Emmi

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29.07.2007 23:59
#1
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Emmi

Interessiert hier wahrscheinlich niemanden, aber ich find es irgendwie lustig:

(Quelle: Tagi Online)

Emmi deklassiert Nestlé

Mit seinem trinkfertigen Kaffee hat der Milchkonzern europaweit Erfolg. Die grosse Nestlé hingegen kommt mit kaltem Nescafé nicht vom Fleck – trotz drei Jahrzehnten Vorsprung.

http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/776417.html

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1282989 - Emmi
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Wer andern eine selbst hinein !

23.11.2016 08:21
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Emmi und französischer Logistiker Stef kooperieren bei Kühllogistik
22.11.2016 16:47

Luzern (awp) - Die Milchverarbeiterin Emmi und der französische Logistikkonzern Stef arbeiten beim Aufbau eines Logistik- und Vertriebsnetzes für gekühlte Lebensmittelprodukte in der Schweiz zusammen. Damit würden die bestehenden Logistiknetzwerke der beiden Unternehmen verstärkt und weiter ausgebaut, heisst es in einer Mitteilung der beiden Partner vom Mittwoch.

Im Rahmen der Partnerschaft vernetzten die beiden Unternehmen ihre logistischen Infrastrukturen und Informationssysteme innerhalb der Schweiz, heisst es weiter. Stef könne damit in der Schweiz die Position im Segment der gekühlten Lebensmittelprodukt verstärken, während die Logistik von Emmi durch die Zusammenarbeit vom Know-how eines international tätigen Logistikdienstleisters profitieren könne.

tp/mk

(AWP)

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23.08.2016 08:17
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Emmi verdient im ersten Halbjahr deutlich mehr

Die Milchverarbeiterin Emmi hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2016 leicht mehr umgesetzt, aber deutlich mehr verdient.

Für das Gesamtjahr sieht sie sich zudem auf Zielkurs und passt die Gewinnprognose leicht nach oben an Der Umsatz erreichte in der Periode von Januar bis Juni 1,59 Mrd CHF, was einem Plus von 2,0 Prozent entspricht. Organisch, das heisst bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte, ging der Umsatz allerdings um 0,7 Prozent zurück. Der wesentliche Grund für diese Entwicklung seien die international tiefen Milchpreise gewesen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg derweil um 9,5 Prozent auf 92,5 Mio CHF, was eine Margenverbesserung auf 5,8 Prozent von 5,4 Prozent im Vorjahr ergibt. Der Reingewinn belief sich auf 60,8 Mio und lag damit um fast ein Drittel über dem Vorjahr, mit einer Marge von 3,8 Prozent (VJ 3,0 Prozent). Die deutliche Verbesserung beim Reingewinn sei unter anderem auf die nicht wiederkehrenden negativen Effekte aus der sprunghaften Erstarkung des Schweizer Frankens im Vorjahr zurückzuführen, heisst es.

Das Resultat lag umsatzmässig im Rahmen der Erwartungen, auf Gewinnstufe aber darüber. Analysten hatten (AWP-Konsens) hatten einen Umsatz von 1,592 Mrd, einen EBIT von 87,6 Mio und einen Reingewinn von 55,9 Mio CHF geschätzt.

Ausblick leicht erhöht

Bezüglich Ausblick geht Emmi nicht davon aus, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im zweiten Halbjahr 2016 wesentlich verändern werden. Das wettbewerbsintensive, volatile Umfeld und der tiefe Milchpreis würden auch im zweiten Halbjahr vorherrschen, heisst es dazu. Die Gewinn-Prognosen werden aber trotzdem leicht erhöht. Der EBIT wird neu bei 185 bis 195 Mio CHF gesehen (bisher 180-190 Mio), die Reingewinnmarge neu bei gut 3,5 Prozent (bisher gut 3,0 Prozent).

Bezüglich Umsatz erwartet Emmi ein Wachstum von -1 Prozent bis 1 Prozent (bisher 0-1 Prozent). Die Umsatzentwicklung im Jahr 2016 bleibe von der anspruchsvollen Situation auf dem Heimmarkt geprägt, wo Konkurrenzkampf, Importdruck und Einkaufstourismus anhielten, heisst es. Dennoch sei man zuversichtlich, in der Schweiz und in Europa die kommunizierten Ziele erreichen zu können. In der Division Americas zeichne es sich hingegen ab, dass das angestrebte organische Wachstum von 5-7 Prozent in diesem Jahr "wohl zu ambitiös" sei. Gründe dafür seien die tiefen Milchpreise in den USA sowie die wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen in Chile und Spanien.

(AWP)

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18.07.2016 08:24
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Emmi übernimmt Mittelland Molkerei vollständig

Der Milchverarbeiter Emmi hat die Mittelland Molkerei AG vollständig übernommen. Bisher war Emmi mit 60 Prozent an diesem Unternehmen beteiligt.

Nun wurde von der AZM Verwaltungs AG ein 40% Aktienpaket übernommen, wie Emmi am Montag mitteilt. Damit geht die Mittelland Molkerei vollständig in den Besitz von Emmi über. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Allerdings wird bekanntgegeben, dass neben einem Baranteil ein Teil des Kaufpreises, konkret 34 Mio CHF, mit der Übertragung einer Anzahl Namenaktien von Emmi abgegolten werde. Diese stammen aus dem Bestand des Hauptaktionärs von Emmi, den Zentralschweizer Milchproduzenten. Damit beteilige sich die Genossenschaft Milchproduzenten Mittelland direkt an der Emmi AG, wodurch eine breitere geografische Abstützung des bäuerlichen Aktionariats gewährleistet sei.

Die vollständige Übernahme habe keine Auswirkungen auf die Betriebsleitung und auf die Mitarbeitenden der Mittelland Molkerei AG. Da das Unternehmen bereits in den Konzern integriert war und voll in den Büchern von Emmi konsolidiert ist, werden sich keine Umsatzveränderungen aufgrund des Aktienzukaufs ergeben.

Der Zukauf des 40%-Aktienpakets und die damit verbundene vollständige Übernahme der Mittelland Molkerei sei ein deutliches Bekenntnis von Emmi zum Standort Schweiz, lässt sich in der Mitteilung Emmi-CEO Urs Riedener zitieren.

(AWP)

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13.07.2016 13:09
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Giftige Säure in Emmi-Werk bei Dagmersellen ausgetreten
13.07.2016 12:24

Dagmersellen LU (awp/sda) - In einem Werk des Milchverarbeiters Emmi in Dagmersellen LU ist am Mittwoch in einem betriebseigenen Klärbecken Säure mit giftigen Gasen entstanden. Rund 15 Mitarbeitende wurden evakuiert. Verletzt wurde niemand. Die Chemiewehr beseitigte schliesslich die Säure.

Zum Zwischenfall kam es kurz vor 8 Uhr im Gebäude einer Abwasserreinigungsanlage von Emmi. Nach Angaben der Chemiewehr Emmen entstand in einem 20'000-Liter-Becken aus ungeklärten Gründen giftige Säure. Es sei plötzlich gelber Dampf aufgestiegen, sagte eine Emmi-Sprecherin.

Mehrere Mitarbeiter brachten sich aus dem Raum in Sicherheit und alarmierten die Rettungskräfte. Insgesamt standen rund 60 Personen von Chemiewehr, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz, wie der Kommandant der Chemiewehr Emmen, Patrik Müller, auf Anfrage sagte.

Die Chemiewehr begann nach Messungen im Verlauf des Morgens damit, die nach faulen Eiern riechende Säure im betroffenen Klärbecken zu neutralisieren. Die Beimischung von Stoffen sollte bis mindestens am Nachmittag andauern.

Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls waren rund 15 Personen in dem betroffenen Bereich tätig. Sie seien vom Rettungsdienst untersucht worden und wohlauf, sagte der Kommandant der Chemiewehr Emmen weiter.

Die Ursache für den Zwischenfall ist unklar. Sie wird untersucht.

Die Produktion im Emmi-Werk in Dagmersellen lief laut Angaben der Unternehmenssprecherin ohne grössere Unterbrüche weiter. Emmi produziert an dem Standort im Norden des Kantons Luzern vor allem Mozzarella sowie Milchpulver.

cf/

(AWP)

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20.05.2016 13:07
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Emmi erhöht Beteiligung an chilenischer Surlat

Der Luzerner Milchverarbeiter Emmi kauft erneut im Ausland zu.

Die spanische Emmi-Tochter Kaiku erhöht ihren Anteil an der chilenischen Gruppe Surlat SA auf 85% bis 95%. Emmi, die 73% von Kaiku besitzt, hält damit neu 62% bis 70% an Surlat. Damit investiere Emmi in ein Unternehmen, das als Nummer 2 im Bereich laktosefreier Milchprodukte und als führende Herstellerin von UHT-Milch auf dem chilenischen Milchmarkt gut positioniert sei, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Kaiku hat das 40%-Aktienpaket den Angaben zufolge von der Lacteos Surlat S.A. - einem Unternehmen, das chilenischen Milchproduzenten gehört - erworben. 2% bis 12% dieses Pakets werden Einzelaktionären, die zumeist derzeitige Milchlieferanten von Surlat sind, weiterverkauft. Zudem werde das chilenische Logistikunternehmen Hinojal, ein Aktionär der Sociedad Distribuidora Chile, Aktien an Surlat halten.

