Gurit Holding

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Elias
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Ist es Zeit, bei diesen Rekord-Aktien die Gewinne mitzunehmen?

Der Spezialist für Verbundwerkstoffe ist dieses Jahr an der Börse definitiv unterschätzt worden. Lange litt das Unternehmen darunter, dass die wichtige Sparte für Windkraft-Rotorblättern nicht richtig auf Touren kam. Doch nun ist der Aktienkurs seit Anfang Jahr schon um 60 Prozent gestiegen.

Zu verdanken ist dies dem Umstand, dass die Windenergie 2019 gut lief und das Geschäft gleichzeitig auch stärker auf dieses Geschäft ausgerichtet worden ist. Von der Zulieferung der kriselnden Autoindustrie will sich Gurit hingegen lösen. Allerdings ist die Gurit-Gruppe dadurch auch weniger stark diversifiziert.

Gewinnmitnahmen empfehlen sich: Weniger, weil man Gurit als Technologiespezialist misstrauen müsste, sondern eher wegen rasch einsetzenden, unbarmherzigen Marktreaktionen gegenüber klein kapitalisierten Unternehmen. Diese treten ein, sobald eine operative Schwäche sichtbar wird. Die Bewertung ist mit einem KGV von 22 auch nicht mehr moderat.

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Fiat pecunia, et pereat mundus!

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Gurit verkauft ungarisches

Gurit verkauft ungarisches Autoteile-Geschäft

Gurit verkauft seine ungarische Autoteile-Fabrik an die Firma Carbopress aus Italien.

12.02.2020 10:05

Der Spezialkunststoff-Hersteller hatte das Werk eigentlich per Mitte 2020 schliessen wollen. Nun wurde jedoch doch noch ein Käufer gefunden, wie Gurit am Mittwochabend mitteilte.

Zu den genauen Bedingungen des Verkaufs wurde Stillschweigen vereinbart. Der Verkauf habe jedoch keinen Einfluss auf die Erfolgsrechnung oder die Liquidität von Gurit. "Es ist positiv, dass wir eine Lösung für die Mitarbeitenden und die Kunden finden konnten", sagte CEO Rudolf Hadorn in der Meldung. Das Werk beschäftigt 144 Angestellte. Mit dem Schritt kann die Schliessung der Fabrik verhindert werden.

Gurit hatte Ende 2018 eine Restrukturierung des Bereichs Composite Components und eine Zusammenlegung der Werke in Ungarn angekündigt. Per Mitte Jahr sollte der Betrieb dann eingestellt werden. Dies, nachdem das Unternehmen zunächst vergeblich nach einem Käufer für die Sparte gesucht hatte.

Fokussierung auf Windkraft und Aerospace

Der Analyst der ZKB wertet es als "erfreulich", dass doch noch ein Käufer gefunden werden konnte und die Transaktion ergebnisneutral sei. Mit dem Verkauf fokussiere sich Gurit nun noch klarer auf die erfolgreichen Kernaktivitäten rund um den Windenergiemarkt (Composite Materialien, Kitting, Tooling) und die Aerospace-Industrie. Der Analyst geht davon aus, dass das Management bei der Zahlenvorlage Ende Februar für das laufende Jahr ein weiteres dynamisches Wachstum antizipieren wird bei gleichzeitiger Margenverbesserung.

Die Gurit-Aktien notieren am Mittwoch im frühen Handel 0,3 Prozent höher auf 1'590 Franken. Der Aktienkurs des Unternehmens hatte in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt und Ende Januar bei 1'616 Franken ein Allzeithoch erreicht.

(AWP)

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Gurit organisiert

Gurit organisiert Geschäftseinheit Composite Materials neu

Der Spezialkunststoffhersteller Gurit organisiert seine Geschäftseinheit Composite Materials neu.

08.04.2020 08:18

Sie wird in die Untereinheiten Wind Materials sowie Marine & Industrial Materials aufgeteilt, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Eigenheiten des Windgeschäfts unterschieden sich von den Märkten Marine und Industrie, lautet die Begründung für den Schritt. Mit dem verstärkten Fokus auf die Zielmärkte werde die Beziehung zu den Kunden und deren Support verbessert, was letztlich mehr Wachstum ermöglichen soll.

