Geberit

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30.08.2007 10:24
#1
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Geberit

Der Titel ist wieder erwacht. Ich glaube man sollte diesen näher betrachten. Hat jemand nähere Informationen?

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!



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28.10.2016 08:20
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Bauboom bringt Geberit mehr Geld

Die Sanitärtechnikfirma Geberit profitiert weiterhin von einer guten Baukonjunktur in weiten Teilen Europas.

In den ersten neun Monaten steigerte der vor der spanischen Roca und der deutschen Grohe grösste europäische Hersteller von Sanitärprodukten nach Angaben vom Freitag den Umsatz um 10,1 Prozent auf 2,17 Milliarden Franken. Dank der niedrigeren Rohmaterialkosten und Synergieeffekten aus der Übernahme der finnischen Firma Sanitec kletterte der Gewinn um 38,6 Prozent auf 469,1 Millionen Franken.

Geberit bekräftigte die Jahresprognose. Der Konzern geht weiterhin von einem währungs- und akquisitionsbereinigtem Umsatzwachstums von rund fünf Prozent und einer bereinigten operativen Cashflow-Marge von 28 Prozent aus.

(Reuters)

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18.08.2016 10:31
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18.08.2016 | 08:45#GEBERIT – Kursziele werden nach oben geschraubt!

(wirtschaftsinformation.ch) – Nachdem GEBERIT (CHF 419.40) gestern stärker als erwartete Quartalszahlen publiziert hatte, erhöhte die Credit Suisse heute das Kursziel von CHF 375 auf CHF 470. Angesichts des Kurspotenzials von +12% lautet die Einstufung „Outperform“. Der zuständige Analyst hat die Gewinnschätzungen für 2016 und 2017 um +5% resp. +3% angehoben. Bezüglich der Sanitec-Integration rechnet der Studienverfasser mit einem bedeutenden Verbesserungspotenzial. GEBERIT wird weiterhin als attraktive Investitionsgelegenheit gesehen. Eine Kurszielerhöhung von CHF 420 auf CHF 480 kam von der französischen Bank Société Générale. Im aktuellen Kommentar heisst es, dass GEBERIT zum ersten Mal von den Synergien aus dem Sanitec-Deal profitiert habe. Zusammen mit dem wieder stärkeren Momentum im europäischen Bausektor sollte dies bis ins Jahr 2018 zu einem organischen Wachstum im zweistelligen Prozentbereich führen. Ein weiterer positiver Faktor seien die tiefen Rohmaterialkosten. Starkes Umsatzwachstum kombiniert mit einer Margenexpansion würden GEBERIT zu einer attraktiven Investition machen, so das Fazit des zuständigen Analysten. Ebenfalls zuversichtlich gibt sich das Analysehaus Kepler Cheuvreux, das heute eine Kurszielerhöhung von CHF 430 auf CHF 450 publizierte und die Kaufempfehlung bestätigte.

 

29.06.2016 08:08
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Geberit verkauft Koralle Gruppe an Arbonia

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit trennt sich von der Koralle Gruppe, die im Rahmen der Sanitec-Akquisition 2015 übernommen wurde. Käufer ist der Bauzulieferer AFG.

Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilen Geberit und AFG am Mittwoch mit. Die Koralle Gruppe ist eine Anbieterin von Duschabtrennungen und vor allem in den Märkten Schweiz, Deutschland und Österreich tätig. 2015 wurde mit 240 Mitarbeitenden ein Nettoumsatz von rund 40 Mio EUR erwirtschaftet.

Die Übernahme ergänze das Produktsortiment, so AFG. Die Koralle-Gesellschaften würden in die Business Unit Sanitär der AFG-Division Gebäudetechnik integriert, heisst es. Es erfolge weiterhin eine eigenständige Marktbearbeitung mit den bestehenden Marken der Koralle-Gruppe. Der Vollzug der Akquisition wird im August 2016 erwartet.

(AWP)

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17.05.2016 08:29
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Geberit überprüft strategische Optionen für zwei Standorte in Frankreich
17.05.2016 07:46

(Ergänzt um Kommentar von Geberit)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit überprüft die strategischen Optionen für zwei Keramikwerke der übernommenen Sanitec in Frankreich, inklusive deren Schliessung. Mit dem zentralen Betriebsrat von Allia SAS, einer Tochtergesellschaft von Geberit in Frankreich, sei ein Informations- und Beratungsprozess initiiert worden, teilt Geberit am Dienstag mit.

Die Überprüfung der Standorte umfasse auch die mögliche Schliessung der Werke, sagte ein Geberit-Sprecher gegenüber AWP. Weitere Angaben dazu wollte er nicht machen.

Das Projekt beinhalte die Überprüfung der strategischen Optionen für die Allia-Standorte in La Villeneuve-au-Chene und Diogin, hiess es weiter in der Mitteilung. Der Bereich Badezimmerkeramik sei in den letzten Jahren mit vielen Herausforderungen konfrontiert gewesen, heisst es zur Begründung. Rückläufige Märkte sowohl auf europäischer Ebene wie auch in Frankreich hätten zu Produktionsüberkapazitäten und anhaltendem Kostendruck geführt.

Nun würden die Details der strategischen Optionen zwischen der Geschäftsführung von Allia und den Arbeitnehmervertretern diskutiert. Es sei die Absicht, "die sozialen Folgen, die sich aus dem Projekt ergeben könnten, auf ein Minimum zu beschränken", schreibt Geberit. Deshalb würden mit den im Unternehmen vertretenen Gewerkschaften Verhandlungen aufgenommen, um für eventuell betroffene Mitarbeiter bestmögliche Lösungen oder eine anderweitige Beschäftigung zu finden.

cf/ys

(AWP)

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11.05.2016 22:13
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Geberit ist wirklich eine solide Sache muss man schon sagen. Der Kurs ist jedoch etwas hoch für meinen Geschmack. Bei Brexit Turbulenzen könnte es gute Einstiegschancen geben.

Stratos

Wikifolio: Stratos Investment

"No information is intended to be considered as advice and is not a solicitation to buy or sell"

28.04.2016 08:40
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Geberit steigert Umsatz im Q1 dank Sanitec deutlich - Ausblick bestätigt
28.04.2016 07:48

(Ausführliche Fassung)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat im ersten Quartal 2016 mit dem Umsatz dank der vor gut einem Jahr übernommenen Sanitec zweistellig zugelegt. Um die Übernahme- und die Währungseffekte bereinigt ergab sich ein leichtes organisches Wachstum. Zweistellige Zuwachsraten verzeichneten wiederum die Gewinnziffern. Dabei halfen unter anderem erste Synergien aufgrund der Integration von Sanitec sowie tiefere Rohmaterialpreise. Am Ausblick auf das Gesamtjahr vom März hat sich nicht viel verändert, weiterhin wird ein insgesamt schwieriges Marktumfeld erwartet.

Der Nettoumsatz wurde gegenüber dem Vorjahr um knapp 13% auf 718,6 Mio CHF gesteigert. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte ergab sich noch ein Plus von 3,1%, wie Geberit am Donnerstag mitteilt. Die Zahlen der Ende 2014 akquirierten Sanitec waren im Vorjahr nur in den Monaten Februar und März enthalten. Der Start ins Geschäftsjahr sei gut gelungen, heisst es kommentierend zum ersten Quartal.

In der mit Abstand wichtigsten Region Europa zogen die Verkäufe bereinigt um 3,7% an, auch in Nahost/Afrika ergab sich ein Plus von 2,5%. Dagegen ging der Umsatz in Amerika um 3,6% zurück und in Fernost/Pazifik um 7,6%.

DEUTLICHE GEWINNSTEIGERUNG

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA zog um gut 19% auf 207,5 Mio CHF an. Hier sind allerdings verschiedene Einmaleffekte im Zusammenhang mit der Sanitec-Übernahme enthalten. Zur Verbesserung der Vergleichbarkeit weist Geberit zusätzlich um diese Effekte angepasste Werte aus. Der adjustierte EBITDA stieg demnach im Vergleich zur Vorjahresperiode um gut 13% auf 209,2 Mio und die entsprechende Marge um 10 Basispunkte auf 29,1%.

Der adjustierte EBIT verbesserte sich ebenfalls um 13% auf 183,8 Mio. Die Akquisitions- und Integrationskosten verbunden mit Sanitec werden auf Stufe EBIT mit 10,4 Mio beziffert. Positiv beeinflusst seien die operativen Margen durch höhere Verkaufsvolumina, tiefere Rohmaterialpreise und Synergien aufgrund der Integration von Sanitec worden. Negativ hätten sich dagegen Währungseffekte und höhere Personalkosten ausgewirkt.