Emmi-CEO Urs Riedener sagt laut Mitteilung: "Durch die Beteiligungserhöhung an Surlat kann Emmi ihr Standbein in Südamerika stärken. Chile ist ein Markt mit einem guten Entwicklungspotenzial im Bereich der Milchprodukte." Die klare Mehrheit von Kaiku an Surlat sorge für klare Besitzverhältnisse und werde die Führung vereinfachen, heisst es weiter.

Die Kaufvereinbarung wurde am Donnerstag in Chile unterzeichnet, wobei die Transaktion Ende August 2016 vollzogen sein soll.

(AWP)

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17.05.2016 08:27
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Emmi akquiriert zwei Käseunternehmen in den USA - Umsatz 20 Mio USD
17.05.2016 07:51

Luzern (awp) - Emmi baut ihr Geschäft im US-amarikanischen Spezialitätenkäsemarkt aus. Der Luzerner Milchverarbeiter erwirbt dazu per Ende Mai die Cowgirl Creamery Corporation und die dazugehörende Tomales Bay Foods mit Sitz im kalifornischen Petalum vollständig. Die Unternehmen erzielten 2015 laut Mitteilung vom Dienstag mit 95 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von gut 20 Mio USD. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die beiden Unternehmen würden auch künftig selbständig am Markt auftreten, heisst es, wobei die beiden Firmengründerinnen Sue Conley und Peggy Smith das Geschäft weiterhin führen würden.

Das Cowgirls-Produktportfolio mit traditionell hergestellten Spezialitäten beinhaltet den Angaben zufolge Frischkäse sowie halbharte und gereifte, artisanale Käse. Sämtliche Produkte werden in Bio-Qualität hergestellt aus Milch, die ausschliesslich aus den nordkalifornischen Marin und Sonoma Counties stammt. Der beliebteste Käse Mt Tam sei nach dem Mt Tamalpais, dem höchsten Berg der Region, benannt.

Emmi-CEO Urs Riedener zeigt sich in der Mitteilung begeistert: "Tomales Bay Foods und Cowgirl Creamery ergänzen unser Portfolio an nachhaltig hergestellten Spezialitätenkäse in den USA hervorragend. Die beiden Unternehmen bilden zusammen mit Cypress Grove Chevre und Redwood Hill ein starkes Netzwerk für aussergewöhnliche Milchprodukte in Kalifornien."

uh/cf

(AWP)

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17.02.2016 08:32
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Emmi setzt beim Marketing neu auf eigenes Take-Away-Geschäft
16.02.2016 16:55

Luzern (awp/sda) - Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi steigt mit einem eigenen Laden in Luzern ins TaKe-Away-Geschäft ein. Die Eröffnung ist für April geplant. Mit dem Lokal will Emmi vor allem Jogurtprodukte vermarkten. Das Unternehmen schliesst den Aufbau weiterer Läden nicht aus.

Das erste Verkaufslokal soll unter dem Titel "YoBar" im Zentrum von Luzern unweit des Bourbaki-Panoramas an der Löwenstrasse eröffnet werden. Emmi-Sprecherin Sibylle Umiker bestätigte am Dienstag auf Anfrage entsprechende Medienberichte. Das Bauprojekt liegt seit Freitag bei der Stadt Luzern öffentlich auf.

Gemäss dem Betriebskonzept will Emmi im Laden vor allem eigene Jogurtprodukte wie Fruchtjogurts, salzige Jogurts oder Frozen Jogurts verkaufen. Im geplanten Sortiment sind aber auch Bagels, Salate und Getränke. Zudem sieht das Lokal mit 76 Quadratmetern Verkaufsfläche eine Showküche vor.

Zu den Kosten des ersten eigenen Take-Away-Geschäfts macht Emmi keine Angaben. Die Filiale mit Öffnungszeiten von Montag bis Samstag soll bis zu vier Personen beschäftigen.

MARKETINGINSTRUMENT

Der Laden ist in erster Linie ein neues Marketinginstrument, wie die Emmi-Sprecherin erklärt. Mit diesem soll für die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Jogurt geworben werden.

Hintergrund ist das im vergangenen Jahr lancierte proteinhaltige Emmi-Produkt YoQua, das sich im ansonsten schwächelnden Heimmarkt Schweiz als Umsatztreiber herausstellte. Der Jogurt-Snack ist Emmis Antwort auf den globalen Trend vor allem unter jungen Konsumenten zu proteinreichen Nahrungsmitteln.

Die Jogurt-Bar in Luzern ist für Emmi ein Pilotstandort. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es künftig weitere solche Läden geben werde, sagte die Sprecherin weiter.

Der grösste Schweizer Milchverarbeiter vertreibt bisher seine Produkte in der Regel nicht direkt an die Konsumenten. Ausnahmen sind drei Fabrikläden in Emmen LU, Kaltbach LU und Ostermundigen BE. Hinzu kommen zwei Käse-Verkaufsläden in Bern und Olten der Emmi-Tochter Baumann Käse.

(AWP)

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04.02.2016 08:40
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Emmi 2015 mit Umsatzrückgang

Der Milchverarbeiter Emmi hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 aufgrund des starken Frankens weniger umgesetzt. Sonst zeigt er sich aber weiter zuversichtlich und bestätigt die Gewinnprognose für das vergangene Jahr.

Der Umsatz sank im Berichtsjahr um 5,6% auf 3,21 Mrd CHF. Organisch, d.h. währungs- und akquisitionsbereinigt entspricht dies einem Rückgang von 3,0%. Damit habe man den Euro-Schock besonders in den internationalen Märkten "recht gut verdaut", schreibt der Innerschweizer Konzern in einer Mitteilung vom Donnerstag. So reduzierte sich der organische Umsatz in der Division Europa um 0,8%, während die Division Americas gar um 2,8% wuchs.

Stärker rückläufig war die Division Schweiz als Folge des stärkeren Einkaufstourismus und höherer Importe, wie es heisst. Hier ging der Umsatz um 5% und damit stärker als erwartet zurück auf 1,89 Mrd CHF. Dabei belief sich der Mengeneffekt auf -3,3% und der Preiseffekt -1,7%. Emmi hatte lediglich einen Umsatzrückgang von 3-4% prognostiziert. Der Anteil der Division Schweiz am Konzernumsatz betrug 56% (Vorjahr 55%). Ziel ist hier seit längerem ein Auslandanteil von mindestens 50%.

Stark unter Druck war laut Mitteilung das Produktsegment Käse. Die Entwicklung bei den Frischprodukten (z.B. Jogurt, Milchgetränke) sei hingegen positiv verlaufen, da wichtige Marken wie Emmi Caffè Latte, Jogurtpur, Onken, Bontà Divina und Rachelli gewachsen seien.

Emmi hält an Gewinnprognose fest

CEO Urs Riedener wird in der Mitteilung folgendermassen zitiert: "Unser Auslandgeschäft leistete einen grossen Beitrag, um die deutliche Umsatzeinbusse in der Schweiz zu mildern. Dass dies trotz der nötigen Preiserhöhungen für Exportprodukte gelang, zeigt, wie robust unsere Marken sind."

An der Gewinnprognose für 2015 hält der Konzern fest. Die Einschätzung des wirtschaftlichen Umfelds, die im Rahmen der Halbjahresberichterstattung im August geäussert wurde, habe sich seither "nicht wesentlich verändert". Das Gleiche gelte für die Rahmenbedingungen innerhalb der Gruppe. Entsprechend erwartet Emmi weiterhin einen EBIT von 170-180 Mio CHF sowie eine Reingewinnmarge von leicht über 3%.

Einen Ausblick für die Umsatz- und Reingewinnentwicklung im Jahr 2016 wird Emmi anlässlich der Veröffentlichung der Gewinnzahlen 2015 am 24. März abgeben. CEO Riedener sagt dazu in der heutigen Mitteilung einzig: "Der Import- und Preisdruck in der Schweiz ist eine Herausforderung, mit der wir auch 2016 konfrontiert sind."

(AWP)

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03.02.2016 08:17
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Emmi erwirbt Beteiligung von 60% an Bettinehoeve - Umsatz 40 Mio EUR
03.02.2016 08:00

Luzern (awp) - Emmi erwirbt eine Beteiligung von 60% am niederländischen Familienunternehmen Bettinehoeve. Das auf die Herstellung von frischem und gereiftem Ziegenkäse spezialisierte Unternehmen beschäftigt laut Mitteilung vom Mittwoch derzeit an seinen zwei niederländischen Produktionsstandorten rund 115 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von ungefähr 40 Mio EUR.

Der grösste Schweizer Milchverarbeiter übernimmt das Aktienpaket voraussichtlich per Februar 2016, wie es weiter heisst. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Sybren Ewijk zeichne auch künftig zusammen mit dem Managementteam für die Führung von Bettinehoeve verantwortlich. Auch werde das Unternehmen am Markt weiterhin unabhängig auftreten.

