlicher....

24.07.2015 17:46
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ich verstehs einfach nicht, kann mir jemand den heutigen Kursverlauf von BALN erklären?

Baloise Hldg N

119.70 -1.56% -1.90

 

Zu Beginn, als der Gesamtmarkt noch im Plus war, gings schon laufend ins runter mit BALN. Wer verkauft denn da? Müssen ja doch einige sei.

Lustigerweises kehrte das Ganze bei fast -2%, als die Amis geöffnet haben. BALN rettet sich langsam wieder aufwärts, wobei der SMI ins Minus rauscht.

 

Verstehe echt nicht, wieso so wenig interesse an BALN haben und dann noch gross verkaufen.

http://www.cash.ch/boerse/kursinfo/fullquote/Baloise-Hldg/1241051/380/1

15.07.2015 08:31
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Bâloise-CEO: Ziel bleibt, Dividende weiter zu erhöhen

14.07.2015 18:38

Zürich (awp) - Martin Strobel, Konzernchef der Bâloise, hält den Versicherer für stark genug, um selbständig zu bleiben. Und das Ziel sei es, die Dividende weiter zu erhöhen, wie er im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Onlineausgabe) erklärte.

"Wir trimmen alle Geschäftsteile auf Rentabilität", so Strobel in dem Gespräch. Der daraus gemehrte Geldfluss habe es erlaubt, die Dividende in mehreren Schritten zu steigern. "Weitere Erhöhungen sind immer dann angestrebt, wenn wir überzeugt sind, das neue Ausschüttungsniveau mit grosser Sicherheit halten oder gar noch weiter steigern zu können", so der im nächsten Frühjahr scheidende Bâloise-Chef.

Strobel hat bei der Bâloise sein Job per Ende April 2016 gekündigt. "Nach siebzehn Jahren Baloise, davon sieben Jahre als CEO der Gruppe, ist es Zeit für eine Veränderung", erklärt sich dieser. Er werde "mit Sicherheit" nicht eine andere operative Führungsfunktion in der Assekuranz anstreben. Auch die Mitwirkung im Verwaltungsrat grosser Unternehmen stehe nicht im Vordergrund, könnte Strobel zufolge aber eine Ergänzung sein.

Er wolle vielmehr wieder in kleineren, flexiblen Unternehmen einen persönlichen, unmittelbaren und prägenden Einfluss nehmen, meint Strobel. So reize ihn etwa, etwas im Stil von Private Equity zu unternehmen.

ra/rw

(AWP)

 

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08.07.2015 10:21
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So All-in -alles oder nichts

Muss ja mal eine grössere Gegenbewegung zb durch Übernahme Wink kommen.

Hält sich auch gar nicht schlecht für den nervösen macht.

22.06.2015 20:27
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ist eigentlich alles gesagt. Wer hier nicht dabei ist, dem kann man auch nicht helfen. Nur eine Frage der Zeit....wer weiss vielleicht schneller als man denkt.

22.06.2015 20:26
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Analyst ist heiss auf Versicherungsaktien

Analyst ist heiss auf Versicherungsaktien

 

22.06.2015 - 12:30Ein viel beachteter Analyst empfiehlt gleich drei mittelgrosse Schweizer Versicherungsaktien zum Kauf. Der cash Insider sagt, weshalb der Experte mit stark anziehenden Dividenden rechnet.

 

Die Aktionäre mittelgrosser Schweizer Versicherungsunternehmen können sich nicht beklagen: In den letzten Jahren liess sich mit diesen Aktien gutes Geld verdienen. Neben der grosszügigen Dividendenpolitik vieler Firmen sorgte auch die Übernahme von Nationale Suisse durch Helvetia hierzulande für steigende Kurse. Denn diese zeigt: Der Konsolidierungsdruck hat zugenommen.

Schon seit Monaten bietet sich den erfolgsverwöhnten Aktionären allerdings ein ungewohntes Bild: Selbst unter Aufrechnung des Dividendenabgangs notieren die Papiere von Bâloise um 6 Prozent unter dem Stand von Anfang Jahr, jene von Swiss Life sogar um fast 8 Prozent.

Eine Ausnahme bilden einzig die Aktien von Helvetia: Dank einer flott voranschreitenden Integration von Nationale Suisse resultiert seit Jahresbeginn ein ansehnliches Plus von 13 Prozent.

In einer Branchenstudie räumt René Locher von der MainFirst Bank denn auch ein, dass diese Traditionsunternehmen allesamt einem schwierigen Marktumfeld ausgesetzt sind. Neben den historisch tiefen Zinsen und dem starken Franken drücke der Schuh auch bei den immer strengeren regulatorischen Erfordernissen. Er muss es ja wissen, gilt der früher für die Bank Sarasin tätige Versicherungsanalyst doch als Meister seines Fachs.

