Bossard Holding AG

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Andrée
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Wenn ich jetzt nichts unternehme, werden nach Ablauf der Frist, 22.03.2013, meine Anrechte automatisch bestens verkauft (theoretischer Wert 13.36 - aktueller Wert 10.90), wenn es so weiter geht, werden diese nicht mehr viel wert sein. Werden danach meine "alten" Aktien in "neue" Aktien automatisch umgewandelt?

Zyndicate
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Bossard schraubt Verkäufe hoch
 

Die Zuger Bossard-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2013 deutlich mehr Umsatz erzielt. Entscheidend dabei war eine Übernahme im zweiten Semester. Die Prognosen wurden knapp übertroffen.

Ohne die Akquisition der KVT Verbindungstechnik lag das organische Wachstum im einstelligen Prozentbereich, wobei sich das Wachstum im zweiten Semester gegenüber dem ersten beschleunigte.

Der Umsatz wurde sowohl in Schweizer Franken als auch in Lokalwährungen um jeweils gut 25% auf 609,7 Mio CHF gesteigert. Das organische Wachstum, das heisst vor allem bereinigt um die Übernahme von KVT Fastening, lag in Lokalwährungen bei 3,1%, wie der Schraubenhandels- und Logistikkonzern am Dienstag mitteilte. Durch die Übernahme der KVT Verbindungstechnik sei insbesondere die Marktposition in Europa "entscheidend" gefestigt worden.

Prognosen knapp übertroffen

Damit hat Bossard die Prognosen der Analysten knapp übertroffen. Der AWP-Konsens lag bei 608,3 Mio CHF. Das Unternehmen selbst rechnete zuletzt beim Ausweis der Neunmonatszahlen mit einem Umsatz in der Grössenordnung von 610 Mio CHF.

In Europa verzeichnete Bossard ein Umsatzplus von 46,3% (LW +44,9%) auf 384,7 Mio CHF. Klammert man den durch die erwähnte Übernahme von KVT-Fastening entstandenen Effekt aus, nahm der Umsatz um 0,2% ab. Dieses Minus erkläre sich im Wesentlichen mit dem schwierigen Marktumfeld im ersten Quartal, als der Umsatz noch um 5,8% zurückging.

Die Verkäufe in der Region Amerika verzeichneten devestitionsbereinigt ein leichtes Umsatzplus von 0,3% in Lokalwährung auf 134,6 Mio CHF. Und in Asien zogen die Verkäufe um 11,1% auf 90,4 Mio (LW +13,1%) an.

Überragendes viertes Quartal

Der positive Trend habe "bemerkenswerterweise" bis zum Jahresende angehalten, schreibt das Unternehmen weiter. So erreichte der Umsatz im vierten Quartal ein Plus von gut 24% auf 145,7 Mio CHF (LW +26%). Erfreulich sei dabei, dass sich das Wachstum nicht einseitig auf Akquisitionen abstütze. Bereinigt um den Kauf und Verkauf von Beteiligungen wuchs der Umsatz im Quartal um 8,1% in LW. Hierbei steuerte Europa ein organisches Wachstum in LW von 7,4% zu, wogegen in den USA ein Rückgang um 1,5% verzeichnet wurde. In Asien wiederum ergab sich ein Umsatzsprung um +25%.

Die vollständigen Jahreszahlen wird Bossard am 6. März 2014 veröffentlichen.

AWP

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Bossard mit verhaltenem Jahresstart
 

Das Zuger Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im ersten Quartal 2014 mit den Umsatzzahlen die Erwartungen der Analysten verpasst.

Bossard hat im ersten Quartal 2014 einen Umsatz von 161,5 Mio CHF erwirtschaftet, was einem Plus von 3,5% in CHF bzw. 5,6% in Lokalwährungen entspricht. Profitiert hat das Unternehmen dabei vor allem von der guten Entwicklung in Europa und Asien. Die Verschiebung der Währungsrelationen habe zur Folge gehabt, dass das Umsatzwachstum umgerechnet in Schweizer Franken geringer ausfiel als in Lokalwährung, teilt Bossard am Montag mit.

Die Umsatz-Zahlen liegen damit unter den Erwartungen. Analysten waren im Konsens von einem Wert von 167,1 Mio CHF ausgegangen.

Die bereits in der zweiten Jahreshälfte 2013 spürbare Erholung bei der Nachfrage in Europa hat sich fortgesetzt. Der Umsatz stieg um 8,0% oder 8,4% in Lokalwährung auf 106,5 Mio CHF. Dabei haben alle Absatzregionen im Gebiet ein Wachstum verzeichnet.

In Asien lief es dem Schraubenhersteller ebenfalls gut. Der Umsatz stieg um 9,4% auf 21 Mio CHF. In Lokalwährung liegt hingegen ein noch deutlicheres Wachstum von rund 17% vor. Mit Ausnahme von Indien hätten alle asiatischen Absatzländer ein Wachstum verzeichnet.

Probleme in Amerika

Weniger gut entwickelte sich die Region Amerika. Der Umsatz liegt bei 34 Mio CHF, was einem Minus von 11,2% entspricht. In Lokalwährung liegt das Minus bei 7,8%. Den Rückgang führt Bossard auf die schwächere Nachfrage eines Grosskunden zurück. Gleichzeitig hält die Gruppe fest, dass das erste Quartal 2013 sehr erfolgreich war, was teilweise auch saisonal bedingt gewesen sei. Aufgrund des jüngst abgeschlossenen Dreijahresvertrages über 140 Mio USD mit dem Elektrofahrzeughersteller Tesla bleibt Bossard zuversichtlich, dass die rückläufigen Quartalszahlen im weiteren Jahresverlauf kompensiert werden können.

In den nächsten Monaten rechnet das Management von Bossard mit einer weiter anziehenden Nachfrage. Einerseits verweist die Leitung dabei auf die konjunkturelle Entwicklung, andererseits stimmen die verschiedenen Investitionen zuversichtlich. Insgesamt rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährung von 5 bis 8%.

AWP

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Bossard steigert Gewinn deutlich
 

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im ersten Semester 2014 Umsatz und Konzerngewinn weiter gesteigert - ersteren leicht, letzteren deutlich.

Die Verkäufe nahmen in der Berichtsperiode um 3,0 Prozent auf 321,0 Millionen Franken zu. In Lokalwährungen betrug das Umsatzplus 5,6 Prozent. Der konsolidierte Konzerngewinn wuchs um 11 Prozent auf 32,3 Millionen, wie Bossard am Freitag mitteilte.

Trotz einer höheren Steuerbelastung habe die Umsatzrendite auf 10,4 Prozent von 9,7 Prozent gesteigert werden können, heisst es weiter. Sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn seien neue Rekordwerte erzielt worden.

Mit den ersten Eckdaten hat Bossard die Erwartungen der Analysten an den Gewinn übertroffen, mit dem Umsatz hingegen leicht verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 323,1 Millionen Franken und für den Konzerngewinn bei 30,9 Millionen.

In Europa stieg der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 6,5 Prozent auf 208,2 Millionen Franken; in Lokalwährungen betrug die Zuwachsrate 7,1 Prozent. Das Wachstum in der für den Konzern sehr wichtigen Marktregion mit einem Umsatzanteil von 65 Prozent gebe Anlass zu Optimismus, kommentiert das Management in der Mitteilung. Der im zweiten Halbjahr 2013 erstmals festgestellte positive Trend habe sich damit fortgesetzt.

Tesla als Umsatztreiber

In Markt "America" sank hingegen der Umsatz im ersten Halbjahr um 10,1 Prozent auf 65,7 Millionen Franken. Der Rückgang wird einerseits mit Wechselkurseffekten und andererseits mit dem NaFrankenragerückgang eines Grosskunden erklärt. Im zweiten Halbjahr werde aber die im März angekündigte dreijährige Vereinbarung mit dem Elektrofahrzeug-Hersteller Tesla das Umsatzwachstum wieder stark ankurbeln, heisst es weiter. In den ersten sechs Monaten sank der America-Umsatz in Lokalwährungen um 5,6 Prozent. Dabei flachte der Rückgang im zweiten Quartal ab und betrug noch -3,1 Prozent nach -7,8 Prozent in den ersten drei Monaten.

In Asien habe der Wachstumstrend fortgesetzt werden können und habe das Plus in Lokalwährungen 17,6 Prozent erreicht, heisst es weiter. In Franken legte der Umsatz um 9,8 Prozent auf 47,1 Millionen zu.

Angaben zum Ausblick auf das Gesamtjahr machte das Bossard-Management mit den ersten Halbjahreszahlen nicht. Anlässlich der Publikation der Erstquartalszahlen im April hatte CEO David Dean für das Ganzjahr ein Umsatzwachstum von 5 bis 8 Prozent in Aussicht gestellt. In den nächsten Monaten rechne das Management mit einer weiter anziehenden NaFrankenrage. Einerseits wurde dabei auf die konjunkturelle Entwicklung verwiesen, andererseits stimmten die verschiedenen Investitionen zuversichtlich.

Den detaillierten Halbjahresbericht veröffentlicht Bossard am 26. August 2014.

AWP

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Leirum
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Bossard Holding

Fundamental und technisch ist dieser Titel ein absoluter Kauf. Kommt dazu noch die attraktive Dividenden-Rendite.

 

Siehe Chart - der sagt alles aus.

