Baloise

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Bâloise mit deutlich weniger Gewinn

Die Versichungsgruppe Bâloise weist für das Jahr 2015 einen klar unter dem Vorjahr liegenden Gewinn aus. Dennoch wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Der Gewinn beläuft sich auf mit 512 Mio CHF, 2014 wurden noch 711 Mio erwirtschaftet. Der Rückgang kommt aber nicht von ungefähr, denn schliesslich hatten 2014 alleine die Verkäufe der Nationale Suisse-Beteiligung und der Basler Österreich den Gewinn mit rund 160 Mio positiv beeinflusst. Zudem hätten Währungseffekte das Ergebnis 2015 mit rund 30 Mio belastet, wie der Versicherer am Dienstag mitteilt.

Je Aktie nahm der Gewinn um 28% auf 10,96 CHF ab. Den Aktionären soll trotz Gewinnabnahme und Währungsturbulenzen eine Dividende von unverändert 5,00 CHF je Aktie ausgeschüttet werden, heisst es weiter.

Das Geschäftsvolumen sank um 4,2% auf 8,92 Mrd CHF; in Lokalwährungen resultierte eine Zunahme um 3,3%. Die gebuchten IFRS-Bruttoprämien verminderten sich um 4,8% auf 6,83 Mrd. In der Nichtlebenversicherung verbesserte sich der Schaden-Kostensatz (Combined Ratio) um 0,3 Prozentpunkte auf 93,3% und liegt damit am unteren Ende der anvisierten Bandbreite von 93 bis 96%.

In der Lebensparte sei derweil das Wachstum mit kapitalschonenden, modernen Produkte weiter vorangetrieben worden. Das Geschäft mit klassischen Lebensversicherungen wuchs in Originalwährung um 2,1% und jenes mit Prämien mit Anlagecharakter um 9,2%. Zum Gewinn trug die Sparte 277 Mio CHF bei.

In der Bilanz weist die Bâloise ein Eigenkapital in der Höhe von 5,46 Mrd CHF aus nach 5,83 Mrd zum Jahresende 2014 und 5,20 Mrd zur Jahresmitte 2015. Das Ziel einer Eigenkapitalrendite im Bereich von 8 bis 12% hat die Bâloise mit einem Wert von 9,8% problemlos erreicht. Mit den Kapitalanlagen wurde eine Nettorendite von 3,1% nach 4,2% im Vorjahr erzielt.

Ausblick bleibt vage

Mit dem Gewinn hat die Bâloise die Erwartungen der Analysten übertroffen, die Angaben zu den Bruttoprämien und zu der Combined Ratio verfehlten diese dagegen. Die Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Gewinn von 493 Mio, Bruttoprämien von 6,94 Mrd und einer Combined Ratio von 92,5% gerechnet. Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital wurde mit 5,37 Mrd etwas tiefer erwartet.

Bezüglich Ausblick bleibt Bâloise vage. Die Ambition des neuen Managements unter Gert De Winter ist es, in den kommenden Jahren zur ersten Wahl der Zielkunden zu werden. Ziel sei es, den Kundenfokus und die einfache Interaktion mit dem Kunden zu steigern, die aktuellen Stärken weiter zu verbessern, verbunden mit der Ambition, das traditionelle Versicherungsgeschäft ergänzt mit Sicherheits- und Servicedienstleistungen weiterzuentwickeln, heisst es in der Mitteilung.

Welche strategischen Massnahmen dazu notwendig sind, will die Gruppe am Investorentag vom 26. Oktober 2016 aufzeigen. Nichts ändern soll sich an der attraktiven und nachhaltigen Dividendenpolitik, verspricht Gert de Winter in einem Interview im Geschäftsbericht.

Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären an der Generalversammlung vom 29. April 2016 zusätzlich die Wahl von Marie-Noëlle Venturi - Zen-Ruffinen als zusätzliches Mitglied vor. Die 40-jährige Schweizerin besitze einen Doktortitel und Master der Rechtswissenschaften sowie einen Master in Philosophie der Universität Fribourg, so die Mitteilung. Sie sei als Rechtsanwältin in einer Genfer Kanzlei und als Titularprofessorin an der Fakultät für Wirtschaft und Management der Universität Genf tätig.

(AWP)

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Baloise steigert Prämien im BVG-Geschäft um 5% - Rückstellungen von 75 Mio CHF
24.05.2016 08:15

Basel (awp) - Die Basler Leben AG hat 2015 im Kollektivlebengeschäft das Volumen weiter gesteigert und gleichzeitig weitere technische Rückstellungen gebildet. Wie die Muttergesellschaft Baloise am Dienstag mitteilte, wuchsen die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft um fast 5% auf 2,65 Mrd CHF und die Zahl der aktiven Versicherten erhöhte sich leicht auf knapp 157'000.

Das vergangene Geschäftsjahr sei massgeblich geprägt gewesen von der Aufhebung des Euromindestkurses, der Einführung von Negativzinsen und der Geldschwemme durch die Europäische Zentralbank, heisst es. Angesichts dieser Bedingungen spricht das Unternehmen von einem "soliden Ergebnis", wobei die Nettorendite mit 2,30% deutlich unter dem Vorjahr (3,21%) lag. Dabei müsse aber berücksichtigt werden, dass die Basler 2014 von ausserordentlichen Gewinnen aus dem Verkauf einer Aktienbeteiligung profitiert habe. Der laufende Ertrag blieb den Angaben zufolge auf dem Niveau des Vorjahres.

RÜCKSTELLUNGEN FÜR RENTNER AUF KOSTEN DER AKTIVEN

Weiter hat die Basler Leben die Rückstellungen für die heutigen und künftigen Rentenverpflichtungen um weitere 75 Mio CHF erhöht. Dies geht auf Kosten der aktiven Versicherten: Die Rückstellungen wären bei einem korrekten gesetzlichen Umwandlungssatz nämlich zu einem grossen Teil in den Überschussfonds für die Aktiven geflossen, heisst es in der Mitteilung.

Trotz dieser "Generationenungerechtigkeit" sei der Überschussfonds aber um 20 Mio CHF geäufnet worden. Daraus sei per Anfang 2016 eine Zusatzverzinsung im Überobligatorium von 0,25% finanziert worden, was zu einer Gesamtverzinsung der Alterskapitalien der Aktiven von 1,75% führte. Insgesamt flossen den Angaben zufolge 92,7% der Erträge zurück an die Versicherten. Im Geschäft, welches der Mindestquote von 90% unterstellt ist, lag die Ausschüttungsquote bei 95,1%.

uh/cf

(AWP)

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Bâloise-CEO will mit Digitalisierung und Kooperationen wachsen
07.06.2016 12:07

Basel (awp) - Die Bâloise will unter dem neuen Chef Gert de Winter wachsen. Dabei sieht der Belgier in der Digitalisierung des Geschäfts sowie über Kooperationen in Bereichen ausserhalb des traditionellen Versicherungsgeschäfts Möglichkeiten dazu. "Viel erwarte ich auch vom Portfolio mit ungefähr fünfzehn Pilotprojekten, mit denen wir künftige Kundenbedürfnisse testen", sagte de Winter im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Online, 7.6.). Als ein Beispiel dazu führt er eine App an, mit der das Fahrverhalten junger Autolenker gemessen wird.

Einen Beitrag zum Wachstum könnten auch Übernahmen liefern. "Wir schauen uns immer wieder Möglichkeiten für eine Akquisition an", so de Winter, der seit fünf Monaten CEO des Basler Versicherungskonzerns ist. Allerdings bewege sich in der Schweiz seit der Übernahme von Nationale Suisse durch Helvetia nicht mehr viel. Dagegen werde im internationalen Geschäft in Belgien nach Opportunitäten um, während sich in Deutschland in den nächsten Jahren mit den neuen, strengeren Solvenzvorschriften einiges bewegen werde.

Zunächst gelte es aber, in Deutschland das Bâloise-Haus in Ordnung zu bringen. Dieser Markt ist im Vergleich zur Schweiz und zu Luxemburg heterogen, fragmentiert und von härterem Preiswettbewerb geprägt. Doch wirke dort das Kostensparprogramm, wodurch die Aufwandquote 1,2 Prozentpunkte gesunken sei. "Drei Viertel des geplanten Abbaus von 400 Stellen haben wir hinter uns und in unseren Segmenten wachsen wir", so der Bâloise-Chef.

