BB Biotech

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Amphibolix
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1 Million Aktien bei Börsenschluss

Die Performance der letzten Zeit ist ja nun nicht grad der Brüller...... (Bescheiden ausgedrückt). Aber heute hat sich etwas Besonderes ereignet: Schaut Euch mal das Volumen bei Börsenschluss an....... Ob dies nun positiv oder negativ zu werten sei, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber speziell ist es allemal, äusserst sogar. (Für diejenigen, die diese Daten mangels Software nicht anschauen können: Es wurden mal schnell eine Million (!!!) Aktien bei Börsenschluss gehandelt...)

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Amphibolix
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BB Biotech erhöht Dividende für 2017 - Management zuversichtlich

Schaffhausen (awp) - Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech erhöht nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2017 die Dividende auf 3,30 CHF je Aktie. Im Vorjahr hatte das Unternehmen trotz eines Gesamtjahresverlustes 2,75 CHF pro Aktie ausgeschüttet. Das Portfolio der Gesellschaft habe sich 2017 gut entwickelt, heisst es in der Medienmitteilung des Unternehmens am Freitag.

Für das vierte Quartal 2017 weist BB Biotech auf Basis noch ungeprüfter Zahlen einen Verlust von 156 Mio CHF aus. Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen Nettoverlust von 24 Mio CHF verbucht. Für das Gesamtjahr liegt der Gewinn laut ersten Berechnungen bei 688 Mio CHF. Zum Vergleich: Der Jahresverlust nach Steuern hatte 2016 bei 802 Mio CHF gelegen.

Dank einer starken Performance liegt die Gesamtrendite von BB Biotech laut Meldung für 2017 bei 23,1% in CHF (+13,1% in EUR). Das Portfolio habe sich gut entwickelt, wobei vor allem das vierte Quartal sehr volatil war. Der Innere Wert stieg um 23,4% in CHF, 12,5% in EUR und 29,2% in USD. Er übertraf damit den Nasdaq Biotech Index um 7,5%.

Im vierten Quartal sorgten die schwankungsstärkeren Märkte dafür, dass das Portfolio im Einklang mit dem Sektor 4% an Wert verlor. Gleichzeitig büsste der Aktienkurs von BB Biotech aber lediglich 1% in CHF ein.

Vor allem die erhöhte Schwankungsbreite bei den grösseren Biotechnologie-Unternehmen habe im vierten Quartal eine beachtliche kurzfristige Abwertung nach sich gezogen, heisst es in der Mitteilung weiter. Im Gegensatz dazu setzten kleinere und mittlere Biotech-Firmen ihre Kursgewinne dank positiver klinischer Versuchsergebnisse und zahlreicher Produktlancierungen fort.

Mit Blick auf das Portfolio wurde im vierten Quartal die restliche Beteiligung an Swedish Orphan Biovitrum (SOBI) veräussert. Im Large-Cap-Bereich nahm BB Biotech Gewinne bei Novo Nordisk nach deren starker Erholung mit und investierte die Mittel während eines heftigen Ausverkaufs Ende Oktober in Celgene.

Im Small- und Mid-Cap-Bereich stockte BB Biotech das Engagement in Radius Health, Macrogenics und Esperion auf und realisierte nach starken Kursavancen Gewinne bei Juno Therapeutics, Idorsia und Alnylam. BB Biotech partizipierte auch an der Privatplatzierung von Cidara Therapeutics.

Für das gerade angelaufene Geschäftsjahr 2018 geht BB Biotech davon aus, dass der Sektor und das eigene Portfolio von bedeutenden Produktzulassungen und Meilensteinen profitieren werden.

hr/cp

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brancusi-serrat
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Jemand jedenfalls der noch in den Genuss der Dividende kommen will (ex. div:  20.3.17)

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BB Biotech fährt für 2018

BB Biotech fährt für 2018 Verlust ein

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat die volatile Branchenentwicklung im vergangenen Geschäftsjahr zu spüren bekommen und einen Verlust verbucht.

18.01.2019 07:29

Wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte, wird sie nach ersten Berechnungen für 2018 einen Verlust von 471 Millionen Franken ausweisen.

