CS

CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

Valor: 1213853 / Symbol: CSGN
  • 12.350 CHF
  • -0.20% -0.025
  • 19.03.2019 09:24:14
4'003 posts / 0 new
Letzter Beitrag
Speedy3
Bild des Benutzers Speedy3
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 2'511

Goldman Ziel für Credit Suisse auf 15,40 Franken - 'Buy'

28.06.2016 | 16:46

 

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Credit Suissehttp://images.intellitxt.com/ast/adTypes/icon1.png nach dem Brexit-Votum von 22,00 auf 15,40 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Er habe wegen des Ausscheidens Großbritanniens aus der EU seine Überschussprognosen für die Banken in Europa bis 2018 deutlich gekürzt, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer Branchenstudie vom Dienstag./ajx/das

AFA0117 2016-06-28/16:44

ISIN: CH0012138530

© 2016 APA-dpa-AFX-Analyser

 

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-06/37817907-goldman-senkt-ziel-fuer-credit-suisse-auf-15-40-franken-buy-322.htm

 

YoungProfessional
Bild des Benutzers YoungProfessional
Offline
Zuletzt online: 25.10.2017
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 524

Ist noch interessant, wie du bewusst den entscheidenden nächsten Satz aus dem Zitat herausstreichst:

YoungProfessional hat am 28.06.2016 - 16:16 folgendes geschrieben:

Hier werden die Shorties in den nächsten Wochen / Monaten vermutlich gewinnen. Du wirst mit deinen Long-Optionen vermutlich verlieren. So ist das Leben. Aber naja, vielleicht kommt ja auch alles anders und CS legt nun eine super Aufholjagd hin, wer weiss?

 

Wenn du schon zitierst, dann bitte komplett. Ansonsten kommst du beim nächsten Kursanstieg wieder und meinst, ich würde immer nur behaupten die Aktie könne nur sinken...

Zu deinem Anhang: Deine Chance, deine Warrants los zu werden!

Danke für die geschmacklose Bemerkung betreffend meiner Grosseltern, sind vor kurzem alle verstorben.

Es tut mir leid, dass ich an der Börse lieber Geld verdiene anstatt blind und träumerisch in die Aktien zu investieren. Was nutzt es einem, zu 100% moralisch korrekt zu handeln, und nacher pleite zu gehen?

Wenn man mit den Gegebenheiten an der Börse nicht umgehen kann, sollte man sich davon fernhalten.

 

YoungProfessional
Bild des Benutzers YoungProfessional
Offline
Zuletzt online: 25.10.2017
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 524

SIFF 2016 UBS- und CS-VRP: Emotionale Brexit-Diskussion - Kritik an Negativzins

Zürich (awp) - Der Verwaltungsratspräsident der UBS, Axel Weber, hat sich äusserst besorgt über die möglichen Auswirkungen des Entscheids in Grossbritannien gezeigt, aus der EU auszuscheiden. Das Hauptproblem des Brexit sei, dass der wichtigste Kapitalmarkt plötzlich ausserhalb der EU liege, sagte er an einer Podiumsdiskussion am "Swiss International Finance Forum" (SIFF) am Dienstag in Bern.

Die Kapitalmarktunion funktioniere ohne die Briten nicht, weshalb die EU letztendlich zu Zugeständnissen gezwungen sein werde, sagte der ehemalige Präsident der Deutschen Bundesbank weiter. In diesem Zusammenhang zeigte er sich vor allem besorgt über die bisherigen Reaktionen in europäischen Hauptstädten unmittelbar nach dem Votum im Vereinigten Königreich. Es werde eine "emotionale Diskussion" geführt und nicht danach gestrebt, "was für alle am besten ist", so seine Beobachtung.

Das Schlimmste für die Märkte sei die hohe Unsicherheit, fügte der Verwaltungsratspräsident der Credit Suisse, Urs Rohner, hinzu. Denn diese werde andauern: Sehr lange werde man nicht wissen, was der Fahrplan bezüglich des Brexit sein wird, und wie man dort hinkommen will. Das werde sich definitiv niederschlagen in den ökonomischen Daten - in England, aber auch hier.