Das Problem in Deutschland bleibe die Unausgeglichenheit im Bereich Schadenversicherung. "Für unsere Grösse sind wir zu sehr im Industriegeschäft vertreten. Wir sind jetzt selektiver und fördern zudem das Privat- und das Gewerbegeschäft." Diese Verlagerung brauche zwei, drei Jahre. Mit den Veränderungen soll das Betriebsergebnis in Deutschland im 2016 auf 100 Mio CHF gegenüber 65 Mio im Vorjahr verbessert werden. "Danach peilen wir auch Übernahmen an."

Auf Gruppenebene strebt die Bâloise im derzeitigen Tiefzinsumfeld jährlich eine Eigenkapitalrendite zwischen 8 und 12% an. "Ich frage mich schon, in wieweit eine absolute Vorgabe der Eigenkapitalrendite von 8, 9 oder 10% noch sinnvoll ist - gerade auch, weil das bilanzierte Eigenkapital von Zinsniveauverschiebungen massgeblich beeinflusst wird", so de Winter. Relevanter als die Kapitalrendite sei Cash, denn nur der Geldfluss sei echt. "Auch die Anleger wollen doch in erster Linie wissen, wie zuverlässig das Unternehmen die Dividendenzahlung aus dem Betrieb zu finanzieren versteht."

Die Dividendenpolitik laute nach wie vor, die Dividende stets mindestens zu halten. "Wir erhöhen sie nur, wenn wir absolut sicher sind, dass sie von Dauer ist. In den Jahren 2013 und 2014 habe man die Dividende zwei Mal erhöht und die zuletzt bezahlte Dividende entspreche 4% Rendite. "Zudem kaufen wir Aktien zurück, was für die Anleger gesamthaft rund 5% Rendite ergibt".

Am Investorentag im Oktober will Gert de Winter derweil nicht den üblichen Dreijahresplan mit harten Finanzzielen präsentieren, sondern eine auf fünf bis sieben Jahre ausgelegte Wirkensstrategie präsentieren.

mk/ra

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Bâloise schliesst Aktienrückkaufprogramm ab
02.08.2016 07:15

Zürich (awp) - der Versicherer Bâloise hat sein Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen. Das Unternehmen habe auf einer separaten Handelslinie bei der SIX Swiss Exchange insgesamt 1'000'000 Namenaktien zu einem Durchschnittspreis von 113,83 CHF zurückgekauft, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag.

Dies entspreche in etwa 2% des im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals, berichtet der Versicherer weiter. Das Programm lief zwischen dem 29. April und dem 29. Juli. Insgesamt wurden somit knapp 114 Mio CHF an die Aktionäre zurückgeführt. Die erworbenen Aktien wurden unter Abzug der Verrechnungssteuer zurückgekauft.

hr/rw

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Bâloise stärkt die Reserven und weist tieferen Halbjahresgewinn aus
30.08.2016 18:09

(Zusammenfassung mit Schlusskurs ergänzt))

Basel (awp) - Die Bâloise hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl im deutschen Nichtlebensgeschäft, wie auch in der Lebensparte die Reserven verstärkt und musste daher einen Gewinnrückgang hinnehmen. Sieht man aber von der Altlasten-Bereinigung in Deutschland ab, zeigt sich beim gut kapitalisierten Basler Versicherungskonzern eine solide Geschäftsentwicklung. Eine wichtige Stütze bleiben die Aktivitäten am Heimmarkt.

In den Monaten Januar bis Juni sank der Konzerngewinn der Bâloise von den Nachreservierungen in Deutschland belastet um 10% auf 224 Mio. Ohne diese Massnahme (54,8 Mio CHF) wäre der Gewinn hingegen um 4,8% auf beinahe 262 Mio angestiegen, teilte der Versicherer am Dienstag mit.

"Mit den Reservierungen haben wir das Geschäft in Deutschland auf 'gesunde Beine' gestellt", sagte der neue CEO Gert de Winter an einer Telefonkonferenz. Das Management habe sich zu diesem Schritt entschieden, nachdem sich die Bâloise wiederholt mit Abwicklungsverlusten konfrontiert sah und sich bei den Renten im Haftpflichtbereich wegen tiefer Zinsen Nachreservierungen abzeichneten.

DEUTSCHLAND UM ALTLASTEN BEREINIGT

In Deutschland schrieb die Bâloise folglich einen Betriebsverlust von 50,6 Mio CHF, während sich der Schaden-Kostensatz auf 116,3% (VJ 106,0%) verschlechtert hat. Aber auch ohne die Reservestärkung wäre die Combined Ratio mit 101,1% über den für die Profitabilität des Versicherungsgeschäfts massgebenden Wert von 100% gelegen. Mit der Verlagerung weg vom Industrie- hin zum KMU- und Retail-Geschäft sowie Einsparungen soll diese Marke künftig wieder unterschritten werden.

Auf Gruppenebene stieg die Combined Ratio trotz der Probleme in Deutschland nur um 0,2 Prozentpunkte auf 92,5% und bereinigt läge der Wert auf sehr tiefen und damit guten 88,7%. Ausschlaggebend dafür war einmal mehr der sehr profitable Heimmarkt: In der Schweiz sank die Kennzahl dank einem günstigen Schadenumfeld um 6,5 Punkte auf 78,4%. In Luxemburg ging der Wert um 2,0 Punkte auf 87,2% zurück, in Belgien stieg er leicht um 1,3 Punkte auf 94,1%.

TIEFE ZINSEN BELASTEN

Im Lebengeschäft sah sich die Bâloise aufgrund der Zinssituation dazu veranlasst, die versicherungstechnischen Rückstellungen zu stärken, was den EBIT auf 46 Mio CHF von 70 Mio im ersten Halbjahr 2015 zurückfallen liess. Gleichzeitig sei das Neugeschäft mit traditionellen Versicherungen (-8,7%) bewusst gedrosselt und der Fokus auf Prämien mit Anlagecharakter (+19%) gelenkt worden.

Das Geschäftsvolumen sank in der Lebensversicherung um 1,7% auf 3,50 Mrd CHF. In der Nichtlebensparte wuchs die Bâloise dagegen um 3,1% auf 2,13 Mrd, was dem Wachstum in Belgien (+8,4%) und Luxemburg (+12%) zuzuschreiben ist. Die gesamte Gruppe weist ein mit 5,62 Mrd stabiles Volumen aus.

Auf den Kapitalanlagen erzielte die Bâloise eine nicht annualisierte Nettorendite von 1,8% (VJ 1,6%). Die Steigerung habe man mit Umschichtungen insbesondere bei Bonds sowie dem Aufbau von Immobilien erreicht, hiess es. Das Eigenkapital ging seit Jahresbeginn nur leicht auf 5,44 Mrd CHF zurück.

Trotz tieferem Gewinn sei man auf Kurs, das Jahr 2016 mit einer Eigenkapitalrendite innerhalb des angepeilten Zielkorridors (8-12%) abzuschliessen, ist CFO German Egloff überzeugt. Schliesslich sei nicht davon auszugehen, dass das Jahresergebnis von zusätzlichen Altlasten beeinträchtigt werde.

Die Ziele für die nächsten fünf Jahre will das Management am 26. Oktober anlässlich des Investorentags präsentieren. Bis dahin werde auch über weitere Aktienrückkäufe diskutiert, so der Finanzchef.

AKTIE ERHOLT SICH VON ANFANGSVERLUSTEN

Sowohl die Anleger als auch die Analysten wurden von den Nachreservierungen in Deutschland auf dem falschen Bein erwischt und die Aktie rutschte zunächst um über 1,5% bis auf ein Tagestief bei 109,10 CHF ab. In der Folge erholten sich die Papiere davon und schlossen mit +0,8% sogar besser als der Gesamtmarkt (SPI: +0,6%)

mk/ra

(AWP)

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Bâloise schafft neue Abteilung für Digitalisierung - Leiter Adrian Honegger
15.09.2016 07:26

Basel (awp) - Die Bâloise will sich vermehrt der Bedeutung der Digitalisierung widmen: Mit einer neu geschaffenen Abteilung mit dem Namen Group Strategy and Digital Transformation sollen Kundeninteraktion, Betriebsprozesse und damit verbundene Strukturen neu aufgestellt werden. Da die digitale Revolution die Branche grundlegend verändere und Geschäftsmodelle vor Herausforderungen stelle, wolle man sich an die verändernden Bedürfnisse der Kunden anpassen, heisst es in einer Mitteilung des Versicherers vom Donnerstag.

"Die neugeschaffene Abteilung wird der gruppenweite Treiber dieser Herausforderungen sein", lässt sich CEO Gert De Winter zitieren. Leiter der neuen Abteilung wird Adrian Honegger ab Oktober 2016. Dieser stiess 2009 zur Bâloise, wo er seit Herbst 2009 als Co-Leiter der Informatik Schweiz tätig war.

