Bossard Holding AG

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Schrauben- und

Schrauben- und Logistikunternehmen Bossard wächst weiter

Die Schrauben- und Logistikfirma Bossard mit Sitz in Zug hat im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ihr Wachstum fortgesetzt.

10.10.2017 07:26

Das Verbindungstechnik-Unternehmen Bossard hat im dritten Quartal 2017 sein hohes Wachstumstempo aus dem ersten Semester in etwa gehalten. Weiterhin aufwärts zeigt dabei die Entwicklung in Europa. Insgesamt haben aber alle drei Regionen sowohl in Franken als auch in Lokalwährungen ein zweistelliges Wachstum erreicht. Den bisherigen Umsatzausblick für das Gesamtjahr hat das Unternehmen auf den oberen Bereich der zuvor genannten Bandbreite präzisiert.

Der Umsatz im dritten Quartal wurde im Vergleich zum Vorjahr um über 12 Prozent auf 194,6 Mio CHF gesteigert. In Lokalwährungen ergab sich ein Plus von leicht unter 12 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Eine Beschleunigung des Wachstums habe sich insbesondere in Europa ergeben, während im Amerikageschäft sowohl die Kooperation mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller sowie die Trendwende beim zweiten Grosskunden aus dem Agrotechnikbereich zum Wachstum beigetragen habe. Auch das per September 2016 übernommene US-Unternehmen Arnold Industries habe die überdurchschnittlichen Umsatzentwicklung gestützt.

Wachstum in allen Regionen zweistellig

Insgesamt habe das dritte Quartal die erfreuliche Nachfrageentwicklung, die seit dem zweiten Semester 2016 deutlich nach oben zeige, bestätigt. In Europa habe sich das Wachstum mit einem Umsatzplus von 12,5 Prozent auf 111,3 Mio CHF im dritten Quartal beschleunigt. Zur deutlichen Steigerung hätten dabei alle Länder beigetragen. Die aktuellsten Zahlen seien aber auch Ausdruck der zielorientierten Akquisitionspolitik der vergangenen Jahre.

In Amerika legten die Verkäufe im dritten Quartal um gut 11 Prozent auf 52,0 Mio CHF zu. Substantiell dazu beigetragen hat die Akquisition von Arnold Industries. Akquisitionsbereinigt resultierte ein Plus von 4,1 Prozent. Die Kooperation mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller stütze hier die insgesamt positive Entwicklung. Doch der Basiseffekt aus der Akquisition von Arnold und die starke Umsatzentwicklung mit dem genannten US-Elektrofahrzeughersteller im dritten Quartal des Vorjahres führten dazu, dass sich die Wachstumsdynamik im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 etwas verflachte. Andererseits habe dieser Kunde im dritten Quartal die Produktion eines neuen Modells aufgenommen. Aus dieser Produktionsausweitung seien für die nächsten Quartale zusätzliche Wachstumsimpulse zu erwarten.

Auch in Asien resultierte mit einem Plus von knapp 14 Prozent auf 31,3 Mio CHF ein zweistelliges Wachstum. Hier seien zusätzliche Marktanteile gewonnen worden, so Bossard. Die Investitionen in den Ausbau der Kapazitäten und die höhere Präsenz in den Industriezonen Asiens zahlten sich aus. Praktisch in allen Ländern sei das Wachstum zweistellig gewesen.

Ausblick zuversichtlich

Für die ersten drei Quartale weist Bossard gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen gut 14 Prozent höheren Umsatz von 589,7 Mio CHF aus. In Lokalwährungen resultierte ein Wachstum von knapp 14 Prozent. Mit dem erzielten Quartalsumsatz hat Bossard die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für das Quartal lag bei 192,3 Mio CHF und für neun Monate bei 587,2 Mio.

Für das vierte Quartal zeigt sich das Unternehmen ebenso "zuversichtlich" wie für die Resultate im Gesamtjahr. "Wir gehen davon aus, dass die starke Nachfrage sowohl in Europa als auch in Asien anhält. Auch in Amerika erwarten wir eine anhaltend positive Entwicklung, obschon die Wachstumsrate aufgrund des erwähnten Basiseffektes tiefer liegen wird als im Vergleich zu den anderen Märkten", wird in der Mitteilung CEO David Dean zitiert. Die Zuversicht basiere einerseits auf der anhaltend guten Auftragslage bei den Kunden und andererseits auf verschiedenen wichtigen Indikatoren wie dem Purchasing Managers Index (PMI).

Für das Gesamtjahr 2017 bestätigt Bossard das obere Ende des bisher genannten Umsatzziels. Demnach wird nun ein Umsatz im Bereich von 780 Mio CHF erwartet. Im vergangenen August wurde noch ein Zielbereich von 770 bis 780 Mio CHF formuliert, was gegenüber der ersten Schätzung vom April bereits eine Erhöhung war.

(AWP/SDA)

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Bossard wächst 2017 in allen

Bossard wächst 2017 in allen Regionen kräftig

(Ausführliche Fassung) - Die Bossard Gruppe ist im Geschäftsjahr 2017 in allen Regionen kräftig gewachsen. Dabei hat sich das Wachstum im vierten Quartal in Europa noch einmal beschleunigt, wogegen es in den USA wegen der hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr zu einer Verlangsamung kam. Das Unternehmen zeigt sich denn auch insgesamt zufrieden.

11.01.2018 07:55

Mit dem Leistungsausweis für das Gesamtjahr 2017 habe die Wachstumsstrategie eine eindrückliche Bestätigung erfahren, teilt das in der industriellen Verbindungs- und Montagetechnik tätige Unternehmen am Donnerstag mit. Zum Wachstumsschub hätten die Investitionstätigkeit zum Aufbau neuer Kapazitäten wie auch die gezielten Akquisitionen beigetragen. So seien alle Akquisitionen der vergangenen Jahre erfolgreich ins Konzerngefüge integriert worden.

