Helvetia

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01.09.2008 14:42
#1
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Helvetia

Helvetia kommt am Mittwoch mit Zahlen und wurde in den letzten Tagen im Zuge von Baloise und Swiss Life hart abgestraft, wobei ich dies nicht als begründet anschaue. Hier liegt eine positive Ueberaschung drin. Ich habe heute gekauft.

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Ich hole es mir zurueck, du verdammtes Biest!

05.09.2016 13:12
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Helvetia-Zahlen besser als prognostiziert

Die Versicherungsgruppe Helvetia hat im ersten Halbjahr mehr verdient als vor Jahresfrist und die Gewinnerwartungen übertroffen. Zudem wird 2017 eine neue Konzernstruktur eingeführt.

Die Integration der Nationale Suisse und Basler Österreich verläuft laut dem Management "sehr gut", und mit den Arbeiten zur Strategie "helvetia 20.20" sieht sich die Gruppe auf Kurs. Die Konzernstruktur soll derweil auf Anfang 2017 angepasst werden.

Der Gewinn der Gruppe stieg in den Monaten Januar bis Juni nach IFRS-Rechnungslegung um 15% auf 186,1 Mio CHF und übertraf auch die Analystenerwartungen. Das operative Ergebnis aus den Geschäftstätigkeiten (nach Steuern), welches die Helvetia aufgrund der Verzerrungen des IFRS-Gewinns durch Akquisitionseffekte in den Fokus stellt, erhöhte sich um 8% auf 238,3 Mio.

Die Integration von Nationale Suisse und Basler Österreich seien bereits zu weiten Teilen abgeschlossen, so die Helvetia in der Mitteilung vom Montag weiter. Nebst wenigen Migrationen von Datenbeständen müssten bis Anfang 2017 noch die Lebensgesellschaften in Italien fusioniert werden. In Deutschland liege derweil die Zustimmung der Aufsichtsbehörde für die Verschmelzung der operativen Einheiten vor.

Die Erfolge bei den Integrationsarbeiten hätten auch beim Erreichen der Synergieziele Wirkung gezeigt, so die Gesellschaft weiter. Im Halbjahresergebnis seien bereits Synergien vor Steuern in Höhe von 51,4 Mio CHF enthalten. Diese entfallen zu 39,7 Mio auf Personalkosteneinsparungen, hauptsächlich aufgrund natürlicher Fluktuation, und zu 11,7 Mio auf sonstige Kostenreduktionen.

Combined Ratio verbessert

In der Nichtlebensversicherung verbesserte sich die für die Branche wichtige Combined Ratio um 0,5 Prozentpunkte auf 91,9%. Das Nichtlebensergebnis sank hingegen aufgrund des tieferen Kapitalanlageresultats um 4,5% auf 151,1 Mio CHF. Die schwache Performance der Aktien habe auf das Ergebnis gedrückt, heisst es.

Zur Gewinnsteigerung beigetragen hat dagegen die Lebensparte, wo das Ergebnis um 4,2% Ergebnis aus Geschäftstätigkeit um 4,2% auf 88,4 Mio CHF angestiegen ist. Besser ausgefallen sei vor allem das Zinsergebnis, nachdem im BVG-Geschäft der Mindestzinssatz gesenkt worden sei. Darüber hinaus verbesserte sich das Ergebnis des Bereichs "Übrige Tätigkeiten" auf -1,2 Mio von -22,2 Mio dank einer Verbesserung in der Rückversicherung.

Mit den Kapitalanlagen erwirtschaftete die Helvetia einen laufenden Ertrag in der Höhe von 523,3 Mio CHF, was um gut 20 Mio über Vorjahr liegt. Die annualisierte direkte Anlagerendite zum Vorjahr lag unverändert bei 2,3%. Die gewinnwirksamen Verluste auf Kapitalanlagen summierten sich allerdings netto auf 57,6 Mio und stammten praktisch nur aus dem Aktienbereich, und so liegt das gewinnwirksame Anlageresultat mit 465,7 Mio (VJ 521,7 Mio) unter Vorjahr.

Wachstum im Lebensgeschäft

Das Geschäftsvolumen der Gruppe wuchs derweil um 3,4% auf 5,54 Mrd CHF und um 5,3% in Lokalwährungen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Insgesamt wurden 5,4% höhere Bruttoprämien von 5,49 Mrd gebucht.

Einen Volumenanstieg von 5,3% (in LW) erreichte die Lebensparte, wo der Verkauf kapitalschonender Produkte (+8,4%) besonders gut lief. Im Nichtleben (+1,0%) waren das Nischen- (+7,1%) und das Schweizer Geschäft (+1,8%) dank eines einmaligen Effekts in der Motorfahrzeugversicherung die wesentlichen Treiber. Europa ging um 2,6% zurück.

In der Bilanz weist die Gruppe ein Eigenkapital in Höhe von 4,84 Mrd CHF nach 4,66 Mrd per Ende 2015 aus. Die auf das Gesamtjahr hochgerechnete Eigenkapitalrendite lag mit 9,4% im Bereich der Ziel-Bandbreite von 8-11%.

Neue Konzernstruktur

"Wir verfolgen die mit 'helvetia 20.20' eingeschlagene Richtung konsequent weiter", wird der neue CEO Philipp Gmür zitiert. Über die nächsten fünf Jahre soll die Gruppe agiler, kundenzentrierter und innovativer werden und die Chancen rund um die Digitalisierung nutzen.

Zudem gilt ab Anfang 2017 eine neue Konzernstruktur, wobei das Schweizer Geschäft gestärkt wird. Nebst den Markteinheiten Europa und Specialty Markets werden auch die Schweizer Leiter Nichtleben, Einzelleben, Kollektivleben und Vertrieb in der Konzernleitung Einsitz nehmen.

Die Anpassungen führen auch zu personellen Änderungen in der Geschäftsleitung Schweiz: So treten Hermann Sutter (Nichtleben) und Angela Winkelmann (Human Resources und Dienste) im Laufe des nächsten Jahres in den Ruhestand, und Uwe Bartsch (Unternehmensentwicklung) sowie Andreas Bolzern (Finanzen) übernehmen neue Funktionen bei Helvetia.

