Baloise

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20.03.2007 10:07
#1
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Baloise

Liebe Forumleser

Morgen wird der Versicherungskonzern Baloise seine Zahlen vorlegen. Ich persönlich rechne mit einem Resultat, dass den Konsens übertreffen wird. Die Versicherer hatten 2006 nicht enorme Schäden zu decken wie zum Beispiel im 2005. Und seit einigen Jahren wird Baloise immer rentabler. Was erwartet ihr?

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15.09.2016 08:30
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Bâloise schafft neue Abteilung für Digitalisierung - Leiter Adrian Honegger
15.09.2016 07:26

Basel (awp) - Die Bâloise will sich vermehrt der Bedeutung der Digitalisierung widmen: Mit einer neu geschaffenen Abteilung mit dem Namen Group Strategy and Digital Transformation sollen Kundeninteraktion, Betriebsprozesse und damit verbundene Strukturen neu aufgestellt werden. Da die digitale Revolution die Branche grundlegend verändere und Geschäftsmodelle vor Herausforderungen stelle, wolle man sich an die verändernden Bedürfnisse der Kunden anpassen, heisst es in einer Mitteilung des Versicherers vom Donnerstag.

"Die neugeschaffene Abteilung wird der gruppenweite Treiber dieser Herausforderungen sein", lässt sich CEO Gert De Winter zitieren. Leiter der neuen Abteilung wird Adrian Honegger ab Oktober 2016. Dieser stiess 2009 zur Bâloise, wo er seit Herbst 2009 als Co-Leiter der Informatik Schweiz tätig war.

Die neue Abteilung werde eng mit den Ländereinheiten sowie mit dem Group CEO zusammenarbeiten. Zudem sei die Einheit ein Treiber zur Umsetzung einer neuen strategischen Ausrichtung, deren Eckpunkte am Strategietag der Bâloise vom 26. Oktober im Detail vorgestellt werden sollen.

Zu den Aufgabenbereichen der neuen Abteilung gehöre unter anderem auch die M&A-Aktivitäten. Die bisher mit dieser Aufgabe betraute Abteilung Corporate Development werde in die neue Abteilung integriert.

sta/ys

(AWP)

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31.08.2016 08:39
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Bâloise stärkt die Reserven und weist tieferen Halbjahresgewinn aus
30.08.2016 18:09

(Zusammenfassung mit Schlusskurs ergänzt))

Basel (awp) - Die Bâloise hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl im deutschen Nichtlebensgeschäft, wie auch in der Lebensparte die Reserven verstärkt und musste daher einen Gewinnrückgang hinnehmen. Sieht man aber von der Altlasten-Bereinigung in Deutschland ab, zeigt sich beim gut kapitalisierten Basler Versicherungskonzern eine solide Geschäftsentwicklung. Eine wichtige Stütze bleiben die Aktivitäten am Heimmarkt.

In den Monaten Januar bis Juni sank der Konzerngewinn der Bâloise von den Nachreservierungen in Deutschland belastet um 10% auf 224 Mio. Ohne diese Massnahme (54,8 Mio CHF) wäre der Gewinn hingegen um 4,8% auf beinahe 262 Mio angestiegen, teilte der Versicherer am Dienstag mit.

"Mit den Reservierungen haben wir das Geschäft in Deutschland auf 'gesunde Beine' gestellt", sagte der neue CEO Gert de Winter an einer Telefonkonferenz. Das Management habe sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem sich die Bâloise wiederholt mit Abwicklungsverlusten konfrontiert sah und sich bei den Renten im Haftpflichtbereich wegen tiefer Zinsen Nachreservierungen abzeichneten.

DEUTSCHLAND UM ALTLASTEN BEREINIGT

In Deutschland schrieb die Bâloise folglich einen Betriebsverlust von 50,6 Mio CHF, während sich der Schaden-Kostensatz auf 116,3% (VJ 106,0%) verschlechtert hat. Aber auch ohne die Reservestärkung wäre die Combined Ratio mit 101,1% über den für die Profitabilität des Versicherungsgeschäfts massgebenden Wert von 100% gelegen. Mit der Verlagerung weg vom Industrie- hin zum KMU- und Retail-Geschäft sowie Einsparungen soll diese Marke künftig wieder unterschritten werden.

Auf Gruppenebene stieg die Combined Ratio trotz der Probleme in Deutschland nur um 0,2 Prozentpunkte auf 92,5% und bereinigt läge der Wert auf sehr tiefen und damit guten 88,7%. Ausschlaggebend dafür war einmal mehr der sehr profitable Heimmarkt: In der Schweiz sank die Kennzahl dank einem günstigen Schadenumfeld um 6,5 Punkte auf 78,4%. In Luxemburg ging der Wert um 2,0 Punkte auf 87,2% zurück, in Belgien stieg er leicht um 1,3 Punkte auf 94,1%.

TIEFE ZINSEN BELASTEN

Im Lebengeschäft sah sich die Bâloise aufgrund der Zinssituation dazu veranlasst, die versicherungstechnischen Rückstellungen zu stärken, was den EBIT auf 46 Mio CHF von 70 Mio im ersten Halbjahr 2015 zurückfallen liess. Gleichzeitig sei das Neugeschäft mit traditionellen Versicherungen (-8,7%) bewusst gedrosselt und der Fokus auf Prämien mit Anlagecharakter (+19%) gelenkt worden.

Das Geschäftsvolumen sank in der Lebensversicherung um 1,7% auf 3,50 Mrd CHF. In der Nichtlebensparte wuchs die Bâloise dagegen um 3,1% auf 2,13 Mrd, was dem Wachstum in Belgien (+8,4%) und Luxemburg (+12%) zuzuschreiben ist. Die gesamte Gruppe weist ein mit 5,62 Mrd stabiles Volumen aus.

Auf den Kapitalanlagen erzielte die Bâloise eine nicht annualisierte Nettorendite von 1,8% (VJ 1,6%). Die Steigerung habe man mit Umschichtungen insbesondere bei Bonds sowie dem Aufbau von Immobilien erreicht, hiess es. Das Eigenkapital ging seit Jahresbeginn nur leicht auf 5,44 Mrd CHF zurück.

Trotz tieferem Gewinn sei man auf Kurs, das Jahr 2016 mit einer Eigenkapitalrendite innerhalb des angepeilten Zielkorridors (8-12%) abzuschliessen, ist CFO German Egloff überzeugt. Schliesslich sei nicht davon auszugehen, dass das Jahresergebnis von zusätzlichen Altlasten beeinträchtigt werde.

Die Ziele für die nächsten fünf Jahre will das Management am 26. Oktober anlässlich des Investorentags präsentieren. Bis dahin werde auch über weitere Aktienrückkäufe diskutiert, so der Finanzchef.

AKTIE ERHOLT SICH VON ANFANGSVERLUSTEN

Sowohl die Anleger als auch die Analysten wurden von den Nachreservierungen in Deutschland auf dem falschen Bein erwischt und die Aktie rutschte zunächst um über 1,5% bis auf ein Tagestief bei 109,10 CHF ab. In der Folge erholten sich die Papiere davon und schlossen mit +0,8% sogar besser als der Gesamtmarkt (SPI: +0,6%)

mk/ra

(AWP)

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02.08.2016 08:35
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Bâloise schliesst Aktienrückkaufprogramm ab
02.08.2016 07:15

Zürich (awp) - der Versicherer Bâloise hat sein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Das Unternehmen habe auf einer separaten Handelslinie bei der SIX Swiss Exchange insgesamt 1'000'000 Namenaktien zu einem Durchschnittspreis von 113,83 CHF zurückgekauft, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Dies entspreche in etwa 2% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals, berichtet der Versicherer weiter. Das Programm lief zwischen dem 29. April und dem 29. Juli. Insgesamt wurden somit knapp 114 Mio CHF an die Aktionäre zurückgeführt. Die erworbenen Aktien wurden unter Abzug der Verrechnungssteuer zurückgekauft.

hr/rw

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07.06.2016 13:11
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Bâloise-CEO will mit Digitalisierung und Kooperationen wachsen
07.06.2016 12:07

Basel (awp) - Die Bâloise will unter dem neuen Chef Gert de Winter wachsen. Dabei sieht der Belgier in der Digitalisierung des Geschäfts sowie über Kooperationen in Bereichen ausserhalb des traditionellen Versicherungsgeschäfts Möglichkeiten dazu. "Viel erwarte ich auch vom Portfolio mit ungefähr fünfzehn Pilotprojekten, mit denen wir künftige Kundenbedürfnisse testen", sagte de Winter im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Online, 7.6.). Als ein Beispiel dazu führt er eine App an, mit der das Fahrverhalten junger Autolenker gemessen wird.

Einen Beitrag zum Wachstum könnten auch Übernahmen liefern. "Wir schauen uns immer wieder Möglichkeiten für eine Akquisition an", so de Winter, der seit fünf Monaten CEO des Basler Versicherungskonzerns ist. Allerdings bewege sich in der Schweiz seit der Übernahme von Nationale Suisse durch Helvetia nicht mehr viel. Dagegen werde im internationalen Geschäft in Belgien nach Opportunitäten um, während sich in Deutschland in den nächsten Jahren mit den neuen, strengeren Solvenzvorschriften einiges bewegen werde.

Zunächst gelte es aber, in Deutschland das Bâloise-Haus in Ordnung zu bringen. Dieser Markt ist im Vergleich zur Schweiz und zu Luxemburg heterogen, fragmentiert und von härterem Preiswettbewerb geprägt. Doch wirke dort das Kostensparprogramm, wodurch die Aufwandquote 1,2 Prozentpunkte gesunken sei. "Drei Viertel des geplanten Abbaus von 400 Stellen haben wir hinter uns und in unseren Segmenten wachsen wir", so der Bâloise-Chef.

Das Problem in Deutschland bleibe die Unausgeglichenheit im Bereich Schadenversicherung. "Für unsere Grösse sind wir zu sehr im Industriegeschäft vertreten. Wir sind jetzt selektiver und fördern zudem das Privat- und das Gewerbegeschäft." Diese Verlagerung brauche zwei, drei Jahre. Mit den Veränderungen soll das Betriebsergebnis in Deutschland im 2016 auf 100 Mio CHF gegenüber 65 Mio im Vorjahr verbessert werden. "Danach peilen wir auch Übernahmen an."