Der Umsatz legte 2017 um gut 13% auf 786,2 Mio CHF zu, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen (LW) von über 12%. Damit hat Bossard die Prognosen der Analysten in etwa erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 787,3 Mio.

Die positive Leistungsentwicklung basiere dabei auf allen drei Marktregionen, welche allesamt zweistellig zugelegt hätten, heisst es. Im vierten Quartal ergab sich indes wegen der Konzernregion Amerika gegenüber dem dritten Jahresviertel insgesamt eine leichte Verlangsamung auf ein immer noch zweistelliges Plus von gut 10%.

EUROPA WÄCHST STETIG SCHNELLER

In Europa verzeichnete Bossard einen Umsatzanstieg in Franken von knapp 11% (LW +9,3%) auf 444,9 Mio CHF, womit diese Region 57% zu den Verkäufen beisteuerte. In der Mehrheit der Länder sei das Wachstum zweistellig ausgefallen. Die Wachstumsdynamik habe dabei von Quartal zu Quartal zugenommen, was letztlich in einem Plus von gut 16% (LW +13,9%) im vierten Quartal resultiert habe.

Die Verkäufe in der Region Amerika stiegen um über 18% auf 220,3 Mio CHF, was sowohl auf organischem, als auch auf akquisitorischem Wachstum beruhe. Die Zusammenarbeit mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller habe sich dabei erfreulich entwickelt. Von dessen für das laufende Jahr anvisierten Produktionsausweitung verspricht sich Bossard im Jahr 2018 weitere Wachstumsimpulse. Auch das Geschäft mit dem Grosskunden aus dem Agrotechnikbereich habe sich solide entwickelt. Weiter begünstigte die Übernahme von Arnold Industries im September 2016 die Entwicklung der Verkäufe.

Bei den Grosskunden handelt es sich einerseits um Tesla und andererseits um John Deere; Bossard selber darf die Namen der Kunden nicht nennen.

AMERIKA MIT VERLANGSAMUNG GEGEN JAHRESENDE

Im vierten Quartal fiel das Wachstum der Region auf vergleichsweise bescheidene 3,4% in Lokalwährungen zurück, nachdem es im dritten Quartal noch immer zweistellig ausfiel und nach sechs Monate gar bei rund 30% gelegen hatte. Bossard führt dies insbesondere auf den Basiseffekt aus dem starken Vorjahr zurück. Zudem habe der akquisitionsbedingte Wachstumsschub durch Arnold Industries nur noch einen Teil des zweiten Semesters begünstigt.

In Asien erreichte das Unternehmen ein Umsatzplus von knapp 13% (LW +12,3%) auf 121,0 Mio CHF. In allen Ländern, insbesondere auch im wichtigsten Markt China, seien zweistellige Wachstumsraten erreicht worden. Bossard profitiert dabei gemäss den Angaben von der Aufbauarbeit in den vergangenen Jahren, in denen die Kapazitäten insbesondere in China, Thailand, Südkorea und Malaysia substantiell erweitert worden waren.

Zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2018 werden noch keine Angaben gemacht. Die vollständigen Jahreszahlen werden am 7. März veröffentlicht.

cf/ra

(AWP)

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Bossard macht gemeinsame

Bossard macht gemeinsame Sache mit Cosanum

Die Bossard-Gruppe und der Gesundheitslogistiker Cosanum gehen eine Partnerschaft bei der Versorgung von Spitälern, Heimen und Spitex-Organisationen ein.

12.02.2018 06:55

Die beiden Unternehmen bleiben dabei eigenständig, eine Kapitalverflechtung ist nicht vorgesehen. Bossard bringe sein Know-how im Bereich intelligenter Prozessabwicklung und automatisierter Logistiklösungen ein und stelle Cosanum exklusiv seine Systeme für die Nutzung im Gesundheitswesen zur Verfügung.

Im Rahmen der Kooperation werde man die Lösungen aus dem Bereich Smart Factory Logistics erstmals auch im Gesundheitswesen zum Einsatz bringen, heisst es in einer Mitteilung des Zuger Unternehmens vom Montag.

Die Cosanum beliefert Spitäler, Heime und Spitex-Organisationen in der ganzen Schweiz und betreibt den Angaben zufolge ein Logistikzentrum in Schlieren bei Zürich mit über 1'600 Quadratmetern Lagerfläche, 6'500 Palettenplätzen und einem Hochregal-Lager von 21 Metern Höhe. Ihr Ziel sei es, die Versorgungsprozesse mit den Kunden weitgehend zu automatisieren.

(AWP)

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Bossard Gruppe steigt in den

Bossard Gruppe steigt in den Markt des 3D-Drucks ein

Das Zuger Verbindungstechnik- und Logistikunternehmen Bossard steigt in den Markt mit 3D-Drucker ein. Es ist dazu eine Kooperation mit drei deutschen Partnerfirmen eingegangen.

05.03.2018 07:07

Durch die Zusammenarbeit tritt Bossard künftig als Verkäufer von industriellen 3D-Druckern und den entsprechenden Verbrauchsmaterialien wie Metallpulver und Filamente am Markt auf, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Bossard engagiert sich dabei auch bei der Beratung von Kunden bis hin zur Konzeption von Bauteilen.

Die Bossard Gruppe betrachte den 3D-Druck als eine zukunftsweisende Technologie, schreibt sie in der Mitteilung. Diese werde in gewissen Bereichen die industrielle Fertigung verändern. Bossard setzt zunächst auf drei verschiedene Technologien. Kooperationspartner für den Schweizer Markt sind laut Bossard die drei deutschen Industrieunternehmen Trumpf, RepRap und Henkel.

Die Bossard-Gruppe beschäftigte im letzten Jahr mehr als 2'300 Mitarbeiter. Sie ist weltweit an über 80 Standorten aktiv. Es steigerte im letzten Jahr den Umsatz um 13,1 Prozent auf rund 786 Millionen Franken. Den detaillierten Abschluss legt die Firma am Mittwoch vor.