Der ausgewiesene Reingewinn erhöhte sich um knapp 25% auf 150,3 Mio CHF, adjustiert ergab sich ein Plus von gut 17% auf 158,7 Mio. Zu diesem im Vergleich zum operativen Ergebnis überproportionalen Anstieg habe vor allem ein verbessertes Finanzergebnis geführt. Insgesamt hat Geberit die Erwartungen der Analysten mit dem Umsatz knapp und mit den Gewinnzahlen deutlicher übertroffen.

AUSBLICK GEGENÜBER MÄRZ KAUM VERÄNDERT

Für das Gesamtjahr 2016 hätten sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2015 im März nicht wesentlich verändert, heisst es zum Ausblick. Die Ergebnisse würden wiederum von Akquisitions- und Integrationskosten im Zusammenhang mit der Sanitec Akquisition negativ beeinflusst werden, allerdings deutlich geringer als im Vorjahr.

Die Situation in der Bauindustrie werde anspruchsvoll bleiben und die Entwicklung der einzelnen Regionen/Märkte und Bausektoren stark divergieren. In Europa seien Anzeichen erkennbar, dass sich die Bauindustrie stabilisieren könnte. Für Märkte wie Deutschland, Grossbritannien, die Niederlande und Polen erwartet Geberit ein positives Marktumfeld, kein Wachstum dürfte es dagegen in der Schweizer und der österreichische Bauindustrie geben. Indikatoren für eine Stabilisierung seien für Italien und Frankreich vorhanden.

Für Nordamerika prognostiziert das Unternehmen ein moderates Wachstum im wichtigen öffentlichen Sektor sowie eine Fortsetzung der Erholung im Wohnungsbau. Fernost/Pazifik dürfte dagegen von einer weiteren Abschwächung des Wohnungsbaus in China geprägt sein.

Das wichtigste Traktandum im laufenden Geschäftsjahr bleibt die Integration von Sanitec. Der Fokus gelte aber wegen der anspruchsvollen Situation in den europäischen Baumärkten auch dem Tagesgeschäft.

cf/cp

(AWP)

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15.03.2016 08:14
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Geberit verzeichnet 2015 wegen Sanitec weniger Gewinn - Dividende leicht erhöht
15.03.2016 08:03

(Ausführliche Fassung)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2015 wegen der Sanitec-Übernahme wie erwartet weniger Gewinn erzielt. Rechnet man die mit der Akquisition verbundenen Sondereffekte raus, wäre der Gewinn auf Stufe EBITDA aber etwas gestiegen. Im Ausblick zeigt sich Geberit zurückhaltend.

Der ausgewiesene EBITDA sank um 3,9% auf 631,7 Mio CHF und der Reingewinn um gut 15% auf 422,4 Mio CHF, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. In den Gewinnziffern sind verschiedene negative Effekte im Zusammenhang mit der Sanitec-Akquisition enthalten, welche auf 62 Mio auf Stufe EBITDA und auf 71 Mio auf Stufe Reinergebnis beziffert werden.

SANITEC UND WÄHRUNGEN BELASTEN

Zur besseren Vergleichbarkeit werden deshalb auch adjustierte Werte ausgewiesen. Ohne die erwähnten Effekte hätte der EBITDA um 5,5% auf 693,5 Mio CHF zugelegt und die entsprechende Marge bei 26,7% gelegen (-150 Basispunkte). Diese Margenverwässerung sei hauptsächlich auf die Integration des Sanitec Geschäfts zurückzuführen. Der adjustierte Reingewinn sank um 1,1% auf 493,1 Mio. Die Dividende soll trotzdem um 10 Rappen auf 8,40 CHF je Aktie erhöht werden.

Dass die operativen Ergebnisse des Vorjahres trotz der Sanitec Integration nicht deutlicher übertroffen worden seien, habe am negativen Einfluss der Währungen gelegen. Der adjustierte EBITDA wurde durch den Währungsverlauf mit CHF 69 Mio respektive 10,4% negativ beeinflusst worden, der entsprechende Effekt auf die adjustierte EBITDA-Marge betrug -0,4 Prozentpunkte.

Das Geschäftsjahr 2015 sei geprägt gewesen vom anspruchsvollen Umfeld in der Bauindustrie, der Integration des akquirierten Sanitec-Geschäfts sowie vom starken Schweizer Franken. Die operativen Margen seien durch vorteilhafte Volumen- und Produktmix-Effekte sowie durch tiefere Rohmaterialpreise positiv beeinflusst worden. Belastend hatten sich der Währungsrabatt in der Höhe von 10% im Markt Schweiz, negative Währungseffekte, höhere Personal- und Pensionskosten sowie die generell tieferen Margen des Sanitec Geschäfts ausgewirkt. Die Integrationsaktivitäten im Zusammenhang mit Sanitec verliefen plangemäss.

Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er legte um gut 24% auf 2,59 Mrd CHF zu. Akquisitions- und währungsbereinigt ergab sich noch ein Plus von 2,7%. Der Umsatzanteil der im vergangenen Winter übernommenen Sanitec belief sich dabei ab Ende Februar auf 649 Mio CHF. Die im Umsatz enthaltenen negativen Währungseinflüsse erreichten 201 Mio.

POSITIV GESTIMMT FÜR DEUTSCHLAND

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2016 zeigt sich Geberit vorsichtig. Die Situation in der Bauindustrie werde anspruchsvoll bleiben, heisst es. Die Entwicklung der einzelnen Regionen und Märkte und Bausektoren divergiere stark. In Europa seien Anzeichen erkennbar, dass sich die Bauindustrie stabilisieren könnte. Für Märkte wie Deutschland, Grossbritannien, die Niederlande und Polen zeigt sich das Unternehmen positiv gestimmt. Kein Wachstum wird dagegen für die Schweizer und die österreichische Bauindustrie prognostiziert.

In den während der letzten Jahre kriselnden Märkten Italien und Frankreich deuteten einige Indikatoren auf eine Stabilisierung hin. In Nordamerika werde ein moderates Wachstum im für Geberit wichtigen öffentlichen Bausektor und eine fortgesetzte Erholung im Wohnungsbau vorhergesagt. Die Region Fernost/Pazifik werde durch eine weitere Abschwächung in China im Wohnungsbau geprägt sein. In der Region Nahost/Afrika bleiben die Aussichten für Südafrika "erfreulich", während in den Golfstaaten als Folge des tiefen Erdölpreises eine Verlangsamung der Aktivitäten in der Bauindustrie erwartet wird.

Das Niveau bei den Rohmaterialpreisen dürfte sich im ersten Halbjahr 2016 leicht unter demjenigen in der Vorjahresperiode bewegen, vor allem getrieben durch tiefere Preise bei den industriellen Metallen und den Spezialkunststoffen. Weiter gehende Prognosen seien aufgrund des unsicheren Umfelds zurzeit nicht sinnvoll, so Geberit. Das Geschäftsjahr werde weiterhin durch die Integration von Sanitec geprägt sein.

cf

(AWP)

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01.03.2016 08:39
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Geberit beendet Aktienrückkauf vorzeitig - 757'000 Aktien für rund 247,8 Mio CHF
29.02.2016 18:20

Zürich (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit hat den im April 2014 begonnenen Aktienrückkauf vorzeitig beendet. Der Verwaltungsrat der Geberit AG habe beschlossen das laufende Programm per 29. Februar 2016 zu beenden, teilt die Gesellschaft am Montagabend mit.

Insgesamt wurden 757'000 Namenaktien für rund 247,8 Mio CHF zurückgekauft. Dies entspreche 2,00% des aktuell im Handelsregister eingetragenen Aktienkapitals, heisst es. Der Aktienrückkauf erfolgte auf einer speziell für diesen Zweck eingerichteten zweiten Handelslinie. Der durchschnittliche Kaufpreis je Aktie betrug 327,40 CHF.

Der Generalversammlung am 6. April 2016 werde beantragt, die zurückgekauften Aktien mittels Kapitalherabsetzung zu vernichten.

ys/yr

(AWP)

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28.02.2016 16:52
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Überlege mir einen Einstieg bei Geberit. Die Firma ist mir sympathisch, und Sanitäreinrichtungen wird es immer brauchen. Wie seht ihr die weitere Entwicklung? 