Im Jahr zuvor hatte sie noch einen Gewinn in Höhe von 688 Millionen erzielt. Wie es in der Mitteilung weiter hiess, sei vor allem das vierte Quartal von einer erhöhten Volatilität bei Biotechaktien belastet worden. Als Beteiligungsgesellschaft reflektiere das Ergebnis die Aktienkursentwicklung der Unternehmen, die sich im Portfolio der Gesellschaft befinden. Den vollständigen Geschäftsbericht wird BB Biotech am 15. Februar 2019 veröffentlichen.

(AWP)

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BB Biotech bestätigt Verlust

BB Biotech bestätigt Verlust von knapp einer halben Milliarde

Die Biotech-Beteiligungsgesellschaft BB Biotech weist wegen eines schlechten vierten Quartals einen hohen Verlust aus - Dividende gibt es aber, wenn auch weniger.

15.02.2019 07:56

Der Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat vor allem im vierten Quartal die volatile Branchenentwicklung zugesetzt. Dies hat zusammen mit einem insgesamt herausfordernden Marktumfeld im Gesamtjahr 2018 zu einem Verlust geführt. Den Aktionären schlägt die Gesellschaft in ihrer Medienmitteilung vom Freitag für 2018 eine Dividende von 3,05 Franken je Anteilsschein vor - für 2017 hatten diese noch 3,30 Franken je Anteilschein erhalten. Damit bestätigt BB Biotech die ersten vorläufigen Angaben von Mitte Januar.

Die gilt auch für den Jahresverlust. Hier bestätigt BB Biotech den bereits kommunizierten Verlust von 471 Millionen Franken für das gesamte Geschäftsjahr. Im Jahr zuvor hatte sie noch einen Jahresgewinn in Höhe von 688 Millionen erzielt.

Alleine im vierten Quartal sei ein Verlust in Höhe von 643 Millionen Franken angefallen, geht aus dem Geschäftsbericht hervor. Mit Blick auf 2019 heisst es im vorgelegten Geschäftsbericht, die "2018 gesunkenen Bewertungen könnten kleine und mittelgrosse Biotechunternehmen mit weiterem Finanzierungsbedarf dazu veranlassen, sich eher als bisher auf Fusionen oder Übernahmen einzulassen". Aber auch grosskapitalisierte und hochprofitable Unternehmen könnten aufgrund der Bewertungsabschläge in den Fokus von Übernahmen geraten.

(AWP)

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Amphibolix
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Das kann sich sehen lassen!

Die Jungs haben es drauf. Was die für eine Performance hingelegt haben im 1. Quartal ist beeindruckend! An einem Börsentag schnell 100 Mio. Plus würde ich mir auch gerne gefallen lassen. Fast soviel wie Santhera aktuell wert ist....

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BB Biotech mit höherem

BB Biotech mit höherem Verlust im zweiten Quartal

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat im zweiten Quartal 2019 die gedrückte Branchenstimmung zu spüren bekommen. Nach einem starken ersten Quartal ist die Gesellschaft zwischen April und Juni in die Verlustzone gerutscht und hat ein Minus von 336 Millionen Franken verzeichnet.

19.07.2019 08:03

Im Vorjahreszeitraum war der Verlust mit 98 Millionen Franken klar niedriger ausgefallen. Sorgen um mögliche Einschränkungen von M&A-Transaktionen durch die US-Regierung und die Preisgestaltung von Medikamenten in den USA hätten auf die Stimmung gedrückt, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Wie die Gesellschaft in der Mitteilung betonte, teile sie diese Skepsis nicht. Vielmehr hätten Umfang und Angebot der jüngsten Börsengänge sowie Kapitalerhöhungen ein noch nie dagewesenes Niveau erreicht. Zudem geht die Gesellschaft von einer weiteren Zunahme der M&A-Aktivitäten aus, was sich wiederum positiv auf innovativere Firmen auswirken sollte.

Für das zweite Quartal steht bei den BB Biotech-Aktien ein Kursverlust von 4,8 Prozent in Franken und Euro zu Buche, während der Innere Wert um 9,4 Prozent in Franken bzw. 8,8 Prozent in Euro sank.