Die Ziegenmilchspezialitäten von Bettinehoeve werden den Angaben zufolge mehrheitlich unter der eigenen Marke "Bettine" vertrieben. Hauptmarkt von Bettinehoeve sind die Niederlande, wo Bettinehoeve gut 50% des Umsatzes generiert. Wichtigste Exportmärkte sind Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, die nordischen Länder und Belgien. Im Vertrieb nach Übersee arbeitet das Unternehmen den Angaben zufolge mit der Emmi-Tochter AVH dairy zusammen.

Emmi war im Sommer 2010 durch die Übernahme des US-amerikanischen Ziegenkäseherstellers Cypress Grove Chevre in den internationalen Markt für Ziegenmilchprodukte eingestiegen. Die Aktivitäten wurden dann in den letzten Jahren schrittweise ausgebaut: 2013 durch den Erwerb einer 70%-Beteiligung an der niederländischen AVH dairy und zuletzt im Dezember 2015 durch die Übernahme der US-amerikanischen Redwood Hill Farm & Creamery.

uh/cp

(AWP)

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21.01.2016 08:18
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Emmi übernimmt Gläserne Molkerei vollständig

Die Milchverarbeiterin Emmi übernimmt die Gläserne Molkerei, an der sie bereits seit einiger Zeit beteiligt ist, zu 100 Prozent.

Man trage damit dem Trend zu natürlichen, nachhaltig hergestellten Milchprodukten Rechnung, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Zusammenarbeit mit der Gläsernen Molkerei begann 2012 mit einer Minderheitsbeteiligung und wurde 2014 mit einer Beteiligungserhöhung auf 76% von 24% auf 76% vertieft.

Die 2001 gegründete Gläserne Molkerei ist laut Mitteilung ein Biomilch-Verarbeiter im Nordosten Deutschlands mit einem qualitativ hochwertigen Sortiment an Milch, Käse und weiteren Milch-Produkten. An den zwei Standorten in Münchehofe (Brandenburg) und Dechow (Mecklenburg-Vorpommern) erzielt das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitenden einen Umsatz von knapp 100 Mio EUR.

Die etwa 120 Mio Liter verarbeitete Milch stammen überwiegend aus Nordostdeutschland, insbesondere Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Sachsen und dem angrenzenden Dänemark.

Emmi-CEO Urs Riedener kommentierte die Vollübernahme folgendermassen: "Natürliche, nachhaltig hergestellte Produkte sind ein wichtiger Trend in der Milchwirtschaft. Diesem Trend will Emmi in Zukunft noch stärker Rechnung tragen. Mit der Gläsernen Molkerei verfügen wir über ein Unternehmen, das sich in dieser Nische sehr gut entwickelt und viel Potenzial für die Zukunft bietet."

(AWP)

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01.12.2015 08:19
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Emmi verstärkt sich in Nischenmärkten mit Übernahme von Redwood Hill in USA
01.12.2015 07:59

Luzern (awp) - Die Milchverarbeiterin Emmi übernimmt per Ende Jahr die im Bereich Ziegenmilch tätige Redwood Hill Farm & Creamery mit Sitz in den USA. Diese erwirtschaftet mit über 70 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von über 22 Mio USD. Sie gelte als Pionierin beim Aufbau der Kompetenzen im Bereich der Ziegenmilchprodukte in den USA und sei in Ziegenzüchterkreisen weit bekannt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Redwood wurde den Angaben zufolge 1968 durch die Familie Bice im kalifornischen Sonoma County gegründet und 1978 von Jennifer Bice, dem ältesten von zehn Kindern, vollständig übernommen.

Mit der Übernahme verstärke sich Emmi gleich in drei Nischenmärkten, heisst es weiter. Dies sind Ziegenmilch, nachhaltig hergestellte Lebensmittel (Bio) sowie laktosefreie Milchprodukte.

uh/ys

(AWP)

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06.10.2015 16:24
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06.10.2015 | 13:41#EMMI von Kaufempfehlung angeschoben!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nachdem die UBS das Kursziel für die Aktie des Milchverarbeiters EMMI von CHF 375 auf CHF 500 angehoben hat und die Einstufung nach „Neutral“ nun „Buy“ lautet, legen die Titel heute um +5% auf CHF 442 zu. Der zuständige Analyst schreibt, dass sich die Marktposition von EMMI zum Positiven gewendet habe. Dabei hebt er die Nischenposition ebenso hervor wie die Tatsache, dass EMMI mit zahlreichen Produkten vergleichsweise höhere Margen erzielen könne. Zudem sehe er nach den verschiedenen Übernahmen in den vergangenen Jahren nun ein deutliches Potenzial, um die Kosten weiter zu senken.

Nachfolgend finden Sie weitere Kursziel- und Ratingänderungen für ausgewählte Schweizer Aktien vom 06.10.2015:
 

  • GIVAUDAN N: Deutsche Bank senkt von CHF 1‘870 auf CHF 1‘775 – Buy
  • PANALPINA N: RBC senkt von CHF 145 auf CHF 125 – Outperform
  • SCHINDLER PS: Credit Suisse senkt von CHF 180 auf CHF 160 – Outperform
  • SULZER N: UBS senkt von CHF 110 auf CHF 100 – Neutral
  • SWISS RE N: Exane BNP senkt von CHF 92 auf CHF 85 – Underperform
22.07.2015 12:45
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Hello everybody

In einem Monat werden hier die Zahlen vom ersten Halbjahr 2015 bekanntgegeben. Ich schätze, dass die Zahlen unter den Erwartungen sein werden. Schon nur wegen dem Export. Ich tendiere hier auf einen Abwärtstrend bis mind. Sommer 2016. Was denkt Ihr? Wäre hier eine Put Option sinnvoll?

Grüsse stratos

Wikifolio: Stratos Investment

"No information is intended to be considered as advice and is not a solicitation to buy or sell"

24.03.2015 08:59
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Trotz Gewinnminus: Emmi über den Prognosen
 

Die Emmi-Gruppe muss für das vergangene Geschäftsjahr 2014 einen deutlich Rückgang bei Betriebs- und Reingewinn hinnehmen. Trotzdem liegen die Gewinnzahlen über den MArktprognosen.

Grund ist der Millionen-Abschreiber auf die italienische Joghurt-Firma Trentinalatte zum Halbjahr. Bereinigt um diesen einmaligen Effekt, legten die Gewinnzahlen allerdings leicht zu und die Dividende soll unverändert bleiben. Im Ausblick zeigt sich der Milchverarbeiter aufgrund des starken Frankens vorsichtig.

Das ausgewiesene Betriebsergebnis (EBIT) sank im Berichtsjahr um 19% auf 136,2 Mio CHF und der Reingewinn um 25% auf 78,9 Mio CHF, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Emmi blieb damit vor allem beim Reingewinn klar über den Analysten-Schätzungen. Diese hatten 135,7 Mio bzw. 70,5 Mio prognostiziert.

Wird der Abschreiber von rund 35 Mio, der im letzten August angekündigt worden war, nicht einberechnet, bleiben beim EBIT 170,7 Mio (VJ 160,0) und beim Reingewinn 109,4 (VJ 97,6) Mio CHF. Die entsprechenden Margen konnte somit auf 5,0% von 4,9% bzw. auf 3,2 von 3,0% verbessert werden. Der Generalversammlung vom 22. April wird aufgrund der Resultate eine unveränderte Dividende von 3,80 CHF je Namenaktie - wiederum aus Kapitalreserven - beantragt.

CEO ist zufrieden

Der Gruppen-Umsatz 2014 ist derweil seit Ende Januar schon bekannt: Er stieg um 3,2% auf 3,40 Mrd CHF. Bereinigt um einen Akquisitionseffekt von +1,3% und einen Währungseffekt von -1,1% ergab sich ein organisches Plus von 3,0%.

Bei der Bruttogewinnmarge ergab sich eine leichte Verbesserung auf 33,2%. Die Division Europa habe einen grossen Beitrag zur Margenverbesserung beigetragen, weil zugunsten der Profitabilität bewusst auf Geschäfte mit unzureichenden Margen verzichtet worden sei, heisst es. Und in der Schweiz sei es gelungen, dem Margendruck mit Rationalisierungen und Produktivitätssteigerungen zu begegnen.

CEO Urs Riedener zeigt sich in der Mitteilung denn auch zufrieden mit dem Ergebnis: "Das Produktportfolio gezielt zu verbessern und Markenkonzepte mit Potenzial zu stärken, ist eine unserer strategischen Prioritäten. Das Ergebnis 2014 bestätigt, dass wir den Hebel richtig angesetzt haben." Die Bereinigung bei Trentinalatte trübe zwar die Erfolgsrechnung. Der Blick auf die bereinigten Zahlen zeige aber klar, dass man in Bezug auf Profitabilität "auf einem guten Weg" sei.

