Georg Fischer

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17.07.2006 18:47
#1
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Georg Fischer

Hallo zusammen

ich bin neu hier und dies ist mein erster Beitrag.

GF hat heute super Zahlen vorgelegt und war kurz nach Eröffnung +8.5%.

Der Schlusskurs lag dann "nur" noch 2.7% im Plus.

Ich halte diese Aktie für grundsolide und viel zu billig.

Frage an die alten Hasen:

Bekomme ich diesen Titel noch günstiger, oder soll man jetzt kaufen?

Was ist eure Meinung?

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19.09.2016 08:21
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Georg Fischer zieht Grossauftrag an Land

Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat für seine Division Automotive einen Grossauftrag erhalten. Das Volumen beläuft sich auf 77 Millionen Euro.

Auftraggeber ist laut Mitteilung vom Montag ein französischer Fahrzeughersteller, für den GF das Batteriegehäuse für ein neues Hybrid-Fahrzeug herstellen wird. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 77 Mio EUR. Die Batteriegehäuse aus Aluminium mit integriertem Kühlsystem werden ab 2019 in Deutschland gefertigt.

Der neuerliche Grossauftrag unterstreiche die Entwicklungs- und Fertigungskompetenz von GF Automotive im wachsenden Markt der Elektromobilität, heisst es. Erst im vergangenen Juli hatte GF einen Auftrag für Leichtbau-Fahrzeugkomponenten über 84 Mio EUR erhalten.

(AWP)

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06.07.2016 08:15
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Georg Fischer gewinnt Auftrag für Leichtbau-Fahrzeugkomponenten

Der Industriekonzern Georg Fischer hat für die Division Automotive einen globalen Auftrag für PKW-Strukturteile erhalten.

Die Auftragssumme beläuft sich auf 84 Mio EUR, Auftraggeber ist ein bekannter europäischer Automobilhersteller, wie Georg Fischer (GF) am Mittwoch mitteilt. Die Komponenten werden ab 2018 gleichzeitig in Europa, China und den USA gefertigt.

Der Auftrag umfasst Federbeinstützen, eine zentrale Komponente im Karosseriebau. Die Strukturbauteile werden im Aluminium-Druckguss-Verfahren hergestellt. Die gegossenen Federbeinstützen ersetzen herkömmliche Stahlblechschweisskonstruktionen und tragen damit laut GF zu deutlichen Gewichtseinsparungen in der Karosserie bei.

(AWP)

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27.04.2016 13:18
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Georg Fischer gewinnt Auftrag in USA über 15 Mio USD für Maschinenbau-Division
27.04.2016 09:51

(Ergänzt um Kommentar und Aktienkurs)

Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat in den USA einen Auftrag über 15 Mio USD erhalten. Dieser betrifft die Division Machining Solutions und beinhaltet mehrere High-End-Fräsmaschinen inklusive Automationslösungen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Auftraggeber sei ein renommiertes Unternehmen in den USA.

Die Maschinen werden zur Produktion von drehbaren Turbinen-Komponenten eingesetzt und von der GF-Tochtergesellschaft Liechti Engineering hergestellt. Mit dem Auftrag verbunden sind auch entsprechende Trainings, Support und Services. Die Lieferung der Maschinen ist für den Zeitraum zwischen dem 3. Quartal 2016 und dem 1. Quartal 2017 vorgesehen.

In Marktkreisen wird der Abschluss positiv beurteilt. Dieser stärke den Auftragsbestand der Division Machining Solutions weiter, heisst es in einem Kommentar der Bank Vontobel. Den positiven Einfluss auf den Umsatz schätzt die Bank für die Division auf rund 1%. Mit dem Rückenwind aus der Automobilindustrie, welcher die Division Automotive von GV unterstütze, sollte für den Konzern ein gutes Ergebnis im Jahr 2016 möglich sein. Vontobel bestätigt in diesem Zusammenhang die Einstufung "Buy".

Die Aktie erhält indes von dieser Auftragsmeldung und vom wohlwollenden Kommentar keine Unterstützung, sie verzeichnet im frühen Geschäft in einem knapp gehaltenen Gesamtmarkt ein Minus von 0,5% auf 781 CHF. Zu beachten ist allerdings, dass der Titel erst in der vergangenen Woche ein Mehrjahreshoch bei 815 CHF markiert hatte. So teuer waren GF letztmals im Sommer 2007, also vor bald neun Jahren. Seit dem Zwischenhoch von vergangener Woche kommt es zu Gewinnmitnahmen.

cf/rw

(AWP)

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07.03.2016 10:55
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07.03.2016 | 08:36#GEORG FISCHER – Credit Suisse erhöht Kursziel!