Zum Leiter des Teilbereichs Marine & Industrial Materials wurde Lance Hill ernannt. Der bisherige Verkaufsleiter der Region Americas, der seit 2009 für Gurit arbeitet, wird seine neue Aufgabe am 1. Mai 2020 übernehmen. Der neue Leiter des Windgeschäfts soll zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Der bisherige Chef der Division Composite Materials, Stefan Gautschi, wird Gurit bekanntlich im Juni 2020 verlassen. Nach seinem Abgang und bis ein Chef für das Windgeschäft gefunden ist, werde CEO Rudolf Hadorn dessen Führung interimistisch übernehmen, heisst es dazu.

(AWP)

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Gurit treibt Schliessung des

Gurit treibt Schliessung des Aerospace Werks in Zullwil voran

Der Spezialkunststoffhersteller Gurit schliesst sein Werk im solothurnischen Zullwil früher als geplant.

08.06.2020 08:02

Die Fabrik soll nun vor Ende 2020 die Produktion einstellen. Grund dafür ist gemäss Mitteilung vom Montag die sinkende Nachfrage auf dem weltweiten Raumfahrtmarkt wegen der Coronapandemie.

Schon im Oktober 2019 hatte Gurit bekanntgegeben, das Werk schliessen zu wollen. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch geplant, dass die Fabrik noch bis zum zweiten Halbjahr 2021 in Betrieb bleibt. Von der Schliessung sind nach damaligen Angaben 30 Mitarbeitende betroffen.

Künftig wird Gurit die Produktion von faserverstärkten Kunststoffen für die Raumfahrt in das erneuerte und erweiterte Werk im deutschen Kassel verlegen, wie es heisst.

(AWP)

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Gurit investiert 20 Mio Fr.

Gurit investiert 20 Mio Fr. in indische Windenergie-Industrie

Der Spezialkunststoff-Hersteller Gurit will seine Präsenz im Windenergie-Markt in Indien ausbauen. Dazu werden 20 Millionen Franken in zwei Fabriken investiert.

24.07.2020 08:00

Im nordindischen Gujarat soll eine Kitting-Einrichtung für Kernmaterialien entstehen, wie Gurit am Freitag mitteilte. Diese soll den Betrieb bereits im kommenden Jahr aufnehmen. Eine grosse Fabrik soll zudem im Jahr 2022 im südindischen Tamil Nadu in Betrieb genommen werden.

Mit dieser Investition will Gurit am wachsenden Bedarf der indischen Windindustrie an Rotorblättern teilhaben, welche sowohl für den heimischen Markt als auch für den Export gebraucht werden. Bisher bediente Gurit den indischen Markt lediglich von einem Verkaufsbüro in Pune aus, wo auch das Installations- und das Service-Geschäft angesiedelt war.

cf/ys

(AWP)

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Gurit steigert Umsatz und

Gurit steigert Umsatz und Gewinn und bestimmt neuen Konzernchef

Der Spezialkunststoffhersteller Gurit hat die Corona-Krise bisher vergleichsweise unbeschadet überstanden.

17.08.2020 07:52

In Zahlen ausgedrückt stieg der Nettoumsatz bei Gurit im ersten Halbjahr 2020 um 2,3 Prozent auf 281,1 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen wären es sogar plus 8,7 Prozent gewesen. Im wichtigen Windenergiemarkt sei es Gurit gelungen, trotz aller "Stop and Go"-Phasen während der Krise die Kunden mit Lösungen zu beliefern, erklärte das Unternehmen am Montag.

Die im Windbereich tätigen Segmente Composite Materials (+9,7 Prozent) und Kitting (+47 Prozent) steigerten ihre Verkäufe deutlich. Der ebenfalls im Windmarkt angesiedelte Geschäftsbereich Tooling (Bauformen) erfuhr nach einem Rekordhalbjahr 2019 einen Rückschlag um 32 Prozent. Denn Reisebeschränkungen hätten die technische Abnahme bestellter Formen verzögert.

Das Luft- und Raumfahrtgeschäft büsste wenig überraschend 34 Prozent an Umsatz ein. Denn der Markt für Passagierflugzeuge hat als Folge der Pandemie einen starken Rückgang erlitten. Das frühere Niveau werde wohl erst wieder in einigen Jahren erreicht, erklärte Gurit.

Mehr Gewinn

Die Gewinnzahlen kletterten deutlich. Der Betriebsgewinn etwa stieg um 14 Prozent auf 31,3 Millionen Franken. Die entsprechende Marge nahm um 1,4 Prozentpunkte auf 11,1 Prozent zu. Für das gesamte Jahr hatte Gurit eine Marge im Bereich von 8,5 bis 11 Prozent in Aussicht gestellt.

Unter dem Strich stieg der Reingewinn um 21 Prozent auf 22,0 Millionen Franken. Mit den Zahlen hat Gurit die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen.

