CS

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21.11.2006 12:16
#1
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CS

Der Cash-Guru schreibt heute von "Erntezeit" bei den CS-Aktien... guter Rat ist teuer, ich weiss! Trotzdem... verkaufen, halten?

Merci für allfällige Ratschläge von Leuten, die mehr verstehen als ich!

Dirol

Valor: 
567569 Credit Suisse
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27.09.2016 13:29
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Aktie der Credit Suisse auf Talfahrt

Die Aktien der Credit Suisse fallen am Dienstag auf den tiefsten Stand seit einem Monat. Bei der Bank kam es im dritten Quartal zu Geldabflüssen.

Von Pascal Züger

Die Aktie der Credit Suisse (CS) verliert im Morgenhandel am Dienstag bis 4,5 Prozent und ist somit mit Abstand die grösste Verliererin im Swiss Market Index. Die Bank hat die Anleger auf Geldabflüsse im Schweizer Geschäft im dritten Quartal eingestimmt. Die CS beende die Zusammenarbeit mit einer Reihe von externen Vermögensverwaltern, sagte Konzernchef Tidjane Thiam am Dienstag auf einer Investorenkonferenz.

"Ich glaube, dass das Risiko-Reduktion ist", sagte er. Externe Vermögensverwalter sind selbstständige Firmen, die Kunden betreuen, die Vermögen aber bei Banken wie der Credit Suisse gebucht haben. Nicht alle Vermögensverwalter haben dieselben hohen Standards bezüglich der Herkunft der Gelder wie die grossen Institute.

Thiam trat am Dienstag an einer Finanzkonferenz der Bank of America Merrill Lynch in London auf. Mit ihren Bemühungen, die Kosten zu reduzieren, sieht sich die Credit Suisse auf Kurs, sagte Thiam weiter. So sei man etwa auf dem richtigen Weg, die Mitarbeiterzahl 2016 wie gewollt zu reduzieren. Per (heutigen) Dienstag sei der Personalbestand um 4'800 von den angepeilten 6'000 Stellen weltweit abgebaut worden. Damit verblieben in diesem Jahr noch 1'200.

Umfeld schwierig für Grossbanken

Seit einem Jahr befindet sich die Credit Suisse in einem grossen Umbau. Nach der Übernahme des Chefpostens durch Thiam per Juli 2015 wurde im Oktober vergangenen Jahres eine neue Strategie kommuniziert - inklusive Sparmassnahmen und Stellenabbau. Im März 2016 wurde dann eine beschleunigte Restrukturierung angekündigt, wo erstmals 6'000 Stellen für 2016 als neue Zielmarke genannt wurden. Die Aktie hat seit dem Amtsantritt von Thiam 50 Prozent verloren.

Die CS und die UBS leiden derzeit unter einem schlechten Umfeld für Bankaktien. Die Aktie der Deutschen Bank fielen am Montag auf ein neues Rekordtief, was den ganzen Sektor belastet. Spekulationen über eine Kapitalerhöhung drückten die Titel des deutschen Primus.

Die Bank trat einem Bericht des Magazins "Focus" entgegen. Sie habe die deutsche Regierung nicht um Unterstützung gebeten und die Frage einer Kapitalerhöhung stelle sich derzeit nicht, sagte ein Sprecher der Bank. Zudem limitieren die tiefen Zinsen, die stark auf die Gewinnmargen drücken, die Gewinnaussichten der Banken, hiess es im Markt.

(Mit Material von AWP und Reuters)

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25.09.2016 19:44
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@youngprofessional

Kannst du dich noch an den Analysten bei Bernstein erinnern? Kursziel Fr 6.- verschrieh er und machte sich zur Lachnummer. Gewisse Hedge Funds haben ihn dafür immens entlöhnt. 

Stehst du immer noch zu deinem Kursiel unter Fr. 11.18 bis Mitte Dezember? 

23.09.2016 08:25
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UBS und CS verbleiben in Top 10 der globalen Investmentbanken

Die Deutsche Bank zählt neuesten Erhebungen zufolge nicht mehr zu den Top 5 der weltgrössten Investmentbanken. Die Credit Suisse und UBS landen auf den Plätzen 8 und 9. Dominiert wird die Liste von US-Firmen.

Den Daten des Branchendienstes Coalition vom Freitag zufolge rutschte die Deutsche Bank im internationalen Ranking zum Ende des ersten Halbjahres 2016 auf Platz 6 ab, nach Platz 3 vor Jahresfrist. Damit kommen nun alle Banken auf den Plätzen 1 bis 5 aus den USA.

Branchenführer gemessen an den Einnahmen ist weiterhin JPMorgan, gefolgt von Goldman Sachs, Citigroup, Bank of America und Morgan Stanley. Hinter der Deutschen Bank folgen Barclays, Credit Suisse, UBS, HSBC, BNP Paribas und Societe Generale.

Die Deutsche Bank hat nach eigenen Angaben wegen ihres Umbaus zuletzt bewusst auf Geschäft verzichtet.

(AWP)

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22.09.2016 12:54
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Egal welche Schweinereien noch so ans Tageslicht von den Geldhuren kommen, eines muss man der CS-Bitch lassen: Der Preis, den die Investoren-Freier bereit sind zu blechen, steigt. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal auf ein so tiefes Niveau begebe, aber bekanntlich stinkt ja das Geld selbst nicht.

