Clariant

Clariant N 

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Red Bull
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Eine positive Haltung wird das gewünschte Ergebnis bringen.

Zyndicate
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Clariant schliesst Millionenverkauf ab
 

Der Spezialchemiekonzern Clariant hat den Mitte Oktober angekündigten Verkauf des Detergents & Intermediates-Geschäftes abgeschlossen.

Die Geschäftseinheit geht wie bereits früher kommuniziert für insgesamt 58 Mio CHF an die International Chemical Investors Group (ICIG), wovon 20 Mio in bar zum Verkaufsabschluss fällig geworden seien.

Damit würden weltweit 660 Clariant-Mitarbeitende in das neue ICIG-Geschäft überführt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dieses werde ab sofort unter der Dachmarke WeylChem tätig sein. "Der erfolgreiche Verkauf dieses Geschäftes bringt uns bei der Neupositionierung des Unternehmensportfolios weiter voran", lässt sich Clariant-CEO Hariolf Kottmann in der Mitteilung zitieren.

Die verkaufte Geschäftseinheit erreichte früheren Angaben zufolge 2012 einen Umsatz von rund 280 Mio CHF.

Im Zuge des Konzernumbaus hatte Clariant bereits früher seine Geschäftseinheiten Textile Chemicals und Paper Specialties sowie das Emulsions-Geschäft veräussert. Der ebenfalls bereits angekündigte Verkauf des Ledergeschäfts an den Mitbewerber Stahl werde "innerhalb der nächsten Monate" vollzogen, heisst es weiter.

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Zyndicate
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Clariant verkauft Wasserbehandlungsgeschäft in Afrika für 34 Mio CHF

11.02.2014 07:14



Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant kommt bei seiner Portfoliobereinigung einen Schritt voran. Das Wasserbehandlungsgeschäft in Afrika wird für 34 Mio CHF in bar an die in Südafrika ansässige AECI verkauft, einen Hersteller von Sprengstoffen und Spezialchemikalien. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2014 erwartet, unterliegt aber noch aufschiebenden Bedingungen und den behördlichen Genehmigungsverfahren, wie Clariant am Dienstag mitteilt.

Clariants Wasserbehandlungsgeschäft umfasst Chemikalien, Dienstleistungen und technische Lösungen für eine grosse Bandbreite an Branchen. Gleichzeitig ist der Unternehmensteil für die Trinkwasseraufbereitung für zahlreiche afrikanische Kommunen zuständig. Insgesamt erreichte das Geschäft in Afrika 2013 einen Umsatz von rund 41 Mio CHF, betroffen von der Transaktion sind 210 Mitarbeitende in Afrika.

"Obwohl die Wasserbehandlungsindustrie insgesamt attraktiv ist und Clariant eine gute Wettbewerbsposition in Afrika hat, haben wir uns entschlossen, einen geeigneteren Eigentümer zu suchen, der sich auf diese dienstleistungsintensive Aktivität konzentrieren kann", wird in der Mitteilung CEO Hariolf Kottmann zitiert. Das Wasserbehandlungsgeschäft passe nicht länger zur Positionierung als global führendes Unternehmen in den jeweiligen Geschäftsfeldern.

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Puntacana1
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Könnte Clariant morgen mit den Zahlen überraschen und Richtung 20.- marschieren?

Meinungen dazu...

Und wie sieht es Charttechnisch aus?

Marleau
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Puntacana1 hat am 18.02.2014 - 09:36 folgendes geschrieben:

Könnte Clariant morgen mit den Zahlen überraschen und Richtung 20.- marschieren?

Meinungen dazu...

Und wie sieht es Charttechnisch aus?

Schwierig zum sagen, aber ich glaube Clariant überrascht morgen positiv.

19 sollten möglich sein. 20 denke ich noch nicht sofort. Irgendwann kommt auch wieder einmal eine Korrektur und später dann die 20.  

Marleau
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Zahlen 2013

Auf den ersten Blick robuste Zahlen und positiver Ausblick. Kommt gut.

Zyndicate
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Clariant 2013: Mehr Gewinn im fortgeführten Geschäft - Höhere Ausschüttung (AF)

19.02.2014 07:46



(Ergänzt um Angaben zu den Sparten und den Regionen)

Muttenz (awp) - Clariant ist im Geschäftsjahr 2013 profitabel gewachsen. Das Unternehmen weist am Mittwoch einen um 4% höheren Umsatz in Lokalwährungen (LW) von 6,08 Mrd CHF für die fortgeführten Geschäftsbereiche aus. In Schweizer Franken gerechnet allerdings wuchsen die Verkäufe nur um 1%. Den Reingewinn beziffert Clariant auf 323 Mio CHF, nach einem Überschuss von 203 Mio im Vorjahr.