Gurit konkretisierte in der Folge die Guidance für 2020 etwas. Etwas nach unten geht es mit dem Umsatzausblick, dafür ist das Unternehmen etwas zuversichtlicher für die Marge. Neu wird ein Umsatz von 550 bis 600 Millionen Franken (bisher: 600 Millionen) angestrebt und eine Betriebsgewinnmarge von 9 bis 11 Prozent (bisher: 8,5-11 Prozent).

Neuer Chef

Zudem hat Gurit einen neuen Konzernchef bestimmt. Es ist der Deutsche Mitja Schulz, der von ZF Friedrichshafen zu den Ostschweizern stösst. Den genauen Termin für den Amtsantritt werde zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, erklärte das Unternehmen.

Im April hatte der langjährige Konzernchef Rudolf Hadorn seinen Wechsel in den Verwaltungsrat für kommendes Jahr angekündigt. Hadorn steht dem Unternehmen seit nicht weniger als 14 Jahren vor.

(AWP)

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Gurit: Martin Bisang hat

Gurit: Martin Bisang hat Beteiligung auf 15,15% aufgestockt

Beim Toggenburger Kunststoffproduzenten Gurit hat Martin Bisang seine Beteiligung zuletzt deutlich aufgestockt. Seit einem Kauf am vergangenen Montag halte Bisang 100'000 Aktien oder 15,15 Prozent der Stimmrechte, teilte Gurit am Donnerstag mit.

20.08.2020 08:12

Der Gründer der Bankgruppe Bellevue hatte letztmals im Sommer 2018 eine Beteiligungshöhe von 10 Prozent an die Schweizer Börse gemeldet. Mit 5,3 Prozent war Bisang Ende Oktober 2012 erstmals bei Gurit in Erscheinung getreten.

Damit hat Bisang seine Position als zweitgrösster Gurit-Aktionär gefestigt. Kontrolliert wird der Hersteller von Materialien für Rotorblätter an Windkraftanlagen von der Rheintaler Familie Huber. Diese hat mit einem Kapitalanteil von 9,4 Prozent einen Stimmrechtsanteil von 33 Prozent.

ra/cf

(AWP)

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Gurit gewinnt Kitting-Auftrag

Gurit gewinnt Kitting-Auftrag

Der Spezialkunststoffhersteller Gurit hat am boomenden Windenergiemarkt einen Auftrag erhalten. Mit einem führenden Hersteller von Windturbinen sei ein bestehender Vertrag um weitere drei Jahre verlängert worden.

28.09.2020 08:03

Das Umsatzvolumen aus der Vertragsverlängerung dürfte sich auf rund 130 Millionen Franken belaufen. Mit dieser Vertragsverlängerung im Kitting-Geschäft gewinne Gurit Marktanteile im OEM-Markt, heisst es weiter. Die Gruppe erwartet, dass sich der Jahresumsatz mit diesem Auftrag um 10 bis 15 Millionen Franken erhöhen wird. Den Umsatz für das laufende Jahr 2020 hatte Gurit im August anlässlich der Publikation der Halbjahreszahlen auf 550 bis 600 Millionen veranschlagt.

(AWP)

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Gurit wächst dank starker

Gurit wächst dank starker Nachfrage aus dem Windenergiemarkt

Der Spezialkunststoffhersteller Gurit hat sein Wachstum auch im dritten Quartal fortgesetzt. Angetrieben wurden die Verkäufe auch weiterhin von einer starken Nachfrage nach den Gurit-Produkten für den Windenergiemarkt.

15.10.2020 05:19

Insgesamt erhöhte sich der Nettoumsatz in den Monaten Januar bis September um 1,5 Prozent auf 434,8 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Ohne Währungseffekte und unter Ausklammerung der abgestossenen Geschäfte hätte das Umsatzwachstum bei 10,2 Prozent gelegen.

«Kitting» wächst stark

Die gute Nachfrage am Windmarkt zahlte sich im umsatzmässig grössten Geschäftsbereich "Composite Materials" aus. Dort zogen die Verkäufe um 12,1 Prozent auf 207,8 Millionen Franken an. Die Coronapandemie führte allerdings in weiteren Märkten wie dem Schiffsbau und der Industrie zu schwächeren Verkaufszahlen.

Noch stärker wuchs der Geschäftsbereich "Kitting" (+37,3 Prozent auf 174,6 Millionen Franken), der ebenfalls von dem starken Windenergiemarkt profitieren konnte. Der Bereich erhöhe derzeit seine globale Reichweite und verstärke die Produktionskapazität, heisst es.

