Calida

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26.02.2008 17:21
#1
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Calida

Am 29.02. wird Calida die Zahlen vom 2007 präsentieren.

Calida sind eigentlich sehr moderat bewertet .

Bei vielen Analysten sogar mit strong buy !

Kann jemand wo diese Aktie kennt mehr dazu sagen?

Besten dank

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27.07.2016 08:25
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Calida steigert Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr

Solider Einstand für den neuen Calida-Chef Reiner Pichler: Der Kleider- und Wäschehersteller konnte sich im ersten Halbjahr deutlich steigern.

Calida steigerte von Januar bis Juni dem Umsatz um 6,4 Prozent auf 178,9 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn stieg um 42,2 Prozent auf 3,4 Millionen Franken. Unter dem Strich blieben 3,5 Millionen.

Gut liefen im ersten Halbjahr vor allem die Verkäufe der Kernmarke Calida sowie der Gartenmöbel der Marke Lafuma. Das Resultat wird vom Unternehmen als positiv gewertet. Calida leidet generell unter dem Einkaufstourismus und dem schwachen Konsum.

Der Ausblick ist indes verhalten. Der Konzern geht davon aus den Gruppenumsatz über das ganze Jahr gegenüber dem Vorjahr lediglich zu halten. Damals setzte Calida 359 Millionen Franken um.

Die Ertragslage dürfte insbesondere durch Investitionen in die Marken und die Reorganisation unter dem neuen Chef Pichler negativ beeinflusst werden, wie Calida in einer Mitteilung am Mittwoch einräumt.

Ex-CEO wurde gespickt

Die Firma hat eine turbulente Zeit hinter sich. Ende April musste der langjährige Konzernchef Felix Sulzberger den Verwaltungsrat wegen eines Machtkampfs mit der Gründerfamilie verlassen.

Nach Indiskretionen zu Geschäftsentscheiden und einem über Monate andauernden Streit im Verwaltungsrat zogen die Aktionäre an der Generalversammlung die Reissleine und stimmten für den Rauswurf Sulzbergers. Kurz zuvor hatte dieser bereits die operative Führung abgegeben.

Unter dem neuen CEO Reiner Pichler setzt Calida vor allem auf die bestehenden Marken des Unternehmens. Akquisitionen stehen nicht mehr im Vordergrund. Sulzberger dagegen hätte das Wachstum mit weiteren Zukäufen forcieren wollen.

Calida feiert dieses Jahr sein 75-jähriges Bestehen. Die Bekleidungsgruppe zählt rund 3000 Mitarbeiter.

(SDA)

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06.04.2016 08:19
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Calida kauft weitere 11,63% der Lafuma-Aktien - Kaufpreis 16 EUR pro Anteil
06.04.2016 07:58

Sursee (awp) - Der Bekleidungskonzern Calida baut seine Beteiligung an Lafuma aus. Die Gruppe habe sich mit den Lafuma-Aktionären Comir und Sopracif bezüglich einer Übernahme von zusätzlichen 11,63% der Lafuma-Aktien zu 16 EUR je Aktie geeinigt, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Damit steige die Beteiligung von Calida an Lafuma auf 71,55%.

Der Vollzug des Kaufvertrags wird per Mitte April 2016 erwartet. Mit dem zusätzlichen Aktienanteil von Lafuma überschreite Calida die Beteiligungsschwelle von zwei Dritteln, was das qualifizierte Mehr für Generalversammlungsentscheide bedeute, heisst es weiter.

Die beiden Verkäuferparteien waren bislang mit dem ehemaligen Calida-Verwaltungsrat Christian Haas im Verwaltungsrat von Lafuma vertreten. Mit dem Vollzug des Kaufvertrags werde Haas auch aus diesem Amt zurücktreten, so die Meldung.

