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Bâloise-Generalversammlung

Bâloise-Generalversammlung findet ohne Aktionäre statt - Dividende bestätigt

An der Generalversammlung (GV) der Bâloise am 24. April dürfen die Aktionäre nicht persönlich teilnehmen, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte.

03.04.2020 08:09

Mit dieser Massnahme reagiert die Bâloise auf die Vorgaben des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus. Die Stimmberechtigten können den unabhängigen Stimmrechtsvertreter über ihre Wahl instruieren und sich von ihm an der GV vertreten lassen.

Dividende bestätigt

Die Durchführung der ordentlichen Generalversammlung am dafür vorgesehenen Datum erlaube es der Bâloise, mit der entsprechenden Zustimmung der Aktionäre das Geschäftsjahr 2019 abzuschliessen.

Die beantragte, um 40 Rappen erhöhte Dividende von 6,40 Franken pro Aktie soll ausserdem wie geplant verabschiedet werden, heisst es im Communiqué. Im Gegensatz zu anderen Firmen kürzt die Versicherungsgesellschaft die Ausschüttung aufgrund der laufenden Krise also nicht.

(AWP)

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Bâloise einigt sich im Zwist

Bâloise einigt sich im Zwist mit Minderheitsaktionären von Pax Anlage

Die Bâloise steht kurz davor, den vor drei Jahren getätigten Kauf der Immobiliengesellschaft Pax Anlage definitiv abschliessen zu können.

15.04.2020 14:27

Mit den Minderheitsaktionären, die sich lange geweigert hatten, ihre Titel anzudienen, habe sich die Bâloise geeinigt, erklärte ein Sprecher am Mittwoch auf Anfrage von AWP. Die Bâloise halte nun rund 99 Prozent an Pax Anlage, sagte der Sprecher weiter. Davor hatten der Versicherung zur definitiven Übernahme mehr als ein Zehntel der Aktien gefehlt. Das Squeeze-Out-Verfahren für die wenigen übriggebliebenen Aktien dürfte noch in der ersten Hälfte 2020 über die Bühne gehen.

Die Aktien von Pax Anlage sind bereits seit Oktober 2017 dekotiert und die Gesellschaft ist längst in Bâloise Wohnbauten umbenannt worden. Mit dem Zukauf hatten die Basler ihr Immobilienportfolio ausgebaut.

Streit um Preis

Im April 2017 hatte die Bâloise für die damals an der Schweizer Börse kotierte Pax Anlage AG 1600 Franken je Titel in bar geboten. Die Publikumsaktionäre erhielten damals den gleiche Preis wie die drei verkaufenden Grossaktionären. Die meisten Aktien (rund 70%) verkauften die Pax Genossenschaft, die Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft und die Nürnberger Lebensversicherung.

Den von der Bâloise gebotenen Preis hatten allerdings einige Minderheitsaktionäre als zu tief empfunden, so dass sie das Angebot zurückwiesen. Nach Ablauf der Nachfrist hielt die Bâloise im Mai 2017 knapp 85 Prozent. Die Zahlung einer Zwangsabfindung ist aber erst dann möglich, wenn die Schwelle von 90 Prozent überschritten wird.

Nun, Jahre später, lenkten die "abtrünnigen" Minderheitsaktionäre ein. Unter Berücksichtigung der in der Vergangenheit getätigten Dividendenzahlungen sei den Minderheitsaktionären ein ähnlich hoher Betrag je Aktie bezahlt worden, wie das im öffentlichen Kaufangebot der Fall gewesen sei, sagte der Sprecher weiter.

(AWP)

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Kapitalpolster der Bâloise

Kapitalpolster der Bâloise werden dünner - Helvetia bei SST stabil

Die Solvenzquote des Versicherers Bâloise ist im ersten Quartal von 201 auf etwa 180 Prozent gesunken. Die Corona-Folgen kann der Konzern noch nicht genau abschätzen. Helvetia vermeldet eine stabile SST-Quote.

Aktualisiert um 08:23

Die Bâloise-Gruppe sieht sich mit ihrer starken Bilanz, ihrer "verlässlichen Geschäftspolitik und ihrem vorrausschauenden Risikomanagement" auch in der aktuellen Situation "sehr gut aufgestellt".