(AWP)

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Bossard übertrifft

Bossard übertrifft Gewinnerwartungen klar

Bossard hat im ersten Semester 2018 Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Insbesondere das Europageschäft trug zur Leistungssteigerung bei.

12.07.2018 07:11

 Aber auch Amerika und Asien zeigten eine positive Entwicklung. Der Absatz wuchs in der Berichtsperiode um 13 Prozent auf 446,3 Millionen Franken. In Lokalwährung betrug das Plus 9,8 Prozent. Der Konzerngewinn erreichte 49,0 Millionen nach 45,3 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie Bossard am Donnerstag mitteilt. Das ist ein Plus von 8,9 Prozent. Im Vorjahr hatte der Verkauf einer Liegenschaft am ehemaligen Standort in Österreich zu einem ausserordentlichen Ertrag von netto 4,5 Millionen Franken geführt. Auf vergleichbarer Basis resultiert ein Gewinnzuwachs von 20,4 Prozent.

Wie es weiter heisst, hat Bossard in der Berichtsperiode in allen Marktregionen, also Europa, Amerika und Asien zugelegt. Insbesondere das Europageschäft habe wesentlichen Anteil an der überdurchschnittlichen Leistungsentwicklung gehabt.

Die ausgewiesenen Werte liegen insbesondere beim Gewinn klar über den Erwartungen. Gemäss AWP-Konsens hatten die Analysten im Durchschnitt einen Umsatz von 441,1 Millionen Franken und einem Reingewinn von 45,0 Millionen erwartet.

Angaben zum Ausblick auf das Gesamtjahr machte das Bossard-Management mit den vorläufigen Halbjahreszahlen nicht. Anlässlich der Publikation der Erstquartalszahlen im April hatte das Management für 2018 einen Umsatz im Bereich von 840 bis 850 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

Den detaillierten Halbjahresbericht veröffentlicht Bossard am 22. August 2018.

(AWP)

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Bossard erhöht Umsatzguidance

Bossard erhöht Umsatzguidance für 2018

Der Schraubenhändler Bossard ist mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2018 etwas zuversichtlicher als noch zuletzt.

22.08.2018 06:53

Neu strebt das Unternehmen einen Umsatz in der Grössenordnung von 880 Millionen Franken an, nach 786,2 Millionen im Jahr 2017. Denn Bossard rechne auch für das zweite Halbjahr mit einer anhaltend dynamischen Nachfrageentwicklung, geht am Mittwoch aus einem Communiqué hervor. Trotz der Gefahr weiterer Handelshemmnisse bleibe man positiv gestimmt. Im April hatte Bossard noch einen Umsatz von gegen 850 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

Die Resultate hatte Bossard bereits Mitte Juli publiziert: Der Absatz wuchs im ersten Semester 2018 um 13 Prozent auf 446,3 Millionen Franken. In Lokalwährung betrug das Plus 9,8 Prozent. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT nahm gar um 19,9 Prozent auf 61,6 Millionen Franken zu und die Marge entsprach mit 13,8 Prozent einer neuen Bestmarke bei Bossard.

Der Konzerngewinn erreichte schliesslich 49,0 Millionen Franken, das ist ein Plus von 8,9 Prozent. Im Vorjahr hatte der Verkauf einer Liegenschaft zu einem ausserordentlichen Ertrag von netto 4,5 Millionen Franken geführt. Auf vergleichbarer Basis resultiert ein Gewinnzuwachs von 20,4 Prozent.

(AWP)

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Bossard übernimmt kleine

Bossard übernimmt kleine Firma in China

Der Industriezulieferer Bossard expandiert mit dem Kauf der Firma Linquan Precision in China.

14.11.2018 07:05

Diese erwirtschaftet mit 28 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von rund 8 Millionen Franken. Zum Vergleich: Bossard kam im Jahr 2017 auf einen Jahresumsatz von 786 Millionen.

Über den Kaufpreis habe man Stillschweigen vereinbart, teilte Bossard am Mittwoch mit. Das Unternehmen sei bereits heute an 12 Standorten mit insgesamt 280 Beschäftigten in China präsent. Mit dem Kauf stärke Bossard nun den Anwendungsbereich für ultradünne und ultraleichte Blechverbindungen.

Die Kunden von Linquan Precision seien vorwiegend in der Elektronik-, der Tele- und Datenkommunikationsindustrie, im Fahrzeugbau und im Apparatebau für die Medizinaltechnik tätig.

(AWP)

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Bossard erfüllt die

Bossard erfüllt die Umsatzprognosen

Bossard ist 2018 deutlich gewachsen, erlebte im Schlussquartal allerdings eine nachlassende Dynamik in Europa. Der Spezialist für industrielle Verbindungs- und Montagetechnik übertrifft die Erwartungen der Analysten.

10.01.2019 07:00

Das Jahr 2018 geht für Bossard als ein weiteres Wachstumsjahr in die Unternehmensgeschichte ein. Der auf industrielle Verbindungs- und Montagetechnik spezialisierten Gruppe gelang es erneut, in allen Geschäftsregionen kräftig zuzulegen. Eine nachlassende Dynamik war im Schlussquartal allerdings in Europa zu sehen.

Im Berichtsjahr steigerte Bossard den Gruppenumsatz um 11 Prozent auf 871,1 Millionen Franken zweistellig. In Lokalwährungen resultierte ein Plus von 9,3 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Verkäufe währungsbereinigt um deutliche 12 Prozent zugenommen.

Mit den jüngsten Zahlen erfüllen die Zuger die zuletzt etwas reduzierten Erwartungen und auch jene der Analysten. Mitte Oktober hatte Bossard einen Umsatz in Höhe von 865 Millionen Franken in Aussicht gestellt, nachdem man im Sommer gar noch von 880 Millionen ausgegangen war. Analysten erwarteten zuletzt im Durchschnitt einen Wert von 867 Millionen.

