Geberit

Geberit Aktie 

Valor: 3017040 / Symbol: GEBN
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stones.
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Geberit

GoWild88 wrote:

so da kommen ja bald die zahlen..

gibts hier geberit aktien profis?was meint ihr wie wird hier auf die zahlen reagiert?

Ich habe meine Geberit Aktien für 186.50 verkauft. Geberit macht den Grossteil vom Umsatz in Europa, haupsächlich in Deutschland. Der sinkende Euro war für mich der Verkaufsgrund, nicht die Firma oder deren Produkte. Kann sein, dass die Zahlen für Q1 nochmals sehr gut sind aber für die Zukunft sehe ich, wegen dem Euro, eher einen Kursrückgang.

Cheers

stones

GoWild88
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Geberit

sind die zahlen schon draussen?habe nichts gefunden....

maka
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Zahlen

Am 12.8. kommen die Zahlen. Ist jemand drin in GEBN?

Der chinesische Markt macht momentan nur einen kleinen Teil des Umsatzes von Geberit aus. Dieser wird meiner Meinung in Zukunft stark an Gewicht zunehmen und somit den Geschäftsgang von Geberit positiv beeinflussen.

Andere Meinungen?

Ich bin momentan nicht investiert, überlege mir aber ein Investment noch vor den Zahlen.

Geiz ist des Anlegers Feind.

maka
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Geberit

Geberit bestätigt die Erwartungen und erhöht die Gewinnprognosen für das laufende Jahr.

(

in Mio CHF)        H1 2010    H1 2009   +/- in %

Umsatz              1'115,4    1'099,1     + 1,5
EBITDA                311,0      307,8     + 1,0
Marge in %             27,9       28,0      
EBIT                  268,9      267,5     + 0,5
Marge in %             24,1       24,3     
Reingewinn            221,0      202,9     + 8,9
Marge in %             19,8       18,5    

Gewinn je 
Aktie (in CHF)         5,62       5,20     + 8,1


                    Q2 2010    Q2 2009

Umsatz                560,4      547,3 
EBIT                  132,0      141,3  
Marge in%              23,6       25,8 
Reingewinn            107,5      109,4 

Quelle: AWP

Geiz ist des Anlegers Feind.

maka
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Geberit

Geberit hat nach dem Taucher die letzten zwei Monate wieder sehr viel an Boden gut gemacht. Ich werde die Zahlen vom 4.11. abwarten und überlege mir nachher, ob ich wieder einsteigen soll.

Geiz ist des Anlegers Feind.

Mephist0pheles
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Geberit

Wie könnte das Potential dieser Aktie aussehen?

Ich habe sie jetzt ein bisschen Verfolgt und die letzen zwei Monate waren ja gewaltig.

Nur bin ich mir in Anbetracht der Wirtschaftslage nicht ganz sicher. Wie sieht das bis Ende Jahr aus? Und im nächsten Jahr? Was meint ihr?

Grüsse

Für der, der warten kann, kommt alles mit der Zeit

cashflow
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Geberit

hmm, das management scheint hier ja ziemlich überzeugt zu sein, das sich bald wieder was tut bei geberit:

Geberit AG

Transaktionsdatum 11.02.2011 von einem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung

Art der Transaktion Erwerb von 3'584 Titeln im Betrag von 735'436.80 CHF (entspricht 205.20 CHF / Titel)

Art der Effekte Beteiligungsrechte

ISIN CH0030170408

Zusätzliche Angaben

zur Transaktion Zuteilung von Optionen im Rahmen des Beteiligungsprogramms

Emittent Geberit AG

Transaktionsdatum 11.02.2011 von einem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung

Art der Transaktion Erwerb von 2'034 Titeln im Betrag von 417'376.80 CHF (entspricht 205.20 CHF / Titel)

Art der Effekte Beteiligungsrechte

ISIN CH0030170408

Zusätzliche Angaben

zur Transaktion Zuteilung von Optionen im Rahmen des Beteiligungsprogramms

Emittent Geberit AG

Transaktionsdatum 11.02.2011 von einem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung

Art der Transaktion Erwerb von 1'914 Titeln im Betrag von 392'752.80 CHF (entspricht 205.20 CHF / Titel)

Art der Effekte Beteiligungsrechte

ISIN CH0030170408

Zusätzliche Angaben

zur Transaktion Zuteilung von Optionen im Rahmen des Beteiligungsprogramms

Emittent Geberit AG

Transaktionsdatum 11.02.2011 von einem Exekutiven Verwaltungsratsmitglied / Mitglied der Geschäftsleitung

Art der Transaktion Erwerb von 1'506 Titeln im Betrag von 309'031.20 CHF (entspricht 205.20 CHF / Titel)

Art der Effekte Beteiligungsrechte

ISIN CH0030170408

Zusätzliche Angaben

zur Transaktion Zuteilung von Optionen im Rahmen des Beteiligungsprogramms

Turbo
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Geberit

Dienstag Zahlen hier erwarte ich eine positive Ueberraschung und danach eine Attacke auf die 220.

Die Erwartungen sind wegen der Währungsentwicklung gedämpft, aber der Bausektor ist generell wieder am anziehen. Aus meiner Sicht kaufenswert.

29-04-2011 16:21 DJ EARNINGS PREVIEW: Geberit 1Q 2010 Profit Seen Down 3.1%

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Turbo
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Geberit

Morgen kommen Zahlen, hier liegen kurzfristig 5-10% drin. Technisch sollte er heute den Ausbruch aus dem Dreieck bestätigen.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

moonlight.
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Geberit

Bin mal gespannt auf morgen, bin auch long dabei - mit engem SL.

