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CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

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Zyndicate
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Katar verkauft erstmals

Katar verkauft erstmals Aktien der Credit Suisse

Einer Offenlegungsmeldung zufolge hat der Grossaktionär Katar seine Beteiligung an der Credit Suisse erstmals leicht reduziert. Über die Beweggründe lässt sich nur spekulieren.

16.08.2017 08:01

Von Lorenz Burkhalter

Flickr, Lizenz CC BY-NC-ND 2.0

Ziemlich genau neun Jahre ist es her, seit Katar der Credit Suisse mit einer milliardenschweren Finanzspritze zu Hilfe eilte. Seither gilt das Scheichtum als der mit Abstand grösste Aktionär der Schweizer Grossbank.

Wie am frühen Mittwochmorgen einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX entnommen werden kann, hat sich Katar in den letzten Tagen allerdings von Teilen des Beteiligungspakets getrennt. Im Zuge dieser Verkäufe ist der Stimmenanteil von 17,98 auf 15,91 Prozent geschmolzen.

Wurden Aktien und Pflichtwandelanleihen veräussert?

Diese Zahl ist trügerisch, hält der Grossaktionär doch 4,94 Prozent der Stimmen in Aktien. Die Differenz entspräche dem Stimmenanteil, würde Katar auf den 2008 erworbenen Pflichtwandelanleihen ausgeübt. Das geschieht nur, wenn die Kernkapitalquote der Credit Suisse unter einen vorbestimmten Schwellenwert fällt. Bis dahin kassiert das Scheichtum satte Zinszahlungen. Schätzungen zufolge fliesst jährlich fast eine halbe Milliarde Franken in den Nahen Osten.

Die Offenlegungsmeldung lässt vermuten, dass Katar in den letzten Tagen neben Aktien auch einen Teil der Pflichtwandelanleihen veräussert hat.

Kursentwicklung der Credit-Suisse-Aktie über die letzten fünf Jahre (Quelle: www.cash.ch)

Über die Beweggründe lässt sich aus heutiger Sicht bloss spekulieren. Fakt ist, dass das Scheichtum unter einem Wirtschaftsboykott leidet. Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate werfen Katar Unterstützung von Terroristen vor und haben ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Nachbarland abgebrochen.

Unternehmensspezifische Gründe unwahrscheinlich

Alleine in den letzten Wochen schmolzen die Währungsreserven Katars wie Eis an der Wüstensonne. Gut möglich, dass das Scheichtum deshalb zum Verkauf von Firmenbeteiligungen gezwungen ist. Mit seinem mit gut 330 Milliarden Dollar dotierten Staatsfonds zählt Katar unter anderem auch beim Rohstoffhändler Glencore oder beim Basler Reisedetailhandelskonzern Dufry zu den bedeutendsten Aktionären.

Beobachter halten unternehmensspezifische Gründe für die Beteiligungsreduktion bei der Credit Suisse hingegen als eher unwahrscheinlich. Das erst vor wenigen Wochen für das zweite Quartal veröffentlichte Resultat zeigt, dass die von der Grossbank in der Vergangenheit eingeleiteten Sparmassnahmen endlich greifen. Zudem liess sich die Eigenkapitalquote mittels einer milliardenschweren Kapitalerhöhung über Bezugsrechte kräftig stärken.

Beteiligungsreduktion vermutlich noch nicht abgeschlossen

Diese Fortschritte spiegeln sich auch in der Aktienkursentwicklung wider. Mit 14,56 Franken notiert die Credit-Suisse-Aktie derzeit knapp 13 Prozent über den Jahrestiefstkursen von Mitte Juni. Vom langjährigen Kurstiefst vom Sommer letzten Jahres trennen die Aktie mittlerweile sogar fast 50 Prozent. Ängste rund ums Eigenkapital und eine aggressive Verkaufsempfehlung durch Alliance Bernstein liessen die Kurse damals vorübergehend auf unter 10 Franken abtauchen.