14.01.2016 14:24
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14.01.2016 | 08:43#GEBERIT – Vontobel erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Als Reaktion auf die gestern publizierten Umsatzzahlen hat die Bank Vontobel heute das Kursziel für die Aktie des Sanitärtechnikkonzerns GEBERIT (CHF 340.10) von CHF 380 auf CHF 400 erhöht. Die Einstufung „Buy“ wurde bestätigt. Der zuständige Analyst erwartet in diesem Jahr ein besseres organisches Wachstum. Ausserdem dürfte die Marge dank der geplanten Preiserhöhungen in Kombination mit tieferen Materialkosten weiter steigen. Es würden gute Chancen bestehen, dass GEBERIT seine Ziele für 2018 bereits ein Jahr früher erreiche.

14.01.2016 14:24
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14.01.2016 | 08:43#GEBERIT – Vontobel erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Als Reaktion auf die gestern publizierten Umsatzzahlen hat die Bank Vontobel heute das Kursziel für die Aktie des Sanitärtechnikkonzerns GEBERIT (CHF 340.10) von CHF 380 auf CHF 400 erhöht. Die Einstufung „Buy“ wurde bestätigt. Der zuständige Analyst erwartet in diesem Jahr ein besseres organisches Wachstum. Ausserdem dürfte die Marge dank der geplanten Preiserhöhungen in Kombination mit tieferen Materialkosten weiter steigen. Es würden gute Chancen bestehen, dass GEBERIT seine Ziele für 2018 bereits ein Jahr früher erreiche.

13.01.2016 08:13
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Geberit wächst 2015 dank Sanitec markant - Integration verläuft nach Plan
13.01.2016 07:58

(Ausführliche Fassung)

Jona (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit ist im Geschäftsjahr 2015 vor allem dank der Akquisition von Sanitec markant gewachsen. Negativ schlug dagegen der starke Franken zu Buche. Aber auch bereinigt um diese Effekte erreichte das Unternehmen ein organisches Wachstum, wobei das Wachstumstempo im vierten Quartal wieder anzog. Die bisherige Guidance für die EBITDA-Marge wurde "nach oben bestätigt".

Der Umsatz legte um gut 24% auf 2,59 Mrd CHF zu. Akquisitions- und währungsbereinigt ergab sich noch ein Plus von 2,7%. Der Umsatzanteil der im vergangenen Winter übernommenen Sanitec belief sich dabei ab Ende Februar auf 649 Mio CHF. Die im Umsatz enthaltenen negativen Währungseinflüsse erreichten 201 Mio, wie Geberit am Mittwoch mitteilt. Damit wurden die Erwartungen der Analysten erfüllt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,58 Mrd CHF.

Das bereinigte Wachstum von 2,7% sei trotz des Währungsrabatts von 10% in der Schweiz, einer vor allem im ersten Semester starken Vorjahresbasis sowie in einem nach wie vor in vielen europäischen Märkten sehr schwierigen Marktumfeld zustande gekommen, betont Geberit.

WACHSTUMSTEMPO ZIEHT GEGEN JAHRESENDE AN

Das Wachstumstempo hat sich im vierten Quartal wieder beschleunigt. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 621,1 Mio CHF, entsprechend einem währungsbereinigten organischen Wachstum von 5,0%. Nach Wachstumsraten von 2,0 und 3,0% in den ersten beiden Quartalen hatte sich im dritten noch ein Plus von 1,3% ergeben.

Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr insgesamt in lokalen Währungen und organisch um 2,5% auf 2,36 Mrd CHF zu. Dabei verzeichnet der wichtigste Markt Deutschland ein Plus von 4,7%, wogegen sich im Heimmarkt Schweiz wegen des erwähnten Währungsrabatts ein Minus von 8,3% ergab. Zweistellige Wachstumsraten erreichte einzig die Region Iberische Halbinsel (+14,2%). Als starke Wachstumsraten sieht Geberit nebst Iberien und Deutschland diejenigen von Benelux (+7,5%) und den nordischen Ländern (+5,5%).

Ausserhalb Europa zogen die Regionen Nahost/Afrika (+16,2%) und Amerika (+7,1%) klar an, während in Fernost/Pazifik wegen des sehr schwachen Umfelds in China ein Minus von 4,1% resultierte. Von den Produktbereichen wuchsen die Sanitärsysteme um 4,2% und die Rohrleitungssysteme um 0,7%.

BISHERIGE PROGNOSE "NACH OBEN BESTÄTIGT"

Mit Blick auf das Ergebnis heisst es, dass dieses von verschiedenen Sondereffekten im Zusammenhang mit der Sanitec-Akquisition beeinflusst werde. Zur besseren Vergleichbarkeit würden deshalb adjustierte Zahlen ausgewiesen.

Die adjustierte EBITDA-Marge wird gemäss der heutigen Mitteilung durch vorteilhafte Volumen- und Produktmix-Effekte sowie durch tiefere Rohmaterialpreise positiv beeinflusst. Negativ wirken die Margenverwässerung durch Sanitec sowie die Rabatte in der Schweiz. Insgesamt dürfte diese adjustierte EBITDA-Marge im Bereich von 26,5% zu liegen kommen, also eher am oberen Ende der bisherigen Prognose. Im vergangenen Herbst lautete die Guidance für diesen Wert "rund 26%". Die Gewinnzahlen sowie den vollständigen Geschäftsbericht wird Geberit am 15. März 2016 veröffentlichen.

Die Integration von Sanitec verläuft gemäss der Mitteilung weiterhin nach Plan. Bis Ende 2015 seien die wesentlichen organisatorischen Arbeiten abgeschlossen worden. Insbesondere sei das Ziel erreicht worden, ab dem 1. Januar 2016 im Vertrieb in allen Märkten als ein Unternehmen aufzutreten.

cf/ra

(AWP)

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02.11.2015 12:11
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  02.11.2015 | 10:07#GEBERIT – HSBC erhöht auf Buy!

(wirtschaftsinformation.ch) – Als Reaktion auf die kürzlich vorgelegten Quartalszahlen hat die britische Bank HSBC die Einstufung für GEBERIT (+1.4% auf CHF 323.80) von „Hold“ auf „Buy“ erhöht. Das Kursziel von CHF 360 wurde bestätigt. Im Kommentar heisst es, dass die Erwartungshaltung gegenüber dem Sanitärtechnikkonzern mittlerweile auf eine vernünftigere Basis zurückgekehrt sei. Im laufenden Quartal dürfte sich der Geschäftsgang beschleunigen und die Margen sollten das hohe Niveau der Vergangenheit wieder erreichen. Vor dem Hintergrund der Ankündigung des japanischen Konkurrenten Lixil, in Europa stärker expandieren zu wollen, sieht HSBC nun auch klarer bezüglich der Rationalität der Sanitec-Übernahme. Diese Akquisition ermögliche es GEBERIT, den Heimmarkt gegen die neue Konkurrenz abzusichern. Das Chancen-Risiko-Profil der Transaktion werde damit ausgeglichener.

Nachfolgend finden Sie weitere Kursziel- und Ratingänderungen für ausgewählte Schweizer Aktien vom 02.11.2015:
 

  • AMS (CHF 31.55): Baader Helvea senkt von 40 auf 35 – Hold
  • PHOENIX MECANO (CHF 476.25): Baader Helvea erhöht von 530 auf 560 – Buy
  • SWISS RE N (CHF 92.55): UBS erhöht von 87 auf 90 – Neutral
27.10.2015 08:12
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Gewinn von Geberit verfehlt Prognose klar
 

Geberit ist bei Umsatz im dritten Quartal gebremst worden. Mit den vorgelegten Zahlen zu den ersten neun Monaten erfüllt der Ostschweizer Sanitärkonzern die Erwartungen nicht.

Das Neunmonatsergebnis des Sanitärtechnik-Konzerns Geberit wurde massgeblich von der vor gut einem Jahr angekündigten Übernahme der skandinavischen Sanitec beeinflusst. Der Umsatz legte in den ersten neun Monaten 2015 um knapp 22% auf 1,97 Mrd CHF zu, bereinigt um die Währungseinflüsse und Akquisitionen ergab sich ein organisches Plus von 2,1%.

Die Resultate seien weiterhin durch das anspruchsvolle Umfeld in der Bauindustrie sowie von den negativen Wechselkurseinflüssen geprägt gewesen, teilt Geberit am Dienstag mit. Das positive Wachstum sei trotz des Währungsrabatts in der Höhe von 10% im Schweizer Markt, einem nach wie vor schwierigen Marktumfeld in vielen europäischen Märkten sowie einer vor allem im ersten Semester starken Vorjahresvergleichsperiode zustande gekommen.