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Bossard stagniert im dritten Quartal
 

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im dritten Quartal beim Umsatz stagniert. Gewachsen ist das Unternehmen in Asien, während das Geschäft in Amerika harzte.

Wie im Vorjahreszeitraum werden Verkäufe von 152,5 Mio CHF ausgewiesen. In Lokalwährungen ergab sich ein leichtes Plus von 1,1%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Gewachsen ist das Unternehmen in Asien (+15%), während das Geschäft in Amerika harzte (-12%). In Europa, wo knapp zwei Drittel des Umsatzes erwirtschaftet werden, konnte ein minimales Plus von 0,4% verbucht werden.

Mit dem erzielten Quartalsumsatz hat Bossard die Erwartungen der Analysten knapp verfehlt: Diese hatten im Schnitt mit 156,3 Mio CHF gerechnet. Für die ersten drei Quartale 2014 kann Bossard nun gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen 2,0% höheren Umsatz von 473,5 Mio CHF ausweisen. In Lokalwährungen hätte ein Wachstum von 4,1% resultiert.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2014 reduziert Bossard die Guidance nach diesen Quartalszahlen leicht: Es wird noch ein Umsatzwachstum von 4,0% in Lokalwährungen angepeilt, bislang galt ein Ziel von +5% bis +8%. In Asien werde weiterhin ein überproportionales Wachstum angestrebt, während in Europa eine verhaltene Nachfrage erwartet werde, heisst es in der Mitteilung weiter. Für den amerikanischen Markt ist das Unternehmen zuversichtlich.

(AWP)

 

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severin
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Für mich bei der aktuellen Bewertung ganz klar ein Kauf. KGV niedrig, Aktie ist ziemlich liquid im Handel, es werden Gewinne erzielt ..

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Bossard strebt nach Norden
 

Die Bossard Gruppe verstärkt das Geschäft in Skandinavien und erwirbt 60 Prozent an der norwegischen Torp Fasteners.

Die übrigen 40% der Anteile verbleiben bei den bisherigen Eigentümern und beim Management, wie Bossard am Donnerstagabend mitteilt. Hinsichtlich des Kaufpreises sei Stillschweigen vereinbart worden.

Mit der Eingliederung von Torp Fasteners könne Bossard die Stellung als Anbieter hochwertiger Verbindungslösungen in Skandinavien festigen, heisst es weiter. Die norwegische Gesellschaft erwirtschaftet den Angaben zufolge einen Jahresumsatz von umgerechnet 10 Mio CHF und beschäftigt 16 Mitarbeiter.

Das Unternehmen habe sich in den vergangenen Jahrzehnten als Anbieter hochwertiger Befestigungslösungen einen Namen gemacht. Das Angebot des norwegischen Unternehmens entspreche der Ausrichtung der Bossard Gruppe, die sich zusehends auf Markenprodukte und hochwertige Spezialteile fokussiert, so das Communiqué weiter.

(AWP)

 

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Bossard übernimmt Teilbereich von italienischer Forind Avio Elettronica

12.01.2015 07:40



Zug (awp) - Die Zuger Bossard Gruppe befindet sich weiter auf Einkaufstour. Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen übernimmt den Bereich Verbindungslösungen des italienischen Anbieters Forind Avio Elettronica mit einem Umsatz von umgerechnet 6 Mio CHF und 10 Mitarbeitern. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Akquisition soll laut Mitteilung vom Montag dazu beitragen, die Marktposition der Gruppe in Italien zu konsolidieren. Bossard ist in Italien bereits mit einer Niederlassung in Legnano bei Mailand präsent, wo mehr als 20 Mitarbeiter beschäftigt werden.

Erst in der vergangenen Woche hatte Bossard den Vollzug der Übernahme des US-Unternehmens Aero-Space Southwest mit einem Umsatz von 43 Mio USD vermeldet, kurz vor Weihnachten war die Akquisition von 60% der norwegischen Torp Fasteners bekanntgegeben worden.

cf/uh

(AWP)

 

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Bossard verpasst die Umsatzprognosen
 

Die Bossard Gruppe ist im Geschäftsjahr 2014 erneut gewachsen, allerdings nicht mehr so kräftig wie im von einer Grossakquisition geprägten Vorjahr. Die Prognosen werden nicht ganz erreicht.

Nicht schlecht läuft es dem Unternehmen im schwierigen Hauptmarkt Europa und in Asien sind die Wachstumsraten gar zweistellig. Wegen der zurückhaltenden Bestellungen eines Grosskunden in den USA gingen die dortigen Verkäufe zurück. Und infolge der harzigen Entwicklung im vierten Quartal hat das Unternehmen die eigenen Prognosen vom vergangenen Herbst nicht ganz erreicht.

Der Umsatz stieg um 1,9% auf 621,3 Mio CHF, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen (LW) von 3,1%. Trotz eines schwierigeren Marktumfelds in Europa sei dort in den meisten Absatzmärkten ein substantielles Umsatzplus erreicht worden und auch in Asien gebe es "bemerkenswerte" Fortschritte, teilt der Schraubenhandels- und Logistikkonzern am Dienstag mit. Mit Gegenwind habe man erwartungsgemäss in Amerika zu kämpfen gehabt. Hier gebe es aber gute Voraussetzungen für eine Belebung der Nachfrage.

Damit hat Bossard die Prognosen der Analysten und auch die eigenen Prognosen nicht ganz erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 626 Mio CHF. Das Unternehmen selbst rechnete zuletzt beim Ausweis der Neunmonatszahlen mit einem Umsatz in der Grössenordnung von 625 Mio CHF und einem Wachstum in Lokalwährung von 4%.

Q4: Nur noch marginales Wachstum

Dennoch schreibt das Unternehmen, die Umsatzentwicklung liege im Rahmen der Erwartungen. Der Umsatzzuwachs von 3,1% in Lokalwährung sei indes durch den Aufwärtstrend des Schweizer Frankens gegenüber den meisten Währungen erneut ein Stück weit erodiert. Die Zahlen würden überdies die härteren Rahmenbedingungen in den letzten Monaten widerspiegeln: So habe der konsolidierte Umsatz im vierten Quartal noch um 1,4% auf 147,8 Mio CHF zugelegt (LW -0,1%).

In Europa, wo rund 64% des Umsatzes erzielt wurden, verzeichnete Bossard ein Umsatzplus von 3,5% (LW +4,4%) auf 398,1 Mio CHF. Dieses Resultat basiere auf der positiven Geschäftsentwicklung in allen Absatzmärkten. Allerdings habe die Schwächeneigung des Euros den Leistungsausweis erneut beeinträchtigt. Ausserdem habe die Nachfragedynamik im Jahresverlauf wegen des Konflikts in der Ukraine und der Boykott-Massnahmen gegen Russland zunehmend abgenommen. Dennoch blieb das vierte Quartal in der Region mit einem Plus von 0,4% (LW +1,5%) positiv.

Asien weiter stark

Die Verkäufe in der Region Amerika verzeichneten dagegen wesentlich wegen der Nachfrageschwäche eines Grosskunden ein Minus von 9,1% (LW -8,0%) auf 122,3 Mio CHF. Diese Schwäche habe sich auch im vierten Quartal (-3,6%) fortgesetzt. In den abschliessenden Monaten des Geschäftsjahres habe man immerhin von dem wieder etwas festeren Dollar profitiert.

Darüber hinaus sei die Kooperation mit dem grössten amerikanischen Elektrofahrzeughersteller langsamer angelaufen als ursprünglich angenommen. Diese Umsatzvolumen würden sich nun zeitlich verschieben: Die Zusammenarbeit mit diesem Kunden ist durch einen Dreijahres-Vertrag gesichert, der ein Gesamtvolumen von 140 Mio USD umfasst und damit im angelaufenen Jahr steigende Volumen in Aussicht stellt.

In Asien wiederum zogen die Verkäufe um knapp 12% auf 100,9 Mio CHF (LW +14%) an. In allen asiatischen Märkten hätten die Volumina zum Teil markant zugenommen, insbesondere aber in Indien, wo sich die Rahmenbedingungen verbessert hätten. Im vierten Quartal habe sich die Dynamik mit einem Plus von gut 11% (LW +6,9%) etwas vermindert fortgesetzt.

Zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 werden noch keine Angaben gemacht. Die vollständigen Jahreszahlen wird Bossard am 4. März 2015 veröffentlichen.

(AWP)

 

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Bossard schliesst Übernahme von Torp Fasteners ab

26.01.2015 07:24



Zug (awp) - Die Bossard Gruppe hat die im Dezember angekündigte Teilakquisition der norwegischen Torp Fasteners abgeschlossen. Damit übernimmt die Gruppe 60% an der norwegischen Gesellschaft, während 40% der Anteile bei den bisherigen Eigentümern und beim Management verbleiben. Mit dieser Akquisition werde die Marktposition in Skandinavien entscheidend gesteigert, teilte der Schraubenhandels- und Logistikkonzern am Montag mit. Zum Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Die norwegische Gesellschaft erwirtschaftet einen Jahresumsatz von umgerechnet 9 Mio CHF und beschäftigt 16 Mitarbeiter. Das Angebot des norwegischen Unternehmens entspreche der Ausrichtung von Bossard, sich zusehends auf Markenprodukte und hochwertige Spezialteile zu fokussieren. So finden sich im Sortiment von Torp Fasteners komplexe Befestigungslösungen aus Kunststoffen. Auch Lösungen in der Niettechnik, Spezialschrauben und Verschlüsse für unterschiedliche Verwendungszwecke gehören zum Produktangebot.

cf/ra

(AWP)

 

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Bossard erfüllt die Erwartungen
 

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat mit den Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 die Markterwartungen erreicht.

