Burckhardt

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06.06.2007 09:39
#1
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Burckhardt

Als Winterthurer fühle ich mich verpflichtet, darauf aufmerksam zu machen...

1. Seit zwei drei Monaten findet eine Neubewertung des Rohstoff-Marktes und seiner Zulieferer statt.

2. Die Firma Burckhardt stellt Compressions-Pumpen z.B. zur Gasverflüssigung her. Da die Nachfrage kaum bedient werden kann, expandiert sie unter anderem nach China.

3. Die neusten Zahlen der Firma waren mind-blowing. Die Ratings der Analysten lassen sich nun darauf ein. Ziel 300/320.

4. Das Gap up vorgestern wurde bestätigt. Nun müsste ein Höhenritt folgen, nach allen Regeln der Börse.

5. Die Firma verdient einen Sympathie-Bonus.

Sage das mir selbst, leer schluckend, da ich keine Knete habe, um darauf einzusteigen.

Für Kenner von Warrants: Wäre burka etwas Schönes? Warum ist der Spread so hoch?

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Es gibt noch Schlimmeres.
19.09.2016 08:19
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Burckhardt Compression kauft in Deutschland zu

Der Kolbenkompressorenhersteller Burckhardt Compression übernimmt die IKS Industrie- und Kompressorenservice GmbH mit Sitz in Bremen. Der Umsatz beträgt rund 4 Millionen Franken.

Das Unternehmen hat im letzten Jahr mit 17 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 4 Mio CHF erzielt, wie es in einer Mitteilung vom Montag heisst. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

Das gekaufte Unternehmen sei ein führender Anbieter von Servicedienstleistungen im deutschsprachigen Raum, heisst es weiter. Burckhardt Compression Deutschland sei damit in Zukunft besser in der Lage, Servicedienstleistungen nicht nur für die eigenen Produkte anzubieten, sondern auch für die Kolbenkompressorsysteme anderer Hersteller.

"IKS verfügt über ein breites Know-how in den Bereichen Chemische Industrie, Raffinerien, Petrochemie, Industriegase, Nahrungsmittel- sowie der Eisen- und Stahlindustrie", lässt sich Burckhardt-CEO Marcel Pawlicek zitieren. Die weitere Stärkung des Servicegeschäfts unterstütze die im letzten März angekündigte neue Organisationsstruktur mit den zwei Divisionen Systems und Services.

(AWP)

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26.08.2016 08:28
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Burckhardt Compression will 100 Stellen streichen

Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression plant aufgrund des schwierigen Markumfeldes Kapazitätsanpassungen. Dabei sollen weltweit voraussichtlich 100 Stellen abgebaut werden, davon 50 in Winterthur.

Das teilte Buckhardt Compression am Donnerstagabend mit. Zusätzlich wird am Standort Winterthur ab Oktober für rund 100 Mitarbeitende Kurzarbeit eingeführt. Die Prognose für den Bestellungseingang im Gesamtjahr wird gesenkt.

Das Unternehmen geht davon aus, dass der grösste Teil des Stellenabbaus mittels Kündigungen vorgenommen werden muss, wie es in einer Mitteilung am Donnerstagabend heisst. Es sei ein Konsultationsverfahren mit der Mitarbeitervertretung und den Sozialpartnern geplant und es existiere ein Sozialplan. Burckhardt Compression beschäftigt den Angaben zufolge am Standort Winterthur rund 730 Personen, von weltweit insgesamt rund 2'100 Personen.

Kurzarbeit soll weiteren Stellenabbau verhindern

Zudem ist für weitere 100 Mitarbeitende in Winterthur ab Oktober die Einführung von Kurzarbeit geplant. Dadurch könne ein weiterer Stellenabbau verhindert werden, schreibt der Kompressorenbauer weiter.

Das Umfeld habe sich in den vergangenen Monaten weniger positiv entwickelt als erwartet, heisst es zu den Gründen der Massnahmen. Zudem habe der geänderte Produktemix bei den Neuanlagen zu einer geringeren Auslastung in der Fertigung geführt, und das Wachstum im Servicegeschäft sei weniger dynamisch als ursprünglich geplant verlaufen.

