Das Jahr 2008

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16.12.2007 09:41
#1
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Das Jahr 2008

Bin überzeugt, dass 2008 ein guter Teil der Aktien steigen wird. Vorallem unterbewertete Industrietitel.

Die meisten der Schweizer Firmen werden bessere Resultate vorlegen als erwartet.

Schon nach dem Dezemberverfall kann es steil obsi gehen.

Gerade weil so wenig Handelstage zur Verfügung stehen,müssen die Leute ja schnell auf den Zug aufspringen.

Die Inflation sehe ich nicht als Gefahr für die Börse sondern als Anlagemotiv.

Und nicht zu vergessen, ab 1.Januar will ALT-Bundesrat Blocher unterbewertete Schweizer Firmen kaufen, um die SVP zu sanieren. Also müssen sich Baron von Finck und Georg von Opel beeilen.

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16.12.2007 22:03
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Das Jahr 2008

meridiannet wrote:

@KIM:

thx aber bin NZZ Leser. Deshalb schon gesehen.

By the way:

http://tinyurl.com/

Schont die Darstellung des Tread und behält es leserlich.

Gruss

praktisches tool, danke 8)

http://www.pennergame.de/change_please/2685033/

Money - Get rich or die tryin'

Bitte noch ausfüllen, wer noc

16.12.2007 21:37
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Das Jahr 2008

@KIM:

thx aber bin NZZ Leser. Deshalb schon gesehen.

By the way:

http://tinyurl.com/

Schont die Darstellung des Tread und behält es leserlich.

Gruss

16.12.2007 19:19
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KIM
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Das Jahr 2008

"Börsenerfolg ist eine Kunst und keine Wissenschaft."
André Kostolany
 

16.12.2007 16:43
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Re: Darum kaufen intelligente Menschen

Brunngass wrote:

Ich behaupte im Moment wird klammheimlich von irgendwelchem Hedgergesocke alles Gute und Schöne in Europa zusammengekauft.

Wenn das so wäre, wären die Kurse doch nicht so wankelmütig. Rasen hoch (wenn auch unter das letzte Hoch) und wieder (weiter) runter. Das ist ein Indiz gegen deine Idee.

Es ist auch nicht meine erste Sorge. Staaten verstaatlichen etwas, wenn es heikel wird.

Das Problem dahinter ist allerdings, dass sich solche Minderheiten (wie z.B. Russen in Sulzer) es dann voranbringen, die Produktion nach Russland auszulagern, und somit klauen sie das Know-How. Well, das ist die Motivation dahinter, sich einzukaufen. Gerade bei Russen, Arabern, und auch Chinesen.

Aber eben, to make the long story short: Viele Indizien deuten auf Problem hin: Inflation; hint to recession; sentiment. That's enough for a down-market. Wobei das Sentiment einen unglaublichen Einfluss auf Aktien hat, wahrscheinlich den stärksten.

Das Sentiment empfinde ich gegenwärtig als nicht gut. Man sieht es an home oder car sales. People are worried presently. There is a feeling of something looming. Climate change, food shortage, oil shortage, insecure money system, threat of inflation, etc.

Of course the bear enters slowly, nearly unnoticably. Much of it is depicted in charts. The bears are clearly gradually taking over.

Die Charts zeigen es doch, dass es viel Unsicherheit gibt. Hohe Volatilität ist ein toppisches oder ein Bottom-Indiz.

Ich hatte in den letzten Wochen Zeit, einen incredible amount of information anzuhören oder zu lesen, und das Bild, das ich beschreibe, hat sich daraus ergeben. Es gibt eine Menge ungelöster Probleme, für die sich auch keine Lösung zeigt, Das ergibt das Sentiment.

@meridiannet: Hier noch ein Artikel zum Zusammenhang von Inflation und Börse.

http://stocks.about.com/od/marketnews/a/Inflat101105.htm

Wenn du etwas auf akademischen Niveau finden möchtest, suche nach dem Spezialisten dazu: John Campbell

Regards!

Es gibt noch Schlimmeres.

16.12.2007 15:32
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Darum kaufen intelligente Menschen

in Zukunft Aktien.

Im Jahr 2008 bemerken vielleicht auch mehr Menschen, den Unterschied zwischen Teuerung und Inflation.

Der Weltmarktpreis für Milchpulver hat sich verfünffacht, weil die Nachfrage steigt und die Produktion zurückgeht. Auch wenn die Nationalbanken die Zinsen erhöhen, kann die Produktion nicht einfach gesteigert werde.

Alle Güter die "derivat " nicht ein Vorwarnsystem besitzten, können in der nächsten Zeit rar werden. Eine Verknappung der Geldmenge schafft aber nicht mehr Güter.

Extremstes Beispiel, die deutschen Bauern wissen noch nicht, mit was für Stickstoff sie ihre Felder im Frühjahr düngen. Die Produktion der bisherigen Lieferanten wurde ein Jahr im voraus in die USA verkauft.

Vor wenigen Monaten machte ich mich zum Forumsidioten, als ich Clariant pushte (glücklicherweise hatte ich kein Geld) aber die Stickstoffgeschichte zeigt, was für ein Potential in guten Produktionsanlagen steckt.

Ich behaupte im Moment wird klammheimlich von irgendwelchem Hedgergesocke alles Gute und Schöne in Europa zusammengekauft.

16.12.2007 14:47
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sunny
Das Jahr 2008

der grösste teil des geldes verdienen die banken aber aus dem zinsgeschäft.