Bossard hat 2014 den EBIT um 4,3% auf 72,8 Mio CHF und die EBIT-Marge auf 11,8 von 11,5% gesteigert. Der Reingewinn legte um 2,0% auf 57,1 Mio zu.Der Umsatz war bereits im Januar bekanntgegeben worden. Er stieg um 2,0% auf 617,8 Mio CHF, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen (LW) von 3,1%. Damit hätten Umsatz, Betriebsergebnis und Konzerngewinn ein neues Rekordniveau erreicht, teilte das Unternehmen am Mittwoch mitteilt.

Bossard hat damit die Schätzungen der Analysten in etwa erreicht. Der AWP-Konsens für den EBIT lagen bei 73,4 Mio CHF und für den Reingewinn bei 56,6 Mio.

Trotz eines schwierigeren Marktumfelds in Europa hätten dort alle Märkte zum Wachstum beigetragen, heisst es in der Mitteilung. "Besonders dynamisch" habe sich das Geschäft in Asien entwickelt, wogegen das Geschäft in Amerika entgegen den ursprünglichen Erwartungen verlaufen ist, vor allem wegen der Entwicklung bei einem Grosskunden.

Die Dividende soll unverändert 3,00 CHF je Aktie betragen. Im Vorjahr waren es noch 6,00 CHF, allerdings wurde die Aktie seither im Verhältnis von 1:2 gesplittet. Die Dividende soll aus den Kapitaleinlagereserven ausgeschüttet werden.

"Klarer Beweis für den Erfolg der Strategie"

Mit Blick auf die Rentabilität heisst es, dass das mittlerweile erreichte Leistungsniveau klar über dem Branchendurchschnitt liege und dies einen "klaren Beweis für den Erfolg der Strategie" darstelle. Offenbar zahle sich die Ausrichtung auf höherwertige Produkte und Serviceleistungen aus.

Dass der Reingewinn im Vergleich zum Betriebsergebnis unterproportional zugenommen habe, sei auf die Steuerbelastung zurückzuführen. Im Vorjahr konnte Bossard noch Verlustvorträge nutzen.

Für das Jahr 2015 zeigt sich das Unternehmen "vorsichtig optimistisch", wobei ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen von 13 bis 15% angestrebt wird. Die Frankenstärke dürfte "Spuren in der Konzernrechnung" hinterlassen, heisst es, die Auswirkungen seien aber noch nicht genau abzuschätzen.

(AWP)

 

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Bossard steigert Umsatz im Q1 dank Zukäufen - Ausblick bestätigt

13.04.2015 08:05

(Erste Meldung ausgebaut)

Zug (awp) - Das Verbindungstechnik- und Logistikunternehmen Bossard ist im ersten Quartal 2015 von Übernahmen begünstigt gewachsen. Ohne die Zukäufe wäre der Absatz jedoch rückläufig gewesen. Das Management blickt dennoch zuversichtlich in die Zukunft auch wenn der starke Franken eine Herausforderung bleibt.

Bossard steigerte den Umsatz in den Monaten Januar bis März um 5,1% auf 168,8 Mio CHF zu. Dabei spürte die Gruppe den Einfluss des starken Frankens: In Lokalwährungen wuchs der Umsatz mit +8,2% stärker, wie das Unternehmen am Montag mitteilt.

"Durch Übernahmen und weitere Investitionen haben wir unsere Marktposition in verschiedenen Ländern gefestigt", wird CEO David Dean in der Mitteilung zitiert. Ohne Akquisitionen ergäbe sich in Lokalwährung ein Umsatz-Minus von 1,5% und in Schweizer Franken ein Rückgang von 4,3%. Mit dem ausgewiesenen Umsatz lag Bossard zwischen den Vorgaben der ZKB (174 Mio) und jener der Bank Vontobel (164 Mio).

WACHSTUMSSPRUNG IN AMERIKA

In Europa sieht sich die Bossard-Gruppe mit wenig einheitlichen Markttendenzen konfrontiert. Dabei spüre man in der Schweiz nach der deutlichen Franken-Aufwertung "einiges an Gegenwind" und der Umsatz sei im Heimmarkt mit dem geringeren Absatzvolumen und den gewährten Preisabschlägen klar rückläufig, so die Mitteilung. Dennoch verbesserte sich der Europa-Umsatz in Lokalwährungen um 3,1%. In Schweizer Franken resultierte indes ein Minus von 4,4% auf 101 Mio CHF. Ohne Akquisitionen wäre der Umsatz in Franken um 8,4% und in Lokalwährungen um 1,3% zurückgegangen.

In der Region Amerika gelang Bossard mit der Übernahme der Aero-Space Southwest in Lokalwährungen ein Umsatzsprung um 22%, während in der Berichtswährung gar ein Anstieg um 30% auf 44,2 Mio CHF gelang. Ohne Zukäufe wäre der Umsatz mit 1,8% rückläufig gewesen (-7,8% in LW). Wie erwartet habe sich ein Grosskunde weiter in einem schwierigen Geschäftsumfeld bewegt, begründet Bossard. Kompensierend hätten sich die übrigen US-Geschäftsbereiche gezeigt, wobei in der Kooperation mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller Tesla deutlich steigende Absatzvolumen erreicht wurden.

Im Asien-Geschäft habe das Unternehmen derweil weitere Fortschritte erzielt und die Verkäufe nahmen um 12% auf 23,5 Mio CHF (+7,8% in LW) zu, dies obwohl man sich auf keine zusätzliche Volumen durch Akquisitionen habe abstützen können. Dagegen hätten sich die in den vergangenen Jahren getätigten Investitionen zur Erschliessung einzelner Märkte ausbezahlt.

ZUVERSICHTLICH IM AUSBLICK

Für das Jahr 2015 zeigt sich Bossard zuversichtlich. Weiterhin wird mit einem Umsatz im Bereich von 660 bis 680 Mio CHF, entsprechend einem Plus von 13 bis 16% in Lokalwährungen gerechnet. Die Voraussetzung sei allerdings, dass sich die Währungsrelationen nicht nochmals deutlich verschieben, so die Mitteilung.

In Europa erwartet das Management, dass die Euro-Schwäche im Jahresverlauf einen positiven Effekt auf die Nachfrage haben wird. Auch in Amerika seien die Bedingungen für einen verbesserten Leistungsausweis gegeben: Die Übernahme von Aero-Space Southwest, wachsende Volumen mit Tesla sowie die positive Entwicklung des angestammten Geschäfts sollen die Mindereinnahmen aus der Zusammenarbeit mit einem anderen Grosskunden mehr als kompensieren. Derweil erwartet Bossard in Asien dank der geleisteten Aufbauarbeit weiterhin eine positive Entwicklung.

Bis 2020 soll der Umsatz auf rund 1 Mrd anwachsen, wie Bossard Anfang März anlässlich der Bilanzmedienkonferenz bekanntgab.

mk/cf

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Bossard verstärkt sich in Frankreich
 

Die Bossard Gruppe baut ihre Marktposition in Frankreich im Bereich Verbindungslösungen aus. Sie übernimmt einen Geschäftsbereich, der sechs Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

Bossard übernimmt von Titanox den Geschäftsbereich Einpressbefestiger, welche die Verbindung unter anderem von ultradünnen und ultra-leichten Metallelementen möglich machen, wie Bossard am Donnerstagabend mitteilte. Der Bereich erwirtschaftet einen Jahresumsatz von 6 Mio EUR. Hinsichtlich des Kaufpreises wurde Stillschweigen vereinbart.

Man sei im französischen Markt bereits an vier Standorten mit insgesamt 130 Beschäftigten präsent. Die Teilakquisition ergänze das Produktangebot mit Verbindungslösungen, die in anspruchsvollen Wirtschaftszweigen Verwendung fänden, so Bossard.

Mit der neuesten Akquisition festigt Bossard den Angaben nach auch die langjährige Geschäftsbeziehung mit PennEngineering (PEM). Das Unternehmen sei weltweit führend in der Einpresstechnologie. Mit dem Kauf würde die bisherige PEM-Exklusivvertretung im französischen Markt übernommen.

(AWP)

 

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Bossard mit mehr Umsatz, weniger Gewinn
 

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im ersten Semester 2015 den Umsatz gesteigert, aufgrund der Franken-Aufwertung und des damit verbundene Margendrucks jedoch eine geringere Rentabilität erreicht.

Der Absatz wuchs in der Berichtsperiode um 5,4% auf 336,4 Mio CHF. In Lokalwährungen betrug das Umsatzplus 9,0%. Der konsolidierte Konzerngewinn sank hingegen um 8,4% auf 29,6 Mio, wie Bossard am Dienstag mitteilt. Ohne die negative Währungseinflüsse aus der Franken-Aufwertung würde hingegen der Gewinn auf vergleichbarer Basis leicht über Vorjahr liegen, betont das Unternehmen weiter.

Mit den ersten Eckdaten hat Bossard die Umsatzerwartungen der Analysten von 338 Mio CHF unterschritten. Beim Konzerngewinn hatten ZKB einen Wert von 31,4 Mio und Vontobel von 28,5 Mio prognostiziert.