KRITIK AN NEGATIVZINSPOLITIK

Kritisch gaben sich die beiden VR-Präsidenten bezüglich der Negativzinspolitik der Notenbanken. Die derzeitigen Negativzinsen hätten den Charakter einer finanzieller Repression - also einer Umverteilung zwischen Sparern und Schuldnern, sagte UBS-Präsident Weber. Das Geschäftsmodell von Versicherungen und Pensionskassen wird durch Negativzinsen massiv beeinträchtigt. Irgendwann drohten beabsichtigten Wirkungen der Notenbankpolitik von den Nebenwirkungen dominiert zu werden.

Wenn der Zins als Risikosteuerung nicht mehr funktioniere, dann könne es zu Fehlallokationen kommen und schlussendlich zu Finanzmarkt-Blasen, sagte CS-Präsident Rohner. Der Negativzins habe das Ziel nicht erreicht, das Wachstum zu fördern und den Konsum anzukurbeln - dieser dürfte eher zu verstärkter Bargeldhortung führen.

GENUG PLATZ FÜR ZWEI GROSSBANKEN

Das Geschäftsmodell einer diversifizierten Universalbank sei heute wichtiger denn je, zeigte sich Weber überzeugt. Banken mit nur einem Geschäftsfeld hätten ein Problem in der neuen Welt - da die Volatilität und die globale Vernetzung von Schocks heute gestiegen sei. Dennoch steht bei den Modellen beider Banken die Vermögensverwaltung im Zentrum, wie sowohl Weber wie Rohner betonten. Weber zeigte sich dabei kulant gegenüber dem Schweizer Konkurrenten: "Es gibt genügend Vermögende auf der Welt, dass zwei Schweizer Grossbanken und noch eine Menge kleinerer Banken sich darauf konzentrieren können."

Die derzeit rollende Digitalisierungswelle bezeichneten CS-Präsident als eine "ganz grosse Opportunität" für die Banken. Digitalisierung gebe es nicht nur auf der Kundenseite, sondern auch im "Middle" und im "Back Office", betonte er. Allerdings müssten die Änderungen des Kundenverhaltens in Betracht gezogen werden, die heutzutage andere Kanäle nutzten. "Unsere Kunden wollen heute gewisse Dinge selber machen, sie wollen gleichzeitig aber weiterhin auch Zugang zu einem Kundenberater, mit dem sie diskutieren können."

ys/tp/yr

Speedy3
Bild des Benutzers Speedy3
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 2'511

Es gibt genug Anlagemöglichkeiten die keine verwerfliche Absichten beinhalten. Es ist alles eine Frage der Wahl und Geldmenge.

 

YoungProfessional
Bild des Benutzers YoungProfessional
Offline
Zuletzt online: 25.10.2017
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 524

Deine Call-Warrants sind OK aber meine Puts sind verwerflich? Wo ist da der Sinn?

Speedy3
Bild des Benutzers Speedy3
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 2'511

Der Unterschied liegt in Menge des eingesetzten Kapitals. Mit meiner Anzahl gekaufter Titel bewirke ich nichts, wäre ich ein Scheich könnte ich morgen die ganze CS aufkaufen, alle entlassen und mit Arbeitskräften besetzen die halb so teuer arbeiten.

Das Ergebnis: Mit meinem Unwissen als Ölheini fahre ich die Firma an die Wand und wir haben 80'000 Arbeitslose mehr. 

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'504

Die Voraussetzungen für einen Rebound stehen für morgen gut für die Banken, in wie fern für die CS muss man abwarten.

Tatsache ist, dass die CS heute ihre Avancen gleich zwei Male wieder abgegeben hat, schlechter ist es heute für einmal der UBS gegangen. Sogar die "Schrott-Banken" im Dax haben es besser gemacht. In F haben die Finanzwerte viel besser abgeschnitten. Die CS konnte trotz allgemeiner Erholungstendenzen die herben Verluste der letzten zwei Tage auch nicht nur ansatzweise korrigieren.