(wirtschaftsinformation.ch) – Als Reaktion auf den in der vergangenen Woche vorgelegten Geschäftsbericht hat heute die Credit Suisse das Kursziel für die Aktie von GEORG FISCHER (CHF 716) von CHF 740 auf CHF 840 erhöht und die Einstufung „Outperform“ bestätigt. Gemäss dem zuständigen Analysten fiel das Geschäftsergebnis 2015 besser aus als erwartet. Nach Ansicht des Experten zollt der Markt dem Management wenig Kredit für seine ausgezeichnete Arbeit, das Industrieunternehmen auf weniger zyklische Endmärkte auszurichten. Entgegen der Marktmeinung sei das Geschäft von GEORG FISCHER auch stark Cash generierend. Man sehe ausserdem Raum für weitere Verbesserungen. Investoren sollten daher jetzt die Positionen in GEORG FISCHER ausbauen, heisst es im aktuellen Kommentar der Credit Suisse.

01.03.2016 08:32
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Georg Fischer mit Umsatzrückgang

Der Industriekonzern Georg Fischer hat im Geschäftsjahr 2015 weniger Umsatz erwirtschaftet. Die Schätzungen der Analysten werden dennoch knapp erreicht.

Georg Fischer (GF) hat ein Umsatzminus um 4% auf 3,64 Mrd CHF verzeichnet. In lokalen Währungen und bereinigt um Konsolidierungseinflüsse ergab sich ein Plus von 1%. Der Auftragseingang ging gleichzeitig um 4,5% auf 3,66 Mrd zurück. Der negative Einfluss durch die Währungen auf den Umsatz habe bei 245 Mio CHF gelegen, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Der EBIT legte dagegen um 8% auf 296 Mio CHF zu und die EBIT-Marge um 90 Basispunkte auf 8,1%. Hier sind einerseits währungsbedingte Einmalkosten von 10 Mio enthalten, andererseits ein positiver Einmaleffekt aus einem Immobilienverkauf in der Westschweiz von 18 Mio. Insgesamt ergaben sich Einmaleffekt per Saldo von 2 Mio, um diese bereinigt lag der EBIT bei 294 Mio, bei der Marge ergibt sich dadurch keine Änderung. Die Schliessung zweier älterer Fertigungslinien bei GF Automotive in Deutschland erforderte zudem Rückstellungen in der Höhe von 6 Mrd CHF.

Der Reingewinn stieg um 1,5% auf 198 Mio CHF. Die Dividende soll auf 18 CHF je Aktie von 17 CHF im Vorjahr erhöht werden.

Umsatzerwartungen getroffen

Damit hat GF die Schätzungen der Analysten mit dem Umsatz knapp erreicht, mit den Gewinnziffern aber leicht übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,66 Mrd CHF, für den EBIT bei 284 Mio und für den Reingewinn bei 187 Mio.

Wegen der Aufwertung des Schweizer Frankens hatte Georg Fischer vorübergehend die wöchentliche Arbeitszeit in den Schweizer Werken auf durchschnittlich 44 Stunden erhöht, diese Massnahme per Anfang 2016 aber wieder aufgehoben.

In der heutigen Mitteilung heisst es dazu, dass die Aufwertung des Frankens einen negativen Einfluss auf den Betriebsgewinn von 28 Mio CHF gehabt habe, wobei die Division Piping Systems die grössten Auswirkungen auf die Profitabilität zu tragen hatte. Durch die erwähnten Massnahmen seien die Folgen aber gemildert worden.

Für das Geschäftsjahr 2016 stellt GF ein Ergebnis "im Rahmen der strategische Ziele 2016 bis 2020" in Aussicht.

Diese Mittelfristziele für den Zeitraum bis 2020 wurden neu definiert. Demnach wird über die Zyklen eine EBIT-Marge in einer Bandbreite von 8 bis 9% angestrebt sowie eine Kapitalrendite (ROIC) in einer Spanne von 18 bis 22%. Bis 2020 soll zudem eine Umsatz zwischen 4,5 und 5 Mrd CHF erreicht werden, entsprechend einem Wachstum von 3 bis 5% im Jahr. Die Umsatzprognose basiert auf konstanten Wechselkursen.

(AWP)

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10.02.2016 08:27
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Georg Fischer erhält Grossaufträge aus Asien

Der Industriekonzern Georg Fischer hat zwei grosse Aufträge von asiatischen Elektronikunternehmen erhalten.

Die Aufträge umfassen über 100 Maschinen, die bei der Produktion von High-End-Elektronikgeräten eingesetzt werden, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilt. Das Auftragsvolumen wird mit über 20 Mio USD angegeben.

