Emmi

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Lord
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Emmi übertrifft die Marktprognosen

06.02.2014 07:57

Der Milchverarbeiter konnte den Umsatz 2013 vor allem dank dem Geschäft im Ausland deutlich steigern, womit er die Erwartungen leicht übertrifft.

Der Milchverarbeiter Emmi ist vergangenen Geschäftsjahr 2013 vor allem im Ausland weiter gewachsen. Der Gruppenumsatz stieg um 10,6% auf 3,30 Mrd CHF. Bei einem Akquisitionseffekt von 8,6% sowie Währungsveränderungen von +0,4% resultierte ein organischen Wachstum von 1,6%, wie die Gruppe am Donnerstag mitteilte. Mit dem Umsatzwachstum seien die eigenen Vorgaben übertroffen worden, heisst es weiter.

Mit der vorgelegten Umsatzzahl hat Emmi die Analysten-Schätzungen leicht übertroffen. Diese hatten gemäss AWP-Konsens einen Umsatz von 3,25 Mrd CHF geschätzt, bei einer Bandbreite von 3,22 bis 3,27 Mrd.

In der Schweiz stieg der Nettoumsatz um 1,1% auf 1,86 Mrd CHF (organisch +1,4%). Demgegenüber legte der Umsatz im Ausland um 26% auf 1,44 Mrd zu. Zu diesem Wachstum trugen Akquisitionen 23% bei, der Währungseffekt wird mit +1,0% angegeben. Organisch resultiert eine Zuwachsrate von 2,0%.

Inlandmarkt wächst wieder

Das Umsatzwachstum wird in der Mitteilung auf die Stärkung des Auslandgeschäfts und die "erfreuliche" Entwicklung im Heimmarkt Schweiz zurückgeführt. Der Heimmarkt sei nach diversen Bereinigungen erstmals seit 2008 wieder organisch gewachsen. Als Erfolgsfaktoren werden die Produkte "Emmi Caffè Latte", "Kaltbach" und andere Käsespezialitäten im In- und Ausland sowie die in der Schweiz neu eingeführten Marken "Jogurtpur" und "good day".

"Der Konzernumsatz entwickelte sich nach Plan. In der Schweiz haben wir unsere Erwartungen sogar übertroffen, das Wachstum im Heimmarkt ist erfreulich", lässt sich CEO Urs Riedener in der Mitteilung zitieren. Es sei ein klares Zeichen, dass das Produktportfolio in die richtige Richtung verändert und die Prioritäten richtig gesetzt worden seien. Mit der seit Anfang 2014 neuen Organisation und den Divisionen Schweiz, Europa und Americas sei eine weitere wichtige Voraussetzung geschaffen worden, um das Geschäft im In- und Ausland weiter zu stärken.

Finanzziele bestätigt

Für das Rechnungsjahr 2013 bestätigte Pressesprecherin Sibylle Umiker gegenüber AWP die Ende vergangenen Jahres bestätigte Guidance. So erwartet das Management des Milchverarbeiter auf Stufe EBIT einen Wert in der Grössenordnung von 140 bis 155 Mio CHF sowie eine Reingewinnmarge von rund 3%.

Mit Blick auf das kommende Jahr heisst es in der Mitteilung: Starke Markenkonzepte in und aus der Schweiz, lokal im Ausland hergestellte Spezialitäten, eine Weiterentwicklung der Akquisitionen aus jüngerer Zeit sowie ein anhaltend striktes Kostenmanagement, auch in den ausländischen Märkten, werden positive Beiträge zur Entwicklung von Emmi im Jahr 2014 leisten.

Das detaillierte Jahresergebnis sowie ein genauerer Ausblick auf das laufende Rechnungsjahr werden am 26. März veröffentlicht.

(AWP)

 

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Emmi verkauft Jogurthersteller Trentinalatte an die Livia-Gruppe

06.10.2014 07:50



Luzern (awp) - Die Milchverarbeiterin Emmi trennt sich vom italienischen Jogurthersteller Trentinalatte. Käuferin ist die Livia-Gruppe mit Sitz in München und Wien, wie Emmi am Montag mitteilt. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Der Vollzug der Transaktion stehe noch unter der aufschiebenden Bedingung der Zustimmung der Gemeinde und der Provinz.

Emmi hatte Trentinalatte im Juli 2006 übernommen, um ein "starkes" Standbein im Jogurtgeschäft in Italien aufzubauen, wie es heisst. Daraus wurde offensichtlich nichts: Die angespannte wirtschaftliche Lage in Italien und der unbefriedigende Geschäftsverlauf im Jogurtbereich erforderten im Halbjahr 2014 Wertberichtigungen von knapp 40 Mio CHF bei der Tochter. Davon waren rund 36 Mio ausserplanmässige Abschreibungen auf dem Sachanlagevermögen. Wie Emmi bereits früher mitgeteilt hatte, würden für die Zukunft von Trentinalatte alle Optionen geprüft. Dazu hatten die Innerschweizer ausdrücklich auch den Verkauf gezählt.

cp/rw

(AWP)

 

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Emmi verschlankt sich weiter
 

Emmi verkauft ihr Produktionswerk für aseptische Milchprodukte in den USA an KanPak. Anfang Oktober veräusserte der Milchverarbeiter bereits eine Tochtergesellschaft in Italien.

KanPak sei eine Spezialistin in der Entwicklung und Herstellung aseptischer Produkte und könne das Wachstum des Werks in Penn Yan daher rascher vorantreiben, teilte die Milchverarbeiterin am Montag mit. Der Verkauf ermögliche es Emmi ausserdem, mehr Ressourcen zur Festigung der Position im US-amerikanischen Spezialitätenkäse-Geschäft einzusetzen.

Der Vertrag wurde den Angaben zufolge am vergangenen Freitag unterzeichnet, wobei die Transaktion bereits am 18. Dezember abgeschlossen sein soll. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Emmi hatte Penn Yan, die einen Umsatz von rund 30 Millionen Dollar erwirtschaftet, im August 2010 übernommen.

Vor knapp zwei Monaten trennte sich Emmi vom italienischen Jogurthersteller Trentinalatte.

(AWP/cash)

 

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Emmi erwirbt Käsegeschäft von J.L. Freeman in Kanada - Umsatz 35 Mio CHF

12.01.2015 07:58



Luzern (awp) - Emmi kauft 100% am Käsegeschäft von J.L. Freeman mit Sitz in Boucherville/Kanada. Damit werde die Position in Nordamerika ausgebaut und der Marktzugang für Exporte aus der Schweiz gesichert, wie die Milchverarbeiterin am Montag mitteilte. Die Übernahme ist für das erste Quartal 2015 geplant und tritt in Kraft, sobald die notwendigen Bewilligungen von den kanadischen Behörden vorliegen. Der Kaufpreis wird nicht genannt.

J.L. Freeman ist den Angaben zufolge einer der führenden Käseimporteure Kanadas. Mehr als die Hälfte der Importe sind Käse aus der Schweiz - insbesondere Le Gruyère AOP, Emmentaler AOP, Fondue sowie verschiedene Spezialitäten. Weitere relevante Anteile machen Käse aus Italien und Frankreich aus. J.L. Freeman erzielt im Käsegeschäft einen Umsatz von gut 38 Mio CAD (knapp 35 Mio CHF) und beschäftigt 18 Mitarbeitende.

Emmi schaffe mit dieser Transaktion ein zusätzliches wichtiges Standbein in Nordamerika, das die Position in den USA und die bestehende Präsenz in Kanada erweitere, heisst es. Man sichere sich mit dieser Akquisition den direkten Zugang zu einem interessanten Markt, verlängere die Wertschöpfungskette der Spezialitätenkäseexporte nach Kanada und schaffe Potenzial für den Export weiterer Produkte aus der Emmi-Gruppe.

uh

(AWP)

 

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Emmi hat Massnahmenpaket geschnürt - Zuversichtlich für Gewinnmarge von 2,5-3,5%

28.01.2015 11:26



Luzern (awp) - Emmi hat auf den Entscheid der SNB zur Aufhebung des Euro-Mindestkurses bereits reagiert. Man habe verschiedene Handlungsoptionen geprüft und darauf basierend ein Massnahmenpaket geschnürt, wie die Milchverarbeiterin in einem Statement für Investoren schreibt. Eine der Massnahmen seien Preiserhöhungen für die Exportprodukte, hinzu kämen zusätzliche Effizienzprogramme in den Betrieben (Emmi Operational Excellence), Preissenkungen für Milch, die zu Exportprodukten verarbeitet werde, sowie Preisverhandlungen mit den internationalen Lieferanten.

