Clariant

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03.04.2008 15:41
#1
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Clariant

Gestern waren die Clariant Aktien noch auf steigendem Kurs. Wieso ist das heute nicht mehr der Fall? :x habt ihr eure Anteile verkauft?

21.11.2016 08:38
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Clariant warnt Kunden vor chinesischen Patentverletzungen

Der Spezialchemiekonzern Clariant warnt seine Kunden vor möglichen Patentverletzungen mit einem Flammschutzmittel in China.

Bei dem Produkt geht es um das Mittel Exolit OP, welches seit 2004 patentiert ist, wie Clariant am Montag mitteilt. Verschiedene chinesische Firmen würden ähnliche flammenhemmende Produkte auf einer nicht-halogen Basis benutzen und damit möglicherweise die Patentrechten von Clariant verletzen.

Die Brandschutztechnologie unter dem Handelsnamen Exolit OP basiere auf Substanzen der Klasse der organischen Phosphinate und sei bereits 2004 entwickelt worden. Diese Phosphinate werden bei der Entwicklung thermoplastischer Stoffe wie Polyamide oder Polyester eingesetzt.

(AWP)

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27.10.2016 08:25
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Clariant im dritten Quartal mit stagnierenden Ertragszahlen

Der Chemiekonzern Clariant hat im dritten Quartal 2016 weniger umgesetzt und den operativen Gewinn gehalten.

Der Ausblick auf das laufende Jahr wird, trotz eines nach Unternehmensangaben zunehmend herausfordernden Marktumfeldes, bestätigt. Der Konzern weist für die Monate Juli bis September einen um 1% tieferen Umsatz von 1,40 Mrd CHF aus. In Lokalwährungen wären die Verkäufe allerdings um 2% gestiegen. Die Absatzmengen nahmen nach Angaben vom Donnerstag um 3% zu.

Der um Einmaleffekte bereinigte EBITDA lag bei 208 Mio CHF. Das ist eine Million mehr als im Jahr zuvor. Die entsprechende Marge lag mit 14,9% um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Damit wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) knapp verfehlt. Analysten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,44 Mrd CHF und vor Einmalkosten einen EBITDA von 213 Mio veranschlagt.

Weitere Gewinnzahlen legt Clariant nicht vor. Denn der Konzern hat sein Reporting umgestellt und berichtet seit diesem Jahr zum ersten und dritten Quartal nur noch den Umsatz und das EBITDA vor Einmaleffekten für den Gesamtkonzern und die Geschäftsbereiche.

Ausblick bekräftigt

Clariant bekräftigt dafür den Ausblick: Demnach rechnet das Unternehmen im laufenden Jahr mit nicht näher quantifizierten Umsatzwachstum in Lokalwährungen sowie einer Verbesserung der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen. 2015 lag die genannte Marge bei 14,7%. Zudem wolle man eine verbesserte Cashflow-Generierung zeigen.

Das unsichere, von einer hohen Volatilität bei den Rohstoffpreisen und den Währungen geprägte Umfeld dürfte sich nach Einschätzung des Unternehmens fortsetzen. Vor allem in den Schwellenländern erwarte man ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, heisst es. In den USA erwarte Clariant derweil ein moderates Wachstum, während das Wachstum in Europa wird voraussichtlich schwach, aber stabil bleiben werde.

Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen zu erreichen. Dies gehe mit einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19% und einer Rendite auf dem investierten Kapital (ROIC) über dem Branchendurchschnitt einher.

(AWP)

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19.10.2016 08:29
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Clariant und Shinkong arbeiten bei Halogen-freien Flammschutzmitteln zusammen
19.10.2016 07:36

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant arbeitet mit Shinkong Synthetic Fibers in China bei Flammschutzmitteln ohne Halogen zusammen. Die Partnerschaft mit der Division Engineering Plastics des Unternehmens werde Anwendungen in neuen Einsatzgebieten für den Clariant-Brandhemmer Exolits schaffen, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Shinkong Engineering Plastics liefert Kunststoffe für eine Reihe von Anwendungen in der Elektronik-, Automobil- und Konsumgüterindustrie. Für die Halogen-freien Produkte des Unternehmens erwarte man eine steigende Nachfrage, da Zulieferer und Hersteller angesichts erhöhter Regulierung verstärkt auf bromierte und PVC-Komponenten (Polyvinylchlorid) verzichten würden.

Die Zusammenarbeit mit Shinkong soll dabei helfen, den Absatz-Horizont von Clariant für diese Flammschutzmittel zu erweitern, so Darren Soo, Head of Sales China. Shinkong Engineering Plastics gehört zur Shinkong Group aus Taiwan.

yr/uh

(AWP)

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06.10.2016 08:23
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Clariant baut Produktionsstandort in Frankreich aus
06.10.2016 07:24

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant baut seine Produktionsstätte im französischen Romorantin aus. Die Geschäftseinheit Healthcare Packaging werde an diesem Standort neue Hochgeschwindigkeits-Offset-Druckmaschinen installieren, welche für sechsfarbigen Druck ausgelegt seien, teilt Clariant am Donnerstag mit. Die neue Ausrüstung werde die Kapazität am Standort Romorantin um rund 30% erhöhen und soll bis "früh im Jahr 2017" installiert sein.

Da das Wachstum für bedruckte Tuben in Europa und Nordafrika am grössten sei, ermögliche die Stärkung des Standorts in Frankreich die bestmögliche Bedienung der Kunden, so Clariant. Zum Investitionsvolumen werden keine Angaben gemacht.

cf/hr

(AWP)

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04.10.2016 08:20
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Clariant plant globales Kompetenzzentrum für Haarpflege in Brasilien

Das Spezialchemieunternehmen Clariant will sein erstes globales Kompetenzzentrum für Haarpflege in Brasilien errichten.

Das Zentrum soll im ersten Quartal 2017 in Sao Paulo eröffnet werden, wie Clariant am Dienstag mitteilte. Zu finanziellen Aspekten der Investition wurden keine Angaben gemacht.

