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CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

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Katar verkauft erstmals

Katar verkauft erstmals Aktien der Credit Suisse

Einer Offenlegungsmeldung zufolge hat der Grossaktionär Katar seine Beteiligung an der Credit Suisse erstmals leicht reduziert. Über die Beweggründe lässt sich nur spekulieren.

16.08.2017 08:01

Von Lorenz Burkhalter

Flickr, Lizenz CC BY-NC-ND 2.0

Ziemlich genau neun Jahre ist es her, seit Katar der Credit Suisse mit einer milliardenschweren Finanzspritze zu Hilfe eilte. Seither gilt das Scheichtum als der mit Abstand grösste Aktionär der Schweizer Grossbank.

Wie am frühen Mittwochmorgen einer Offenlegungsmeldung an die Schweizer Börse SIX entnommen werden kann, hat sich Katar in den letzten Tagen allerdings von Teilen des Beteiligungspakets getrennt. Im Zuge dieser Verkäufe ist der Stimmenanteil von 17,98 auf 15,91 Prozent geschmolzen.

Wurden Aktien und Pflichtwandelanleihen veräussert?

Diese Zahl ist trügerisch, hält der Grossaktionär doch 4,94 Prozent der Stimmen in Aktien. Die Differenz entspräche dem Stimmenanteil, würde Katar auf den 2008 erworbenen Pflichtwandelanleihen ausgeübt. Das geschieht nur, wenn die Kernkapitalquote der Credit Suisse unter einen vorbestimmten Schwellenwert fällt. Bis dahin kassiert das Scheichtum satte Zinszahlungen. Schätzungen zufolge fliesst jährlich fast eine halbe Milliarde Franken in den Nahen Osten.

Die Offenlegungsmeldung lässt vermuten, dass Katar in den letzten Tagen neben Aktien auch einen Teil der Pflichtwandelanleihen veräussert hat.

Kursentwicklung der Credit-Suisse-Aktie über die letzten fünf Jahre (Quelle: www.cash.ch)

Über die Beweggründe lässt sich aus heutiger Sicht bloss spekulieren. Fakt ist, dass das Scheichtum unter einem Wirtschaftsboykott leidet. Saudi-Arabien, Ägypten, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate werfen Katar Unterstützung von Terroristen vor und haben ihre diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zum Nachbarland abgebrochen.

Unternehmensspezifische Gründe unwahrscheinlich

Alleine in den letzten Wochen schmolzen die Währungsreserven Katars wie Eis an der Wüstensonne. Gut möglich, dass das Scheichtum deshalb zum Verkauf von Firmenbeteiligungen gezwungen ist. Mit seinem mit gut 330 Milliarden Dollar dotierten Staatsfonds zählt Katar unter anderem auch beim Rohstoffhändler Glencore oder beim Basler Reisedetailhandelskonzern Dufry zu den bedeutendsten Aktionären.

Beobachter halten unternehmensspezifische Gründe für die Beteiligungsreduktion bei der Credit Suisse hingegen als eher unwahrscheinlich. Das erst vor wenigen Wochen für das zweite Quartal veröffentlichte Resultat zeigt, dass die von der Grossbank in der Vergangenheit eingeleiteten Sparmassnahmen endlich greifen. Zudem liess sich die Eigenkapitalquote mittels einer milliardenschweren Kapitalerhöhung über Bezugsrechte kräftig stärken.

Beteiligungsreduktion vermutlich noch nicht abgeschlossen

Diese Fortschritte spiegeln sich auch in der Aktienkursentwicklung wider. Mit 14,56 Franken notiert die Credit-Suisse-Aktie derzeit knapp 13 Prozent über den Jahrestiefstkursen von Mitte Juni. Vom langjährigen Kurstiefst vom Sommer letzten Jahres trennen die Aktie mittlerweile sogar fast 50 Prozent. Ängste rund ums Eigenkapital und eine aggressive Verkaufsempfehlung durch Alliance Bernstein liessen die Kurse damals vorübergehend auf unter 10 Franken abtauchen.

Sollte Katar über die nächsten Wochen weitere Titel abstossen, kann der Grossaktionär dies unbehelligt tun. Gemäss Schweizer Börsengesetz muss sich das Scheichtum erst bei einem Unterschreiten des Schwellenwerts von 3 Prozent bei den Aktien selber oder bei unter 15 Prozent fallenden theoretischen Stimmenanteil als Verkäufer zu erkennen geben.

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Zyndicate
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Credit Suisse macht bei neuer

Credit Suisse macht bei neuer Cyber-Währung mit

Die Credit Suisse macht bei der neuen Cyber-Währung Utility Settlement Coin USC mit.

01.09.2017 07:04

Die Schweizer Grossbank hat entschieden, sich dem Konsortium des Projekts mit elf Finanzinstituten und der Softwarefirma Clearmatics anzuschliessen. Die auf der Verschlüsselungstechnologie Blockchain basierende Währung soll Transaktionen zwischen Finanzhäusern vereinfachen und günstiger machen. Für die Transaktionen soll Bargeld bei der Zentralbank hinterlegt werden.

Das Projekt war 2015 gemeinsam von der UBS und Clearmatics gestartet worden. Ursprünglich war geplant, dass die Währung nach dem Segen der Aufseher ab 2018 auf den Markt kommt. Wie die Credit Suisse in der Nacht auf Freitag mitteilte, könne das USC-Projekt als Lernerfahrung und als Sprungbrett für eine durch die Zentralbank gestützte Digitalwährung dienen. Die neue Währung habe das Potenzial, den Handel zu straffen und Risiken zu reduzieren.