Die neue Abteilung werde eng mit den Ländereinheiten sowie mit dem Group CEO zusammenarbeiten. Zudem sei die Einheit ein Treiber zur Umsetzung einer neuen strategischen Ausrichtung, deren Eckpunkte am Strategietag der Bâloise vom 26. Oktober im Detail vorgestellt werden sollen.

Zu den Aufgabenbereichen der neuen Abteilung gehöre unter anderem auch die M&A-Aktivitäten. Die bisher mit dieser Aufgabe betraute Abteilung Corporate Development werde in die neue Abteilung integriert.

sta/ys

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Bâloise strebt Wachstum an und plant Aktienrückkauf

Bâloise strebt in den kommenden Jahren mit den Initiativen des neuen strategischen Programms Simply Safe weiteres Wachstum an. Gleichzeitig lanciert der Versicherer ein neues Aktienrückkaufprogramm.

Im Fokus des Programms stehen die Mitarbeitenden, die Kunden sowie die Aktionäre, wie der Versicherer am Mittwoch im Vorfeld des Investorentreffens mitteilt. Ziel sei es, innovative Lösungen am Markt anzubieten, die das Kerngeschäft erweitern und über das traditionelle Versicherungsgeschäft hinausgingen.

Mit diesen Lösungen sowie einer massgeschneiderten "Omnikanal-Kommunikation" wolle die Bâloise neue Kunden gewinnen. Bis im Jahr 2021 sollen eine Million zusätzliche Kunden zur Bâloise stossen, das wäre ein Plus von 30%. Den Aktionären verspricht der Versicherer derweil, die Dividendenpolitik weiterhin attraktiv zu gestalten. Gleichzeitig lanciert die Bâloise ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von 1 Mio Aktien.

Das Lebengeschäft soll auch in Zeiten sehr tiefer Zinsen einen wesentlichen Teil zum Ergebnis beitragen. Der EBIT-Beitrag werde sich jährlich auf rund 200 Mio CHF belaufen, verspricht der Versicherer. Dies soll mit einem verbesserten Geschäftsmix mit einem geringeren Kapitalbedarf erreicht werden.

Ein wichtiges Ziel bleibt der Turnaround in Deutschland. Wie bereits bekannt, soll dort die Combined Ratio im Nichtlebengeschäft bereits im kommenden Jahr unter die gewinnbringende Marke von 100% geführt werden. Und im Asset Management will die Gruppe bis 2021 verwaltete Vermögen von über 5 Mrd CHF generieren.

(AWP)

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Bâloise nach neun Monaten besser als erwartet

Die Bâloise hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres an Volumen gewonnen.

Die ist vor allem dem starken Wachstum im Geschäft mit fondsgebundenen Lebensversicherungen (Unit-Linked-Produkte) zuzuschreiben. Das Volumen der Gruppe ist um 2,7 Prozent auf 7,23 Mrd CHF angestiegen. Dabei legten die sogenannten Prämien mit Anlagecharakter dank Umschichtungen im Business-Mix um knapp 27 Prozent auf 1,65 Mrd zu, wie die Versicherungsgesellschaft am Dienstag mitteilt. Gewinnzahlen werden keine publiziert.

Im Zuge der Umschichtung von traditionellen Lebensversicherungen hin zu modernen, weniger kapitalbindenden Lebensversicherungsprodukten reduzierte sich das Geschäftsvolumen im Lebengeschäft um -6,8 Prozent auf 2,92 Mrd. In der Nichtlebenversicherung nahm das Geschäftsvolumen dagegen um 2,1 Prozent auf 2,67 Mrd zu. Der Grund dafür sei das überdurchschnittliche Wachstum in Belgien und Luxemburg, so die Bâloise.

Die Erwartungen der Analysten hat die Bâloise übertroffen. Bei der Bank Vontobel hatte man im Vorfeld der Publikation mit einem Volumen in Höhe von 7,11 Mrd CHF gerechnet, bei Kepler mit tieferen 6,56 Mrd.

Renditeziel beibehalten

Wenig überraschend bekräftigt das Management die am Investorentag von Ende Oktober genannten Geschäftsziele. Damals hatte die Gruppe das Eigenkapitalrenditeziel von 8 bis 12 Prozent bestätigt und die Erwartungen an die Combined Ratio neu in den Bereich von 90-95 Prozent nach zuvor 93-96 Prozent angepasst.

Die Bâloise blicke mit Zuversicht auf den Abschluss des Geschäftsjahrs 2016 und befinde sich in voller Fahrt zur neuen strategischen Phase ab 2017, heisst es in der Mitteilung weiter. Bis 2021 sollen 1 Mio Kunden dazugewonnen und 2 Mrd CHF an Barmittel in die Holding zurückgeführt werden. Dies zugunsten der Unternehmensweiterentwicklung sowie zur Weiterführung einer attraktiven Aktionärspolitik.

Weiter wurde die per 17. November 2016 fällige Wandelanleihe von über 242,5 Mio CHF teilweise gewandelt. Der verbleibende Refinanzierungsbedarf werde durch eigene Mittel sichergestellt, schreibt die Bâloise Holding.

(AWP)

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Bâloise stockt Aktienrückkaufprogramm auf

Die Bâloise stockt das im Oktober am Investorentag angekündigte Aktienrückkaufprogramm auf.

Damit wirke man einer Verwässerung der Erträge pro Aktie entgegen, die aufgrund einer im November 2016 fällig gewordenen Wandelanleihe entstehe, teilt der Versicherer am Montag mit.

Die Wandelanleihe mit Fälligkeit vom 17. November 2016 wurde den Angaben zufolge mit einer Quote von rund einem Drittel gewandelt und im Übrigen zurückbezahlt. Die Rückzahlung hat die Bâloise durch die Veräusserung von für die Wandelanleihe reservierten und frei gewordenen Aktien im Markt finanziert.

Im Zusammenhang mit der Wandelanleihe würden dem Markt rund 1,8 Millionen Aktien zugeführt. Dies führt zu einer Erhöhung der sich im Umlauf befindenden Aktien und verwässert die Erträge je Aktie. Diese Verwässerung kauft die Bâloise anschliessend wieder zurück und erhöht deshalb das Aktienrückkaufprogramm auf bis zu 3 Millionen Aktien. Angekündigt wurde das Programm im Oktober im Volumen von 1 Million Aktien.

Die Aktien werden auf der zweiten Handelslinie zurückgekauft, der dafür vorgesehene Zeitraum beträgt bis zu drei Jahre, wie es heisst.

(AWP)

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Bâloise erhält Genehmigung für Verkauf in Deutschland

Die Versicherungsgruppe Bâloise darf den Lebensversicherungsbestand der deutschen Niederlassung der Basler Leben AG an die Frankfurter Leben-Gruppe verkaufen.

Die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) habe dem Vorhaben zugestimmt, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit sei die letzte Voraussetzung für einen Vollzug des Deals erfüllt.

Der Vollzug soll laut den Angaben voraussichtlich noch im laufenden Januar stattfinden. 87 Mitarbeiter, die bisher für diesen Lebensversicherungsbestand zuständig waren, wechselten danach zur Frankfurter Leben-Gruppe, heisst es weiter.

Die Transaktion war im vergangenen September angekündigt worden. Der Deal umfasst laut den damaligen Angaben eine Versicherungssumme von 1,9 Mrd CHF und entspricht rund einem Fünftel des Gesamtbestands von traditionellen Lebensversicherungen der Bâloise in Deutschland. Finanzielle Angaben wurden weder damals noch jetzt gemacht.

Neugeschäft ist zuletzt keines dazugekommen, da diese Niederlassung bereits seit 2012 kein solches mehr zeichne. Traditionelle kapitalbildende Lebensversicherungen gehören laut den Angaben nicht mehr zu den Zielfeldern des Neugeschäfts der Basler in Deutschland. Sie fokussiere sich auf kapitaleffiziente Risiko- und Fondsprodukte.

(AWP)

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Baloise übernimmt Pax Anlage

Die Baloise Gruppe stärkt das Immobilienportfolio und übernimmt die börsenkotierte Pax Anlage.

Von Daniel Hügli

Mit der Transaktion baue die Baloise ihr Immobilienportfolio weiter aus und investiere insgesamt bis zu 288 Millionen Franken Versicherungsgelder in eine "sichere und attraktive Anlageklasse", schreibt Baloise in einer Mitteilung am Freitag.

Durch entsprechende Verträge mit den Mehrheitsaktionären Pax Holding (Genossenschaft), Pax, Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft und Nürnberger Lebensversicherung erwirbt die Basler Leben rund 70 Prozent des Aktienkapitals und der Stimmrechte.

