GAM

GAM Hldg N 

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Lurch
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Fonds funktionieren und keine Probleme mit der FINMA = Aktie go

Der Schweizer Asset Manager GAM baut still und leise wieder ein Team in dem Bereich auf, der das Unternehmen in die Krise gestürzt hat. Der Fondsmanager im Zentrum des Skandals will seine Absetzung allerdings nicht einfach hinnehmen, wie finews.ch erfahren hat. 

Alex McKnight GAM 160Letzten Herbst sah sich der Zürcher Asset Manager GAM nach einem Whistleblower-Skandal gezwungen, einen Fonds mit festverzinslichen Produkten zu schliessen, die daraus resultierende Krise hallt bis heute nach. Trotzdem legt das Unternehmen nun wieder ein Vehikel auf, welches auf derselben Strategie basiert, wie finews.ch erfahren hat.

Alex McKnight verwaltet seit Kurzem einen sogenannten GAM total return bond fund, wie ein Sprecher des Unternehmens sagte. Die Strategie ist dabei «unconstrained», McKnight kann also in jedes Fixed-Income-Produkt investieren, welches ihn interessiert.

Damit tritt er in die Fussstapfen von Tim Haywood, der letzten Juli als Manager eines ebensolchen Fonds suspendiert wurde. McKnight hatte Haywoods Vehikel danach zusammen mit Jack Flaherty übernommen und heruntergefahren. 

Einspruch abgelehnt

Erst vor einem Monat hat GAM einen Einspruch von Haywood gegen seine Entlassung wegen groben Fehlverhaltens im Februar abgelehnt – zehn Monate nach seiner ursprünglichen Suspendierung und 19 Monate nachdem erstmals ein Whistleblower Alarm geschlagen hatte. Der geschasste Fondsmanager sagte allerdings zu finews.ch, er sei nicht gewillt, diesen Entscheid zu akzeptieren. 

Nun habe er dem Unternehmen angeboten, einen Schlichtungsprozess zu beginnen, wie ihn das britische Recht für Konflikte zwischen Arbeitgebern und Angestellten vorsieht. GAM habe darauf allerdings noch nicht geantwortet, so Haywood. Die Firma selbst wollte keine Stellung dazu nehmen. 

Silent Fund Launch

Bei McKnights Fonds, dessen Strategie als Ersatz für Haywoods Angebot gelten kann, handelt es sich nicht um ein neues Vehikel. Es wurde früher von Enzo Puntillo verwaltet, der GAM im Dezember verlassen hat. Dass McKnight diesen Fonds dazu nutzt, die Anlagestrategie wiederzubeleben, war allerdings bisher nicht bekannt. 

In seinem Team sind drei weitere Vermögensverwalter, welchen auch auf die Expertise der anderen Fixed-Income-Teams von GAM zur Verfügung steht – zum Beispiel desjenigen von Paul McNamara, welcher einen Fonds mit Schwellenländer-Anleihen leitet. In McKnights wiederbelebten Fonds liegen derzeit 190 Millionen Franken, er wurde allerdings noch nicht gegenüber den Kunden vermarktet. 

Dementsprechend mickrig nimmt sich die Summe im Vergleich zu den 16 Milliarden Franken aus, welche Haywood auf dem Höhepunkt im Jahr 2013 kontrollierte. Obwohl GAM aufgrund des Haywood-Skandals seit letztem August mehr als die Hälfte seines Marktwerts eingebüsst hat, glaubt man dort offenbar immer noch an das Potenzial des «uneingeschränkten» Investment-Ansatzes. 

Stunde der Wahrheit im Juli

Zwar sollten bis nächsten Monat zwischen 99,6 Prozent und 101 Prozent der Investorengelder aus Haywoods sogenanntem Absolute Return Bond Fund zurückgezahlt sein, wie GAM im Mai sagte. Doch der Whistleblower-Skandal hat das Unternehmen bis in die Grundfesten erschüttert: Letztes Jahr zogen die Kunden mehr als 20 Milliarden Franken ab. Anlässlich der Halbjahrespräsentation am 30. Juli wird sich herausstellen, ob es dem neuen CEO David Jacob gelungen ist, die Abflüsse zu stoppen.

Neben den Abflüssen musste GAM letztes Jahr auch einen Verlust verbuchen. Dementsprechend strich das Unternehmen die Dividende und legte ein Sparprogramm auf. Den resultierenden Unmut der Aktionäre bekam der Verwaltungsrat im Mai zu spüren, als diese an der Generalversammlung die Décharge verweigerten. 