Vor Einmaleffekten stiegen der EBITDA um 5% auf 858 Mio und der EBIT um 5% auf 574 Mio CHF. Die EBITDA-Marge vor Sondereffekten lag bei 14,1% und somit über dem Wert des letzten Jahres (13,5%). Mit den vorgelegten Zahlen hat Clariant die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) mehr oder weniger erfüllt.

Der operative Cash Flow erreichte 301 Mio CHF, nach 468 Mio im Vorjahr. Die Nettoverschuldung ging auf 1,50 Mrd CHF zurück, nach 1,79 Mrd im Vorjahr. Der Verschuldungsgrad Clariants verbesserte sich dadurch auf 54% (67% Ende 2012.)

KLEINER KONSOLIDIERTER GEWINN

Im nicht-weitergeführten Geschäft schrieb Clariant einen Umsatz von 1,46 Mrd CHF und einen Verlust von 318 Mio. Damit summiert sich ein kleiner konsolidierter Gewinn von 5 Mio CHF für Clariant. Der Fehlbetrag kommt nach Buchverlusten, Projekt- und Ausgliederungskosten für die im Jahresverlauf angekündigten Devestitionen zu Stande.

Clariant schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 0,36 CHF vor, das sind drei Rappen mehr als in 2012.

Im vierten Quartal litt Clariant erneut unter starken Währungseffekten: Der Umsatz stieg im fortgeführten Geschäft um 4% auf 1,56 Mrd CHF. In LW gerechnet hätten die Verkäufe aber um 8% angezogen, bei einem Volumenanstieg um 7% und 1% höheren Verkaufspreisen. Damit hat sich das Wachstum zum Jahresende hin (Q1-Q3 jeweils +2% in LW) beschleunigt. Vor Einmaleffekten stiegen der EBITDA um 3% auf 235 Mio und der EBIT um 1% auf 157 Mio CHF.

STARKES WACHSTUM IN LATEINAMERIKA

In Lateinamerika verzeichnete Clariant 2013 in Lokalwährungen mit 16% ein starkes Wachstum. Der Umsatz in Asien stieg um 3% dank eines starken Schlüsselmarktes China (+10%). In Nordamerika wuchs Clariant um 6% in Lokalwährungen und in Europa resultierte ein Umsatzplus von 2%. Dem liege eine stabile Entwicklung in Deutschland, ein zweistelliges Wachstum in Osteuropa und eine leichte Konjunkturerholung in den südeuropäischen Ländern zu Grunde.

In der Region Naher Osten & Afrika nahm der Umsatz indes in Lokalwährungen um 14% ab, zurückzuführen auf ein schwächeres Katalysatorengeschäft und einen rückläufigen Umsatz in der Sparte Water Treatment und dem Geschäftsbereich Oil & Mining Services.

In einem schwierigen Geschäftsumfeld hätten alle Geschäftsbereiche mit Ausnahme von Catalysis & Energy (-2% in LW) ein Umsatzwachstum im niedrigen bis hohen einstelligen Bereich erzielt, heisst es weiter. Hier habe es einige Verzögerungen bei der Umsetzung von Projekten in Asien gegeben. Am stärksten wuchsen die Care Chemicals Resources (+8%).

2014 WIRD EIN JAHR DES ORGANISCHEN WACHSTUMS

Für das laufende Jahr rechnet Clariant mit einem Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich in Lokalwährungen sowie einer höheren EBITDA-Marge vor Einmaleffekten als im Gesamtjahr 2013. 2014 sieht das Management ein anhaltend schwieriges Umfeld, das von einer heterogenen Entwicklung der Weltwirtschaft und von volatilen Währungsmärkten geprägt sein dürfte. Letzteres dürfte insbesondere auf die Schwellenmärkte zutreffen, hiess es.

"2014 wird ein Jahr des organischen Wachstums in den vier Geschäftsbereichen sein. Dadurch werden wir uns unserem mittelfristigen Ziel annähern, Clariant in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen mit einer EBITDA-Marge zwischen 16% bis 19% im Jahr 2015 und darüber hinaus zu positionieren", lässt sich CEO Hariolf Kottmann in der Mitteilung zitieren.

Bei früheren Gelegenheiten hatte Clariant für 2015 eine EBITDA-Marge von über 17% in Aussicht gestellt.

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Marleau
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Zahlen 2013

Es wurde wohl mehr erwartet. Gibt ein Minus heute.

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Marleau hat am 19.02.2014 - 09:10 folgendes geschrieben:

Es wurde wohl mehr erwartet. Gibt ein Minus heute.