(AWP)

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08.07.2016 11:17
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Helvetia an Zukäufen in Spanien und Deutschland interessiert
08.07.2016 10:09

St. Gallen (awp/sda) - Der Versicherer Helvetia ist bis 2020 an weiteren Zukäufen in Spanien und Deutschland in der Nichtlebenversicherung interessiert. Kurzfristig müsse aber erst die Integration der übernommenen Nationale Suisse und der Basler Österreich abgeschlossen werden.

Dies sagte der abtretende Helvetia-Chef Stefan Loacker in einem Interview mit dem "St. Galler Tagblatt" vom Freitag: "Akquisitionen kann man auch nur bedingt planen. Es kommt immer darauf an, welche Gelegenheiten sich ergeben und ob diese zu uns passen."

Wegen der Effizienzsteigerung Arbeitsplätze von der Schweiz ins Ausland zu verlagern, stehe nicht auf der Agenda. "Wir haben die jeweiligen Wertschöpfungsketten in unseren einzelnen Ländermärkten und arbeiten vor Ort an der Effizienz", sagte Loacker.

Loacker tritt per Ende August nach neun Jahren im Amt zurück. Sein Nachfolger wird Philipp Gmür, der Chef von Helvetia Schweiz ist.

tp

(AWP)

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07.07.2016 08:19
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Helvetia beendet Sponsoringvertrag mit Roger Federer

Die Versicherungsgruppe Helvetia zieht einen Schlussstrich unter den Sponsoringvertrag mit Tennisstar Roger Federer.

Der Anfang 2017 auslaufende Vertrag wird nicht verlängert. Helvetia will sich künftig vor allem auf den Skisport konzentrieren. Die Helvetia Versicherung bestätigte am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda einen entsprechenden Bericht der "Handelszeitung online".

Helvetia hatte den Sponsoringvertrag mit Federer von Nationale Suisse geerbt, als sie den Konzern vergangenes Jahr übernommen hatte. Federer war für die Nationale Suisse seit 2007 Markenbotschafter mit Auftritten auf Plakaten und in Inseraten.

In jüngster Zeit setzte ihn die Helvetia nur noch an Spezialevents ein. Die SBB-Lokomotive mit Federers Antlitz wurde immerhin noch auf Helvetia umgespritzt und blieb in Betrieb.

(SDA)

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14.03.2016 08:12
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Helvetia zahlt Aktionären höhere Dividende

Helvetia ist im Geschäftsjahr 2015 dank Übernahmen kräftig gewachsen und schüttet mehr Dividende aus.

Das Geschäftsvolumen der um die Nationale Suisse und der Basler Österreich erweiterten Versicherungsgruppe kletterte auf 8,24 Mrd CHF, ein Plus von 11% in Lokalwährungen, wie die Helvetia am Montag mitteilt. Die Bruttoprämieneinnahmen werden mit 8,09 Mrd nach zuvor 7,61 Mrd ausgewiesen.

Das operative Ergebnis aus den Geschäftstätigkeiten (nach Steuern), welches die Helvetia aufgrund von Verzerrungen des IFRS-Gewinns durch Akquisitionseffekte in den Fokus stellt, erhöhte sich um 4,1% auf 439 Mio CHF. Die "neue" Helvetia profitierte im Nichtlebenteil von einem relativ "schadenarmen" Halbjahr sowie den akquisitionsbedingt höheren Volumen. Dadurch verbesserte sich die Combined Ratio um 1,4 Prozentpunkte auf 92,1%.

Unter dem Strich weist die Gruppe nach IFRS-Rechnungslegung ein auf 309 Mio CHF von 393 Mio gesunkenes Periodenergebnis aus. Den Aktionären wird dennoch eine auf 19 von 18 CHF je Aktie erhöhte Dividende zur Ausschüttung vorgeschlagen.

In der Bilanz steht das Eigenkapital Ende Juni bei 4,66 Mrd CHF (Ende Juni 2015: 4,39 Mrd; 2015: 4,96 Mrd) und die Solvenz-1-Quote bei 205% (Juni: 200%). Derweil liegt die Eigenkapitalrendite mit 8,9% im Bereich der bis 2015 angestrebten Ziel-Bandbreite von 8-10%.

Helvetia hat die Vorgaben mit den Prämieneinnahmen verfehlt und ansonsten in etwa getroffen. Analysten hatten die Bruttoprämien im Vorfeld der Zahlenpublikation im Durchschnitt (AWP-Konsens) bei 8,42 Mrd CHF, den Reingewinn bei 304 Mio und die Combined Ratio mit 92,8% erwartet. Für das Eigenkapital wurde mit einem Wert von 4,66 Mrd gerechnet.

Mit der Eingliederung der beiden zugekauften Teile kommt die Versicherungsgruppe gut voran. Bereits seien erste Synergien in Höhe von 45 Mio CHF realisiert worden, heisst es. Insgesamt rechnet Helvetia nach wie vor mit Synergien im Umfang von bis zu 130 Mio.

Mit dem neuen Strategieprogramm 2020 strebt Helvetia ein Geschäftsvolumen von 10 Mrd CHF an. Die Eigenkapitalrendite soll derweil in einer Bandbreite von 8-11% liegen, womit das Zielband gegen oben leicht ausgeweitet worden ist.

(AWP)

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22.12.2015 08:14
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Helvetia und Sanitas erneuern Partnerschaft - Erweiterung wird geprüft
22.12.2015 07:54

St.Gallen/Zürich (awp) - Die Versicherungsgruppe Helvetia und der Krankenversicherer Sanitas haben ihre Partnerschaft erneuert und werden diese ab 2016 fortführen. Im Rahmen der Vereinbarung, die ihren Ursprung in der Zusammenarbeit der von Helvetia übernommenen Nationale Suisse und der Sanitas hat, vermittelt der Aussendienst von Helvetia Versicherungslösungen von Sanitas. Die bestehende Zusammenarbeit von Helvetia mit innova Versicherungen werde unverändert weitergeführt.