Sieht immer mehr danach aus, als sollten Speedy und John Doe recht bekommen. Meine Beweggründe in die CS zu investieren waren eher kurzfristiger Natur, aber ich lasse die Position wohl doch laufen.

Sympathisch war mir die Bank ja nie, aber Priester bin ich auch nicht. Amen!

22.09.2016 10:29
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Bahamas-Leck: UBS und CS wichtige Player

Die beiden Grossbanken UBS und Credit Suisse haben auf den Bahamas im grossen Stil Gesellschaften für ihre Kunden gegründet.

Das geht aus dem neusten "Datenleck" hervor, das die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) am Donnerstag publik gemacht hat und über das auch der "Tages-Anzeiger" berichtet. Die SZ beruft sich auf interne Dokumente aus dem Unternehmensregister des Inselstaats, die ihr zugespielt worden seien. Diese offenbarten Details über 175'888 Briefkastenfirmen und Stiftungen, die zwischen 1990 und 2016 gegründet wurden.

UBS und CS hätten in den letzten 25 Jahren für ihre Kunden je gut 9'500 Gesellschaften gegründet, schreibt der TA. Damit belegten sie unter mehreren Hundert Anbietern die Plätze zwei und drei. Besonders viele Gründungen habe es in den Jahren 2004 und 2005 gegeben, als das Zinsbesteuerungsabkommen mit der EU in Kraft trat. Es gebe aber nach wie vor neue Gründungen. Neben den beiden Grossbanken seien - auf viel tieferem Niveau - auch Julius Bär, Pictet oder Lombard Odier auf den Bahamas aktiv gewesen, heisst es weiter.

Briefkastenfirmen sind Unternehmen, die ihren Sitz häufig in Steueroasen haben und deren wahre Eigentümer nach aussen meist nicht bekannt sind. Ihr Betrieb ist nicht illegal; sie können aber zum Beispiel für Steuerflucht missbraucht werden.

Standardmässig für Trusts

Gegenüber dem TA begründete die UBS ihren Spitzenplatz damit, dass sie Bahamas-Firmen standardmässig für die weltweit von ihr verwalteten Trusts benutze. Die CS wollte sich gegenüber der Zeitung nicht zu konkreten Fragen äussern und betonte lediglich, man halte sich bei Firmengründungen an die geltenden Gesetze, Regeln und Vorschriften der Länder.

Die Bahamas-Enthüllungen sind in diesem Jahr das zweite Datenleck in der Welt der Steueroasen. Anfang April hatten Medien weltweit über Tausende von einer Kanzlei in Panama gegründete Briefkastenfirmen berichtet, in denen Politiker, Prominente und Sportler ihr Vermögen geparkt haben sollen.

Ex-Kommissarin spricht von Versehen

Auch in den Bahamas-Daten finden sich laut der SZ Namen hochrangiger Politiker. So war die frühere EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes gemäss den Informationen während ihrer Amtszeit Direktorin einer Briefkastenfirma auf den Bahamas. Die Holländerin habe damit gegen den Verhaltenskodex der EU-Kommission verstossen, weil Kommissionsmitgliedern jegliche Nebentätigkeit verboten sei, meldet die Zeitung.

Kroes habe auf Anfrage von einem "Versehen" gesprochen. Ihr Anwalt sagte der Zeitung, sie übernehme die "volle Verantwortung" und werde den Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker unterrichten. Die heute 75-Jährige sei von 2000 bis 2009 - und damit auch als EU-Kommissarin - Direktorin der Mint Holdings Limited auf den Bahamas gewesen.

(AWP)

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22.09.2016 08:18
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CS verdient in Deutschland wieder Geld

Die Grossbank Credit Suisse verdient in Deutschland wieder Geld.

"Wir sind zurück im Markt, sind profitabel und haben viele Teams, die in der Champions League der Finanzinstitute mitspielen", erklärt CS-Deutschland-Chefin Helene von Roeder in einem Interview. In den letzten zwei Jahren habe man im Investmentbanking, im Aktienbereich und im Asset-Management zielgerichtet ausgebaut, so von Roeder gegenüber dem "Handelsblatt" (Ausgabe 21. September).

Im Investment-Banking rangiere die CS etwa im Geschäft mit Firmenübernahmen (M&A) auf Platz drei. Und auf Dauer möchte die CS-Deutschlandchefin "schon gerne um die Meisterschale mitspielen". Guter Stimmung sei sie auch im Asset Management, so von Roeder weiter. "Hier gewinnen wir derzeit dreistellige Millionenbeträge, um sie zu managen."

Trotz dem 2013 erfolgten Verkauf des Privatkundenkundengeschäft an die zu ABN-Amro gehörende Privatbank Bethmann sei die CS in dem Geschäft nie weg aus Deutschland gewesen, so von Roeder. Verkauft worden seien die in Deutschland gebuchten Aktivitäten. "Grosses Geschäft für deutsche Kunden wurde schon immer in der Schweiz gebucht. Ich sehe keinen Anlass, das zu ändern."