"Aufgrund dieser verschiedenen Massnahmen ist Emmi sehr zuversichtlich, dass der Reingewinn auch im Jahr 2015 im Rahmen der mittelfristigen Guidance von 2,5% bis 3,5% liegen wird", heisst es weiter.

Ein detaillierter Ausblick für Umsatz- und Reingewinnentwicklung im Jahr 2015 soll anlässlich der Bilanzpressekonferenz vom 24. März 2015 veröffentlichet werden.

Die Emmi-Aktie reagiert mit Gewinnen auf dieses Statement und notiert in einem schwachen Gesamtmarkt (SPI -0,7%) 0,5% höher bei rund 300 CHF, das bisherige Tageshoch war mit 305,00 CHF sogar noch deutlich höher. Das Emmi-Papier hatte im vergangenen Jahr eine sehr gute Performance und war gut ins 2015 gestartet, fiel nach dem SNB-Entscheid aber massiv zurück von einem Jahreshoch von 390 CHF (intraday) auf bis zu 274,25 CHF im Tief (intraday 21.1.).

Emmi hat einen relativ grossen Umsatzanteil im Ausland (knapp 50%) bei hohem Kostenanteil im Inland und könnte daher im Ausland zu Preiserhöhungen gezwungen sein. Dies wieder dürfte laut Marktbeobachtern auf die Nachfrage drücken. Ausserdem ist Emmi im Inland vermehrt von ausländischen Konkurrenten wie etwa der französischen Danone unter Druck, die ihre Produkte in der Schweiz nach dem SNB-Entscheid deutlich billiger anbieten können.

uh/cf

(AWP)

 

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Emmi steigert Umsatz - Gewinn dürfte im Rahmen der Ziele ausfallen

05.02.2015 08:15



Luzern (awp) - Der Milchverarbeiter Emmi hat im Geschäftsjahr 2014 den Umsatz um 3,2% auf 3'404 Mio CHF gesteigert. Mit einem Akquisitionseffekt von +1,3% und einem Währungseffekt von -1,1% ergab sich ein organisches Plus von 3,0%.

Das Resultat gründe auf einer Stärkung des Auslandgeschäfts und der erfreulichen Entwicklung der Division Schweiz, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Alle Produktsegmente des Kerngeschäfts hätten positive Beiträge geleistet.

Mit dem vorgelegten Umsatz liegt Emmi leicht unter den Prognosen der Analysten. Diese lagen gemäss AWP-Konsens bei einem Umsatz von 3'432 Mio CHF bei einer Bandbreite von 3'413 bis 3'452 Mio.

In der Division Schweiz erreichte der Umsatz den Wert von 1,86 Mrd CHF, was einer Zunahme von 1,3% entspricht. In der Region Americas steigerte Emmi den Umsatz auf 840 Mio (+2,7%) und in Europa ergab sich ein Plus von 8,3% auf 509 Mio. In der Division Global Trade stiegen die Verkäufe schliesslich um 13% auf 167 Mio.

"Das Wachstum im Heimmarkt ist erfreulich. Es ist ein klares Zeichen, dass wir unser Produktportfolio in die richtige Richtung verändert und die Prioritäten richtig gesetzt haben. Mit der seit 1. Januar 2014 aktiven neuen Organisation und den Divisionen Schweiz, Europa, Americas und Global Trade schufen wir eine weitere wichtige Voraussetzung, um das Geschäft im In- und Ausland zusätzlich zu stärken", lässt sich CEO Urs Riedener in der Mitteilung zitieren.

EXPORTUMSÄTZE VON RUND 400 MIO CHF

Der Schweizer Franken werde Emmi wie alle exportierenden Unternehmen in der Schweiz betreffen, heisst es zum Ausblick. Von der Euro-Schwäche seien Exportumsätze in der Grössenordnung von 400 Mio CHF betroffen. Ende Januar hatte der Milchverarbeiter bereits ein Massnahmenpaket beschlossen, um der neuen Währungssituation zu begegnen. Dieses beinhaltet unter anderem Preiserhöhungen für Exportprodukte, zusätzliche Effizienzprogramme, Preissenkungen für Milch, die zu Exportprodukten verarbeitet wird sowie Preisverhandlungen mit den internationalen Lieferanten.

Man setze alles daran, dass Schweizer Milchprodukte im internationalen Wettbewerb weiterhin genügend Absatzmöglichkeiten finden, heisst es weiter. Trotzdem werde die Umsatzentwicklung durch die Währungseinflüsse gehemmt werden. Aufgrund der getroffenen Massnahmen zeigt sich das Unternehmen jedoch zuversichtlich, dass der Reingewinn auch 2015 im Rahmen der mittelfristigen Guidance von 2,5% bis 3,5% liegen wird.

Das detaillierte Ergebnis sowie ein genauerer Ausblick auf das laufende Jahr werden am 24. März publiziert.

ap/uh

(AWP)

 

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Trotz Gewinnminus: Emmi über den Prognosen
 

Die Emmi-Gruppe muss für das vergangene Geschäftsjahr 2014 einen deutlich Rückgang bei Betriebs- und Reingewinn hinnehmen. Trotzdem liegen die Gewinnzahlen über den MArktprognosen.

Grund ist der Millionen-Abschreiber auf die italienische Joghurt-Firma Trentinalatte zum Halbjahr. Bereinigt um diesen einmaligen Effekt, legten die Gewinnzahlen allerdings leicht zu und die Dividende soll unverändert bleiben. Im Ausblick zeigt sich der Milchverarbeiter aufgrund des starken Frankens vorsichtig.

Das ausgewiesene Betriebsergebnis (EBIT) sank im Berichtsjahr um 19% auf 136,2 Mio CHF und der Reingewinn um 25% auf 78,9 Mio CHF, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst. Emmi blieb damit vor allem beim Reingewinn klar über den Analysten-Schätzungen. Diese hatten 135,7 Mio bzw. 70,5 Mio prognostiziert.

Wird der Abschreiber von rund 35 Mio, der im letzten August angekündigt worden war, nicht einberechnet, bleiben beim EBIT 170,7 Mio (VJ 160,0) und beim Reingewinn 109,4 (VJ 97,6) Mio CHF. Die entsprechenden Margen konnte somit auf 5,0% von 4,9% bzw. auf 3,2 von 3,0% verbessert werden. Der Generalversammlung vom 22. April wird aufgrund der Resultate eine unveränderte Dividende von 3,80 CHF je Namenaktie - wiederum aus Kapitalreserven - beantragt.

CEO ist zufrieden

Der Gruppen-Umsatz 2014 ist derweil seit Ende Januar schon bekannt: Er stieg um 3,2% auf 3,40 Mrd CHF. Bereinigt um einen Akquisitionseffekt von +1,3% und einen Währungseffekt von -1,1% ergab sich ein organisches Plus von 3,0%.

Bei der Bruttogewinnmarge ergab sich eine leichte Verbesserung auf 33,2%. Die Division Europa habe einen grossen Beitrag zur Margenverbesserung beigetragen, weil zugunsten der Profitabilität bewusst auf Geschäfte mit unzureichenden Margen verzichtet worden sei, heisst es. Und in der Schweiz sei es gelungen, dem Margendruck mit Rationalisierungen und Produktivitätssteigerungen zu begegnen.

CEO Urs Riedener zeigt sich in der Mitteilung denn auch zufrieden mit dem Ergebnis: "Das Produktportfolio gezielt zu verbessern und Markenkonzepte mit Potenzial zu stärken, ist eine unserer strategischen Prioritäten. Das Ergebnis 2014 bestätigt, dass wir den Hebel richtig angesetzt haben." Die Bereinigung bei Trentinalatte trübe zwar die Erfolgsrechnung. Der Blick auf die bereinigten Zahlen zeige aber klar, dass man in Bezug auf Profitabilität "auf einem guten Weg" sei.

Franken belastet Ergebnis

Für das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen zurückhaltend. Die Frankenstärke beeinflusse Emmi wie andere exportierende Schweizer Unternehmen auch, heisst es. Um den negativen Auswirkungen zu begegnen, erhöhte Emmi im ersten Quartal 2015 die Preise für Exportprodukte im Ausland. Weiter habe man die Effizienzsteigerungs- und Kostensenkungsprogramme in allen Schweizer Betrieben intensiviert und Preissenkungen mit internationalen Lieferanten sowie mit Milchproduzenten verhandelt.

