Gategroup

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07.05.2009 16:30
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Gategroup

Gategroup geht an Die Börse.

Mitten in der Finanz- und Wirtschaftskrise lässt die frühere Swissair-Tochter Gategroup ihre Aktien an der Börse in Zürich kotieren. Dieser Schritt überrascht. Andreas Schmid, Präsident des Verwaltungsrats, bezeichnet den Börsengang als «coming home» der ehemaligen Gate Gourmet im Schosse der Gruppe.

Allerdings sei das nicht der einzige Grund: «Das Börsenumfeld und der schweizerischen Kapitalmarkt ist für uns attraktiv. Wir wollen den Zugang für Wachstum nutzen», sagt Schmid im Video-Interview. Doch warum gerade zu diesem Zeitpunkt?

Es sei der Wunsch des Managements und der institutionellen Investoren der Gruppe, die Kapital- und Aktionärsbasis zu verbreitern. Damit rüste man sich im schwierigen Umfeld für die guten Zeiten. «Operativ wie auch strategisch fühlen wir uns absolut bereit, von einer privat gehaltenen Unternehmung zur Publikumsgesellschaft zu werden», ergänzt CEO Guy Dubois.

Privataktionäre sitzen in der zweiten Reihe

Am 12. Mai wird der Handel mit den 19,7 Millionen Gategroup-Aktien am Börsenplatz Zürich aufgenommen. Mit der Kotierung ist weder die Ausgabe neuer Aktien, eine Kapitalerhöhung noch ein öffentliches Angebot der bestehenden Aktionäre verbunden. Hauptadressaten sind institutionelle Anleger. Privatanleger sitzen in der zweiten Reihe.

Der Aktie mit dem Handelssymbol «Gate» dürfte bis auf weiteres sehr illiquide bleiben. Der überwiegende Teil der Aktien liegt in der Hand von rund 110 internationalen institutionellen Investoren. Das Gategroup-Management und die Verwaltungsräte sind heute mit 6 Prozent am Unternehmen beteiligt.

Vorgespräche mit Grossinvestoren hätten aber ergeben, dass einige bereit seien, ihre Aktien teilweise zu platzieren. «Wir sind überzeugt, dass eine gewisse Liquidität vorhanden sein wird», bekräftigt Schmid. Zum Ausgabepreis wollte er sich nicht äussern. Ausserbörslich werden laut CFO Thomas Bucher Kurse zwischen 7 und 9 Franken gestellt (Durchschnitt der letzten 60 Tage), was einer Kapitalisierung von rund 160 Millionen Franken entspricht.

Hochverschuldetes Unternehmen

Ein weiterer Punkt: Es gibt keine Sperrfrist, weder für das Management noch für die Institutionellen Anleger. Und: Mit einer Dividende ist vorerst nicht zu rechnen. Die Auszahlung sei erst dann möglich, wenn gewisse Leverage-Ratios, wie etwa Verschuldungskennzahlen erfüllt sein würden. Noch sei man dazu nicht in der Lage, ändern werde sich das aber in den nächsten Jahren.

Dazu müsste Gategroup in den kommenden Jahren aber sehr viel Geld verdienen. Letzes Jahr waren es 93 Millionen Franken. Das Unternehmen ist hoch verschuldet. In der äusserst schmalen Bilanz, die der Caterer heute abgegeben hat, werden 1,4 Milliarden Franken Verpflichtungen aufgeführt, bei einer Bilanzsumme von 1,5 Milliarden Franken.

CEO Guy Dubois strotzt trotz Airline-Krise und dem damit verbundenen Preisdruck vor Zuversicht. «Mit unseren stabilen Erträgen und gesunden Margen sind wir gut vorbereitet, Megatrends und neue Kundenbedürfnisse als Wachstumschancen zu nutzen», sagt er. Weiterhin wolle man organisch über dem Markt wachsen und kleinere Akquisitionen tätigen. Ausbauen will Gategroup ihre Aktivitäten besonders in Asien. Hier sei man noch nicht so stark wie beispielsweise in Europa.

Valor: 
10018595 - Gategroup Holding
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22.09.2016 08:26
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Gategroup-Übernahme durch HNA von EU genehmigt
21.09.2016 19:44

Zürich (awp) - Die EU hat die bereits so gut wie abgeschlossene Übernahme des Airline-Caterers Gategroup durch die chinesische HNA-Gruppe genehmigt. Dies teilte die Europäische Kommission am Mittwoch mit. HNA konzentriere sich hauptsächlich auf China und die Region Asien mit einigen Aktivitäten in der EU. Die Akquisition rufe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken hervor - wegen des begrenzten Einflusses auf die Marktstruktur, so die Kommission.

Laut letzten Meldungen hält HNA mittlerweile bereits einen Anteil von 96,1% an Gategroup. Die Übernahme soll bis Anfang Oktober vollzogen sein, und die Gategroup-Aktien sollen nach Durchführung eines Squeeze-Out von der Schweizer Börse SIX dekotiert werden.

Die wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen für die Übernahme hatte HNA von der staatlichen chinesischen Entwicklungs- und Reformkommission (NDRC) bereits Ende Juni erhalten. In der Schweiz wurde bereits im Mai grünes Licht durch die Übernahmekommission (UEK) gegeben.

ys/

(AWP)

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19.09.2016 08:21
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Gategroup verlängert Verträge mit EasyJet und Airberlin

Gategroup verlängert die Verträge mit Easyjet um weitere drei Jahre bis 2022 und mit Airberlin um weitere vier Jahre bis Ende 2020.

Zudem übernimmt der Airline-Caterer die Verpflegung auf Langstreckenflügen von Airberlin von Deutschland in die USA. Gategroup erwartet mit der Verlängerung der Verträge einen Umsatz von 250 Millionen Franken pro Jahr, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Gategroup ist vor kurzem von der chinesischen HNA-Gruppe übernommen worden, HNA hält laut letzten Meldungen einen Anteil von 96,1 Prozent. Der Vollzug der Übernahme soll bis Anfang Oktober abgeschlossen sein.

(SDA)

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01.09.2016 08:28
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Chinesen machen Dampf - Gategroup schreibt wieder Gewinn

Das Bordverpflegungsunternehmen Gategroup macht mit dem neuen chinesischen Besitzer HNA Dampf. Nach einem Verlust vor Jahresfrist blieb im ersten Halbjahr 2016 ein Gewinn von 18,3 Millionen Franken.

Der kurz vor der Übernahme durch den chinesischen Mischkonzern HNA stehende Airline-Caterer Gategroup hat im ersten Halbjahr weitere operative Fortschritte erzielt und nach dem hohen Verlust im Vorjahr nun wieder einen Gewinn geschrieben.

Der den Aktionären zurechenbare Gewinn beläuft sich auf 18,3 Mio CHF nach einem Verlust von 88,3 Mio. Damit habe Gategroup einen "ausserordentlichen Turnaround" geschafft, teilt das Unternehmen am Donnerstag mit. Nebst operativen Verbesserungen führte auch der Wegfall von Restrukturierungskosten zu diesem Erfolg.

Operativ hat Gategroup das Ergebnis auf Stufe EBITDA auf 76,2 Mio CHF (VJ 29,8 Mio) mehr als verdoppelt, womit sich eine Marge von 4,8% (VJ 2,1%) ergibt. Der Umsatz stieg in der Berichtsperiode um 13% auf 1,60 Mrd CHF. Organisch ist die Gruppe um 6,7% gewachsen, Akquisitionen steuerten 7,3% bei unter anderem negative Wechselkursbewegungen nur leicht belastend wirkten.

Gategroup mache beträchtliche Fortschritte bei der Umsetzung der Gateway-2020-Strategie, heisst es weiter. Man habe den Fokus aufs Kerngeschäft gelegt und über 280 Mio CHF an Jahresumsatz aus Vertragsverlängerungen gewonnen. Gleichzeitig liege man mit den Kostensenkungsinitiativen auf Kurs.

Im Plan liegt auch HNA mit der Übernahme von Gategroup. Wie bereits mitgeteilt, ist HNA im Besitz von 96,1% der Gategroup-Aktien. Der neue Verwaltungsrat werde das Amt nach dem Vollzug des Angebots voraussichtlich Ende des dritten, Anfang des vierten Quartals antreten. Der Vollzug der Übernahme soll bis Anfang Oktober abgeschlossen sein. Die Gategroup-Aktien werden nach Durchführung des Squeeze-Out von der Schweizer Börse SIX dekotiert.

(AWP)

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24.07.2016 01:01
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Kennt jemand den Grund weshalb die Aktien GATE und sogar die GATEE (2. Linie, bereits angedient) in den letzten Tagen unter CHF 51 handelbar waren? Macht für mich keinen Sinn, da man die Stücke ja einsammeln kann und zu 100% an die HNA zu 53.- andienen kann.

 

Kauf 1000shs zu 51.00 (102k)

Andienen 1000shs zu 53.00 (106k)

Gewinn 4k , zirka einen Zins von 4% in so kurzer Zeit..

22.07.2016 08:50
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HNA hält 95,03% an Gategroup nach Ablauf der Nachfrist
22.07.2016 08:00

Zürich/Haikou (awp) - Die Übernahme des Airline-Caterers Gategroup durch den chinesischen Mischkonzern HNA ist erfolgreich. Bis zum Ablauf der Nachfrist am (gestrigen) 21. Juli wurden der Anbieterin unter dem Kaufangebot insgesamt 25,45 Mio Gategroup-Aktien angedient, teilen die beiden Unternehmen am Freitag mit. Dies entspreche 95,03% aller per 21. Juli kotierten Gategroup-Aktien bzw. 95,78% der Aktien, auf die sich das Angebot per 21. Juli 2016 bezieht (Erfolgsquote).

Zusammen mit den 0,78% des Aktienkapitals, das von Personen kontrolliert werden, die in Absprache mit HNA agieren, beträgt das provisorische Endergebnis somit 95,81%. Das definitive Endergebnis wird am 27. Juli 2016 veröffentlicht.