Die Credit Suisse habe die Entwicklung von USC für über 18 Monate verfolgt, schreibt die Bank. Mit dem Beitritt will die Bank dem Projekt weiteren Schwung verleihen.

(SDA)

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Elias
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SonntagsZeitung Marktschrei(b)er: Kaufen

Die Credit Suisse befindet sich im Umbau. Das wissen wir. Doch was ist nun mit den Aktien? Als risikofähiger Investor setze ich darauf, dass die Grossbank weit fortgeschritten ist, aber noch nicht alle Restrukturierungsmassnahmen realisiert hat. Positive Effekte sind noch nicht vollumfänglich im Aktienkurs enthalten. Die Zeichen mehren sich, dass die Neuausrichtung zu greifen beginnt. Zusammengefasst heisst das: Der Ertrag steigt, die Kosten sinken. Zudem sollte die Reduktion des Investment Banking und der Ausbau der Vermögensverwaltungsaktivitäten die Kapitaleffizienz verbessern und die Schwankungsanfälligkeit des Gewinns reduzieren. Das dürfte mittelfristig zu einer Höherbewertung der Aktien führen. Aktuell sind die Valoren mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 bewertet, das heisst, sie können mit einem Abschlag von 10Prozent zum Wert des Eigenkapitals erworben werden. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2018 von 12 sind die Aktien günstig. Kaufen

 

Quelle SonntagsZeitung

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gertrud
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Marktschrei(b)er

Elias hat am 04.09.2017 09:38 geschrieben:

...  Aktuell sind die Valoren mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,9 bewertet, das heisst, sie können mit einem Abschlag von 10Prozent zum Wert des Eigenkapitals erworben werden. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis für das Jahr 2018 von 12 sind die Aktien günstig. Kaufen

Quelle SonntagsZeitung

Seh ich auch so. Und die UBS, die findet, der Abschlag zum BV der CS ist effektiv 20%. Mein Horizont ist hier allerdings nicht 2018 sondern 2-3 Jahre. Bis dann sollten auch die Zinsen wieder etwas anziehen.
Hab heute entsprechend meine lang laufenden Optionen etwas aufgestockt. So lang, dass sie auch einen allenfalls unruhigen Herbst ohne grossen Schaden durchstehen können.

Wo ist eigentlich Speedy3 ?

Franziskus
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CS Telefon-Umfrage von heute 18.45h

Das Institut Puls hat heute Abend eine teure Publikums-Umfrage i.S. Finanz-Dienstleistungen durchgeführt. Dabei wurde als 1. Frage erörtert wie hoch das Vermögen des Angerufenen wäre: Bargeld, Wertpapiere, Immobilie , Sonstiges  (All included).

 

10.000.00 , 20.000.00, 50.000.00, 100.000.00 200.000.00 oder über CHF 250.000.00? Ergo richtet sich die Umfage an kleinere oder höchstens mittlere  Bank-Kunden.

 

Der Rest der Fragen ist das Uebliche: Welche Bank-Beziehungen bestehen , welche nicht, und dann den ganzen "Rattenschwanz"  aus dem Dienstleistungs- Bereich.

 

Kommt  nun eine neue "Charme-Offensive zu Gange, oder hat die CS die Kunden von Migros, Coop, Lidl und Aldi im Visier ? Flinten Sie mal.... Smile 

 

gertrud
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Momentum

Kommt etwas Leben in die Grossbankaktien (und die Optionen auf CSG). Denke, das ist, weil sich der Zinsanstieg in den USA fortsetzt. Dem wird sich Europa nicht mehr lange entziehen können.

Wenn das Momentum noch ein paar Tage anhält, sieht es auch charttechnisch gut aus. Plane schon den ersten Teilausstieg.

alpenland
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weitere KOC zugekauft, Outperform Ziel 18 CHF

Credit Suisse-Aktie: Wieder Aufwärtspotenzial! Kaufempfehlung, Kursziel erhöht - Aktienanalyse (RBC Capital Markets) | Aktien des Tages | aktiencheck.de

Credit Suisse - Tal der Tränen ist durchschritten 23354930

Credit Suisse-Aktie: Wieder Aufwärtspotenzial! Kaufempfehlung, Kursziel erhöht - Aktienanalyse (RBC Capital Markets) | Aktien des Tages | aktiencheck.de

http://www.aktiencheck.de/exklusiv/...l_erhoeht_Aktienanalyse-8152966

 

Elias
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Hedgefonds will Credit Suisse aufspalten

Der aktivistische Finanzinvestor Rudolf Bohli will offenbar die Credit Suisse aufspalten. Bohli hat bislang mit seinem Hedgefonds einen Anteil von 0,2 Prozent an dem Geldhaus erworben.

Der aktivistische Investor Rudolf Bohli plant offenbar eine Kampagne gegen die Credit Suisse mit dem Ziel, die Grossbank aufzuspalten. Dies berichtet die «Financial Times» unter Berufung auf vertraute Personen berichtet. Gemäss dem Bericht soll Bohlis RBR Strategic Value Fonds im Verlauf der Woche entsprechende Pläne an der JPMorgan Robin Hood Investorenkonferenz präsentieren.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg ergänzt, hat Bohli bislang einen Anteil von 0,2 Prozent an der Bank erworben. Laut den Berichten will Bohli die Credit Suisse in drei Teile aufzuspalten: eine Investmentbank, einen Vermögensverwalter und einen Asset-Manager.

Eingeschlagenen Weg weiter beschreiten

Mit diesen Schritten wolle der Investor die Konglomeratsstruktur der Bank angehen. Eine solche Aufspaltung könne die aktuelle Bewertung der Bank von etwa 40 Milliarden Franken verdoppeln, zitiert die FT den Plan Bohlis, der ihr vorliegt. Unterstützung bekomme Bohlis RBR dabei von Gael de Boissard, dem ehemaligen Co-CEO der Division Investment Banking.