Rückläufig entwickelte sich dagegen der Bereich "Tooling" (-25,8 Prozent auf 67,0 Millionen Franken). Negativ hätten sich eine Verschiebung im Produktmix wie auch pandemiebezogene Reiserestriktionen ausgewirkt, heisst es. Noch einen stärkeren Einbruch gab es bei "Aerospace" (-41,5 Prozent auf 24,2 Millionen). Das Geschäft zeige derzeit eine "Stabilisierung auf tiefem Niveau", allerdings noch keinerlei Anzeichen einer Belebung, schreibt Gurit.

Das Unternehmen hat mit dem Gruppenumsatz die Erwartungen der Analysten insgesamt leicht übertroffen. Analysten hatten im Vorfeld im Durchschnitt mit einem Umsatz in Höhe von 432,5 Millionen Franken gerechnet.

Prognose unverändert

Für das Gesamtjahr belässt Gurit die bisherige Umsatzprognose unverändert. Wie bereits bei der Publikation der Halbjahresergebnisse mitgeteilt, erwartet das Ostschweizer Unternehmen einen Nettoumsatz von 550 bis 600 Millionen und eine Betriebsgewinnmarge von 9 bis 11 Prozent.

Der neue CEO Mitja Schulz wird nun die Führung von Gurit im Januar 2021 übernehmen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Das Unternehmen hatte die Wahl des Deutschen als Nachfolger des abtretenden Konzernchefs Rudolf Hadorn im August bekanntgegeben, allerdings noch nicht den genauen Termin für den Amtsantritt.

(AWP)

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Gurit verlängert Vertrag mit

Gurit verlängert Vertrag mit Windturbinenhersteller

Der Spezialkunststoffhersteller Gurit hat einen grösseren Vertrag mit einem Hersteller von Windturbinen verlängert. Die Entwicklung und Lieferung von Kernmaterial-Kits werde in den Jahren 2021 bis 2023 einen Umsatz von 270 bis 350 Millionen Franken in die Kasse spülen, teilten die Ostschweizer am Montag mit.

01.03.2021 07:15

Dies vergleicht sich mit einen Umsatz von 578,8 Millionen Franken, den Gurit im Geschäftsjahr 2020 generierte. Die Gewinnzahlen 2020 wird Gurit am (morgigen) Dienstag publizieren.

ra/rw

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Gurit übertrifft beim

Gurit übertrifft beim Jahresgewinn die Erwartungen

Der Spezialkunststoffhersteller Gurit hat die Coronakrise bisher vergleichsweise unbeschadet überstanden.

02.03.2021 07:35

Der für die Ostschweizer zentrale Windenergiemarkt war robust und bescherte dem Unternehmen einen deutliche Gewinnsteigerung. Für 2021 rechnet Gurit allerdings mit einem Nachfragerückgang in China.

Der Umsatz wuchs 2020 wie bereits berichtet um 0,4 Prozent auf 578,8 Millionen Franken. Auf währungsbereinigter Basis wären es plus 5,8 Prozent gewesen, teilte Gurit am Dienstag mit.

Stark schnitten die im Windenergiegeschäft tätigen Geschäftsbereiche ab. Wenig überraschend brachen die Verkäufe im Segment Aerospace um mehr als 40 Prozent ein. Wenn nicht oder kaum geflogen wird, werden auch keine neuen Flieger bestellt und gebaut.

Die Gewinnzahlen legten dank einer verbesserten Profitabilität noch stärker zu. Der Betriebsgewinn stieg um 24 Prozent auf 64,6 Millionen Franken. Die entsprechende Marge kletterte um 2,2 Prozentpunkte auf 11,2 Prozent. Unter dem Strich nahm der Reingewinn um knapp 34 Prozent auf 46,6 Millionen Franken zu.

Der Gewinn pro Inhaberaktie beträgt damit 100,31 Franken. Davon sollen 30,00 Franken je Anteil als Dividende ausbezahlt werden. Das sind 5 Franken mehr als im Vorjahr. Mit den Zahlen hat der Gurit die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Betriebsgewinn wie auch beim Reingewinn übertroffen.

Vorübergehender Nachfragerückgang in China

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Gurit aus heutiger Sicht einen Umsatz von 530 bis 580 Millionen Franken und eine EBIT-Marge zwischen 9 und 11 Prozent.