Für die in Streubesitz befindlichen rund 30 Prozent hat Baloise ein öffentliches Übernahmeangebot zu einem Preis von 1600 Franken pro Aktie veröffentlicht. Die Aktien von Pax gingen am Donnerstag bei 1447 Franken aus dem Handel. Das Übernahmeangebot entspricht einer Prämie von 19 Prozent.

Seit Mitte Dezember haben die Pax-Aktien, die zuvor Monate seitwärts tendierten, gegen 10 Prozent zugelegt.

Die Pax Anlage AG verfüge über ein Portfolio von Liegenschaften mit einem diversifizierten Nutzungsmix und attraktiven Renditen, heisst es weiter. Mit dem Zukauf soll das Kollektivlebengeschäft der Baloise in einem von Negativzinsen belasteten Umfeld durch Investitionen in die "renditestärkste Anlageklasse" ein solideres Fundament erhalten.

Der Verwaltungsrat von Pax Anlage selber hat für die Beurteilung des Kaufangebots sein unabhängiges Mitglied eingesetzt und eine Fairness Opinion-Beurteilung in Auftrag gegeben. Der Bericht dazu werde voraussichtlich am 10. März publiziert. Dann werde der Verwaltungsrat zum Kaufangebot ausführlich Stellung nehmen, heisst es weiter. Unter Vorbehalt der Fairness Opinion empfiehlt das Gremium allerdings die Annahme des Angebots.

(Mit Material von AWP)

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Baloise lanciert Fahrzeug-Versicherer "Friday" in Deutschland
01.02.2017 07:44

Basel/Berlin (awp) - Baloise hat unter dem Namen "Friday" ein Versicherungs-Start-up in Berlin gestartet. Das Unternehmen soll "mit grosser Autonomie" ab dem ersten Quartal 2017 eine Motorfahrzeugversicherung im deutschen Markt anbieten, wie der Versicherungskonzern am Mittwoch mitteilt. Als CEO des neuen Unternehmens wird per Anfang März Christoph Samwer berufen.

Bei den Zielen legt das Unternehmen eine hohe Messlatte an: "Die Baloise hat mit Friday die Ambition, bis 2021 in Deutschland zum beliebtesten Mobile-Versicherer zu avancieren", wird Gruppen-CEO Gert De Winter in der Mitteilung zitiert. Der Chef der Neugründung Samwer habe Erfahrungen in der Start-Up-Szene und war zuletzt Geschäftsführer und Mitgründer von Lendico, einem Online-Kreditmarktplatz für Konsum- und Unternehmenskredite, heisst es.

yr/ys

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Baloise vollzieht den Verkauf des Lebenbestands an die Frankfurter Leben
03.02.2017 07:20

Basel (awp) - Die Baloise hat in Deutschland den Verkauf eines geschlossenen Lebensversicherungsbestands nun vollzogen. Die deutsche Tochter Basler Versicherungen habe den geschlossenen Bestand der Basler Leben AG an die Frankfurter Leben-Gruppe abgeschlossen, schreibt die Baloise in der Mitteilung vom Freitag. Anfang Jahr hatte die deutsche Aufsichtsbehörde, die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), grünes Licht dazu gegeben.

Mit dem Verkauf wechseln 87 Mitarbeitende der Basler Versicherungen Deutschland zur Frankfurter Leben, heisst es weiter. Der Bestand beinhaltet rund 130'000 Lebensversicherungsverträge und Kapitalanlagen in der Höhe von rund 1,72 Mrd EUR, welche die Frankfurter Leben zur Abwicklung übernimmt.

Die Transaktion war im September 2015 angekündigt worden. Der Deal umfasst rund einen Fünftel des Gesamtbestands von traditionellen Lebensversicherungen der Baloise in Deutschland. Finanzielle Angaben zum Verkaufspreis wurden weder damals noch heute dazu gemacht.

Neugeschäft ist zuletzt keines dazugekommen, da diese Niederlassung bereits seit 2012 kein solches mehr zeichnet. Traditionelle kapitalbildende Lebensversicherungen gehören nicht mehr zu den Zielfeldern des Neugeschäfts der Basler in Deutschland. Der Fokus liegt vielmehr auf kapitaleffizienten Risiko- und Fondsprodukten.

mk/tp

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Baloise steigert den Gewinn und hebt die Dividende an
23.03.2017 07:20

Basel (awp) - Die Baloise hat im Geschäftsjahr 2016 entgegen den Markterwartungen mehr Gewinn erzielt und erhöht die Dividende. Der Gewinn stieg um 4,4% auf 534,8 Mio CHF, wie der Versicherer am Donnerstag mitteilt. Dabei hätten Reservestärkungen im deutschen Nichtlebengeschäft, welches die Baloise saniert, das Ergebnis mit 37,9 Mio belastet. Gleichzeitig sei das Ergebnis in etwa im gleichen Ausmass von einer buchhalterischen Entlastung bei den Pensionsrückstellungen (IAS 19) begünstigt worden.

Das Geschäftsvolumen sank leicht um 0,1% auf 8,91 Mrd CHF; in Lokalwährungen resultierte eine Abnahme von 1,0%. In der Nichtlebenversicherung verbesserte sich der Schaden-Kostensatz (Combined Ratio) um 1,1 Prozentpunkte auf 92,2%.

In der Bilanz weist die Baloise ein Eigenkapital in der Höhe von 5,77 Mrd CHF aus nach 5,46 Mrd zum Jahresende 2015. Das Ziel einer Eigenkapitalrendite im Bereich von 8 bis 12% hat die Baloise mit einem Wert von 9,7% (9,8%) erreicht. Mit den Kapitalanlagen wurde eine Nettorendite von 2,9% nach 3,1% im Vorjahr erzielt.

Den Aktionären soll eine um 20 Rappen auf 5,20 CHF je Aktie erhöhte Dividende ausgeschüttet werden.

Mit den Kennzahlen hat die Baloise die Erwartungen des Marktes beim Gewinn klar übertroffen. Analysten hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) mit einem Gewinn von 478 Mio und einer Combined Ratio von 92,4% gerechnet. Das den Aktionären zurechenbare Eigenkapital wurde mit 5,64 Mrd und die Dividende mit 5,12 CHF je Aktie erwartet.

Ein Ausblick zum neuen Geschäftsjahr wird nicht gegeben. CEO Gert de Winter zielt auf das Erreichen der mittelfristigen Zielsetzungen ab. "Mit Beginn des Jahres 2017 begibt sich die Baloise auf ihre strategische Reise 'Simply Safe'", wird er zitiert. Die in diesem Zusammenhang geltenden Ziele lauten: Rückfluss von 2 Mrd CHF Barmittel in die Holdinggesellschaft, 1 Mio beziehungsweise 30% zusätzliche Kunden sowie den Aufstieg zu einer der beliebtesten Arbeitgeberinnen in der Branche.

mk/uh

(AWP)

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Baloise vollzieht Übernahme von 71% der Pax Anlage - Beginn Aktienrückkauf
03.04.2017 07:29

Basel (awp) - Die Bâloise-Holding hat den im Januar angekündigten Kauf von drei Aktienpaketen über knapp 71% an der Pax Anlage AG vollzogen. Die drei Pakete stammen von Pax Holding (Genossenschaft) und der PAX Schweizerische Lebensversicherungs-Gesellschaft AG (zusammen 57,63%) sowie der Nürnberger Lebensversicherung AG (13,33%).

Die erforderlichen behördlichen Bewilligungen der Transaktion seien am 9. Februar 2017 (Finma) respektive am 2. März 2017 (Weko) erteilt worden, teilte der Versicherer am Montag mit. Beide Aktienkaufverträge seien am 31. März 2017 vollzogen worden, so dass die Bâloise nunmehr 70,96% des Aktienkapitals und der Stimmrechte an Pax Anlage hält.

Seit dem 27. März läuft ausserdem ein öffentliches Kaufangebot der Bâloise für alle sich im Publikum befindenden Namenaktien der Pax Anlage in bar zu einem Preis von 1'600 CHF pro Aktie. Den Publikumsaktionären wird dabei der gleiche Preis wie den drei verkaufenden Grossaktionären angeboten. Das Angebot läuft noch bis am 25. April mit einer Nachfrist vom 3. bis 16. Mai. Der Vollzug der Transaktion ist für den 30. Mai geplant.

Der Angebotspreis entspricht einer Prämie von knapp 19% gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs der letzten sechzig Handelstage an der SIX Swiss Exchange vor der Veröffentlichung der Voranmeldung und knapp 12% gegenüber dem Schlusskurs vom 5. Januar 2017.