Die Aufträge an die Division Machining Solutions beinhalten sowohl Elektroerosions- (EDM) als auch Fräsmaschinen. Die Maschinen würden in der Schweiz und in China produziert und in den nächsten sechs Monaten ausgeliefert, heisst es weiter.

Die Division GF Machining Solutions bietet Werkzeugmaschinen, Automationslösungen und Kundendienstleistungen für die Produktion von Formen, Werkzeugen und hochwertigen Metallteilen.

(AWP)

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07.12.2015 08:32
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Georg Fischer verkauft Gebäude in Meyrin - Vorsteuergewinn von 19 Mio CHF
07.12.2015 07:18

Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer verkauft für 27 Mio CHF ein Verwaltungsgebäude in Meyrin. Aus dem Verkauf resultiert ein Gewinn vor Steuern von 19 Mio CHF, welcher dem laufenden Geschäftsjahr gutgeschrieben wird, wie Georg Fischer am Montag mitteilt. Die Firmenliegenschaft im Kanton Genf gehörte zur Maschinenbaudivision GF Machining Solutions, welche das Gebäude weiterhin als Mieterin nutzen wird.

Käufer für das rund 6'600 Quadratmeter grosse Verwaltungsgebäude mit 14'300 Quadratmeter Land ist die Procimmo Swiss Commercial Fund 56 in Lausanne.

cf/ys

(AWP)

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20.11.2015 08:30
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Georg Fischer hebt Arbeitszeiterhöhung Ende Jahr auf
20.11.2015 07:51

(Meldung ausgebaut)

Schaffhausen (awp/sda) - Nach dem Frankenschock kehrt beim Schaffhauser Industriekonzern Georg Fischer (GF) wieder Normalität ein: Die Mitarbeitenden müssen nicht länger unbezahlte Mehrarbeit leisten. Ab nächstem Jahr gilt wieder die Arbeitszeit von 40 Stunden pro Woche statt 44.

Angesichts des positiven Effekts anderer ergriffener Massnahmen sowie einer leicht entspannten Währungssituation beende GF in Absprache mit seinen Personalvertretungen die Erhöhung der Arbeitszeit per Ende Dezember 2015, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

"Verwaltungsrat und Konzernleitung anerkennen das grosse Engagement der Mitarbeitenden in der Schweiz", schreibt der Konzern. Trotz der zusätzlichen Belastung im Privatleben hätten sie eine längere Arbeitszeit rasch akzeptiert. Als Anerkennung bezahlt Georg Fischer allen fest angestellten Mitarbeitenden in der Schweiz mit ihrem Dezembergehalt eine Sonderprämie von 1000 CHF.

Der Industriekonzern hatte im Februar die Arbeitszeiten wegen der Aufwertung des Frankens verlängert. Bereits damals hiess es, die Massnahme gelte bis Ende 2015. Dieser Fahrplan kann nun eingehalten werden.

Das Unternehmen hat der Mitteilung zufolge seine Hausaufgaben gemacht: GF hat in den letzten Monaten die Einkaufskonditionen bei Lieferanten neu verhandelt, verstärkt im Ausland eingekauft sowie Prozesse optimiert und Kosten an Schweizer Standorten gesenkt.

In der ersten Jahreshälfte hatte GF wegen der Frankenstärke 4% weniger Umsatz erzielt. Der Betriebsgewinn sank gegenüber der Vorjahresperiode um 4 Mio auf 128 Mio - allerdings vor allem wegen Einmalkosten. Der Betriebsgewinn wurde laut GF von Einmalkosten von 10 Mio CHF belastet, die aus der Aufwertung des Frankens in der Bilanz vom Januar stammten.

cp

(AWP)

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17.09.2015 08:49
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Georg Fischer plant neues Werk in Biel
 

Der Industriekonzern Georg Fischer will die Fertigung in der Schweiz mit einem neuen Werk in Biel ausbauen. Es entstehen 460 Arbeitsplätze.

Für die Division Machining Solutions soll die Produktionskapazität für Fräsmaschinen erhöht werden, um der starken Nachfrage nach Hochgeschwindigkeits-Fräsmaschinen gerecht zu werden, wie Georg Fischer am Donnerstag mitteilt. Die Verkäufe von Fräsmaschinen hätten sich in den vergangenen Jahren verdoppelt.

Deshalb sei das Werk in Nidau an seine Kapazitätsgrenzen gestossen. Um weiteres Wachstum zu ermöglichen, soll nun in ein neues Werk in Biel investiert werden, welches ein Forschungs- und Entwicklungszentrum auf dem neusten Stand der Technik sowie ein modernes Anwendungszentrum umfasst. Die Produktionsstätte werde den strengsten Energieeffizienzstandards entsprechen und mit der neusten Montagetechnik ausgerüstet sein, was weitere Effizienzsteigerungen ermöglichen soll.