Auf Gruppenebene strebt die Bâloise im derzeitigen Tiefzinsumfeld jährlich eine Eigenkapitalrendite zwischen 8 und 12% an. "Ich frage mich schon, in wieweit eine absolute Vorgabe der Eigenkapitalrendite von 8, 9 oder 10% noch sinnvoll ist - gerade auch, weil das bilanzierte Eigenkapital von Zinsniveauverschiebungen massgeblich beeinflusst wird", so de Winter. Relevanter als die Kapitalrendite sei Cash, denn nur der Geldfluss sei echt. "Auch die Anleger wollen doch in erster Linie wissen, wie zuverlässig das Unternehmen die Dividendenzahlung aus dem Betrieb zu finanzieren versteht."

Die Dividendenpolitik laute nach wie vor, die Dividende stets mindestens zu halten. "Wir erhöhen sie nur, wenn wir absolut sicher sind, dass sie von Dauer ist. In den Jahren 2013 und 2014 habe man die Dividende zwei Mal erhöht und die zuletzt bezahlte Dividende entspreche 4% Rendite. "Zudem kaufen wir Aktien zurück, was für die Anleger gesamthaft rund 5% Rendite ergibt".

Am Investorentag im Oktober will Gert de Winter derweil nicht den üblichen Dreijahresplan mit harten Finanzzielen präsentieren, sondern eine auf fünf bis sieben Jahre ausgelegte Wirkensstrategie präsentieren.

mk/ra

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24.05.2016 08:22
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Baloise steigert Prämien im BVG-Geschäft um 5% - Rückstellungen von 75 Mio CHF
24.05.2016 08:15

Basel (awp) - Die Basler Leben AG hat 2015 im Kollektivlebengeschäft das Volumen weiter gesteigert und gleichzeitig weitere technische Rückstellungen gebildet. Wie die Muttergesellschaft Baloise am Dienstag mitteilte, wuchsen die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft um fast 5% auf 2,65 Mrd CHF und die Zahl der aktiven Versicherten erhöhte sich leicht auf knapp 157'000.

Das vergangene Geschäftsjahr sei massgeblich geprägt gewesen von der Aufhebung des Euromindestkurses, der Einführung von Negativzinsen und der Geldschwemme durch die Europäische Zentralbank, heisst es. Angesichts dieser Bedingungen spricht das Unternehmen von einem "soliden Ergebnis", wobei die Nettorendite mit 2,30% deutlich unter dem Vorjahr (3,21%) lag. Dabei müsse aber berücksichtigt werden, dass die Basler 2014 von ausserordentlichen Gewinnen aus dem Verkauf einer Aktienbeteiligung profitiert habe. Der laufende Ertrag blieb den Angaben zufolge auf dem Niveau des Vorjahres.

RÜCKSTELLUNGEN FÜR RENTNER AUF KOSTEN DER AKTIVEN

Weiter hat die Basler Leben die Rückstellungen für die heutigen und künftigen Rentenverpflichtungen um weitere 75 Mio CHF erhöht. Dies geht auf Kosten der aktiven Versicherten: Die Rückstellungen wären bei einem korrekten gesetzlichen Umwandlungssatz nämlich zu einem grossen Teil in den Überschussfonds für die Aktiven geflossen, heisst es in der Mitteilung.

Trotz dieser "Generationenungerechtigkeit" sei der Überschussfonds aber um 20 Mio CHF geäufnet worden. Daraus sei per Anfang 2016 eine Zusatzverzinsung im Überobligatorium von 0,25% finanziert worden, was zu einer Gesamtverzinsung der Alterskapitalien der Aktiven von 1,75% führte. Insgesamt flossen den Angaben zufolge 92,7% der Erträge zurück an die Versicherten. Im Geschäft, welches der Mindestquote von 90% unterstellt ist, lag die Ausschüttungsquote bei 95,1%.

uh/cf

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22.03.2016 08:20
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Bâloise mit deutlich weniger Gewinn

Die Versichungsgruppe Bâloise weist für das Jahr 2015 einen klar unter dem Vorjahr liegenden Gewinn aus. Dennoch wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Der Gewinn beläuft sich auf mit 512 Mio CHF, 2014 wurden noch 711 Mio erwirtschaftet. Der Rückgang kommt aber nicht von ungefähr, denn schliesslich hatten 2014 alleine die Verkäufe der Nationale Suisse-Beteiligung und der Basler Österreich den Gewinn mit rund 160 Mio positiv beeinflusst. Zudem hätten Währungseffekte das Ergebnis 2015 mit rund 30 Mio belastet, wie der Versicherer am Dienstag mitteilt.

Je Aktie nahm der Gewinn um 28% auf 10,96 CHF ab. Den Aktionären soll trotz Gewinnabnahme und Währungsturbulenzen eine Dividende von unverändert 5,00 CHF je Aktie ausgeschüttet werden, heisst es weiter.

Das Geschäftsvolumen sank um 4,2% auf 8,92 Mrd CHF; in Lokalwährungen resultierte eine Zunahme um 3,3%. Die gebuchten IFRS-Bruttoprämien verminderten sich um 4,8% auf 6,83 Mrd. In der Nichtlebenversicherung verbesserte sich der Schaden-Kostensatz (Combined Ratio) um 0,3 Prozentpunkte auf 93,3% und liegt damit am unteren Ende der anvisierten Bandbreite von 93 bis 96%.

In der Lebensparte sei derweil das Wachstum mit kapitalschonenden, modernen Produkte weiter vorangetrieben worden. Das Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen wuchs in Originalwährung um 2,1% und jenes mit Prämien mit Anlagecharakter um 9,2%. Zum Gewinn trug die Sparte 277 Mio CHF bei.

In der Bilanz weist die Bâloise ein Eigenkapital in der Höhe von 5,46 Mrd CHF aus nach 5,83 Mrd zum Jahresende 2014 und 5,20 Mrd zur Jahresmitte 2015. Das Ziel einer Eigenkapitalrendite im Bereich von 8 bis 12% hat die Bâloise mit einem Wert von 9,8% problemlos erreicht. Mit den Kapitalanlagen wurde eine Nettorendite von 3,1% nach 4,2% im Vorjahr erzielt.

Ausblick bleibt vage

Mit dem Gewinn hat die Bâloise die Erwartungen der Analysten übertroffen, die Angaben zu den Bruttoprämien und zu der Combined Ratio verfehlten diese dagegen. Die Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Gewinn von 493 Mio, Bruttoprämien von 6,94 Mrd und einer Combined Ratio von 92,5% gerechnet. Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital wurde mit 5,37 Mrd etwas tiefer erwartet.

Bezüglich Ausblick bleibt Bâloise vage. Die Ambition des neuen Managements unter Gert De Winter ist es, in den kommenden Jahren zur ersten Wahl der Zielkunden zu werden. Ziel sei es, den Kundenfokus und die einfache Interaktion mit dem Kunden zu steigern, die aktuellen Stärken weiter zu verbessern, verbunden mit der Ambition, das traditionelle Versicherungsgeschäft ergänzt mit Sicherheits- und Servicedienstleistungen weiterzuentwickeln, heisst es in der Mitteilung.

Welche strategischen Massnahmen dazu notwendig sind, will die Gruppe am Investorentag vom 26. Oktober 2016 aufzeigen. Nichts ändern soll sich an der attraktiven und nachhaltigen Dividendenpolitik, verspricht Gert de Winter in einem Interview im Geschäftsbericht.

Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären an der Generalversammlung vom 29. April 2016 zusätzlich die Wahl von Marie-Noëlle Venturi - Zen-Ruffinen als zusätzliches Mitglied vor. Die 40-jährige Schweizerin besitze einen Doktortitel und Master der Rechtswissenschaften sowie einen Master in Philosophie der Universität Fribourg, so die Mitteilung. Sie sei als Rechtsanwältin in einer Genfer Kanzlei und als Titularprofessorin an der Fakultät für Wirtschaft und Management der Universität Genf tätig.

(AWP)

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21.03.2016 15:08
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Ausblick Bâloise: Jahresgewinn bei 493 Mio CHF erwartet
21.03.2016 13:30

Zürich (awp) - Der Versicherer Bâloise-Holding publiziert am Dienstag, 22. März die Zahlen zum Geschäftsjahr 2015. Insgesamt acht Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.

2015E
In Mio CHF AWP-Konsens 2014A

Reingewinn 493,2 711,9
Bruttoprämien 6'943 7'176
Combined Ratio (in Wacko 92,5 93,6

per 31.12.2015 AWP-Konsens per 31.12.2014

Eigenkapital* 5'365 5'831

* den Aktionären zurechenbar

FOKUS: Analysten erwarten von der Bâloise einen insgesamt soliden Jahresabschluss 2015, obwohl der Gewinn deutlich geringer ausfallen wird als im Jahr zuvor. Der erwartete "Einbruch" hat nämlich einen Grund: Im Jahr 2014 hatte die Bâloise ihre Nationale Suisse-Beteiligung sowie die Basler Österreich an die Helvetia verkauft und generierte damit hohe Verkaufsgewinne.

Daher rückt die operative Leistung noch stärker in den Fokus der Analysten. Hier wird in der Nichtlebenversicherung mit einem geringen Schadenaufkommen und damit einer freundlichen Entwicklung gerechnet. Auch die Lebensversicherung dürfte sich trotz tiefer Zinsen gut entwickelt haben. Von Interesse ist besonders die Höhe der Dividende. Analysten rechnen mit einer Ausschüttung von den letztjährigen 5 CHF je Aktie bis hin zu einer Erhöhung auf 5,25 CHF.

ZIELE: Die Bâloise strebt im Rahmen der mittelfristig ausgerichteten Zielsetzung eine Eigenkapitalrendite von 8% bis 12% an. Anlässlich der Publikation zu den Neunmonatszahlen Mitte November sah sich die Gruppe diesbezüglich auf Kurs. Zu Jahreshälfte stand die Rendite bei ungefähr 10%.

In der Nichtlebenversicherung hat sich die Bâloise einen Schaden-Kostensatz in der Bandbreite von 93% bis 96% zum Ziel gesetzt und in der Lebensparte soll die Neugeschäftsmarge über 10% liegen. Die Bâloise sei darüber hinaus für die kommende Strategieperiode ab 2016 gut aufgestellt, um sich profitabel weiterzuentwickeln, hiess es an der Halbjahrespräsentation im August.