Entscheidend begünstigt wurde das Wachstum durch die in den USA, Italien, Frankreich und Norwegen getätigten Akquisitionen, schreibt Bossard weiter. In Europa sank der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 3,7% auf 199,0 Mio CHF; in Lokalwährungen betrug die Zuwachsrate indes 4,6%.

Im Markt "America" stieg hingegen der Umsatz im ersten Halbjahr um rund 33% auf 87,2 Mio CHF. Hier wirkte sich die Übernahme der Aero-Space Southwest positiv aus. In Asien habe der Wachstumstrend fortgesetzt werden können und das Plus betrug 6,6% auf 50,2 Mio, heisst es weiter. In Lokalwährung grgab sich ein Anstieg um 2,9%.

Angaben zum Ausblick auf das Gesamtjahr machte das Bossard-Management mit den ersten Halbjahreszahlen nicht. Anlässlich der Publikation der Erstquartalszahlen im April hatte das Unternehmen für das Ganzjahr einem Umsatz im Bereich von 660 bis 680 Mio CHF, entsprechend einem Plus von 13 bis 16% in Lokalwährungen in Aussicht gestellt.

Den detaillierten Halbjahresbericht veröffentlicht Bossard am 25. August 2015.

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Bossard schaubt Umsatz deutlich hoch
 

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im dritten Quartal beim Umsatz deutlich zugelegt.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahmen die Verkäufe um 6,9% auf 162,0 Mio CHF zu. In Lokalwährungen betrug das Plus sogar 11%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Für die ersten drei Quartale 2015 weist Bossard nun gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen 5,9% höheren Umsatz von 498,4 Mio CHF aus. In Lokalwährungen resultierte ein Wachstum von 9,6%.

Stark begünstigt wurde das Wachstum durch die in den USA, Italien, Frankreich und Skandinavien getätigten Übernahmen, räumt das Unternehmen ein. Ohne diese wäre der Umsatz in den ersten drei Quartalen um 4,5% zurückgegangen (LW -1,2%).

Die Geschäftslage habe sich allerdings im dritten Quartal etwas verbessert, wird zugleich betont. So sei der Umsatz organisch (in LW, ohne Akquisitionen) um 0,8% gestiegen, nachdem der Trend in den ersten beiden Quartal noch nach unten gezeigt habe. Die Besserung begründet Bossard mit einem Umsatzplus im Amerika-Geschäft und mit der Stabilisierung der Einnahmen-Entwicklung in Europa.

Mit dem erzielten Quartalsumsatz hat Bossard die Erwartungen der Analysten in etwa erfüllt: Die Experten der ZKB und von Baader Helvea hatten 164,0 Mio CHF und 161,7 Mio CHF erwartet.

Für das gesamte Geschäftsjahr 2015 bestätigt Bossard die Ziele. Es wird unverändert ein Jahresumsatz von rund 660 Mio CHF (VJ 621,3 Mio CHF) sowie eine operative Marge wie im ersten Semester 2015 (EBIT-Marge: 11,2%) angepeilt.

(AWP)

 

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Bossard nimmt dank Zukäufen mehr ein

Die Bossard Gruppe hat im vergangenen Jahr den Umsatz dank Übernahmen erhöht. Auf vergleichbarer Basis gingen die Verkäufe wegen des starken Frankens indes zurück.

Klammert man den negativen Währungseffekt aus, so erreichte der vergleichbare Umsatz in Lokalwährungen knapp das Vorjahresniveau. Ein markanter Umsatzsprung ergab sich vor allem in den USA dank der Übernahme von Aero-Space.

Der Umsatz stieg um 6,2% auf 656,3 Mio CHF, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen (LW) von 10%. Wesentlichen Anteil an diesem Wachstum hätten die Akquisitionen von 2014 und 2015 gehabt, teilte der Schraubenhandels- und Logistikkonzern am Dienstag mit. Durch diese Übernahmen sei die Marktposition in den USA, Skandinavien, Italien und in Frankreich entscheidend gefestigt worden.

Franken interlässt Spuren

Die Aufwertung des Franken habe im Geschäftsjahr aber Spuren hinterlassen. Unter Ausklammerung der angesprochenen Akquisitionen ergab sich ein Umsatz von 592,1 Mio CHF, entsprechend einem Rückgang um 4,2%. In Lokalwährungen belief sich das Minus allerdings lediglich auf 0,7%.

Damit hat Bossard die Prognosen der Analysten knapp erreicht. Die ZKB prognostizierte einen Umsatz von 660 Mio CHF, bei Baader Helvea waren es 657,5 Mio CHF.

In Europa, wo rund 58% des Umsatzes erzielt wurden, verzeichnete Bossard ein Minus von 2,9% (LW +4,6%) auf 383,4 Mio CHF. In dieser Region habe es Licht und Schatten gegeben, heisst es. In den Zahlen spiegle sich die nach wie vor schwierige Nachfragesituation in einigen Märkten Europas und besonders in der Schweiz. Die Marktposition vieler Schweizer Unternehmen sei durch die Frankenaufwertung erodiert, was sich auch in tieferen Umsätzen bei Bossard niederschlage. Dank der Akquisitionen habe man aber in verschiedenen Ländern Marktanteile gewonnen.

Umsatzssprung in Amerika

Die Verkäufe in der Region Amerika verzeichneten dagegen vor allem dank der Übernahme der Aero-Space Southwest Inc. ein markantes Plus von 36% (LW +30%) auf 166,2 Mio. Damit sei man hier in eine neue Dimension hineingewachsen und die Präsenz sei an wichtigen Industriestandorten wie Kalifornien, Arizona oder Mexiko gefestigt worden. Im angestammten Amerika-Geschäft habe sich die Zusammenarbeit mit dem bedeutendsten US-Elektrofahrzeughersteller intensiviert, während der zweite Grosskunde aus dem Landwirtschaftsbereich nach wie vor eine schwächere Nachfrage verspüre.

In Asien wiederum zogen die Verkäufe um 5,5% auf 106,7 Mio (LW +5,2%) an. Durch den Aufbau und die Erweiterung von Distributions- und Kompetenzzentren in China, Thailand und Südkorea sei die Marktpräsenz hier konsolidiert worden. Vor allem im vierten Quartal habe sich die Nachfrage in einigen asiatischen Märkten dynamisch entwickelt. Als erfreulich wird das Neukundengeschäft bezeichnet, wogegen sich China flach entwickelt habe.

Zum Ergebnis bzw. zum Ausblick für 2016 werden noch keine Angaben gemacht. Im November hatte CEO David Dean in einem Interview mit AWP gesagt, dass er für dieses Jahr weder den grossen Aufschwung noch die grosse Baisse erwarte.

Die vollständigen Jahreszahlen werden am 2. März 2016 veröffentlicht.

(AWP)

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Bossard kämpft 2015 mit schwierigem Heimmarkt - Dividende stabil
02.03.2016 08:30

(Ausführliche Fassung)

Zug (awp) - Das auf Verbindungstechnologie spezialisierte Unternehmen Bossard hat im Geschäftsjahr 2015 mit dem Aufwertungsdruck auf den Franken und mit dem schwierigen Heimmarkt zu kämpfen gehabt. So waren der Betriebsgewinn und der Reingewinn leicht rückläufig, während der währungs- und akquisitionsbereinigte Umsatz knapp gehalten werden konnte. Die Dividende bleibt als Zeichen der Zuversicht unverändert. Im Gegensatz zu früheren Jahren macht das Unternehmen zu diesem Zeitpunkt noch keine Prognosen für das laufende Geschäftsjahr.

Der EBIT ging um 3,4% auf 70,30 Mio CHF zurück und die EBIT-Marge um 110 Basispunkte auf 10,7%. Ohne die Effekte aus der Frankenaufwertung hätte sich der EBIT auf 76,1 Mio CHF belaufen und die EBIT-Marge zu konstanten Wechselkursen wäre auf 11,2% zu liegen gekommen. Mit der erreichten Rentabilität sieht sich Bossard aber weiterhin klar über dem Branchendurchschnitt und innerhalb der Zielspanne von 10 bis 13%, welche gemäss dem Strategieplan Gültigkeit behält.

Der Reingewinn reduzierte sich um 4,6% auf 54,5 Mio. Als Zeichen der Zuversicht soll dennoch eine unveränderte Dividende von 3 CHF je Aktie ausgeschüttet werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Bossard hat damit die Schätzungen der Analysten nicht ganz erreicht.

SCHWIERIGER HEIMMART SCHWEIZ

Geschmälert worden sei das Ergebnis durch die Frankenaufwertung und die schwierige Nachfragesituation in wichtigen Absatzmärkten, besonders in der Schweiz, so Bossard. Hier habe der höhere Franken die Wettbewerbsfähigkeit vieler Kunden nachteilig beeinflusst, und die Forderung nach Währungsrabatten aber auch der Bedarfsrückgang habe zu tieferen Umsätzen und Margen geführt.

Weiter habe die Frankenaufwertung bewirkt, dass die Erträge der ausländischen Tochtergesellschaften bei der Umrechnung in Franken geschmälert wurden. Einen "erfreulichen Beitrag" zur Festigung der Rentabilität hätten die jüngsten Akquisitionen geleistet, welche die Erwartungen "voll erfüllt" hätten.