Franken belastet Ergebnis

Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen zurückhaltend. Die Frankenstärke beeinflusse Emmi wie andere exportierende Schweizer Unternehmen auch, heisst es. Um den negativen Auswirkungen zu begegnen, erhöhte Emmi im ersten Quartal 2015 die Preise für Exportprodukte im Ausland. Weiter habe man die Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramme in allen Schweizer Betrieben intensiviert und Preissenkungen mit internationalen Lieferanten sowie mit Milchproduzenten verhandelt.

Insgesamt rechnet Emmi für 2015 aber wegen des Frankens mit einem deutlich negativen Umrechnungseffekt sowie einem zusätzlichen organischen Umsatzrückgang. Auch bei den Erträgen sei mit einer Einbusse zu rechnen. Konkret geht Emmi von einem Rückgang beim organischen Umsatzwachstum von 2-3% aus, wobei vor allem die Divisionen Schweiz und Europa sich negativ entwickeln dürften, während die Division Americas wachsen sollte. Den EBIT erwartet Emmi in einer Bandbreite von 150 bis 160 Mio CHF und für den Reingewinn rechnet das Management mit einer Marge von "knapp 3%".

Die mittelfristige Umsatzprognose eines organischen Wachstums von jährlich 2-3% wird derweil aufrecht erhalten.

(AWP)

 

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05.02.2015 08:34
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Emmi steigert Umsatz - Gewinn dürfte im Rahmen der Ziele ausfallen

05.02.2015 08:15



Luzern (awp) - Der Milchverarbeiter Emmi hat im Geschäftsjahr 2014 den Umsatz um 3,2% auf 3'404 Mio CHF gesteigert. Mit einem Akquisitionseffekt von +1,3% und einem Währungseffekt von -1,1% ergab sich ein organisches Plus von 3,0%.

Das Resultat gründe auf einer Stärkung des Auslandgeschäfts und der erfreulichen Entwicklung der Division Schweiz, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Alle Produktsegmente des Kerngeschäfts hätten positive Beiträge geleistet.

Mit dem vorgelegten Umsatz liegt Emmi leicht unter den Prognosen der Analysten. Diese lagen gemäss AWP-Konsens bei einem Umsatz von 3'432 Mio CHF bei einer Bandbreite von 3'413 bis 3'452 Mio.

In der Division Schweiz erreichte der Umsatz den Wert von 1,86 Mrd CHF, was einer Zunahme von 1,3% entspricht. In der Region Americas steigerte Emmi den Umsatz auf 840 Mio (+2,7%) und in Europa ergab sich ein Plus von 8,3% auf 509 Mio. In der Division Global Trade stiegen die Verkäufe schliesslich um 13% auf 167 Mio.

"Das Wachstum im Heimmarkt ist erfreulich. Es ist ein klares Zeichen, dass wir unser Produktportfolio in die richtige Richtung verändert und die Prioritäten richtig gesetzt haben. Mit der seit 1. Januar 2014 aktiven neuen Organisation und den Divisionen Schweiz, Europa, Americas und Global Trade schufen wir eine weitere wichtige Voraussetzung, um das Geschäft im In- und Ausland zusätzlich zu stärken", lässt sich CEO Urs Riedener in der Mitteilung zitieren.

EXPORTUMSÄTZE VON RUND 400 MIO CHF

Der Schweizer Franken werde Emmi wie alle exportierenden Unternehmen in der Schweiz betreffen, heisst es zum Ausblick. Von der Euro-Schwäche seien Exportumsätze in der Grössenordnung von 400 Mio CHF betroffen. Ende Januar hatte der Milchverarbeiter bereits ein Massnahmenpaket beschlossen, um der neuen Währungssituation zu begegnen. Dieses beinhaltet unter anderem Preiserhöhungen für Exportprodukte, zusätzliche Effizienzprogramme, Preissenkungen für Milch, die zu Exportprodukten verarbeitet wird sowie Preisverhandlungen mit den internationalen Lieferanten.

Man setze alles daran, dass Schweizer Milchprodukte im internationalen Wettbewerb weiterhin genügend Absatzmöglichkeiten finden, heisst es weiter. Trotzdem werde die Umsatzentwicklung durch die Währungseinflüsse gehemmt werden. Aufgrund der getroffenen Massnahmen zeigt sich das Unternehmen jedoch zuversichtlich, dass der Reingewinn auch 2015 im Rahmen der mittelfristigen Guidance von 2,5% bis 3,5% liegen wird.

Das detaillierte Ergebnis sowie ein genauerer Ausblick auf das laufende Jahr werden am 24. März publiziert.

ap/uh

(AWP)

 

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28.01.2015 11:58
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Emmi hat Massnahmenpaket geschnürt - Zuversichtlich für Gewinnmarge von 2,5-3,5%

28.01.2015 11:26



Luzern (awp) - Emmi hat auf den Entscheid der SNB zur Aufhebung des Euro-Mindestkurses bereits reagiert. Man habe verschiedene Handlungsoptionen geprüft und darauf basierend ein Massnahmenpaket geschnürt, wie die Milchverarbeiterin in einem Statement für Investoren schreibt. Eine der Massnahmen seien Preiserhöhungen für die Exportprodukte, hinzu kämen zusätzliche Effizienzprogramme in den Betrieben (Emmi Operational Excellence), Preissenkungen für Milch, die zu Exportprodukten verarbeitet werde, sowie Preisverhandlungen mit den internationalen Lieferanten.

"Aufgrund dieser verschiedenen Massnahmen ist Emmi sehr zuversichtlich, dass der Reingewinn auch im Jahr 2015 im Rahmen der mittelfristigen Guidance von 2,5% bis 3,5% liegen wird", heisst es weiter.

Ein detaillierter Ausblick für Umsatz- und Reingewinnentwicklung im Jahr 2015 soll anlässlich der Bilanzpressekonferenz vom 24. März 2015 veröffentlichet werden.

Die Emmi-Aktie reagiert mit Gewinnen auf dieses Statement und notiert in einem schwachen Gesamtmarkt (SPI -0,7%) 0,5% höher bei rund 300 CHF, das bisherige Tageshoch war mit 305,00 CHF sogar noch deutlich höher. Das Emmi-Papier hatte im vergangenen Jahr eine sehr gute Performance und war gut ins 2015 gestartet, fiel nach dem SNB-Entscheid aber massiv zurück von einem Jahreshoch von 390 CHF (intraday) auf bis zu 274,25 CHF im Tief (intraday 21.1.).

Emmi hat einen relativ grossen Umsatzanteil im Ausland (knapp 50%) bei hohem Kostenanteil im Inland und könnte daher im Ausland zu Preiserhöhungen gezwungen sein. Dies wieder dürfte laut Marktbeobachtern auf die Nachfrage drücken. Ausserdem ist Emmi im Inland vermehrt von ausländischen Konkurrenten wie etwa der französischen Danone unter Druck, die ihre Produkte in der Schweiz nach dem SNB-Entscheid deutlich billiger anbieten können.

uh/cf

(AWP)

 

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12.01.2015 08:23
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Emmi erwirbt Käsegeschäft von J.L. Freeman in Kanada - Umsatz 35 Mio CHF

12.01.2015 07:58



Luzern (awp) - Emmi kauft 100% am Käsegeschäft von J.L. Freeman mit Sitz in Boucherville/Kanada. Damit werde die Position in Nordamerika ausgebaut und der Marktzugang für Exporte aus der Schweiz gesichert, wie die Milchverarbeiterin am Montag mitteilte. Die Übernahme ist für das erste Quartal 2015 geplant und tritt in Kraft, sobald die notwendigen Bewilligungen von den kanadischen Behörden vorliegen. Der Kaufpreis wird nicht genannt.

J.L. Freeman ist den Angaben zufolge einer der führenden Käseimporteure Kanadas. Mehr als die Hälfte der Importe sind Käse aus der Schweiz - insbesondere Le Gruyère AOP, Emmentaler AOP, Fondue sowie verschiedene Spezialitäten. Weitere relevante Anteile machen Käse aus Italien und Frankreich aus. J.L. Freeman erzielt im Käsegeschäft einen Umsatz von gut 38 Mio CAD (knapp 35 Mio CHF) und beschäftigt 18 Mitarbeitende.

Emmi schaffe mit dieser Transaktion ein zusätzliches wichtiges Standbein in Nordamerika, das die Position in den USA und die bestehende Präsenz in Kanada erweitere, heisst es. Man sichere sich mit dieser Akquisition den direkten Zugang zu einem interessanten Markt, verlängere die Wertschöpfungskette der Spezialitätenkäseexporte nach Kanada und schaffe Potenzial für den Export weiterer Produkte aus der Emmi-Gruppe.

uh

(AWP)

 

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01.12.2014 08:42
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Emmi verschlankt sich weiter
 

Emmi verkauft ihr Produktionswerk für aseptische Milchprodukte in den USA an KanPak. Anfang Oktober veräusserte der Milchverarbeiter bereits eine Tochtergesellschaft in Italien.

KanPak sei eine Spezialistin in der Entwicklung und Herstellung aseptischer Produkte und könne das Wachstum des Werks in Penn Yan daher rascher vorantreiben, teilte die Milchverarbeiterin am Montag mit. Der Verkauf ermögliche es Emmi ausserdem, mehr Ressourcen zur Festigung der Position im US-amerikanischen Spezialitätenkäse-Geschäft einzusetzen.