Insgesamt rechnet Emmi für 2015 aber wegen des Frankens mit einem deutlich negativen Umrechnungseffekt sowie einem zusätzlichen organischen Umsatzrückgang. Auch bei den Erträgen sei mit einer Einbusse zu rechnen. Konkret geht Emmi von einem Rückgang beim organischen Umsatzwachstum von 2-3% aus, wobei vor allem die Divisionen Schweiz und Europa sich negativ entwickeln dürften, während die Division Americas wachsen sollte. Den EBIT erwartet Emmi in einer Bandbreite von 150 bis 160 Mio CHF und für den Reingewinn rechnet das Management mit einer Marge von "knapp 3%".

Die mittelfristige Umsatzprognose eines organischen Wachstums von jährlich 2-3% wird derweil aufrecht erhalten.

(AWP)

 

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stratos
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Hello everybody

In einem Monat werden hier die Zahlen vom ersten Halbjahr 2015 bekanntgegeben. Ich schätze, dass die Zahlen unter den Erwartungen sein werden. Schon nur wegen dem Export. Ich tendiere hier auf einen Abwärtstrend bis mind. Sommer 2016. Was denkt Ihr? Wäre hier eine Put Option sinnvoll?

Grüsse stratos

Blaues Hufeisen
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06.10.2015 | 13:41#EMMI von Kaufempfehlung angeschoben!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nachdem die UBS das Kursziel für die Aktie des Milchverarbeiters EMMI von CHF 375 auf CHF 500 angehoben hat und die Einstufung nach „Neutral“ nun „Buy“ lautet, legen die Titel heute um +5% auf CHF 442 zu. Der zuständige Analyst schreibt, dass sich die Marktposition von EMMI zum Positiven gewendet habe. Dabei hebt er die Nischenposition ebenso hervor wie die Tatsache, dass EMMI mit zahlreichen Produkten vergleichsweise höhere Margen erzielen könne. Zudem sehe er nach den verschiedenen Übernahmen in den vergangenen Jahren nun ein deutliches Potenzial, um die Kosten weiter zu senken.

Nachfolgend finden Sie weitere Kursziel- und Ratingänderungen für ausgewählte Schweizer Aktien vom 06.10.2015:
 

  • GIVAUDAN N: Deutsche Bank senkt von CHF 1‘870 auf CHF 1‘775 – Buy
  • PANALPINA N: RBC senkt von CHF 145 auf CHF 125 – Outperform
  • SCHINDLER PS: Credit Suisse senkt von CHF 180 auf CHF 160 – Outperform
  • SULZER N: UBS senkt von CHF 110 auf CHF 100 – Neutral
  • SWISS RE N: Exane BNP senkt von CHF 92 auf CHF 85 – Underperform
Zyndicate
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Emmi verstärkt sich in Nischenmärkten mit Übernahme von Redwood Hill in USA
01.12.2015 07:59

Luzern (awp) - Die Milchverarbeiterin Emmi übernimmt per Ende Jahr die im Bereich Ziegenmilch tätige Redwood Hill Farm & Creamery mit Sitz in den USA. Diese erwirtschaftet mit über 70 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von über 22 Mio USD. Sie gelte als Pionierin beim Aufbau der Kompetenzen im Bereich der Ziegenmilchprodukte in den USA und sei in Ziegenzüchterkreisen weit bekannt, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Redwood wurde den Angaben zufolge 1968 durch die Familie Bice im kalifornischen Sonoma County gegründet und 1978 von Jennifer Bice, dem ältesten von zehn Kindern, vollständig übernommen.

Mit der Übernahme verstärke sich Emmi gleich in drei Nischenmärkten, heisst es weiter. Dies sind Ziegenmilch, nachhaltig hergestellte Lebensmittel (Bio) sowie laktosefreie Milchprodukte.

uh/ys

(AWP)

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Emmi übernimmt Gläserne Molkerei vollständig

Die Milchverarbeiterin Emmi übernimmt die Gläserne Molkerei, an der sie bereits seit einiger Zeit beteiligt ist, zu 100 Prozent.

Man trage damit dem Trend zu natürlichen, nachhaltig hergestellten Milchprodukten Rechnung, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Zum Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Zusammenarbeit mit der Gläsernen Molkerei begann 2012 mit einer Minderheitsbeteiligung und wurde 2014 mit einer Beteiligungserhöhung auf 76% von 24% auf 76% vertieft.

Die 2001 gegründete Gläserne Molkerei ist laut Mitteilung ein Biomilch-Verarbeiter im Nordosten Deutschlands mit einem qualitativ hochwertigen Sortiment an Milch, Käse und weiteren Milch-Produkten. An den zwei Standorten in Münchehofe (Brandenburg) und Dechow (Mecklenburg-Vorpommern) erzielt das Unternehmen mit rund 100 Mitarbeitenden einen Umsatz von knapp 100 Mio EUR.

Die etwa 120 Mio Liter verarbeitete Milch stammen überwiegend aus Nordostdeutschland, insbesondere Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Schleswig-Holstein, Sachsen und dem angrenzenden Dänemark.

Emmi-CEO Urs Riedener kommentierte die Vollübernahme folgendermassen: "Natürliche, nachhaltig hergestellte Produkte sind ein wichtiger Trend in der Milchwirtschaft. Diesem Trend will Emmi in Zukunft noch stärker Rechnung tragen. Mit der Gläsernen Molkerei verfügen wir über ein Unternehmen, das sich in dieser Nische sehr gut entwickelt und viel Potenzial für die Zukunft bietet."

(AWP)

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Emmi erwirbt Beteiligung von 60% an Bettinehoeve - Umsatz 40 Mio EUR
03.02.2016 08:00

Luzern (awp) - Emmi erwirbt eine Beteiligung von 60% am niederländischen Familienunternehmen Bettinehoeve. Das auf die Herstellung von frischem und gereiftem Ziegenkäse spezialisierte Unternehmen beschäftigt laut Mitteilung vom Mittwoch derzeit an seinen zwei niederländischen Produktionsstandorten rund 115 Mitarbeitende und erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von ungefähr 40 Mio EUR.

Der grösste Schweizer Milchverarbeiter übernimmt das Aktienpaket voraussichtlich per Februar 2016, wie es weiter heisst. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Sybren Ewijk zeichne auch künftig zusammen mit dem Managementteam für die Führung von Bettinehoeve verantwortlich. Auch werde das Unternehmen am Markt weiterhin unabhängig auftreten.

Die Ziegenmilchspezialitäten von Bettinehoeve werden den Angaben zufolge mehrheitlich unter der eigenen Marke "Bettine" vertrieben. Hauptmarkt von Bettinehoeve sind die Niederlande, wo Bettinehoeve gut 50% des Umsatzes generiert. Wichtigste Exportmärkte sind Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, die nordischen Länder und Belgien. Im Vertrieb nach Übersee arbeitet das Unternehmen den Angaben zufolge mit der Emmi-Tochter AVH dairy zusammen.

Emmi war im Sommer 2010 durch die Übernahme des US-amerikanischen Ziegenkäseherstellers Cypress Grove Chevre in den internationalen Markt für Ziegenmilchprodukte eingestiegen. Die Aktivitäten wurden dann in den letzten Jahren schrittweise ausgebaut: 2013 durch den Erwerb einer 70%-Beteiligung an der niederländischen AVH dairy und zuletzt im Dezember 2015 durch die Übernahme der US-amerikanischen Redwood Hill Farm & Creamery.

uh/cp

(AWP)

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Emmi 2015 mit Umsatzrückgang

Der Milchverarbeiter Emmi hat im vergangenen Geschäftsjahr 2015 aufgrund des starken Frankens weniger umgesetzt. Sonst zeigt er sich aber weiter zuversichtlich und bestätigt die Gewinnprognose für das vergangene Jahr.

Der Umsatz sank im Berichtsjahr um 5,6% auf 3,21 Mrd CHF. Organisch, d.h. währungs- und akquisitionsbereinigt entspricht dies einem Rückgang von 3,0%. Damit habe man den Euro-Schock besonders in den internationalen Märkten "recht gut verdaut", schreibt der Innerschweizer Konzern in einer Mitteilung vom Donnerstag. So reduzierte sich der organische Umsatz in der Division Europa um 0,8%, während die Division Americas gar um 2,8% wuchs.

Stärker rückläufig war die Division Schweiz als Folge des stärkeren Einkaufstourismus und höherer Importe, wie es heisst. Hier ging der Umsatz um 5% und damit stärker als erwartet zurück auf 1,89 Mrd CHF. Dabei belief sich der Mengeneffekt auf -3,3% und der Preiseffekt -1,7%. Emmi hatte lediglich einen Umsatzrückgang von 3-4% prognostiziert. Der Anteil der Division Schweiz am Konzernumsatz betrug 56% (Vorjahr 55%). Ziel ist hier seit längerem ein Auslandanteil von mindestens 50%.

