Clariant

Clariant N 

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Clariant tätigt zwei Übernahmen

Clariant bleibt an der Akquisitionsfront aktiv: Mit Kel-Tech und X-Chem werden zwei Firmen aus dem Bereich Ölfeldchemikalien in Nordamerika übernommen. Sie spülen 200 Millionen Dollar Umsatz in die Kasse.

Die Zukäufe bringen Clariant rund 200 Mio USD an zusätzlichem Umsatz und erweitern die laufenden Aktivitäten in Nordamerika puncto Personal, Technologien und Expertise, wie der Spezialchemiekonzern am Mittwoch mitteilte. Ausserdem werde damit das Wachstum der Geschäftseinheit Oil&Mining Services (OMS) beschleunigt.

Zu den finanziellen Rahmenbedingungen wurde Stillschweigen vereinbart, die Finanzierung erfolgt durch Eigenkapital. Beide Transaktionen haben die behördlichen Genehmigungen bereits erhalten. Stichtag für die Akquisitionen ist der 1. Oktober 2016.

Kel-Tech ist den Angaben zufolge Hersteller und Anbieter von Spezialchemikalien für Produktion, Feld-Stimulation und Bohranwendungen an Land in den gesamten Vereinigten Staaten und hat den Hauptsitz in Midland, Texas. Bisheriger Besitzer war die Gesellschaft Arsenal Capital Partners.

Die Haupttätigkeiten von X-Chem erfolgen sowohl an Land als auch in Offshore-Anlagen der Vereinigten Staaten. Hier werden spezielle Ölfeldchemikalien zur Produktion, Fertigstellung und Stimulierung von Öl- und Gasquellen und Pipelines angeboten. Der Hauptsitz dieser Gesellschaft liegt im texanischen Irving, verkauft wurde das Unternehmen von der NHC Corporation.

Die Akquisitionen seien "wesentliche Schritte" zur Stärkung der Position in Nordamerika, heisst es. Gleichzeitig werde die Kundenbasis erweitert sowie der Zugang zu strategischen Erdöllagerstätten beschafft. Sowohl Kel-Tech als auch X-Chem seien "gut geführte Unternehmen mit ergänzender Betriebseffizienz".

(AWP)

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Clariant plant globales Kompetenzzentrum für Haarpflege in Brasilien

Das Spezialchemieunternehmen Clariant will sein erstes globales Kompetenzzentrum für Haarpflege in Brasilien errichten.

Das Zentrum soll im ersten Quartal 2017 in Sao Paulo eröffnet werden, wie Clariant am Dienstag mitteilte. Zu finanziellen Aspekten der Investition wurden keine Angaben gemacht.

Brasilien wurde von Clariant deshalb als Standort ausgewählt, weil der brasilianische Markt derzeit 20 Prozent des globalen Wachstums im Haarpflegesegment stelle und der am schnellsten wachsende Haarpflegemarkt sei. Brasilianische Frauen verwenden gemäss Mitteilung täglich im Durchschnitt acht verschiedene Haarpflegemittel. Infolgedessen hätten auch einige der führenden Forschungsinstitute auf dem Gebiet der Haarpflege ihren Sitz in Brasilien, heisst es weiter.

Das Zentrum werde über ein Team von Clariant Haarpflegeexperten verfügen und Anwendungs- und Formulierungslabore sowie Besprechungsräume beherbergen, heisst es weiter. Es bietet firmeneigene Ressourcen und technische Expertise für eine enge Kooperation mit externen Fachleuten sowie einem Netzwerk aus regionalen und internationalen Partnern, Universitäten und Instituten.

(AWP)

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Clariant baut Produktionsstandort in Frankreich aus
06.10.2016 07:24

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant baut seine Produktionsstätte im französischen Romorantin aus. Die Geschäftseinheit Healthcare Packaging werde an diesem Standort neue Hochgeschwindigkeits-Offset-Druckmaschinen installieren, welche für sechsfarbigen Druck ausgelegt seien, teilt Clariant am Donnerstag mit. Die neue Ausrüstung werde die Kapazität am Standort Romorantin um rund 30% erhöhen und soll bis "früh im Jahr 2017" installiert sein.

Da das Wachstum für bedruckte Tuben in Europa und Nordafrika am grössten sei, ermögliche die Stärkung des Standorts in Frankreich die bestmögliche Bedienung der Kunden, so Clariant. Zum Investitionsvolumen werden keine Angaben gemacht.

cf/hr

(AWP)

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Clariant und Shinkong arbeiten bei Halogen-freien Flammschutzmitteln zusammen
19.10.2016 07:36

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant arbeitet mit Shinkong Synthetic Fibers in China bei Flammschutzmitteln ohne Halogen zusammen. Die Partnerschaft mit der Division Engineering Plastics des Unternehmens werde Anwendungen in neuen Einsatzgebieten für den Clariant-Brandhemmer Exolits schaffen, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

Shinkong Engineering Plastics liefert Kunststoffe für eine Reihe von Anwendungen in der Elektronik-, Automobil- und Konsumgüterindustrie. Für die Halogen-freien Produkte des Unternehmens erwarte man eine steigende Nachfrage, da Zulieferer und Hersteller angesichts erhöhter Regulierung verstärkt auf bromierte und PVC-Komponenten (Polyvinylchlorid) verzichten würden.

Die Zusammenarbeit mit Shinkong soll dabei helfen, den Absatz-Horizont von Clariant für diese Flammschutzmittel zu erweitern, so Darren Soo, Head of Sales China. Shinkong Engineering Plastics gehört zur Shinkong Group aus Taiwan.

yr/uh

(AWP)

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Clariant im dritten Quartal mit stagnierenden Ertragszahlen

Der Chemiekonzern Clariant hat im dritten Quartal 2016 weniger umgesetzt und den operativen Gewinn gehalten.

Der Ausblick auf das laufende Jahr wird, trotz eines nach Unternehmensangaben zunehmend herausfordernden Marktumfeldes, bestätigt. Der Konzern weist für die Monate Juli bis September einen um 1% tieferen Umsatz von 1,40 Mrd CHF aus. In Lokalwährungen wären die Verkäufe allerdings um 2% gestiegen. Die Absatzmengen nahmen nach Angaben vom Donnerstag um 3% zu.