Ich hoffe dass er aus dem aufsteigenden Dreieck ausbricht.

touchdown
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Geberit

Also ich bin ja gespannt wie ein Flitzebogen, aber Skeptisch gegenüber jeglicher Euphorie. Bin letztes Mal vor den Zahlen Q4/2010 reingegangen und zünftig auf die Nase geflogen (obwohl die Zahlen gut waren). Drum hab ich die Finger davon gelassen. Verbrenn' sie mir dieses Mal lieber an einem anderen Titel...

Turbo
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Geberit

Also Resultat über den Erwartungen, jetzt lass ich mich überraschen, technisch liegt ein Angriff auf 220 in den nächsten Tagen drin.

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Turbo
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Geberit

Volltreffer Biggrin

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spion
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Geberit

Turbo wrote:

Volltreffer Biggrin

Gewinnmitnahmen???

Oder geht morgen die GEBN Richtung 220.-

An der Börse kannst du "nur" 100% verlieren, aber ein vielfaches gewinnen.

Turbo
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Geberit

0712 GMT [Dow Jones] Vontobel upgrades Geberit (GEBN.VX) to buy from hold and raises its target price to CHF240 from CHF220 after the company's strong 1Q results, posted Tuesday. "Geberit is well prepared to benefit from the expected slight overall recovery in the construction industry," analyst Christian Arnold says. Expects above-average organic growth rates and high Ebitda margins for 2011 and 2012. Shares trade 0.4% higher at CHF207. (markus.germann@dowjones.com)

Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

Zyndicate
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Jona (awp) - Das

Jona (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit hat im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatzrückgang um 1,1% auf 2'122,6 Mio CHF erlitten. In lokalen Währungen ergab sich dagegen ein Plus von 9,5%, wie Geberit am Donnerstag mitteilte. Die bisherige Gewinnprognose für die EBITDA-Marge im Geschäftsjahr 2011 wurde bestätigt.


Damit hat Geberit die Erwartungen der Analysten erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2'121 Mio. Auch die eigenen Erwartungen hat das Unternehmen damit erfüllt. Geberit selbst hatte im November mit den Neunmonats-Zahlen eine währungsbereinigte Steigerung des Umsatzes im hohen einstelligen Bereich in Aussicht gestellt.


Die europäischen Märkte legten insgesamt in lokalen Währungen um 9,5% zu, wobei Grossbritannien/Irland (+26,2%), Österreich (+15,3%), Frankreich (+12,6%), Deutschland (+12,3%), die nordischen Länder (+11,6%), Zentral-/Osteuropa (+10,3%) und die Benelux-Länder (+10,2%) zweistellig wuchsen. Die Schweiz verzeichnete ein knappes Plus von 1,4% und als einziger Markt in Europa gab die iberische Halbinsel um 9,5% nach.


Die bisherige Gewinnprognose für 2011 hat Geberit bestätigt. Demnach soll die EBITDA-Marge am oberen Ende des mittelfristigen Zielkorridors von 23 bis 25% zu liegen kommen. Zur ebenfalls abgegebenen Prognose eines Reingewinns von rund 380 Mio CHF äussert sich Geberit in der Mitteilung nicht. Zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2012 macht Geberit heute ebenfalls noch keine konkreten Angaben.


Die Gewinnzahlen werden am 08. März 2012 vorgelegt.


Quelle: www.nzz.ch

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Zucchero
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Gemäss Cash-Artikel hat die

Gemäss Cash-Artikel hat die Aktie einiges an Potential. User-Meinungen dazu? Dividende gibts auch oder? Wann müsste ich diese spätestens Kaufen um partizipieren zu können und wie lange liegen lassen ?

 

Cheers

An der Börse sind 2 mal 2 niemals 4, sondern 5 minus 1. Man muss nur die Nerven und das Geld haben, das minus 1 auszuhalten

Zyndicate
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Geberit übertrifft die Erwartungen
 

Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat in den ersten neun Monaten 2013 Umsatz und Gewinn klar gesteigert. Zudem wird der Ausblick bestätigt.

Geberit hat in den ersten neun Monaten 2013 den Umsatz um 4,7% auf 1,77 Mrd CHF gesteigert, entsprechend einem währungsbereinigten Plus von 3,4%. Währungsgewinne erhöhten den Umsatz um 23 Mio, wie Geberit am Donnerstag mitteilte.

Das Tempo der Umsatzentwicklung hat sich im dritten Quartal mit einem währungsbereinigten Plus von 8,1% deutlich beschleunigt. Im zweiten Quartal hatte das Umsatzwachstum noch bei +1,2% und im ersten bei +1,0% gelegen. Diese im langjährigen Vergleich überdurchschnittliche Zunahme sei unter anderem auf eine schwächere Vergleichsbasis im Vorjahr zurückzuführen.

Der operative Gewinn nach neun Monaten auf Stufe EBITDA erhöhte sich um 9,9% auf 480,8 Mio CHF und die EBITDA-Marge auf 27,2 von 25,9% im Vorjahr. Die EBITDA-Marge liegt damit über dem Zielband von 23 bis 25% und auch über dem Wert nach sechs Monaten (26,5%).

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT verbesserte sich um 11,0% auf 420,1 Mio CHF und die entsprechende Marge auf 23,8 von 22,4%. Der Reingewinn liegt mit 360,7 Mio um 11,5% über dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum Vorjahr hätten der prozentual tiefere Warenaufwand unter anderem aufgrund des Insourcing des Dusch-WC-Geschäfts, leicht tiefere Materialpreise sowie Preiserhöhungen das Ergebnis positiv beeinflusst. Negativ gewirkt haben dagegen Kundenboni sowie gestiegene Unterhalts-, Zoll- und Frachtkosten. Der Fremdwährungseffekt hatte dagegen keinen signifikanten Einfluss.