Abschwächung

Das Tempo der Umsatzentwicklung hat sich im dritten Quartal mit einem währungsbereinigten, organischen Plus von 1,3% noch einmal verlangsamt. Im zweiten Quartal hatte das Umsatzwachstum noch bei +3,0% und im ersten bei +2,0% gelegen.

Der EBITDA reduzierte sich von Januar bis September um 4,8% auf 510,0 Mio und der EBIT um 13,3% auf 413,9 Mio. Die EBITDA-Marge erreichte dabei einen Wert von 25,9%, nach 28,7% im Vorjahr. Der Reingewinn fiel um 18% unter den Vorjahreswert auf 338,4 Mio CHF zurück. Hier sind negative Effekte durch die Übernahme der skandinavischen Sanitec enthalten.

Zur besseren Vergleichbarkeit sind deshalb auch adjustierte Werte ausgewiesen worden. Ohne die erwähnten Effekte hätte der EBITDA um 4,0% auf 557,1 Mio CHF zugelegt und die entsprechende Marge bei 28,2% gelegen (-0,5 Prozentpunkte). Der adjustierte Reingewinn sank um 3,8% auf 397,8 Mio.

Damit hat Geberit die Erwartungen der Analysten vor allem mit dem Gewinn klar verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1,99 Mrd CHF, für den EBITDA bei 521 Mio, für den EBIT bei 424 Mio und für den Reingewinn bei 355 Mio, wobei sich die Schätzungen auf die nicht adjustierten Werte bezogen.

Neue Mittelfristziele

Gleichzeitig mit den Zahlen gibt das Unternehmen auch neue Mittelfristziele für den Zeitraum ab 2018 bekannt, welche die Akquisition von Sanitec sowie die Umstellung der Berichterstattung auf den Nettoumsatz berücksichtigen. Neu wird für die EBITDA-Marge ein Wert in einer Bandbreite von 28 bis 30% angestrebt sowie ein organisches Netto-Umsatzwachstum in Lokalwährungen im Durchschnitt über einen Konjunkturzyklus von 4 bis 6%. Die Rendite auf dem investierten Betriebskapital (ROIC) soll ab diesem Zeitpunkt 25% erreichen.

Den bisherigen Ausblick auf das Gesamtjahr 2015 hat Geberit bis auf die Aussagen zu Sanitec bestätigt. Demnach rechnet Geberit mit einem währungsbereinigten, organischen Wachstum des Nettoumsatzes von 2% bis 3% sowie beim Sanitec-Geschäft mit einen währungsbereinigten Nettoumsatz unter Vorjahresniveau. Die adjustierte operative Cashflow-Marge für das Gesamtjahr sollte rund 26% erreichen. Zuvor hiess es noch, dass Sanitec den Umsatz im Gesamtjahr sollte halten können.

(AWP)

 

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13.05.2015 08:38
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Ist dieser gefallene Börsenliebling ein Kauf?
 

Geberit gilt bei Anlegern als Musterschüler. In den letzten zwei Wochen ist die Aktie jedoch weit zurückgefallen. cash geht der Frage nach, ob sich der Einstieg für Anleger nun aufdrängt.

Von Lorenz Burkhalter

Geberit ist eine Erfolgsgeschichte - und das nicht nur für die Aktionäre. Innerhalb von gerade mal sechs Jahren hat sich der Börsenwert des Ostschweizer Sanitärtechnikkonzerns vervierfacht.

Doch seit das Unternehmen vor gut zwei Wochen mit einem ungewöhnlich schwachen Zahlenkranz aufwarten musste, bietet sich den erfolgsverwöhnten Aktionären ein ungewohntes Bild: Die Aktie hat gut 10 Prozent verloren und liegt damit sogar unter dem Stand von Anfang Jahr.

Rückblickend erwiesen sich solche Rückschläge in den letzten Jahren immer wieder als günstige Einstiegsgelegenheit. Doch diesmal könnte alles etwas anders sein.

Qualität hat seinen Preis, aber...

Denn mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 25 und einem Verhältnis vom Unternehmenswert zum operativen Gewinn (EBITDA) von 19 auf Basis der diesjährigen Konsensschätzungen, mussten Anleger noch nie zuvor so tief in die Tasche greifen für die Geberit-Aktie.

Qualität hat eben seinen Preis, so könne man jetzt argumentieren. Der Leistungsausweis des Ostschweizer Vorzeigeunternehmens kann sich jedenfalls sehen lassen. In einem schwierigen Branchenumfeld liess Geberit andere Anbieter sowohl beim organischen Umsatzwachstum als auch bei den Margen weit hinter sich zurück.

...die stolze Bewertung macht die Aktie verletzlich

Mitte Oktober legte der in Rapperswil-Jona beheimatete Sanitärtechnikkonzern den Aktionären des finnischen Rivalen Sanitec ein 1,3 Milliarden Franken schweres Übernahmeangebot vor. Am Tag der Bekanntgabe entsprach die Offerte einem Aufschlag von knapp 55 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Vortag. Kein Wunder, dienten nahezu alle Sanitec-Aktionäre ihre Aktien an.

Nach der Quartalsergebnispräsentation von vor zwei Wochen wird die Übernahme von Sanitec allerdings sehr viel kritischer beurteilt als zuvor. Dass die Firmentransaktion bei Geberit trotz Synergien auf die Margen drücken wird, war von Anfang an klar. Doch dass die finnische Tochter in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen organischen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent zu beklagen hatte, war neu und kam weder bei den Analysten noch bei den Anlegern an.

Die stolze Bewertung von Geberit macht die Aktie verletzlich für negative Überraschungen wie die bei Sanitec.

Geberit wird nun an Sanitec gemessen

In Analystenkreisen scheiden sich denn auch die Geister, was das Vorzeigeunternehmen anbetrifft. Von 11 Experten rät nur gerade jener von Goldman Sachs zum Kauf der Aktie. Er sieht diese innerhalb der nächsten 12 Monate auf 390 Franken steigen. Acht seiner Berufskollegen fällen ein neutrales Anlageurteil, zwei sogar ein negatives.

In einem Punkt sind sich allerdings alle Analysten einig: Geberit wird in Zukunft am Ergebnisbeitrag von Sanitec gemessen. Gelingt es dem Ostschweizer Mutterhaus, die finnische Tochter wieder auf Erfolgskurs zu bringen, sollte sich die Aktie erholen. Die Erwartungen an die Synergien sind jedoch hoch und die Integration mit Risiken verbunden.

Vermutlich wird letztere zu einer Geduldsprobe für die Aktionäre. Anders als in den letzten Jahren muss sich der jüngste Kursrückschlag deshalb nicht zwingend auch als günstige Einstiegsgelegenheit erweisen.

CASH

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28.04.2015 09:14
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Geberit-Aktie nach Enttäuschung unter Druck
 

Geberit wartet mit einem ungewohnt schwachen Zahlenkranz auf. Hohe Integrationskosten verhageln das Quartal. Im frühen Handel gerät die Aktie unter starken Verkaufsdruck.

Von Lorenz Burkhalter

(Ergänzt um Reaktionen aus dem Handel und den aktuellen Kurs)

Das dürfte den erfolgsverwöhnten Aktionären von Geberit so gar nicht gefallen: Trotz vergleichsweise günstigen Witterungsbedingungen fällt der Nettoumsatz in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2015 deutlich schwächer als erwartet aus. Auch auf den Stufen operativer Gewinn (EBIT) und Reingewinn werden die Konsensschätzungen zumindest leicht verfehlt.

Wie schon anlässlich der Jahresergebnispräsentation von Ende Februar zeigt sich das Sanitärtechnikunternehmen weiterhin zurückhaltend, was die diesjährige Geschäftsentwicklung anbetrifft.

Im frühen Handel an der Schweizer Börse SIX fällt die Geberit-Aktie denn auch um 4,5 Prozent auf 346,60 Franken.

Integrationskosten für Sanitec belasten

Geht es nach dem für die Bank Vontobel tätigen Analysten, dann wurden die Konsensschätzungen verfehlt. Wie er schreibt nicht aufgrund einer enttäuschenden Geschäftsentwicklung, sondern vielmehr aufgrund übertriebener Erwartungen an die Übernahme von Sanitec. Diesbezüglich seien rückläufige Markterwartungen für die nächsten zwei Jahre unumgänglich. Bei den eigenen Prognosen sieht der Analyst allerdings nur geringen Anpassungsbedarf. Dennoch nimmt er das 360 Franken lautende Kursziel für die mit "Hold" eingestufte Aktie in negative Revision.