Der Umbau der Grossbank durch Konzernchef Tidjane Thiam betreffe zwar auch das Deutschland-Geschäft, sagte von Roeder: "Der Umbau betraf uns natürlich, allerdings in weniger starkem Umfang, da wir unsere Hausaufgaben schon in den vergangenen zwei Jahren grösstenteils gemacht haben." Eine Fusion der CS mit der Deutschen Bank scheint die Deutschland-Chefin für wenig wahrscheinlich zu halten. "Wenn ich mich recht erinnere, haben beide Konzernchefs auf diese Frage mit einem Lachen geantwortet..."

(AWP)

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21.09.2016 08:16
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US-Richterin weist teilweise Vorwürfe gegen die CS ab

Im Verfahren um Tricksereien am Devisenmarkt hat eine US-Richterin einen Teil der Vorwürfe gegen die Credit Suisse, die Deutsche Bank sowie fünf andere Institute abgewiesen.

Dabei gehe es um Kartellklagen im Bezug auf einige ausserhalb der USA ausgeführten Transaktionen und um Klagen im Bezug auf Geschäfte, die vor dem 1. Dezember 2007 durchgeführt wurden, teilte Bezirksrichterin Lorna Schofield am Dienstag mit. Gleiches gelte unter anderem für Vorwürfe im Bezug auf das Terminbörsen-Gesetz wegen falscher Berichterstattung. Die anderen Vorwürfe blieben indes bestehen.

Es gibt den Verdacht, dass viele Banken am billionenschweren Devisenmarkt getrickst haben. Einige internationale Grossbanken haben in der Sache bereits milliardenschwere Vergleiche geschlossen, die Deutsche Bank als einer der grössten Devisenhändler der Welt aber nicht.

Neben der Deutschen Bank und Credit Suisse geht es um die japanische Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ, Morgan Stanley aus den USA, die RBC Capital Markets der Royal Bank of Canada, Societe Generale aus Frankreich und Standard Chartered aus Grossbritannien.

(Reuters)

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09.09.2016 12:45
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CSGUUU

Anmerkung zum CSGUUU

Natürlich sind solche "fast toten" Warrants mit Spreads von 100% äusserst selten ein lohnendes Geschäft, doch manchmal kann es sich mehr als auszahlen:

Ich persönlich halte es mehr mit den Aktien, aber da haben sich ein Einige einmal richtig positioniert. Bravo!

 

09.09.2016 11:42
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Gewinne sollte man laufen lassen, bzw. lasse ich laufen. Allenfalls ein Teilverkauf kommt für mich infrage, allerdings noch nicht jetzt.

Natürlich könnte die Börse morgen crashen..., für mich sieht das ganze aber eher nach "Spielchen hinter den Kulissen", bzw. sogar Vorbereitung von Fusion/Übernahme aus. Auffällig auch die heutigen Avancen der Deutschen Bank.

bei ansehlichem Volumen (ergänzt).

 

09.09.2016 10:27
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haslo

Da stellt sich mir halt einfach die schwierige Frage, wie lange das noch so weitergeht und wann ein guter Zeitpunkt ist zu verkaufen und den Gewinn mitzunehmen?

09.09.2016 09:48
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Nun der Kursverlauf ist so wie von mir vorausgesagt. Vom Tiefstkurs sind wir bereits wieder 20% nach oben geschnellt. Die Herren Analysten mit Verbindung zu Hedge Funds sind mausestill geworden.

Selbst die Weltuntergangspropheten im Forum sind untergetaucht (kann ja vermutlich nicht an mir liegen, da ich mich ein Stück zurückgenommen habe).

@Youngprofesssional

Bist Du noch da? Wir haben ja noch eine Wette am Laufen: 16.12.16, Kurs CS höher als 11.18. Ich hoffe du hältst dein Versprechen mit dem Wetteinsatz. 

07.09.2016 08:21
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Credit Suisse tauscht Chef der Handelssparte aus

Die Credit Suisse trennt sich von dem Chef ihrer Handelssparte.

Der langjährige Bankmanager Tim O'Hara werde per sofort von Risikomanager Brian Chin ersetzt, teilte die Großbank in der Nacht zum Mittwoch mit. Die personellen Änderungen seien vom Verwaltungsrat auf Antrag von Bankchef Tidjane Thiam genehmigt worden, wie Thiam erklärte.

Hohe Verluste in der Handelssparte hatten Credit Suisse zuletzt in die roten Zahlen gedrückt. Im zweiten Quartal schaffte die Bank jedoch die Rückkehr in die Gewinnzone. Einige der positiven Entwicklungen in der Handelssparte hätten sich während der Sommermonate fortgesetzt, hieß es in der Mitteilung.

Daneben wurde Eric Varvel zusätzlich zu seiner Funktion als Global Head of Asset Management zum Präsidenten und CEO der Credit Suisse Holdings (USA) Inc. bestimmt. Diese Änderungen treten per sofort in Kraft, teilte die Grossbank in der Nacht auf Mittwoch mit.

"Tim O'Hara hat die erfolgreiche Restrukturierung der Division Global Markets in einem herausfordernden Markt- und regulatorischen Umfeld entscheidend vorangetrieben", wird VR-Präsident Urs Rohner zitiert. "Wir sind Tim O'Hara zu grossem Dank verpflichtet."

CEO Thiam dankt O'Hara vor allem dafür, dass er im Rahmen der kürzlich beschleunigten Restrukturierung von Global Markets die Division im zweiten Quartal 2016 in die Gewinnzone zurückgeführt und dafür gesorgt habe, dass sich "einige der positiven Entwicklungen im zweiten Quartal auch während der Sommermonate fortgesetzt haben".