Der Aussendienst von Helvetia vermittelt Sanitas Versicherungslösungen für Privatkunden, sowohl aus dem Grund- als auch aus dem Zusatzversicherungsbereich, wie es in der Mitteilung vom Dienstag heisst. Helvetia und Sanitas würden zudem prüfen, ob sich weitere Themen für eine Zusammenarbeit eignen. "Wer sich Gedanken über seine Versicherungs- und Vorsorgesituation macht, möchte vielfach auch klären, wie er im Krankheitsfall abgesichert ist. Mit Sanitas haben wir hierfür einen idealen Partner", wird Helvetia Schweiz-CEO Philipp Gmür in der Mitteilung zitiert.

mk/cp

(AWP)

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09.11.2015 08:22
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Helvetia Anlagestiftung legt Anlagegruppe Immobilien Romandie auf
09.11.2015 07:33

Zürich (awp) - Die Helvetia Anlagestiftung bietet institutionellen Anlegern in der beruflichen Vorsorge neu eine eigene Anlagegruppe Immobilien Romandie an. Das Vermögen der Anlagegruppe werde zu drei Viertel in Wohnliegenschaften und zu einem Viertel in Liegenschaften mit kommerzieller Nutzung investiert, wie der Versicherungskonzern am Montag mitteilt. Die ersten vier bestehenden Liegenschaften und ein erstes, durch die Stiftung erworbenes Neubauprojekt befinden sich in den Kantonen Genf, Waadt und Wallis. Die mittel- bis langfristig ausgerichtete Rendite orientiere sich am KGAST Immo-Index, die Total Expense Ratio (TER) wird auf 0,65% beziffert.

Die Emission der Anlagegruppe läuft den Angaben zufolge vom 16. November bis zum 14. Dezember 2015. Das Volumen beträgt 100 bis 150 Mio CHF. Eine erste Tranche von 50 Mio CHF werde am 15. Januar 2016 liberiert, weitere Tranchen würden zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen. Die Anteile würden schon ab einem Mindestzeichnungsvolumen von 100'000 CHF zum Net Asset Value zuzüglich einer Erwerbsgebühr von 3,75% ausgegeben, wie es heisst.

Seit 2012 bietet die Helvetia Anlagestiftung bereits die Anlagegruppe Immobilien Schweiz für Pensionskassen an.

cp/cf

(AWP)

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01.10.2015 08:15
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Helvetia: Pierin Vincenz tritt Verwaltungsrats-Präsidium an

01.10.2015 07:32
 

Zürich (awp) - Pierin Vincenz hat wie geplant auf den heutigen 1. Oktober das Amt des Verwaltungsratspräsidenten beim Versicherungskonzern Helvetia übernommen. Der frühere Raiffeisen-Chef folgt auf Doris Russi Schurter, die das Amt nach dem unerwarteten Tod des bisherigen Verwaltungsratspräsidenten Erich Walser im Dezember 2014 interimistisch übernommen hatte, wie Helvetia am Donnerstag mitteilt.

"Ich freue mich, jetzt das VR-Präsidium von Helvetia anzutreten und das Unternehmen - unterstützt durch den Verwaltungsrat und zusammen mit CEO Stefan Loacker sowie der gesamten Geschäftsleitung - weiter voranzubringen", wird Vincenz in der Mitteilung zitiert. Oberste Priorität habe derzeit die erfolgreiche Weiterentwicklung der neu gebildeten Schweizer Versicherungsgruppe sicherzustellen und deren Potenzial zu nutzen. Die Versicherung hatte die Nationale Suisse für 1,4 Mrd CHF übernommen und per 1. Mai integriert.

Vincenz ist bereits seit dem Jahr 2000 Mitglied des Helvetia Verwaltungsrates. Er wurde für den VRP-Posten im März nominiert und an der Generalversammlung im April gewählt. Durch die Übernahme der Leitung des Aufsichtsgremiums hatte sich sein geplanter Rückzug von der Unternehmensleitung bei Raiffeisen beschleunigt. Auf dem Posten des Raiffeisen-CEO ist er nun bereits Ende September von seinem bisherigen Stellvertreter Patrik Gisel abgelöst worden, statt wie zunächst geplant erst im Frühjahr 2016.

Die Raiffeisen Gruppe ist eine der drei grössten Aktionäre und Mitglied des Aktionärspools der Helvetia Gruppe. Der Vincenz-Nachfolger Gisel übernimmt nun auch seinen Posten im Helvetia Verwaltungsrat.

yr/tp/ra

(AWP)

 

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11.09.2015 18:35
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Danke für eure Antworten.
Bei http://www.yourmoney.ch/yourmoney/interestsSwap.html finde ich einen 5-jährigen Swapsatz = -0.33250%

So wie ich es nun verstehe wäre der Zinssatz 3.024% - 0.3325% = 2.6916%
Ist das so richtig verstanden ?
 

und nun gehts zum Kampf der Bären gegen die Tiger (und mal nicht Bullen)

11.09.2015 17:56
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MS heisst Mid-Swap, Details auf Homepage SIX-swiss-exchange zu finden.

six-swiss-exchange.com/issuers/services/Tensid_news_de.html.?id= 39cl221bd

11.09.2015 17:36
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Will heissen

Die Anleihe wird ab dann zum zu diesem Zeitpunkt gültigen 5-jährigen Swapsatz zuzüglich 302,4 Basispunkten verzinst werden.

Vielleicht wird sie aber 2022 auch zurückbezahlt, das "ewig" könnte also schon dann zu Ende sein...

 

11.09.2015 17:14
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3% Anleihe

Geht zwar nicht um die Aktie aber vielleicht kann mich doch einer aufklären.

Ich interessiere mich gegenwärtig für folgende Obligation :

Betrag: 300 Mio CHF
Zinssatz: 3,000% (p.a. bis 23.11.2022, danach 5Y MS +302,4 BP)
Emissionspreis: 100,000%
Liberierung: 23.09.2015
Laufzeit: ewig
Valor: 29'298'443 (9)

Was bedeutet '5Y MS +302,4 BP' für den Zinssatz nach 23.11.22 ?

 

01.09.2015 08:22
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Dank Übernahme: Helvetia steigert Volumen
 

Die Versicherungsgruppe Helvetia ist im ersten Halbjahr dank der Übernahmen von Nationale Suisse und der Basler Österreich kräftig gewachsen.

