EFG International

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16.04.2008 15:31
#1
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EFG International

wie seht ihr den weitereren Verlauf von EFG?

Bei 1 Million steig ich aus......
07.09.2016 11:46
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EFG International entlässt Europachef

Die Vermögensverwaltungsgesellschaft EFG International soll Daniel Furtwängler nach weniger als einem Jahr als Mitglied des Führungsteams für das Geschäft in Kontinentaleuropa freigestellt haben.

Dies berichtete am Mittwoch der Finanz-Blog "Inside Paradeplatz". Das Unternehmen wollte dies gegenüber AWP nicht kommentieren.

Furtwängler trat Anfang November 2015 als Managing Director bei EFG ein, nachdem er zuvor für die Bank Coutts tätig gewesen war. Er sollte von Zürich aus das Wachstum in verschiedenen Märkten Westeuropas und im östlichen Mittelmeerraum vorantreiben, hatte es damals geheissen.

(AWP)

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05.09.2016 10:10
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Kurssprung nach Ersteinstufung durch CS

Freuen wir uns an der Ersteinstufung von EFGN durch Credit Suisse!

Diese Aktie hat enormes Potenzial!!

Lest selber nach: https://www.cash.ch/news/top-news/die-neusten-nebenwerte-favoriten-der-c...

 

27.07.2016 08:25
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Gewinn von Vermögensverwalter EFG sinkt

Der Gewinn des Vermögensverwalters EFG International ist im ersten Halbjahr wegen Sonderkosten für die geplante Übernahme der Konkurrentin BSI uund dem laufenden Kostensenkungsprogramm geschrumpft.

Unter dem Strich stand ein Plus von 22,3 Millionen Franken nach 48 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum, wie EFG am Mittwoch mitteilte. Damit schnitt die Bank aber dennoch besser ab, als von Analysten erwartet. Die Nettoneugelder schrumpften im ersten Halbjahr um 0,1 Milliarden Franken. Die Übernahme der in den Korruptionsskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB verwickelten BSI will EFG weiterhin im vierten Quartal abschließen. Bei den geplanten Kostensenkungen sei das Institut dem Plan voraus: Für 2016 erwartet EFG Einsparungen von 57 Millionen Franken und den Abbau von 254 Beschäftigten.

(Reuters)

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15.07.2016 08:21
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EFG International will BSI-Geschäft in Singapur schnellstmöglichst übernehmen
14.07.2016 18:36

Zürich (awp) - Das Finanzinstitut EFG International will beim geplanten Kauf der BSI-Bank deren Singapur-Geschäft vorzeitig übernehmen. Der Deal solle bis spätestens November 2016 abgeschlossen sein, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit der heutigen BSI-Besitzerin BTG Pactual abgeschlossen worden.

Hintergrund ist die Verwicklung von BSI in die Korruptionsaffäre um den malaysischen Staatsfonds 1MDB. Mit der nun angekündigten Massnahme solle für die betroffenen Kunden und Mitarbeiter "zusätzliche Sicherheit und Stabilität" hergestellt werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

Der Kaufpreis für die Einheit werde in Bezug zu deren materiellen Buchwert stehen, heisst es weiter - inklusive eines Preisanpassungsmechanismus. Es werde nicht erwartet, dass sich der Kaufpreis für die gesamte BSI durch den jetzigen Deal verändere, wird zugleich betont.

rw/cp

(AWP)

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07.07.2016 08:28
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natürlich würde ich in erster linie auf einen rebound setzen, aber mit 8% rendite lässt es sich besser warten... aber ich warte wohl noch ab, habe zur zeit ohnehin nicht gross bock auf aktien

06.07.2016 20:41
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keine Garantie auf eine Dividendenzahlung

wenn überhaupt wettest du auf einen Rebound beim Aktienkurs - obschon ich jetzt noch die Rahmenbedingungen der KE abwarten würde

 

es gibt aktuell am Markt "sicherere" Bankaktien

06.07.2016 16:13
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Wie stehen hier die Dividendenaussichten? Beim aktuellen Kurs eine Rendite von fast 8%...!? Lohnt es sich hier einzusteigen? Kenne die Gesellschaft nicht und bin froh um Hinweise. Merci

05.07.2016 10:09
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Ein paar habend anscheinend schon gestern gewusst.. katastrokatastrophales Management. Lange gibts die Firma nicht mehr.

05.07.2016 08:15
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EFG International plant weitere Kapitalerhöhung für BSI-Kauf
05.07.2016 08:00

Zürich (awp) - EFG International plant wegen der BSI-Übernahme eine weitere Kapitalerhöhung. An einer ausserordentlichen GV am 26. Juli 2016 soll weiteres genehmigtes Kapital von 15 Mio Namenaktien geschaffen werden, wie das Institut am Dienstag mitteilt. Dieses wird benötigt, um den Aktienanteil des Kaufpreises für die BSI-Bank an PTG Pactual gewährleisten zu können.

Ausserdem kündigt das Institut eine neue Managementstruktur an, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Fünf Management-Mitglieder von BSI würden nach der Übernahme Mitglied des Executive Committee: Es handle sich um Renato Cohn, Reto Kunz, Maurizio Moranzoni, Gérald Robert und Renato Santi. Die bisherigen Mitglieder James Lee und Frederick Link seien hingegen in Zukunft nicht mehr Mitglied des Gremiums, wobei Lee pensioniert werde, Link jedoch bei EFG verbleiben werde.

Ausserdem wird in der Mitteilung betont, dass BSI innerhalb der EFG-Holding-Struktur bis zur vollständigen Integration als separate Einheit geführt werde. Diese werde für Mitte 2017 erwartet.

rw/cp

(AWP)

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13.06.2016 10:05
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13.06.2016 | 08:56#EFG – Goldman Sachs erhöht Einstufung!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die US-Bank Goldman Sachs hat heute Morgen das Kursziel von EFG (CHF 4.37) von CHF 6.50 auf CHF 6.10 reduziert. Im aktuellen Researchpapier heisst es, dass man den Vermögensverwalter EFG nach der Ankündigung der Übernahme von BSI auf „Sell“ zurückgestuft habe. Man habe zwar den strategischen Sinn gesehen, durch die Erwerbung Effizienzgewinne zu erzielen. Gleichzeitig wurden aber auch die Risiken bei der Ausführung in Betracht gezogen. Die aktuelle Aktienbewertung trage den Risiken nun Rechnung, weshalb die Einstufung auf „Neutral“ erhöht wurde.