Der um Einmaleffekte bereinigte EBITDA lag bei 208 Mio CHF. Das ist eine Million mehr als im Jahr zuvor. Die entsprechende Marge lag mit 14,9% um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Damit wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) knapp verfehlt. Analysten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,44 Mrd CHF und vor Einmalkosten einen EBITDA von 213 Mio veranschlagt.

Weitere Gewinnzahlen legt Clariant nicht vor. Denn der Konzern hat sein Reporting umgestellt und berichtet seit diesem Jahr zum ersten und dritten Quartal nur noch den Umsatz und das EBITDA vor Einmaleffekten für den Gesamtkonzern und die Geschäftsbereiche.

Ausblick bekräftigt

Clariant bekräftigt dafür den Ausblick: Demnach rechnet das Unternehmen im laufenden Jahr mit nicht näher quantifizierten Umsatzwachstum in Lokalwährungen sowie einer Verbesserung der EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen. 2015 lag die genannte Marge bei 14,7%. Zudem wolle man eine verbesserte Cashflow-Generierung zeigen.

Das unsichere, von einer hohen Volatilität bei den Rohstoffpreisen und den Währungen geprägte Umfeld dürfte sich nach Einschätzung des Unternehmens fortsetzen. Vor allem in den Schwellenländern erwarte man ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld, heisst es. In den USA erwarte Clariant derweil ein moderates Wachstum, während das Wachstum in Europa wird voraussichtlich schwach, aber stabil bleiben werde.

Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemieunternehmen zu erreichen. Dies gehe mit einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19% und einer Rendite auf dem investierten Kapital (ROIC) über dem Branchendurchschnitt einher.

(AWP)

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Clariant warnt Kunden vor chinesischen Patentverletzungen

Der Spezialchemiekonzern Clariant warnt seine Kunden vor möglichen Patentverletzungen mit einem Flammschutzmittel in China.

Bei dem Produkt geht es um das Mittel Exolit OP, welches seit 2004 patentiert ist, wie Clariant am Montag mitteilt. Verschiedene chinesische Firmen würden ähnliche flammenhemmende Produkte auf einer nicht-halogen Basis benutzen und damit möglicherweise die Patentrechten von Clariant verletzen.

Die Brandschutztechnologie unter dem Handelsnamen Exolit OP basiere auf Substanzen der Klasse der organischen Phosphinate und sei bereits 2004 entwickelt worden. Diese Phosphinate werden bei der Entwicklung thermoplastischer Stoffe wie Polyamide oder Polyester eingesetzt.

(AWP)

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Clariant erhält Auftrag für Prozesskatalysatoren aus Indonesien
11.01.2017 07:26

Muttenz (awp) - Der Spezialchemiekonzern Clariant hat in Indonesien einen Auftrag erhalten. Dieser beinhaltet die Lieferung sämtlicher Prozesskatalysatoren für die Ammoniaksynthese an zwei grossen Produktionsstandorten in dem Land. Man werde eine schlüsselfertige Lösung in Zusammenarbeit mit dem Prozess- und Lizenzpartner KBR liefern, teilt Clariant am Mittwoch mit. Zum Auftragsvolumen werden keine Angaben gemacht.

ra/cf

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Presse: Clariant interessiert sich für indische Galaxy Surfactants
12.01.2017 07:40

Zürich (awp) - Der Spezialchemiehersteller Clariant ist in fortgeschrittenen Gesprächen zum Erwerb des in Mumbai ansässigen Herstellers Galaxy Surfactants. Der Deal könnte für einen Betrag im Bereich von 190 bis 220 Mio CHF über die Bühne gehen, schreibt Reuters mit Bezug auf zwei mit der Sache vertrauten Quellen. Galaxy habe die Investmentbank Avendus Capital engagiert, um einen Käufer zu finden, hiess es weiter.

Galaxy liefere eine breite Palette von Spezialchemikalien, einschliesslich Tensiden, Konservierungsmitteln und Beschichtungszusätzen. Zu seinen Kunden gehörten Firmen wie Colgate-Palmolive, Unilever und Reckitt Benckiser.

Den Angaben zufolge erwirtschaftete die indische Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015/16 einen Umsatz von umgerechnet 269 Mio CHF, 3,6% weniger als im Jahr zuvor. Der konsolidierte Gewinn habe sich dagegen fast auf 15 Mio verdoppelt.

Clariant was bis zum Berichtszeitpunkt nicht für eine Stellungnahme erreichbar.

ra/cf

(AWP)

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Clariant: Biotreibstoff "Sunliquid" belegt gute Kraftstoffqualität
03.02.2017 07:31

Muttenz (awp) - Der Biotreibstoff "Sunliquid" von Clariant hat in Praxistests mit Mercedes-Benz Serienfahrzeugen gut abgeschnitten. Der Flottentest habe belegt: Ein Kraftstoff mit einer Beimischungsquote von 20% zu Superbenzin erreicht sehr gute Verbrennungseigenschaften, teilte der Chemiekonzern am Donnerstagabend mit.

Von Clariant aus Pflanzenresten gewonnenes Zellulose-Ethanol wurde vom Mineralöl-Spezialisten Haltermann zum neuen Kraftstoff Sunliquid20 gemischt. Dieser habe sehr gute Verbrennungseigenschaften bewiesen, bei einem hohen Wirkungsgrad und gleich bleibendem Verbrauch gegenüber dem heutigen Standardbenzin E10, so die Basler.

Bedingt durch die leicht geringere Energiedichte gegenüber E10 sei zwar bei gleichen Betriebsbedingungen mit einem geringfügig höheren Kraftstoffverbrauch zu rechnen. Dafür habe aber das beigemischte Zellulose-Ethanol dem Kraftstoff eine deutlich höhere Oktanzahl von über 100 verliehen.

Würden künftig Motoren so eingestellt, dass dieser Vorteil zur Verbesserung des Motorwirkungsgrades genutzt wird, würde dies nach Ansicht von Clariant zu weiteren Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emission führen. Über die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet, ermöglicht der Zellulose-Ethanol-Anteil Treibhausgaseinsparungen von bis zu 95%.

Zudem sei eine Verbesserung der Partikelzahlemissionen um rund 50% gegenüber dem EU Referenzkraftstoff Euro 5 gemessen worden.