   

Erste Herunterstufung trifft ein

Auch aus Sicht seines für die Zürcher Kantonalbank tätigen Berufskollegen liegt der Zahlenkranz etwas unter den Erwartungen. Auf den Stufen operativer Gewinn (EBIT) und Reingewinn macht er vor allem höher als befürchtete Integrationskosten für Sanitec für das Verfehlen der Konsensschätzungen verantwortlich. Denn im Konsens seien diese Kosten nur teilweise berücksichtigt worden, weshalb ein Vergleich schwierig sei. Insgesamt beurteilt der Analyst den Ausweis als leicht negativ. Er stuft die Aktie unverändert nur mit "Marktgewichten" ein.

Aus dem Berufshandel ist von einer ersten Herunterstufung durch die Bank Mirabaud zu hören. Der für die Privatbank zuständige Analyst senkt seine Anlageempfehlung nach der Ergebnisenttäuschung von "Accumulate" auf "Neutral" und nimmt das Kursziel in negative Revision.

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10.03.2015 08:25
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Geberit übertrifft sämtliche Prognosen
 

Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit steigert 2014 den Gewinn erneut und erhöht die Ausschüttung an die Aktionäre. Die Erwartungen der Analysten werden übertroffen.

Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat im Geschäftsjahr 2014 den operativen Cashflow (EBITDA) um knapp 11 Prozent auf 657,1 Mio CHF und den EBIT um 13 Prozent auf 576,9 Mio gesteigert. Die für Geberit wichtige EBITDA-Marge verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 140 Basispunkte auf 27,3 Prozent und liegt damit einmal mehr klar über dem firmeneigenen Zielkorridor von 23 bis 25 Prozent.

Der Reingewinn stieg um gut 14 Prozent auf 498,6 Mio CHF, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Die Dividende soll auf 8,30 CHF je Aktie von 7,50 CHF im Vorjahr erhöht werden. Das vor einem Jahr lancierte Aktienrückkaufprogramm, welches mit der Ankündigung der Übernahme von Sanitec sistiert wurde, wird wieder aufgenommen. Es sieht den Rückkauf von bis zu 5 Prozent des eingetragenen Aktienkapitals vor und soll über eine zweite Handelslinie über einen Zeitraum von 2 Jahren abgewickelt werden. Die Aktien sollen anschliessend vernichtet werden. Auf Basis des Schlusskurses der Geberit-Aktie vom 6. März 2014 beläuft sich das Rückkaufvolumen auf rund 530 Mio CHF.

Sämtliche Prognosen erfüllt

Mit den Zahlen hat Geberit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der AWP-Konsens für den EBITDA lag bei 647,1 Mio, für den EBIT bei 565,0 Mio und für den Reingewinn bei 487,8 Mio CHF. Mit Blick auf die unternehmenseigenen Prognosen hat Geberit ebenfalls besser abgeschlossen als vorhergesagt, hatte doch das Unternehmen eine EBITDA-Marge zwischen 26 bis 27 Prozent angekündigt, dies zuletzt anlässlich der Umsatzpublikation im Januar.

In einem anhaltend anspruchsvollen Umfeld seien die Ergebnisse trotz wiederum "erheblichen" Investitionen in das organische Wachstum über dem Vorjahr ausgefallen und hätten Allzeit-Höchstwerte erreicht, dies "dank dem gesunden Umsatzwachstum, einem positiven Netto-Preiseffekt und einer effizienten Kostenkontrolle", begründet Geberit die Fortschritte.

Bereits im Januar wurde der Umsatz bekanntgegeben: Er stieg um 4,9 Prozent auf 2,40 Mrd CHF, entsprechend einem Plus in lokalen Währungen von 6,4 Prozent. Die im Umsatz enthaltenen Währungsverluste belaufen sich auf 34 Mio. Im vierten Quartal hat sich das Wachstumstempo allerdings weiter verlangsamt. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 535,3 Mio CHF, entsprechend einem währungsbereinigten Wachstum von 2,9 Prozent; dies nach Wachstumsraten von 11,0 und 6,2 Prozent in den ersten beiden Quartalen und von 5,1 Prozent im dritten. Über das gesamte zweite Semester gesehen lag das Wachstum mit 4,1 Prozent innerhalb des von Geberit definierten Zielkorridors von +4 bis +6 Prozent in Lokalwährungen.

Wenig konkreter Ausblick

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 zeigt sich Geberit wie üblich zu diesem Zeitpunkt noch wenig konkret. Das Übertreffen der Vorjahresresultate stelle eine Herausforderung dar, heisst es. Der deutlich erstarkte Schweizer Franken trage zusätzlich zu den schwierigen Rahmenbedingungen bei. So hat Geberit für die Kunden einen temporären Währungsrabatt von 10 Prozent eingeführt.

Die Hoffnungen auf einen moderaten globalen Wirtschaftsaufschwung hätten in den letzten Monaten einen Dämpfer erhalten, was sich direkt auf die Bauindustrie auswirken dürfte. Die Herausforderungen in diesem Sektor blieben anspruchsvoll und würden sich aus heutiger Sicht mittelfristig eher noch akzentuieren. In Europa geht das Volumen der Bauindustrie laut Geberit insgesamt weiterhin zurück.

Geberit befindet sich mitten im Prozess der grössten Firmenübernahme. Mit der angestrebten Vollübernahme der skandinavischen Sanitec weitet Geberit die bisherige strategische Ausrichtung aus und kauft für den Preis von 1,29 Mrd CHF einen Umsatz von rund 860 Mio zu. Gemessen an den 2,40 Mrd von 2014 ergibt sich somit eine Steigerung von über 35 Prozent. Neu bietet Geberit auch Keramikprodukte im Badezimmer an. Zuletzt hielt Geberit 99,77 Prozent der Sanitec-Aktien und das Squeeze-Out-Verfahren wurde eingeleitet. Dieses werde weitergeführt, heisst es in der heutigen Mitteilung.

(AWP)

 

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04.02.2015 08:24
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Geberit greift bei Sanitec zu
 

Geberit sieht die Angebotsbedingungen bei Sanitec erfüllt. Man werde die angebotenen Aktien erwerben, teilt das Sanitärtechnikunternehmen am Dienstag mit.

Bis zum Ablauf der Annahmefrist am 2. Februar 2015 wurden Geberit 99'080'684 Sanitec Aktien zur Übernahme angeboten, entsprechend 99,27% der Aktien insgesamt sowie der Stimmrechte.

Nach Vollzug der Transaktion um den 10. Februar herum werde Geberit entsprechend 99,27% der Sanitec-Aktien halten. Der Angebotspreis pro Sanitec-Aktie beträgt 97 SEK. Den Aktionären, die ihre Aktien bislang noch nicht angedient haben, wird eine verlängerte Annahmefrist bis zum 17. Februar eingeräumt. Diese Transaktion werde voraussichtlich am bzw. um den 20. Februar 2015 erfolgen, heisst es weiter.

Geberit wird die nach dem Abschluss des öffentlichen Übernahmeangebots bei Minderheitsaktionären verbleibenden Aktien nach den gesetzlichen Regeln erwerben. Des Weiteren wird Geberit die Einstellung der Börsennotierung (Delisting) der Sanitec-Aktien an der NASDAQ Stockholm veranlassen.

Die Akquisition des skandinavischen Herstellers und Vertreibers von Badezimmer-Keramik hatte Geberit Mitte Oktober angekündigt. Mit der grössten je in der Firmengeschichte getätigten Übernahme kauft Geberit für 1,29 Mrd CHF einen Umsatz von rund 860 Mio CHF (damalige Wechselkurse) hinzu.

(AWP)

 

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13.01.2015 08:16
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Geberit steigert Umsatz 2014 auf 2,40 Mrd CHF und bestätigt EBITDA-Prognose

13.01.2015 07:59



(Meldung umfassend erweitert)

Jona (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit hat im Geschäftsjahr 2014 erneut zugelegt und ein Wachstum innerhalb der eigenen Zielvorgabe erreicht. Dabei hat sich das Wachstum aber von Quartal zu Quartal abgeschwächt, wobei das Schlussquartal traditionell das schwächste ist. Gut gelaufen ist es übers Jahr gesehen in den beiden wichtigsten Märkten Deutschland und Schweiz, wobei Deutschland im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr geschrumpft ist. Der bisherige Ausblick für die Betriebsgewinnmarge wurde klar bestätigt, neue Angaben zur laufenden Übernahme der skandinavischen Sanitec werden indes keine gemacht.