BEGINN AKTIENRÜCKKAUF

Weiter kündigte Baloise den Beginn seines Ende 2016 angekündigten Aktienrückkaufprogramms an. Ab dem (morgigen) 4. April will der Versicherer damit bis zu 3 Mio eigene Aktien über eine zweite Handelslinie zurückkaufen, wobei der Rückkauf maximal drei Jahre dauern wird.

uh/rw

(AWP)

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Bâloise besetzt zwei Schlüsselpositionen im Bereich Immobilien - Neuausrichtung
06.04.2017 08:27

Basel (awp) - Die Bâloise besetzt das Management im Immobilienbereich mit zwei neuen Personen. Dieter Kräuchi wird auf Anfang Juni die Leitung Immobilien bei der Bâloise übernehmen und Thomas Hasse Biniasch stösst Anfang August als Leiter Portfolio Management des Bereichs zur Versicherungsgruppe, wie es in der Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Bâloise will im Asset Management vermehrt Dienstleistungen für Dritte anbieten wobei Immobilien-Investments eine wichtige Rolle spielen.

"Mit der Besetzung der beiden Schlüsselpositionen sind wichtige Weichen für die Neuausrichtung des Bereichs Immobilien gelegt worden", wird Matthias Henny in der Mitteilung zitiert. Henny wird - wie angekündigt - ab Mai den Konzernbereich Asset Management bei der Bâloise leiten. Der künftige Immobilien-Chef Dieter Kräuchi war bis Ende März Geschäftsführer des Immobilien-Vermögensverwalters avobis Asset Management. Thomas Hasse Biniasch war die vergangenen vier Jahre Leiter Portfoliomanagement bei der Post Immobilien und Management Services AG.

Das Immobilienportfolio der Bâloise zählt 510 Liegenschaften mit rund 34'000 Mietobjekten, wovon 13'500 Wohnungen sind. Insgesamt verwaltet der Bereich Immobilien mit über 60 Mitarbeitenden 6,1 Mrd CHF an Assets. Der Bereich wird im Rahmen der neuen Strategie in eine eigene Aktiengesellschaft überführt und es wird ein Immobilienfonds für qualifizierte Anleger aufgelegt.

mk/yr

(AWP)

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Baloise kauft digitale

Baloise kauft digitale Plattform für Umzüge

Die Baloise kauft die in Zürich beheimatete Umzugsplattform Movu.

28.06.2017 07:52

Damit baut die Versicherung ihre Angebote im digitalen Bereich weiter aus - eine Strategie, die sie letzten Dezember angekündigt hatte.

Die digitale Umzugsplattform Movu, ein Start-up mit Sitz in Zürich, das 2014 gegründet wurde, hilft Kunden, ihren Umzug zu organisieren. Über die Plattform können Kunden Offerten von Umzugsunternehmen einholen, diese direkt über die Plattform buchen und sich dort auch beraten lassen.

Mit diesem Kauf baut die Baloise ihre Dienstleistungen im digitalen Bereich aus und erwirbt gleichzeitig Know-how für das Plattformbusiness, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. "Zusammen mit dem Team von Movu wollen wir in deren Kerngeschäft wachsen und neue Dienstleistungen erschliessen", lässt sich Michael Müller, Chef der Basler Versicherung Schweiz, zitieren.

Zum Preis der Transaktion teilt die Baloise nichts mit. In der Mitteilung schreibt sie Versicherung jedoch, dass die Movu im Zuge der Akquisition eine Wachstumsfinanzierung erhält. Damit soll die Plattform "in den nächsten Monaten in weitere Dienstleistungsbereiche rund um das Thema Haus & Wohnen expandieren".

Die Movu soll unabhängig bleiben. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen ihr Wachstum beschleunigen. Die Baloise hatte bereits letzten Dezember an einem Investorentag angekündigt, dem sich wandelnden Sicherheits- und Dienstleistungsbedürfnis der Gesellschaft mit neuen Angeboten entgegenkommen zu wollen - und damit vor allem jüngere Kunden ansprechen zu wollen.

(AWP)

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Bâloise investiert in

Bâloise investiert in kalifornisches Insurtech-Unternehmen Trov

Die Bâloise investiert mit Blick auf die Ende 2016 kommunizierten Strategie in ein weiteres Insurtech-Unternehmen.

18.07.2017 07:31

Im Rahmen einer Serie-D-Finanzierung beteiligt sich der Versicherungskonzern am kalifornischen Start-up Trov. Das Unternehmen biete eine On-Demand Gegenstandsversicherung und sei damit bereits in Australien und in UK aktiv, schreibt die Bâloise am Dienstag. Finanzielle Details werden in der Mitteilung keine genannt.

Trov wurde 2012 gegründet und die Trov-App helfe Personen auf einfache Art und Weise Informationen über das zu sammeln, was sie besitzen. Das Ziel sei es, genau jene Gegenstände zu versichern, die den Kunden wichtig seien. Wo und wann immer sie das wollen, erklärt die Bâloise.

Für die Basler Versicherungsgruppe ist Trov das erste Investment im Rahmen der Partnerschaft mit der Beteiligungsfirma Anthemis. Die beiden Unternehmen sind die Partnerschaft Ende Februar 2017 eingegangen. Für gezielte Investitionen in Fintech-Start-ups stellt die Bâloise 50 Mio CHF zur Verfügung. Geplant sind rund zehn Investments bis ins Jahr 2021.

(AWP)

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Bâloise-Aktie fällt

Bâloise-Aktie fällt Gewinnmitnahmen zum Opfer

Der Halbjahresgewinn beim Versicherungskonzern Bâloise erholt sich und übertrifft die Analystenerwartungen. Gewinnmitnahmen lassen die Aktie von einem neuen 16-Jahres-Hoch zurückfallen.

Aktualisiert um 12:03

Von Lorenz Burkhalter

Der Halbjahresgewinn von Bâloise erholt sich kräftig, nachdem der traditionsreiche Versicherungskonzern im Vorjahr mit Nachreservierungen zu kämpfen hatte. Allerdings fällt die Gewinnerholung kräftiger als von den Analysten erwartet aus. Deshalb übertrifft der Zahlenkranz nicht nur beim den Aktionären zurechenbaren Reingewinn, sondern auch beim Eigenkapital die Konsensschätzungen ziemlich deutlich.

Das wiederum kommt bei den Anlegern gut an. An der Schweizer Börse SIX gewinnt die Bâloise-Aktie zur Stunde noch 1,2 Prozent auf 151,40 Franken, nachdem sie im frühen Handel bei 159,60 Franken gar auf den höchsten Stand seit 16 Jahren geklettert war.

Der Halbjahresabschluss zeige eine gute Entwicklung, so ist in einem Kommentar der Zürcher Kantonalbank nachzulesen. Wie der Autor weiter schreibt, wird der sehr vorteilhafte Geschäftsverlauf vor allem von einem starken Nicht-Leben-Geschäft aber auch von einem guten Lebensversicherungsgeschäft getragen.

Auch die Eigenmittelsituation bezeichnet der Analyst als sehr solide. Dass dabei erstmals auch konkrete Zahlen zum SST-Ratio gemacht werden, erachtet er als positiv. Aufgrund ihres über dem Buchwert liegenden Kurses stuft er die Bâloise-Aktie weiterhin nur mit "Marktgewichten" ein.

Meilenstein im Schlüsselmarkt Deutschland

Wie sein Berufskollege von der UBS Investmentbank vorrechnet, überragt der Halbjahresgewinn die Markterwartungen um 13 Prozent. Das starke Combined Ratio im Nichtleben-Geschäft führt er zum einen auf geringere Schäden und zum anderen auf Reserveauflösungen zurück.

Sichtlich Gefallen findet der Analyst an den in Deutschland erzielten Fortschritten. Das Combined Ratio sei im nördlichen Nachbarland erstmals wieder auf unter 100 Prozent gefallen, was einem Meilenstein gleichkomme, so das Urteil.

Bei der Schweizer Grossbank wird die Aktie wie bis anhin mit einem 12-Monats-Kursziel von 160 Franken zum Kauf empfohlen.

Etwas vorsichtiger fällt das Urteil des für Julius Bär tätigen Experten aus. Dieser stösst sich ein bisschen an der eher mässigen Ergebnisqualität.

Intakte Dividendenaussichten

Von einem "guten Start ins Jahr" ist bei der Bank Vontobel die Rede. Der für die Zürcher Bank tätige Analyst begrüsst das starke technische Ergebnis im Nicht-Leben-Segment, den günstigen Finanzmarktbeitrag sowie die deutlich geringeren negativen Zinsauswirkungen im Lebensversicherungs-Segment.