Stark unter Druck war laut Mitteilung das Produktsegment Käse. Die Entwicklung bei den Frischprodukten (z.B. Jogurt, Milchgetränke) sei hingegen positiv verlaufen, da wichtige Marken wie Emmi Caffè Latte, Jogurtpur, Onken, Bontà Divina und Rachelli gewachsen seien.

Emmi hält an Gewinnprognose fest

CEO Urs Riedener wird in der Mitteilung folgendermassen zitiert: "Unser Auslandgeschäft leistete einen grossen Beitrag, um die deutliche Umsatzeinbusse in der Schweiz zu mildern. Dass dies trotz der nötigen Preiserhöhungen für Exportprodukte gelang, zeigt, wie robust unsere Marken sind."

An der Gewinnprognose für 2015 hält der Konzern fest. Die Einschätzung des wirtschaftlichen Umfelds, die im Rahmen der Halbjahresberichterstattung im August geäussert wurde, habe sich seither "nicht wesentlich verändert". Das Gleiche gelte für die Rahmenbedingungen innerhalb der Gruppe. Entsprechend erwartet Emmi weiterhin einen EBIT von 170-180 Mio CHF sowie eine Reingewinnmarge von leicht über 3%.

Einen Ausblick für die Umsatz- und Reingewinnentwicklung im Jahr 2016 wird Emmi anlässlich der Veröffentlichung der Gewinnzahlen 2015 am 24. März abgeben. CEO Riedener sagt dazu in der heutigen Mitteilung einzig: "Der Import- und Preisdruck in der Schweiz ist eine Herausforderung, mit der wir auch 2016 konfrontiert sind."

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Emmi setzt beim Marketing neu auf eigenes Take-Away-Geschäft
16.02.2016 16:55

Luzern (awp/sda) - Der Schweizer Milchverarbeiter Emmi steigt mit einem eigenen Laden in Luzern ins TaKe-Away-Geschäft ein. Die Eröffnung ist für April geplant. Mit dem Lokal will Emmi vor allem Jogurtprodukte vermarkten. Das Unternehmen schliesst den Aufbau weiterer Läden nicht aus.

Das erste Verkaufslokal soll unter dem Titel "YoBar" im Zentrum von Luzern unweit des Bourbaki-Panoramas an der Löwenstrasse eröffnet werden. Emmi-Sprecherin Sibylle Umiker bestätigte am Dienstag auf Anfrage entsprechende Medienberichte. Das Bauprojekt liegt seit Freitag bei der Stadt Luzern öffentlich auf.

Gemäss dem Betriebskonzept will Emmi im Laden vor allem eigene Jogurtprodukte wie Fruchtjogurts, salzige Jogurts oder Frozen Jogurts verkaufen. Im geplanten Sortiment sind aber auch Bagels, Salate und Getränke. Zudem sieht das Lokal mit 76 Quadratmetern Verkaufsfläche eine Showküche vor.

Zu den Kosten des ersten eigenen Take-Away-Geschäfts macht Emmi keine Angaben. Die Filiale mit Öffnungszeiten von Montag bis Samstag soll bis zu vier Personen beschäftigen.

MARKETINGINSTRUMENT

Der Laden ist in erster Linie ein neues Marketinginstrument, wie die Emmi-Sprecherin erklärt. Mit diesem soll für die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Jogurt geworben werden.

Hintergrund ist das im vergangenen Jahr lancierte proteinhaltige Emmi-Produkt YoQua, das sich im ansonsten schwächelnden Heimmarkt Schweiz als Umsatztreiber herausstellte. Der Jogurt-Snack ist Emmis Antwort auf den globalen Trend vor allem unter jungen Konsumenten zu proteinreichen Nahrungsmitteln.

Die Jogurt-Bar in Luzern ist für Emmi ein Pilotstandort. Es sei nicht ausgeschlossen, dass es künftig weitere solche Läden geben werde, sagte die Sprecherin weiter.

Der grösste Schweizer Milchverarbeiter vertreibt bisher seine Produkte in der Regel nicht direkt an die Konsumenten. Ausnahmen sind drei Fabrikläden in Emmen LU, Kaltbach LU und Ostermundigen BE. Hinzu kommen zwei Käse-Verkaufsläden in Bern und Olten der Emmi-Tochter Baumann Käse.

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Emmi akquiriert zwei Käseunternehmen in den USA - Umsatz 20 Mio USD
17.05.2016 07:51

Luzern (awp) - Emmi baut ihr Geschäft im US-amarikanischen Spezialitätenkäsemarkt aus. Der Luzerner Milchverarbeiter erwirbt dazu per Ende Mai die Cowgirl Creamery Corporation und die dazugehörende Tomales Bay Foods mit Sitz im kalifornischen Petalum vollständig. Die Unternehmen erzielten 2015 laut Mitteilung vom Dienstag mit 95 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von gut 20 Mio USD. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die beiden Unternehmen würden auch künftig selbständig am Markt auftreten, heisst es, wobei die beiden Firmengründerinnen Sue Conley und Peggy Smith das Geschäft weiterhin führen würden.

Das Cowgirls-Produktportfolio mit traditionell hergestellten Spezialitäten beinhaltet den Angaben zufolge Frischkäse sowie halbharte und gereifte, artisanale Käse. Sämtliche Produkte werden in Bio-Qualität hergestellt aus Milch, die ausschliesslich aus den nordkalifornischen Marin und Sonoma Counties stammt. Der beliebteste Käse Mt Tam sei nach dem Mt Tamalpais, dem höchsten Berg der Region, benannt.

Emmi-CEO Urs Riedener zeigt sich in der Mitteilung begeistert: "Tomales Bay Foods und Cowgirl Creamery ergänzen unser Portfolio an nachhaltig hergestellten Spezialitätenkäse in den USA hervorragend. Die beiden Unternehmen bilden zusammen mit Cypress Grove Chevre und Redwood Hill ein starkes Netzwerk für aussergewöhnliche Milchprodukte in Kalifornien."

uh/cf

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Emmi erhöht Beteiligung an chilenischer Surlat

Der Luzerner Milchverarbeiter Emmi kauft erneut im Ausland zu.

Die spanische Emmi-Tochter Kaiku erhöht ihren Anteil an der chilenischen Gruppe Surlat SA auf 85% bis 95%. Emmi, die 73% von Kaiku besitzt, hält damit neu 62% bis 70% an Surlat. Damit investiere Emmi in ein Unternehmen, das als Nummer 2 im Bereich laktosefreier Milchprodukte und als führende Herstellerin von UHT-Milch auf dem chilenischen Milchmarkt gut positioniert sei, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Kaiku hat das 40%-Aktienpaket den Angaben zufolge von der Lacteos Surlat S.A. - einem Unternehmen, das chilenischen Milchproduzenten gehört - erworben. 2% bis 12% dieses Pakets werden Einzelaktionären, die zumeist derzeitige Milchlieferanten von Surlat sind, weiterverkauft. Zudem werde das chilenische Logistikunternehmen Hinojal, ein Aktionär der Sociedad Distribuidora Chile, Aktien an Surlat halten.

Emmi-CEO Urs Riedener sagt laut Mitteilung: "Durch die Beteiligungserhöhung an Surlat kann Emmi ihr Standbein in Südamerika stärken. Chile ist ein Markt mit einem guten Entwicklungspotenzial im Bereich der Milchprodukte." Die klare Mehrheit von Kaiku an Surlat sorge für klare Besitzverhältnisse und werde die Führung vereinfachen, heisst es weiter.

Die Kaufvereinbarung wurde am Donnerstag in Chile unterzeichnet, wobei die Transaktion Ende August 2016 vollzogen sein soll.

(AWP)

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Giftige Säure in Emmi-Werk bei Dagmersellen ausgetreten
13.07.2016 12:24

Dagmersellen LU (awp/sda) - In einem Werk des Milchverarbeiters Emmi in Dagmersellen LU ist am Mittwoch in einem betriebseigenen Klärbecken Säure mit giftigen Gasen entstanden. Rund 15 Mitarbeitende wurden evakuiert. Verletzt wurde niemand. Die Chemiewehr beseitigte schliesslich die Säure.

Zum Zwischenfall kam es kurz vor 8 Uhr im Gebäude einer Abwasserreinigungsanlage von Emmi. Nach Angaben der Chemiewehr Emmen entstand in einem 20'000-Liter-Becken aus ungeklärten Gründen giftige Säure. Es sei plötzlich gelber Dampf aufgestiegen, sagte eine Emmi-Sprecherin.

