Dividenden Perlen

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30.12.2008 19:41
#1
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Dividenden Perlen

Was denkt Ihr welche SMI Titel gehören zu den Dividenden Perlen im 2008???

09.01.2015 08:21
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Hier winken Schweizer Sonderdividenden
 

Viele Schweizer Unternehmen schwimmen geradezu im Geld. cash sagt, welche Firmen den Aktionären schon in wenigen Monaten eine satte Sonderdividende entrichten dürften.

Von Lorenz Burkhalter

Am kommenden Dienstag eröffnet Sika die Schwizer Unternehmensberichterstattung für das vergangene Geschäftsjahr. Nach dem überraschenden Verkauf der Mehrheitsbeteiligung durch die Eigentümerfamilie nach Frankreich haben die Publikumsaktionäre beim Innerschweizer Bauchemiehersteller allerdings andere Sorgen als das Tagesgeschäft.

Doch auch bei vielen anderen Firmen dürfte das Interesse weniger den Jahresergebnissen selber gelten. Denn viele Unternehmen schwimmen geradezu im Geld. Das weckt Hoffnungen auf grosszügige Sonderdividenden nach dem Vorbild von Swiss Re.

Der in Zürich beheimatete Rückversicherungskonzern entrichtete den Aktionären in den vergangenen zwei Jahren neben einer regulären Ausschüttung jeweils eine Sonderdividende. Ursprünglich als einmaliges Geldgeschenk zum Firmenjubiläum gedacht, ist sie schon fast zum festen Bestandteil der Dividendenpolitik geworden.

Mit Finanzchef George Quinn hat der Ziehvater der Jubiläumsausschüttung das Unternehmen mittlerweile zwar verlassen. Da im vergangenen Geschäftsjahr grössere Naturkatastrophen aber ausgeblieben sind, gilt eine weitere Sonderdividende als so gut wie sicher.

Der für die MainFirst Bank tätige und viel beachtete Versicherungsanalyst rechnet über die reguläre Ausschüttung von 4,25 Franken je Aktie hinaus mit zusätzlichen 3,75 Franken. Davon lässt sich für die Aktionäre einmal mehr eine Rendite von 9,7 Prozent ableiten.

Firmenjubiläum bietet günstige Gelegenheit

Kaum jemand dürfte derzeit DKSH auf dem Radarschirm haben. Das könnte sich jedoch schon bald ändern, feiert das ebenfalls in Zürich niedergelassene Traditionsunternehmen in diesem Jahr doch sein 150-jähriges Bestehen. Analysten zufolge dürften die Nettobarmittel bei DKSH zuletzt auf 360 Millionen Franken angewachsen sein. Die Chancen stehen gut, dass DKSH die Schatulle öffnet und den Aktionären zum Firmenjubiläum ein Geldgeschenk macht.

Zumindest äusserten sich die Firmenverantwortlichen im Kontakt mit Analysten und Investoren zuletzt wieder zuversichtlicher, was die Situation im von politischen Unruhen erschütterten Schlüsselmarkt Thailand anbetrifft. Neben der eher geringen Kapitalbindung des Geschäftsmodells sprechen auch fehlende Übernahmemöglichkeiten für eine grosszügigere Dividendenpolitik. Die DKSH-Aktie hat seit Mitte Oktober 20 Prozent zugelegt.

Firmenjubiläen feiern in diesem Jahr neben DKSH auch Bobst, Dätwyler, Dufry und Kühne+Nagel. Zumindest das Innerschweizer Transportunternehmen hat die Aktionäre schon im letzten Jahr grosszügig beschenkt.

Hat das Warten der UBS-Aktionäre schon bald ein Ende?

Hoffnungen gibt es auch bei der Grossbank UBS. Hier muss man etwas ausholen: Zwar wurden der Bank im Rahmen des Umtauschangebots der bisherigen Aktien in solche der UBS Group erst knapp 97 Prozent aller Titel angedient. Dieser Prozentsatz liegt unterhalb des Schwellenwerts von 98 Prozent, welcher für ein börsenrechtliches Squeeze-out-Verfahren erforderlich wäre. Allerdings ist dieses nur noch eine Frage der Zeit.

