CS

CS Aktie - Credit Suisse Aktie 

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alpenland
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endlich mal, Ziel 14

RBC Capital Markets erhöht leicht auf 14 (13.50) mit «Sector Perform».

Elias
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Credit Suisse sucht einen neuen Präsidenten

Ein angeschlagener Urs Rohner muss seinen Nachfolger für die Verwaltungsratsspitze finden. Trotz Khan-Affäre hat Bankchef Thiam weiter Chancen.

Eine Bank kommt nicht zur Ruhe. Der Verwaltungsratspräsident (VRP) von Credit Suisse (CS), Urs Rohner, legte diese Woche die Ergebnisse der internen Untersuchung zur Beschattungsaffäre um Ex-Manager Iqbal Khan vor. Dabei liess er viele Fragen offen, die CS auch auf Nachfrage nicht beantwortete. Eine muss der angeschlagene VRP aber bald beantworten: Wer wird sein Nachfolger? 

Es ist Rohners letzte Grossaufgabe bei der Grossbank. Er muss als Vorsitzender des Nominationskomitees einen neuen Präsidenten finden, denn spätestens an der Generalsversammlung (GV) 2021 ist für Rohner Schluss. Laut CS-Reglement muss ein VR-Mitglied nach zwölf Jahren aus dem Gremium ausscheiden. Dem Vernehmen nach ist der Prozess CS-intern bereits angelaufen, es existiert eine Liste mit valablen Kandidaten. CS will auf Anfrage die Sache nicht kommentieren.

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CS-Grossinvestor sieht CEO

CS-Grossinvestor sieht CEO Tidjane Thiam ungerecht behandelt

Die Bespitzelungsaffäre bei der Credit Suisse erscheint einem der Grossinvestoren der Bank übertrieben. CEO Tidjane Thiam werde ungerecht behandelt, COO Pierre-Olivier Bouée hätte nicht zurücktreten und Verwaltungspräsident Urs Rohner hätte die CS besser verteidigen sollen, sagte David Herro, Vize-Präsident des CS-Grossaktionärs Harris Associates in einem am Montag veröffentlichten Interview mit dem Onlineportal "The Market".

07.10.2019 08:45

"Mir kommt die ganze Episode wie eine Schmierkampagne gegen den Konzern vor, die unverhältnismässig aufgebläht worden ist", sagte Herro weiter. Die öffentliche Entrüstung darüber, dass die Credit Suisse Iqbal Khan, den vormaligen Chef der Division International Wealth Management, nach dessen Kündigung observieren liess, kann Herro nicht nachvollziehen. "Soweit bekannt ist, wurden keine Gesetze gebrochen", sagt er. COO Bouée, der die Überwachung veranlasste, hätte aus diesem Grund nicht zurücktreten sollen.

Er verstehe zwar die heikle Situation von Verwaltungsratspräsident Urs Rohner. "Ich persönlich hätte die Credit Suisse aber stärker verteidigt", meinte der Investor aus Chicago. Nach Gesprächen mit diversen Leuten in- und ausserhalb des Unternehmens sei er zum Schluss gekommen, dass CEO Tidjane Thiam ungerecht behandelt worden sei.

Wichtig sei nun, dass Rohner und Thiam zusammenarbeiteten, um die Credit Suisse durch diese Situation zu navigieren und die Pläne zur operativen Verbesserung des Konzerns weiter umzusetzen. Herro geht davon aus, dass Thiam das Geschäftsmodell noch feiner abstimmen wird.

Strategisch gehe es vor allem darum, das Private Banking weiter auszubauen und Nischenpositionen zu stärken, führte der Investor weiter aus. "Weltweit und speziell in den Schwellenländern wird immer mehr Wohlstand geschaffen. In dieser Hinsicht arbeitet die Credit Suisse im Zusammenspiel von Investment- und Privatbank gut, besonders in Asien", sagte Herro weiter. Das Potenzial in diesem Bereich sei längst nicht ausgeschöpft. Im Investmentbereich und dem Geschäft an den globalen Finanzmärkten wiederum würden Wettbewerber unter Druck geraten. Deshalb würde er den Fokus weiterhin auf diese Bereiche richten.

sig/kw

(AWP)

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Presse: CS-Mitarbeitende im

Presse: CS-Mitarbeitende im Visier der Untersuchung zu Khans Beschattung

Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat die Untersuchung der Beschattung des ehemaligen CS-Bankers Iqbal Khan laut Medienberichten ausgeweitet. Nun gerieten auch Mitarbeitende der Credit Suisse in den Fokus der Ermittler.

06.10.2019 15:58

Die zuständige Staatsanwältin untersuche nicht nur den Verdacht der Nötigung, der illegalen Aufnahme von Gesprächen und weitere Delikte, die den Detektiven vorgeworfen werden, sondern auch Beihilfe dazu, schrieben die Tamedia-Medien am Samstag. Die Staatsanwaltschaft hatte vorletzte Woche aufgrund einer Strafanzeige von Khan, der inzwischen bei der CS-Rivalin UBS gestartet ist, ein Strafverfahren eröffnet.

Das Verfahren sei bereits mehrmals auf immer mehr Personen ausgedehnt worden, berichtete die "NZZ" am Samstag. So hätten die Behörden in einer ersten Runde einzig gegen die drei direkt in die Beschattung involvierten Detektive ermittelt.

Weitere Mitarbeitende im Fokus

Das Verfahren sei in einer zweiten Runde auf den globalen Sicherheitschef Remo Boccali und den Mittelsmann ausgedehnt worden, nachdem sich diese selber bei der Polizei gemeldet hätten. In einer dritten Runde habe die Oberstaatsanwaltschaft schliesslich ihre Untersuchung auf die rechte Hand von CS-CEO Tidjane Thiam, Pierre-Olivier Bouée, ausgedehnt, so die Zeitung. Zugleich seien auch weitere, "derzeit nicht bekannte Mitarbeiter der Credit Suisse" ins Visier geraten.