UMSATZ STEIGT NUR DANK AKQUISITIONEN

Der Umsatz war bereits im Januar bekanntgegeben worden. Er stieg um 6,2% auf 656,3 Mio CHF, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen (LW) von 10,1%. Wesentlichen Anteil an diesem Wachstum hatten die Akquisitionen von 2014 und 2015. Durch diese Übernahmen wurde die Marktposition in den USA, Skandinavien, Italien und in Frankreich gefestigt. Die Frankenaufwertung hat im Geschäftsjahr indes Spuren hinterlassen. Unter Ausklammerung der Akquisitionen ergab sich ein Umsatz von 592,1 Mio CHF, entsprechend einem Rückgang um 4,2%. In Lokalwährungen belief sich das Minus allerdings lediglich auf 0,7%.

In Europa, wo rund 58% des Umsatzes erzielt wurden, verzeichnete Bossard ein Minus von 2,9% (LW +4,6%) auf 383,4 Mio CHF. In dieser Region habe es Licht und Schatten gegeben, hiess es. In den Zahlen spiegle sich die nach wie vor schwierige Nachfragesituation in einigen Märkten Europas und besonders in der Schweiz wider.

ZURÜCKHALTUNG IM AUSBLICK

Im Ausblick auf das Jahr 2016 bleibt das Unternehmen zurückhaltend. Dieser lasse eine Fortsetzung des anspruchsvollen Marktumfelds erwarten. Trotz Lichtblicken in wichtigen Märkten wie Deutschland sei in Europa vorläufig nicht viel konjunktureller Auftrieb zu sehen. Insbesondere auch für die Schweiz sei mit einem erneut schwierigen Jahr zu rechnen, denn die leichte Abschwächung des Schweizer Frankens dürfte die Lage der exportorientierten Unternehmen nicht entscheidend entschärfen.

Im Amerika-Geschäft kündigten sich beim grössten Elektrofahrzeughersteller (Tesla) aufgrund eines neu lancierten Modells deutlich steigende Produktionszahlen an. Beim zweiten Grosskunden (John Deere) im Bereich der Agrotechnik sei dagegen mit einer weiterhin schwachen Nachfrage zu rechnen. Die Voraussetzungen für weiteres Umsatzwachstum in den USA seien aber gegeben und auch in Asien stünden die Zeichen auf Wachstum, wobei die Nachfrage in China Fragen aufwerfe.

In aktuellen Umfeld wäre deshalb eine genaue Umsatzprognose wenig seriös, so das Fazit von Bossard. Insgesamt zeigt sich das Unternehmen für die Zukunft aber dennoch zuversichtlich.

cf/tp

(AWP)

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Bossard hält Umsatz ersten Quartal stabil

Das Verbindungstechnik- und Logistikunternehmen Bossard hat seinen Umsatz vor allem wegen eines guten Europageschäftes im ersten Quartal 2016 in etwa stabil gehalten.

Mit 170,4 Mio CHF lag der Umsatz im ersten Quartal um 0,9% über dem Vorjahreswert. In Lokalwährungen ergab sich ein Minus von 0,4%. Für den weiteren Geschäftsverlauf sei mit einem positiven Wachstum zu rechnen - vorausgesetzt die Wechselkursverhältnisse ändern sich nicht.

Vor allem die Umsatzentwicklung auf dem Heimatmarkt habe gebremst, wie das Unternehmen am Montag mitteilt. Die Frankenaufwertung habe die Wettbewerbsposition vieler Industriekunden von Bossard nachhaltig beeinträchtigt, heisst es weiter.

Wachstum in Europa

Positiv zu vermerken sei, dass das Unternehmen den Minderumsatz in der Schweiz durch Zusatzgeschäfte in anderen europäischen Märkten mehr als kompensieren konnte. Das Europageschäft macht rund 61% des gesamten Umsatzvolumens von Bossard aus. Vor allem auf gewichtigen Märkten wie Deutschland, Frankreich und Dänemark seien Zuwachsraten erzielt worden. "Diese insgesamt ermutigende Geschäftsentwicklung hat entscheidend dazu beigetragen, dass die tiefere Nachfrage in der Schweiz kompensiert werden konnte." Per Saldo stieg der Umsatz in Europa um 2,5% auf 103,6 Mio. CHF (in Lokalwährung: +1,4%).

Im Amerikageschäft sei der Jahresauftakt zwar auch eher schwierig verlaufen, allerdings seien auch hier die Aussichten gut, dass die Umsatzvolumen in den nächsten Monaten anziehen werden. So ging der Umsatz im Amerikageschäft im Berichtszeitraum um 0,9% auf 43,8 Mio CHF zurück. In Lokalwährung resultierte ein Minus von 4,8%.

US-Geschäft durch zwei Grosskunden geprägt

Diese Entwicklung sei vor allem durch die Nachfrageentwicklung zweier Grosskunden begründet. Während der Umsatz mit dem bedeutendsten US-Elektrofahrzeughersteller gesteigert wurde, haben man eine anhaltend gegenläufige Entwicklung bei dem zweiten Grosskunden im Agrotechnikbereich verzeichnet. Es seien vor allem die deutlich steigenden Geschäftsvolumen mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller, die das Unternehmen zuversichtlich stimmen.

"Nach einem schwachen dritten und vierten Quartal 2015 ist uns der Start ins laufende Geschäftsjahr gut gelungen: Die Umsatzzunahme lag durchschnittlich 7% über der zweiten Jahreshälfte 2015", wird CEO David Dean in der Mitteilung zitiert. Die grösste Unsicherheit für den weiteren Geschäftsverlauf bleibe die generelle Konjunkturentwicklung, welche noch nicht auf einem soliden Fundament stehe.

Mit dem ausgewiesenen Umsatz hat Bossard die Erwartungen der Analysten von Baader Helvea zwar erfüllt. Sie hatten mit einem Umsatz von 170 Mio gerechnet. Bei der ZKB hatte man dem Unternehmen aber 173 Mio CHF zugetraut.

Verhalten zuversichtlich

Für das Jahr 2016 zeigt sich Bossard verhalten optimistisch. So deuteten die für das Unternehmen wichtigen Vorlaufindikatoren auf eine gewisse Konjunkturaufhellung hin. Ob diese positiven Signale nachhaltig seien, werde sich aber erst in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. "Aufgrund des aktuellen Kenntnisstands aus unseren Märkten können wir 2016 mit einem positiven Wachstum rechnen - allerdings unter der Voraussetzung unveränderter Wechselkursverhältnisse", stellt das Unternehmen laut Mitteilung in Aussicht.

(AWP)

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Bossard erhält offizielle Luftfahrtzertifizierung in Frankreich
12.04.2016 18:19

Zug (awp) - Das Verbindungstechnik- und Logistikunternehmen Bossard hat die offizielle Luftfahrtzertifizierung in Frankreich erhalten. Dieses Qualitätssiegel bilde die Voraussetzung dafür, dass sich Bossard als Zulieferer in der Luft- und Raumfahrtindustrie betätigen dürfe, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Dabei nehme die französische Luft- und Raumfahrtbranche im globalen Kontext eine wichtige Stellung ein, da sie sich durch eine breite Produktpalette auszeichne, die unter anderem Flugzeuge, Helikopter, Antriebe und Elektronik für Flugzeuge sowie Satelliten und Navigationssysteme umfasse.

Mit dem französischen Gütesiegel habe Bossard eine weitere Hürde genommen, um sich verstärkt in der Luft- und Raumfahrt engagieren zu können, heisst es weiter. Die Gruppe ist bereits in den USA im Aerospace-Sektor aktiv, vor allem dank der 2015 übernommenen US-Tochter Aero-Space Southwest. Zudem hatte Bossard im Februar 2016 in der Schweiz die offizielle Zertifizierung nach AS9120 erhalten.

mk/cf

(AWP)

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Bossard mit Umsatzplus im ersten Halbjahr

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im ersten Semester 2016 einen höheren Umsatz erzielt und eine höhere Rentabilität erreicht.

Positiv wirkte insbesondere die anziehende Wachstumsdynamik im grössten Markt Europa im zweiten Quartal. In Amerika wird nach einem Rückgang in den ersten sechs Monaten eine Verbesserung im zweiten Halbjahr erwartet.

Der Absatz wuchs in der Berichtsperiode um 2,1% auf 343,6 Mio CHF, wie Bossard am Donnerstag mitteilt. In Lokalwährungen betrug das Umsatzplus 0,4%. Der konsolidierte Konzerngewinn stieg um 5,6% auf 31,3 Mio.

Mit dem Umsatz hat Bossard die Erwartungen der Analysten fast getroffen. Die ZKB hatte hier einen Wert von 345,0 Mio CHF erwartet, Baader Helvea 343,8 Mio.

In dem mit einem Anteil von 60% grössten Markt Europa stieg der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 4,4% auf 207,7 Mio CHF; in Lokalwährungen betrug das Plus 2,3%. Überdurchschnittliche Zuwachsraten seien in gewichtigen Märkten wie Deutschland, Frankreich und Dänemark zu verzeichnen gewesen, heisst es. Die Nachfragedynamik habe sich in Europa im zweiten Quartal erhöht und das Umsatzplus betrug 6,3% auf 104,1 Mio. Nicht zuletzt der Nachfragetrend in der Schweiz habe an dieser positiven Entwicklung einen Anteil gehabt, so das Unternehmen.