Der Bestellungseingang war in den letzten Monaten schleppend und wird das Vorjahresniveau nicht erreichen, heisst es weiter. Zudem ging der Bestellungseingang des Geschäfts mit Anwendungen, für die ausschliesslich Einzelkompressoren benötigt werden, zurück. Dies habe insbesondere für den Standort Winterthur eine geringere Auslastung zur Folge. Das Unternehmen betont, dass die Massnahmen nicht im Zusammenhang mit den kürzlich getätigten Akquisitionen in China und den USA stehen, oder der neuen Montagehallen in Korea oder den USA.

Bestellungseingang unter 500 Millionen erwartet

Die Guidance für das Geschäftsjahr 2016/17 wird beim Bestellungseingang gesenkt. Neu wird mit weniger als 500 Mio CHF gerechnet. Ansonsten bleibe der im Juni dieses Jahres kommunizierte Ausblick mit einem Umsatz von "deutlich über 500 Mio" unverändert. Die Betriebsgewinnmarge (ohne Shenyang Yuanda Compressor) werde sich im Geschäftsjahr 2016 temporär auf 11% bis 13% verringern, bevor sie im Geschäftsjahr 2017 (ohne Shenyang) wieder in den Bereich von 14% bis 16% zurückkehren soll.

Ein detaillierter Ausblick soll mit der Präsentation des Halbjahresberichts erfolgen, die für den 8. November terminiert ist. Dann sei auch die Abbildung der neuen Organisationsstruktur und die Integration von Shenyang Yuanda Compressor weiter fortgeschritten, heisst es.

(AWP)

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07.06.2016 08:15
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Burckhardt erfüllt nicht alle Prognosen

Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression hat etwas mehr Umsatz erzielt, das eigene Wachstumsziel dabei aber knapp verpasst. Die Analystenprognosen wurden zum Teil nicht erreicht.

Beim Gewinn im Geschäftsjahr 2015/16 (per 31. März) resultierten Werte leicht unter dem Vorjahr. Die Dividende soll dennoch auf Vorjahresniveau belassen werden.

Das Winterthurer Unternehmen weist einen 2,9% höheren Umsatz von 487,2 Mio CHF aus, währungsbereinigt resultierte ein Plus von 3,9%, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Damit wurde das vom Unternehmen selber gesetzte Ziel eines Umsatzes von über 500 Mio CHF knapp verpasst. Das Neumaschinengeschäft steuerte mit 332,4 Mio CHF (+1,6%) den Löwenanteil bei. Mit dem Service- und Komponentengeschäft wurde ein Umsatz von 154,8 Mio (+5,7%) verbucht.

Die Entwicklung der Gewinnkennzahlen blieb hinter jener des Umsatzes zurück. So verringerte sich der EBIT um 2,1% auf 73,0 Mio CHF und die entsprechende Marge auf 15,0% von 15,7%. Der Reingewinn nahm um 3,6% auf 55,5 Mio CHF ab. Die Aktionäre sollen dennoch in den Genuss einer unveränderten Dividende von 10,00 CHF pro Papier kommen.

Der Ausblick für das neue Geschäftsjahr ist für den Umsatz positiv. So soll im Geschäftsjahr 2016/17 ein Umsatz von "deutlich über 500 Mio CHF" erzielt werden. Dieses Ziel gelte für das Geschäft ohne das übernommene chinesische Unternehmen Shenyang Yuanda Compressor, heisst es weiter.

Ausblick folgt noch

Die Betriebsgewinnmarge - ebenfalls ohne Shenyang Yuanda Compressor - wird sich laut den Angaben temporär auf 11% bis 13% verringern, bevor sie im Geschäftsjahr 2017 wieder in den Bereich von 14% bis 16% zurückkehren soll. Einen detaillierteren Ausblick - inklusive Shenyang Yuanda Compressor - verspricht das Management für die kommenden Monaten, sobald die Integration von Shenyang Yuanda Compressor weiter fortgeschritten sei.

Ein Grund für diesen Optimismus dürfte der im letzten Jahr eingegangene Bestellungseingang sein. Dieser kam erneut über der 500-Mio-CHF-Marke zu liegen. Konkret gingen Aufträge von 523,2 Mio CHF ein (+1,8%). Das Neumaschinengeschäft steuerte 351,4 Mio (-1,2%) und das Service- und Komponentengeschäft 171,8 Mio CHF (+8,4%) bei. Für das neue Geschäftsjahr rechnet das Management mit einem Bestellungseingang in der Höhe des Vorjahres.