Branchenexperten zufolge geht die Änderung der Gruppenstruktur mit einer geringeren Kapitalbindung einher. Dasselbe gilt für den vor gut drei Jahren eingeleiteten Rückzug aus grossen Teilen des kapitalintensiven Investment Bankings.

Der für Kepler Cheuvreux tätige Analyst glaubt, dass die grössere der beiden Schweizer Grossbanken am Beginn einer deutlich grosszügigeren Ausschüttungspolitik steht. Er rechnet alleine bis Ende 2018 mit einer Bardividende im Gesamtwert von 15 Milliarden Franken und zusätzlichen 11 Milliarden Franken in Form von Aktienrückkäufen. Insgesamt sollten so jährlich 7 Franken je Aktie den Weg zu den Aktionären finden.

Diese Einschätzung teilt auch sein Berufskollege von der Berenberg Bank. Er sieht schon im kommenden Frühling über die reguläre Ausschüttung von 0,45 Franken je Aktie hinaus eine Sonderdividende von 0,25 Franken auf die UBS-Aktionäre zukommen. Das Warten auf eine deutlich grosszügigere Kapitalrückführung dürfte im kommenden Frühling endlich ein Ende haben.

Auch Schweiter auf dem Radar

Schweiter Technologies ist schon seit Jahren für eine grosszügige Dividendenpolitik bekannt. Derzeit rentieren die nur wenig gehandelten Aktien 5,1 Prozent. Dennoch verfügt der an der Börse mit gut einer Milliarde Franken bewertete Industriekonzern noch immer über Barmittel im Umfang von 300 Millionen Franken.

Sollte das Unternehmen der Forderung von Analysten nachgeben und sich vom mässig erfolgreichen Textilmaschinengeschäft trennen, könnte den Aktionären eine einmalige Ausschüttung winken. Nicht zuletzt auch deshalb, weil vernünftige Übernahmemöglichkeiten im Kerngeschäft mit Verbundstoffen dünn gesät sind. Die Hoffnungen sind bei Schweiter da: Die Aktie hat seit Mitte August 25 Prozent gewonnen.

Auf Barmittelpolster sitzen auch Firmen wie Sulzer, ABB oder die Swatch Group. Alle diese Unternehmen haben etwas gemeinsam: Aufgrund der verhaltenen Geschäftsentwicklung und dem enttäuschenden Abschneiden der jeweiligen Aktien sind die Aktionäre unruhig geworden.

Es ist deshalb nicht auszuschliessen, dass die eine oder andere Gesellschaft die Aktionäre mit einer Sonderdividende versöhnlich zu stimmen versucht.

CASH

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10.11.2014 19:01
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Zyndicate hat am 08.04.2014 - 08:16 folgendes geschrieben:

لديك على مدار الساعة، ولدي الوقت

Τι σημαίνει αυτό? :roll:

Aber der Spruch von Zyndiacate ist schön, wenn man ihn zu Google Translate rüberkopiert und das Ergebnis anschaut. 

Sorry, das hat natürlich nichts mit Dividendenperlen zu tun. Meine Tipps: Baloise, Swisscom, Roche. Natürlich alles alte Bekannte.

Vielleicht etwas weniger bekannt: 

Seagate (Symbol STX, Div-Rendite 3.5%)

Digital Realty Trust (DLR, 4.9%)

Pattern Energy (PEGI, 4.8%)

AXA Versicherungen, (CS.PA, 4.4%)

Drillisch (DRI.DE, 5.7%)

 

Sorry, das sind natürlich alles keine Schweizer Aktien, aber was soll's, Schweizer Firmen machen ja auch viel Geld im Ausland. Und wer gar den Dollar unter 90 Rappen gekauft hat, kann sich im Moment sehr über die Performance freuen...

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

10.11.2014 10:50
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Diese Firmen schütten 2015 steuerfrei aus
 

Immer mehr Schweizer Firmen zahlen den Anlegern steuerbefreite Dividenden aus. Bei folgenden Unternehmen dürfen sich die Aktionäre auch im nächsten Jahr auf eine solche freuen.

 

Von Lorenz Burkhalter

 

Seit der Unternehmenssteuerreform vom Februar 2008 ist es Schweizer Firmen möglich, den Aktionären steuerbefreite Dividenden in Form von Kapitalrückzahlungen auszurichten. Grosse Unternehmen wie ABB, UBS oder Zurich Insurance Group haben davon in den letzten Jahren denn auch regen Gebrauch gemacht.