Haywood bleibt dran

An derselben Versammlung zeigte auch Haywood, dass er kein Interesse daran hat, die Vergangenheit ruhen zu lassen: Er wollte als Redner auftreten, wurde allerdings nicht hineingelassen. 

Immerhin scheint von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) keine Bedrohung im Zusammenhang mit dem Whistleblower-Skandal auszugehen. Laut mehreren mit der Sache vertrauten Auskunftspersonen hat sie den Fall nicht untersucht. 

Doch ausgestanden ist die Krise auch von regulatorischer Seite noch nicht: Erst diese Woche forderte ein einflussreicher britischer Politiker, die Financial Conduct Authority – das dortige Pendant zur Finma – sollte den Fall untersuchen. 

Babette
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die Zeit ist reif...

...bei GAM steht eine heftige Bewegung bevor.

Sagt mein Bauch.

B.

HeMu
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Bewegung

Babette hat am 22.06.2019 07:50 geschrieben:

...bei GAM steht eine heftige Bewegung bevor.

Sagt mein Bauch.

B.

Ich glaube die "heftige Bewegung" findet in deinem Bauch (Darm) statt.

Normale Menschen nennen das Durchfall.

H. 

Lurch
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Netzwerken bringt höhere Kurs... wetten?

Die Ex-Syz-Managerin und Verwaltungsrätin von GAM meldet sich im operativen Geschäft zurück. Bei der Genfer Bank Reyl übernimmt sie einen brandneuen Bereich.

Katia Coudray hat Anfang Juli die Leitung des neuen Bereichs Impact Investing bei der Genfer Bank Reyl übernommen. Dies bestätigte das Institut in Familienbesitz auf Anfrage von finews.ch, nachdem das Branchenportal «Citywire» über die Ernennung berichtet hatte.

Laut Reyl wird es die Aufgabe der Fondsfrau sein, eine Produkteangebot im Bereich von Investments aufzubauen, die einen Beitrag zu Sozial- und Umweltthemen leisten.

Bei GAM und Indosuez

Damit wird eine der bekanntesten Schweizer Asset Managerinnen wieder operativ tätig. Wie auch finews.ch berichtete, war die Walliserin im Mai 2018 als Fondschefin der Genfer Syz Gruppe ausgeschieden; letzten April nahm sie dann Einsitz im Verwaltungsrat der gebeutelten Zürcher Fondsfirma GAM.

Ebenfalls sitzt Coudray im Aufsichtsrat von CA Indosuez Schweiz, der hiesigen Vermögensverwaltungs-Tochter der franzöischen Grossbank Crédit Agricole.

Zyndicate
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Fondsanbieter GAM schreibt

Fondsanbieter GAM schreibt Verluste

Der Schweizer Fondsanbieter GAM Holding ist im ersten Halbjahr in die Verlustzone gerutscht. Das Minus beläuft sich voraussichtlich auf 14 Millionen Franken.

10.07.2019 07:16

Das teilte GAM am Mittwoch mit. Im Vorjahreszeitraum konnte der Vermögensverwalter noch einem Gewinn von 25,4 Millionen Franken verzeichnen. Als Grund für die Verluste im ersten Halbjahr führte GAM geringere Erträge angesichts des geschrumpften verwalteten Vermögens an.

Das Unternehmen ist nach der Suspendierung eines Fondsmanagers in Turbulenzen geraten und hat daraufhin massive Geldabflüsse verzeichnet.

(Reuters)

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Zyndicate
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GAM macht grossen Schritt in

GAM macht grossen Schritt in Krisenbewältigung

(Zusammenfassung) - Der Vermögensverwalter GAM kann etwas aufatmen: Nach der Affäre um Tim Haywood ist die Liquidierung der von dem einstigen Starmanager verwalteten Fonds abgeschlossen. Die Gesellschaft sucht aber immer noch einen Konzernchef, die Erträge bleiben rückläufig und die Spekulationen über einen Verkauf reissen nicht ab.

16.07.2019 14:23

GAM habe mittlerweile sämtliche Erlöse aus dem Verkauf der verbleibenden so genannten Absolute-Return-Bond-Fonds erhalten, teilte das Unternehmen in der Nacht auf Dienstag mit. Im Durchschnitt sollen damit nun insgesamt 100,5 Prozent des Nettoinventarwertes der zu Beginn der Liquidation gehaltenen Beträge in den jeweiligen Fonds an die Kunden zurückbezahlt werden. Die letzten Zahlungen sollen bis Ende Juli erfolgen.