Bouée und Boccali hatten letzte Woche den Hut genommen. Bouée hatte in einer von der CS in Auftrag gegebenen Untersuchung durch die Anwaltskanzlei Homburger die Verantwortung für die Beschattung übernommen. Laut der Untersuchung wusste CS-Chef Thiam nichts von der Sache. Allerdings hatten die Homburger-Anwälte auf deutlich weniger Informationen Zugriff als die Staatsanwaltschaft.

Es gebe einen hinreichenden Verdacht, dass zurzeit nicht näher bekannte CS-Mitarbeiter zusammen mit dem Sicherheitschef der Bank die Detektei mit der Bespitzelung von Khan beauftragt hätten, schrieben die Tamedia-Medien mit Verweis auf eine Verfügung der Staatsanwaltschaft.

tt/

(AWP)

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Credit Suisse drohen mehrere

Credit Suisse drohen mehrere Hypothekar-Klagen in USA

Der Credit Suisse drohen Klagen von US-Investoren im Zusammenhang mit der Immobilienkrise in den Jahren 2008/2009.

08.10.2019 08:20

Dokumente zufolge würden sich die Klagen auf eine Summe von 1,4 Milliarden Dollar belaufen, rechnete die Financial Times vor (Ausgabe vom 7. Oktober). Für Rechtsfälle zurückgestellt habe die Bank per Ende 2018 aber nur 681 Millionen Dollar.

Auch lange nachdem die Grossbank sich mit dem US-Justizministerium auf eine Strafzahlung im Zusammenhang mit der Subprime-Krise in der Höhe von 5,3 Milliarden Dollar geeinigt hatte, drohten Klagen von mindestens einem Dutzend US-Investoren, so die Zeitung weiter. Die Behandlung einer ersten Klage sei bereits auf den kommenden Januar am New Yorker Supreme-Gericht terminiert. Bei den Klägern handle es sich um drei Trusts, hinter denen Hedgefonds wie Fir Tree, stehen würden.

Die Credit Suisse weise kategorisch von sich, Investoren im Zusammenhang mit hypothekarbesicherten Anlagen betrogen zu haben, schreibt die FT weiter. Die Verluste der Investoren seien nicht durch ein Fehlverhalten der Bank, sondern durch den Rückgang des US-Immobilienmarkts und der Wirtschaft entstanden.

(AWP)

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Credit Suisse erwägt

Credit Suisse erwägt Wiedereintritt in US Private Banking

Die Credit Suisse Group erwägt nach vier Jahren offenbar eine Rückkehr in die US-Vermögensverwaltung.

09.10.2019 06:54

Credit-Suisse-CEO Tidjane Thiam wolle damit das Wachstum im Private Banking steigern, schreibt die Nachrichtenagentur Bloomberg am Dienstag mit Bezug auf Kreise.

Die Rede sei demnach von zusätzlichen verwalteten Vermögen in der Grössenordnung von rund 15 Milliarden Dollar mit bis zu 30 Mitarbeitern an einer neuen Basis in Miami, wobei vor allem wohlhabende Lateinamerikaner die Zielgruppe seien. Gemäss den Kreisen sei aber noch keine endgültige Entscheidung getroffen worden und die Gespräche befänden sich in einem frühen Stadium.

Das Vorhaben wäre für die zweitgrösste Schweizer Bank von symbolischer Bedeutung und markiere eine Rückkehr zum Private Banking auf US-Boden, nachdem das US-Brokerage im Jahr 2015 auf Wells Fargo übertragen worden sei, heisst es im Artikel weiter.

(AWP)

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CS im Visier der Finma

Die Grossbank ist noch nicht aus dem Schneider: Die Staatsanwaltschaft ermittelt, und die Aufsicht trifft Abklärungen.

Die Turbulenzen rund um Credit Suisse (CS) rufen die Finanzmarktaufsicht (Finma) auf den Plan. Zwar gibt sich die Behörde offiziell zugeknöpft. Doch wie «Finanz und Wirtschaft» erfahren hat, sind die Vorgänge rund um den Abgang von Ex-Manager Iqbal Khan im Streit mit CEO Tidjane Thiam und die folgende Überwachung Khans, angeordnet durch Thiam-Intimus Pierre-Olivier Bouée, nicht einfach an der Aufsicht vorbeigegangen. «Die Finma schaut sich sehr genau an, was bei der systemrelevanten Bank passiert», sagt ein Finma-Insider, der ungenannt bleiben will.

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Credit Suisse verdoppelt Gewinn

Die Zahlen der Grossbank übertreffen die Prognosen. Im dritten Quartal wurde ein Gewinn von 881 Mio. Fr. erwirtschaftet.

Ersteinschätzung von Valentin Ade um 8.30 Uhr

Credit Suisse (CS) hat im dritten Quartal den gewohnten saisonalen Effekt zu spüren bekommen und hat im Vergleich zum zweiten Quartal nachgelassen. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich die Bank allerdings merklich verbessert und die Erwartungen der Analysten geschlagen. Hier macht sich aber auch ein hoher Sondergewinn aus der Übertragung des Credit Suisse InvestLab an die Allfunds Group in den Zahlen bemerkbar. Während sich die Vermögensverwaltung auch deshalb sehr gut entwickelt hat und erneut ein starkes Nettoneugeld angezogen werden konnte, harzt das Investmentbanking mit seinem Beratungs-, Finanzierungs- und Emissionsgeschäft. Die Bank spürt hier das aktuelle unsichere Umfeld u.a. wegen des US-chinesischen Handelsstreits. So wird CS eine Eigenkapitalrendite von 10%, ab der eine Grossbank gemeinhin als wertschaffend gilt, in diesem Jahr wohl wieder nicht erreichen. Zumal sie selbst davon ausgeht, dass das Geschäft in absehbarer Zukunft von den Turbulenzen beeinträchtigt sein wird.

(AWP) Die Credit Suisse (CSGN 12.715 -0.04%) hat im dritten Quartal 2019 deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Analysten waren zwar von einem starken Anstieg ausgegangen, die Grossbank übertraf mit ihrem Ergebnis die Prognosen aber noch.

Der Reingewinn stieg auf 881 Mio. Fr. nach 424 Mio. Fr. im Vorjahr. Vor Steuern waren es 1,14 Mrd. Fr. nach 1,3 Mrd. Fr., wie die Bank am Mittwoch mitteilte.