Der Vertrag wurde den Angaben zufolge am vergangenen Freitag unterzeichnet, wobei die Transaktion bereits am 18. Dezember abgeschlossen sein soll. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Emmi hatte Penn Yan, die einen Umsatz von rund 30 Millionen Dollar erwirtschaftet, im August 2010 übernommen.

Vor knapp zwei Monaten trennte sich Emmi vom italienischen Jogurthersteller Trentinalatte.

(AWP/cash)

 

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06.10.2014 08:21
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Emmi verkauft Jogurthersteller Trentinalatte an die Livia-Gruppe

06.10.2014 07:50



Luzern (awp) - Die Milchverarbeiterin Emmi trennt sich vom italienischen Jogurthersteller Trentinalatte. Käuferin ist die Livia-Gruppe mit Sitz in München und Wien, wie Emmi am Montag mitteilt. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Vollzug der Transaktion stehe noch unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der Gemeinde und der Provinz.

Emmi hatte Trentinalatte im Juli 2006 übernommen, um ein "starkes" Standbein im Jogurtgeschäft in Italien aufzubauen, wie es heisst. Daraus wurde offensichtlich nichts: Die angespannte wirtschaftliche Lage in Italien und der unbefriedigende Geschäftsverlauf im Jogurtbereich erforderten im Halbjahr 2014 Wertberichtigungen von knapp 40 Mio CHF bei der Tochter. Davon waren rund 36 Mio ausserplanmässige Abschreibungen auf dem Sachanlagevermögen. Wie Emmi bereits früher mitgeteilt hatte, würden für die Zukunft von Trentinalatte alle Optionen geprüft. Dazu hatten die Innerschweizer ausdrücklich auch den Verkauf gezählt.

cp/rw

(AWP)

 

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06.02.2014 10:09
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Emmi übertrifft die Marktprognosen

06.02.2014 07:57

Der Milchverarbeiter konnte den Umsatz 2013 vor allem dank dem Geschäft im Ausland deutlich steigern, womit er die Erwartungen leicht übertrifft.

Der Milchverarbeiter Emmi ist vergangenen Geschäftsjahr 2013 vor allem im Ausland weiter gewachsen. Der Gruppenumsatz stieg um 10,6% auf 3,30 Mrd CHF. Bei einem Akquisitionseffekt von 8,6% sowie Währungsveränderungen von +0,4% resultierte ein organischen Wachstum von 1,6%, wie die Gruppe am Donnerstag mitteilte. Mit dem Umsatzwachstum seien die eigenen Vorgaben übertroffen worden, heisst es weiter.

Mit der vorgelegten Umsatzzahl hat Emmi die Analysten-Schätzungen leicht übertroffen. Diese hatten gemäss AWP-Konsens einen Umsatz von 3,25 Mrd CHF geschätzt, bei einer Bandbreite von 3,22 bis 3,27 Mrd.

In der Schweiz stieg der Nettoumsatz um 1,1% auf 1,86 Mrd CHF (organisch +1,4%). Demgegenüber legte der Umsatz im Ausland um 26% auf 1,44 Mrd zu. Zu diesem Wachstum trugen Akquisitionen 23% bei, der Währungseffekt wird mit +1,0% angegeben. Organisch resultiert eine Zuwachsrate von 2,0%.

Inlandmarkt wächst wieder

Das Umsatzwachstum wird in der Mitteilung auf die Stärkung des Auslandgeschäfts und die "erfreuliche" Entwicklung im Heimmarkt Schweiz zurückgeführt. Der Heimmarkt sei nach diversen Bereinigungen erstmals seit 2008 wieder organisch gewachsen. Als Erfolgsfaktoren werden die Produkte "Emmi Caffè Latte", "Kaltbach" und andere Käsespezialitäten im In- und Ausland sowie die in der Schweiz neu eingeführten Marken "Jogurtpur" und "good day".

"Der Konzernumsatz entwickelte sich nach Plan. In der Schweiz haben wir unsere Erwartungen sogar übertroffen, das Wachstum im Heimmarkt ist erfreulich", lässt sich CEO Urs Riedener in der Mitteilung zitieren. Es sei ein klares Zeichen, dass das Produktportfolio in die richtige Richtung verändert und die Prioritäten richtig gesetzt worden seien. Mit der seit Anfang 2014 neuen Organisation und den Divisionen Schweiz, Europa und Americas sei eine weitere wichtige Voraussetzung geschaffen worden, um das Geschäft im In- und Ausland weiter zu stärken.

Finanzziele bestätigt

Für das Rechnungsjahr 2013 bestätigte Pressesprecherin Sibylle Umiker gegenüber AWP die Ende vergangenen Jahres bestätigte Guidance. So erwartet das Management des Milchverarbeiter auf Stufe EBIT einen Wert in der Grössenordnung von 140 bis 155 Mio CHF sowie eine Reingewinnmarge von rund 3%.

Mit Blick auf das kommende Jahr heisst es in der Mitteilung: Starke Markenkonzepte in und aus der Schweiz, lokal im Ausland hergestellte Spezialitäten, eine Weiterentwicklung der Akquisitionen aus jüngerer Zeit sowie ein anhaltend striktes Kostenmanagement, auch in den ausländischen Märkten, werden positive Beiträge zur Entwicklung von Emmi im Jahr 2014 leisten.

Das detaillierte Jahresergebnis sowie ein genauerer Ausblick auf das laufende Rechnungsjahr werden am 26. März veröffentlicht.

(AWP)

 

03.01.2014 08:31
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Emmi verstärkt sich in Lateinamerika
 

Der Milchverarbeiter Emmi verstärkt seine Präsenz in Lateinamerika und forciert damit das internationale Wachstum.

Dazu erwirbt Emmi eine 50%-Beteiligung an der Mexideli 2000 Holding SA de CV mit Hauptsitz in Mexico-City. Über den Kaufpreis und weitere Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart. Das Unternehmen ist Mexikos führender Importeur von Spezialitätenkäse, teilt der Luzerner Konzern am Freitag mit. Mexideli beschäftigt 250 Mitarbeiter und dürfte 2013 einen Umsatz von rund 45 Mio CHF erzielt haben, heisst es weiter.

Mit der Beteiligung an Mexideli stärke Emmi die Position "in einem interessanten, wachsenden Markt" und erhöhe das Potenzial für den Export von Produkten nach Mexiko. Damit schaffe sich das Unternehmen neben Chile ein zweites solides Standbein in Lateinamerika, so die Mitteilung weiter.

Mexideli ist seit mehr als 25 Jahren am Markt tätig und verfügt über eine Logistikinfrastruktur mit sechs Standorten. Im Bereich Food Service sei Mexideli mit einer Tochtergesellschaft marktführend in Cancún. Das Unternehmen ist dem Communiqué zufolge Mexikos führender Importeur von hochwertigem Spezialitätenkäse und distribuiert zudem Frischproduktespezialitäten wie Desserts - so auch die Desserts der zur Emmi Gruppe gehörenden A-27.

"Mexideli ist ein gesundes und profitables Unternehmen, welches bereits seit Jahren erfolgreich Emmi Produkte vertreibt. Die führende Position von Mexideli stärkt unsere Chancen in Mexiko, einem Land mit einem hohen Käseimportanteil. Im Produktportfolio von Emmi werden die Schweizer Exportsortenkäse, das Schweizer Fondue, die lokal im Ausland hergestellten Käse und die Desserts der italienischen A-27 profitieren", lässt sich CEO Urs Riedener in der Mitteilung zitieren.

Rund ein Viertel oder etwa 400'000 Tonnen des in Mexiko konsumierten Käse ist Importkäse, so die Mitteilung weiter. Für Käsehändler sei eine hohe Importkompetenz deshalb entsprechend wichtig. Der Markt für Importkäse wächst gemäss Emmi jährlich im mittleren einstelligen Bereich, der Import von hochwertigen Käsespezialitäten zweistellig.

AWP

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27.03.2013 07:58
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Jahresergebnis 2012

Geschäftsbericht; Medien Präsentation


Jahresergebnis 2012
Breit abgestützter Erfolg von Emmi

Luzern, 27. März 2013 - Emmi erzielte 2012 einen Nettoumsatz von CHF 2981,2 Millionen, ein Zuwachs von 9,6 %. Bereinigt um ausserordentliche Erträge steigerten sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 12,2 % auf CHF 146,3 Millionen und der Reingewinn um 8,8 % auf CHF 90,3 Millionen. Daraus ergeben sich eine bereinigte EBIT-Marge von 4,9 % (Vorjahr 4,8 % ) und eine bereinigte Reingewinnmarge von 3,0 % (Vorjahr 3,0 % ). Das solide Jahresergebnis gründet primär auf der guten Entwicklung der jüngsten Akquisitionen und auf dem strikten Kostenmanagement. Für 2013 erwartet Emmi  einen steigenden Konzernumsatz sowie eine konstante Reingewinn-Marge. Der Generalversammlung vom 25. April 2013 wird beantragt, eine Dividendenausschüttung von brutto CHF 3.60 (2011: CHF 3.40) je Namenaktie aus Kapitalreserven zu beschliessen.