Starkes Amerikageschäft

Zum Wachstum hätten alle Marktregionen einen Beitrag geleistet, hiess es zum Geschäftsgang. Im vierten Quartal entwickelte sich das Geschäft in Amerika (+14% in LW) und im asiatischen Raum (+13,5%) über Erwarten gut mit zweistelligen Zuwachsraten.

In Amerika hatte unter anderem die Kooperation mit dem Elektrofahrzeughersteller Tesla die Nachfrage im zweiten Halbjahr belebt, welcher den Produktionsausstoss seiner dritten Modellreihe deutlich erhöht hat. Derweil profitiert Bossard in Asien etwa auch von der Aufbauarbeit der vergangenen Jahre.

Wachstumsverlangsamung in Europa

In den europäischen Absatzmärkten, der grössten Marktregion von Bossard, bestätigte sich hingegen die Verlangsamung der Nachfragedynamik. Man habe das konjunkturell anspruchsvollere Klima zu spüren bekommen, so die Mitteilung. Der Umsatz nahm in Europa im Schlussquartal währungsbereinigt aber noch immer um 4,9 Prozent zu.

Auf Gruppenebene steigerte Bossard die Verkäufe im vierten Quartal um 8,8 Prozent auf 212,1 Millionen Franken. Im dritten Quartal lag das Plus bei 9,3 Prozent und im zweiten Jahresviertel gar bei 13 Prozent.

Zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2019 werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht. Dazu gibt Bossard am 6. März näher Auskunft. Dann werden auch die Ergebnisse zum abgelaufenen Jahr vorgelegt.

(AWP)

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Bossard darf in italienische

Bossard darf in italienische Luft- und Raumfahrt beliefern

Die Bossard-Gruppe hat in Italien die offizielle Luftfahrtzertifizierung erhalten. Diese ist Voraussetzung für die Belieferung der Luft- und Raumfahrtindustrie.

13.02.2019 08:12

Das teilte das auf industrielle Verbindungs- und Montagetechnik spezialisierte Unternehmen am Mittwoch mit.

Das Engagement in diesem Wirtschaftszweig soll weiter ausgebaut werden. Bossard ist bereits in den USA, in Frankreich und in der Schweiz in diesem Sektor tätig. Laut Bossard befindet sich die italienische Luft- und Raumfahrtindustrie europaweit an vierter Stelle. Der Ausblick für die Branche wird als "vielversprechend" bezeichnet.

(AWP)

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Tesla führt Bossard zu

Tesla führt Bossard zu Rekordergebnissen

Bossard hat 2018 Rekordergebnisse erzielt. Die Firma profitierte dabei unter anderem von der dritten Modellreihe des Elektroautobauers Tesla. Dennoch wurden die Gewinnerwartungen der Analysten knapp verfehlt.

06.03.2019 07:14

Konkret steigerten die Zuger 2018 ihren operativen Gewinn (EBIT) um 12,1 Prozent auf 108,8 Millionen Franken, wie Bossard am Mittwoch mitteilte. Etwas unterproportional dazu stieg der Reingewinn. Nach einem Einmaleffekt aus einem Immobilienverkauf im Vorjahr von 6,2 Millionen legte dieser um 6,5 Prozent auf 85,4 Millionen zu. Damit wurden die Erwartungen der Analysten knapp verfehlt. Die Dividende soll nun um 30 Rappen auf 4,50 Franken je Aktie steigen.

Die Umsatzzahlen sind bereits seit Januar bekannt. Bossard gelang es, in allen Geschäftsregionen kräftig zuzulegen und die Verkäufe um 11 Prozent auf 871,1 Millionen zu steigern. In Lokalwährungen lag das Plus bei 9,3 Prozent.

"Das Geschäftsjahr 2018 liefert erneut eine Bestätigung für unsere Strategie des rentablen Wachstums," wird Unternehmenschef David Dean am Mittwoch in einem Communiqué zitiert. Entsprechend habe sich auch die EBIT-Marge im Jahresvergleich auf 12,5 von 12,3 Prozent erhöht.

Alle Regionen trugen zum Wachstum bei

Die Aufbauarbeit der vergangen Jahren spiegle sich im Geschäftsjahr 2018 wieder. In allen drei Marktregionen habe man überdurchschnittliche Umsatzwachstumsratten erreicht. Während im ersten Halbjahr das "bemerkenswert gute" Konjunkturumfeld geholfen habe, habe die Dynamik in der zweiten Jahreshälfte allerdings zunehmend abgenommen.

Vor allem in den europäischen Absatzmärkten, der grössten Marktregion von Bossard, bestätigte sich im Schlussquartal die Verlangsamung der Nachfragedynamik. Der Umsatz nahm in Europa im vierten Quartal währungsbereinigt noch um 4,9 Prozent zu; im gesamten Jahr waren es plus 10,8 Prozent.

In Amerika belebte sich dagegen das Geschäft in der zweiten Jahreshälfte. Dabei profitierte Bossard unter anderem von der Kooperation mit dem grössten US-Elektrofahrzeughersteller (gemeint ist Tesla), welcher den Produktionsausstoss seiner dritten Modellreihe deutlich erhöht hatte. Der Amerika-Umsatz stieg um 9,4 Prozent und in Lokalwährungen um 10,1 Prozent.

In Asien wurde eine neu Bestmarke erreicht und der Umsatz stieg um 13,4 Prozent. Bossard macht die Investitionen der letzten Jahre dafür verantwortlich. Ein zweistelliges Wachstum wurde insbesondere in China und Indien erreicht, den beiden wichtigsten Märkten der Gruppe in Asien.

Vorsichtiger Optimismus für 2019

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2019 sieht sich der Befestigungstechniker gut positioniert. Man sei sich aber auch bewusst, dass die Konjunktur, insbesondere in den europäischen Märkten, im zweiten Semester an Schwung verloren habe. Hemmend wirkten zudem die Unsicherheiten rund um den Brexit, die rückläufigen Absatzzahlen in der Automobilindustrie und nicht zuletzt die Auswirkungen des Handelsstreits zwischen den USA und China.