Mehrere Mitarbeiter brachten sich aus dem Raum in Sicherheit und alarmierten die Rettungskräfte. Insgesamt standen rund 60 Personen von Chemiewehr, Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz, wie der Kommandant der Chemiewehr Emmen, Patrik Müller, auf Anfrage sagte.

Die Chemiewehr begann nach Messungen im Verlauf des Morgens damit, die nach faulen Eiern riechende Säure im betroffenen Klärbecken zu neutralisieren. Die Beimischung von Stoffen sollte bis mindestens am Nachmittag andauern.

Zum Zeitpunkt des Zwischenfalls waren rund 15 Personen in dem betroffenen Bereich tätig. Sie seien vom Rettungsdienst untersucht worden und wohlauf, sagte der Kommandant der Chemiewehr Emmen weiter.

Die Ursache für den Zwischenfall ist unklar. Sie wird untersucht.

Die Produktion im Emmi-Werk in Dagmersellen lief laut Angaben der Unternehmenssprecherin ohne grössere Unterbrüche weiter. Emmi produziert an dem Standort im Norden des Kantons Luzern vor allem Mozzarella sowie Milchpulver.

cf/

(AWP)

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Emmi übernimmt Mittelland Molkerei vollständig

Der Milchverarbeiter Emmi hat die Mittelland Molkerei AG vollständig übernommen. Bisher war Emmi mit 60 Prozent an diesem Unternehmen beteiligt.

Nun wurde von der AZM Verwaltungs AG ein 40% Aktienpaket übernommen, wie Emmi am Montag mitteilt. Damit geht die Mittelland Molkerei vollständig in den Besitz von Emmi über. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Allerdings wird bekanntgegeben, dass neben einem Baranteil ein Teil des Kaufpreises, konkret 34 Mio CHF, mit der Übertragung einer Anzahl Namenaktien von Emmi abgegolten werde. Diese stammen aus dem Bestand des Hauptaktionärs von Emmi, den Zentralschweizer Milchproduzenten. Damit beteilige sich die Genossenschaft Milchproduzenten Mittelland direkt an der Emmi AG, wodurch eine breitere geografische Abstützung des bäuerlichen Aktionariats gewährleistet sei.

Die vollständige Übernahme habe keine Auswirkungen auf die Betriebsleitung und auf die Mitarbeitenden der Mittelland Molkerei AG. Da das Unternehmen bereits in den Konzern integriert war und voll in den Büchern von Emmi konsolidiert ist, werden sich keine Umsatzveränderungen aufgrund des Aktienzukaufs ergeben.

Der Zukauf des 40%-Aktienpakets und die damit verbundene vollständige Übernahme der Mittelland Molkerei sei ein deutliches Bekenntnis von Emmi zum Standort Schweiz, lässt sich in der Mitteilung Emmi-CEO Urs Riedener zitieren.

(AWP)

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Emmi verdient im ersten Halbjahr deutlich mehr

Die Milchverarbeiterin Emmi hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2016 leicht mehr umgesetzt, aber deutlich mehr verdient.

Für das Gesamtjahr sieht sie sich zudem auf Zielkurs und passt die Gewinnprognose leicht nach oben an Der Umsatz erreichte in der Periode von Januar bis Juni 1,59 Mrd CHF, was einem Plus von 2,0 Prozent entspricht. Organisch, das heisst bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte, ging der Umsatz allerdings um 0,7 Prozent zurück. Der wesentliche Grund für diese Entwicklung seien die international tiefen Milchpreise gewesen, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg derweil um 9,5 Prozent auf 92,5 Mio CHF, was eine Margenverbesserung auf 5,8 Prozent von 5,4 Prozent im Vorjahr ergibt. Der Reingewinn belief sich auf 60,8 Mio und lag damit um fast ein Drittel über dem Vorjahr, mit einer Marge von 3,8 Prozent (VJ 3,0 Prozent). Die deutliche Verbesserung beim Reingewinn sei unter anderem auf die nicht wiederkehrenden negativen Effekte aus der sprunghaften Erstarkung des Schweizer Frankens im Vorjahr zurückzuführen, heisst es.

Das Resultat lag umsatzmässig im Rahmen der Erwartungen, auf Gewinnstufe aber darüber. Analysten hatten (AWP-Konsens) hatten einen Umsatz von 1,592 Mrd, einen EBIT von 87,6 Mio und einen Reingewinn von 55,9 Mio CHF geschätzt.

Ausblick leicht erhöht

Bezüglich Ausblick geht Emmi nicht davon aus, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im zweiten Halbjahr 2016 wesentlich verändern werden. Das wettbewerbsintensive, volatile Umfeld und der tiefe Milchpreis würden auch im zweiten Halbjahr vorherrschen, heisst es dazu. Die Gewinn-Prognosen werden aber trotzdem leicht erhöht. Der EBIT wird neu bei 185 bis 195 Mio CHF gesehen (bisher 180-190 Mio), die Reingewinnmarge neu bei gut 3,5 Prozent (bisher gut 3,0 Prozent).

Bezüglich Umsatz erwartet Emmi ein Wachstum von -1 Prozent bis 1 Prozent (bisher 0-1 Prozent). Die Umsatzentwicklung im Jahr 2016 bleibe von der anspruchsvollen Situation auf dem Heimmarkt geprägt, wo Konkurrenzkampf, Importdruck und Einkaufstourismus anhielten, heisst es. Dennoch sei man zuversichtlich, in der Schweiz und in Europa die kommunizierten Ziele erreichen zu können. In der Division Americas zeichne es sich hingegen ab, dass das angestrebte organische Wachstum von 5-7 Prozent in diesem Jahr "wohl zu ambitiös" sei. Gründe dafür seien die tiefen Milchpreise in den USA sowie die wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen in Chile und Spanien.

(AWP)

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Emmi und französischer Logistiker Stef kooperieren bei Kühllogistik
22.11.2016 16:47

Luzern (awp) - Die Milchverarbeiterin Emmi und der französische Logistikkonzern Stef arbeiten beim Aufbau eines Logistik- und Vertriebsnetzes für gekühlte Lebensmittelprodukte in der Schweiz zusammen. Damit würden die bestehenden Logistiknetzwerke der beiden Unternehmen verstärkt und weiter ausgebaut, heisst es in einer Mitteilung der beiden Partner vom Mittwoch.

Im Rahmen der Partnerschaft vernetzten die beiden Unternehmen ihre logistischen Infrastrukturen und Informationssysteme innerhalb der Schweiz, heisst es weiter. Stef könne damit in der Schweiz die Position im Segment der gekühlten Lebensmittelprodukt verstärken, während die Logistik von Emmi durch die Zusammenarbeit vom Know-how eines international tätigen Logistikdienstleisters profitieren könne.

tp/mk

(AWP)

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Emmi baut Ziegenmilchgeschäft weiter aus

Der Milchverarbeiter Emmi erweitert sein Geschäft mit Ziegenmilch-Produkten.

Das Luzerner Unternehmen hat sich zu 80 Prozent am spanischen Ziegenmilchverarbeiter Làcteos Caprinos S.A. beteiligt. Der Zukauf ist Teil der Strategie, im Nischenmarkt mit Ziegenkäse stärker zu werden. Làcteos Caprinos erwirtschaftet mit rund 30 Mitarbeitenden einen Jahresumsatz von etwa 13 Millionen Euro, wie Emmi in einer Mitteilung vom Donnerstag schreibt.

Das südspanische Unternehmen stellt hauptsächlich Halbfertigprodukte für Ziegenkäsehersteller im In- und Ausland her. Unter der Marke Delicapra vertreibt das Unternehmen ausserdem Ziegenfrischkäse über den spanischen Detailhandel. Da in Spanien die Nachfrage nach Ziegenmilchprodukten steige, könne Emmi so auch das lokale Geschäft mittelfristig weiter ausbauen, heisst es in der Mitteilung.

Im Jahr 2010 stieg Emmi mit dem Kauf der kalifornischen Cypress Grove und der Schweizer Marke Le Petit Chevrier in das Geschäft mit Ziegenmilchprodukten ein. Im letzten Sommer hat Emmi bereits seinen Expansionskurs angekündigt.

Der Schweizer Milchverarbeiter wolle vor allem in den Nischen stark werden und im Ausland weiter wachsen, sagte Emmi-Chef Urs Riedener in einem Interview der "Finanz und Wirtschaft". Der Schweizer Milchverarbeiter sei deshalb immer auf der Suche nach Zukäufen.

(SDA)

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Emmi baut Ziegenmilch-Netzwerk weiter aus

Emmi baut sein Geschäft mit Ziegenmilch weiter aus: Der Luzerner Milchverarbeiter übernimmt dazu das US-amerikanische Familienunternehmen Jackson-Mitchell.