24.05.2016 08:21
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EFG: 1MDB-Fall führt zu tieferem Kaufpreis für BSI - BSI-CEO tritt zurück
24.05.2016 08:05

Zürich (awp) - EFG International zeigt sich erfreut über die Genehmigung der BSI-Übernahme durch die Finma. Die Korruptionsaffäre des malaysischen Staatsfonds 1MDB und die Verwicklungen von BSI haben indes auch Auswirkungen auf die Kaufbedingungen.

Der Aktienkaufvertrag sehe eine Entschädigung vor für diese und weitere Angelegenheiten bis hin zum vollständigen Kaufpreis, hiess es in einer Mitteilung von EFG am Dienstag. Es sei vereinbart worden, dass Entschädigungen durch ein Schweizer Treuhandkonto abgesichert werden. Bussen und Strafen würden zu einer Reduktion des Kaufpreises führen. Am Morgen war bekannt geworden, dass die Finma neben anderen Massnahmen einen Gewinn von 95 Mio CHF einzieht, und die Bundesanwaltschaft ein Strafverfahren gegen BSI eröffnet hat.

Im Februar hatte EFG International angekündigt, die Tessiner Privatbank von der brasilianischen BTG Pactual für rund 1,33 Mrd CHF zu übernehmen. Bereits damals wurde gesagt, dass der Kaufpreis weiteren Anpassungen unterliege, abhängig von der Entwicklung der Nettoneugelder sowie von Veränderungen des materiellen Buchwerts - jeweils bis zum Abschluss der Transaktion.

EFG glaube, dass die "Entwicklung" ein wichtiger Schritt sei, regulatorische Unsicherheit für die Kunden und Investoren aus der Welt zu schaffen. Gleichzeitig zeigte man sich erfreut, über die Genehmigung der Übernahme durch die Finma. Weitere nötige Genehmigungen würden nach wie vor bis spätestens im vierten Quartal 2016 erwartet, hiess es weiter. Die Übernahme sei im besten Interesse der Kunden und des Schweizer Finanzsektors, liess sich EFG-CEO Joachim Straehle am Dienstag zitieren.

BSI-CEO Stefano Coduri ist indes per sofort von seinem Amt zurückgetreten. Der Verwaltungsrat hat das VR-Mitglied Roberto Isolani zum neuen CEO der Gruppe ernannt.

ys/cp

(AWP)

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29.04.2016 08:11
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Bei EFG nimmt der Ertrag ab

29.04.2016 08:08

Die Vermögensverwalterin EFG International hat ein schwieriges erstes Quartal hinter sich.

Insgesamt seien die Erträge gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen, teilte die EFG International am Freitagmorgen aus Anlass der Generalversammlung mit. Zudem droht ein hoher Abschreiber auf dem Versicherungsportfolio. Die EFG-Aktionäre müssen am Nachmittag über eine Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme der Tessiner Privatbank BSI entscheiden.

Auch den Neugeldzufluss in den ersten drei Monaten des Jahres bezeichnet EFG International als "enttäuschend". Zwar seien in Grossbritannien, Kontinentaleuropa sowie in der Schweiz positive Zuflüsse angefallen, negativ hätten sich dagegen die schwierigen makroökonomischen Bedingungen in Lateinamerika und das Auslaufen eines Investitionsprodukts in Asien ausgewirkt, das nicht habe unmittelbar ersetzt werden können.

Gleichzeitig vermeldet die Bank gute Fortschritte bezüglich des im November 2015 angekündigten Sparprogramms. Im ersten Quartal 2016 seien bereits über die Hälfte der angepeilten Einsparungen erzielt worden, so EFG International. Ziel des Programms sind Einsparungen von rund 5% oder etwa 30 Mio CHF bis zum Ende des Jahres 2016. Die mit dem Programm verbundenen einmaligen Kosten würden sich etwa auf die Hälfte dieses Betrags belaufen.

Probleme mit Versicherungsportfolio

Bezüglich des von der EFG International gehaltenen Lebensversicherungs-Portfolios sieht sich das Institut mit Prämienerhöhungen auf 12 von 48 Policen konfrontiert - diese seien "gewichtig und ungerechtfertigt". EFG International will sich denn auch vor den US-Gerichten gegen diese Erhöhung wehren. Sollte sie aber nicht durchdringen, so könnten sich die Erhöhungen mit einem "signifikanten Abschreiber" auswirken.

Im bisherigen Jahresverlauf habe EFG auf dem Portfolio wegen Todesfällen insgesamt 55,5 Mio USD verdient, das sei mehr als im gesamten Jahr 2015 (44,8 Mio USD).

Die Aktionäre der EFG International müssen am Freitagnachmittag über eine Kapitalerhöhung von bis zu 81,7 Mio Aktien entscheiden. Diese soll in Form von Bezugsrechten an die bestehenden Aktionäre ausgegeben werden. Dabei sollen 29 neue Aktien für 54 bestehende Titel ausgegeben werden, die Bezugsrechte sollen nicht an der SIX gehandelt werden. Die Mehrheitsaktionärin EFG Bank European Financial Group hat sich, wie bereits bekannt, dazu verpflichtet insgesamt in Höhe 271 Mio CHF an der Erhöhung teilzunehmen,

(AWP)

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28.04.2016 08:37
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EFG International erwirbt UBI Banca International - Kundenvermögen 3,6 Mrd EUR
28.04.2016 08:00

Zürich (awp) - EFG International übernimmt das in Luxemburg ansässige Private-Banking-Geschäft der UBI Banca International mit Kundenvermögen in der Grössenordnung von 3,6 Mrd EUR. Wie die Schweizer Privatbanken-Gruppe am Donnerstag mitteilte, will sie mit dieser Transaktion die Präsenz in Luxemburg "deutlich ausbauen" und den Fokus verstärkt auf das Wachstum im europäischen Wealth-Management-Geschäft legen. Über die finanziellen Konditionen sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die Transaktion ist den Angaben zufolge als Barübernahme von UBI Banca International (Luxembourg) S.A. strukturiert und wird keine wesentlichen Auswirkungen auf das regulatorische Eigenkapital von EFG haben. Vorbehältlich der aufsichtsrechtlichen Genehmigung wird der Abschluss im ersten Halbjahr 2017 erwartet, anschliessend wird das übernommene Geschäft mit der EFG Bank (Luxembourg) S.A. zusammengelegt.