PRO MEMORIA: Bei der Bâloise heisst der neue CEO seit Jahresbeginn Gert De Winter. Er löste Martin Strobel, der ab Mai im Verwaltungsrat des britischen Versicherers RSA Insurance Einsitz nehmen wird ab. Der 49-Jährige De Winter wechselte als Chef der Bâloise in Belgien an die Konzernspitze und arbeitet seit 2005 für den Versicherungskonzern. Das Belgien-Geschäft hat derweil der Niederländer Henk Janssen übernommen. Der 57-jährige Janssen war Finanzchef der Belgien-Sparte und arbeitet seit elf Jahren für das Unternehmen.

Auch im Verwaltungsrat wird es einen Wechsel geben. Eveline Saupper, die dem Gremium seit 1999 angehört, tritt an der Generalversammlung vom 29. April nicht mehr zur Wahl an. Neu soll dafür Hugo Lasat im VR Einsitz nehmen. Der 51-jährige Belgier ist gemäss den Angaben CEO von Petercam Institutional Asset Management mit Sitz in Brüssel.

Die Bâloise hatte in den ersten neun Monaten 2015 das Geschäftsvolumen in Lokalwährungen leicht gesteigert, jedoch schwächte sich das Wachstum im dritten Quartal etwas ab. Im Heimmarkt Schweiz erfreuten sich die Angebote der beruflichen Vorsorge weiterhin einer guten Nachfrage, während die Gruppe in Deutschland oder auch im hiesigen Nichtlebengeschäft eine auf Profitabilität und weniger auf Volumen ausgerichtete Zeichnungspolitik verfolgt.

In einem Interview versprach Verwaltungsratspräsident Andreas Burckhardt im November, dass die Bâloise den Aktionären eine dauerhafte Dividende bieten will. "Wir zahlen so viel wie möglich", sagte Burckhardt. Dabei werde man Gewinne nicht in einer Kriegskasse bunkern. Auf der Gegenseite könne die Bâloise dank ihrer guten Aktionärsbeziehungen wohl jederzeit neues Kapital beschaffen. Etwa auch dann, wenn dies für eine grosse Akquisition notwendig sein sollte.

AKTIENKURS: Die Aktien der Bâloise verzeichnen seit Jahresbeginn einen leichten Anstieg von rund 2%, womit sie im laufenden Jahr besser als rückläufige Gesamtmarkt (SMI: -11%) im Rennen liegen. Vor allem seit den Jahrestiefstkursen von Mitte Februar, als Bâloise bis auf 113 CHF abgerutscht sind, erholten sich die Papiere stark bis über 130 CHF.

Homepage: www.baloise.ch

jl/yl/mk

(AWP)

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17.11.2015 08:18
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Bâloise legt durchzogene Zahlen vor

Die Bâloise hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 in Franken einen Rückgang des Geschäftsvolumens hinnehmen müssen, ist jedoch gerechnet in Lokalwährungen gewachsen.

Im fortgeführten Geschäft, also ohne die nicht mehr weitergeführten Einheiten Österreich, Kroatien und Serbien, weist die Gruppe ein Volumen von 7,05 Mrd CHF aus nach einem bereinigten Wert aus dem Vorjahr von 7,35 Mrd. In Lokalwährungen wuchs das Volumen allerdings um 1,4%, wie die Versicherungsgesellschaft am Dienstag mitteilt.

Vom Gesamtvolumen entfielen 3,13 Mrd CHF auf das Lebengeschäft und 2,61 Mrd auf den Nichtlebenbereich. Damit sind die Einnahmen der Bâloise in der Lebensversicherung währungsbereinigt um 2,7% und in der Schadenversicherung um 0,7% angewachsen. Das im Vergleich dazu etwas kleinere "Unit-linked"-Geschäft, welches in der Vorjahresperiode stark zulegen konnte, trug 1,31 Mrd (+0,3%) zum Volumen bei. Gewinnzahlen werden dagegen keine publiziert.

Die Erwartungen der Bank Vontobel hat die Bâloise leicht verfehlt. Analyst Stefan Schürmann hatte im Vorfeld der Publikation mit einem Volumen von 7,15 Mrd CHF gerechnet.

Die Bâloise sei auf Kurs und sehe sich bestätigt, die erwarteten Ziele zu erreichen, heisst es in der Mitteilung. Mittelfristig rechnet der Versicherer mit einer Eigenkapitalrendite von 8% bis 12%, in der Schadenversicherung wird eine Combined Ratio von 93 bis 96% angestrebt. Betreffend Combined Ratio gibt sich das Management zuversichtlich, dass 2015 ein Wert im unteren Bereich dieser Bandbreite erreicht werden kann.

Das anspruchsvolle Zinsumfeld mit tiefen Zinsen bleibe aber eine Herausforderung, heisst es weiter. Die Bâloise bleibe aber weiterhin solide kapitalisiert, wobei die Kennzahl zur Solvabilität I per Ende September seit Juni um 8 Prozentpunkte auf 341% gestiegen sei.

(AWP)

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16.11.2015 16:17
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Ausblick Bâloise 9 Mte: Tieferes Geschäftsvolumen erwartet
16.11.2015 14:00

Zürich (awp) - Die Versicherungsgruppe Bâloise wird am (morgigen) Dienstag, 17. November, über die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate 2015 berichten und dürfte den Erwartungen der Bank Vontobel zufolge in der Berichtsperiode ein rückläufiges Geschäftsvolumen erzielt haben. Analyst Stefan Schürmann erwartet einen Rückgang um 2,9% auf 7,15 Mrd CHF.

Als Belastungsfaktoren sieht der Vontobel-Analyst ein rückläufiges Volumen beim Verkauf fondsgebundener Lebensversicherungen, nachdem sich dieses Geschäft im dritten Quartal 2014 sehr gut entwickelt habe. Ausserdem dürften auch Währungseinflüsse belastet haben. Zu der Gewinnentwicklung werden in der Zwischenmitteilung keine Angaben gemacht.

ZIELE: Die Bâloise strebt im Rahmen der mittelfristig ausgerichteten Zielsetzung eine Eigenkapitalrendite von 8% bis 12% an. Anlässlich der Halbjahresmedienkonferenz von Ende August gab sich der noch bis Ende 2015 amtende CEO Martin Strobel zuversichtlich, dass dieses Ziel im laufenden Jahr erreicht wird. Schliesslich stehe die Rendite zur Jahreshälfte bei ungefähr 10%, sagte er.

In der Nichtlebenversicherung hat sich die Gruppe derweil einen Schaden-Kostensatz in der Bandbreite von 93% bis 96% zum Ziel gesetzt und in der Lebensparte soll die Neugeschäftsmarge über 10% liegen. Die Bâloise sei darüber hinaus für die kommende Strategieperiode ab 2016 gut aufgestellt, um sich profitabel weiterzuentwickeln, sagte Strobel im August weiter.

In einem am vergangenen Dienstag publizierten Interview versprach Verwaltungsratspräsident Andreas Burckhardt den Aktionären eine dauerhafte und nachhaltige Dividende bieten zu wollen. "Wir zahlen so viel wie möglich", sagte er. Dabei werde man Gewinne nicht in einer Kriegskasse bunkern. Auf der Gegenseite könne sich die Bâloise dank ihrer guten Aktionärsbeziehungen wohl jederzeit neues Kapital beschaffen. Etwa auch dann, wenn dies für eine grosse Akquisition notwendig sein sollte.

PRO MEMORIA: In der Zwischenzeit hat die Bâloise den Strobel-Nachfolger in den eigenen Reihen gefunden. Der neue Chef heisst Gert De Winter. Der Belgier übernimmt das Amt Anfang 2016. Er war zuletzt Chef der Bâloise in Belgien und arbeitet seit 2005 für den Versicherungskonzern.

Mitte September hat die Bâloise derweil den Verkauf eines geschlossenen Lebensversicherungsportfolios in Deutschland an die Frankfurter Leben-Gruppe bekanntgegeben. Das Portfolio umfasst eine Versicherungssumme von 1,9 Mrd CHF und entspricht rund einem Fünftel des Gesamtbestands von traditionellen Lebensversicherungen der Bâloise in Deutschland. Über diese Niederlassung werde bereits seit 2012 kein Neugeschäft mehr gezeichnet, hiess es. Der Bestand der Basler Lebensversicherungs-AG (Hamburg) in Höhe von rund 7,7 Mrd CHF sei von der Transaktion nicht betroffen.

Anfang September schloss die Bâloise die Anfang August angekündigte Übernahme des luxemburgischen Nichtlebenversicherers HDI-Gerling Assurances ab. Man habe dazu die Zustimmung der Versicherungsaufsicht in Luxemburg erhalten, hiess es. Die Bâloise erwirbt die HDI-Gerling Assurances von der zur deutschen Talanx Gruppe gehörenden HDI-Gerling Industrie Versicherung AG. Der Kaufpreis dürfte sich im mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen. Die HDI-Gerling Assurances in Luxemburg wurde 1989 gegründet und ist ein reiner Nichtlebenversicherer. Im Jahr 2014 erwirtschaftete die Gesellschaft ein Prämienvolumen von rund 5 Mio EUR.

AKTIENKURS: An der Börse liegen die Bâloise-Titel seit Jahresbeginn mit rund 6% im Minus, obwohl sich die Titel seit Ende September vom Jahrestiefst bei 109,60 CHF um rund 10 CHF steigern konnten. Das Jahreshöchst aus dem Monat März liegt hingegen bei 136,30 CHF.

mk/hr

(AWP)

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01.10.2015 13:19
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Wo kann ich da zu 60.-- kaufen ?

01.10.2015 13:13
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Management-Transaktionen

EmittentBâloise Holding AGTransaktionsdatum30.09.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionErwerbArt der RechteNamenaktienGesamtzahl der Rechte100Gesamtwert der Transaktion6'040.00 CHF ISINCH0012410517Zusätzliche Angaben
zur TransaktionDer Bezug erfolgte zu einem Vorzugspreis. Die Aktien sind drei Jahre gesperrt. 

EmittentBâloise Holding AGTransaktionsdatum30.09.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionErwerbArt der RechteNamenaktienGesamtzahl der Rechte100Gesamtwert der Transaktion6'040.00 CHF ISINCH0012410517Zusätzliche Angaben
zur TransaktionDer Bezug erfolgte zu einem Vorzugspreis. Die Aktien sind drei Jahre gesperrt. 

EmittentBâloise Holding AGTransaktionsdatum30.09.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionErwerbArt der RechteNamenaktienGesamtzahl der Rechte100Gesamtwert der Transaktion6'040.00 CHF ISINCH0012410517Zusätzliche Angaben
zur TransaktionDer Bezug erfolgte zu einem Vorzugspreis. Die Aktien sind drei Jahre gesperrt. 