Mit 30 Mitarbeitenden - verteilt auf zwei Produktionsbetriebe in Turlock (Kalifornien) und Yellville (Arkansas) - erwirtschaftet Jackson-Mitchell ("Meyenberg") dieses einen Jahresumsatz von knapp 30 Mio USD. Für Emmi böten sich durch die Akquisition insbesondere in der Milchbeschaffung Chancen, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Meyenberg ist den Angaben zufolge in den USA ein führender Anbieter von Ziegenmilch, Kondensmilch sowie Pulver aus Ziegenmilch, wobei die Produkte landesweit vertrieben werden. Der Verkauf erfolge vor allem über nationale Supermarktketten, aber auch online (via Amazon) sowie über regionale Detailhändler und Spezialitätengeschäfte. Auch arbeite Meyenberg bereits heute mit Cypress Grove und der Redwood Hill Farm & Creamery - zwei früher von Emmi übernommenen Firmen - zusammen, um ihnen bei der Überbrückung der saisonalen Schwankungen beim Milchaufkommen zu helfen.

Emmi übernimmt Meyenberg von den Gründerfamilien aufgrund einer fehlenden familieninternen Nachfolgelösung. Robert Jackson, der derzeit noch als CEO amtet, werde seine operativen Aufgaben in der Übergangszeit weiterhin ausüben und auch als Mitglied des Verwaltungsrates die Suche nach einem passenden Nachfolger begleiten. COO und Verwaltungsratsmitglied Frank Fillman sowie CFO Dough Buehrle würden dem Unternehmen in ihren bisherigen Funktion erhalten bleiben. Personelle Veränderungen seien auch in anderen Bereichen nicht vorgesehen, heisst es.

Das Ziegenmilch-Netzwerk von Emmi umfasst nach diesem Zukauf insgesamt fünf ausländische Milchverarbeiter. Neben den bereits erwähnten Cypress Grove und Redwood Hill gehören auch noch die niederländische Bettinehoeve und die spanische Lácteos Caprinos dazu. Letztere wurde erst kurz vor Weihnachten übernommen.

(AWP)

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Emmi übernimmt italienischen Desserthersteller Italian Fresh Foods
18.01.2017 07:55

Luzern (awp) - Der Milchverarbeiter Emmi setzt seine Einkaufstour fort und übernimmt in Italien die Firma Italian Fresh Foods SpA (IFF). IFF produziert und vertreibt Dessertspezialitäten und hat den Sitz in der Nähe von Como. Der jährliche Umsatz von knapp 20 Mio EUR wird zu 85% ausserhalb Italiens erzielt, wie Emmi am Mittwoch mitteilt. Die wichtigsten Märkte sind die Niederlande und Grossbritannien.

Durch die Übernahme werde die Position im Bereich der italienischen Spezialitätendesserts gestärkt und die Kompetenz in einem attraktiven Nischenmarkt gefestigt, lautet die Begründung zur strategischen Überlegung hinter der Transaktion. IFF ermögliche zudem den Zugang zu den Märkten in den Niederlanden, Kanada und USA, wo man bisher mit Desserts kaum präsent gewesen sei.

Den Bereich Desserts bezeichnet Emmi als wichtige Sparte. Seit der Akquisition der italienischen Dessertspezialisten A-27 (2012) und Rachelli (2013) verfüge man über eine solide Position in diesem Markt. Mit dem Zukauf von IFF solle das Knowhow weiter vertieft und die Position in diesem wachsenden Nischenmarkt gefestigt werden.

Emmi will die gegenwärtige Produktionsstruktur des familiengeführten Unternehmens in Lasnigo beibehalten. Zudem wird Flavio Pok, Gründer und CEO von IFF, das Unternehmen auch in Zukunft führen. Die Transaktion muss noch von der zuständigen Wettbewerbsbehörde genehmigt werden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

cf/tp

(AWP)

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Emmi büsst 2016 organisch 1% an Umsatz ein - Gewinnprognose bestätigt
02.02.2017 07:55

Luzern (awp) - Der Milchverarbeiter Emmi hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 zwar in Franken etwas mehr umgesetzt, organisch resultierte allerdings ein Rückgang. Die Gewinnprognose für das vergangene Jahr wird derweil bestätigt.

Der Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr um 1,4% auf 3,26 Mrd CHF. Organisch, d.h. währungs- und akquisitionsbereinigt, entspricht dies aber einem Rückgang von 1,0% (H1 -0,7%). Der Akquisitionseffekt wird mit +2,3% beziffert, der Währungseffekt mit +0,1%. Die Entwicklung widerspiegle deutlich tiefere Umsätze in der Division Schweiz (organ. -2,9%), eine Einbusse von 0,2% in der Division Europa und ein Wachstum von 2,8% in der Division Americas, schreibt der Innerschweizer Konzern in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Hemmende Faktoren seien der unverändert starke Einkaufstourismus und höhere Importe in der Schweiz, wirtschaftliche Unsicherheiten (z.B. Brexit) sowie international tiefe Milchpreise gewesen. Markenprodukte wie Emmi Caffè Latte, Kaltbach und YoQua hätten hingegen zugelegt, was zuversichtlich stimme.

CEO Urs Riedener wird dazu in der Mitteilung folgendermassen zitiert: "Import- und Preisdruck in der Schweiz waren Herausforderungen, die das Jahr 2016 charakterisierten. Mit dem organischen Zuwachs in der Division Americas konnten wir die Umsatzeinbusse in der Schweiz nur zum Teil wettmachen. Die Aufbauarbeit in Nischenmärkten wie Bio- und Ziegenmilchprodukte, die Stützung der Markenplattformen sowie diverse Akquisitionen aus jüngerer Zeit dürften unsere Umsätze künftig günstig beeinflussen."

Bezüglich Gewinnausblick 2016 bleibt Emmi bei den bisherigen Prognosen. Die im Rahmen der Halbjahresberichterstattung im vergangenen August geäusserte Einschätzung des wirtschaftlichen Umfelds habe sich seither nicht wesentlich verändert, heisst es. Das Gleiche gelte für die Rahmenbedingungen innerhalb der Gruppe. Folglich halte man an der bekannten Gewinnprognose für das Jahr 2016 fest. Der EBIT sollte demnach bei 185 bis 195 Mio CHF und die Reingewinnmarge bei gut 3,5% zu liegen kommen.

Ein Ausblick für die Umsatz- und Reingewinn-Entwicklung im laufenden Jahr 2017 wird erst anlässlich der Veröffentlichung der Gewinnzahlen 2016 am 22. März abgegeben.

uh/ys

(AWP)

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Emmi steigert Gewinn 2016 über Erwartungen - Deutlich höhere Dividende
22.03.2017 07:40

Luzern (awp) - Die Emmi-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 deutlich mehr verdient und dabei einmal mehr die Analysten-Schätzungen übertroffen. Entsprechend soll die Dividende deutlich erhöht werden. Im Ausblick zeigt sich der Milchverarbeiter derweil gewohnt vorsichtig optimistisch.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Berichtsjahr laut Mitteilung vom Mittwoch um 7,3% auf 202,7 Mio CHF und der Reingewinn um knapp 17% auf 140,3 Mio CHF. Die entsprechenden Margen konnten somit auf 6,2% von 5,9% bzw. auf 4,3% von 3,7% verbessert werden. Im Gegensatz zum Umsatz seien die Erträge über den Erwartungen ausgefallen, heisst es.

Die Verkaufszahlen 2016 sind bereits seit Februar bekannt und wurden bestätigt: Der Konzernumsatz stieg um 1,4% auf 3,26 Mrd CHF. Organisch (währungs- und akquisitionsbereinigt) war dies allerdings ein Rückgang um 1,0%, wobei der Akquisitionseffekt mit +2,3% und der Währungseffekt mit +0,1% beziffert wurde. Die Entwicklung zeigte dabei deutlich tiefere Umsätze in der Division Schweiz (-2,9%), eine kleine Einbusse von 0,2% (organisch) in der Division Europa und ein klares Wachstum von 2,8% (organisch) in der Division Americas.

Die Bruttogewinnmarge betrug den heutigen Angaben zufolge 36,2% nach 34,8% im Vorjahr. Die Verbesserung sei das Ergebnis weiterer Produktivitätssteigerungen. Zudem hätten Markenprodukte innerhalb des Produktportfolios an Bedeutung gewonnen, was sich entsprechend positiv auf die Bruttogewinnmarge ausgewirkt habe.

