CS

CS Group N 

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fat-finger-trade
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Ich finde das einfach Unglaublich.


1. die Aktion der SNB hätte nicht zu einem schlechteren Zeitpunkt kommen können. Wenn Sie dies am Montag berichtet hätten (un die Griechen am Sonntag "ke scheiss" machen) währe die Reaktion sehr viel weniger Stark ausgefallen.


2. Der CEO der CS kann ja hat kein Einfluss auf die SNB... Jedoch dass es mit der CS sooo weit kommen konnte spricht auch nicht wirklich für Brandy Dougan.


Kann sein dass ich mich Irre. Ist aber meine Meinung

Prioris
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ich finde es zudem sehr interessant zu beobachten dass sich die UBS auf der Überholspur befindet (womöglich bereits an CS vorbeigedüüst).


Hätte nicht gedacht dass die UBS so stark aus der Krise kommt, sogar besser als die CS, welche die Krise weniger spürte und als Musterkind da war.


-> sicherlich auch ein grosser Verdienst des abgetretenen Oswald Grübel, darf man nicht vergessen.


Dennoch sehe ich die Zeit von Dougan als abgelaufen. Es braucht einen neuen Wind an der Spitze der CS wenn sie wieder den Weg auf die Überholspur finden will.

<gelöscht>

Anhand des Charts sieht man die Marken sehr schön. Wir sind in einem 5 jährigen stabilen Abwärtstrend. Der ist sicher bald mal zu Ende. Leider wurde die 20 gerissen.. war seit 10 Jahren eine stabile Haltezone.. die muss jetzt also subito zurück erobert werden!

Ich sage einfach folgende Marken:

Unter 20: absolutes High-Risk! Absturzgefahr ohne jeglichen Halt bis zur 5 möglich! (Natürlich nicht in einem Tag, sondern über Monate/Jahre!)

Zwischen 20 und 27: neutrale Schiebezone. 

Über 28-30: Da wäre der 5-jährige Abwärtstrend zu Ende.. da gäbe es kein Halten mehr.. Marken wären dann 40; 60; 80; 100

Ich persönlich werde die Aktie unter 28 nicht mehr anfassen.. da stimmt für mich und mein mögliches kaufbares Volumen Chance/Risiko-Verhältnis in keiner Weise. Ab bestätigten 30 werde ich massiv einsteigen!

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Kapitalist
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Liangam hat am 15.06.2012 - 09:40 folgendes geschrieben:



Kapitalist hat am 15.06.2012 - 09:33 folgendes geschrieben:
Ich lasse die drin, rechne mit positiver Überraschung. Hätte nie gedacht dass man CS jemals so billig kaufen kann



@Kapitalist:


Bei welchem Kurs gedenkst du zu verkaufen oder eventuell sie länger halten ?



 



Gruss Liangam


Das wird sich die nächste Zeit zeigen, aber wenn renomierte Ratingagenturen von Kurszielen von 31.- sprechen, kann man die 20.- sicher abwarten.


 


 

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alpenland
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Insidergewinne der Journalisten usw.

Lächerlich, diese Nationalbankfritzen haben nichts gelernt !

Die Schuldigen sind abzusetzen und zu bestrafen !

Die unrechtmässig erzielten Spekulationsgewinne einzuziehen !

alpenland
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CS machte Einkäufe in Mrd höhe !

http://www.reuters.com/article/2012/06/15/newstory-idUSL1E8HFC2U20120615...

 

CS, BofA, Citi win Maiden Lane III auctions totaling $5.2 bn

 

 

Elias
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alpenland hat am 16.06.2012 - 14:20 folgendes geschrieben:

http://www.reuters.com/article/2012/06/15/newstory-idUSL1E8HFC2U20120615...