16.12.2007 14:31
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Das Jahr 2008

joswig wrote:

der Zusammenhang zwischen Inflation und steigenden Börsen besteht, insofern Leute, die noch viel Cash haben eben dieser Geldentwertung entgehen wollen und Aktien kaufen. Aber das ist gewiss ein komplexer Prozess, sodass er nicht einfach abhandelbar ist.

Genau. Und deshalb interessieren mich auch die Untersuchungen daraus. Es gibt eben viele Möglichkeiten sein Geld anzulegen. Und Cash wird nur in Aktien fliessen, wenn die Leute das Gefühl haben, damit die besten Renditen zu erzielen. Steigende Zinsen haben eben noch einen anderen Effekt. Die Sparzinsen ziehen wieder an.

D.h. sparen auf dem Konto wird wieder attraktiv. Ein Grund, weshalb Banken steigende Sparzinsen scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Mit private Banking lässt sich mehr Geld verdienen.

16.12.2007 14:25
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Re: Das Jahr 2008

learner wrote:

Habe mich im Netz herumgeschaut und einige grössere Arbeiten zu dem Thema getroffen. Ich nehme nicht an, dass jemand daran interessiert ist, und stelle sie also hier nicht rein.

Hier hier, doch doch die Geschichte interessiert. Gibt es Links dazu? Bitte veröffentlichen. Besten Dank!

16.12.2007 13:05
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Das Jahr 2008

bin ja nur ein Laie, aber die Beliebtheit von Obligationen und damit deren Preiserhöhung wurde die Zinsen und somit auch die Hypothekarzinsen fallen lassen, was die Lage der amerikanischen Häuslebesitzer entspannen würde.

Aber das eben nur, wenn man den Effekt des Preiszerfalls der Immobilienpreise vernachlässigt, der noch viele Amerikaner in den Ruin treiben wird.

16.12.2007 12:19
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Das Jahr 2008

joswig wrote:

hoi marabu,

der Zusammenhang zwischen Inflation und steigenden Börsen besteht, insofern Leute, die noch viel Cash haben eben dieser Geldentwertung entgehen wollen und Aktien kaufen. Aber das ist gewiss ein komplexer Prozess, sodass er nicht einfach abhandelbar ist.

Einen Punkt, den man in den Medien in der letzten Zeit gehört hat, ist auch, dass aufgrund der Subprime-Krise stark sinkende Immobilienpreise viel Geld von dort abfliessen wird, sprich in Obligationen oder Aktien.

Wird dies aber nicht zu einem "Resonanzeffekt" führen - d.h. die mortgage rates zusätzlich verteuern? :roll:

16.12.2007 12:12
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Das Jahr 2008

hoi marabu,

der Zusammenhang zwischen Inflation und steigenden Börsen besteht, insofern Leute, die noch viel Cash haben eben dieser Geldentwertung entgehen wollen und Aktien kaufen. Aber das ist gewiss ein komplexer Prozess, sodass er nicht einfach abhandelbar ist.

Einen Punkt, den man in den Medien in der letzten Zeit gehört hat, ist auch, dass aufgrund der Subprime-Krise stark sinkende Immobilienpreise viel Geld von dort abfliessen wird, sprich in Obligationen oder Aktien.

16.12.2007 11:15
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Das Jahr 2008

Hey learner

Meine Bemerkung war rein ironischer Natur!

Dass eine Inflation den Börsen zu Aufschwung verleiht, ist natürlicher blanker Unsinn.

Ich bin kein Nationalökonom. Aber es ist eine Tatsache, dass eine Überversorgung der Märkte mit Liquidität inflationär wirkt.

Nur stellt sich die Frage weshalb die Nationalbanken dies trotzdem tun. Sie müssen von zwei Übeln das vermeintlich kleinere wählen. Rezession und Arbeitslosigkeit scheint ihnen das Grössere.

16.12.2007 10:59
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Re: Das Jahr 2008

marabu wrote:

Brunngass wrote:
Die Inflation sehe ich nicht als Gefahr für die Börse sondern als Anlagemotiv.

Gibt es eine Dissertation zu dieser erstaunlichen Wirtschaftstheorie?

Habe mich im Netz herumgeschaut und einige grössere Arbeiten zu dem Thema getroffen. Ich nehme nicht an, dass jemand daran interessiert ist, und stelle sie also hier nicht rein.

Kurz:

Alarmiert reagieren Märkte auf Anzeichen steigender Inflation. Und zwar deshalb, weil höhere Inflationsraten rasch zu Reaktionen der Notenbanken – in Form von Zinserhöhungen – führen. Und Zinserhöhungen sind keine gute Nachricht für den Aktienmarkt: Steigende Zinsen bremsen das Aktiengeschäft mit Sicherheit, weil dadurch Firmenerträge sinken, gleichzeitig aber Geldmarkt- und Rentenpapiere, die mit Aktien konkurrieren, ertragreicher werden und Investoren auf diese umsteigen.

An verschiedenen Stellen gefunden, auch hier:

http://www.wienerborse.at/beginner/pro/einfluesse.html

marabu, was du im anderen Thread gesagt hast, dass du steigende Inflation erwartest, habe ich nicht an allen Stellen verstanden. Falls du mal Lust und Zeit hast, es langsam zu erklären, was du denkst, freue ich mich. In diesen wirtschaftstheoretischen Überlegungen bin ich noch neu.

Es gibt noch Schlimmeres.

16.12.2007 10:13
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Re: Das Jahr 2008

Brunngass wrote:

Die Inflation sehe ich nicht als Gefahr für die Börse sondern als Anlagemotiv.

Gibt es eine Dissertation zu dieser erstaunlichen Wirtschaftstheorie? Wink