Analysten-Erwartungen übertroffen

Damit hat Geberit die Erwartungen der Analysten mit allen Ziffern übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 1,75 Mrd CHF, für den EBITDA bei 466 Mio, für den EBIT bei 406 Mio und für den Reingewinn bei 346 Mio.

Den bisherigen Ausblick auf das Gesamtjahr 2013 hat Geberit bestätigt, wenn auch mit Blick auf den Gewinn etwas umformuliert. Demnach rechnet Geberit mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von rund 3% sowie mit einer EBITDA-Marge von rund 25%. Bisher hiess es zur Marge, sie werde leicht über dem Vorjahr ausfallen (24,8%).

Die in einem anspruchsvollen Umfeld erzielten Resultate des ersten Halbjahrs würden zuversichtlich stimmen, wiederum solide Ergebnisse erzielen zu können, heisst es. Die Herausforderungen in der Bauindustrie im vierten Quartal würden aber unverändert anspruchsvoll bleiben. Die Situation werde von einer Abschwächung der Wachstumsdynamik sowie von politischen und makroökonomischen Unsicherheiten geprägt sein, dies trotz anderslautenden Prognosen in der jüngsten Vergangenheit insbesondere für die Eurozone. Das Volumen in der Bauindustrie in Europa geht gemäss Geberit insgesamt weiterhin zurück.

AWP

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Zyndicate
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Geberit erhöht Gewinnprognose
 

Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit hat im Geschäftsjahr 2013 den Umsatz weiter gesteigert und die Vorgaben der Analysten punktgenau getroffen. Nun wird mit einem höheren Gewinn gerechnet.

Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit hat im Geschäftsjahr 2013 trotz der schwierigen Lage im Hauptmarkt Europa ein solides Umsatzwachstum erreicht. Dabei hat sich das Wachstumstempo nach dem sehr starken dritten Quartal im vierten wieder etwas verlangsamt. Die bisher für das Gesamtjahr geltende EBITDA-Prognose dürfte übertroffen werden.

Der Umsatz wurde um 4,7 Prozent auf 2,29 Milliarden Franken gesteigert. In lokalen Währungen ergab sich ein Plus von 3,6 Prozent, wie Geberit am Dienstag mitteilte. Die im Umsatz enthaltenen Währungsgewinne belaufen sich auf rund 25 Mio.

Damit hat Geberit die Erwartungen der Analysten genau getroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 2,29 Milliarden Franken.

Das Wachstumstempo hat sich erwartungsgemäss im vierten Quartal wieder verlangsamt. Der Umsatz erreichte im Schlussquartal 525,3 Mio Franken, entsprechend einem währungsbereinigten Wachstum von 4,4 Prozent. Nach Wachstumsraten von 1,0 und 1,2 Prozent in den ersten beiden Quartalen hatte sich im dritten ein markantes Plus von 8,1 Prozent ergeben.

Deutschland weiter stark

Die europäischen Märkte legten im Gesamtjahr insgesamt in lokalen Währungen um 3,7 Prozent zu. In einem anhaltend anspruchsvollen Marktumfeld seien in vielen Märkten Marktanteile gewonnen worden, heisst es. Am höchsten waren die Wachstumsraten in Grossbritannien/Irland (+18,3 Prozent) und im wichtigsten Markt Deutschland (+7,4 Prozent). Der Heimmarkt Schweiz zog als zweitwichtigster um 2,9 Prozent ebenfalls an. Positive Wachstumsraten verzeichneten weiter die Nordischen Länder (+4,5 Prozent), Zentral-/Osteuropa (+4,1 Prozent), die iberische Halbinsel (+3,9 Prozent) und Frankreich (+1,0 Prozent). Geschrumpft sind die Umsätze in Österreich (-1,8 Prozent), Benelux (-1,7 Prozent) und in Italien (-5,0 Prozent).

Trotz einer leichten Erholung habe das Geschäft in Amerika (-0,8 Prozent) weiterhin unter der schlechten Verfassung des in dieser Region für Geberit hauptsächlich relevanten öffentlichen Bereichs gelitten. Auch in Fernost/Pazifik ergab sich ein Minus von 3,8 Prozent, dies hauptsächlich wegen des negativen Geschäftsverlaufs in China. Das Umsatzplus von 23,8 Prozent in der Region Nahost/Afrika bezeichnet Geberit als "erfreulich".

Von den beiden Geschäftsbereichen habe der Bereich Rohrleitungssysteme im Vergleich zu den Sanitärsystemen im zweiten Semester einen positiveren Umsatzverlauf verzeichnet, dies nach einer gegenläufigen Entwicklung im ersten Halbjahr. Im Gesamtjahr legte der Bereich Sanitärsysteme in lokalen Währungen um 3,3 Prozent zu und der Bereich Rohrleitungssysteme um 5,2 Prozent.

Marge leicht über Prognose

Die bisherige Gewinnprognose für 2013 hat Geberit leicht erhöht. Demnach soll die EBITDA-Marge auf 25 bis 26 Prozent zu liegen kommen, die Prognose vom vergangenen Herbst lag bei rund 25 Prozent. Ein im Vorjahresvergleich prozentual tieferer Warenaufwand werde sich positiv auf die Marge auswirken, wogegen höhere Kundenboni sowie gestiegene Unterhalts- und Personalkosten dies teilweise kompensieren würden. Die langfristig gültige Zielsetzung sieht einen Zielkorridor zwischen 23 und 25 Prozent vor.

Keine Angaben machte Geberit zu einem neuen Aktienrückkaufprogramm, womit in Marktkreisen teilweise spekuliert wurde.

Auch zum Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014 äussert sich das Unternehmen noch nicht. Die Gewinnzahlen werden am 11. März 2014 vorgelegt.