Geschäft stabilisieren

Investmentmanager Haywood war im Sommer 2018 suspendiert worden und wurde später wegen schweren Fehlverhaltens entlassen. GAM wirft ihm Verstösse gegen interne Richtlinien vor. Die betroffenen Fonds wurden zwei Tage nach der Suspendierung vom Handel ausgesetzt. Daraufhin zogen viele Anleger ihre Gelder ab, weshalb die Liquidierung beschlossen wurde. Laut früheren Angaben geht es insgesamt um ein Volumen von mehr als 7 Milliarden US-Dollar.

GAM habe durch den Verkauf der Vermögenswerte keinen direkten Verlust erlitten, erklärte ein Unternehmenssprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP am Dienstag. Seit der Suspendierung sei den Kunden jedoch keine Managementgebühren mehr belastet worden, was zu einem Rückgang des Umsatzes geführt habe.

In der Folge der Affäre zogen Anleger auch Gelder aus anderen Fonds ab. Zusätzlich belasteten die schwierigen Marktbedingungen vor allem gegen Ende 2018 die verwalteten Vermögen. Unter dem Strich fuhr der Asset Manager 2018 einen Verlust in Milliardenhöhe ein.

Und ein Ende ist noch nicht in Sicht: Im ersten Halbjahr 2019 gingen die verwalteten Vermögen weiter zurück. Erst vergangene Woche stellte das Unternehmen einen Verlust von 14 Millionen Franken in Aussicht.

Steht GAM zum Verkauf?

Mit dem Abschluss der Liquidierung stellt sich auch erneut die Frage über einen möglichen Verkauf der Gesellschaft. Zuletzt hatte Bloomberg im April geschrieben, dass das Finanzinstitut über Investmentbanken nach einem Käufer für sich selbst suche, und damit erneut Spekulationen entfacht.

Die UBS kommentiert die neusten Nachrichten am Dienstag so: Unter anderem sei ein Hindernis für eine mögliche Übernahme des Unternehmens beseitigt worden. Ein Käufer mit einer starken Marke könnte dazu beitragen, das Vertrauen in GAM wieder herzustellen.

Es sei die grundsätzliche Verantwortung eines Verwaltungsrates, alle strategischen Optionen zu prüfen, um den Aktionärswert zu optimieren, wiederholte der GAM-Sprecher in diesem Zusammenhang frühere Aussagen, ging aber nicht auf die Verkaufsgerüchte ein.

CEO-Suche läuft

Derweil ist der Verwaltungsrat bei der Suche nach einem neuen Konzernchef immer noch nicht fündig geworden. David Jacob bleibt also "CEO auf Zeit". Diesen Job hat er seit November 2018, nachdem Alexander Friedman Anfang November 2018 nach massiver starker Kritik zurückgetreten ist.

Weiterer Ärger ist auch vom geschassten Fondsmanager Haywood nicht ausgeschlossen: Dieser hatte im Februar angekündigt, sich gegen seine Entlassung zur Wehr zu setzen. Haywood bestreitet laut Reuters mehrere der von GAM vorgebrachten Anschuldigungen und ist der Ansicht, dass er zu Unrecht herausgegriffen wurde.

An der Börse verlieren GAM am Dienstag gegen 13 Uhr 2,1 Prozent auf 4,28 Franken. Damit machen sie seit Anfang Jahr rund 12 Prozent wieder gut, nachdem die Titel 2018 um Dreiviertel eingebrochen sind.

ys/ra

(AWP)

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Babette
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was hat Blackrock vor?

Ich finde Jacobs hat das in den letzten 12 Monaten sehr gut gemeistert. Absolut transparent. Termine wurden eingehalten.

Zur gestrigen Meldung:

- positiv zu werten ist, dass der Juni und Juli (also der Start ins Q3) mit Neugeldzuflüssen gestartet ist.

- im Verlust sind einmalige Aufwände verbucht die im Q3 ff. nicht wiederkehrend sein dürften.

- die Fixkosten inkl. Personal wurden deutlich reduziert.

- für H2/2019 dürfte aus meiner Sicht ein Gewinn resultieren.

- dass ein neuer CEO das Ruder übernimmt, damit hätte ich nicht gerechnet. Könnte mir aber vorstellen, dass ein Blackrock-Mann kein Zufall ist :-).

Happy 1. August allerseits.