Die Erträge erreichten 5,33 Mrd. Fr. nach 4,89 Mrd. Fr. im Vorjahr und 5,58 Mrd. Fr. im Vorquartal. Bei einem Geschäftsaufwand von 4,11 Mrd. Fr. ergibt sich ein Verhältnis aus Kosten und Erträgen (Cost-/Income-Ratio) von rund 77%.

Mit den Zahlen wurden die Prognosen der Analysten auf allen Ebenen übertroffen. Gemäss AWP-Konsens wurde mit einem Gesamtertrag von 5,2 Mrd. Fr. gerechnet sowie mit einem Vorsteuergewinn von 1,13 Mrd. Fr. und einem Konzerngewinn von 776 Mio. Fr.

«Im dritten Quartal 2019 haben wir unsere Strategie, ein führender Vermögensverwalter mit ausgeprägten Kompetenzen im Investment Banking zu sein, weiter umgesetzt», liess sich Konzernchef Tidjane Thiam am Mittwoch in einer Mitteilung zitieren.

Der Bank flossen in der Periode von Juli bis September Nettoneugelder in Höhe von 12,8 Mrd. Fr. zu. Die verwalteten Vermögen stiegen damit per Ende September auf 1482 Mrd. Fr. – nach 1460 Mrd. Fr. Ende Juni.

Üblicher saisonaler Rückgang in Q4

Mit Blick nach vorne rechnet die CS für das Schlussquartal mit dem üblichen saisonalen Rückgang, der auf die Feiertage in zahlreichen Regionen weltweit zurückzuführen sei. Zudem geht das Management davon aus, dass die Herausforderungen angesichts der weiterhin schwierigen geopolitischen Lage, insbesondere im Zusammenhang mit dem Handelsstreit zwischen den USA und China sowie dem Brexit, anhalten würden. Dies wiederum dürfte zu mehr Zurückhaltung bezüglich Investitionsausgaben und Anlagetätigkeit führen, vor allem auch mit Blick auf die kommenden Jahre 2020 und 2021.

Die langfristigen Aussichten in der Vermögensverwaltung sieht die CS-Führung indes nach wie vor attraktiv. «Wir sind überzeugt, dass wir gut positioniert sind, um weiterhin profitables Wachstum zu erzielen,» so Thiam.

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alpenland
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so schlecht doch auch nicht

Wenn der Jahresgewinn E 3.7 mrd nun auf 3.5 mrd sinken sollte,
ergibt dies einen Betrag von 1.45 je Aktie, daraus könnte problemlo eine Dividende von 0.3 bezahlt werden, Rendite E 2.42 %

(oder mehr ? z.B. Ausschüttung 50%)

KGV 11.68

alpenland
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endlich etwas aufwärts Bewegung

Vontobel bleibt bei 12.50 halten, Kepler Cheuvreux 15 (16) kaufen!

04-11-2019 12:48:40 12.86 0.39 (+3.13 %)
Volumen Vortag Eröffnung Letzter
6'582'157 12.47 12.54 12.86 CH

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Credit Suisse Real Estate

Credit Suisse Real Estate Fund Green Property schliesst Kapitalerhöhung ab

Der Immobilienfonds Credit Suisse Real Estate Fund Green Property hat im Rahmen einer Kapitalerhöhung neue Gelder in der Höhe des Maximalbetrags von 179,7 Millionen Franken aufgenommen. Der Emissionserlös soll für den weiteren Ausbau und die Diversifizierung des bestehenden Immobilienportfolios verwendet werden, wie die Credit Suisse am Mittwoch mitteilte.

13.11.2019 08:28

Im Rahmen eines öffentlichen Bezugsangebots wurden gut 1,5 Millionen neue Anteile zum Ausgabepreis von 119 Franken netto je Anteil ausgegeben, wobei die Liberierung am 15. November erfolgt. Die Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile beträgt neu 19,6 Millionen bei einem Nettofondsvermögen von 2,27 Milliarden Franken.

Der CS REF Green Property wurde 2009 lanciert und ist gmäss den Angaben der grösste Schweizer Immobilienfonds für nachhaltige, auf den Standard des Gütesiegels Greenproperty ausgerichtete Immobilienanlagen.

sig/uh

(AWP)

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Elias
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CS wird Investmentbankern wohl die Boni stutzen

Die Credit Suisse wird im Bereich Investment Banking & Capital Markets voraussichtlich die Boni kürzen.

Angesichts der Abschwächung im Deals-Geschäft erwägt die Bank informierten Kreisen zufolge zudem, Kapital in wachstumsstärkere Felder zu verlagern. Die Einschnitte dürften auch bei einer Ertragserholung im vierten Quartal kommen, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Sie baten wegen der Vertraulichkeit der Materie um Anonymität.

Das Ergebnis der Investment-Banking-Einheit IBCM droht auf das niedrigste Niveau seit Jahren abzurutschen. Die M&A-Aktivität ist seit mehreren Quartalen schwach, Börsengänge wurden zurückgezogen und auch mit dem Leveraged-Finance-Bereich hat sich ein traditionell starkes Geschäftsfeld der Credit Suisse eingetrübt.

Insgesamt hat die Bank im vergangenen Jahr Boni im Volumen von 3,2 Milliarden Franken gezahlt. Im IBCM-Bereich waren Vergütung und Zusatzleistungen für die ersten neun Monate laut dem jüngsten Quartalsbericht der Bank um 75 Millionen Dollar niedriger als vor einem Jahr.

Auch an der Wall Street werden die Boni laut einem Bericht des Vergütungsberaters Johnson Associates 2019 voraussichtlich sinken.

(Bloomberg)

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endlich mal ne positive

(Cash Guru vom 22.11)

RBC Capital Markets geht auf 15.50 (14) Sektoren-konform.