Das Sunliquid-Verfahren von Clariant erlaubt es, aus Reststoffen von Pflanzen - beispielsweise Weizen- oder Maisstroh - mittels einer chemischen Reaktion Zucker herauszulösen und anschliessend zu Kraftstoff zu gären. Es handelt sich um einen sogenannten Biokraftstoff der zweiten Generation und steht nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion oder um Anbauflächen.

Gegenwärtig wird das Verfahren in einer Demonstrationsanlage im bayrischen Straubing getestet. Der Flottentest mit Mercedes-Benz hatte zum Ziel, die Marktreife und die technische Verträglichkeit des Kraftstoffs zu demonstrieren.

ra/tp

(AWP)

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Clariant baut Produktionskapazität im US-Werk Lewiston aus
06.02.2017 18:31

Zürich (awp) - Der Spezialchemiekonzern Clariant baut die Produktionskapazität in dem US-amerikanischen Werk in Lewiston aus. Wegen der wachsenden Nachfrage nach vorgefärbten, medizinischen Kunststoffverbindungen der Marke Mevopur werde eine neue Compoundieranlage installiert, wie Clariant am Montagabend mitteilt. Die Anlage soll den Angaben zufolge im vierten Quartal in Betrieb gehen.

Das Werk in Lewiston ist eines von weltweit dreien, in denen Materialien für medizinische Geräte und pharmazeutische Verpackungen hergestellt werden, wie es heisst. Die beiden anderen befinden sich in Schweden (Malmö) und Singapur.

cp/yr

(AWP)

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Clariant wieder mit mehr Umsatz und Gewinn - Dividende wird erhöht
16.02.2017 08:07

(Meldung durchgehend ausgebaut)

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant hat Geschäftsjahr 2016 etwas mehr umgesetzt und verdient - besonders in Lateinamerika und in Middle East konnte er zulegen. Der Ausblick auf das laufende Jahr lautet gleich wie die letzte Guidance - trotz eines nach Angaben des Unternehmens schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes.

Clariant weist am Donnerstag einen um 1% höheren Umsatz von 5,85 Mrd CHF aus, in Lokalwährungen wären die Verkäufe um 2% gewachsen. Vor Einmaleffekten stieg der EBITDA um 4% auf 887 Mio CHF, die Marge vor Sondereffekten lag bei 15,2% und somit wie prognostiziert über dem Wert des letzten Jahres (14,7%).

Unter dem Strich blieb ein Reingewinn von 263 Mio; 2015 lag der Überschuss noch bei 227 Mio. Der operative Cash Flow erreichte 646 Mio CHF, das sind 144 Mio mehr als im Vorjahr. Die Nettoverschuldung zum Jahresende stieg aufgrund verschiedener kleiner Akquisitionen auf 1,54 Mrd CHF, Ende 2015 stand diese noch bei 1,31 Mrd.

Clariant schlägt der Generalversammlung die Ausschüttung einer um 5 Rappen erhöhten Dividende von 0,45 CHF vor. Die Ausschüttung soll erneut aus der Kapitaleinlage-Reserve erfolgen.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Clariant die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) in etwa getroffen.

WACHSTUM IN ASIEN UND IM NAHEN OSTEN

Am stärksten fiel das Wachstum in Lokalwährung laut Clariant mit jeweils 4% in den Regionen Asien und Mittlerer Osten/Afrika aus. In Asien sei das Wachstum in erster Linie von China und Indien gestützt worden. In Nordamerika und Europa belief sich das Umsatzwachstum auf jeweils 2%, Lateinamerika habe einen Wert von 1% erreicht.

Nach Geschäftsbereichen betrachtet stechen Care Chemicals und Plastics & Coatings heraus. Bei Care Chemicals stieg der Umsatz in LW um 5% auf 1,47 Mrd CHF, bei Plastics & Coatings verbesserte er sich um 4% auf 2,53 Mrd. Die gute Umsatzentwicklung bei Plastics & Coatings sei in allen Regionen zu verzeichnen gewesen.

Der Umsatz im Bereich Natural Resources sei "trotz der schwierigen Marktlage" um 2% auf 1,18 Mrd CHF gewachsen. Dort habe zwar das Oil und Mining Services-Geschäft einen Rückgang im einstelligen Bereich verzeichnet, dieser sei jedoch durch Akquisitionen und Wachstum im Bereich Functional Minerals ausgeglichen worden.

Der Umsatz von Catalysis schliesslich ging aufgrund von Projektverzögerungen und einer schwächeren Nachfrage in Asien und Nordamerika um 8% auf 673 Mio zurück. Die Marge des Bereiches habe knapp unter der eigenen Vorgabe gelegen.

MARKTUMFELD BLEIBT SCHWIERIG

Für das laufende Jahr rechnen die Muttenzer mit einem nicht näher bezifferten Wachstum in Lokalwährung sowie einer Verbesserung des operativen Cashflows. Auch der absolute EBITDA und die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten sollen steigen.

Das Unternehmen erwartet aber weiterhin ein schwieriges Geschäftsumfeld, das von einer hohen Volatilität der Rohstoffpreise, starken Währungsschwankungen und politischen Unwägbarkeiten geprägt sein dürfte. Man gehe davon aus, dass die Wirtschaftslage in den Schwellenländern weiterhin schwierig bleibt. In den USA rechne man mit einem moderaten Wachstum, während das Wachstum in Europa voraussichtlich stabil bleiben werde.

Clariant bestätigt ferner das mittelfristige Ziel, eine Position in der Spitzengruppe der Spezialchemie-Branche zu erreichen. Dies gehe einher mit einer EBITDA-Marge zwischen 16 und 19% und einer Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROIC) über dem Durchschnitt der Peer-Gruppe.

ra/cf

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Clariant will nicht übernommen werden - VR und Management einig
25.02.2017 14:38

Zürich (awp) - Der Basler Spezialitätenchemie-Hersteller Clariant will selbständig bleiben. "Wir wollen nicht übernommen werden, und in der Branche ist das bekannt - und im Sinne gegenseitigen Respekts auch anerkannt", sagte CEO Hariolf Kottmann im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Ausgabe 25.2., nicht online).

"Dass Clariant eine attraktive Gesellschaft ist, unterschreibe ich sofort, und es wäre kein gutes Zeichen, wenn andere das nicht genauso sähen", meinte er weiter. Doch in den bald neun Jahren, die er im Unternehmen sei, habe ihn noch kein einziger Kollege aus der Branche ernsthaft auf das Thema angesprochen.