EmittentBâloise Holding AGTransaktionsdatum30.09.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionErwerbArt der RechteNamenaktienGesamtzahl der Rechte100Gesamtwert der Transaktion6'040.00 CHF ISINCH0012410517Zusätzliche Angaben
zur TransaktionDer Bezug erfolgte zu einem Vorzugspreis. Die Aktien sind drei Jahre gesperrt. 

EmittentBâloise Holding AGTransaktionsdatum30.09.2015Transaktion abgeschlossen voneinem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung.Art der TransaktionErwerbArt der RechteNamenaktienGesamtzahl der Rechte100Gesamtwert der Transaktion6'040.00 CHF ISINCH0012410517Zusätzliche Angaben
zur TransaktionDer Bezug erfolgte zu einem Vorzugspreis. Die Aktien sind drei Jahre gesperrt.

 

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17.09.2015 08:50
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Bâloise verkauft Teile von deutschem Leben-Geschäft - Keine Angaben zum Preis

17.09.2015 07:56

(Ergänzt mit Angaben von Unternehmenssprecher)

Basel (awp) - Die Versicherungsgruppe Bâloise verkauft den Lebensversicherungsbestand der deutschen Niederlassung der Basler Leben AG an die Frankfurter Leben-Gruppe. Dieser umfasst eine Versicherungssumme von 1,9 Mrd CHF, wie die Bâloise am Donnerstag mitteilt. Zum Transaktionspreis werden keine Angaben gemacht.

Der verkaufte Bestand entspricht laut der Mitteilung rund einem Fünftel des Gesamtbestands von traditionellen Lebensversicherungen der Bâloise in Deutschland. Über diese Niederlassung werde bereits seit 2012 kein Neugeschäft mehr gezeichnet. Der Bestand der Basler Lebensversicherungs-AG (Hamburg) in Höhe von rund 7,7 Mrd CHF sei von der Transaktion nicht betroffen.

Die Transaktion muss noch von den zuständigen Behörden genehmigt werden. Mit dem Abschluss der Transaktion rechne man derzeit im ersten Halbjahr 2016, sagte ein Bâloise-Sprecher auf Anfrage.

Mit der Verkaufsvereinbarung führe die Bâloise im Neugeschäft "konsequent die Fokussierung auf moderne, kapitalschonende Lebensversicherungen weiter", wird CEO Martin Strobel in der Mitteilung zitiert. Traditionelle Lebensversicherungen gehören laut der Versicherung nicht mehr zu den Zielfeldern des Neugeschäfts der Basler in Deutschland. Sie fokussiert sich vielmehr auf "biometrische Risikoprodukte" - dazu gehören etwa Unfall-, Alters- oder Invaliditätsrisiken - sowie auf kapitaleffiziente Fondsprodukte".

Die Frankfurter Leben-Gruppe soll das Geschäft eigenständig fortführen. Rund 100 bislang für den Bestand tätige Mitarbeitende werden nun ein "Überleitungsangebot" erhalten. Der Erwerb umfasst nicht nur die Versicherungsverträge sondern auch das "Know-how" des Geschäfts einschliesslich etwa der IT-Systeme, wie der Bâloise-Sprecher sagte. Für alle übergehenden Mitarbeiter seien mit dem Erwerber weitreichende Sicherheiten vereinbart worden. Einen direkten Zusammenhang mit den laufenden Effizienzmassnahmen in Deutschland gebe es nicht.

Das neue Unternehmen soll laut der Mitteilung die Basis für eine spezialisierte Konsolidierungsplattform im deutschen Lebensversicherungsmarkt sein. Der Sitz ist in Bad Homburg vorgesehen, ein weiterer Standort ist in Bremen. Gemäss den Angaben bezweckt die Frankfurter Leben-Gruppe den Erwerb von Lebensversicherungsgesellschaften oder -beständen, die sich bereits im Run-off befinden bzw. in Run-off gesetzt werden sollen.

tp/cf

(AWP)

 

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04.09.2015 09:11
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Berenberg fest gestimmt, wiederholt Kaufempfehlung bis 130. "starke Geschäftsentwicklung in den letzten Jahren

04.09.2015 08:13
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Bâloise schliesst Übernahme der HDI-Gerling Assurances in Luxemburg ab

04.09.2015 07:11

Basel (awp) - Die Bâloise schliesst die Anfang August angekündigte Übernahme des luxemburgischen Nichtlebenversicherers HDI-Gerling Assurances ab. Man habe dazu die Zustimmung in Luxemburg der Versicherungsaufsicht erhalten, teilt er Versicherer am Freitag mit. Die Übernahme wurde am gestrigen Donnerstag vollzogen.

Die Bâloise erwirbt die HDI-Gerling Assurances von der zur deutschen Talanx Gruppe gehörenden HDI-Gerling Industrie Versicherung AG. Der Kaufpreis dürfte sich im mittleren einstelligen Millionenbereich bewegen, wie die Bâloise Anfang August erklärt hatte. Die HDI-Gerling Assurances in Luxemburg wurde 1989 gegründet und ist ein reiner Nichtlebenversicherer. Im Jahr 2014 erwirtschaftete die Gesellschaft ein Prämienvolumen von rund 5 Mio EUR.

Mit der Übernahme will die Bâloise in Luxemburg den Sprung in die Top-3 der Nichtlebenversicherer schaffen. Die Bâloise Assurances Luxembourg rechne mit einer schnellen Integration, heisst es in der Mitteilung vom Freitag weiter. Alle Mitarbeitenden der HDI-Gerling Luxembourg würden übernommen.

mk/cp

(AWP)

 

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04.08.2015 08:27
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Bâloise kauft in Luxembourg dazu
 

Die Bâloise baut ihr Geschäft in Luxembourg mit dem Zukauf der HDI-Gerling Assurances aus.

Dabei handelt es sich um einen Nichtlebenversicherer, der 2014 ein Prämienvolumen von rund 5 Mio EUR erwirtschaftete, teilt die Bâloise am Dienstag mit. Mit der Akquisition sichere sich die luxemburgische Tochter der Bâloise "attraktive Zusatzprämien in einem hochprofitablen Markt". Die Basler bezahlen für die Übernahme einen mittleren einstelligen Millionenbetrag.

Die HDI-Gerling Assurances Luxembourg wurde 1989 gegründet und ist ein reiner Nichtlebenversicherer. Die Bâloise kauft das Geschäft von der zur deutschen Talanx Gruppe gehörenden HDI-Gerling Industrie Versicherung. "Mit der Übernahme stärken wir das ertragreiche Nichtlebengeschäft und setzen zum Sprung in die Top 3 der luxemburgischen Versicherer an", wird CEO Martin Strobel in der Mitteilung zitiert. Gleichzeitig trage die Akquisition zur Verbesserung der Profitabilität der Gruppe bei.

Bei der Bâloise rechnet man mit einer schnellen Integration der zugekauften Gesellschaft. Alle Mitarbeitenden der HDI-Gerling Luxembourg würden übernommen, verspricht die Bâloise. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörden und werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2015 vollzogen.

(AWP)

 

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27.07.2015 13:45
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Kosto37 hat am 16.06.2015 - 14:57 folgendes geschrieben:

Finde Baloise ebenfalls interessant. Nur der Chart stimmt mich nicht sehr positiv. Bin kein Spezialist aber wenn die Bewegung nach oben nicht bald kommt erwarte ich schon bald Kurse von unter 105.

Weiss jemand wann das Aktienrückkaufprogramm starten soll?

wenn das Aktienrückkaufprogramm wirklich bereits läuft, ist der downer von letzter Woche noch unverständlicher....

24.07.2015 17:46
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ich verstehs einfach nicht, kann mir jemand den heutigen Kursverlauf von BALN erklären?

Baloise Hldg N

119.70 -1.56% -1.90

 

Zu Beginn, als der Gesamtmarkt noch im Plus war, gings schon laufend ins runter mit BALN. Wer verkauft denn da? Müssen ja doch einige sei.

Lustigerweises kehrte das Ganze bei fast -2%, als die Amis geöffnet haben. BALN rettet sich langsam wieder aufwärts, wobei der SMI ins Minus rauscht.

 

Verstehe echt nicht, wieso so wenig interesse an BALN haben und dann noch gross verkaufen.

http://www.cash.ch/boerse/kursinfo/fullquote/Baloise-Hldg/1241051/380/1

15.07.2015 08:31
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Bâloise-CEO: Ziel bleibt, Dividende weiter zu erhöhen

14.07.2015 18:38

Zürich (awp) - Martin Strobel, Konzernchef der Bâloise, hält den Versicherer für stark genug, um selbständig zu bleiben. Und das Ziel sei es, die Dividende weiter zu erhöhen, wie er im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Onlineausgabe) erklärte.

"Wir trimmen alle Geschäftsteile auf Rentabilität", so Strobel in dem Gespräch. Der daraus gemehrte Geldfluss habe es erlaubt, die Dividende in mehreren Schritten zu steigern. "Weitere Erhöhungen sind immer dann angestrebt, wenn wir überzeugt sind, das neue Ausschüttungsniveau mit grosser Sicherheit halten oder gar noch weiter steigern zu können", so der im nächsten Frühjahr scheidende Bâloise-Chef.

Strobel hat bei der Bâloise sein Job per Ende April 2016 gekündigt. "Nach siebzehn Jahren Baloise, davon sieben Jahre als CEO der Gruppe, ist es Zeit für eine Veränderung", erklärt sich dieser. Er werde "mit Sicherheit" nicht eine andere operative Führungsfunktion in der Assekuranz anstreben. Auch die Mitwirkung im Verwaltungsrat grosser Unternehmen stehe nicht im Vordergrund, könnte Strobel zufolge aber eine Ergänzung sein.

Er wolle vielmehr wieder in kleineren, flexiblen Unternehmen einen persönlichen, unmittelbaren und prägenden Einfluss nehmen, meint Strobel. So reize ihn etwa, etwas im Stil von Private Equity zu unternehmen.

ra/rw

(AWP)

 

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08.07.2015 10:21
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So All-in -alles oder nichts

Muss ja mal eine grössere Gegenbewegung zb durch Übernahme Wink kommen.

Hält sich auch gar nicht schlecht für den nervösen macht.