2012 erreichte Emmi einen Nettoumsatz von CHF 2981,2 Millionen, ein Zuwachs von 9,6 % gegenüber dem Vorjahreswert von CHF 2721,3 Millionen. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von CHF 165,7 Millionen und der Reingewinn von CHF 106,2 Millionen waren positiv beeinflusst durch ausserordentliche Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen, insbesondere des Areals der früheren Butterzentrale in Luzern. Diese betrugen beim EBIT CHF 19,4 Millionen und beim Reingewinn (nach Abzug von Steuern) CHF 15,9 Millionen. Bereinigt um diesen Effekt verbesserten sich das EBIT um 12,2 % auf CHF 146,3 Millionen und der Reingewinn um 8,8 % auf CHF 90,3 Millionen. Dieses Ergebnis liegt am oberen Ende der anvisierten Bandbreite und ist angesichts der nach wie vor anspruchsvollen wirtschaftlichen Situation sehr positiv. Es ist der Strategie zu verdanken, die auf hochwertige Schweizer Qualitätsprodukte, lokal im Ausland hergestellte Erzeugnisse und striktes Kostenmanagement setzt.


Urs Riedener, CEO von Emmi, erläutert: "Emmi ist mit ihrer Strategie weiterhin auf Kurs. Ich bin erfreut, dass wir 2012 im Ausland nachhaltig wachsen konnten und unser internationaler Umsatz erstmals deutlich über CHF 1 Milliarde liegt. Zusammen mit dem nach wie vor starken Standbein in der Schweiz und den soliden Erträgen werden wir auch künftig in das gesunde Wachstum von Emmi investieren können."


Starker Wettbewerb auf dem Heimmarkt

In der Schweiz nahm der Nettoumsatz wie bereits im Februar kommuniziert um 3,6 % auf CHF 1842,1 Millionen ab (Vorjahr CHF 1909,9 Millionen). Akquisitionsbereinigt resultierte ein Umsatzrückgang von 3,9 %. Dieser war vor allem auf die Elimination unprofitabler Aktivitäten ausserhalb des Detailhandels zurückzuführen. Weitere Einflussfaktoren waren der Preisdruck im Handels- und Industriegeschäft sowie der Importdruck bei Produkten wie Mozzarella oder Streichkäse. Den Marktanteil im Kerngeschäft, dem Detailhandel, konnte Emmi trotz generell rückläufiger Detailhandelsumsätze mit Milchprodukten (-1,8 % 1) gut halten. Günstig ausgewirkt haben sich neben Emmi Caffè Latte auch die 2012 neu lancierten Produkte wie Chäs Schiibe, Kaltbach Der Cremig-Würzige und Mix-it Müesli.


Der Anteil des Schweizer Geschäfts am gesamten Konzernumsatz belief sich im Geschäftsjahr 2012 auf 61,8 % (Vorjahr 70,2 % ).


Internationaler Umsatz erstmals über CHF 1 Milliarde

Auf den internationalen Märkten erzielte Emmi eine Umsatzsteigerung um 40,4 % auf CHF 1139,1 Millionen (Vorjahr CHF 811,4 Millionen). In Lokalwährung und akquisitionsbereinigt belief sich der Zuwachs auf 4,7 %.


Der Zuwachs lag damit am oberen Ende der Erwartungen und ist grösstenteils auf die Zukäufe von Kaiku und Diprola zurückzuführen. Auch die jüngsten Akquisitionen wie Onken, Cypress Grove Chèvre und A-27, die von Emmi Roth USA lokal produzierten Käse und Emmi Caffè Latte entwickelten sich gut. Erfreulich war, dass die Exportumsätze nach der Baisse im 2011 wieder zulegten. So stiegen die Umsätze von Le Gruyère AOC, Kaltbach und Emmi Caffè Latte.


Der Anteil des internationalen Geschäfts (Export und Produktion im Ausland) am gesamten Konzernumsatz betrug 38,2 % (25,0 % Europa, 10,5 % Nord- und Südamerika, 2,0 % Afrika, 0,7 % Asien/Pazifik).


Breit abgestützte Ertragsverbesserung

Der Bruttogewinn stieg um 13,4 % auf CHF 1028,2 Millionen (Vorjahr CHF 907,1 Millionen). Dazu beigetragen haben Preiserhöhungen im Ausland sowie günstigere Einkäufe von Verpackungen und milchfremden Rohstoffen. Angesichts der nach wie vor unkomfortablen Währungssituation ist dieses verbesserte Ergebnis sehr positiv, aber auch notwendig, damit Emmi weiter in ihre Wettbewerbsfähigkeit investieren kann. Die Bruttogewinnmarge verbesserte sich von 33,3 % auf 34,5 %.


Der Betriebsaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr 2012 um 13,5 %, auf CHF 776,9 Millionen (Vorjahr CHF 684,5 Millionen). Der Personalaufwand nahm akquisitionsbedingt um 8,7 % auf CHF 374,9 Millionen zu. Zusätzliche Mitarbeitende sind primär durch Kaiku und Diprola hinzugekommen. Der Anstieg von 18,3 % beim Sonstigen Betriebsaufwand auf CHF 402,0 Millionen ist vor allem auf höhere Marketinginvestitionen und gestiegene Verkaufsausgaben zurückzuführen (+18,9 % ).


Das Betriebsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich aufgrund eines ausserordentlichen Gewinns aus dem Verkauf von Anlagevermögen um 13,4 % auf CHF 271,4 Millionen (Vorjahr CHF 239,3 Millionen). Die EBITDA-Marge stieg dadurch von 8,8 % auf 9,1 %.


Die Abschreibungen fielen akquisitionsbedingt 7,4 % höher aus und stiegen auf CHF 85,9 Millionen. Die Amortisationen gingen hingegen um 30,4 % zurück. Der Hauptgrund für Letzteres war der vergleichsweise hohe Wert im 2011 aus einem Goodwill-Impairment der Trentinalatte. Die Investitionen stiegen um 34,0 %. In der Schweiz dienten diese im Wesentlichen Effizienzsteigerungen und Innovationen. Im Ausland wurden sie zur Kapazitätserweiterung eingesetzt, um die für das Wachstum notwendigen Produktionsinfrastruktur sicherzustellen.


Durch den Gewinn aus dem Verkauf von Anlagevermögen erhöhte sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 27,1 % auf CHF 165,7 Millionen (Vorjahr CHF 130,3 Millionen). Die EBIT-Marge stieg demzufolge von 4,8 % auf 5,6 %. Das um den Sondereffekt der Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen bereinigte EBIT betrug CHF 146,3 Millionen und lag somit 12,2 % über dem Vorjahr. Die bereinigte EBIT-Marge stieg folglich auf 4,9 %, dies gegenüber 4,8 % im 2011.


Höherer Reingewinn, stabile Reingewinn-Marge

Das Finanzergebnis verschlechterte sich von CHF -7,0 Millionen auf CHF -16,4 Millionen. Hauptgrund dafür war der akquisitionsbedingte erhöhte Finanzierungsbedarf. Durch das bessere Betriebsergebnis erhöhte sich der Steueraufwand auf CHF 28,2 Millionen (Vorjahr CHF 23,6 Millionen). Der durchschnittliche Steuersatz auf dem Gewinn vor Steuern konnte mit 18,5 % auf Vorjahresniveau gehalten werden.


Final resultierten für das Geschäftsjahr 2012 ein Reingewinn in der Höhe von CHF 106,2 Millionen (Vorjahr CHF 83,0 Millionen) sowie eine Reingewinnmarge von 3,6 %. Bereinigt um den Gewinn aus dem Verkauf von Anlagevermögen beliefen sich der Reingewinn auf CHF 90,3 Millionen (+8,8 % ) und die entsprechende Reingewinnmarge auf 3,0 % (unverändert).


Dazu Urs Riedener, CEO: "Angesichts des anspruchsvollen Umfelds sind wir sehr zufrieden, dass wir das Gewinnniveau gut halten konnten."


Ausblick 2013

Emmi wird sich nach wie vor an ihrer bewährten Strategie orientieren, im Ausland weiter wachsen und die Position in der Schweiz verteidigen. Die bekannten Schlüsselmärkte in Europa und den USA bleiben im Fokus. Daneben wird Emmi ihre Position in Chile und Tunesien verstärken und in den aufstrebenden Regionen der Welt wie Asien, Russland und Lateinamerika mit Exporten aus der Schweiz präsent sein.