Sollte Katar über die nächsten Wochen weitere Titel abstossen, kann der Grossaktionär dies unbehelligt tun. Gemäss Schweizer Börsengesetz muss sich das Scheichtum erst bei einem Unterschreiten des Schwellenwerts von 3 Prozent bei den Aktien selber oder bei unter 15 Prozent fallenden theoretischen Stimmenanteil als Verkäufer zu erkennen geben.

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Zyndicate
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Credit Suisse macht bei neuer

Credit Suisse macht bei neuer Cyber-Währung mit

Die Credit Suisse macht bei der neuen Cyber-Währung Utility Settlement Coin USC mit.

01.09.2017 07:04

Die Schweizer Grossbank hat entschieden, sich dem Konsortium des Projekts mit elf Finanzinstituten und der Softwarefirma Clearmatics anzuschliessen. Die auf der Verschlüsselungstechnologie Blockchain basierende Währung soll Transaktionen zwischen Finanzhäusern vereinfachen und günstiger machen. Für die Transaktionen soll Bargeld bei der Zentralbank hinterlegt werden.

Das Projekt war 2015 gemeinsam von der UBS und Clearmatics gestartet worden. Ursprünglich war geplant, dass die Währung nach dem Segen der Aufseher ab 2018 auf den Markt kommt. Wie die Credit Suisse in der Nacht auf Freitag mitteilte, könne das USC-Projekt als Lernerfahrung und als Sprungbrett für eine durch die Zentralbank gestützte Digitalwährung dienen. Die neue Währung habe das Potenzial, den Handel zu straffen und Risiken zu reduzieren.

Die Credit Suisse habe die Entwicklung von USC für über 18 Monate verfolgt, schreibt die Bank. Mit dem Beitritt will die Bank dem Projekt weiteren Schwung verleihen.

(SDA)

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Elias
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SonntagsZeitung Marktschrei(b)er: Kaufen

Die Credit Suisse befindet sich im Umbau. Das wissen wir. Doch was ist nun mit den Aktien? Als risikofähiger Investor setze ich darauf, dass die Grossbank weit fortgeschritten ist, aber noch nicht alle Restrukturierungsmassnahmen realisiert hat. Positive Effekte sind noch nicht vollumfänglich im Aktienkurs enthalten. Die Zeichen mehren sich, dass die Neuausrichtung zu greifen beginnt. Zusammengefasst heisst das: Der Ertrag steigt, die Kosten sinken. Zudem sollte die Reduktion des Investment Banking und der Ausbau der Vermögensverwaltungsaktivitäten die Kapitaleffizienz verbessern und die Schwankungsanfälligkeit des Gewinns reduzieren. Das dürfte mittelfristig zu einer Höherbewertung der Aktien führen. Aktuell sind die Valoren mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 bewertet, das heisst, sie können mit einem Abschlag von 10Prozent zum Wert des Eigenkapitals erworben werden. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2018 von 12 sind die Aktien günstig. Kaufen

 

Quelle SonntagsZeitung

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gertrud
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Marktschrei(b)er

Elias hat am 04.09.2017 09:38 geschrieben:

...  Aktuell sind die Valoren mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 bewertet, das heisst, sie können mit einem Abschlag von 10Prozent zum Wert des Eigenkapitals erworben werden. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2018 von 12 sind die Aktien günstig. Kaufen

Quelle SonntagsZeitung

Seh ich auch so. Und die UBS, die findet, der Abschlag zum BV der CS ist effektiv 20%. Mein Horizont ist hier allerdings nicht 2018 sondern 2-3 Jahre. Bis dann sollten auch die Zinsen wieder etwas anziehen.
Hab heute entsprechend meine lang laufenden Optionen etwas aufgestockt. So lang, dass sie auch einen allenfalls unruhigen Herbst ohne grossen Schaden durchstehen können.

Wo ist eigentlich Speedy3 ?

Franziskus
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CS Telefon-Umfrage von heute 18.45h

Das Institut Puls hat heute Abend eine teure Publikums-Umfrage i.S. Finanz-Dienstleistungen durchgeführt. Dabei wurde als 1. Frage erörtert wie hoch das Vermögen des Angerufenen wäre: Bargeld, Wertpapiere, Immobilie , Sonstiges  (All included).