Breite Kursentwicklung im Portfolio

Bei den Aktien im Portfolio der Gesellschaft habe die Kursentwicklung von hohen Gewinnen bis zu grösseren Einbussen gereicht, heisst es in der Mitteilung weiter. So legten beispielsweise die Aktien von Voyager Therapeutics nach erfolgreichen Kooperationsvereinbarungen mit Neurocrine und Abbvie zu. Auch Incyte schloss fester, nachdem das Unternehmen Fortschritte in der klinischen Entwicklung seiner Krebsmedikamente und beim Vorstoss in die Dermatologie vermeldet hatte. Kapitalerhöhungen wiederum lasteten auf den Aktien von Myovant, Sangamo, Macrogenics und Scholar Rock.

Gleichzeitig erachtet BB Biotech den 2018 gestarteten strategischen Umbau des Portfolios als abgeschlossen. Ziel ist es, sich auf kleinere innovative Unternehmen zu fokussieren. "Die zwei verbliebenen grossen Positionen in Celgene (Verkauf an Bristol Myers) und Gilead (schrittweise Veräusserung), die bereits seit Jahren Bestandteil des Portfolios sind, werden als Nächstes geschlossen", kündigt die Gesellschaft an.

hr/ys

(AWP)

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BB Biotech macht 2019 Gewinn

BB Biotech macht 2019 Gewinn und schlägt höhere Dividende vor

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech ist im vergangenen Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Aktionäre sollen in Form einer Dividendenerhöhung am Gewinn teilhaben.

17.01.2020 08:13

Die Gesellschaft erzielte laut Mitteilung vom Freitag 2019 einen Nettogewinn von 677 Millionen Franken. In Einklang mit der Ausschüttungspolitik der vergangenen Jahre werde der Verwaltungsrat an der Generalversammlung am 19. März 2020 eine reguläre Dividende von 3,40 Franken pro Aktie vorschlagen. Das entspreche einer Dividendenrendite von 5 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktie von BB Biotech im Dezember 2019.

Darüber hinaus schlägt der Verwaltungsrat den Aktionären an der ordentlichen Generalversammlung Susan Galbraith und Mads Krogsgaard Thomsen zur Wahl vor. Mit ihrer Wahl würde sich der Verwaltungsrat der BB Biotech AG auf fünf Mitglieder vergrössern.

Günstiges Umfeld

Generell habe sich BB Biotech im vergangenen Jahr dank des allgemein günstigen Aktienmarktumfeldes gut entwickelt. Dabei habe auch der Biotechsektor mit Fortschritten überzeugt. Den Angaben zufolge haben die besseren Fundamentaldaten auch Übernahmen und Fusionen in der Branche begünstigt. Unterstützung bekam die Branche darüber hinaus von einer Kursentwicklung gegen Jahresende.

Die 2018 angestossene Neuausrichtung des Portfolios habe das Investmentteam auch im vergangenen Jahr weiter umgesetzt. BB Biotech hatte seinerzeit entschieden, sich künftig verstärkt auf die mittleren und kleineren Unternehmen in der Branche zu fokussieren.

Im Schlussquartal trennte sich die Gesellschaft laut Mitteilung von vier Beteiligungen und eröffnete eine neue Position. Gleichzeitig bauten viele der wichtigsten globalen Aktienindizes ihre Gewinne in dem Zeitraum aus und erreichten teilweise neue Rekordstände. Dies sorgte bei BB Biotech alleine im vierten Quartal für einen Nettogewinn von 505 Millionen Franken.

Der Innere Wert legte zwischen Oktober und Dezember den Angaben zufolge um 17,5 Prozent in Franken, 17,7 Prozent in Euro und 21,1 Prozent in US-Dollar zu. Für das gesamte Jahr wies die Aktie von BB Biotech eine Gesamtrendite von 18,5 Prozent in Franken und 23,4 Prozent in Euro aus. Sie blieb damit leicht hinter der Portfolioperformance zurück, die in Franken bei 23,4 Prozent lag, bei 28,1 Prozent in Euro und bei 25,1 Prozent in US-Dollar.