Mit den Jahresresultaten hat Burckhardt die Markterwartungen beim Bestellungseinfang übertroffen, bei allen anderen Kennzahlen hingegen verfehlt. Die Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt (AWP-Konsens) einen Umsatz von 503,0 Mio, einen Bestellungseingang von 512,8 Mio, einen EBIT von 75,4 Mio sowie einen Reingewinn von 57,9 Mio CHF prognostiziert.

(AWP)

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26.04.2016 08:20
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Burckhardt: Vertrag mit Anker-Aktionären um fünf Jahre verlängert
26.04.2016 07:25

Winterthur (awp) - Burckhard Compression hat weiterhin einen stabilen Ankeraktionär. Die fünf Aktionäre, die 2002 den Management Buyout und 2006 das IPO des Winterhurer Industriekonzerns initiiert und umgesetzt haben, bleiben mit einem Anteil von 12,4% am Unternehmen beteiligt.

Sie hätten Burckhardt dahingehend informiert, dass sie einen neuen fünfjährigen Aktionärsbindungsvertrag bis 2021 - mit Gültigkeit ab 1. Juni 2016 - abschliessen wollten, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens vom Dienstag.

Die Geschichte von Burckhardt Compression geht 14 Jahre zurück. Im April 2002 hatte der Sulzer-Konzern den Bereich Sulzer Burckhardt im Rahmen eines Management Buyouts verkauft. Fünf Mitglieder der damaligen Geschäftsleitung hatten ihn gemeinsam mit dem Finanzinvestor Zurmont erworben und zum jetzigen Namen umbenannt.

Im Juni 2006 dann verkaufte Zurmont im Rahmen eines IPO ihre gesamten Anteile. Zum Zeitpunkt des Börsengangs schlossen die fünf Mitglieder der Geschäftsleitung, die damals 20,9% der Aktien der Gesellschaft besassen, unter sich einen Aktionärsbindungsvertrag mit einer fünfjährigen Laufzeit ab. Zu den fünf Mitgliedern gehört der jetzige VR-Präsident Valentin Vogt, der daneben auch als Arbeitgeberpräsident bekannt ist. Ausserdem gehören zur Gruppe CEO Marcel Pawlicek sowie Harry Otz, Leonhard Keller und Martin Heller.

uh/rw

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23.03.2016 08:28
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Burckhardt Compression strukturiert sich neu

Der Kompressoren-Hersteller Burckhardt Compression verpasst sich eine neue Organisationsstruktur. Neu gibt es die Geschäftsbereiche Systems und Services.

Es werden zwei Geschäftsbereiche gebildet: Zur Division Systems gehört das Neumaschinengeschäft und zu Services das Service- und Komponentengeschäft.

Beide Divisionen von Burckhardt Compression werden künftig durch COOs geführt, welche direkt an CEO Marcel Pawlicek rapportieren, teilt Burckhardt Compression am Mittwoch mit. Bis die beiden Divisionsleiter ernannt sind, übernimmt Pawlicek ad interim die Stelle des COO Division Services und CFO Rolf Brändli die Stelle des COO Division Systems.

Im gleichen Zug wird die Geschäftsleitung auf fünf von derzeit elf Mitgliedern verkleinert. Neben dem CEO und den beiden COOs werden CFO Rolf Brändli und CHRO Sandra Pitt Einsitz in die Geschäftsleitung nehmen.

Nach dem Wachstum in den vergangenen Jahren sei eine Anpassung erforderlich gewesen, heisst es dazu. Die neue Organisationsstruktur tritt Anfang Juni in Kraft.

(AWP)

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11.03.2016 08:21
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Burckhardt Compression kauft in China zu

Die Burckhardt Compression Holding AG mit Sitz in Winterthur beschäftigt über 900 Mitarbeitende.