Nun geht es doch noch aufwärts Smile

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Clariant erwirtschaftet im 1. Quartal etwas weniger Umsatz (AF)

30.04.2014 07:46



(Ergänzt um weitere Angaben, insbesondere zu den Regionen)

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant hat im ersten Quartal 2014 einen Umsatzrückgang mit den fortgeführten Bereichen um 2% auf 1,49 Mrd CHF verzeichnet. In Lokalwährungen ergab sich indes ein Plus von 5%. Davon entfallen +4% auf höhere Absatzmengen und +1% auf Preiserhöhungen, wie Clariant am Mittwoch mitteilt. Ungünstig entwickelt hätten sich insbesondere der brasilianische Real, die indische Rupie, der japanische Yen und der US-Dollar. Alle Business Areas mit Ausnahme von Care Chemicals hätten ein Umsatzplus in Lokalwährungen im mittleren bis hohen einstelligen Bereich erzielt.

Der EBITDA vor Einmaleffekten blieb mit 210 Mio CHF praktisch stabil, wobei sich in Lokalwährungen eine Steigerung um 8% ergeben hat. Der EBIT reduzierte sich um 1% auf 140 Mio CHF (LW +10%). Die entsprechende EBITDA-Marge legte gegenüber dem Vorjahresquartal um 40 Basispunkte auf 14,1% zu. Die Einmaleffekte einschliesslich Restrukturierungs-, Wertminderungs- und Transaktionskosten erhöhten sich auf 99 Mio CHF von 22 Mio im Vorjahr.

Das Konzernergebnis weist einen Verlust von 48 Mio CHF aus, dies nach einem Gewinn von 50 Mio CHF im Vorjahr. Das Nettoergebnis aus den fortgeführten Bereich fiel mit -39 Mio ebenfalls negativ aus, dies nach einem Gewinn von 38 Mio im Vorjahr. Verantwortlich für diesen Rückgang sei vor allem eine nicht zahlungswirksame Wertminderung in der Höhe von 84 Mio CHF im Zusammenhang mit der Anfang April angekündigten Devestition des Joint Ventures ASK Chemicals an den Finanzinvestor Rhône.

Damit wurden die Prognosen der Analysten mit dem Umsatz nicht ganz erreicht, mit dem EBIT dagegen leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1'515 Mio CHF und jeweils vor Einmalkosten für den EBITDA bei 210 Mio und für den EBIT bei 135 CHF.

Der Start ins Geschäftsjahr sei "vielversprechend mit einem soliden Volumenwachstum und einer Steigerung der operativen Ertragskraft verlaufen", wird in der Mitteilung CEO Hariolf Kottmann zitiert. Die Geschäftseinheiten hätten insgesamt in einem günstigeren aber noch immer uneinheitlichen Konjunkturumfeld gute Ergebnisse erzielt. Getrübt worden sei das Bild durch die nachteilige Währungsentwicklung, den milden Winter in Europa und die Wertminderung im Zusammenhang mit der Devestition des Joint Ventures ASK Chemicals.

Nach Regionen betrachtet verzeichnete Lateinamerika ein Wachstum in Lokalwährungen von 15%, Asien/Pazifik von 11% und in China und Indien ergab sich jeweils ein Plus von 33%. In der Region Naher Osten/Afrika erhöhte sich der Umsatz um 10 %, hier verzeichneten alle Business Areas ein Umsatzwachstum.

AUSBLICK 2014 BESTÄTIGT

In Nordamerika glich die gute Saison für Enteisungsmittel die winterbedingte Schwäche in anderen Geschäftseinheiten aus und führte insgesamt zu einem Umsatzzuwachs von 1%. In Europa sank der Umsatz dagegen um 1%; hier habe das Geschäft unter den ungünstigen Wetterbedingungen gelitten. In Südeuropa hingegen zog das Wachstum ausgehend von einer niedrigen Basis an.

Clariant bekräftigt den zuletzt im Februar gegebenen Ausblick. Demnach rechnet das Unternehmen im laufenden Jahr mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie mit einer weiteren Verbesserung der EBITDA-Marge.

Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen zu erreichen. Dies entspricht einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19% und einer Rendite auf dem investierten Kapital (ROIC) über dem Branchendurchschnitt im Jahr 2015 und darüber hinaus.

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Clariant wird Exklusivlieferant bei Siemens für Kohlevergasungsanlagen

28.05.2014 07:31



Muttenz (awp) - Der Spezialchemiekonzern Clariant arbeitet mit der deutschen Siemens bei der Gewinnung von Chemikalien aus kohlebasierten Synthesegasen zusammen. Die beiden Unternehmen stellen am Mittwoch eine neue "Sour-Gas-Shift Technologie" für Kohlekonversionsanlagen vor, welche die Gesamtkapitalkosten bei dem Prozess verringere.

Clariant werde zum exklusiven Zulieferer von Katalysatoren bei Siemens Kohlevergasungsanlagen, die mit integrierter Sour-Gas Shift Technologie (SGS) arbeiten, heisst es weiter. Während die Zusammenarbeit alle Projekte weltweit abdecke, werde sich die Kommerzialisierung auf den Bereich China konzentrieren - die Region mit der höchsten Wachstumsrate bei Projekten zur Chemikaliengewinnung aus Kohle.