Bossard erwartet denn auch für 2019 eine Konjunkturdynamik auf deutlich tieferem Niveau als in den Jahren 2017 und 2018. Dennoch werde im laufenden Jahr ein Umsatz von mehr als 900 Millionen Franken angestrebt. Die Rentabilität soll dabei weiterhin auf einem für die Branche klar überdurchschnittlichen Niveau gehalten werden.

(AWP)

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Bossard wächst im ersten

Bossard wächst im ersten Quartal etwas moderater

Die Bossard-Gruppe hat im ersten Quartal den Umsatz weiter gesteigert. Das Wachstumstempo blieb dabei solide, ging gegenüber dem Schlussquartal des vergangenen Jahres aber etwas zurück.

08.04.2019 06:50

Der Umsatz erhöhte sich um 5,4 Prozent auf 232,2 Millionen Franken. In Lokalwährungen ergab sich ein Plus von 5,3 Prozent, verglichen mit 8,8 Prozent im vierten Quartal 2018. Mit dem ausgewiesenen Umsatz hat Bossard die Schätzungen der Analysten leicht übertroffen: Der AWP-Konsens lag bei 230,2 Millionen Franken.

Trotz der "deutlich anspruchsvolleren Rahmenbedingungen" sei man damit gut ins neue Jahr gestartet, teilte das Verbindungstechnik- und Logistikunternehmen am Montag mit. Dies sei "umso bemerkenswerter", als dass die Leistung in einem "Umfeld von nachlassender Konjunkturdynamik" zustande gekommen sei und die Vergleichsbasis aus dem Vorjahr bereits auf einem hohen Niveau gelegen habe.

Regional gesehen wurde das Wachstum vor allem von Europa und Asien getragen, wo die Verkäufe in Lokalwährungen gegenüber der Vorjahresperiode um über 7 bzw. knapp 18 Prozent anzogen. Für die wichtigste Konzernregion Europa spricht Bossard von einem uneinheitlichen Bild, wobei Marktanteile gewonnen worden seien. Und in Asien hätten vor allem die Hauptmärkte China und Indien das Wachstum nach oben getrieben.

Verhaltende Entwicklung in der Region Amerika

Weniger gut lief es im Startquartal in der Region Amerika, wo der Umsatz in Lokalwährungen um knapp 5 Prozent schrumpfte. Im Vorjahr habe man hier von einigen Kundenprojekten profitiert, welche mittlerweile ohne Anschlussprojekte zum Abschluss gekommen seien. Andererseits sei man mit einer verhaltenen Umsatzentwicklung bei einigen Grosskunden konfrontiert gewesen, welche mit dem "erfreulichen Neugeschäft" nicht habe kompensiert werden können. Bossard zählt in den USA unter anderem Tesla und John Deere zu seinen Kunden.

Für den weiteren Geschäftsverlauf zeigt sich das Unternehmen einigermassen zuversichtlich. So wird für das Gesamtjahr ein Umsatz im Bereich von 900 bis 920 Millionen Franken angestrebt, nach gut 870 Millionen im Jahr 2018. Mit den Verkäufen aus dem ersten Quartal sieht sich Bossard diesbezüglich auf Zielkurs.

Die nachlassende Wirtschaftsdynamik, welche sich in den letzten Wochen an den rückläufigen Einkaufsmanager-Indizes ablesen lasse, mache die Zielsetzung jedoch zusehends anspruchsvoller, heisst es auch.

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Bossard beteiligt sich an

Bossard beteiligt sich an Firma Ecoparts aus Hinwil

Die Zuger Bossard-Gruppe baut ihre Aktivitäten im Bereich des 3D-Drucks aus. Bossard beteiligt sich mit 30 Prozent am Hinwiler 3D-Druck-Dienstleister Ecoparts. Zu den finanziellen Angaben des Deals wurden keine Angaben gemacht.

15.04.2019 18:40

Seit 2006 biete Ecoparts Dienstleistungen im generativen Aufbau von Metallteilen an, sowohl für Einzel- wie auch für Serienbauteile, teilte das Verbindungstechnik- und Logistikunternehmen Bossard am Montag mit. Es übernimmt seine Beteiligung von den beiden Ecoparts-Gründern, die bislang zusammen 50 Prozent der Kapitalanteile kontrollierten.

mk/kw

(AWP)

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Bossard kann Erwartungen der

Bossard kann Erwartungen der Analysten nicht erfüllen

Bossard hat im ersten Semester 2019 den Umsatz gesteigert, jedoch einen geringeren Gewinn ausgewiesen.

11.07.2019 07:13

Die Zahlen liegen unter den Erwartungen der Analysten. Die Gewinnerwartung für das Gesamtjahr fällt ebenfalls etwas verhaltener aus.

Der Absatz wuchs in der Berichtsperiode um 1,0 Prozent auf 450,9 Millionen Franken. In Lokalwährungen betrug das Plus 1,9 Prozent. Der Konzerngewinn belief sich auf 41,6 Millionen nach 49,0 Millionen im Vorjahreszeitraum, wie Bossard am Donnerstag mitteilte. Das ist ein Minus von rund 15 Prozent.

Gemäss AWP-Konsens hatten Analysten im Vorfeld im Durchschnitt einen Umsatz von 461,1 Millionen Franken und einem Reingewinn von 46,0 Millionen erwartet. Auch die Regionen lagen alle leicht unter den Prognosen.

Rückläufiges Geschäft in Amerika

Insbesondere der Umsatzrückgang in der Region Amerika mit 5,1 Prozent auf 113,4 Millionen Franken bremste die Entwicklung ab. Demgegenüber konnte der Umsatz in Europa leicht (+1,7% auf 264,8 Mio) und in Asien (+9,7% auf 72,7 Mio) deutlich gesteigert werden.