RBC hebt Credit Suisse-Ziel auf 15,50 Franken - 'Sector Perform'

Das Analysehaus RBC hat das Kursziel für Credit Suisse von 14 auf 15,50 Franken angehoben und die Einstufung auf "Sector Perform" belassen. Die Experten legen ihren Bewertungsmodellen für europäische Banken in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie nun die Schätzungen für 2020 zu Grunde./ag/ajx Veröffentlichung der Original-Studie: 21.11.2019 / 20:48

Elias
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es geht noch positiver: buy statt hold

alpenland hat am 25.11.2019 09:59 geschrieben:

(Cash Guru vom 22.11)

RBC Capital Markets geht auf 15.50 (14) Sektoren-konform.

RBC hebt Credit Suisse-Ziel auf 15,50 Franken - 'Sector Perform'

Das Analysehaus RBC hat das Kursziel für Credit Suisse von 14 auf 15,50 Franken angehoben und die Einstufung auf "Sector Perform" belassen. Die Experten legen ihren Bewertungsmodellen für europäische Banken in einer am Freitag vorliegenden Branchenstudie nun die Schätzungen für 2020 zu Grunde./ag/ajx Veröffentlichung der Original-Studie: 21.11.2019 / 20:48

 

Credit Suisse (CS) buy

NEW YORK (dpa-AFX Analyser) - Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat das Kursziel für Credit Suisse von 18,40 auf 18,10 Franken gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Unter den europäischen Banken hätten die Institute mit größeren Investmentbanking-Aktivitäten im dritten Quartal durchschnittlich schlechter abgeschnitten als die Universalbanken, schrieb Analyst Jernej Omahen in einer am Donnerstag vorliegenden Branchenstudie. Innerhalb der ersten Gruppe bestehe aber eine große Divergenz bei den Finanzkennziffern. Seine "Top Picks" sind BNP Paribas, Credit Suisse und HSBC./edh/zb

Veröffentlichung der Original-Studie: 13.11.2019

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Moody's bestätigt CS

Moody's bestätigt CS-Kreditrating 'Baa2' - Ausblick auf 'positiv' angehoben

Die Ratingagentur Moody's hat das vorrangige, ungesicherte Schuldenrating der Credit Suisse Group mit 'Baa2' und das entsprechende Rating für die Credit Suisse AG mit 'A1' bestätigt. Der Ausblick wurde jedoch auf 'positiv' von zuvor 'stabil' angehoben, wie die Agentur am Montag mitteilte.

02.12.2019 12:27

Als Gründe für den verbesserten Ausblick verweist Moody's auf die bessere und stabilere Ertragslage und die geringeren nicht wiederkehrenden Kosten. Dies werde unterstützt durch die strukturell tiefere Kostenbasis. Dabei würden zudem die erzielten Fortschritte in der Restrukturierung berücksichtigt.

Auch das Liquiditäts- und Finanzierungsprofil habe sich verbessert, heisst es weiter. Die CS habe früher als andere Wettbewerber damit begonnen, verlustabsorbierendes Kapital aufzunehmen und habe damit das Fälligkeitsprofil nach hinten verschoben sowie das Refinanzierungsrisiko gesenkt.

Die Bestätigung der Ratings bei der Credit Suisse begründet Moody's mit der soliden Kapitalposition, dem pro-aktiven Ansatz beim Risikomanagement sowie mit der sehr guten Liquidität. Die Gruppe habe in der globalen Vermögensverwaltung ein geringeres Risikoprofi und die Schweizer Bank-Tochter erziele nach der Restrukturierung höhere wiederkehrende Einnahmen, so Moody's weiter.

yr/uh

(AWP)

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CS-Immofonds mit Abschluss

CS-Immofonds mit Abschluss per Ende September halten Ausschüttung stabil

Die vier CS-Immobilienfonds 1a Immo PK, Interswiss, LogisticsPlus und Siat halten die Ausschüttung für das vergangene Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende September) alle konstant.

05.12.2019 08:45

Der 1a Immo PK hat das Geschäftsjahr laut Mitteilung vom Donnerstag mit einer leicht höheren Anlagerendite von 5,3 Prozent abgeschlossen (VJ 5,1%), dies bei einer unveränderten Ausschüttung von 50 Franken pro Anteil. Die Gesamtperformance wird mit +5,3 nach -6,6 Prozent im Vorjahr angegeben. Der Verkehrswert der Liegenschaften stieg derweil um gut 8 Prozent auf 4,16 Milliarden Franken, wobei der Anstieg auf den Kauf von Bestandesliegenschaften sowie den Kauf der Immobilienprojekte "Parc du Simplon" in Renens/VD und "Valle Maggia Center" in Locarno zurückzuführen sei.

Der Fonds Interswiss erzielte derweil in der Berichtsperiode eine Anlagerendite von 5,9 Prozent (VJ 4,8%), wobei auch hier die Ausschüttung mit 8,40 Franken unverändert bleibt. Die Performance lag bei 17,9 Prozent (VJ -2,8%). Der Verkehrswert der Liegenschaften stieg um gut 3 Prozent auf 2,42 Milliarden Franken. Per 1. Juli 2019 erwarb der Fonds laut Mitteilung eine praktisch voll vermietete, kommerzielle Liegenschaft in Crissier/VD.

Beim REF LogisticsPlus sank die Anlagerendite auf 3,3 von 4,3 Prozent im Vorjahr, die Ausschüttung beträgt unverändert 3,90 Franken. Bei der Performance ergab sich eine Steigerung auf 15,4 von 0,1 Prozent im Jahr davor. Das Portfolio wies per Ende Geschäftsjahr einen Verkehrswert von insgesamt 444,6 Millionen Franken auf, was einen Zuwachs von rund 11 Prozent bedeutet. Im vergangenen Geschäftsjahr konnte der Fonds eine Logistikliegenschaft in der Flughafenregion Zürich erwerben, wie es heisst.

Der Siat-Fonds erzielte in der Berichtsperiode eine Anlagerendite von 7,6 Prozent (VJ 5,3%) bei unveränderter Ausschüttung von 5,40 Franken pro Anteil. Die Performance wird mit 10,7 nach -3,2 Prozent angegeben. Der Verkehrswert per Ende Periode stand bei 3,30 Milliarden Franken (+10%), wobei das Projekt "Bâleo Erlenmatt" in Basel, an welchem der Fonds zu einem Drittel beteiligt ist, per 1. Mai 2019 fertiggestellt worden sei, so die Mitteilung.

uh/kw

(AWP)

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Der grosse Wurf bleibt bei

Der grosse Wurf bleibt bei der Credit Suisse aus - Aktie tiefer

Wie erwartet nutzt die Credit Suisse den Investorentag, um das nächstjährige Ziel für die Eigenkapitalrendite zu überarbeiten. Ansonsten sind die Vorabinformationen vor allem eines: Alter Wein in neuen Schläuchen.