Brasilien wurde von Clariant deshalb als Standort ausgewählt, weil der brasilianische Markt derzeit 20 Prozent des globalen Wachstums im Haarpflegesegment stelle und der am schnellsten wachsende Haarpflegemarkt sei. Brasilianische Frauen verwenden gemäss Mitteilung täglich im Durchschnitt acht verschiedene Haarpflegemittel. Infolgedessen hätten auch einige der führenden Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Haarpflege ihren Sitz in Brasilien, heisst es weiter.

Das Zentrum werde über ein Team von Clariant Haarpflegeexperten verfügen und Anwendungs- und Formulierungslabore sowie Besprechungsräume beherbergen, heisst es weiter. Es bietet firmeneigene Ressourcen und technische Expertise für eine enge Kooperation mit externen Fachleuten sowie einem Netzwerk aus regionalen und internationalen Partnern, Universitäten und Instituten.

(AWP)

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14.09.2016 08:15
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Clariant tätigt zwei Übernahmen

Clariant bleibt an der Akquisitionsfront aktiv: Mit Kel-Tech und X-Chem werden zwei Firmen aus dem Bereich Ölfeldchemikalien in Nordamerika übernommen. Sie spülen 200 Millionen Dollar Umsatz in die Kasse.

Die Zukäufe bringen Clariant rund 200 Mio USD an zusätzlichem Umsatz und erweitern die laufenden Aktivitäten in Nordamerika puncto Personal, Technologien und Expertise, wie der Spezialchemiekonzern am Mittwoch mitteilte. Ausserdem werde damit das Wachstum der Geschäftseinheit Oil&Mining Services (OMS) beschleunigt.

Zu den finanziellen Rahmenbedingungen wurde Stillschweigen vereinbart, die Finanzierung erfolgt durch Eigenkapital. Beide Transaktionen haben die behördlichen Genehmigungen bereits erhalten. Stichtag für die Akquisitionen ist der 1. Oktober 2016.

Kel-Tech ist den Angaben zufolge Hersteller und Anbieter von Spezialchemikalien für Produktion, Feld-Stimulation und Bohranwendungen an Land in den gesamten Vereinigten Staaten und hat den Hauptsitz in Midland, Texas. Bisheriger Besitzer war die Gesellschaft Arsenal Capital Partners.

Die Haupttätigkeiten von X-Chem erfolgen sowohl an Land als auch in Offshore-Anlagen der Vereinigten Staaten. Hier werden spezielle Ölfeldchemikalien zur Produktion, Fertigstellung und Stimulierung von Öl- und Gasquellen und Pipelines angeboten. Der Hauptsitz dieser Gesellschaft liegt im texanischen Irving, verkauft wurde das Unternehmen von der NHC Corporation.

Die Akquisitionen seien "wesentliche Schritte" zur Stärkung der Position in Nordamerika, heisst es. Gleichzeitig werde die Kundenbasis erweitert sowie der Zugang zu strategischen Erdöllagerstätten beschafft. Sowohl Kel-Tech als auch X-Chem seien "gut geführte Unternehmen mit ergänzender Betriebseffizienz".

(AWP)

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13.09.2016 08:17
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Clariant-CEO: Zukunft des Unternehmens wird in China entschieden
13.09.2016 08:04

Zürich (awp) - Die Zukunft des Spezialchemieunternehmens Clariant wird nach Ansicht seines Konzernchefs Hariolf Kottmann in China entschieden. "Wir erwarten eine steigende Nachfrage der Verbraucher und eine Verlagerung hin zu Forschung und Entwicklung. Um die Chancen zu nutzen, konzentrieren wird uns auf lokale Innovation, lokale Präsenz und Partnerschaften", sagte Kottmann laut einer Medienmitteilung vom Dienstag an einer Konferenz in Schanghai.

Auf China entfalle heute 40% des globalen Chemiemarktes von 3'800 Mrd USD, so Kottmann an der Petroleum and Chemical International Conference (CPCIC). Und das Land werde dessen wichtigster Wachstumsmotor bleiben: Rund 60% des Wachstums in der chemischen Industrie bis zum Jahr 2020 werde aus dem Reich der Mitte stammen.

Kottmann sagt schon seit einigen Jahren, dass die Zukunft von Clariant in Asien entschieden wird. So kündigte das Unternehmen etwa im Frühjahr an, verstärkt in China zu investieren, um die lokale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Schon 2017 sollen früheren Angaben zufolge 40% der weltweiten Gesamtinvestitionen des Unternehmens auf das Land entfallen.

2015 betrug der Gesamtumsatz der Region (Volksrepublik China, Taiwan und Südkorea) 640 Mio CHF, was 11% des weltweiten Umsatzes von Clariant entspricht.

ra/cf

(AWP)

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28.07.2016 08:25
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Clariant schafft mehr Gewinn und höhere Marge

Der Chemiekonzern Clariant hat im zweiten Quartal etwas mehr umgesetzt und verdient.

Der Ausblick auf das laufende Jahr wird bestätigt, trotz eines nach Angaben des Unternehmens immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeldes. Der Konzern weist für die Monate April bis Juni einen um 1 Prozent höheren Umsatz von 1,42 Mrd Franken aus, in Lokalwährungen wäre er um 2 Prozent gestiegen. Die verkauften Volumen erhöhten sich dabei um 2 Prozent, teilte Clariant am Donnerstag mit.

Vor Einmaleffekten stieg der EBITDA um 2 Prozent auf 215 Mio Franken. Die entsprechende Marge lag bei 15,1 Prozent und damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die entsprechende Marge für die erste Jahreshälfte stieg um 0,8 Prozentpunkte auf 15,3 Prozent.

