CS

CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

Valor: 1213853 / Symbol: CSGN
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Speedy3
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@ Supermari

Anbei ein Ausschnitt zu einem Pressebericht zum Thema Charttechnik, zum letzten Punkt gebe ich Dir 100% recht.

Die Credit Suisse wollte eine Anfrage zum erneuten Kurszerfall und einer möglichen Reaktion des Verwaltungsrats nicht kommentieren. Ein Zürcher Banker mit engen Beziehungen zum Londoner Finanzplatz meinte, dass hinter dem Kurszerfall eine Fehlspekulation grosser angelsächsischer Investoren stecke. Diese hätten mehrmonatige Put-Optionen veräussert. Die Empfänger dieser Optionen bezahlten eine Prämie für das Recht, den Investoren die Aktie zu einem Preis zwischen 10 und 17 Franken abzukaufen. Die Rede ist von Laufzeiten bis September.

Nun stünden die Investoren – darunter zwei grosse Investmentbanken – mit grossen Positionen im Regen. Weil die CS-Aktie nach dem Brexit von letzter Woche bereits am Freitag rund 14 Prozent und heute bis 13 Uhr zeitweise gegen 10 Prozent verloren hatte, mussten diese Profis die angebotenen Titel zu einem überhöhten Preis erwerben und sie sodann rasch im Markt weiterverkaufen. «Das hat zu einem massiven Verkaufsdruck auf den Titeln geführt», sagt die Quelle.

YoungProfessional
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@Speedy

und wie erklärst du dir dann, dass alle Finanztitel derart gesunken sind? Wurden überall "Fehlspekulationen" getätigt?

Speedy3
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Habe nur aufzeigen wollen, dass in Zeiten von hypernervösen Aktionen Charttechnik vergessen kannst. 

Aber freuen wir uns auf einen tollen neuen Börsentag. Zumindest das Wetter ist grandios.

YoungProfessional
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Charttechnik ist verlässlicher als alles andere an der Börse, aber dafür muss mans halt erlernen und verstehen.

Zudem hat dein Pressebericht nichts mit Charttechnik zu tun?!?

YoungProfessional
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Speedy3 hat am 27.06.2016 - 17:34 folgendes geschrieben:

Von wem hörst Du das den so? Hörst Du die Stimmen auf deiner Schulter, unter oder über Dir. Bei mir flüstert keiner ein. Dann arbeitest Du auf einer Bank und untermauerst hier deine Geschäfte....tönt nach Interessenkonflikt. Sorry, aber du konntest dich heute genug im Bankenblut suhlen. Also kommen wir wieder auf den Boden zurück.

 

My dear friend....

1. Ich weiss, dass du beratungsresistent bist. Ich jedoch versuche hier im Forum verschiedene Meinungen aufzunehmen und mir ein besseres Bild über die Stimmung zu Titeln zu machen. Das selbe mache ich im persönlichen Kontakt mit anderen Privatpersonen.

2. Du weisst, dass Banker Haltefristen von 7-28 Tage haben und somit keine spekulativen Geschäfte eingehen können? Wäre äusserst unpraktisch, Banker zu sein, wenn man so wie ich mit Optionen handelt.

3. Die Bank blutet nicht. Die Anleger, die hier bei der CS long sind, bluten und werden bluten. Immer wieder.

 

Speedy3
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YoungProfessional hat am 28.06.2016 - 09:12 folgendes geschrieben:

Speedy3 hat am 27.06.2016 - 17:34 folgendes geschrieben:

 

3. Die Bank blutet nicht. Die Anleger, die hier bei der CS long sind, bluten und werden bluten. Immer wieder.

 

Zum Glück habe ich Pflaster Yahoo   Yahoo  Yahoo

 

Speedy3
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Speedy3 hat am 28.06.2016 - 06:43 folgendes geschrieben:

Ein Zürcher Banker mit engen Beziehungen zum Londoner Finanzplatz meinte, dass hinter dem Kurszerfall eine Fehlspekulation grosser angelsächsischer Investoren stecke. Diese hätten mehrmonatige Put-Optionen veräussert.

 

 

@YoungProf

Du siehst auch die Big Player hauen zwischendurch trotz ihren Milliarden total daneben. Übrigens das Statement von Ermotti von der UBS finde ich sehr treffend. Es ist zu früh, über die Folgen von Brexit zu rätseln. Das die Analysten schon den Weltuntergang bei den Banken sehen, sind reine Spekulationsgedanken. Vielleicht hat das ganze sogar einen positiven Effekt, dass gewisse Kreise mal aus ihrer Lethargie erwachen.