Rückgang im Markt Amerika

Im Markt Amerika reduzierte sich hingegen der Umsatz leicht um 0,9% auf 86,4 Mio CHF (-4,5% in LW). Hier sei man einer "kontrastreichen Entwicklung bei zwei Grosskunden ausgesetzt" gewesen, schreibt das Unternehmen weiter. Als wichtige US-Kunden von Bossard gelten der Landmaschinenbauer John Deere und der Elektroautobauer Tesla, was vom Unternehmen selbst aber nicht kommentiert wird.

Ein Grossabnehmer aus dem Agrotechnikbereich habe sich mit einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld konfrontiert gesehen, schreibt Bossard. Dies habe sich wie erwartet in rückläufigen Umsatzvolumen widergespiegelt. Das Geschäft mit dem bedeutendsten US-Elektrofahrzeughersteller habe sich dagegen zufriedenstellend entwickelt. Die Anzahl produzierter Fahrzeuge lag im ersten Halbjahr noch insgesamt unter den ursprünglichen Prognosen, heisst es weiter. Seit einigen Wochen zeige der Ausstoss jedoch deutlich nach oben und Bossard rechnet damit, dass sich dieser Trend im zweiten Halbjahr fortsetzen werde. Sollte dies eintreten, wird im Gesamtjahr ein Umsatzplus in Amerika erwartet.

China mit Rückgang - positiv in Indien, Taiwan und Singapur

In Asien wurde ein Umsatzrückgang um 1,4% auf 49,5 Mio verbucht. In Lokalwährung resultierte jedoch ein Plus von 1,6%. Schleppend sei die Nachfrageentwicklung in China verlaufen, dem grössten Absatzmarkt von Bossard in Asien. Zusätzliche Einnahmen in anderen Ländern hätten dies indes mehr als kompensieren können. Insbesondere die Entwicklung in Indien, Taiwan und Singapur werden als erfreulich herausgehoben.

Angaben zum Ausblick auf das Gesamtjahr machte das Bossard-Management mit den ersten Halbjahreszahlen nicht. Anlässlich der Publikation der Erstquartalszahlen im April hatte das Management ein positives Wachstum in Aussicht gestellt - allerdings unter der Voraussetzung unveränderter Wechselkursverhältnisse.

Den detaillierten Halbjahresbericht veröffentlicht Bossard am 23. August 2015.

(AWP)

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Bossard schraubt Wachstum nach oben

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat das Wachstumstempo im dritten Quartal beschleunigt - auch dank Tesla.

Gestützt hat dabei dank dem höheren Ausstoss von Tesla vor allem die Region Amerika, wobei auch Europa und Asien zugelegt haben. Insgesamt ergab sich im Quartal auch ein positiver Währungseffekt. Die bisherigen Umsatzprognosen für das Gesamtjahr werden bestätigt.

Der Umsatz legte im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 4,8% auf 169,7 Mio CHF zu, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen von 3,9%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Damit hat sich das Wachstumsmomentum beschleunigt, denn im zweiten Quartal resultierte in Franken ein Plus von 3,3% und im ersten ein solches von 0,9%. In Lokalwährungen lag das Wachstum im zweiten Quartal bei +0,9%, während es im ersten mit -0,4% noch negativ war.

Mit dem erzielten Quartalsumsatz hat Bossard die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen, der AWP-Konsens für den Quartalsumsatz lag bei 168,8 Mio CHF.

Amerika profitiert von Tesla

Besonders dynamisch habe sich dabei das Geschäft in Amerika gezeigt, wo die Kooperation mit dem bedeutendsten Elektrofahrzeughersteller zusehends Früchte trage. Gemeint ist damit Tesla, das Unternehmen darf die US-Kunden aus vertraglichen Gründen aber nicht selber nennen. Weiterhin harzig läuft es dagegen beim zweiten wichtigen US-Kunden, dem Landwirtschaftsmaschinen-Hersteller John Deere. Der Umsatz in der Region stieg um 3,3% auf 44,4 Mio CHF (LW +11,6%).

Aber auch die Marktregionen Europa und Asien hätten zur insgesamt positiven Entwicklung beigetragen, so Bossard. In Europa sei die Entwicklung vieler Industrieunternehmen weiterhin von einem bescheidenen Wachstum geprägt. Dennoch sei es gelungen, den Quartalsumsatz um 2,3% auf 97,9 Mio CHF zu steigern (LW +1,2%). Dieser Aufwärtstrend werde getragen von wichtigen Märkten wie Deutschland, Frankreich und Dänemark. In der Schweiz hingegen verharre die Dynamik auf tiefem Niveau, die Folgen der Frankenaufwertung seien weiterhin zu spüren.

Das Asiengeschäft entwickle sich dank der Aufbauinvestitionen der vergangenen Jahre dynamisch. Der Umsatz hier verbesserte sich im dritten Quartal um 1,1% auf 27,4 Mio CHF (LW +2,2%). Getragen werde dieses Wachstum durch die Märkte in Indien und Taiwan mit zweistelligen Wachstumsraten, während Malaysia und Singapur ebenfalls einen Beitrag zur insgesamt positiven Geschäftsentwicklung beitrügen. Nach zwei rückläufigen Quartalen ergab sich im dritten auch im grössten Markt China wieder ein leichtes Wachstum.

Zuversichtlicher Ausblick

Für die ersten neun Monate insgesamt weist Bossard gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen 3,0% höheren Umsatz von 513,3 Mio CHF aus. In Lokalwährungen resultierte ein Wachstum von 1,7%. Während die Wachstumsraten in Franken in Europa (+3,7%) und Amerika (+3,5%) positiv ausfielen, verblieb Asien (-0,5%) trotz des dritten Quartals knapp im negativen Bereich. In Lokalwährungen zogen die Umsätze in Europa um 2,1%, in Asien um 2,0% und in Amerika knapp um 0,5% an.

Für das Gesamtjahr 2016 bestätigt Bossard das bisherige Umsatzziel, bzw. präzisiert es noch etwas. Der Ausblick auf das vierte Quartal sei zuversichtlich, heisst es dazu. Es sei mit einem Jahresumsatz in der Grössenordnung von 675 Mio CHF zu rechnen. Die bisherige Prognose lautete auf einen Umsatz zwischen 670 und 680 Mio CHF.

Die Geschäftsentwicklung in verschiedenen wichtigen Märkten bestätige die strategischen Entscheide der vergangenen Jahre, heisst es weiter. Es sei davon auszugehen, dass in den nächsten Monaten die positive Nachfrageentwicklung sowohl in Europa als auch in Asien anhalten werde. Zuversichtlich stimme insbesondere die Dynamik der Nachfrage in Amerika, wo auch im vierten Quartal mit einem überdurchschnittlichen Wachstum zu rechnen sei.

(AWP)

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BB Biotech mit Gewinn im dritten Quaartal

Die an der SIX Swiss Exchange kotierte Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat im dritten Quartal 2016 zwar die Rückkehr in die schwarzen Zahlen geschafft.

Auf Sicht von neun Monaten bleibt die Bilanz aber tiefrot, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt. BB Biotech hatte vor gut einer Woche bereits vorläufige Zahlen veröffentlicht. Für das dritte Quartal weist die Beteiligungsgesellschaft einen Gewinn von 392,1 Mio CHF aus. Im dritten Quartal 2015 hatte BB Biotech noch einen Fehlbetrag von 575,4 Mio CHF geschrieben.

Für die ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres bleibt die Bilanz mit einem Verlust von 777,8 Mio CHF dennoch tiefrot. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Gewinn von 141,4 Mio zu Buche.

Vor allem das schwache Auftaktquartal hat dem Unternehmen die bisherige Jahresbilanz verhauen. Alleine im ersten Quartal hatte BB Biotech einen Fehlbetrag von 1,2 Mrd CHF ausgewiesen. Diese schwache Entwicklung hatte das Unternehmen mit dem insgesamt schwierigen Jahresstart speziell auch für Biotech-Werte begründet.

Für den weiteren Geschäftsverlauf rechnet die Gesellschaft denn auch damit, dass die Wertentwicklung bei Biotech-Aktien weiterhin volatil verlaufen werde. Aus diesem Grund hat die Gesellschaft im abgelaufenen Quartal mit Blick auf Marktumfeld und mögliche Überreaktionen auf den Nachrichtenfluss vorsichtige Anpassungen ihres Portfolios vorgenommen. So stockte sie die zwei bestehenden Positionen Novo Nordisk und Regeneron im Berichtszeitraum auf und realisierte Gewinne in Celgene, Actelion, Tesaro, Swedish Orphan Biovitrum und Puma Biotechnology.

Wie aus der Medienmitteilung weiter hervorgeht, verringerte BB Biotech den Investment-Leverage durch Verkäufe einiger Positionen. Der Investitionsgrad von 112,3% per Ende Juni 2016 ging auf 107,6% per Ende Berichtsquartal zurück.

(AWP)

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Bossard verlängert Vertrag mit Tesla

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat den Vertrag mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller Tesla bis ins Jahr 2020 verlängert.