HNA bietet bekanntlich 53 CHF pro Gategroup-Aktie, was einem Gesamtwert von rund 1,4 Mrd CHF entspricht. Das Angebot lief gemäss dem Angebotsprospekt vom 20. Mai vom 6. Juni bis zum 1. Juli, die Nachfrist vom 8. bis zum 21. Juli.

cp/yr/tp

(AWP)

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08.07.2016 08:21
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Gategroup lädt zur aoGV - HNA-Kandidaten für Verwaltungsrat vorgeschlagen
08.07.2016 08:10

Zürich (awp) - Nachdem gestern bekannt wurde, dass die Übernahme von Gategroup durch den chinesischen Mischkonzern HNA zustande kommt, lädt der Flughafencaterer gemäss einer Mitteilung vom Freitag zu einer ausserordentlichen Generalversammlung am 29. Juli 2016 ein. Die Aktionäre sollen über die Wahl der durch die HNA Group vorgeschlagenen Kandidaten für den Verwaltungsrat und die Zusammensetzung des Vergütungsausschusses abstimmen.

Alle Mitglieder des Verwaltungsrates hatten bereits im Vorfeld bekannt gegeben, nach Vollzug der Übernahme zurückzutreten. Gemäss der Einladung zur aoGV vom Freitag beantragt der Verwaltungsrat die Wahl bzw. Wiederwahl folgender Kandidaten: Adam Tan als Mitglied und Präsident des Verwaltungsrates; Di Xin, Frank Nang, Stewart Gordon Smith, Xavier Rossinyol und Frederick Reid als Mitglieder des Verwaltungsrates.

Die Annahme dieser Anträge im Rahmen der AGV sei eine Vorraussetzung für das Zustandekommen des Kaufangebots. Der Verwaltungsrat empfiehlt daher die unterbreiteten Traktanden und Anträge zur Annahme. Aktionäre, die ihre Anteile bereits angedient haben, bleiben im Rahmen der AGV stimmberechtigt, heisst es weiter.

sta/ra

(AWP)

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07.07.2016 08:09
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Gategroup-Übernahme ist zustande gekommen

Die Übernahme des Airline-Caterers Gategroup durch den chinesischen Mischkonzern HNA wird nun trotz einer geringer als erhofften Andienung von Aktien durchgeführt.

Die HNA verzichtet auf die Mindestandienungsquote von 67% und erklärt das Angebot als zustande gekommen, wie der chinesische Konzern am Donnerstag mitteilt.

Bis zum Ablauf der Angebotsfrist am 1. Juli 2016 waren der HNA insgesamt 16,41 Mio Gategroup-Aktien respektive 61,76% der gesamten Aktien angedient worden, wie das Unternehmen die Angaben vom Montag bekräftigte. Insgesamt kontrolliert HNA damit 63,60% des Kapitals und der Stimmrechte.

HNA zeigt sich dennoch zufrieden mit diesem Zwischenresultat: Man bleibe zuversichtlich, dass weitere Aktionäre von Gategroup die "Vorteile einer Annahme des Angebots erkennen und demzufolge während der Nachfrist ihre Aktien im Rahmen des Kaufangebots andienen", so die Gruppe in der Mitteilung vom Donnerstag. Die Frist zur nachträglichen Annahme des Kaufangebots beginnt nun am 8. Juli 2016 und dauert voraussichtlich bis zum 21. Juli 2016.

Auch nach dem Ende der Nachfrist haben Aktionäre aber die Möglichkeit, ihre Aktien noch der HNA zu veräussern: Die zweite Handelslinie für die im Rahmen des Kaufangebots angedienten Gategroup-Aktien werde über das Ende der Nachfrist hinaus bis kurz vor Vollzug des Kaufangebots offen gehalten, erinnert die chinesische Gruppe. Im Rahmen des Kaufangebots angediente Gategroup-Aktien könnten demnach auf der zweiten Handelslinie bis einige Tage vor dem Vollzug des Kaufangebots gehandelt werden.

HNA erwartet aber, dass sich der Vollzug des Angebots verschiebt: Gestützt auf den derzeitigen Kenntnisstand der behördlichen Genehmigungsverfahren in verschiedenen Rechtsordnungen, finde der Vollzug des Angebots voraussichtlich gegen Ende des dritten Quartals oder zu Anfang des vierten Quartals 2016 statt.

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04.07.2016 08:14
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Chinesen haben Mindestandienungsquote bei Gategroup noch nicht erreicht

Die Übernahme des Airline-Caterers Gategroup durch den chinesischen Mischkonzern HNA ist noch nicht gesichert.

HNA hat laut dem provisorischen Zwischenergebnis die Mindestandienungsquote von 67% noch nicht erreicht. Mit Abschluss der Frist für die öffentliche Übernahmeofferte per 1. Juli (16.00 Uhr) hält HNA 61,28% der Gategroup-Namenaktien, bzw. 61,76% der Aktien, auf die sich das Angebot bezieht, wie HNA am Montag mitteilt.

Zusammen mit den 2,32% des Aktienkapitals, das von Personen kontrolliert werden, die in Absprache mit HNA agieren, sind somit 63,60% des Kapitals und der Stimmrechte gesichert. Der Verwaltungsrat der Gategroup unterstützt das Gebot und hat es den Aktionären zur Annahme empfohlen. Das endgültige Ergebnis der Offerte soll am 7. Juli veröffentlicht werden.

HNA bietet bekanntlich 53,00 CHF pro Gategroup-Aktie, was einem Gesamtwert von rund 1,4 Mrd CHF entspricht. Das Angebot lief vom 6. Juni bis zum 1. Juli, die Nachfrist dauert gemäss dem Angebotsprospekt vom 20. Mai voraussichtlich vom 8. bis zum 21. Juli.

Die wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen für die Gategroup-Übernahme hatte HNA von der staatlichen chinesischen Entwicklungs- und Reformkommission ("NDRC") bereits Ende Juni erhalten. In der Schweiz wurde bereits im Mai grünes Licht durch die Übernahmekommission (UEK) gegeben.

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27.06.2016 08:15
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Gategroup-Übernahme durch HNA in China formal genehmigt

Der Übernahme des Airline-Caterers Gategroup durch den chinesischen Mischkonzern HNA sollte nichts mehr im Weg stehen.

Wie HNA und Gategroup am Montag gemeinsam mitteilten, hat die staatliche chinesische Entwicklungs- und Reformkommission ("NDRC") die Übernahme formal genehmigt. Damit sei der Weg frei für die anschliessende Freigabe durch das Handelsministerium ("MOFCOM") und die staatliche Aufsichtsbehörde für Devisen ("SAFE"), welche im Rahmen der üblichen Bearbeitungszeit erwartet würden.

Der Vollzug der Transaktion unterliegt auch der Bewilligung durch gewisse Wettbewerbsbehörden. Gategroup und HNA würden hier aber "keine wettbewerbsrechtlichen Hindernisse" erwarten, heisst es.

Ferner wird mitgeteilt, dass die separate zweite Handelslinie für zum Kauf angediente Gategroup-Aktien über das Ende der Nachfrist hinaus bis kurz vor Vollzug des Angebots offen gehalten werde. Zum Kauf angediente Aktien könnten demnach auf der zweiten Handelslinie bis einige Tage vor Vollzug des öffentlichen Übernahmeangebots gehandelt respektive verkauft und erworben werden.

HNA bietet bekanntlich 53,00 CHF pro Gategroup-Aktie (Schlusskurs Freitag 50,65 CHF), was einem Gesamtwert von rund 1,4 Mrd CHF entspricht. Das Angebot läuft seit dem 6. Juni und dauert offiziell noch bis zum 1. Juli (16 MESZ), die Nachfrist dauert gemäss dem Angebotsprospekt vom 20. Mai voraussichtlich 10 Tage bzw. vom 8. bis zum 21. Juli.

(AWP)

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20.05.2016 12:59
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Gategroup: Grünes Licht für Übernahme durch HNA - Angebotsfrist 6.Juni - 1.Juli
20.05.2016 11:55

(Leicht umgeschrieben und ergänzt mit UEK-Entscheid)

Zürich/Haikou (awp/sda) - Die Übernahmekommission gibt grünes Licht für die Übernahme des Airline-Caterers Gategroup durch den chinesischen Mischkonzern HNA. Gleichzeitig hat HNA seine Offerte für die Aktien von Gategroup offiziell publiziert.

Der Angebotsprospekt bestätigt das Angebot, welches die chinesische Privatfirma bereits im April angekündigt hatte. Demnach bietet HNA für alle Namensaktien, die sich in Publikumsbesitz befinden, je 53,00 CHF. Die Chinesen wollen den Schweizer Konzern für insgesamt 1,4 Mrd CHF übernehmen.

Für die Angebotsfrist war ursprünglich der Zeitraum von 27. Mai bis 23. Juni vorgesehen. Jetzt sollen die Aktionäre ihre Titel zwischen dem 6. Juni und dem 1. Juli andienen können, wobei eine Verlängerung der Frist wie üblich vorbehalten ist. Gategroup-CEO Xavier Rossinyol hatte bereits am Donnerstag im Zusammenhang mit der Publikation der Zahlen für das erste Quartal gesagt, dass es ein paar Tage Verzögerung geben dürfte.

In einer weiteren Mitteilung bestätigt der Verwaltungsrat der Gategroup, dass er die Übernahmeofferte der HNA unterstütze und diese den Aktionärinnen und Aktionären zur Annahme empfehle.

Der detaillierte Angebotsprospekt inklusive Fairness Opinion von Swiss Capital AG ist zu lesen unter http://www.hnagroup.com/en/discl/HNA_Website/legal.html

uh/

(AWP)

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19.05.2016 08:23
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Gategroup reduziert Verlust im ersten Quartal

Der Airline-Caterer Gategroup hat im ersten Quartal 2016 den Umsatz zwar relativ deutlich gesteigert, unter dem Strich aber rote Zahlen geschrieben.

Der Umsatz stieg um 11 Prozent auf 743,3 Millionen Franken, der Verlust belief sich auf 6,5 Millionen Franken.

Grund waren Effizienzsteigerungen und die Umsetzung der Strategie 2020. Im Vorjahresquartal hatte Gategroup noch einen den Aktionären anrechenbaren Verlust von 38 Millionen Franken geschrieben. Wie das vom chinesischen Mischkonzern HNA als Übernahmeziel anvisierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte, gelang der Start ins neue Jahr gut.

So konnten von Januar bis März Vertragsverlängerungen mit einem Jahresumsatz von 170 Millionen Franken abgeschlossen werden. Darunter ist nach Gategroup-Angaben auch die für sie wichtige Hong Kong Airlines. Dieser Vertrag für das fernöstliche Drehkreuz läuft weitere fünf Jahre. In Kambodscha trat Gategroup durch die Übernahme von 75 Prozent an Cambodia Air Catering Services im März in den Markt ein.