 

CS, BofA, Citi win Maiden Lane III auctions totaling $5.2 bn

 

 

Das ist nicht das erste Mal

 

22-05-2012 22:11  Credit Suisse erwirbt von Fed Hypothekenpapiere im Nennwert von 0,69 Mrd USD 
Washington (awp) - Eine US-Tochter der Schweizer Grossbank Credit Suisse hat von der Federal Reserve Bank of New York eine Tranche von komplexen Hypothekenanleihen (CDO) aus dem sogenannten Maiden Lane III Portfolio mit einem Nennwert von rund 0,69 Mrd USD erworben. Wie der Homepage der Notenbank zu entnehmen ist, hat die Credit Suisse Securities (USA) LLC die Auktion, welche am (heutigen) Dienstag abgeschlossen wurde, u.a. gegen Citigroup, Goldman Sachs, Merrill Lynch, Morgan Stanley oder Nomura gewonnen.

Die erworbene Tranche besteht aus sechs Wertschriften, die mittels kommerziellen oder Wohnhypotheken gedeckt sind. Die New Yorker Fed hatte die Papiere 2008 im Zuge der Rettung des Versicherers AIG erworben. Diese Woche (24.5.) findet eine weitere Auktion für Papiere aus dem Maiden III Portfolio mit einem Nennwert von 1,67 Mrd USD statt, wobei laut den Angaben auf der Homepage mehr oder weniger die gleichen Banken dafür bieten. http://www.swissquote.ch/mobile/pda/news.jsp?id=100409998&nlang=de&page=1

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<gelöscht>

Anbei noch ein Chart von godmode-trader.ch

Rechne jetzt mit einem Rücklauf auf ca. 19.40.. dort wird sich dann alles weitere entscheiden! In meinen Augen nur kleine Chance auf eine Überwindung... aber man wird sehen!

Kapitalist
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CS will nichts von Kapitalerhöhung wissen

 18.06.2012 00:26

Trotz Kritik der Notenbank an der Eigenkapitalausstattung hat die Credit Suisse (CS) laut CEO Bradey Dougan keine Pläne für eine Kapitalerhöhung.

"Nein, das entspricht nicht unseren Plänen," sagte CS-Chef Brady Dougan in einem Interview der in Zürich erscheinenden "SonntagsZeitung". Obwohl Credit Suisse gegenwärtig über doppelt so viel Eigenkapital verfüge, wie sie gemäß den gelten Vorschriften halten muss, sei der Bank bewusst, "dass wir zusätzliches Eigenkapital schaffen müssen, und wir werden dies mit künftigen Gewinnen tun," sagte Dougan in dem Interview weiter. Die Bank gehe davon aus, dass sie in den nächsten Quartalen genügend Gewinn erwirtschaften könne, um zusätzliches Eigenkapital zu schaffen.


Ob Credit Suisse die Dividende kürzen oder ausfallen lassen wird, ließ Dougan offen. Er wies darauf hin, dass die CS-Aktionäre dieses Jahr ihre Dividende in Form von Aktien beziehen konnten. "Das ist auch künftig ein Weg, um eine Dividende zu zahlen, ohne übermäßig Kapital zu beanspruchen".


Am Donnerstag hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) in ihrem Stabilitätsbericht kritisiert, die zweitgrößte Schweizer Bank verfüge über zu wenig Kapital, das in einer Krise zur Verlustdeckung herangezogen werden kann. Die SNB verlangte Verbesserungen noch in diesem Jahr und forderte Credit Suisse auf, Risiken zurückzufahren, die Dividende ausfallen zu lassen und möglicherweise sogar eine Kapitalerhöhung in Angriff zu nehmen.


SNB erhöhte den Druck auf Dougan


Daraufhin kam es zu einem Kurssturz bei der CS-Aktie. Die Kalkulationen der SNB seien schwer nachvollziehbar, sagte Dougan. Der Stabilitätsbericht der SNB sei von einem sehr pessimistischen Szenario der Schuldenkrise geprägt. Der Bericht habe Kunden und Marktteilnehmer verunsichert. Das sei nicht nur schlecht für die Bank sondern auch für den ganzen Finanzplatz Schweiz.