Gegenüber der FT kommentierte die CS den Einstieg Bohlis mit den Worten, dass man zwar die Ansichten aller Aktionäre begrüsse, dennoch aber den eingeschlagenen Weg weiter beschreiten werde. Dieser sehe vor, dass sowohl der Strategie- als auch der 3-Jahres-Plan umgesetzt würden. Sie dürften sowohl für die Aktionäre als auch die Kunden einen Mehrwert liefern. Mit der Implementierung sei man auf gutem Wege.

Bohli und sein RBR Strategic Value Fonds hatten zuletzt durch ihre Engagements beim Vermögensverwalter GAM und bei Gategroup von sich reden gemacht.

(sda/cfr/me)

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iruch
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Für UBS und CS herrscht Zuversicht - zu Recht?

Für UBS und CS herrscht Zuversicht - zu Recht?

In den nächsten Tagen berichten UBS und Credit Suisse über das dritte Quartal. Die Vorgaben der US-Konkurrenz bedeuten nicht nur Gutes. Doch für beide Banken - und deren Aktien - herrscht vergleichsweise viel Optimismus.

https://www.cash.ch/news/top-news/vor-den-quartalszahlen-fuer-ubs-und-cs-herrscht-zuversicht-zu-recht-1112261

Bellavista
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Zuversicht sieht anders aus, oder?

iruch hat am 25.10.2017 10:07 geschrieben:

Für UBS und CS herrscht Zuversicht - zu Recht?

In den nächsten Tagen berichten UBS und Credit Suisse über das dritte Quartal. Die Vorgaben der US-Konkurrenz bedeuten nicht nur Gutes. Doch für beide Banken - und deren Aktien - herrscht vergleichsweise viel Optimismus.

https://www.cash.ch/news/top-news/vor-den-quartalszahlen-fuer-ubs-und-cs-herrscht-zuversicht-zu-recht-1112261

Wenn ich sehe, wie sich der Kurs bei hohem Volumen nach Süden orientiert, dann finde ich, dass Zuversicht zumindest im Kurs der CS vor den morgigen Zahlen nicht wirklich abgebildet wird....

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Zyndicate
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Die Credit Suisse mit höherem

Die Credit Suisse mit höherem Reingewinn

Die Credit Suisse hat im dritten Quartal 2017 mehr verdient als im Vorjahr und mit den Ergebniszahlen die Markterwartungen mehr oder weniger getroffen.

02.11.2017 07:41

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Der Reingewinn belief sich auf 244 Millionen Franken nach 41 Millionen im Vorjahr und 303 Millionen Franken im Vorquartal. Der Vorsteuergewinn lag im Berichtsquartal bei 400 Millionen Franken nach 222 Millionen bzw. 582 Millionen. Die Gesamterträge des Konzerns erreichten 4,97 Mrd Franken, gingen damit zum Vorjahr zurück und erreichten auch die Prognosen nicht ganz.

"Unsere Ergebnisse für das dritte Quartal 2017.... zeigen unsere Fortschritte bei der Verbesserung der operativen Effizienz", lässt sich CEO Tidjane Thiam in einer Mitteilung vom Donnerstag zitieren. Dadurch sei die Profitabilität der Gruppe deutlich gestiegen.

Analysten hatten im Vorfeld durchschnittlich mit einem Vorsteuergewinn von 402 Millionen Franken und einem Reingewinn von 227 Millionen gerechnet.

Universalbank Schweiz unter Prognosen

Nach Divisionen erreichte die Swiss Universal Bank einen Vorsteuergewinn von 426 Millionen Franken und lag damit unter den Prognosen sowie dem Vorjahresergebnis. International Wealth Management und APAC verzeichneten jeweils einen Gewinn vor Steuern von 355 Millionen bzw. 218 Millionen. Dabei erlitt die Vermögensverwaltung einen Rückschlag und konnte keinen neuen Gelder anziehen. Im Gegenteil: Die Netto-Abflüsse betrugen 1,8 Mrd Franken. Die verwalteten Vermögen lagen Ende September bei 1'345 Mrd nach 1'307 Mrd Ende Juni.

In Global Markets lag der Vorsteuergewinn bei 71 Millionen sowie in Investment Banking & Capital Markets (IBCM) bei 35 Millionen. Beide Divisionen lagen damit deutlich unter den Schätzungen. In Global Markets fiel das Ergebnis gar noch tiefer aus als im sehr schwachen Vorjahr. In der Abwicklungseinheit ergab sich derweil ein Minus von 578 Millionen und damit mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen.

Bei den Kosteneinsparungen sei man auf Kurs, die Ziele für das laufende Jahr zu erreichen, heisst es. In den ersten neun Monaten 2017 seien Kosteneinsparungen von insgesamt 1 Mrd erzielt worden, davon rund 400 Millionen im dritten Quartal. Man sei zuversichtlich, dass die Kostenbasis per Ende 2017 unter dem Kostenziel von 18,5 Mrd liegen wird.

Kernkapitalquote leicht tiefer

Die Kapitalisierung der Bank gemessen an der harten Kernkapitalquote (CET1 nach Basel III, look-through) ging derweil leicht zurück. Sie lag bei 13,2% nach 13,3% Ende Juni. Die Leverage Ratio blieb unverändert auf 3,8%.

Mit Blick in die Zukunft heisst es, dass eine "weiterhin starke Leistung" im Vermögensverwaltungsgeschäft erwartet wird, wenngleich mit saisonal bedingt niedrigeren Netto-Neugeldzuflüssen. In den marktabhängigsten Bereichen hätten im Oktober allgemein betrachtet ähnliche Handelsbedingungen wie im dritten Quartal 2017 mit einer anhaltend niedrigen Volatilität, aber einer Verbesserung der Aktivität geherrscht.