In Amerika sei man mit Gegenwind konfrontiert, und eine Reihe von Kundenprojekten aus dem Vorjahr seien inzwischen abgeschlossen, hiess es weiter. Bei Grosskunden sei vor allem im zweiten Quartal eine schwächere Nachfrage beobachtet worden. Zudem habe die Einführung der dritten Modellreihe bei Tesla den Produktmix "wesentlich verändert".

Im Europageschäft habe sich der wieder fester tendierende Franken auf die Resultate ausgewirkt. In der Staatengemeinschaft habe sich bei der Nachfrage in den verschiedenen Ländern ein deutlich unterschiedliches Bild ergeben.

In Asien würden sich indes die Vorleistungen der vergangenen Jahre weiterhin auszahlen, schreibt Bossard weiter. Obwohl die Auswirkungen des Handelsstreits zwischen den USA und China zu spüren seien, verzeichne man weiterhin hohe Zuwachsraten in wichtigen Märkten wie China, Indien und Taiwan.

Nachlassende Nachfrage

Beim Ausblick verweist das Management auf das Konjunkturumfeld. Die rückläufigen Einkaufsmanager-Indizes würden auch für die zweite Jahreshälfte auf eine eher verhaltene Nachfragedynamik hindeuten. Die EBIT-Marge für das Gesamtjahr werde sich voraussichtlich im unteren Bereich der anvisierten Bandbreite von 10 bis 13 Prozent bewegen. Die nachlassende Nachfragedynamik und die zusätzlichen Investitionen in den Ausbau des Dienstleistungsangebots wirke sich auf die Ergebnisentwicklung aus.

Anlässlich der Publikation der Erstquartalszahlen im April hatte das Management für 2019 einen Umsatz im Bereich von 900 bis 920 Millionen Franken in Aussicht gestellt, nach gut 870 Millionen im Jahr 2018.

Den detaillierten Halbjahresbericht veröffentlicht Bossard am 22. August 2019.

(AWP)

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Bossard schliesst Zukauf im

Bossard schliesst Zukauf im Luft- und Raumfahrtgeschäft ab

Das Zuger Industrieunternehmen Bossard hat die im Juni angekündigte Übernahme in der Luft- und Raumfahrtindustrie abgeschlossen.

22.07.2019 07:06

Bossard kauft damit von der deutschen Aquaero-Gruppe den Distributionsbereich der SACS Boysen Aerospace Group.

Boysen produziert Verbindungslösungen und verfügt über einen grossen internationalen Kundenkreis aus, wie Bossard am Montag mitteilte. Die im Jahr 1967 gegründete Firma mit Sitz in München erwirtschaftet mit ihren 54 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von umgerechnet 29 Millionen Franken und verfügt in Hamburg und im texanischen Irving über weitere Standorte. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

(AWP)

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Bossard mit geringerer

Bossard mit geringerer Profitabilität und tieferer Umsatzerwartung

Das Schraubenhandels- und Logistikunternehmen Bossard hat im ersten Semester 2019 einen geringeren Gewinn erzielt, obwohl der Umsatz leicht gesteigert werden konnte.

22.08.2019 07:06

Die Umsatzerwartung für das Gesamtjahr wird gesenkt.

Die Anzeichen einer nachlassenden Konjunkturdynamik hätten sich vermehrt, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Bei einem Umsatzplus von 1,0 Prozent auf 450,9 Millionen Franken ging der EBIT auf 53,0 Millionen von 61,6 Millionen im Vorjahreszeitraum zurück. Damit habe die Gruppe ihr zweitbestes Semesterergebnis realisiert, hiess es.

Die entsprechende Marge fiel auf 11,7 Prozent von der im Vorjahr erreichten Bestmarke von 13,8 Prozent. Umsatz und Konzerngewinn waren gemäss vorab gemeldeten Zahlen bereits bekannt. Letzterer ging auf 41,6 Millionen von 49,0 Millionen im Vorjahreszeitraum zurück.

Bossard hat im ersten Halbjahr investiert und Übernahmen getätigt. Entsprechend stieg der Geldfluss aus Investitionstätigkeit auf 41,7 von 15,4 Millionen Franken. Die Zahl der Mitarbeitenden wuchs um 129 auf 2'517.

Nachlassende Nachfrage

Beim Ausblick verweist das Management erneut auf das Konjunkturumfeld. Die rückläufigen Einkaufsmanager-Indizes würden auch für die zweite Jahreshälfte auf eine eher verhaltene Nachfragedynamik hindeuten.

Die Gewinnerwartung für das Gesamtjahr hatte Bossard mit der Veröffentlichung der ersten Kennzahlen im Juli bereits etwas abgeschwächt. Die EBIT-Marge für das Gesamtjahr werde sich voraussichtlich im unteren Bereich der anvisierten Bandbreite von 10 bis 13 Prozent bewegen, hiess es nun erneut.

Der Umsatz wird derweil im Gesamtjahr nun in einer Spanne von 860 bis 880 Millionen Franken erwartet (2018 rund 870 Mio). Zuvor hatte Bossard einen Bereich von 900 bis 920 Millionen angepeilt.

Hinsichtlich der mittel- und langfristigen Konzernentwicklung ist das Management jedoch optimistisch. Man habe gezeigt, dass sich mit gezielten Investitionen zusätzliches Wachstum erschliessen lasse. Dazu würden Übernahmen wie die des Aerospace-Distributionsunternehmens Boysen zählen. Die Kundenbasis in wachstumsträchtigen Industriesegmenten sei breit diversifiziert und die Wettbewerbsposition kontinuierlich ausgebaut worden, hiess es.

Gegenwind in Amerika - Wachstum in Asien

Bossard verzeichnete im ersten Halbjahr in Amerika Gegenwind. Der Umsatz ging hier um 5,1 Prozent auf 113,4 Millionen Franken zurück. Einige Kundenprojekte seien abgeschlossen worden, und bei Grosskunden wurde eine schwächere Nachfrage verzeichnet. Wie bekannt gehören etwa der Landmaschinenhersteller John Deere oder Tesla zu den Bossard-Kunden.