Die Kritik der SNB erhöhte den Druck auf Dougan. Ihm wird zugutegehalten, dass er die Bank ohne staatliche Hilfe und weitgehend unbeschadet durch die Finanzkrise manövrierte. In jüngster Zeit kritisierten Analysten aber, die Bank habe zu lange auf eine Erholung an den Märkte gesetzt. "Wir haben im letzten Jahr die Kostenbasis massiv gesenkt, erklärte Dougan dazu. "Aus heutige Sicht muss ich den Kritikern recht geben, die sagen, wir hätten noch früher handeln müssen", fügte er hinzu. Rücktrittsabsichten ließ der CS-Chef nicht erkennen. "Ich stehe voll hinter meiner Aufgabe. Ich möchte diese Aufgabe zu Ende bringen", sagte er.


(Reuters)


 

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Kapitalist
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bonoboli hat am 18.06.2012 - 08:34 folgendes geschrieben:



 


Credit Suisse (CSGN) ^^^^^^^^



Heute steigen wir kräftig:-)))



Griechenland sei Dank!!!



Go CSGN go!!!


Mir soll's recht sein. Heute wird der Mut der letzten Woche belohnt. Dance 4Dance 4Dance 4


 

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Flacrash
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suchender
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Bin gespannt, wie es mit der CS-Aktie weiter geht! Ich glaube eher an neue Tiefstkurse in der nächsten Zeit. Ist aber nur ein Bauchgefühl!!!!

Elias
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Das ärgerliche daran ist, dass diejenigen, die mit ihrem Insiderwissen letzte Woche den Reibach gemacht haben, jetzt nochmal absahnen können, sofern sie am Freitag eingestiegen sind.

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Vaan
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Nicht wirklich, da der Entscheid am Freitag zu kaufen oder abzuwarten eher an Casino Glücksspiel erinnert als an "Insiderwissen" bzw nichts mit der Aussage auf die du dich beziehst zu tun hat.

Ich war schon etwas früher eingestiegen (EP 18.20) und habe für mich persönlich keinen Sinn gesehen am Freitag vor den Griechenlandwahlen zu verkaufen. Habe als auf "schwarz" und nicht auf "rot" gesetzt, wenn du das so nennen willst.

Ich werde jetzt die Reaktionen abwarten und dann eine neue Beurteilung meiner Aktien vornehmen. Ich denke schon, dass da ein kleiner Gewinn drinliegt, bevor die Marktteilnehmer (evt. schon in einigen Tagen) merken, dass sich nicht verändert hat und der Abwärtstrend wieder einsetzt.

Elias
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Seit wann ist Börse kein Casino?

Es reicht ein Vulkanausbruch auf Island, ein Black-Out bei der Energieversorgung, ein paar durchgeknallte Gotteskrieger, ein Fatfinger-Trade oder die SNB

 

An der Börse wird gewettet.

 

 

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Vaan
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Klar, aber du schreibst als ob die SNB den Journalisten mitgeteilt hätte, wie die Griechenlandwahlen ausgehen würden.....

Kapitalist
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Die Einschätzung der SNB sei «schwer nachvollziehbar», sagte Dougan im Interview. Der Bericht gehe von einem sehr pessimistischen Szenario für die Entwicklung der europäischen Schuldenkrise aus. Zudem habe die SNB bei ihren Berechnungen Pflichtwandelanleihen über rund 6 Milliarden Franken nicht einbezogen, die zwar erst 2013 ausgegeben würden, aber bereits vollständig platziert seien.
 
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/agenturen-ticker/Konzernchef-Dougan-verteidigt-Credit-Suisse-gegen-Kritik-der-SNB-Einschaetzung-der-Nationalbank-schwer-nachvollziehbar/story/21238753
 
 

 

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Elias
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Vaan hat am 18.06.2012 - 10:19 folgendes geschrieben:

Klar, aber du schreibst als ob die SNB den Journalisten mitgeteilt hätte, wie die Griechenlandwahlen ausgehen würden.....

Das ist beim Zocken immer der Fall.

Die Insider konnten auch nicht wissen, dass die CS so stark fallen wird. Es genügt nicht,vorher die Titel zu verkaufen und Puts zu kaufen. Es muss auch noch eine genügende Anzahl Titel am Hiobs-Tag verkauft werden, damit die SL's ausgelöst werden und die Lawine in Gang kommt.