22.06.2015 20:27
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ist eigentlich alles gesagt. Wer hier nicht dabei ist, dem kann man auch nicht helfen. Nur eine Frage der Zeit....wer weiss vielleicht schneller als man denkt.

22.06.2015 20:26
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Analyst ist heiss auf Versicherungsaktien

Analyst ist heiss auf Versicherungsaktien

 

22.06.2015 - 12:30Ein viel beachteter Analyst empfiehlt gleich drei mittelgrosse Schweizer Versicherungsaktien zum Kauf. Der cash Insider sagt, weshalb der Experte mit stark anziehenden Dividenden rechnet.

 

Die Aktionäre mittelgrosser Schweizer Versicherungsunternehmen können sich nicht beklagen: In den letzten Jahren liess sich mit diesen Aktien gutes Geld verdienen. Neben der grosszügigen Dividendenpolitik vieler Firmen sorgte auch die Übernahme von Nationale Suisse durch Helvetia hierzulande für steigende Kurse. Denn diese zeigt: Der Konsolidierungsdruck hat zugenommen.

Schon seit Monaten bietet sich den erfolgsverwöhnten Aktionären allerdings ein ungewohntes Bild: Selbst unter Aufrechnung des Dividendenabgangs notieren die Papiere von Bâloise um 6 Prozent unter dem Stand von Anfang Jahr, jene von Swiss Life sogar um fast 8 Prozent.

Eine Ausnahme bilden einzig die Aktien von Helvetia: Dank einer flott voranschreitenden Integration von Nationale Suisse resultiert seit Jahresbeginn ein ansehnliches Plus von 13 Prozent.

In einer Branchenstudie räumt René Locher von der MainFirst Bank denn auch ein, dass diese Traditionsunternehmen allesamt einem schwierigen Marktumfeld ausgesetzt sind. Neben den historisch tiefen Zinsen und dem starken Franken drücke der Schuh auch bei den immer strengeren regulatorischen Erfordernissen. Er muss es ja wissen, gilt der früher für die Bank Sarasin tätige Versicherungsanalyst doch als Meister seines Fachs.

Gerade deshalb hat das, was der Experte in der Studie schreibt, durchaus Signalwirkung. Denn er rät Anlegern neuerdings, sich nicht mehr länger auf die schwierigen Rahmenbedingungen zu konzentrieren. Viel wichtiger sei aus Aktionärssicht, wie die einzelnen Unternehmen durch das Marktumfeld navigieren. Und diesbezüglich stellt er den mittelgrossen Schweizer Versicherungsgesellschaften überraschend gute Noten aus.

Locher zufolge zählen die hiesigen Branchenvertreter im Sachversicherungsgeschäft zu den rentabelsten der Welt. Selbst im Lebensversicherungsgeschäft seien die Margen hierzulande noch immer positiv, so der Studienverfasser.

Nicht zuletzt dank den grundsoliden Bilanzen rechnet der Experte mit stark anziehenden Dividenden. Auch damit hebt er sich von den meisten seiner Berufskollegen ab.

Insbesondere die mit "Outperform" und einem Kursziel von 260 Franken empfohlenen Aktien von Swiss Life scheinen es Locher angetan zu haben. Nach einer Road-Show mit den Firmenverantwortlichen und einem anschliessenden Unternehmensbesuch setzt er die Papiere auf die erst kürzlich ins Leben gerufene "Focus List" (siehe Kolumne vom 29. Mai).

Die kürzliche Hochstufung durch die Ratingagentur Standard & Poor’s zeige, die Stärkung der Eigenkapitalbasis erste Erfolge zeige. Sobald der Lebensversicherungskonzern am Ziel angelangt sei, werde er einen höheren Anteil des Jahresgewinns an die Aktionäre ausschütten.

Einstiegsgelegenheiten macht der Experte neuerdings auch bei den Valoren von Bâloise aus. Er nimmt die Branchenstudie zum Anlass, um diese gleich um zwei Stufen von "Underperform" auf "Outperform" hochzustufen. Das weiterhin mit 130 Franken angegebene Kursziel lässt ein Aufwärtspotenzial von rund 13 Prozent erahnen.

Die Schweizer Geschäftsaktivitäten des in Basel beheimateten Versicherungskonzerns werden in der Branchenstudie als "Kronjuwel" bezeichnet. Weiteres kursseitiges Aufwärtspotenzial sieht Locher, sollte Bâloise das Deutschlandgeschäft auf Vordermann bringen und bis Ende 2016 das sich selber gesteckte Ziel eines Beitrags von mindestens 100 Millionen Franken zum operativen Gewinn (EBIT) erreichen. Bis dahin werde sich das angekündigte Aktienrückkaufprogramm als kursstützend erweisen, so ist in der Studie weiter nachzulesen.

Alleine seit Anfang April haben namhafte Banken wie Bryan, Garnier & Co, Morgan Stanley, Jefferies International oder die Berenberg Bank den europäischen Versicherungssektor heruntergestuft (siehe Kolumne vom 28. April).

Wenn ein profunder Branchenkenner wie René Locher eine Lanze für die Aktien mittelgrosser Schweizer Versicherungsunternehmen bricht, hat das schon was zu bedeuten. Mich würde jedenfalls nicht erstaunen, wenn seine Empfehlungen in den kommenden Wochen den einen oder anderen Nachahmer finden würden. Ich selber setze zwar weiterhin auf die Papiere von Swiss Re, sehe aber auch bei der Zurich Insurance Group finanziellen Spielraum für eine grosszügige Sonderdividende.

 

16.06.2015 23:32
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ich könnte mir gut vorstellen, dass Baloise nächstens auch auf dem Übernahmeradar erscheint. Wer hätte bei National damit gerechnet. Und wie man aus den aktuellen News von Helvetia 'Helvetia-CEO: Durch Nationale-Kauf "wesentliche" Dividendensteigerung möglich' heraushört, scheint sich das ja gelohnt zu haben.

Ist nur eine Frage der Zeit.

16.06.2015 14:57
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Finde Baloise ebenfalls interessant. Nur der Chart stimmt mich nicht sehr positiv. Bin kein Spezialist aber wenn die Bewegung nach oben nicht bald kommt erwarte ich schon bald Kurse von unter 105.

Weiss jemand wann das Aktienrückkaufprogramm starten soll?

16.06.2015 09:29
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Die «unmöglichen» Schweizer Übernahmeziele

16.06.2015 01:00 Viel Geld und tiefe Zinsen beflügeln Übernahmefantasien. Aber wenn trifft es tatsächlich? cash nennt diejenigen Kaufziele unter den Schweizer Unternehmen, bei denen man es auf Anhieb gar nicht denkt. Swiss Life: Wer wie die Swiss Life nur Lebensversicherungen und Versorgepläne verkauft und daneben noch ein bisschen Vermögensverwaltung betreibt, ist bei Null- und Negativzinsen in einer ungemütlichen Lage – auch wenn immer wieder gesagt wird, dass man dank Bilanzstrukturmanagement mit der Steuerung von Zinsänderungsrisiken und Fälligkeiten alles im Griff habe. Was Swiss Life ausbalancieren würde, wäre ein Sachversicherungsgeschäft. Helvetia hat die National-Versicherungen übernommen; Swiss Life und Bâloise - anyone?

06.06.2015 10:00
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ich mag Baloise :).

Versteh nicht ganz, wieso hier niemand sonst schreibt bzw interesse hat. Der Kurs ist auch wieder ziemlich zurück gekommen und bietet sicher gute Einstiegschancen. Die Zahlen waren auch super, vorallem für eine Versicherung. Weiter denke ich, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Baloise nicht mehr eigenständig ist....wir werden sehen.

06.06.2015 09:54
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Baloise Bank Soba Ein Versicherer ist erfolgreich mit einer Bank

05.06.2015 16:44

Zürich (awp/sda) - In den Neunzigerjahre haben sich alle grossen Schweizer Banken und Versicherer in das Abenteuer Allfinanz gestürzt und sind damit gescheitert - mit einer Ausnahme. Die Basler Versicherungen führen seit 15 Jahren eine Bank. Ihr Erfolgsrezept: Sie betreiben keine Allfinanz.

Allfinanz war die Idee, alles was mit Bank und Versicherung zu tun hat, aus einer Hand anzubieten. Die Vorstellung oder vielmehr die Hoffnung dahinter war, dass Kunden es schätzen, wenn sie für alle ihre finanziellen Belange nur noch eine einzige Ansprechperson haben. Diese Annahme erwies sich jedoch als falsch. Das letzte solche Experiment, die Axa Bank, wurde 2012 beendet.

Seither gibt es nur noch die Basler Versicherungen, die auf die Verbindung von Bank und Versicherung setzen. "Sehr erfolgreich", wie Michael Müller, der Chef der Basler Versicherungen in der Schweiz an einer Medienkonferenz am Freitag in Zürich sagte. Der Hauptgrund: "Wir sind ein fokussierter Finanzdienstleister, kein Allfinanz-Anbieter."

Müller erklärte dabei den Unterschied zwischen Allfinanz und Finanzdienstleister mit der Breite des Angebots. "Wir bieten über die Baloise Bank SoBa nur standardisierte und einfache Bankprodukte an." Der Fokus liege dabei auf der Vorsorge, sagte Müller. "Üblicherweise sind wir darum bei unseren Kunden nur Zweitbank."

GEDULD ALS ERFOLGSFAKTOR

Als weiteren Grund, warum die Basler Versicherungen bis jetzt als einziges Schweizer Finanzinstitut erfolgreich Bank- und Versicherungsdienstleistungen aus einer Hand anbieten, nennt Müller die Geduld. "Es braucht viel Zeit, um das Vertrauen bei den Versicherungskunden für Bankdienstleistungen aufzubauen."

Von Vorteil sei dabei gewesen, dass man mit der ehemaligen Solothurner Kantonalbank ein lokal gut verankertes und funktionierendes Finanzinstitut gekauft habe. "Der Banksockel war stabil", sagte Müller. Das habe dem Versicherer die nötige Zeit verschafft, die Bankangeboten schrittweise einführen zu können.

Schliesslich sieht Müller den Umstand, dass die Bank und die Versicherung nur eine einzige Führung hat, als Erfolgsfaktor. "Es gibt keine Konkurrenzsituation zwischen der Bank und der Versicherung", sagte Müller. Diese Konkurrenz sei zudem auf dieses Jahr auch personell aufgehoben worden.