Mit dem vollzogenen Kauf der schwedischen Inflight Service Group (IFS) wurde das noch-Schweizer Unternehmen weltweit zum grössten Anbieter von gekaufter Verpflegung in Flugzeugen. Im ersten Quartal legte Gategroup die Schweden mit dem eigenen Einzelhandel an Bord zusammen. Synergien von 6 Millionen Franken jährlich sollen in den nächsten 18 Monaten realisiert werden. Im weiteren ist der Kostensenkungsplan nach Unternehmensangaben auf Kurs.

Den Betriebsgewinn vor allen Abstrichen steigerte Gategroup gegenüber dem Vorjahresquartal um 101,8 Prozent auf 22 Millionen Franken. Vor Steuern und Zinsen blieben 1,5 Millionen Franken nach einem Verlust von 6,4 Millionen vor Jahresfrist. In der Reisebranche ist das erste Quartal saisonbedingt jeweils das schlechteste.

(SDA)

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14.04.2016 13:40
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Gategroup-Aktionäre weisen Hedgefunds in die Schranken
14.04.2016 13:04

Zürich (awp/sda) - Der Verwaltungsrat des vor dem Verkauf stehenden Airline-Caterers Gategroup hat an der Generalversammlung den Machtkampf mit zwei Hedgefunds für sich entschieden. Alle bisherigen Verwaltungsräte wurden bestätigt. Die Anträge der zwei Hedgefunds RBR Capital und Cologny Advisors wurden abgelehnt.

Die Bestätigung der bisherigen Verwaltungsräte erfolgte jeweils mit einer deutlichen Mehrheit der an der Versammlung vertretenen Aktionärsstimmen. Die Ja-Anteile reichten von 68% für Verwaltungsratspräsident Andreas Schmid bis zu 99% für Gerard van Kesteren. Die Anträge der zwei Hedgefunds dagegen wurden mit Nein-Stimmenanteilen von 74% abgelehnt.

Die oppositionellen Hedgefunds haben beantragt, den bisherigen Präsidenten Andreas Schmid sowie Anthonie Stal und Remo Brunschwiler aus dem Verwaltungsrat abzuwählen. An ihrer Stelle sollen der Chef von RBR Capital Advisors Rudolf Bohli sowie Nils Engel neu in das Gremium gewählt werden.

Die zwei Hedgefunds haben zudem untraktandiert einen Antrag auf Sonderprüfung gestellt. Die Generalversammlung hat aber auch diesen Antrag abgelehnt. Ja stimmten 31%. RBR Capital Advisors und Cologny Advisors halten beide 11,3% an Gategroup. Insgesamt waren 59% des Aktienkapitals an der Generalversammlung vertreten.

Der Konflikt zwischen den Hedgefunds und dem Verwaltungsrat hält bereits seit eineinhalb Jahren an. Vor einem Jahr haben RBR Capital und Cologny Advisors ebenfalls die Absetzung von Schmid und die Umkrempelung des Verwaltungsrats verlangt. Sie strebten damit eine Restrukturierung des Unternehmens an, weil es ihrer Ansicht nach schlecht geführt wird und darum zu wenig Ertrag abwirft.

Damals konnte sich die Streitparteien jedoch noch vor der Generalversammlung auf einen Kompromiss einigen. Das Siebner-Gremium erhielt vier neue Mitglieder, zwei davon auf Vorschlag der Hedgefunds.

(AWP)

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14.04.2016 08:27
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Gategroup streicht für GV Traktandum zur Vergütung der Geschäftsleitung
13.04.2016 19:27

Kloten (awp) - Der Airline-Caterer Gategroup nimmt unmittelbar vor der für den morgigen Donnerstag angesagten Generalversammlung eine Änderung in der Traktandenliste vor. Traktandum 9.2 über den Gesamtbetrag der Vergütung der Geschäftsleitung für das Geschäftsjahr 2017 bedürfe einer Überarbeitung, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Deshalb sei beschlossen worden, das Traktandum zu streichen und den Aktionären an der nächsten Generalversammlung einen überarbeiteten Antrag vorzulegen.

Zu diesem Schluss kam der Verwaltungsrat nach Gesprächen mit verschiedenen wichtigen Aktionären und mit dem Stimmrechtsberater.

Gategroup befindet sich seit längerem in einem Konflikt mit den Hedgefunds RBR Capital und Cologny Advisors, welche den Aktionären geraten haben, gegen den Vergütungsplan zu stimmen.

Vor wenigen Tagen wurde indes bekannt, dass die Gategroup an die chinesische HNA Group verkauft werden soll. Der chinesische Luftfahrt- und Tourismuskonzern bietet je Gategroup-Aktie 53 CHF in bar oder insgesamt rund 1,4 Mrd CHF, ein Angebot, welches vom Verwaltungsrat unterstützt wird. RBR dagegen hat bereits kritisch auf das Übernahmeangebot reagiert und den fairen Wert bei 100 CHF je Aktie angesiedelt.

cf

(AWP)

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13.04.2016 08:36
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Gategroup: Grossaktionär Harris bezeichnet Übernahmepreis als "vernünftig"
13.04.2016 08:25

Zürich (awp) - Der Vermögensverwalter Harris Associates sieht das Übernahmeangebot des chinesischen HNA-Konzerns positiv. "Aus meiner Sicht ist das ein vernünftiger Preis für Gategroup", sagte David Herro, CIO internationale Aktien von Harris Associates, in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (FuW). Ein definitiver Entscheid, ob die eigenen Titel angedient werden, sei aber noch nicht gefallen, betonte er zugleich. Harris hält gemäss den letzten Angaben über den Oakmark International Small Cap Fund 2,99% am Unternehmen.

HNA greife mit dem Angebot damit "nicht viel zu tief in die Taschen, will sich das Unternehmen aber auch nicht zu einem Schnäppchenpreis angeln", so Herro weiter. Die Preisvorstellungen der Hedge Fund RBC Capital Advisors kann er nicht nachvollziehen: "Es würde mich wirklich interessieren, wie die Vertreter von RBC einen solchen Preis rechtfertigen", so der CIO. In der Airline-Caterer-Branche würden "nich himmelhohe Prämien" bezahlt.

HNA hat das Übernahmeangebot in der Höhe von 1,4 Mrd CHF am letzten Montag lanciert. Konkret bieten die Chinesen für jede Aktie 53 CHF in bar.

rw/uh

(AWP)

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11.04.2016 08:24
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Chinesen wollen Gategroup kaufen

Das chinesische Konglomerat HNA will das Schweizer Bordverpflegungsunternehmen Gategroup für rund 1,4 Milliarden Franken schlucken.

Die beiden Unternehmen hätten einen Transaktionsvertrag unterzeichnet, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Der Deal muss allerdings noch durch die Generalversammlung am kommenden Donnerstag und danach von den Wettbewerbshütern in beiden Ländern bewilligt werden.

HNA ist bereit, 53 Franken in bar pro Gategroup-Aktie zu zahlen. Damit bewertet der Käufer den Flugverpfleger mit rund 1,4 Milliarden Franken.

Die Übernahme ändere nichts an der Weiterführung der Unternehmensstrategie der Gategroup, schreiben die beiden Unternehmen. Geplant sei die Expansion in Wachstumsmärkte. Der Hauptsitz werde unter Leitung des bestehenden Managements in der Schweiz bleiben.

Der chinesische Luftfahrt- und Tourismuskonzern HNA hatte im vergangenen Jahr für 2,73 Milliarden Franken bereits den Schweizer Flugzeug- und Flughafen-Dienstleister Swissport gekauft. Zum Konzern gehören mehrere regionale Fluggesellschaften - darunter mit Hainan Airlines das grösste private Luftfahrtunternehmen Chinas. HNA ist zudem international im Hotel- und Tourismusgeschäft sowie im Flughafenmanagement aktiv.

Der Gategroup-Verwaltungsrat unterstütze das Übernahmeangebot einstimmig. Nach Abschluss der Übernahme soll Gategroup von der Börse genommen werden.

(SDA/Reuters)

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18.03.2016 08:40
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Gategroup erhöht bestehende Kreditlinie um 110 Mio EUR
18.03.2016 07:45

Zürich (awp) - Der Airline-Caterer Gategroup hat die Kreditlinie für einen bestehenden revolvierenden Kredit mit ihren Kernbanken um 110 Mio auf 350 Mio EUR erhöht. In einem positiven Marktumfeld und im Lichte der guten operativen Geschäftsentwicklung habe man die finanzielle Flexibilität auf Basis der bereits bestehenden Kreditbedingungen erhöht, heisst es in einer Mitteilung vom Freitag.

Der erweiterte Kreditrahmen hat den Angaben zufolge unverändert Bedingungen bzw. eine Laufzeit von mehr als 4 Jahren und wird im Jahr 2020 endfällig.

uh/tp

(AWP)

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08.03.2016 08:54
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Showdown an der Gategroup-GV

Vor der Generalversammlung des Airline-Caterers Gategroup heizen die Minderheitsaktionäre den Machtkampf gegen den Verwaltungsrat weiter an.

Mit einem weiteren offenen Brief wollen zwei Hedgefonds den Druck erhöhen, um den Verwaltungsrat umzukrempeln.

Die beiden Hedgefonds RBR Capital und Cologny prangern in dem Brief vom Montag an, dass der Verwaltungsrat den von ihnen gestellten Verwaltungsrat Gerard van Kesteren nicht zur Wiederwahl vorschlagen will. Gategroup hatte zuvor geltend gemacht, dass Verhältnis zwischen van Kesteren und allen anderen Mitgliedern des Verwaltungsrats sowie dem Management sei "irreparabel zerrüttet".

Umgekehrt wollen die beiden Minderheitsaktionäre Verwaltungsrat Andreas Schmid loswerden. Schmid habe bereits zu viele Verwaltungsratsmandate, um genügend Zeit für seine Pflichten bei Gategroup aufwenden zu können. Sein Mandat beim Flughafen Zürich stelle zudem einen Interessenskonflikt dar. Zudem mache er jeweils Versprechungen, die er später nicht einhalte, schreiben die Hedgefonds in dem Brief.

Weil die Aktionärsgruppe mit der Kommunikation von Gategroup nicht einverstanden ist, veröffentlicht sie auf ihrer Webseite savegategroup.com den Briefwechsel mit dem Verwaltungsrat.