Speedy3
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Trifft auch die CS zu:

Ermotti: «Noch zu früh, Brexit-Folgen abzuschätzen»

Laut Konzernchef Sergio Ermotti kann die UBS auf Veränderungen reagieren, die durch das Austrittsvotum der Briten aus der EU entstehen. Sorgen macht ihm der EU-Marktzutritt der Schweizer Banken.

28.06.2016 09:12

"Als globale Grossbank sind wir gewohnt, uns auf Veränderungen einzustellen", sagte Ermotti am Morgen in Bern. Mit dem Brexit-Votum beginne ein mehrjähriger Prozess, dessen Ausgang noch nicht abgeschätzt werden könne. Unsicherheit sei aber "Gift" für die Finanzmärkte, sagte der UBS-Chef anlässlich des Swiss International Finance Forums (SIFF).

Die Unsicherheit bestehe nicht nur in Grossbritannien, sondern der ganzen Welt. Die Glaubwürdigkeit des europäischen Projekts sei beschädigt. "Das Konstrukt Europa ist nicht nachhaltig." Vielleicht sei es nun möglich, dass sich Europa in eine andere Richtung bewege. Europa müsse föderaler werden.

Derzeit ist unklar, wann und unter welchen Bedingungen Grossbritannien austritt: "Es wäre schon gut zu wissen, wenn die Verhandlungen nur zwei Jahre dauern würden", sagte Ermotti. Aus Schweizer Sicht müsse weiter verhandelt werden. Der Marktzutritt für Schweizer Banken in der EU müsse verbessert werden. Er kritisiert, dass dies bei Verhandlungen mit anderen Ländern nicht als Bedingung gesetzt wurde: "Das ist schwierig zu verstehen."

 

 

 

YoungProfessional
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Es ist mir egal, wie die tatsächlichen Folgen für die Banken sind. Denn nicht die wirklichen Auswirkungen bewegen den Kurs, sondern die Vorstellungen und die Emotionen. Es kommt nicht darauf an, wie viel weniger Ertrag die CS macht, oder ob überhaupt. Es ist entscheidend, wie die Leute denken, dass er sich entwickelt. Es kommt darauf an, was für eine Einstellung die Leute zur CS haben. Ich dachte, dies wäre dir klar.

Der Kurs hat klar gezeigt, was die Meinung der Masse ist, wie sich die CS entwickeln wird. Die Vermutung für die Zukunft wurde abgebildet. Die nächsten Zahlen werden zeigen, wie es tatsächlich aussieht. Vielleicht ist die CS dann überraschend stark. Aber das wird den Kursverlust bis dahin niemals rückgängig machen. Enttäuscht die CS, dann wünsche ich deinen Warrants eine gute Nacht in der Wertlosigkeit.

Tony
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Die Bullen tun sich Heute schwer mit der Erholung. Bei UBS das gleiche Bild...

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Speedy3
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******NEWS******

Heute in den Nachrichten: Es kursieren Gerüchte das UK keinen Brexit Antrag stellt. 

deam85
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und woher kommt das gerücht? oder versucht du einfach alles...hahahaha

Speedy3
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Na dann  hör mal die Radionachrichten von SRF1 von 12.00 Uhr

Marktinsider
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Ultra Strong Buy

Ultra Strong Buy jetzt. CSGN massiv unterbewertet und brutal abgestraft. Jetzt kaufen. Marktkapitalisierung nur noch 20 Milliarden CHF! Und das Kurs-/Buchverhältnis beträgt 0.5, d.h. der CSGN-Kurs ist halb so viel wie der Buchwert von Credit Suisse. Normalerweise haben nur Unternehmen kurz vor dem Konkurs so ein Kurs-/Buchverhältnis. Und CS ist weit vom Konkurs entfernt. Im Gegenteil, bald erfolgt eine gute Erholung!

Beste Grüsse
Marktinsider

Domtom01
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Speedy, das ist alles schon x-mal durchgekaut, aber dafür müsstest du auch englische Nachrichten hören.

Tatsache ist: Es wird eine Hängepartie, schlecht für die CS.

Tatsache ist: Die Briten stehen vor einer Zerreissprobe! Entweder ignorieren sie die demokratische Befragung - ein Unding. Oder sie steigen aus und lassen sich aber viiiiiiiiiieeeeeeeeel Zeit - schlecht für die CS, natürlich auch für die anderen Banken.

Dass wir die 10 nicht doch noch unterschreiten ist gut möglich, auch wenn ich eine kleine Position gekauft habe. Aber deshalb verschliesse ich nicht die augen vor der Realität. Die CS ist einfach schlechter aufgestellt als viele ihrer Mitbewerber. Die CS wird offensichtlich auch nicht gut geführt. Zumindest sagen das die Kurse aus.