Die Niederlassungen von UBI in Madrid und München sind laut EFG von der Transaktion ebenso ausgeschlossen wie deren Treuhand- und Corporate-Banking-Geschäft.

uh/cp

(AWP)

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07.04.2016 08:01
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EFG mit Kapitalerhöhung auf Kurs

Der Vermögensverwalter EFG International kann mit der Kapitalerhöhung zur Finanzierung der Übernahme des Rivalen BSI weitermachen.

Der Grossaktionär EFG Bank European Financial Group SA (EFG Group) habe seine Zeichnungszusage auf 271 von zuvor 125 Millionen Franken erhöht, teilte EFG am Donnerstag mit. Die Zusagen von Investmentbanken seien nicht mehr nötig und würden aufgelöst. Die neuen Aktien sollen mindestens 6,12 Franken kosten. Insgesamt will EFG 500 Millionen Franken einsammeln.

EFG will für die Tessiner BSI, eine Tochter der brasilianischen Investmentbank BTG Pactual, 1,3 Milliarden Franken (1,2 Milliarden Euro) auf den Tisch legen. Aus dem Zusammenschluss der beiden etwa gleich grossen Banken würde der fünftgrösste Vermögensverwalter des Landes entstehen.

(Reuters)

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24.02.2016 18:05
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Wenn die UBS Leute das sagen, muss ich morgen wohl einsteigen.

24.02.2016 14:24
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24.02.2016 | 12:59#EFG – UBS sieht +67% Kurspotenzial!

(wirtschaftsinformation.ch) – Die UBS hat heute das Kursziel für die Aktie der Schweizer Privatbank EFG zwar von CHF 12.30 auf CHF 10 gesenkt. Zum aktuellen Kurs von CHF 6 sieht der zuständige Analyst aber immer noch ein Gewinnpotenzial von +67%. In der Studie heisst es, dass die Bruttomarge von EFG während der letzten 10 Jahre um einen Drittel zurückgegangen sei. Auf der anderen Seite hätten sich die Kosten für die verwalteten Vermögen erhöht. Besserung sei diesbezüglich nicht in Sicht, aber dies sei kein unternehmensspezifisches Problem. Das Management versuche nun, das Problem mit der BSI-Übernahme zu lösen. Obwohl die damit verbundenen Risiken beträchtlich seien, wird darin eine mutige, pragmatische und möglicherweise notwendige Entscheidung gesehen. Die UBS kommt zum Schluss, dass die Aktie nach dem deutlichen Kursrückgang nun eine attraktive Einstiegsgelegenheit biete. Kaufwillige Anleger müssen beachten, dass die BSI-Übernahme eine massive Kapitalerhöhung bei EFG zur Folge haben wird. Die Bezugsbedingungen für die neuen Aktien werden bis spätestens zur Generalversammlung vom 29. April bekannt gegeben.

23.02.2016 00:31
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Falsch, Tee trinken und abwarten, denn erst muss die vorgesehene Kapitalerhöhung an der GV vom 29.04.2016 angenommen und durchgeführt werden, denn dann gibt es wohl noch viel tiefere Kurse...

22.02.2016 23:48
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Bei 5 nehme ich mal 10k. 

22.02.2016 21:39
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Gelegenheit

mit einem Anlagehorizont von 24 Mt kann man hier um 6 Franken mit gutem Gewissen einsammeln

anständige Zahlen und viel Synergiepotential - mehr als heute verkündet wurde 

22.02.2016 16:40
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Blaues Hufeisen hat am 18.02.2016 - 12:56 folgendes geschrieben:

Aktie ist angesprungen, womit der Rebound nun läuft. Kurzfristig sehe ich die Aktie bei 8.50 (aktuell 6.66), was übrigens immer noch deutlich unter dem Kurs von Ende Dezember (10.50) wäre. 

Spitzentipp Dash 1

22.02.2016 08:17
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Tessiner BSI geht an EFG International

Die Bank EFG International kauft die Tessiner Privatbank BSI für rund 1,328 Milliarden Franken.

Mit kombinierten verwalteten Vermögen von rund 170 Milliarden Franken soll eine der grössten Privatbanken der Schweiz entstehen. Der Kaufpreis wird in bar und in Aktien bezahlt. Die bisherige Besitzerin der Tessiner Bank, die brasilianische Bank BTG Pactual, wird dadurch Aktionärin der neuen Bank. Sie wird einen Anteil von circa 20 Prozent halten, wie EFG und BSI am Montag in einem gemeinsamen Communiqué mitteilten. Grösster Aktionär der Bank bleibt die EFG Group mit einem Anteil von 35 Prozent.

Der Abschluss wird vorbehaltlich der Genehmigung der Aktionäre und der Aufsichtsbehörden im vierten Quartal 2016 erwartet. Beide Marken sollen nach dem Zusammenschluss bestehen bleiben, wie es weiter hiess. Es bestehe aber die Absicht, in der Zukunft in den meisten Märkten eine kombinierte Marke einzuführen. Zürich, Genf und Lugano blieben wichtige Standorte für die Führung und den Betrieb der neuen Bank.

Mit dem Zusammenschluss erhoffen sich die Banken weiter Kostensynergien im Umfang von 185 Millionen Franken vor Steuern. Diese sollen vor allem durch die Nutzung einer gemeinsamen IT-Plattform erzielt werden.