Charttechniker mögen gar im Tageschart eine Kopf-Schulter-Kopf-Formation erkennen mit der Tendenz Süden.

Technisch könnte es aber auch für die CS morgen erstmal aufwärts gehen, bis dann die Verkaufsorder den Kurs wohl wieder ausbremsen werden.

Grössere Kursaufschläge sehe ich kurzfristig nur durch personelle Konsequenzen. Doch die Herren Rohner und Co kleben an ihren fett gefütterten Sesseln. Also wird auch von dieser Seite kaum Entlastung zu erwarten sein.

Doch insgesamt wäre es schon an der Zeit, sich noch einmal aufzubäumen. Wir sehen es morgen.

Nils2009
Bild des Benutzers Nils2009
Offline
Zuletzt online: 08.09.2016
Mitglied seit: 06.07.2012
Kommentare: 229
Credit Suisse

 

 

ich werden Credit Suisse heute bei der Gegenbewegung weiter shorten, long Puts, short Aktie ...Ziel um die 8/8.5

alpensegler
Bild des Benutzers alpensegler
Offline
Zuletzt online: 18.03.2019
Mitglied seit: 20.11.2014
Kommentare: 744

Nils2009 hat am 29.06.2016 - 08:05 folgendes geschrieben:

 

 

ich werden Credit Suisse heute bei der Gegenbewegung weiter shorten, long Puts, short Aktie ...Ziel um die 8/8.5

Du würde die Geld besse in Doitschkurs infestieren.....

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.03.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'498

Bei CS ist fertig lustig mit Bonviva-Superzins

Abrupte Senkung auf breiter Front per Freitag – Schritt für Schritt nach unten – Kunden lange geködert, jetzt zählt nur noch Marge.
29.6.2016 Lukas Hässig Kommentieren

Die Minuszinsen treffen nun auch die verwöhnten Bonviva-Kunden der CS. Wer dieses Rundum-Paket der Grossbank hat, erhält per 1. Juli auf sein Guthaben deutlich weniger Zins.

Für die „Kleinsten“ unter den Bonviva-Kunden, die für ihr Paket mit Kreditkarten und Bonuspunkten wie alle übrigen „Bonvivants“ eine Jahrespauschale zahlen, sackt der Sparzins auf kaum mehr wahrnehmbares Niveau.

Statt wie bisher 0,15 Prozent gibt es ab Freitag gerade noch 0,05 Prozent.

Hintergrund ist die weltweite Zinslage. Die Notenbanken weiten die Minuszinsen immer stärker aus. Die Schweizerische Nationalbank könnte die minus 0,75 Prozent, die seit anderthalb Jahren gelten, sogar weiter verschärfen.

Für alle Bankkunden heisst das, dass es praktisch nichts mehr gibt. Man muss froh sein, wenn einem nicht bald die Minuszinsen belastet werden.

Die CS zahlt prima vista weiterhin mehr als viele Konkurrenten.

Für ihre „Silber“-Kunden, die zwar eine höhere Gebühr zahlen, dafür aber mehr Leistungen erhalten, gibt die Bank neu 0,15 Prozent. Zuvor waren es 0,25.

Auch bei Gold und Platinum, den beiden umfassendsten Bonviva-Segmente, setzen die CS-Chefs den Rotstift an.
Der Goldzins liegt neu bei 0,3 statt wie bisher 0,5 Prozent, bei Platinum erhalten die Kunden noch ein halbes Prozent. Bis anhin waren es drei Viertel Prozent.

Für viele Kunden waren diese 0,75 Prozent Zins auf Bonviva-Guthaben ein Grund, ihre Gelder bei der CS zu belassen oder sogar mit einem Teil ihres Barvermögens zur Grossbank zu wechseln.

Nun müssen sie feststellen, dass dieser im Quervergleich unglaublich hohe Zins auf Barguthaben wie überall scharf nach unten zeigt.