Zudem kritisieren die Hedgefonds mangelnde Transparenz des Verwaltungsrats. In dem offenen Brief fordern sie unter anderem zusätzliche Informationen darüber, welche Rolle der Verwaltungsrat bei der Verlängerung der Verträge mit United Airlines und SAS gespielt hat.

Frieden vorbei

Die beiden Hedgefonds, die zusammen 11,3% am Airline-Caterer halten, zeigen sich bereits seit längerem unzufrieden mit dem Geschäftsverlauf bei Gategroup und wollen mehr Einfluss nehmen. Vor Jahresfrist hatten sie sich auf einen Kompromiss mit dem Verwaltungsrat eingelassen. Die Hedgefonds erhielten eine Zweiervertretung im Verwaltungsrat. Seit einigen Wochen aber ist der Frieden vorbei.

Der Vergleich sei erzielt worden, weil viele Aktionäre das Gefühl gehabt hätten, eine Veränderung sei dringend nötig, schreiben die beiden Hedgefonds in dem Brief. Mit der Ankündigung vom 16. Februar, Verwaltungsrat Gerard van Kesteren nicht zur Wiederwahl vorzuschlagen, habe das Unternehmen diese Vereinbarung aber einseitig aufgelöst. Das spreche Bände darüber, was der Verwaltungsrat über gute Corporate Governance und Aktionärs-Rechte denke.

Showdown an der GV

Am 16. Februar hatte der Verwaltungsrat das Begehren von RBR Capital und Cologny bekannt gegeben, an der Generalversammlung vom 14. April zwei zusätzliche Mitglieder einschliesslich des Präsidenten in den Verwaltungsrat wählen zu lassen.

Die beiden Hedgefonds schlagen die Wahl von Gerard van Kesteren, Nils Engel und Rudolph Bohli zur Wahl in den Verwaltungsrat von Gategroup vor sowie die Abwahl von Verwaltungsratspräsident Andreas Schmid und der Mitglieder Anthonie Stal und Remo Brunschweiler, wie sie später präzisierten. Gleichzeitig verlangt die Aktionärsgruppe Änderungen an der Strategie von Gategroup und im Management. Der Verwaltungsrat stellte sich in seiner Mitteilung gegen diese Pläne.

Die ehemalige Swissair-Tochter kämpfte lange Zeit mit Problemen im rückläufigen und darum besonders wettbewerbsintensiven Europageschäft. Bereits 2012 hatte das Unternehmen darum eine umfassende Restrukturierung eingeleitet. Nachdem Gategroup im ersten Halbjahr 2015 erneut tief in die roten Zahlen gefallen war, baute das Management rund 300 Stellen ab. Betroffen war auch der Standort Zürich. Im dritten Quartal 2015 kehrte Gategroup dann wieder in die Gewinnzone zurück.

(AWP)

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29.02.2016 08:21
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Gategroup mit Vertragsverlängerungen - Begehren von Hedge Funds werden abgelehnt
29.02.2016 07:34

Kloten (awp) - Der Airline-Caterer Gategroup meldet verschiedene Vertragsverlängerungen. So wurde mit American Airlines ein Abschluss über die Fortführung und den Ausbau wesentlicher Catering- und Versorgungsdienstleistungen abgeschlossen. Der Gesamtumsatz über die Verlängerungszeit beläuft sich auf über 100 Mio CHF, wie Gategroup am Montag mitteilt. Dies entspreche einem Grossteil des weltweiten Geschäftsvolumens von Gategroup mit American Airlines. Die Vereinbarung gilt für mehrere inländische und internationale Gateways einschliesslich einem Zweijahresvertrag für den Hub von American Airlines in Los Angeles.

Weiter wurden verschiedene Verträge für kanadische Standorte sowie der Vertrag mit American Eagle in Dallas Forth Worth auf unterschiedliche Termine verlängert.

In einer separaten Meldung nimmt Gategroup Stellung zu den am Freitag bekannt gewordenen Traktandierungsbegehren von RBR Capital Advisors und Camox Master Fund. Die beiden Hedge Funds schlagen die Wahl von Gerard van Kesteren, Nils Engel und Rudolph Bohli zur Wahl in den Verwaltungsrat von Gategroup vor sowie die Abwahl von VR-Präsident Andreas Schmid und der Mitglieder Anthonie Stal und Remo Brunschweiler.

Gategroup lehnt die Anträge der beiden Funds ab und empfiehlt der Generalversammlung 2016 die Wiederwahl von Schmid, sowie der bisherigen VR-Mitglieder David Berger, Remo Brunschweiler, Frederick Reid, Julie Southern und Anthonie Stal. Der Nominationsausschuss habe ausserdem einstimmig entschieden, Gerard van Kesteren nicht mehr zur Wiederwahl zu empfehlen.

cf/uh

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16.02.2016 08:49
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Gategroup erneut im Machtkampf mit Hedgefonds um Besetzung des Verwaltungsrats
16.02.2016 08:02

Zürich (awp) - Der Airline-Caterer Gategroup stellt sich gegen die Anträge zweier Aktionäre, die an der kommenden Generalversammlung zwei eigene Kandidaten einschliesslich des Präsidenten in den Verwaltungsrat wählen lassen wollen. Die beiden Hedge Funds Cologny Advisors und RBR Capital Advisors, die zusammen einen Anteil von 11,3% an Gategroup halten, verlangen gleichzeitig den Rücktritt des derzeitigen Präsidenten und eines weiteren VR-Mitglieds, wie Gategroup am Dienstag mitteilte.

Der Verwaltungsrat lehne "diese Form von Druckversuchen auf Gategroup durch die beiden Hedge Funds entschieden ab", heisst es in der Mitteilung. Eine "weitere signifikante Veränderung in der Governance von Gategroup" sei nicht im Interesse des Unternehmens. Durch die Veränderungen erhielte die Gruppe der beiden Hedge Funds im Verwaltungsrat ein übermässiges Gewicht. Die beiden Fonds hatten bereits an der Generalversammlung 2015 zwei Vertreter im Verwaltungsrat wählen lassen.

Der Gategroup-Verwaltungsrat verweist auf die "positive Entwicklung" von Gategroup im Geschäftsjahr 2015. Er empfiehlt an der kommenden Generalversammlung nun die Wiederwahl der bisherigen Mitglieder David Barger, Remo Brunschwiler, Frederick Reid, Julie Southern und Anthonie Stal sowie von Andreas Schmid als Präsident des Verwaltungsrats. Gerard van Kesteren wird dagegen nicht zur Wiederwahl vorgeschlagen.

Der Verwaltungsrat mit Ausnahme von Gerard van Kesteren und das Management seien sich völlig einig und beabsichtigen, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen, heisst es in der Mitteilung: "In ihrer Treuepflicht gegenüber allen Aktionären betrachtet der Verwaltungsrat mit Ausnahme von Gerard van Kesteren jede Veränderung der genehmigten Unternehmensstrategie als kontraproduktiv."

Bereits vor Jahresfrist war es im Vorfeld der Generalversammlung zu Auseinandersetzungen zwischen den Hedgefonds und dem Verwaltungsrat um die Besetzung des Gremiums gekommen. Damals waren vier von sieben Mitglieder neu gewählt worden, zwei davon auf Vorschlag der Hedgefonds.

tp/ra

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02.02.2016 08:33
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Gategroup schliesst Übernahme von Inflight Service ab
02.02.2016 07:40

Zürich (awp) - Der Airline-Caterer Gategroup hat die Übernahme des schwedischen Unternehmens Inflight Service Group (IFS) abgeschlossen. Es seien alle Voraussetzungen für die komplette Übernahme erfüllt worden, heisst es in einer Medienmitteilung am Dienstag.

Die Übernahme war Anfang Dezember angekündigt worden. Sie soll den Gategroup-Umsatz um 250 Mio CHF und den EBITDA um 13,4 Mio CHF pro Jahr steigern, hatte die frühere Swissair-Tochter seinerzeit in Aussicht gestellt. Der Kaufpreis betrug 130 Mio CHF. Zum Vergleich: Gategroup erzielte im Jahr 2014 einen Umsatz von gut 3 Mrd CHF und einen EBITDA von gegen 170 Mio CHF.

Zudem teilt Gategroup an diesem Dienstagmorgen mit, einen bereits kommunizierten Fünf-Jahres-Vertrag mit der TUI Group abgeschlossen zu haben. Die Vereinbarung umfasse das Management des Bordverkaufs von Speisen und Getränken sowie von Duty-Free-Produkten und die Möglichkeit der Vorbestellung von Waren in Grossbritannien und Skandinavien.

hr/cf

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15.01.2016 08:51
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Gategroup verlängert Vertrag mit United Airlines - Volumen mehr als 500 Mio CHF
15.01.2016 07:35

Kloten (awp) - Gategroup vermeldet eine wichtige Vertragsverlängerung. Wie der Airline-Caterer am Freitag mitteilte, konnten die Verträge mit United Airlines über Catering und sonstige Dienstleistungen um fünf Jahre verlängert werden. Der Gesamtumsatz über die Vertragslaufzeiten wird mit über 500 Mio CHF erwartet.

Die Verträge umfassen den Angaben zufolge mehrere internationale Standorte, einschliesslich der Drehkreuze in Washington Dulles und San Francisco sowie weiterer wichtiger Flughäfen wie Amsterdam, San Diego und Sydney.

uh/ra

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08.01.2016 08:29
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Gategroup: CCO David de la Torre verlässt Konzern mit sofortiger Wirkung
08.01.2016 07:45

Kloten (awp) - Beim Airline-Caterer Gategroup kommt es zu einem Abgang in der Geschäftsleitung: Chief Commercial Officer (CCO) David de la Torre verlässt den Konzern aus persönlichen Gründen mit sofortiger Wirkung. Man suche derzeit nach einem Nachfolger für diese Position, teilte Gategroup am Freitag mit. In der Zwischenzeit würden die Aufgaben de la Torres von den übrigen Mitgliedern der Geschäftsleitung übernommen.

"David leistete während seiner Zeit bei Gategroup einen erheblichen Beitrag zum Erfolg unseres Unternehmens. Seine kundenbezogenen und operationellen Fähigkeiten waren für uns von grossem Wert", lässt sich Gategroup-CEO Xavier Rossinyol in der Mitteilung zitieren.

ra/cp

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02.12.2015 08:16
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Gategroup schluckt schwedische Konkurrenz

Die Schweizer Bordverpflegungsfirma Gategroup übernimmt die schwedische Inflight Service Group (IFS) für 130 Millionen Franken.

