BARRY CALLEBAUT (BARN)

Barry Callebaut N 

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Barry Callebaut erholt sich

Barry Callebaut erholt sich weiter von der Coronakrise

Der weltgrösste Schokoladenproduzent Barry Callebaut (BC) hat seine Erholung vom Corona-Einbruch im dritten Quartal fortgesetzt.

15.07.2021 07:36

Konkret wuchs die Menge der Verkauften Schokolade zwischen September 2020 und Mai 2021 auf 1,622 Millionen Tonnen an nach 1,57 Tonnen im Vorjahr, wie das Barry Callebaut am Donnerstag mitteilte. Das entspricht einem Wachstum um 3,4 Prozent.

Den Umsatz steigerte BC auf 5,35 Milliarden Franken nach 5,24 Milliarden im letzten Jahr, was in Lokalwährungen einem Plus von 7,7 Prozent entspricht. In Schweizer Franken beläuft sich das Plus laut der Mitteilung noch auf 2,1 Prozent. Mit den 9-Monats-Zahlen übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Finanzgemeinde in allen Bereichen.

Besonders starker Anstieg im Schokoladengeschäft

Vor allem das Schokoladengeschäft habe im dritten Quartal kräftig angezogen, hiess es im Communiqué. Dort verzeichnete BC ein Volumenwachstum von 21,2 Prozent. Dadurch sei das Geschäft über die gesamten neun Monate um 5,6 Prozent gewachsen. Zum Vergleich: Im globalen Schokoladenmarkt sei diese Entwicklung mit 1,2 Prozent deutlich niedriger.

Zum Volumenwachstum hätten alle Regionen ihren Beitrag geleistet, heisst es. In der Region EMEA war das Wachstum mit 13,1 Prozent am stärksten, in der Asien-Pazifik-Region wuchs das Geschäft mit 2,9 Prozent deutlich weniger.

Ausblick bestätigt

Für seine Mittelfristziele bleibt das Unternehmen positiv und bekräftigt die geltenden Ziele. Bis ins Geschäftsjahr 2022/23 strebt BC ein Wachstum der Verkaufsmenge von 5 bis 7 Prozent an und einen Betriebsgewinn auf Stufe EBIT, der noch etwas mehr wächst. "Da sich die Märkte allmählich wieder öffnen, erwarten wir eine weitere Normalisierung des Betriebs und ein fortgesetztes Wachstum", wird CEO Antoine de Saint-Affrique im Communiqué zitiert.

(AWP)

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Barry Callebaut-Ratings von

Barry Callebaut-Ratings von Moody's bestätigt

Die Ratingagentur Moody's hat die Ratings für Barry Callebaut bestätigt. Der Schokoladehersteller wird unverändert mit Baa3 und einem positiven Ausblick eingestuft.

18.01.2022 21:07

Die Bestätigung spiegle die die Erholung der operativen Leistung des Unternehmens, so die Mitteilung. Zudem werde erwartet, dass sich die Kreditkennzahlen in den nächsten 12 bis 18 Monaten weiter verbessern werden.

(AWP)

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Barry Callebaut wächst

Barry Callebaut wächst deutlich schneller als der Gesamtmarkt

(Ergänzt mit weiteren Details) - Der weltgrösste Schokoladekonzern Barry Callebaut (BC) hat die Corona-Pandemie hinter sich gelassen. Verkaufsvolumen und Umsatz legten im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2021/22 deutlich zu. Entsprechend werden auch die Mittelfristziele bestätigt.

26.01.2022 09:48

Die Verkaufsvolumen stiegen in der Periode von September bis November 2021 um 8,9 Prozent auf 610'048 Tonnen (organ. +8,1%), wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Damit wurde nicht nur der coronabedingt schwache Vorjahreswert deutlich übertroffen, sondern auch der Wert aus dem Jahr vor der Pandemie, und zwar um gut 4 Prozent.

Breites Wachstum

Das Ergebnis wurde dabei vor allem angetrieben vom Schokoladengeschäft mit einem Wachstum von 9,6 Prozent, womit BC rund drei Mal schneller wuchs als der globale Schokoladenmarkt (+3,1%). Alle Regionen und zentralen Wachstumstreiber haben laut Mitteilung zu diesen Ergebnissen beigetragen.

Der Bereich Gourmet & Spezialitäten etwa wuchs um mehr als ein Drittel - er hatte in der Pandemie wegen geschlossener Hotels und Restaurants aber auch besonders gelitten. Das Geschäft in den Schwellenländer legte derweil um 11,0 Prozent zu und das Outsourcing-Geschäft um 4,5 Prozent. Letzteres beinhaltet die Produktion von Schokoladeartikeln für grosse Konzerne wie Nestlé, Cadbury oder Hershey. Es habe im Berichtsquartal vor allem vom Anlaufen neuer Verträge in Osteuropa profitiert, sagte ein Sprecher gegenüber AWP.