Die CS verweist gerne auf ihr umfassendes Service- und Beratungsangebot rund um Bonviva.

Platinum-Kunden der Grossbank hätten beispielsweise Anrecht auf einen sogenannten „Concierge“-Dienst, welcher schwer erhältliche Tickets für Tonhalle oder Opernhaus organisiert.

Ihre neuen Zinsen führt die Bank praktisch ohne Vorwarnung ein. Sie hat die Briefe an ihre Kunden mit den neuen Sätzen gestern – mit Datum von heute – verschickt
Bereits in 2 Tagen treten sie in Kraft.

Die CS betont in ihrer Kommunikation rund um ihr Paket Bonviva, dass sie gegenüber der Konkurrenz gut abschneidet.

„Unabhängige Vergleiche (z.B. von Moneyland) zeigen, dass die Paketlösungen der Credit Suisse im Wettbewerb attraktiv sind“, hält die Bank fest.

Ein Quervergleich zeigt allerdings, dass die CS mit den tiefsten ihrer neuen Zinsen nicht mehr deutlich über jenen von Mitbewerbern steht.

Die Postfinance zahlt gemäss der eigenen Webseite auf Privatkonten für das gesamte Guthaben 0,01 Prozent Zins.
Das ist zwar nur ein Fünftel der 0,05 Prozent, welche die CS im billigsten Bonviva-Segment leistet. Doch auch 0,05 Prozent machen den Braten nicht wirklich feiss.

Umgekehrt zahlt der Kunde bei der Postfinance keine zusätzlichen Jahres-Gebühren, während die CS für jedes Bonviva-Paket eine Pauschale verlangt.

Auch ist der CS-Kunde, der sich auf Bonviva einlässt, stärker gefangen. Pro Jahr darf er maximal 50’000 Franken von seinem Geld abziehen. Beim Postfinance-Grundangebot ist jeder frei.

Die Zinssenkung hängt mit der angespannten Lage bei allen Banken zusammen. Sie profitierten kurzfristig von den Minuszinsen der Nationalbank, weil sie ihre Zinsmarge ausweiten konnten.

Das hat mit der Untergrenze bei Libor-Hypotheken und dem Ausnützen von Freibeträgen zu tun, welche die SNB den Banken zugesteht.

Doch je länger die Minuszinsen der Notenbanken anhalten, desto schwieriger wird die Lage für alle Geldhäuser.

Ihr wichtigstes Geschäft, das Annehmen von Spargeldern und Ausleihen als Kredit, gerät aus den Fugen.

Das „Spiel“ mit dem Ausnützen der Freigrenzen nähert sich dem Ende. Praktisch alle Banken haben nun ihren Spielraum ausgeschöpft und können ihren Freiraum nicht mehr im Markt günstig anbieten.

Anfänglich profitierten jene Institute, die das Risiko nahmen und sich nicht gegen überraschende Zinserhöhungen absicherten.

Bei der CS Schweiz stieg das Zinsergebnis von 611 Millionen im ersten Quartal 2015 auf 735 Millionen im laufenden Jahr.

Doch je weiter die Zinsen nach unten rutschen, desto stärker verengt sich die Marge, also der Gewinn zwischen Ausleihungen in Form von Krediten und Einlagen in Form von Spargeldern.
Immer mehr Institute sind dazu übergegangen, die Minuszinse den Kunden weite
rzugeben. Zunächst nur jenen aus der Geschäftswelt: Die UBS verlangt von kleinen und mittleren Firmen, den KMUs, seit kurzem bis zu einem Prozent Zins.

Viele KMUs wechseln aus diesem Grund zu Kantonalbanken, die ihre Zinsen für Kundenguthaben noch nicht in den negativen Bereich gedrückt haben.

Die UBS könnte auch bei den Privatkunden als Erste im grossen Stil Minuszinsen weitergeben. So sagte CEO Sergio Ermotti vor Monatsfrist, dass er bei sehr vermögenden Einzelkunden Minuszinsen nicht mehr ausschliessen würde.