Aktualisiert um 09:50

Von Lorenz Burkhalter

Wenn die Credit Suisse in den letzten Jahren jeweils im Dezember zum Investorentag lud, waren ihrer Aktie grössere Kursbewegungen sicher. In diesem Jahr könnte allerdings alles etwas anders sein.

Die Grossbank reduziert zwar ihr nächstjähriges Ziel für die Rendite auf dem harten Eigenkapital (RoTE) auf "rund" 10 Prozent (zuvor 11 bis 12 Prozent). Wirklich überrascht zeigt man sich davon in Analystenkreisen nicht, galt diese Vorgabe doch schon eine ganze Weile als unrealistisch. Mittelfristig streben Firmenchef Tidjane Thiam und seine Geschäftsleitungskollegen weiterhin eine harte Eigenkapitalrendite von mindestens 12 Prozent an.

Ansonsten bezeichnen Beobachter die Vorabinformationen zum Investorentag als "alten Wein in neuen Schläuchen". Das gilt sowohl für die Aussagen zur Kapitalrückführung an die Aktionäre als auch für jene rund um die zukünftige Kostenentwicklung und die Geschäftsentwicklung im laufenden vierten Quartal. Anders als in früheren Jahren bleibe der Credit Suisse der grosse Wurf nicht vergönnt, so lautet der Tenor.

Mehrheitlich versöhnliche Analystenreaktionen

Nach einem frühen Rücksetzer in die Nähe von 12,75 Franken verliert die CS-Aktie zur Stunde noch 0,5 Prozent auf 12,85 Franken.

Zumindest auf den ersten Blick berge die im Zusammenhang mit dem Investorentag versendete Medienmitteilung keine grösseren Überraschungen, so titelt die Bank Vontobel. Für sie stellen auch die tieferen Rentabilitätsvorgaben keine Überraschung dar. Die Zürcher Bank lehnt sich nun entspannt zurück, bestätigt das "Hold" lautende Anlageurteil sowie das Kursziel von 12,50 Franken und freut sich auf einen spannenden Anlass.

Ähnlich äussert sich die UBS, wobei sie zu verstehen gibt, dass die neuen nächstjährigen Zielvorgaben für die harte Eigenkapitalrendite sogar leicht über den Markterwartungen liege. Die Grossbank empfiehlt die CS-Aktie deshalb weiterhin mit einem 12-Monats-Kursziel von 14,80 Franken zum Kauf.

Auch Julius Bär zeigt sich nicht sonderlich überrascht von den vorsichtigeren Rentabilitätsvorgaben und sieht dahinter weniger unternehmensspezifische, als vielmehr branchenspezifische Gründe verborgen. Nicht zuletzt aufgrund ihrer vorsichtigen Haltung fürs Investment Banking stuft die Zürcher Bank die Aktie wie bis anhin nur mit "Hold" und einem Kursziel von 12,80 Franken ein.

Die Zürcher Kantonalbank sieht auf Basis der vorliegenden Vorabinformationen keinen Grund, weshalb die Markterwartungen steigen sollten. Auch bei ihren eigenen Schätzungen sieht die Bank keinen grossen Anpassungsbedarf. Dank der steigenden Glaubwürdigkeit des auf die Vermögensverwaltung ausgerichteten Geschäftsmodells bestätigt die Zürcher Kantonalbank ihre "Übergewichten" lautende Kaufempfehlung.

Läuft das Schlussquartal eher schleppend?

Zu reden geben die diesjährigen Vorgaben für die harte Eigenkapitalrendite. Eigenen Angaben zufolge rechnet die Credit Suisse mit mindestens 8 Prozent. Das liegt unter den durchschnittlichen Analystenerwartungen von 8,5 Prozent, wobei unklar ist, ob in den genannten 8 Prozent der Verkaufserlös für InvestLab mitberücksichtigt ist oder nicht.

Wie aus Analystenkreisen verlautet, fallen die Aussagen der Grossbank zum Tagesgeschäft in den Bereichen Investment Banking, International Wealth Management und Swiss Universalbank eher vorsichtig aus. Schon anlässlich der Veröffentlichung der Drittquartalszahlen von Ende Oktober fiel die Credit Suisse mit eher vorsichtigen Aussagen auf.

Dennoch konnte die CS-Aktie seit damals im Zuge freundlicher Aktienmärkte fast 6 Prozent an Boden gutmachen. Im bisherigen Jahresverlauf errechnet sich sogar ein Plus von knapp 20 Prozent, den Dividendenabgang vom Mai mitberücksichtigt sind es sogar um die 22 Prozent.

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Ehemalige Credit-Suisse

Ehemalige Credit-Suisse-Managerin fühlte sich «verfolgt»

In interner Streit in einem Joint-Venture hat laut der früheren CS-Managerin Colleen Graham dazu geführt, dass sie beschattet wurde.

11.12.2019 23:50

Graham, die für das Joint-Venture Signac arbeitete, sagte nach einem Bericht des "Wall Street Journals", dass sie während drei Jahren von einer Frau beschattet worden sei. Grund sei offenbar eine Unstimmigkeit wegen eines Streits über Verbuchungen gewesen.

Es geht offenbar um einen Zeitraum etwa zwei Jahre vor der Beschattungsaffäre um Iqbal Khan, den ehemaligen Chef der Vermögensverwaltung, im vergangenen Sommer. 

Laut der Credit Suisse sind die Behauptungen Grahams unbegründet. Dies habe eine umfassende interne Untersuchung ergeben. 

(Reuters/cash)

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Offenbar wurde ein weiterer

Offenbar wurde ein weiterer Credit-Suisse-Manager überwacht

Ein weiteres Konzernleitungsmitglied der Grossbank Credit Suisse ist einem Zeitungsbericht zufolge beschattet worden.