In Asien (Umsatz +9,7% auf 72,7 Mio) habe Bossard solides Wachstum verbucht. Hier hätten sich die Investitionen in das Distributionsnetz und in die Modernisierung der Infrastrukturen ausgezahlt. Trotz des Handelsstreits habe man in wichtigen Märkten wie China, Indien und Taiwan weiterhin hohe Zuwachsraten gesehen. In Europa (+1,7% auf 264,8 Mio) wurde ein leichter Umsatzanstieg erreicht.

(AWP)

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Bossard wächst wieder -

Bossard wächst wieder - Ausblick bestätigt

Bossard ist im dritten Quartal 2019 wieder gewachsen. Dennoch macht sich der konjunkturelle Gegenwind beim als frühzyklisch geltenden Unternehmen bemerkbar, entsprechend ist der Ausblick zurückhaltend.

10.10.2019 07:01

Nach einem ansprechenden Startquartal resultierte im zweiten Quartal ein Minus, was auch im gesamten ersten Semester für ein negatives Vorzeichen sorgte. Das von einem Akquisitionseffekt begünstigte Wachstum im dritten Quartal kommt deshalb für Analysten überraschend.

Der Umsatz legte im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,7 Prozent auf 218,5 Millionen Franken zu. Ohne negative Fremdwährungseffekte resultierte gar ein Plus von 3,2 Prozent, wie der Spezialist für Verbindungs- und Montagetechnik am Mittwoch mitteilte. Mit diesem Umsatz hat Bossard die Erwartungen der Analysten klar übertroffen, denn der AWP-Konsens lag bei 210,6 Millionen.

Europa positiv

Obwohl sich das Wirtschaftsumfeld zusehends anspruchsvoller präsentiere, befinde man sich in Europa, der wichtigsten Region für den Konzern, weiter auf Wachstumskurs, so Bossard. Der Quartalsumsatz erreichte 127,1 Millionen Franken, entsprechend einem Plus in Lokalwährungen von 9,6 Prozent.

Begünstigt wurde das Wachstum von einer Akquisition in der Luft- und Raumfahrtindustrie. Bossard hatte im vergangenen Juni von der deutschen Aquaero-Gruppe den Distributionsbereich der SACS Boysen Aerospace Group übernommen. Ohne diese Übernahme hätte Bossard mit einem organischen Plus von 1,6 Prozent noch immer ein positives Wachstum ausgewiesen.

Gewachsen ist das Unternehmen auch in Asien, wo die Verkäufe im dritten Quartal 37,6 Millionen erreichten (+8,0% in LW). Die Auswirkungen des Handelsstreits zwischen den USA und China seien dennoch vermehrt spürbar, hiess es.

Negatives Wachstum in den USA

Im Amerikageschäft verspürt das Unternehmen dagegen "anhaltenden Gegenwind". Die Verkäufe erreichten noch 53,8 Millionen, entsprechend einem Minus in Lokalwährungen von knapp 12 Prozent. Dafür macht Bossard den Abschluss einiger Kundenprojekte verantwortlich sowie die geringere Nachfrage wegen der nachlassenden Konjunkturdynamik.

Wie bekannt gehören etwa der Landmaschinenhersteller John Deere oder Tesla zu den Bossard-Kunden. Und bei den Lieferungen an Tesla hat sich mit der Lancierung eines günstigeren Models der Produktemix ungünstig entwickelt.

Für die ersten neun Monate weist die Gruppe einen Umsatz von 669,4 Millionen Franken aus, was einem Plus von 1,6 Prozent entspricht. Akquisitionsbereinigt ging der Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode in Lokalwährung leicht um 0,6 Prozent zurück.

Zurückhaltende Aussichten

Den Ausblick auf das Gesamtjahr 2019 bezeichnet Bossard als "zurückhaltend". Die Einkaufsmanager-Indizes entwickelten sich in den relevanten Märkten rückläufig, was auf kurze Frist für ein anhaltend anspruchsvolles Marktumfeld spreche. Zudem hätten sich die politischen Unwägbarkeiten wenig verändert. Dies betreffe insbesondere den Handelsstreit zwischen den USA und China sowie das mögliche Ausscheiden von Grossbritannien aus der EU.

Dennoch hält das Unternehmen an den Prognosen vom vergangenen August fest. Der ursprüngliche Umsatzausblick für das Gesamtjahr 2019 von 900 bis 920 Millionen wurde damals auf 860 bis 880 Millionen Franken reduziert, was weiterhin angestrebt wird. Für die EBIT-Marge wird nach wie vor ein Wert im unteren Bereich der anvisierten Bandbreite von 10 bis 13 Prozent in Aussicht gestellt.

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Bossard gründet

Bossard gründet Gemeinschaftsunternehmen mit SES-imagotag

Der Montagetechnik-Spezialist Bossard und der Spezialist für elektronische Preisschilder, SES-imagotag, wollen im Bereich von industriellen und logistischen IoT-Lösungen zusammenarbeiten. Die beiden Unternehmen haben nun das Gemeinschaftsunternehmen PDi Digital gegründet, an dem Bossard zu 30 Prozent beteiligt ist.

21.11.2019 18:29

Bossard bringe in das neue Unternehmen seine Kompetenz im Bereich automatisierter Logistiklösungen in der Industrie und SES-imagotag das spezialisierte Fachwissen für "Electronic Shelf Label"-Technologien im Detailhandel ein, teilte das Schweizer Unternehmen am Donnerstag mit. Das zusammengeführte Know-how schaffe die Grundlage, dass PDi Digital zu einem "marktbestimmenden Player" aufsteigen könne.

Zudem wird Bossard die Geschäftsaktivitäten der Tochtergesellschaft Effilio in die PDi Digital einbringen. Auf Partnerseite werde das Gemeinschaftsunternehmen Zugang zu allen von SES-imagotag entwickelten Technologien haben.