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Zyndicate
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Geberit übertrifft die Prognosen
 

Der Sanitärtechnikkonzern Geberit hat für das erste Quartal 2014 Zahlen vorgelegt, welche die Erwartungen der Analysten übertreffen. Die Aktie legt vorbörslich zu.

Geberit hat im ersten Quartal 2014 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 9,6% auf 638,5 Mio CHF gesteigert, in lokalen Währungen ergab sich ein Plus von 11%. Der EBITDA erhöhte sich um gut 16% auf 182,1 Mio und der EBIT um über 19% auf 163,2 Mio. Die für das Unternehmen wichtigere EBITDA-Marge legte um 1,6 Prozentpunkte auf 28,5% zu, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilt. Sie liegt damit deutlich über der anvisierten Bandbreite von 23 bis 25%. Der Reingewinn stieg um gut 19% auf 141,9 Mio CHF.

Damit wurden die Erwartungen der Analysten auf der ganzen Linie übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 627,5 Mio, für den EBITDA bei 174,1 Mio, für den EBIT bei 154,8 Mio und für den Reingewinn bei 132,3 Mio CHF.

Die Aktie von Geberit steigt im vorbörslichen Handel in Zürich um gut 2 Prozent.

Der "hervorragende Start" ins neue Geschäftsjahr sei durch die gute Positionierung in vielen Märkten ermöglicht worden. Ausserdem hätten die vorteilhaften Wetterbedingungen für die Bauindustrie in weiten Teilen Europas sowie das vergleichsweise schwache Vorjahresquartal die Umsatzentwicklung begünstigt.

Die Hauptkonzernregion Europa legte währungsbereinigt um knapp 11% zu, wobei alle Märkte zum Wachstum beitrugen. Nahost/Afrika verzeichnete ein markantes Plus von über 24% und Fernost/Pazifik ein solches von knapp 17%. Amerika litt nach wie vor unter der "wenig vorteilhaften" Entwicklung im relevanten öffentlichen Bereich, die Region verzeichnete aber dennoch ein Plus von 3,8%.

Deutlicher Volumenzuwachs

Das "erfreuliche" Ergebnis habe hauptsächlich vom deutlichen Volumenzuwachs profitiert. Belastend hätten sich dagegen höhere Kundenboni ausgewirkt sowie eine Zunahmen beim Personalaufwand, wo sich die höhere Anzahl der Mitarbeitenden sowie höhere Saläre niederschlugen. Das Finanzergebnis verharrte auf dem Vorjahresniveau, deshalb lag auch die Steigerungsrate beim Reingewinn im Bereich des operativen Gewinns.

Für 2014 hätten sich die Einschätzungen seit der Veröffentlichung der Ergebnisse für das Gesamtjahr 2013 im März "praktisch nicht verändert", heisst es zum Ausblick. Die Herausforderungen in der Bauindustrie dürften trotz des prognostizierten moderaten globalen Wirtschaftswachstums unverändert anspruchsvoll bleiben und die Entwicklung der einzelnen Regionen/Märkte und Bausektoren stark divergieren. Neben ein paar wenigen positiv verlaufenden Märkten wie Deutschland, der Schweiz und Grossbritannien sei in den meisten übrigen Märkten seit Längerem ein deutlicher Nachfragerückgang zu verzeichnen, wobei sich der Rückgang im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich vielerorts abflachen werde.

Die Unternehmensleitung gibt sich überzeugt, für die kommenden Aufgaben sehr gut gerüstet zu sein und im Jahr 2014 wiederum solide Resultate erwirtschaften zu können. Ziel sei es, sowohl in den wenigen gesunden, aber auch in der grossen Zahl von schrumpfenden Märkten überzeugende Leistungen zu erbringen und wie in den Vorjahren Marktanteile zu gewinnen.

Das im März angekündigte Aktienrückkauf-Programm der Geberit AG wird am 30. April starten.

AWP

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Geberit-CEO: Aktionäre dürften sich auf "sehr gutes" Gesamtjahr 2014 freuen

04.06.2014 12:32



Zürich (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit sieht sich weiterhin auf gutem Weg. "2014 dürfte wie die Vorjahre ein sehr gutes Jahr werden. Die Aktionäre werden sich freuen können", sagte CEO Albert Baehny im Interview mit AWP. Für eine Abschwächung der Bautätigkeit in den beiden wichtigsten Märkten Deutschland und Schweiz sieht er keine Anzeichen.

Er zeigte sich im Gegenteil überzeugt, dass diese auch 2015 noch sehr gut laufen werden. Sollte sich in der Schweiz der Neubau in den nächsten zwei, drei Jahren etwas abschwächen, würde davon das Renovationsgeschäft profitieren. "Ich gehe davon aus, dass die Baukonjunktur in der Schweiz in den kommenden zwei oder drei Jahren gesund und solid bleiben wird", so Baehny.

Mit einer gewissen Zurückhaltung äussert sich Baehny hinsichtlich Margenentwicklung. Der Produktemix dürfte sich weiterhin negativ auswirken, da sich die etwas tiefermargigen Rohrleitungssysteme derzeit besser entwickeln würden als die Sanitärsysteme, meinte er. Auch das Dusch-WC Aquaclean wachse weiter überdurchschnittlich, wobei auch hier die Margen wegen der höheren Marketingkosten ebenfalls etwas tiefer seien.

Zu seiner künftigen Rolle als "Nur-Noch"-VR-Präsident sagte er: "Ich werde auf keinen Fall ein exekutiver VR-Präsident sein, das kommt gar nicht in Frage." Sein Nachfolger Christian Buhl, welcher das Unternehmen operativ ab kommenden Jahr führen wird, habe seine operativen Freiheiten, solange er Resultate liefere und die strategische Richtung einhalte.