(AWP)

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Pascal.Zueger
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Credit Suisse kann locker mit Erzrivalin UBS mithalten

Der Quartalsgewinn der Credit Suisse liegt über den Erwartungen. Allerdings schwächelt die Universalbank Schweiz. Das scheint den Anlegern jedoch keine Sorgen zu bereiten, wie das Kursfeuerwerk zeigt.

Zum Artikel von cash

https://www.cash.ch/news/top-news/bankenabschluesse-credit-suisse-kann-l...

gertrud
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Langlaufende Optionen

Habe heute einen Trading-Teil meiner Langläufer CSGUWU gegeben. CS scheint sich gut zu entwickeln. Aber einem allgemeinen Rücksetzer könnte sich auch die CSGN nicht entziehen. Kann dann wieder einsteigen und gleichzeitig die Laufzeit verlängern, mit CSGWMU

(schreib das nur hier, weil ich der Meinung bin, dass sich mit langlaufenden Optionen auf latent unterbewertete langweilige Titel wie CS, Novartis etc.  besser spekulieren/traden lässt als mit den hier fleissig diskutierten Exoten wie WISH, NWRN, EVE. Aber schon klar: In einer lang dauerenden Hausse funktionieren viele Strategien bestens . . .)

 

 

Bellavista
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Erstaunlich

Habe dies heute in der NZZ online gelesen. Betriebseffizienz ist wirklich nicht berauschend...

Geringe betriebliche Effizienz

Dass die CS mit diesem Ergebnis noch nicht zufrieden sein kann, lassen die magere Eigenkapitalrendite von 2,2% und die Kosten-Ertrags-Relation von über 90% erahnen. Von jedem eingenommenen Franken werden 91 Rp. für Kosten aufgewendet. An diesem Problem arbeitet die Bank. In den ersten drei Quartalen hat die CS Kosteneinsparungen von rund 1 Mrd. Fr. erzielt, davon entfallen rund 400 Mio. Fr. auf das Berichtsquartal. Bis Ende Jahr soll die gruppenweite Kostenbasis auf unter 18,5 Mrd. Fr., den bisherigen Zielwert, abgesenkt werden. 

Ungewohnt ist nicht zuletzt der Umstand, dass die Bank im Quartal einen Netto-Neugeldabfluss von 1,8 Mrd. Fr. hinnehmen musste. Trotzdem stiegen die verwalteten Vermögen, mutmasslich wegen marktbedingt höherer Bewertungen, um gut 7% auf 1345 Mrd. Fr.

Habe mich deshalb vorerst von einem Teil meiner CS Aktien bei 16.24  getrennt.

 

Bellavista

Zyndicate
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Einigung im Hypothekenstreikt

Einigung im Hypothekenstreikt könnte CS letztlich weniger kosten

Die Credit Suisse (CS) könnte im Hypothekenskandal günstiger wegkommen als gedacht. Im Zuge ihrer Einigung mit dem US-Justizministerium Ende 2016 hatte die Bank zugesagt, 5,3 Mrd USD aufzuwerfen, um einer Anklage zu entgehen. Nun könnte die Gesamtsumme aber kleiner ausfallen.

03.11.2017 09:23

Die 5,3 Mrd USD teilen sich auf in eine Busse von 2,48 Mrd sowie 2,8 Mrd, die den Geschädigten der US-Hypothekenkrise zu Gute kommen sollen. Dies geht aus dem Report des von der US-Justiz eingesetzten Aufsehers bei der Grossbank, Neil Barofsky, hervor. Dieser wurde Ende Oktober veröffentlicht.

In der Vereinbarung mit dem US-Justizministerium (Department of Justice, DOJ) hat die Bank zugesagt, den Hypothekarschuldnern Erleichterungen etwa durch Schuldenerlasse oder längere Fristen zu gewähren sowie Geld in Projekte für erschwingliche Häuser zu stecken.

Mit solchen Massnahmen muss sich die CS einen "Kredit" beziehungsweise Bonuspunkte von 2,8 Mrd USD verdienen. Das heisse aber nicht, dass die Bank 2,8 Mrd ausgeben müsse, heisst es im Bericht. Tatsächlich kann die CS mehr als einen Dollar für jeden in die Krediterleichterung gesteckten Dollar an "Kredit" verdienen.

Folglich könne die CS ihre Auflagen mit weniger oder sogar deutlich weniger Geld als 2,8 Mrd USD erreichen, schreibt der Aufseher. Barofsky kommt in seinem Bericht weiter zum Schluss, dass die CS bislang die Bedingungen der Vereinbarung mit dem DOJ einhält.

ALTLAST AUS VORFELD DER FINANZKRISE

Die Grossbank nimmt den Bericht zur Kenntnis. Die Bank kooperiere vollständig mit dem Aufseher und seinem Team, schreibt sie in einer Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur sda.

Der Bericht unterstreiche, dass die CS mehrere positive Massnahmen ergriffen habe seit dem Abschluss des Vergleichs. Diese erlaubten ihr, die Altlasten aus der Vergangenheit hinter sich zu lassen, während sie gleichzeitig die Interessen ihrer Kunden, Mitarbeitenden und anderer betroffener Parteien schütze.

Der durch die Einigung mit dem DOJ beigelegte Rechtsstreit bezieht sich auf die Zeit im Vorfeld der Finanzkrise. Damals hatten viele Grossbanken in den USA Hypotheken an mittellose Menschen vergeben in der Hoffnung, dass die Häuserpreise ständig weiter steigen und die Kredite damit gedeckt würden. Die Risiken wurden anschliessend an Investoren weitergereicht - in Form von hochkomplexen Anleihen, die den Banken hohe Gebühren in die Kasse spülten.