Warum ich ein paar Aktien gekauft habe? Zum Traden, denn die Vola eignet sich gut dafür und eine kurze Gegenreaktion würde mir reichen. Dann lasse ich die CS wieder fallen - die heisse Kartoffel!

Domtom01
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Auch auffallend: Während die meisten Banken sich heute erholen, geht die CS unten durch. Vertrauen ist im Arsch! Und wenn das Vertrauen erst schwindet, weisst du ja, was passiert, nicht wahr?

deam85
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uiuiuiuiui gleich unter 10.-

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@Domtom

besser hätte ich das Dilemma der CS nicht ausdrücken können.

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Hey beruhigt euch Jungs...ich sehe keine einzige Kursfeststellung unter 10.  Übrigens habt ihr euch schon mal überlegt wieso sich die UK's trotz Abstimmung noch keinen Antrag gestellt haben. Irgendwas ist da faul.

Jede Übertreibung nach unten wird in den nächsten Tagen 10-fach stärker nach oben ausschlagen...Rebound nennt man das. Also Shorties anschnallen. Drinks

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Speedy3 hat am 28.06.2016 - 13:42 folgendes geschrieben:

Hey beruhigt euch Jungs...ich sehe keine einzige Kursfeststellung unter 10.  Übrigens habt ihr euch schon mal überlegt wieso sich die UK's trotz Abstimmung noch keinen Antrag gestellt haben. Irgendwas ist da faul.

Jede Übertreibung nach unten wird in den nächsten Tagen 10-fach stärker nach oben ausschlagen...Rebound nennt man das. Also Shorties anschnallen. Drinks

Die Chance, den Rebound einzuleiten, ist heute. Verpasst die CS einen Anstieg von mindestens 2% so wie die restlichen SMI Titel, so wird der Rebound immer unwahrscheinlicher.

Der Antrag wurde noch nicht gemacht, weil Cameron das dem nächsten Premier in die Schuhe schieben will. Er möchte nicht als der Premier in den Geschichtsbüchern stehen, der aus der EU trat und damit deren Ende besiegelte. Dafür hat er nicht den Schneid.

Speedy3
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@ Shorties.....merkt ihr wie es langsam warm wird hinter eurem Hintern Diablo

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Der amerikanische Milliardär George Soros wettet mit gut 7 Millionen leerverkaufter Aktien gegen die Deutsche Bank. Das zumindest schreibt "Die Welt" heute in ihrer Online-Ausgabe und beruft sich auf eine Veröffentlichung im Bundesanzeiger, vergleichbar mit unserem Schweizer Handelsamtsblatt.

Das lässt die Frage zu, ob der legendäre und finanzstarke Grossinvestor nicht auch gegen andere europäische Grossbanken, eventuell sogar gegen unsere Credit Suisse, Wetten laufen hat. Immerhin war es Konzernchef Tidjane Thiam selber, welcher kürzlich in einer internen Mitteilung an seine Mitarbeiter von gezielten Leerverkäufen gegen die in New York gehandelten American Deposit Receipts, kurz ADRs, berichtete. In dieses Bild würden auch die gestern Nachmittag herumgereichten Gerüchte rund um einen orchestrierten Angriff ausländischer Hedgefonds passen (siehe erstes Thema der heutigen Kolumne).

 

Viel Glück zum dagegen wetten Speedy.

Speedy3
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Es bestätigt zumindest das ich recht habe, dass hier hintenrum was läuft. Es wird ja ständig behauptet dies sei nur an den Haaren hergezogen und von mir erfunden.

George Soros: Der Typ hat also ein paar Millionen an Bankenaktien, die er nächsten zurückkaufen muss. Schön zu wissen.

YoungProfessional
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Das läuft nicht hintenrum, sondern offiziell. Das Ergebnis zählt. Und das Ergebnis wird eine einstellige CS sein.

Wieso nächstens zurückkaufen? Kann Monate damit warten, bis die CS bei 6-8 CHF ist. Der hat sehr sehr viel mehr Geld und Zeit als du meine liebe Speedy.

Nils2009
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Credit Suisse

 

Immer noch short !!!! bleibe auch short

YoungProfessional
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Nur, um zu verdeutlichen, was Short-Seller und vor Allem Soros so bewegen kann. 1992 hat er mit ein paar anderen die Britische Notenbank besiegt. Aktuelles Vermögen: 25 Milliarden US-Dollar

 

Die Krise und der „Schwarze Mittwoch“ am 16. September 1992

(...)