Unter dem Strich wies Clariant für das erste Semester 2016 einen Reingewinn von 128 Mio aus. Im Vorjahr hatte der Überschuss noch 143 Mio betragen. Gewinnzahlen zum zweiten Quartal alleine nennt Clariant nicht. Der Geldfluss aus betrieblichen Aktivitäten erreichte im ersten Halbjahr 208 Mio Franken; 2015 waren von Januar bis Juni 65 Mio Franken zugeflossen.

Etwas unter Erwartungen

Mit diesen Zahlen wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) leicht unterschritten. Die Experten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,44 Mrd Franken und vor Einmalkosten einen EBITDA von 218 Mio prognostiziert.

Wie Clariant weiter mitteilt, wird der Ausblick für 2016 - trotz eines noch immer schwieriger werdenden wirtschaftlichen Umfeldes - bekräftigt. Das Umfeld dürfte weiterhin von einer hohen Volatilität der Rohstoffpreise und Währungen geprägt sein.

Somit rechnet Clariant in 2016 weiterhin mit einem nicht näher quantifizierten Umsatzwachstum in Lokalwährungen sowie einer Verbesserung der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen. 2015 lag die genannte Marge bei 14,7 Prozent. Zudem wolle man mehr Cashflow generieren. Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19 Prozent.

(AWP)

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24.06.2016 08:47
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Clariant übernimmt Carboflex-Konsortium vollständig
24.06.2016 07:16

Muttenz (awp) - Der Spezialchemiekonzern Clariant verstärkt sich in Brasilien. Clariant übernimmt ein Konsortium mit Carboflex vollständig, an dem man bisher einen Anteil von 50% gehalten hatte. Damit kommen die Muttenzer vollständig in den Besitz einer Anlage in Rio de Janeiro, die Chemikalien für die Anwendung bei Öl- und Gasbohrungen herstellt. Ein Transaktionspreis wird nicht genannt.

Wie Clariant am Freitag mitteilt, ist die Übernahme Teil der Investitionsstrategie für die Geschäftseinheit Oil and Mining Services. Mit diesem Schritt könne das Unternehmen sein Angebot für den Offshore-Bereich erweitern und die Lieferzeiten optimieren.

ra/ys

(AWP)

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23.06.2016 08:32
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Clariant mit neuer Anlage für wasserbasierte Pigmentpräparationen in Mexiko
23.06.2016 07:17

Muttenz (awp) - Der Spezialchemiekonzern Clariant hat eine neue Produktionsanlage für wasserbasierte Pigmentpräparationen in Mexiko in Betrieb genommen und damit die Produktionskapazität am Standort Santa Clara verdoppelt. Damit könnten Kunden in Nord- und Lateinamerika besser beliefert werden, teilte Clariant am Donnerstag mit.

Am selben Standort sei ausserdem im vierten Quartal 2016 die Inbetriebnahme einer neuen Anlage für lösemittelhaltige Pigmentpräparationen geplant. Dort werden Produkte unter hochanspruchsvollen Mahlbedingungen für den Spezialchemiemarkt in den USA hergestellt.

ra/uh

(AWP)

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10.06.2016 08:27
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Clariant zieht sich bei Kilfrost zurück

Der Spezialchemiekonzern Clariant verzichtet auf den ursprünglich geplanten Kauf des europäischen Flugzeug- und Bahn-Enteisungsgeschäftes von Kilfrost.

Eine letzten November getroffene Vereinbarung wurde aufgehoben. Der Schritt geschieht laut Angaben von Clariant aus kommerziellen Gründen und aufgrund von Herausforderungen, die sich im Zusammenhang mit der erforderlichen Freigabe durch die Wettbewerbsbehörde im Vereinigten Königreich ergeben hätten.

Wie Clariant am Freitag mitteilt, wird der 2015 abgeschlossene Kauf des Enteisungsgeschäfts von Kilfrost in Nordamerika und Asien nicht von dieser Entscheidung tangiert. Die Muttenzer hatten bereits vor zwei Wochen mitgeteilt, die britische Competition and Markets Authority (CMA) könnte den Deal blockieren. Die Behörde machte wettbewerbsrechtliche Bedenken in Bezug auf die Lieferung von Enteisungs-Flüssigkeiten in Grossbritannien geltend.

Damit entgeht Clariant gemäss früheren Analysten Schätzungen ein zusätzlicher Jahresumsatz von knapp 20 Mio CHF.

(AWP)

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28.04.2016 08:43
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Clariant startet optimal ins neue Geschäftsjahr

Der Chemiekonzern Clariant ist mit einer deutlich verbesserten Profitabilität gut ins Geschäftsjahr 2016 gestartet.

Für das erste Quartal weist das Unternehmen einen um 1% höheren Umsatz von 1,48 Mrd CHF aus. In Lokalwährungen wären die Verkäufe um 3% gewachsen, bedingt durch höhere Volumen.

Der um Einmaleffekte bereinigte EBITDA lag bei 229 Mio CHF. Das sind 11% mehr als im Jahr zuvor, teilte Clariant am Donnerstag mit. Die entsprechende Marge lag mit 15,5% um ganze 1,4 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Damit wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) vor allem beim operativen Gewinn übertroffen. Analysten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,47 Mrd CHF und vor Einmalkosten einen EBITDA von 208 Mio veranschlagt.

Weitere Gewinnzahlen legt Clariant nicht vor. Denn der Konzern hat sein Reporting umgestellt und berichtet von nun an zum ersten und dritten Quartal eines Geschäftsjahres nur noch den Umsatz und das EBITDA vor Einmaleffekten für den Gesamtkonzern und die Geschäftsbereiche.

Clariant bekräftigt dafür den im Februar gegebenen Ausblick. Demnach rechnet das Unternehmen im laufenden Jahr mit nicht näher quantifizierten Umsatzwachstum in Lokalwährungen sowie einer Verbesserung der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen. 2015 lag die genannte Marge bei 14,7%. Zudem wolle man eine verbesserte Cashflow-Generierung zeigen.

Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen zu erreichen. Dies gehe mit einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19% und einer Rendite auf dem investierten Kapital (ROIC) über dem Branchendurchschnitt einher.

(AWP)

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26.04.2016 08:22
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Clariant platziert 300 Mio EUR im deutschen Schuldscheinmarkt
26.04.2016 07:15

Zürich (awp) - Der Chemiekonzern Clariant hat insgesamt 300 Mio EUR auf dem deutschen Schuldscheinmarkt aufgenommen. Die insgesamt vier Schuldscheine mit Laufzeiten zwischen 4,5 und 10 Jahren wurden erfolgreich platziert, schreibt das Unternehmen am Dienstag. Alle Mittel würden für allgemeine Unternehmenszwecke und Refinanzierung verwendet.

Die Volumen betragen für die kurzlaufenden 4,5-Jahre-Schuldscheine mit fester Verzinsung 156,5 Mio EUR und mit variabler Verzinsung 55,5 Mio, mit fester Verzinsung für 7 Jahre 73,5 Mio und für 10 Jahre 14,5 Mio.

Die Zinssätze der Schuldscheine basieren auf dem 6-Monats-Euribor (variable Tranchen) bzw. Mid-Swap (fixe Tranchen) zuzüglich eines Aufschlags für die Kreditmarge. Die fixen Gesamtzinskosten je Tranche liegen für das Unternehmen derzeit zwischen 1,012 % und 2,01 % p.a., heisst es weiter.

Mit dieser Emission habe das Unternehmen das Laufzeitenprofil der Fremdkapitalien weiter verbessert, schreibt Clariant. Mit der Transaktion wurde die Landesbank Baden-Württemberg und die Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale betraut.

yr/rw

(AWP)

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15.04.2016 11:12
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Verkaufsempfehlung belastet Clariant-Aktie

Ein Verkaufsempfehlung von J.P. Morgan schickt die Aktien von Clariant am Freitag auf Talfahrt.

Die Anteile des Chemikalienherstellers fallen in einem leicht schwächeren Markt bis 11.50 Uhr um 3,1 Prozent auf 17,01 Franken und sind damit der schwächste im europäischen Branchenindex.

J.P. Morgan nahm Anlageempfehlung auf "Underweight" von "Overweight" zurück und senkte das Kursziel auf 15,50 von 19,40 Franken.

(Reuters)

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

12.04.2016 08:13
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Clariant kauft Beteiligung in Südkorea

Der Spezialchemiekonzern Clariant geht eine strategische Partnerschaft mit der südkoreanischen BioSpectrum ein, einem Anbieter natürlicher Wirkstoffe für Kosmetika.

Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt Clariant eine Beteiligung von 17% an dem Unternehmen, das heute in Familienbesitz ist, und wird damit zu dessen Ankeraktionär. Einen Kaufpreis nennt Clariant am Dienstag nicht.

Clariant werde überdies ausserhalb Südkoreas exklusiver Partner für den weltweiten Vertrieb des Wirkstoff-Portfolios von BioSpectrum. Dieses stamme aus Naturstoffen und von Auszügen exotischer, asiatischer Pflanzen, die vor allem auf der südkoreanischen Insel Jeju wachsen würden. BioSpectrum werde auch weiterhin als unabhängiges Unternehmen geführt, heisst es weiter.

(AWP)

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02.03.2016 08:43
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Clariant: Moody's senkt Rating-Ausblick auf "negativ"
01.03.2016 18:00

Zürich (awp) - Die Ratingagentur Moody's hat den Ausblick für das Rating des Spezialchemie-Konzerns Clariant auf "negativ" von zuvor "stabil" gesenkt. Das Rating selber lautet derweil weiterhin "Ba1". Grund für den gesenkten Ausblick seien die mangelnden Fortschritte beim Schuldenabbau im Zuge der Akquisition von Süd-Chemie im Jahre 2011, teilte Moody's am Dienstagabend mit.

Das Unternehmen weise nach Investitionen und Dividenden immer wieder negative Cashflows aus. Trotz einer widerstandsfähigen operativen Performance habe das die finanziellen Kennzahlen per Ende 2015 geschwächt.

ys/uh

(AWP)

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23.02.2016 16:54
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CS senkt Ausblick für Clariant-Kreditrating auf "negativ" von "stabil"
23.02.2016 15:16

Zürich (awp) - Die Credit Suisse (CS) senkt im Anschluss an den Zahlenausweis von Clariant für das vergangene Jahr den Ausblick für dessen Kreditrating auf "negativ" von "stabil". Dies wegen einer anhaltend schwachen Cashflow-Performance und mangelhaften Forschritten bei der Verbesserung der Kreditkennzahlen, teilen die CS-Analysten am Dienstag mit. Die Bonität des Spezialchemiekonzerns wird derweil mit "Low BBB" bestätigt.

cp/yr

(AWP)

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18.02.2016 08:29
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Clariant steckt 7,5 Mio USD in Kapazitätsausbau für Masterbatches
18.02.2016 08:06

Muttenz (awp) - Der Spezialchemiehersteller Clariant investiert in die Produktion von Masterbatches. Es sei geplant, mehr als 7,5 Mio CHF in spezielle Arbeitsgeräte und Produktionsanlagen zu investieren, um das Potenzial und die Kapazitäten bei der Produktion von Farb- und Additiv-Masterbatches für Kunstharze und bestimmte Kunststoffe zu steigern, teilt der Konzern am Donnerstag mit. Der grösste Teil der Investition sei für Werke in Shanghai und zwei Anlagen in den USA vorgesehen.

cp/ra

(AWP)

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17.02.2016 08:20
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Clariant spürt Gegenwind von den Währungen

Der Chemiekonzern Clariant hat im vergangenen Jahr den starken Franken zu spüren bekommen.