Die Credit Suisse war dabei eine der Banken, die Hypotheken in sogenannte RMBS (Residential mortgage-backed securities) verbriefte. Als der Immobilienmarkt 2007 kollabierte, erwiesen sich diese Bonds als wertlos, was die weltweite Finanzkrise auslöste. Dabei verloren die Käufer der Bonds viel Geld und viele der Schuldner ihre Häuser.

(AWP)

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Credit-Suisse-Immobilienfonds

Credit-Suisse-Immobilienfonds REF Hospitality erhöht Ausschüttung

Investoren des Credit-Suisse Immobilienfonds Real Estate Fund (REF) Hospitality erhalten für das Geschäftsjahr 2017 eine erhöhte Ausschüttung. Die Management Fee wird 2018 ausserdem um 50% reduziert bleiben, teilte die Credit Suisse am Freitag mit.

10.11.2017 07:39

Konkret beläuft sich die die Ausschüttung an die Investoren per 31. Dezember 2017 auf 3,10 CHF (VJ 3,00). Hintergrund sei, dass das Hotel Montreux Palace operativ gut gearbeitet und sich die Ertragssituation 2017 verbessert habe. Der geplante Verkauf konnte allerdings noch nicht realisiert werden. Die Fondsleitung prüfe derzeit diverse Kaufangebote und weitere Alternativen.

kw/cf

(AWP)

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RBR Capital erhöht Druck auf

RBR Capital erhöht Druck auf die Credit Suisse zur Kostensenkung

Der Hedgefonds RBR Capital erhöht offenbar den Druck auf die Credit Suisse hinsichtlich Kostensenkungen.

13.11.2017 07:07

Der Hedgefonds-Manager Rudolf Bohli habe sich mit CS-CEO Tidjane Thiam zu Gesprächen getroffen, heisst es in einem Artikel der "Financial Times" mit Verweis auf mit der Sache vertraute Kreise. Dabei habe insbesondere die Forderung von RBR im Zentrum gestanden, die Overhead-Kosten der Bank deutlich zu senken und die moderne Technologie besser zu nutzen.

Weiter heisst es in dem Bericht, dass Bohli bei seinem Plan, weitere Investoren mit Kapital hinter sich zu scharen, bald Erfolg haben könnte. Möglicherweise erhalte Bohli demnächst Unterstützung von einem Staatsfonds, zitiert das Blatt eine der Sache ebenfalls nahe stehende Person.

(AWP)

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CS-Immobilienfonds REF Green

CS-Immobilienfonds REF Green Property schliesst Kapitalerhöhung ab

Der CS-Immobilienfonds Real Estate Fund (REF) Green Property hat eine Kapitalerhöhung erfolgreich abgeschlossen. Durch die Emission flossen dem Fonds Neugelder in der Höhe von 130,2 Mio CHF zu, wie die Credit Suisse am Mittwoch mitteilt.

15.11.2017 07:33

Durchgeführt wurde die Emission im Rahmen eines öffentlichen Bezugsangebots in der Schweiz. Dabei wurden 1'132'587 neue Anteile zu netto 115 CHF je Anteil ausgegeben - was laut Credit Suisse einer Zeichnungsquote von 100% entspricht. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile betrage neu 18'121'394 bei einem Nettofondsvermögen von 2,04 Mrd CHF.

Stattgefunden hatte der Bezugsrechtshandel für die neuen Anteile vom 30. Oktober bis zum 8. November 2017 an der SIX. Die Liberierung der neuen Anteile erfolgt am 17. November 2017, heisst es weiter. Verwendet werden soll der Emissionserlös für den Ausbau und die Diversifizierung des Immobilienportfolios.

kw/cp

(AWP)

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Blaues Hufeisen
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CREDIT SUISSE – Goldman Sachs erhöht Kursziel!

21.11.2017 | 08:48

#CREDIT SUISSE – Goldman Sachs erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Im Rahmen einer Branchenstudie hat die US-Bank Goldman Sachs das Kursziel von CREDIT SUISSE (CHF 15.95) von CHF 17.90 auf CHF 18.20 erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt. Unter Berücksichtigung der jüngsten Quartalsergebnisse habe er die Gewinnschätzungen für 2018 und 2019 nach oben angepasst, die Gewinnschätzung für das laufende Jahr aber unverändert belassen, schreibt der zuständige Branchenanalyst. Die Zahlen für das dritte Geschäftsquartal seien von starken Verbesserungen der Ertragskraft sowie einer guten Dynamik beim Nettoneugeld geprägt gewesen. Hauptrisiken würden von einer schlechter als erwarteten Leistung des Kapitalmarktes, tieferem Nettoneugeld sowie vom Einfluss regulatorischer Änderungen ausgehen, lautet das Fazit des Studienverfassers.

Elias
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Angriff auf die CS - Aktivistische Investoren auf dem Vormarsch

BILANZ Standpunkte, SRF 1

Bilanz Business-Talk mit Dirk Schütz

Die Attacke des Hedge Fonds RBR auf die Credit Suisse zeigt: Aktivistische Investoren sind auch in der Schweiz auf dem Vormarsch. Wie gross sind ihre Erfolgsaussichten? Kann die Credit Suisse überhaupt zerteilt werden? Welche anderen Fälle stehen bevor?