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Clariant schliesst Verkäufe ASK Chemicals und Wasserbehandlungsgeschäft ab

01.07.2014 07:18



Muttenz (awp) - Das Spezialitätenchemie-Unternehmen Clariant und die an der New Yorker Börse kotierte Ashland Inc. haben den im April angekündigten Verkauf ihres Joint Ventures ASK Chemicals an den New Yorker Finanzinvestor Rhône abgeschlossen. Der Abschluss der Transaktion erfolgte per 30. Juni 2014, wie Clariant am Dienstag mitteilte.

Der Unternehmenswert der Transaktion vor Schulden und weiteren übernommenen Verpflichtungen belief sich wie bereits früher bekanntgegeben auf 310 Mio CHF. Nach Schulden und übernommenen Verpflichtungen lag der Verkaufspreis vor Steuern bei rund 180 Mio CHF, davon 155 Mio CHF in bar und eine 25 Mio Buyer Note. Der Erlös aus der Transaktion wurde gemäss 50/50 Joint Venture-Vertrag zu gleichen Teilen zwischen Ashland und Clariant aufgeteilt.

Weiter gibt Clariant bekannt, dass auch der bereits im vergangenen Februar kommunizierte Verkauf des Wasserbehandlungsgeschäfts in Afrika an die in Südafrika ansässige AECI per Ende Juni abgeschlossen worden sei. Die Verkaufssumme belief sich hier auf 34 Mio CHF in bar.

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Clariant im zweiten Quartal von starken Währungseffekten gebremst

30.07.2014 08:10



(Meldung durchgehend ausgebaut)

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant wurde im zweiten Quartal 2014 von stark negativen Wechselkurseffekten gebremst. Das Unternehmen hat nach eigener Einschätzung in einem im Vergleich zum Vorjahr günstigeren, aber immer noch volatilen und schwierigen Geschäftsumfeld ein "erfreuliches" Volumenwachstum erreicht. Die Basler bestätigen ihren Ausblick für das laufende Jahr und darüber hinaus.

Clariant erwirtschafte in den Monaten April bis Juni mit den fortgeführten Aktivitäten in Lokalwährungen einen um 6% höheren Umsatz von 1,53 Mrd CHF. In Schweizer Franken führte der nachteilige Wechselkurseffekt jedoch zu einem Umsatzrückgang von 1%. Das organische Wachstum von 6% setzte sich aus einer Volumensteigerung um 5% und aus durchschnittlich 1% höheren Verkaufspreisen zusammen.

Dank sinkenden Verwaltungs- und Einmalkosten stiegen EBITDA und EBIT um jeweils 9% in Lokalwährungen auf 214 Mio, resp. 145 Mio CHF. An Einmaleffekten wurden 23 Mio CHF verbucht. Einen positiven Effekt auf die Bruttomarge (29,5%) hätten die bessere Kapazitätsauslastung und die höheren Verkaufspreise gehabt. Die Währungseffekte liessen den Zuwachs derweil auf 1% schrumpfen.

Die EBITDA-Marge vor Sondereffekten lag bei 14,0% und somit über dem Wert des letzten Jahres (13,7%). Unter dem Strich schrieb Clariant mit den weitergeführten Aktivitäten einen Reingewinn von 83 Mio aus. Im Vorjahr hatte der Überschuss noch 71 Mio betragen.

Mit diesen Zahlen wurden die Analysten-Prognosen erfüllt.

NEGATIVER CASH FLOW

Der Geldfluss aus betrieblicher Tätigkeit lag im Berichtszeitraum bei -62 Mio CHF und hat sich gegenüber dem ersten Quartal (-51 Mio) weiter erhöht. Clariant spricht von einem "normalen saisonalen Verlauf"; der Cash Flow dürfte sich den Angaben zufolge im Laufe des Jahres schrittweise verbessern.

Die Nettoverschuldung des Konzerns lag bei 1,619 Mrd CHF und damit über den 1,500 Mrd zum Jahresende. Der Verschuldungsgrad erhöhte sich von 54% per Ende 2013 auf 61%.

HETEROGENE REGIONEN

Das Geschäftsumfeld, in dem Clariant tätig ist, habe sich weltweit uneinheitlich gezeigt, sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch etwas verbessert. Im Geschäftsbereich Care Chemicals sei es dank eines "soliden" Wachstums bei Consumer Care und Industrial Applications zu einem Zuwachs von 3% in Lokalwährungen gekommen.

Bei Natural Resources hätten sowohl Oil & Mining Services als auch Functional Minerals zu einem Wachstum von 9% beigetragen. In der Business Area Plastics & Coatings erzielten Clariant zufolge alle drei Geschäfte - Additives, Masterbatches und Pigments - ein solides Wachstum, wodurch der Umsatz in Lokalwährungen um 6% stieg.