Mit dem neuen Werk werden in Biel rund 460 hochqualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Grundstück und Gebäude werden geleast. Vorbehältlich der Bewilligung der Stadt Biel ist der Baubeginn für 2016 vorgesehen.

(AWP)

 

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21.07.2015 08:11
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GF im H1 mit weniger Umsatz und Gewinn - 2015 gehaltenes Resultat erwartet

21.07.2015 08:08

(Ausführliche Fassung)

Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) verspürt im ersten Halbjahr 2015 den Gegenwind von der Währungsfront. So waren Umsatz und Auftragseingang ebenso wie die Gewinnziffern rückläufig, wobei beim Reingewinn ein weggefallener positiver Effekt aus dem Vorjahr zu berücksichtigen ist. Für das Gesamtjahr wird ein gegenüber dem Vorjahr gehaltenes Resultat erwartet, wobei sich die Massnahmen zur Begegnung der Frankenstärke im zweiten Semester voll auszahlen sollten.

Der Auftragseingang ging um 6% auf 1,80 Mrd CHF zurück und der Umsatz um 4% auf ebenfalls 1,80 Mrd. Bereinigt um Währungs-, Devestitions- und Akquisitionseffekte lag der Umsatz auf Vorjahresniveau. Die Resultate des ersten Semesters seien durch die Aufwertung des Schweizer Frankens beeinflusst gewesen, was 7% des Umsatzes gekostet habe, teilt Georg Fischer am Dienstag mit.

WENIGER GEWINN ABER BESSERE MARGE

Der EBIT reduzierte sich um 3% auf 128 Mio CHF. Unter Ausschluss der Einmaleffekte durch die Aufwertung des Schweizer Frankens in der Höhe von 10 Mio CHF hätte der EBIT um 5% über dem Vorjahr bei 138 Mio gelegen. Die EBIT-Marge legte um 10 Basispunkte auf 7,1% zu, unter Ausschluss der erwähnten Sondereffekte liegt die Marge bei 7,7%.

Der Reingewinn inklusive Minderheiten lag mit 80 Mio um 13% unter dem Vorjahreswert, ohne die Minderheiten ergab sich ein Gewinn von 76 Mio. Hier verweist das Unternehmen darauf, dass der Vorjahresgewinn vom Verkauf einer Landparzelle um 6 Mio positiv beeinflusst gewesen sei. Mit den vorgelegten Zahlen hat GF die Prognosen der Analysten dennoch verfehlt. Der AWP-Konsens für den Auftragseingang lag bei 1,84 Mrd CHF, für den Umsatz bei 1,83 Mrd, für den EBIT bei 134,4 Mio und für den Reingewinn ohne Minderheiten bei 90 Mio.

Von den Divisionen büsste die grösste, die Division Piping Systems, beim Umsatz 5% auf 702 Mio CHF ein, wobei sich das Minus währungsbereinigt auf 2% belief. Die Entwicklung in der Division habe sich wegen der Währungseffekte und wegen uneinheitlicher Märkte verlangsamt, und auch die schwierigen Wetterbedingungen in Nordamerika werden erwähnt. Die EBIT-Marge verminderte sich hier gegenüber dem Vorjahr um 40 Basispunkte auf 9,0%, unter Ausklammerung der Währungseffekte hätte diese allerdings 9,8% erreicht.

GF Automotive verzeichnete einen um 7% rückläufigen Umsatz von 670 Mio CHF, bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte ergab sich indes ein Plus von 2%. Die EBIT-Marge wurde auf 7,5% um 70 Basispunkte verbessert, wobei sich hier kein negativer Währungseffekt ergab.

Die Division Machining Solutions steigerte die Marge um 10 Basispunkte auf 4,9%, ohne die Währungseinflüsse wären gar 5,8% erreicht worden. Auch der Umsatz wurde in der Maschinenbaudivision erhöht, nämlich um 2% auf 430 Mio CHF, entsprechend einem um Währungen und Akquisitionen bereinigten Plus von 3%.

TEILS VERBESSERTE STIMMUNG - MÄRKTE UNEINHEITLICH

Zum Ausblick heisst es, dass sich die Stimmung in den relevanten Märkten verbessert habe, Kunden in den USA und in Europa, inklusive Südeuropa, seien zuversichtlicher. Der Auftragsbestand bei GF Machining Solutions sei zudem hoch, was ein gutes Vorzeichen für das zweite Halbjahr sei. Auch die Lkw-Hersteller hätten in jüngster Zeit mehr bestellt.