Schon seit Monaten war bekannt, dass die BSI verkauft werden sollte. Die bisherige Eigentümerin BTG Pactual war im Zuge des Korruptionsskandals beim staatlichen Ölkonzern Petrobras unter Druck geraten. Nach der Verhaftung des früheren BTG-Chefs Andre Esteves begannen Kunden offenbar Gelder abzuziehen und die Finanzierungsbedingungen verschlechterten sich, weshalb das brasilianische Institut in Liquiditätsnot geriet.

(SDA)

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19.02.2016 08:28
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EFG bestätigt exklusive Verhandlungen zu BSI-Übernahme
19.02.2016 07:58

Zürich (awp) - Die Vermögensverwaltungsbank EFG International steht in exklusiven Verhandlungen mit der brasilianischen BTG Pactual über eine mögliche Übernahme der BSI. Die EFG bestätigt am Freitag einen entsprechenden Bericht des Online-Portals "Ticinonews". Bisher sei allerdings keine Entscheidung gefallen, betont die Zürcher Bank in ihrer Medienmitteilung.

Laut der "Ticinonews"-Meldung steht die Entscheidung über die Zukunft der BSI unmittelbar bevor. Bereits im Januar war in den Medien berichtet worden, dass die EFG Favoritin für eine Übernahme der zum Verkauf stehenden Tessiner Privatbank sei. Der Übernahmepreis dürfte sich laut den Medienberichten auf rund 1,2 Mrd belaufen.

Mitte Januar hatte auch die Tessiner Kantonalbank (BancaStato) offiziell Interesse an einer Übernahme der BSI bekundet. Das Staatsinstitut wollte die Tessiner Privatbank gemeinsam mit "zwei weiteren Partnern" übernehmen und damit laut eigenen Angaben auch eine drohende Aufspaltung der BSI verhindern.

Die BSI hatte per Ende 2014 insgesamt Kundenvermögen in der Höhe von 92 Mrd CHF ausgewiesen. BTG Pactual übernahm die BSI offiziell Mitte 2015 von der italienischen Versicherungsgruppe Generali, wobei sich die Übernahme wegen dem hängigen Verfahren im US-Steuerstreit verzögert hatte. Die brasilianische Bank war im vergangenen Jahr im Zuge des Korruptionsskandals beim staatlichen Ölkonzern Petrobras unter starken Druck geraten.

tp/uh

(AWP)

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18.02.2016 13:44
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Hier läuft gar nix. Jetzt in Banken zu investieren und auf das grosse Geld zu hoffen ist schon fast fahrlässig, zudem hat efg noch einiges an internen Problemen zu lösen, geschweige denn von der mikrigen Rendite...

18.02.2016 12:56
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Aktie ist angesprungen, womit der Rebound nun läuft. Kurzfristig sehe ich die Aktie bei 8.50 (aktuell 6.66), was übrigens immer noch deutlich unter dem Kurs von Ende Dezember (10.50) wäre. 

17.02.2016 14:05
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Aus meiner Sicht ist EFG ein heisser Rebound-Kandidat. Hat seit Anfang Jahr 35% eingebüsst, konnte auch von der jüngsten Erholung nicht profitieren. Wäre bei EFG alles im Argen, würde ich einen grossen Bogen um die Bude machen. Im laufenden Jahr soll der Gewinn jedoch bei CHF 0.80 je Aktie zu liegen kommen. Zudem sollten mindestens CHF 0.25 je Aktie als Dividende ausgeschüttet werden, möglich sogar CHF 0.30. Mehr wissen wir am 24. Februar, wenn die 2015er Geschäftszahlen kommen. Citigroup hat heute CHF 9 als Kursziel publiziert, Berenberg am 1.2. CHF 10.50. Goldman Sachs am 20.1. sogar CHF 11.60. Aktie aktuell rund CHF 6.50! CS hat EFG am 21.1. zudem auf die Top-Pick-Liste genommen. Was meint ihr?

02.12.2015 23:45
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Was haltet ihr mittlerweile von EFG ?

23.11.2015 08:15
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EFG streicht 200 Stellen

Bei der Privatbank EFG International harzt das Geschäft. Der erwartete Gewinnrückgang führt zu Kosteneinsparungen - und zum Abbau von 200 Stellen.

Das schwache Ende des zweiten Quartals habe sich im zweiten Halbjahr fortgesetzt, warnte der Vermögensverwalter am Montag. Der zugrundeliegende Reingewinn werde im zweiten Halbjahr tiefer sein als in den ersten sechs Monaten 2015.

Um die Profitabilität zu verbessern will EFG nun 30 Millionen Franken einsparen und 200 Stellen abbauen.

Der Geschäftsverlauf in den vier Monaten von Juli bis Oktober sei weiterhin von wirtschaftlicher und marktbedingter Unsicherheit beeinträchtigt, wobei sich die Befürchtungen hinsichtlich der Schwellenländer im September prononciert ausgewirkt hätten, so die Mitteilung. Zudem beschränke das anhaltend tiefe Zinsumfeld weiterhin die Einnahmen aus dem Bilanzstrukturmanagement. Der Bruttoertrag und die Bruttomarge blieben deshalb wie im ersten Halbjahr 2015 unter den Erwartungen.

"In Kombination mit der signifikanten Investition in weiteres Wachstum verbleibt die Gewinnentwicklung gedämpft - das schwache Ende des zweiten Quartals setzte sich somit im zweiten Halbjahr bis heute fort", schreibt EFG weiter. Entsprechend werde der zugrundeliegende Reingewinn im zweiten Halbjahr tiefer sein als in den ersten sechs Monaten 2015. Die Kapitalquoten blieben aber stabil.

US-Vergleich bis Ende Jahr

Das Nettoneugeld-Wachstum entsprach den Angaben zufolge 8% auf annualisierter Basis in der Periode von Juli bis Oktober 2015. Asien habe sich nach Nettoabflüssen im ersten Halbjahr (aufgrund von Anpassungen des Kreditportfolios) erholt, und in der Schweiz habe sich der Turnaround mit Nettoneugeldern am oberen Ende des Zielbands von 5-10% bestätigt. Ausser Nord- und Südamerika (aufgrund der regionalen makroökonomischen Situation) hätten alle Regionen Nettoneugelder erwirtschaftet. Die Ausleihungen blieben derweil verhalten, da man bei neuen Krediten weiterhin selektiv vorgehe. Die ertragsgenerierenden verwalteten Vermögen erhöhten sich auf 83,4 Mrd CHF per Ende Oktober von 80,2 Mrd per Ende Juni 2015.