In Lateinamerika steigerte Clariant die Verkäufe um 13%, in Asien/Pazifik um 9% in Lokalwährungen. Hier stachen China mit +16% und Indien mit +15% heraus. Der Umsatz in Nordamerika stieg in Lokalwährungen um 6% und Europa, der Nahe Osten & Afrika (EMEA) hätten mit plus 2% auf den Wachstumskurs zurückgefunden.

Dabei hätten der Nahe Osten und Afrika mit einem Plus von 15% gut abgeschnitten, während Europa mit einem Rückgang von 1% an Fahrt verloren habe. Dies deutet nach Ansicht von Clariant darauf hin, dass sich die europäische Wirtschaft noch nicht wirklich erholt hat.

AUSBLICK BESTÄTIGT

Der zuletzt Ende Juni bekräftigte Ausblick wird erneuert; das Unternehmen rechnet mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie einer weiteren Verbesserung der EBITDA-Marge vor Einmaleffekten. Clariant blickt nicht zuletzt dank einem Abklingen der negativen Wechselkurseffekte "mit vorsichtigem Optimismus" ins zweite Halbjahr 2014, heisst es.

Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen zu erreichen. Dies entspricht einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19% und einer Rendite auf dem investierten Kapital (ROIC) über dem Branchendurchschnitt im Jahr 2015 und darüber hinaus.

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Clariant baut in Australien neue Masterbatches-Anlage

12.08.2014 08:05



Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant baut in Australien sein neuestes Werk für Masterbatches. Die im Grossraum von Sydney gelegene Produktionsstätte soll im vierten Quartal dieses Jahres eröffnet werden, teilte der Konzern am Dienstag mit.

Die neue Anlage werde hauptsächlich den australischen Markt mit einem vollständigen Sortiment an Farb- und Additiv-Masterbatches sowie Lösungen und Dienstleistungen bedienen. Damit soll die wachsende lokale Nachfrage gedeckt werden, heisst es weiter.

"Asien/Pazifik ist eine der Regionen, auf die sich Clariant mit Blick auf die künftige Entwicklung konzentriert. Die neue australische Masterbatches-Anlage wird das Wachstum des Masterbatches-Geschäfts insgesamt unterstützen und unseren regionalen Fokus auf den Kundenservice unterstreichen", wird Mathias Lütgendorf, Mitglied des Executive Committees von Clariant, in der Mitteilung zitiert.

AWP

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Clariant eröffnet "Regional Innovation Center" in Indien

15.10.2014 07:31



Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant hat im indischen Mumbai ein "Regional Innovation Center" (RIC) eröffnet. Dort sollen Forschung, Anwendungsentwicklung und Analyselabors, entscheidende Geschäftsfunktionen sowie technisches Marketing unter einem Dach zusammengeführt werden, wie das Unternehmen am Mittwoch schreibt.

Am neuen Standort in Navi Mumbai werden in naher Zukunft rund 100 technische Mitarbeiter in der chemischen Forschung und Anwendungsentwicklung beschäftigt sein. Die Forschungsaktivitäten würden sich dabei vornehmlich auf die Bereiche oberflächenaktive Stoffe, Spezialpolymere und Funktionschemikalien konzentrieren, wie es weiter heisst. Das RIC Mumbai werde nahtlos in das globale Innovationsnetzwerk von Clariant integriert.

yr/rt

(AWP)

 

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Marleau
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Zahlen Q3

Am 30.10.2014 kommen die Q3 Zahlen. Ich bin gespannt. BASF hat heute eine Gewinnwarnung herausgegeben, sieht nicht so gut aus. Mal schauen.

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Clariant verkauft Energy-Storage-Geschäft
 

Der Spezialchemie-Konzern Clariant ist mit seiner laufenden Neuausrichtung des Unternehmensportfolios einen Schritt weiter gekommen.

Das Energy-Storage-Geschäft werde für 75 Millionen USD an die britische Johnson Matthey verkauft, teilt Clariant am Mittwoch mit. Die Verkaufssumme sei bei Abschluss der Transaktion zahlbar, womit Anfang 2015 gerechnet werde, heisst es weiter.

"Der Verkauf unseres Energy-Storage-Geschäftes mit seiner LFP-Technologie ist Teil unseres fokussierten Portfoliomanagements mit einer Umschichtung von Kapital hin zu unseren Kerngeschäftsbereichen Care Chemicals, Catalysis and Energy, Natural Resources und Plastics & Coatings", wird Clariant-CEO Hariolf Kottmann in der Mitteilung zitiert.

Das Energy-Storage-Geschäft ist gemäss Mitteilung der weltweit grösste Produzent von hydrothermalem Lithiumeisenphosphat (LFP). Das LithiuMillionennen-Kathodenmaterial komme in Elektrofahrzeugen und in stationären Batterieanwendungen zum Einsatz. 2013 erwirtschaftete der Geschäftsbereich Energy Storage einen Umsatz in Höhe von rund 16 Millionen CHF. Der Geschäftsbereich beschäftige - vorwiegend in Kanada und Deutschland - etwa 100 Mitarbeiter, so die Mitteilung.