17.12.2019 07:36

ZIm Februar 2019 sei Personalchef Peter Goerke drei Tage lang verdeckt überwacht worden, berichtete die "Neue Zürcher Zeitung" in ihrer Dienstagausgabe. Der Zeitung lägen Dokumente und Fotos vor, die die Beschattung belegten. Die Umstände deuteten darauf hin, dass es die Credit Suisse gewesen war, die über einen Mittelsmann den Auftrag zu dieser Beschattung gegeben habe, hiess es in dem Bericht. Die Bank erklärte, sie habe keine Hinweise, dass weitere Mitarbeiter überwacht worden seien.

Mitte September war bereits der Chef des Internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts, Iqbal Khan, beschattet worden. Von der Überwachung des Managers, der zum Erzrivalen UBS wechselte, hätten weder Konzernchef Tidjane Thiam noch Verwaltungsratspräsident Urs Rohner etwas gewusst, erklärten die beiden damals. Bei der Beschattung habe es sich um einen Einzelfall gehandelt. Einer von der Anwaltskanzlei Homburger durchgeführten Untersuchung zufolge habe der für das operative Geschäft zuständige Pierre-Olivier Bouee den Auftrag zur Überwachung gegeben. Der Vertraute Thiams trat Anfang Oktober mit sofortiger Wirkung zurück.

Zum neuen Fall verwies Credit Suisse auf eine Stellungnahme, die sie gegenüber der NZZ abgab. Die zur Überwachung Khans durchgeführte Untersuchung von Homburger habe keine Hinweise ergeben, dass weitere Mitarbeiter der Credit Suisse beschattet wurden. Homburger habe bei der Untersuchung auch keine Hinweise identifiziert, dass Peter Goerke beschattet worden sei. "Dieser Punkt ist heute, zweieinhalb Monate nach der Untersuchung von Homburger erstmals aufgekommen." 

(Reuters)

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Credit Suisse «frisiert» die

Credit Suisse «frisiert» die Zahlen

Die Grossbank Credit Suisse beurteilt ihre Beteiligung an der Schweizer Börse SIX neu. Daraus resultiert ein Gewinn vor Steuern von 450 Millionen Franken. Was aus Aktionärssicht zu begrüssen ist, hat aber eine Kehrseite.

20.12.2019 08:15

Von Lorenz Burkhalter

Die Credit Suisse nimmt eine Neubewertung ihrer Beteiligung an der Schweizer Börse SIX vor. Dadurch resultiert vor Steuern ein einmaliger Aufwertungsgewinn von mindestens 450 Millionen Franken. Dieser Gewinn fliesst im Schlussquartal sowohl ins Ergebnis der Universalbank Schweiz als auch des internationalen Wealth Management. Zu welchen Teilen, das verrät die Schweizer Grossbank am frühen Freitagmorgen in einer Mitteilung an die Medien allerdings nicht.

Auch das Kernkapital profitiert

Beobachter begrüssen die Neuigkeiten zwar, verweisen im selben Atemzug aber darauf, dass es sich bei der Aufwertung um einen rein buchhalterischen Schritt handelt. Geld fliesst dabei keines. Dieses würde nur, sollte sich die Grossbank eines schönen Tages von der SIX-Beteiligung trennen und einen Verkaufserlös in Höhe der bilanzierten Summe erzielen.

Die Neuigkeiten können der Credit-Suisse-Aktie denn auch keine neuen Impulse verleihen. Zum Mittelkurs von 13,31 Franken verliert die Aktie zur Stunde 0,1 Prozent.

Durch die Neubewertung erhöht sich nicht nur der Quartalsgewinn, sondern auch die harte Kernkapitalquote (CET1). Der Credit Suisse zufolge um 10 Basispunkte. Die Dividendenaussichten und der Raum für Aktienrückkäufe bleibt damit derselbe.

Wie die Grossbank im Schlussquartal abgeschnitten hat und wie hoch die Jahresdividende ausfällt, werden die Aktionäre Mitte Februar erfahren. Erst dann legt die Credit Suisse ihr Jahresergebnis vor.

Credit-Suisse-Aktie besser als jene der UBS unterwegs

In Händlerkreisen gewinnt man der Neubewertung nicht nur positive Aspekte ab. Eigentlich mache die Grossbank nichts anderes, als die Zahlen zu "frisieren". Ausserdem mache es der einmalige Gewinn schwieriger, die effektive Gewinnentwicklung abzuschätzen, so lautet der Tenor. Man spielt damit auf den Umstand an, dass der Aufwertungsgewinn zu unterschiedlichen Teilen in zwei verschiedene Sparten fliessen wird.

Mit einem Kursplus von gut 23 Prozent seit Jahresbeginn schneidet die Credit-Suisse-Aktie schlechter ab als der Swiss Market Index (SMI). Gegenüber jener der Erzrivalin UBS (+0,1 Prozent) hat sie hingegen ganz klar die Nase vorn.

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wer drückt da runter ??

die Massnahme ist ja fast für alles besser !

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CS-Bericht enthält «neue,

CS-Bericht enthält «neue, relevante Erkenntnisse»

Der neue Untersuchungsbericht zur Beschattungsaffäre bei der Grossbank Credit Suisse soll laut einem Zeitungsbericht «neue, relevante Erkenntnisse» enthalten. CS-Chef Thiam soll hingegen entlastet werden.

23.12.2019 06:43

Dies schreibt der Zeitungsverbund CH Media am Montag mit Verweis auf "zuverlässige" Quellen. Zwar sei keine dritte Überwachung eines Konzernleitungsmitglieds aufgeflogen, so der Zeitungsbericht weiter. Es habe sich jedoch gezeigt, dass auf niedriger Stufe Beschattungen auch in anderen Fällen vorgekommen seien.

Zudem gibt der Bericht laut den Zeitungsangaben Aufschluss darüber, warum die Beschattung des damaligen Personalchefs Peter Goerke in einem ersten Untersuchungsbericht der Anwaltskanzlei Homburger nicht bekannt wurde. So sollen sich die Verantwortlichen der CS-Sicherheitsabteilung abgesprochen haben, den Fall zu verschweigen.