Gemäss Erhebungen des Wealth Management der UBS sollte knapp ein Drittel der Ausschüttungen der 100 grössten börsengehandelten Schweizer Firmen für das Geschäftsjahr 2014 steuerfrei fliessen. Bei den 30 im Swiss Leaders Index (SLI) vertretenen Gesellschaften erwartet der verantwortliche Stratege von ABB, Actelion, Adecco, Aryzta, Clariant, Credit Suisse, Givaudan, Holcim, Julius Bär, Lonza, Swiss Life, Swiss Re, Transocean und Zurich Insurance Group eine Ausschüttung in Form von Kapitalrückzahlungen.

Während er beim eigenen Arbeitgeber UBS eine steuerfreue Dividende zumindest für möglich und bei Richemont für eher unwahrscheinlich hält, sieht er bei Bâloise, Galenica, Geberit, Kühne + Nagel, Nestlé, Novartis, Roche, Schindler, SGS, Sika, Sonova, Swatch Group, Swisscom, Syngenta keine Möglichkeiten.

Gut für die Aktionäre – schlecht für den Fiskus

Im Rahmen der Unternehmenssteuerreform wurde das Nennwertprinzip durch das Kapitaleinlageprinzip - auch Agio genannt - ersetzt. Das Agio ist der Betrag, der bei der Ausgabe von Aktien über dem Nennwert liegt. Ein Beispiel: Beträgt der Ausgabepreis einer Aktie 100 Franken und der Nennwert 10 Franken, so beläuft sich das Agio auf 90 Franken. In Form von Dividenden dürfen diese 90 Franken steuerfrei an die Anleger zurückbezahlt werden, soweit sie nach 1996 gebildet worden sind.

Dividende aus Anlegersicht nicht zu vernachlässigen

Was gut für den Aktionär ist, ist schlecht für den Staat. Dem Schweizer Fiskus entgehen gemäss Schätzungen Steuereinnahmen in der Höhe von 40 Milliarden Franken. Folglich sind schon seit Jahren Bestrebungen im Gange, dieses vermeintliche "Steuerschlupfloch" zu schliessen.

Wie das UBS Wealth Management schreibt, tragen Ausschüttungen aus Anlegersicht nahezu die Hälfte zur langfristigen Gesamtrendite bei. Darüber hinaus würden den Dividenden defensive Attribute zukommen, seien ihre Schwankungen doch signifikant tiefer als jene der Unternehmensgewinne. Im Hinblick auf die hierzulande im Frühjahr anstehenden Dividendenauszahlungen werde dieser Aspekt am Aktienmarkt wieder zu einem Thema, so der verantwortliche Stratege.

CASH

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30.04.2014 09:39
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INFICON: Generalversammlung heisst alle Anträge des Verwaltungsrats gut

Generalversammlung heisst alle Anträge des Verwaltungsrats gut

* Verrechnungssteuerfreie Ausschüttung von CHF 14.00 je Aktie aus Reserven aus Kapitaleinlagen * 

Bad Ragaz/Schweiz, 29. April 2014. Die Aktionäre der INFICON Holding AG (SIX Swiss Exchange: IFCN), ein weltweit führender Hersteller von Instrumenten und Prozesskontroll-Software für komplexe industrielle Vakuumprozesse, haben an der heutigen Generalversammlung in Bad Ragaz sämtliche Anträge des Verwaltungsrats gutgeheissen. Ausschüttung aus Reserven aus Kapitaleinlagen Die Generalversammlung hat beschlossen, für das Geschäftsjahr 2013 je Namenaktie CHF 14.00 aus Reserven aus Kapitaleinlagen auszuschütten. Diese Ausschüttung ist verrechnungssteuerfrei und erfolgt am 7. Mai 2014, wobei als Ex-Datum der 2. Mai 2014 und als Record-Date der 6. Mai 2014 festgelegt wurden.

 

... meine Dividendenperle... :mosking:

save the world its the planet with chocolate...

09.04.2014 14:59
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Gerard hat am 09.04.2014 - 12:27 folgendes geschrieben:

Bei ihr ist die Dividende + Sonderdividende noch vor uns und zwar alles steuerfrei (Kapitalreserven).