(AWP)

 

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Ausblick Clariant: Quartals-EBITDA von durchschnittlich 212 Mio CHF erwartet

29.10.2014 13:57



Zürich (awp) - Clariant veröffentlicht am Donnerstag, 30. Oktober, das Geschäftsergebnis zum dritten Quartal 2014. Analysten gehen von den folgenden Schätzungen aus:

Q3 14
In Mio CHF    AWP-Konsens        Q3 13   
Umsatz          1'483            1'443        
EBITDA*           212              203       
EBIT*             136              132        
Reingewinn**       84              129        

*Vor Einmaleffekten
**Weitergeführte Geschäfte

FOKUS: Das dritte Quartal 2014 dürfte eine ähnliche Entwicklung wie die beiden vorangegangen Jahresviertel zeigen, dass heisst mit einer nur geringen Verbesserung der operativen Profitabilität. Die konjunktursensitiven "Business Areas" dürften dabei eher unter dem widrigen makroökonomischen Umfeld gelitten haben, als die weniger zyklischen Bereiche.

Ein massgeblicher Einflussfaktor - negative Währungseffekte - dürfte sich immerhin im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen etwas abgeschwächt haben. Analysten gehen davon aus, dass Umrechnungsverluste aus Fremdwährungen aber immer noch einen grossen Teil des Volumenwachstums eliminiert haben. Nach einer unerwartet schwachen Cash Flow-Entwicklung im ersten Halbjahr werden die Experten ein besonderes Augenmerk auf diesen Punkt legen.

ZIELE: Für 2014 bekräftigte Clariant letztmals Ende Juni den gültigen Ausblick. Dieser verspricht ein Umsatzwachstum in Lokalwährungen im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich sowie eine weitere Verbesserung der EBITDA-Marge vor Einmaleffekten (2013: 14,1%). Analysten sehen keinen Grund, warum Clariant etwas an dem Wording ändern sollte.

Bestätigt werden dürfte auch das mittelfristige Ziel, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen zu erreichen. Dies entspricht einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19% und einer Rendite auf dem investierten Kapital (ROIC) über dem Branchendurchschnitt im Jahr 2015 und darüber hinaus. Die Zahl der Analysten, die dieses Vorhaben als eher anspruchsvoll erachten, wächst im Lichte des ausbleibenden Rückenwinds von der Konjunktur.

PRO MEMORIA: Mitte August gab Clariant bekannt, in Australien sein neuestes Werk für Masterbatches zu bauen. Die im Grossraum von Sydney gelegene Produktionsstätte soll im vierten Quartal 2014 eröffnet werden, hiess es seinerzeit. Und für die Produktion von Etheraminen, die in der Bergbauindustrie zum Einsatz kommen, sollen die Produktionskapazitäten im Werk in Suzano in Brasilien bis Ende 2015 verdoppelt werden. Mitte September gab das Unternehmen ferner bekannt, seine Kapazitäten für Pigmente und Pigmentpräparationen im indischen Roha zu verdoppeln.

Ende September teilt Clariant mit, den chinesischen Verpackungsspezialisten VitaPac mit einem Jahresumsatz von 4 Mio zu kaufen. VitaPac entwickelt und fertigt Schutzverpackungen für die pharmazeutische und Lebensmittelindustrie sowie für den Logistik- und Elektroniksektor - vorwiegend im asiatisch-pazifischen Raum.

Am heutigen Mittwoch teilte Clariant noch mit, das Energy-Storage-Geschäft für 75 Mio USD an die britische Johnson Matthey zu verkaufen. Das Energy-Storage-Geschäft ist laut Unternehmensangaben der weltweit grösste Produzent von hydrothermalem Lithiumeisenphosphat (LFP).

AKTIENKURS: Die Clariant-Aktien weisen in 2014 eine bisher negative Jahresbilanz auf (-2,7%) und fallen hinter dem am SPI gemessenen Gesamtmarkt (+8,3%) zurück. Anfang Juni notierten die Papiere noch bei 18,75 CHF, sind seither aber um rund 15% gefallen.

Homepage: www.clariant.com

hr/ra/dm

(AWP)

 

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Clariant schreibt wieder schwarze Zahlen
 

Der Chemiekonzern Clariant ist im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt.

Unter dem Strich verbuchte das Basler Unternehmen Angaben vom Donnerstag zufolge einen Überschuss von 59 Millionen Franken. Im Vorjahr hatten Buchverluste aus der Veräußerung von Geschäftsbereichen und weitere Kosten in Zusammenhang mit dem inzwischen abgeschlossenen Konzernumbau zu einem Verlust von 204 Millionen Franken geführt.