Es gebe jedoch eine Anzahl von Unsicherheitsfaktoren wie das verlangsamte Wachstum in China und die andauernden Schwierigkeiten in der Eurozone - dazu zähle auch die markante Verschlechterung des Marktumfeldes in Russland und den angrenzenden Staaten.

Weiter geht das Unternehmen davon aus, dass die in der Schweiz während dem ersten Quartal getroffenen Massnahmen zur Kostenreduktion ihre volle Wirkung im zweiten Halbjahr entfalten dürften. Basierend darauf sei im zweiten Semester mit einem ähnlichen Ergebnis zu rechnen wie im ersten. Insgesamt wird im Gesamtjahr 2015 ein Resultat "im Rahmen des Vorjahres und in Übereinstimmung mit unseren strategischen Zielen" erwartet.

cf/rw

(AWP)

 

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17.07.2015 08:26
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Georg Fischer steigt in US-Automarkt ein
 

Der Industriekonzern Georg Fischer steigt in den Automarkt in Nordamerika ein und gründet mit der kanadischen Linamar Corp. ein Joint Venture.

Die beiden mit je 50% beteiligten Partner investieren gemeinsam in ein neues Leichtmetall-Druckgusswerk im Südosten der USA. In den nächsten fünf Jahren sollen sich die Gesamtinvestitionen auf rund 100 Mio USD belaufen, wie das Schaffhauser Unternehmen am Freitag mitteilte.

Das neue Gemeinschaftsunternehmen GF Linamar LLC soll unter der industriellen Führung von GF Automotive ab 2017 in den USA hochwertige Leichtmetall-Komponenten für einen europäischen Autohersteller herstellen. Die beiden Unternehmen würden laut Mitteilung zudem in Asien und Europa kooperieren, um den Bedarf ihrer Kunden nach integrierten Guss-Lösungen abzudecken. Der Abschluss der Transaktion wird Anfang September erwartet.

GF Automotive sei heute in den beiden globalen Schlüsselmärkten Europa und China aktiv, heisst es in der Mitteilung weiter. Mit dieser Partnerschaft könnten GF und Linamar ihre Kunden nun in den drei führenden Automobilmärkten weltweit bedienen und mit ihnen wachsen.

Der Joint-Venture Partner Linamar ist an der Toronto Stock Exchange kotiert. Das Unternehmen hat laut den Angaben im Jahr 2014 einen Umsatz von 4,2 Mrd CAD (3,1 Mrd CHF) erzielt und beschäftigt in weltweit 48 Produktionsstätten rund 19'500 Mitarbeitende. Ihre Reputation gründe auf dem Know-how in der Präzisionsbearbeitung von Metall-Antriebskomponenten für die Autoindustrie, heisst es in der Mitteilung.

(AWP)

 

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10.07.2015 08:16
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Georg Fischer wird dreidimensional
 

Der Industriekonzern Georg Fischer steigt in das industrielle 3D-Druckgeschäft ein und konzentriert sich auf die Bereiche Werkzeug- und Formenbau.

Zu diesem Zweck hat die GF-Division Machining Solutions mit der deutschen EOS eine strategische Kooperationsvereinbarung abgeschlossen.

Wie Georg Fischer am Freitag mitteilt, wird man sich auf die Bereiche Werkzeug- und Formenbau konzentrieren. Konkret werde man Lösungen für Formenbauer entwickeln, ein Markt, in dem GF eine führende Stellung habe.

(AWP)

 

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31.03.2015 08:16
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Georg Fischer liefert für 50 Mio EUR Elektrofahrzeug-Bauteile an Autohersteller

31.03.2015 08:13



Zürich (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) steigt in den Markt für Elektrofahrzeug-Komponenten ein und hat Aufträge über mehr als 50 Mio EUR erhalten. Die Division GF Automotive werde Komponenten für verschiedene Modelle renommierter Automobilhersteller produzieren, teilte die Gesellschaft am Dienstag mit. Die Aufträge umfassen demnach sowohl Batteriegehäuse als auch Strukturteile aus Leichtmetall.

Die Bauteile seien speziell mit dem Ziel der Gewichtsreduktion - einem Schlüsselthema bei Elektrofahrzeugen - designt, hiess es. Gefertigt werden sie den Angaben nach in den österreichischen Giessereien Altenmarkt und Herzogenburg.

ys/ra

(AWP)

 

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24.02.2015 09:25
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Georg Fischer trifft die Prognosen
 

Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat im Geschäftsjahr 2014 den Umsatz und den Auftragseingang um jeweils 1 Prozent gesteigert und die Erwartungen des Marktes erreicht.