Wer natürlich glaubt einige Tage zuvor zu kaufen und ein 10% Gewinn einzustreichen, liegt natürlich neben den Schuhen. Es wäre ja zu leicht.

Letztes Jahr musste ich 6 Mte warten, bis ich mein EP wieder hatte. Immerhin nicht schlecht 10% in 6 Mte.

Darum schreibe ich jeweils ein bis zwei Wochen vor ex-Dividende einen Call auf die Aktien mit Laufzeit 3 Monate. Die Wahrscheinlichkeit, dass man im Sommer liefern muss, ist klein. Und wenn, dann muss man halt zum EP liefern, hat dafür die Dividende plus Optionsprämie.

 

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09.04.2014 12:27
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Swiss Re

Bei ihr ist die Dividende + Sonderdividende noch vor uns und zwar alles steuerfrei (Kapitalreserven).

Wer natürlich glaubt einige Tage zuvor zu kaufen und ein 10% Gewinn einzustreichen, liegt natürlich neben den Schuhen. Es wäre ja zu leicht.

Letztes Jahr musste ich 6 Mte warten, bis ich mein EP wieder hatte. Immerhin nicht schlecht 10% in 6 Mte.

Gruss.   Gerard

09.04.2014 09:12
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marsi24 hat am 09.04.2014 - 07:27 folgendes geschrieben:

für mich bleiben die Käufer die es auf Dividenden abgesehen haben, ein Rätsel. Zudem wird die Dividende noch besteuert. Ich kriege den gleichen Gewinn doch über den Aktien-Kauf und -Verkauf wieder rein. 

nicht immer sinken die Titel am ex-Date.

Und wenn sie sinken, hat man keine Garantie, dass sich der Kurs erholt.

 

Für mich ist die Dividende ein Teil der Strategie. Ich versuche sowohl die Dividende wie auch die Optionsprämie reinzuholen.

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09.04.2014 07:27
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Einen schönen Guten Morgen,

für mich bleiben die Käufer die es auf Dividenden abgesehen haben, ein Rätsel. Zudem wird die Dividende noch besteuert. Ich kriege den gleichen Gewinn doch über den Aktien-Kauf und -Verkauf wieder rein. 

 

08.04.2014 21:03
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Gian-Reto hat am 08.04.2014 - 20:51 folgendes geschrieben:

Ja das hatte mich auch verwirrt!

Oft wird der Record-Date von den Unternehmen nicht angegeben.
Kann man sich dann auf die Abschätzung vom Kauf 2 Börsentage vorher verlassen?

Konkret; wenn kein Record-Date angegeben. So muss ich die Aktie 2 Tage vorher Kaufen um die Dividendenberechtigung zu erhalten?


MFG

Nein. Für den Börsenhandel in der Schweiz ist  für den Handel, respektive für den Käufer oder Verkäufer nur etwas relevant:der Ex-Tag Dividende. letzte Kaufmöglichkeit für die Dividende: 1 Tag vor EX.
Der Vekäufer, der am Ex-Tag verkauft, erhält die Dividende noch.
Alles klar?
Das Record Date hat nur für die abwickelnden Banken Relevanz.

08.04.2014 20:51
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Ja das hatte mich auch verwirrt!

Oft wird der Record-Date von den Unternehmen nicht angegeben.
Kann man sich dann auf die Abschätzung vom Kauf 2 Börsentage vorher verlassen?

Konkret; wenn kein Record-Date angegeben. So muss ich die Aktie 2 Tage vorher Kaufen um die Dividendenberechtigung zu erhalten?


MFG

08.04.2014 15:31
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Meistens 2 Tage

Marktstandard für Dividendenzahlungen

aus dem selben Link

 

 

 

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08.04.2014 15:19
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Ups.... sorry, das ist nun aber sehr peinlich!!!

Müsste ich eigentlich wissen, obwohl ich keine Dividenden-Strategie fahre!

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08.04.2014 15:13
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Zyndicate hat am 08.04.2014 - 08:16 folgendes geschrieben:

Dividendenberechtigt ist, wer die Aktie am Ex-Dividendendatum besitzt.

 

Record-Date

An diesem Tag wird festgelegt, wer Anrecht auf eine Dividende hat. Besitzen die Aktionäre am Record-Date Titel, so sind sie dividendenberechtigt, wenn die Titel geliefert sind.