Trotz der Volatilität an den Kapitalmärkten sei die geschätzte Solvenzquote (SST-Quote) im März 2020 in einer Bandbreite um 180 Prozent und damit nach wie vor in einem sehr guten Bereich gelegen, teilte der Versicherer mit.

Per Anfang Jahr betrug die Solvenzquote noch 201 Prozent und lag damit 41 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres, wie aus der Mitteilung vom Donnerstag hervorgeht. Die tiefere Quote resultiere im Wesentlichen durch Kapitalmarkteinflüsse und Modellanpassungen. Ausserdem werde die Akquisition des belgischen Versicherers Fidea mit Fremdkapital finanziert, das günstiger als Hybridkapital sei, jedoch nicht der SST-Quote anrechenbar sei.

Die Veröffentlichung der SST-Quote erfolgt im Rahmen des "Berichts über die Finanzlage", den jeweils alle Versicherer per Ende April abgeben müssen.

Corona-Schadensumme noch nicht genau bezifferbar

Aufgrund der Corona-Krise rechnet der Konzern mit einer Netto-Schadensumme in der Höhe eines mittleren zweistelligen Millionenbetrags. Um eine genauere Einschätzung abgeben zu können, sei es aber noch zu früh, heisst es in der Medienmitteilung.

Eine Einschätzung sei auch deshalb schwierig, weil es auch gegenläufige Effekte wie zum Beispiel ein geringeres Schadenaufkommen in anderen Branchen gebe, die noch nicht beziffert werden könnten.

Helvetia weitet Reserven aus

Der Versicherer Helvetia wies für das Geschäftsjahr 2019 mit 235 Prozent weiterhin eine starke SST-Quote aus. Und auch unter den aufgrund von Covid-19 herausfordernden Bedingungen zeige sich die Solvenz unverändert robust, teilte der Versicherer am Donnerstag mit.

Die Quote von 235 Prozent per 1. Januar 2020 entspricht einer Erhöhung um 13 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Helvetia habe von den starken Aktienmärkten und tieferen Kreditspreads profitiert, heisst es in der Mitteilung. Vorteilhaft hätten sich dabei auch die "guten" Geschäftsergebnisse 2019 ausgewirkt.

Auch angesichts der Covdi-19-Pandemie sieht sich Helvetia unverändert solide kapitalisiert. Bis Mitte März sei die SST-Quote aufgrund der Marktentwicklungen - vor allem wegen des Anstiegs der Kreditspreads und tieferen Aktienkursen - auf rund 200 Prozent gesunken, heisst es im Communiqué allerdings.

Seither habe sich die Quote aber wieder etwas verbessert und liege wieder über 200 Prozent. Dies aufgrund verstärkter Absicherung der Aktienpositionen und anderer positiver Effekte. Damit liege die Quote unverändert innerhalb der strategischen Zielbandbreite von 180 bis 240 Prozent, so Helvetia.

(AWP/cash)

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Bâloise-Chef: Bezahlen Corona

Bâloise-Chef: Bezahlen Corona-Schäden wenn ein Leistungsanspruch besteht

Der Ausschluss von Pandemie-Risiken in Epidemieversicherungen sorgt vor allem in der Gastrobranche für Diskussionsstoff. Auch in den Vertragsbedingungen der Bâloise ist dies von Produkt zu Produkt unterschiedlich geregelt. "Wir bezahlen an Firmen Geld, wenn in den Epidemieversicherungen die Pandemie-Risiken nicht ausdrücklich ausgeschlossen wurden und gemäss dem individuellen Versicherungsvertrag ein Leistungsanspruch besteht", erklärte Firmenchef Gert De Winter im Interview mit AWP.

13.05.2020 12:47

Im Grossteil der Verträge gebe es aber eine Deckung und die Bâloise erbringe die Versicherungsleistungen, sagte der Bâloise-Chef weiter. Insgesamt geht die Gruppe von Schadenzahlungen im mittleren zweistelligen Millionenbereich aus. Der grösste Teil davon ist laut De Winter auf Betriebsunterbrüche zurückzuführen. "Betroffen sind vor allem Gastronomiebetriebe, die aufgrund der behördlich verordneten Schliessung grosse Einbussen verzeichnen und eine entsprechende Versicherungsdeckung haben."