Georg Fischer (GF) hat im Geschäftsjahr 2014 den Umsatz auf 3,80 Mrd CHF und den Auftragseingang auf 3,84 Mrd um jeweils 1 Prozent gesteigert. Zum ersten Mal ist dabei die Division Piping Systems die grösste Division gewesen. Dies trage dazu bei, die Abhängigkeit von ökonomischen Zyklen zu verringern und die Gesamtprofitabilität zu steigern, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Der EBIT legte um 9 Prozent auf 274 Mio CHF zu und die EBIT-Marge auf 7,2 Prozent von 6,7 Prozent. Dies sei vor allem auf die signifikant verbesserte Produktivität zurückzuführen. Der Ertrag auf das eingesetzte Kapital (ROIC) wurde gegenüber dem Vorjahr auf 17,9 Prozent von 16,7 Prozent ausgeweitet. Alle drei Divisionen hätten einen ROIC erreicht, der deutlich über ihren jeweiligen Kapitalkosten liege, heisst es dazu.

Der Reingewinn kletterte deutlich um 34 Prozent auf 195 Mio CHF, was unter anderem mit dem Verkauf einer nicht betriebsnotwendigen Immobilie begründet wird. Die Dividende soll auf 17 CHF je Aktie von 16 CHF im Vorjahr erhöht werden.

Prognosen getroffen

Damit hat GF die Schätzungen der Analysten mit dem Umsatz eher knapp, mit dem Reingewinn dagegen mit Reserve erreicht. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 3,82 Mrd CHF, für den EBIT bei 275 Mio und für den Reingewinn bei 184 Mio.

Auf die Aufwertung des Schweizer Frankens hat Georg Fischer bereits reagiert und die wöchentliche Arbeitszeit in den Schweizer Werken auf durchschnittlich 44 Stunden erhöht, wie vor knapp zwei Wochen bekanntgegeben wurde.

In der heutigen Mitteilung heisst es dazu, dass die Aufwertung - sofern das derzeitige Kursniveau bestehen bleibe - einen Einfluss auf die Divisionen Machining Solutions und Piping Systems hätte, nicht aber auf die Division Automotive. Der Einfluss sei indes klar begrenzt, da der Euro grundsätzlich natürlich gehedged und die Netto-Währungsexposition beim US-Dollar für 2015 weitgehend abgesichert sei.

Für das Geschäftsjahr 2015 stellt GF eine weitere Verbesserung der EBIT-Marge in den Zielbereich von 8 Prozent in Aussicht sowie einen ROIC, welcher erneut im angestrebten Zielband von 16 bis 20 Prozent zu liegen kommen soll. Prognosen seien wegen der Unsicherheiten über die weitere Entwicklung des Schweizer Frankens allerdings deutlich anspruchsvoller geworden.

(AWP)

 

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12.02.2015 08:22
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Georg Fischer erhöht die Arbeitszeit
 

Der Industriekonzern Georg Fischer begegnet der Aufwertung des Schweizer Frankens mit längeren Arbeitszeiten. Diese werden pro Woche auf 44 Stunden erhöht.

Georg Fischer nutzt die im Gesamtarbeitsvertrag festgehaltenen Bedingungen und erhöht die wöchentliche Arbeitszeit für alle Standorte in der Schweiz auf durchschnittlich 44 Stunden.

Diese Massnahme dauert bis Ende 2015 und wird zusammen mit den Personalvertretungen nach sechs Monaten überprüft, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

(AWP)

 

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30.01.2015 08:24
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Georg Fischer erhöht Produktionskapazität in China

30.01.2015 07:18



Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer erhöht in der Division GF Automotive seine Produktionskapazität in China um 50% und tätigt dafür Investitionen von mehr als 40 Mio CHF. So wurde per Ende 2014 der Ausbau einer Eisengiesserei in Kunshan mit einer um 50% erhöhten Kapazität abgeschlossen, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt.

Bis Ende 2015 werde zudem am Standort Suzhou eine vierte Leichtmetall-Produktionsanlage fertiggestellt, welche die Kapazität des Werks um zusätzliche 50% steigern solle.

In den letzten Jahren habe sich China zum weltweit grössten Automobilmarkt entwickelt und die Nachfrage nach Automobilkomponenten werde in China weiterhin stark bleiben, heisst es in der Mitteilung. Mit dem Ausbau wird GF Automotive nach eigenen Angaben künftig 20% des Umsatzes in China generieren.

ap/ra

(AWP)

 

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14.10.2014 08:22
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GF erhält Grossauftrag aus der Luftfahrt
 

Die Georg-Fischer-Sparte Machining Solutions vermeldet einen Grossauftrag eines Flugzeugtriebwerk-Herstellers.