Gerade deshalb hat das, was der Experte in der Studie schreibt, durchaus Signalwirkung. Denn er rät Anlegern neuerdings, sich nicht mehr länger auf die schwierigen Rahmenbedingungen zu konzentrieren. Viel wichtiger sei aus Aktionärssicht, wie die einzelnen Unternehmen durch das Marktumfeld navigieren. Und diesbezüglich stellt er den mittelgrossen Schweizer Versicherungsgesellschaften überraschend gute Noten aus.

Locher zufolge zählen die hiesigen Branchenvertreter im Sachversicherungsgeschäft zu den rentabelsten der Welt. Selbst im Lebensversicherungsgeschäft seien die Margen hierzulande noch immer positiv, so der Studienverfasser.

Nicht zuletzt dank den grundsoliden Bilanzen rechnet der Experte mit stark anziehenden Dividenden. Auch damit hebt er sich von den meisten seiner Berufskollegen ab.

Insbesondere die mit "Outperform" und einem Kursziel von 260 Franken empfohlenen Aktien von Swiss Life scheinen es Locher angetan zu haben. Nach einer Road-Show mit den Firmenverantwortlichen und einem anschliessenden Unternehmensbesuch setzt er die Papiere auf die erst kürzlich ins Leben gerufene "Focus List" (siehe Kolumne vom 29. Mai).

Die kürzliche Hochstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor’s zeige, die Stärkung der Eigenkapitalbasis erste Erfolge zeige. Sobald der Lebensversicherungskonzern am Ziel angelangt sei, werde er einen höheren Anteil des Jahresgewinns an die Aktionäre ausschütten.

Einstiegsgelegenheiten macht der Experte neuerdings auch bei den Valoren von Bâloise aus. Er nimmt die Branchenstudie zum Anlass, um diese gleich um zwei Stufen von "Underperform" auf "Outperform" hochzustufen. Das weiterhin mit 130 Franken angegebene Kursziel lässt ein Aufwärtspotenzial von rund 13 Prozent erahnen.

Die Schweizer Geschäftsaktivitäten des in Basel beheimateten Versicherungskonzerns werden in der Branchenstudie als "Kronjuwel" bezeichnet. Weiteres kursseitiges Aufwärtspotenzial sieht Locher, sollte Bâloise das Deutschlandgeschäft auf Vordermann bringen und bis Ende 2016 das sich selber gesteckte Ziel eines Beitrags von mindestens 100 Millionen Franken zum operativen Gewinn (EBIT) erreichen. Bis dahin werde sich das angekündigte Aktienrückkaufprogramm als kursstützend erweisen, so ist in der Studie weiter nachzulesen.

Alleine seit Anfang April haben namhafte Banken wie Bryan, Garnier & Co, Morgan Stanley, Jefferies International oder die Berenberg Bank den europäischen Versicherungssektor heruntergestuft (siehe Kolumne vom 28. April).

Wenn ein profunder Branchenkenner wie René Locher eine Lanze für die Aktien mittelgrosser Schweizer Versicherungsunternehmen bricht, hat das schon was zu bedeuten. Mich würde jedenfalls nicht erstaunen, wenn seine Empfehlungen in den kommenden Wochen den einen oder anderen Nachahmer finden würden. Ich selber setze zwar weiterhin auf die Papiere von Swiss Re, sehe aber auch bei der Zurich Insurance Group finanziellen Spielraum für eine grosszügige Sonderdividende.

 

16.06.2015 23:32
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ich könnte mir gut vorstellen, dass Baloise nächstens auch auf dem Übernahmeradar erscheint. Wer hätte bei National damit gerechnet. Und wie man aus den aktuellen News von Helvetia 'Helvetia-CEO: Durch Nationale-Kauf "wesentliche" Dividendensteigerung möglich' heraushört, scheint sich das ja gelohnt zu haben.

Ist nur eine Frage der Zeit.

16.06.2015 14:57
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Finde Baloise ebenfalls interessant. Nur der Chart stimmt mich nicht sehr positiv. Bin kein Spezialist aber wenn die Bewegung nach oben nicht bald kommt erwarte ich schon bald Kurse von unter 105.

Weiss jemand wann das Aktienrückkaufprogramm starten soll?

16.06.2015 09:29
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Die «unmöglichen» Schweizer Übernahmeziele

16.06.2015 01:00 Viel Geld und tiefe Zinsen beflügeln Übernahmefantasien. Aber wenn trifft es tatsächlich? cash nennt diejenigen Kaufziele unter den Schweizer Unternehmen, bei denen man es auf Anhieb gar nicht denkt. Swiss Life: Wer wie die Swiss Life nur Lebensversicherungen und Versorgepläne verkauft und daneben noch ein bisschen Vermögensverwaltung betreibt, ist bei Null- und Negativzinsen in einer ungemütlichen Lage – auch wenn immer wieder gesagt wird, dass man dank Bilanzstrukturmanagement mit der Steuerung von Zinsänderungsrisiken und Fälligkeiten alles im Griff habe. Was Swiss Life ausbalancieren würde, wäre ein Sachversicherungsgeschäft. Helvetia hat die National-Versicherungen übernommen; Swiss Life und Bâloise - anyone?