Der Umsatz stieg um 4,9% auf 2,40 Mrd CHF, entsprechend einem Plus in lokalen Währungen von 6,4%. Die im Umsatz enthaltenen Währungsverluste belaufen sich auf 34 Mio, wie Geberit am Dienstag mitteilt. Damit hat Geberit die Erwartungen der Analysten nur knapp erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,42 Mrd CHF.

Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr insgesamt in lokalen Währungen um 5,9% auf 2,19 Mrd CHF zu. Dabei sei der Absatz in allen Märkten gestiegen. Als "erfreulich" bezeichnet Geberit das Wachstum in den Hauptmärkten Deutschland (+6,0%) und Schweiz (+6,6%). Zweistellige Wachstumsraten ergaben sich in Grossbritannien/Irland und Zentral-/Osteuropa sowie in den Regionen Amerika, Fernost/Pazifik und Naher Osten/Afrika.

DEUTSCHLAND SCHWACH IM VIERTEN QUARTAL

Im vierten Quartal hat sich das Wachstumstempo allerdings weiter verlangsamt. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 535,3 Mio CHF, entsprechend einem währungsbereinigten Wachstum von 2,9%; dies nach Wachstumsraten von 11,0 und 6,2% in den ersten beiden Quartalen und von 5,1% im dritten. Über das gesamte zweite Semester gesehen lag das Wachstum mit 4,1% innerhalb des von Geberit definierten Zielkorridors von +4 bis +6% in Lokalwährungen. Das noch stärkere erste Semester war teilweise vom für die Bauwirtschaft günstigen milden Winterwetter beeinflusst.

Betrachtet man das Quartal nach Regionen, ist eine Stagnation in Europa in Schweizer Franken (-0,3%) festzustellen, während sich in Lokalwährungen noch ein leichtes Plus von 1,4% ergab. Dabei fällt auf, dass sich einzelne Ländermärkte wie Österreich und die iberische Halbinsel im vierten Quartal negativ entwickelt haben. Insbesondere aber der mit gut einem Drittel des Gesamtumsatzes wichtigste Markt Deutschland hat im vierten Quartal in Franken gerechnet gegenüber dem Vorjahr um 6,5% nachgegeben und in Lokalwährungen immer noch um 4,5%. Die Schweiz präsentierte sich mit einem Plus von gut 5% noch immer solid, ebenso die Überseemärkte mit jeweils zweistelligen Wachstumsraten. Das Umfeld im für Geberit wichtigen öffentlichen Bereich in den USA wird indes als nach wie vor wenig vorteilhaft beschrieben.

GEWINNPROGNOSE BESTÄTIGT - KEINE NEWS ZU SANITEC

Die bisherige Gewinnprognose für 2014 hat Geberit bestätigt. Demnach soll die EBITDA-Marge auf 26 bis 27% zu liegen kommen, die Prognose vom vergangenen Herbst lag bei "leicht über dem Vorjahr" (25,9%). Positiv habe sich das im Vorjahresvergleich erfeuliche Umsatzwachstum sowie die unterdurchschnittliche Zunahme des Materialaufwands ausgewirkt. Dies dürfte indes teilweise durch gestiegene Kundenboni sowie durch einen höheren Personalaufwand kompensiert werden.

Keine neuen Angaben machte Geberit zum laufenden Aktienrückkaufprogramm, welches nach der Ankündigung der Sanitec-Akquisition bis auf weiteres ausgesetzt wurde, und zum Status dieser Akquisition.

Geberit befindet sich mitten im Prozess der grössten Firmenübernahme. Mit der angestrebten Vollübernahme der skandinavischen Sanitec weitet Geberit die bisherige strategische Ausrichtung aus und kauft für den Preis von 1,29 Mrd CHF einen Umsatz von rund 860 Mio zu. Gemessen an den 2,40 Mrd von 2014 ergibt sich somit eine Steigerung von über 35%. Neu bietet Geberit auch Keramikprodukte im Badezimmer an.

Auch zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2015 äussert sich das Unternehmen noch nicht. Die Gewinnzahlen werden am 10. März 2015 vorgelegt.

cf/rt

(AWP)

 

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12.01.2015 16:09
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Ausblick Geberit: Jahresumsatz zwischen 2,40 und 2,43 Mrd CHF erwartet

12.01.2015 13:42



Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit wird am Dienstag, 13. Januar, den Umsatz für das Geschäftsjahr 2014 veröffentlichen. Sieben Analysten haben dazu die folgenden Schätzungen:

In Mio CHF    AWP-Konsens      Bandbreite       2013

Umsatz          2'417        2'404 - 2'434     2'292 

FOKUS: Während verschiedene Analysten für das vierte Quartal eine weitere Verlangsamung des Wachstumstempos gegenüber dem dritten Quartal antizipieren, gibt es auch Stimmen, welche von einer Beschleunigung ausgehen, dies wegen des milden Winters. Insgesamt ist sich die Mehrheit aber darin einig, dass die Wachstumsprognose von Geberit für das Gesamtjahr zu defensiv war.

Nebst den Angaben zum Umsatz erhoffen sich die Analysten weitere Informationen zum laufenden Prozess der Übernahme von Sanitec, welche Geberit im vergangenen Oktober angekündigt hatte, sowie zum Aktienrückkaufprogramm, welches seit der Ankündigung besagter Akquisition ruht. Allerdings hiess es dazu Ende Oktober, dass dieses so lange sistiert bleibe, bis die Übernahme von Sanitec abgeschlossen sei. Erst nach dem Closing werde entschieden, wie es mit dem Programm weitergehe.

ZIELE: Für das Gesamtjahr 2014 hat Geberit ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum am oberen Ende der Zielspanne von 4 bis 6% in Aussicht gestellt sowie eine EBITDA-Marge leicht über dem Vorjahr (25,9%). Zur Marge dürften am Dienstag allerdings wohl noch keine Angaben gemacht werden.

PRO MEMORIA: Ende Oktober hatte sich Geberit im Ausblick etwas vorsichtiger gezeigt als zuvor. Die Hoffnungen auf einen moderaten globalen Wirtschaftsaufschwung hätten in den letzten Monaten einen Dämpfer erhalten, was sich direkt auf die Bauindustrie auswirken dürfte, hiess es damals. Die Herausforderungen in diesem Sektor blieben anspruchsvoll und würden sich aus heutiger Sicht mittelfristig eher noch akzentuieren.

Zuversichtlich zeigte sich der abtretende CEO Albert Baehny dennoch für die beiden Hauptmärkte Deutschland und Schweiz. "In Deutschland hat sich die fundamentale Ausganslage nicht verändert. Der Immobilienmarkt ist in guter Verfassung und der Wohnungsbau wächst. Es gibt keinen Grund hier vorsichtiger zu werden", sagte er. Weiter ging er davon aus, dass die Bauindustrie in Deutschland auch in den kommenden Quartalen gut laufen werde. Auch die Schweiz entwickle sich weiterhin stark. Es sei davon auszugehen, dass dieses gute Momentum auch im Jahr 2015 noch anhalten werde, so Baehny im Oktober.

Geberit befindet sich mitten im Prozess der grössten Firmenübernahme. Mit der angestrebten Vollübernahme der skandinavischen Sanitec weitet Geberit die bisherige strategische Ausrichtung aus und kauft für den Preis von 1,29 Mrd CHF einen Umsatz von rund 860 Mio zu. Gemessen an den 2,29 Mrd von 2013 ergibt sich somit eine Steigerung von über 35%. Neu bietet Geberit auch Keramikprodukte im Badezimmer an.

Dass dies für Geberit ein epochaler Schritt ist, bestätigte Baehny. Mit dieser Übernahme ändere sich zwar die Strategie von Geberit nicht völlig, es werde aber dennoch ein neues Unternehmen Geberit entstehen: "Die DNA und die Kultur bleiben gleich. Mit dem neuen Produktportfolio sind wir aber breiter aufgestellt und verfügen über grössere Wachstumschancen." Die Produktepaletten der beiden Firmen würden sich ideal ergänzen. Sanitec vertreibe europaweit starke lokale Marken, die in ihren jeweiligen Heimmärkten meist die Nummer 1, vereinzelt auch die Nummer 2 seien.

Kurz vor Weihnachten gab Geberit bekannt, dass gut 96% der Sanitec-Aktionäre bis zum Ablauf der Übernahmefrist das Angebot angenommen haben. Bis die Akquisition allerdings als vollzogen gilt müssen allerdings noch diverse Wettbewerbsbehörden der Transaktion zustimmen. Man habe die notwendigen Prozesse eingeleitet und bereits grünes Licht von verschiedenen Jurisdiktionen erhalten. Das Unternehmen gibt sich dabei zuversichtlich, dass auch die restlichen Bewilligungen eintreffen werden. Allerdings brauche es eine längere Zeit dafür.