Somit finde die im Jahr 2010 gestartete Kooperation mit dem "bedeutendsten" Vertreter in dieser Branche ihre Fortsetzung, schreibt Bossard am Freitag in einer Mitteilung. Finanzielle Angaben dazu werden keine gemacht. Die intensive Kooperation mit Tesla umfasse nicht nur die logistische Versorgung direkt bis an das Produktionsband, sondern auch die aktive Zusammenarbeit in allen Belangen der Verbindungstechnik sowie in der Entwicklungsphase neuer Modelle, so Bossard weiter.

(AWP)

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Bossard mit Umsatzplus - Wachstum in Europa und den USA
12.01.2017 07:11

Zug (awp) - Die Bossard Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 den Absatz gesteigert. Insbesondere in Europa und den USA verbuchte das Unternehmen ein Plus, während Asien nur geringfügig zulegte. In den USA machte sich im vierten Quartal eine Übernahme positiv bemerkbar.

Der Umsatz wuchs 2016 insgesamt um 5,9% auf 695,0 Mio CHF, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen (LW) von 5,0%, wie der Schraubenhandels- und Logistikkonzern am Donnerstag mitteilte. Im Schlussquartal des Jahres betrug das Plus rund 15%.

Damit hat Bossard die Prognosen der Analysten leicht übertroffen. Laut AWP Konsens haben die Experten mit einem Wert von 689,5 Mio CHF gerechnet.

HÖHERE WACHSTUMSDYNAMIK IN EUROPA IM ZWEITEN HALBJAHR

In Europa verzeichnete Bossard einen Umsatzanstieg in Franken von 4,7% (LW 3,6%) auf 401,6 Mio CHF. In der zweiten Jahreshälfte habe die Wachstumsdynamik klar nach oben gezeigt und das vierte Quartal einen Zuwachs von 8,2% verbucht, heisst es. Dazu hätten die meisten Länder beigetragen. Positiv hat sich auch das Geschäft in der Schweiz entwickelt, das in den vorangegangenen Quartalen den Auswirkungen der markanten Frankenaufwertung von Anfang 2015 Tribut zollte. Die Akquisitionen der vergangenen Jahre in Europa hätten die insgesamt erfreuliche Entwicklung gestützt.

TESLA WÄCHST DEUTLICH - JOHN DEERE STABILISIERT

Die Verkäufe in der Region Amerika stiegen vor allem dank des grösseren Umsatzes mit dem Elektroautobauer Tesla um 12% (LW 9,3%) auf 186,1 Mio. Im vierten Quartal betrug das Plus 39%. dies erkläre sich unter anderem mit der Akquisition des Unternehmens Arnold Industries per September 2016. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Absatz im Gesamtjahr um 6,3% und im Quartal um rund 15%.

Die Kooperation mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller habe sich in markant steigenden Umsätzen niedergeschlagen. Nicht zuletzt scheine sich die Nachfrage eines Grosskunden aus dem Agrotechnikbereich (John Deere) langsam zu stabilisieren, schreibt Bossard. In diesem Geschäft habe man zwar im vierten Quartal nochmals einen Rückgang verzeichnet, jedoch fiel er deutlich geringer aus als in den vorangegangenen Quartalen, betont das Unternehmen.

AUCH ASIEN MIT AUFWÄRTSTREND IM SCHLUSSQUARTAL

In Asien wiederum wuchsen die Verkäufe im Gesamtjahr nur geringfügig um 0,6% auf 107,3 Mio (LW 3,1%) und im Schlussquartal um 3,4% (LW 5,6%). Hier habe man Fortschritte erzielt und damit Erfolge für die Aufbauarbeit in verschiedenen Märkten geerntet. Der Zuwachs in Lokalwährung zeige, dass es auch in Asien gelinge, Potenzial auszuschöpfen. Positiv habe sich insbesondere das Geschäft in China entwickelt. Trotz des weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds wurde im wichtigsten Asienmarkt sowohl im dritten als auch im vierten Quartal ein Umsatzwachstum verbucht.

Zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 werden noch keine Angaben gemacht. Die vollständigen Jahreszahlen veröffentlicht Bossard am 8. März.

yr/cf/ra

(AWP)

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Bossard schraubt Gewinn 2016 auf Rekordniveau und erhöht Dividende
08.03.2017 07:35

(Ausführliche Fassung)

Zug (awp) - Das auf Verbindungstechnologie spezialisierte Unternehmen Bossard hat im Geschäftsjahr 2016 sowohl mit dem EBIT als auch mit dem Reingewinn klar zugelegt und damit ein neues Rekordniveau erreicht. Entsprechend wird die Dividende erhöht. Auch der bereits früher publizierte Umsatz legte klar zu, wobei eine Akquisition in den USA stützte. Für das Geschäftsjahr 2017 zeigt sich das Unternehmen "grundsätzlich positiv", wobei auch vor den Gefahren der verschiedenen Wahlen in Europa gewarnt wird.

Der operative Gewinn auf Stufe EBIT nahm um knapp 12% auf 78,5 Mio CHF zu und die EBIT-Marge um 60 Basispunkte auf 11,3%. Dieser Leistungsausweis stütze sich auf ein Produkt- und Dienstleistungsangebot ab, das in den vergangenen Jahren stetig erweitert worden sei, teilt Bossard am Mittwoch mit. Einen wichtigen Beitrag dazu hätten auch die Akquisitionen geleistet. Wie sich aus der Rentabilitätsentwicklung ablesen lasse, seien alle Übernahmen erfolgreich ins Konzerngefüge integriert worden.

Der Reingewinn erhöhte sich um 15% auf 62,4 Mio CHF. Entsprechend der Ausschüttungspolitik, welche die Auszahlung von 40% an die Aktionäre vorsieht, soll die Dividende um 10% auf 3,30 CHF je Aktie erhöht werden. Bossard hat damit die Schätzungen der Analysten leicht übertroffen.

KRÄFTIGES WACSHTUM VOR ALLEM IN DEN USA

Der Umsatz war bereits im Januar bekanntgegeben worden. Er wuchs 2016 insgesamt um 5,9% auf 695,0 Mio CHF, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen (LW) von 5,0%. Insbesondere in Europa und den USA verbuchte das Unternehmen ein Plus, während Asien nur geringfügig zulegte. In den USA machte sich im vierten Quartal eine Übernahme positiv bemerkbar.

In Europa verzeichnete Bossard einen Umsatzanstieg in Franken von 4,7% (LW 3,6%) auf 401,6 Mio CHF. In der zweiten Jahreshälfte habe die Wachstumsdynamik klar nach oben gezeigt und das vierte Quartal einen Zuwachs von 8,2% verbucht, hiess es dazu im Januar. Dazu hätten die meisten Länder beigetragen. Positiv hat sich auch das Geschäft in der Schweiz entwickelt, das in den vorangegangenen Quartalen den Auswirkungen der markanten Frankenaufwertung von Anfang 2015 Tribut zollte.

Die Verkäufe in der Region Amerika stiegen vor allem dank des grösseren Umsatzes mit dem Elektroautobauer Tesla um 12% (LW 9,3%) auf 186,1 Mio. Im vierten Quartal betrug das Plus 39%, vor allem dank der Akquisition des Unternehmens Arnold Industries per September 2016. Bereinigt um diesen Effekt stieg der Absatz im Gesamtjahr immer noch um 6,3% und im Schlussquartal gar um rund 15%.

In Asien wiederum wuchsen die Verkäufe im Gesamtjahr nur geringfügig um 0,6% auf 107,3 Mio (LW 3,1%) und im Schlussquartal um 3,4% (LW 5,6%).

GRUNDSÄTZLICH POSITIV FÜR 2017

Für das Jahr 2017 zeigt sich das Unternehmen "grundsätzlich positiv", was das Wachstumspotential betrifft. Dies auch, weil sich zuletzt wichtige makroökonomische Indikatoren stabilisiert hätten und nun deutlicher nach oben tendieren würden, wie es heisst. So werde für das laufende Jahr ein Umsatz zwischen 750 und 760 Mio CHF angestrebt, dies unter Annahme gleicher Währungsverhältnisse wie 2016 und ohne grundlegende Veränderungen in den Marktregionen. Dies würde einem Wachstum um knapp 8 bis über 8% entsprechen. Rechnet man 40 Mio USD der übernommenen Arnold Industries heraus, ergäbe sich ein organisches Wachstum im Bereich von gut 2 bis gut 3%.

Eine detaillierte Prognose für das Gesamtjahr zu diesem Zeitpunkt sei - trotz einem gelungenen Start ins Jahr - noch verfrüht, zumal verschiedene Märkte von politischen Unwägbarkeiten überschattet werden könnten. Die wirtschaftspolitischen Auswirkungen der Wahlen in Frankreich oder Deutschland seien noch nicht abzuschätzen und für die USA bleiben abzuwarten, wie sich die veränderte Wirtschafts- und Handelspolitik auswirken werde.

cf/rw

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Bossard: Im Tesla steckt fast ein Viertel SchweizProfitabel

Autobauer Tesla wird als Kunde für den Zuger Familienkonzern immer wichtiger. In jedem E-Auto der Marke stecken wertvolle Teile aus der Innerschweiz.

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/bossard-im-tesla-steckt-fast-ei...