Allerdings haben diese auf die Gewinnentwicklung gedrückt. Das Geschäftsvolumen der Gruppe kletterte auf 5,29 Mrd CHF von 4,81 Mrd CHF im Vorjahr, wie es in der Mitteilung vom Dienstag heisst. Dabei belaufe sich das Wachstum in Originalwährungen auf 15%. Insgesamt wurden Bruttoprämien im Umfang von 5,21 Mrd (VJ 4,77 Mrd) gebucht.

Das operative Ergebnis aus den Geschäftstätigkeiten (nach Steuern), welches die Helvetia aufgrund der Verzerrungen des IFRS-Gewinns durch Akquisitionseffekte in den Fokus stellt, erhöhte sich mit den übernommenen Gesellschaften um 12% auf 221 Mio CHF. Unter dem Strich weist die Gruppe nach IFRS-Rechnungslegung aber ein auf 162 Mio von knapp 200 Mio gesunkenes Periodenergebnis aus.

In der Nichtlebenversicherungen profitierte die Helvetia von einem relativ "schadenarmen" Halbjahr und den akquisitionsbedingt höheren Volumen. So verbesserte sich die Combined Ratio um 1,6 Prozentpunkte auf 92,4%. Mit den Kapitalanlagen erzielte die Helvetia auf Gruppenebene ein positives Ergebnis von 522 Mio CHF nach 582 Mio im Halbjahr 2014 und die direkte Anlagerendite nahm annualisiert auf 2,3% (VJ 2,7%) ab.

In der Bilanz weist die Gruppe ein tieferes Eigenkapital von 4,39 Mrd CHF (Ende 2014: 4,96 Mrd) aus. Die auf das Gesamtjahr hochgerechnete Eigenkapitalrendite lag mit 8,6% im Bereich der Ziel-Bandbreite von 8-10%.

Somit übertraf Helvetia mit dem Gewinn die durchschnittlichen Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens), lag aber mit den Prämieneinnahmen und dem Eigenkapital darunter. Bei den Bruttoprämien wurde mit einem Anstieg auf 5,33 Mrd CHF gerechnet, der Konzerngewinn wurde bei 155 Mio erwartet und die Combined Ratio auf 93,7%. Das Eigenkapital schätzten die Experten auf 4,77 Mrd.

Die Integration der National Suisse und der Basler Österreich sei voll auf Kurs, heisst es weiter. Bereits seien aufgrund von Personal- und Sachkosteneinsparungen erste Synergien in Höhe von 15 Mio CHF realisiert worden, womit mehr als die Hälfte des Synergieziels für 2015 erreicht sei.

(AWP)

 

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19.06.2015 08:23
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Helvetia schliesst den Verkauf des belgischen Reiseversicherungs-Portfolios ab

19.06.2015 07:15

St.Gallen (awp) - Die Helvetia schliesst den Anfang März angekündigten Verkauf der Reiseversicherungen der belgischen Tochter L'Européenne (Compagnie Européenne d'Assurances des Marchandises et Bagages S.A, Brüssel) ab. Das Portfolio wurde an die Mapfre Asistencia verkauft, ein Unternehmen der spanisches Versicherungsgruppe Mapfre. Die Transaktion sei nach Erhalt der aufsichtsrechtlichen Genehmigung vollzogen worden, schreibt Helvetia in einer Mitteilung vom Freitag.

L'Européenne gehörte zur Nationale Suisse Gruppe, die seit Oktober 2014 Teil von Helvetia ist. Das Reiseversicherungs-Portfolio von L'Européenne generierte mit einem Prämienanteil von 25 Mio EUR rund 30% des Prämienvolumens von Nationale Suisse in Belgien. Mit dem Verkauf wechseln 15 Mitarbeiter zu Mapfre. Über den Verkaufspreis hatten die Parteien Stillschweigen vereinbart.

Wie bereits früher kommuniziert will sich Helvetia mit Ausnahme von Kunstrisiken, welche zukünftig über die Tochtergesellschaft in Liechtenstein gezeichnet werden, aus dem belgischen Direktversicherungsmarkt zurückziehen.

mk/ys

(AWP)

 

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20.05.2015 08:44
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Helvetia wächst im Kollektivleben-Geschäft
 

Die Versicherungsgesellschaft Helvetia hat im vergangenen Jahr im Bereich Kollektivleben noch leicht zugelegt.

Insgesamt erhöhte Helvetia Schweiz das Prämienvolumen in dem Geschäft um 0,8% auf 2,65 Mrd CHF, was einem Drittel des gesamten Prämienvolumens entspricht. Die gute Ertragslage habe zudem höhere Verzinsungen und Ausschüttungen an die Kunden ermöglicht, teilte die Gesellschaft am Mittwoch mit.

Während das Volumen der periodischen Prämien um 6,1% auf 1,203 Mrd anstieg resultierte bei den Einmaleinlagen ein Rückgang um 3,3%. Der Rückgang sei auf einen Einmaleffekt zurückzuführen: Die bisher von der Helvetia ausgerichteten Altersrenten der Swisscanto-Sammelstiftung würden seit Anfang 2014 durch diese selbst getragen. Dadurch entfielen die Einmaleinlagen aus dem Einkauf für die Altersrentner.

Steigende Versichertenzahl

Die Anzahl Kollektivverträge bei der Helvetia Schweiz nahmen im vergangenen Jahr auf 17'802 zu von 17'595 im Jahr davor. Die Anzahl Versicherter habe im gleichen Zeitraum um fast 3% auf 215'847 zugenommen. Dennoch stellten die Rahmenbedingungen in der beruflichen Vorsorge auch für Helvetia eine immer grössere Herausforderung dar, betont der Versicherer. Die anhaltend rekordtiefen Zinsen und der deutlich zu hohe Umwandlungssatz führten zu wachsenden Ungleichgewichten zwischen den aktiv Versicherten und den Rentenbezügern und erforderten eine weitere Verstärkung der Reserven.

In dem der Mindestquote unterstellten Geschäft, das im Wesentlichen die Vollversicherungslösungen umfasst, wurden im vergangenen Jahr 94,1% der Bruttoeinnahmen von 709 Mio CHF an die Versicherten ausgeschüttet. Davon seien rund zwei Drittel auf zugeordnete Leistungen und Überschüsse sowie fast ein Viertel auf die Verstärkung der Reserven entfallen. In dem nicht der Mindestquote unterstellten Geschäft betrug die Ausschüttungsquote 92,8% bei Bruttoeinahmen von 146 Mio CHF.