George Soros und andere Investoren waren der Meinung, dass das britische Pfund überbewertet sei und dass Großbritannien entweder das Pfund abwerten oder das EWS verlassen würde. Soros und andere setzten daher große Geldsummen zur Schwächung des Pfunds ein.

Zuerst versuchte die britische Notenbank noch, durch Stützungskäufe ihre Währung zu stabilisieren. Eine Abwertung des Pfunds kam nicht in Frage, um das politische Ziel der Inflationskontrolle nicht zu verfehlen. Als das aber wenig Wirkung zeigte, gab sie am 16. September 1992, dem so genannten „Schwarzen Mittwoch“ („Black Wednesday“) eine Zinserhöhung von zuerst 10 % auf 12 % bekannt, um die Attraktivität des Pfundes zu steigern und Investoren anzuziehen. Nur wenige Stunden später stellte die Notenbank eine Erhöhung des Zinssatzes auf 15 % in Aussicht.

Die Spekulanten ignorierten aber diese Aussage und setzten weiterhin hohe Summen gegen das britische Pfund, so dass gegen 19 Uhr Ortszeit der Schatzkanzler (Chancellor of the Exchequer), Norman Lamont, bekannt gab, dass Großbritannien das EWS verlassen würde und die Zinsen wieder auf das alte Niveau von 10 % gesenkt würden. In der Folge fiel das britische Pfund in den nächsten fünf Wochen um fast 15 % gegenüber der deutschen Mark und um 25 % gegenüber dem US-Dollar. Diese Spekulation brachte Soros einen Milliardengewinn und den Beinamen „The man who broke the Bank of England“ ein.

Quelle: Wikipedia

Zyndicate
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Retten Roboter-Käufe die Credit Suisse?

CS-Aktie sinkt auf 10,00 Franken – aber nicht drunterRetten Roboter-Käufe die Credit Suisse?
ZÜRICH - Die Credit Suisse wird vom Brexit mitgenommen wie kein anderes Unternehmen an der Schweizer Börse. Der Titel rutschte zwischenzeitlich auf einen historischen Tiefstwert von genau zehn Franken. Haben automatische Käufe gegriffen?

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Und schon gar nicht vor dem Zmittag. Denn am heutigen Dienstag um 12.54 Uhr fiel die Aktie der Credit Suisse (CS) auf einen Tiefstand und konnte sich zeitweise mit 10,00 Franken gerade noch über der Einstelligkeit halten.

Die Marke ist historisch – und magisch.
Die Grenze von zehn Franken sei keine ökonomische, sondern eine «psychologische Grenze», sagt Andreas Venditti, Analyst bei der Bank Vontobel. Dass der Kurs just bei zehn Franken wieder nach oben ging, könne Zufall sein. «Es ist aber durchaus möglich, dass automatisierte Kauf-Aufträge für den Aktienwert von 10,00 Franken eingegeben wurden», so Venditti gegenüber BLICK. Dies sei auch für andere Kursniveaus üblich.

Credit Suisse nur noch 21 Milliarden wert
Der Kurs wirkt sich auf die Gesamtkapitalisierung aus: So billig wie heute war die CS in ihrer ganzen Börsengeschichte noch nicht. Die Bank war insgesamt nur noch gut 21 Milliarden Franken wert. Vor knapp einem Jahr waren es noch 60 Prozent mehr.
Dabei hatte der Tag für CS-Chef Tidjane Thiam (53) gar nicht so schlecht begonnen. Heute Morgen, am Tag, nachdem die Aktie der Bank auf einen historischen Tiefstwert von 10.26 Franken gesunken war, schien die Talsohle erreicht. Schnell zeigte der Kurs wieder nach oben. Ein Hoch von 10.62 Franken war drin. Doch jetzt zeigte neben der CS-Aktie nur noch der UBS-Titel als einziger zeitweise nach unten.

Kritik an Tidjane Thiam
Die Kursbewegung bei der CS heute nahm schon vorher ihren Anlauf, wurde aber noch durch den Brexit beschleunigt, der vor allem Aktien der Finanzwirtschaft in Mitleidenschaft zieht.

Die CS-Aktie unter CEO Thiam hatte bereits Mitte Juni einen historischen Tiefstwert erlangt. Die Bank war an der Börse gerade noch rund 23 Milliarden Franken wert – zum Vergleich: Im Jahr zuvor war die Bank es noch doppelt so viel wert. Die US-Investmentgesellschaft Harris Associates, die mit 8,5 Prozent die zweitgrösste Eigentümerin der CS ist, äussert bereits Kritik an Thiams Führungsstil.