Die Burckhardt Compression Holding AG mit Sitz in Winterthur beschäftigt über 900 Mitarbeitende.
Bild: zvg
11.03.2016 07:37

Der Kompressoren-Hersteller Burckhardt Compression übernimmt eine 60%-Mehrheitsbeteiligung am führenden chinesischen Hersteller von Kolbenkompressoren Shenyang Yuanda Compressor.

Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 10.März unterzeichnet, wie Burckhardt am Freitag mitteilte. Zu den weiteren Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Shenyang Yuanda erzielte den Angaben zufolge 2015 mit seinen 650 Mitarbeitenden einen Umsatz von 110 Mio CHF. Mit dem Zukauf werde lokale Marktnähe in zusätzlichen Marktsegmenten erreicht, das Produktportfolio zur Abdeckung unterschiedlicher Marktbedürfnisse ausgeweitet und direkter Zugang zu einer gut etablierten, lokalen Zulieferkette geschaffen, wie es heisst. Das Closing soll im April/Mai 2016 stattfinden.

Verkäufer des Anteils ist laut Mitteiliung Ren Xiwen, Mehrheitsaktionär und Gründer von Shenyang Yuanda. Das Unternehmen und seine Marke bleibe nach dem Kauf bestehen, Präsident Ren Xiwen bleibe Geschäftsführer und Verwaltungsratsmitglied, so die Mitteilung.

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22.12.2015 08:17
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Burckhardt Compression kauft in den USA dazu

Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression baut seine Stellung in den USA aus und übernimmt eine Beteiligung in der Höhe von 40 Prozent an der amerikanischen Arkos Field Services.

Das Unternehmen ist ein Anbieter von Dienstleistungen und Ausrüstung für die Industrie im Bereich Gasverdichtung und verfügt über 15 strategisch positionierte Servicezentren, wie Burckhardt Compression am Dienstag mitteilt. Mit annähernd 300 Mitarbeitern erzielt es einen Jahresumsatz von rund 75 Mio USD. Zu weiteren Einzelheiten der Vereinbarung wurde Stillschweigen beschlossen. Mit dieser Transaktion verschaffe man sich einen verstärkten Zugang zum amerikanischen Markt für Servicedienstleistungen mit der grössten installierten Basis von Kolbenkompressoren.

Ursprünglich war Arkos der Bereich After Sales eines bedeutenden internationalen Leasingunternehmens im Bereich Gasverdichtung, im August 2014 ging das Unternehmen im Rahmen eines MBO an das Management über. Der Hauptsitz liegt in Houston, Texas.

Dank des Leistungsausweises im Servicegeschäft für Kompressoren aller bedeutenden Hersteller sei Arkos in der Lage, auf Anfragen nach Ersatzteilen, Servicedienstleistungen, technischer Beratung und Unterstützung unverzüglich zu reagieren, schreibt BC weiter. Das im Wachstum befindliche Unternehmen werde von einem erfahrenen Managementteam geführt und sei "ausgezeichnet positioniert" für weitere Akquisitionen im Geschäft mit Kompressorkomponenten und Servicedienstleistungen. Gewisse Aktivitäten des Servicegeschäfts von Burckhardt Compression (US) Inc. werden zu Arkos transferiert.

Die Investition bedeute einen weiteren Schritt in der Realisation der Strategie von BC, den Kunden einen umfassenden, flexiblen Service sowie hochwertige, technologisch fortgeschrittene Kompressorkomponenten anzubieten, wird in der Mitteilung CEO Marcel Pawlicek zitiert.

(AWP)

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03.11.2015 08:17
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Burckhardt steigert Umsatz um ein Viertel

Burckhardt Compression hat innerhalb der ersten sechs Monate beim Umsatz gepunktet, verzeichnet aber rückläufige Aufrtrage. Der Kompressorenspezialist verfehlt zudem die Gewinnprognose.

Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 (per 30.09.) zwar etwas weniger Bestellungen an Land gezogen, beim Umsatz und Gewinn aber deutlich zugelegt. Die Ziele für das Gesamtjahr werden bestätigt.

Der Bestellungseingang nahm um 5,8% auf 254,2 Mio CHF ab. Damit sei das "ausserordentlich hohe Niveau" des Vorjahres nicht ganz erreicht worden, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Das Umfeld wird im Halbjahresbericht als "weiterhin anspruchsvoll" bezeichnet, und die verschiedenen Absatzmärkte hätten sich sehr unterschiedlich entwickelt.