Verbesserte Performance

Die Performance zu Marktwerten auf dem Anlagevermögen von 17,1 Mrd CHF belief sich auf 8,94% nachdem diese im Vorjahr mit -1,16% negativ war. Die Wertsteigerung sei jedoch auf nochmalige Kursgewinne auf Obligationen wegen der sinkenden Zinsen zurückzuführen, so Helvetia. Die Nettorendite auf Buchwerten erreichte 2,73% nach 2,48% im Vorjahr.

Der Mindestzins, welcher dem Altersguthaben im BVG-Obligatorium gutzuschreiben ist, liegt derzeit bei 1,75%. Es sei gelungen, dank des guten Anlageergebnisses die Altersguthaben im Überobligatorium mit 2,15% zu verzinsen. Zusätzlich sei ein Risikoüberschuss von 10% der Risikoprämien ausgeschüttet worden, so Helvetia.

Mit der Aufhebung der Kursuntergrenze des Euro zum Schweizer Franken durch die Schweizerische Nationalbank und mit der Einführung von Negativzinsen hätten sich die Herausforderungen für die Lebensversicherer in der beruflichen Vorsorge noch einmal akzentuiert. "Um die volkswirtschaftlich unverzichtbare Leistung in der zweiten Säule weiterhin erbringen zu können, sind die kurz- und längerfristigen Rahmenbedingungen dringender denn je den demografischen Entwicklungen und den Verhältnissen an den Kapitalmärkten anzupassen", wird Donald Desax, Leiter des Bereichs Kollektivleben bei Helvetia Schweiz, zitiert.

(AWP)

 

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05.05.2015 08:15
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Nationale-Fusion: Helvetia streicht 100 Jobs
 

Der Versicherungskonzern Helvetia fusioniert nach dem Vollzug der Übernahme von Nationale Suisse die Schweizer Versicherungseinheiten der Gruppe.

Die Rechtseinheiten und die Organisation in der Schweiz werden zusammengeführt. Gleichzeitig sei das integrierte Organisationsmodell für Innen- und Aussendienst in Kraft gesetzt worden, teilt Helvetia am Dienstag mit.

Seit dem 1. Mai 2015 trete man damit im Heimmarkt unter der Marke "Helvetia" und mit einer vereinheitlichten Produktepalette auf. Damit sei die "neue Helvetia" in der Schweiz erfolgreich gestartet.

Infolge "struktureller Doppelspurigkeiten sei ein massvoller Stellenabbau unvermeidlich", schreibt Helvetia weiter. Bei einem aktuellen Personalbestand von rund 3'850 Mitarbeitenden in der Schweiz sei mit rund 70 Kündigungen und 30 vorzeitigen Pensionierungen zu rechnen. Es existiert ein Sozialplan sowie Lohngarantie bis Ende 2015.

Weitere Redundanzen hätten wie erwartet über die natürliche Fluktuation abgebaut werden können. So habe es seit Oktober 2014 per Saldo rund 200 Austritte gegeben, was die Einschätzung bestätige, dass ein Grossteil der mittelfristigen Personalsynergien über die natürliche Fluktuation erreicht werden könne.

Die Fusion von Helvetia und National wurde von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA bewilligt und per 30. April 2015 im Handelsregister eingetragen. Am 4. Mai wurde zudem die Fusion beim Handelsregisteramt Basel-Stadt zur Eintragung angemeldet.

   

(AWP)

 

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09.07.2014 08:22
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Helvetia erwartet S&P-Rating "A" zu halten trotz negativem Ausblick

09.07.2014 07:37



St. Gallen (awp) - Die Helvetia-Versicherung gibt sich zuversichtlich, das bisherige Standard & Poor's-Rating "A" trotz dem neuen Ausblick "Credit Watch negative" durch die Ratingagentur halten zu können. Sie erwartet zudem keine negativen Auswirkungen auf die Refinanzierung im Kapitalmarkt, wie die Versicherungsgesellschaft am Mittwochmorgen mitteilt.

Im Rahmen einer Übernahme sei eine Überprüfung des Ratings nicht ungewöhnlich, so die Helvetia. Der Versicherer gibt sich aber überzeugt, dass die Risiken aus der Übernahme der Nationale Suisse minimiert werden könnten. Sollte das Rating entgegen der Erwartung von Helvetia durch Standard & Poor's doch herabgestuft werden, so erwarte der Versicherer eine Verschlechterung um maximal eine Stufe, heisst es weiter.

Standard & Poor's hatte am Dienstagabend angekündigt, den Ausblick für das Helvetia-Rating von bisher "stabil" auf "Creditwatch with negative Implications" zu setzen. Von der Nationale-Übernahme werde zumindest eine der Kreditschlüsselzahlen von Helvetia, die Eigenkapitalausstattung, belastet, hiess es zur Begründung.

AWP

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08.07.2014 10:32
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Helvetia nach Kaufempfehlung gesucht
 

Eine Kaufempfehlung des Brokers Kepler Cheuvreux gibt den Helvetia-Aktien am Dienstag Auftrieb.

In einem gehaltenen Markt legen die Titel der Versicherung bis 10.30 Uhr 2 Prozent auf 415 Franken zu.

Kepler Cheuvreux hob die Empfehlung für Helvetia auf "Buy" von "Hold" an und erhöhte das Kursziel auf 500 von 440 Franken. Die Analysten begründeten den Schritt mit der am Vortag angekündigten Übernahme des Konkurrenten Nationale Suisse und dem damit verbundenen Vorrücken auf den dritten Rang unter den in der Schweiz tätigen Versicherungen.

AWP

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07.07.2014 08:20
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Helvetia schluckt Nationale Suisse
 

Übernahme in der Schweizer Versicherungsbranche: Helvetia kauft den Konkurrenten Nationale Suisse und bildet einen Konzern mit 7000 Mitarbeitern.

Helvetia und Nationale Suisse wollen so zur "klaren Nummer 3" im Schweizer Versicherungsmarkt werden. Helvetia unterbreitet den Aktionären der Nationale Suisse dazu ein öffentliches Kauf- und Tauschangebot.