B.

fonix11
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up in the Sky

in den nächsten Wochen werden wir schönes sehen.....

 

 

Cabrillo
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Alle einig?!

Ich weiss nicht, ob sich alle einig waren. Schlussendlich muss ja jeder pro und contra, chancen und risiken abwegen und beurteilen, bevor er oder sie einen anlageentscheid fällt. Der kursrückgang der vergangenen tage könnte auch eine strategie sein, wer weiss das so genau. Es haben sich diverse grössere investoren positioniert; schroders, blackrock, cs, soros. Durch leerverkäufe könnte das management ja unter druck gesetzt werden, dass diese handeln. Aber vielleicht ist das nur wunschdenken. Ich erinnere mich, als vontobel für das notenstein portfeuille von chf 17 miliarden chf 700 millionen zahlte. Das entspricht einer quote von über 4 prozent. Mal angenommen, jemand zahlt für das asset management von gam 2,5 prozent, dann wäre das ein kaufpreis von ca. chf 1,3 miliarden. Der kaufpreis der eben verkauften fonds an die zkb, wurde mit einer quote von 0,6 berechnet. Angenommem das private labeling kann mit einer quote von 0,5 verkauft werden, entspricht dies einem preis von ca chf 400 millionen. Total ergibt das einen preis/wert von ca chf 1,7 miliarden. Dies würde einem aktuenkurs von über chf 10 rechtfertigen. Möglicherweise liege ich mit meiner einschätzung völlig falsch, aber das waren meine kaufargumente. Ich halte bis ende jahr die füsse still und ziehe dann eine zwischezwischenbilanz. 

gertrud
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@ Cabrillo

Deine Ueberlegung ist plausibel und normalerweise mag ich solche Vergleichsrechnungen.

Nur, darf man eine Aktie wie GAM überhaupt in Betracht ziehen, falls die Märkte ins Trudeln geraten sollten?
Cash halten kostet Strafzinsen, die Aktienpositionen verlieren an Wert und die Flucht in Staatsanleihen ist unmöglich, weil man da nur mit Verlust wieder rauskommen kann.
Es ist doch für einen Asset Manager eigentlich unmöglich, in so einem Umfeld für seine Kunden zu performen.

Und so wird doch ein potentieller Interessent warten mit seinem Angebot, bis sich eine Marktnormalisierung abzeichnet.

Von Grossbanken über Swissquote und GAM bis zu Leonteq - alle nahe den Mehrjahrestiefstkursen und trotzdem heute sackschwach. 
Ich denke, da hat es sich noch nicht ausgekotzt.

 

Bellavista
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Warren Buffet, Gertrud und Radio DRS

Nun wird der Himmel langsam düster über dem Anlagehimmel. Wenn sich die drei ultimativen Hauptindikatoren grosse Sorgen machen, dann ist guter Rat teuer.

Wo soll der Assetmanager mit der Kohle hin? Wo soll ich mit meiner hin? In die ETF's kann ich nicht mehr, da ist schon Sarastro... Was sind nüchterne, zahlenbasierte Überlegungen von Cabrillo noch wert, wenn die grosse Hysterie über die Märkte hereinbricht, die schon lange wie eine dunkle Wolke über den Märkten herum wabbert. Die vielen 100 Milliarden der Notenbanken wissen nicht wohin. Eigentlich ein Luxusproblem, das nun wie ein Boomerang auf die Marktteilnehmer zurück saust.

Trotz allem wird das Geld früher oder später wieder irgend in eine Anlage fliessen, weil man den Blickwinkel wieder ändern wird und in den am Boden liegenden Kursen wieder eine Chance sehen wird. 

Fazit: je nach Zeithorizont ist fast jede Krise zu überstehen. Nun wäre es natürlich das Ziel, dass man aus jeder Krise möglichst viel Profit für das eigene Portemonnaie schlagen kann. Und wenn  nun viele das Szenario so sehen, dann werden viele jetzt aussteigen in der Hoffnung später zu Schnäppchenpreisen wieder einsteigen zu können. Dieser Effekt wird genau zur Folge haben, dass es eben richtig deftig runter geht. Den Letzten beissen die Hunde. Und danach fängt die Welt der Aktien- und Anleihenmärkte wieder von neuem an zu drehen. 

Also entweder Nerven behalten und die Talfahrt mitmachen, oder schnell raus und nach einem, zwei Jahren wieder rein. In der Zwischenzeit kann man sich ja ins Gold flüchten und dort den wahrscheinlichen Up-Trend mitmachen.