Anhaltender technologischer Fortschritt

Für 2020 rechnet die Gesellschaft mit bedeutenden technologischen Fortschritten in der Branche, die in den kommenden Jahren neue Behandlungsmodalitäten ermöglichen dürften. Daher konzentriere man sich nicht nur auf die etablierten Bereiche - wie etwa die Onkologie, seltene Krankheiten und neurologische Indikationen -, sondern auch auf sich rasch entwickelnde Zukunftstechnologien, die dank ihres ausgezeichneten therapeutischen Profils einen hohen wirtschaftlichen Nutzen verheissen, hiess es in der Mitteilung.

Gleichzeitig geht die Gesellschaft davon aus, dass die M&A-Aktivitäten innerhalb des Sektors angesichts der attraktiven Bewertungen kleiner und mittelgrosser Biotechunternehmen anhalten.

(AWP)

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BB Biotech im ersten Quartal

BB Biotech im ersten Quartal mit hohem Verlust

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat im ersten Quartal 2020 durch die Kursrückgänge an den Aktienbörsen einen hohen Verlust verbucht.

24.04.2020 08:17

Der Zeitraum habe eine aussergewöhnliche Herausforderung für Investoren dargestellt, schreibt die Gesellschaft in einer Mitteilung vom Freitag. Für die ersten drei Monate weist BB Biotech einen Nettoverlust von 758 Millionen Franken aus, nach noch einem Gewinn von 890 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der Aktienkurs von BB Biotech hat sich im Berichtszeitraum mit einer Gesamtrendite von -15,7 Prozent in Franken und -14,8 Prozent in Euro negativ entwickelt. Dabei wird auch die an der Generalversammlung am 19. März bewilligte Dividendenausschüttung von 3,40 Franken pro Aktie berücksichtigt.

Der Innere Wert (NAV) korrigierte vom Jahresbeginn bis Ende März um 22,0 Prozent in Franken, 20,1 Prozent in Euro und 21,4 Prozent in US-Dollar.

Nachdem im Februar bei vielen Indizes noch Allzeithochs erreicht wurden, habe die globale starke Ausbreitung von Covid-19 zu heftigen Ausverkäufen in fast allen Anlageklassen geführt, Aktien eingeschlossen. Aktien von Unternehmen im Gesundheitssektor, vor allem von Large Caps, hätten sich dabei defensiver verhalten als die breiten Aktienindizes. Ungeachtet des schwierigen Börsenumfelds hätten sich die Portfoliounternehmen solide entwickelt und wichtige klinische Daten publiziert.

Angesichts attraktiver Bewertungen wurde der Investitionsgrad im ersten Quartal auf 113,5 Prozent von 103,8 Prozent angehoben, heisst es weiter. Unter dem Strich überstiegen Dividendenausschüttung und Investitionen die Einnahmen aus dem Verkauf von Positionen und Gewinnmitnahmen. Neben Investitionen in bestehende Portfoliobeteiligungen wurden die kleinkapitalisierten Unternehmen Fate Therapeutics und Black Diamond Therapeutics zum Portfolio hinzugefügt, wie BB Biotech schreibt.

Die Biotech-Branche werde an Bedeutung zunehmen, heisst es mit Blick auf das laufende Jahr. Die Herausforderungen und Chancen, die aus der aktuellen globalen Krise resultieren, würden von Verwaltungsrat und Investment Management Team gemeinsam beurteilt. Eine Rückkehr zur Normalität erscheine derzeit unwahrscheinlich. Dagegen sei mit völlig neuen Verhaltensmustern zu rechnen. So werde es etwa zu einer Neubeurteilung der globalen Gesundheitsrisiken und der Gesundheitssysteme kommen.

(AWP)

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BB Biotech im zweiten Quartal

BB Biotech im zweiten Quartal mit Milliardengewinn dank Biotech-Hype

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat im zweiten Quartal 2020 von den deutlichen Kursavancen im Biotechsektor profitiert und einen Milliardengewinn erzielt.