Der Airline-Caterer Gategroup übernimmt das schwedische Unternehmen Inflight Service Group (IFS). Die Übernahme soll den Umsatz um 240 Mio CHF und den EBITDA um 13,4 Mio CHF pro Jahr steigern, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Kaufpreis beträgt laut den Angaben 130 Mio CHF.

Die Transaktion komplementiere das bestehende Geschäftsfeld von Gategroup und mache sie zur Marktführerin im Bereich Buy-on-Board-Dienstleistungen, heisst es in der Mitteilung weiter. IFS sei der führende Buy-on-Board-Anbieter für Fluggesellschaften in Europa und insbesondere auf Skandinavien und das Baltikum fokussiert. Das Unternehmen beschäftigt rund 300 Mitarbeiter in fünf Ländern. Bislang war es im Besitz von Fonds, die von Triton beraten werden.

Mit dem Kauf erhalte die Gategroup die Onboard-Technologie und Daten zu Kaufpräferenzen von mehr als 175 Mio Passagieren, heisst es weiter. Buy on Board sei zu einem Schlüsselsegment der Boardverpflegung geworden, da bereits etwa 50% des Kurzstreckenverkehrs, auf dem es keinen Gratisservice gibt, in Europa von Low Cost Carrier bedient werden.

Kartellbehörden müssen ja sagen

Diese Transaktion soll gemäss der Mitteilung das Ergebnis je Aktie (EPS) im ersten Jahr um 12% und im zweiten Jahr um 16% steigern. Die Übernahme werde vollständig über die bestehenden Kreditlinien finanziert, schreibt das Unternehmen weiter. Die Transaktion braucht noch den Segen der Kartellbehörden und soll bis Februar 2016 abgeschlossen werden.

"Die Transaktion ist viel mehr als nur eine wertsteigernde Akquisition", lässt sich Gategroup-CEO Xavier Rossinyol in der Mitteilung zitieren. "Sie ist überdies ein klarer Schritt auf dem Weg zur Schaffung des grössten Buy-on-Board-Anbieters in der Luftfahrtindustrie."

(Reuters/AWP)

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12.11.2015 08:27
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Gategroup fällt tief in die roten Zahlen

Gategroup hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen deutlichen Verlust geschrieben.

Unter dem Strich verblieb aufgrund von Sondereffekten ein Minus von 56,3 Mio CHF, vor den Sonderbuchungen erreichte der Airline-Caterer noch einen kleinen Gewinn von 5,3 Mio CHF. Allein für das dritte Quartal erzielte er einen Gewinn von 32,0 Mio.

Mehrheitlich nicht realisierte Wechselkursverluste in Höhe von 25,1 Mio CHF per Ende September, kombiniert mit den bereits angekündigten Restrukturierungskosten und Sondereffekten, seien die hauptsächlichen Ursachen für diese Differenz und würden zusätzliche Margenbeiträge durch moderate Umsatzgewinne und Kosteneinsparungen kompensieren, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Der Umsatz sank in der Periode von Januar bis September in der Berichtswährung leicht um 0,8% auf 2,23 Mrd CHF, zu konstanten Währungen wären es 2,6% mehr gewesen. Im dritten Quartal allein ergab sich ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 3,4%. Der Konzern verzeichnete damit von Juli bis September, im für die Industrie wichtigsten dritten Quartal, ein organisches Wachstum von 6,1%, dem eine Netto-Gewinn/Verlustquote im Auftragsbestand (-2,3%), Veräusserungen (-0,4%) sowie Währungsbewegungen gegen den Schweizer Franken (-4,6%) gegenüberstanden.

Prognosen sagten Verlust voraus

Das währungsbereinigte EBITDA (vor Sondereffekten) für die ersten drei Quartale 2015 betrug 133,9 Mio CHF, nur um Sondereffkte bereinigt waren es 125,4 Mio. Dies entspricht einem Anstieg von 4,1% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2014. Der Anstieg sei im Wesentlichen operativen Verbesserungen und dem saisonbedingten Aufschwung im dritten Quartal 2015 geschuldet. Ausgewiesen nach den Sondereffekten wird derweil ein EBITDA von 98,4 Mio CHF mit einer Marge von 4,4%.

Gategroup hat mit den vorgelegten Zahlen die Schätzungen der Analysten in etwa getroffen. Diese haben gemessen am AWP-Konsens einen Umsatz von 2'229 Mio, einen bereinigten EBITDA von 125,3 Mio und einen Verlust (nach M.) von 55,8 Mio CHF prognostiziert.

Ein konkreter Ausblick wird nicht gegeben. Die im September vorgestellte neue Strategie Gateway-2020 werde umgesetzt und liefere gute Fortschritte bei Effizienz und Rentabilität, heisst es lediglich.

(AWP)

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10.11.2015 16:12
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Wie hoch steigt die Gategroup-Aktie noch?

Trotz offener Baustellen gehört die Gategroup-Aktie zu den besten der letzten 12 Monate. Was sind die Gründe dafür und wie geht die Reise weiter? cash liefert Antworten.

Von Ivo Ruch

Auch die Gategroup-Aktie wurde in den sommerlichen Börsenturbulenzen böse durchgeschüttelt. Zudem drückte ein enttäuschendes Halbjahresergebnis auf den Aktienkurs. Trotzdem hat sich der Titel mittlerweile wieder gut erholt und steht auf dem höchsten Stand seit mehr als vier Jahren. Im laufenden Jahr beträgt das Plus knapp 30 Prozent, in den letzten 52 Wochen gar 70 Prozent – nur sieben Schweizer Aktien waren in diesem Zeitraum besser als der Klotener Airline-Caterer.

Die Gründe für die jüngsten Kursbewegungen sind vielgestaltig. Zuletzt sorgten zwei Nachrichten für positives Börsenecho: Gategroup strukturiert seine Schulden neu und senkt damit seine Finanzkosten. Zudem wird der Vertrag mit den Scandinavian Airlines (SAS) um sieben Jahre verlängert. Davor war die Aktie unter starken Druck geraten, weil die Halbjahreszahlen enttäuschten und die gleichzeitig vorgelegten Reformen – Fokus auf das Kerngeschäft, kommerzielle Innovation, geografische Expansion, Standardisierung und Effizienz – von Börsianern negativ aufgenommen wurden.

Die auf lange Sicht äusserst positive Entwicklung der Gategroup-Aktie ist aber insofern erstaunlich, als die frühere Swissair-Tochter seit längerem als Problemfall gilt und diesen Ruf noch nicht ganz abschütteln konnte. So kommentierte die Neue Helvetische Bank die Anfang September angekündigte strategische Neuausrichtung "Gateway 2020" mit folgenden Worten: "Das neue Programm beinhaltet für uns viele Elemente die eine erfolgreiche Gesellschaft zu jeder Zeit strategisch verfolgen sollte." Dass Gategroup diese Elemente nun in ein kostenintensives Spezialprogramm packen müsse, deute auf wesentliche strategische und führungstechnische Versäumnisse in der Vergangenheit hin, so die Analysten.

Grossaktionär sorgt für Wirbel

Der Höhenflug von Gategroup hat denn auch viel mit Hoffnung zu tun: Hoffnung auf einen besseren Geschäftsgang, Hoffnung auf eine Neuorganisation des Unternehmens. Der Umsatz ist beispielsweise seit mehreren Jahren rückläufig. Diese Baustellen haben auch schon Grossaktionäre mit klaren Forderungen auf den Plan gerufen. Der aktivste ist der Schweizer Rudolf Bohli, der über seinen Hedge Fund RBR Capital Advisors mehr als 11 Prozent an Gategroup hält. Bohli verlangte unter anderem die Neubesetzung diverser Führungskräfte und die stärkere Kontrolle der Kosten.

Bei solchen Aktionen besteht allerdings immer auch die Gefahr zeit- und ressourcenraubender Streitereien. Hat der Turnaround-Plan hingegen Erfolg, könnte sich Gategroup tatsächlich zu einem "Rohdiamanten" entwickeln, wie Bohli unlängst in einem Interview mit der Handelszeitung sagte.

Auf dem Weg zur Milliarde

Denn unbestritten ist, dass Gategroup in den Schwellenländern noch viel Potenzial hat. Asien und Lateinamerika machen erst 18 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Zudem gilt die Luftfahrtindustrie allgemein als Wachstumsbranche und der Bereich Airline-Catering (Flugzeug-Verpflegung, Betrieb von Airline-Lounges) im Speziellen als Markt mit hohen Eintrittshürden.

Und noch etwas könnte Gategroup Auftrieb verleihen. Mit dem Anstieg des Aktienkurses nähert sich die Börsenkapitalisierung der Marke von einer Milliarde Franken. Gerade in angelsächsischen Investorenkreisen gilt dieser Betrag als magische Grenze für einen möglichen Einstieg. Mehr Klarheit erhalten die Investoren am kommenden Donnerstag (12.11.). Dann legt Gategroup die Zahlen zum dritten Quartal des Geschäftsjahres vor.

CASH

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03.09.2015 08:33
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Gategroup streicht 300 Stellen
 

Gategroup hat im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres 2015 aufgrund von Sonderbelastungen und Restrukturierungskosten einen hohen Verlust verbucht. Die Firma reagiert mit Stellenstreichungen.

Das neue Management setzt mit dem Programm Gateway 2020 wie erwartet neue Ziele in Bezug auf Umsatzwachstum und EBITDA-Marge. Dazu braucht es einen Personalabbau von rund 300 Stellen.

Der Umsatz erreichte in der Periode von Januar bis Juni knapp 1,42 Mrd CHF, was einem Minus von 0,6% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Währungsbereinigt hätte die Gruppe einen Anstieg um 2,2% erzielt. Im Einklang mit dem ersten Quartal stünden dem organischen Volumenwachstum der Gruppe von 4,8% im ersten Halbjahr Verluste aus dem Nettoneugeschäft (-1,9%), der Dekonsolidierung (-0,7%) sowie Währungsveränderungen (-2,8%) gegenüber, teilte der Airline-Caterer am Donnerstag mit.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA erreichte noch 29,8 Mio CHF und war damit und rund die Hälfte geringer, vor Sondereffekten waren es allerdings mit 56,8 Mio lediglich 6,3% weniger als im Vorjahr. Gategroup hat in der Berichtsperiode Nettobelastungen in Höhe von 61,1 Mio CHF gebucht, von denen 34,6 Mio Restrukturierungskosten und Personalverpflichtungen betreffen. Die EBITDA-Marge vor den Sondereffekten erreichte 4,0% nach 4,3%. Unter dem Strich weist das Unternehmen einen Periodenverlust von 87,5 Mio CHF aus (VJ -6,5 Mio), vor den Sondereffekten waren es allerdings lediglich -25,9 Mio. Die vorgelegten Zahlen liegen auf bereinigter Basis im Bereich der Schätzungen.