Allerdings würden Umsatzerlöse durch sinkende Balsa-Rohmaterialkosten und entsprechend niedrigere Verkaufspreise beeinträchtigt, erklärte das Unternehmen. Und in China werde es 2021 wohl einen vorübergehenden Nachfragerückgang geben, da die chinesischen Windenergie-Einspeisetarife zum Jahresende 2020 ausgelaufen seien.

Für die Folgejahre erwartet der Spezialkunststoffhersteller dann aber wieder ein starkes Wachstum, das durch die erhöhte Nachfrage nach erneuerbarer Energie getrieben wird. Zudem sollten sich die Märkte Jachtbau und Industrie 2021 auf und über das Niveau vor Corona hinaus erholen. Und auch der Aerospace-Markt habe sich stabilisiert, sodass in den kommenden Jahren von einer allmählichen Erholung ausgegangen werden könne.

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Gurit verlängert

Gurit verlängert Materialliefervertrag mit Pilatus Aircraft

Der Spezialkunststoff-Hersteller Gurit hat den bestehende Materialliefervertrag mit dem Flugzeugbauer Pilatus Aircraft verlängert.

31.05.2021 07:48

Der Auftrag soll im Zeitraum 2021 bis 2025 einen Nettoumsatz im zweistelligen Millionenbereich generieren, teilte die Gesellschaft am Montag mit. Der Vertrag umfasst den Angaben zufolge die Lieferung von Aerospace-qualifizierten vorimprägnierten Fasern (Prepregs) für Sekundärstrukturen und Innenraumanwendungen in einer Vielzahl von Flugzeugmodellen, einschliesslich des PC-24 Super Versatile Jet.

"Dieser Vertrag ist ein ermutigendes Zeichen für unser Aerospace-Geschäft", wird Michael Muser, General Manager der Gurit Geschäftseinheit Aerospace, in der Mitteilung zitiert.

(AWP)

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Gurit mit deutlich tieferem

Gurit mit deutlich tieferem Halbjahresergebnis - Gesenkter Ausblick bestätigt

Der Spezialkunststoffhersteller Gurit hat wie bereits angedeutet ein schwieriges Halbjahr hinter sich. Erst Ende Juni hatte das Unternehmen die Prognose für das Gesamtjahr gesenkt, nun fielen die Zahlen entsprechend aus.

17.08.2021 07:27

Der Nettoumsatz sank im ersten Halbjahr 2021 um 8,0 Prozent auf 258,6 Millionen Franken. Zu konstanten Wechselkursen wären es minus 8,5 Prozent gewesen. Bislang sei das weiterhin als Übergangsjahr bezeichnetete 2021 geprägt gewesen von vorsichtigem Optimismus angesichts der langsamen Rückkehr zur Normalität nach der Corona-Pandemie, erklärte das Unternehmen am Dienstag.

Die im Windbereich tätigen Segmente Composite Materials (-12,9 Prozent) und Kitting (-13,7 Prozent) spürten den Nachfragerückgang aus China und entsprechend gingen die Verkäufe zu konstanten Wechselkursen zurück. Der ebenfalls im Windmarkt angesiedelte Geschäftsbereich Tooling (Bauformen) legte derweil beim Umsatz um fast 20 Prozent zu.

Das Luft- und Raumfahrtgeschäft sackte hingegen mit -24 Prozent am deutlichsten ab. Das Geschäft habe sich nun auf tiefem Niveau stabilisiert, hiess es von Gurit. Bei diversen Flugzeugprogrammen sei die Produktion wieder aufgenommen worden und die Passagierzahlen stiegen weltweit wieder an. Im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2020 sei der Umsatz entsprechend um 6 Prozent gestiegen.

Weniger Gewinn - gesenkter Ausblick bestätigt

Auch bei den Gewinnzahlen ging es rückwärts. Der Betriebsgewinn (EBIT) sackte um fast 41 Prozent auf 18,6 Millionen Franken ab. Hierin sind allerdings auch Restrukturierungskosten in Höhe von 7,4 Millionen enthalten. Die entsprechende Marge sank um 3,9 Prozentpunkte auf 7,2 Prozent. Für das gesamte Jahr hatte Gurit inklusive Restrukturierungskosten eine Marge von rund 8 Prozent in Aussicht gestellt.

Unter dem Strich wurde der Reingewinn auf 10,3 Millionen Franken mehr als halbiert. Mit den Zahlen hat Gurit die Erwartungen der Finanzgemeinde beim Umsatz zwar etwas übertroffen, vor allem beim Reingewinn allerdings deutlich verfehlt.