Der Verwaltungsrat von Nationale Suisse empfiehlt den Aktionären der Versicherungsgesellschaft, das öffentliche Angebot anzunehmen, wie es in einem Communiqué der beiden Firmen vom Montagmorgen heisst. Pro Nationale-Suisse-Aktie sollen die Aktionäre einen Gegenwert von 80 Franken in bar und neue Aktien erhalten.

Die neue Versicherung soll unter der Marke Helvetia auftreten, wie es weiter heisst. Die beiden Unternehmen erhoffen sich durch die Übernahme Kosteneinsparungen in der Grössenordnung von 100 bis 120 Mio. Fr. pro Jahr. Die Transaktion soll nach den Plänen der Unternehmen im zweiten Halbjahr 2014 abgeschlossen werden.

Die Geschäftsleitung von Helvetia bleibt weitgehend unverändert. Stefan Loacker behält den Posten des CEO. Das Management wird einzig durch Nationale-Manager David Ribeaud verstärkt, der künftig den Geschäftsbereich Specialty Lines führen wird.

Hans Künzle, bislang CEO von Nationale, wird Vizepräsident des VR von Helvetia. Die Nationale-Verwaltungsräte Andreas von Planta, Balz Hösly, Peter A. Kaemmerer und Gabriela Maria Payer werden Mitglied des Helvetia-Gremiums. Das Präsidium wird weiterhin durch Erich Walser ausgeübt.

In der Geschäftsleitung von Helvetia Schweiz sollen die Nationale-Leute Ralph Jeitziner (Leiter Vertrieb) und Armin Suter (Leiter IT) Einsitz nehmen.

Spekulationen seit einiger Zeit

Beschäftigen soll die neue Gruppe rund 7000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Umfang des Stellenabbaus machen die Firmen keine direkten Angaben. Während zwei bis drei Jahren wollen sie aber "viele Stellen von ausscheidenden Mitarbeitenden" nicht mehr besetzen. Die Führung der neuen Gruppe soll aus Personen beider Gesellschaften gebildet werden.

Der Zusammenschluss solle zu einer "starken" Versicherungsgruppe führen, die rund 9 Mrd. Fr. Prämien einnehmen und ein Gewinnpotenzial von über 500 Mio. Fr. haben soll. Im Schweizer Markt allein soll das Prämienvolumen der neuen Gruppe rund 5 Mrd. Fr. betragen.

Spekulationen über eine Übernahme der Nationale Suisse halten sich seit einiger Zeit. Da neben Helvetia auch die Versicherungsgesellschaft Mobiliar ihre Beteiligung an Nationale Suisse in den vergangenen Monaten aufgestockt hat, machten Gerüchte über einen Übernahmekampf die Runde. Mit über 19 Prozent war die Mobiliar im April grösste Aktionärin der Nationale.

SDA/CASH

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20.05.2014 08:18
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Helvetia 2013: Rekordvolumen im BVG-Geschäft - Markante Zunahme im Neugeschäft

20.05.2014 08:11



St. Gallen (awp) - Die Helvetia hat im vergangenen Jahr im Bereich Kollektivleben in der Schweiz starkes Wachstum und ein rekordhohes Volumen erreicht. Wie bereits bekannt, wuchs das Prämienvolumen im BVG-Geschäft gegenüber dem Vorjahr um 16% auf 2,63 Mrd CHF. Nebst der starken Nachfrage von KMU hätten auch zunehmende autonome Pensionskassen Interesse an den Vorsorgelösungen der Helvetia gezeigt, teilt der Versicherer am Dienstag mit.

Vor allem im Neugeschäft wuchs Helvetia markant: Dort nahmen die Einmalprämien um knapp 27% zu. Aber auch die für die Branche wichtigen, weil nachhaltigen, periodischen Prämien seien mit 5,1% auf 1,13 Mrd CHF stabil gewachsen, heisst es weiter. Die Anzahl der Versicherten im Kollektivlebenbereich erhöhte sich per Ende 2013 um rund 5% auf beinahe 210'000. Mit diesem Wachstum sei es gelungen, weitere Marktanteile zu gewinnen und die Stellung unter den schweizweit drei grössten Anbietern im Kollektivlebengeschäft zu stärken.

Der Grund, weshalb die Nachfrage der KMU für Vollversicherungen so gross war, ist die Sicherheit. KMU sowie zunehmend auch autonome Pensionskassen übertragen die Aufgabe der beruflichen Vorsorge an Versicherer, um sich auf ihre Kernaufgaben fokussieren zu können, so die Mitteilung. Dabei dürfte der Bedarf nach Versicherungslösungen aufgrund der zunehmenden Komplexität und den wachsenden Transparenzanforderungen in der 2. Säule weiter anhalten. Ein breiteres und flexibleres Angebot an Vorsorge- und Versicherungsprodukten steigere die Attraktivität der Vollversicherung noch zusätzlich.

WEITER SINKENDE KOSTEN

Derweil sanken die Kosten im BVG-Geschäft der Helvetia weiter. Die Abschluss- und Verwaltungskosten reduzierten sich um 2 Mio auf 86,5 Mio CHF, was 3,3% der Prämieneinnahmen sind. Die durchschnittlichen Kosten pro aktiv versicherte Person weist Helvetia mit 452 CHF gegenüber 498 CHF im Vorjahr aus. Damit konnten die Kostenprämien auf 490 CHF pro Kopf gesenkt werden, so Helvetia weiter.

In der Vermögensverwaltung betrugen die Kosten unverändert 0,11% des verwalteten Vermögens. Dieses belief sich Ende 2013 auf 16,1 Mrd CHF. Die zu Marktwerten gemessene Performance litt unter den gestiegenen Zinsen, welche zu einer markanten Reduktion der Bewertungsreserven führte. Weil jedoch die verzinslichen Wertpapiere, welche den weitaus grössten Teil der Vermögensanlagen ausmachen, bis zum Endverfall gehalten werden, sei die Nettoperformance von -1,16% von untergeordneter Bedeutung. Die Rendite zu Buchwerten bildete sich derweil nur leicht von 2,69% auf 2,48% zurück.