HOHE REINVESTITIONSRATE

So setzt die Basler Versicherungen, wenn ein Kundenberater einen Spezialisten anfordert, heute nur noch solche Leute ein, die gleichzeitig beide Bereiche abdecken können. Zuvor waren die Spezialisten in Bank- und Versicherungsexperten getrennt.

Als konkreten Beleg für den Erfolg verwies Müller auf die hohe Reinvestitionsrate. So blieben über 30 Prozent der beim Versicherer angelegten Gelder nach Ablauf des Vertrags im Unternehmen. Normalerweise betrage diese Quote nicht mehr als 20 Prozent.

Ebenfalls ein Beleg für den Erfolg ist das stetig gewachsene Geschäftsvolumen. In den letzten zehn Jahren haben sich die durch die Basler Kundenberater akquirierten Kundenvermögen verfünffacht. Die vermittelten Kredite sind sogar heute achtmal höher als 2004.

cf

(AWP)

http://www.cash.ch/news/alle/baloise_bank_soba_ein_versicherer_ist_erfol...

 

02.06.2015 13:14
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kann hier mal bitte jemand Übernahmegerüchte streuen. Danke Wink

01.06.2015 12:10
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was ist blos mit Baloise los?? Seit Ende März nur noch am Fallen und nun wieder dort, wie bei der Aufgabe des €-Kurs Untergrenze. Verstehs nicht...

20.05.2015 11:19
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Habe das gefühl, dass Baloise momentan ein wenig unter dem Radar fliegt.

...bis sie dann wie National plötzlich übernommen wird Biggrin ... mal schauen

20.05.2015 08:47
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Bâloise steigert Prämien im BVG-Geschäft
 

Die Bâloise hat im Schweizer Kollektivlebengeschäft mehr eingenommen und stärkt gleichzeitig die Reserven, um laufende und künftige Renten zu sichern.

Die Basler Leben AG hat 2014 im BVG-Geschäft die Prämieneinnahmen um 8,1% auf 2,5 Mrd CHF gesteigert. Dabei nahmen die nachhaltigen periodischen Prämien um 6,1% zu, schreibt die Bâloise-Tochter Basler Versicherungen in der Mitteilung vom Mittwoch.

Die Zahl der Versicherten, die im Vorsorgegeschäft bei der Basler Leben angeschlossen sind nahm um rund 12'000 auf über 153'000 zu. Höchst erfreulich hätten sich auch die Kapitalanlageerträge entwickelt, wobei hier der Verkauf einer grösseren Aktienbeteiligung zusätzlich stützte, so die Mitteilung weiter. Die Nettorendite betrug 3,2%.

Auf der Aufwandseite gelang es der Basler Leben, die durchschnittlich Verwaltungskosten pro aktivem Versicherten um 11% auf deutlich unter 500 CHF zu senken. Gleichzeitig wurden die Rückstellungen für Rentenverpflichtungen um weitere 164 Mio CHF erhöht. Über 50 Mio müssten dabei jährlich allein aufgewendet werden, um drohende Deckungslücken wegen der zu hohen Rentenumwandlungssätze für neue Renten zu schliessen. Die Basler Leben spricht dabei von einer unfairen Umverteilung zuungunsten der heute Berufstätigen.

Dennoch konnten auch dem Überschussfonds wiederum 70 Mio CHF zugewiesen werden. Daraus wurde im Überobligatorium, für Lohnanteile über der Schwelle von 126'900 CHF, eine Zusatzverzinsung von 0,75% finanziert, was zu einer Verzinsung von 2,25% im Überobligatorium führte. Im Obligatorium wurden die Vorsorgegelder der Versicherten mit den vom Gesetzgeber vorgegebenen 1,75% verzinst. Nach dem Prinzip der Legal Quote flossen 93,1% der Erträge an die Versicherten, was über der gesetzlichen Mindestquote von 90% liege.

(AWP)

 

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15.04.2015 08:24
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Bâloise startet Aktienrückkaufprogramm
 

Der Versicherungskonzern Bâloise startet das angekündigte Aktienrückkaufprogramm am morgigen 16. April. Es soll bis am 13. April 2017 dauern, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt.

Wie schon bekannt war, will Bâloise bis zu 1 Mio Aktien auf einer zweiten Handelslinie zurückkaufen. Dies entspricht laut den Angaben 2% der Stimmrechte und einem aktuellen Marktwert von 130,4 Mio CHF. Der Verwaltungsrat beabsichtige, den zukünftigen Generalversammlungen Kapitalherabsetzungen durch Vernichtung der zurückgekauften Aktien zu beantragen, heisst es weiter.

(AWP)

 

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26.03.2015 09:53
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Bâloise steigert Gewinn dank Sondereffekten deutlich - Aktienrückkauf

26.03.2015 08:01



(Meldung um weitere Angaben ergänzt)

Basel (awp) - Die Bâloise hat den Gewinn im vergangenen Jahr wie erwartet deutlich gesteigert, wobei der Ergebnisausweis stark von Veräusserungsgewinnen geprägt ist. Operativ hat der Konzern allerdings auch ohne Sondereffekte besser abgeschlossen. Für das laufende Rechnungsjahr zeigt sich die Konzernleitung zuversichtlich.

Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn wuchs 2014 auf 711 Mio CHF nach 453 Mio im Vorjahr, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Verkäufe der Nationale-Suisse-Beteiligung und der Einheit Basler Österreich haben den Gewinn dabei mit rund 160 Mio positiv beeinflusst. Allerdings sei das operative Ergebnis auch ohne Sondereffekte deutlich verbessert worden.

Die Aktionäre sollen vom guten Geschäftsverlauf profitieren und in den Genuss einer um 25 Rappen höheren Dividende von 5,00 CHF je Aktie kommen. Zudem lanciert die Gruppe ein Aktienrückkaufprogramm über welches in zwei Jahren bis zu 1 Mio Aktien zurückgekauft werden, womit sich das Programm in Franken ausgedrückt in einer Grössenordnung von 130 bis 135 Mio bewegt. Insgesamt belaufe sich damit die Ausschüttungsquote auf über 50% und die Rendite auf beinahe 6%, erklärte CEO Martin Strobel an einer Telefonkonferenz.

"Wir wachsen in den Zielsegmenten überdurchschnittlich und optimieren das Portfolio durch selektive Zeichnungspolitik in wenig profitablen Branchen", so Strobel weiter. Das Geschäftsvolumen wurde um über 5% auf 9,18 Mrd CHF gesteigert, davon machten die gebuchten Bruttoprämien 7,18 Mrd (VJ 7,23 Mrd) aus. Besonders stark wachse das Schweizer Geschäft in der beruflichen Vorsorge, mit anlagegebundenen Lebensversicherungen sowie im Motor- und Sachgeschäft. Auf der Gegenseite sei etwa in Deutschland bewusst auf nicht

In der Nichtlebenversicherung verbesserte sich die Combined Ratio (netto) um 1,3 Prozentpunkte auf 93,6%, in der Lebensparte lag die Neugeschäftsmarge bei 15,0% nach 13,5% im Vorjahr und mit den Kapitalanlagen wurde eine Nettorendite von 4,1% (VJ 3,3%) erwirtschaftet.

Insbesondere das Geschäft mit anlagegebundenen Lebensversicherungen wuchs mit knapp 22% deutlich an.

EIGENKAPITAL DEUTLICH GESTÄRKT

In der Bilanz nahm das Eigenkapital per Ende 2014 deutlich auf 5,83 Mrd CHF zu nach 4,91 Mrd per Ende 2013. Mit dem tieferen Zinsniveau steigen im Rahmen der Neubewertung die nicht-realisierten Kursgewinne auf Obligationen. Dank dem hohen Gewinn lag die Eigenkapitalrendite mit 13,5% über der Ziel-Bandbreite von 8-12%. Trotz historisch tiefer Zinsen bleibe der Swiss Solvency Test (SST) weiterhin im "grünen Bereich".

Die Bâloise hat die Vorgaben der Analysten zumeist knapp verfehlt. Für den Gewinn wurde im Durchschnitt (AWP-Konsens) ein Wert von 720 Mio CHF erwartet. Die Schätzungen für die Combined Ratio beliefen sich auf 93,0% und zu den Bruttoprämien auf 7,45 Mrd CHF. Nur die Vorgaben für das Eigenkapital von 5,61 Mrd wurden übertroffen.

Die Bâloise ist weiterhin zuversichtlich, ihre Zielsetzungen zu erreichen. Angestrebt wird nebst der Vorgabe für die Eigenkapitalrendite ein Schaden-Kostensatz in der Nichtlebenversicherung zwischen 93% bis 96% sowie eine Neugeschäftsmarge in der Lebensparte von über 10%.

mk/rt

(AWP)

 

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24.03.2015 14:27
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wer deckelt denn da bei 136?

edit: konnte es vorher nicht einfügen

 

Dividendenstarke Aktien stehen noch immer besonders hoch in der Gunst der Anleger. Doch bei so manchem Unternehmen kann der Schein auch trügen.

In einer Strategiestudie schreiben die für die Citigroup tätigen Verfasser, dass sie über die kommenden Wochen und Monaten mit grösseren Umschichtungen aus europäischen Anleihen in dividendenstarke Aktien rechnen. Gleichzeitig äussern die Experten allerdings die Befürchtung, dass viele Firmen in Zukunft einen geringeren Anteil des Jahresgewinns an die Aktionäre ausschütten werden.

Die Strategen haben deshalb eine Liste grosser europäischer Unternehmen zusammengestellt, bei welchen in den nächsten drei Jahren sogar mit einer Erhöhung der Ausschüttungsquote zu rechnen ist.

Mit Ausnahme der in London gehandelten Aktien von Glencore findet sich, für mich überraschend, nicht eine einzige Schweizer Dividendenperle auf der Liste. Letztere setzt sich aus den Papieren von 3i Group, Aberdeen Asset Management, Aviva, Axa, Crédit Agricole, Deutsche Post, DNB, Société Générale, IMI, Investor B, Land Securities, Marks & Spencer, Meggitt, Red Electrica, Rexam, Rio Tinto, Scor, Smiths Group und Vinci zusammen.

Auf dieser Liste sind auffällig viele Finanzwerte zu finden, weshalb ich mich mit den Ausschüttungsanteilen hiesiger Banken und Versicherungen auseinandergesetzt habe.