Der Auftrag über 30 Mio USD oder umgerechnet 28 Mio CHF sei bei der kürzlich erworbenen Liechti Engineering in Langnau eingegangen, teilte GF am Dienstag mit.

Der Name des Kunden wird in der Mitteilung nicht genannt. Es handle sich jedoch um einen "renommierten" Produzenten. Mit den bestellten Fräsmaschinen würden die wichtigsten Rotations-Komponenten neuer Triebwerke hergestellt, die in den neusten Flugzeugmodellen von Airbus und Boeing zum Einsatz kämen, heisst es. Geliefert werden die Maschinen laut den Angaben zwischen 2015 und 2018.

(AWP)

 

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09.07.2014 08:20
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Georg Fischer wagt sich nach Deutschland
 

Der Industriekonzern Georg Fischer stärkt seine Position bei den Leichtbauteilen im Druckguss. Die Division GF Automotive geht Partnerschaft mit dem deutschen Formenbauer Meco Eckel ein.

Die Partnerschaft ist strategischer und finanzieller Natur. Georg Fischer (GF) übernehme im Zuge dieser Partnerschaft eine Mehrheitsbeteiligung in der Höhe von 51 Prozent, teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Das Management-Team unter der Leitung von Erhard Stark werde seine Tätigkeit fortsetzen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

GF rechnet in den nächsten zwei Monaten mit dem Abschluss der Transaktion. Voraussetzung ist allerdings die Genehmigung durch die zuständigen Behörden.

Die Partnerschaft ermögliche eine frühzeitigere Einbindung beim Design der Gussteile, schnellere Prozesse bei der Umsetzung des Designs in der Produktion sowie nahtlose Lieferungen und Services für den Kunden, heisst es weiter. Meco Eckel erzielt mit ihren beiden Standorten in Deutschland einen Umsatz von 35 Mio EUR und beschäftigt 130 Mitarbeitende.

AWP

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04.07.2014 08:14
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Georg Fischer verstärkt Aviatik-Geschäft
 

Der Industriekonzern Georg Fischer verstärkt die Division Machining Solutions mit einer Akquisition in der Luftfahrtindustrie.

Georg Fischer (GF) erwirbt die Liechti Engineering AG in Langnau/BE. Das Unternehmen stellt 5-Achsen-Fräsmaschinen für die Herstellung von Schaufeln und Blisks (Blade Integrated Disk) für Flugzeugtriebwerke und Turbinen her, wie es in einer Medienmitteilung am Freitag heisst. Über den Kaufpreis und weitere Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Liechti Engineering erzielte im vergangenen Jahr einen Jahresumsatz von über 50 Millionen Franken. Zum Vergleich: Die GF-Machining-Division erzielte 2013 einen Umsatz von 867 Millionen, der Konzern von 3,77 Milliarden Franken.

In der Luftfahrtindustrie sei mit mehr als 10'000 Flugzeugen in den Auftragsbüchern auch in absehbarer Zukunft mit einer weiterhin starken NaFrankenrage zu rechnen, heisst es weiter. Entsprechend hoch sei der Bedarf an Triebwerkskomponenten. Mit dem Kauf könne die Division ihre Präsenz in diesem vielversprechenden Markt signifikant auszubauen.

Die Unternehmen würden bereits seit Jahren zusammenarbeiten und GF sei ein Lieferant von Liechti. Das Management des Familienunternehmens mit 120 Mitarbeitern unter Ralph Liechti werde auch künftig die Geschäfte am bisherigen Hauptsitz der Firma leiten. Zu den Kunden des Unternehmens würden alle namhaften Hersteller in der Luftfahrtindustrie und in der Energieerzeugung zählen, so GF weiter.

AWP

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25.02.2014 08:16
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GF 2013: Reingewinn steigt um 5% auf 145 Mio CHF - Dividende erhöht (AF)

25.02.2014 08:09



(Ergänzt um weitere Details, insbesondere Ausblick und Divisionen)

Schaffhausen (awp) - Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) hat im Geschäftsjahr 2013 mehr Umsatz und Auftragseingang erzielt als im Vorjahr. Dabei hat sich die Marktsituation für das Unternehmen insbesondere im zweiten Semester verbessert. Die operative Gewinnmarge rückt erneut etwas näher an den Zielwert heran und dank des höheren Reingewinns wird auch die Dividende erhöht. Für 2014 zeigt sich das Unternehmen tendenziell zuversichtlich.