Nicht nur der CEO ist gegen eine Übernahme, sondern der ganze Verwaltungsrat und das Management seien es unisono, so Kottmann. "Wir wollen Clariant unter den heutigen Voraussetzungen als unabhängige und eigenständige Firma weiterentwickeln, weil wir damit die besten Chancen sehen, Wert zu schaffen", sagt er dazu.

Auch die früheren Südchemie-Eigner, die mit knapp 14% an Clariant beteiligt sind, wollen offenbar nicht verkaufen. "Keiner von ihnen trägt sich mit dem Gedanken, zumindest nicht in Gesprächen mit mir, Aktien zu verkaufen", so Kottmann. Sie identifizierten sich im Gegenteil "in hohem Masse" mit der Firma und legten Wert darauf, eingebunden zu sein. "Wert legen sie zudem auf die Dividende, auf den Aktienkurs dagegen weniger."

Auf den Einwand, dass dies alles eine feindliche Übernahme nicht ausschliesse, sagt der CEO: "Das ist so. Doch in der Chemie ist das sehr riskant." In den letzten zwanzig Jahren habe es vielleicht zwei Übernahmen mit feindlichem Anstrich gegeben. Ein feindlich gesinnter Bieter erhalte keinen Einblick in die Bücher, was ein hohes finanzielles Risiko bedeute.

Clariant hat vor rund 10 Tagen das Jahresergebnis 2016 veröffentlicht und dabei einen Umsatz von 5,85 Mrd sowie einen Konzerngewinn von 263 Mio CHF ausgewiesen.

uh/

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Clariant: S&P erhöht Kreditrating-Ausblick auf stabil von negativ - BBB-
21.03.2017 19:21

Zürich (awp) - Die Ratingagentur Moody's hat den Ausblick für das Rating des Spezialchemie-Konzerns Clariant auf "stabil" von zuvor "negativ" erhöht. Das Rating selber lautet derweil weiterhin "BBB-". Grund für den höheren Ausblick seien zuletzt steigende Werte beim EBITDA und beim freien Cashflow, teilte S&P am Dienstagabend mit.

Diese Entwicklung wird sich im laufenden Geschäftsjahr als nachhaltig erweisen, so die S&P-Analysten. Das Ratio der Funds From Operations (FFO) zur Verschuldung dürfte sich daher wieder in die Richtung von 30% bewegen.

ra

(AWP)

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28.03.2017 | 08:46#CLARIANT – Kepler Cheuvreux erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Das Analysehaus Kepler Cheuvreux hat heute Morgen das Kursziel von CLARIANT (CHF 18.36) von CHF 22 auf CHF 24 erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Vor allem bezüglich des Cashflows habe der Spezialchemiekonzern im 2015 die Wende eingeleitet und diese im vergangenen Jahr untermauert, so der zuständige Analyst. Der gordische Knoten sei damit gelöst. Diese Wende zusammen mit dem gut abgerundeten Geschäftsmodell sollten dafür sorgen, dass sich das Unternehmen auch inskünftig gut entwickeln werde, schreibt der Studienautor.

 

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Clariant fusioniert mit texanischer Huntsman und wird zu HuntsmanClariant
22.05.2017 07:24

Muttenz (awp) - Der Chemiekonzern Clariant will mit der texanischen Huntsman fusionieren. Angestrebt wird ein "Merger of Equals", wobei Clariant am neuen Unternehmen 52% halten wird und Huntsman 48%. Eine entsprechende Vereinbarung sei von den Verwaltungsräten der beiden Firmen unterzeichnet worden, teilen die beiden Unternehmen am Montag gemeinsam mit. Die Transaktion läuft über einen Aktientausch.

Der Name des fusionierten Unternehmens lautet HuntsmanClariant. Der globale Konzernsitz wird in der Schweiz sein, während der operative Sitz in the Woodlands in Texas angesiedelt wird.

Die Huntsman-Aktionäre erhalten je Aktie 1,2196 HuntsmanClariant-Aktien, während jede ausstehende Clariant-Aktie zu einer HuntsmanClariant-Aktie wird.

Der Wert des neuen Unternehmen wird auf rund 20 Mrd USD beziffert, der gemeinsame Umsatz wird sich auf rund 13,2 Mrd USD und der bereinigte EBITDA auf 2,3 Mrd USD belaufen. Clariant-CEO Hariolf Kottmann ist als Präsident des Verwaltungsrats vorgesehen, Peter Huntsman als CEO. Der Verwaltungsrat soll paritätisch besetzt werden.

Es sei der perfekte Deal zur rechten Zeit, wird in der Mitteilung Clariant-CEO Kottmann zitiert. Das neue Unternehmen strebt eine Wertgenerierung von 3,5 Mrd USD an und will 400 Mio USD an jährlichen Kostensynergien regenerieren.

Der Abschluss der Fusion wird bis Ende 2017 erwartet.

cf/rw

(AWP)

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#CLARIANT – Vontobel erhöht Kursziel!

14.06.2017 | 08:54

#CLARIANT – Vontobel erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nachdem die Aktie des Spezialchemiekonzerns CLARIANT (CHF 20.14) am 8. Juni ins Musterportfolio der WIRTSCHAFTSINFORMATION aufgenommen wurde, hat heute Morgen nun auch die Bank Vontobel eine sehr positive Einschätzung publiziert. Das Kursziel wurde von CHF 25 auf CHF 28 erhöht, die Einstufung lautet „Buy“. Der Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Huntsman berge für die CLARIANT-Aktionäre ein grosses Potenzial. Das regionale Profil werde ausbalancierter und die Kundenbasis diversifizierter. Zudem gebe es Vorteile in Form komplementärer Produkte, Skaleneffekte sowie einer verbesserten Kapitalstruktur.

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Clariant eröffnet Büro für

Clariant eröffnet Büro für Katalysatoren-Geschäft in China

Der Chemiekonzern Clariant eröffnet eine Niederlassung für das Katalysatoren-Geschäft in China. Am Standort Yinchuan in Nordwestchina soll damit die direkte Zusammenarbeit mit der kohlebasierten Chemie (coal-to-chemicals) verstärkt werden, heisst es in einer Mitteilung am Dienstag.