Darüber diskutiert «Bilanz»-Chefredaktor Dirk Schütz mit folgenden Gästen: Rudolf Bohli, Hedgefonds-Manager RBR Capital, Adriano Lucatelli, Mitgründer und Geschäftsführer Descartes Finance, Hans Geiger, emeritierter Bankenprofessor und Beat Wittmann, Finanzexperte Porta Advisors AG.

https://www.srf.ch/programm/tv/sendung/54aeb09d-97ab-4aaf-882c-28934c9634f0

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Credit Suisse gesucht – «Kein Kontakt mit Saudi-Arabien»

(AWP) Die Titel der Credit Suisse (CSGN 16.3 2.19%) sind im Schweizer Markt klar stärkste Blue-Chip-Titel. Marktbeobachter verweisen auf einen Bericht der «Financial Times», wonach sich Staatsfonds aus Saudi-Arabien für eine Investition in die CS in Höhe von bis zu 1 Mrd. $ interessieren – was einem Aktienanteil von bis zu 2,4% entsprechen würde. Auch für weitere Investoren seien die CS-Titel nach den jüngsten Attacken des Hedge Funds RBR um Rudolf Bohli gegen die CS-Führung ins Blickfeld gerückt.

Die FT verweist in ihrem Bericht auf die Ankündigung von RBR-Gründer Bohli, namhafte Investoren um sich zu scharen, um weiter Druck auf Kostensenkungen bei der Grossbank zu machen. Es sei aber weiter unklar, ob die Saudis oder weitere Grossinvestoren auch tatsächlich einsteigen wollten. Als wahrscheinlichster Investor wird in dem Bericht die «Saudi Crown Holdings» genannt.

Die Credit Suisse selbst verneinte am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters einen Kontakt der Grossbank mit saudischen Staatsfonds. «Wir würden alle potenziellen neuen Aktionäre begrüssen, sind bislang aber von keinem Staatsfonds aus Saudi Arabien kontaktiert worden», sagte ein Sprecher der Bank.

Insgesamt seien die Informationen im Artikel zwar «eher limitiert» aber dennoch etwas hilfreich, meinte derweil ein Analyst von JPMorgan in einem Kurzkommentar. Credit Suisse bleibe für ihn einer der «Top Picks» unter den europäischen Investment-Banken. Am Dienstag hat zudem Goldman Sachs (GS 238.02 -0.05%) sein «Buy»-Rating mit einem auf 18,20 Fr. von 17,90) angehobenen Kursziel bestätigt.

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Credit Suisse wird vom Regulator als sicherer eingestuft

Das US-Institut J. P. Morgan gilt als riskanteste Bank der Welt. Die Schweizer Institute sind verhältnismässig sicher.

Der Finanzstabilitätsrat (FSB) spricht Klartext: Die US-Bank J. P. Morgan wird weltweit als die riskanteste Bank eingestuft. Das geht aus der aktuellen Liste der dreissig systemrelevanten Banken hervor. Kein anderes Institut wird als so risikoreich eingestuft. Im Vorjahr hatte es sich diese Position noch mit Citigroup geteilt.

Je nach Risikoeinschätzung des FSB muss eine Bank strengere Kapitalisierungsvorschriften erfüllen. Für J. P. Morgan bedeutet das 2,5 Prozentpunkte an zusätzlichem Kapital. In Kategorie 3 sind die US-Banken Citigroup und Bank of America sowie die Deutsche Bank und die britische HSBC und gelten damit ebenfalls als risikoreich. Die chinesischen Institute Bank of China und China Construction Bank haben sich seit 2016 um eine Risikoklasse verschlechtert.

https://www.fuw.ch/article/credit-suisse-verliert-an-bedeutung/

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Elias
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Zum Erfolg verdammt

Konzernchef Tidjane Thiam und VR-Präsident Urs Rohner sind auf Gedeih und Verderb verbunden. Immerhin: Die Chancen für ein Comeback der Credit Suisse steigen.

Tidjane Thiam ist vergrätzt. Er weiss: Es ginge besser, viel besser. Doch sein FC Arsenal kommt einfach nicht vom Fleck; der Club kickt in der Premier League im Mittelfeld, ganze elf Punkte hinter Leader Manchester City. Thiams drei reservierte Sitzplätze im Arsenal-Stadion bleiben derzeit meistens unbesetzt. Den Kick mag er sich derzeit nicht antun.

Statt in der Londoner City ist er in Basel, Bern, Genf und Luzern unterwegs. Hier ein Town Hall Meeting mit der Belegschaft, dort ein Apéro, da ein Floor Talk. Der Manager, der lange als entrückt galt, findet plötzlich Spass am Austausch in der Schweizer Provinz. «Thiam war in den letzten fünf Wochen mehr in den Regionen als sein Vorgänger in fünf Jahren», sagt ein CS-Kader.

Die neue Lust von Tidjane Thiam liegt in den Zahlen. Diese sind fast durchs Band ansprechend – weniger Risiken und weniger Kosten, mehr Assets und mehr Rendite. Aktuell halten 19 Bankanalysten die Aktie für einen Kauf, zwei raten zum Verkauf. Vor zwei Jahren wars noch anders: Da empfahlen zwölf Experten zum Buy, sechs zum Sell. Vontobel-Analyst -Andreas Venditti sagt: «Die Richtung stimmt.» Auch der grösste CS-Aktionär, Harris Associates, setzt auf Thiam und seine Truppe. David Herro, bei Harris für internationale Investments zuständig, spricht von einem «guten Management» und «dem richtigen Restrukturierungsplan». Thiam ist offenbar wieder eine Wette wert.