PROGNOSEN ÜBERTROFFEN - DIVIDENDE DEUTLICH HÖHER

CEO Urs Riedener kommentiert die Zahlen in der Mitteilung folgendermassen: "Angesichts des Drucks auf das Schweizer Geschäft ist das Resultat erfreulich." Weitere Fortschritte im Ausland, die geographische Ausweitung der Operational-Excellence-Programme und der Erfolg von margenstarken Marken seien die Treiber des Erfolgs. Und er betont: "Die Schweiz bleibt das Kernelement der Strategie."

Emmi ist bekannt für eher konservative Prognosen und blieb mit den vorgelegten Zahlen entsprechend einmal mehr über den Analysten-Schätzungen (AWP-Konsens) - vor allem beim Reingewinn und der Dividende. Die Spezialisten hatten für EBIT und Reingewinn 198,4 Mio bzw. 133,6 Mio CHF prognostiziert, die Dividende wurde lediglich bei 5,38 CHF erwartet.

Der Generalversammlung vom 20. April wird aufgrund der Zahlen eine deutlich höhere Dividende vorgeschlagen. Die Aktionäre sollen nämlich pro Namenaktie 5,90 CHF - wiederum aus Kapitaleinlagereserven - erhalten und damit 1,00 CHF oder gut 20% mehr als für 2015.

ANHALTEND HARTES UMFELD

Für das laufende Jahr 2017 erwartet Emmi ein "anhaltend hartes Umfeld". Trotzdem wolle man leicht höhere Umsätze erzielen und die "verbesserte Ertragskraft stabilisieren", heisst es. Organisch wird ein Konzernwachstum von 1-2% angestrebt, wobei die angepeilten Werte für die Division Schweiz mit -2 bis 0%, für Americas mit +3 bis +5% und für Europa mit 0 bis +2% angegeben werden.

In der Schweiz dürften der massive Importdruck und der Einkaufstourismus auch 2017 anhalten, meint der Innerschweizer Konzern. Mit "starken Marken und Innovationen" wolle man den Umsatz im Heimmarkt jedoch stabilisieren. In der Division Americas geht Emmi den Angaben zufolge von einer "weiterhin guten Entwicklung" in den USA und in Tunesien aus, während die Märkte Spanien und Frankreich "anspruchsvoll bleiben dürften".

Zur Division Europa heisst es, dass das tiefe Britische Pfund die importierten Sortimente aus Italien (Desserts), Deutschland (Onken-Jogurt) und der Schweiz (Caffè Latte und Käse) verteure, was sich 2017 entsprechend hemmend auf die Umsätze auswirken werde. Bei den Exporten aus der Schweiz sei davon auszugehen, dass sich starke Markenkonzepte mit hoher Differenzierung wie Caffè Latte, die Spezialitätenkäse aus Kaltbach oder 'Der Scharfe Maxx' behaupten werden, während einfacher substituierbare Produkte weiterhin einen schwierigen Stand haben werden.

Insgesamt werde sich das internationale Geschäft - vor allem dank der getätigten Akquisitionen und einem "guten Momentum" in der Division Americas - günstig auf die Umsatzentwicklung auswirken.

uh/cf

(AWP)

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Emmi im ersten Halbjahr unter

Emmi im ersten Halbjahr unter Erwartungen - Umsatz-Ausblick gesenkt

Die Milchverarbeiterin Emmi hat in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2017 weniger umgesetzt und verdient als vom Markt erwartet. Für das Gesamtjahr passt der Konzern ausserdem die Umsatzprognose etwas nach unten an, belässt aber die Gewinnprognose unverändert.

23.08.2017 07:55

Der Umsatz erreichte in der Periode von Januar bis Juni 1,60 Mrd CHF, was einem ganz leichten Plus von 0,4% entspricht. Organisch, das heisst bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte, ging der Umsatz um 1,3% zurück. Hauptgründe dafür sind rückläufige Detailhandelsumsätze in der Schweiz, tiefere Käseexporte und Einbussen beim Dessertgeschäft von A-27, wie Emmi am Mittwoch mitteilte. Letzteres sei auch eine Folge des Brexit-bedingten schwachen Pfunds.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT sank um 2,2% auf 90,4 Mio CHF, was eine Margenverschlechterung um 10 Basispunkte auf 5,7% ergibt. Der Reingewinn stieg dagegen um 8,6% auf 66,0 Mio mit einer Marge von 4,1 (VJ 3,8%). Der Rückgang im EBIT sei primär durch höhere Goodwill-Abschreibungen als Folge der getätigten Akquisitionen zu erklären, der höhere Reingewinn dagegen mit signifikant niedrigeren Minderheitsanteile als Folge des Erwerbs der Minderheitsanteile an der Mittelland Molkerei.

Das Resultat lag auf allen Stufen, aber vor allem beim EBIT unter den Erwartungen. Analysten hatten (AWP-Konsens) hatten einen Umsatz von 1,64 Mrd, einen EBIT von 94,6 Mio und einen Reingewinn von 67,6 Mio CHF geschätzt.

ANSPRUCHSVOLLE RAHMENBEDINGUNGEN

Im Ausblick auf das Gesamtjahr gibt sich Emmi vorsichtig und erwartet auch im zweiten Halbjahr "anspruchsvolle Rahmenbedingungen". Die Märkte blieben wettbewerbsintensiv und die wirtschaftliche Situation in Ländern wie Grossbritannien, Spanien, Italien und Frankreich angespannt, heisst es dazu. Hinzu kämen steigende Importe im Schweizer Heimmarkt und der eher zurückhaltende Milchproduktekonsum.

Aufgrund der aktuellen Lage passt Emmi die im März 2017 kommunizierten Umsatzziele teilweise an. In der Schweiz (Prognose: -2% bis 0%) und in der Division Americas (Prognose: 3% bis 5%) seien die Vorgaben weiterhin realisierbar, wenn auch eher am unteren Ende der anvisierten Bandbreiten. Für die Division Europa müsse die Umsatzprognose aber revidiert werden. Sie beträgt neu -3% bis -1% (anstatt 0 % bis 2 % Wachstum). In der Folge liege die Vorgabe für die organische Umsatzentwicklung 2017 auf Konzernstufe neu bei -1% bis 0% (anstatt 1% bis 2% Wachstum).

Für die Gewinnzahlen verbleiben die Erwartungen auf dem im März 2017 kommunizierten Niveau (EBIT: 195 bis 205 Mio, Reingewinnmarge 4,0% bis 4,5%).

uh/ra

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Emmi stärkt die Stellung in

Emmi stärkt die Stellung in Mexiko

Der Milchverarbeiter Emmi hat die Mehrheit an Mexideli übernommen. Das Engagement im mexikanischen Markt wird dadurch weiter gestärkt.

25.10.2017 08:20

Emmi erhöht ihre Beteiligung an der Mexideli 2000 Holding auf 51% von zuvor 50%. Der mexikanische Importeur von Spezialitätenkäse wird damit voll konsolidiert werden. Die Mehrheit biete Emmi mehr Sicherheit und unterstreiche das Engagement in Mexideli und im mexikanischen Markt, heisst es in einer Emmi-Mitteilung vom Donnerstag. Über den Kaufpreis und weitere Vertragsmodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Emmi ist seit Anfang 2014 an Mexideli beteiligt. Das Unternehmen verfügt laut den Angaben über eine moderne Import- und Logistikinfrastruktur an fünf Standorten in Mexiko und erzielte 2016 mit rund 300 Mitarbeitenden einen Umsatz von umgerechnet etwa 57 Mio CHF. Mexideli-Mitbegründer Yory Salant bleibe auch nach der Mehrheitsübernahme CEO, heisst es.

Mexideli ist gemäss Emmi Mexikos führender Importeur von Premium-Nahrungsmitteln, unter anderem Spezialitätenkäse. Die Mehrheitsübernahme helfe Emmi deshalb, die "Position in einem interessanten, wachsenden Markt zu stärken" und erhöhe das Potenzial für den Export von Produkten der Emmi-Gruppe nach Mexiko. Im eigenen Produktportfolio profitierten vor allem die Schweizer Exportsortenkäse, das Schweizer Käsefondue und die Desserts der italienischen A-27.

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Emmi verkauft

Emmi verkauft Minderheitsanteil an amerikanischer Siggi's

Der Milchverarbeiter Emmi verkauft seinen in den Jahren 2012 und 2013 erworbenen Minderheitsanteil von 22 Prozent an der Icelandic Milk and Skyr Corporation «Siggi's».

05.01.2018 08:12

Hintergrund sei ein Entscheid der Siggi's-Aktionäre, das Unternehmen an den französischen Milchverarbeiter Lactalis zu verkaufen, teilt das Emmi am Freitag mit.