Der Konzern will sich unter dem Management des seit April agierenden neuen CEO Xavier Rossinyol neu aufstellen und damit den Kundenfokus, die Margen und die Cash Flow-Generierung verbessern und hat dazu den strategischen Plan "Gateway 2020" vorgelegt. Er sieht den Fokus auf das Kerngeschäft, kommerzielle Innovation, eine geografische Expansion sowie Effizienzverbesserungen vor. Das Programm hat über die nächsten sechs bis zwölf Monaten allerdings eine Reduktion von rund 300 Stellen zur Folge, wie es heisst.

Zusätzlich zu den Massnahmen, die die Mitarbeiter betreffen, werde sich ein umfassendes Programm auf die Reduzierung von betrieblichen Aufwendungen konzentrieren. Parallel dazu würden Anstrengungen unternommen, die Kernkompetenzen in den Bereichen Verkauf, Innovation, Technologie und Business Intelligence zu verbessern.

Insgesamt soll die "Gateway 2020"-Strategie ein jährliches Umsatzwachstum von 3-5% generieren und die EBITDA-Marge zwischen 0,25 und 0,5 Prozentpunkten jährlich steigern, was zu einer verbesserten Cash-Generierung unterstützt durch Massnahmen in den Bereichen Steuern, Finanzierung und Working Capital führen soll.

(AWP)

 

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31.07.2015 11:14
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Gategroup hat verschiedene Schwachpunkte:

 einen die Hochzinsanleihen, welche das neue Management zum Teil schon vorzeitig zurückgezahlt hat und noch zahlen will.

Hoher Steuersatz von 35%! Satz sollte gemäss FuW auf 25% liegen. Sparpotential vorhanden.

Zu viele Manager! Neues Management hat dort schon den Rotstift angesetzt und von 10auf 5 reduziert.

es sollte möglich sein, dass bis zu 100 Mio. gespart werden können und dies bei einem Betriebsergebnis von 103 Mio. und einem Gewinn von 41 Mio.. 

Für mich stimmt die Story bis jetzt. Warten wir auf den 3. September!!

31.07.2015 10:58
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Sehe ich nicht so.

Die Branche ist derart zur Commodity verkommen und wird noch lange konsolidieren.

Die ganze Wertschöpfungskette steht unter Preisdruck egal ob Reiseveranstalter, Airlines, Zulieferer, usw.

Wo da eine Turnaround Phantasie sein soll verstehe ich nicht.

31.07.2015 10:05
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Sehe ich gleich, grosses Upside Potential. Wenn der Plan angekündigt wird, 100 Mio. Kosten rauszunehmen (das ist wohl das mindeste, was angekündigt wird) und zusätzlich der Markt noch hilft (sieht im Moment so aus, man schaue sich LSG Sky Chefs von heute an), dann wird die Aktie schnell Richtung 50 marschieren.

31.07.2015 09:17
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Mich würde es mal wunder nehmen, was das Forum zu Garegroup meint? Neues Management und beträchtliches Sparpotential. Ums es kurz auszudrücken. 3. September kommen die Zahlen und das Management von Gategroup gibt jetzt schon vollgas. 

 

Das gibt aus meiner Sicht eine Turnaround-Story

21.05.2015 08:18
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Gategroup verbucht hohen Verlust
 

Der Airline-Caterer Gategroup hat im ersten Quartal 2015 aufgrund vor allem von Rückstellungen, Währungsverlusten und Sonderkosten einen hohen Verlust erlitten.

Die Kosten und Verluste fielen vor allem im Zusammenhang mit dem Kampf des Verwaltungsrates mit einigen Aktionären im Vorfeld der Generalversammlung an.

Der Gesamtumsatz erreichte 669,9 Mio CHF, wobei einem organischen Wachstum von 5,1 Prozent Portfolioeffekte von -2,7 Prozent und Währungseinflüsse von -1,9 Prozent gegenüberstanden. Währungsbereinigt wäre der Umsatz um 2,5 Prozent gestiegen, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Das EBITDA betrug im Berichtszeitraum 10,9 Mio CHF, was einem Rückgang von fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dieser Rückgang sei auf Rückstellungen im Geschäftsbereich Airlines Solutions (8,0 Mio) und Kosten im Zusammenhang mit der erwähnten Auseinandersetzung mit Aktionären (1,5 Mio) zurückzuführen. Die Rückstellungen beziehen sich auf die Verhandlungen zum Tarifausgleich in den Vereinigten Staaten. Ohne diese Sondereffekte betrug das EBITDA für den Berichtszeitraum 20,4 Mio (Marge 3,0 Prozent), was einer Zunahme von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Schätzungen teilweise verpasst

Unter dem Strich weist Gategroup einen Verlust von 37,6 Mio CHF aus, dies im Vergleich zu -16,7 Mio in der Vorjahresperiode. Das Umsatzwachstum und die Kosteneinsparungen seien durch die genannten Sondereffekte sowie unrealisierte Währungsverluste in Höhe von 18,0 Mio negativ beeinflusst worden. Die Währungsverluste entstanden insbesondere durch die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die SNB im Januar 2015.

Der negative Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug auf Gruppenstufe 27,3 Mio CHF im Vergleich zu 10,1 Mio in der Vorjahresperiode. Dieser Effekt beruhe im Wesentlichen auf einem tieferen EBITDA und dem Aufbau von Working Capital, heisst es.

Gategroup hat mit den vorgelegten Zahlen die Schätzungen von Analysten auf Stufe Umsatz leicht übertroffen, bei den Gewinnzahlen aber verfehlt. Diese hatten gemäss AWP-Konsens einen Umsatz von 659 Mio, einen EBITDA von 18,9 Mio sowie einen Reinverlust von 14,4 Mio CHF prognostiziert. Der EBITDA vor Sondereffekten lag leicht über den Schätzungen.

Zum Ausblick schreibt Gategroup in der Mitteilung nichts, nachdem im März noch von einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 4 Prozent die Rede war. Das dürfte auch damit zusammenhängen, dass das Unternehmen ein neues Management hat. Seit kurzem haben der neue CEO Xavier Rossinyol und der neue CFO Christoph Schmitz ihre Tätigkeit aufgenommen.

(AWP)

 

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07.04.2015 11:44
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Gategroup-Aktien nach Einigung im Machtkampf mit Hedgefonds unter Druck

07.04.2015 11:36



Zürich (awp) - Die Aktien des Airline-Caterer Gategroup sind am Dienstagmorgen unter Druck. In der Nacht auf Karfreitag hatte das Unternehmen die Einigung mit den Hedgefonds RBR Capital und Cologny über die zuvor umstrittene Zusammensetzung des Verwaltungsrates gemeldet. Analysten äussern sich in ersten Kommentaren positiv zur Einigung. In Anbetracht der letztendlich nur geringfügigen personellen Änderungen erscheine aber die starke Aktienkursentwicklung der letzten Monate übertrieben, heisst es.

Die Gategroup-Aktien verlieren am Dienstagmorgen in einem fester tendierenden Gesamtmarkt bis um 11.35 Uhr 5,2% auf 31,75 CHF. Seit Mitte Januar hatten sich die Titel allerdings stark überdurchschnittlich entwickelt (+18% bis zum Schluss am Donnerstag) und Ende März mit 34,90 CHF den höchsten Stand seit drei Jahren markiert. Gehandelt wurden am Dienstag bislang in etwa ein Drittel eines durchschnittlichen Tagesvolumens.

Die Einigung zwischen den beiden Parteien sei wenig überraschend und die personellen Änderungen im Verwaltungsrat letztlich gering, so Baader Helvea-Analyst Andreas von Arx. Die Investoren würden sich nun wieder verstärkt dem zugrundeliegenden Geschäft widmen, wobei die Resultate zum vierten Quartal schwach ausgefallen seien. Das neue Management-Team überprüfe derzeit die strategischen Optionen und mehr Klarheit darüber sei frühestens im Sommer zu erwarten.

Vontobel-Analyst René Weber begrüsst die Einigung zwischen den zwei Parteien. Mit der vorgeschlagenen Zusammensetzung des Verwaltungsrats verfüge Gategroup nun über eine breite Wissensbasis und könne sich nun voll und ganz auf die operative Entwicklung unter dem seit 1. April amtierenden CEO Xavier Rossignol konzentrieren. Der Experte bestätigt seine Empfehlung Hold mit einem Kursziel von 30 CHF.

an/ys

(AWP)

 

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12.03.2015 08:43
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Gategroup mit EBITDA-Marge von 5,6% und höherer Dividende - Drei neue VR

12.03.2015 08:40



(Ergänzt mit weiteren Details, u.a. Segmente, Ausblick)

Kloten (awp) - Die Gategroup ist im vergangenen Geschäftsjahr 2014 umsatzmässig zwar praktisch an Ort getreten, hat den Gewinn aber klar gesteigert. Der Verwaltungsrat schlägt eine um 50% erhöhte Dividende vor und präsentiert drei neue Mitglieder für das Gremium. Der Ausblick bleibt derweil relativ unkonkret.

Der Umsatz des Airline-Caterers erhöhte sich im Berichtsjahr um 0,2% auf 3,01 Mrd CHF. Dem zugrundeliegenden organischen Wachstum (+5,0%) und dem geringen Volumenwachstum (+0,4%) seien Vertragsauflösungen und Nettoveräusserungen (-2,3%) sowie negative Währungsveränderungen (-2,9%) gegenübergestanden, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.

Das ausgewiesene EBITDA betrug 168,6 Mio CHF und war damit ebenfalls praktisch gleich hoch wie im Vorjahr mit 168,1 Mio, mit einer entsprechend ebenfalls stabilen Marge von 5,6%. Airline Solutions profitierte den Angaben zufolge von einem starken Anstieg der Profitabilität in Europa und kontinuierlichen Beiträgen aus den aufstrebenden Märkten, hat jedoch schwächere Ergebnisse in Nordamerika verzeichnet. Product and Supply Chain Solutions (PSCS) habe die Dynamik beibehalten, vor allem wegen des besseren Abschneidens von deSter und Pourshins.