Die 2013 teilweise von Calida übernommene französische Lafuma-Gruppe erzielte im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 163 Mio EUR. Zu ihr gehören unter anderem die Surfmarke Oxbow, die Bergsport-Marke Millet Mountain und die Gartenmöbelsparte Furniture. Calida hatte verschiedentlich die Absicht betont, eine volle Übernahme von Lafuma anzustreben.

an/ra

(AWP)

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23.03.2016 08:16
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Calida schlägt zwei neue VR-Mitglieder vor - Antrag von Micalux wird abgelehnt
23.03.2016 08:05

Sursee (awp) - Der Bekleidungskonzern Calida schlägt den Aktionären die Zuwahl von Jean-Paul Rigaudeau und Stefan Portmann in den Verwaltungsrat vor. Einstimmig lehnt der Verwaltungsrat dagegen den Vorschlag der Aktionärsgruppe Micalux ab, den scheidenden CEO Felix Sulzberger wieder in das Gremium zu wählen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Die übrigen VR-Mitglieder werden zur Wiederwahl vorgeschlagen und Thomas Lustenberger soll weiterhin das Präsidium innehaben.

Der Verwaltungsrat habe das Traktandierungsbegehren von Micalux zur Wiederwahl von Felix Sulzberger geprüft, so die Meldung. Aufgrund der Uneinigkeit bezüglich der künftigen strategischen Ausrichtung habe das Gremium einstimmig entschieden, dass ein Verbleib von Felix Sulzberger im Verwaltungsrat nicht förderlich sein würde. Das Begehren werde der Generalversammlung vom 21. April zur Beschlussfassung unterbreitet.

Der Anfang Dezember in einem Zeitungsinterview angekündigte Rücktritt des langjährigen CEO Felix Sulzbergers stand im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Auffassungen bezüglich der Strategie.

an/rw

(AWP)

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07.03.2016 08:22
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Calida erzielt fast einen Drittel weniger Gewinn

Der starke Franken hat das Jahresergebnis des Wäsche- und Kleiderherstellers Calida in die Tiefe gezogen. Mit den Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten dennoch übertroffen.

Zwar sind die Rückgänge bei Gewinn und Umsatz im Gesamtjahr nicht ganz so markant wie im ersten Halbjahr. Dennoch resultiert beim Gewinn ein Minus von 28 Prozent.

Der Generalversammlung soll derweil eine unveränderte Dividende von 0,80 CHF je Aktie vorgeschlagen werden.

Unter dem Strich blieben damit noch 17 Millionen Franken übrig. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) waren es 21,5 Millionen - rund 21 Prozent weniger als im Vorjahr. Dieser Rückgang sei vollumfänglich auf die negative Kursentwicklung zurückzuführen, schreibt Calida in einer Mitteilung vom Montag.

Der Umsatz sank um rund 13 Prozent auf 359 Millionen Franken. Auch hier sei der Grund die starke Aufwertung des Frankens, schreibt das Unternehmen. Calida erziele drei Viertel des Umsatzes im Euroraum. Aber auch ohne Währungseffekte wäre der Umsatz leicht gesunken - allerdings nur um rund 3 Prozent.

Mit den Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten beim Umsatz leicht und bei den Gewinnzahlen deutlich übertroffen. Vontobel und ZKB hatten einen Nettoumsatz von 357,0 bzw. 356,8 Mio CHF und einen EBIT von 16,0 bzw. 17,0 Mio erwartet. Der Gewinn wurde von den Experten bei 10,6 bzw. 10,9 Mio gesehen.

Verschiedene Marken unterschiedlich betroffen

Die verschiedenen Marken des Unternehmens waren von den Währungsturbulenzen unterschiedlich betroffen: Die in der Schweiz starke Marke Calida bekam die Aufwertung des Frankens besonders zu spüren. Die Luxuslingerie-Marke Aubade hingegen war praktisch nicht betroffen. Bei dieser Marke fallen Umsatz, Kosten, Produktion und Beschaffung zu über 90 Prozent im Euroraum an.