Der Umsatz des fortgeführten Geschäfts wuchs vor allem dank des brummenden Geschäfts in Lateinamerika und Asien im Berichtsquartal um vier Prozent auf 1,51 Milliarden Franken. Analysten hatten einen Umsatz von 1,49 Milliarden Franken und einen Gewinn von rund 77 Millionen Franken erwartet.

Clariant bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr. Der Konzern rechnet mit einem Umsatzwachstum in Lokalwährungen im mittleren einstelligen Bereich. Die um Sonderposten bereinigte operative Marge (Ebitda) soll steigen. Ab kommendem Jahr peilen die Basler eine Rendite von 16 bis 19 Prozent an. Im dritten Quartal lag sie bei 14,0 (Vorjahreszeitraum: 14,1) Prozent.

Clariant gilt als mögliches Übernahmeziel. Als möglicher Käufer gilt der deutsche Chemieriese BASF.

(Reuters)

 

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Clariant übernimmt komplette Anteile von Companhia Brasileira de Bentonita

12.01.2015 07:22



Muttenz (awp) - Clariant übernimmt die verbleibenden Anteile in Höhe von 50% an an der Companhia Brasileira de Bentonita (CBB) und hält das Unternehmen damit komplett. Ein entsprechende Vereinbarung dazu sei mit Geosol getroffen worden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Dadurch gingen eine Rohtonmine und eine hochmoderne Produktionsanlage mit 101 Beschäftigten in Vitória da Conquista im brasilianischen Bundesstaat Bahia in den Besitz von Clariant über.

CBB habe in Lateinamerika eine ausgezeichnete Marktposition bei Produkten für die Pelletierung von Eisenerz, für Giessereien, für Öl- und Bergbaubohrungen sowie für den Hoch- und Tiefbau, meint Clariant weiter. Durch die Transaktion erhalte die Business Unit Functional Minerals (BU FM) eine zusätzlich Produktionsanlage, die auf dem neuesten Stand der Technik sei, sowie Zugang zu strategisch wichtigen Rohtonvorkommen für die wachsende Bleicherden-Herstellung im brasilianischen Jacareí.

uh/cf

(AWP)

 

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Zyndicate
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Clariant wurde 2014 vom starken Franken gebremst - Margenziel wird verschoben

18.02.2015 07:39



(Ausführliche Fassung)

Muttenz (awp) - Clariant ist im Geschäftsjahr 2014 erneut profitabel gewachsen. Negative Währungseffekte blieben dem Unternehmen jedoch das ganze Jahr über treu, was einen grossen Teil der Fortschritte zunichtemachte. Aufgrund der ungünstigen Rahmenbedingungen wird das für 2015 ausgerufene Margenziel nach hinten verschoben.

Das Unternehmen weist am Mittwoch einen um 1% höheren Umsatz von 6,12 Mrd CHF für die fortgeführten Geschäftsbereiche aus. In Lokalwährungen (LW) gerechnet hätten die Verkäufe allerdings um 5% zugenommen.

Die negativen Währungseffekte tangierten Clariant auch im letzten Jahresviertel, wenngleich sie sich im Jahresverlauf abschwächten. Der Umsatz stieg im Q4 um 1% auf 1,59 Mrd CHF; in LW wären es plus 2% gewesen. Dies bei 2% höheren Verkaufspreisen und stagnierenden Volumen.

"Clariant steigerte den Umsatz vor allem in attraktiven, margenstarken Märkten und konnte erneut die Profitabilität verbessern, obwohl einige Aspekte dieses Fortschritts durch einen negativen Währungseffekt verdeckt wurden", lässt sich CEO Hariolf Kottmann in der Mitteilung zitieren.

MARGE MARGINAL VERBESSERT

In der Folge stieg in 2014 der EBITDA vor Einmaleffekten um 1% auf 867 Mio, in LW wäre das Plus mit 6% aber deutlich höher ausgefallen. Die entsprechende Marge lag mit 14,2% um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Der operative Cash Flow erreichte 334 Mio CHF, nach 301 Mio im Vorjahr.

Den Reingewinn beziffert Clariant auf 235 Mio CHF, nach einem Überschuss von 323 Mio im Vorjahr. Den Rückgang begründet Clariant mit höheren Steueraufwendungen; 2013 habe man von einem einmaligen Steuervorteil profitiert. Mit den vorgelegten Zahlen hat Clariant die Analysten-Prognosen mit Ausnahme des Reingewinns erfüllt.

Clariant schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer um 4 Rappen höheren Dividende von 0,40 CHF vor. Diese soll aus der Kapitaleinlage-Reserve erfolgen.

STARKES WACHSTUM IN LATEINAMERIKA

In Lateinamerika verzeichnete Clariant 2014 in Lokalwährungen mit 18% ein starkes Wachstum - trotz einer Wachstumsverlangsamung in Brasilien. Der Umsatz in Asien stieg um 9% in LW aufgrund einer starken Nachfrage aus Südostasien und Indien (+24%).