 

Das wäre ja eine feine Sache gewesen, wenn da einer hätte gegenhalten können. So wie bei der VW-Aktie.

 

Volkswagen-Wahnsinn! Aktie auf Rekordhoch

Die Spekulanten waren am Wochenende von der massiven Aufstockungdes von Porsche kontrollierten VW-Anteils erwischt worden. http://www.express.de/politik-wirtschaft/hoehenflug-volkswagen-wahnsinn-...

 

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GloomBoomDoom
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Wert der CS

Also ich sehe den ganzen Crash relativ gelassen bei der CS...


Klar => Seit dem Hoch im 2009 mit CHF 60.00 bauen wir in einem katastrophalen Chartbild immer mehr ab und durchbrechen eine psychologische Marke an der Anderen...


Dennoch => Wir sind auf (aufgerundet =P) 23 Milliarden Börsenwert gefallen (Vergleiche: UBS 43 Milliarden, Citigroup und BoA je rund 80 Milliarden). Die CS ist nun ganz klar auf ein Niveau UNTER Krisentief im 2008/2009 gefallen. Ich habe grosse Mühe damit, eine Bank wie die CS mit einem Wert von 23 Milliarden als "fair" bewertet zu sehen bzw. tiefere Kurse wie es einige Analysten sehen (tiefstes KZ ist 15.40 CHF) als realistisch zu betrachen.


Ganz klar, die Bank hat noch nicht die nötigen Kapitalpuffer wie einige Kollegen im Markt und ist vielleicht in einigen Bereichen (Forex-Trading etc.) noch nicht mit der Weltspitze dabei, aber das meiste ist auch einfach Bilanzmauschelei, welches die UBS halt besser draufhat und oft hat es sich als positiv herausgestellt, wenn man nicht zuvorderst dabei war bei allen Finanzspielen (US-Immomarkt ist ja für die UBS ein Begriff...)


Fakt ist die CS wird wieder auf die Beine kommen, wobei ich sie das vom Geschäftsergebnis gar nicht so weit hinter der UBS sehe, und das wird den Aktienkurs bald wieder über die CHF 20.00 hieven!


Und wenn sich die europäische Situation etwas entschärft, wird die CS eine der Gewinner aus der Situation sein!


Kurse wie 13.-- oder gar 5.-- halte ich für reine Polemik und vollkommen weltfremd!

Kapitalist
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Rating-Herabstufung von UBS und CS erwartet

18.06.2012 13:08

Die Grossbanken UBS und Credit Suisse Group müssen mit einer Herabstufung ihrer Bonität rechnen. Laut Experten spielt der SNB-Bericht von letzter Woche dabei nur eine untergeordnete Rolle.


Von Sven Zaugg

Den zwei grössten Schweizer Banken droht weiteres Ungemach. Die UBS und die CS Group befinden sich bei der Ratingagentur Moody’s seit September respektive November 2011 auf der Überwachungsliste -  und das mit negativen Implikationen.


Roman Sorg, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank, geht davon aus, dass Moody’s in den nächsten Wochen eine Neubeurteilung der Ratings der Schweizer Grossbanken kommunizieren wird. Dabei sei eine Herabstufung der Bonität möglich: "Um wie viele Notches die Ratings der beiden Banken – wenn überhaupt – zurückgestuft werden, ist allerdings noch unklar", sagt Sorg.


Risiken überschuldeter Staaten


Moody’s hat bereits die Kreditwürdigkeit der deutschen Commerzbank und neun weiteren Banken in Deutschland und Österreich herabgestuft. Die Agentur begründete ihre Schritte mit Risiken überschuldeter Staaten und dortiger Banken, denen sich deutsche Institute nicht gänzlich entziehen könnten.


Gleiches gilt für Schweizer Banken: Die Schuldenkrise in Europa und die damit verbundenen Herausforderungen für das Risikomanagement sowie das zurzeit schwierige operative und regulatorische Umfeld sind laut Sorg die Hauptgründe für eine allfällige Herabstufung. Die SNB-Schelte von letzter Woche, wonach die CS Group und die UBS "unterdurchschnittlich" kapitalisiert seien, spielt beim erwarteten Moody's-Rating nur eine untergeordnete Rolle.