Geschäft in den USA weiterentwickeln

Er freue sich "ausserordentlich", Brian Chin in der Geschäftsleitung willkommen zu heissen, so Thiam weiter. "Seit Brian Chin 2003 zur Bank kam, ist er einer unserer besten Risikomanager und hat die Stärken von Global Markets massgeblich weiterentwickelt. [...] Er ist bestens geeignet, um die Division Global Markets auf die nächste Entwicklungsstufe zu führen."

Mit der Ernennung von Varvel zum Präsidenten und CEO der Credit Suisse Holdings (USA) Inc soll das Geschäft in den USA weiterentwickelt und das ganze Potenzial ausgeschöpft werden, um für die Kunden "erheblichen Wert" zu schaffen, so die Mitteilung.

Varvel hatte während seiner 25-jährigen Laufbahn bei der Credit Suisse bereits zahlreiche Führungsfunktionen inne, unter anderen als CEO Asia Pacific, CEO der Investment Bank und CEO Europe, Middle East and Africa. Von Februar 2008 bis Oktober 2014 war er zudem Mitglied der Geschäftsleitung.

(AWP/Reuters)

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01.09.2016 10:17
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Deutsche Bank & CommerzbankVage Fusionsfantasie treibt Bank-Aktien

Ein Bericht zu einem möglichen Zusammenschluss von Deutscher Bank und Commerzbank bringt deren Aktien an der Börse wieder ins Gespräch und zeigt zugleich die ganze Verzweiflung im deutschen Bankenwesen auf.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/deutsche-bank-commerzbank-fus...

Dass da was gehen könnte, wird schon seit Jahren immer wieder aufgekocht. Dennoch glaube ich persönlich nicht an eine Fusion der zwei grössten deutschen Banken (kartellrechtliche Hindernisse/Marktdominanz), sondern eher an eine Fusion der einen oder der anderen mit der ...CS! Das könnte das gestiegene Interesse der amerikanischen Fonds erklären.

01.09.2016 09:24
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Man stelle sich vor, die Bank könnte sich der sessel-klebenden, selbstherrlichen Blutegel-Krake entledigen! Der Kurs wäre sicher schon über 15!

31.08.2016 15:36
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Rohner?

Zyndicate hat am 31.08.2016 - 08:26 folgendes geschrieben:

Rohner will nach 2018 VR-Präsident der Credit Suisse bleiben

Der Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse will auch nach 2018 an der Spitze der Grossbank bleiben.

"Ich mache diesen Job mit vollem Einsatz und werde das gerne auch weiterhin tun", sagte Urs Rohner gegenüber dem deutschen "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). 

Hätte gedacht, dass dies eher negativ für den Kursverlauf ist..... 

Finde diese Inkarnation des absoluten Narzissmus  Angel  keine Person, die in den VR einer Bank gehört Stop

mfg Bellavista

31.08.2016 11:51
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Verschnaufpause

Widerstand sehe ich schon etwas tiefer, aber was heisst das schon. Wenn eine Aktie mal Fahrt aufnimmt, kann sich auch eine gewisse Eigendynamik entwickeln, bzw. kann sich der Kurs durch im Hintergrund ablaufende Vorgänge problemlos über Widerstände hinwegsetzen.

Man braucht gar nicht immer alles zu verstehen, um Spass an der Kursentwicklung zu haben!

31.08.2016 10:47
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@speedy3

Schon fertig mit der Pause?

Stör mir bloss nicht die Erhohlung der CS Aktie. Die hat inzwischen das vom mir am 18.8. erhoffte "Guzzi" aufgenommen und ich denke mal, sie schafft es bis zu 15CHF. Da ist dann erst mal Verschnaufpause.

31.08.2016 08:37
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Credit Suisse rappelt sich ständig ein Stück hoch, die 11.18 haben wir wacker übersprungen (youngprofessional). Was mir ein bisschen Sorgen macht, sind die heissgelaufenen amerikanischen Indizes mit einem durchschnittlichen KGV von 23, die bubblemässig zu platzen drohen.

Die grössten Aktienkäufe laufen dort nur noch auf Pump, eine sehr gefährliche Entwicklung die die Nationalbanken da zulassen. 

31.08.2016 08:26
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Rohner will nach 2018 VR-Präsident der Credit Suisse bleiben

Der Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse will auch nach 2018 an der Spitze der Grossbank bleiben.

"Ich mache diesen Job mit vollem Einsatz und werde das gerne auch weiterhin tun", sagte Urs Rohner gegenüber dem deutschen "Handelsblatt" (Mittwochausgabe). Mit der Unterstützung der Aktionäre wolle er "selbstverständlich" auch über diesen Zeitraum hinaus im Amt bleiben.

Der Umbau der Credit Suisse - weg vom schwankungsanfälligen Investmentbanking und hin zur Vermögensverwaltung - ist bis 2018 angelegt. Diesen Kurs verteidigte Rohner: "Wir haben eine gemeinsame Strategie entwickelt, die wir uns sehr gut überlegt haben und von der wir überzeugt sind, dass sie richtig ist", sagte er dem Blatt. "Und unsere grossen Investoren stehen hinter dieser Ausrichtung."