Weiter teilt EFG mit, dass man zuversichtlich sei, ein Vergleich in Bezug auf das US Steuerprogramm bis Ende Jahr erzielen zu können.

Das Jahresergebnis 2015 wird am 24. Februar veröffentlicht.

(AWP/Reuters)

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02.11.2015 08:14
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EFG International ab sofort offiziell in Zypern vertreten
02.11.2015 07:55

Zürich (awp) - EFG International wird ihr Geschäft in Zypern am (heutigen) Montag formell lancieren. Wie die Schweizer Privatbank mitteilte, wird es als Niederlassung der EFG Bank (Luxemburg) S.A. mit Sitz in Nikosia und einem Büro in Limassol geführt.

Leitender Vertreter vor Ort wird Costas Stylianou sein. Er war laut Mitteilung zuvor während elf Jahren für die Alpha Bank in Zypern als Leiter der International Division und Mitglied der Geschäftsleitung tätig. Er werde dabei sehr eng mit Demetris Pisiaras, dem in London ansässigen Marktkoordinator für Zypern, zusammenarbeiten.

Die Büros in Zypern seien nun voll betriebsbereit. Mit der Präsenz vor Ort wolle man die Dienstleistungen für in Zypern wohnhafte internationale Kunden, internationale Investoren sowie die zypriotische Diaspora ausbauen und in diesem Geschäftszweig weiter wachsen.

EFG hatte den Aufbau eines Büros in Zypern bereits im letzten Jahr bekannt gegeben.

uh/ra

(AWP)

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29.07.2015 08:13
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EFG International bleibt im ersten Halbjahr mit Ergebnissen unter Erwartungen

29.07.2015 08:00

Zürich (awp) - Die Privatbankengruppe EFG International weist für das erste Halbjahr 2015 Gewinnzahlen unter den Markterwartungen und einen leichten Neugeldabfluss aus. Der Reingewinn nach Minderheiten belief sich auf 48,0 Mio CHF. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte wegen hoher Rückstellungen für Bussen in den USA sowie in der Schweiz noch ein Verlust von 6 Mio CHF resultiert. Der neue CEO kündigt Massnahmen zur Verbesserung der Ergebnisse an.

Die von der Bankengruppe verwalteten ertragsgenerierenden Vermögen beliefen sich per Mitte Jahr auf 80,2 Mrd CHF nach 84,2 Mrd CHF zum Jahresende 2014. Der Rückgang war auf niedrigere Ausleihungen sowie der Frankenstärke seit Anfang Jahr zurückzuführen. Zudem kam es im ersten Semester zu einem leichten Netto-Neugeldabfluss von 0,3 Mrd CHF gegenüber einem Neugeldzufluss von 2,7 Mrd im Jahr davor.

Der Bruttoertrag erhöhte sich im Halbjahr um 3% auf 353,0 Mio CHF, während der Geschäftsaufwand um 7% auf 296,0 Mio anstieg. Die Bruttomarge lag mit 87 Basispunkten leicht tiefer als noch vor Jahresfrist (88 BP).

Gemäss AWP-Konsens erwarteten die Analysten den Bruttoertrag deutlich höher bei 378,5 Mio CHF und den Reingewinn bei 74,7 Mio CHF. Sie hatten zudem einen Nettoneugeldzufluss bei 1,8 Mrd und den Stand der verwalteten Vermögen bei 83,2 Mrd CHF prognostiziert.

Die Ergebnisse im Halbjahr würden "die eigentlichen Kapazitäten des Geschäfts nicht akkurat widerspiegeln", wird der neu ernannte CEO Joachim Strähle in der Mitteilung zitiert. "Portfolioadjustierungen auf der Kreditseite, externe Faktoren und unvermeidliche Ablenkungen haben denn die Resultate auch beeinträchtigt." Das zugrundeliegende Geschäft müsse sich nun signifikant verbessern.

EFG verfüge aber über ein gut positioniertes Geschäft, das in der Lage sein sollte, längerfristig starkes zweistelliges Wachstum zu liefern, so der CEO. Punkto verwalteter Vermögen strebe er nun so rasch als möglich die Marke von 100 Mrd CHF an. Er habe organisatorische Änderungen vorgenommen, um sicherzustellen, dass sich das Team auf die richtigen Prioritäten konzentriere, so Strähle.

tp/rw

(AWP)

 

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11.06.2015 13:46
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Fitch bestätigt Ratings von EFG International und EFG Bank

11.06.2015 11:55

Zürich (awp) - Die Ratingagentur Fitch hat die Einschätzungen für die Privatbank EFG International sowie ihre Tochter EFG Bank bestätigt. Gleichzeitig bestätigte Fitch den stabilen Ausblick. Wie die Agentur am Donnerstag mitteilte, lauten damit die Langfristratings (Long-term Issuer Default Rating, IDR) unverändert auf 'A' und die sogenannten Viability Ratings weiter auf 'a'.

ra/tp

(AWP)

 

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24.04.2015 09:48
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EFG International im Q1 mit "robuster" Bruttomarge - gebremste Neugelder

24.04.2015 08:59

Zürich (awp) - Die Privatbankengruppe EFG International sieht im ersten Quartal 2015 die Entwicklung des Gewinnbeitrags "im Rahmen der Erwartungen und über dem Niveau des Vorjahres". Die Bruttomarge sei robust geblieben, unterstützt durch "förderliche Marktbedingungen" für das Group Treasury, heisst es in einer Mitteilung von EFG zu der heute stattfindenden Generalversammlung. Insgesamt sei der Bruttoertrag doppelt so stark wie der Geschäftsaufwand gewachsen.