Eine Neubewertung des Ratings kann für die Banken weitreichende Auswirkungen haben. Verschlechtert sich das Rating, steigen die Kapitalkosten, da die Konditionen für die Fremdkapitalbeschaffung aus Schuldnersicht unattraktiver werden, beispielsweise durch höhere Zinsen, Erfordernis von Sicherheiten oder geänderte Rückzahlungsbedingungen.


Kein Licht am Ende des Tunnels


Auch Rainer Skierka, Analyst bei der Bank Sarasin, erwartet nach den jüngsten Herabstufungen internationaler Grossbanken Neuigkeiten von Moody’s, will aber nicht spekulieren. Doch Fakt ist: Bereits im Vorfeld wurde eifrig über Herabstufungen der zwei Schweizer Grossbanken spekuliert.


Interessanterweise misst er dem SNB-Bericht in "seiner gesamten Aussagekraft eine höhere Bedeutung zu", als einer allfälligen weiteren Herabstufung der Banken durch Ratingagenturen. Dass der SNB-Bericht das Rating der internationalen Agenturen negativ beeinflussen könnte, bezweifelt er aber.


Gemäss SNB-Bericht zur Finanzmarktstabilität ist die UBS mit 7,5 Prozent besser kapitalisiert als die CS Group mit 5,9 Prozent. Bis 2013 müssen die beiden Schweizer Institute mindestens 13 Prozent erreichen. "Die CS Group hat zudem neben der niedrigeren Kapitalisierung ausgeprägter mit operativen Ertrags- und Kostenproblemen im Investment und Private Banking zu kämpfen", sagt Skierka. Er rechnet vor, dass Credit Suisse rund vier bis fünf Milliarden Franken an zusätzlichem verlustabsorbierendem Kapital braucht. Der Markt rechne damit, dass die Bank bis zum Jahresende rund zwei Milliarden Franken erwirtschaften und weiter Risiken abbauen könne.


Nach den bisherigen politischen und gesamtwirtschaftlichen Vorgaben dürfte aber auch das zweite Halbjahr 2012 herausforderungsreich für die Banken werden. "Die Ertrags- und Kostenentwicklung dürfte angespannte bleiben", prognostiziert Skierka.


 

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Kapitalist
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Gut bin ich heute noch mit Gewinn raus, die Aktie wird vermutlich noch weiter geprügelt. Ich hätte heute einen viel stärkeren Anstieg erwartet nach diesem Taucher am letzten Donnerstag, aber offenbar soll die jetzt einfach gedrückt werden.


 

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Du hättest noch warten sollen: Regierungsbildung in Athen, und auch die Anleihezinsen werden diese Woche wieder runterkommen.


Dann geht's los...


 

Kapitalist
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geldsack hat am 18.06.2012 - 18:49 folgendes geschrieben:



 


Du hättest noch warten sollen: Regierungsbildung in Athen, und auch die Anleihezinsen werden diese Woche wieder runterkommen.



Dann geht's los...



 


Und wenn die CS von Moody's zurückgestuft wird? Dann war der Kursrutsch vom letzten Donnerstag vermutlich nur ein kleines Ereignis.


 


 

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Zyndicate
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Zürich (awp) - Die Credit Suisse plant für das dritte Quartal des laufenden Jahres eine Emission für den Immobilienfonds CS Real Estate Fund Interswiss durchzuführen. Detaillierte Informationen zur Transaktion wie genaues Volumen, Ausgabepreis sowie Bezugsverhältnis werden kurz vor der Kapitalerhöhung bekannt gegeben, wie die Credit Suisse am Dienstag mitteilt.


Die Kapitalerhöhung werde unter Wahrung der Bezugsrechte der bestehenden Anteilsinhaber erfolgen, heisst es. Der Emissionserlös soll im weiteren Ausbau des Immobilienportfolios Verwendung finden.