Auch die Division Global Cocoa verzeichnete ein positives Volumenwachstum von 6,0 Prozent. Die Auswirkungen der Pandemie, die zu einem unausgewogenen Kakaomarkt sowie Engpässen in der Lieferkette führten, hätten aber zu einem anhaltend schwierigen Umfeld geführt, hiess es dazu.

Beim Umsatz ergab sich ein Plus von 14,3 Prozent auf 2,03 Milliarden Franken. Das Umsatzwachstum sei durch das insgesamt inflationäre Umfeld beeinflusst worden, dem BC für den Grossteil des Geschäfts mit einem Cost-Plus-Modell begegne. Das bedeutet zum Beispiel, dass höhere Rohstoffkosten direkt auf die Preise draufgeschlagen werden.

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens klar übertroffen. Erwartet worden war ein Plus von lediglich 7,4 Prozent beim Volumen und ein Umsatz von 1938 Millionen Franken.

Weiter schwieriges Umfeld

Im Ausblick sieht sich das Unternehmen "auf Kurs, die Mittelfristziele zu erreichen". Man sei gut aufgestellt, so CEO Peter Boone in der Mitteilung, um den Wachstumskurs fortzusetzen. Das globale Marktumfeld leide aber noch immer unter den Auswirkungen von Covid-19, einschliesslich der Engpässe in den Lieferketten und den Folgen eines aus dem Gleichgewicht geratenen Kakaomarktes.

Für die Dreijahresperiode bis und mit dem Geschäftsjahr 2022/23 will BC gemäss den Zielen eine Steigerung der Verkaufsmenge von jährlich 5 bis 7 Prozent erreichen, zudem soll der EBIT stärker zulegen als das Volumenwachstum in Lokalwährungen. Konkret bedeutet das, dass im Jahresdurchschnitt 30'000 bis 40'000 Tonnen zusätzlich über den genannten Zeitraum verkauft werden sollen.

Beim wichtigsten Rohstoff Kakaobohnen erwarte man eine "weiterhin volatile Preisentwicklung mit leichter Tendenz nach oben", sagte der Sprecher. Im vergangenen Quartal sind die Preise gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 2,1 Prozent gestiegen.

Die Prognose für die globale Angebots- und Nachfragesituation bei Kakaobohnen für 2021/22 habe sich von einem Über- zu einem Unterangebot verändert. Grund dafür seien Sorgen über die Ernteentwicklung in Ghana und die Erwartung einer rekordhohen Vermahlung von Kakaobohnen, so BC.

Die Zahlen kamen bei Analysten gut an. "Wie erwartet ein dynamischer Jahresstart", kommentierte etwa die ZKB, wobei vor allem das starke Abschneiden des sehr profitablen Gourmetgeschäfts positiv sei. Die Aktie notiert um 09.45 allerdings mit +0,4 Prozent auf 2182 Franken nur knapp über dem Vortagesschluss.

uh/tt

(AWP)

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Barry Callebaut verkauft mehr

Barry Callebaut verkauft mehr Schokolade - Halbjahres-Prognose übertroffen

Der weltgrösste Schokoladekonzern Barry Callebaut hat im per Ende Februar zu Ende gegangenen ersten Semester deutlich mehr verkauft als im Jahr davor.

13.04.2022 07:11

Umsatz und auch Betriebsgewinn stiegen kräftig. Entsprechend bestätigt das Unternehmen seine Mittelfristziele.

Das Verkaufsvolumen stieg in der Periode von September 2021 bis November 2022 um 8,7 Prozent auf 1,165 Millionen Tonnen, wie Barry Callebaut am Mittwoch mitteilte. Damit wurde nicht nur der coronabedingt schwache Vorjahreswert deutlich übertroffen, sondern auch das Vorkrisenniveau. Und gegenüber dem sehr starken ersten Quartal verlangsamte sich das Wachstum im zweiten Quartal nur minimal.

In erster Linie war das Schokoladengeschäft mit einem Wachstum von 9,9 Treiber des starken Resultates. Dieses habe auch den zugrunde liegenden globalen Schokoladenmarkt (+2,2 Prozent) um ein Mehrfaches übertroffen.

Beim Umsatz legte Barry Callebaut um 16,5 Prozent auf 1,03 Milliarden Franken zu. In Lokalwährungen ergab sich noch ein Plus von 15,8 Prozent. EBIT und Reingewinn nahmen ebenfalls deutlich zu. Der EBIT erhöhte sich in Lokalwährung um 12,3 Prozent auf 330,9 Millionen und unter dem Strich resultierte ein Gewinn von 224,8 Millionen (+9,7 Prozent). Auf der Gewinnseite halfen Steuergutschriften in Brasilien.