Die Neugeldentwicklung wurde im ersten Quartal dagegen durch den Ausstieg aus gewissen - niedrig rentierenden - Kreditbereichen beeinträchtigt, heisst es weiter. Dieser Prozess sei jedoch im zweiten Quartal abgeschlossen worden. Es werde erwartet, dass die Geschäfts- und Nettoneugeld-Entwicklung von ersten Auswirkungen der Wachstumsinitiativen profitieren würden, so die EFG. Sie verweist dabei auf die "sehr starke Pipeline" für Kundenberater - weitere Neueinstellungen würden folgen.

   

Die anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen angekündigten Anstrengungen zur Kontrolle der "operativen Kernkosten" will EFG fortsetzen, auch wenn sich der Schweizer Franken seither abgeschwächt habe. Zudem wolle sich EFG weiterhin auf Wachstum fokussieren.

tp/ra

(AWP)

 

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02.04.2015 08:15
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EFG International beantragt Erhöhung des bedingten Kapitals

02.04.2015 07:55



Zürich (awp) - Der Verwaltungsrat der Privatbankengruppe EFG International beantragt der Generalversammlung am 24. April eine Erhöhung des bedingten Kapitals. Dieses soll durch die Ausgabe von maximal 2 Mio Namensaktien zu einem Nominalwert von 50 Rappen pro Aktie um 1 Mio CHF erhöht werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilt.

Wie schon bekannt war, soll an der GV ausserdem Joachim Strähle zum neuen Verwaltungsratspräsident gewählt werden. Er soll Jean Pierre Cuoni ersetzen, der altershalber zurücktritt.

Zudem werden laut der Mitteilung Niccolò Burki, Emmanuel Bussetil, Erwin Caduff, Robert Chiu, Michael Higgin, Spiro Latsis, Bernd-Albrecht von Maltzan, Périclès Petalas und Daniel Zuberbühler zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. Hugh Matthews habe sich hingegen entschieden, nicht für eine weitere Amtsdauer zu kandidieren.

rw/ys

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25.02.2015 08:16
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EFG 2014 mit geschrumpftem Reingewinn - Joachim Strähle soll VR-Präsident werden

25.02.2015 08:03



Zürich (awp) - Die Privatbankengruppe EFG International hat im vergangenen Geschäftsjahr 2014 einen Reingewinn von 61,4 Mio CHF erwirtschaftet, was einem Rückgang um 45% entspricht. Der Gewinnrückgang ist auf hohe Rückstellungen im ersten Halbjahr für das US-Steuerprogramm sowie für weitere Rechtsfälle zurückzuführen.

Die Aktionäre sollen für das laufende Geschäftsjahr dennoch eine um einen Viertel erhöhte Dividende von 0,25 CHF je Aktie nach 0,20 CHF im Jahr davor erhalten, wie das Bankhaus am Mittwoch mitteilte.

Der Neugeldzufluss belief sich 2014 auf 4,4 Mrd CHF, nachdem der Privatbank im Jahr davor noch 2,5 Mrd CHF zugeflossen waren. Die ertragsgenerierenden Kundenvermögen (AuM) lagen per Ende Jahr mit 84,2 Mrd CHF um 11% über dem Vorjahreswert.

Der Bruttoertrag legte um 8% auf 716,6 Mio CHF zu. Damit erwirtschaftete die Vermögensverwalterin auf den Kundenvermögen eine Bruttomarge von 89 Basispunkten nach 88 Punkten im Jahr davor. Die Anzahl Kundenberater (Client Relationship Officers, CROs) lag mit 440 per Ende 2014 leicht über dem Stand des Vorjahres von 435.

Mit dem ausgewiesenen Zahlenset hat die Bank die Erwartungen der Marktbeobachter bei den Ertragszahlen übertroffen Im Durchschnitt rechneten die Experten mit einem Betriebsertrag von 702 Mio CHF und einem Reingewinn von 54,3 Mio CHF. Beim Nettoneugeld (Konsens: 4,9 Mrd) und bei den Kundengeldern (85,4 Mrd) lag EFG knapp im Rahmen der Erwartungen.

Den Gegenwind wegen der Franken-Entwicklung bezeichnet EFG als "beschränkt": Der heutige Wechselkurs würde eine "einstellige prozentuale Beeinträchtigung des Vorsteuergewinns" bedeuten, heisst es. Das Unternehmen will aber weiterhin sein Kosten-Ertrags-Verhältnis auf unter 75% reduzieren. Als Reaktion auf die Stärke des Schweizer Frankens werde man die Anstrengungen zur Kontrolle der operativen Kosten im Kerngeschäft verstärken, heisst es.

Wie das Unternehmen weiter schreibt, wird Jean Pierre Cuoni als Präsident des Verwaltungsrates zurücktreten. Als Nachfolger wird der Generalversammlung vom 24. April 2015 der ehemalige Bank Sarasin-Chef Joachim Strähle vorgeschlagen.

tp/uh

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20.01.2015 08:25
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SNB-Schock: EFG-Eigenkapital kaum betroffen
 

Auch die Privatbankengruppe EFG International ist potenziell von der Aufgabe des Euromindestkurses tangiert.

Verharren der Euro und der US-Dollar im Jahresdurchschnitt 2015 auf dem heutigen Niveau, hat dies jeweils einen Einfluss auf den Vorsteuergewinn im einstelligen Prozentbereich. Die Auswirkungen auf die Eigenkapitalquoten seien derweil "unerheblich", teilte die Gruppe am Dienstag mit.

Zur Erinnerung listet EFG verschiedene Fakten auf: Auf Euro lautende Assets under Management (AuM) und Einnahmen machten rund 20% der gesamten verwalteten Vermögen und der Erträge aus. Auf den Euro entfielen derweil rund 15% der Gesamtkostenbasis. Auf US-Dollar lauteten etwa 50% der AuM und der Einnahmen und rund 30% der gesamten Kostenbasis.

Auf Schweizer Franken beliefen sich schliesslich rund 4% der verwalteten Vermögen und der Ausgaben, während rund 30% der Kosten auf die Rechnungswährung entfielen.

Den vollständigen Jahresabschluss und den Geschäftsbericht veröffentlicht EFG am 25. Februar 2015.