Wie bereits angekündigt, kommt es bei Calida Anfang April zu einem Chefwechsel: Felix Sulzberger, der das Unternehmen seit 14 Jahren führt, tritt aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit dem Verwaltungsrat zurück. An seine Stelle tritt, wie im Dezember mitgeteilt, Reiner Pichler, der zuletzt Konzernchef des deutschen Modekonzerns s. Oliver war.

Die Investorengruppe Micalux, die rund 16 Prozent des Calida-Aktienkapitals hält, hat nun einen Antrag gestellt, den abtretenden Chef Sulzberger für ein weiteres Jahr in den Verwaltungsrat zu wählen. Der Calida-Verwaltungsrat werde den Antrag prüfen und zu gegebener Zeit Stellung nehmen, heisst es in der Mitteilung.

(SDA)

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13.01.2016 08:23
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Calida-VRP: Hauptaktionär will für mindestens drei Jahre sicheres Umfeld bieten
12.01.2016 20:05

Zürich (awp) - Die Besitzverhältnisse beim Bekleidungskonzern Calida sorgen weiterhin für Gesprächsstoff. Laut Verwaltungsratspräsident Thomas Lustenberger will der Ankeraktionär für mindestens drei Jahre an der Beteiligung festhalten, wie er in einem Interview mit "Finanz und Wirtschaft" (FuW, online 12.01.2016) sagte.

"Die Familie Kellenberger will als Ankeraktionär dem neuen CEO Reiner Pichler ein stabiles Umfeld bieten. Sie kann sich einen Aktienverkauf in den nächsten drei Jahren nicht vorstellen. Das ist die unterste Grenze", sagte Lustenberger gegenüber dem Blatt.

Der Verwaltungsrat (VR) habe verschiedene Projekte zur Akquisition, die von der Geschäftsleitung vorgelegt wurden, abgelehnt. Der VR sei der Meinung, die Gruppe solle sich jetzt einerseits auf die Integration von Lafuma fokussieren und anderseits auf die Entwicklung ihres eigenen, "sehr interessanten" Markenportfolios, so der VRP weiter.

Einen Wechsel der Marschrichtung sieht er darin nicht. "Das ist kein Strategiewechsel, das ist ein Fokuswechsel innerhalb der Strategie. Mit Lafuma haben wir vier neue Marken übernommen. Unser Portfolio beinhaltet gute und entwicklungsfähige Marken. Wir wollen unsere Kraft auf deren Entwicklung richten. Das ist ein Fokuswechsel, der vom gesamten VR mitgetragen wird", sagte Lustenberger.

"Wir wollen Lafuma ganz übernehmen, wenn es finanziell tragbar ist und wir uns mit den Minderheitsaktionären beim Preis einigen können." Lustenberger ist optimistisch, dass man sich mit Lafuma-Aktionär Christian Haas, der aus dem Calida-VR ausgeschieden ist, "finden" werde.

Die Familie Kellenberger, die einen Anteil von 34,7% an Calida hält, hatte im vergangenen Jahr den Verkauf ihrer Beteiligung geprüft. Dabei war es zu Meinungsverschiedenheiten mit Calida-Aktionär (16,4%) und VR-Mitglied Haas gekommen, der daraufhin das Gremium verlassen hat. Der Abgang von CEO Felix Sulzberger im Dezember wird mit der Ablehnung des VR zu seinen Akquisitionsplänen in Verbindung gebracht.

Die Calida-Aktien haben am Dienstag den tiefsten Stand seit knapp zwei Jahren markiert, gingen aber am Handelsende mit +0,2% aus dem Handel.

yr/cp

(AWP)

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24.07.2015 08:21
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Calida mit enttäuschenden Zahlen
 

Die Wäscheherstellerin Calida hat im ersten Semester des Geschäftsjahres 2015 unter massiv negativen Wechselkurseffekten gelitten. Der Umsatz ging um 15 Prozent zurück.

Der Umsatz erreichte noch 168,1 Mio CHF. Das sind fast 15% weniger als im Jahr zuvor. Doch auch währungsbereinigt hätte der Umsatzrückgang 4,8 betragen. Die Gruppe erzielt rund 75% der Umsätze und Erträge in Euro.