(Das vollständige Interview kann auf dem Premium-Dienst von AWP gelesen werden)

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Schnitthelm Wac...
Bild des Benutzers Schnitthelm Wachtvogel
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Geberit wird von Goldman Sachs um zwei Stufen herauf gesetzt. Seltsamerweise soll GS erst vor einigen Tagen grosse Mengen Geberit gekauft haben. Dann die massive Heraufstufung, der Kurs explodiert! Ich bin mir sicher, dass GS demnächst ihren Posten Geberit - mit hohem Gewinn - wieder verkaufen wird.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

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Ausblick Geberit: Quartalsumsatz von durchschnittlich 625 Mio CHF erwartet

11.08.2014 14:31



Zürich (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit macht am Dienstag, 12. August seine Zahlen zum zweiten Quartal 2014 publik. Fünf Analysten haben dazu die folgenden Prognosen:

In Mio CHF        AWP-Konsens       Q2 2013

Umsatz               625,1           591,1  
EBITDA               172,2           153,9 
EBIT                 153,6           133,6 
Reingewinn           132,7           114,4 

FOKUS: Bei Geberit dürfte sich das Wachstumstempo gemäss den Annahmen der Analysten im zweiten Quartal etwas verlangsamt haben. Nachdem im ersten Quartal, gestützt vom milden Winter in Europa, noch ein organisches Wachstum von 11% erreicht wurde, liegen die Prognosen für das zweite Quartal im Bereich von 5 bis 8%. Dabei sollte weiterhin der wichtigste Markt Deutschland als Lokomotive fungiert haben. Der negative Währungseffekt auf den Umsatz in Schweizer Franken wird im Bereich von 1,5 bis 2% gesehen.

Weiter wird in Analystenkreisen darauf verwiesen, dass die Vergleichsbasis im zweiten Semester wegen des starken Vorjahres schwieriger wird.

Die EBITDA-Marge dürfte sich im Vergleich zum Vorjahr (26%) verbessern, im Vergleich zum ersten Quartal 2014 (28,5%) aber etwas zurückgehen; die Prognosen liegen hier im Bereich von 27 bis gut 28%. Unter anderem gehen Marktbeobachter davon aus, dass die Rohmaterialpreise für Geberit zuletzt etwas angestiegen sind.

Weiter wird von Geberit wie üblich zu dieser Jahreszeit ein konkretisierter Ausblick für das Gesamtjahr erwartet. Die Bank Vontobel hat auch bereits eine Idee, wie dieser lauten könnte: Organisches Wachstum am oberen Ende der strategischen Zielbandbreite von 4 bis 6% sowie eine EBITDA-Marge im Bereich des Vorjahres (25,9%).

ZIELE: Im vergangenen April mit der Präsentation des Ergebnisses im ersten Quartal hat Geberit noch keine konkrete Prognose für das Gesamtjahr abgegeben. Die Herausforderungen in der Bauindustrie dürften trotz des prognostizierten moderaten globalen Wirtschaftswachstums unverändert anspruchsvoll bleiben und die Entwicklung der einzelnen Regionen/Märkte und Bausektoren stark divergieren, hiess es seitens Geberit. Neben ein paar wenigen positiv verlaufenden Märkten wie Deutschland, der Schweiz und Grossbritannien sei in den meisten übrigen Märkten seit Längerem ein deutlicher Nachfragerückgang zu verzeichnen, wobei sich der Rückgang im laufenden Geschäftsjahr voraussichtlich vielerorts abflachen werde. Die Unternehmensleitung zeigte sich überzeugt, für die kommenden Aufgaben gut gerüstet zu sein und im Jahr 2014 wiederum solide Resultate erwirtschaften zu können.

CEO Albert Baehny sagte zudem in einem Interview mit AWP im Juni: "2014 dürfte wie die Vorjahre ein sehr gutes Jahr werden."

Für die EBITDA-Marge gilt für Geberit seit einigen Jahren unverändert eine Zielspanne von 23 bis 25%, welche übers Jahr gesehen in der Regel gut erreicht oder gar übertroffen wird. Das organische Umsatz-Wachstumsziel lautet auf 4 bis 6%.

PRO MEMORIA: Geberit hat im zweiten Quartal die übliche jährliche Preiserhöhungsrunde von rund 1,5% durchgeführt.

Das im März angekündigte Aktienrückkaufprogramm über bis zu 5% des eingetragenen Aktienkapitals wurde Ende April gestartet. Auf Basis des Schlusskurses der Geberit-Aktie von Anfang März beläuft sich das Rückkaufvolumen auf rund 530 Mio CHF.

Ebenfalls im März hatte Geberit die Ernennung Christian Buhls zum neuen CEO auf Anfang 2015 bekanntgegeben. Der langjährige Konzernchef und VR-Präsident Albert Baehny wird sich dann auf seine Aufgabe als Präsident des Verwaltungsrats konzentrieren. Er werde "auf keinen Fall ein exekutiver VR-Präsident sein", sagte Baehny gegenüber AWP.

AKTIENKURS: Die Aktie hat im Juli bei 318,90 CHF ein Allzeithoch markiert, seither ist sie aber wie der Gesamtmarkt etwas zurückgekommen, nämlich um gut 8%. Die Jahresperformance liegt noch immer bei rund 9%, wogegen der SMI derzeit auf dem gleichen Niveau notiert wie Ende 2013. Im Jahr 2013 erreichte die Geberit-Aktie ein überdurchschnittliches Plus von gut 34%.