Die Parteien hätten vereinbart, keine Einzelheiten des Vertrags bekannt zu geben. Emmi geht nach aktuellen Schätzungen aber davon aus, dass diese Transaktion im Geschäftsjahr 2018 einen positiven Effekt in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe (in Schweizer Franken) auf den Reingewinn haben wird. Der Abschluss der Transkation ist laut den Angaben für den 31. Januar 2018 vorgesehen, vorbehältlich der Zustimmung der US-amerikanischen Aufsichtsbehörden.

Siggi's mit Sitz in New York war für Emmi bisher ein Standbein im wichtigen US-Markt, wobei das Unternehmen dort einen Jogurt nach isländischem Rezept verkauft. Den grössten Teil seines Umsatzes erzielt der Schweizer Milchverarbeiter in Nordamerika aber mit exportiertem Schweizer Käse sowie mit lokal produzierten Spezialitäten aus Kuh- und Ziegenmilch.

Entsprechend werde Emmi ihr US-Geschäft nun noch stärker auf diese Nischensegmente konzentrieren und Produkte aus Ziegenmilch (Cypress Grove, Redwood Hill Farm & Creamery, Meyenberg), laktosefreier Kuhmilch (Green Valley Organic), Bio-Kuhmilchkäse (Cowgirl Creamery) sowie Käsespezialitäten aus Wisconsin (Emmi Roth USA) vorantreiben, heisst es weiter.

Siggi's war 2005 von Siggi Hilmarsson gegründet worden, nachdem dieser von Island in die USA ausgewandert war. Er empfand US-amerikanische Jogurts als zu süss und zu wenig natürlich. Deshalb begann er, sein eigenes Jogurt in seiner Küche herzustellen. Seither entwickelte sich das Geschäft von einem Start-up zu einer rasch wachsenden, etablierten Jogurtmarke.

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Emmi verstärkt tunesisches

Emmi verstärkt tunesisches Engagement

Der Milchverarbeiter Emmi verstärkt seine Aktivitäten in Tunesien. Die spanische Tochtergesellschaft Kaiku erhöht ihren Anteil an der Centrale Laitière de Mahdia.

10.01.2018 08:05

Die spanische Tochtergesellschaft Kaiku, die zu 73,4% im Besitz von Emmi ist, erhöht ihren Anteil an der Centrale Laitière de Mahdia SA ("Vitalait") auf 54,7% von 45,4%, wie der Innerschweizer Konzern Mittwoch mitteilt. 2021 werde die Beteiligung in einem zweiten Schritt auf 64,0% erhöht.

Weil Kaiku nicht vollständig im Besitz in Emmi ist, erhöhe sich der Anteil von Emmi an Vitalait nun auf 40,2%, 2021 dann auf 47,1%, heisst es weiter. Die Transaktionen hätten allerdings keinen Einfluss auf den Umsatz und den EBIT von Emmi, weil die Gesellschaft bereits voll konsolidiert sei. Über den Kaufpreis und weitere Vertragsmodalitäten sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die Beteiligungserhöhung bekräftige das Engagement von Emmi und Kaiku im wachsenden tunesischen Markt, wird weiter betont. Tunesien sei der viertgrösste Auslandmarkt des Zentralschweizer Unternehmens.

Vitalait ist laut den Angaben die Nummer zwei im Bereich von Milchprodukten in Tunesien. Das Unternehmen sei in den letzten Jahren stetig gewachsen und habe sein Produktportfolio verbessert. Heute stelle es neben Trinkmilch auch Jogurt, Jogurtdrinks und Desserts her.

(AWP)

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Emmi übertrifft mit Zahlen

Emmi übertrifft mit Zahlen die Erwartungen

Die Emmi-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2017 unter dem Strich deutlich mehr verdient und damit einmal mehr die Analysten-Schätzungen übertroffen.

05.03.2018 07:51

Entsprechend soll die Dividende deutlich erhöht werden, wobei zusätzlich eine Sonderausschüttung beantragt wird. Im laufenden Jahr sieht der Milchverarbeiter ein Wachstum von 1,5% bis 3% als realistisch an, dies bei einer mit 2017 vergleichbaren Reingewinnmarge.

Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Berichtsjahr zwar nur um 1,6% auf 205,8 Mio CHF, beim Reingewinn waren es über 15% auf 161,6 Mio CHF. Die entsprechenden Margen erreichten somit 6,1% (VJ 6,2%) bzw. 4,8% (4,3%). Die klare Reingewinnsteigerung sei primär auf die niedrigeren Minderheitsanteile zurückzuführen, teilte Emmi am Montag mit. Deren Reduktion gegenüber dem Vorjahr beträgt 10,8 Mio CHF und sei vor allem auf den vollständigen Erwerb der Mittelland Molkerei im Juli 2017 zurückzuführen. Der Zukauf eines 40%-Aktienpaketes war von Emmi damals als "deutliches Bekenntnis zum Standort Schweiz" bezeichnet worden.

Die Verkaufszahlen 2017 sind bereits seit Februar bekannt und wurden bestätigt: Der Konzernumsatz stieg um 3,2% auf 3,36 Mrd CHF. Organisch, d.h. währungs- und akquisitionsbereinigt, entspricht dies einem Plus von 0,5%. Die Division Europa hat die Erwartungen übertroffen, während die Divisionen Schweiz und Americas innerhalb der Erwartungen geblieben sind, wie es damals hiess.

Der Generalversammlung vom 12. April wird aufgrund der Zahlen eine deutlich höhere Dividende vorgeschlagen. Die Aktionäre sollen pro Namenaktie 10,00 CHF (VJ 5,90) erhalten. Darin enthalten ist eine Sonderdividende von 3,00 CHF, mit der die Aktionäre am einmaligen Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an "siggi's" (Februar 2018) partizipieren könnten.

Reingewinn klar über Schätzungen

CEO Urs Riedener zeigt sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden: "Emmi hat im zweiten Halbjahr deutlich Boden gut gemacht. Die gute Umsatzentwicklung in den Märkten USA und Tunesien, ein gut laufendes Käsegeschäft und günstigere wirtschaftliche Rahmenbedingungen haben uns Aufwind gegeben." Das fortlaufende Effizienzprogramm habe die Erträge zusätzlich gestützt.

Emmi übertrifft mit den vorgelegten Zahlen vor allem die Reingewinn-Schätzungen gemäss AWP-Konsens, aber auch die Sonderdividende war nicht prognostiziert. Die Spezialisten hatten für EBIT und Reingewinn 203,7 Mio bzw. 151,3 Mio CHF vorausgesagt, die Dividende wurde bei 6,40 CHF erwartet.

Mittelfristiger Margen-Ausblick leicht erhöht

Für das laufende Jahr 2018 erwartet Emmi "trotz des kompetitiven Umfelds" ein Wachstum von 1,5% bis 3% als realistisch. Vom Schwung der globalen Wirtschaft dürften insbesondere die Wachstumsmärkte der Division Americas profitieren, heisst es. In Tunesien und den USA etwa geht Emmi von einer weiterhin steigenden Nachfrage aus, weiter sollte der chilenische Markt die Zeichen der Erholung bestätigen können. Die Fremdwährungseinflüsse dürften allerdings in einigen Ländern ein Thema bleiben.

Bei der Division Europa seien trotz Wachstum in der Eurozone "einige hemmende Faktoren" zu berücksichtigen: einerseits der anhaltend starke Wettbewerb, andererseits der Brexit und die Entwicklung des Pfundes. Unter günstigen Umständen sei 2018 auch im Heimmarkt Schweiz ein Umsatzzuwachs möglich. Dafür spreche die Prognose für den Schweizer Detailhandel, der im Food-Bereich von stabilen bis allenfalls leicht steigenden Umsätzen ausgehe. Hinzu kämen der Milchpreis (Preiserhöhung per 1. Oktober 2017) und die eigenen Markenkonzepte. Als hindernd werden der "anhaltend massive" Importdruck und der "auf hohem Niveau stabile" Einkaufstourismus genannt.

Um die Erträge zu stützen, werde Emmi zudem an den Effizienzsteigerungs- und Kostensparprogramm festhalten und dieses "vor allem in den ausländischen Produktionsbetrieben intensivieren", heisst es. Für 2018 sei daher ein höherer Betriebsgewinn (205 bis 215 Mio) als im vergangenen Jahr zu erwarten. Die Reingewinnmarge wird zudem dieses Jahr und mittelfristig bei 4,5% bis 5,0% gesehen, der alte mittelfristige Zielwert lag bei 4,3% bis 4,7%.

(AWP)

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