Zudem forderte Rohner eine engere Kooperation europäischer Banken. Viele Geldhäuser würden künftig wohl zentrale Dienste wie beispielsweise die Verwaltung von Kontodaten und die Informationstechnologie auslagern.

"Ich kann mir gut vorstellen, dass man das durch einen dritten Anbieter für eine Reihe von Banken machen lassen könnte. Wenn sich mehrere grosse Banken zusammentun würden, könnte das Ergebnis sogar als Infrastrukturgesellschaft an die Börse gebracht werden", sagte Rohner. Zuvor hatte bereits UBS-Chef Sergio Ermotti eine engere Kooperation der Geldhäuser angemahnt.

(AWP)

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30.08.2016 19:41
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Über 12 sind wir, jetzt könnte das ding schön hochlaufen. Gefällt!

30.08.2016 18:01
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Mir solls recht sein!

  Credit Suisse im Fokus amerikanischer InvestorenZürich (awp/sda) - Die Credit Suisse scheint derzeit in der Gunst amerikanischer Investoren zu stehen. So wurde am Dienstag bekannt, dass der Assetmanager Capital Group Companies seinen bisherigen Anteil an der Schweizer Bank auf über 5% ausgebaut hat.

Dies wurde am Dienstag im Rahmen einer Pflichtmitteilung an die SIX bekannt. Die in Los Angeles domizilierte Gesellschaft gehört seit April 2015 zu den grösseren Aktionären der Bank, seinerzeit wurde eine Beteiligungshöhe von 3,0142% gemeldet.

Vor einer Woche hatte zudem der CIO der US-Investment-Gesellschaft Harris Associates gegenüber einer Nachrichtenagentur erklärt, die Gruppe habe ihren Anteil an der CS auf nun über 10% ausgebaut. Den Aktien der Credit Suisse halfen diese Nachrichten auf die Beine.

Eine Pflichtmeldung von Harris Associates gab es bisher nicht. Das ist allerdings auch nicht nötig. Harris Associates investiert nämlich im Auftrag von Kunden - und bekommt damit nicht zwangsläufig, die für die Pflichtmeldung massgebenden Stimmrechte übertragen.

Dass das Interesse an der Credit Suisse gestiegen ist, zeigt die jüngste Entwicklung des Aktienkurses. Seit dem 22. August, als Bloomberg die Beteiligungserhöhung von Harris meldete, haben die Titel um rund 4% zugelegt.

https://www.swissquote.ch/index/index_quote_d.html

 

Sollen sie sich um diese Bank streiten und den Kurs in die Höhe treiben...

23.08.2016 12:54
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CS-Tochter Neue Aargauer Bank im Halbjahr mit klar rückläufigen Gewinnzahlen
23.08.2016 11:26

Aarau (awp) - Die CS-Tochter Neue Aargauer Bank hat im ersten Halbjahr 2016 das Negativzinsumfeld zu spüren bekommen und deutlich tiefere Gewinnzahlen erwirtschaftet als noch im Vorjahr. Der Geschäftserfolg verringerte sich um 20% auf 71,1 Mio CHF und auch der Halbjahresgewinn lag mit 57,9 Mio CHF um 20% unter dem Wert der Vorjahresperiode, wie dem am Dienstag veröffentlichten Semesterergebnis zu entnehmen ist.

Insgesamt erwirtschaftete die an 33 Standorten im Aargau tätige Bank in den ersten sechs Monaten einen Bruttoertrag von 162,2 Mio CHF, was einem Rückgang um 7,9% entspricht. Im wichtigsten Geschäft, dem Zinsengeschäft, musste das Institut einen Rückgang des Netto-Erfolgs um 4,1% auf 116,7 Mio CHF hinnehmen. Während sich das Handelsgeschäft (-54% auf 7,3 Mio CHF) halbierte, ging der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-1,4% auf 34,2 Mio) nur leicht zurück.

Gleichzeitig erhöhte sich auch der Geschäftsaufwand (+3,6% auf 88,6 Mio CHF). Zwar fiel der Personalaufwand tiefer aus als vor Jahresfrist, allerdings stieg der Sachaufwand klar an, was die Bank mit "gezielten Investitionen ins Wachstumsfeld Digital Banking" begründet. Die Cost-Income-Ratio verschlechtert sich entsprechend auf 54,6% (VJ 48,5%).

Die Bilanzsumme erhöht sich in den ersten sechs Monaten 2016 um 0,8% auf 24,0 Mrd CHF und auch die Hypothekarforderungen zeigen ein Wachstum von 0,8% auf 19,3 Mrd CHF. Klar höher fiel der Netto-Neugeldzufluss aus, der in den ersten sechs Monaten 488,3 Mio CHF (VJ 274,7 Mio) betrug.

Auch im zweiten Halbjahr würden die Unsicherheiten im Markt und der hohe Schweizerfranken auf die Kunden durchschlagen, schreibt die NAB in ihrer Mitteilung. Weiter werde das Negativzinszumfeld die Margen der Banken belasten, zudem werde das regulatorische Umfeld mit höheren Unterlegungspflichten ein "fokussiertes Wachstum" der Ausleihungen fordern. Insgesamt erwartet die NAB aber für das laufende Jahr ein "gutes Ergebnis".

tp/ra

(AWP)

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18.08.2016 11:50
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6.7. bei  9.90 und 2.8. bei 11.20, muss jetzt aber mit einem weiteren Anstieg erst noch fertig ausgebildet werden

18.08.2016 11:01
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Wo genau meinst du hier ein Doppeltief entdeckt zu haben?