AWP

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Geberit will finnische Sanitec übernehmen - Tätigkeitsgebiet wird ausgebaut

14.10.2014 08:13



(ausführliche Fassung)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnikkonzern Geberit geht in Skandinavien auf Einkaufstour. Mit der angestrebten Vollübernahme der finnischen Sanitec für 1,3 Mrd CHF weitet Geberit die bisherige strategische Ausrichtung aus. Neu bietet Geberit auch Keramikprodukte im Badezimmer an.

Für die angestrebte Übernahme von Sanitec bietet Geberit 97 SEK je Sanitec-Aktien oder insgesamt 1,29 Mrd CHF. Dies entspreche einer Prämie von 54,6% gegenüber dem Schlusskurs von Sanitec an der schwedischen Börse in Stockholm am gestrigen Montag sowie einer Prämie von knapp 42% gegenüber dem Durchschnittskurs über die letzten 30 Handelstage, teilt Geberit am Dienstag mit. Gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs der vergangenen drei Monate liegt die Prämie noch bei 29%.

Die unabhängigen Sanitec-Verwaltungsräte haben gemäss Geberit das Angebot einstimmig zur Annahme empfohlen. Überdies hätten sich die Grossaktionäre EQT mit einem Anteil von 20% an Sanitec und Zeres Capital mit 5,5% unwiderruflich dazu verpflichtet, das Angebot anzunehmen. Die Mitglieder des Sanitec-Verwaltungsrats, die gleichzeitig bei den genannten Grossaktionären Einsitz haben, dürften aus rechtlichen Gründen keine Empfehlung zum Angebot abgeben.

Die Übernahme wird vollständig durch eigene Mittel sowie durch neu aufzunehmende Schulden finanziert. Geberit hat dazu mit JP Morgen eine Kreditvereinbarung abgeschlossen. Für das Angebot gälten marktübliche Konditionen, darunter eine Annahmequote von über 90% der Aktien und die Genehmigung der zuständigen Kartellbehörden.

STRATEGISCHE AUSWEITUNG DER AKTIVITÄTEN

Die Übernahme bedeute für Geberit eine "Erweiterung der bisherigen strategischen Ausrichtung", heisst es in der Mitteilung. Das künftige Produktangebot werde um den Bereich Sanitärkeramik ergänzt. Dadurch werde das technische Knowhow im Bereich Sanitärtechnik "hinter der Wand" mit der Designkompetenz "vor der Wand" vereint. Man freue sich auf die künftige Zusammenarbeit mit den Experten und Fachkräften von Sanitec, wodurch "beträchtliche Vorteile" aus dem Zusammenschluss ausgeschöpft werden sollen.

Sanitec ist in Finnland beheimatet und an der Nasdaq in Stockholm kotiert. Das Unternehmen mit 6'200 Mitarbeitern stellt Keramik-Produkte für Badezimmer im mittleren bis oberen Preissegment her. Sanitec hat in den ersten neun Monaten 2014 einen Umsatz von 533,3 Mio EUR oder von rund 644 Mio CHF erwirtschaftet, 1,6% weniger als im Vorjahreszeitraum, wie der Homepage des Unternehmens zu entnehmen ist. Der operative Gewinn wird mit 62,6 Mio beziffert und die entsprechende Marge mit 11,7%. Das sind 1,6 Prozentpunkte mehr als in 2013. Der adjustierte EBITDA belief sich auf 82,0 Mio EUR (+5,2%) oder auf 15,4% des Umsatzes.

Geberit beziffert in einer pro-forma-Berechnung basierend auf den Zahlen von 2013 und unter Ausklammerung von positiven Effekten aus dem Zusammengehen einen kombinierten Nettoumsatz von 2,9 Mrd CHF bei einem EBIT von knapp 600 Mio CHF, entsprechend einer EBIT-Marge von rund 21%. Der Reingewinn hätte bei knapp 500 Mio gelegen. Die von Geberit allein ausgewiesene EBIT-Marge für 2013 lag bei 22,3%, die Übernahme ist also leicht gewinnverwässernd.

"Diese Transaktion macht uns zum Marktführer für Sanitärprodukte und wird das Spektrum der von Geberit bearbeiteten Märkte erweitern", wird Geberit-CEO Albert Baehny in der Mitteilung zitiert. Der Zugang zu den Endkunden und die Präsenz in den Showrooms würden gestärkt. Dies sei entscheidend in jenen Märkten, wo die Endkunden die wichtigsten Entscheidungsträger seien.

cf/ra

(AWP)

 

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Ausblick Geberit 9-Mte: Reingewinn von durchschnittlich 409 Mio CHF erwartet

29.10.2014 13:15



Zürich (awp) - Das Sanitärtechnikunternehmen Geberit publiziert am Donnerstag, 30. Oktober, die Zahlen zu den ersten neun Monaten 2014. Sechs Analysten haben dazu die folgenden Prognosen:

In Mio CHF           AWP-Konsens        9 Mte 2013 

Umsatz                  1'870              1'766 
EBITDA                    532                481
EBIT                      474                420
Reingewinn                409                361

FOKUS: In Marktkreisen wird von Geberit ein erneut sehr solides bis starkes Quartalsergebnis erwartet. Die Wachstumsdynamik dürfte allerdings im dritten Quartal 2014 sequentiell gegenüber dem zweiten und dem ersten nachgelassen haben, allein schon wegen des starken Basiseffekts aus dem Vorjahr, als das dritte Quartal mit einem Wachstum in lokalen Währungen von gut 8% das stärkste war. Überdies dürfte sich das Wachstum in Deutschland, mit einem Umsatzanteil von rund 40% der wichtigste Markt für Geberit, im dritten Quartal abgeschwächt haben. Für die EBITDA-Marge im dritten Quartal gehen die Analysten dank rückläufiger Kosten von einem Anstieg in den Bereich von 29% oder mehr aus, nach 28,2% nach sechs Monaten. Die Prognosen vom August dürfte Geberit gemäss den Erwartungen mindestens bestätigen.