 

Ex-Tag

Ex ist lateinisch und bedeutet «ohne». Der Ex-Tag ist der Börsentag, an dem die Aktien erstmals ex Dividende gehandelt werden, also «ohne Dividende». Meistens eröffnet der Kurs um den Betrag der Dividende tiefer, dies ist aber nicht zwingend.

 

Payment Date

An diesem Tag werden die Dividenden an alle Aktionäre ausbezahlt, die am Record-Date Anspruch auf Dividendenzahlung haben, unabhängig davon, ob die Aktien noch im Depot sind oder bereits veräussert wurden.

 

http://www.six-swiss-exchange.com/knowhow/products/shares/dividends_de.html

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08.04.2014 10:03
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noch Definition zu Ex- Tag: 

Ex ist lateinisch und bedeutet «ohne». Der Ex-Tag ist der Börsentag, an dem die Aktien erstmals ex Dividende gehandelt werden, also «ohne Dividende». Meistens eröffnet der Kurs um den Betrag der Dividende tiefer, dies ist aber nicht zwingend.

Quelle: http://www.six-swiss-exchange.com/knowhow/products/shares/dividends_de.html

 

08.04.2014 08:37
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Okay

Danke Good

08.04.2014 08:16
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Dividendenberechtigt ist, wer die Aktie am Ex-Dividendendatum besitzt.

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08.04.2014 08:00
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Guten Tag.

Bis wann müsste ich Bsp. die Aktie von Swiss Re im Depot haben um Dividendenberechtigt zu sein?

Ich finde unter der Seite Angaben zur GV und Ex-Div-Day, d.h. ich muss diese spät. ein Tag vor dem GV besitzen?

Vielen Dank

 

Swiss Re Events calendar

22 Apr 14 Dividend payment

15 Apr 14 Ex-Dividend date

11 Apr 14 150th Annual General Meeting Open

18.03.2014 08:38
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Eine Aktie mit 300 Prozent Dividendenrendite

Verschiedene kotierte und ausserbörslich gehandelte Unternehmen bieten ihren Aktionären zusätzlich zu den Barausschüttungen auch Naturaldividenden - mit teils überraschend hohen Renditen.

Darfs eine vergünstigte Hotelübernachtung sein, oder gar ein üppiger Apéro? Oder doch lieber eine Zugsfahrt hin und zurück nach Zermatt, um am Fusse des Matterhorns ein schönes Sommer-Weekend zu verbringen?

Mit der Frühlingszeit beginnt nicht nur bei den an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen die Dividendensaison, sondern auch bei Firmen, deren Aktien ausserbörslich gehandelt werden. Gerade diese Firmen offerieren ihren Teilhabern oftmals originelle und durchaus wertvolle Dividenden. Dafür verzichten Anleger bei diesen Titeln in der Regel auf substanzielle Kursgewinne, da es sich meist um Liebhaber-Aktien handelt.

Paradebeispiel  unter den Nichtkotierten ist das Parkhotel Giessbach AG, die Mieterin und Betreiberin des altehrwürdigen Grandhotels Giessbach, das über den Ufern des Brienzersees, unweit der tosenden Giessbachfälle, trohnt. Für eine Aktie, die derzeit bei 40 Franken notiert, erhält der Inhaber einen 20-Franken-Gutschein für einen Apéro im Hotel sowie einen 100-Franken-Gutschein für eine Hotelübernachtung. Dies ergibt eine Dividendenrendite von 300 Prozent.

Die offizielle Bar-Ausschüttung lässt sich auch bei der an der SIX gehandelten BVZ Holding, der Betreiberin der  Matterhorn-Gotthard-Bahn sowie des Glacier-Express aufpimpen. Zur ordentlichen Dividende von 10 Franken erhält der Aktionär eine Hin- und Rückfahrt eines beliebigen Orts auf dem Streckennetz bis Täsch. Nimmt man den maximalen Abschnitt ab Disentis, kommen nochmals 81 Franken hinzu. Beim aktuellen Aktienkurs von 307 Franken ergibt dies eine Rendite von über 30 Prozent.