Börsengang abgesagt

Das war nicht immer so. Bei Jobantritt hatte er noch keck verkündet, er wolle die Nummer eins im Schweizer Banking werden. Dies wurde ihm freilich nicht als Laune eines ambitionierten Sportmanns ausgelegt, sondern als Geschwätz eines Versicherungsmanagers, der sich ins Swiss Banking verirrt hat. Zwei Jahre lang wurde seine Arbeit angezweifelt, seine Strategie entweder als unausgegoren oder zu komplex abgetan. Als er diesen Frühling den Börsengang der Schweizer Bank wieder abblies, erntete er Spott.

Thiam – der Unverstandene. Manchmal schien es ihm so, als wäre er selbst für den Einbruch beim Ölpreis und fürs kalte Zürich-Wetter verantwortlich. Am härtesten traf ihn der Vorwurf, er würde die 161-jährige Grossbank sehenden Auges an die Wand fahren.

Alle Divisionen der Credit Suisse sind auf Kurs

Nun aber spürt Thiam Rückenwind. Viermal hintereinander hat die Bank ansprechende Zahlen abgeliefert. Das Fachmagazin «Euromoney» hat die Bank gleich mit drei «Awards for Excellence 2017» ausgezeichnet. Die Deutsche Bank kürte die CS diese Woche zum «Top Pick». Endlich, glaubt man in der CS-Chefetage, hätten zumindest die Analysten begriffen, dass die Strategie greift. Am Investor Day vom 30. November kann der CS-Chef weitere Überzeugungsarbeit leisten. Sein Trumpf: Alle Divisionen sind auf Kurs, speziell die Internationale Vermögensverwaltung und die Schweizer Universalbank, die zum siebten Quartal in Folge mehr Wachstum ausweist.

Ob Thiam den Turnaround – wie angekündigt – bis 2018 sauber hinkriegt, ist allerdings offen. Viel hängt vom Florieren der globalen Märkte ab. Klar ist auch, dass der Aktienkurs die Zuversicht von CEO Thiam und VR-Präsident Urs Rohner nicht reflektiert. Das muss sich spätestens nächstes Jahr ändern, sonst hat Rohner als Erster ein Problem.

https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/comeback-credit-suisse-zum-erf...

 

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Zyndicate
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Credit Suisse will Rendite

Credit Suisse will Rendite bis 2020 verdreifachen

Die Credit Suisse will mit weiteren Kostensenkungen die Rentabilität deutlich verbessern.

Aktualisiert um 07:45

Die Credit Suisse hat anlässlich ihres Investorentages 2017 Ziele über das Jahr 2018 hinaus verkündet. So solle etwa die Kostenbasis in den Jahren 2019 und 2020 zwischen 16,5 und 17 Mrd CHF liegen, teilte die Grossbank am Donnerstag mit. Das Ziel bis Ende 2018 von unter 17 Mrd wurde indes bestätigt. 2017 werden die Kosteneinsparungen bei brutto 4,1 Mrd CHF erwartet, was Gesamtkosten von rund 18 Mrd ergibt.

Weiterhin zuversichtlich gibt sich die Credit Suisse mit Blick auf die Profitabilitätsziele der einzelnen Divisionen bis 2018. Im letzten Jahr des dreijährigen Restrukturierungsplans bleibe man engagiert, die im vergangenen Jahr angekündigten Vorsteuergewinnziele der Divisionen Swiss Universal Bank (SUB), International Wealth Management (IWM), Investment Banking & Capital Markets (IBCM) und Global Markets (GM) zu erreichen, heisst es.

Im Wealth Management sowie den zugehörigen Geschäften in Asia Pacific (APAC) rechnet die Bank zudem damit, das Ziel eines bereinigten Vorsteuergewinns von 700 Mio CHF vorzeitig zu erreichen. Daher werde das neue Ziel für 2018 auf 850 Mio CHF gesetzt. In der Strategic Resolution Unit (SRU) wird der erwartete Vorsteuerverlust für 2018 weiterhin mit 1,4 Mrd USD beziffert. 2019 sollte er lediglich noch 0,5 Mrd erreichen - nach zuvor in Aussicht gestellten 0,8 Mrd. Auf Gruppenebene soll das Renditeziel (RoTE) 2019 "10 bis 11%" erreichen und 2020 "11 bis 12%".

In den Jahren 2018 und 2020 will die Credit Suisse ausserdem mit einer harten CET1-Kernkapitalquote (Basel III, look-through) von "über 12,5%" agieren. Letztendlich sei das Ziel, ab 2019 die Ausschüttung an die Aktionäre zu erhöhen. 50% des Reingewinns soll in Form von Aktienrückkäufen und Sonderdividenden rückgeführt werden.

"Unsere Strategie funktioniert", sagte CEO Tidjane Thiam in der Mitteilung. Die Credit Suisse habe profitables Wachstum erzielt, Risiken im Handel reduziert und die Compliance und Kontrollen verbessert. Auch sei die Kostenbasis nachhaltig gesenkt worden, und die Verluste aus Altlasten seien signifikant reduziert worden. Für das Gesamtjahr 2017 bestätigte Thiam die Anfang November anlässlich der Zahlen zum dritten Quartal gemachten Aussagen.

(AWP/Reuters)

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alpenland
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Baader Bank sieht 20 CHF, buy

Die Baader Bank hat Credit Suisse mit "Buy" und einem Kursziel von 20 Franken wieder in die Bewertung aufgenommen. Im Jahr 2018 dürfte die Schweizer Großbank erstmals Nutzen aus ihrem umfangreichen Restrukturierungsprogramm ziehen, schrieb Analyst Tomasz Grzelak in einer am Mittwoch vorliegenden Studie. Die Markterwartungen seien nicht sonderlich hoch. Zum Investorentag am 30. November rechnet er zudem wieder mit einem neuen mittelfristigen Kostensparprogramm./ck/gl Datum der Analyse: 28.11.2017

gertrud
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Langlaufende Optionen

Bin heute wieder mit einem Teil raus aus CSGUWU.