24.07.2020 07:34

Auch für das erste Halbjahr ergibt sich damit ein Plus, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte. In Zeiten der Coronakrise hätten sich Anlagen in Biotechnologieaktienmärkte als ausgesprochen widerstandfähig erwiesen, hiess es in der Mitteilung weiter. Davon zeugt nicht zuletzt die Gewinnentwicklung: Im zweiten Quartal kletterte dieser auf knapp 1,2 Milliarden Franken. Für das erste Halbjahr ergibt sich damit ein Nettogewinn von 422 Millionen. Im ersten Quartal hatte BB Biotech nämlich noch einen Verlust eingefahren.

Die Aktien der Beteiligungsgesellschaft selbst zogen zwischen April und Juni sowohl in Franken als auch Euro um jeweils mehr als 32 Prozent an. Der innere Wert (Net Asset Value; NAV) des Portfolios stieg in dieser Zeit gar um mehr als 50 Prozent in US-Dollar, um jeweils etwa 48 Prozent in Franken und Euro.

Man habe ungeachtet der Pandemie an der langfristigen Ausrichtung des Portfolios festgehalten. Der Fokus gelte unverändert Unternehmen, die innovative Medikamente für schwerwiegende und/oder chronische Erkrankungen entwickeln.

Neu ins Portfolio aufgenommen habe man im zweiten Quartal Generation Bio. Gleichzeitig habe das Investment Team Aktien der Top-Holdings gewinnbringend veräussert. Beim Biotechunternehmen Moderna, das rasche Fortschritte bei seinem Covid-19-Impfstoffkandidaten mRNA-1273 gemeldet hatte, wurden weitere Gewinne realisiert. Die Verkaufserlöse nutzte das Team zur Aufstockung neuerer Beteiligungen, darunter Molecular Templates, Fate Therapeutics und Arvinas.

Generell seien wegen der anhaltenden Dynamik innerhalb des Sektors weitere Börsengänge und Kapitalerhöhungen zu erwarten. Biotechunternehmen werden laut Mitteilung dazu beitragen, Lösungen zur Bekämpfung des Virus zu entwickeln. Aber auch bei zahlreichen anderen Krankheiten seien wichtige Erfolge zu erwarten.

(AWP)

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BB Biotech erzielt Verlust im

BB Biotech erzielt Verlust im dritten Quartal

Für die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech ist das dritte Quartal 2020 eher ernüchternd gewesen.

23.10.2020 08:09

Nachdem das zweite Quartal noch stark verlaufen war, verzeichnete die Gesellschaft für den Zeitraum Juli bis September einen Verlust von 395 Millionen Franken. Das lag in etwa auf Vorjahresniveau, wie BB Biotech am Freitag mitteilte. Für die ersten neun Monate blieb dank der guten Performance im ersten Semester dennoch ein Gewinn von 26 Millionen Franken unter dem Strich übrig. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn noch 172 Millionen Franken betragen.

Entsprechend fällt auch die Entwicklung beim Inneren Wert des Portfolios (NAV) auf Sicht von neun Monaten besser aus als im dritten Quartal. Dieser stieg in Franken um 3 Prozent, in Euro um 3,7 Prozent und in US-Dollar um 8,3 Prozent. Für das dritte Quartal war er dagegen in allen drei Währungen klar negativ.

Die Fokussierung auf Small- und Mid-Cap-Unternehmen aus der Biotechbranche habe einen negativen Effekt auf die Quartalsperformance von BB Biotech gehabt, wie es in der Mitteilung weiter hiess.

Gewisse Ernüchterung bei Investoren

Während mit dem Ausbruch der Pandemie der Biotechsektor ins Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit und der breiten Investorengemeinde gerückt sei, versuche das Managementteam der Beteiligungsgesellschaft auch jenseits von Covid-19 erfolgreiche Unternehmen auszumachen.

Generell hätten einige Unternehmen in der Biotechbranche zwar von Fusions- und Akquisitions-Aktivitäten profitiert. Gleichzeitig sei zuletzt bei Investoren aber eine gewisse Ernüchterung eingetreten, was die Suche nach verschiedenen Corona-Behandlungen betreffe, hiess es in der Mitteilung weiter. Das habe den Sektor in den letzten Wochen tendenziell eher belastet.