18.07.2017 07:20

Das Büro soll erweiterte Entwicklungs-- und Verkaufs-Dienstleistungen für die regionalen Kunden anbieten, so Clariant weiter. Die neue Niederlassung ist die fünfte Vertretung von Clariant in China. Das Unternehmen betreibt zwei Katalysator-Produktionsstätten in der Volksrepublik.

yr/rw

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Bei Clariant erhöhen

Bei Clariant erhöhen oppositionelle Aktionäre um White Tale Anteil auf 10,06%

(Ergänzt um Clariant-Stellungnahme) - Beim Chemiekonzern Clariant haben die oppositionellen Aktionäre, die sich gegen den geplanten Zusammenschluss mit dem amerikanischen Konkurrenten Huntsman aussprechen, ihren Anteil erhöht. Die in der Aktionärsgruppe White Tale vereinten Investoren besitzen per 18. Juli 10,06% der Clariant-Aktien, wie aus einer Pflichtmeldung an die Börsenbetreiberin SIX vom Donnerstag hervorgeht. Anfang Juli hatte White Tale selber den Anteil noch mit 7,2% angegeben.

20.07.2017 07:37

Hinter White Tale steht das US-Familienunternehmen Standard Industries sowie der als aktivistisch geltende Hedgefonds Corvex Management. Der im Mai angekündigten Fusion mangle es an strategischen Gründen, und Clariant solle sich daher nach Alternativen umsehen, lautet die Forderung von Corvex und Standard Industries gemäss früheren Angaben. Denn die Fusion in der vorgeschlagenen Form bewerte die Clariant-Aktien zu tief - mit alternativen Transaktionen könne "weit mehr" Wert geschaffen werden.

CLARIANT IN GESPRÄCHEN

"Ein weiterer Ausbau der Beteiligung ist nicht ausgeschlossen", sagte ein Sprecher von White Tale Anfang Juli zu AWP. Mit dem aktuellen Stimmenanteil ist White Tale kein Leichtgewicht. Denn die ausserordentliche Generalversammlung von Clariant - diese wird voraussichtlich im vierten Quartal abgehalten - muss den Deal mit einer Zweidrittelmehrheit der Aktienstimmen absegnen.

"Der Beteiligungsausbau überrascht uns nicht", erklärte ein Clariant-Sprecher gegenüber AWP. White Tale habe bereits vor einigen Wochen entsprechende Signale ausgesandt. Nun gehe es darum, den bestehenden Austausch mit White Tale weiter voranzutreiben. Ziel sei es, den Investor von dem Vorhaben Huntsman zu überzeugen.

"Wir sind zuversichtlich", sagte der Sprecher und verwies nicht zuletzt auf eine "breite Unterstützung", die Clariant im Aktionariat geniesse. Den grössten Aktionär stellt nach wie vor die Gruppe der früheren Südchemie-Aktionäre mit einem zuletzt gemeldeten Anteil von 13,9%. Diese stellt sich hinter das Clariant-Management und den Huntsman-Deal.

rw/ra/hr

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Clariant im zweiten Quartal

Clariant im zweiten Quartal gewachsen - Fusion mit Huntsman auf Kurs

Der Chemiekonzern Clariant sieht sich weiter auf Kurs. Der Ausblick auf das laufende Jahr wird bestätigt. Zur geplanten Fusion mit der texanischen Huntsman, ein grosser Investor will diesen verhindern, hat Clariant weitere Details geliefert.

27.07.2017 07:23

Der Konzern weist für die Monate April bis Juni einen um 8% höheren Umsatz von 1,53 Mrd CHF aus, teilte dieser am Donnerstag mit. Vor Einmaleffekten steigt der EBITDA um 8% auf 232 Mio CHF. Die entsprechende Marge lag bei 15,2% und damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die entsprechende Marge für die erste Jahreshälfte stieg um ebenfalls 0,1 Prozentpunkte auf 15,3%.

Unter dem Strich weist Clariant für das erste Semester 2017 einen Reingewinn von 153 Mio aus. Im Vorjahr hatte der Überschuss noch 128 Mio betragen. Gewinnzahlen zum zweiten Quartal alleine nennt Clariant nicht. Der Geldfluss aus betrieblichen Aktivitäten erreichte im ersten Halbjahr 116 Mio CHF; 2016 waren von Januar bis Juni 208 Mio zugeflossen.

Mit diesen Zahlen wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) leicht übertroffen. Die Experten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,52 Mrd CHF und vor Einmalkosten einen EBITDA von 223 Mio prognostiziert.

Wie Clariant weiter mitteilt, wird der Ausblick für 2017 bestätigt. Das Unternehmen geht weiter von einem nicht näher bezifferten Wachstum in Lokalwährung aus, sowie einer Verbesserung des operativen Cashflows. Auch der absolute EBITDA und die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten sollen steigen. Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19%.

ZUSAMMENSCHLUSS AUF KURS

Der geplante Zusammenschluss mit der texanischen Huntsman ist laut Clariant auf Kurs; das Projekt soll wie ursprünglich anvisiert im Dezember 2017 oder im Januar 2018 abgeschlossen werden. Man sei sehr zuversichtlich hinsichtlich der Synergieziele in Höhe von über 400 Mio USD sowie den Steuerersparnissen von 25 Mio.

Clariant und Huntsman hätten sich auf eine gemeinsame strategische Ausrichtung verständigt, mit der mittel- wie langfristig eine nachhaltige Wertgenerierung gewährleistet werden solle. In Folge der komplementären Produktportfolios und Strukturen habe man zusätzliche organische Umsatzerlöse von jährlich rund 2% bei einer EBITDA-Marge von ca. 20% identifiziert, heisst es weiter.

Dem Zusammenschluss stünden auch "aller Voraussicht nach" keine regulatorischen Hindernisse im Weg.

Der Börsengang der Huntsman-Tochter Venator, eine Bedingung für den Deal, sei ebenfalls gut unterwegs. Die eigenständige Fremdfinanzierung von Venator von 750 Mio USD sei gesichert und die IPO-Roadshow in vollem Gange.

ra/cp

(AWP)

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Clariant sieht Merger mit

Clariant sieht Merger mit Huntsman auf Kurs

Clariant sieht sich beim geplanten Zusammenschluss mit dem US-Mitbewerber Huntsman auf Kurs. So habe die US-Kartellbehörde Federal Trade Commission ein zweites Auskunftsersuchen an die beiden Unternehmen gerichtet.