18.08.2016 10:03
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Mause in Pause

Hier herrscht ja gähnende Leere, seit sich Speedy in den Schmollwinkel zurückgezogen hat. Da sieht man mal, was so eine kleine Maus für Raum einnehmen kann...
Mögen beide, Speedy und CSGN, in der Zeit Erhohlung finden und neue Kräfte sammeln.

Charttechnisch könnte CSG grad ein Doppeltief gebildet haben, müsste zu Vollendung jetzt allerdings was "Guzzi" geben. Mal sehen, ob sie das auch ohne Speedy's Support schafft.

 

16.08.2016 09:48
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Ein interessanter Artikel. Er erklärt unter Anderem auch, weshalb die US-Banken so starke Neugeldzuflüsse haben.

 

http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/bankgeheimnis-usa-werben-dreist-u...

14.08.2016 19:16
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OK, ich mache mal für ei paar Wochen Pause hier.....wenn ihr nicht gerne über mögliche Chancen und Strategien diskutiert, es gibt ja noch andere Foren. Überlassen wir das Feld den Basher.....Viel Glück!

12.08.2016 15:02
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Speedy3; kann mir einer erklären..

Tausende von CS-Aktionären freuen sich an steigenden Kursen, aber müssen deswegen nicht

täglich ihren Senf hier dazu geben!

 

 

 

12.08.2016 13:49
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Speedy3 hat am 12.08.2016 - 11:00 folgendes geschrieben:

Leute aufwachen...am 1.8 ist die Credit Suisse Aktie 6.5% in den Keller gerauscht um dann in Folge acht Tage 1-3% anzusteigen. Findet ihr das normal?

Für mich ist es wichtig einen Titel auch immer im Vergleich zum Index anzuschauen. Performt die einzelne Aktie schwächer als der Index, so habe ich durch den Kauf nichts gewonnen / nicht optimal gehandelt. Anbei der Chart SMI & CS über die von dir genannte Periode. Die CS hat in der selben Zeit 1% Boden gut gemacht. Ist ganz nett, auf 11 Handelstage geteilt aber nicht die Welt...

Im zweiten Chart sieht man, dass sie immer noch einen weiten Weg vor sich hat...

AnhangGröße
PDF icon Chart SMI CS Periode Speedy61.52 KB
PDF icon Chart SMI CS YTD48.2 KB
12.08.2016 13:33
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haslo

Ich freue mich definitiv auch :). Habe die Aktie auch bei 10.01 gekauft, weiss nur (noch) nicht wie lange ich sie halten soll.

12.08.2016 11:55
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Speedy, ich kann dir eine objektive Antwort darauf geben.

Ich denke viele Leute freuen sich darüber, wenn es aufwärts geht. Aber viele trauen dem Braten nicht mehr. Denn allein in diesem Jahr, geschweige denn in den letzten drei Jahren, ist die CS so oft für ein paar Tage gestiegen. Manchmal auch für ein zwei Wochen. Doch immer wieder kam dann der nächste Absturz, und zwar weiter hinab als der vorherige.

Und das macht halt misstrauisch.

12.08.2016 11:03
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ajd
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Ich freue mich auch.

Erst recht, wenn die 12.00 geschafft sind.

Dann wechseln meine Zahlen von rot wieder auf grün...

12.08.2016 11:00
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Kann mir einer erklären, wieso ich hier im Forum der Einzige bin, der sich freut wenn CS in Folge nach oben abgeht und dies hier im Forum auch gerne anmeldet, wenn es runter geht gibt es hier tonnenweise Bashingbeiträge. Sind wir Schweizer einfach griesgrämig und nehmen nur Negatives gerne zur Kenntnis und jammern uns gerne gegenseitig ins Hemd.

Bei Positivem: "Es ist halt eso..."

Leute aufwachen...am 1.8 ist die Credit Suisse Aktie 6.5% in den Keller gerauscht um dann in Folge acht Tage 1-3% anzusteigen. Findet ihr das normal? @John: Du hast vermutlich recht, die Börse ist eine Diva und zickig wie eine....

10.08.2016 16:27
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Da staunt selbst der alte Speedy, wie sich der Kurs der CS im roten Umfeld grasgrün hält. Wow..weiter so.

@YP

Wenn ich Fondsmanager wäre, würde ich den Kurs zuerst hochdrücken um dann in kleinen Tranchen zu verkaufen. Passiert vermutlich aktuell auch.

10.08.2016 14:23
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Also:

Grundsätzlich ist bei den von mir gefundenen ETFs & Fonds zum Stoxx Europe 50 ist die Neugewichtungsfrequenz quartalsweise. Damit ist die Neugewichtung der Positionen innerhalb des Stoxx Europe 50 gemeint. ETFs werden nun mal nicht täglich gemanaged.

Gemäss meinen Recherchen gibt es für solche Spezialfälle wie den Austausch von Titeln im abzubildenden Basiswert keine fixen Regeln oder zeitliche Rahmen. Jeder ETF ist bestrebt, einen möglichst kleinen "Lag" / Tracking Error zu erreichen, sprich der Abweichung der Performance vom Basiswert.