Das operative Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 3,4 Mio CHF um 63% unter dem Vorjahreswert. Rund zwei Drittel des Rückgangs seien währungsbedingt, teilte Calida am Freitag mit. Unter dem Strich erwirtschaftete das Unternehmen noch einen kleinen Gewinn von 0,7 Mio CHF. In der Vorjahresperiode hatte der Überschuss noch 5,2 Mio betragen.

Mit den Zahlen wurden die Erwartungen der Analysten verfehlt. Vontobel und ZKB hatten einen Nettoumsatz von 169,0 bzw. 169,6 Mio CHF und einen EBIT von 4,5 bzw. 5,0 Mio erwartet. Der Gewinn wurde von den Experten bei 2,8 bzw. 1,4 Mio gesehen.

Für das laufende Jahr geht die Gruppe unverändert von einem deutlich tieferen Geschäftsergebnis aus. Für das zweite Halbjahr 2015 könne mit einer dem ersten Semester vergleichbaren Geschäftsentwicklung und saisonal bedingt mit einer höheren Profitabilität gerechnet werden. Denn das erste Halbjahr sei traditionell das umsatzmässig schwächere und weniger profitable.

(AWP)

 

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12.03.2015 13:57
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Calidas Flug in Rekordsphären
 

Die Aktie von Calida ist auf ein Allzeithoch gestiegen. Der Kauf der französischen Lafuma scheint sich langsam aber sicher als Segen herauszustellen.

Von Pascal Züger

Die Aktie des international tätigen Wäscheunternehmens Calida hat seit Mitte Januar rund 20 Prozent zugelegt. Am Mittwoch erklomm der Titel neue Rekordhöhen und notierte mit 41,90 Franken zwischenzeitlich den höchsten Wert seit seinem Börsengang 1987. Am Donnerstag korrigiert die Aktie allerdings bis zu 4 Prozent, was ein Anzeichen für Gewinnmitnahmen ist.

Dass die Aktie weiteres Aufwärtspotenzial haben dürfte, liegt vor allem an der Calida-Tochter Lafuma. "Die Restrukturierung von Lafuma kommt gut voran. Dass die französische Calida-Tochter bereits im ersten Halbjahr 2014 einen Gewinn realisieren konnte, überraschte. Dies könnte den Kurs der Calida-Aktie positiv beeinflusst haben", sagt Analyst Marco Strittmatter von der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zu cash. Die Lafuma-Gruppe erzielte mit einem Plus von 1,5 Millionen Euro ein positives operatives Ergebnis, nachdem in den Vorjahren die Zahlen rot gefärbt waren.

Turnaround steht bevor

Im Gesamtjahr 2014 erlitt Lafuma dennoch einen deutlichen Verkaufsrückgang um 10 Prozent. Doch Marktbeobachter rechnen damit, dass der Turnaround kurz bevorsteht. Die ZKB bewertet die Calida-Aktie denn auch mit "Übergewichten". Aufgrund des Discounted-Cashflow-Werts traut die ZKB der Calida-Aktie einen Wert von 48 Franken zu. Das entspräche einem Aufwärtspotenzial von 20 Prozent.

Doch man darf nicht vergessen: Bei Calida handelt es sich um einen relativ kleinkapitalisierten Titel. Es braucht dementsprechend weniger Aktivität als bei grösseren Aktien, um den Kurs in Bewegung zu setzen. Der relativ volatile Kursverlauf zeugt davon.

Wachsen könnte Calida auch über weitere Akquisitionen. Für Spekulationen über allfällige Zukäufe ist es gemäss Marco Strittmatter von der ZKB jedoch noch zu früh: "Weitere Übernahmen durch Calida könnten erst zum Thema werden, wenn Lafuma richtig zum Laufen kommt. Dies wird frühstens in ein bis zwei Jahren der Fall sein."