Eine UBS-Sprecherin meinte gestern auf Anfrage, dass Minuszinsen für vermögende Privatkunden nicht unmittelbar bevorstehen würden.

Die CS hatte dank ihrem Bonviva-Programm in ihrer Schweizer Einheit in den letzten Jahren immer sehr viel Neugeld an Land gezogen.

Doch dieser Strom an frischen Assets von Kunden versiegte zuletzt. Von Januar bis März, also im ersten Quartal des laufenden Jahres, betrug das Net New Money in der CS Schweiz nur noch 700 Millionen Franken.

Im Vergleichsquartal von 2015 waren es noch doppelt so viele Neugelder.

Zudem verdient die Bank immer weniger mit den ihr anvertrauten Kundengeldern. Im Private Banking der CS Schweiz sank die Bruttomarge von 142 Basispunkten im 1. Quartal 2015 auf 139 Basispunkte in den ersten Monaten dieses Jahres.

Die Nettomarge kam von 38 auf 34 Basispunkte zurück.

Mit ihrer Bonviva-Zinsrunde nach unten will die CS Gegensteuer geben. Die Gefahr ist, dass Kundengelder abfliessen.
Das kann sich die Bank im Moment nicht leisten.

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Zyndicate
Bild des Benutzers Zyndicate
Offline
Zuletzt online: 18.03.2019
Mitglied seit: 21.01.2010
Kommentare: 21'498

Die UBS empfiehlt die CS-Aktie nur noch halbherzig zum Kauf

Schon seit Wochen empfiehlt die UBS die Aktie der Credit Suisse zum Kauf - mit eher bescheidenem Erfolg. Jetzt streicht der Analyst seine Schätzungen und das Kursziel massiv zusammen.

Von Lorenz Burkhalter

Schon seit Wochen kennt die Aktie der Credit Suisse (CS) nur eine Richtung: Die nach unten. Gestern Dienstag fand sie bei exakt 10 Franken Boden, was prompt für Spekulationen rund um angebliche Stützungskäufe wachwerden liess.

In Anbetracht der kursseitigen Talfahrt dürften nicht nur dem neuen Konzernchef Tidjane Thiam die Schweissperlen auf die Stirn treiben. Auch der bei der Erzrivalin UBS arbeitende Bankenanalyst muss sich unangenehme Fragen gefallen lassen, empfiehlt er die CS-Aktie doch schon seit dem 19. Mai zum Kauf.

Daran hält er auch nach den jüngsten Verwerfungen an den Finanzmärkten unbeirrt fest. Allerdings streicht der Analyst seine Gewinnschätzungen für die Schweizer Grossbank um bis zu 53 Prozent zusammen. Neu wird das 12-Monats-Kursziel mit 13 Franken angegeben.

Eine eher halbherzige Empfehlung

Zum Zeitpunkt der Heraufstufung der CS-Aktie von "Neutral" auf "Kaufen" lautete das Kursziel noch 18 Franken. Der Kurs lag damals bei 13,32 Franken und damit um 30 Prozent über dem Stand von heute.

In seinem jüngsten Kommentar räumt der Autor ein, dass die CS gleich in mehrfacher Hinsicht vom Austritt Grossbritanniens aus der Europäischen Union (EU) betroffen sei. Das Unternehmen sei an verschiedenen Fronten gefordert, so schreibt er weiter. Er rechnet neuerdings mit einem abermals rückläufigen Ergebnisbeitrag aus dem Investment Banking sowie mit Folgen der anhaltend tiefen Zinsen. Gefahren sieht der Bankenanalyst zudem von geringeren Kundenaktivitäten und sinkenden verwalteten Vermögen ausgehen.

Nur noch wenige Analysten sind optimistisch

Trotz allen diesen Negativfaktoren hält man bei der UBS, mit Verweis auf die sehr günstige Bewertung, unverändert an der Kaufempfehlung fest. In Erwartung einer saisonal bedingt schwächeren zweiten Jahreshälfte rechnet der Experte nicht mit einer raschen Höherbewertung der CS-Aktie. Überzeugung sieht anders aus.