Seines Erachtens macht der Dividendenausblick für Bâloise basierend auf einer starken Barmittelgenerierung und einer soliden Bilanz einen guten Eindruck. Der Experte rechnet für 2017 mit einer Dividende von 5,50 Franken je Aktie, was einer Rendite von 3,7 Prozent entspräche. Er bekräftigt das "Hold" lautende Anlageurteil und gibt das Kursziel mit 152 Franken an.

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S&P erhöht für das Bâloise

S&P erhöht für das Bâloise-Kreditrating den Ausblick auf 'positiv'

Die Ratingagentur Standard&Poor's (S&P) hat den Ausblick zu den Kreditratings der Bâloise Gruppe auf 'positiv' von 'stabil' erhöht. Gleichzeitig bestätigt S&P das langfristige Kreditrating (Long-term Issuer Default Rating, IDR) für den Versicherer mit 'A'. Über ein 'A'-Rating verfügen die Basler Versicherung AG (Schweiz), die Basler Leben AG (Schweiz) sowie die Basler Sachversicherung AG (Deutschland), während für sogenannte "proposed notes" der Bâloise Holding weiterhin 'BBB+' gilt mit neu ebenfalls einem 'positiven' Ausblick.

04.09.2017 07:29

Mit der Erhöhung des Ausblicks unterstreiche S&P die Erwartung, dass die Bâloise die Kapitalposition in den kommenden 12 bis 24 Monaten konsolidieren könne, heisst es in der Mitteilung der Agentur. Ausserdem reflektiere die Einschätzung auch die verbesserte und breiter diversifizierte Ertragskraft ausserhalb der Schweiz und dabei insbesondere in Deutschland.

mk/rw

(AWP)

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Baloise investiert in

Baloise investiert in weiteres Insurtech-Unternehmen

Die Baloise baut ihr Portfolio an digitalen Unternehmen weiter aus.

02.11.2017 07:56

Zusammen mit der Investment- und Beratungsfirma Anthemis erwirbt die Versicherungsgruppe das in den USA beheimatete Insurtech-Start-up Insurdata. Dieses ermöglicht dank dem Einsatz von Augmented Reality und 3D-Modellierung eine genauere, einfachere und effizientere Bewertung von Versicherungsrisiken für Immobilien, schreibt Baloise am Donnerstag in einer Mitteilung.

Konkret kombiniert das Start-up Konstruktionsdaten einer Immobilie mit Umgebungsdaten und folgert daraus mögliche Risiken für das zu versichernde Objekt. Zum Beispiel die Gefahr einer Zerstörung der Immobilie durch Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überflutung. Erhoben werden die Daten durch modernste Technologien wie Augmented Reality und 3D-Scanning bzw. 3D-Modellierung.

Mit der neuen Technologie liessen sich bauliche Mängel der Immobilie oder mögliche Umgebungsgefahren präventiv erkennen. Zudem werde eine wichtige Unterstützung in der Bewertung des Versicherungsrisikos geliefert. Neu sei es dadurch möglich, den Risikobereich bis auf die einzelne Immobilien einzugrenzen, schreibt Baloise weiter.

(AWP)

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Bâloise schrammt an den

Bâloise schrammt an den Prognosen vorbei

Die Bâloise hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres ganz leicht weniger Volumen erzielt als im Jahr davor und damit die Erwartungen der Analysten knapp verfehlt.

15.11.2017 07:35

Mit 7,22 Mrd CHF blieb das Geschäftsvolumen um 0,2% hinter dem Vorjahreswert zurück, wie der Versicherer am Mittwoch mitteilte. Damit wurden die Prognosen der Analysten knapp verfehlt: diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Volumen von 7,31 Mrd CHF gerechnet.

Die einzelnen Geschäftsfelder entwickelten sich dabei unterschiedlich. Das Prämienvolumen des Lebengeschäftes fiel mit 2,87 Mrd CHF um 1,5% tiefer aus als in der Vorjahresperiode. Hauptgrund dafür war der Verkauf eines geschlossenen Bestands von Lebensversicherungen in Deutschland. Diese Verträge würden immer noch sehr selektiv gezeichnet, heisst es dazu. Das Lebengeschäft sei aber "auf bestem Weg" - begünstigt durch eine etwas weniger angespannte Zinssituation - einen "soliden Ergebnisbeitrag" zu erreichen.

Die Prämien mit Anlagecharakter waren "aufgrund von saisonalen Gegebenheiten" leicht rückläufig, und zwar um 1,2% auf 1,63 Mrd CHF. Die grössten Beiträge zu diesem Zielsegment kommen laut Mitteilung unverändert aus Luxemburg, das ein Wachstum von 7,8% erzielen konnte. Für das gesamte Jahr erwartet die Bâloise hier, "mindestens den guten Vorjahreswert in diesem Zielsegment zu erreichen".

Die Prämieneinnahmen im Nichtlebengeschäft stiegen derweil um 1,9% auf 2,72 Mrd CHF an. Positiv sei das Wachstum von 4,1% auf 752,1 Mio der Bâloise in Belgien, die ihre Position als zweiter starker Pfeiler in der Gruppe damit bestätige. In Deutschland und Luxemburg sei ein "ansprechendes Wachstum" von 2,7% auf 636,8 Mio beziehungsweise von 2,4% auf 96,8 Mio CHF erzielt worden.

Besonders in Deutschland sei das Wachstum in den Nichtleben-Zielsegmenten erfreulich, heisst es. Dennoch zeige sich das Schadenumfeld in Deutschland aufgrund von Unwettern im dritten und vierten Quartal als Herausforderung. In der Schweiz wurde ein leichtes Wachstum von 0,2% auf 1,23 Mrd CHF verzeichnet worden. In puncto Profitabilität des Nichtlebengeschäfts erwartet die Bâloise im Hinblick auf den Geschäftsabschluss 2017 "ein gutes Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Schaden-Kosten-Satz-Bandes von 90% bis 95%".

Auf Basis der Entwicklung der ersten neun Monate erwartet die Bâloise ein "erfolgreiches Geschäftsjahr 2017", wie es weiter heisst. Gewinnzahlen werden nach neun Monaten keine publiziert.

(AWP)

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Bâloise investiert in Start

Bâloise investiert in Start-up Omni:us in Deutschland

Die Bâloise investiert gemeinsam mit der britischen Investment- und Beratungsfirma Anthemis im Rahmen ihrer Simply-Safe-Strategie in Omni:us. Das in Berlin beheimatete Unternehmen ist spezialisiert auf Dienstleistungen, die mit Hilfe von künstlicher Intelligenz aus Dokumentenströmen relevante Datenpunkte extrahieren, wie Bâloise am Dienstag mitteilt.

20.03.2018 07:27

Die von Omni:us für die Versicherungsindustrie entwickelten Produkte extrahieren aus Dokumenten dabei jene Inhalte, die für die automatisierte Abwicklung der jeweiligen Geschäftsprozesse notwendig sind, heisst es weiter. Dabei könnten die Programme auch handgeschriebene Texte erkennen. Bisher würden solche Prozesse oftmals noch manuell verarbeitet.

Letztlich erhofft sich der Konzern, dank der Technologie von Omni:us das Kerngeschäft in allen Ländergesellschaften verbessern zu können, wird Adrian Honegger, Leiter Group Strategy and Digital Transformation bei der Bâloise Group in der Meldung zitiert.

Finanzielle Details zur Investition werden in der Mitteilung keine genannt. Allerdings betont Bâloise, dass im Rahmen der Kooperation mit Anthemis insgesamt geplant sei, bis zu 50 Mio CHF in Start-ups zu investieren.

kw/cf

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Bâloise verdient mehr und

Bâloise verdient mehr und erhöht die Dividende deutlich

(Mit weiteren Angaben ergänzt) - Die Bâloise hat im vergangenen Geschäftsjahr das Ergebnis gesteigert und lässt die Aktionäre über eine höhere Dividende daran partizipieren. Einen Ergebnisrückgang erfuhr der Versicherer zwar im Sachgeschäft, doch wurde im Gegenzug das Resultat in der Lebensversicherung deutlich gesteigert. Die Zukunft will das Unternehmen unter anderem mit neuen digitalen Angeboten gestalten.

27.03.2018 07:59

Der Reingewinn der Bâloise nahm im Jahr 2017 um 2,5% auf 548 Mio CHF zu. Ohne Einmaleffekt aus Restrukturierungsarbeiten wäre der Gewinn gar um knapp 13% auf 602 Mio in die Höhe geklettert. Die Bâloise baut nach wie vor das Geschäft in Deutschland um, um dieses profitabler zu gestalten.