Ein hart umkämpfter Markt

Die Übernahme des französischen Sportbekleidungs-Herstellers sorgte in der Vergangenheit für Schlagzeilen. Denn mit diesem Deal begab sich Calida in den hart umkämpften Markt für Outdoor-Bekleidung. Ein Markt, der schon seit längerem unter grossem Konkurrenzdruck steht. Doch in der Zwischenzeit ist Lafuma gewissermassen zum Hoffnungsträger für Calida geworden.

Derzeit sind sowohl Lafuma als auch Calida an der Börse kotiert. Ein Zustand, den Calida Firmenchef Felix Sulzberger schon Ende 2014 ein Dorn im Auge war. In einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" liess er am 12. November 2014 verlauten, dass mittelfristig die Doppelkotierung von Lafuma und Calida aufgegeben werden solle. Dies sei jedoch ein kostspieliger administrativer Aufwand und der Rückzug von der Börse in Paris von Lafuma nicht dringend.

Vieles hängt bei Calida vom erfolgreichen Turnaround ihrer Tochter Lafuma ab. Erste positive Zeichen sind dabei erkennbar. Weitere Informationen präsentiert die Calida-Gruppe im Rahmen ihres Jahresergebnisses am 16. März.

CASH

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21.10.2014 20:28
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Kurssprung

Was läuft bei CALIDA?

Heute 8,15% im Plus.

16.09.2014 08:22
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Calida-Zahlen im Rahmen der Erwartungen
 

Dank Akquisitionen hat sich der Umsatz des Wäscheherstellers Calida im ersten Halbjahr 2014 mehr als verdoppelt. Der Ausblick auf das Gesamtjahr ist zuversichtlich.

Der Umsatz sprang nach der Integration der französischen Lafuma-Gruppe um 111 Prozent auf 197,4 Millionen CHF nach oben. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 9,1 Millionen um 50 Prozent über dem Vorjahreswert, die Marge ging indes auf 4,6 Prozent von 8,8 Prozent zurück. Unter dem Strich erwirtschaftete Calida in der Berichtsperiode einen um 17 Prozent höheren Reingewinn von 5,2 Millionen. Die Lafuma-Gruppe erzielte ein positives operatives Ergebnis von 1,5 Millionen EUR, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 54,2 Millionen geschrieben wurde.

Mit den Zahlen hat Calida die Erwartungen der Analysten in etwa getroffen. Die ZKB und Vontobel hatten einen Nettoumsatz von 198,1 bzw. 199,0 Millionen CHF und einen EBIT von 7,3 bzw. 9,3 Millionen erwartet. Der Gewinn wurde von den Experten bei 4,7 bzw. 5,8 Millionen gesehen.

Neugliederung in fünf Sparten

Das erste Halbjahr sei von der Integration des französischen Sportkleidungsherstellers dominiert worden, heisst es weiter. Die vergrösserte Gruppe werde nun in fünf Divisionen gegliedert: Die Calida-Division, Aubade und innerhalb der Lafuma-Gruppe in die Sparten Millet Mountain, Oxbow und Furniture.

Die Traditionsmarke Calida erzielte einen leichten Umsatzanstieg um 1,5 Prozent auf 60,2 Millionen CHF. Angesichts des schwierigen Konsumumfelds sei dies ein "gutes Ergebnis", heisst es. Deutlich besser als der Gesamtmarkt entwickelte sich die Marke in den eigenen Läden, wo ein Umsatzplus von 4,9 Prozent erreicht wurde. Der Gewinnbeitrag wurde nochmals leicht gesteigert.

Derweil musste Aubade nach fünfjährigem Wachstum einen Umsatzrückgang um 4,1 Prozent auf 26,9 Millionen EUR hinnehmen. Der Rückgang sei angesichts der schlechten Konsumstimmung in Frankreich, dem Hauptmarkt von Aubade, nicht überraschend. Ohne die Investitionen in eigene Boutiquen in den vergangenen Jahren wäre er wohl noch stärker gefallen, so das Unternehmen.