16.08.2017 06:50

Dieses betreffe aber lediglich zwei Produkte, teilte Clariant am Dienstagabend mit. Das Auskunftsbegehren betreffe Sodiumisethionat sowie ein Polyetheramin-Produkt. Auf diese Produkte seien im Jahr 2016 bei beiden Unternehmen weniger als 24 Mio USD Gesamtumsatz in den USA angefallen. Clariant zeigt sich zuversichtlich, dass die Bedenken der FTC noch vor dem um das Jahresende geplante Closing des Mergers ausgeräumt werden können.

Es werde keine Verzögerung für den Merger erwartet, hält Clariant fest. Denn der Genehmigungsprozess mache auch in anderen Ländern Fortschritte und man arbeite weiterhin an der Umsetzung des vorgesehenen Zeitplans.

(AWP)

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Clariant modernisiert zwei

Clariant modernisiert zwei amerikanische Oil Services-Standorte

Der Spezialchemiekonzern Clariant wendet einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag auf, um zwei seiner nordamerikanischen Oil-Services-Standorte zu stärken. Die Investitionen dienen der Modernisierung von Einrichtungen an den Standorten in Midland (Texas) und Clinton (Oklahoma) und folgen auf die Akquisition der US-Gesellschaften Kel-Tech und X-Chem im Oktober 2016, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst.

06.09.2017 07:41

So werde Clariant einerseits am Standort Midland ein regionales technisches Labor errichten. Dort werde Clariant in Zukunft 45% mehr Proben für die Kunden bearbeiten können. Und in Oklahoma würden die regionalen technischen Labore und Büros modernisiert und erweitert.

ra/rw

(AWP)

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Elias
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Clariant verkauft Lizenz für Biotreibstoff

Clariant kann einen Erfolg mit seinem Biotreibstoff «sunliquid» verbuchen.

18.09.2017

Die slowakische Enviral hat eine Lizenz für die Anwendung der Technologie erworben, um eine Grossanlage für die kommerzielle Produktion von Zellulose-Ethanol aus Agrarreststoffen zu realisieren.

Enviral beabsichtige den Bau und Betrieb einer neuen kommerziellen Grossanlage für Zellulose-Ethanol am Standort Leopoldov mit der sunliquid-Technologie, teilte Clariant am Montag mit. Die Anlage solle über eine Produktionskapazität von 50'000 Tonnen verfügen; der offizielle Spatenstich solle Ende 2017 erfolgen.

Als nächsten Schritt in der Kommerzialisierung von sunliquid habe Clariant ferner entschieden, eine neue Geschäftslinie "Biofuels" als Teil des Geschäftsbereichs Catalysis zu etablieren. Diese sei für die weitere Entwicklung des gesamten Biokraftstoffgeschäfts sowie die entsprechenden Leistungsberichte verantwortlich.

Das sunliquid-Verfahren von Clariant erlaubt es, aus Reststoffen von Pflanzen - beispielsweise Weizen- oder Maisstroh - mittels einer chemischen Reaktion Zucker herauszulösen und anschliessend zu Kraftstoff zu gären. Es handelt sich um einen sogenannten Biokraftstoff der zweiten Generation und steht nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion oder um Anbauflächen.

(AWP)

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Aktivisten-Fonds stockt

Aktivisten-Fonds stockt Beteiligung an Clariant auf

Der aktivistische Investor White Tale ist zum grössten Aktionär des Spezialchemiekonzerns Clariant aufgestiegen. White Tale will die Fusion mit Huntsman verhindern.

19.09.2017 07:35

Die Amerikaner hielten 15,1 Prozent an Clariant, hieß es in einem am Dienstag veröffentlichten Brief von White Tale an Clariant. Zuletzt hatte sich die Beteiligung auf gut zehn Prozent belaufen. Der Aktionär bekräftigte seinen Widerstand gegen die geplante Milliarden-Fusion von Clariant mit der amerikanischen Huntsman.

White Tale forderte den Clariant-Verwaltungsrat auf, eine Investmentbank zu mandatieren, um alle strategischen Alternativen zur Huntsman-Transaktion zu prüfen. Finde diese Evaluation nicht statt, werde White Tale gegen den Zusammenschluss stimmen. Der Aktionär forderte Clariant zudem auf, den Bereich Plastics and Coatings zu verkaufen.

(Reuters)

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Machtkampf um Clariant

Machtkampf um Clariant verunsichert die Anleger

Über das Wochenende lieferten sich die oppositionelle Aktionärsgruppe White Tale und der Basler Chemiekonzern Clariant einen weiteren Schlagabtausch. Die Angst vor einem Scheitern der Fusion mit Huntsman wächst.

09.10.2017 08:28

Von Lorenz Burkhalter

Der Machtkampf um den Spezialitätenchemiehersteller Clariant spitzt sich weiter zu. In der Samstagsausgabe der "Finanz & Wirtschaft" liessen Vertreter von White Tale durchblicken, dass die oppositionelle Aktionärsgruppe weitere Aktien zugekauft habe und zukaufen werde. Man halte mittlerweile deutlich mehr als 15 Prozent der Stimmen und werde sich mit diesen gegen den geplanten Zusammenschluss mit dem amerikanischen Rivalen Huntsman stemmen, so war nachzulesen.

Clariant selber gibt sich allerdings gelassen und sieht den transatlantischen Schulterschluss nicht in Gefahr. "Wir sind weiterhin zuversichtlich, das Zweidrittelmehr zu erreichen", so Firmensprecher Kai Rolker gegenüber der "SonntagsZeitung".

Anleger messen der Gefahr eines Scheiterns zu Wochenbeginn ein grösseres Gewicht als weiteren Titelkäufen durch White Tale bei. Im vorbörslichen Handel von Julius Bär liegt die Clariant-Aktie deshalb im Angebot. Zur Stunde verliert sie 0,1 Prozent auf 23,80 Franken.

Angesichts des Paketausbaus durch White Tale und Berichten, wonach sich einige Aktionäre hinter die oppositionelle Aktionärsgruppe stellen, glauben mittlerweile nicht mehr alle Analysten an ein Zustandekommen der Fusion von Clariant und Huntsman.