Rückläufig war allerdings nur das Geschäft mit neuen Maschinen (Compressor Systems, -13% auf 167,9 Mio). Im Servicebereich (Components, Services & Support) nahm der Auftragseingang gemäss den Angaben hingegen um 12% auf 86,3 Mio CHF zu.

Veränderter Produktmix

Beim Umsatz konnte sich das Winterthurer Unternehmen um 24% auf 243,0 Mio CHF steigern. Dies sei vor allem dem Neumaschinengeschäft (+34%) zu verdanken gewesen, schreibt das Unternehmen weiter. Der Servicebereich machte leichte Fortschritte (+5,4%).

Die Bruttogewinnmarge kam mit 30,0% unter dem Vorjahreswert (32,6%) zu liegen. Erklärt wird dies unter anderem mit einem veränderten Produktmix der im ersten Semester abgelieferten Projekt. Im Servicegeschäft sei die Marge (48,7%) zudem leicht unter den "sehr hohen Wert der Vorjahresperiode" (51,0%) gefallen.

Bei den weiteren Gewinnkennzahlen verbesserte sich Burckhardt in der Folge weniger ausgeprägt als beim Umsatz. Der EBIT stieg um 18% auf 32,8 Mio CHF, und die entsprechende Marge reduzierte sich auf 13,5% von 14,2%. Der Reingewinn erhöhte sich um 17% auf 25,1 Mio CHF.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Burckhardt die Erwartungen der Analysten beim Umsatz übertroffen, bei den anderen Kennzahlen hingegen verfehlt. Die Experten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit Bestellungen von 259,3 Mio CHF, einem Umsatz von 236,3 Mio, einem EBIT von 36,8 Mio und einem Reingewinn von 28,4 Mio gerechnet.

Ziele bestätigt

Für das Gesamtjahr 2015/16 bestätigt das Management seine Ziele. Das zweite Semester soll demnach in Bezug auf Umsatz und Gewinn besser ausfallen als das erste.

So peilt es unverändert einen Jahresumsatz über der Schwelle von 500 Mio CHF an. Beim Bestellungseingang sowie dem Betriebs- und Reingewinn werden Resultate auf Vorjahreshöhe erwartet. Die Betriebsgewinnmarge wird sich gemäss den Angaben des Managements "im unteren Bereich des langfristigen Zielkorridors von 15% bis 20% bewegen". Im letzten Geschäftsjahr wurde bei dieser Kennzahl ein Wert von 15,7% ausgewiesen.

(AWP)

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14.09.2015 08:29
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Burckhardt Compression liefert zahlreiche Kompressoren für LNG-Projekt in Texas

14.09.2015 08:05

Winterthur (awp) - Burckhardt Compression meldet eine Reihe von Aufträgen für ein Projekt der US-Gesellschaft Freeport. Diese plant in Freeport, Texas, ein Exportterminal für verflüssigtes Erdgas (Liquefied Natural Gas - LNG). Burckhardt Compression werde "zahlreiche" Kolbenkompressoren liefern, teilte das Unternehmen am Montag mit. Ein Auftragswert wird nicht genannt.

Die Aufträge kommen von den mit dem Bau und dem Engineering beauftragten Gesellschaften CB&I, Chiyoda und Zachary, so Burckhardt Compression weiter. Die montierten und montagefertigen Anlagen würden Ende 2016 ausgeliefert.

ra/rw

(AWP)

 

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09.06.2015 08:15
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Burckhardt verpasst Umsatzziel
 

Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression hat im Geschäftsjahr 2014/15 einen Rekordumsatz erzielt, die selber gesetzten Ziele aber verfehlt. Die Gewinnzahlen fielen hingegen besser aus als erwartet.

Der Ausblick ist optimistisch. Das Ziel des Managements war ein Umsatzplus von rund 10%. Tatsächlich sind es nun nur +6,4% geworden, wie das Winterthurer Unternehmen am Dienstag mitteilt. Konkret weist das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2014/15 einen Umsatz von 473,6 Mio CHF aus. Die Analysten hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit gut 494 Mio CHF gerechnet.