Ob Thiam schon bald selbst bei dem Druck zum alten Management, zu den ehemaligen gehört? Schliesslich gilt die Zehn-Franken-Grenze Beobachtern als Punkt, an dem der Verwaltungsrat der CS womöglich intervenieren und in der Chefetage auswechseln könnte. «Der Markt würde es nicht gut aufnehmen, sollte Thiam die CS bereits wieder verlassen», erklärt Venditti.

Fehlspekulation von Grossinvestoren?
Ohnehin sei die Frage, «ob der gesamte Wertzerfall der Aktie wirklich Tidjane Thiam anzulasten ist», so Analyst Venditti. Thiam könne ja begründen, dass einiges den Ursprung in der Zeit unter dem alten Management habe.

Ausserdem hat offenbar eine Fehlspekulation grosser angelsächsischer Investoren grossen Anteil am jetzigen rapiden Kursverfall. Dies schreibt der «Tages-Anzeiger» unter Berufung auf einen Banker, der enge Beziehungen in die Londoner City haben soll. (grv)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Speedy3
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YoungProfessional hat am 28.06.2016 - 14:51 folgendes geschrieben:

Das läuft nicht hintenrum, sondern offiziell. Das Ergebnis zählt. Und das Ergebnis wird eine einstellige CS sein.

Wieso nächstens zurückkaufen? Kann Monate damit warten, bis die CS bei 6-8 CHF ist. Der hat sehr sehr viel mehr Geld und Zeit als du meine liebe Speedy.

 

Du weisst ja das diese Spiele der Short Seller Firmenexistenzen und Arbeitsplätze bedrohen können. Angenommen Soros schafft es die CS aufzureiben und zu filetieren. Der Bankenplatz Schweiz und mit ihr viele KMU's wären ruiniert.

Wärst Du dann stolz darauf auch einer dieser Aasgeier gewesen zu sein? Komm mir jetzt nicht, so ist der Markt. Das sind einfach ganz pervide Spiele von Leuten mit grossen Taschen. Sonst gar nichts. Stellen oder produzieren selber nichts her und zerstören Know-How und Arbeitsplätze. Ist dass das, was du willst?

Speedy3
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YoungProfessional hat am 28.06.2016 - 16:16 folgendes geschrieben:

 

Aber ich sehe nichts negatives daran, an dem Niedergang einer Firma Geld zu verdienen. Daran verdienen oder diesen auslösen ist aber eben ein grosser Unterschied. Meine liebe Speedy, das ist halt der Markt. Der eine gewinnt, der andere verliert. Hier werden die Shorties in den nächsten Wochen / Monaten vermutlich gewinnen. Du wirst mit deinen Long-Optionen vermutlich verlieren. So ist das Leben.

 

 

Dann gehörst zu der Sorte Mensch, die ihre Grossmutter verkaufen würden.

Dann sind alle Idioten ausser dir? Dann sag mir doch bitte wieso beim CS Call CSGUUU einer im Bid wartet der ihm 2 Mio Stk für 2 Rp verkauft. Vermutlich auch ein Depp..(siehe Anhang)

Bezahlt eigentlich dein Arbeitgeber deine Beiträge welche du hier schreibst. Mich würde ja interessieren, ob du deine eigene Meinung schreibst oder die Stimme von deinem Chef, welche hinter dir einflüstert. In der Art bist du analog wie Elias, da hatte ich auch immer das Gefühl bei VT angestellt zu sein und schreibt im Interesse des Chefs...

 

 

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YoungProfessional
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Das stimmt nicht. Du verdrehst hier Tatsachen.

Zerstören tun sich die betroffenen Firmen stets selber. Ein niedriger Aktienkurs hat auf die operative Tätigkeit selten einen wesentlichen Einfluss. Ob die Nestle-Aktie 20 oder 1 CHF Wert ist, ist für die Firma selbst nicht relevant. Der Kausalzusammenhang ist stets andersherum. Der Kurs wäre bei 1 CHF, weil die Firma so wenig wert geworden ist.

Aber ich sehe nichts negatives daran, an dem Niedergang einer Firma Geld zu verdienen. Daran verdienen oder diesen auslösen ist aber eben ein grosser Unterschied. Meine liebe Speedy, das ist halt der Markt. Der eine gewinnt, der andere verliert. Hier werden die Shorties in den nächsten Wochen / Monaten vermutlich gewinnen. Du wirst mit deinen Long-Optionen vermutlich verlieren. So ist das Leben. Aber naja, vielleicht kommt ja auch alles anders und CS legt nun eine super Aufholjagd hin, wer weiss?

Und bitte zeige mir das Know-How der CS auf I-m so happy Und die KMU's die darunter leiden würden. Die gingen einfach zur UBS & Co.

 

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