 

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Bossard rechnet im Halbjahr

Bossard rechnet im Halbjahr mit Gewinnwachstum von 30%
13.06.2017 19:26

(Meldung ausgebaut)

Dies gelte insbesondere für Amerika, aber auch für Europa und nicht zuletzt für Asien, heisst es weiter. Das Nettoergebnis wird um mehr als 30% über dem Vorjahresergebnis von 31,3 Mio CHF gesehen, wie das Unternehmen am Dienstagabend schreibt. Neben der operativen Entwicklung habe man auch von einem ausserordentlichen Ertrag aus dem Verkauf der Liegenschaft am ehemaligen Standort in Österreich profitiert, heisst es im Communiqué.

Im ersten Quartal hatte das Zuger Unternehmen den Umsatz um 16% auf 197,9 Mio CHF gesteigert. Akquisitionsbereinigt betrug das Wachstum etwas über 10%. Insbesondere in den USA hatte Bossard nach dem Kauf von Arnold Industries und der Zusammenarbeit mit einem US-Elektrofahrzeughersteller deutlich zugelegt. Bei der Zahlenvorlage im April hatte das Management für das Gesamtjahr einen Umsatz von 750 Mio bis 760 Mio CHF in Aussicht gestellt, was einem Anstieg von 8 bis 9% entspricht.

Erste genauere Angaben zum Umsatz und Konzerngewinn des ersten Halbjahrs werden am 13. Juli veröffentlicht, die Publikation des detaillierten Halbjahresberichtes erfolgt dann am 22. August.

yr/uh

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Bossard mit deutlichem Umsatz

Bossard mit deutlichem Umsatz- und Gewinnplus im ersten Semester

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im ersten Semester 2017 wenig überraschend Umsatz und Reingewinn deutlich gesteigert. Der Absatz wuchs in der Berichtsperiode um 15% auf 395,1 Mio CHF und der konsolidierte Konzerngewinn stieg gar um fast 45% auf 45,3 Mio, wie Bossard am Donnerstag mitteilt.

13.07.2017 07:05

Es war ein Gewinnsprung mit Ansage: Die Innerschweizer hatten bereits vor rund einem Monat angekündigt, man rechne aufgrund des starken Umsatzwachstums mit einem deutlichen Gewinnanstieg von mehr als 30%.

Wie Bossard nun ergänzt, trug die Akquisitionsstrategie wesentlich zum Wachstum bei. Ohne Übernahmen hätte sich allerdings noch immer ein Umsatzplus von 9,5% ergeben. Zum Gewinnplus heisst es, der Verkauf einer Liegenschaft am ehemaligen Standort in Österreich habe zu einem ausserordentlichen Ertrag von 4,5 Mio CHF geführt.

Die ausgewiesenen Werte liegen beim Gewinn über den Erwartungen. Gemäss AWP-Konsens hatten die Analysten im Durchschnitt einem Umsatz von 396,1 Mio und einem Reingewinn von 42,4 Mio CHF gerechnet.

AMERIKAGESCHÄFT BRUMMT

Wie es weiter heisst, hat Bossard in der Berichtsperiode in allen Marktregionen zugelegt. Dies gelte in besonderem Masse für das Amerikageschäft. Dort sei der Umsatz um 32% auf 114,3 Mio CHF gewachsen, bereinigt um Akquisitionen um 17%. Im Amerika-Ergebnis spiegle sich die Kooperation mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller.

Es handelt sich dabei um Tesla, Bossard selber darf aber den Namen des Kunden nicht nennen, ebenso wenig den Namen des zweiten Grosskunden John Deere. Mit diesem habe man nach einer längeren Phase mit rückläufigen Umsätzen wieder ein Wachstum verzeichnet.

Den Löwenanteil von 57% des Gesamtumsatzes erwirtschaftet Bossard aber immer noch in Europa. In dieser Marktregion haben sich von Januar bis Juni die Verkäufe um 7,5% auf 223,3 Mio CHF erhöht. Alle Länder inklusive des Heimmarkts Schweiz hätten dabei zugelegt, wenn auch in unterschiedlichem Ausmass.

In der kleinsten Konzernregion Asien zogen die Verkäufe um über 16% auf 57,5 Mio CHF an. Dieses Wachstum beruhe unter anderem auf den Investitionen in moderne Kapazitäten, die in verschiedenen Ländern in den letzten Jahren getätigt worden seien.

OHNE GUIDANCE

Angaben zum Ausblick auf das Gesamtjahr machte das Bossard-Management mit den vorläufigen Halbjahreszahlen nicht. Anlässlich der Publikation der Erstquartalszahlen im April hatte das Management für 2017 einen Umsatz im Bereich von 750 bis 760 Mio CHF in Aussicht gestellt.

Den detaillierten Halbjahresbericht veröffentlicht Bossard am 22. August 2017.

ra/cf

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Bossard wächst im Halbjahr

Bossard wächst im Halbjahr kräftig und profitabel - Ausblick erhöht

(Ausführliche Fassung) - Das Verbindungstechnik- und Logistikunternehmen Bossard ist im ersten Halbjahr 2017 kräftig gewachsen und hat dabei gleichzeitig den Gewinn markant gesteigert. Das Unternehmen profitierte dabei einerseits vom guten Marktumfeld und andererseits von Akquisitionen. Da Umsatz und Reingewinn bereits publiziert waren, konzentrierte sich das Interesse für die heutige Mitteilung auf die Marge, welche sich ebenfalls klar verbessert hat, und den Ausblick, welcher erhöht wurde.

22.08.2017 07:50

So legte der EBIT um gut 30% auf 51,4 Mio CHF zu und die EBIT-Marge um 150 Basispunkte auf 13,0%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Die Marge liegt damit am oberen Ende der mittelfristigen Zielspanne von 10 bis 13%. Dieser Leistungsausweis unterstreiche einmal mehr, dass nicht Wachstum an sich, sondern rentables Wachstum oberste Priorität habe.

Bereits im Juli wurden Umsatz und Reingewinn bekanntgegeben. Der konsolidierte Konzerngewinn stieg um fast 45% auf 45,3 Mio CHF. Es war ein Gewinnsprung mit Ansage, denn die Innerschweizer hatten bereits im Juni angekündigt, man rechne aufgrund des starken Umsatzwachstums mit einem deutlichen Gewinnanstieg von mehr als 30%. Zum Gewinnplus trug der Verkauf einer Liegenschaft am ehemaligen Standort in Österreich mit 4,5 Mio CHF bei. Ohne diesen Effekt hätte das Plus immer noch bei 30% gelegen.

UMSATZ PROFITIERT VOM MARKTUMFELD UND VON AKQUISITIONEN

Der Umsatz wuchs in der Berichtsperiode um 15% auf 395,1 Mio CHF, vor allem dank Akquisitionen. Auch bereinigt um diese ergab sich ein kräftiges organisches Wachstum von 9,5%. Man habe auch von einem verbesserten Konjunkturumfeld in allen grossen Marktregionen profitiert, heisst es dazu in der heutigen Mitteilung.

Bossard hat in der Berichtsperiode in allen Marktregionen zugelegt. Dies gilt in besonderem Mass für das Amerikageschäft. Dort ist der Umsatz um 32% auf 114,3 Mio CHF gewachsen. Dieses deutlich erhöhte Geschäftsvolumen erklärt sich unter anderem mit dem per September 2016 erworbenen US-Unternehmen Arnold Industries. Bereinigt um Akquisitionen lag das Plus bei 17%, wie es bereits im Juli hiess. Im Amerika-Ergebnis spiegelt sich die Kooperation mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller.

Es handelt sich dabei um Tesla, Bossard selber darf aber den Namen des Kunden nicht nennen, ebenso wenig den Namen des zweiten Grosskunden John Deere. Mit diesem habe man nach einer längeren Phase mit rückläufigen Umsätzen wieder ein Wachstum verzeichnet.

Den Löwenanteil von 57% des Gesamtumsatzes erwirtschaftet das Unternehmen aber immer noch in Europa. In dieser Marktregion haben sich von Januar bis Juni die Verkäufe um 7,5% auf 223,3 Mio CHF erhöht, in Lokalwährungen gar um 8,6%. Alle Länder inklusive des Heimmarkts Schweiz haben dabei zugelegt, wenn auch in unterschiedlichem Ausmass.

In der kleinsten Konzernregion Asien zogen die Verkäufe um über 16% auf 57,5 Mio CHF an. Dieses Wachstum beruhe unter anderem auf den Investitionen in moderne Kapazitäten, die in verschiedenen Ländern in den letzten Jahren getätigt worden seien.

PROGNOSE ERHÖHT

Mit Blick auf die Guidance für das Gesamtjahr 2017 hat Bossard die Umsatzprognose erhöht. Neu wird ein Umsatz im Bereich von 770 bis 780 Mio CHF erwartet, im April lautete die Prognose noch 750 bis 760 Mio. Es sei weiterhin positive Geschäftsentwicklung zu erwarten, heisst es dazu. Die Zuversicht begründe sich mit der soliden Marktposition oder auch der Konjunkturentwicklung, wie sich derzeit in den Einkaufsmanagerindizes aller Regionen manifestiere.

Aufgrund des Basiseffektes aus der Akquisition von Arnold Industries und der starken Umsatzentwicklung im Bereich der Elektromobilität im zweiten Semester des Vorjahres werde die Wachstumsdynamik im zweiten Halbjahr 2017 im Vergleich zum ersten Semester aber weniger stark ausfallen. Der Ausblick steht unter dem Vorbehalt, dass sich die derzeitigen Rahmenbedingungen nicht entscheidend verändern.

cf/ra

(AWP)

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