Im ersten Halbjahr 2013 dürften die Rohstoffpreise in etwa stabil bleiben. Auch bei den Verpackungen sieht Emmi keine bedeutsamen Veränderungen. Der Milchpreis wird ab 1. Juni 2013 um 3 Rappen pro Kilogramm steigen. In der Schweiz wird der Importdruck anhalten. Der Einkaufstourismus wird bedeutend bleiben, aber nicht mehr wesentlich steigen. In den wichtigen Märkten USA, Deutschland und Grossbritannien kann voraussichtlich von einem stabilen Konsumverhalten ausgegangen werden. Die aufstrebenden Märkte wie Chile, Tunesien und die asiatischen Länder werden weiter wachsen. In Südeuropa wird die Konsumentenstimmung hingegen verhalten bleiben. Ebenfalls geht Emmi von einer anhaltenden Überbewertung des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro aus. In Anbetracht der genannten Umstände werden starke Markenkonzepte in der Schweiz und im Ausland, lokal im Ausland hergestellte Markenprodukte, eine gute Entwicklung der Akquisitionen und ein anhaltend striktes Kostenmanagement relevant sein für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung von Emmi im Jahr 2013.


Emmi geht für 2013 von einem konzernweiten Umsatzwachstum von 6 % bis 8 % aus. Auf dem Schweizer Markt rechnen wir mit einem Rückgang von 2 % bis 3 %, auf den internationalen Märkten mit einem Plus von 20 % bis 25 %. Diese Zahlen schliessen den Einfluss von im Jahr 2012 getätigten Akquisitionen ein. Erwartet wird eine Profitabilität, die in etwa mit derjenigen des Vorjahres vergleichbar sein wird, das heisst ein EBIT zwischen CHF 140 Millionen und 155 Millionen und eine Reingewinnmarge in der Grössenordnung von 3 %.


Mittel- bis langfristig will Emmi im Ausland jährlich 6 % bis 8 % organisch wachsen. In der Schweiz sollten sich die Umsätze mittelfristig stabilisieren. Auf Konzernebene rechnet das Unternehmen mit einem organischen Wachstum von 2 % bis 3 %. Mittels organischen Wachstums und Akquisitionen strebt Emmi bis in drei Jahren einen Auslandumsatzanteil von etwa 50 % an.

07.02.2013 08:21
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Milchverarbeiter Emmi steigert Umsatz dank Auslandgeschäft

07.02.2013 08:07



Emmi hat im vergangenen Jahr den Umsatz um 9,6 Prozent auf 2,98 Mrd. Franken gesteigert. Das Wachstum geht vor allem auf das Auslandgeschäft zurück, das sich über den Erwartungen entwickelt hat.

Wichtige Erfolgsfaktoren waren die Akquisitionen aus jüngerer Zeit, das Wachstum des Umsatzes mit den Kaffeefertiggetränken der Marke Caffè Latte (+11 Prozent) sowie die in der Schweiz neu eingeführten Produkte wie "Chässchiibe" und "Mix-it Müesli", wie es in einer Mitteilung von Emmi vom Donnerstag heisst.


Im internationalen Geschäft erzielte Emmi 2012 ein Umsatzwachstum von gut 40 Prozent auf 1,1 Mrd. Franken. So legte Emmis Caffè Latte insgesamt 12 Prozent an Umsatz zu, am stärksten in Spanien (+50 Prozent). Umsatzsteigerungen verzeichnete ferner der Export von Naturkäse wie Le Gruyère AOC und Kaltbach Käse.


Gut entwickelte sich gemäss Emmi auch das in den letzten Jahren akquirierte Geschäft in den USA. So stiegen die Umsätze mit lokal in den USA produziertem Käse von Cypress Grove Chèvre und Emmi Roth USA sowie mit Bontà-Divina-Desserts mit zweistelligen Wachstumsraten.


Im Heimmarkt Schweiz hingegen reduzierte sich der Nettoumsatz von rund 1,9 Mrd. Fr. im Vorjahr auf 1,8 Mrd. Franken. Der Rückgang von 3,6 Prozent gründe unter anderem auf nicht kostendeckenden Logistikdienstleistungen für Dritte und geringere Volumen im Handels- und Food-Service-Geschäft.


AWP

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17.10.2012 08:21
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Emmi geht Partnerschaft mit deutscher Gläserne Molkerei ein

Luzern (awp) - Die Milchverarbeiterin Emmi ist in Deutschland eine strategische Partnerschaft eingegangen. So wurde eine Partnerschaft mit dem Unternehmen Gläserne Molkerei vereinbart, wie Emmi am Mittwoch mitteilt. Die Innerschweizer beteiligen sich über ihre Tochtergesellschaft Molkerei Biedermann mit 24% am deutschen Bio-Milchverarbeiter.


 


Mit diesem Schritt werde die Position in Deutschland, einem der Schlüsselmärkte, ausgebaut und stärker am wachsenden Bio-Markt partizipiert, heisst es. Gläserne Molkerei erzielte 2011 mit rund 90 Mitarbeitern einen Umsatz von über 80 Mio EUR.


 


Beide Unternehmen werden sich den Angaben zufolge weiterhin auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Eine starke Zusammenarbeit wird in Bereichen mit hohem Synergiepotential erfolgen, zum Beispiel in der Logistik oder beim Aufbau einer internationalen Kompetenz im wachsenden Bioproduktemarkt. Gleichzeitig wird die Gläserne Molkerei Emmi bei der Positionierung der Marke Biedermann und beim Export von Bioprodukten aus der Schweiz nach Deutschland unterstützen.


 


Die Gläserne Molkerei ist gemäss den Angaben ein Biomilch-Verarbeiter mit Standorten in Münchehofe (Brandenburg) und Dechow (Mecklenburg-Vorpommern).


www.fuw.ch

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30.08.2012 07:39
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Halbjahresergebnis 2012
Gutes Konzernergebnis durch starkes internationales Geschäft

Luzern, 30. August 2012 - Emmi erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2012 einen um 2,2 % höheren Nettoumsatz. Er belief sich auf CHF 1'339,2 Millionen (Vorjahr CHF 1'310,1 Millionen), mit einem starken internationalen Wachstum. EBIT und Reingewinn wurden durch einen ausserordentlichen Gewinn beeinflusst. Bereinigt um diesen Einfluss stiegen der Betriebserfolg vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 8,2 % auf CHF 61,7 Millionen und der Reingewinn um 11,4 % auf CHF 39,3 Millionen. Daraus resultierten eine EBIT-Marge von 4,6 % (Vorjahr 4,4 % ) und eine Reingewinnmarge von 2,9 % (Vorjahr 2,7 % ). Damit hat sich Emmi von den Währungsturbulenzen im Vorjahr erholt. Für das Gesamtjahr 2012 sind ein konzernweites Umsatzwachstum von 6 bis 8 % und ein EBIT von CHF 130 bis 145 Millionen realistisch. Das Zielband für die Reingewinnmarge wird bei ca. 3 % belassen.


....


Ausblick auf das Gesamtjahr 2012
Emmi rechnet damit, dass die Stärke des Schweizer Frankens insbesondere gegenüber dem Euro anhalten wird. Entsprechend wird der Export von Schweizer Produkten anspruchsvoll bleiben. Das Geschäft in der Schweiz wird weiter beeinflusst durch den hohen Importdruck, den Einkaufstourismus und den Preisdruck bei generischen Produkten. Die starke ausländische Nachfrage nach profilierten Emmi Konzepten dürfte sich hingegen auch künftig günstig auf Umsatz und Ertrag auswirken. 


Unter den geschilderten Umständen geht Emmi davon aus, dass die anfangs Jahr kommunizierten Vorgaben im bisherigen Konsolidierungskreis insgesamt erreicht werden können. Durch die zwischenzeitlich getätigten Zukäufe von Kaiku und Diprola, die seit Juli in den Büchern von Emmi sind, werden Umsatz- und Ergebnisprognosen nach oben korrigiert. Der Nettoumsatz auf Konzernstufe wird voraussichtlich ca. 6 bis 8 % zulegen, in der Schweiz etwa minus 3 % und international etwa plus 30 %. Ferner ist ein EBIT zwischen CHF 130 und 145 Millionen zu erwarten. Die Reingewinnmarge von ca. 3 % bleibt realistisch.
 


 

30.08.2012 07:35
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Emmi stärkt ihr Auslandgeschäft
Emmi erhöht ihre Beteiligung an Venchiaredo

Luzern, 10. August 2012 - Seit Januar 2010 ist Emmi am italienischen Frischkäsespezialisten Venchiaredo S.p.A. beteiligt. Aufgrund der positiven Erfahrungen in den letzten Jahren wurde die Beteiligung am in Ramuscello domizilierten Unternehmen von 10 auf 26 % aufgestockt.

03.07.2012 08:15
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Emmi stärkt Auslandsgeschäft - Beteiligungen an Kaiku und Diprola erhöht

 


Zürich (awp) - Der Molkereikonzern Emmi verstärkt seine Beteiligungen in Frankreich und Spanien. Das Unternehmen stockt die Anteile an Kaiku mit Sitz in San Sebastian auf 66% von zuvor 42,6% auf. Der Anteil an dem Frisch-Verpackungsspezialisten Diprola mit Sitz in Avignon steigt auf 63%, wie Emmi am Dienstag mitteilt. Finanzielle Details zu den beiden Transaktionen wurden nicht genannt.


Durch die Expansion will der Milchverarbeiter dem Ziel näher kommen, den im Ausland erzielten Umsatzanteil mittelfristig auf 50% von zuletzt knapp 30% zu steigern. Dabei soll sowohl organisch als auch durch Zukäufe das Geschäft ausserhalb der Schweiz gestärkt werden.