Bei GAM denke ich auch, dass es noch runter gehen wird. Lasse mich allerdings gerne vom Gegenteil überzeugen. Das würde nämlich bedeuten, dass die Ängste am Markt nicht so gross sind wie meine....

 

Bellavista

fonix11
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endlich...

wir werden nun ein schönen Anstieg erleben...Blackrock wird's richten...

Bellavista
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Ein Gruss aus der Gerüchteküche

Am Markt kursieren offenbar Erwartungen, Hoffnungen, was  GAM angeht

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Bellavista

Lurch
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Neuer Chef bei Gam per 1.09.2019
25.07.2019 GAM Holding AG
  • BlackRock, Inc.
  2.79 % / -

 

24.07.2019 GAM Holding AG
  • Credit Suisse Funds AG
  4.92 % / -  
20.07.2019 GAM Holding AG
  • BlackRock, Inc.
  3.05 % / -  
03.07.2019 GAM Holding AG
  • Norges Bank (The Central Bank of Norway)
  3.02 % / -  
01.06.2019 GAM Holding AG
  • Credit Suisse Funds AG
  5.26 % / -  
24.05.2019 GAM Holding AG
  • SFM UK Management LLP
  3 % / -  
16.05.2019 GAM Holding AG
  • Schroders plc
  3.102 % / -  
02.04.2019 GAM Holding AG
  • BlackRock, Inc.
  2.86 % / -  
30.03.2019 GAM Holding AG
  • BlackRock, Inc.
  3.11 % / -  
27.03.2019 GAM Holding AG
  • BlackRock, Inc.
  2.82 % / -  

 

 

GAM Holding AG ernennt Peter Sanderson zum Group CEO – David Jacob wird Präsident des Verwaltungsrats

30. Juli 2019

  • Der Verwaltungsrat ernennt Peter Sanderson per 1. September 2019 zum Group Chief Executive Officer (CEO)
  • David Jacob, Mitglied des Verwaltungsrats und aktuell interim CEO, wird per 1. Oktober 2019 zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrats ernannt und folgt auf Hugh Scott-Barrett, der bis zur nächsten Generalversammlung Mitglied des Verwaltungsrats bleibt
  • Nahtloser Übergang stellt Stabilität und Kontinuität sicher und erlaubt GAM, aufbauend auf seinen Stärken, sich auf zukünftiges profitables Wachstum auszurichten

Der Verwaltungsrat freut sich sehr, die Ernennung von Peter Sanderson als Group CEO per 1. September 2019 bekannt zu geben, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörde. Peter Sanderson bringt langjährige Erfahrung aus der Asset-Management-Industrie mit. Zuletzt war er mehr als zehn Jahre bei BlackRock tätig, als Leiter für Financial Services Consulting in EMEA, Co-Leiter Multi-Asset Investment Solutions in EMEA und Chief Operating Officer für BlackRock Solutions in EMEA. In diesen verschiedenen Funktionen hat er grosse Bereiche geleitet und weiter ausgebaut, Restrukturierungen verantwortet und erfolgreiche Produktlösungen für Kunden entwickelt. Bei GAM wird er sich darauf fokussieren, das Geschäft weiter zu vereinfachen und sich auf Bereiche mit klaren Kompetenzen konzentrieren, in denen GAM einen Wettbewerbsvorteil hat, um so das Unternehmen wieder auf einen Wachstumskurs zurückzuführen.

Lurch
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Es kann los gehen!

Probleme gelöst!!

Der neue Mann von BlackRock hat heute angefangen! Insider für mögliche Uebernahmen?? Dazu:

Verwaltetete Vermögen wachsen!

Dividende 2019 --> Hälfte vom Gewinn --> Das bei bereits reduzierten Kosten --> Und einem Topeinstiegszeitpunkt von Heute (noch unter 4 Franken) --> Das müsste doch eigentlich jetzt eine super Reeboundgeschichte werden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! und noch eins !

Was meint ihr?

*bomb**bomb**bomb**bomb**bomb*

Lurch
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Auch der Insider führt GAM als Turnaroundkandidaten

und bis jetzt kann sich sein Performence ja sehen lassen:

https://www.cash.ch/insider/schweizer-aktienfavoriten-ezb-snb-und-co-spi...

 

fonix11
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wunderbar...weiter so...

man bemerkt es kaum doch jeder Tag ist ein Plus...

Lurch
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Da passiert bald was, schon ....