Der nun erreichte Wert sei eine Bestmarke in der Unternehmensgeschichte, betont das Unternehmen. Die beiden Sparten entwickelten sich unterschiedlich: So nahm der Umsatz im Neumaschinengeschäft zu (+12%), während er im Service- und Komponentengeschäft (-3,7%) leicht abnahm. Letzteres begründet das Unternehmen in der Mitteilung damit, dass 2013 und 2014 keine grösseren Bestellungen im Bereich Umbauten und Engineering verbucht wurden.

Die Zeichen stehen allerdings gut, dass das Service- und Komponentengeschäft (CSS) nun Fortschritte macht. Insgesamt stagnierte der Bestellungseingang zwar (-0,6% auf 514,1 Mio CHF). CSS konnte allerdings gut einen Fünftel mehr Aufträge an Land ziehen, was das Unternehmen vor allem mit einer grösseren Nachfrage nach Ersatzteilen erklärt.

Im Neumaschinengeschäft nahmen die Bestellungen um 7,9% ab. Der Hauptgrund dafür sei gewesen, dass Kunden einige grosse Projekte verschoben hätten, schreibt Burckhardt dazu.

Gewinnprognosen übertroffen

Die Entwicklung der Gewinnkennzahlen war mit jener des Umsatzes vergleichbar. So erhöhte sich der EBIT um 6,3% auf 74,6 Mio CHF, die entsprechende Marge sank minimal auf 15,7% von 15,8%. Der Reingewinn nahm um 6,9% auf 57,6 Mio CHF zu. Analysten hatten im Schnitt mit etwas tieferen Werten gerechnet - insbesondere mit einer EBIT-Marge von unter 15%. Die Aktionäre sollen in den Genuss einer unveränderten Dividende von 10,00 CHF pro Papier kommen, was einer Ausschüttungsquote von 59,1% entspreche.

Der EBIT wurde laut der Mittteilung von zwei Sonderfaktoren beeinflusst. So habe der SNB-Entscheid zu einem Währungsverlust von 6,4 Mio CHF geführt. Auf der anderen Seite konnte dank Anpassungen im Vorsorgebereich ein Ertrag von 5,9 Mio CHF verbucht werden.

500-Millionen-Grenze als Ziel

Der Ausblick für das neue Geschäftsjahr ist optimistisch. So soll im Geschäftsjahr 2015/16 ein Umsatz von über 500 Mio CHF und ein Bestellungseingang sowie Gewinnmargen auf Vorjahresniveau erreicht werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Märkte entwickelten sich trotz verschiedener wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten nach wie vor insgesamt positiv, lautet die Begründung dazu.

(AWP)

 

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05.06.2015 13:50
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Burckhardt setzt auf die USA
 

Burckhardt Compression setzt auf den Öl- und Gassektor in Amerika und baut ein neues Montagewerk und Bürogebäude in den USA.

Am neuen Standort in Waller, Texas, nahe Houston, wird Burckhardt Compression Prozessgas-Kompressoren für Kunden aus den Bereichen Raffinerie und chemische Industrie in Nord, Süd- und Mittelamerika montieren, wie es in einer Mitteilung am Freitag anlässlich der Grundsteinlegung heisst.

Die Entscheidung zum Bau sei aufgrund der steigenden Nachfrage der erdölverarbeitenden und chemischen Prozess-Industrien in den USA, Kanada, Mexiko und Südamerika getroffen worden, heisst es weiter. Neben dem Engineering und der Montage der Kompressoren werde am neuen Standort auch ein Service Center ansässig sein. Den Betrieb soll das Werk voraussichtlich im Januar 2016 aufnehmen. Als Standortfaktoren nennt das Unternehmen die Nähe zur "Energie-Hauptstadt" Houston sowie zu zwei Universitäten mit Maschinenbau-Ausrichtung. Angaben zum Investitionsvolumen werden keine gemacht.