In Nordamerika wuchs Clariant um 3% in Lokalwährungen; ein langsamer Start sei im Laufe des Jahres durch eine Erholung der industriellen Nachfrage ausgeglichen worden. Der Umsatz im Nahen Osten und in Afrika stieg in LW um 7%. Der Umsatz in Europa sank hingegen um 2% aufgrund eines schwachen wirtschaftlichen Umfeldes.

In einem insgesamt schwierigen Geschäftsklima hätten drei der vier Geschäftsbereiche ein "gutes" Umsatzwachstum in Lokalwährungen im Bereich von 6 bis 8% erzielt, so Clariant weiter. Einzig die "Care Chemicals" erhöhten die in LW gerechneten Verkäufe um lediglich 1%.

Dies liege einerseits an einem schwachen Geschäft mit Enteisungsmitteln. Andererseits habe Clariant den Umsatz mit margenschwachen Grundprodukten bewusst zurückgefahren. Diesen Effekt ausgerechnet hätten die Care Chemicals ein Plus von 3% erreicht.

MARGENZIEL WIRD VERSCHOBEN

Für das laufende Jahr rechnet Clariant mit einem Umsatzwachstum in LW im niedrigen bis mittleren einstelligen Bereich. Mit Blick auf die Profitabilität sieht sich Clariant aufgrund des Währungsumfelds und der Wirtschaftslage hingegen nicht imstande, die für 2015 versprochene EBITDA-Marge im Bereich von 16% bis 19% zu liefern. Das mittelfristige Ziel bleibe aber in Kraft, betont das Unternehmen.

Neu stellt Clariant für 2015 eine nicht quantifizierte Margenverbesserung in Aussicht und will die Cashflow-Generierung weiter vorantreiben.

Die Rahmenbedingungen bleiben nach Auffassung des Managements herausfordernd: Man gehe von einem "andauernd schwierigen" Umfeld aus, das sich durch eine erhöhte Schwankung bei den Rohmaterialienpreisen und Währungen auszeichne.

Der Effekt aus der Aufwertung des Schweizer Frankens werde den Umsatz und die Profitabilität von Clariant in absoluten Zahlen beeinflussen, so das Unternehmen mit Blick auf den SNB-Entscheid von Mitte Januar. In Bezug aber auf die relative Marge im Jahr 2015 werde der Wegfall der Euro-Untergrenze "fast neutral" bleiben.

ra/rw

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Clariant schliesst den Verkauf Energy-Storage-Geschäfte an Johnson Matthey ab

02.03.2015 07:26



Muttenz (awp) - Der Spezialchemiekonzern Clariant hat den Verkauf des Energy-Storage-Geschäftes an die britische Johnson Matthey abgeschlossen. Die Transaktion war am 29. Oktober 2014 angekündigt worden und wurde am 28. Februar 2015 vollzogen, teilte Clariant am Montag mit. Die Verkaufssumme beläuft sich auf 75 Mio USD.

"Der Verkauf des Energy-Storage-Geschäftes mit seiner LFP-Technologie ist Teil unseres kontinuierlichen aktiven Portfoliomanagements. Wir setzen unsere Ressourcen gezielt in unseren Kerngeschäftsbereichen ein", lässt sich Clariant-CEO Hariolf Kottmann in der Mitteilung zitieren.

ra

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Clariant

Fast bei 20... Was gibt es für News?

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CLN

Marleau hat am 26.03.2015 - 10:46 folgendes geschrieben:

Fast bei 20... Was gibt es für News?

Gemäss Financial Times plant Evonik eine Übernahme von Clariant. Die Aktien des Basler Unternehmens haussieren um 7,7 Prozent.

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Was denkt ihr kommt da wirklich bald ein Angebot....

Meinungen dazu

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Puntacana1 hat am 26.03.2015 - 15:42 folgendes geschrieben:

Was denkt ihr kommt da wirklich bald ein Angebot....

Meinungen dazu

ich denke eher nicht, zumal ja betont wird, dass cln Eigenständig bleiben soll. Wenn dann doch was kommt, wär der ja nicht mehr glaubwürdig.

Wenn nichts kommt, gehts wohl laufend wieder runter....

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Anscheinend hat es schon seit einiger zeit noch andere Interessenten. Ich bin voll überzeugt das es in den nächsten Monate zu diversen Angebote kommt. Seit heute habe ich kräftig zugelangt

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Heute las ich das ein Gerücht der Übernahme bei CHF 23.00 im Raum steht. Das wäre super

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Vielleicht kommt ja am Wochenende eine Meldung zu diesen Übernahmespekulationen

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Was denkt ihr läuft das was im Hintergrund betreffend diesen Übernahmespekulationen?

Was könnten die nächsten Kursimpulse sein?

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