Heute schon über 1,2 Millionen Aktien gehandelt.... da kommt wohl bald eine Ankündigung.....

fonix11
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Die Reise kann beginnen...

ich frage mich weshalb im Forum nicht viel über diese aktie diskutiert wird...

Domtom01
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Vielleicht deshalb?

10 Jahre Wertvernichtung im Desinteresse der Aktionäre.

Lurch
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ja, aber

Da hat es auch immer wieder kräftige Ausschläge nach oben!

Zudem ist diese Aktie nicht heiss gelaufen, sondern aus dummen Begebenheiten, in den Keller gerauscht.

Im Nachhinein eigentlich ohne Grund...

Also für mich ein klarer Kanditat, der noch locker auf 5-6 Franken zurück gehen kann, ohne auch nur in der Nähe von Uebertreibung zu sein ....

Und mit den neuen Chefs und neuen Grossbeteiligten würde es mich wundern, wenn wir nicht bald dort wären!!

Die Zeit ist reif....... und im Moment führt auch nichts an Aktien vorbei... Also CHF und gutes Grundkonzept....

Lurch
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Kommt Morgen schon was?

Und so wie die Aktie schon seit Tagen gejagt wird, würde es mich nicht wundern, wenn Morgen oder diese Woche noch eine "geile" Ankündigung kommt....

Bauchgefühl.... war schon oft so

fonix11
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wie schön... in kleine Schritten ...

up in the Sky

Bellavista
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Marktgespräche

Gerüchte, Möglichkeiten

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Bellavista

Ben
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+5,++%

Es scheint so, als würde das Vertrauen aufgrund des neuen Managements sehr vorsichtig zurückkehren. 

fonix11
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ohh ja ...

schöner kann der Wochenendsbeginn nicht sein..... up in the sky

Yes 3

Zyndicate
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GAM dementiert Gespräche mit

GAM dementiert Gespräche mit Generali

GAM dementiert einen Pressebericht über Gespräche mit möglichen Käufern.

09.10.2019 06:52

Es würden keine Gespräche mit dem italienischen Versicherer Generali oder einem anderen Unternehmen über M&A Aktivitäten geführt, teilte GAM am Dienstagabend mit.

Wie bereits erwähnt, werde der Verwaltungsrat "immer Optionen prüfen, um den Wert für Aktionäre und andere Interessengruppen zu maximieren", heisst es in der Mitteilung. Mit der Ernennung von Peter Sanderson zum CEO im vergangenen Monat konzentriere sich GAM auf die Vereinfachung des Geschäfts und die Verbesserung der Profitabilität.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg geschrieben, Generali habe über die letzten Monate ein potentielles Angebot geprüft und entsprechend Gespräche mit den GAM-Verantwortlichen geführt. Diese Gespräche seien nun aber ohne Einigung beendet worden.

Der Schweizer Vermögensverwalter ist seit einiger Zeit im Turnaround-Modus. Die Krise von GAM begann im vergangenen Jahr, als bekannt wurde, dass ein Fondsmanager wegen unzureichender Sorgfaltspflicht bei einigen seiner Investitionen entlassen wurde. Das Fehlverhalten löste eine Flut von Kundengelder-Rückzügen und die Entlassung von CEO Alex Friedman aus.

(AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Bellavista
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Trotz Dementi etwas Leben im Titel

Auch wenn Generali die Gespräche mit GAM negiert hat, haben die Gerüchte doch etwas Leben in den Titel gebracht. 

Mit einem tiefen Einstandspreis und einer fifty/fifty Taktik, d.h. die Hälfte liegen lassen und mit der andern Hälfte Tagesschwankungen positiv nützen, sollte hier nebst etwas Spielfreude auch ein finanzleller Erfolg winken...

Bellavista

Babette
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Mit System..

...werden bez. GAM via Bloomberg oft vor Berichterstattung Gerüchte gestreut. So auch jetzt kurz vor dem 17.10.

Ich erachte dies als äusserst positiv. Da wollte jemand noch vor den Zahlen noch günstiger an GAM kommen. Heisst; die Zahlen werden formidabel sein!

wetten?!

 

b.

Ben
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Hallo...

Babett, du bist immer mal wieder mit deinem Bauchgefühl bzw. Wetten in verschiedenen Foren unterwegs. 
Bist du hier überhaupt investiert, oder zockst du einfach mal hier mal da? Das wäre schon noch interessant zu erfahren.

Ansonsten, gute Trades und schönes WE.

 

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