Eine ansehnliche Dividenden-Performance zeigen auch die Rigi-Bahnen, die auf der Börsenhandels-Plattform der Berner Kantonalbank gehandelt wird. Eine Aktie, deren Wert seit Jahren zwischen drei und fünf Franken pendelt, berechtigt am 22. Mai 2014 – dem Tag der Generalversammlung – zu einer Tageskarte im Wert von 66 Franken. Die Dividendenrendite: Satte 200 Prozent – und für Halbtaxkarten-Inhaber noch immer eine solche von 100 Prozent.

Ein spezielles Zückerchen bietet das Berner Warenhaus Loeb ihren Besitzern von Partizipationsscheinen. Zur Dividende von 4 Franken kommt ein Besuch des Zirkus Knie im Wert von durchschnittlich 50 Franken hinzu. Zusätzlich findet die Generalversammlung bereits im Zirkuszelt statt – wohl einer der aussergewöhnlichsten Locations einer Schweizer GV. Bei Loeb beträgt damit die Rendite beim aktuellen PS-Kurs von 182 Franken stolze 40 Prozent.

Bei solch hohen Dividendenrenditen müssen Anleger allerdings damit rechnen, dass die Unternehmen ihre Naturalienpolitik plötzlich ändern können - so geschehen beim Appenzeller Kurhotel Hof Weissbad. Bis vor sechs Jahren berechtigte die 1'550 Franken teure Aktie zu einer Übernachtung inklusive üppigem Frühstücksbüffet im Wert von 230 Franken. Wegen des Erfolgs des Hotels – die Auslastungsquote beträgt nach eigenen Angaben 95 Prozent – wurde die Dividende seit 2008 auf eine Kapitalrückzahlung je Aktie von 30 Franken beschränkt.

Allerdings ist der Handel der meisten erwähnten Titeln wenig liquid. Das erschwert oftmals Anlegern der Kauf dieser Aktien, da der Spread zwischen Kauf- und Verkaufkurs bis zu zehn Prozent oder mehr betragen kann.
 

Wo Anleger ebenfalls mit Naturaldividenden belohnt werden (Auswahl im Link)

 

http://www.cash.ch/news/top_news/eine_aktie_mit_300_prozent_dividendenre...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

14.01.2009 17:17
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Dividenden Perlen

Gute Übersicht über Länder/Branchen und die Vor-und Nachteile von "Dividendenaktien"..

http://www.topdiv.com/index.cfm?Page=I01

weico

14.01.2009 15:35
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Dividenden Perlen

Touni wrote:

Den Sinn von Dividenden verstehe ich ehrlich gesagt schon lange nicht mehr!

Schauen wir uns mal Apple an. Die zahlen schon seit einigen Jahren keine Dividende mehr aus und bunkern das Geld für schlechte Zeiten. So konnte Apple ca. 22 Milliarden CHF ansammeln und würde auch ohne ein einziges Produkt zu verkaufen lange überleben. Was ist also besser: den Gewinn mit komischen Dividenden zu vernichten oder für schlechte Zeiten/Entwicklung zu bewahren?

Ich verstehe auch nicht, weshalb so komische Löhne bezahlt werden!

Es macht keinen Sinn, einfach Geld zu bunkern, denn wer würde in einen Fonds oder U'g investieren, die nichts macht und nur Cash besitzt? Dann behält man den Cash besser selber.

Apple braucht das Geld mittelfristig für die Entwicklung von Produkten und rechnete offenbar - korrekterweise - damit, dass in nächster Zeit die Kreditbedingungen verschlechtert sein werden. Mit dem Zurückbehalten von Dividenden haben sie sich so eine günstigere Finanzierung gesichert.

Apple weiss, dass wenn sie nicht eine neue Produktgeneration finanzieren können, dass sie tot sein werden.

Obwohl, Apple ist ja mehr ein Vermarkter als ein Hersteller, aber egal, Cash für Werbung brauchen sie immer und genau solche Kredite sind noch schwerer zu erhalten, da es keinen Gegenwert gibt.

14.01.2009 15:29
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Dividenden Perlen

@fritz

Ja ich habe das Prinzip schon verstanden.

Ich finde nur, die Dividende ist ein vielmals unterschätzeter Teil bei der Vermögensanlage gewisser Finanzmarktteilnehmer. In solch volatilen Märkten vielleicht zu recht oder könnte es steuertechnische Gründe haben :roll: ? Bin ich jedoch langfristig in den Aktienmärkten investiert und schleuse das Geld nicht am Fiskus vorbei, dann sind die 10% die Züblin offensichtlich (bin nicht genau informiert) auszahlt auch bestandteil deiner Performance.