US-Wahlen werfen Schatten voraus

Zudem werfe die US-Präsidentschaftswahl ihre Schatten voraus. Anleger hätten angesichts der bereits laufenden Briefwahl damit begonnen, Kapital aus dem Sektor abzuziehen, obwohl den Debatten über Medikamentenpreise weniger Aufmerksamkeit geschenkt werde also sonst.

Gleichzeitig blühe der Markt für Börsengänge weiter auf. Dagegen hätten kleinere und mittelgrosse bereits notierte Biotechunternehmen derzeit zu kämpfen.

Für den Rest des Jahres gehen die Experten der Gesellschaft davon aus, dass einige Unternehmen aus dem Portfolio mit wichtigen Daten und Themen von sich reden machen werden. So dürfte das US-Unternehmen Moderna voraussichtlich erste Wirksamkeitsdaten seiner COVE-Studie zu mRNA-1273 vorlegen, in deren Rahmen etwa 30'000 Probanden im Abstand von 28 Tagen geimpft werden. Die grossflächigere Auslieferung des Impfstoffs könnte Unternehmensangaben zufolge im ersten Quartal 2021 beginnen, sofern die vollständige Zulassung vorliege.

(AWP)

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spylong
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BB Biotech

Alexion wird von AstraZeneca gekauft + 30%) , Arvinas hat Bestätigung eines Medikament (+90%) und Incyte auch mit einem guten Lauf, Das an einem Tag!         BB B gehts im Moment so gut wie lange nicht mehr, alle drei (und Moderna!) sind Teil des Portfolios von BB B. Die Erkenntnis, dass die eingesetzten biotechnologischen Techniken zu schnellen Ergebnissen in der Forschung führen zieht nun noch mehr die grossen Pharmafirmen an und es wird in den nächsten 2-3 Jahren noch viele solche Übernahmen geben. Technisch sind die Aussichten mittelprächtig. Wir warten ja schon lange auf ein Ausbruch nach oben (über74) und trösten uns mit einer schönen Dividende.

spylong

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BB Biotech hebt ein weiteres

BB Biotech hebt ein weiteres Mal die Dividende an

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat im vergangenen Geschäftsjahr etwas mehr Gewinn verbucht als im Vorjahr. Die Aktionäre sollen in Form einer erneuten Dividendenerhöhung daran teilhaben.

22.01.2021 07:22

Die Gesellschaft erzielte laut Mitteilung vom Freitag im Jahr 2020 einen Nettogewinn von rund 691 (VJ 677) Millionen Franken und damit rund 2 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Generalversammlung am 18. März 2021 soll eine reguläre Dividende von 3,60 Franken pro Aktie vorgeschlagen werden - eine erneute Erhöhung gegenüber dem Vorjahr von 3,40 Franken.

Das entspreche einer Dividendenrendite von 5 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktie von BB Biotech im Dezember 2020.

Gewinnmitnahmen bei Moderna

Besonders der Aktienkurs des Biotechunternehmens Moderna, an dem BB Biotech beteiligt ist, schoss nach der Zulassung des Corona-Impfstoffs deutlich in die Höhe. BB Biotech nahm im vierten Quartal entsprechend Gewinne mit, neben Moderna auch bei Halozyme, Myovant, Crispr Therapeutics und Scholar Rock. Die Erlöse wurden reinvestiert in den Ausbau bestehender Positionen.

Im Schlussquartal wurde das Portfolio mit drei neuen Positionen ergänzt - Mersana, Biogen und Beam Therapeutics. Derweil trennte sich BB Biotech von vier Positionen. So wurde beispielsweise Myokardia für 225 US-Dollar je Aktie von Bristol-Myers Squibb übernommen, was einem gesamten Kaufpreis von 13,1 Milliarden entspricht. Der Gewinn auf der Position von BB Biotech betrug 205 Millionen Dollar.