Die französische SES-imagotag ist laut den Angaben weltweiter Marktführer für "Electronic Shelf Label"-Technologien (ESL). Das Unternehmen habe weltweit 20'000 Detailhandelsgeschäfte mit über 200 Millionen elektronischen Preisschildern ausgestattet.

tp/rw

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Bossard liegt mit

Bossard liegt mit Umsatzzahlen am unteren Ende der Erwartungen

Die Bossard-Gruppe ist im Geschäftsjahr 2019 dank Zukäufen erneut gewachsen, das achte Mal in Folge. Allerdings hat sich das Wachstumstempo gegenüber dem Vorjahr deutlich verlangsamt.

14.01.2020 07:06

Das frühzyklische Unternehmen spürte den konjunkturellen Gegenwind insbesondere in den USA und den starken Franken.

Im Berichtsjahr steigerte Bossard den Gruppenumsatz dank einiger Ergänzungsakquisitionen um 0,6 Prozent auf 876,2 Millionen Franken. In Lokalwährungen, also bereinigt um die negativen Währungseinflüsse, resultierte ein Plus von 1,9 Prozent, wie das auf industrielle Verbindungs- und Montagetechnik spezialisierte Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Organisch, das heisst ohne Währungs- und Akquisitionseinflüsse, ergab sich indes ein Minus von 2,1 Prozent. Trotz der abgeschwächten Konjunktur, des Handelskonflikts zwischen den USA und China sowie der zunehmenden Stärke sei man in Europa und Asien weitergewachsen. Die schwierigeren Rahmenbedingungen in Amerika hätten dort aber zu einem spürbaren Umsatzrückgang geführt.

Gegen Jahresende verlangsamte sich dabei das Wachstumstempo noch einmal. Aus eigener Kraft und bereinigt um Währungseinflüsse schrumpfte der Umsatz von Bossard im Schlussquartal um 7,4 Prozent. In den vorangegangenen Quartal sah es noch ein bisschen besser aus. Nach einem ansprechenden Startquartal resultierte im zweiten Quartal organisch ein Minus von 3,9 Prozent und im dritten Quartal waren es -2,6 Prozent.

Schwaches Schlussquartal in den USA

Insbesondere in den USA lief es zum Jahresende nicht mehr so rosig. Das Minus lag im letzten Quartal deutlich im zweistelligen Bereich. Bossard konnte vom anziehenden Produktionsvolumen bei Tesla nicht profitieren, weil das Unternehmen bei den neueren Modellen weniger Produkte beisteuert.

Das Unternehmen führt zur Schwäche in den USA verschiedene Gründe an: Einerseits seien einige Kundenprojekte zum Abschluss gekommen, andererseits habe die Konjunkturdynamik im Industriesektor nachgelassen. Mit Blick auf den grössten US-Elektrofahrzeughersteller habe sich der Produktemix mit der dritten Modellreihe entscheidend verändert, was sich nachteilig auf den Bedarf an Produkten von Bossard und damit auf den Umsatz ausgewirkt habe.

Auch in der umsatzmässig grössten Region resultierte im vierten Quartal akquisitionsbereinigt ein Umsatzminus von beinahe 6 Prozent. Auf das Gesamtjahr gesehen verblieb ein organisches Wachstum von 0,5 Prozent. Am besten lief es in Asien, wo Bossard sowohl im Gesamtjahr als auch im vierten Quartal zulegte.

Mit dem ausgewiesenen Umsatz erfüllte Bossard zwar die im August etwas reduzierte Prognose, lag aber am unteren Ende der Erwartungen der Analysten. Diese hatten durchschnittlich mit einem Wert von knapp 880 Millionen gerechnet.

Zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 werden keine Angaben gemacht. Das detaillierte Jahresergebnis wird Bossard am 4. März vorlegen.

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Bossard-Aktien stehen erneut

Bossard-Aktien stehen erneut unter Druck

Die Aktien des Industriezulieferers Bossard stehen am Mittwoch im frühen Geschäft erneut unter Abgabedruck.

15.01.2020 10:39

Die am Vortag für das Geschäftsjahr 2019 publizierten Umsatzzahlen hatten die Erwartungen der Analysten knapp nicht erfüllt. Am Mittwoch haben nun weitere Analysten ihre Kursziele gesenkt.

Am Morgen fallen Bossard 2,5 Prozent auf 154,50 Franken zurück. Am Vortag hatten die Titel bereits über 9 Prozent an Terrain verloren. Im Vorjahr hatten die Titel noch rund 25 Prozent zugelegt und damit praktisch das Tempo des Gesamtmarktes erreicht. Der SPI notiert derzeit kaum verändert.

Einer der Analysten, der sein Kursziel gesenkt hat, ist Michal Lichvar von der Bank Vontobel. Er gibt den Papieren neu ein "Reduce" statt wie bisher ein "Hold". So senke er für 2020 seine Umsatz-Schätzung auf mittlere Frist seine EBIT-Prognosen.

Für 2021 und 2022 gehe er dann allerdings von einer Erholung der Umsätze aus. Der Verbindungstechniker werde im angelaufenen Geschäftsjahr 2020 die Talsohle seines Produktionszyklus erreichen, bevor dann die Erholung komme, so Lichvar.

Bei der UBS, die ebenfalls auf "Sell" von zuvor "Neutral" gesenkt hat, ist man tendenziell noch etwas pessimistischer. Analyst Sebastian Vogel geht von einer gedämpften Nachfrage und geringen Wachstumsaussichten für den Betriebsgewinn auf Stufe EBIT aus. Und trotz der bisher bereits erfolgten negativen Kursreaktion macht er noch weiteres Abwärtspotenzial für die Titel aus.

Etwas freundlicher bleibt einzig die ZKB, die auch ihr Rating bei "Marktgewichten" belässt. Analyst Armin Rechberger richtet seinen Blick auf den gesamten Sektor. Er nehme an, dass auch andere Schweizer Maschinenbaufirmen mit einem schwierigen Schlussquartal konfrontiert gewesen seien.

(AWP)

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