Zuversichtlicher Ausblick

Mit den vorgelegten Zahlen wurden die Schätzungen von Analysten gemäss AWP-Konsens beim Wachstum und EBIT übertroffen. Erwartet worden war ein Plus von 8,1 Prozent beim Volumen und ein Umsatz von 3,918 Milliarden Franken.

Das Unternehmen sieht sich in Bezug auf seine Mittelfristziele weiterhin auf Kurs. Für die Dreijahresperiode bis und mit dem Geschäftsjahr 2022/23 will Barry Callebaut eine Steigerung der Verkaufsmenge von jährlich 5 bis 7 Prozent erreichen. Der Betriebsgewinn (EBIT) soll zudem stärker zulegen als das Volumenwachstum in Lokalwährungen.

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Barry Callebaut erwägt

Barry Callebaut erwägt Schliessung der Fabrik im britischen Moreton

Barry Callebaut erwägt, seine Schokoladenfabrik im britischen Moreton zu schliessen. Der Konsultationsprozess zur möglichen Schliessung sei im März 2022 gestartet worden, teilte der weltgrösste Schokoladenhersteller am Mittwoch gemeinsam mit den Halbjahreszahlen mit.

13.04.2022 08:19

Damit sollen die Produktionskapazitäten und die Nachfrage in Grossbritannien besser miteinander in Einklang gebracht werden, begründete Barry Callebaut den Schritt. Zudem gehöre es zur Strategie, die betriebliche Effizienz kontinuierlich zu verbessern.

Grossbritannien bleibe aber ein wichtiger Markt für Barry Callebaut, hiess es weiter. Zudem ermögliche die Schliessung, dass das Unternehmen weiter in die Modernisierung des Produktionsnetzwerkes in Grossbritannien investieren könne.

tt/tv

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Barry Callebaut investiert in

Barry Callebaut investiert in neue Spezial-Schokoladenfabrik in Kanada

Der Schokoladeproduzent Barry Callebaut plant eine neue Fabrik für Spezial-Schokolade im kanadischen Ontario. Dafür seien Investitionen von 104 Millionen US-Dollar über eine Periode von zehn Jahren vorgesehen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Fabrik soll 2024 in Betrieb gehen.

28.04.2022 18:16

Die Schokoladefabrik soll zuckerfreie Schokolade, Produkte mit hohem Proteingehalt und weitere Spezialitäten herstellen. Zu Beginn soll sie eine jährliche Produktionskapazität von 50'000 Tonnen Schokolade haben. In der neuen Fabrik sollen mehr als 200 neue Arbeitsplätze entstehen.

Bei der neuen Fabrik in Ontario handle es sich um die grösste Kapitalinvestition der Gruppe in der Region Americas. Insgesamt verfügt Barry Callebaut in dieser geographischen Region über 1 Schokolade- und Kakaoverarbeitungsfabriken. Die Investition in Ontario füge sich in die Strategie der Gruppe ein, die Produktion nahe an den Konsumenten anzusiedeln.

tp/mk

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Barry Callebaut baut in

Barry Callebaut baut in Südafrika lokales Händlernetz auf

Der Schokoladenkonzern Barry Callebaut (BC) baut in Südafrika ein lokales, direktes Vertriebsnetz auf. Die Gruppe wird die Zahl der Vertriebsstellen erhöhen und ihr lokales Team verdoppeln, wie einer Mitteilung vom Montag zu entnehmen ist.

09.05.2022 10:49

Das neue Netzwerk werde sich darauf konzentrieren, Kunden in Südafrika und den angrenzenden Ländern mit Produkten der globalen Gourmetmarken der Gruppe wie Callebaut, Mona Lisa, Cacao Barry und Carma zu versorgen. Mit der Erweiterung des lokalen Produktsortiments und der Verstärkung des Teams werde Barry Callebaut die steigende Nachfrage befriedigen und das Wachstum in den afrikanischen Märkten unterstützen, heisst es weiter.

Der langjährige Partner von BC, Garden Morris Packaging and Food (GMPF), wird derweil weiterhin als Distributor in der Region tätig bleiben. Die bereits über zwanzigjährige Partnerschaft mit GMPF in den Bereichen halbindustrielle Kunden, Lebensmittelherstellung, Lagerhaltung und Logistik werde fortgesetzt.

Einer Marktstudie zufolge wird erwartet, dass der südafrikanische Lebensmittelmarkt zwischen 2020 und 2025 mit einer durchschnittlichen jährlichen Rate von +4,9 Prozent wächst und bis 2025 einen geschätzten Wert von 59,6 Milliarden US-Dollar erreicht. Das eröffne für Barry Callebaut neue Möglichkeiten.

tv/rw

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