Im Sachgeschäft hat sich die Combined Ratio, die die Schadenzahlungen und Kosten mit den Prämieneinnahmen vergleicht, mit dem Umbau in Deutschland und von Grossschäden belastet leicht auf 92,3% verschlechtert. Das operative Ergebnis (EBIT) der Sparte nahm um 5,5% auf 375 Mio CHF ab. Im deutschen Industriegeschäft wurden die Reserven gestärkt, während in der Schweiz ein positiver Effekt aus dem Vorjahr aus Anpassungen bei den Pensionskassenplänen (IAS 19) weggefallen ist.

STARKES LEBENERGEBNIS

Dagegen kletterte der EBIT in der Lebensversicherung mit Verbesserungen im Geschäftsmix und der leichten Erholung an der Zinsfront um 35% auf 306 Mio CHF in die Höhe. Wie andere Versicherer zielt auch die Bâloise darauf ab, den Verkauf von weniger kapitalintensiven Produkten wie fondsgebundenen Lebensversicherungen zu fördern. Garantieprodukte machen nur noch rund einen Fünftel am Neugeschäft aus. Der Bedarf für Reservestärkungen habe sich dadurch verringert, so die Bâloise.

Mit einer geschätzten Kapitalquote nach dem Schweizer Solvenztest (SST) von über 200% steht die Bâloise auf einem soliden Fundament. Und die Aktionäre sollen je Titel eine um 40 Rappen auf 5,60 CHF erhöhte Dividende erhalten. Die Ausschüttungsquote liegt gemessen am Gewinn bei hohen 50%. Analysten hatten im Vorfeld mit einer etwas tieferen Dividendenzahlung gerechnet. Weiterhin kauft die Bâloise im Rahmen des laufenden Programmes zudem eigene Aktien am Markt auf.

Im Volumen hat die Bâloise zugelegt: Das Geschäftsvolumen nahm um 3,9% auf 9,62 Mrd CHF zu. Dabei habe der Verkauf von Produkten mit Anlagecharakter (+15%) massgeblich zum Wachstum beigetragen, heisst es. Aber auch die Nichtlebenprämien legten um 2,8% zu. Hier sticht das Wachstum in Belgien (+5,5%) und in Luxemburg (+5,0%) positiv heraus.

DIGITALE ANGEBOTE IM FOKUS

CEO Gert de Winter zeigt sich in der Mitteilung erfreut mit der gezeigten Leistung und sieht die Gruppe auf Kurs, die 2021-Ziele zu erreichen: "Die Barmittelflüsse in die Holding sind bereits auf Zielniveau, und mit den verschiedenen Digitalinitiativen in allen unseren Kernmärkten bewegen wir uns in einer Führungsposition rasant in die Zukunft der Versicherungsindustrie."

Aus den operativen Tätigkeiten waren der Gruppe im vergangenen Jahr Barmittel in Höhe von 415 Mio CHF zugeflossen, bis 2021 werden 2 Mrd angepeilt. Etwas schwieriger gestaltet sich die Gewinnung von Neukunden. Von den angestrebten 1 Mio Neukunden konnte die Bâloise im ersten Jahr des "Simply Safe"-Programms rund 118'000 dazugewinnen.

Allerdings seien zuletzt eine Reihe von Initiativen zur Kundengewinnung gestartet worden, heisst es. Dabei setzt die Bâloise stark auf digitale Angebote. Positive Effekte erwartet CEO de Winter etwa mit den bereits gestarteten digitalen Plattformen Friday, Movu und Mobly, die die Themenwelten Mobilität, Leben und Wohnen bedienen.

mk/rw

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Bâloise weist SST-Quotienten

Bâloise weist SST-Quotienten von 262 Prozent aus

Die Versicherungsgesellschaft Bâloise hat 2017 ihre Solvenzposition verbessert. Der sogenannte Solvenzquotient, der am Prüfinstrument Swiss Solvency Test (SST) der Aufsichtsbehörde Finma gemessen wird, erhöhte sich per Stichtag 1. Januar 2018 gegenüber dem Vorjahr auf 262 von 214 Prozent, wie die Gesellschaft am Montag mitteilt. Dieser "exzellente" Wert sei trotz deutlich höherer Anforderungen erreicht worden.

30.04.2018 07:26

Die Kennzahl wurde erstmalig im "Bericht über die Finanzlage" publiziert, den alle Schweizer Versicherungen bis zum heutigen 30. April vorlegen müssen. Konkret nahm laut den Angaben das risikotragende Kapital auf 10,2 von 7,8 Milliarden Franken zu, was mit Veränderungen auf operativen Erträgen, Verbesserungen des ökonomischen Umfelds sowie auf die Emission von Hybridkapital zurückgeführt wird. Das Zielkapital nahm gemäss der Bâloise derweil wegen gestiegener versicherungstechnischen Risiken sowie höheren Markt- und Kreditrisiken auf 4,4 von 4,0 Milliarden zu.

rw/kw

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Baloise experimentiert mit

Baloise experimentiert mit Veezoo an künstlicher Intelligenz

Der Versicherer Baloise experimentiert zusammen mit dem Stat-up Veezoo an einer Konversationslösung, die auf künstlicher Intelligenz basiert. Dank der Software von Veezoo können grosse Mengen von Daten in Sekunden analysiert und visualisiert werden. Die künstliche Intelligenz soll zunächst im Marketing und dem Vertrieb zum Einsatz kommen, um die Markt- und Kundenbearbeitung besser zu steuern, wie Baloise am Dienstag mitteilte.

08.05.2018 07:38

In einem Pilotversuch wird der Versicherer die Software von Veezoo während der nächsten Monate mit Vertriebsdaten testen. Die Baloise erhofft sich durch diese Kooperation langfristig gesehen Verbesserungen in vielfältiger Weise: Die schnellen und datenbasierten Entscheidungen sollen zu besseren Marketingkampagnen, einer effizienteren Verkaufsorganisation, einer Aufwandreduktion bei der Erstellung von Reportings und letztlich zu einer besseren Kundenbetreuung führen.

Im Rahmen ihrer Fünfjahresstrategie "Simply Safe" sucht die Baloise verstärkt nach Investitionsmöglichkeiten und Partnerschaften, die die digitale Transformation der Baloise vorantreiben. Eine solche Partnerschaft besteht neuerdings mit Veezoo, einem Spin-off der ETH Zürich.

sig/cf

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Bâloise wächst im BVG

Bâloise wächst im BVG-Geschäft

Die Bâloise hat im Schweizer Kollektivlebengeschäft das Prämienvolumen im vergangenen Jahr leicht gesteigert und auf den Kapitalanlagen eine annähernd so hohe Rendite wie im Jahr davor erreicht.

22.05.2018 08:02

Der Hauptsitz der Baloise in Basel.

Bild: ZVG

Während sich der Versicherer weiterhin zum Angebot der Vollversicherung in der Beruflichen Vorsorge (BVG) bekennt, wächst gleichzeitig die für Firmenkunden lancierte teilautonome Sammelstiftung Perspectiva.

Im BVG-Geschäft hat die Basler Leben AG im Jahr 2017 das Volumen um 1,5 Prozent auf über 2,5 Milliarden Franken gesteigert. Dabei habe man im anhaltenden Tiefzinsumfeld und in einem guten Kapitalmarktjahr ein solides Ergebnis erzielt, teilte der Versicherer im Rahmen der Publikation der "Betriebsrechnung 2017" am Dienstag mit. Die Nettorendite auf den Kapitalanlagen lag mit 2,1 Prozent nur leicht unter dem Wert aus dem Vorjahr.

Rückstellungen erhöht

Um die Bilanz vor Risiken wie der Überalterung, der weiterhin hohen Rentenumwandlungssätzen und den im Tiefzinsumfeld beschränkten Renditechancen zu schützen, hat die Bâloise die Rückstellungen im BVG-Geschäft für laufende und künftige Rentenverpflichtungen um weitere 82 Millionen Franken erhöht. Auch seien dem Überschussfonds 65 Millionen zugewiesen worden.

Der Fonds sei nun mit 122 Millionen dotiert, was eine weiterhin "attraktive" Verzinsung für die Vorsorgeguthaben der Aktivversicherten, also der sich noch im Arbeitsprozess befindenden Versicherten, ermögliche, so die Mitteilung weiter. Im Jahr 2017 betrug diese Verzinsung 1,0 Prozent.