Bei den Versicherungsaktien stechen jene von Bâloise positiv hervor. Auf Basis der diesjährigen Konsensschätzungen errechnet sich eine ansprechende Dividendenrendite von 4,1 Prozent. Gleichzeitig schüttet das Unternehmen nur 32 Prozent des Jahresgewinns an die Aktionäre aus, was Raum nach oben lässt. Ähnlich ist die Situation bei Swiss Life mit einer Rendite von 4 Prozent und einer Ausschüttungsquote von 37 Prozent des Jahresgewinns.

Die Credit Suisse zahlt sogar nur gut einen Viertel des Jahresgewinns an die Aktionäre aus. Da die Grossbank beim Eigenkapital nicht auf Rosen gebettet ist, wird sich daran so schnell jedoch nichts ändern. Aussichtsreicher sind da schon die Aktien von Julius Bär mit einem Ausschüttungsanteil von 37 Prozent des Jahresgewinns.

Die Strategen der Citigroup hätte daher ruhig auch die eine oder andere Schweizer Aktie auf die Liste setzen können.

Quelle; Cash Insider 24.03.2015 - 12:30

30.01.2015 08:14
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akpa14 hat am 29.01.2015 - 19:19 folgendes geschrieben:

Bonsoir an alle Interessierten

Die Baloise hatte 2014 (Halbjahr) super Zahlen gebracht. Ein sogar hervorragendes Ergebnis mit attraktivem Wachstum.

Der hohe Gewinn belief sich auf CHF 350 Mio. d.h. eine Steigerung um 43% zum VJ

Geschäftsvolumen wurde um 6,9% gesteigert.

Combined Ratio von 93,2%

Anlagerendite von 2,0% nicht annualisiert

Starke Kaptialisierung, d.h. Konzernsolvabilität I von 316%

S&P Rating auf A angehoben

Finanzziele dank hervorragendem Ergebnis voll auf Kurs.

Ich erachte die Titel von Baloise als hochinteressant. Am 26.3.2015 werden die 4Q Zahlen veröffentlicht und ich rechne

fest mit über den Erwartungen der Analysten liegenden Zahlen. Für mich also ein sehr interessanter Titel.

Es grüsst akpa14

 

 

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19.11.2014 13:22
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Anleihe: Baloise nimmt 150 Mio CHF zu 1,125% bis 2024 auf

19.11.2014 12:04



Basel (awp) - Die Baloise Holding AG begibt unter Federführung der Credit Suisse, der Basler Kantonalbank und der Bank Safra Sarasin (letzte zwei ohne Bücher) eine öffentliche Anleihe zu folgenden Konditionen:

Betrag:               150 Mio CHF
Zinssatz:             1,125%
Emissionspreis:       100,628%
Liberierung:          19.12.2014
Laufzeit:             10 Jahre, bis 19.12.2024
Valor:                26'139'906 (4)
Emittentenrating:     High BBB/A- (CS/ZKB)
Kotierung:            SIX, provisor. Handel ab 17.12.2014

ap/cp

(AWP)

 

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14.11.2014 08:22
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Bâloise steigert Geschäftsvolumen weiter - Gutes Jahresergebnis erwartet

14.11.2014 07:28



Basel (awp) - Die Bâloise ist in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2014 weiter gewachsen. Das Geschäftsvolumen stieg um 5,5% auf 7,48 Mrd CHF. Davon entfielen 3,13 Mrd (+3,4%) auf das Lebengeschäft und 2,88 Mrd (-1,5%) auf den Nichtlebenbereich, wie der Versicherer am Freitag mitteilte. Das "Unit-linked"-Geschäft trug 1,47 Mrd (+30%) bei. Gewinnzahlen werden dagegen keine publiziert.

Im Heimmarkt Schweiz wuchs die Bâloise um 4,6% auf 3,90 Mrd CHF, in Belgien um 13% auf 1,16 Mrd und in Luxemburg um 26% auf 1,02 Mrd. Dagegen ging das Volumen in Deutschland, wo die Gruppe etwa das Motorfahrzeuggeschäft restrukturiert, um 5,8% auf 1,27 Mrd zurück.

Man sei "hervorragend unterwegs" und führe die Fokussierung auf attraktive Zielsegmente fort, heisst es in der Mitteilung weiter. Mit dieser Ausrichtung will der Versicherer die Einnahmen in ertragreichen Segment steigern.

Mit dieser Verbesserung des Produktmixes sank das Geschäftsvolumen im Nichtleben um 1,5%. Dabei bewegten sich die Einnahmen im Schweizer Nichtleben-Geschäft (-0,3% auf 1,25 Mrd) in etwa auf Vorjahreshöhe, während das Volumen in Deutschland um 5,7% sank. Dank der guten Qualität des Versicherungsportfolios und dem schadenarmen Umfeld in der Schweiz rechnet Bâloise auf Gruppenebene für 2014 mit einer unter Vorjahr liegenden Combined Ratio.

Im Lebengeschäft habe die Gruppe von der anhaltend starken Nachfrage nach sicheren Lösungen im Kollektivlebengeschäft profitiert, so die Mitteilung. So wuchs das Geschäftsvolumen in der Einheit Leben Schweiz um 5,9% auf 2,52 Mrd CHF. Aber auch im Einmalprämien-Geschäft der anlagegebundenen Produkte (Unit-linked) sei die Bâloise "gut unterwegs".

Für 2014 geht die Bâloise davon aus, dank einem guten Versicherungsgeschäft und den Verkäufen der Nationale Suisse-Beteiligung und der Basler Österreich an die Helvetia ein "hervorragendes" Jahresergebnis zu erzielen. Man sei auf Kurs, die operativen und finanziellen Ziele auf Jahresende komfortabel zu erreichen, heisst es. Die Gruppe strebt langfristig eine Combined Ratio von 93 bis 96% und eine Eigenkapitalrendite von 8 bis 12% an.

Trotz der erfreulichen Geschäftsentwicklung bleibe das anhaltend tiefe Zinsniveau eine grosse Herausforderung für die Vorsorgesysteme. Dank der soliden Kapitalisierung mit einer Solvabilität von 338% per Ende September (316% per Ende Juni) und dem erfolgreichen Einsatz von Zinsabsicherungsinstrumenten sei die Baloise aber gut aufgestellt. Auch biete der ansprechende Geschäftsgang eine gute Grundlage für eine attraktive Ausschüttung an die Aktionäre.

mk/uh

(AWP)

 

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13.11.2014 14:47
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Ausblick Bâloise 9Mte: Geschäftsvolumen bei 7,48 Mrd und 7,58 Mrd CHF erw.

13.11.2014 14:29



Zürich (awp) - Die Versicherungsgruppe Bâloise wird am Freitag, 14. November, über die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate 2014 berichten und dabei mit grosser Wahrscheinlichkeit ein ähnlich grosses Volumenwachstum wie für das erste Halbjahr ausweisen. Zu der Gewinnentwicklung werden in der Zwischenmitteilung keine Angaben gemacht.

Nachdem das Volumen im ersten Halbjahr um bereits um 6,8% (auf 5,83 Mrd CHF) angewachsen ist, geht Stefan Schürmann von der Bank Vontobel für die Monate Januar bis September ebenfalls von einem Anstieg um 6,8% aus. So dürfte das Volumen seiner Meinung nach auf 7,58 Mrd in die Höhe klettern. Die Analysten von KeplerCheuvreux erwarten das Volumen bei 7,48 Mrd, respektive ein Plus von 5,5%.

Während Stefan Schürmann in der Sachversicherung einen leichten Rückgang von 0,3% erwartet, sieht er bei den Einnahmen in der Lebensversicherung ein Plus von 5,3% und mit fondsgebundenen Produkten gar ein Wachstum von knapp 30%. Das Geschäft mit Unit Linked-Produkten sei vor allem in den Märkten Luxembourg und Belgien gut gelaufen, dagegen leide die Sachversicherung unter der Restrukturierung im deutschen Motorfahrzeuggeschäft, so Schürmann.

Nebst den Zahlen aus der Topline wird die Bâloise auch noch Angaben zur Kapitalisierung machen. Dabei sei bei der Solvenzquote per Ende September mit einem Sprung auf 328% (H1 316%) zu rechnen, so der Analyst der Bank Vontobel weiter. Der Grund dafür sei in den während der Periode rückläufigen Zinsen zu suchen, die bei Bonds einen Anstieg der nicht-realisierten Gewinne ausgelöst haben.

Bei den Geschäftszielen dürfte die Bâloise keine Anpassungen vornehmen, schliesslich hat die Gruppe auch keine Telefonkonferenz angekündigt, in welcher solche Veränderungen erklärt werden könnten.

Anlässlich der Halbjahresmedienkonferenz von Ende August hatte CEO Martin Strobel die Gruppenziele (Combined Ratio 93%-96%, Eigenkapitalrendite 8%-12%) bestätigt. Strobel rechnete zudem für das zweite Halbjahr aus dem Verkauf der Nationale-Beteiligung und des Österreich-Geschäfts an die Helvetia mit Gewinnbeiträgen von rund 100 Mio CHF beziehungsweise rund 70 Mio. Er versprach weiter die Auszahlung einer erneut "attraktiven" Dividende.

Ende August hat die Bâloise den Mitte Mai angekündigten Verkauf der österreichischen Tochter Basler Versicherungs-Aktiengesellschaft an den Mitbewerber Helvetia abgeschlossen, dies zu einem Preis von 160 Mio CHF. Zudem hat die Gruppe auch ihre 10%-Beteiligung an der Nationale Suisse an die Helvetia-Gruppe verkauft. Die Helvetia hatte Anfang Juli eine Übernahmeofferte für die Nationale Suisse lanciert und die Übernahme mittlerweile abgeschlossen.

An der Börse ging es für die Bâloise seit gut zwei Jahren praktisch nur aufwärts. Im laufenden Jahr weisen die Papiere eine Performance von rund +7% aus (Gesamtmarkt SPI: +11%) und erreichten gegen Ende September bei 125,30 CHF ein Intraday-Mehrjahreshoch. Zuletzt tendierten Bâloise im Oktober 2007 auf solch hohem Niveau.

mk/rum/ra

(AWP)

 

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15.09.2014 13:42
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aus Cash: Übernahmekandidaten

Versicherungsunternehmen unter Zugzwang

Mit der Übernahme der National-Versicherung versetzt Helvetia andere Mitbewerber in Zugzwang. Mit der genossenschaftlich organisierten Mobiliar und Bâloise haben die beiden anderen Grossaktionäre nämlich das Nachsehen. Insbesondere Bâloise wird immer mehr vom Jäger zum Gejagten, fliessen dem Unternehmen alleine schon aus dem Verkauf des Aktienpakets rund 100 Millionen Franken zu. Weitere 70 Millionen Franken bringt der Abverkauf der österreichischen Geschäftsaktivitäten.