Oppositioneller Grossaktionär in der Pflicht gesehen

Wie es im hiesigen Berufshandel heisst, spielt die Aktionärsgruppe um White Tale mit dem Feuer. Die Aktie von Clariant habe in den letzten Wochen damit begonnen, erste Synergien aus dem Zusammenschluss mit Huntsman einzupreisen. Scheitere das Vorhaben, drohen die Kursgewinne wieder verloren zu gehen, so lautet der Tenor.

Nach dem starken Kursanstieg der letzten Wochen gerät die Clariant-Aktie unter Druck (Quelle: www.cash.ch)

Händlern zufolge steht White Tale deshalb in der Pflicht, selber eine Alternative für die übrigen Aktionäre hervorzubringen - entweder in Form einer Gegenofferte für die gesamte Clariant oder zumindest für die margenschwachen Geschäftsbereiche des Spezialitätenchemieherstellers aus Basel.

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iruch
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Grossfusion zwischen Clariant und Huntsman geplatzt

Grossfusion zwischen Clariant und Huntsman geplatzt

Die geplante Fusion zwischen Clariant und dem US-Mitbewerber Huntsman kommt nicht zustande. Für Clariant könnte es nun ungemütlich werden - wie auch für den CEO.

https://www.cash.ch/news/top-news/spezialchemiekonzern-grossfusion-zwischen-clariant-und-huntsman-geplatzt-aktie-faellt-1113400

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Clariant: White Tale

Clariant: White Tale beansprucht VR-Sitze und Ernennung eines Beraters

Bei Clariant kehrt noch keine Ruhe ein. Der Grossaktionär White Tale, welcher die von Clariant geplante Fusion mit Huntsman zu Fall gebracht hat, fordert unter anderem drei Verwaltungsratssitze für sich, wie White Tale am Montag mitteilt. Die Aufgabe der Fusionspläne sei zwar ein erster Schritt in die richtige Richtung, die Arbeit beginne nun aber erst, heisst es. White Tale bekräftigt die Absicht, sich als langfristig engagierter Investor für den Erfolg von Clariant, die Mitarbeiter und für die Schaffung von Mehrwert für die Aktionäre einzusetzen.

30.10.2017 07:30

Die Kommentare seitens des Clariant-Managements seit Freitagabend seien dergestalt, als ob das Engagement von White Tale nicht stattgefunden habe.

Die Aktionärsgruppe White Tale, bestehend aus dem US-Familienunternehmen Standard Industries und dem aktivistischen Hedgefonds Corvex, hatte den Deal seit Monaten torpediert und zuletzt den Anteil an Clariant auf 20% ausgebaut. Am Freitag hatte dann Clariant den Abbruch der Fusionsbemühungen bekanntgegeben.

White Tale fordert nun für sich drei Verwaltungsratssitze, um die strategische Neuausrichtung von Clariant zu begleiten. Ausserdem soll Clariant einen unabhängigen Finanzberater ernennen und dies auch öffentlich ankündigen. Dieser solle alle strategischen Optionen für Clariant ohne Voreingenommenheit prüfen. Dies sei eine Bedingung, um die Glaubwürdigkeit des Managements und des Verwaltungsrats von Clariant wieder herzustellen.

In einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" hatte Clariant-VR-Präsident Rudolf Wehrli der Forderung von White Tale nach einer Devestition eine Absage erteilt. Der geforderte schnelle Verkauf der Kunststoff- und Beschichtungssparte sei kein gangbarer Weg, sagte er dazu.

cf/rw

(AWP)

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Mitten im Hick-Hack legt

Mitten im Hick-Hack legt Clariant gutes Resultat vor

Der Chemiekonzern Clariant hat mitten im Kampf um die künftige Ausrichtung glänzende Zahlen vorgelegt.

31.10.2017 07:18

Umsatz und operativer Gewinn wurden im dritten Quartal deutlich gesteigert. Und der Ausblick auf das laufende Jahr wird bestätigt. Der Konzern weist für die Monate Juli bis September einen um 12 Prozent höheren Umsatz von 1,57 Mrd CHF aus. Der um Einmaleffekte bereinigte EBITDA lag bei 235 Mio CHF, das sind 13 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die entsprechende Marge lag mit 15,3 Prozent um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.

Damit wurden die Analysten-Prognosen (AWP-Konsens) geschlagen. Analysten hatten durchschnittlich einen Umsatz von 1,50 Mrd CHF vor Einmalkosten und einen EBITDA von 225 Mio veranschlagt.

Weitere Gewinnzahlen legt Clariant nicht vor. Der Konzern berichtet seit dem vergangenen Jahr zum ersten und dritten Quartal nur noch Umsatz und EBITDA vor Einmaleffekten für den Gesamtkonzern und die Geschäftsbereiche.

Clariant bekräftigt dafür den Ausblick: Demnach rechnet das Unternehmen im laufenden Jahr mit einem nicht näher bezifferten Wachstum in Lokalwährung sowie einer Verbesserung des operativen Cashflows. Auch der absolute EBITDA und die EBITDA-Marge vor Einmaleffekten sollen steigen. Bestätigt wird auch das mittelfristige Ziel einer EBITDA-Marge vor Einmaleffekten von 16 bis 19 Prozent. In der Mitteilung zum dritten Quartal äussert sich Clariant nicht zur laufenden Auseinandersetzung mit dem Grossaktionär White Tale.

(AWP)

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Neue Clariant-Spekulationen

Neue Clariant-Spekulationen nicht über alle Zweifel erhaben

Dem Finanzinvestor CVC Capital Partners und der deutschen Evonik wird seit Freitag ein Interesse am Basler Chemiekonzern Clariant nachgesagt. Branchenkenner sind skeptisch.

06.11.2017 08:29

Von Lorenz Burkhalter

Seit Freitagvormittag gehen Spekulationen um, dass CVC Capital Partners für Clariant bieten will. Der finanzkräftige Risikokapitalgeber soll gemeinsam mit der deutschen Evonik ein Übernahmeangebot lancieren und den Spezialitätenchemiehersteller aus dem Baselbiet in einzelne Bereiche zerschlagen, schrieb die Nachrichtenagentur Bloomberg. Von diesen Spekulationen angetrieben kletterte die Clariant-Aktie am Freitag in der Spitze bis auf 26,22 Franken und damit auf den höchsten Stand seit September 2002.