Clariant weist für das Geschäftsjahr 2015 trotz tieferem Umsatz einen knapp gehaltenen Gewinn aus und hat vor allem den operativen Cashflow stark verbessert. Der Spezialchemiehersteller weist am Mittwoch bei einem um 5% tieferen Umsatz von 5,81 Mrd CHF (+3% in Lokalwährungen) einen Reingewinn von 227 Mio aus. 2014 lag der Überschuss noch bei 235 Mio.

Vor Einmaleffekten sank der EBITDA um 2% auf 853 Mio CHF, die Marge vor Sondereffekten lag bei 14,7% und somit wie versprochen über dem Wert des letzten Jahres (14,2%). Der operative Cash Flow erreichte 502 Mio CHF, nach 334 Mio im Vorjahr.

Im nicht-weitergeführten Geschäft schrieb Clariant einen Gewinn von 12 Mio CHF. Damit summiert sich ein konsolidierter Gewinn von 239 Mio CHF für das Unternehmen.

Prognosen übertroffen

Mit den vorgelegten Zahlen hat Clariant die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) mit Umsatz und EBITDA übertroffen. Die Experten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 5,77 Mrd sowie vor Einmaleffekten einen EBITDA von 841 Mio prognostiziert. Der Reingewinn aus dem fortgeführten Geschäft wurde bei 280 Mio CHF gesehen.

Clariant schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer unveränderten Dividende von 0,40 CHF vor. Die Ausschüttung soll aus der Kapitaleinlage-Reserve erfolgen.

Im vierten Quartal sank der Umsatz um 4% auf 1,53 Mrd CHF. In LW gerechnet hätten die Verkäufe um 4% zugenommen und im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Volumen um 4%. Vor Einmaleffekten sank der EBITDA im letzten Jahresviertel um 1% auf 229 Mio CHF.

Profitabilitäts-Ziele

Die Ausgliederung von Plastics & Coatings in eine eigenständige rechtliche Einheit ist derweil nach Angaben von Clariant per Anfang 2016 abgeschlossen worden. Die Geschäftsfelder würden nun in Richtung höhere absolute Profitabilität und Cashflow-Generierung gesteuert.

Für das laufende Jahr rechnen die Muttenzer mit einem nicht näher bezifferten Umsatzwachstum in Lokalwährungen sowie einer Verbesserung des operativen Cashflows und der EBITDA-Marge vor Einmaleffekten.

Clariant bestätigt ferner das mittelfristige Ziel, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemie-Branche zu erreichen. Dies gehe einher mit einer EBITDA-Marge zwischen 16 und 19% und einer Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) über dem Durchschnitt der Peer-Gruppe.

(AWP/Reuters)

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13.02.2016 00:32
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Folgt auf Syngenta nun Clariant?

http://mobile.fuw.ch/article/folgt-auf-syngenta-nun-clariant/

 

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21.01.2016 08:29
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Clariant baut bis 2017 neue Healthcare-Packaging-Anlage in Indien
20.01.2016 18:50

Zürich (awp) - Der Spezialchemiekonzern Clariant hat den Grundstein für eine neue Produktionsanlage in Cuddalore in Indien gelegt. In der Anlage sollen künftig Produkte zur Feuchtigkeitsregulierung hergestellt werden, wie sie im Pharmabereich zum Einsatz kommen, heisst es am Mittwochabend vom Unternehmen. Die Eröffnung der Anlage ist für 2017 geplant.

Im Dezember 2015 hatte Clariant den Angaben nach bereits angekündigt, 10 Mio CHF in die Anlage für Healthcare Packaging zu investieren. Die Investition erfolge über die in Indien ansässige hundertprozentige Tochtergesellschaft, so Clariant. Die neue Anlage werde zunächst Trockenmittelbehälter produzieren, die pharmazeutischen Verpackungen beigegeben werden, um die Feuchtigkeit zu regulieren und die Haltbarkeit von Medikamenten sicherzustellen.

ys/yr

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19.01.2016 08:17
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Clariant erhält Raffinerie-Auftrag in China

Der Spezialchemiekonzern Clariant bekommt Bestellungen aus China.

Der Auftrag beinhaltet die Erstellung einer Dehydrierungsanlage für Propan- und Butangas und kommt von der Hengli Petrochemical Refinery aus dem chinesischen Dalian, wie Clariant am Dienstag mitteilt. Zum Auftragsvolumen werden keine Angaben gemacht.

Die Anlage von Clariant entsteht in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Energie-Infrastrukturunternehmen CB&I und soll jährlich 300'000 metrische Tonnen an Propan und 600'000 metrische Tonnen an Isobutan zu Propylen und Isobutylen verarbeiten.

(AWP)

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27.11.2015 08:55
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Clariant schliesst Allianz mit brasilianischer Beraca - übernimmt 30%-Anteil
26.11.2015 18:29

Muttenz (awp) - Clariant schliesst mit der brasilianischen Beraca Ingredientes Naturais eine strategische Allianz und erwirbt einen Anteil von 30%. Der Schritt diene der Schaffung neuer und nachhaltiger Lösungen für die Personal Care-Industrie weltweit, wie der Chemiekonzern am Donnerstagabend mitteilt. Die finanziellen Details der Vereinbarung würden nicht veröffentlicht, heisst es weiter.

Die Absichtserklärung zur strategischen Partnerschaft wurde bereits im Januar 2015 getroffen und nun vollzogen. Die Vereinbarung beinhaltet die Möglichkeit für Clariant, zu einem späteren Zeitpunkt eine Mehrheitsbeteiligung zu erwerben, heisst es weiter.

Beraca werde auch weiterhin unabhängig bleiben. Das Produktportfolio besteht aus Wirkstoffsystemen, nichtflüchtigen und ätherischen Ölen, Tonerden und Butter aus nachhaltig bewirtschafteten brasilianischen Anbaugebieten, die von dem Unternehmen selbständig vermarktet werden.

yr/tp

(AWP)

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20.11.2015 08:29
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Clariant will Übernahme tätigen

Der Spezialchemiekonzern Clariant will das Enteisungsgeschäft von Kilfrost in Europa übernehmen.