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21.11.2014 10:46
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Für alle, die sich für EFG International interessieren. Lesen!

http://www.cash.ch/news/im_fokus/bei_diesen_aktien_gilt_vorsicht_falle-3267311-635

23.07.2014 09:33
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Sieht wieder recht ordentlich aus bei EFG, vor allem der stark gestiegene Nettoneugeldzufluss von 2,7 Mrd und die verwalteten Vermögen bei 80,1 Mrd CHF sind sehr erfreulich.  

23.07.2014 08:38
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EFG schreibt im ersten Halbjahr wegen Busse und US-Steuerprogramm rote Zahlen

23.07.2014 08:01



Zürich (awp) - Die Privatbankengruppe EFG International weist für das erste Halbjahr 2014 einen Reinverlust (IFRS, nach Minderheiten) von 6 Mio CHF aus, dies gegenüber einem Gewinn in der Vorjahresperiode von 84,5 Mio CHF. Der Grund für den Fall in die roten Zahlen sind hohe Rückstellungen für das US-Steuerprogramm (30 Mio CHF) sowie für eine Busse in der Schweiz (33,7 Mio CHF).

Unter Ausschluss der nicht wiederkehrenden (rechtlichen, regulatorischen und anderen) Kosten beläuft sich der Reingewinn (n.M.) auf 57,6 Mio CHF, was einem Rückgang um 4% entspricht, wie EFG am Mittwoch mitteilte. Der Gewinn vor Steuern wird mit 2,3 Mio CHF gegenüber 54,0 Mio CHF vor Jahresfrist ausgewiesen.

Die verwalteten Vermögen beliefen sich per Mitte Jahr auf 80,1 Mrd CHF nach 75,9 Mrd CHF zum Jahresende 2013. Der Anstieg war unter anderem einem Neugeldzufluss von 2,7 Mrd CHF zu verdanken (VJ 1,9 Mrd), dazu kamen Währungs- und Markteffekte von 1,6 Mrd CHF.

Der von der Bankengruppe erwirtschaftete Bruttoertrag erhöhte sich um 4% auf 342,9 Mio CHF, während der Geschäftsaufwand vor allem wegen der Kosten für Wachstumsinitiativen ebenfalls um 4% anstieg. Die Bruttomarge belief sich auf 88 Basispunkte nach 87 BP vor Jahresfrist.

Mit dem ausgewiesenen Zahlenset hat die Bank die Erwartungen der Marktbeobachter bezüglich Gewinn klar verfehlt, während die Bank bei den Vermögenszahlen besser abschnitt. Gemäss AWP-Konsens erwarteten die Analysten den Nettoneugeldzufluss bei 1,9 Mrd, während sie die verwalteten Vermögen bei 79,0 Mrd CHF sahen. Den Gewinn vor Steuern hatten sie bei 58,6 Mio CHF prognostiziert.

Das Unternehmen stellte im vergangenen Semester weiter neue Kundenberater (Client Relationship Officers CRO) ein: Per Mitte 2014 belief sich die Gesamtzahl an CRO auf 456 gegenüber 435 am Jahresende 2013. EFG International sei "fest entschlossen", weiteres Wachstum zu liefern, betont das Unternehmen.

Bezüglich der mittelfristigen Ziele bezeichnet EFG die Erzielung eines IFRS-Reingewinns von 200 Mio CHF im Jahr 2015 als "nicht mehr realistisch". Nach der Phase der Neuausrichtung dauere es länger als erwartet, um das Geschäft wieder nach vorne auszurichten, zudem sei eine Unterstützung in Form verbesserter Marktbedingungen und steigender Zinsen ausgeblieben.

AWP

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19.06.2014 14:10
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Da scheint jemand ganz schön einzusammeln:wink:

25.04.2014 08:35
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EFG sieht Gewinn im Q1 im Rahmen der Erwartungen - Verhaltene Neugeldentwicklung

25.04.2014 08:05



Zürich (awp) - Die im Vermögensverwaltungsgeschäft tätige EFG International macht im Zusammenhang mit der (heutigen) Generalversammlung erste Angaben zum bisherigen Jahresverlauf 2014: Der Gewinn fiel im Rahmen der Erwartungen aus, der Neugeldzufluss am unteren Ende des Zielbandes. Ausserdem wurde das Bankhaus zu einer Busse in zweistelliger Millionenhöhe im Zusammenhang mit betrügerischen Verträgen verurteilt.

Der (zugrundeliegende) Gewinnbeitrag im ersten Quartal liege über dem Vorjahr und ungefähr im Bereich der Erwartungen, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Nach einem langsamen Start ins neue Jahr habe sich die Geschäftsperformance im März "deutlich verbessert". Die Ertragsmarge zeige sich robust, und die Netto-Neugelder seien positiv, jedoch am unteren Ende des Zielbands (5-10% p.a.) gelegen. Die Rekrutierung neuer Berater (CRO) sei weiterhin stark gewesen, wobei die Verbesserungen im zweiten Halbjahr 2013 angehalten und sich im neuen Jahr weiter verstärkt hätten.

Allerdings gibt sich die Bank vorsichtig bezüglich dem weiteren Jahresverlauf. Aufgrund der Markt- und der geopolitischen Unsicherheiten sei das Kundenvertrauen weiter fragil, was zuverlässige Vorhersagen hinsichtlich der künftigen Ergebnisentwicklung schwierig mache, heisst es. Man bleibe entsprechend fokussiert auf weiteres Wachstum und die Initiativen, die im Zusammenhang mit dem Jahresergebnis präsentiert worden seien.

BUSSE VON 21,5 MIO EUR

Weiter vermeldet das Institut, dass es vom Handelsgericht des Kantons Zürich kürzlich unerwartet zu einer Zahlung von 21,5 Mio EUR im Zusammenhang mit in betrügerischer Absicht geschlossener Verträge verurteilt worden sei. Details dazu werden in der Meldung nicht genannt; die Sache sei aber im Geschäftsbericht unter Eventualverbindlichkeiten genannt, so EFG. Man habe gegen dieses Urteil beim Bundesgericht Berufung eingelegt und sei bezüglich Versicherungsdeckung im Gespräch, heisst es weiter. Dennoch werde der entsprechende Betrag im H1-Abschluss "in vollem Umfang zurückgestellt".