Der CS Real Estate Fund Interswiss hat den Angaben zufolge ein Gesamtfondsvermögen von 1,74 Mrd CHF (per Ende März 2012) und investiert vorwiegend in Liegenschaften mit kommerzieller Nutzung und mit Mischnutzungen


Quelle: www.nzz.ch

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Wie ist diese Meldung zu beurteilen?

Zyndicate
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Link hat am 19.06.2012 - 08:52 folgendes geschrieben:



 


Wie ist diese Meldung zu beurteilen?


Ich denke, diese Meldung wird keinen grossen Einfluss auf den Aktienkurs haben, da es ja eigentlich um den Fonds geht und nicht um die CS direkt!


Aber fürs Forum sicherlich eine interessante Meldung, finde ich!!!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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Der CS droht eine happige Bonitätskorrektur

Die US-Ratingagentur Moody's könnte die Kreditwürdigkeit der Credit Suisse in Kürze um drei Stufen senken. Das wäre nach der heftigen Kritik der SNB ein weiterer herber Rückschlag.

 

Diesmal kommt der Donnerschlag von Moody's, einer der drei grossen Ratingagenturen für die globalen Banken. Moody's ist derzeit daran, ihre Kredit-Ratings für die europäischen Finanzmultis zu überprüfen. Letzte Woche senkte Moody's die Bewertungen für langfristige Schulden von holländischen Banken, darunter Rabobank, ING und ABN Amro, um zwei bis drei «Notches».

Von AA1 auf A1

Als Nächstes stehen die Befunde für die beiden Schweizer Grossbanken an. Auch dort wird laut Marktkennern mit Rückstufen um bis zu 3 Noten bei der langfristigen Kreditwürdigkeit gerechnet. Moody's hatte im Februar eine Rückstufung der CS um drei Stufen als mögliches Maximal-Szenario angekündigt. Das Rating für die CS befindet sich bei Moody’s seit November 2011 auf der Überwachungsliste mit negativen Implikationen. «Es ist zu erwarten, dass die Ratingagentur in Kürze eine Neubeurteilung kommuniziert», sagt ein Kredit-Analyst zu 20 Minuten Online. Dabei sei eine Herabstufung der Bonität gut möglich. «Um wie viele Notches ist allerdings unklar.»

Trifft die maximale Senkung ein, dann würde die CS von heute Aa1 auf noch A1 fallen. «Big headlines» seien in diesem Fall in der Schweiz zu erwarten, meint Christopher Wheeler, Banken-Analyst bei der italienischen Mediobanca. «Das hätte Auswirkungen auf das Kerngeschäft Vermögensverwaltung.»

Angst bei Anlegern

Laut Wheeler würde die Moody's-Rating-Rückstufung de facto nichts am Zustand der Bank ändern. Doch die Wahrnehmung bei den wichtigen Kunden im Private-Banking der CS würde sich verändern. «Es ist wie bei einem Grossabschreiber, der reisst ebenfalls nur ein Loch in die Buchhaltung, ansonsten passiert vorerst nichts. Aber die Leute beginnen, der Bank zu misstrauen.»

Angst vor der Stabilität eines Finanzinstituts führt in der Regel zum Abzug von Geldern. Bei der CS gab es im bisherigen Verlauf der Jahrhundertkrise im Unterschied zur UBS keine gehäuften Vermögensabflüsse. Im Gegenteil, die CS war lange eine grosse Profiteurin der Verunsicherung bei der Erzrivalin UBS und konnte Milliarden an Neugeldeingängen verbuchen.

Gewehr bei Fuss in der CS-Teppichetage

Bei der CS herrscht mit Blick auf die erwartete Moody's-Rückstufung erhöhte Alarmbereitschaft. Oberste Chargen der Bank kümmern sich und entsprechende Anfragen – um die Moody's-Übersicht mit den zu den erwarteten Kreditrating-Änderungen ins rechte Licht zu rücken.

Die CS schneide lediglich auf den ersten Blick schlecht ab, meint die Bank. Platzmässig würde die CS nicht viel einbüssen. Sie fiele lediglich von der Spitze auf Platz zwei zurück, ex aequo mit der englisch-asiatischen HSBC.