Eine entsprechende Vereinbarung wurde unterzeichnet, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Transaktion bedürfe der behördlichen Genehmigung und unterliege aufschiebenden Bedingungen, heisst es weiter.

(AWP)

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29.10.2015 10:12
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Clariant wächst im dritten Quartal in Lokalwährungen dank Lateinamerika
29.10.2015 08:23

(Ausführliche Fassung)

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant ist im dritten Quartal 2015 erneut von Währungseffekten gebremst worden. Klammert man diese aus, ist das Unternehmen vor allem dank der guten Entwicklung auf den beiden amerikanischen Kontinenten gewachsen, während sich Europa verhalten und China schwach entwickelt haben. Verbessert wurde dabei auch die operative Gewinnmarge. Insgesamt zeigt sich Clariant zufrieden und bestätigt dabei die Ziele für das Gesamtjahr und auch auf mittlere Frist.

Der Umsatz aus den fortgeführten Geschäfte reduzierte sich um 6% auf 1,41 Mrd CHF, in Lokalwährungen ergab sich hingegen ein Plus von 2%. Dabei zogen sowohl die Volumen als auch die Verkaufspreise um je 1% an, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

LATEINAMERIKA ALS WACHSTUMSMOTOR

Der Umsatzrückgang sei vor allem auf die anhaltend hohen Währungsschwankungen und dies insbesondere beim brasilianischen Real zurückzuführen. Das starke Wachstum in Amerika mit einem Umsatzplus in Lokalwährungen von 20% in Lateinamerika und von 2% in Nordamerika habe sich fortgesetzt. In Europa dagegen kam es zu einem Rückgang von 1%, was die schwächere Nachfrage der Endmärkte widerspiegle.

Auch in den Regionen Asien/Pazifik sowie Naher Osten/Afrika reduzierten sich die Verkäufe um 3% bzw. 2%. Die stärkere Nachfrage in den kleineren asiatischen Märkten habe die Schwäche in China nicht kompensiert, heisst es dazu. Insgesamt spricht das Unternehmen aber von einem im dritten Quartal weiter verbesserte Geschäftsverlauf.

Der EBITDA vor Einmaleffekten aus fortgeführten Geschäften ging um 2% auf 207 Mio zurück (LW +8%). Die EBITDA-Marge vor Sondereffekten erhöhte sich dabei um 70 Basispunkte auf 14,7%. Diese Verbesserung sei vorrangig auf die Geschäftsbereiche Care Chemicals, Catalysis und Natural Resources zurückzuführen. Damit wurden die Analysten-Prognosen für den Umsatz und den EBITDA ziemlich genau getroffen.

An Einmaleffekten wurden 27 Mio CHF verbucht und der Geldfluss aus betrieblichen Aktivitäten erreichte 131 Mio. Der Reingewinn mit den weitergeführten Geschäften schliesslich zog minim auf 60 Mio CHF an. Im nicht-weitergeführten Geschäft wurde ein Gewinn von 8 Mio erzielt, womit sich ein konsolidierter Reingewinn von 68 Mio ergab. Die Nettoverschuldung lag mit 1,40 Mrd CHF etwas über dem Wert von Ende 2014 und auch leicht über dem Stand von Ende Juni.

CEO ZEIGT SICH ZUFRIEDEN

"Clariant konnte trotz der zunehmend schwierigen Wirtschaftslage auch im dritten Quartal 2015 den Geschäftsverlauf erneut verbessern", wird in der Mitteilung CEO Hariolf Kottmann zitiert. "Wir haben gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr ein Umsatzwachstum von 2% Lokalwährungen erzielt sowie eine höhere operative Profitabilität erreicht. Wir sind deshalb zuversichtlich, trotz der anhaltend durchwachsenen Wirtschaftslage insbesondere in den Schwellenmärkten, und angesichts sehr volatiler Währungen, unsere Ziele in Bezug auf Wachstum, Profitabilität und Cashflow für das Jahr zu erreichen."

Nach Geschäftsbereichen betrachtet kam es in der grössten Division Plastics & Coatings zu einem leichten Umsatzminus von 1% in Lokalwährungen auf 609 Mio CHF, was auf das herausfordernde Umfeld bei Pigments sowie auf die Schwächen im europäischen und chinesischen Markt zurückgeführt wird. Dieser Teilbereich wird bekanntlich in eine eigene Tochtergesellschaft ausgegliedert.

Die Division Natural Resources erreichte einen Umsatz von 291 Mio, womit er in Lokalwährungen stabil blieb. Der Bereich Catalysis wies 162 Mio CHF an Verkäufen aus (+1% in LW) und der Bereich Care Chemicals 348 Mio (+12%).

Für das Gesamtjahr 2015 wird denn auch der bisherige Ausblick bestätigt. Demnach wird ein Umsatzwachstum in lokalen Währungen im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet sowie eine EBITDA-Marge vor Einmaleffekten, die über der des Gesamtjahres 2014 (14,2%) liegt. Auch der operative Cashflow soll den Vorjahreswert übersteigen.

Das Umfeld dürfte indes herausfordernd bleiben, geprägt durch eine erhöhte Volatilität der Rohstoffpreise und der Währungen. Die Wirtschaftslage in den Schwellenländern dürfte gemäss der Prognose ungebrochen günstig bleiben, jedoch auf niedrigerem Niveau und bei ebenfalls erhöhter Volatilität. In den USA geht Clariant von einem moderaten Wachstum aus, während das Wachstum in Europa schwach bleiben dürfte.

cf/ra

(AWP)

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25.09.2015 13:38
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   25.09.2015 | 13:18#CLARIANT – HSBC senkt Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Im Rahmen einer heute veröffentlichten Branchenstudie hat die britische Grossbank HSBC das Kursziel von CLARIANT N von CHF 21 auf CHF 20 gesenkt. Aktuell notiert die Aktie des Spezialchemiekonzerns bei rund CHF 16.40. HSBC erwähnt, dass die Sorgen bezüglich des Zustands der Chemiebranche übertrieben seien. Die Volumen hielten sich stabil, wenn auch auf einem niedrigen Niveau. Bei CLARIANT habe sich die Lage mit Blick auf die Gewinnentwicklung und die Barmittelgenerierung zuletzt verbessert. Allerdings sei die Aktie nach wie vor vergleichsweise hoch bewertet. Deshalb laute die Einstufung „Hold“.