Die Bâloise habe im Rechnungsjahr 91,4 Prozent des Gesamtertrags an ihre Versicherten weitergegeben. Die Ausschüttungsquote in dem der Mindestquote ("Legal Quote") unterstellten Geschäft lag bei 93,3 Prozent. Gesetzlich gefordert ist eine Quote von 90 Prozent.

Teilautonome Lösung ist gefragt

Sorge bereitet dem Versicherer die politische Entwicklung im Umfeld der beruflichen Vorsorge. "Es muss eine finanziell nachhaltige Lösung gefunden werden, um die Zukunftsfähigkeit und damit die Akzeptanz der beruflichen Vorsorgewieder zu stärken", fordert Patric Olivier Zbinden, Leiter Unternehmenskunden der Basler. Zum Schutze des Versichertenbestandes setze die Bâloise derzeit auf eine selektive Zeichnungspolitik und ein gesundes Wachstum.

Am Vollversicherungsmodell, welches im BVG-Geschäft einen Rundumschutz bietet und vor allem bei KMU beliebt ist, hält die Bâloise fest. Derweil wachse die teilautonome Sammelstiftung Perspectiva, wo die Kunden das Anlagerisiko zu gewissen Teilen selbst tragen, deutlich stärker als der Markt. Derzeit hätten sich über 1'000 Firmen der Stiftung angeschlossen, so die Bâloise.

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Standard & Poor's erhöht

Standard & Poor's erhöht Bâloise-Rating auf "A+" von "A"

Die Ratingagentur Standard&Poor's (S&P) hat die Herausgeber- und Finanzstärke-Ratings des Versicherers Bâloise auf "A+" von "A" erhöht. Die Erhöhung gilt für die operativen Gesellschaften, während das Rating für die Bâloise Holding auf "A-" von "BBB" erhöht wurde. Der Ausblick für die neuen Ratings wird mit "stabil" angegeben.

28.06.2018 07:59

Die Erhöhung der Ratings begründet die Agentur in einer Mitteilung vom Mittwochabend mit der "extrem starken" Niveau der Kapitalisierung, welche unterstützt werde durch die Rückbehaltung von Gewinnen und einer konservativen Wachstums- und Investitionsstrategie.

S&P hatte bereits im letzten September den Ausblick für die Ratings auf "positiv" erhöht, womit die jetzt erfolgte Rating-Erhöhung bereits angedeutet wurde. Mit dem nun wieder "stabilen" Ausblick geht die Agentur davon aus, dass der Versicherer seine Kapitalposition weiter auf dem sehr hohen Niveau halten werde. Dies sei "gesunden" Gewinnen in der Periode von 2018 bis 2020 und einer unverändert Dividendenpolitik zu verdanken.

Die Bâloise selber zeigt sich in einer eigenen Mitteilung sehr zufrieden mit der Erhöhung. S&P honoriere die im Rahmen eines Strategieprogramms ("Simply Safe") geleistete Arbeit zur Optimierung der Risikotragfähigkeit bei gleichzeitigem Ausbau der Dienstleistungen und unter Beibehalten einer attraktiven Aktionärspolitik, erklärte Finanzchef Casten Stolz.

uh/rw

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Bâloise übernimmt Anteil an

Bâloise übernimmt Anteil an Carhelper

Der Versicherer Bâloise beteiligt sich an Carhelper, einem Service für Autoservice-Direktvergleiche.

24.07.2018 07:31

Mit dieser Investition sowie den beiden neuen Versicherungsprodukten "Innenraum" und "Neuwert" will das Unternehmen die Dienstleistungspalette im Bereich Mobilität weiter ausbauen. Die Beteiligung an Carhelper erfolgt im Rahmen einer Kapitalerhöhung, wie Bâloise am Dienstag mitteilte

Carhelper ist eine Vergleichsplattform für Autoservices, über die Kunden über die Selektion des Fahrzeugs und der Eingabe des Kilometerstands und der Postleitzahl eine Auswahl an verbindlichen Offerten für den gewünschten Autoservice erhalten.

Bâloise betonte in der Mitteilung, dass die Zukunft der Versicherungsindustrie nicht in isolierten Versicherungsprodukten liege, sondern in Dienstleistungen, welche über eine digitale Plattform in ein Ökosystem integriert seien. Die strategische Partnerschaft mit Carhelper entspreche dem Omnikanalansatz von Bâloise.

Zu finanziellen Details der Beteiligung wurden keine Angaben gemacht.

(AWP)

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Ausblick Bâloise:

Ausblick Bâloise: Halbjahresgewinn von 284,2 Millionen Franken erwartet

Der Versicherer Bâloise publiziert am Dienstag, 28. August, die Zahlen zum ersten Semester 2018. Insgesamt vier Analysten haben zum AWP-Konsens beigetragen.

27.08.2018 14:00

H1 2018E (in Mio Fr.) AWP-Konsens H1 2017A Combined Ratio (in Wacko 92,2 89,7 Reingewinn 284,2 298,6 31.12.2017A Eigenkapital 6'170 6'409

FOKUS: Der Versicherer Bâloise dürfte für das abgelaufene Semester solide Ergebnisse vorlegen, wobei Analysten im Vergleich zum hohen Vorjahreswert einen Gewinnrückgang erwarten. Von Interesse wird sein, wie die Basler bei der Restrukturierung des Deutschlandgeschäfts vorankommen und wie gut die zahlreichen innovativen Angebote am Markt aufgenommen werden.

ZIELE: Im Rahmen des "Simply Safe"-Programms zielt die Bâloise darauf ab, bis 2021 eine Million neue Kunden dazuzugewinnen und Barmittel in Höhe von 2 Milliarden Franken zu erarbeiten. Im 2017, also im ersten Jahr seit Programmbeginn, hatte die Bâloise rund 118'000 Neukunden dazugewonnen. Allerdings sollen mit der Lancierung innovativer Angebot laufend weitere Kunden den Weg zum Versicherer finden.

In der Sachversicherung will die Bâloise die für die Branche wichtige Combined Ratio im Zielband von 90 bis 95 Prozent halten. Bereits 2017 war das mit 92,3 Prozent gelungen, obwohl die Sanierung des deutschen Geschäfts einen noch besseren Wert verhindert hatte. Dort soll die Combined Ratio bald in den Bereich von 96 bis 98 Prozent geführt werden, nach hohen 108,3 Prozent im Gesamtjahr 2017.

PRO MEMORIA: Die Bâloise hat sich zuletzt weiter in innovativen Versicherungslösungen engagiert. So beteiligte sie sich etwa bei Carhelper, einem Angebot für Autoservice-Direktvergleiche. Zudem lancierten die Basler für KMU eine Cyber-Versicherung. Dies nachdem sich auch andere Versicherer wie etwa die Mobiliar oder Allianz Suisse diesem Thema angenommen haben und die Bâloise den Privatkunden bereits einen Schutz vor Cyber-Risiken anbietet.

Gemeinsam mit dem Telekomanbieter UPC lancierte die Bâloise Ende Mai ein auf Bedürfnisse von Computerspielern fokussiertes Angebot. Dieses beinhaltet für 79 Franken im Monat neben einer 200 Mbit/S schnellen Internetleitung unter anderem auch einen Rabatt von 25 Prozent auf die sogenannte "Gaming Gear Insurance" der Bâloise.

Ende Juni erhöhte die Ratingagentur Standard&Poor's (S&P) die Herausgeber- und Finanzstärke-Ratings für die Bâloise auf "A+" von "A". Die Erhöhung gilt für die operativen Gesellschaften, während das Rating für die Bâloise Holding auf "A-" von "BBB" angehoben wurde. Die Erhöhung begründete die Agentur vor allem mit der "extrem starken" Kapitalisierung.

Auch gab man bekannt, dass man zusammen mit dem Start-up Veezoo an einer Konversationslösung, die auf künstlicher Intelligenz basiert, experimentiere. Dank der Software von Veezoo könnten grosse Mengen von Daten in Sekunden analysiert und visualisiert werden, hiess es. Und mit dem französischen App-Hersteller Valoo ging man eine Kooperation ein. Mit der App können Kunden Gegenstände vom Kauf bis zu einem allfälligen Verkauf verwalten und versichern lassen.

AKTIENKURS: Die Bâloise-Aktie hat im laufenden Jahr keine allzu grossen Stricke zerrissen, ist allerdings auch nicht abgefallen. Seit Jahresbeginn weisen die Titel in einem kaum veränderten Gesamtmarkt eine positive Performance von rund anderthalb Prozent aus. Im September wird die Aktie im Rahmen der jährlichen Indexanpassungen aus dem Swiss Leader Index (SLI) fallen.

Homepage: www.baloise.ch

jl/ab/mk

(AWP)

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