RESERVEN VERSTÄRKT

Mit Blick auf das anhaltend tiefe Zinsniveau hat Helvetia die versicherungstechnischen Rückstellungen von 13,9 Mrd auf 15,1 Mrd CHF erhöht. In dem der Mindestquote (Legal Quote) unterstellten Geschäft wurde ein Bruttoergebnis von 245,2 Mio CHF erzielt, wovon 92,5% (VJ 93,2%) an die Versicherten ging. Auch im Geschäft, das nicht der Mindestquote unterstellt ist, wurden 91,8% ausgeschüttet und weniger als 10% entfielen als Betriebsergebnis auf Helvetia. Dieses sei mit 60,2 Mio dennoch stabil ausgefallen und konnte gegenüber 2012 um 2,5% verbessert werden.

Die Helvetia hält im Zusammenhang mit der politischen Diskussion zur Reform "Altersvorsorge 2020" fest, dass derzeit eine bedeutende Umverteilung der Vorsorgegelder von aktiv Versicherten zu den Rentenbezügern stattfinde. Ohne diese Quersubventionierung hätte das Altersguthaben der aktiv Versicherten bei der Helvetia im vergangenen Jahr um rund 1,5% höher verzinst werden können.

Die Helvetia unterstütze die zentralen Reformpunkte des Bundesrates, heisst es weiter. Die Senkung des Umwandlungssatzes sei ebenso wichtig wie ein einheitliches Rentenalter von vorerst 65 Jahren. Um die weiterhin bestehenden Ungleichgewichte ausgleichen zu können, müssten die Lebensversicherungen jedoch ihre Spar-, Risiko- und Kostenprozesse weiterhin frei gestalten können. Während die Abkehr von der Festlegung des Mindestzinses zum Jahresende abzulehnen und die Mindestquote von brutto 90% beizubehalten sei.

AWP

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

27.12.2011 23:54
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Markt spekuliert auf eine

.

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

27.12.2011 23:53
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Markt spekuliert auf eine

Vermögen strukturieren und sich möglichst für die unplanbaren Marktereignissen vorbereiten.

29.11.2011 12:08
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Helvetia

Helvetia hat 1.2 Milliarden Staatsanleihen von kritischen europäischen Staaten in den Bücher (4% der Gesamtanlagen). Falls sie dort wertberichtigen müssen (siehe auch Baloise, haben kürzlich eine Gewinnwarnung rausgelassen wegen Wertberichtigungen auf griechische Staatsanleihen) wird eine Gewinnwarnung kommen. Da will ich nicht dabei sein. Aber der Titel reizt. beobachten ihn auch schon länger.

29.11.2011 09:19
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Helvetia

Wie seht ihr im Moment ein Investment in Helvetia? Zahlen laut Stocks

Kurs Gewinn 2011: 7,10

Kurs Gewinn 2012: 6,50

Dividendenrendite: 5,80

Gewinn / Aktie: 39,57

RSL: 81,90

Kurs / Buch: 0,80

Marktkapitalisierung in Mrd. 2,40

Gruss nikigraus

10.03.2011 09:00
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Nicht schlecht Herr Specht

10-03-2011 08:15 Helvetia 2010: Gewinn steigt auf 341,5 Mio CHF - Dividende erhöht (AF)

(Meldung wurde um weitere Angaben ergänzt)

St. Gallen (awp) - Die Helvetia Holding AG hat im Geschäftsjahr 2010 den Gewinn und den Umsatz gesteigert. Der Gewinn erhöhte sich auf 341,5 (VJ angepasst 326,8) Mio CHF und das Geschäftsvolumen der Gruppe stieg um 0,7% auf 6'755,4 (6'711,0) Mio CHF. In Lokalwährungen sei das Volumen um 5,3% gewachsen, teilte der Versicherer am Donnerstag mit.

Den Aktionären wird die Ausschüttung einer Dividende von 16,00 (14,50) CHF je Aktie vorgeschlagen, wobei 8,00 CHF davon aus den Kapitalanlagereserven in der Schweiz steuerbegünstigt geleistet werden. Damit betrage die Ausschüttungsquote 41% und die Dividendenrendite sei mit 4,5% attraktiv, heisst es weiter.

Helvetia habe 2010 in einem anspruchsvollen Umfeld die Resultate weiter gesteigert, wird CEO Stefan Loacker in der Mitteilung zitiert. "Wir haben erneut Marktanteile gewonnen, die Kosten gesenkt und unsere Bilanzstärke auf hohem Niveau halten können."

Im Lebengeschäft erreichte Helvetia mit einem Bruttoprämienwachstum von 6,0% auf 3'896,1 (3'676,5) Mio CHF einen Vorsteuergewinn von 108,5 (102,0) Mio CHF. Im Nichtlebengeschäft sanken die Prämieneinnahmen um 1,6% auf 2'344,4 (2'383,4) Mio CHF. Dabei verschlechterte sich die Combined Ratio (netto) auf 94,1% nach guten 91,8% im Vorjahr. Das Nichtleben-Ergebnis reduzierte sich auf 177,4 (216,3) Mio CHF.

Mit den Kapitalanlagen erzielte die Helvetia einen Gewinn von 1'133,5 Mio nach 1'239,2 Mio CHF im Vorjahr. Die direkte Rendite habe 3,0 (3,2)% betragen. Tiefe Zinsen und die markante Euroschwäche seien im Anlagejahr 2010 die grössten Herausforderungen gewesen.

Das Eigenkapital der Versicherungsgesellschaft belief sich per Ende 2010 auf 3'157,6 (Ende 2009: 3'208,4) Mio CHF, die Eigenkapitalrendite liegt bei 10,7 (10,8)%. Die Solvenzrate blieb auf hohen 220% (VJ 219%). Der Embedded Value erhöhte sich auf 2'248 (2'214) Mio CHF, wobei sich der Wert des Neugeschäfts um 21,9% auf 30,0 Mio CHF reduzierte und mit 1,1% (1,4%) rentierte.

Die Helvetia hat im Direktgeschäft das Volumen in praktisch allen Ländern, in welchen die Versicherung aktiv ist, gesteigert. So wuchs das Geschäft im Heimmarkt Schweiz um 4,2%. Deutschland verzeichnete währungsbereinigt einen Zuwachs von 7,2%, Italien von 9,1%, Österreich von 4,6% und Frankreich gar um 33,6%. Derweil sank das Volumen in Spanien leicht um 0,4%.