2021 zahlreiche Impfstoffkampagnen erwartet

Im laufenden Jahr 2021 rechnet das Unternehmen mit spannenden Fundamentaldaten aus dem Biotechsektor sowie zahlreichen Impfstoffkampagnen gegen das Covid-19-Virus. Daher konzentriere sich die Vermögensallokation nicht nur auf etablierte Bereiche, sondern auch auf sich rasch entwickelnde Zukunftstechnologien. Es gebe nach wie vor attraktive Bewertungen bei kleineren und mittleren Unternehmen und die höhere M&A-Aktivität im zweiten Halbjahr 2020 dürfte sich auch im laufenden Jahr fortsetzen.

Eine bedeutende Rolle werde die Haltung der neuen US-Regierung in Bezug auf das Gesundheitswesen spielen. Präsident Joe Biden dürfte daran gelegen sein, die Reform der Medikamentenpreise voran zu treiben. Mit der Corona-Pandemie dürfte der Administration aber auch daran gelegen sein, den Zugang zu Gesundheitsleistungen zu verbessern. Insgesamt ist BB Biotech der Ansicht, dass die neue US-Regierung sich durchaus des Wertes des Biotechsektors bewusst sei.

(AWP)

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BB Biotech bestätigt Gewinn

BB Biotech bestätigt Gewinn für 2020 - erwartet 2021 Übernahmedynamik

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat 2020 mit einem Gewinn abgeschlossen. Für 2021 geht die Gesellschaft von zahlreichen Impfstoffkampagnen aus. Die Dividende wird erhöht.

19.02.2021 07:57

BB Biotech hat das Jahr 2020 mit einem Gewinn abgeschlossen. Das bestätigen nun auch die endgültigen Zahlen. Für 2021 geht die Beteiligungsgesellschaft von zahlreichen Impfstoffkampagnen sowie einer anhaltenden Übernahmedynamik in der Branche aus. Mit der Vorlage des Geschäftsberichts für 2020 bestätigte die Gesellschaft am Freitag, im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von 691 Millionen Franken erzielt zu haben.

Die Aktionäre sollen über eine erhöhte Dividende an dem Erfolg beteiligt werden. Entsprechend werde der Verwaltungsrat an der Generalversammlung am 18. März 2021 eine reguläre Dividende von 3,60 Franken pro Aktie vorschlagen nach 3,40 Franken im Vorjahr. Das entspreche einer Dividendenrendite von 5 Prozent auf den volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktie von BB Biotech im Dezember 2019.

Generell habe sich BB Biotech im vergangenen Jahr in einem volatilen Marktumfeld positiv entwickelt, wie es in dem Geschäftsbericht heisst. Der Biotechsektor habe grosse Fortschritte gemacht und führe mit zugelassenen mRNA-Impfstoffen und therapeutischen Antikörpern den Kampf gegen die SARS-CoV-2-Viruspandemie an.

Die Übernahmeaktivitäten hätten in der zweiten Jahreshälfte deutlich zugenommen und sorgten gegen Jahresende für zusätzliche Performance. Diese Dynamik dürfte sich auch im laufenden Jahr weiter fortsetzen, zeigt sich die Gesellschaft überzeugt.

Breiter Investment-Fokus

Darüber hinaus rechnet BB Biotech damit, dass im Jahr 2021 zahlreiche SARS-CoV-2-Impfstoffkampagnen angestossen werden. Um den technologischen Fortschritten Rechnung zu tragen, konzentriere sich die Vermögensallokation des Investmentteams weiterhin nicht nur auf die etablierten Bereiche - wie etwa die Onkologie, seltene Krankheiten und neurologische Indikationen -, sondern auch auf sich rasch entwickelnde Zukunftstechnologien.

Eine wichtige Rolle für die Branche werde auch die Haltung der neuen US-Regierung in Bezug auf das Gesundheitswesen spielen. Präsident Joe Biden dürfte daran gelegen sein, die Reform der Medikamentenpreise voran zu treiben. Mit der Corona-Pandemie dürfte der Administration aber auch daran gelegen sein, den Zugang zu Gesundheitsleistungen zu verbessern. Insgesamt ist BB Biotech der Ansicht, dass die neue US-Regierung sich durchaus des Wertes des Biotechsektors bewusst sei.