Ein Problem das ich bei den aktuellen Finanzmärkten (oder den Köpfen der Finanzmarktteilnehmer) sehe ist, dass der Gewinn des Aktionärs aus der Wertschöpfung der unternehmerischen Tätigkeit zu einem Nebeneffekt geworden ist. Doch der Gewinn aus der Wertschöpfung der Unternehmung, und das ist die eigentliche Kernaussage, ist die einzige Möglichkeit einen nachhaltigen Wertzuwachs für den Aktionär zu ermöglichen, alles andere ist Spekulation (nicht negativ gemeint).

By the way: Die mehrheit der Aktionäre der AG's der Schweiz leben von den Dividenden. Ein parade Beispiel ist die Familie Hoffmann-Oeri. Aus den Wertgewinnen kannst du dir nichts kaufen, entweder du verkaufst deine Aktien oder du verlangst Dividenden.

14.01.2009 14:25
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Dividenden Perlen

Cash Money Brother wrote:

Warum sonst sollte der Anleger sein Geld sonst bei Apple anlegen, wenn er nicht direkt am Unternehmenserfolg beteiligt ist?

Wegen dem Kursgewinn.

Cash Money Brother wrote:

Die Strategie von Apple funktioniert nur so lange die Aktie von Apple jährlich einen Wertzuwachs verbuchen kann der über der Dividende liegt.

So ist das eben bei Aktien, ohne (erhofften) Wertzuwachs ist keiner daran interessiert.

Es macht wenig Sinn, eine Aktie nur wegen der Dividende zu kaufen, wenn man mit einem Kursverlust rechnet. Dann doch besser das Sparkonto.

Gruss

fritz

14.01.2009 12:37
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Dividenden Perlen

@Touni Warum sonst sollte der Anleger sein Geld sonst bei Apple anlegen, wenn er nicht direkt am Unternehmenserfolg beteiligt ist?

Die Strategie von Apple funktioniert nur so lange die Aktie von Apple jährlich einen Wertzuwachs verbuchen kann der über der Dividende liegt.

Das der innere Wert der Aktie um die zurückgelegte Dividende steigt ist logisch. Die Dividende gehört ja den Aktionären. Irgendeinmal kommt aber der Punkt, wo der Apple mit dem zusätzlich "zurückgehaltenen Dividendengeld" nichts mehr anfangen kann. Sprich ihr angstrebtes EiKp/FrKp Verhältniss ist zu gross und die Unternehmung kann die zurückgehaltenen Dividenden nicht mehr im Sinn des Erfüllungs des Unternehmenszwecks investieren. Dann kann man sich natürlich fragen ob Apple zu einer Investment Gesellschaft werden soll oder ob jeder Aktionär für die Anlage seinens Geldes ausserhalb des Unternehmenszwecks selber verantwortlich sein will.

Ich persönlich würde zweiteres bevorzugen.

Ich hoffe man versteht unter meinen Ausführungen den Sinn der Dividenden.

Ach ja und noch ein Punkt.

Bei Grossanlegern ist die Dividente auch Bestandteil der Performance. Wenn ich Besitzer einer Unternehmung bin, dann brauche ich vielleicht die Dividende zum Deckung der Zinskosten des Fremdkapitals, dass ich zur Übernahme der Unternehmung aufgenommen habe.

14.01.2009 12:19
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Dividenden Perlen

Den Sinn von Dividenden verstehe ich ehrlich gesagt schon lange nicht mehr!

Schauen wir uns mal Apple an. Die zahlen schon seit einigen Jahren keine Dividende mehr aus und bunkern das Geld für schlechte Zeiten. So konnte Apple ca. 22 Milliarden CHF ansammeln und würde auch ohne ein einziges Produkt zu verkaufen lange überleben. Was ist also besser: den Gewinn mit komischen Dividenden zu vernichten oder für schlechte Zeiten/Entwicklung zu bewahren?

"Die Betrachtung der Dinge, so wie sie sind, ohne Ersatz oder Betrug, ohne Irrtum oder Unklarheit, ist eine edlere Sache als eine Fülle von Erfindungen." Francis Bacon (1561-1626)

14.01.2009 12:03
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Ich empfehle Zueblin (ZUBN).