In der Schweiz habe Helvetia mit dem Zukauf der Allianz-Töchter Alba Allgemeine Versicherungs-Gesellschaft AG, Phenix Versicherungsgesellschaft AG und Phenix Lebensversicherungsgesellschaft AG die Marktposition gestärkt, heisst es weiter. Insbesondere im Schweizer Nicht-Lebengeschäft werde das Geschäftsvolumen dadurch künftig um mehr als 25% vergrössert. Die Integration der übernommenen Gesellschaften verlaufe plangemäss.

Nun bestehe die Ambition im dem Strategieprogramm Helvetia 2015+, das Geschäftsportfolio in den heutigen Tätigkeitsmärkten deutlich auszubauen. "Unser geradliniger Erfolgskurs birgt auch für die nächsten Jahre substanzielles Wertsteigerungspotenzial für die Kunden wie auch die Aktionäre", so Loacker weiter.

An den zum Halbjahr 2010 gemachten Finanzzielen 2013 hält Helvetia fest. Demnach will die Gruppe organisches Wachstum über Marktwachstum erzielen. Im Nichtleben-Geschäft wird eine Combined Ratio im Bereich von 94 bis 96% angestrebt und die Marge des Neugeschäfts in der Leben-Sparte soll zwischen 1,2 und 1,5% liegen. Weiter wird bis 2013 eine Eigenkapitalrendite im Umfang von 10 bis 12% angestrebt.

Zudem erfüllt die Helvetia eigenen Angaben zu Folge die in der Schweiz ab Anfang Jahr geltenden Kapitalvorschriften für Versicherer problemlos. Die Kapitalposition der Helvetia sei auch gemäss dem Swiss Solvency Test (SST) "sehr solide", heisst es in der Präsentation zum Jahresabschluss. Helvetia sei "komfortabel" in der Lage, die quantitativen Anforderungen des SST zu erfüllen.

09.03.2011 13:41
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Helvetia

Reine Spekulation aus dem Bauch: Zahlen sind gut, Analysten hätten mehr erwartet. Kurs sinkt vorübergehend und ich verkaufe meine Put HELKA mit Gewinn. Aber vielleicht ist das Gegenteil der Fall und ich freue mich, dass meine HELN zulegen. Dritte Möglichkeit: nichts passiert und Langeweile breitet sich aus ...

"Das Fass ist übergelaufen"

09.03.2011 13:34
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Jahresergebnis 2010

Morgen sind die Zahlen fällig.....Bin gespannt, wie es rauskommt....vor allem auch ob der Zeitplan für die Integration Alba-Phénix noch im 1. Semester 2011 eingehalten werden kann.

07.03.2011 11:25
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Neue Strukturen im Aussendienst

Betreffend Integration Alba / Phénix ist bis dato folgendes bekannt:

Alba und Phénix haben zusammen zwei Dutzend Generalagenturen, meistens an den gleichen Standorten wie die schon bestehenden Helvetia Generalagenturen.

Helvetia oranisiert sich neu und wird 6 neue Helvetia-Generalagenturen - an geographisch sinnvollen Standorten - eröffnen. Gleichzeitig entstehen auch einige neue Hauptagenturen. Damit kann Helvetia seine Kundennähe verstärken und durch den Ersatz der Alba-/Phénix Generalagenturen entsteht beträchtliches Kosteneinsparungspotential.

Weiteres mittelfristiges Kosteneinsparpotenzial besteht noch beim Personal, dies vor allem im administrativen Bereich.

So gesehen ist der Ausblick für Helvetia für die kommenden Jahre sehr positiv. Vor allem ist das Cross-Selling Potenzial bei den Alba-/Phénix-Kunden beträchtlich. Die Alba hat z.B. kein Lebenportefeuille.

Im weiteren wird bei einem eventuellen Anstieg des Kursverhältnisses EUR / CHF ein nicht zu unterschätzender Einfluss auf die Gewinnaussichten wirksam, der sich zudem noch bei der Anhebung des Zinsniveaus wesentlich verstärken könnte. Die Helvetia hat einen für den Branchendurchnitt kleinen Anteil Aktien bei den Anlagen.

Je nachdem, wie die Helvetia diese Integration erfolgreich managed, sind die Aussichten für Helvetia in den nächsten Jahren als günstig zu betrachten.

28.02.2011 13:19
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Presse- und Analystenkonferenz

ist für den 10.3.2011 vorgesehen (Ergebnisse 2010).

Man wird sicher auch einiges zur Integration Alba/Phénix erfahren.

Für das Prämienwachstum werden Alba/Phénix für 2010 noch keinen grösseren Effekt darstellen, da die Transaktion im 4. Quartal erfolgte.

Was das Resultat anbelangt, darf man sicher mit einem guten Resultat 2010 für das Schweizer Geschäft rechnen.

Das Auslandgeschäft wird durch die Frankenstärke getrübt werden. Somit wird das Gruppenergebnis nicht rekordverdächtig ausfallen.

MfG

08.02.2011 17:08
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Integration Alba und Phénix

Aus gut unterrichteten Kreisen hört man, dass die Integration der beiden Gesellschaften noch im 1. Semester 2011 beginnen soll.

Eine Restrukturierung des Aussendienstnetzes ist im Gang und mehrere neue Generalagenturen und Hauptagenturen sind geplant.

Das Gros der Verkäufer Alba/Phénix ist willig neue Verträge bei Helvetia zu unterschreiben. Man rechnet mit einer namhaften Verstärkung des Verkaufsapparates.

Die Helvetia führt diese Woche ihre traditionelle Führungskonferenz durch und somit könnte anschliessend eine Pressemitteilung mit konkreteren Angaben drinliegen.

01.02.2011 19:33
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Ist etwas im Busch?

Alles deutet darauf hin, dass etwas im Busch sein muss. Währenddem der SMI seit 1. Januar um ca 3% rückläufig ist hat sich der Kurs von Helvetia von 360 auf heute 396 entwickelt. Weiss jemand etwas mehr?

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