Mit der Neuausrichtung einher geht auch die Neubesetzung der operativen Spitze von Geberit. Im Januar erfolgte der schon vor längerer Zeit angekündigte Stabwechsel auf dem Posten des CEO von Albert Baehny, welcher künftig nur noch als Präsident des Verwaltungsrats agieren wird, zu Christian Buhl. Der diplomierte Physiker ETH trat 2009 bei Geberit ein, wo er zunächst für den Bereich strategische Planung verantwortlich war. Anschliessend übernahm er die Verantwortung für die Internationalisierungsstrategie des Dusch-WC-Geschäfts AquaClean. Seit Anfang 2012 war Buhl Geschäftsführer der deutschen Vertriebsgesellschaft.

Baehny wird Buhl noch Einarbeiten und nebst dem Präsidium des Verwaltungsrates verschiedene "definierte strategische Projekte" begleiten. Er schloss aber aus, dass er dem neuen Chef zu viel dreinreden könnte. "Ich werde auf keinen Fall ein exekutiver VR-Präsident sein, das kommt gar nicht in Frage. Im Gegenteil, ich werde nach kurzer Zeit keine operative Tätigkeit mehr wahrnehmen", sagte Baehny in einem Interview mit AWP im Sommer. "Er wird seine operativen Freiheiten haben, solange er Resultate liefert und die strategische Richtung einhält."

Im Dezember gab Geberit die Erweiterung der Logistikkapazitäten im süddeutschen Pfullendorf bekannt. Die Lagerbereiche sowie die Kommissionier- und Versandflächen würden nicht mehr ausreichen, hiess es zur Begründung, dies "wegen der sehr erfreulichen Geschäftsentwicklung und der steigenden Anzahl an Produktvarianten", welche zur Bedienung der internationalen Märkte mit unterschiedlichen Anforderungen notwendig seien. Insgesamt werden in Pfullendorf rund 40 Mio EUR investiert.

AKTIENKURS: Die Aktien befindet sich wie der Gesamtmarkt seit dem zweiten Semester 2011 im Steigflug. Von den Zwischentiefs im vergangenen Oktober und Dezember hat sich das Papier gut erholt, wobei heute Montag ein Allzeithoch von 361,90 CHF markiert wurde. 2014 legten Geberit eine Jahresperformance von +25% hin, was Position fünf unter den SMI-Aktien einbrachte. Aktuell liegt das Plus seit Jahresbeginn bei knapp 7%.

ab/cf/an

(AWP)

 

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26.11.2014 16:57
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Danke khug, top Beitrag! Mich haben diese Beiträge von DM2000 langsam aber sicher etwas "genervt"...und das obwohl ich nicht in Geberit investiert bin. Es steht ja jedem frei, in diesem Forum seine Meinung kund zu tun. Es erscheint mir jedoch unnötig, einen Thread Woche für Woche (teilweise Tag für Tag) mit Beiträgen, welche praktisch ein und denselben Inhalt haben, zu füllen.

26.11.2014 16:14
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@DM2000: Na, die magst Du nun mal wirklich nicht, diese Geberit. 

Ich finde halt immer noch, dass Du Dich mit solch genauen Prognosen auf unnötig glattem und dünnem Eis bewegst. Aber es scheint nun mal Dein Stil zu sein, drastische Formulierungen zu benutzen, genaue Kursangaben zu machen und einen Zeitplan anzugeben. Jä nu. 

Du willst alle Investierten zur Vorsicht anhalten. Dagegen ist grundsätzlich nun wirklich nichts einzuwenden. Auch ich bin vorsichtig und nicht nur optimistisch für die Zukunft. Es wird irgendwann wieder mal ganz gehörig krachen an den Börsen, da besteht kein Zweifel. Jeder hat seinen Stil, wie er sich auf diesen Krach vorbereitet: Manch einer tut gar nichts, andere diversifizieren in verschiedene Anlageklassen (Es gibt ja nicht nur Aktien! Auch wenn diese langfristig am meisten rentieren), wieder andere versuchen's mit Beten und Hoffen. 

Nachdem man Dich gebeten hat, dem Langfrist-Thread fernzubleiben, hast Du Dich jetzt bei Geberit eingenistet. Ich finde das Geberit gegenüber etwas unfair, denn was Du sagen willst, betrifft ja Geberit nur am Rande. Denn damit die Aktie so fällt wie Du sagst, braucht es eine heftige Korrektur / einen kleinen Crash, und das ist nicht die Schuld von Geberit, denn wie Du auch schreibst, ...und es wird klar nicht die einzige Aktie sein, deren Aktionäre ein schlimmes Erwachen erleben werden.

Vielleicht kannst Du mal mit gutem Humor versuchen, Deine Message in einem neuen Thread dieses Forums rüberzubringen? Oft liest sich sowas besser als die ewigen Schimpftiraden gegen alle Notenbanken, all die dummen Schafe und sonstige Narren. Meinst Du nicht? Oder nervt Dich denn das so wahnsinnig, wenn andere die gleiche Situation völlig anders beurteilen als Du? Wenn Du ja recht haben wirst, weshalb so bissig? Versteh ich nicht. 

 

 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

26.11.2014 10:39
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DM2000 hat am 20.11.2014 - 17:18 folgendes geschrieben:

Das kürzlich markierte ATH im S&P500 beträgt 2056 Pkte. Der S&P500 wird nächstes Jahr (2015) sehr volatil sein, wie alle anderen Indizes und Aktienmärkte generell und hat noch ein begrenztes Up-Potential von 9-10%. Ab einem S&P-Stand von +/- 2250 Pkte. werden alle Aktien beginnen abzubröckeln. Der Zenit ist auf diesem Niveau erreicht.

Wir sind in der letzten Phase der (Katastophen)-Hausse, auch als Crack-Up-Boom bekannt, angelenagt.

Privatanleger die in den letzten Jahre satte Gewinne/zufriedenstellende Ergebnisse erzielt haben, sollten nicht zu Gierig werden und den Exit vorbereiten. Die die keine zufriedenstellende Resultate erzielt haben, sollten sich in Geduld üben und

a, 2015 Short-Opportunitäten prüfen, oder

b, warten bis die wichtigsten Indizes, allen voran der S&P500, 75-80% korrigiert hat/haben, und dann Long-Einsteigen(2017/2018).

 

Nicht auf den fahrenden Zug aufspringen der seit 6 Jahren in fahrt ist. Vor allem nicht, wenn die Absicht dahinter, der Aufbau langfristiger Positionen ist.

 

Die letzte Übertreibung steht noch an. Dann, wenn alle Narren drin sind, folgt der Knall.

 

Der Dow Jones & der S&P 500 haben noch ein Up-Potential von +/- 8%. Dann ist fertig lustig....

Wir sind bald angelangt...der Zenit naht und die Hausse neigt sich ihrem Ende zu. 

Jetzt gilt: Verkaufen bei Kursanstiegen. Jeglicher Kursanstieg sollte für das Schliessen bestehender Long-Positionen genutzt werden. 

 

Nun zu Geberit:

Dieser Wert ist übertrieben hoch bewertet. Hier rate ich dringend zum Abbau/ resp. zur gänzlichen Schliessung/Glattstellung der Position.

Angenommen der User Pitou und seine Quelle: Godmode-Trader.de behält/behalten recht, dann entspräche das Kursziel einem Up-Potential von 10%. Will man wirklich wegen diesen 10% drin bleiben...ist es möglicherweise die Gier nach mehr...Naivität..?

Bäume wachsen nach wie vor nicht in den Himmel und was sind weitere +10%, wenn Geberit in 12-18 Monate oder durch eine für diese Zeiten "des sich in falsche-Sicherheit-wiegen-Einstellung" eine "Anomalie" eintritt...und der Knall eher/schneller als von mir Prognostiziert eintritt...- MIT SICHERHEIT WIRD GEBERIT IN NICHT ALL ZU FERNER ZUKUNFT UM/UNTER CHF 150 NOTIEREN.