(AWP)

 

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07.05.2015 08:52
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Burckhardt Compression erhält verschiedene Aufträge für Laby-Kompressoren

07.05.2015 08:31

Winterthur (awp) - Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression (BC) hat verschiedene Aufträge für das Kompressoren-System des Typs Laby-GI für den Einsatz mit dem Treibstoff Gas erhalten. Diese vibrationsfreien Kompressoren werden in Schiffsmotoren, welche im "Dual-Fuel"-System betrieben werden, eingesetzt, wie BC am Donnerstag mitteilt. Die Kompressoren wurden zwischen Dezember 2014 und März 2015 bestellt und sollen auf verschiedenen LNG-Tanker-Schiffen verwendet werden, welche allesamt über eine Kapazität von 174'000 Kubikmeter an Flüssiggas verfügen.

cf/cp

(AWP)

 

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10.02.2015 08:38
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Burckhardt ist das nächste SNB-Opfer
 

Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression muss seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2014/2015 (per Ende März) nach dem SNB-Entscheid vom 15. Januar kürzen.

Neu werde noch ein Umsatzwachstum von rund 10 Prozent erwartet und der Bestellungseingang dürfte auf Vorjahresniveau liegen. Betriebs- und Nettogewinn würden "ungefähr" das Vorjahresniveau erreichen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Das Unternehmen hatte zuletzt im November angegeben, der Umsatz werde "substantiell" wachsen und die EBIT-Marge im unteren Drittel des langfristigen Zielkorridors von 15-20 Prozent zu liegen kommen. Die angepassten Erwartungen basierten auf einem Wechselkurs des Schweizer Frankens zum Euro von 1,00 und zum US-Dollar von 0,93. Die Zielausschüttungsquote von 50 Prozent-70 Prozent wird derweil bestätigt.

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2015/2016 sei positiv, so Burckhardt Compression. Aus heutiger Sicht gehe man von einem Umsatz über dem Niveau des laufenden Geschäftsjahres aus. Betriebs- und Nettogewinn würden sich "deutlich" erhöhen. Die EBIT-Marge werde damit wieder im mittleren Bereich des langfristigen Zielkorridors von 15 Prozent bis 20 Prozent liegen.

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18.12.2014 08:36
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Burckhardt Compression erhält Auftrag für Gas-Kompressor aus Venezuela

18.12.2014 07:50



Winterthur (awp) - Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression (BC) hat aus Venezuela einen Auftrag für die Lieferung eines Gas-Kompressoren erhalten. Der Kompressor des Typs "Laby" wird für die Erweiterung der Stahlmühle "Alfredo Maneiro" der Sidor SA am Orinoco verwendet, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt. Auftraggeber ist die Estudios Planificacion y Gestion Tecnica S.L. (ESPLAGET). Angaben zum Wert des Auftrages werden keine gemacht.

cf/rt

(AWP)

 

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04.11.2014 08:47
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Burckhardt wächst weiter
 

Der Kolbenkompressoren-Hersteller Burckhardt Compression hat sich in seinem ersten Geschäftshalbjahr sichtbar verbessert. Die Analystenerwartungen erfüllt die Winterthurer Gruppe dennoch nicht.

Burckhardt Compression hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/15 (per 30.09.) bei allen Kennzahlen deutlich zugelegt. Die Erwartungen der Analysten wurden jedoch zum Teil enttäuscht. Für das zweite Halbjahr stellt das Unternehmen eine verbesserte Profitabilität in Aussicht.

Die Kolbenkompressoren von Burckhardt Compression sind nach wie vor gefragt, wie der Bestellungseingang zeigt. Im ersten Semester konnten Aufträge im Wert von 270,0 Mio CHF verbucht werden, was einem Plus von 14% entspricht.

Beide Geschäftsbereiche trugen zu dieser Entwicklung bei, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Im Maschinengeschäft (Compressor Systems) war das Wachstum mit gut 13% auf 192,7 Mio CHF aber etwas schwächer als im Servicegeschäft (Components, Services & Support), das um fast 16% auf 77,3 Mio zulegte. Gut gelaufen seien vor allem Produkte für den Gastransport und die Gaslagerung sowie für die Petrochemie, heisst es weiter.

Der Umsatz entwickelte sich mit einem Plus von 10% auf 196,1 Mio CHF ähnlich. Das Wachstum sei primär auf das Maschinengeschäft zurückzuführen, schreibt das Unternehmen dazu. Auch im Servicebereich habe jedoch eine deutliche Umsatzzunahme erzielt werden können. Konkrete Zahlen werden keine genannt.