Die im vergangenen Jahr übernommene Lafuma-Gruppe erzielte wie bereits bekannt einen um 11,2 Prozent tieferen Umsatz von 85,5 Millionen EUR. Dies sei das Resultat der neuen Strategie, mit dem Ziel, wieder ein positives Betriebsergebnis zu erzielen. Dies ist mit 1,5 Millionen EUR nach -54,2 Millionen im Vorjahr auch bereits gelungen. Innerhalb der Gruppe gebe es grosse Unterschiede bezüglich der Entwicklung und der Saisonalität.

So ging der Umsatz der Millet Mountain Group um 17,1 Prozent auf 41,3 Millionen EUR zurück. Dies sei der Reorganisation der Marke Lafuma Outdoor und der Ausgliederung der Möbelsparte geschuldet. Zudem wurde die Kollektion von Lafuma Outdoor stark reduziert. Die Millet Mountain Group, zu der auch die Skibekleidungs-Marke Eider zählt, sei stark winterlastig und erziele daher den grössten Umsatzanteil im zweiten Halbjahr.

Vager Ausblick

Beim grössten Sorgenkind von Lafuma, der Sparte Oxbow, wurde durch eine Restrukturierung die gesamte Divisionsstruktur an die derzeitige Umsatzgrösse angepasst. Strategiekonform ging der Umsatz um 18,6 Prozent auf 15,8 Millionen EUR zurück, der Gewinnbeitrag sei aber bereits positiv. Derweil blicke die Garten- und Campingmöbelsparte Furniture auf ein ausgesprochen positives Halbjahr mit einem Umsatzplus von 5,4 Prozent auf 27,1 Millionen EUR zurück, heisst es weiter.

Den Ausblick hält das Unternehmen recht vage. Mit dem positiven Ergebnis und einem soliden Auftragsbuch sei man trotz der verhaltenen Konjunkturprognosen zuversichtlich. So lägen die Auftragsbücher sämtlicher Division leicht über der Budgetplanung. Im Vordergrund werde weiterhin die vollständige Integration der Lafuma-Gruppe stehen. Die Gruppe sei auf dem besten Wege, schon im ersten Jahr nach der Mehrheitsübernahme den angestrebten Turnaround zu schaffen.

AWP

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03.04.2014 08:46
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Calida steigert den Umsatz
 

Der Luzerner Wäschehersteller Calida hat im vergangenen Jahr Marktanteile gewonnen und mit der Übernahme der Mehrheit am französischen Sportbekleider Lafuma auch grössenmässig einen Sprung gemacht.

Die Wäscheherstellerin Calida hat im vergangenen Geschäftsjahr 2013 einen um 3,9 Prozent höheren Bruttoumsatz von 211,0 Millionen Franken erzielt. Der EBIT vor Einmalkosten sackte um gut 14 Prozent auf 23,4 Millionen ab, wurde aber im Vorjahr von Sondereffekten begünstigt. Nach Abzug der Kosten von 2,4 Millionen, die unter anderem im Zusammenhang mit der Lafuma-Transaktion stehen, lag der EBIT bei 21,0 Millionen.

Beide Marken (Calida und Aubade) trugen zum Umsatzwachstum bei. Der Umsatz der Marke Calida stieg um 2,5 Prozent auf 142,1 Millionen Franken, der von Aubade sogar um 6,7 Prozent auf 68,9 Millionen.

Mit der Übernahme von Lafuma wird Calida umsatzmässig einen Sprung machen. So soll sich dieser durch die Vollkonsolidierung 2014 mehr als verdoppeln, heisst es weiter. Das Ziel sei, mit Lafuma im laufenden Jahr ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen.

Insgesamt rechnet Calida für die Kernmarken aufgrund der Konsumentenstimmung in den Hauptmärkten mit einem anspruchsvollen Jahr. Dank der guten Marktpositionierung solle es aber gelingen, auch 2014 ein solides Gruppenergebnis zu erreichen.

AWP

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