Der Umsatz wurde um 1,2% auf 3,78 Mrd CHF gesteigert, bereinigt um Währungseinflüsse und Änderungen im Konsolidierungskreis ergab sich ein Plus von 2%. Der Auftragseingang erhöhte sich um 2,8% auf 3,80 Mrd, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Nach einem schwachen ersten Quartal hätten sich die Verkäufe insbesondere im zweiten Semester mit einem Wachstum von 4% erholt, wobei dies auf verbesserte Marktbedingungen und auf Marktanteilsgewinne zurückzuführen sei.

Der EBIT legte um 13% auf 251 Mio CHF zu und die EBIT-Marge erreichte 6,7%, nach 6,0% im Vorjahr. Die Verbesserung verdankt sich besser ausgelasteter Werke im zweiten Semester sowie Personalkosten auf Vorjahresniveau. Zur Verbesserung der Profitabilität hätten alle drei Divisionen beigetragen. Der Ertrag auf das eingesetzte Kapital (ROIC) wurde auf 16,7% von 15,7% im Vorjahr verbessert.

Der Reingewinn zog um 5% auf 145 Mio an. Hier ist ein einmaliger, ausserordentlicher Aufwand von 26 Mio CHF durch den Verkauf des Kokillenguss-Geschäfts von GF Automotive enthalten. Das im Vorjahr angekündigte Kostensenkungsprogramm über 25 Mio CHF sei bereits vollständig umgesetzt und habe im zweiten Semester bereits Wirkung auf das Ergebnis gehabt. Voll zum Tragen werde es aber erst im laufenden Jahr kommen, so GF. Die Dividende soll auf 16 CHF je Aktie von 15 CHF im Vorjahr erhöht werden.

Damit hat GF die Schätzungen der Analysten mit dem Umsatz und dem EBIT etwas übertroffen, mit dem Reingewinn dagegen verfehlt.

ALLE 3 DIVISIONEN VERBESSERT

Von den Divisionen verzeichnete die grösste, GF Automotive, wegen des Verkaufs des Aluminium-Sandgussgeschäfts einen nominalen Umsatzrückgang um 5% auf 1'498 Mio CHF, organisch ergab sich indes ein Wachstum von 1%. Wegen der besseren Auslastung der Werkte und wegen der eingeführten Sparmassnahmen wurde das Betriebsergebnis um 32% auf 70 Mio CHF verbessert. Der chinesische Automobilsektor habe erneut ein zweistelliges Wachstum verzeichnet, wogegen der europäische Pkw-Markt insbesondere im ersten Halbjahr weiter unter einem Abwärtstrend gelitten habe. Im zweiten Semester sei dann in Europa der Umsatz im Lkw-Segment "erheblich" gesteigert worden. Im Vorfeld der Einführung der Euro-6-Norm hätten die Kunden die Produktion erhöht, andererseits habe Automotive bei der neuesten Generation von Nutzfahrzeugen "signifikante Gewinne" von Marktanteilen verzeichnet.

Die rentabelste Division Piping Systems legte mit dem Umsatz insgesamt um 8% auf 1'402 Mio CHF zu, wovon 5% auf Akquisitionen zurückzuführen waren und 3% auf organisches Wachstum. Dank einer höheren Auslastung der Werke und trotz negativer Währungseffekte in der Türkei, in Indien, Japan und Brasilien nahm das Betriebsergebnis um 4% auf 141 Mio CHF zu.

Die Maschinenbausparte GF Machining Solutions (ehemals AgieCharmilles) setzte mit 867 Mio CHF 3% mehr um als im Vorjahr, während das Betriebsergebnis um 13% auf 51 Mio anzog.

MITTELFRISTZIELE BESTÄTIGT

Für das Geschäftsjahr 2014 seien - unvorhergesehene Ereignisse ausgeschlossen - weitere Umsatz- und Gewinnsteigerungen möglich, heisst es. Die Märkte würden zwar volatil bleiben, doch im zweiten Semester hätten einige wichtige Märkte einen Aufwärtstrend erkennen lassen. Als "gutes Zeichen für 2014" bezeichnet das Unternehmen den "starken" Auftragseingang in den Divisionen Automotive und Machining Solutions.

An den mittelfristigen Zielen, einer EBIT-Marge von über 8% sowie eine Rendite auf dem investierten Kapital von 16 bis 20% bis 2015, hält das Unternehmen fest. Allerdings wurden die Ziele wegen der Umstellung der Rechnungslegung auf Swiss GAAP FER leicht modifiziert, da demnach der Goodwill auf dem eingesetzten Kapital abgezogen werden muss. Bisher lautete die Vorgabe für den EBIT auf 8 bis 9% und für den ROIC auf rund 15%.

AWP

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