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BB Biotech mit deutlich

BB Biotech mit deutlich tieferem Gewinn im zweiten Quartal

Die Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat im zweiten Quartal 2021 die deutlich volatileren Märkte zu spüren bekommen. Zwar erzielte die Gesellschaft für das Quartal und auch das erste Halbjahr einen Gewinn, doch liegen die Werte unter den Vergleichszahlen des Vorjahres.

23.07.2021 08:00

Konkret liegt der Gewinn im zweiten Quartal bei 129 Millionen Euro, nachdem er vor einem Jahr noch bei knapp 1,2 Milliarden gelegen hatte. Für das erste Halbjahr ergibt sich damit ein Nettogewinn von 349 Millionen nach 422 Millionen im ersten Halbjahr 2020, wie die Gesellschaft am Freitag mitteilte.

Auch wenn die Aktienmärkte in den letzten Monaten erneut Höchststände erreichten, seien gerade Wachstumssektoren wie Technologie und Gesundheit im zweiten Quartal volatil gewesen, hiess es im Halbjahresbericht der Gesellschaft.

Kurzfristige Inflationssignale

Die Konjunkturerholung habe kurzfristige Inflationssignale nach sich gezogen, was die Befürchtungen der Anleger vor Zinserhöhungen verstärkt und zu deutlichen Mittelabflüssen aus den Wachstumssektoren geführt habe. Die Stimmung der Anleger habe sich jedoch aufgehellt, nachdem die Zentralbanken diese Trends als vorübergehend eingestuft hätten.

Für die Aktien der Beteiligungsgesellschaft ergab sich zwischen April und Juni ein Kursplus in Franken von 5,8 Prozent und von 6,1 Prozent in Euro. Der innere Wert (Net Asset Value; NAV) des Portfolios stieg in dieser Zeit um 3,3 Prozent Franken, um 4,2 Prozent in Euro und um 5,3 Prozent in US-Dollar.

Gleichzeitig kommt es bei der Gesellschaft zu Veränderungen im Verwaltungsrat. Nachdem AstraZeneca Susan Galbraith zur globalen Leiterin des Bereichs Oncology Research & Development befördert hatte, teilte diese BB Biotech ihren umgehenden Austritt aus dem Aufsichtsgremium mit.

Keine Erweiterungen im Portfolio

Was das zweite Quartal anbelangt, so nahm das Investment Team derweil keine Erweiterungen des Portfolios um neue Titel vor. Die Anlagetätigkeit fokussierte sich stattdessen auf bestehende kleine und mittlere Unternehmen. Für Volatilität sorgten Meldungen zu den Corona-Impfstoffen, die umstrittene Zulassung von Aduhelm von Biogen und die zahlreichen neuen Ergebnisse aus klinischen Studien.

Nachdem die US Federal Trade Commission grünes Licht für die Übernahme von Alexion durch AstraZeneca gegeben hatte, näherte sich der Aktienkurs von Alexion dem für die Übernahme massgeblichen Preis von 60 US-Dollar je Aktie sowie 2.1243 American Depositary Shares von AstraZeneca an. Die gesamte Position in Alexion wurde daher zu einem erheblichen Gewinn verkauft.

Fokus auf Aduhelm

Mit Blick nach vorne geht die Gesellschaft davon aus, dass das Augenmerk der Anleger auf der Markteinführung von Biogens Aduhelm zur Behandlung von Alzheimer-Patienten liegen werde. Einige Anbieter hätten bereits ihre Unzufriedenheit mit den Daten bekannt gegeben.

Die strategischen Auswirkungen des umstrittenen Entscheids der US-Gesundheitsbehörde FDA seien noch nicht absehbar und die Agentur habe eine Untersuchung des eigenen Verhaltens durch das sogenannte Office of the Inspector General in Auftrag gegeben. "Und das dürfte erst der Anfang sein", hiess es in dem Bericht weiter.

Darüber hinaus werde auch das zweite Halbjahr im Zeichen der Pandemie stehen.

hr/kw

(AWP)

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