Für uns bedeutet das, dass vordergründig ein ETF-"Manager" das Bedürfnis haben sollte, bei dem Entfernen der CS auf dem Stoxx Europe 50 möglichst schnell auch die CS aus dem eigenen ETF zu werfen, um keine abweichende Performance zu haben.

Andererseits ist es nicht vorgeschrieben, dass sofort verkauft werden muss. Eventuell könnte der "Manager"/ Entscheidungsträger auch davon überzeugt sein, dass die CS in den nächsten Tagen die Performance des Basiswertes schlägt. Somit könnte der Gedanke entstehen, die CS-Aktien erst ein zwei Tage später zu verkaufen oder zuerst nur einen Teil, um die Verwaltungskosten zu decken und einen kleinen Tracking Error zu erreichen. Im Prinzip wäre das ein bewusstes Abweichen der Performance im positiven Sinne. Ebenfalls könnte man so die Verluste vermindern, welche durch einen plötzlichen Gesamtausverkauf sicherlich entstehen würden. Ich habe kein Reglement gefunden, welches dieses Vorgehen explizit verbieten würde. Ich könnte mir ein langsames Umschichten von den alten Titeln zu den neu aufgenommenen durchaus vorstellen.

Gruss

YP

10.08.2016 11:08
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Das ist doch mal ein Wort! So macht das Forum Spass

10.08.2016 10:23
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Die CS sinkt seit Jahren was sind da 6 Tage. Aber die Diskussion hatten wir schon nach dem letzten Absturz der Aktie...

Du bekommst am Nachmittag von mir einen detaillierten Kommentar betreffend der Verkaufsfristen anhand eines Beispieles. Mache mich gerade schlau.

10.08.2016 09:28
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Nichts desto trotz...die CS Aktie steigt heute den 6. Tag in Folge...

10.08.2016 08:51
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Die CS hat ca. 2'000'000'000 outstanding shares. Ich weiss nicht was genau im SRF-Beitrag erwähnt wird, aber dass nur rund 2.5% der CS-Aktien im Besitzt von ETFs und Fonds / betroffen sein sollen wage ich hier einfach mal mehr als zu bezweifeln.

Es wäre natürlich möglich dass ein Teil der CS-Aktien intern von den Fondsanbietern verschoben werden in andere Produkte. Ich persönlich würde das nicht als intelligent empfinden, die CS-Papiere nun anderen Fonds unterzujubeln. Was aber gegen diese Variante spricht, ist, dass die neuen Euro Stoxx Titel gekauft werden müssen im Gegenwert der alten CS-Anteile. Somit muss der jeweilige Fonds die Liquidität dafür ja irgendwie aufbringen. Wie soll das ohne Verkäufe gehen?

Und selbst wenn es nur 50'000'000 Aktien wären. Das Volumen der letzten beiden Tage war 10 & 12 Mio, bei einem Durchschnittsvolumen im letzten Monat von ca. 16 Mio.

Wie sollten 50 Mio. CA-Aktien verkauft sein, wenn das Volumen nur 22 Mio. ist?

09.08.2016 17:51
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YoungProfessional hat am 09.08.2016 - 17:16 folgendes geschrieben:

... dass die Transaktionen in Milliardenhöhe bisher gar nicht abgewickelt sein KÖNNEN.

Wie kommst Du auf 'Milliardenhöhe' ?
Gemäss dem SRF Börse Beitrag vom 2.08. sind es ca. 50 Mio Aktien was rund 500 Mio Fr. entsprächen.
Zudem bin ich mir nicht sicher ob die Fonds ihre Aktien verkaufen müssen.
Die Fond-Anbieter haben ja auch noch andere Fonds etc. in ihrem Besitz.
Ich kann mir vorstellen dass sie die CS-Aktien behalten und intern nur in einen andern Fond oder Produkt platzieren.

09.08.2016 17:42
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Autsch....du als "Vollprofi" weisst es auch nicht. Meine Güte. Hunde die bellen beissen nicht.

09.08.2016 17:16
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Eine belanglose und falsche Aussage. Wenn du einen Link postest, dass die Verkäufe innert 2 Börsentagen vollzogen werden müssen, dann stimme ich dir zu. Bisher tappen wir hier aber eigentlich alle im Dunkeln, bis wann die Verkäufe durch sein müssen.

Die Volumen von heute und gestern sind niedrig, besser gesagt unterdurchschnittlich. Allein dies sollte dir und sämtlichen Lesern hier zeigen, dass die Transaktionen in Milliardenhöhe bisher gar nicht abgewickelt sein KÖNNEN.

 

MfG

YP

09.08.2016 16:13
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YoungProfessional hat am 08.08.2016 - 09:58 folgendes geschrieben:

Meines Wissens nach ist der Rauswurf zwar per Heute, die Positionen können aber innert einer Woche geschlossen werden soweit ich korrekt informiert bin.