Die CS Langläufer-Strategie seit Sommer 2016 kann fast mit Bitcoin mithalten (naja, das wäre Angeberei. Wirklich nur fast)

dfx1
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Ich kann meine put Warrants

Ich kann meine put Warrants rauchen..;-)

Elias
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Milliardenklage gegen CS abgewiesen

(Reuters) Ein US-Bezirksgericht hat eine Milliardenklage gegen die Deutsche Bank (DBK 16.695 0.94%) im Zusammenhang mit dem Erbe einer jüdischen Unternehmerfamilie abgewiesen. Wie aus Unterlagen des Gerichts hervorgeht, die Reuters vorliegen, wurde die Klage bereits am 6. Dezember abgewiesen. Geklagt hatte der Wertheim Jewish Education Trust, der von der grössten deutschen Bank und Credit Suisse die Rückerstattung von 3 Mrd. $ aus dem Erbe der Familie fordert. Deutsche Bank und Credit Suisse wollte den Fall nicht kommentieren. Die Kläger waren zunächst nicht zu erreichen. Zuerst hatte der «Spiegel» über den Fall berichtet.

Der Wertheim Jewish Education Trust, hinter dem jüdische Wohltätigkeitsorganisationen stehen, behauptet, das nach heutiger Rechnung gut 3 Mrd. $ grosse Vermögen sei in den 1990er-Jahren von Konten der Credit Suisse zur Deutschen Bank verschoben worden. Anschliessend hätten Mitarbeiter beider Institute das Geld veruntreut. Die Banken streiten die Vorwürfe ab, der Trust scheiterte in den vergangenen Jahren bereits vor mehreren Gerichten in den USA. Die Familie Wertheim, die in Frankfurt Nähmaschinen produzierte, siedelte nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 nach Spanien über.

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CS Schweiz-Chef Gottstein:

CS Schweiz-Chef Gottstein: 2018 erhalten 300 Personen Kündigung

(Um letzte vier Abschnitte ergänzt) - Laut Thomas Gottstein, CEO der Credit Suisse (Schweiz), werden im laufenden Jahr in seiner Division noch rund 300 Stellen abgebaut. Insgesamt werde die Restrukturierung in der Schweiz rund 1000 Stellen kosten.

16.01.2018 19:39

Bis zum Herbst 2017 seien rund zwei Drittel der im Rahmen der Restrukturierung angekündigten 1600 Arbeitsstellen bei der CS abgebaut worden, sagte Gottstein in einem Interview mit "Finanz und Wirtschaft". Schweizweit beschäftige die CS rund 17'000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seine Division beschäftige etwa 10'000 Angestellte.

Zusätzlich will die Grossbank Einsparungen bei den Sachkosten realisieren. Gottstein erwähnte den Aufwand für regulatorische Neuerungen wie Mifid, in die 2017 sehr viel investiert worden sei. Dort würden 2018 Kosten vor allem für externe Berater und andere Zulieferer wegfallen.

Gottstein betonte, dass das Filialnetz von rund 150 auf 135 reduziert worden sei. Auch künftig werde das Filialnetz an die sich verändernden Kundenbedürfnisse angepasst. Diese Einsparungen würden aber wie die Personalkosten erst verzögert ergebniswirksam.

GUT UNTERWEGS FÜR GEWINNZIEL

Für das Ziel eines bereinigten Vorsteuergewinns von 2,3 Mrd CHF sieht Gottstein seine Einheit gut unterwegs. Er habe bereits am Investorentag im November angedeutet, dass das achte Quartal in Folge mit einer Vorsteuergewinnsteigerung kommen könnte, betonte er. "Wir sind im dritten Jahr der Restrukturierung und haben signifikante Kosteneinsparungen erreicht. Dies gibt uns eine gute Ausgangslage für das laufende Quartal." Zudem seien weitere Massnahmen geplant.

"Noch mehr tun" könne die CS im Hypothekargeschäft. "Wir sind in diesem Bereich 2016 unterdurchschnittlich gewachsen, 2017 im Einklang mit dem Markt und wollen 2018 mindestens ebenso stark zulegen", sagte Gottstein. Beim Kommissionsgeschäft profitiere die Bank vom Vermögenszuwachs im letzten Jahr sowie von erheblichen Neugeldern. Und im Firmenkundengeschäft werde sowohl mehr Zins- wie auch Kommissionsumsatz angestrebt.

AKQUISITIONEN MÖGLICH

"Kaum" gespürt habe die CS, dass Schweizer wegen dem Automatischen Informationsaustausch (AIA) unversteuertes Geld aus dem Ausland zurückholten. "Vereinzelt hat es Rückführungen aus Ländern wie Liechtenstein, Monaco und Singapur gegeben, die mit dem AIA zusammenhängen könnten", sagte Gottstein.

Nicht ausschliessen wollte Gottstein Akquisitionen, auch wenn die CS "niemanden übernehmen müuss, um die Ziele zu erreichen". "Sollte sich eine Gelegenheit bieten, kann ich mir sowohl eine regionale Verstärkung wie auch die Übernahme einer kleineren Privatbank oder den Kauf eines Fintech-Unternehmens vorstellen", so der CS Schweiz-CEO.

tp/

(AWP)

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bonobolio
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Credit Suisse mit Rating-Upgrade für Goldcorp

Credit Suisse erhöht gestern die Schätzungen/das Kursziel für Goldcorp (GG) und stuft die Aktien neu mit "Outperform" ein:

https://www.barrons.com/articles/analyst-shifts-on-gold-miners-goldcorp-upgraded-newmont-downgraded-1516130438

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