Noch vor wenigen Monaten waren sich die Analysten einig: Die Aktie der CS ist ein Kauf. Nach mehreren Ergebnisenttäuschungen in Folge und aufgrund des verhalteneren Branchenumfelds bekamen viele von ihnen jedoch kalte Füsse. Erhebungen der Nachrichtenagentur AWP zufolge empfehlen neben dem Experten der UBS nur noch vier weitere Berufskollegen den Titel zum Kauf. 11 weitere stufen ihn neutral ein und fünf raten sogar zum Verkauf der Aktie. Mit 15 Franken liegt das durchschnittliche Kursziel noch immer substanziell über den aktuellen Kursnotierungen.

CASH

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Nils2009
Bild des Benutzers Nils2009
Offline
Zuletzt online: 08.09.2016
Mitglied seit: 06.07.2012
Kommentare: 229
Credit Suisse

 

200'000 Titel short heute bei 10.5, buy stop bei 10.65

Bolee
Bild des Benutzers Bolee
Offline
Zuletzt online: 07.12.2016
Mitglied seit: 28.04.2014
Kommentare: 42
Ha ha ha

Schon seit langem habe ich nicht so gelacht...:)

Speedy3
Bild des Benutzers Speedy3
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 2'511

Retter Roboter-Käufe bei CS

 

Aktie wird nicht unter 10Fr. gehen.....ergo nach oben ist viel Luft, nach unten ist ausgedreht

Goldman Sachs sieht als fairen Wert Fr. 15.-

 

Die Marke ist historisch – und magisch.

Die Grenze von zehn Franken sei keine ökonomische, sondern eine «psychologische Grenze», sagt Andreas Venditti, Analyst bei der Bank Vontobel. Dass der Kurs just bei zehn Franken wieder nach oben ging, könne Zufall sein. «Es ist aber durchaus möglich, dass automatisierte Kauf-Aufträge für den Aktienwert von 10,00 Franken eingegeben wurden», so Venditti gegenüber BLICK. Dies sei auch für andere Kursniveaus üblich.

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/cs-aktie-auf-allzeittief-von-zehn-fr...

 

 

 

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'504

Hinter den Computern stehen Menschen. Und wenn die entscheiden, dass die 10 fallen soll, dann fällt sie. Aber es sind keine Götter. Wenn der Verkaufsdruck grösser wird, dann kann es sehr wohl weiter runter gehen. Alles eine Frage der Bewertung, nichts ist in Stein gemeisselt.

Und obwohl es allenthalben schön aufwärts geht, stottert der CS-Motor. Ist halt kein Porsche mehr, sondern nur noch ein 2CV (Döschwoo).

YoungProfessional
Bild des Benutzers YoungProfessional
Offline
Zuletzt online: 25.10.2017
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 524

Roboterkäufe sind nichts anderes als dort limitierte Aufträge. Das gibt's bei jedem Widerstand. Möglich, dass bei der CS besonders viel bei 10 ist. Aber das heisst nur, dass es länger dauert, durchzukommen.

Auch heute hat die CS ihre Gewinne wieder abgegeben.

Nils2009
Bild des Benutzers Nils2009
Offline
Zuletzt online: 08.09.2016
Mitglied seit: 06.07.2012
Kommentare: 229
credit suisse

 

 

Der Dax also auf Tageshoch und die CS auf Tagestief !!!

dfx1
Bild des Benutzers dfx1
Online
Zuletzt online: 19.03.2019
Mitglied seit: 20.05.2015
Kommentare: 173

Würde mir die Finger hier nicht verbrennen. Kurse unter 10 lassen sich nicht mehr vermeiden

Speedy3
Bild des Benutzers Speedy3
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 2'511

Jetzt beginnen schon die Putztfrauen mit Puts auf CS zu handeln und Unmengen Pessimisten hier im Forum mit geistlosen Beiträgen....war schon immer als Kontraindikator gut. Ergo Umschaltfunktion Vollgas nach oben.