Nachfolgend finden Sie weitere Kursziel- und Ratingänderungen für ausgewählte Schweizer Aktien vom 25.09.2015:
 

  • BURCKHARDT N: UBS senkt von CHF 510 auf CHF 480 – Buy
  • GIVAUDAN N: HSBC senkt von CHF 1‘700 auf CHF 1‘680 – Hold
  • GIVAUDAN N: Exane BNP senkt von CHF 1‘875 auf CHF 1‘760 – Neutral
  • RICHEMONT N: Natixis erhöht von Neutral auf Buy – Kursziel 86
  • SWATCH GROUP I: Natixis startet mit Buy – Kursziel CHF 418
  • SYNGENTA N: HSBC senkt von CHF 340 auf CHF 330 – Hold
06.08.2015 16:43
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Clariant-CEO bekräftigt Akquisitionsabsichten

06.08.2015 16:17

Zürich (awp) - Der Chemiekonzern Clariant ist weiterhin auf der Suche nach Akquisitionen. "Wir haben eine Liste mit 30 Projekten. Das sind kleinere Projekte im Wert von bis zu rund 150 Mio EUR", sagte CEO Hariolf Kottmann gegenüber der deutschen "Wirtschaftswoche". Er bestätigte damit frühere Angaben, die Liste ist einzig etwas länger geworden: Das Unternehmen habe eine Liste von rund 20 Firmen, mit denen es Gespräche führe. Das seien kleinere Unternehmen, welche zwischen 10 und 100 Mio CHF kosteten, sagte Kottmann im vergangenen März.

Weiter bestätigte Kottmann auch, dass Zusammenschlüsse mit Konkurrenten geprüft würden.

cf

(AWP)

 

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30.07.2015 08:20
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Höhere Margen für Clariant
 

Der Chemiekonzern Clariant hat im zweiten Quartal bei währungsbedingten Umsatzverlusten die Margen ausgeweitet.

Zudem werden Teilbereiche in eine eigene Tochtergesellschaft ausgegliedert. Der Ausblick auf das laufende Jahr wird bestätigt. Das Unternehmen weist einen um 8% tieferen Umsatz von 1,41 Mrd CHF aus, in Lokalwährungen wären die Verkäufe stabil geblieben. Dabei stand einem Volumenrückgang um 1% ein Anstieg der Verkaufspreise im gleichen Ausmass gegenüber, teilte Clariant am Donnerstag mit.

Vor Einmaleffekten sank der EBITDA um 1% auf 211 Mio CHF. Die entsprechende Marge lag bei 15,0% und um einem Prozentpunkt über dem Wert des letzten Jahres. Der EBIT vor Einmaleffekten legte gar um 2% auf 148 Mio zu. An Einmaleffekten wurden 16 Mio CHF verbucht, das sind 7 Mio weniger als im Jahr zuvor.

Steuern belasten Gewinn

Unter dem Strich wies Clariant für die weitergeführten Aktivitäten einen Reingewinn von 56 Mio aus. Im Vorjahr hatte der Überschuss noch 83 Mio betragen. Der Rückgang sei hauptsächlich auf ausserordentlich geringe Steueraufwendungen im Vorjahr zurückzuführen.

Mit diesen Zahlen wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) in etwa erfüllt, wenngleich der Umsatz etwas darunter lag. Die Experten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,45 Mrd CHF und jeweils vor Einmalkosten einen EBITDA von 213 Mio und einen EBIT von 140 Mio prognostiziert.

Der Geldfluss aus betrieblichen Aktivitäten erreichte im zweiten Quartal 51 Mio CHF, für die ersten sechs Monate sind es 65 Mio. 2014 waren von Januar bis Juni noch 113 Mio CHF abgeflossen.

Ausblick bestätigt

Wie Clariant weiter mitteilt, wird die Business Area "Plastics & Coatings" mit den Business Units Masterbatches, Additives und Pigments in eine Tochtergesellschaft ausgegliedert. Die neue Tochter werde 100% Clariant gehören und ihre Tätigkeit per Anfang 2016 aufnehmen. Mit diesem Schritt solle Plastics & Coatings zu höherer Profitabilität und Cash-Generierung gesteuert werden.

Clariant bekräftigte ferner seinen Ausblick. Demnach rechnet das Unternehmen im laufenden Jahr mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, einer verbesserten EBITDA-Marge vor Sondereffekten und einen höheren Cashflow.

Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen zu erreichen. Dies entspricht einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19% und einer Rendite auf dem investierten Kapital (ROIC) über dem Branchendurchschnitt.

(AWP)

 

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30.07.2015 08:18
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Clariant gliedert grössten Konzernbereich in eine Tochtergesellschaft aus

30.07.2015 07:58

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant gliedert einen seiner vier Geschäftsbereiche in eine eigenständige Tochtergesellschaft aus. Die mit Abstand grösste, aber margenschwächste Business Area "Plastics & Coatings" mit den Teilbereichen Masterbatches, Pigmente und Additive soll aber auch in Zukunft Teil der Gruppe bleiben, versichert Clariant am Donnerstag.

Die neue Tochter werde 100% Clariant gehören und ihre Tätigkeit per Anfang 2016 aufnehmen. Mit diesem Schritt solle Plastics & Coatings zu höherer Profitabilität und Cash-Generierung gesteuert werden. Die bestehenden Geschäftsstrukturen mit allen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten würden beibehalten, so Clariant.