Der Reingewinn konnte derweil mit 40,8 Mio CHF (VJ 21,0 Mio) fast verdoppelt werden, nach Minderheiten waren es 38,9 Mio (18,4 Mio). Wesentlich dazu beigetragen habe ein gegenüber dem Vorjahr geringerer Netto-Finanzaufwand, heisst es dazu.

Die Zahlen lagen beim EBITDA etwas unter den Erwartungen. Analysten (AWP-Konsens) hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 3,00 Mrd, einen EBITDA von 172,3 Mio und einen Reingewinn nach Minderheiten von 38,7 Mio CHF prognostiziert.

"JAHR DER MEILENSTEINE"

Das Management zeigt sich insgesamt zufrieden: "Für Gategroup war das Jahr 2014 ein Jahr der Meilensteine, in dem sich die Performance stabilisierte und sich eine positive Geschäftsdynamik bemerkbar machte", wird Noch-CEO Andrew Gibson in der Mitteilung zitiert.

Der Umsatz der Division Airline Solutions belief sich auf 2,56 Mrd CHF und bewegte sich damit auf dem Vorjahresniveau. Bei konstanter Währung ergab sich ein Plus von 2%. Während das Geschäft von starkem organischen Wachstum profitiert habe, seien die Einkünfte wegen gewisser Veräusserungen, der Beendigung von unprofitablen Verträgen und der Wechselkursentwicklung wie erwartet etwas tiefer ausgefallen. Das EBITDA von Airline Solutions betrug 156,8 Mio CHF (6,1% des Umsatzes), was praktisch dem Vorjahr entspricht.

Das kleinere PSCS steigerte den Umsatz um 8,6% auf 651,3 Mio CHF, wobei alle Marken zulegen konnten. Der Bereich verzeichnet einen EBITDA von 40,2 Mio, was einer Marge von 6,2% (VJ 6,5%) entspricht.

Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 0,45 CHF pro Aktie vor, was im Vergleich zum Vorjahr (0,30 CHF) einer Steigerung um 50% bedeuten würde.

Relativ wenig konkret ist Gategroup in Bezug auf den Gewinn-Ausblick. Die Gruppe geht von einem anhaltenden organischen Wachstum von 3-4% im globalen Portfolio aus, wie es heisst. Während der beiden letzten Jahre habe man die Strukturen verschlankt und werde künftig von einer tieferen Kostenbasis profitieren, was in Kombination mit den gruppenweiten Initiativen und der Neugeschäftsentwicklung das Ergebnis im Jahr 2015 stützen werde. Die Geschäfte der Gruppe seien grösstenteils in den lokalen Landeswährungen natürlich gehedgt und würden zur Berichterstattung in Schweizer Franken umgerechnet, so die Mitteilung.

DREI NEUE VERWALTUNGSRÄTE ZUR WAHL VORGESCHLAGEN

Der Verwaltungsrat, der wegen seiner Performance unter Druck von einigen Hedgefonds steht, präsentiert drei neue Kandidaten zur Wahl in das Gremium: Es sind dies die drei "führenden Airline-Executives" Paolo Amato, David Barger und Julie Southern. Neil Brown und Brian Larcombe werden dagegen nicht mehr antreten. Traktandiert für die Generalversammlung vom 16. April ist ebenfalls die Wiederwahl von Andreas Schmid als Vorsitzender des Verwaltungsrats.

Die Hedgefonds RBR Capital und Cologny, die knapp 12% am Kapital von Gategroup halten, hatten ihrerseits vier Kandidaten vorgeschlagen. Sie verlangen auch die Abwahl von Verwaltungsratspräsident Andreas Schmid. Ziel ist eine Umstrukturierung des Konzerns.

Erst im Januar hatte Gategroup einen Wechsel an der Spitze angekündigt: Xavier Rossinyol soll Konzernchef Andrew Gibson per Ende März ablösen. Damit ist Grossaktionär RBR Capital aber nicht zufrieden.

uh/rt

(AWP)

 

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28.01.2015 12:24
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Bei Gategroup werfen wohl einige das Handtuch, nachdem wieder Sand ins Getriebe geraten ist.

 

 

14.01.2015 08:23
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Gategroup-CEO tritt zurück
 

Bei Gategroup gibt es einen Wechsel an der Spitze. CEO Andrew Gibson tritt per 31. März von seinen Positionen zurück. Zudem bestätigt das Unternehmen seine Guidance für das Geschäftsjahr 2014.

Gibson will eine neue berufliche Möglichkeiten in Nordamerika wahrzunehmen. Gibson war seit rund 10 Jahren bei Gategroup tätig, seit 2011 auf dem Posten des CEO. Als seinen Nachfolger hat der Verwaltungsrat Xavier Rossinyol berufen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Der designierte neue CEO Rossinyol kommt von Dufry, wo er derzeit als Chief Operating Officer (COO) für die Regionen EMEA und Asien tätig ist und zuvor auch als CFO arbeitete. Er verfüge über fast 20 Jahren Erfahrung in der Airline-Service-Industrie.

Bereits im September hatte CFO Thomas Bucher seinen Rücktritt zum Jahreswechsel erklärt. Als sein Nachfolger wurde Christoph Schmitz berufen.

Zudem hat Gategroup die bisherige Guidance für das Jahr 2014 bestätigt. Bei der Vorlage der Neunmonatszahlen im November wurde bei konstanten Wechselkursen ein Wachstum von 3% vor Portfolioanpassungen mit einer EBITDA-Marge von 5,6% bis 6,2% als Guidance genannt. Sie dürfte dabei im unteren Bereich der Bandbreite zu liegen kommen, wie Gibson damals sagte. Gategroup präsentiert den Jahresabschluss am 12. März.

Laut Medienberichten war Gategroup und insbesondere Gibson zuletzt aufgrund der unterdurchschnittlichen Aktienperformance unter Druck von unzufriedenen Aktionären. Mehrere institutionelle Investoren sollen demnach auf einen Personalwechsel an der Spitze des Unternehmens gedrängt haben.

(AWP)

 

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05.01.2015 11:18
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Geht ja wieder ganz schön ab hier heute … Trotzdem habe ich mich jetzt auch noch von meinen restlichen Aktien hier getrennt. Zwischendurch etwas Gewinn mitzunehmen kann nie schaden Wink


 

10.12.2014 11:16
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Jetzt bekommt der absurde Anstieg wenigstens ein Gesicht.

Da die Margen im Airlinebusiness im Keller bleiben und auch RBR begreifen wird das solche Aktionen nichts bringen, dürfte Liquidität und Kurs bald wieder ins Bodenlose fallen. 

10.12.2014 10:46
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Hedgefonds macht Druck auf Gategroup
 

Der Airline-Caterer Gategroup steht offenbar unter Druck von unzufriedenen Aktionären.

So soll der aus der Schweiz geführte Hedgefund RBR Capital eine Beteiligung von über 3% aufgebaut haben und nun personelle Änderungen an der Spitze des Unternehmens fordern, schreibt die Finanz und Wirtschaft.

Sie zitiert den RBR-Manager Rudolf Bohli mit den folgenden Worten: "Wir sind sicher, dass Herr Schmid (VR-Präsident, Red.) die Zeichen der Zeit erkannt hat und auch Hand zu personellen Veränderungen bietet." Schmid soll laut dem Bericht in letzter Zeit von mehreren institutionellen Investoren Besuch erhalten haben. Hintergrund ist u.a. die schlechte Performance des Aktienkurses.

Nach der Kotierung der Aktien an der SIX im Jahr 2009 stieg der Kurs steil an auf über 50 CHF, fiel dann aber nach dem Höhepunkt Ende 2010 stark zurück. Im laufenden Jahr legte das Papier anfänglich stark zu auf fast 30 CHF, um dann im Oktober auf bis zu 18 CHF zurückfallen. Seither hat der Titel aber wieder um rund 50% auf zuletzt 26,80 CHF zugelegt, was u.a. auch Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch Emirates ausgelöst hatte.

Im Fokus der Investoren steht offenbar CEO Andrew Gibson, wobei die Vorwürfe etwas diffus wirken. So wurde laut dem FuW-Artikel etwa die interne Kommunikation thematisiert. Bemängelt werde etwa, dass der seit April 2011 amtierende Gibson sich geweigert habe, den Wohnsitz von Washington in die Schweiz zu verschieben und daher selten am Hauptsitz anzutreffen sei, heisst es. Vorgeworfen werde ihm auch, dass er zu viel versprochen habe.

Ein gewisses Vakuum gibt es derzeit auch auf dem Posten des Finanzchefs. Der bei Investoren beliebte Thomas Bucher hatte im September seinen Rücktritt angekündigt per Ende Jahr. Dies hatte für eine gewisse Verunsicherung gesorgt, weil das Unternehmen noch in einer Restrukturierungsphase stecke, wie es damals hiess. Zwar wurde vor kurzem mit Christoph Schmitz ein Nachfolger gefunden, der seinen Job allerdings erst am 19. Januar antreten wird.

Gategroup war am frühen Morgen für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

05.12.2014 10:33
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Weiss jemand was bei gate los ist? Die Aktie geht ja anders ab?! Nicht das ich etwas dagegen hätte, aber der Grund würde mich schon noch interessieren ...


Kurs aktuell: +4,6% (SMI: +0,57%)

25.11.2014 08:53
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gategroup – Baader-Helvea halten 27.50


Cash-Guru / 25.11.2014

21.11.2014 10:50
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18.11.2014 18:23
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Hoppla, was war den hier heute los?!

Gate +8,17%

17.11.2014 11:19
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Gategroup - Baader-Helvea erhöht auf 27.50 (26) - „etwas für Mutige."


Cash Guru / 17.11.2014

13.11.2014 11:48
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Gategroup-Aktien nach Neunmonatszahlen stark gesucht


Zürich (awp) - Die Aktien von Gategroup legen am Donnerstag im frühen Handel stark zu. Der Airline-Caterer hat vorbörslich sein Neunmonatsergebnis 2014 präsentiert und dabei über den Erwartungen abgeschnitten. Positive Erwähnung finden vor allem die Umsatzentwicklung im dritten Quartal sowie das zusätzlich angekündigte Sparprogramm, das die Kosten bis 2016 um weitere 30 Mio CHF senken soll und zur Erreichung der zumeist als ehrgeizig bezeichneten Mittelfristziele beitragen soll.