Emmi-Chef Urs Riedener hatte bereits im Juni gegenüber der Presse weitere Zukäufe angekündigt. Das Unternehmen verfüge über mehrere Hundert Millionen Franken, die für Zukäufe aufgewendet werden könnten, sagte Riedener in einem Interview.


KAIKU ERZIELTE 2011 UMSATZ VON 278 MIO EUR


Die hinzugekauften Geschäftsanteile an der nordspanischen Kaiku Corporación Alimentaria wurden von verschiedenen Minderheitsaktionären erworben. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden am 2. Juli getroffen und die Transaktion soll im August vollzogen werden. "Kaiku ist ein gesundes Unternehmen, dessen Umsatz in den letzten Jahren stets zugelegt hat", urteilt Riedener laut Mitteilung über das in Spanien, Chile und Tunesien aktive Unternehmen.


Im Jahr 2011 hat Kaiku einen Umsatz von 278 Mio EUR erzielt, was einem prozentualen Wachstum im hohen einstelligen Bereich gegenüber dem Vorjahr entspricht, so die Mitteilung weiter. Kaiku vertreibt auch das Emmi-Kaltgetränk Caffè Latte in Spanien, das hier in den vergangenen Monaten eine 70-prozentige Umsatzseigerung aufwies.


DIPROLA ALS WICHTIGER VERTRIEBSKANAL FÜR SCHWEIZER KÄSE


An Diprola war Emmi zuvor über ein französisches Gemeinschaftsunternehmen mit der italienischen Ambrosi beteiligt. Ambrosi Emmi France hielt seit Anfang 2010 einen 25%-Anteil an dem Spezialisten für Käsefrischverpackung. Das Unternehmen ist unter dem Namen ETS Schöpfer SAS bekannt und in Frankreich und Deutschland aktiv. Emmi erhofft sich Wachstum in dem Marktsegment des frisch verpackten Käses und sieht dieses Segment auch als wichtigen Kanal für das Exportpotenzial von Schweizer Käse. Auch für weitere Partnerschaften mit französischen Käseanbietern stehe Emmi als neuer Mehrheitsaktionär von Diprola offen gegenüber.


Quelle:www.nzz.ch


 

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29.03.2012 07:38
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Jahresergebnis 2011Emmi

Jahresergebnis 2011
Emmi präsentiert ein sehr solides Resultat

 


Luzern, 29. März 2012 - Emmi erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Nettoumsatz von CHF 2'721,3 Millionen; ein Zuwachs von 1,4 % gegenüber 2010. Der Reingewinn sank geringfügig um 3,7 % auf CHF 83,0 Millionen und der Betriebserfolg vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 4,0 % auf CHF 130,3 Millionen. Die Reingewinnmarge ging von 3,2 auf 3,0 % zurück. Dass Emmi trotz Währungsturbulenzen ein solides Jahresergebnis 2011 präsentieren kann, ist insbesondere der gute Entwicklung der jüngsten Akquisitionen und dem strikten Kostenmanagement zu verdanken. Für das Jahr 2012 erwartet Emmi einen leicht steigenden Konzernumsatz sowie Reingewinn- und EBIT-Margen im Rahmen des Vorjahres. Der Generalversammlung vom 3. Mai 2012 wird beantragt, eine Dividendenausschüttung von unverändert brutto CHF 3.40 je Namenaktie aus Kapitalreserven zu beschliessen.

2011 erreichte Emmi einen Nettoumsatz von CHF 2'721,3 Millionen. Im Vergleich zum Vorjahr (CHF 2'683,7 Millionen) entspricht dies einem Plus von 1,4 %. Die Erträge bewegten sich am oberen Ende der Erwartungen. Beim Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) und beim Reingewinn wurde lediglich ein leichter Rückgang verzeichnet. Der EBIT sank um 4,0 % von CHF 135,8 Millionen auf CHF 130,3 Millionen, der Reingewinn um 3,7 % von CHF 86,1 Millionen auf CHF 83,0 Millionen. Angesichts der wirtschaftlichen Turbulenzen ist das ein sehr ansprechendes Resultat, das zweitbeste in der Geschichte von Emmi.

Dazu Urs Riedener, CEO von Emmi: "In einem äusserst schwierigen Umfeld haben wir bewiesen, dass Emmi ein robustes Unternehmen mit einer wirkungsvollen Strategie ist. Aus einer starken Position auf dem Heimmarkt heraus sind wir in der Lage, auf den internationalen Schlüsselmärkten weiter zu wachsen."


....


Konstant hohe Milchmenge
2011 verarbeitete Emmi abermals mehr Schweizer Milch als im Vorjahr, nämlich 896 Millionen Kilogramm. Dies entspricht einer Zunahme von 23 Millionen Kilogramm. Zudem wurden 40 Millionen Kilogramm Schweizer Rahm zugekauft und verarbeitet. An den vier Auslandstandorten Trentinalatte und A-27 in Italien sowie Emmi Roth USA und CASP in den Vereinigten Staaten verwertete Emmi weitere 81 Millionen Kilogramm Kuhmilch. Die Schweizer Milch wird von Direktlieferanten und ausgewählten Produzentenorganisationen bezogen. Für 6'500 Schweizer Milchproduzenten ist Emmi eine wichtige Ertragsquelle und eine zuverlässige Partnerin.

Ausblick 2012
Für das erste Halbjahr 2012 geht Emmi von konstanten Milchpreisen aus. Bei den übrigen Rohstoffen (Kaffee, Früchte, Getreide) sowie den Verpackungen werden stabile oder allenfalls leicht steigende Preise erwartet.


Auf dem Schweizer Markt wird der Importdruck aufgrund der Wechselkurssituation weiter anhalten. In den wichtigsten Auslandmärkten USA und Deutschland kann mit einer gleich bleibenden Konsumentenstimmung gerechnet werden; im Gegensatz zu Südeuropa, wo die Situation verhalten bleiben dürfte.

Angesichts der wirtschaftlichen Situation und des starken Schweizer Frankens erachtet Emmi starke Markenkonzepte aus der Schweiz und lokal im Ausland hergestellte Produkte neben weiteren Kosteneinsparungen als die wichtigsten Erfolgstreiber.

Emmi geht für 2012 von einem konzernweiten Umsatzwachstum von 2 bis 3 % aus. Auf dem Schweizer Markt rechnen wir mit einem Rückgang von 1 bis 2 %, auf den internationalen Märkten mit einem Plus von 10 bis 15%. Diese Zahlen schliessen den Einfluss von bekannten Akquisitionen ein. Erwartet wird eine Profitabilität, die in etwa mit derjenigen des Vorjahres vergleichbar sein wird, das heisst ein EBIT zwischen CHF 125 und 140 Millionen und eine Reingewinnmarge in der Grössenordnung von 3 %.

16.03.2012 13:13
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Herr Ständerat Minder ist nur

Herr Ständerat Minder ist nur wütend, weil er den Prozess gegen Emmi verloren hatte. Diese Woche hat er den öffentlichen Brief an den Emmi VR geschickt, darin kündet er dem VR-Präsident und CVP-Ständerat Konrad Graber einen jahrelangen öffentlichen Schlagabtausch an, falls dieser seiner Swissness Initiative nicht zustimmt... (wurde Anfangs Woche im Schweizer Bauer veröffentlicht.)


 


Emmi gewinnt Swissness-Prozess gegen Ständerat Thomas Minder


Schaffhausen (awp/sda) - Der parteilose Schaffhauser Ständerat Thomas Minder hat in seinem Kampf um die Marke Schweiz eine kleine Niederlage eingesteckt. Das Schaffhauser Obergericht hat ihn wegen unlauteren Wettbewerbs verurteilt.


Das Obergericht kam zum Schluss, Minder habe der Firma Emmi zu unrecht vorgeworfen, Produkte im Ausland zu fabrizieren und diese als Schweizer Ware zu bezeichnen. Damit bestätigte es das Urteil der Vorinstanz, des Schaffhauser Kantonsgerichts.


...

16.03.2012 12:08
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Swissness,

man kann's auch übertreiben!


Wieviel "hochwertige deutsche Autos" werden überhaupt nicht erst in Deutschland gebaut?


Im Speziellen bei Emmi darf von doch davon ausgehen, dass Schweizer Milch, gefiltert, entrahmt, pasteurisiert und ultrahocherhitzt nicht anders schmeckt als Milch von sonstwo (Ukraine dabei aussen vor lassen). Mir ist in F oder I z.B. noch kein Unterschied aufgefallen.


Entscheidend bei Nahrungsmitteln sollte doch die Rezeptur sein! Ich glaube kaum, dass ein US'ler Emmi kauft, weil es ein Schweizer Produkt ist. Dazu sind die da zu sehr Patrioten. Die Qualität und der Geschmack sind die einzigen Kaufargumente.


Herr Minder sollte mal erklären, wie Emmi-Produkte, in der Schweiz hergestellt, in die USA kommen sollen: Per Frachtflugzeug oder verdorben als Schiffsfracht?


 

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