Für den Umgang mit künftigen Pandemien fordert der Bâloise-CEO den Aufbau eines Versicherungspools. "Versicherungen können solche Risiken in Zukunft nicht alleine decken, es braucht eine Branchenlösung mit Einbezug der öffentlichen Hand, eine sogenannte Private Public Partnership." Die Versicherungsbranche und die Politik würden derzeit Gespräche dazu führen. Es müsse aber schnell gehen, sagte De Winter. "Denn die Kosten einer möglichen zweiten Corona-Welle werden die Privatversicherer wirtschaftlich nicht tragen können."

(Das vollständige Interview erscheint in Kürze auf dem Premium-Dienst von AWP)

mk/

(AWP)

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Bâloise im BVG-Geschäft mit

Bâloise im BVG-Geschäft mit etwas weniger Versicherten

Die Basler Versicherung hat im vergangenen Jahr im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge nach dem Rückzug der Konkurrentin Axa aus der Vollversicherung Neukunden dazugewonnen. In Zeiten von Corona versucht die Bâloise derweil, die Kunden mit einigen Massnahmen zu unterstützen.

25.05.2020 08:25

Die Gruppe habe im BVG-Geschäft eine hohe Anzahl Neukunden verzeichnet, schreibt die Bâloise am Montag in Zuge der Veröffentlichung der BVG-Betriebsrechnung. Insgesamt ging die Gesamtzahl der aktiv Versicherten jedoch um 2 Prozent auf 153'541 Personen zurück. Über 15'000 Unternehmen sind in Vorsorgefragen bei der Basler angeschlossen.

Unterstützung erhielt der Bereich vom günstigen Verlauf an den Börsen. Die Nettoanlagerendite lag zwar mit 1,55 Prozent leicht unter Vorjahr. Das hat aber auch damit zu tun, dass 2018 mit dem Verkauf von Immobilien hohe Anlagegewinne realisiert wurden.

Das Ergebnis des BVG-Geschäfts sank derweil auf 40,1 Millionen Franken von 49,9 Millionen. Dabei lag die Ausschüttungsquote bei 93,1 Prozent, und dem Überschussfonds wurden mit Blick in die Zukunft weitere 30 Millionen zugewiesen.

Die Tiefzinsumfeld hinterlasse im BVG-Geschäft nach wie vor tiefe Spuren, hiess es weiter. Der aus Sicht der Branche zu hohe obligatorische Umwandlungssatz allein habe das Ergebnis mit 50 Millionen Franken belastet. Die Politik bleibe gefordert und eine Senkung des Mindestzinses sowie des Umwandlungssatzes seien notwendig.

In der Coronakrise will die Basler Versicherung den Kunden derweil mit einigen Initiativen beiseitestehen. So wurden die Zahlungsfristen bei Mieten verlängert und um einen Beitrag zur Liquiditätssicherung der Kunden zu leisten, senke man den Sollzins in der beruflichen Vorsorge temporär auf 1 Prozent. Dies ist bis Ende September 2020 gültig.

mk/ys

(AWP)

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Bâloise Asset Management

Bâloise Asset Management beteiligt sich an Vermögensverwalter Tolomeo Capital

Der Konzernbereich Asset Management der Bâloise hat eine Minderheitsbeteiligung am Zürcher Vermögensverwalter Tolomeo Capital erworben. Mit dem Schritt wolle man Synergien im Bereich automatisiert umgesetzter Anlagelösungen nutzen, teilte der Konzern am Montag mit.

27.07.2020 07:17

Die Kooperation diene ausserdem dazu, die künftigen Herausforderungen an das daten- und technologiebasierte Asset Management zu meistern. Konkrete finanzielle Angaben wurden in dem Communiqué allerdings keine gemacht.

Die Tolomeo Capital entstand gemäss Mitteilung 2011 als Spin-off eines institutionellen Family Offices. Die Firma konzentriere sich auf regelbasierte und quantitative Anlagestrategien und habe eine proprietäre Technologie-Infrastruktur aufgebaut, die es ihr erlaube, Anlageprozesse zu kontrollieren.

kw/rw

(AWP)

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