 


Die Gategroup-Aktie notiert um 10.50 Uhr 6,5% höher bei 22,25 CHF, im bisherigen Tages-Hoch waren es gar 22,75 CHF. Gehandelt sind mit rund 155'000 Titeln bereits deutich mehr als in den letzten Wochen jeweils an einem ganzen Tag. Die Aktie war vor allem nach dem überraschenden Rücktritt des CFO Mitte September und im Rahmen der allgemeinen Kursschwäche im Oktober arg unter Druck gekommen, hat sich seither aber vom Tiefpunkt bei knapp um 18 CHF stark erholt.


 


Marktteilnehmer sprechen von guten Zahlen, wobei vor allem der Umsatz über den Erwartungen gelegen hat. Zwar fiel auch der Gewinn deutlich höher als geschätzt aus, was allerdings vor allem mit nicht erwarteten Einmaleffekten erklärt werden kann.


 


Die Kommentare der Analysten sind denn auch zumeist freundlich, aber kaum euphorisch. Insgesamt habe Gategroup ein "ansprechendes Resultat" erzielt, heisst es bei der ZKB, vor allem bezüglich Topline-Entwicklung. Für den Broker Helvea waren die Zahlen am oberen Ende der Erwartungen, für Vontobel genau im Rahmen der Erwartungen.


 


Die CS nennt das Ergebnis in ihrem Kommentar "solide". Positiv sei auch, dass das Management die Guidance für 2014 bestätigt habe und weitere Kosten einsparen wolle. Die zusätzlichen Einsparungen von 30 Mio könnten dazu beitragen, dass das Vertrauen der Investoren in die Erreichbarkeit der Mittelfristziele grösser werde, glaubt der zuständige Analyst.


 


Etwas skeptischer ist man hier noch bei der ZKB. "Weitere Einsparungen sollten dazu beitragen, die ehrgeizigen Margenziele 2017 zu realisieren, die wir momentan aber nicht voll modellieren", heisst es dort. Die Bank hält denn auch an ihrem Rating 'Marktgewichten' fest.


 


Lediglich eine Einstufung 'Hold' haben auch Vontobel und Helvea, wobei etwa das nicht anziehende Volumen der Flüge oder die insgesamt hohe Volatilität des Geschäftsmodells als belastende Faktoren genannt werden. Optimistischer in punkto Rating sind derweil CS mit 'Outperform' und KeplerCheuvreux mit 'Buy'.


SQ / 13.11.2014

13.11.2014 11:25
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gategroup - Kepler Cheuvreux wiederholt Kaufempfehlung, sieht 35. Neumonatszahlen über Analystenerwartungen. Baader-Helvea ist für halten bis 26.


Cash-Guru / 13.11.14

13.11.2014 08:26
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Gewinnsprung bei Gategroup Gategroup hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2014 zwar weniger umgesetzt, aber deutlich mehr verdient.

Der Umsatz sank in der Periode von Januar bis September um 1,2% auf 2,25 Mrd Franken, zu konstanten Währungen wären es allerdings 3,0% mehr gewesen. Dieses Wachstum sei hauptsächlich auf die anhaltende Volumenzunahme bei Flügen und Passagieren zurückzuführen, teilte das vor allem im Airline-Catering tätige Unternehmen am Donnerstag mit. Allein im dritten Quartal legte der Umsatz auch in Franken zu, und zwar um 1,6% auf 828,9 Mio Franken.

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA erreichte in den ersten neun Monaten 128,6 Mio Franken (Marge 5,7%) gegenüber 127,6 Mio (5,6%) im Vorjahr. Währungsbereinigt war die Margenentwicklung 5,8% gegenüber 5,6% im Vorjahr. Die positive Entwicklung lasse sich vor allem auf die weiterhin starken Beiträge des Segments Product and Supply Chain Solutions und das solide Abschneiden des Segments Airline zurückführen, heisst es. Airline Europe habe nach DurFrankenührung des Restrukturierungsprogramms eine "besonders deutliche Rentabilitätssteigerung" erzielt.

Prognosen werden übertroffen

Der Gewinn für die ersten drei Quartale belief sich auf 30,6 Mio Franken, dies entspricht fast einer Verdreifachung des Vorjahreswerts von 10,7 Mio. Das Ergebnis beinhaltet den Gewinn aus dem Verkauf der Shanghai-Anteile von rund 6,6 Mio und tiefere Wertberichtigungen und Abschreibungen sowie stabilere Wechselkurse, durch welche weitere unrealisierte Fremdwährungsverluste wie in 2013 vermieden worden seien. Der von Analysten geschätzte Gewinn-Wert nach Minderheiten erreichte 29,3 Mio Franken.

Gategroup hat mit den vorgelegten Zahlen die Schätzungen der Analysten übertroffen, vor allem auf Gewinnstufe. Diese haben gemessen am AWP-Konsens einen Umsatz von 2'237 Mio, einen EBITDA von 127,6 Mio und ein Reinergebnis (nach M.) von 21,8 Mio Franken prognostiziert.

Bestätigter Ausblick

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2014 wird aufgrund der positiven Impulse, welche die im zweiten und dritten Quartal getroffenen Massnahmen ausgelöst hätten, bestätigt. Bei konstanten Wechselkursen erwartet die Gruppe ein Wachstum von 3% vor Portfolioanpassungen, mit einer EBITDA Marge von 5,6% bis 6,2% über das ganze Jahr.

Gategroup erwartet ausserdem, dass sich das organische Wachstum währungsbereinigt im Rahmen der historisch erreichten 3-4% pro Jahr weiterentwickeln werde und dadurch die finanzielle Performance der Gruppe in 2015 weiter gestärkt werde. Entsprechend werden die mittelfristigen Ziele bestätigt: Eine EBITDA-Marge zwischen 7,0%-8,0% im Jahr 2016 und eine solche von 7,5%-8,5% im Jahr 2017 mit einem entsprechend höheren Cashflow.

(AWP)

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

02.09.2014 08:48
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gategroup - Credit Suisse sieht überdurchschnittlich bis 30.

Cash Guru / 02.09.2014

26.08.2014 18:04
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again

Gategroup habe ich wieder in mein Depot genommen. Bei 22.50 CHF ist es immer einen Kauf wert!
Mal schauen wie lang es diesmal geht, bis ich die angestrebte 20% Rendite erreiche.....

Und Abflug!

21.08.2014 08:04
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Leidet im Halbjahr weiter unter starkem Franken - Ausblick bestätigt 
 


Kloten (awp) - Die Gategroup hat im ersten Semester des laufenden Geschäftsjahres 2014 einen Umsatz von 1,42 Mrd CHF erzielt, was einem Rückgang von 2,8% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Währungsbereinigt hätte die Gruppe allerdings einen Anstieg des Umsatzes um 2,7% erzielt. Dieses Wachstum sei hauptsächlich auf eine Volumenzunahme zum Ende des zweiten Quartals 2014 zurückzuführen, teilte der Airline-Caterer am Donnerstag mit.


 


Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA sank um 3,2% auf 60,6 Mio CHF, die entsprechende Marge blieb damit unverändert bei 4,3%. Zu konstanten Wechselkursen hätte der EBITDA 5,9% zugenommen und die Marge wäre leicht gestiegen. Diese Entwicklung lasse sich vor allem auf den stärkeren Beitrag des Bereichs Product and Supply Chain Solutions und das solide Abschneiden des Bereichs Airline Solutions zurückführen, heisst es. Letzterer sei insbesondere durch eine verbesserte Profitabilität in Europa, wo die durchgeführten Restrukturierungsmassnahmen Wirkung zeigten, gestärkt worden.


 


Das Konzernergebnis belief sich im Berichtszeitraum von Januar bis Juni auf -6,5 Mio CHF (VJ -12,7 Mio), nach Minderheiten wären es -7,3 Mio CHF gewesen. Dass der Verlust geringer ausfiel als im Vorjahr, sei hauptsächlich auf ein positives Wechselkursergebnis zurückzuführen, das jedoch teilweise durch höheren Steueraufwand wieder reduziert worden sei.


 


Die vorgelegten Zahlen liegen vor allem bei den Gewinnzahlen leicht über den Schätzungen. Analysten hatten gemessen am AWP-Konsens einen Umsatz von 1,43 Mrd, einen EBITDA von 58,3 Mio sowie ein Reinergebnis von -10,4 Mio CHF geschätzt.


 


Der Cashflow aus operativen Tätigkeiten belief sich in den ersten sechs Monaten 2014 auf 20,9 Mio CHF (VJ 36,7 Mio). Dieser Rückgang sei hauptsächlich auf die Absorbtion von rund 10 Mio im ersten Quartal als Folge des schlechteren Geschäftsgangs in der Region Nordamerika sowie auf den Zeitpunkt von fälligen Verbindlichkeiten und Forderungen zurückzuführen. Im zweiten Quartal führte die Beendigung eines Dienstleistungsvertrags mit Norwegian Airlines, wo Gate Retail Onboard den Retail-Service einstellte, zu einer einmaligen Reduktion des Nettoumlaufvermögens von rund 5 Mio.


 


WEITERE VERSCHLANKUNG


 


Für den weiteren Verlauf zeigt sich die Gruppe vorsichtig optimistisch und bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr 2014. Die Gruppe geht entsprechend weiterhin von einem gehaltenen Umsatz mit einer EBITDA-Marge zwischen 5,6% und 6,2% aus. Man fokussiere weiter darauf, operative Geschäftseinheiten und frühere Akquisitionen zu optimieren. Gategroup fahre ausserdem damit fort, die Organisation zu verschlanken und anzupassen.


 


Dies werde das finanzielle Ergebnis im zweiten Halbjahr 2014 bis hinein ins Jahr 2015 stützen und sicherstellen, dass man die mittelfristigen Ziele erreiche: eine EBITDA Marge zwischen 7,0% und 8,0% im Jahr 2016 und ein EBITDA im Margenbereich zwischen 7,5% und 8,5% im Jahr 2017, dies mit einem entsprechend besseren Cashflow.


 


Swissquote / 21.08.2014

01.07.2014 11:28
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gategroup - Helvea für halten bis 27. (Cash Guru / 01.07.2014)

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