Von Interesse sind überdies Angaben zum laufenden Aktienrückkaufprogramm. Dieses ist seit Ende Juli inaktiv, abgebrochen wurde es mit der Sanitec-Übernahme indes nicht, wie CEO Albert Baehny an der betreffenden Medienkonferenz wissen liess. Im Verwaltungsrat müsse noch darüber befunden werden.

ZIELE: Für das Gesamtjahr 2014 rechnete Geberit im August mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum am oberen Ende der Zielspanne von 4 bis 6% sowie mit einer EBITDA-Marge leicht über dem Vorjahr (25,9%).

Für die EBITDA-Marge galt überdies seit Jahren als Zielband ein Wert zwischen 23 und 25%, der meistens übertroffen wird. Nach der vor zwei Wochen angekündigten Grossakquisition der skandinavischen Sanitec für knapp 1,3 Mrd CHF ist dieses Ziel aber ausgesetzt. Nach der Übernahme, deren Abschluss für das erste Quartal 2015 erwartet wird, soll das Ziel vom Nachfolger von Albert Baehny, Christian Buhl, neu formuliert werden.

PRO MEMORIA: Mit der erwähnten Akquisition läutet Baehny in seinem letzten vollen Jahr als CEO eine neue Ära ein. Mit Sanitec, einem skandinavischen Hersteller und Vertreiber von Badezimmer-Keramik, weitet Geberit das bisherige Geschäftsfeld deutlich aus. War früher der Bereich Keramik für Geberit praktisch tabu, so gilt dies nun nicht mehr. Neu wird Geberit zum Gesamtanbieter im Badezimmer für Keramik, Zubehör und Sanitärtechnik.

Mit der grössten je in der Firmengeschichte getätigten Übernahme kauft Geberit für den Kaufpreis von 1,29 Mrd CHF einen Umsatz von rund 860 Mio CHF zu, dies gemäss den für das Geschäftsjahr 2013 ausgewiesenen Zahlen von Sanitec. Gemessen an den 2,29 Mrd CHF von Geberit ergibt sich somit eine Steigerung von über 35%.

In den vergangenen Jahren hatte das Geberit-Management stets betont, man wolle nicht im grossen Stil in den Keramikbereich für Badezimmer einsteigen, sondern sich auf das Geschäftsfeld "hinter der Wand" konzentrieren. Mit der Lancierung der Dusch-WCs unter der Marke Aquaclean vor einigen Jahren, mit Produkten wie Monolith oder den Betätigungsplatten für Toiletten sei man aber bereits in beschränktem Umfang "vor der Wand" tätig gewesen, so Baehny. Nun habe sich die Frage gestellt, ob dies halbherzig oder richtig gemacht werden soll und man habe sich deshalb zu diesem Schritt entschieden, erklärte der CEO den Gesinnungswandel.

Zur Frage nach dem Geschäftsumfeld sagte Baehny im August anlässlich der Publikation der Semesterzahlen: "Unsere Sicht auf die Märkte hat sich gegenüber Ende des ersten Quartals nicht verändert, die beiden wichtigen Märkte Deutschland und Schweiz laufen weiterhin gut". Den allgemeinen Ausblick bezeichnet er indes als weiterhin "gemischt und herausfordernd".

AKTIENKURS: Im Jahr 2013 erreichte die Geberit-Aktie ein überdurchschnittliches Plus von gut 34%. Im bisherigen Jahresverlauf kommt erneut ein Plus von rund 15% hinzu. Der absolute Intraday-Höchststand wurde Anfang April bei 318,90 CHF markiert, derzeit steht das Papier nicht viel darunter. Zuletzt verhalf die Akquisition von Sanitec zu neuem Schub.

cf/hr/an

(AWP)

 

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Geberit steigert Gewinn deutlich bei leicht gedrosseltem Wachstumstempo

30.10.2014 07:48



(Durchgehend ergänzt)

Jona (awp) - Der Sanitärtechnik-Konzern Geberit hat in den ersten neun Monaten 2014 deutlich mehr Gewinn erzielt als in der entsprechenden Vorjahresperiode. Das Wachstumstempo hat sich im dritten Quartal nach dem starken ersten Semester und aufgrund der schwierigen Vergleichsbasis wegen des guten Vorjahresquartals erwartungsgemäss wieder etwas verlangsamt. Der bisherige Ausblick wurde bestätigt.

Der Umsatz stieg um 5,8% auf 1,87 Mrd CHF, entsprechend einem währungsbereinigten Plus von 7,4%. Währungsverluste schmälerten den Umsatz um knapp 30 Mio, wie Geberit am Donnerstag mitteilt. Das Tempo der Umsatzentwicklung hat sich im dritten Quartal mit einem währungsbereinigten Plus von 5,1% wie erwartet etwas verlangsamt. Im zweiten Quartal hatte das Umsatzwachstum noch bei +6,2% und im ersten bei +11,0% gelegen. Diese Verlangsamung ist vor allem auf eine starke Vergleichsbasis aus dem Vorjahr zurückzuführen.

DEUTSCHLAND UND SCHWEIZ WEITER ROBUST

In Europa nahmen die währungsbereinigten Verkäufe insgesamt um 7,2% zu, wobei sich in Grossbritannien/Irland (+18%) und in Zentral-/Osteuropa (+15%) zweistellige Wachstumsraten ergaben. "Erfreulich" entwickelten sich laut Geberit die Hauptmärkte Deutschland (+8,8%), Schweiz (+6,9%) und Österreich (+4,2%) sowie unter anderem die iberische Halbinsel (+8,7%) und Frankreich (+3,8%). Trotz schwieriger Bedingungen im öffentlichen Bereich wuchs Amerika um 4,2%, während Nahost/Afrika (+18%) und Fernost/Pazifik (+12%) zweistellige Wachstumsraten auswiesen.