Neu am sichersten wäre bei Moody's die US-Grossbank JPMorgan. Allerdings könnte sich die Lage nach dem 2-Milliarden-Dollar-Verlust mit Derivativen für die Amerikaner verändert haben. Weiterhin schlechter abschneiden als die CS würde die UBS. Sie fiele im Moody's-Extremszenario von Aa3 auf A3. Statt im Mittelfeld läge die grösste Schweizer Bank neu im hinteren Teil des Felds.

Gut beim Totalkapital, schlecht beim Aktienpolster

Ein CS-Sprecher betont, dass die anstehende Moody's-Korrektur nichts mit der SNB-Schelte von letzter Woche zu tun habe. Moody's sei längst an der Arbeit und würde ihre Ratings unabhängig von der Einschätzung der Schweizer Notenbank festlegen.

Ihr im Konkurrenzvergleich immer noch gutes Abschneiden begründet die CS mit ihrem dicken Polster beim Totalkapital. Dieses berücksichtigt neben dem harten Kernkapital aus Aktien und Reserven auch eine Mischform mit Obligationen. Der CS-Sprecher räumte ein, dass die Bank ihr hartes Eigenkapital verstärken muss. Allerdings will sie dies nicht wie von der SNB gefordert sofort tun, sondern mittelfristig bis 2018.

Investoren meiden CS

Dadurch will die CS eine Kapitalerhöhung oder einen beschleunigten Risikoabbau, der den gleichen Effekt hätte, vermeiden. Ihr Ziel ist es, den geforderten Puffer mittels Gewinnen zu erreichen.

Dieses Vorhaben kann die Zweifel der Investoren bisher nicht ausräumen. Trotz Kommunikations-Offensive der CS – unter anderem gab CEO Brady Dougan der «SonntagsZeitung» ein Interview – bleibt ihr Aktienkurs im Keller. http://www.20min.ch/finance/news/story/Der-CS-droht-eine-happige-Bonitae...

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Benjamin Franklin

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bonobolio hat am 19.06.2012 - 13:40 folgendes geschrieben:

 

Credit Suisse Group (CSGN) heute noch > 18?


Mit etwas Rückenwind aus den USA sollten die 18 bereits heute zu knacken sein!!!


https://www.credit-suisse.com/ch/de/

Nächstes Ziel ist 19.40.. dort wird sich alles entscheiden.. brutaler Widerstand... wenn sie drüberkommt, erster Erfolg.. ansonsten dürfte es wieder einen schmerzhaften Taucher geben... dann bleibt Ziel 15-16 aktiviert!

 

bscyb
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Elias hat am 19.06.2012 - 09:54 folgendes geschrieben:

 Der CS-Sprecher räumte ein, dass die Bank ihr hartes Eigenkapital verstärken muss. Allerdings will sie dies nicht wie von der SNB gefordert sofort tun, sondern mittelfristig bis 2018.

Investoren meiden CS

Dadurch will die CS eine Kapitalerhöhung oder einen beschleunigten Risikoabbau, der den gleichen Effekt hätte, vermeiden. Ihr Ziel ist es, den geforderten Puffer mittels Gewinnen zu erreichen.

Meiner Meinung hat die Bank bis 2018/2019 diese Zahlen zu erreichen gemäss Abmachungen - also verstehe ich die plötzliche Schelte SNB nicht, auch nicht warum die SNB und nicht die FINMA dies kommuniziert.

Wird ein grösseres Theater und Kompetenz-Gerangel geben um das Dreieck SNB, FINMA und CS...bzw. es ist schon im Gange.

Kurzfristig liessen sich diese "harten" EK-Zahlen nur mit einer grossen Kapitalerhöhung bei der CS erreichen; bis das klarer ist, wird der Aktienkurs um die 19 CHF herum sehr volatil bleiben.

Elias
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Es ist diese Nestbeschmutzerei, die mir so auf den sack geht.

Wir (SNB / Finma / Presse, Mob, Pöbel, etc.) müssen uns nicht noch gegenseitig selber Knüppel zwischen die Beine werfen, Dafür haben wir ja die Ratingagenturen.

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