Die Dividendenrendite ist über 10%.

02.01.2009 11:49
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Dividenden Perlen

Naja in Deutschland gabs ja Fälle wo Dividende auf Schuldenbasis ausbezahlt wurde, Boss war so ein Fall. Ein Trauerspiel.

Wo kämen wir den hin, wenn jeder sagen würde "wo kämen wir den hin", und niemand würde gehen um zu sehen wo wir hinkämen wenn wir gingen.

02.01.2009 11:11
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Dividenden Perlen

Rein mathematisch gesehen ist die Aussage schon richtig, dass der Kurs um die Dividendenausschüttung zurück gehen muss. Aber da die Börse halt ein psychologisches "Spiel" ist, bildet sie diesen Vorgang nicht 1:1 ab.

Wenn ein Unternehmen Dividenden auszahlt aber gar nicht genügend Gewinn erzielt für diese Dividende, dann finde ich auch, dass es schlecht ist. Aber wenn die Payout Rate irgendwo unter 50% liegt, dann finde ich es eine gute Sache.

Ich persönlich bevorzuge auch Unternehmen, die langfristig eine gute Dividendenrendite aufweisen. Die sind meistens nicht so spektakulär im Kursverlauf, dafür habe ich einen konstanten Cashflow und in schlechten Zeiten kann ich besser schlafen weil sie eben eher weniger schnell abstürzen.

02.01.2009 11:08
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Dividenden Perlen

Also rein statistisch gesehen outperformen Aktien mit hohen Dividenden und solche ohne Dividende jene mit nur mässigen Dividenden. Habe leider die entsprechenden Studien momentan nicht zur Hand und kann auch nicht genau sagen, wie signifikant dieser Effekt ist und ob er aktuell immer noch so ausgeprägt ist. Aber er existiert...

02.01.2009 10:27
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Dividenden Perlen

Naja das mit dem Kursverlusst ist schon sehr warscheindlich, muss aber nicht sein. Wenn die Aktie allgemein ziehmlich aufwärts geht und in einem Guten Trend muss der Kurs ja nicht zwingend fallen, oder er hohlt in kürzerer Zeit wieder auf.

Wo kämen wir den hin, wenn jeder sagen würde "wo kämen wir den hin", und niemand würde gehen um zu sehen wo wir hinkämen wenn wir gingen.

31.12.2008 14:22
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Re: Dividenden Perlen

Embe wrote:

Na ganz so ist es ja auch nicht. Ist eine Aktie eine "Dividendenperle" wird sie eben auch gesucht. D.h. je näher man dem Termin der Dividente kommt, desto stärker steigt die Aktie. Es wird also vielmehr so sein, dass die Aktie kurz vor Dividendentermin steigt, um nach Auszahlung wirder auf ihrern Ausgangspunkt zu fallen. Es ist also nicht so, dass die Aktie einfach stillsteht, um nach Dividendenauszahlung um denselben Betrag tiefer zu fallen. Die Aussicht auf Dividende ist also vielmehr ein "Treiber" für höhere Kurse und Ausdruck eines finanzstarken Titels, welche es sich leisten kann, Gewinne an die Aktionäre auszuschütten.

Dies kann so sein - muss es aber nicht.

Und was bisher noch nicht angesprochen wurde.

Eine Dividende muss als Einkommen versteuert werden. Das heisst es kann unter Umständen attraktiv sein eine Aktie vor Dividendenauszahlung zu verkaufen um sich nach der Auszahlung wieder in den Titel einzukaufen.

Dies würde man dann Dividenden Stripping nennen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Dividendenstripping

Ich habe jedoch auch schon Situationen beobachtet wo diese Strategie nicht empfehlenswert war. Weil es gewissen Aktien am Tag der Ausschüttung sogar gelungen war anzusteigen - dies aufgrund des positiven Marktumfeldes.

Langer Rede kurzer Sinn:

Natürlich spricht eine Dividende FÜR ein Unternehmen, wenn diese über Jahre konstant ausbezahlt wird. Nur sollte man nicht so voreilig sein und glauben, dass hohe Dividenden gleichbedeutend mit super Investments sind. Die Betrachtung der Dividende ist eines von vielen möglichen Beurteilungskriterien bei einem Aktienkauf.

Ich weiß, dass ich nichts weiß!



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