Schlechterer Produktmix

Der Bruttogewinn nahm unterproportional um 7,9% auf 63,9 Mio CHF zu, und die Bruttogewinnmarge reduzierte sich in der Folge leicht auf 32,6% von 33,2%. Die tiefere Marge im Maschinengeschäft (22,3% nach 24,4%) sei auf den unterschiedlichen Produktmix zurückzuführen, heisst es dazu in der Mitteilung. Im Servicegeschäft habe sich die Profitabilität jedoch verbessert (Bruttomarge von 51,0% nach 48,2%).

Dank unterproportional gestiegener Kosten kann auf Stufe EBIT ein 11% höherer Wert von 27,9 Mio und ein 12% höherer Reingewinn von 21,5 Mio CHF ausgewiesen werden. Die EBIT-Marge kam bei 14,2% nach 14,1% in der Vorjahresperiode zu liegen.

Erwartungen verfehlt

Mit den vorgelegten Zahlen hat Burckhardt die Erwartungen der Analysten beim Bestellungseingang leicht übertroffen, bei den anderen Kennzahlen jedoch zum Teil deutlich verfehlt. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit Bestellungen von 265,3 Mio CHF, einem Umsatz von 207,7 Mio, einem EBIT von 29,7 Mio und einem Reingewinn von 22,6 Mio gerechnet.

Für das Gesamtjahr 2014/15 bestätigt das Unternehmen grundsätzlich seine Ziele, wobei es leichte Präzisierungen gibt. So wird ein höherer Bestellungseingang in beiden Sparten und ein "substantiell über dem Vorjahr liegender Umsatz" angepeilt. Die EBIT-Marge soll unverändert im unteren Drittel des langfristigen Zielkorridors von 15-20% zu liegen kommen. Das zweite Halbjahr werde in Bezug auf die Gewinne deutlich besser ausfallen als das erste Semester, heisst es dazu in der Mitteilung. Bestätigt wird ausserdem die Zielausschüttungsquote von 50% bis 70%.

(AWP)

 

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13.08.2014 16:32
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Burckhardt-CEO: Erwarten Umsatzwachstum von über 5% im Jahr 2014/15

13.08.2014 15:45



Zürich (awp) - Der CEO des Kolbenkompressorherstellers Burckhardt Compression, Marcel Pawlicek, bleibt beim Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2014/15 (per Ende März) vorsichtig: An der Guidance, die einen Umsatz über dem Vorjahr vorsieht, hält er zwar grundsätzlich fest. Wie er in einem Interview mit AWP sagt, erwartet er aber konkret ein Wachstum leicht über dem Mittelfristziel: "Ich gehe davon aus, dass es etwas mehr als diese 5% sein werden."

Das grösste Potenzial sieht er derzeit im Öl- und Gas-Upstream-Geschäft, also bei Prozessen rund um die Förderung dieser Energieträger: "Dieses Geschäft stand bis vor kurzem nicht im Fokus, nun aber haben wir die Verkaufsbemühungen verstärkt."

Auch die Globalisierung des Unternehmens will der CEO fortsetzen - "Schritt für Schritt", wie er betont. Eine Überlegung sei es zudem, in China eine eigene Fabrik für chinesische Kunden aufzubauen. Eine Verlagerung der Produktion von der Schweiz ins Ausland sei hingegen nicht geplant: "Unsere Märkte sind über die ganze Welt verteilt, deshalb gibt es keinen eindeutig besser geeigneten Standort."

Wachsen will das Unternehmen auch mit Übernahmen, wobei Pawlicek derzeit vor allem Möglichkeiten im Servicebereich sieht. "Technologisch haben wir alles, was wir brauchen."

Auffällig an Burckhardt ist, dass ein Teil des Managements 12,5% am Unternehmen besitzt - was eine Folge des Management-Buy-Outs von Sulzer ist. Obwohl dies einen gewissen Schutz vor aufmüpfigen Aktionären bietet, habe ihn das nicht träge gemacht, sagt Pawlicek. Er sieht vielmehr positive Auswirkungen: "Man führt wahrscheinlich ein Unternehmen schon anders, wenn man Mitbesitzer ist - vielleicht auch etwas vorsichtiger."

Das vollständige Interview lesen Sie auf AWP Premium.

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