Am Ende Juni gesenkten Ausblick änderte Gurit nichts mehr. Entsprechend wird für das Übergangsjahr ein Umsatz von rund 500 Millionen Franken bei einer Betriebsgewinnmarge von rund acht Prozent inklusive Restrukturierungskosten angepeilt. Bereinigt um diese Einmalbelastungen sei weiterhin ein operatives Ergebnis in der Grössenordnung von 9 bis 11 Prozent zu erwarten. Nach dieser Übergangsphase erwartet das Management wieder ein starkes Marktwachstum.

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Gurit-CEO: «Wir wissen sehr

Gurit-CEO: «Wir wissen sehr gut, warum die Fantasie im Aktienkurs weniger geworden ist»

Mitja Schulz hat ein turbulentes erstes Jahr als CEO des Windzulieferers Gurit hinter sich. Im cash-Interview zieht er ein erstes Zwischenfazit und erklärt den starken Kursverfall der Gurit-Aktie.

https://www.cash.ch/news/top-news/mitja-schulz-im-cash-interview-gurit-c...

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Gurit nominiert Andreas

Gurit nominiert Andreas Evertz für den Verwaltungsrat

Gurit nominiert Andreas Evertz für den Verwaltungsrat. Wenn alles nach Plan läuft, so wird er an der Generalversammlung am 20. April 2022 in das Gremium gewählt, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilt. Evertz soll dort für Peter Leupp nachrücken, neuer Präsident solle dann Rudolf Hadorn werden.

24.01.2022 19:10

Der deutsche Evertz ist seit 2020 CEO des Windkraftanlagenherstellers Flender. Zuvor war er als CEO und Präsident in globalen Industrieunternehmen wie Schenck Process Holding GmbH, Sandvik Machining Solutions und Walter AG tätig. Evertz wurde 1969 geboren und hat ein Maschinenbaustudium an der Universität der Bundeswehr in Hamburg absolviert.

kw/kae

(AWP)

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Gurit mit deutlich weniger

Gurit mit deutlich weniger Umsatz – Aktiensplit geplant

Gurit hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger Umsatz erzielt als noch im Jahr 2020. Grund war die Flaute im Windenergie-Geschäft, wo Gurit weitaus am meisten an Umsatz einnimmt.

31.01.2022 22:10

Derweil will der Verwaltungsrat einen Aktiensplit durchführen und eine Einheitsnamenaktie lancieren. Der Nettoumsatz der von der Gurit-Gruppe fortgeführten Geschäfte sank im vergangenen Geschäftsjahr um 19 Prozent auf 467,9 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Um Währungseinflüsse bereinigt betrug der Rückgang knapp einen Fünftel.

Damit hat Gurit mit den noch ungeprüften Zahlen die Vorgaben von Analysten (AWP-Konsens: 461 Mio) und zugleich die zweimal gesenkte eigene Guidance übertroffen. Gurit hatte die Vorgabe für den Umsatz zunächst im Juni von 530-580 Millionen auf 500 Millionen und später im Oktober auf 460 Millionen reduziert.

Wenig nachgefragte Windrotorblätter

Eine Belastung sei die weltweit rückläufige Nachfrage nach Windrotorblättern gewesen, begründete Gurit den Umsatzrückgang. Zudem hätten die rückläufigen Verkäufe und tieferen Preise im Balsageschäft auf die Geschäftsentwicklung gedrückt. Immerhin sei man in den Marine- und Industriemärkten zweistellig gewachsen.

Im grössten Bereich Composite Materials sank der Umsatz um 20 Prozent auf 221,8 Millionen Franken, bei Kitting um 18 Prozent auf 185,5 Millionen und bei Tooling gar um 26 Prozent auf 73,2 Millionen. Die kleinste Sparte Aerospace hielt den Umsatzrückgang mit 4,6 Prozent auf 30,1 Millionen Franken in Grenzen.

Zu den Erwartungen an die Profitabilität schrieb Gurit in der Medienmitteilung nichts. Bislang hatte das Management eine Betriebsgewinnmarge von rund 5 Prozent und um Einmalkosten bereinigt im Bereich von 6 bis 8 Prozent erwartet. Detailliert über die Ergebnisse berichten will Gurit am 1. März.

«One Share, One Vote» sowie Aktiensplit geplant

An der nächsten Generalversammlung vom 20. April will der Verwaltungsrat den Weg für die Einführung einer Einheitsnamenaktie nach dem Prinzip "One Share, One Vote" ebnen. Die neue Struktur soll die Corporate Governance stärken und gleiche Stimmrechte für alle Aktionärinnen und Aktionäre sicherstellen. 