 

10.000.00 , 20.000.00, 50.000.00, 100.000.00 200.000.00 oder über CHF 250.000.00? Ergo richtet sich die Umfage an kleinere oder höchstens mittlere  Bank-Kunden.

 

Der Rest der Fragen ist das Uebliche: Welche Bank-Beziehungen bestehen , welche nicht, und dann den ganzen "Rattenschwanz"  aus dem Dienstleistungs- Bereich.

 

Kommt  nun eine neue "Charme-Offensive zu Gange, oder hat die CS die Kunden von Migros, Coop, Lidl und Aldi im Visier ? Flinten Sie mal.... Smile 

 

gertrud
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Momentum

Kommt etwas Leben in die Grossbankaktien (und die Optionen auf CSG). Denke, das ist, weil sich der Zinsanstieg in den USA fortsetzt. Dem wird sich Europa nicht mehr lange entziehen können.

Wenn das Momentum noch ein paar Tage anhält, sieht es auch charttechnisch gut aus. Plane schon den ersten Teilausstieg.

alpenland
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weitere KOC zugekauft, Outperform Ziel 18 CHF

Credit Suisse-Aktie: Wieder Aufwärtspotenzial! Kaufempfehlung, Kursziel erhöht - Aktienanalyse (RBC Capital Markets) | Aktien des Tages | aktiencheck.de

Credit Suisse - Tal der Tränen ist durchschritten 23354930

Credit Suisse-Aktie: Wieder Aufwärtspotenzial! Kaufempfehlung, Kursziel erhöht - Aktienanalyse (RBC Capital Markets) | Aktien des Tages | aktiencheck.de

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/...l_erhoeht_Aktienanalyse-8152966

 

Elias
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Hedgefonds will Credit Suisse aufspalten

Der aktivistische Finanzinvestor Rudolf Bohli will offenbar die Credit Suisse aufspalten. Bohli hat bislang mit seinem Hedgefonds einen Anteil von 0,2 Prozent an dem Geldhaus erworben.

Der aktivistische Investor Rudolf Bohli plant offenbar eine Kampagne gegen die Credit Suisse mit dem Ziel, die Grossbank aufzuspalten. Dies berichtet die «Financial Times» unter Berufung auf vertraute Personen berichtet. Gemäss dem Bericht soll Bohlis RBR Strategic Value Fonds im Verlauf der Woche entsprechende Pläne an der JPMorgan Robin Hood Investorenkonferenz präsentieren.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg ergänzt, hat Bohli bislang einen Anteil von 0,2 Prozent an der Bank erworben. Laut den Berichten will Bohli die Credit Suisse in drei Teile aufzuspalten: eine Investmentbank, einen Vermögensverwalter und einen Asset-Manager.

Eingeschlagenen Weg weiter beschreiten

Mit diesen Schritten wolle der Investor die Konglomeratsstruktur der Bank angehen. Eine solche Aufspaltung könne die aktuelle Bewertung der Bank von etwa 40 Milliarden Franken verdoppeln, zitiert die FT den Plan Bohlis, der ihr vorliegt. Unterstützung bekomme Bohlis RBR dabei von Gael de Boissard, dem ehemaligen Co-CEO der Division Investment Banking.

Gegenüber der FT kommentierte die CS den Einstieg Bohlis mit den Worten, dass man zwar die Ansichten aller Aktionäre begrüsse, dennoch aber den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten werde. Dieser sehe vor, dass sowohl der Strategie- als auch der 3-Jahres-Plan umgesetzt würden. Sie dürften sowohl für die Aktionäre als auch die Kunden einen Mehrwert liefern. Mit der Implementierung sei man auf gutem Wege.

Bohli und sein RBR Strategic Value Fonds hatten zuletzt durch ihre Engagements beim Vermögensverwalter GAM und bei Gategroup von sich reden gemacht.

(sda/cfr/me)

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