Das Resultat für das erste Halbjahr 2014 wird am 23. Juli bekannt gegeben.

AWP

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04.04.2014 08:12
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Zuberbühler wird EFG-Verwaltungsrat
 

Die Privatbankengruppe EFG International erhält einen prominenten neuen Verwaltungsrat.

Der langjährige Leiter der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) und Vizepräsident des Finma-Verwaltungsrats, Daniel Zuberbühler, soll Einsitz im EFG-Gremium nehmen, wie die Bank am Freitag mitteilt. Zuberbühler leitete die EBK von 1996 bis 2008, danach war es bis 2011 für die Finma tätig. Zuletzt wirkte er für die Beratungsfirma KPMG.

Neben Zuberbühler wird der Generalversammlung von 25. April Robert Chiu zur Wahl vorgeschlagen. Er leitete von 2000 bis Ende 2013 das operative Geschäft der EFG Bank Asien und ist seit Anfang Jahr nicht exekutiver Präsident dieser Gesellschaft.

AWP

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26.02.2014 08:11
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EFG erzielt Gewinn auf Vorjahresniveau
 

Die EFG International kann mit dem Zahlenset 2013 die Markterwartungen nicht erfüllen. Für die Aktionäre wird eine Verdoppelung der Dividende beantragt.

Die Privatbankengruppe EFG International hat im vergangenen Geschäftsjahr 2013 einen um 1 Prozent gestiegenen Reingewinn nach IFRS von 111,8 Millionen Franken erwirtschaftet, nach Minderheiten waren es 110,9 Millionen Franken. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,20 Franken je Aktie nach 0,10 Franken im Jahr davor erhalten, wie EFG am Mittwoch mitteilte.

Der Bruttoertrag ging im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf 666,0 Millionen Franken zurück. Die Bruttomarge belief sich auf 88 Basispunkte nachdem sie im Vorjahr noch mit 105 Prozent deutlich über dem Zielwert von 94 BP gelegen hatte. Die Zahlen schliessen die ehemalige Tochtergesellschaft EFG Financial Products (heute Leonteq) aus, deren verbleibenden Anteil von zuletzt noch 20,25 Prozent die EFG International im April an die Notenstein Privatbank verkauft hatte.

Der Neugeldzufluss zur EFG International im weitergeführten Geschäft belief sich im vergangenen Jahr auf 2,5 Milliarden Franken, nachdem der Privatbank im Jahr davor in den weitergeführten Geschäften noch 3,0 Milliarden Franken zugeflossen waren. Ohne den Abfluss einer niedrig rentierenden einzelnen Aktienposition lag der Neugeldzuflusss bei 3,2 Milliarden. Die ertragsgenerierenden Kundenvermögen (AuM) lagen per Ende Jahr mit 75,9 Milliarden Franken um 4 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Markterwartungen verpasst

Mit dem ausgewiesenen Zahlenset hat die Bank die Erwartungen der Marktbeobachter nicht erfüllt, allerdings erschwert sich der Vergleich mit dem Vorjahr wegen der vollständigen Trennung von EFG FP. Im Durchschnitt rechneten die Experten mit einem Betriebsertrag von 711 Millionen Franken und einem Reingewinn von 125 Millionen Franken. Das Nettoneugeld wurde auf 3,7 Milliarden Franken und die Kundengelder auf 77,8 Milliarden Franken geschätzt.

Das Unternehmen bestätigt in der Medienmitteilung seine mittelfristigen Zielsetzungen, namentlich ein Netto-Neugeldwachstum im Bereich von 5-10 Prozent pro Jahr. Die Reduktion des Kosten-Ertragsverhältnisses auf unter 75 Prozent wird allerdings erst für 2015 statt für 2014 erwartet. Zudem ist EFG International auch im Rückstand hinsichtlich ihres Ziels, im Jahr 2015 einen IFRS-Reingewinn von 200 Millionen Franken zu erwirtschaften.

Dennoch sei die Neuausrichtung nun abgeschlossen. "Wir streben jetzt wieder vorwärts, wie eine kürzliche kleinere Akquisition zeigt", wird CEO John Williamson in der Mitteilung zitiert. EFG sei "voll engagiert, um beim Wachstum und dem Gewinn einen Entwicklungssprung zu machen."

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06.01.2014 08:16
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EFG International kauft Hongkong-Geschäft von Falcon Private Bank

06.01.2014 08:00



Zürich (awp)- EFG International übernimmt von der Falcon Private Bank deren Private-Banking-Geschäft in Hongkong. Man habe eine Vereinbarung getroffen, wonach Falcon im Zuge ihrer Geschäftsaufgabe in Hongkong die entsprechenden Kunden an EFG International übertragen werde, teilte EFG am Montag mit. Die beiden Banken würden eng zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Übertrag der Kundenbeziehungen im Verlauf des ersten Halbjahrs 2014 sicherzustellen.

In einer Mitteilung von Falcon heisst es, dass man nach einer strategischen Überprüfung sich entschieden habe, aus dem Hongkong-Geschäft auszusteigen und den Fokus im Bereich der Schwellenmärkte stärker auf den Nahen Osten, Afrika und Osteuropa auszurichten. Die Zweigniederlassung Hongkong solle dabei mit dem Abschluss des Geschäftsübergangs aufgelöst werden, während die Niederlassung in Singapur weiterhin als Private-Banking-Hub in Asien diene.

Laut EFG-Mitteilung soll eine Anzahl Kundenberater (Client Relationship Officers, CRO) und entsprechende Assistenzfunktionen von Falcon ebenfalls zu EFG übertreten. Falcon verwaltet in Hongkong den Angaben zufolge Vermögen in Höhe von rund 800 Mio CHF, wobei EFG damit rechnet, dass ein Grossteil davon an sie übergehen wird.

Das EFG-Geschäftsnetz in Asien umfasst Standorte in Hongkong, Singapur, Taipei, Schanghai und Jakarta. Per Juni 2013 beschäftige der Vermögensverwalter in Asien 99 CRO und verwaltete Vermögen in Höhe von 14,8 Mrd CHF.

AWP

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