 

11.09.2014 11:34
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Vontobel erhöht Kursziel auf 128

Etwas höhere EPS-Prognosen und ein höherer Buchwert würden einen Anstieg der Sum-of-the-Parts-Bewertung von CHF 125 auf CHF 128 ergeben, dies sei gleichzeitig das neue Kursziel.
 

 

Bâloise habe bei der Restrukturierung in Deutschland gute Fortschritte gemacht und weise anhaltend starke Ergebnisse in der Schweiz und Belgien vor. Das zweite Halbjahr 2014 werde aufgrund außerordentlicher Gewinne sehr gut ausfallen, was aus Sicht des Analysten höhere Dividendenerwartungen mit sich bringen dürfte. Der Analyst hebe seine Dividendenschätzung für GJ 2014E von CHF 5,0 auf CHF 5,5 an. Dies entspräche einem Plus von 10% gegenüber dem Vorjahr und einer sehr soliden Dividendenrendite von 4,6%. Bâloise sei mit dem 1,1fachen des erwarteten Buchwerts und dem 10,9fachen EPS für GJ 2015E bewertet.

Stefan Schürmann, Aktienanalyst von Vontobel Research, bestätigt sein "hold"-Rating für die Bâloise-Aktie. Das Kursziel werde von CHF 125 auf CHF 128 erhöht. (Analyse vom 03.09.2014)

02.09.2014 11:17
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ausgebrochen

sollte nun höher laufen Smile

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29.08.2014 10:43
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Ertragswirksamer Verkauf

29-08-2014 07:13 Bâloise schliesst Verkauf von Basler Österreich an Helvetia ab < > Basel/St. Gallen (awp) - Die Bâloise hat den Mitte Mai angekündigten Verkauf der Basler Versicherungs-Aktiengesellschaft in Österreich an den Mitbewerber Helvetia Gruppe abgeschlossen. Bei einem Transaktionspreis von 160 Mio CHF rechne die Bâloise im zweiten Semester 2014 mit einem einmaligen Gewinn von rund 70 Mio aus der Transaktion, teilte der Versicherer am Freitag mit. Gemäss einer Mitteilung von Helvetia wird Otmar Bodner ab 1. Oktober 2014 neuer Vorstandsvorsitzender der erworbenen Einheit. Der bisherige CEO der Basler Österreich werde Nachfolger von Burkhard Gantenbein, der bereits Ende 2013 entschieden habe, die Helvetia im Laufe des zweiten Halbjahres zu verlassen. ra/cf

28.08.2014 12:28
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Schaut gut aus!

Erfreulich, wie Baloise sich entwickelt.

Baloise war die erste Aktie in meinem Musterportfolio 2, und nach gut 6 Monaten liege ich mit dieser Aktie, Dividende berücksichtigt, etwa 9% im Plus. Wichtiger ist noch, dass es langfristig gut ausschaut, denn dieses Portfolio ist ja auf lange Sicht ausgerichtet. Mehr dazu im Link unten. 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

28.08.2014 11:55
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Zahlen Hj + 42.9 %%%%%%%

28-08-2014 09:39 Markt: Bâloise klettern weiter in die Höhe - Dividendenfantasien stützen Name Letzter Veränderung BALOISE

N 119.30 2.50 (2.14 % )

< > Zürich (awp) - Die Aktien der Bâloise sind am Donnerstag nach einer gehaltenen Eröffnung rasch in die Gewinnzone vorgerückt. Die Versicherungsgruppe hat mit den definitiven Angaben zum Gewinn die Anfang Monat vorgelegten Eckwerte wie erwartet bestätigt und konnte zusätzlich einen ansprechenden Volumenanstieg sowie eine Stärkung der Solvenzposition vermelden. Die gute operative Entwicklung und die zu erwartenden Sondereffekte aus dem Verkauf der Nationale-Beteiligung und des Österreich-Geschäfts unterstützen die Hoffnung am Markt auf eine hohe Dividendenausschüttung. Bis um 09.35 Uhr gewinnen Bâloise um 2,1% auf 119,20 Mio CHF zu während der Gesamtmarkt (SPI) mit 0,26% im Minus liegt. Damit setzt sich der steile Anstieg der Aktie seit Anfang Juli, als Helvetia das Übernahmeangebot für die Nationale Suisse publik gemacht hat, fort. Damals kostete eine Bâloise-Aktie weniger als 105 CHF. Nachdem Bâloise erste konkrete Hinweise auf die Halbjahreszahlen abgegeben hatte, überrascht der Halbjahresausweis insgesamt nicht mehr, schreibt Georg Marti von der ZKB. Besonders gut sei der Gewinn in der Leben-Sparte ausgefallen, wo Zinsabsicherungen einen Gewinn von 108 Mio CHF nach einem Verlust von 78 Mio im Vorjahr generierten und Währungsabsicherungen 22 Mio (VJ -76 Mio) einbrachten. Dagegen liege der Nichtleben-Gewinn unterhalb der Erwartungen. Weiterhin sehr solide sei die Eigenmittelausstattung der Bâloise, so Marti weiter, der das Rating auf "Marktgewichten" belässt. Bâloise sei im laufenden Jahr auf Kurs, um die mittelfristigen Ziele zu erreichen und das sei für die Auszahlung einer nachhaltig attraktiven Dividende von grosser Wichtigkeit, schreiben die Kommentatoren von Safra Sarasin. Der Versicherer habe für das erste Halbjahr sehr gutes Resultate vorgelegt und sei im Leben-Geschäft überdurchschnittlich stark gewachsen. Bâloise habe die Solvenzposition und das Eigenkapital auf ein solides Niveau ausgebaut, schreibt Stefan Schürmann von der Bank Vontobel. Mit den im zweiten Halbjahr erwarteten, ausserordentlichen Zuflüssen aus dem Verkauf der Nationale-Beteiligung und der österreichischen Einheit dürften die Dividendenerwartungen am Markt noch zunehmen, so Schürmann weiter.

 

28.07.2014 13:14
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Bâloise halbiert Anteil an Nationale
 

Die Versicherungsgruppe Bâloise hat ihren Anteil an der Konkurrentin Nationale Suisse auf knapp unter 5% gesenkt.

Seit Ankündigung der Übernahmeofferte von Helvetia für die Nationale-Aktionäre veräusserte Bâloise damit gut die Hälfte ihrer Beteiligung. Per 23. Juli besass Bâloise noch einen Anteil von 4,957%. Nationale Suisse teilte dies am Montag in einer Pflichtmitteilung mit, weil die meldepflichtige Schwelle von 5% unterschritten wurde.

Per 7. Juli war bekannt geworden, dass Bâloise ihren Anteil an Nationale Suisse von zuvor 10,02% auf 9,247% reduziert hatte. An diesem Tag hatte Helvetia angekündigt, Nationale Suisse kaufen zu wollen und dafür den anderen Nationale-Aktionären 80 Franken pro Titel oder total 1,43 Milliarden Franken zu bieten. Konkret offeriert Helvetia pro Nationale-Aktie 52 Franken in bar und 0,068 neue Helvetia-Aktien.

Andere meldepflichtige Beteiligungsveränderungen sind seither nicht bekannt geworden. Offen ist weiterhin, was die Versicherungsgruppe Mobiliar mit ihrem Anteil an Nationale Suisse macht, der zuletzt auf 19,2% beziffert wurde. Die Mobiliar analysiere das Übernahmeangebot von Helvetia und werde "zur gegebenen Zeit dazu Stellung nehmen", bekräftigten die Berner am Montag auf Anfrage ihre Haltung.

AWP

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20.05.2014 08:10
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Bâloise legt im BVG-Geschäft deutlich zu
 

Die Bâloise hat 2013 im Schweizer Kollektivlebengeschäft, wie die Konkurrenz auch, ein starkes Wachstum verzeichnet.

Die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft der Basler Leben nahmen um beinahe 17 Prozent auf über 2,3 Milliarden Franken zu und die Anzahl der aktiven Versicherten stieg um 4,2 Prozent auf annähernd 141'000, wie die Bâloise am Dienstag mitteilt. Die Eckwerte zum BVG-Geschäft kommunizierte die Gruppe bereits im Rahmen der Konzernberichterstattung Ende März.

"Neben der Steigerung von Einmalprämien aus neuen Verträgen ist vor allem die Zunahme bei den nachhaltigen periodischen Prämien bemerkenswert", wird Clemens Markstein, Leiter Produktmanagement Unternehmenskunden, in der Mitteilung zitiert. Mit einem Plus von 5,7 Prozent liege die Bâloise bei den periodischen Prämien über dem Marktwachstum.

Auch die Kapitalerträge hätten sich positiv entwickelt, so die Mitteilung weiter. Mit einem Kapitalanlageertrag von netto von 416,4 Millionen Franken erreichte die Basler eine Nettorendite auf den Buchwerten von 2,79 Prozent. Der Betriebsgewinn vor Steuern liege derweil mit 48,5 Millionen Franken auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

Die Basler Versicherungen haben dem Überschussfonds, der den Versicherten zusteht, im vergangenen Jahr 93 Millionen Franken nach 70 Millionen im Jahr 2012 zugewiesen. Und die Gesamtverzinsung der Vorsorgevermögen lag wie im Vorjahr bei durchschnittlich soliden 1,95 Prozent, wobei sie im Obligatorium 1,75 Prozent und im Überobligatorium 2,25 Prozent betrug. Gleichzeitig seien die Rückstellungen um weitere knapp 100 Mio verstärkt worden. Und die Ausschüttungsquote (Legal Quote) lag mit 94,4 Prozent klar über dem gesetzlich vorgeschriebenen Wert von 90 Prozent.

Für das Jahr 2015 lanciert die Bâloise die neu gegründeten teilautonome "Perspectiva Sammelstiftung für berufliche Vorsorge", die sich auf eine dynamische Anlagestrategie stütze. "Perspectiva" verwalte die Alterskapitalien der Versicherten in eigener Verantwortung, womit man flexibler auf Marktentwicklungen reagieren könne, heisst es. Das Produkt sei für kleinere Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitenden eine Alternative zur Vollversicherung, welche die Vorsorgerisiken vollumfänglich abdecke.

AWP

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