Na dann hauen wir doch kräftig rein. Drinks    Drinks   Drinks

Speedy3
Bild des Benutzers Speedy3
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 2'511

UBS buy für Credit Suisse +30% auf 13 Franken

APA-dpa-AFX-Analyser·

29.06.2016 | 14:49

 

Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Credit Suissehttp://images.intellitxt.com/ast/adTypes/icon1.png von 18 auf 13 Franken gesenkt, die Einstufung aber auf "Buy" belassen. Ein für das Kredithaus ohnehin schon schwieriges Jahr werde nach dem Brexit-Votum nun noch komplizierter, schrieb Analyst Daniele Brupbacher in einer Studie vom Mittwoch. Das Papier sei aber zu günstig bewertet./ajx/fbr

AFA0084 2016-06-29/14:45

ISIN: CH0012138530

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-06/37830064-ubs-senkt-ziel-fuer-credit-suisse-auf-13-franken-buy-322.htm

 

 

 

Selbst die konservative UBS sieht ein faire Bewertung von CS welche 30% höher ist als jetzt.

 

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'504

Lieber Speedy

Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

Eine Kursrücknahme von 18 auf 13 Franken ist ein herber Tiefschlag. Dass sie ihre buy-Empfehlung aufrecht erhalten ist der schlichte Versuch, die eigene Glaubwürdigkeit aufrecht zu erhalten.

Aber wie immer: Das Glas ist halb voll oder halb leer. Ansichtssache eben

Speedy3
Bild des Benutzers Speedy3
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 2'511

CS Konsens aktuelle Ratings

Lieber Krähe als Aasgeier!

Nun fassen wir doch mal die Ratings der letzten 4 Tage auf den aktuellen Kurs zusammen:

 

Ratings für Credit Suisse

UBS setzt CS mit Ziel Fr. 13.-, +30%, Rating buy

HSBC setzt CS mit Ziel Fr. 15.-, +50% Rating buy

Goldman Sachs setzt CS mit Kursziel Fr. 15.40, +54% Rating buy

Citigroup setzt CS mit Kursziel Fr. 15.50, +55%, Rating buy

 

 

Ich erwähne, dass sind aktuelle Ratings von Top Analysten von Topbanken, kein Querschläger, kein Plauderie, kein Mirgroskursbesucher....und jetzt behaupten hier ein paar Nasen diese Analysten seien alles Pappenheimer und würden sich gegenseitig selber schützen. Mann o Mann. Ihr seht schon hinter allem eine Verschwörung.

Nehmt es einfach zur Kenntnis: der Kurs der Credit Suisse ist einfach bis zum letzten Tropfen ausgedreht und hyperüberverkauft

 

 

Speedy3
Bild des Benutzers Speedy3
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 2'511

**********NEWS********

Soeben kommt die Meldung von offizieller Stelle CS, das Credit Suisse aus dem Brexit profitieren werde.

 

Domtom01
Bild des Benutzers Domtom01
Offline
Zuletzt online: 13.03.2019
Mitglied seit: 09.01.2014
Kommentare: 2'504

Speedy, hör auf mit Moral, das ist etwas für Tussys, Waschlappen oder Loser. Aasgeier oder Krähe, beide werden sie nicht gemocht, wobei die Aasgeier noch die nützlichere Spezies sind! Sie räumen weg, was weg muss.

YoungProfessional
Bild des Benutzers YoungProfessional
Offline
Zuletzt online: 25.10.2017
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 524

@Speedy

deine manipulativen Aussagen hier nehmen aber Ausmasse an!

1. Du schreibst bewusst nur die Buy-Ratings, führst die Sell & Neutral-Ratings nicht auf.

Aktuelle Ratings: 8 Strong Buy, 0 Buy, 12 Hold, 1 Sell, 5 Strong Sell

2. Du schreibst ebenfalls nicht dazu, um wie viel die Kursziele gesenkt wurden. Meist um 5-6 CHF!! Also kann hier nicht von einem positiven Verlauf der Einschätzungen geredet werden, so wie du es implizierst.