Der neue Untersuchungsbericht, der ebenfalls von der Anwaltskanzlei Homburger erstellt wurde, soll bekanntlich am (heutigen) Montagmorgen veröffentlicht werden.

(AWP)

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Thiam darf wohl CS-Chef

Thiam darf wohl CS-Chef bleiben

Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam darf trotz der Beschaffungsaffäre an der Spitze der Bank bleiben. Ein Untersuchungsbericht stützt Thiams Aussagen, nichts von der Beschattungsaffäre gewusst zu haben.

22.12.2019 13:45

Eine interne Untersuchung entlaste den 57-jährigen Manager, schreibt die "SonntagsZeitung" ohne Angaben von Quellen. In den vergangen Wochen wurde bekannt, dass die Bank die Ex-Geschäftsleitungsmitglieder Iqbal Khan und Peter Goerke beschatten liess. Dem Zeitungsbericht zufolge lieferten die bisherigen Untersuchungsergebnisse der Anwaltskanzlei Homburger keinen Hinweis, dass Thiam von der Beschattungsaffäre gewusst habe.

Die CS will am Montag über die Ergebnisse ihrer Abklärungen informieren. Die Zeitung schriebt, die Untersuchung habe ergeben, dass die ehemalige Nummer zwei der Bank, Pierre-Olivier Bouée, nicht die Wahrheit gesagt habe. Zudem sei eine Rechnung für die 15'000 Franken teure Überwachung des ehemaligen Personalchefs Peter Goerke unter irreführenden Bezeichnungen verbucht worden. Bouée, dessen Abgang schon Anfang Oktober verkündet wurde, werde die Bank unehrenhaft verlassen. Er dürfte das vier Millionen Franken schwere Bonus-Aktienpaket nicht erhalten.

CS-Präsident Urs Rohner soll die Bank wie geplant 2021 verlassen. Auch die Finanzmarktaufsicht (Finma) untersucht die Affäre. Sie setzte einen Aufpasser bei der Grossbank ein. Dieser prüft aufsichtsrelevante Fragen in Bezug auf die Beschattungsaktivitäten, das Informationsverhalten sowie die Nutzung von elektronischen Kommunikationsmitteln. Die Zürcher Staatsanwaltschaft prüft, ob sich jemand in Zusammenhang mit der Überwachung von Khan strafrechtlich fehlverhalten hat. Dieser erstattete im September Anzeige wegen Nötigung und Drohung.

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Elias
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Kopf rollt

Thiams frühere Nummer zwei fristlos entlassen

Die Credit Suisse hat den zweiten Bericht zur Beschattungsaffäre publiziert. Sie bestätigt die Beschattung Peter Goerkes und spricht die fristlose Entlassung des dafür Verantwortlichen aus.

Bei der Credit Suisse hat es eine weitere Beschattung gegeben. Dies ist die Erkenntnis eines neuen Untersuchungsberichts, den die Bank zusammen mit der Anwaltskanzlei Homburger erstellt und dessen Inhalt sie heute Montag veröffentlicht hat.

CEO Thiam und der Verwaltungsrat wussten gemäss dem Communiqué nichts von den Überwachungen. Konsequenzen für Konzernchef Tidjane Thiam und Präsident Urs Rohner werden in der Medienmitteilung keine angekündigt.

Konkret hätten sich die Medienberichte bestätigt, dass nicht nur Manager Iqbal Khan vor seinem Wechsel zur Konkurrentin UBS beschattet wurde. Auch der damalige Personalchef Peter Goerke sei im Auftrag der Bank im Februar 2019 «während einiger Tage» von einer Drittfirma beschattet worden, teilte die Credit Suisse mit.

Fristlose Kündigung für Bouée

Den Auftrag dazu habe das damalige Konzernleitungsmitglied Pierre-Olivier Bouée erteilt, so die Mitteilung weiter. Diese Beschattung sei für den Verwaltungsrat «inakzeptabel und völlig unangemessen». Bouée sei nun fristlos gekündigt worden.

«Die nun bestätigte Beschattung von Peter Goerke ist unentschuldbar», lässt sich Verwaltungsratspräsident Rohner zitieren. Schwer wiege auch, dass die Verantwortlichen es in einer ersten Untersuchung von September 2019 unterlassen hätten, wahrheitsgetreu Auskunft zu geben. Der CS-Verwaltungsrat lehne eine Beschattungskultur entschieden ab.

Wie die «NZZ» allerdings vor wenigen Tagen in Erinnerung gerufen hatte, bezeichnete CS-CEO Thiam Ende Oktober gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS Überwachungen als «legitimes Mittel».

Kooperation mit Finma

Die Finanzmarktaufsicht Finma hatte letzten Freitag bekanntlich angekündigt, man habe einen unabhängigen Prüfbeauftragten bei der Grossbank eingesetzt. Untersucht würden aufsichtsrechtlich relevante Fragen zu den Grundsätzen der Corporate Governance.

Dazu teilte die Credit Suisse mit, man werde weiterhin eng mit der Finma und neu auch mit dem durch diese eingesetzten unabhängigen Prüfbeauftragten zusammenarbeiten.

 

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CS in den USA zu Busse von 6

CS in den USA zu Busse von 6,5 Millionen US-Dollar verurteilt

Die Credit Suisse (CS) muss in den USA eine Busse von 6,5 Millionen US-Dollar zahlen. Hintergrund sind gewisse aufsichtsrechtliche Verstösse der US-Tochter Credit Suisse Securities (USA) LLC, wie die US-Börsen NYSE, Nasdaq, CBOE sowie die Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) am Montag mitteilten.

23.12.2019 18:03

Die Schweizer Grossbank hat demnach zwischen 2010 und 2014 gewissen grösseren Kunden wie Broker-Dealern und institutionellen Investoren direkten Marktzugang zu den Börsen angeboten. FINRA und die Börsen hätten dabei aber festgestellt, dass die CS-Tochter während des grössten Teils des relevanten Zeitraums kein angemessenes Überwachungssystem gehabt habe, das potenziell manipulative Aktivitäten (Spoofing, Layering etc.) dieser Kunden hätte aufdecken können.