 

So wie aussieht ist der Verkaufsdruck weg, ergo der Rauswurf aus dem Stoxx Euro 50 Makulatur und abgeschlossen

 

09.08.2016 12:01
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Interview Thiam Bloomberg

CS-CEO glaubt an seine Strategie - Fehlende Erfolgsbilanz und Glaubwürdigkeit

Zürich (awp) - Der neue Chef der Credit Suisse sieht sich mit der Grossbank trotz des Aktienrückgangs nach wie vor auf dem richtigen Weg. "Ich glaube an die Strategie, die wir definiert haben", sagte Tidjane Thiam in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Unerwartete Ereignisse wie das Brexit-Votum müssten zwar immer wieder mit einbezogen werden und eine Strategie müsse entsprechend flexibel sein. Die Hauptbestandteile würden allerdings unverändert bleiben.

In einem Satz laute seine Strategie, ein "führender Vermögensverwalter mit starkem Investment Banking" zu sein, wiederholte er frühere Aussagen. Thiam ist seit Juli 2015 im Amt und hat im Oktober 2015 erstmals seine neue Strategie erläutert.

Nicht zuletzt steht die Grossbank vermehrt unter Kritik, weil der Aktienkurs seit August 2015 fast um 60% eingebrochen ist. Wie lange es noch dauert, bis sich die verschärfte Beobachtung am Markt womöglich etwas entspannt, das könne er nicht sagen, so Thiam im Interview weiter. Es sei noch eine Menge Arbeit, den Markt zu überzeugen, dass man ein neues Modell habe.

Im dritten Quartal 2015 war der Value at Risk (VAR) bei der Credit Suisse Thiam zufolge doppelt so hoch gewesen wie bei einer durchschnittlichen europäischen Bank - bei einer gleichzeitig tieferen Kapitalisierung. Man sei auf dem Weg, das zu ändern. Von Ende 2015 bis Ende des ersten Quartals 2016 seien die Risikopositionen denn auch um ein Drittel reduziert worden. "Zu vernünftigen Kosten" habe man die Risiken "schnell" eingedämmt, meinte er.

Oberste Priorität sei zudem im gleichen Zusammenhang zunächst gewesen, die Kapitalposition zu stärken. Erst dann gebe es eine Chance zum Überleben, so Thiam. Und erst danach könne man über die Zukunft nachdenken. Erschwerend kam das "nicht sehr bankenfreundliche Marktumfeld" in den vergangenen zwölf Monaten hinzu.

Eine weitere Kapitalerhöhung sei derzeit kein Thema, bestätigte er zudem frühere Aussagen. Man könne es zwar nie ausschliessen, aber in den meisten vorhersehbaren Szenarien müsse kein Kapital aufgenommen werden. Die Bank könne sich nun auf das eigentliche Geschäft konzentrieren.

Thiam gibt sich zudem überzeugt, dass sich der Aktienkurs künftig wieder erholen dürfte: Denn der jetzige Preis widerspiegle "absolut nicht" den Wert des Unternehmens.

Die Credit Suisse brauche allerdings eine bessere Erfolgsbilanz ("track record"), so Thiam weiter. In den vergangenen 25 Quartalen seien die Markterwartungen nur sechs Mal erreicht oder geschlagen worden, was bedeute das sie in 75% der Fälle verfehlt wurden. Die Peers hätten dagegen eine positive Statistik. Ohne Glaubwürdigkeit werde auch der Aktienkurs unter Druck bleiben.

Unterdessen sieht der CS-CEO für die Zukunft grosses Wachstumspotential: "Wir sehen überall Chancen". In Asien gebe es grossen Raum für Wachstum, aber auch in Europa und in den USA.

ys/uh

09 Aug 2016 (09:42 GMT)

COUNTRY:CH
SECTOR:BNK
SUBJECT:ERN STK GEN PRD MGT
COMPANY:CH0012138530

08.08.2016 17:55
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Wer steht den heute beim DJIA wieder auf der Bremse....da schläft einem ja das Gesicht ein. 0.1% rauf...0.1 runter...und immer wieder dasselbe in der Endlosschlaufe. Auch im Vergleich zum Nikkei ist der DJIA die reinste Schlaftablette. Früher war das ganz anders. Boredom

 

08.08.2016 11:34
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Ich meine... ich finde aber den Artikel nichtmehr wo ich das gelesen hab. Vielleicht irre ich mich hier..

08.08.2016 10:51
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Du meinst also die Indexfonds verkaufen ab heute bis Ende dieser Woche?

08.08.2016 09:58
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Meines Wissens nach ist der Rauswurf zwar per Heute, die Positionen können aber innert einer Woche geschlossen werden soweit ich korrekt informiert bin.

08.08.2016 09:39
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Ich staune, der Rauswurf aus dem Stoxx Europe 50 hatte ausser ein paar nervöse Zuckungen null Auswirkung. Ein gutes Vorzeichen.

08.08.2016 09:29
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Speedy3 hat am 06.08.2016 - 17:03 folgendes geschrieben:

Franklin Resources

Der amerikanische Substanzinvestor Franklin Resources verkauft am Tag der Veröffentlichung über Erwartung liegenden Quartalszahlen der Credit Suisse eine grosse Anzahl Aktien. In einer Hochkursphase würde ich dies noch verstehen, aber bei diesen Discountpreisen seine Aktien zu verlochen, kommt doch schon einer grossen Dummheit gleich.   

 

Es sei denn, die heutigen CS-Kurse dürfen für die Zukunft als Hochkursphase angesehen werden.

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