Im vorbörslichen Handel von Julius Bär sind am Montagmorgen allerdings Gewinnmitnahmen zu beobachten. Zur Stunde verliert die Aktie überdurchschnittliche 0,4 Prozent auf 25,90 Franken.

Das überrascht kaum, errechnet sich doch alleine seit Jahresbeginn ein sattes Kursplus von fast 50 Prozent. Ausserdem gibt man sich in Expertenkreisen eher skeptisch, was eine gemeinsame Offerte von CVC Capital Partners und Evonik anbetrifft.

Aus Sicht des für Alliance Bernstein tätigen Analysten verfügt CVC Capital Partners zweifelsohne über die notwendigen Mittel, um eine solche Übernahme stemmen zu können. Er schätzt die Feuerkraft von CVC Capital Partners auf 15 bis 20 Milliarden Dollar.

Evonik eher als Verkäufer von Geschäftsbereichen gesehen

Seines Erachtens dürfte der Finanzinvestor vor allem an den Bereichen Additives und Catalysis interessiert sein. Diese beiden Produktkategorien sind bei Clariant für etwa einen Viertel des operativen Jahresgewinns (EBITDA) verantwortlich.

Kursverlauf der Clariant-Aktie vor (links) und nach (rechts) der Aufgabe der Huntsman-Fusion (Quelle: www.cash.ch)

Zweifel hegt der Bernstein-Analyst hingegen am angeblichen Verbündeten Evonik. Er sieht den deutschen Chemiehersteller eher als Verkäufer eigener Geschäftsbereiche und weniger als potenzieller Käufer. Kommt dazu, dass der Konzernchef von Evonik erst kürzlich ein Interesse an Clariant verneint hatte.

Bei Alliance Bernstein wird die Clariant-Aktie deshalb weiterhin mit "Underperform" und einem Kursziel von 19,40 Franken zum Verkauf empfohlen. Immerhin auf ein Kursziel von 24 (zuvor 21) Franken kommt der Berufskollege von J.P. Morgan. Er stuft die Aktie denn auch mit "Neutral" ein.

White Tale steht nun in der Pflicht

Dem Analysten zufolge macht eine Unternehmensaufspaltung allerdings nur bedingt Sinn, beziffert er die Summe der einzelnen Geschäftsbereiche doch gerademal auf 21,20 Franken je Aktie. Auf einen fairen Aktienkurs von 26 Franken kommt der Analyst, sollte Clariant den Forderungen des oppositionellen Grossaktionärs White Tale nachkommen und sich vom Bereich Plastics & Coatings trennen.

Wie es im hiesigen Berufshandel heisst, steht White Tale nach dem vereitelten Zusammenschluss zwischen Clariant und Huntsman gegenüber den anderen Mitaktionären in der Pflicht. Mit dem Vorschlag, dass sich Clariant vom margenschwachen Bereich Plastics & Coatings trennen soll und mit dem Verkaufserlös die anderen Geschäftsaktivitäten zu verstärken sei, ist es nicht getan, lautet der Tenor.

Mit gut 20 Prozent der Stimmen ist White Tale der mit Abstand grösste Anteilseigner, gefolgt von den ehemaligen Süd-Chemie-Aktionären. Sie halten knapp 14 Prozent an Clariant.

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Clariant liefert Sorbenzien

Clariant liefert Sorbenzien an RTI International

Der Spezialchemiekonzern Clariant hat einen Auftrag von RTI International erhalten. Dieser beinhaltet die exklusive Lieferung fester Sorptionsmaterialien, welche die Non-Profit-Organisation zur Rauchgasentschwefelung verwendet. Ein Auftragsvolumen nennt Clariant am Dienstag nicht.

14.11.2017 07:34

Bei der WDP-Technologie von RTI handelt es sich den Angaben zufolge um einen Prozess zur Herstellung sauberer Energie und Chemikalien aus Kohle und anderen schwefelhaltigen Rohstoffen. Dies bei um bis zu 50% tieferen Betriebskosten im Vergleich zu herkömmlichen Technologien.

ra/rw

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Clariant-CEO: Akquisitionen

Clariant-CEO: Akquisitionen oder Desinvestitionen stehen weiter zur Debatte

Beim Spezialchemiekonzern Clariant sind Akquisitionen auch nach der gescheiterten Fusion mit Huntsman ein Thema. Dies erklärte Konzernchef Hariolf Kottmann im Gespräch mit dem Wirtschaftsmagazin "ECO" von SRF, das am Montagabend ausgestrahlt wurde.

05.12.2017 07:49

Auf die Frage, ob er ein anderes Übernahmeziel anstrebe, sagte Kottmann: "Ich würde das heute Abend offen lassen. Wir versuchen, profitabler und innovativer zu werden, um schneller zu wachsen. Dazu gehören natürlich auch Portfolio-Massnahmen wie Akquisitionen oder Desinvestitionen."

Einem Verkauf der grössten Division Plastics&Coatings, wie sie vom oppositionellen Aktionär White Tale angeregt wird, erteilte Kottmann indes erneut eine Absage: "Das ist unsere Akquisitionswährung." Gleichzeitig spielte der Clariant-Lenker die Wahrscheinlichkeit herunter, das Unternehmen könnte auf der Suche nach einem weissen Ritter sein. Man habe sich als unabhängiges Unternehmen gut entwickelt und besitze Optionen zur Wertschöpfung.

Vertreter von White Tale hatten vor zwei Monaten in Zeitungsinterviews erklärt, man sehe sich als langfristig orientierte Aktionäre. Kottmann mag diesen Aussagen nicht so recht Glauben schenken. "Ich denke, der aktivistische Aktionär sucht einen Ausstieg, und er muss diesen Ausgang selbst finden, oder wir bieten einen für ihn", sagte er.

Dieser Ausgang könnte etwa die Gestalt einer weiter steigenden Clariant-Aktie haben. "Wir haben über die Jahre eine Strategie umgesetzt, die zur Wertsteigerung geführt hat. Und diese Strategie muss in den nächsten Wochen und Monaten geschärft und fokussiert werden", erklärte Kottmann hierzu.

White Tale wollte sich nach Angaben des Wirtschaftsmagazins nicht vor der Kamera äussern.

ra/rw

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