Darüber hinaus habe die CS gegen zahlreiche Bestimmungen der Marktzugangsregelung verstossen, wonach Broker-Dealer, die ihren Kunden Zugang zu einer Börse gewähren, verpflichtet seien, die damit verbundenen finanziellen und regulatorischen Risiken angemessen zu handhaben. Von 2011 bis 2017 habe die Bank ausserdem gegen die Bestimmungen der Marktzugangsregeln bezüglich der Verhinderung von fehlerhaften Aufträgen, der Festlegung von Kreditlimiten und der jährlichen Überprüfung der Wirksamkeit der Marktzugangskontrollen und Aufsichtsverfahren verstossen.

Die Credit Suisse habe die Vorwürfe weder zugegeben noch bestritten, aber der Eintragung der Feststellungen der FINRA und der Börsen zugestimmt, hiess es weiter.

Das Bussgeld wurde gemäss Mitteilung auf die Beteiligten aufgeteilt.

uh/mk

(AWP)

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Credit Suisse legt für 2020

Credit Suisse legt für 2020 neues Aktienrückkaufprogramm auf

Die Credit Suisse hat 2019 für rund 1 Milliarde Franken Aktien zurückgekauft. Für 2020 legt die Grossbank ein weiteres Rückkaufprogramm in ähnlichem Umfang auf.

03.01.2020 07:11

2019 bezahlte die Bank im Schnitt 12,53 Franken pro Aktie. Der Verwaltungsrat der CS habe den Rückkauf von bis zu 1,5 Milliarden Franken im laufenden Jahr genehmigt, hiess es in einer Mitteilung vom Freitag. Die Bank geht davon aus, bis Ende Jahr Aktien im Umfang von mindestens einer Milliarde Franken zu kaufen. Dies hänge aber vom Markt und den wirtschaftlichen Bedingungen ab.

Wie gehabt wird die CS ihre eigenen Aktien auf einer zweiten Handelslinie zurückkaufen. Die gekauften Anteile sollen nach Abschluss des Programms über eine Kapitalherabsetzung vernichtet werden.

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Credit Suisse verstärkt Team

Credit Suisse verstärkt Team in China

Die Credit Suisse verstärkt das Team in China mit zwei Ernennungen für das so genannte "Prime Services"-Team. Michelle Lim wird als Managing Director zur Head of China Prime Sales and Business Development ernannt.

06.01.2020 08:23

Sie ist verantwortlich für den Verkauf an wichtige Kunden sowie damit verbundene Dienstleistungen, wie die Bank am Montag mitteilte. Sie wird an Jonathan Jenkins rapportieren, den Head of Equity Sales and Prime Distribution für die Region Asien/Pazifik.

Zudem wird Henry Lam im Rang eines Direktors ebenfalls für den Verkauf im oberen Kundensegment in China verantwortlich sein und dabei an Michelle Lim rapportieren. Beide stossen von der Deutschen Bank zur Credit Suisse.

Die Bank sieht die beiden Neueinstellungen als Bekenntnis zum aufstrebenden Hedge Fund-Segment in China.

cf/tt

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kommt endlich wieder Banken Zeit

alle GD überwunden und recht guter Umsatz

 

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Detektive reichen Anzeigen

Detektive reichen Anzeigen gegen Ibal Khan und Polizei ein

Die Affäre rund um die Beschattung des früheren CS-Topmanagers und heutigen Co-Chefs der UBS-Vermögensverwaltung Iqbal Khan zieht weitere Kreise.

08.01.2020 08:09

Wie der "Tagesanzeiger" am Mittwoch (Ausgabe vom 8.1.) berichtet, sind bei der Zürcher Staatsanwaltschaft dazu weitere Anzeigen eingegangen. Nachdem der im Auftrag der CS beschattete Iqbal Khan gegen die Detektive der Agentur Investigo eine Strafanzeige eingereicht hat, würden sich nun die Detektive mit Anzeigen gegen das Ehepaar Khan und die Polizei zur Wehr setzen, schreibt die Zeitung. Die Staatsanwaltschaft habe den Eingang der Anzeigen bestätigt.

Khan und seiner Frau werden vonseiten der Investigo-Leuten versuchte Nötigung, falsche Anschuldigung, Freiheitsberaubung und Irreführung der Rechtspflege vorgeworfen. Zuvor hatte Khan in einer Strafanzeige den Detektiven ähnliche Delikte vorgeworfen. In der Sache stehe nun Aussage gegen Aussage, so der Bericht weiter.

Zusätzlich wurden von den Detektiven Zürcher Kantonspolizisten wegen Amtsmissbrauch, Sachentziehung und Urkundenfälschung im Amt angezeigt. Laut Protokoll hätten die Polizisten bei der vorübergehenden Festnahme der Detektive ein iPhone, die Schlüssel und eine Bankkarte mitgenommen, so der Bericht. Dies wäre laut Anzeige aber nur mit einem Durchsuchungsbefehl erlaubt gewesen.

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Credit Suisse spionierte

Credit Suisse spionierte offenbar ganze Familie von Iqbal Khan aus

Die Credit Suisse hat ihren früheren Top-Manager Iqbal Khan und sogar dessen Familie offenbar über längere Zeit fast lückenlos überwachen lassen.

12.01.2020 11:35

Aufgezeichnet wurde laut der "SonntagsZeitung" nicht nur, was Khan den ganzen Tag machte, ausspioniert wurde auch dessen Ehefrau. Selbst die Kinder seien erwähnt, schliesst das Blatt aus einem 17-seitigen Überwachungsbericht, den die Credit Suisse über einen Mittelsmann von einem Detektivbüro bestellt habe.

Die Bank habe angeblich nur sicherstellen wollen, dass der ehemalige Chef der Vermögensverwaltung, der in der Zwischenzeit zur UBS gewechselt hat, keine Kunden oder Mitarbeiter abwirbt. Credit-Suisse-Präsident Urs Rohner hat die Überwachung bereits als unverhältnismässig bezeichnet und sich dafür entschuldigt.

(AWP)

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