Bedeutende Namenaktionäre hätten sich dazu bereit erklärt, auf ihre Stimmrechtsprivilegien zugunsten der neuen Einheitsaktienstruktur ohne Entschädigung zu verzichten, hiess es. Ihre Stimmrechte werden sich den Angaben zufolge nach Einführung der Einheitsnamenaktie von heute 36,4 auf 10,3 Prozent reduzieren.

Weiter gab Gurit bekannt, dass der Handel mit den börsenkotierten Inhaberaktien vereinfacht werden soll. Dazu werde man die Inhaberaktien im Verhältnis von 1:10 splitten. Von der Aktion betroffen seien die 420'000 Inhaberaktien mit einem Nennwert von je 50 Franken, der künftig noch 5 Franken betragen werde.

Gleichzeitig wird auch für die nicht an der Börse gehandelten Namenaktien ein Aktiensplit im Verhältnis von 1:2 ins Auge gefasst. Sofern die Generalversammlung den Vorschlägen zustimmt, würden die Aktiensplits Anfang Mai 2022 umgesetzt und gemeinsam mit der Einführung der Einheitsnamenaktie in Kraft treten.

Nach all den Umstellungen wird sich das Aktienkapital von Gurit den Plänen zufolge aus 4,68 Millionen Namenaktien im Nennwert von je 5 Franken zusammensetzen und auf insgesamt 23,4 Millionen Franken belaufen. Dabei würden sämtliche Aktien an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert und handelbar sein.

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Erwartungen verfehlt: Gurit

Erwartungen verfehlt: Gurit erleidet 2021 wegen Flaute im Windenergie-Geschäft Gewinneinbruch

Gurit hat im vergangenen Geschäftsjahr deutlich weniger Gewinn erzielt als noch im Jahr 2021. Grund für den Rücksetzer war die Flaute im Windenergie-Geschäft. Die Dividende fällt klar tiefer aus.

01.03.2022 07:10

2021 wird wegen der eingetrübten Windmärkte als ein schwieriges Jahr in die Bücher von Gurit eingehen. Der Nettoumsatz sank wie bereits berichtet um 19 Prozent auf 467,9 Millionen Franken. Auf währungsbereinigter Basis wären es 20 Prozent weniger gewesen, teilte Gurit am Dienstag mit.

Wie erwartet gingen in diesem Umfeld auch die Gewinnzahlen deutlich zurück. Der Betriebsgewinn brach um knapp 64 Prozent ein auf 23,4 Millionen Franken ein. Die entsprechende Marge sank auf 5,0 Prozent (VJ 11,2%). Unter dem Strich sackte der Reingewinn um 80 Prozent auf 9,2 Millionen Franken ab.

Darin enthalten seien Aufwendungen von 9,6 Millionen für die Anpassung des Balsa-Footprints und die Konsolidierung des Konfektionierungsbetriebs für Amerika in Mexiko, wie Gurit weiter erklärte. Darüber hinaus habe man erhebliche Anlaufkosten für die neuen PET-Extruderanlagen zu tragen.

Der Gewinn pro Inhaberaktie beträgt damit 24,29 Franken (VJ 100,31 Fr.). Davon sollen 7,00 Franken je Anteil als Dividende ausbezahlt werden. Das sind 23 Franken weniger als im Vorjahr. Mit den Zahlen hat der Gurit die Erwartungen der Finanzgemeinde bei allen Kennzahlen verfehlt.

Aussichten weiterhin unsicher

Auch für das laufende Geschäftsjahr blieben die Aussichten für den Windmarkt unsicher. So beeinflussten auch die jüngsten geopolitische Entwicklungen und potenzielle Unterbrechungen der globalen Lieferketten den Ausblick für 2022. Aktuell gehe man davon aus, einen Umsatz von rund 440 bis 480 Millionen Franken und eine Betriebsgewinnmarge zwischen 5,5 und 8,0 Prozent zu erzielen.

2022 kommt es bei Gurit ausserdem bekanntlich zur Einführung einer Einheitsnamenaktie nach dem Prinzip "One Share, One Vote". Das Unternehmen hatte dies im Rahmen der Umsatzzahlen bereits bekannt gegeben. Weiter hatte Gurit bekannt gegeben, dass der Handel mit den börsenkotierten Inhaberaktien vereinfacht werden soll. Dazu werde man die Inhaberaktien im Verhältnis von 1:10 splitten.