Du solltest dich schämen. Weglassen oder Verschweigen ist auch eine Form von Lügen.

deam85
Bild des Benutzers deam85
Offline
Zuletzt online: 18.09.2018
Mitglied seit: 12.01.2016
Kommentare: 676

CS KÖNNTE profitieren heisst nicht WERDE profitieren.....grosser unterschied!!!

YoungProfessional
Bild des Benutzers YoungProfessional
Offline
Zuletzt online: 25.10.2017
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 524

Speedy3 hat am 29.06.2016 - 16:56 folgendes geschrieben:

**********NEWS********

Soeben kommt die Meldung von offizieller Stelle CS, das Credit Suisse aus dem Brexit profitieren werde.

 

Was sollen sie denn auch sagen? Unsere Bank geht noch mehr den Bach hinab? Der Brexit verursacht 200 Millionen mehr Verlust? Biggrin

Edit: Du klammerst dich an jeden Strohhalm.

YoungProfessional
Bild des Benutzers YoungProfessional
Offline
Zuletzt online: 25.10.2017
Mitglied seit: 11.06.2015
Kommentare: 524

Speedy, wie erklärst du dir, dass die CS als einzige Bank den Rebound nicht schafft bzw. mitmacht?

apbullish
Bild des Benutzers apbullish
Offline
Zuletzt online: 19.03.2019
Mitglied seit: 10.11.2015
Kommentare: 2
konträrer/ antizyklisch

Mit antizyklischen Investieren kann man sehr erfolgreich sein Geld vermehren, aber ein antizyklischer Investor muss Nerven aus Stahl haben, denn er stemmt sich gegen die Mehrheit. Antizyklisch heisst nach meiner Definition, jeder hält dich für verrückt dieses Investment einzugehen, ja du wirst dafür belächelt, als Spinner und Hasardeur betitelt. 

Antizyklisches Investieren ist schmerzhaft, lange Zeit bist du einsam, denn der Aktienkurs gibt der "Masse" recht. Der wirklich erfolgreiche Contrarian  schwimmt stets gegen den Strom und kauft zum Beispiel eine Aktie wie die CS, welche noch zum halben Buchwert gehandelt wird.   

Ob der antizyklische Investor mit seiner Investition richtig liegt kann er nicht wissen, er kann aber kalkulieren mit dem Bewusstsein, je höher der Gewinn, umso höher das Risiko.

Was ein Contrarin Investor aber wissen kann: An der Börse liegt die Mehrheit meistens falsch.

 

P.S. Ich bin in CS investiert.

John Doe 2.0
Bild des Benutzers John Doe 2.0
Offline
Zuletzt online: 18.02.2019
Mitglied seit: 18.07.2014
Kommentare: 65
Konträr

Mit antizyklischen Investieren kann man sehr erfolgreich sein Geld vermehren, aber ein antizyklischer Investor muss Nerven aus Stahl haben, denn er stemmt sich gegen die Mehrheit. Antizyklisch heisst nach meiner Definition, jeder hält dich für verrückt dieses Investment einzugehen, ja du wirst dafür belächelt, als Spinner und Hasardeur betitelt. 

Antizyklisches Investieren ist schmerzhaft, lange Zeit bist du einsam, denn der Aktienkurs gibt der "Masse" recht. Der wirklich erfolgreiche Contrarian  schwimmt stets gegen den Strom und kauft zum Beispiel eine Aktie wie die CS, welche noch zum halben Buchwert gehandelt wird.   

Ob der antizyklische Investor mit seiner Investition richtig liegt kann er nicht wissen, er kann aber kalkulieren mit dem Bewusstsein, je höher der Gewinn, umso höher das Risiko.

Was ein Contrarin Investor aber wissen kann: An der Börse liegt die Mehrheit meistens falsch.

 

P.S. Ich bin in CS investiert.

Seiten