"Die neue Tochtergesellschaft [...] erlaubt eine differenzierte Geschäftssteuerung mit einem klaren Fokus auf absolute Profitabilität und Cash-Generierung, um auch weiterhin die Wettbewerbsfähigkeit in bereits gesättigten Märkten sicherzustellen und zu verbessern", lässt sich CEO Hariolf Kottmann in der Mitteilung zitieren. Dieser Schritt werde Clariant auch in die Lage versetzen, in Wachstumsfelder zu investieren.

Der Umsatz von Plastics & Coatings mit ihren rund 7'000 Mitarbeitenden lag im Jahr 2014 bei 2,58 Mrd CHF, das waren rund 42% des Konzernumsatzes. Die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten lag bei 14,0% im Vergleich zu konzernweiten 14,2%.

Plastics & Coatings vertreibt Farbpigmente für die Lack- und Kunststoffindustrie.

ra/rw

(AWP)

 

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29.07.2015 13:30
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Ausblick Clariant: Quartals-EBITDA von durchschnittlich 213 Mio CHF erwartet

29.07.2015 13:20

Zürich (awp) - Der Chemiekonzern Clariant wird am Donnerstag, 30. Juli die Zahlen für das zweite Quartal 2015 präsentieren. Acht Analysten haben dazu folgende Schätzungen:

Q2 2015
In Mio CHF      AWP-Konsens      Q2 2014*   
Umsatz             1'449          1'531           
EBITDA**             213            214       
EBIT**               139            145         

*Vorjahreszahlen entsprechend des fortgeführten Geschäfts von Clariant angepasst
**vor Sonderkosten

FOKUS: Die schlagartige Aufwertung des Schweizer Frankens von Mitte Januar dürfte den Chemiekonzern punkto Umsatz auch im zweiten Quartal ausgebremst haben. Analysten gehen von einem Gegenwind von rund 6 bis 7 Prozentpunkten von den Währungen aus. Den schwachen Euro dürfte der festere US-Dollar zu einem Teil kompensiert haben.

Die Margen der Muttenzer haben indes nicht unter dem Wegfall der Euro-Mindestgrenze gelitten. Im Gegenteil: Analysten rechnen mit einem kleineren Rückgang des operativen Gewinns als beim Umsatz, womit die Marge höher ausfallen sollte - dies dank den laufenden Kostenanstrengungen und dem tiefen Ölpreis.

Dieser entlastet Clariants Kostenseite, gleichzeitig versucht das Unternehmen, die Verkaufspreise so lange wie möglich hoch zu halten und so die Marge auszuweiten. Dies sollte sich laut Clariant in den ersten 3 bis 6 Monaten nach dem Ölpreisrückgang realisieren lassen. Insofern wäre ein Zwischenstand von Seiten des Managements hilfreich.

Der tiefe Ölpreis hat aber auch seine Schattenseiten: Weil sich viele chemische Rohstoffe, die bei Clariant schon lange in den Regalen liegen, deutlich verbilligt haben, musste das Unternehmen im ersten Quartal einen Abschreiber in einstelliger Millionenhöhe tätigen. Dies dürfte Analysten zufolge ein einmaliges Ereignis gewesen sein.

Ein ganz besonderes Augenmerk legen die Analysten auf die Entwicklung des Cashflows. Clariant hat diesbezüglich in den letzten Jahren selten brilliert und für 2015 eine deutliche Besserung versprochen. Der Jahresstart war mit plus 14 Mio CHF vielversprechend, ist doch ein positiver Wert bereits im ersten Quartal sehr unüblich für Clariant. Finanzchef Patrick Jany stellte Ende April im Gespräch mit AWP einen Wert zwischen 500 bis 600 Mio CHF für das Gesamjahr in Aussicht.

ZIELE: Für das laufende Jahr erwartet Clariant ein Umsatzwachstum im tiefen bis mittleren einstelligen Prozentbereich, eine nicht quantifizierte Steigerung der EBITDA-Marge vor Sondereffekten und einen deutlich höheren Cashflow. 2014 lag die genannte Marge bei 14,2%. Die Ziele für 2015 wurden zuletzt Ende April mit den Erstquartalszahlen bekräftigt.

Das früher für 2015 postulierte Ziel einer EBITDA-Marge im Bereich von 16 bis 19% wurde hingegen von Clariant im Februar auf ein ungenanntes Jahr nach hinten verschoben. Dies lag jedoch nicht am "SNB-Schock", sondern vielmehr an der Schwäche der Währungen in den Schwellenländern.

PRO MEMORIA: Am Markt sind in den letzten Wochen und Monaten immer wieder Gerüchte um eine bevorstehende Übernahme von Clariant durch einen Mitbewerber kursiert. Nachdem Evonik sich Anfang Juni selbst aus dem Rennen genommen hatte, wurde nur wenige Wochen danach die belgische Solvay als Interessent genannt. Unternehmenschefs Hariolf Kottmann wurde derweil nicht müde, in diversen Zeitungsinterviews seinen Willen zur Selbständigkeit zu betonen.

Auch operativ gab es News zu Clariant: Anfang Juli meldete das Unternehmen den Abschluss der Übernahme von Companhia Brasileira de Bentonita. Die Komplettübernahme des vormaligen Joint Ventures ist Teil der Strategie, den Anteil in Schwellenländern zu vergrössern und den Anteil in der brasilianischen Eisenerzpellets-Industrie zu vergrössern.

AKTIENKURS: Der Aktienkurs von Clariant ist seit Jahresbeginn um knapp 12% gestiegen und liegt damit immer noch vor dem SPI, der um gut 5% stieg im selben Zeitraum. Der Vorsprung auf den Gesamtmarkt ist aber seit April deutlich geschwunden; dieser hing vor allem mit den herumgereichten Übernahmespekulationen zusammen.

Homepage: www.clariant.com

yl/jl/ra

(AWP)

 

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