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Gurit verkauft sein Luft- und

Gurit verkauft sein Luft- und Raumfahrtgeschäft

Der Spezialkunststoff-Hersteller Gurit verkauft per sofort sein Luft- und Raumfahrtgeschäft an die österreichische Isovolta-Gruppe. Die Veräusserung des Aerospace-Geschäfts stehe im Einklang mit der Strategie von Gurit, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Zu den finanziellen Bedingungen werden keine Angaben gemacht.

14.04.2022 07:55

Mit dem Verkauf geht die Produktionsstätte für Prepregs für die Luft- und Raumfahrt im deutschen Kassel mit 80 Mitarbeitenden an die österreichische Gruppe über. Eine Vereinbarung für die Transitionsphase werde eine reibungslose Übergabe zwischen den beiden Unternehmen ermöglichen, heisst es in der Mitteilung. Die Unterzeichnung und der Abschluss der Transaktion seien zeitgleich erfolgt und würden am (gestrigen) Mittwoch wirksam.   

Der Verkauf an Isovolta sei eine "hervorragende Lösung" sowohl für die betroffenen Mitarbeiter als auch für die Kunden in der Luft- und Raumfahrt, gibt sich Gurit-CEO Mitja Schulz überzeugt. Gurit wolle sich derweil gemäss seiner Strategie auf die Windturbinenrotorblätter sowie auf die Märkte Marine und Industrie konzentrieren und diese Segmente weiter stärken.

Unter Berücksichtigung dieser Transaktion erwarte Gurit nun für das Jahr 2022 einen Umsatz von rund 410 bis 450 Millionen. Anfang März hatte das Unternehmen anlässlich der Veröffentlichung der Jahreszahlen 2021 für das laufende Jahr noch einen Umsatz von 440 bis 480 Millionen Franken prognostiziert. Die Betriebsgewinnmarge wird derweil unverändert zwischen 5,5 und 8,0 Prozent erwartet. Weitere Einzelheiten zu den finanziellen Auswirkungen der Transaktion will das Unternehmen in seinen Halbjahresergebnissen bekannt geben.

Die österreichische Isovolta Gruppe ist laut den Angaben ein internationaler Hersteller von elektrischen Isoliermaterialien, technischen Laminaten und Verbundwerkstoffen mit einem starken Fokus auf die Innenausstattung von Flugzeugen. Das Unternehmen beschäftigt rund 1500 Mitarbeiter und hat Produktionsstätten unter anderem in Österreich und den USA.

tp/kw

(AWP)

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Gurit übernimmt einen Anteil von 60 Prozent an Fiberline Composites A/S. Dies ist ein Hersteller von Carbon- und Glasfaserprodukten, die in der Windrotorblattproduktion eingesetzt werden.

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Gurit erwirbt den Aktienanteil von der Gründerfamilie Thorning zu einem Kaufpreis von 58 Millionen Franken und zusätzlich rund 22 Millionen Franken an Bruttoschulden für das gesamte Unternehmen. Die Unterzeichnung fand am (gestrigen) 27. April statt, wie Gurit am Donnerstag mitteilte. Der Abschluss der Transaktion wird vor Ende Mai 2022 erwartet.

Fiberline mit Hauptsitz im dänischen Middelfart betreibt den Angaben zufolge Produktionsstätten in Dänemark und China und hat 2021 mit rund 300 Mitarbeitern einem Umsatz von 104 Millionen Franken erzielt.

Das Unternehmen beliefert grosse Windturbinen-OEMs auf der ganzen Welt, wobei sich das 1979 gegründete Unternehmen auf pultrudierte Komponenten für Blattholme aus Kohlenstoff und Glas sowie auf Blattwurzel-Einsätze spezialisiert habe. Gemäss der Mitteilung erwartet Fiberline ein "dynamisches Wachstum", da pultrudierte Karbonkomponenten die traditionelle Infusionstechnik für die Herstellung von Holmen in längeren Windrotorblättern ersetzen würden.

Option für 100 Prozent

Gurit habe das Recht, die verbleibenden Aktien in den Geschäftsjahren 2024 bis 2025 zu vorher festgelegten Konditionen zu erwerben. Sollte Gurit zu diesem Zeitpunkt jedoch beschliessen, die verbleibenden 40 Prozent nicht zu erwerben, habe die Familie Thorning alternativ das Recht, das gesamte Unternehmen auf dem Markt zu verkaufen.

Weitere Einzelheiten zu der Transaktion würden in den Halbjahresergebnissen von Gurit bekannt gegeben, heisst es weiter.

(AWP)

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