06.06.2015 10:00
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ich mag Baloise :).

Versteh nicht ganz, wieso hier niemand sonst schreibt bzw interesse hat. Der Kurs ist auch wieder ziemlich zurück gekommen und bietet sicher gute Einstiegschancen. Die Zahlen waren auch super, vorallem für eine Versicherung. Weiter denke ich, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Baloise nicht mehr eigenständig ist....wir werden sehen.

06.06.2015 09:54
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Baloise Bank Soba Ein Versicherer ist erfolgreich mit einer Bank

05.06.2015 16:44

Zürich (awp/sda) - In den Neunzigerjahre haben sich alle grossen Schweizer Banken und Versicherer in das Abenteuer Allfinanz gestürzt und sind damit gescheitert - mit einer Ausnahme. Die Basler Versicherungen führen seit 15 Jahren eine Bank. Ihr Erfolgsrezept: Sie betreiben keine Allfinanz.

Allfinanz war die Idee, alles was mit Bank und Versicherung zu tun hat, aus einer Hand anzubieten. Die Vorstellung oder vielmehr die Hoffnung dahinter war, dass Kunden es schätzen, wenn sie für alle ihre finanziellen Belange nur noch eine einzige Ansprechperson haben. Diese Annahme erwies sich jedoch als falsch. Das letzte solche Experiment, die Axa Bank, wurde 2012 beendet.

Seither gibt es nur noch die Basler Versicherungen, die auf die Verbindung von Bank und Versicherung setzen. "Sehr erfolgreich", wie Michael Müller, der Chef der Basler Versicherungen in der Schweiz an einer Medienkonferenz am Freitag in Zürich sagte. Der Hauptgrund: "Wir sind ein fokussierter Finanzdienstleister, kein Allfinanz-Anbieter."

Müller erklärte dabei den Unterschied zwischen Allfinanz und Finanzdienstleister mit der Breite des Angebots. "Wir bieten über die Baloise Bank SoBa nur standardisierte und einfache Bankprodukte an." Der Fokus liege dabei auf der Vorsorge, sagte Müller. "Üblicherweise sind wir darum bei unseren Kunden nur Zweitbank."

GEDULD ALS ERFOLGSFAKTOR

Als weiteren Grund, warum die Basler Versicherungen bis jetzt als einziges Schweizer Finanzinstitut erfolgreich Bank- und Versicherungsdienstleistungen aus einer Hand anbieten, nennt Müller die Geduld. "Es braucht viel Zeit, um das Vertrauen bei den Versicherungskunden für Bankdienstleistungen aufzubauen."

Von Vorteil sei dabei gewesen, dass man mit der ehemaligen Solothurner Kantonalbank ein lokal gut verankertes und funktionierendes Finanzinstitut gekauft habe. "Der Banksockel war stabil", sagte Müller. Das habe dem Versicherer die nötige Zeit verschafft, die Bankangeboten schrittweise einführen zu können.

Schliesslich sieht Müller den Umstand, dass die Bank und die Versicherung nur eine einzige Führung hat, als Erfolgsfaktor. "Es gibt keine Konkurrenzsituation zwischen der Bank und der Versicherung", sagte Müller. Diese Konkurrenz sei zudem auf dieses Jahr auch personell aufgehoben worden.

HOHE REINVESTITIONSRATE

So setzt die Basler Versicherungen, wenn ein Kundenberater einen Spezialisten anfordert, heute nur noch solche Leute ein, die gleichzeitig beide Bereiche abdecken können. Zuvor waren die Spezialisten in Bank- und Versicherungsexperten getrennt.

Als konkreten Beleg für den Erfolg verwies Müller auf die hohe Reinvestitionsrate. So blieben über 30 Prozent der beim Versicherer angelegten Gelder nach Ablauf des Vertrags im Unternehmen. Normalerweise betrage diese Quote nicht mehr als 20 Prozent.

Ebenfalls ein Beleg für den Erfolg ist das stetig gewachsene Geschäftsvolumen. In den letzten zehn Jahren haben sich die durch die Basler Kundenberater akquirierten Kundenvermögen verfünffacht. Die vermittelten Kredite sind sogar heute achtmal höher als 2004.

cf

(AWP)

http://www.cash.ch/news/alle/baloise_bank_soba_ein_versicherer_ist_erfol...

 

02.06.2015 13:14
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kann hier mal bitte jemand Übernahmegerüchte streuen. Danke Wink

01.06.2015 12:10
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was ist blos mit Baloise los?? Seit Ende März nur noch am Fallen und nun wieder dort, wie bei der Aufgabe des €-Kurs Untergrenze. Verstehs nicht...

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