Allen Langfristanlegern die in Geberit investiert sind rate ich: Nutzt jeglichen Kursanstieg um Geberit-Aktien zu VerkaufenEs ist gänzlich davon abzuraten Long-Positionen in Geberit, auf diesen Niveaus, weder neu einzugehen noch auszubauen. Die Absatzmärkte dieses Unternehmens werden, in nicht all zu ferner Zukunft, genau wie das/der zu bedienende Segment/Sektor, in grosse Schwierigkeiten geraten. Der Bauboom hat ihren Zenit längst erreicht. Jegliche weitere Produktion erzeugt Überkapazitäten.  Diese müssen dann in einem langen Prozess erstmal abgebaut werden. Die wichtigsten Absatzmärkte/Länder die von Geberit bearbeitet werden, werden erst noch erfahren müssen, was das Wort "Krise" bedeutet. UND GEBERIT UND SEINE AKTIONÄRE GLEICH MIT.

Nach dem platzen der Dot-com Blase, stieg/ resp. liess man die Aktienmärkte durch die Liquiditätsflut ansteigen. Die Geberit-Hausse dauerte von Tief bis zum Hoch (2001 bis2007) 65 Mte. Der Spass mündetet im platzen der Immo-Blase die ihr Aktienmarkt-Tief 2009 fand. Geberit verlor vom Zenit zum Boden 2009 -59.12%. 

Dann griffen die Zauberlehrlinge der Notenbanken erneut zu den üblichen Mitteln, nur dieses mal mit massivster & stärkerer Medizin im glauben und legitimiert durch die Narren, das sei gut für die Volkswirtschaft.. (wer glaubt diese Praktik/Medizin sei von Nutzen, Nachhaltig & gut, ist ein Narr der nichts aber rein gar nichts verstanden hat.) ..Fakt ist, diese Handlungen führen zu Fehlinvestitionen, Asset-Price-Inflation & Wohlstandsverlust.(Es ist ein langsamer und vom Pöbel nicht greifbarer Prozess. Er läuft nach dem Prinzip & den Erkenntnissen des "Frosch-Experiments" ab.

“Politische Macht vermag das ökonomische Gesetz niemals außer Kraft zu setzen.” (Eugen Böhm von Bawerk)

Und weiter. Also seit 2009 wird wieder gezaubert, gestützt & gesteuert. Alles unter dem Vorwand der "Alternativlosigkeit" & dem erhalt des Systems (Super System: Financial Repression). Geberit steigt nun seit dem Boden 2009, bereits seit 68 Mte.

 

Ob ihr es glauben wollt oder nicht. Alles was Technokraten & Bürokraten & Politiker in die Hand genommen haben, hat in der ganzen Menschheitsgeschichte, immer in einem Desaster geendet.

und in einigen mte. wird es wieder so weit sein. solltet ihr Kursanstiege vernehmen, dann wisst: Das ist das letzte Aufflackern vor dem nächsten grossen Sturm. Oder: die letzten Versuche der "Steuerer" das sinkende Schiff doch noch zu retten....

 

Einige Eckdaten zu Geberit:

Hoch Januar 2000, dann -50.52% bis September 2001 (in 21 Mte)

Vom Tief 2001 bis zum nächsten Hoch Februar 2007 -> 65 Mte

 

Hoch Februar 2007, dann -59.21 März 2009 (in 25 Mte)

Vom Tief 2009 bis HEUTE 26.November 2014 -> 68 Mte

 

 

Ich gehe beim einsetzten der nächsten Crash's/Korrektur, von einem Decline in Geberit von etwa -60 bis -70% aus, und erwarte eine Bodenbildung zwischen CHF 130 und 120.

Eines ist klar: Geberit wird Mitte/Ende 2016/ Anfang 2017 weit unter CHF 150 notieren....

...und es wird klar nicht die einzige Aktie sein, deren Aktionäre ein schlimmes Erwachen erleben werden.

 

 

 

 

 

24.11.2014 11:04
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http://www.godmode-trader.de/analyse/geberit-das-sieht-bullisch-aus,3967842

Update von der Chartanalyse von letzter Woche. 332.5CHF muss geknackt werden, dann Rally bis 375CHF möglich. 

 

20.11.2014 17:18
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Das kürzlich markierte ATH im S&P500 beträgt 2056 Pkte. Der S&P500 wird nächstes Jahr (2015) sehr volatil sein, wie alle anderen Indizes und Aktienmärkte generell und hat noch ein begrenztes Up-Potential von 9-10%. Ab einem S&P-Stand von +/- 2250 Pkte. werden alle Aktien beginnen abzubröckeln. Der Zenit ist auf diesem Niveau erreicht.

Wir sind in der letzten Phase der (Katastophen)-Hausse, auch als Crack-Up-Boom bekannt, angelenagt.

Privatanleger die in den letzten Jahre satte Gewinne/zufriedenstellende Ergebnisse erzielt haben, sollten nicht zu Gierig werden und den Exit vorbereiten. Die die keine zufriedenstellende Resultate erzielt haben, sollten sich in Geduld üben und

a, 2015 Short-Opportunitäten prüfen, oder

b, warten bis die wichtigsten Indizes, allen voran der S&P500, 75-80% korrigiert hat/haben, und dann Long-Einsteigen(2017/2018).

 

Nicht auf den fahrenden Zug aufspringen der seit 6 Jahren in fahrt ist. Vor allem nicht, wenn die Absicht dahinter, der Aufbau langfristiger Positionen ist.

 

Die letzte Übertreibung steht noch an. Dann, wenn alle Narren drin sind, folgt der Knall.

 

20.11.2014 16:41
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pitou hat am 18.11.2014 - 22:45 folgendes geschrieben:

Die Aktie von Geberit fiel am 16. Oktober 2014 auf ein tief bei 277,50 CHF zurück. Danach drehte der Wert stark nach oben. Am 30. Oktober 2014 durchbrach er sogar den Widerstand bei 318,70 CHF und damit das bisherige Jahreshoch. In den letzten Wochen etablierte sich der Wert darüber. Aktuell kommt es aber zu leichten Gewinnmitnahmen. Die Aktie setzt in Richtung 318,70 CHF zurück.

Im Bereich um 318,70 CHF dürfte die Aktie von Geberit wieder nach oben drehen und die Rally der letzten Wochen fortsetzen. Mittelfristig könnte die Aktie in Richtung 375,00 CHF klettern. Sollte der Wert aber unter 318,70 CHF abfallen, könnte kurzfristig Verkaufsdruck aufkommen.

Geberit AG

 

Hier noch der original Link mit Chart http://www.godmode-trader.de/analyse/geberit-wo-bietet-sich-eine-tradingchance,3961545

Geberit ist einfach nur ein klarer VERKAUF. In 12-18 Mte wird Geberit 50-60% tiefer notieren.

Kursanstiege sollten für die glattstellung der Position genutzt werden.

18.11.2014 22:45
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Die Aktie von Geberit fiel am 16. Oktober 2014 auf ein tief bei 277,50 CHF zurück. Danach drehte der Wert stark nach oben. Am 30. Oktober 2014 durchbrach er sogar den Widerstand bei 318,70 CHF und damit das bisherige Jahreshoch. In den letzten Wochen etablierte sich der Wert darüber. Aktuell kommt es aber zu leichten Gewinnmitnahmen. Die Aktie setzt in Richtung 318,70 CHF zurück.

Im Bereich um 318,70 CHF dürfte die Aktie von Geberit wieder nach oben drehen und die Rally der letzten Wochen fortsetzen. Mittelfristig könnte die Aktie in Richtung 375,00 CHF klettern. Sollte der Wert aber unter 318,70 CHF abfallen, könnte kurzfristig Verkaufsdruck aufkommen.

Geberit AG

 

Hier noch der original Link mit Chart http://www.godmode-trader.de/analyse/geberit-wo-bietet-sich-eine-tradingchance,3961545

18.11.2014 10:49
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GEBERIT IST EIN AUSGEZEICHNETER SHORT KANDIDAT.

KURSANSTIEG NUTZEN UM SHOR-POSITIONEN AUFZUBAUEN

ODER UM BESTEHENDE LONG-POSITIONEN ZU VERÄUSSERN.

17.11.2014 15:26
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DM2000 hat am 14.11.2014 - 11:39 folgendes geschrieben:

Wer stur bleiben will, der soll und kann. Er wird auch einen Weg finden diese Dummheit (die Papiere nicht veräussert zu haben) zu Rechtfertigen wissen. (so ganz à la khug) 

Danke, Du bist immer so nett zu mir. 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

17.11.2014 09:07
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Kommentare: 129

Der Abstand zwischen Geld- und Brief-Kurs wird von Tag zu Tag grösser. Ein weiterer Indikator für einen sukzessiven Kursrutsch in den kommenden Tagen/Wochen.

Kursanstiege sollte man nutzen um Geberit Aktien zu Verkaufen.

Ich bleibe dabei: Geberit ist ein "SELL-/SHORT-KANDIDAT"

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