Von den beiden Geschäftsbereichen zogen die Rohrleitungssysteme (+7,8%) etwas stärker an als die Sanitärsysteme (+7,1%).

Der operative Gewinn auf Stufe EBITDA erhöhte sich um 12% auf 535,9 Mio CHF und die EBITDA-Marge auf 28,7 von 27,2% im Vorjahr. Die EBITDA-Marge liegt damit über dem Zielband von 23 bis 25% und auch über dem Wert nach sechs Monaten (28,2%). Der Reingewinn liegt mit 413,7 Mio um 15% über dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum Vorjahr haben ein besseres Reinergebnis sowie eine tiefere Steuerrate dieses Ergebnis positiv beeinflusst. Das Ende April lancierte und derzeit wegen der geplanten Übernahme der skandinavischen Sanitec sistierte Aktienrückkaufprogramm habe noch keinen bedeutenden Einfluss auf den Gewinn je Aktie gehabt, so Geberit.

Dass die "erfreuliche" Entwicklung der Ergebnisse angehalten habe, sei vor allem nach dem starken Vorjahresquartal nicht selbstverständlich gewesen, heisst es. Hauptverantwortlich dafür sei vor allem das hohe Volumenwachstum. Dagegen hätten negative Effekte wegen gestiegener Kundenboni und Personalausgaben resultiert, letztere nahmen sowohl wegen der Anzahl Mitarbeiter als auch wegen angehobener Löhne zu. Ausserdem wurde das operative Ergebnis wegen "teilweise deutlicher Abwertungen einiger für Geberit allerdings weniger bedeutenden Währungen" um 10 Mio CHF nach unten gedrückt.

AUSBLICK BESTÄTIGT - DENNOCH VORSICHT

Den bisherigen Ausblick auf das Gesamtjahr 2014 hat Geberit bestätigt. Demnach rechnet Geberit mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum am oberen Ende der Zielspanne von 4 bis 6% sowie mit einer EBITDA-Marge leicht über dem Vorjahr (25,9%).

Dennoch zeigt sich Geberit im Ausblick etwas zurückhaltend. Die Hoffnungen auf einen moderaten globalen Wirtschaftsaufschwung hätten in den letzten Monaten einen Dämpfer erhalten, was sich direkt auf die Bauindustrie auswirken dürfte, heisst es dazu weiter. Die Herausforderungen in diesem Sektor blieben anspruchsvoll und würden sich aus heutiger Sicht mittelfristig eher noch akzentuieren.

Die Entwicklung der einzelnen Regionen/Märkte und Bausektoren divergiere stark. In Europa gehe das Volumen der Bauindustrie insgesamt weiterhin zurück. Mit Ausnahme einiger weniger, positiv verlaufender Märkte wie Deutschland, Schweiz und Grossbritannien, sei in den meisten übrigen Märkten seit Längerem ein deutlicher Nachfragerückgang zu verzeichnen. Dieser dürfte im laufenden Geschäftsjahr allerdings vielerorts etwas abflachen. Im Nicht-Wohnungsbau sei zudem keine Erholung festzustellen, was zumindest teilweise durch einen flachen bis leicht positiven Trend im Wohnungsbau kompensiert werde.

In Nordamerika wiesen bei den öffentlichen Bauprojekten die Indikatoren zurzeit auf keine relevante Erholung hin und in der Region Fernost/Pazifik habe sich in China der Verkauf von Eigenheimen sowie die Anzahl Neubauprojekte abgeschwächt, wobei die Bauindustrie insgesamt einen rückläufigen Trend aufweise. "Erfreulich" bleibt laut Geberit der Ausblick für den Nahen Osten und für Südafrika.

cf/cp

(AWP)

 

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DM2000
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Geberit-Aktien Besitzer sind gut beraten in aktuelle Kursanstiege hinein ihre Geberit-Aktien zu Veräussern/Verkaufen.

Hier bietet sich der SHORT-EINSTIEG geradezu an.

In 12-18 Monate wird man Geberit für weniger als CHF 200/190 haben können. Aktuelle Notierungen sind nicht für den Einstieg geeignet. Eine "SHORT-Wette" ist eher angebracht. Langfristanlegern rate ich zur Liquidierung dieser Position.

Othello
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Man darf nie zu gierig sein. Allgemein sind die Kurse am zappeln, die Gewinne und die Kurse auf Rekordhochs. Sind die nächsten Zahlen noch besser??? Die Gefahr steigt das dem nicht mehr so ist.

Was passieren kann wenn die Kurse zu weit oben sind, hat man ja gerade erst bei der Facebook Aktie gesehen. Beste Zahlen und dann der Absturz. Geberit ist zwar eine "handfeste" einheimische Firma, aber Rückschläge der grösseren Art wären auch hier denkbar. Cosmo kommt mir da in den Sinn. Die Comet Aktie beginnt auch schon den Abstieg, wer seine Gewinne da nicht sichert ist selber schuld.

Mit Geld lässt sich fast alles kaufen was schön und eingebildet macht.

DM2000
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Geberit: Ausgezeichneter SHORT-Kandidat.

Jeglicher Kursanstieg kann für eine SHORT-Positionierung genutzt werden.
Aktuell gutes Timing für eine solche Wette.

Titel mind. 25% überbewertet.

DM2000
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Geberit sollte man erst bei Notierungen um CHF 190/180 kaufen.

Bis dahin sollte man jeglichen Kursanstieg nutzen um die Position abzubauen oder sich in Geberit SHORT zu Positionieren. 

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